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Original subtitles

Hände an den Riemen. An den Gewehrriemen natürlich.

Stillgestanden.

Rechts. In der Schiene.

Marsch. Links. Zwei. Eins. Zwei. Eins. Zwei. Eins. Zwei. Das Ganze.

Halt. Links.

Halt.

Durch.

Stillgestanden.

Links. Halt.

In der Schiene.

Marsch. Links. Zwei. Links. Zwei. Links. Zwei. Links. Zwei.

Und das Ganze halb rechts.

Präsentiert das Gewehr.

Das Gewehr über.

Und schieben starten.

Augen links.

Links hab ich gesagt, verdammt. Ist das vielleicht links? Zaffkei.

Pauli.

Ich bringe dich nach vorne.

Sei du nicht taub oder narrisch.

Aber das werden wir gleich haben.

20 Kniebeugen.

Und eins.

Und zwei.

Und drei.

Und vier.

Kniebeugen habe ich gesagt, Schulz.

Und fünf.

Und sechs. Und sieben. Und acht. Und neun. Und zehn.

Und eins.

Gehen wir, gehen wir, vorwärts, Schulz. Ich bring dich, ich fass dich, ich krieg

dich.

Sehen Sie auf, wenn ich mit Ihnen rede.

So können Sie uns nicht mehr.

Aber wichsen können Sie was, was ich mit euch weitermachen beschlossen habe.

Also, Schulz, haben Sie schon mal was von Pflichterfüllung gehört? Jawohl,

Herr Oberfeldwebel.

Sie stinken aus dem Maul, als wir unsere Kühe aus dem Arsch bussen. Haben Sie die

Zähne? Jawohl, Herr Oberfeldwebel. Ach, Schulz, Sie sind so dumm, um einen Eimer

Wasser umzutippen. Jawohl, Herr Oberfeldwebel. Was gibt es denn da zu

lachen? Stillgestanden!

Euch werde ich noch die Hammelbeine langziehen, das könnt ihr mir glauben!

Ihr Saubande!

Seelig grinsen, nicht so blöd!

Komm jetzt endlich rein, der Kaffee wird kalt, Karli!

Doch nicht jetzt, Herr Krming! Beim Exerzieren lernst du das nie!

Und das Grinsen werde ich auch abgewählen!

Wir kämpfen hier für Deutschland, auch wenn wir hier auf Außenposten sind!

Da gibt's nichts zum Lachen!

Die Schlacken! Kauen gerade!

Haut! Hören!

Alle ans Funkgerät!

Schulz, Latine säubern und Bett machen.

Ist das klar?

Silik, sie helfen meiner Frau beim Kochen.

Reitner und Kotz, sie melden sich in der Heimstunde zum Kontrollgang.

Anna! Anna!

Ja, was ist? Kommst du jetzt?

Brauchst du noch irgendwas?

Zum Mittagessen, meine ich natürlich.

Nein, ich hab alles.

Also, Zafke, hochfegen!

Und um 15 Uhr, da ist Theorie.

Habt's mich?

Jawohl!

So,

da bin ich.

Jeden Morgen dasselbe. Jedes Mal wird der Kaffee kalt. Wir sind schließlich im

Krieg, Anna.

Und der Krieg. Ach, geh weiter. Ich merke nichts vom Krieg. So, mal schauen.

Jeder muss seine Pflicht, Anna.

Pflicht. Am Tag, ja, da bist du groß mit deiner Pflicht. Aber in der Nacht, wo

bleibt denn da die Pflicht?

Wenn man den ganzen Tag hart arbeitet.

Arbeit. So, da schau mich an. Da hättest du was zum Arbeiten.

Reitet für Deutschland nennt man sowas.

Achtung am Glied.

Augen geschlossen halten.

Augen auf.

Vorwärts, Marsch.

Grins er nicht.

Halt.

In Stellung 1, Marsch. Pass er auf, damit seinem Rohr

nichts geschieht.

Vorwärts, Marsch.

Zum Angriff.

Feinddeckung.

Gefreiter Pauli, Angriff eingeleitet.

Sehr gut, Pauli. Sehr gut, Pauli. Sehr gut.

Oh Gott.

Amen.

Ah!

Ah!

Sind Frau Oberfeldwebel mit mir zufrieden?

