All language subtitles for 398 Tage - Gefangener des IS kopie

af Afrikaans
ak Akan
sq Albanian
am Amharic
ar Arabic
hy Armenian
az Azerbaijani
eu Basque
be Belarusian
bem Bemba
bn Bengali
bh Bihari
bs Bosnian
br Breton
bg Bulgarian
km Cambodian
ca Catalan
ceb Cebuano
chr Cherokee
ny Chichewa
zh-CN Chinese (Simplified)
zh-TW Chinese (Traditional)
co Corsican
hr Croatian
cs Czech
da Danish
en English
eo Esperanto
et Estonian
ee Ewe
fo Faroese
tl Filipino
fi Finnish
fr French
fy Frisian
gaa Ga
gl Galician
ka Georgian
de German
el Greek
gn Guarani
gu Gujarati
ht Haitian Creole
ha Hausa
haw Hawaiian
iw Hebrew
hi Hindi
hmn Hmong
hu Hungarian
is Icelandic
ig Igbo
id Indonesian
ia Interlingua
ga Irish
it Italian
ja Japanese
jw Javanese
kn Kannada
kk Kazakh
rw Kinyarwanda
rn Kirundi
kg Kongo
ko Korean
kri Krio (Sierra Leone)
ku Kurdish
ckb Kurdish (Soranî)
ky Kyrgyz
lo Laothian
la Latin
lv Latvian
ln Lingala
lt Lithuanian
loz Lozi
lg Luganda
ach Luo
lb Luxembourgish
mk Macedonian
mg Malagasy
ms Malay
ml Malayalam
mt Maltese
mi Maori
mr Marathi
mfe Mauritian Creole
mo Moldavian
mn Mongolian
my Myanmar (Burmese)
sr-ME Montenegrin
ne Nepali
pcm Nigerian Pidgin
nso Northern Sotho
no Norwegian
nn Norwegian (Nynorsk)
oc Occitan
or Oriya
om Oromo
ps Pashto
fa Persian
pl Polish
pt-BR Portuguese (Brazil)
pt Portuguese (Portugal)
pa Punjabi
qu Quechua
ro Romanian
rm Romansh
nyn Runyakitara
ru Russian
sm Samoan
gd Scots Gaelic
sr Serbian
sh Serbo-Croatian
st Sesotho
tn Setswana
crs Seychellois Creole
sn Shona
sd Sindhi
si Sinhalese
sk Slovak
sl Slovenian
so Somali
es Spanish
es-419 Spanish (Latin American)
su Sundanese
sw Swahili
sv Swedish
tg Tajik
ta Tamil
tt Tatar
te Telugu
th Thai
ti Tigrinya
to Tonga
lua Tshiluba
tum Tumbuka
tr Turkish
tk Turkmen
tw Twi
ug Uighur
uk Ukrainian
ur Urdu
uz Uzbek
vi Vietnamese
cy Welsh
wo Wolof
xh Xhosa
yi Yiddish
yo Yoruba
zu Zulu

Original subtitles

Also gut, fokussiert euch!

Meine Damen und Herren, bald gehen sie mit ihrer spektakulären Show auf Welttournee.

Hier ist die dänische Gymnastik-Nationalmannschaft!

Bravo!

Bravo Junge, sehr gut!

Daniel!

Hl, Daniel, wir vermissen dich! Wir steigen gleich ins Flugzeug ein.

Echt komisch, dass du nicht dabei bist. Wir hoffen, dir geht es bald besser.

Schöne Grüße, ahoi!

Zieh mit mir nach Kopenhagen.

Was spricht denn dagegen?

Das ist keine Wohnung für zwei Personen. Da passt ja nicht mal ein Sofa rein.

Ach komm, das ist eine schwache Ausrede.

Natürlich ist da Platz.

Du würdest durchdrehen, mit mir und meinem kaputten Bein.

Außerdem musst du den ganzen Tag lernen.

Du könntest dir ja auch was Neues suchen.

Und was? Ich habe immer nur Sport gemacht.

Es ist so frustrierend.

Sechs Jahre habe ich dafür trainiert, alles umsonst.

Der war im Aus, ganz klar.

-Nein, niemals! —Doch, war er.

Du schummelst, Opa.

-Der war definitiv im Aus. —Daniel, entscheide du!

-Klar. —Also?

Äh, der war total im Aus.

-Was!? 'Ja!

-Soll er halt eine Ausbildung machen. -Er will Fotograf werden.

—Er hat schon immer gerne fotografiert. —Davon kann er aber nicht leben, Mama.

—Kannst du Daniel nicht mal unterstützen? —Mache ich doch.

Ich finde nur, du verhätschelst ihn zu sehr.

Er ist immerhin schon 23. Miete zahlt er auch keine, oder?

Doch, er zahlt 80.000 Kronen im Monat. Plus das Essen.

Ich musste Miete zahlen als ich 18 wurde, nur mal so.

Daniel kriegt aber keine Studienhilfe.

Nein, die bekommt man auch fürs Lernen und nicht fürs Radschlagen.

Halt die Klappe, du bist echt nervig.

-Deckst du noch den Tisch? -Nö.

Super!

Willst du auf eine Fotografen-Schule gehen?

Nein. In der Schule verdiene ich ja nichts.

—Du bist also schon zu gut dafür, was? -Nein, gar nicht.

-Eine Ausbildung finde ich viel besser. —So, möchte jemand noch Schinken?

-Sehr gerne. —Danke, Susanne.

Iss nicht so viel, wenn du dich jetzt nicht bewegen kannst.

Ach komm, als würdest du darauf achten.

Werd' nicht frech, Kleines, ich mein' ja nur...

—Danke Vater, wirklich, toller Ratschlag. —Du weißt, ich bin immer für dich da.

Für dich auch.

Hast du denn schon Fotografen kontaktiert?

-Hörst du mal auf, mich zu nerven, Anita? —Rede nicht so mit mir!

Dann lass es doch einfach! Hier gibt's nun mal keine Fotografen.

—Hör auf, mich zu nerven. -Nein, Jungs! So reden wir nicht.

Lasst das.

Kein Wort mehr.

Na ja, du könntest es in Aarhus versuchen. Oder wäre dir das zu weit?

—Oh Gott, jetzt hör doch endlich auf. —Mama tut echt alles für euch zwei

und ihr könnt ihr nicht mal helfen. Wenn Daniel nun noch ein Jahr hierbleibt,

-hat sie noch ein Maul zu stopfen. -Ach, Klappe.

Installier 'ne Dating-App, du bist eindeutig zu unausgeglichen.

-Sehr lustig. -Oder ruf 'nen Klempner zum Rohrverlegen.

Okay, okay, es reicht.

Der war gut.

Wenn du's genau wissen willst, ich ziehe mit Signe nach Kopenhagen.

—Nach Kopenhagen? —Ja.

-Okay. -Gute Reise.

—Kannst du die Tüte nehmen? —Ja.

Oh, und die zwei noch.

Ich nehme die hier. Nach dem Studium suchen wir 'nen Job,

heiraten und bekommen Kinder.

Dann eine größere Wohnung oder ein Haus, vielleicht auch eine Ferienwohnung,

und alle vier Jahre ein neues Auto.

Ein Mal im Jahr gibt's Urlaub und schon sind wir in Rente und sterben.

Wow, bei dir klingt das richtig scheiße.

—So ist es aber. -Wenn du meinst.

Das ist total traurig.

Hallo?

-Wie sind Sie hier reingekommen? —Äh, die Tür war offen.

Ich bin Daniel Rye, ich habe mich für einen Job als Fotoassistent beworben.

Ich habe einen Termin. Äh, das ist doch so üblich, dass man...

—Ja. -...etwas ausmacht...

Ja, hey.

Die Mappe.

Ja.

Ist mir scheißegal.

Repariere es.

Nein, du kümmerst dich darum. Ich bezahl's dir, okay?

Deine Porträts sind verdammt langweilig, aber deine Straßenbilder, die haben was.

Äh, ja, tatsächlich bevorzuge ich...

Ja... Einen Moment.

Hast du 'nen Reisepass?

Ja.

Weißt du was? Vergiss es einfach. Ich habe einen Assistenten gefunden.

Wir sehen uns in Mogadischu.

Was?

Es ist unnatürlich, dass solch ein Haufen Metall hier oben fliegen kann.

Ja.

Alles in Ordnung?

Ja.

-Sie sind noch so jung. —Ja...

-Die Jungs meine ich. -In dem Krieg sind sie Veteranen.

Sie haben vorab nur die Hälfte bekommen. Falls wir sterben, sparen wir viel Geld.

—Wo soll ich's ablegen? -Einfach da.

Sieh dich ruhig um, mach Fotos.

Das will ich mein Leben lang machen, Signe.

Ich war mir noch nie so sicher.

Okay. Wie betrunken bist du?

Ich habe kaum was getrunken.

Aber ich weiß, dass es das ist.

Schlaf dich aus und komm endlich wieder heim.

Ja, okay. Ich liebe dich.

Es ist wichtig, aufzuzeigen, was dort vor sich geht.

In Syrien?

Ja.

Ich möchte zeigen, wie Zivilisten in dem Konflikt leben.

Das alltägliche Leben während des Kriegs.

-Das ist viel zu gefährlich. -Ich fahre nicht nach Aleppo, Mama.

Ich bleibe in einer Kleinstadt nahe der Grenze. So, so ähnlich,

als würde ich in Tender leben, während in Kopenhagen Krieg ist.

Und...und was sagt dein Chef dazu?

Er würde mich freistellen. Ich habe alles durchdacht.

Ich bleibe nie lange an einem Ort und fahre jeden Abend zurück in die Türkei.

Dort würde ich dann schlafen, wie all die anderen Journalisten.

Ich bräuchte nur etwas Geld, für den Flug und das Hotel und so.

Aha.

-Vielleicht wollt ihr meinen Ford kaufen? -Du willst dein Auto verkaufen?

Das sammelt nur Strafzettel in Kopenhagen.

-Aber wie kommst du uns dann besuchen? —Mama...

Daniel, das alles ist... Ich weiß nicht, was sagst du dazu?

Tja...

Was willst du denn für dein Auto?

So um die 20.000, 18.000 Kronen.

18.000? Die Kiste ist keine 10.000 Kronen wert.

-Der ganze Unterboden ist rostig. -Jetzt kauf schon das Auto.

—Wie wär's mit 15.000? Ja. Ach was, 14.000, weil ihr's seid.

Also... Mit vollem Tank bekommst du 12.000.

-Den Tank übernehme ich. -Nein, das...

-Dean —Du Schlitzohr...

-Der Nächste. —Danke.

DANKE FÜR IHREN BESUCH SYRISCH-ARABISCHE REPUBLIK

Daniel!

Daniel!

—Komm, ich bin Aya. -Ich bin Daniel, freut mich.

—Los, rein mit dir. —Ja.

Das ist Naib, unser Leibwächter. Er wird uns beschützen.

Er gehört zur Freien Syrischen Armee. Englisch kann er leider nicht.

—Das ist unser Fahrer, Mohammed. -Hallo.

Keine Sorge, ich bringe dich überall hin. Ich habe Kontakte in Ar-Raqqa

und an der Front in Aleppo. Weißt du, ich war dort mal Krankenschwester

und kenne die Stadt ganz genau.

Du wirst dort tolle Bilder von den Kämpfen kriegen.

-Nein, nein, ich will zu der Grenzstadt. —Azaz?

Ja, das ist perfekt. Ich suche nicht Kämpfe oder Soldaten,

ich suche nach gewöhnlichen Menschen, die ihr Leben leben.

Es gab auch Kämpfe in Azaz, aber einige Menschen leben noch da.

Ich kann dich auf jeden Fall zu ihren Familien bringen.

—Daniel. -Ah.

Vielen Dank.

Äh... Da, ja, ja.

—Hallo, Leute, guten Tag. -Hallo.

-Können wir ein paar Fotos machen? —Ja, kein Problem.

Das ist der Friseursalon. Du kannst ein paar...

—Darf ich?

Cool, danke.

Ver-Verkaufen sie die Steine?

Ja, ja, das sind Ziegelsteine.

—Was macht er hier? -Er schießt nur Fotos, er ist Fotograf.

Hier haben wir das Sagen! Du hast keine Befugnis. Gib ihm deine Waffe!

-Wir haben eine Genehmigung. —Öffne den Bus!

—Wir haben eine Genehmigung. —Und von wem? Sicher nicht von uns!

Und nur wir haben hier das Sagen! Los, in den Bus!

—Aber wir haben extra... -In den Bus! Haut hier bloß ab! Hey!

-Wir haben eine Genehmigung. —Zur Hölle mit dir, verschwinde! Yallah!

-Verschwinde, yallah! —In den Bus! Na los jetzt!

-Ist ja gut... -Yallah!

—Das ist ein Missverständnis. —Ich habe...

—Mohammed, hol Ayman! —Yallah! Rein da! Rein!

Yallah! Rein!

Wie kannst du es wagen, einfach so einen ausländischen Fotografen herzubringen?

Wir bekamen die Erlaubnis von der Freien Syrischen Armee.

Die sind hier abgemeldet! Ich bringe euch zu denen, die das Sagen haben!

—Was ist los? -Nichts, nur arabisches Machogehabe.

Sie wollen für die Fotos eine Genehmigung von der zuständigen Behörde.

-Äh, so was passiert ständig, Daniel. —Wie jetzt, ständig?

-Wie kommen wir zurück in die Türkei? -Mein Freund Ayman ist hier in Azaz.

Er wird uns helfen. Er ist schon auf dem Weg.

Okay? Dir wird nichts passieren.

Kommt raus. Da lang. Los, Beeilung, da lang.

Wir brauchen eine Foto-Genehmigung.

Die Kamera bleibt draußen, verstanden?

Gib die Kamera her!

-Nein, nein... -Her damit!

-Ist okay... -Nein, nein.

-Die Kamera! -Nur für jetzt.

Hier. Öffne die Tür, yallah! Beeilung! Na los, hier rein!

-Ja... —Auf geht's, na los!

Komm. Na los, setz dich! Du auch, hinsetzen!

Alles okay.

Keine Sorge.

—Wo sind eure Papiere? —Ich habe sie hier.

Du bringst einen Fremden ohne Erlaubnis hier her?

—Ich habe die Erlaubnis der Freien Armee. -Die zählt nicht mehr.

-Ich habe das offiziell beantragt! -"Offiziell" ist gar nichts!

Klappe, du hast einen Fehler gemacht!

Was machst du hier?

Äh, ich bin ein Fotograf aus Dänemark. Ich dokumentiere das Leben der Syrer...

Ich, ich bin ein Freund von Aya.

Wir haben die Genehmigung von der Freien Armee.

Dieser Mann ist ein Kriegsfotograf.

Wir glauben dir, aber müssen vorsichtig sein.

I-Ich verstehe leider nicht...

Sie platzieren Peilsender in den Autos,

damit die Kriegsflugzeuge uns bombardieren können.

—Das sind alles Schweine! -Er ist nur ein Fotograf.

—Ayman! -Keine Bewegung!

-Ruhig. -Alles okay?

Steh auf. Steh auf!

—Wo kommt er hin? -Geht dich nichts an.

Na los. Los.

Da lang. Yallah, los! Komm!

Weiter, nicht umdrehen!

Tu einfach, was sie dir sagen!

Hey, glotz nicht!

Los, raus!

Hoch mit dir.

-Wie ist dein Name? -Äh, Daniel. D-Daniel Rye.

—Woher kommst du? -Ich bin aus Dänemark.

Das ist alles ein Missverständnis.

Hallo, Daniel.

-Hallo. -Weißt du, wer ich bin?

Ich soll dir die Wahrheit entlocken.

Ich sage euch die Wahrheit. Versprochen.

Schon gut.

Danke.

Wir wissen schon, wer du bist.

Gut. Kann ich dann bitte zu Hause anrufen und...

Sag jetzt nichts. Wir kennen bereits die Wahrheit.

Aber wir wollten sie von dir hören.

Was meinen Sie? Ich will nur...

Hey!

Wartet.

Bitte.

I-Ich sage euch die Wahrheit.

Sag uns, was du weißt! Los, sag's schon!

Bitte.