Zufrieden, ja.

Aber noch nicht befriedigt.

Wir müssen die Strategie wechseln. Leg er sich auf den Rücken.

Einen guten Getreiden kann man auch gut bereiten.

Die Schatten, Frau Oberfeld, dass ich darauf hinweise, dass die Sache kurz vor

dem Abschuss steht. Reißen Sie sich zusammen.

Der Gegner ist noch in der Endphase.

Das tut mir wirklich leid, Frau Oberfeld. Ja, ja. Jetzt, Pauli. Jetzt.

Pauli.

Pauli.

Pauli.

Pauli.

Pauli.

Pauli! Pauli!

Pauli!

Pauli!

Pauli!

Hey, Pauli, wach auf!

Recht hast du, mein Junge.

Zum Bumsen kommst du hier nicht, aber träumen kannst du immerhin davon.

Ja, ja.

Da sieht man es mal wieder.

Wenigstens der Schwanz ist hier nicht von der Heeresleitung abhängig.

Keine Klappe!

Also, heute haben wir ein ganz besonderes Thema.

Schulz, setz dich da gerade hin, ja?

Und ihr wisst, dass ihr hier auf dem Außenposten nicht gerade wegen guter

Führung seid.

Also, dann wollen wir heute... Schulz, nimm doch die Ellenbogen vom Stuhl.

Also, dann nehmen wir heute mal durch die Berufslehre und die

südliche Kraft.

Was verstehen Sie darunter, Schulz?

Sieben Mannsbilder sind im Haus und selber muss man es machen.

Oh!

Oh Gott.

Ecke?

Ja, nicht.

Ich gar nicht. Das ist auch wieder so eine Sprache. Also die Sprache ist ein

Zeugnis von deren sittlichen Dings und so weiter.

Und der Kunst, was gibt es da zu flüstern?

Flüstern? Ich?

Ich werde es euch zeigen. Auf!

Hinsetzen!

Auf!

Hinsetzen! Auf!

Hinsetzen! Jetzt packen wir es.

Also, der deutsche Soldat.

Der deutsche Soldat hat den soldatischen Geist erst dann richtig erfasst, wenn er

sich dem geistigen und sittlichen Gehalt der soldatischen Gemeinschaft

unterordnet. Wenn er sich für verpflichtet hält, an der

Vervollkommnung dieser Gemeinschaft mitzuhelfen.

Sanitätsgefreiter Neumann, abkommandiert zum Außenposten X3, meldet sich zur

Stelle. Wo ist es?

Sanitätsgefreiter Neumann. Ich bin taub. Wie? Wie bitte?

Ob Sie glauben, dass ich taub bin?

Jawohl, Herr Oberfeldwebel.

Sie,

sagen Sie das noch einmal.

Jawohl, Herr Oberfeldwebel.

Ich glaube nicht, dass Sie taub sind.

Aber Ihre Hosen, wenn ich mir erlauben darf.

Herr Fluth, wo ist denn mein Koppel noch einmal für Papiere?

Mann, was ist denn das für ein Lärm? Da kann man ja nicht mehr in Ruhe... Ui,

neuer. Was sind denn das für Papiere?

Na, Anna, was soll denn das? Lebt da schon hundertmal so ein dünnes Koppel

her. Jetzt verschwind.

Ein sauberes Früchtchen sind Sie.

Das muss ich schon sagen.

Und Harumani haben Sie auch dramatisiert.

Und Stinger werden Sie wieder ganz buff.

So was gibt es bei uns nicht. Bei uns ist es sauber gehalten. Verstanden?

Jawohl, Herr Oberfeldwebel.

Weiter. Zeigen Sie dem Herren, die Freunden, wo er schläft, die anderen

wegtreten zum Waffenreinigen.

Vorwärts. Marsch.

Also singen wollt ihr, das könnt ihr haben. Wenn hier gesungen wird, dann auf

mein Kommando.

Der Herr Sanitätsgefreik Neumann, der soll von Anfang an wissen, wer hier den

Ton angibt.

Oh, du schöner Westerwald.

Zwei, drei.

Oh, du schöner Westerwald.

Eukalyptusbombe. Der Wind so kalt.