Okay. Wie lautet dein richtiger Name?

Daniel, ich heiße Daniel.

Ich frage dich noch mal:

Wie lautet dein richtiger Name?

Es tut mir so leid, ich bin Daniel!

Wo ist das? CIA Trainingslager?

Nein, d-das ist mein Gymnastikteam.

Wir traten nur für das Militär auf.

Wie schon gesagt, i-ich bin ein Turner.

Ich...

Du lügst! Du wurdest ausgebildet. Du bist ein CIA-Soldat!

Nein, ich, ich bin ein Turner. Hier, seht nur!

Zeig uns mehr.

-Zeig uns mehr! —Okay...

Du klingst wie ein Esel, Daniel. Und jetzt siehst du auch aus wie einer.

Schau!

Kling wie ein Esel, Daniel. Na los!

—Daniel, der Esel. -Der Esel!

Lauter!

Bin gleich wieder da.

Da? —Er war nicht im Flugzeug.

-Bist du sicher? —Ja, es ist schon seit Stunden gelandet.

Okay, ich rufe wieder an, sobald ich mit Kjeld gesprochen habe.

Sollten wir das nicht melden?

Daniel hat Unterlagen dagelassen, falls was passiert.

—Da ist auch ein Sicherheitsexperte dabei. —Ja, schick mir seine Nummer zu.

-Ich rufe ihn an, Signe. -Okay.

-Wir hören uns. -Ja.

Bis dann.

-Friede sei mit dir, Ahmed. -Mit dir ebenso.

Wo ist Kadir?

Er traf einen Mann in Aleppo, der Informationen über James Foley hatte.

Wir hielten an einem Kontrollpunkt. Plötzlich eröffneten sie das Feuer.

Es tut mir leid. Es tut mir wirklich leid.

Aber er wusste, dass es gefährlich wird.

-Und James Foley? -Nichts.

Der letzte Transport nach Aleppo war Montag, niemand hat ihn gesehen.

Da waren nur zwei italienische Journalisten.

Danke.

Danke dir.

Bitte gib das Kadirs Familie.

Für die Kosten seiner Beerdigung.

Du bist ein ehrenwerter Mann. Danke.

-Hallo? -Äh, hallo, mein Name ist Susanne Rye.

Ja? —Ich bin Daniel Ryes Mutter.

—Wann hatten Sie zuletzt Kontakt? -Vor fünf Tagen. Aber uns wurde gesagt,

das Handynetz könne ausfallen, und wir hofften, er sitzt im Flugzeug.

Okay, Susanne, Sie dürfen niemandem davon erzählen, haben Sie verstanden?

-Wie viele Leute wissen davon? -Bis jetzt mein Mann Kjeld,

er sitzt neben mir, und dann Daniels Freundin Signe.

Okay, so soll es auch bleiben. Keiner darf da von wissen.

Wir behalten es für uns.

—Ich melde mich. -Ja, bis bald dann.

Ja, wiederhören.

Wolltet ihr nicht heute Abend ausgehen?

Dein Vater hat Kopfweh.

-Ja, ziemlich schlimm. —Wolltest du nicht auf eine Party?

Ja, ich ziehe mich nur kurz um, dann gehe ich wieder.

Isst du mit uns?

-Wie gesagt, ich gehe gleich. -Ja...

-Ja, das hast du gesagt. -Ihr seid echt seltsam.

Ich informiere den dänischen Geheimdienst und das Außenministerium.

Aber Hilfe kommt da nicht.

—Wie sollen wir das verstehen? -Wir vermuten, Daniel wurde entführt.

Und Dänemark ist strikt dagegen, mit Terroristen Verhandlungen zu führen.

Die werden Sie beraten können, inoffiziell.

—Aber sie werden sich nicht einmischen. -Mein Gott.

-Wie können wir ihn frei bekommen? —Zuerst müssen wir herausfinden,

wer ihn gefangen hält. Ich habe bereits Leute in Syrien,

die einen amerikanischen Journalisten suchen, James Foley.

Nach unseren Erfahrungen kann jede Medienberichterstattung

über die Entführung den Geiseln schaden.

-Wieso? -Diese Menschen wollen wahrgenommen werden

als heilige Krieger. Nicht als gewöhnliche Kriminelle.

Das Wichtigste ist jetzt, alle Kommunikationskanäle offen zu halten.

Telefone, E-Mails und soziale Medien.

Falls sie Kontakt aufnehmen wollen.

Sollte das passieren, übernehme ich natürlich die Kommunikation.

Äh, Entschuldigung. Essen, Wasser.

Danke. Danke, shukran, shukran.

Shukran.

Jamal!

Komm her!

Jamal, komm her!

Tut mir leid, iss.

Komm, komm, komm'...

Komm, komm, komm!

Okay, okay...

Hi. Hey, hallo.

Können Sie mir helfen, bitte? Bitte, helfen Sie mir.

Ich muss zur Grenze. Haben Sie ein Auto? Können Sie mich da hinfahren?

Bitte, über die türkische Grenze nach...

Ich, ich gebe Ihnen Geld, wenn Sie mich rüberfahren. Bitte.

Bitte, haben Sie ein Auto?

Danke. Ja...

Wasch dich. Du kannst dich hier waschen.

Da ist Seife... Los, Jungs, besorgt Essen und Kleidung.

Danke. Danke.

Die... Danke.

Die, die haben mir das angetan.

Verstehen Sie? Folter.

Und das.

Bitte helft...

Helft, danke...

Danke. Danke.

Danke... Danke.

Danke, meine Brüder. Allah wird euch belohnen.

Ihr habt das Richtige getan.

Ich...gehe rüber zu Pernille, zum Lernen. Da esse ich dann auch.

-Okay, Christina. —Ja.

Ich begleite dich raus.

Chrissa? Was ist los mit Mama und Papa?

-Sie verhalten sich total komisch. -Nicht mehr als sonst, oder?

Finde ich schon. Ist was passiert?

Als würde hier mal irgendwas passieren. Hast wohl vergessen, wie öde es hier ist.

-Wir sehen uns. —Ja.

-Tschüss. -Bis dann.

Mama, kannst du das Kreuzworträtsel nicht mal weglegen?

Das ist kein Kreuzworträtsel, sondern Sudoku.

Oh.

Warum schaust du ständig aufs Telefon?

-Was ist los? —Gar nichts.

Wir haben einen entspannten Sonntag.

Mama?

Mama,

ist Papa krank? Hat er Krebs?

Was? Nein, nein, niemand ist krank.

—Lasst ihr euch scheiden? —Natürlich nicht.

Es ist Daniel.

Er ist nie aus Syrien zurückgekehrt.

—Aber er ist doch in Kopenhagen, oder? -Nein, Anita.

Er ist verschwunden.

-Wir wissen nicht, wo er ist. -Wovon zum Teufel sprichst du?

—Ich habe mit Signe geredet, sie... -Wir haben euch belogen.

Wir dürfen nichts sagen. Wir glauben, dass er noch am Leben ist, aber...

Habt ihr etwa den Verstand verloren? Wie konntet ihr so was verheimlichen?

—Weiß es Christina? -Nein, Christina weiß von nichts.

-Wir mussten schweigen. -Wer sagt das?

Wir haben jemanden engagiert.

-Die Polizei kann nicht helfen. —Und wen genau?

Einen Ex-Soldaten.

Sein Name ist Arthur. Ein Spezialist für Geiselnahmen.

Hallo, Aya. Wie geht es dir?

Ihr sollt wissen, dass ich absolut nichts damit zu tun habe.

—Was ist passiert? —Es tut mir leid.

Es tut mir so leid für Daniel.

Ich dachte, es wäre sicher. Sie sagten, sie seien Mudschaheddin.

Ich habe sie noch nie gesehen. Ihr Gebiet ist nun das der Freien Armee.

Sie haben meinen Freund gefoltert. Und mich beinahe umgebracht.

Ich bin nur knapp über die Grenze gekommen.

Wer sind die?

Ich habe sie nur einen Namen sagen hören.

Abu Suheib?

Sie müssen mir raushelfen aus Kilis.

Ich kann nicht nach Syrien zurückkehren.

—Dort ist es nicht sicher für mich. -Ich helfe dir.

Danke.

—Morgen. -Richard hat mir gerade erzählt,

dass der US-Geheimdienst einen Anruf über einen Geiseltransport abgehört hat,

-zwei Tage nach Daniels Verschwinden. —Und wohin genau?

Wohl nach Aleppo, was aber unbestätigt ist.

Viele Gruppen operieren in Aleppo, aber nur Emir Abu Athir hat die Kontrolle.

Aber Abu Suheibs Leute kontrollieren Azaz, dorthin wurde Daniel gebracht.

Will sagen, sie könnten zusammenarbeiten.

Die Gruppen. . . beginnen, zusammenzuarbeiten .

Abu Suheib ist der Schlüssel.

Soll ich ein Treffen kaufen?

Kostet uns ein paar Notebooks. 25 Riesen.

Es wäre zu gefährlich, jetzt rüberzufahren.

Wir haben erst Kadir verloren. Bleib lieber hier

—und kümmer dich um Foley. -Es gibt nichts Neues über Foley, Arthur.

—Richard sagt, wir sollen nach Damaskus. -Niemand weiß irgendwas.

Es ist, als hätte Foley nie existiert.

Lass mich sehen, was ich in Syrien tun kann.

Da haben wir wenigstens einen Anhaltspunkt.

Es braucht Zeit, um ein Treffen zu arrangieren.

Ich werde Ahmed mitbringen.

Okay, ziehen wir's durch.

Der Däne ist in einem schlechten Zustand. Er könnte Typhus haben.

Holt den Wasserschlauch.

Fuck, ist das ekelhaft, er ist voller Scheiße.

Oh Scheiße, das stinkt.

Lass ihn nicht trinken. Er scheißt und pisst sich nur wieder ein.

Benutz den. Wenn du dich noch mal einscheißt,

stirbst du. verstanden?

Bringt ihn in die Zelle.

Weg da! Geh in die Ecke.

Geh nicht auf Toilette, wo ich bete.

Entschuldigung, Entschuldigung.

Willkommen in unserem Zimmer. Du solltest deine Wunden versorgen.

Ich bin Jeremy.

Du hörst es wahrscheinlich nicht, da ich null Akzent habe,

aber ich bin Franzose.

Ich bin Journalist.

Wie ist dein Name?

Ich bin Daniel.

Du bist schon länger hier, was, Daniel?

Hier. Ich bin Luis, ein Journalist aus Frankreich, wie Jeremy.

Leg dich da drauf. Der Boden ist kalt.

Friede sei mit dir.

Bitte.

Alles in Ordnung, Omar.

-Friede sei mit dir. —Mit dir ebenso.

Das ist das neue iPhone.

Die Zahlen auf dem Bildschirm sind viel zu klein.

Es ist für Frauenhände gemacht, nicht für die eines Mannes.

Danke, dass Sie sich die Zeit nehmen. Dafür, dass Sie mich empfangen und dafür,

dass Sie mir zuhören. Das ist sehr großzügig von Ihnen.

Wie kann ich Ihnen helfen?

Daniel Rye. Ich will ihn zurück nach Hause bringen.

Das geht nicht.

Er gehört der CIA an und deshalb wird er hingerichtet.

Daniel ist doch nur ein junger Mann, der nicht wusste, worauf er sich einlässt.

Wie viel ist Ihnen der Junge wert?

Seine Eltern sind einfache Leute.

Dann lassen Sie die Regierung für ihn zahlen.

Der Preis sind 10 Notebooks und ein Krankenwagen.

Ich bin mir sicher, Sie kennen die dänische Politik.

Daher kennen Sie auch meine Antwort darauf.

Dann vergeuden Sie meine Zeit.

Ich sollte Sie auch umbringen lassen.

Sieben Notebooks, mein letztes Angebot.

Ich brauche noch Informationen über den amerikanischen Journalisten James Foley.

Auf keinen Fall, da kann ich Ihnen nicht weiterhelfen. Wiedersehen.

Danke.

Wie hoch ist deren Forderung?

700.000 Dollar.

700.000 Dollar...

Das wären dann... Umgerechnet wären es ungefähr...

Um die 4,3 Millionen dänische Kronen.

Das ist mehr als die Versicherung.

Nun, Herr Rye, dies ist selbstverständlich Ihre Entscheidung.

Aber im Namen des Außenministeriums würde ich Ihnen davon abraten,

hier eine zu übereilte Entscheidung zu treffen.

Können wir ihm vertrauen, diesem Abu Suheib?

Abu Suheib ist ein vielbeschäftigter Mann.

Er hält Daniel wahrscheinlich für einen kleinen Fisch.

Und das ist unsere Chance.

Bevor Sie eine Entscheidung treffen, sollten Sie wissen,

dass Lösegelder in der Regel verhandelbar sind.

Nein. Der Betrag ist nicht verhandelbar.

Ich weiß, schwer zu akzeptieren.

Aber wir haben nur diese eine Chance. Und die müssen Sie nutzen.

Ich werde Abu Suheib um einen Lebensbeweis bitten.

Gibt es etwas, das nur Daniel weiß?

Vielleicht eine Narbe, ein Tattoo oder Muttermal?

Hände an die Wand!

Daniel, sieh weg.

Ihr könnt Essen.

Nimm das.

Danke.

Die haben alle Angst vor dir.

Weil sie an dir sehen, was mit ihnen passieren könnte.

Das ist Arwel aus Wales.

Wojceik und Raul.

Und Alexej kennst du ja bereits. Wir glauben, er kommt aus dem Kosovo.

Der einzige Muslime hier. Er redet kaum.

Und das ist Hans.

Er spricht seit vier Wochen nicht mehr.

Sie sind ganz normale Menschen, wie wir.

Europäische Journalisten und Entwicklungshelfer.

Die Wachen sind gar nicht so schlimm, oder?

Äh, die britischen Jungs?

Ich weiß nicht wo du vorher warst, aber

das sind irre Sadisten.

Wir nennen sie die Beatles.

Der Typ mit dem Parfümgeruch ist John. Der Kleine ist Ringo.

Paul ist Prediger und lehrt den Islam.

George hat einen erstochen als wir ankamen.

Aber der Schlimmste ist John.

Beeilung!

Stell dich an die Wand.

Noch eins.

Gut. Gut.

Welche Farbe hatte dein verkauftes Auto?

-Was... -Welche Farbe hatte dein verkauftes Auto?

Grün. Grün, es war...Apfelgrün.

Ihr habt mit meinem Vater geredet?

Hier.

Hier hätten wir das erste... Foto als Lebensbeweis.

Das ist er.

Ich habe heute Hanne mitgebracht. Sie ist Krisenpsychologin.

-Er sieht so dünn aus. —Ja.

Ja.

Aber wie Sie auf dem Foto sehen können, ist er sehr sauber.

Sein Blick scheint fokussiert. Das ist eine gute Nachricht.

Es bedeutet, dass sie ihm genug zu trinken geben.

Die Bank hat zugestimmt, uns 900.000 Kronen für das Haus zu leihen.

Susanne und ich lassen uns unsere Renten, 1.000.000 Kronen, auszahlen

und versteuern davon 60 Prozent.

-Anita wird bezahlen, was sie kann. —Ja.

Ich habe mehrmals mit der Versicherung gesprochen.

Der Rest der Versicherungssumme ist für andere Ausgaben vorgesehen.

So wie es aussieht, bekommen wir bei der derzeitigen Rate 250.000 Dollar.

-Ein Drittel von dem, was sie verlangen. —Ja.

Aber wir könnten es anbieten.

-250.000 Dollar sind eine Menge Geld. -Ich sage es nur ungern,

aber weniger als das Lösegeld anzubieten, wird als eine Beleidigung angesehen.

Was denken Sie?

Das ist einzig Ihre Entscheidung.

Ja.

Nun:

im Normalfall würde ich sagen, wir verhandeln.

Die Lage in Syrien ist instabil. Es gibt keine Erfahrungswerte.

Es bilden sich ständig neue Gruppen. Nicht alle kooperieren.

Ihr Ziel ist es, einen islamischen Staat zu schaffen.

Sie werden von einem unvorstellbaren Hass getrieben

und schrecken vor nichts zurück.