Wo ist es? Meine Hosen, meine Koppel. Sag der Rabbin noch einmal.

Herrlich.

Entzückend.

Na ja, vor dem Krieg hatte ich ein paar Damen laufen.

Und wie ich dann eingezogen war, habe ich für die Truppe weiter organisiert.

Bis sie mich dann erwischt haben.

Mensch, klasse, Neumann.

Das wäre genau das Richtige für uns hier oben.

Ach, ihr seid doof.

Was seid ihr denn?

Ihr immer mit euren blöden Weibern. Ich mache es lieber alleine.

Soll ich dir helfen, mein Turtel-Täubchen? Ach, du kannst. Aber

nur gegen Barzahlung.

Darauf wollen wir einen Strahl ablassen.

Wenn wir bloß die Anna rumkriegten.

Mann, das liegt doch nur an uns. Wollen tut die schon.

Ich werde das mal organisieren.

Früher musste man sich plagen. Seine Nöte selber tragen.

Heute wendet jeder Mann Neumanns Sexualplan an.

Ja, ja, lass mal.

Wie willst du nicht machen, Mann?

Nun, wie ich sehe, ist der Alte jeden Morgen vor dem Essen eine halbe Stunde

weg. Also jeder, der Küchendienst hat... Ach, scheiße. Wieso scheiße? Oh,

Manneken, weißt du, wer jeden Tag hier zum Küchendienst eingeteilt ist?

Der Eberhard Selig, unser Schüler. Aber wie wäre es denn, wenn wir den Selig

einweihen oder auch bezahlen, damit er die halbe Stunde weg bleibt?

Der ist doch nur bestechlich, wenn du ihm deinen Arsch hinhältst.

Ich sehe schon, das ist alles mehr oder weniger vom Zufall abhängig.

Und die können Vögel, lass die Fetzen fliegen.

Nun macht nicht so einen überflüssigen Wind unterm Hemd. Der Neumann wird schon

was finden.

Mensch, 9 Uhr. Es geht los. Was geht los?

Wir gehen an unser Fernrohr.

Feindbesichtigung. Das wenigstens sichere.

Komm mit, wir zeigen dir eine starke Sache. Komm.

Was redest du da? Du kannst ja doch nicht.

Was? Die Werner wirst sehen.

Heut geht's ganz bestimmt.

Da.

Da. Schau doch an. Steht er vielleicht mit? Schon, aber fragt sich bloß, wie

lang.

So.

Ich werde wahnsinnig, mir steht er wie ein Baum. Mann, hör bloß auf, dann hol

dir doch einen runter.

Ach, das führt doch auf die Dauer zu nichts.

Was ist denn? Willst du nicht?

Es ist doch langweilig, was ihr da macht.

Was sollen wir denn sonst machen? Es bleibt uns ja nichts anderes übrig.

Wie oft kann denn der Alte überhaupt?

Einmal in 14 Tagen klappt's schon.

Verzeih es.

Ja.

Heute hast du gefügelt wie ein junger Apoll.

Es ist der Kreuz mit der Ampotenz.

Sag mal, erkennst du den?

Eine Nonne ist vergewaltigt worden und kommt in ein Krankenhaus. Kommt ihre

Obernonne und will sie abholen. Sagt der Oberarzt, sie ist noch im

Operationssaal. Wieso denn das?

War dieser Mensch so brutal?

Sagt der Arzt, nein, das nicht, aber wir wollen versuchen, ihr das Lächeln aus

dem Gesicht zu operieren.

Haltet endlich eure Klappe!

Ewig eure Schweinereien!

Willst du wissen, wie man mit solchen Arschgeigen den Krieg gewinnen soll?

Ach, halt die Fresse, du alter Wichser. Was sagst du da? Meinst du, ich weiß

nicht, dass du dir auf dem Scheißhaus heimlich einen nach dem anderen

runterholst? Das zahl ich dir heim. Das gibt eine Meldung, die sich gewaschen

hat.

Was willst du eigentlich?

Willst du zur Belohnung an die Front?

Ach.

Was ist denn das für einer? Ach, der ist bescheuert. So ein 150-prozentiger.

Heute wendet jedermann noch den Handbetrieb gern an.

Morgen aber, Leute, dann sind Neumanns klasse Fotzen dran.