Meiner Meinung nach sollten Sie warten.

Bis Sie das gesamte Geld haben.

Oh, kommen Sie.

Kann uns der Staat kein Geld leihen? Wir zahlen es zurück.

-Nein, das ist nicht möglich. —Das alles ist doch vollkommen absurd!

Wäre er in Bangkok mit Kokain erwischt worden,

würdet ihr alles in eurer Macht stehende unternehmen.

Aber wenn es um einen unschuldigen jungen Mann in Gefahr geht,

-seid ihr machtlos? —Das reicht, Anita!

—Verdammte Scheiße. —Unsere politische Linie lässt sich

-nicht einfach so ändern. -Oh, okay.

Ich finde, wir sollten ihnen die 250.000 anbieten.

Es ist besser als nichts.

Wenn er länger dort bleibt, lassen die ihn verhungern.

Sie hat recht. Wir haben keine andere Wahl.

Signe?

Gehst du?

—Sind wir noch nicht fertig? -Wollen wir einen Kaffee trinken?

Ist alles in Ordnung?

Ich bin nur...sehr beschäftigt und schlafe nicht wirklich viel.

Rede doch mal mit der Psychologin. Vielleicht kann sie dir helfen.

Ja, ich habe schon mit ihr gesprochen.

Wir reden aber nur über mich. Ich soll alles rauslassen

und weitermachen, aber das kann ich nicht.

Ja, klar, alles braucht seine Zeit,

aber was ist mit meinen Prüfungen?

Tut mir leid.

Was deine Familie bietet, beleidigt den Propheten.

In 24 Stunden wirst du genauso aussehen.

Warum bist du überhaupt hergekommen? Wie dumm kann man sein?

Weißt du, wie viele muslimische Leben deine Regierung auf dem Gewissen hat?

-Hm? -Es tut mir so leid...

Nein, Daniel.

Du wirst hier hängen, bis du stirbst.

Danach kriegen deine Eltern ein Video, wie ich deinen Kopf abschneide.

—Hast du verstanden? -Bitte, töte mich jetzt!

Töte mich einfach!

Nein, Daniel.

Den Tod musst du dir verdienen.

Ich brauche Hilfe!

NEUE FORDERUNG

Ach du meine Güte. Ist das alles für dich?

Ja.

—Tut mir leid, ich muss hier kurz ran. -Äh, ich würde gerne zahlen.

Was ist? Ich habe gerade eine Kundin.

Arthur hatte recht.

Sie sind verärgert.

Jetzt wollen sie zwei Millionen Euro.

Zumindest steht es hier so. Das sind 15 Millionen Kronen, Susanne.

-Haben sie gesagt, wie's ihm geht? -Nein, haben sie nicht.

"Daniels Zeit läuft ab. Es ist unwahrscheinlich, dass er überlebt.

Bestätigen Sie die Zahlung von zwei Millionen Euro.

Unsere Bedingungen sind Folgende:

Keine Medienberichterstattung. Und das Lösegeld muss bar übergeben werden."

Was soll's, das bekommen wir hin!

Jemand wird uns das Geld leihen.

Wir kennen niemanden, der einfach mal so zwei Millionen Euro hat.

Was schlägst du vor, um das Geld zu beschaffen?

Wie wär's mit einer Spendensammlung?

Man dürfte allerdings nicht erwähnen, wofür dieses Geld gesammelt wird.

Und so eine Aktion ist rechtlich gesehen eine Grauzone.

Und Sie wissen doch: Dänemark verhandelt nicht mit Terroristen.

Was Dänemark tut oder nicht tut, ist mir völlig egal.

Es geht um meinen Bruder!

Es gibt so viele Menschen mit Geld, die helfen würden.

Der Turnverein zum Beispiel ist wie eine Familie.

Sie würden nie daran denken, etwas der Presse zu erzählen.

Wir können ihn nicht einfach aufgeben.

Sollte irgendetwas davon rauskommen, sinken seine Überlebenschancen.

-Ich weiß, wie schwer das ist. -Du weißt aber auch,

dass es für ihn, wenn wir das Geld nicht auftreiben, schlecht aussieht.

Ja.

-Arthur. -Hey,

kontaktiere bitte sofort Abu Sheibs Leute.

—Ja. —Du musst ihnen klarmachen,

dass die Familie die zwei Millionen Euro auftreibt.

Sie will aber erst zahlen, wenn sie einen Lebensbeweis von Daniel erhält.

—Wir kaufen also Zeit? —Ja, wir kaufen Zeit.

—Ich kümmere mich darum. -Okay.

—YaHah! —Okay.

Natürlich.

-Name? -James Foley.

-Wie ist dein Name? -William Johnson.

James Foley.

Der große James Foley.

Heißen wir ihn willkommen.

Was zum Teufel machst du da? Runter!

Es...es gibt zwei neue Gefangene.

Steh auf!

Scheiße.

Abu Ghraib, weißt du noch, James?

Deswegen bist du hier.

-Jim. —Luis, Frankreich.

-Jim. -Hi, Jeremy, auch aus Frankreich.

—Jim. -Brabo.

-Jim. -Arwel. England.

—Hi, Jim.

—Wojceik. -Ah.

Hi, ich bin Jim.

—Ich bin Jim. -Daniel. Aus, aus Dänemark.

Ah, ja. Ich habe von dir in Aleppo gehört.

Ja, gut.

Möchte jemand eine Partie Schach spielen?

Ich, äh, bin nicht sonderlich gut, also werdet ihr wohl gewinnen.

Ich spiel's einfach gern.

Ein, ein Schachbrett habe ich auch.

Will keiner?

-Hier, meine Figuren. -Ja, äh...

—Aber ich kenne die Regeln nicht. —Oh.

Dann werde ich gewinnen. Zumindest beim ersten Mal.

Okay, der König. Sehr wichtig.

Und. . ,die Königinnen.

—Wo ist der Spanier? —Yallah!

Glückwunsch, du kannst nach Hause.

Nehmt ihn.

Die Männer verhungern.

Wir brauchen

mehr Kleidung und Medizin.

Willst du gleich hier sterben?

William ist krank.

Sollen wir am Leben bleiben, brauchen wir Nahrung und Wasser. Und...Antibiotika,

für seine Wunden.

Für Tote werdet ihr kein Lösegeld bekommen.

Stimmst du Foley zu, Esel?

Antworte!

Ich...

Hä?

-Hä? -Ich...

—Vollidiot!

Ihr zwei werdet hier sterben.

Arwel auch.

Eure Regierungen zahlen nicht.

Sie bombardieren Muslime für Millionen, aber ihre Bürger sind ihnen wohl egal.

Hör auf!

Sieh mich an.

Sieh mich an!

Wenn deine Familie dich wirklich liebt, hast du noch eine Chance, Esel.

Im Gegensatz zu Foley.

Foley ist böse.

Seine Konvertierung zum Islam ist nicht echt.

Er wird bald sterben.

Alles in Ordnung?

Ist okay. Steh auf.

Wofür zur Hölle war das denn?

Diese Tiergeräusche.

Ich... Das mache ich ab und zu.

Es gefällt ihnen, wenn ich ein Esel bin.

Du solltest doch damit aufhören.

Ja, aber wenn ich's nicht tue, töten sie mich.

Du stirbst nur, wenn keiner zahlt. Nicht, wenn du ihnen keinen Esel vormachst.

Vertrau mir. Weigere dich das nächste Mal.

Oder sei wenigstens nicht so scheiße gut darin.

Mach den Esel weniger überzeugend.

Nichts konnte mich so erfüllen, wie auf Reisen

die Geschichten von Menschen zu erzählen. Ich denke, meine Mutter hat es verstanden.

Alle anderen haben es akzeptiert.

Bei deiner Familie ist es sicher nicht anders.

Nachdem ich mir den Fuß gebrochen hatte, verlangsamte sich alles irgendwie.

Alles war so vorhersehbar. Mein Leben, das erschien mir so...

-Es war... -...langweilig.

Ja.

Ja... Es gibt immer eine egoistische Motivation.

Aber das sollte uns nicht davon abhalten, etwas zu verändern

oder es zu versuchen, richtig?

Wenn wir nicht herkommen, wie soll die Welt erfahren, was hier passiert?

Ja...

Ich muss ständig an meine Eltern denken,

an meine Schwestern und Signe.

Ja.

-Versuch, nicht daran zu denken. —Kann ich nicht.

Ich habe doch auch ihre Leben zerstört.

Ich habe alles versaut.

Unser Ziel sind 15 Millionen Kronen.

Auch wenn wir das nicht erreichen, für Daniel steigen die Chancen,

nach Hause zu kommen, mit jeder Krone, die wir erhalten.

Es wird anonym und über unseren Anwalt abgewickelt.

Was wir sehen, sind lediglich die Geldbeträge.

Da Vereine und Schulen rechtlich gesehen nicht für ein Lösegeld spenden können,

haben wir überlegt, Daniels Fotografien der Gymnastikmannschaft zu verkaufen.

Das wäre dann legal.

Der Brief, den ihr vor euch habt, wird am Montag

an alle Mitglieder des Vereins verschickt.

Habt ihr irgendwelche Fragen?

Ich finde Ihre Absichten sind gut, aber was ist mit dem moralischen Dilemma,

dass unser Geld eine terroristische Vereinigung unterstützen würde?

Ja, Sie haben recht. Dieses Vorhaben befindet sich in einer Grauzone.

Aber laut unserem Anwalt können wir es als Rettung eines Menschenlebens betrachten.

Was wiederum legal wäre.

Natürlich ist es allein eure Entscheidung, ob ihr uns helfen wollt oder nicht.

Und wir verstehen es, wenn ihr das hier nicht unterstützen wollt,

aus moralischen Gründen oder irgendwelchen anderen Gründen.

Aber wir wären euch unendlich dankbar, wenn ihr uns helft.

Gut. Und jetzt schließt eure Augen.

Okay, öffnet eure Augen. Bleibt so. Konzentration.

Schließt sie wieder.

Abu Suheib hat ihn geschickt. Er soll einen Videobeweis vom Dänen holen.

Wir haben ihn durchsucht. Er ist sauber.

Hände an die Wand!

Esel, komm her!

Warte. Zeig uns zuerst deine Eselnummer.

Yallah, mach schon!

Ich hab' gesagt, mach schon!

Na los. Mach jetzt endlich!

Lasst den Scheiß jetzt. Los, Bewegung!

Okay, wir haben insgesamt 742.213 Kronen.

-Ach du meine Güte. -Jemand will einem Verein davon erzählen.

Der heißt Rotary, in Hening.

-Der heißt "Rotary". —Ja, ist doch egal.

-Ich sag' ja nur. -Wie heißt der Mann?

-Sein Name ist Peter Damgaard. -Peter Damgaard...

Wäre das zu riskant?

Rotary hat an die 100 Mitglieder.

-Gut, dann soll er es tun. —Okay.

Es ist Arthur.

Hallo, Susanne. Wie geht es euch?

Gut.

Ich schicke dir jetzt ein Video.

Sie lassen ihn aber nicht viel sagen.

So.

Bereit?

Ja.

Meine Mutter heißt Susanne.

Äh, und mein Vater heißt Kjeld.

Christina und Anita sind meine Schwestern.

Meine Freundin heißt Signe.

Und der Mann, der hier ist... Der hier hergekommen ist, heißt Majeed.

Okay, das reicht.

Wollt ihr's nochmal sehen?

Ja?

Hi, Signe.

Hi, Anita.

Ich weiß, das ist unheimlich, hier zu sitzen und auf dich zu warten,

aber...ich habe dich vermisst.

Wir haben schon mehr als drei Millionen Kronen gesammelt.

Und ich bin in Kontakt mit 20 Unternehmen, die vielleicht spenden werden.

Aber klar, es braucht Zeit, bis da etwas freigegeben wird.

Ich weiß, du bist es leid, Signe.

Und glaub mir, keiner erwartet etwas von dir.

Ich finde nur, das Schlimmste wäre es jetzt, alleine zu sein.

Er kommt nicht zurück, Anita.

—Äh, was hast du gesagt? -Wir werden ihn nie wieder sehen.

Das ist völliger Schwachsinn.

Hat dir das deine Psychologin gesagt?

Dass du ihn für tot halten sollst, um weitermachen zu können?

Hör doch nicht darauf, Signe. Das ist völliger Schwachsinn.

—Hör auf, dich zu belügen... —Ich bin aber nicht so wie du!

Ich bin schwach. Ständig habe ich Albträume,

was sie ihm wohl antun, und kann ihm nicht helfen.

Ich weiß.

Es schafft mich, wie machtlos ich bin.

Signe, er kommt wieder heim.

Und bis dahin hast du uns.

Jemanden, den du so sehr liebst, kannst du nicht einfach aufgeben.

Das ist unmöglich.

Er kommt wieder heim.

-Richard. -Schön, dich zu sehen.

—Das ist Majeed. -Arthur hat mir von Ihnen erzählt.

-Hey. -Steig ein.

Ich habe mal in den Vororten von Raqqa gelebt und kenne diese Gegend.

Ich erkannte die Stimme des Imams vom Sonntagsgebet

und sah das Gelände von innen. Es war ein riesiges Gebäude

mit unterirdischen Strukturen, das hier.

Es war mal eine Schule. Hier halten sie ihn gefangen,

-ganz sicher. —Danke für die Informationen,

ich gebe sie weiter.

-Entschuldigung, weitergeben? —Ja, ich gebe sie weiter.

Was ist mit Foley und der Spur in Damaskus?

Ja... Ich denke, es ist eine Sackgasse.

Wir konzentrieren uns jetzt auf den Nordosten.

-Also gibst du Damaskus auf? Ja. Vorerst.

Verdammtes Arschloch, dem ist Daniel scheißegal.

Wenn sie nun einen Satelliten auf das Gelände richten, passt das.

-Und wir haben nichts Neues zu Foley. -Er hätte zumindest lügen können,

—so wie sie's immer tun... —Ja? Moment.

Ein Journalist hat das mit der Spenden- aktion und Ryes Geschichte gehört.

Es wurde noch nichts veröffentlicht, aber sie wollen die Ersten sein.

Andere werden sicher nachziehen.

-Keine Sorge, ich kümmere mich darum. -Wir sind hier nicht in der Türkei,

hier herrscht immer noch Pressefreiheit.

Klar. Ich werde auf Knien um einen Medienblackout betteln.

Ich melde mich, bis dann.

Hände an die Wand!

Wojceik, du darfst nach Hause, deine Regierung hat gezahlt.

Bewegung!

Was zur Hölle soll das?

-Immer sind andere dran. -Ich ertrag's nicht mehr.

Schaut euch Alexej an. Er ist schon ewig hier

und hat noch nie einen Lebensbeweis erbracht.

Weil er niemanden hat. Keine Familie.

Wir werden hier alle sterben. Wir schaffen es niemals aus dieser Hölle.

Hey, komm schon. Alles wird gut.

Bald sind wir wieder in Frankreich, okay?

Denk an etwas anderes.

Ich weiß.

Alles wird gut.

Okay, was wir definitiv wissen, ist, dass Ayoub ein syrischer Krieger war.

Zu der Zeit war er in Aleppo und Raqqa.

-Ich bin da. -Gut. Es steht nun auch fest,

dass er während eines Verhörs James Foley erwähnt hat.

-Alles klar. Ich melde mich. -Okay. Viel Glück.

Sie müssten noch hier unterschreiben.

Danke.

Danke.

Danke für dieses Treffen, Ayoub.

Dein Französisch ist furchtbar.

Wer schickt dich? Die CIA?

Nein.

-Die Familie des... -Nett gemeint, aber sprich bitte Englisch.

James Foleys Familie hat mich beauftragt, ihn zu finden.

Und außerdem suche ich einen jungen Dänen, Daniel Rye.

Wann hast du das letzte Mal von Foley gehört?

Du weißt nicht mal, ob erlebt?

Ist dem so?

Du verschwendest deine Zeit. Foley wird in Syrien sterben.

Die lassen ihn nicht gehen.

Wer sind "die"?

Daesh, wer sonst? Oder IS, so nennt ihr sie.

Würden sie all die Amerikaner einlösen,

die wahren Feinde des Kalifats,

würde jeder ihre Masche durchschauen.