Keine Wange, Kumpels. In Kürze wird alles ganz anders.

Da bin ich aber mal gespannt.

Nachdem wir vorgestern die soldatische Südlichkeit und der Hammerheit und auch

vom Charakter vom Soldaten hatten.

Was ist die höchste Tugend des mutigen und tapferen Soldaten, Schulz?

Die Disziplin. Der Mut und die Tapferkeit. Sie hier ein verblöderter

Pferd, Herren, Sie.

Was ist denn da los?

Ich melde, dass der sanitätsgefreite Neumann ohnmächtig vom Sitzmöbel gekippt

ist. Dann heben Sie heute auf. Jawohl, Herr Oberfeldwebel.

Willst wohl die Anna packen, Kameradenschwein. Nur ein kleiner Test

für uns alle.

Bitte mithelfen. Ich auch, Herr Oberfeldwebel. Oh, entsetzlich. Mir wird

ganz schwummrig.

Ruhe! Hügel an!

Dreckskerle! Ihr seid wohl alle vom wilden Affen gewissen.

Aufheben habe ich schon.

Milde Gehorsamster Oberfeldwebel, der gefreite Neumann hat bereits gestern

erwähnt, dass er für die Umstellung auf die Höhenluft in Patara braucht.

Man soll ihn für ihn zwei Stunden hinlegen, damit er sich wieder fängt.

Zafke, Gunzreiter, Sie bringen den Kameraden sofort auf die Bude und kommen

dann sofort zurück.

Wenn einer glaubt, der Unterricht fällt aus, der täuscht sich. Jawohl.

Wahrscheinlich ist es gefreiter, der ohnmächtig wird.

Der hat mir gerade noch gefällt.

Schulz, bring es mal aufs Wasser.

Mir auch, wenn ich bitten dürfte.

Wasser, Wasser, Wasser.

Auf!

Hitsetzen! Auf! Hitsetzen!

Auf!

Hitsetzen!

Willst du nicht?

Sicher, aber man soll die Sachen nicht überstürzen.

Mein Mann!

Die Tür ist verriegelt, der Notausgang zum Fenster vorbereitet.

Dann komm, komm. Ich habe ja gewusst, du schaffst es.

Endlich ein gescheites Mannsbild.

Schlafen Sie!

Entschuldigung, Herr Oberfeldwebel. Ich musste gerade an den Kameraden Neumann

denken, wie er jetzt so drüber liegt. Was?

Ich will natürlich, wie er jetzt so drüben liegt.

Ich kenne das.

Die Höhenluft. Ich bin ja von hier.

Es passiert schon mal, wenn einer das erste Mal drum liegt.

Ja.

Doch ein Sanitätsgebreiter muss mal spritzen.

Du bist vielleicht ein guter Ficker, Neumann.

Dich hat das Schicksal hergeführt.

Nein, die Wehrmacht.

Ja, ja.

Wer lacht denn da?

Wenn's hier was zu lachen gibt, dann sag ich, wann gelacht wird.

Bring's nicht so dämlich, sonst mach ich euch Dampf und... Grüß Gott.

Oh ja, das ist ja gestatten, dass ich mich vorstelle.

Oberfeld wie... Oberfeld wie mit Berger. Oh, freut mich ganz entzückend. Mich

auch.

Oberfeldwebel ist das mehr wie Oberleutnant. Mein Name ist Dr.

Hinterseer und das ist meine Assistentin, Frau Dr.

Staudinger. Das ist interessant, äußerst interessant.

Einen Moment, meine Damen.

Augen links, Augen rechts,

Augen rechts, Augen rechts, Augen rechts.

Tja, meine Damen, welches Schicksal hat sie denn in diese Einöde? Ich meine, in

diese Einöde, ich meine, dass sie da sind.

Oh, wir sind Ornithologinnen. Wir sind von unserem wissenschaftlichen Institute

herbeordert worden. Wir sollen... Entschuldigen Sie vielmals. Ich soll

Ihnen also ein Quartier hier geben. Sehr erfreut.

Stets zu Dienst. Was soll denn das?

Anna, wir haben Gäste.

Sehr vornehme. Riecht alles her. Wir machen ein Festessen heute Abend.

Was ist?

Ruhe es jetzt.

Meine Damen, ich hoffe, Sie heute Abend bei mir einladen zu dürfen. Aber gern.

Vielen Dank.

Eine ganze Truppe auch eingeladen.

Benimmt euch, klar? Natürlich, Sissi.

Sehr verehrte Frau Doktorin, meine lieben Soldaten, wir freuen uns ganz im

Ding, dass meine alte, ich meine, meine alte Gattin und ich und, naja,

dass sie überhaupt durchhören.

Also, wie gesagt, wir freuen uns alle und darum

fahren wir im Dienste der

Vögel, was wir an dieser

ganz, ganz deutlich erkennen können.

Auf den Endsieger!

Absoffen sind sie, gell?

Überhaupt raus mit ihnen, gell?

Überhaupt alle raus, alle, alle raus, raus, raus. Das sehe ich nicht, meine

Damen und Herren. Entschuldigen Sie, meine Damen und Herren.

Wo bleibt die Zip-Lady? Die Zip-Lady? Die Zip-Lady? Die Zip-Lady? Nein, nicht

so. Du bist auch besoffen.

Gestatte mir, die Damen nach diesem unerfreulichen Zwischenfall in ihre

Räumlichkeit zu begleiten. Bitte, Herr.

Überhaupt keine Disziplin.

Gib ein Exempel. Ein Exempel.

Ach, halt's Maul, du besoffene Sau, du. Ein Exempel.

Was für ein Exempel? Ein Beispiel, meine Dame. Beispiel, Beispiel.

Du bist auch ein schönes Beispiel.

Nachspiel, meine doch, du blöde Gans.

Meine Herren, es ist angerichtet.

Hygienisch einwandfrei.

Jeder alte Befall, eigenhändig von mir untersucht. Herr Leger hoch!

Herr Leger hoch!

Herr Leger hoch! Ruhe, bitte Ruhe! Unser 150-Prozentiger soll nicht in seinem

Schlaf gestört werden. Also, die Damen warten.

Und was ist mit mir, armen Wurm?

Ach, irgendwann fällt für dich auch ein Arschloch ab.

Au!

Au! Idiot!

Arschloch!

Au!

Au!

Au! Au!

Au! Au!

Au! Au!

Au!

Jetzt geht's weg.

Hör mal.

Lass mich los.

Habt ihr vielleicht geglaubt, die Mädchen sind hier, um eure Schwänze

umsonst zu empfangen? Geile Bande.

Ihr seid wohl vom Hahn bestrampelt.

Nur wer bezahlt, kann da drinnen die Hosen runterlassen.

Ich verstehe, du willst hier einen Puff einrichten und abkassieren, Mann.

Quatsch, aber schließlich müssen die Mädchen ja von was leben.

Ich habe sie euch hergebracht, damit ihr eure vollen Pfeifen ausklopfen könnt.

Und ich will dafür auch nichts haben.

Aber selbst in Friedenszeiten müsst ihr bei Mädchen dieses Kalibers abstecken.

Also, wer die ersten Kohlen bringt, ist dran.

Mist, ich muss die Moneten ja suchen.

Wartet auf der Bude, ich hole euch einzeln.

In Ordnung, Kamerad.

Welche Haarfarbe?

Blond oder braun?

Blond.

Wie möchtest du es denn haben, Soldat?

Hey,

Neumännchen, was ist denn? Wo bleiben denn die Kabaliere? Ich will doch nicht

ewig trocken liegen.

Du bist immer noch so scharf wie früher, mein Schatz. Wie wär's, wenn du mich

inzwischen einfahren lässt?

Aber sicher.

Deine Größe hat mir schon immer imponiert.

Du bügelst wirklich gut.

Aber ja, neue Mädchen, das ist doch mein Beruf.

Deshalb bin ich doch hier.

Zufrieden?

Ja, doch, Pornitologin.

Leid nehme ich den Mund voll.

Nein.

Hol dir deine Marianne runter.

Wie früher, Neumännchen, wie früher.

Wenn deine Kameraden auch so gut abspritzen, wird die Nacht hervorragend.

Unsere Pfeife juckt und die anderen treiben es.

Schon über eine Stunde.

Der Zafke muss ganz schön was aufgespart haben.