Foley hat keine Chance.

Ich brauche Namen.

Namen bringen dir nichts.

Personen kommen und gehen.

Ich würde dir welche nennen.

Ich hasse die.

Ich hatte einen Sack über dem Kopf.

Wurde geschlagen, um meinen Glauben zu testen.

Uns wurde beigebracht, wie man Leute absticht.

Wir sollten an Puppen üben, die sie selbst gebaut hatten.

Sie meinten, nach dem ersten Mord

würden wir uns krank fühlen und traurig.

Aber das müssten wir überwinden.

Weil es für Gott war.

Danach würde es uns leichter fallen.

Du hattest Glück, lebend raus zukommen.

Hast du James Foley jemals gesehen?

Er und die anderen wurden weggebracht.

Sie waren bei den vier britischen Jungs.

Dein Däne war auch dabei.

Ich weiß nicht die Namen der Briten.

James Foley und Daniel Rye waren dort zusammen?

Ja, und sind es wohl immer noch.

Danke.

Danke.

—Arthur, mein Freund, wie geht's dir? —Gute Neuigkeiten, Richard.

Ich weiß endlich, wo Foley ist.

Nur noch 15 Sekunden, Leute.

-Ich kann nicht mehr. —Komm schon.

Du quälst uns.

—Kommt, raus hier! -Los, Tempo!

—Weg da! Bewegung! -Los, los, los, mach schon!

Raus! Kommt, kommt, Bewegung!

—Los, Bewegung, lauft! —Kommt! Vorwärts!

—Raus da! —Los, los!

—Hoch, steh wieder auf! —Yallah, yallah, vorwärts!

Bewegung! Yallah, los!

Los, hinlegen! Das Gesicht nach unten!

Macht schon!

Keine Bewegung!

Hinlegen!

-Hinlegen, hinlegen! -Keine Bewegung!

Da, Suchard? -Die Schule war leer.

Kurz bevor wir ankamen, fuhren ein paar Trucks weg.

Sie tauchten in der Staubwolke eines syrischen Luftangriffs unter.

Wir glauben, sie waren da.

Wir haben Haare und Blut, das wird noch im Labor untersucht,

aber gut, was soll ich sagen, Mann?

Okay. Danke.

Zieht euch aus!

Beeilung! Na los!

Beeilung!

Hört zu.

Amerikaner, Engländer, Dänen - eure Regierungen stecken hinter all dem.

Ich behandle euch so, wie es unseren muslimischen Brüdern in Guantanamo ergeht.

Wie in einem Konzentrationslager!

Bringt die Sachen.

Nimm das.

Beeilung!

Los, anziehen.

-Beeilung! -Okay...

Zuerst der Appetizer.

Eins für dich, mein Freund.

Und für dich. Und jetzt der Hauptgang.

Reife, saftige Tomaten.

Wir essen sie genau hier, hier draußen.

An der frischen Luft. Und danach spielen wir Schach und Dame.

Und...

Warum so klein?

Warum so klein?

—Was? -Warum so klein?

Gib mir große Tomate.

Tut mir leid, die sind alle gleich.

Nein, Lügner. Ich bin dir scheißegal.

-Du Stück Scheiße. -Alexej, komm...

—Nimm meine. -Es ist dir egal.

-Nimm meine. -Du verarschst mich.

-Stopp, hör auf! —Du keinen Respekt. Keinen Respekt.

Du hast verfickt keinen Respekt! Du keinen Respekt!

—Stopp, nein. -Du verarschst mich.

Hey, aufhören! Stopp!

Hinsetzen!

-Was ist los? —Nichts.

Er verarscht mich! Gibt kleine Tomate.

Alex...

Ja, weil er böse ist, Alexej.

Er ist manipulativ und böse.

Komm.

Du bist bald frei, ja?

-Bringt ihn ins Auto! —Komm!

Raus!

-Kommt! —Na los, schneller!

Runter!

Lauft zum Graben.

An die Seite, los.

-Bewegung. —Kommt.

Runter, runter.

-Na los, runter. -Los.

Kommt.

Ihr schaut da jetzt ganz genau hin.

Das passiert, wenn man einem bösen Mann wie James Foley das Kommando überlässt.

Schaut her.

James! Schau her!

Dein guter Freund Alexej

ist jetzt tot. Deinetwegen, James.

Du hast ihn umgebracht und jeder hier weiß es.

LOS!

Komm!

Nein...

-Nein! —Runter.

Runter.

Neben Alexej.

Halt das. Schau in die Kamera.

LOS!

Halt das. Schau in die Kamera.

LOS!

Schick das Video ans dänische Außenministerium.

Und an Richard.

Der Familie sende ich die Fotos.

—Das Video zeigst du ihnen nicht? -Nein.

Die Fotos reichen.

Sie wollen den vollen Betrag in 48 Stunden haben, zwei Millionen Euro.

Mehr haben sie nicht geschrieben. Tut mir leid.

Wir haben gerade mal 10 Millionen Kronen gesammelt, das reicht nicht.

Papa, ruf die Bank an. Sie...sie sollen den Kredit erhöhen.

—Wir brauchen mehr Geld. —Anita, du weiß, das bringt nichts.

Habt ihr denn alle Firmen kontaktiert?

Aber

ich...ich habe an jede verdammte Behörde,

jedes größere Unternehmen in Dänemark geschrieben.

Alles umsonst. Was soll ich noch tun? Ich schaffe das nicht.

Ich habe...

—Wo willst du hin? -Ich gehe ins Bett.

-Nein, du, du musst bleiben. -Ich kann nicht mehr, Anita!

Papa, bitte bleib hier.

-Tut mir wirklich leid, wir rufen zurück. -Alles gut, kein Problem.

Was ist denn los?

-Hey, mein Schatz. —Was ist mit Opa?

-Nichts, keine Sorge. -Er hat geweint.

Ich bring dich ins Bett. Komm.

-Guten Tag. -Hallo.

—Geht's Ihnen gut? —Kann mich nicht beklagen.

Hallo, Henning.

Ich bin's, Susanne. Ich bin mit Mie zur Schule gegangen.

-Ach ja? -Ich war auf Ihrer Hochzeit.

Meine Tochter Anita hat an Ihren Vorstand geschrieben.

Ich bin Daniel Ryes Mutter.

—Hören Sie mir bitte einen Moment zu? —Natürlich, natürlich...

Sie können gernemanrufen und einen Termin vereinbaren.

Ich habe schon 20 Mal angerufen, aber Ihr Vorstand hat nie reagiert.

Das mit Ihrem Sohn tut mir sehr leid, aber...

Ich bitte Sie nur um 10 Minuten.

Ich weiß nicht, wo ich noch hin soll. Es sind wirklich nur 10 Minuten.

Jeder hat gegeben, was er konnte. Sogar die kleinen Unternehmen.

Aber uns fehlen noch fünf Millionen Kronen.

Wenn wir sie nicht aufbringen,

dann werden sie Daniel töten.

Ich will mir nicht vorstellen,

wie es Ihnen geht. Das kann ich gar nicht.

Mein ganzes Mitgefühl geht an Ihre Familie.

Aber ich kann nicht helfen.

Ich möchte nichts geschenkt bekommen.

Ich möchte ein Darlehen.

Ich habe noch 14 Jahre bis zur Pensionierung.

Wenn ich ab jetzt Überstunden mache, kann ich einen Teil abbezahlen.

Ich schwöre Ihnen,

Sie bekommen jede einzelne Krone davon zurück.

Mein Mann fährt Lastwagen. Auch er kann Überstunden machen.

Es tut mir wirklich leid,

aber das geht nicht.

Ich habe gelesen,

dass Sie letztes Jahr einen Gewinn von sechs Milliarden Kronen gemacht haben.

Ich war noch nie reich.

Aber wenn ich es wäre, dann würde ich mit meinem Geld

Menschen in Not helfen, solchen, die Hilfe brauchen.

-Ich würde damit Leben retten. —Sie müssen mir glauben,

wir würden Ihnen gerne helfen, aber wenn unser Unternehmen diesen Weg einschlägt,

wären die Folgen davon unvorhersehbar.

-Sie haben Kinder, oder? —Ja.