Und Neumann, dieser geile Bock, schiebt zur Feier des Tages seine

Eröffnungsnummer. Scheiße!

Kameradenschweine, ich hätte die größte Lust zum Wichsen.

Dann tue es doch süß.

Halt die Schnauze, Tunte.

Sie hat so schöne Haare.

Voll nie aus.

Mich interessiert was ganz anderes an ihr.

Aha, Nachtsitzung.

Wo sind denn die beiden anderen?

Welche anderen?

Tut nicht so scheinheilig. Der Neumann und der Zaffke.

Ach die?

Ja, wo sind denn die?

Pinkeln gegangen.

Ach so, Pinkeln sind die. Ich glaube, die machen was ganz anderes mit ihrem

Ding. Ich habe doch gleich gewusst, dass da was nicht stimmt mit den beiden. Die

beiden... Ach,

die beiden Vöglerinnen.

Also raus mit der Sprache, ja?

Oder ich erzähle alles meinem Mann, das kann ich euch versprechen.

Aber liebe Frau Anna... Nichts da, liebe Frau Anna.

Jesus, mein Alter.

Wenn der mich hier sieht.

Spielt das Leben, Kamerad Anna.

Halt's Maul, du Dreckskerl!

Ich spüre, der sanitätsgefreite Neumann liegt auf dem Bauch.

Fühlt sich die Dame in unserem Bett nicht wohl?

Sei ruhig, ich muss schnell ins Schlafzimmer, wenn der merkt, dass ich

nicht da bin. Oh je.

Hey, hiergelegen.

Kein Wort, Anna, sonst sind Sie mit dran.

Ist ja schon gut, lassen Sie mich los, ja?

Gute Nacht und träumen Sie von harten Dingen.

Kamerad Anna.

Aha, ich sehe, die Herren freuen sich.

Na bitte, Vorfreude ist die schönste Freude.

Über eine Stunde hat es gedauert. Mir fallen schon fast die Eier ab.

Nur die Ruhe, Mann.

Habe die Karosserien betastet. Nun ist der Weg frei.

Hey.

Sag mal, wo bleibt denn Zaffke? Opa, komm.

Dann kannst du ran.

Hör mal, ich bin pleite. Ich habe keinen Zaster mehr.

Dein Pech, dann musst du auf Handbetrieb umstehen. Dann bin ich der Nächste.

Ich mache dir einen Vorschlag, Kumpel. Ganz faires Angebot.

Ich übernehme eine Woche deinen Reinigungsdienst, wenn du mich jetzt

umsonst dranlässt. Was meinst du?

Na komm, wir ziehen doch alle am selben Strang und du kannst dich auf mich

verlassen. Eine Woche, klingt gut.

Einverstanden. Wenn Zafke... Ist schon da.

Mann, das war ein Freudenfest.

Zweimal hat es geklappt. So lobe ich mir den Krieg.

Warum kommen die Kleinen immer hinten an?

Zufrieden, Kamerad? Ja.

Früher stand man ziemlich lange vor der Hurenwohnung Schlange. Heute wendet

jedermann Neumanns Militärpuff an.

Sag mal, Neumann, wie lange bleiben die Damen denn eigentlich?

Nur noch die nächste Nacht, aber keine Bange, in zwei Wochen kommen sie wieder.

Na ja, sei Dank.

Rügeln ist nämlich der einzige Trosten dieser beschissenen Welt.

Aber ja, doch herein mit dir.

So, da bin ich.

Süß, zieh dich aus. Oder willst du es durch die Hose machen?

Ja, nein.

So, so.

Wie heißt du denn?

Hans.

Komm her, Hans. Oder hast du Angst?

Nein, aber er ist noch ganz klein.

Ganz klein. Befall ich dir nicht?

Doch, schon, aber vielleicht habe ich zu lange warten müssen.

Komm her, ich will sehen, was sich mit dir machen lässt.

Oh, der Herr hat es aber eilig. Ich bitte vielmals um Entschuldigung, aber

es ist furchtbar dringend.

Ja, das ist fein. Ich liebe stürmische Männer. Dann wollen wir mal.

Zu spät. Es ist passiert.

Das darf nicht wahr sein. Ich wusste gar nicht, dass ich so entwaffnet bin.

Ich glaube, da wächst heute nichts mehr. Oder bist du vielleicht gar impotent?

Aber nein, im Gegenteil. Den ganzen Tag laufe ich mit einer Riesenlatte umher

und jetzt, wo es drauf ankommt, geht nichts mehr.

Okay, Hänschen. Wir probieren es morgen wieder.

Einverstanden? Ja.

Ich kann mir das wirklich nicht erklären.

Mach dir nichts draus, Hänschen.

Er ist ein bester Freund, weil er so an dir hängt.

Saubernde! Alle mal einen Schlafraum säubern! Ich werde euch helfen, abends

zu saufen und tags die Köpfe hängen zu lassen.

In einer Viertelstunde will ich alles ordentlich vorfinden.

Hauptsache, weggedrückt.

Wieder zwei Nummern schieben.

Weltklasse. Moment mal. Erst bin ich dran. Ich habe schließlich bezahlt und

noch nichts gehabt.

Dein Problem.

Wenn du vorher abspritzt... Ich habe nicht mal das.

Also habe ich Vorrechte. Nun halte doch endlich die Schnauzen.

Jeder kommt heute dran. Das ist doch klar.

Bloß müssen wir Rücksicht auf die beiden Mädchen nehmen.

Schließlich können die ja nicht die ganze Nacht vögeln. Da hat er recht.

Aber was sollen wir machen?

Nicht verzagen, Neumann fragen.

Heute nachmitteln wir doch wieder diese dämliche Theorie.

Nun, ich werde vorher noch mit dem Mädchen reden und dann... Was habt ihr

eigentlich immer zu quatschen?

Rein strategische Gespräche, Blödmann. Da.

Das gibt eine Meldung.

Ich werde dich melden. Ach, leck mich.

Kann ich das nicht übernehmen?

Gemeinschaft ist in der Tugend und der Treue, der Wahl und Tugend sammeln ist

in der Gemeinschaft.

Ah, die Frau Doktorin.

Mit was kann ich denn dienen, immer zu Diensten aufstehen?

Entschuldigen Sie, Herr Oberstleutnant, wir wollen auch wirklich nur ganz kurz

stören. Aber Sie stören doch nie, meine Damen.

Hinsetzen!

Mit was kann ich denn dienen?

Wir haben heute eine längere Tour vor und entfernen uns ziemlich weit von

diesem Posten. Wenn es dem Herrn Oberstleutnant vielleicht möglich wäre,

uns einen kleinen Begleit zu... Aber selbstverständlich, meine Damen.

Freiwillige, auf!

Sehr gut. Kunz, Schulz, Sie begleiten die Damen.

Pauli sind auch zugeteilt.

Das ist ganz liebenswürdig, Herr... Berger. Für Sie, meine Damen, immerherr

Berger. Also, meine Herren... Ich vertraue diese Damen zu meinem

persönlichen Schutz an.

Lassen Sie äußerst die Vorsicht walten und dass mir keine Klagen kommen.

Tun Sie alles, was die Damen verlangen. Vielen Dank, lieber Herr Berger. Auf

Wiedersehen.

Entzückend. Wirklich ganz entzückend.

Jawohl, lieber Herr Berger.

Scheiße, ein Mann ist zu viel hier. Wieso denn? Ich mach's auch mit zwei.

Na bitte, hab ich's doch gewusst. Stoßtrupp 1 zum Lager unterwegs.

Ach, machen Sie kein Theater.

Oder soll ich Sie an gestern Nacht erinnern? Das ist mir egal. Jetzt geht's

drum. Meint ihr, ihr könnt vögeln und ich mach's mir selber?

Nix ist.

Ihr seid drei Mannsbilder und einer davon gehört mir.

Oder sind die Schlatten da etwa besser als ich? Was haben Sie da eben gesagt?

Vergesst es. Das haben Sie doch eben gehört.

So, wollen wir doch mal sehen, wer besser ist.

Bitte,

meine Damen.

Die Wette, da bin ich besser. Wer es glaubt, beim Einschlafen vielleicht.

Sogar die Schwulen bringe ich auf Vordermann. Geh im Haus, iss einer,

probier's doch. Wenn du mit dem Schwulen kannst, brauchst du den ja nicht mehr,

alte Schlampe.