Zwei Jungs, ein Mädchen.

Danke, dass Sie wenigstens zugehört haben.

Nein, das müssen Sie nicht. Ich habe Sie eingeladen.

Die 46 Kronen

zahle ich schon.

Grüßen Sie Ihre Frau von mir.

Ja... Ja, mache ich.

Jeremy, Luis, los, es geht nach Hause.

Kommt, steht auf!

Umdrehen.

—Yallah. —Kommt, na los.

—Yallah. —So langsam kapiert ihr's, oder?

Manche von euch dürfen gehen.

Nach Hause, zu ihren Geliebten.

Während andere...

Du und deine Familie seid eine verdammte Schande, Esel.

-Guten Morgen. —Morgen.

Machst du uns eine Schüssel Cornflakes?

Ja, nur 'ne Minute.

Anita?

Mama! Papa! Wir haben 15 Millionen!

Gestern wurden fünf Millionen überwiesen! Schaut her!

—Wahnsinn, 15 Millionen! -Echt, fünf Millionen.

Schaut her, es kamen sechs Überweisungen!

800.000! 500.000! 1.000.046! 700.000! 400.000! 600.000!

-Ich rufe Arthur an. —Warte, warte,

lass uns das erst noch bei der Bank absichern.

Der Wahnsinn... Nicht, dass da ein Fehler unterlaufen ist.

1.000.046 Kronen? So ein seltsamer Betrag.

Wir haben es geschafft. Wahnsinn, perfekt.

Daniel kann nach Hause!

Sie sagen, meine Familie hat das Geld.

—Das ist großartig, Daniel. —Glückwunsch.

Glückwunsch.

Ach, das stimmt wahrscheinlich gar nicht.

Nein, du kommst nach Hause.

Daniel,

kannst du meiner Familie einen Brief überbringen?

Ja, sicher.

-Vielleicht kannst du's dir ja merken. —Ja, klar. Ich gebe mein Bestes.

Und wie funktioniert das? Willst du zwei Millionen Euro im Handgepäck mitführen?

Ja.

Und wer von Ihnen wird mitkommen?

-Äh, wir dürfen mit? —Nun, nicht alle,

aber es ist wichtig, dass eine vertraute Person vor Ort ist, wenn er ankommt.

-Ich finde, Anita sollte mitkommen. —Was?

—Ja. —Aber Daniel und ich sind...

Er freut sich eher über Christina oder Mama.

Ich glaube, er wird sich riesig über dich freuen.

Okay.

-Friede sei mit dir. —Mit dir ebenso.

—Turkcell? -Vodafone.

"Ich denke viel an meine Brüder und meine Schwester.

Ich erinnere mich, wie ich Werwolf im Dunkeln gespielt habe...mit..."

-Michael. -"Michael".

„Holt den Dänen raus. Wir haben das Geld.

Sie holen dich ab.

Wir sehen uns, wenn du rauskommst.

Und falls nicht, denk daran, es ist okay.

Wirklich.

Du gehst zurück und lebst dein... langweiliges, gewöhnliches Leben.

Ich darf hierbleiben und all den Spaß haben.

Ich komme klar. Wirklich, das tue ich.

Du musst doch auch Angst haben.

Ich habe mehr Angst davor, ihrem Hass nachzugeben.

Aber das brauche ich nicht, denn alles, was ich fühle, ist Liebe.

Denk daran,

wenn du zurück bist, vergiss sie.

Leb' dein Leben weiter.

-Verschwende nicht noch mehr Zeit. -EseL

Und jetzt los.

Esel,

du gehst nach Hause.

DANKE FÜR IHREN BESUCH SYRISCH-ARABISCHE REPUBLIK

Daniel?

Daniel Rye?

Mein Name ist Arthur.

Ich werde dich nach Dänemark bringen.

Hier, nimm die.

Komm. Deine Schwester wartet.

Hey, Anita.

Kann ich ein Bier haben?

Ja, na klar. Du kannst dir nehmen, was immer du willst.

Hier.

Was...was ist mit Signe?

-Ich weiß es nicht, Daniel. -Klar.

Ich denke sie braucht etwas Zeit.

-Aber jetzt wird alles wieder gut. —Ja.

—Hey, das ist ein Foul! -Nein.

Schnapp ihn dir!

—Bis später dann. —Ja, viel Spaß.

Danke.

-Ich halte ihn fest, du schießt ein Tor. -Stopp, stopp...

Bis dann, Mädels, macht's gut. Los, wir spielen weiter!

Wichtige Eilmeldung: Erstmals gab es US-Luftangriffe auf IS-Ziele in Syrien.

Die Mission: Der IS soll zerstört werden.

Die Angriffe waren wohl massiv,

mit Tomahawk—Raketen, Kampfjets und Bombern.

-Hallo? -Daniel ?

Ja?

—Können wir reden? —Ja.

Ist jemand bei dir?

Äh, nur meine Familie. Was ist los?

Wir haben ein Video erhalten und denken, es ist James.

Tut mir leid.

Die Amerikaner baten uns darum, dass du das bestätigst.

Es ist dringend.

Du kannst es online suchen. Gib einfach ein: "IS-Video James Foley".

Schließ deine Augen, hör nur auf seine Stimme.

Wenn er zu sprechen aufhört, mach das Video aus.

EINE BOTSCHAFT AN AMERIKA

Meine Familie und Freunde, lehnt euch gegen meine wahren Mörder auf,

die Vereinigten Staaten. Was mit mir passieren wird,

ist einzig die Folge ihrer kriminellen Taten.

Daniel?

Kannst du mich hören?

Ist das James im Video?

—Er ist es. -...Entschädigung für meinen Tod

—von den Leuten... -Sicher?

Die der letzte Nagel meines Sarges waren.

-Ganz sicher, das ist James. —Danke.

Du kannst das Video jetzt ausschalten.

Ich wünschte, ich hätte mehr Zeit...

—Daniel, schalte ab. -...die Hoffnung auf Freiheit,

meine Familie wiederzusehen. Aber dafür ist es zu spät.

—Letztendlich wünschte ich... —Daniel, schalte das Video aus.

Sieh's dir nicht an.

Ich bin James Wright Foley,

—amerikanischer Staatsbürger. -Der, der da spricht,

das ist John.

Dieser Mistkerl.

Daniel? Daniel, schalt das Video aus.

Schalt es aus, schau's nicht an!

. . ,die das islamische Kalifat als ihre Führung akzeptiert haben.

Jeder Versuch, den Muslimen ihr Recht zu nehmen

auf ein Leben unter dem islamischen Kalifat, führt dazu,

dass euer Volk massakriert wird.

Nein! Nein! Nein!...

Daniel Rye war mit Jim für mehrere Monate in Syrien.

Er war der Letzte, der ihn lebend gesehen hat.

Das ist Daniel. Daniel, das ist James Mutter, Diane.

Wie schön, dich endlich kennenzulernen.

Kurz vor Daniels Freilassung

bat Jim ihn, sich einen Brief zu merken — für uns,

seine Familie.

Dies sind James Worte an Sie.

"Liebe Familie und Freunde,

ich erinnere mich an so viele tolle familiäre Momente,

die mich das Gefängnis vergessen lassen.

Träume von der Familie und Freunden tragen mich davon und Freude erfüllt mein Herz.

Ich denke viel an meine Brüder

und meine Schwester.

Ich bin so dankbar für all die Kindheitserinnerungen.

Ich erinnere mich, wie ich Werwolf

im Dunkeln gespielt habe mit Michael.

Und so viele andere tolle Abenteuer.

Und Katie,

ich bin so stolz auf dich.

Du bist die Stärkste und Beste von uns allen.

Ich denke an dich, wie du als Krankenschwester hart arbeitest,

und bin froh, dass wir uns kurz vor meiner Gefangennahme noch geschrieben haben.

Hoffentlich kann ich zu deiner Hochzeit.

Ich weiß, ihr denkt an mich und betet für mich.

Ich kann euch alle fühlen, vor allem wenn ich bete.

Ich bete, dass ihr stark bleibt und weiterhin glaubt.

Ich spüre wirklich, ich kann euch berühren,

selbst in dieser Dunkelheit,

wenn ich bete."

Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.