Ah, den dürfen Sie behalten.

Der träumt sowieso immer von Ihnen.

Ja, Pauli? Ich hab's ja gewusst. Komm, lass uns gleich dran gehen. Ich bin

impotent.

Das macht nichts, das wird gleich anders.

Im Funkraum ist noch Platz, da kannst du gleich eine SOS durchgeben.

Wollen Sie mich etwa vergewaltigen? Wenn du unbedingt darauf bestehst, aber es

geht auch anders.

Schau dir es an, was sagst du dazu? Ist es nichts?

Siehst du, er rührt sich.

Tja, was ein rechtes Mannsbild ist.

Frau Anna, ich bin doch unschuldig. Nur noch ein paar Sekunden, nur noch ein

paar Sekunden, Pauli.

Oh mein

Gott.

Es steht da gewaltig.

Oh, ja, wie ein Mastbaum.

Oh, das ist gut.

Wenn du öfter kommst.

Jetzt komme ich erst mal. Ja, komm doch.

Gleich.

Du bist ein klasse Männchen. Ich schlag dich für die

Kraftbarkeitsmedaille vor.

Hol mir den Samen raus.

Ja, ja, hol ihn mir raus. Nicht schlecht, Kamerad. Du hast den Mächtigen

aufgespart.

Oh mein Gott.

Oh Gott.

Fürs erste Mal bist du recht gut.

Verbindlichsten Dank.

Bedanke dich nicht. Mach weiter.

Oh, Lee, hast du einen schönen großen Schwanz.

Oh, ja.

Oh,

ja.

Oh, ja.

Warum bist du immer so komisch, wenn es dir kommt?

Das bin doch nicht ich.

Das ist das Fehltelefon.

Hol uns meine Ausführungen der letzten Vierter Stunde.

Aufstehen!

Das dürfte sehr schwierig sein, Herr Oberfeldwebel. Was wollen Sie damit

sagen? Nun, die Ausführungen des Herrn Oberfeldwebel sind derart philosophisch

und weitragend, dass es einem einfachen Soldaten wie mir geistig schwerfällt,

Herrn Oberfeldwebel zu zitieren.

Wenn Herr Oberfeldwebel versteht, was ich meine.

Na, in Ordnung. Gut, Neumann. Der Gefreite Neumann will sich nur drücken.

Sanitätsgefreiter, du Arsch! Neumann, es reicht sich, wer Sie mit dem Hof hetzen,

dass Ihnen das Grundwasser im Arsch kommt.

Ja, was ist denn?

Was?

Ja, ja, was? Ja, ja, das kann doch nur ein Schlafrand sein.

Ja, das werde ich aber gleich noch schauen wissen.

Das ist also der Dienst am Vaterland.

Frau Doktorinnen,

Ornologinnen, Hurenseits.

Ihr Verräter, das nennt sich deutsche Männer und Frauen. Ihr Schweine, das

gibt eine Meldung, das sage ich euch. Schnauze, Retter.

Und wem haben wir das alles zu verdanken?

Diesem sauberen, gefreiten Neumann.

Sanitätsgefreiten Neumann, Herr Oberfeldwebel. Ruhe, ich bringe sie vor

das Kriegsgericht. Ich bringe euch alle vor das Kriegsgericht.

Alle, alle, alle, alle, alle, bringe ich euch vor das Kriegsgericht.

Alle. Verzeihung, Herr Oberfeldwebel. Sie auch.

Eine wichtige Meldung, Herr Oberfeldwebel. Was kann denn jetzt noch

wichtig sein?

Soeben ist durchgegeben worden, dass Deutschland kapituliert hat. Doch. Der

Krieg ist zu Ende.

Was?

Was haben Sie da?

Der Krieg ist vorbei.

Alles hört nochmal auf mein Kommando. Aufstellen in Reih und Gieß.

Jacken aus, alles ausziehen bis auf die Unterhosen.

So.

Augen geradeaus.

Hier grinst noch niemand.

Alle Frauen hinlegen. Anna, du auch.

Still.

Sie standen.

Sehr schön.

Alle Mann zum Angriff.

Der Feind ist kampfbereit.

Ja, Selig, was ist denn mit Ihnen?

Ich bin schwul.

Kommen Sie her, Selig.

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