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Das Boot legt ab!
He!
Der komische Wagen kommt nicht mit an Bord.
Soll er auch nicht!
Ich verstehe.
Hör endlich mit der Heulerei auf!
Sagte ich nicht, du wirst immer lecker essen, schöne Kimonos tragen
und ein leichtes Leben in Luxus führen, oder?
Da ist sicher nichts Kostbares drin. Lass es!
Omatsu.
Danke schön!
OKAMI - DER WIND DES TODES Kozure Ôkami: Shinikazeni mukau ubaguruma
Regie: Kenji Misumi
Wieso kommen hier keine schönen Frauen vorbei?
Sei nicht so ungeduldig!
Wir sind nicht in Eile, lass uns doch unterwegs nach Frauen schauen.
Ja. Die Zeit bis zur nächsten Arbeit ist die vergnüglichste.
Denn danach kommt man zu nichts mehr ...
Es ist aber heiß.
Wie wär's mit einem Schluck?
Ich möchte nicht.
Sag nicht so was. Leiste uns Gesellschaft.
Komm, trink!
Du bist ein komischer Kauz.
Du trinkst weder Sake, noch lässt du dich mit Frauen ein.
Warum bist du überhaupt Geleit-Söldner geworden?
Wir sind nur Dekoration: Wir werden für die fürstlichen Umzüge
nur als Eskorte angeheuert.
Vagabunden, die von der Hand in den Mund leben.
Selbst wenn wir es wollten, wird uns kein armer Fürst dauerhaft einstellen.
Wir sind einfach nur Attrappen.
Samurais mit zwei Schwertern - da ist nichts dahinter!
Früher warst du ein richtiger Samurai, aber jetzt bist auch du ein Söldner.
Entspanne dich und hab Spaß!
So steif wie du bist, da kommen wir auch nicht in Stimmung.
Unsere einzige Freude sind die Frauen.
Wenn wir den Spaß nicht hätten, wären wir längst keine Söldner mehr.
Das Gute ist, wir können unterwegs Frauen auf's Kreuz legen und abhauen.
Bei dem Fürsten, der uns angeheuert hat, kriegt uns dann keiner mehr ...
Komm, mach mit, Meister Kanbe!
Der Wartende wird belohnt!
Was zum Teufel ...
Wir sind Geleit-Söldner.
Geleit-Söldner?
Ja, Geleit-Söldner.
Ich gebe Euch Geld.
Nein, wir sind keine Straßenräuber.
Wir wollen nichts stehlen, sondern nur etwas benutzen.
Nichts, was abgenutzt wird.
Je öfter, desto besser. Wir tun hier Gutes.
Hilfe! Hilfe!
Nein! Mutter, hilf mir!
Das werde ich melden!
Das wird dir auch nicht helfen.
Wir flüchten dorthin, wo ihr uns nicht kriegen könnt.
Die Obrigkeit ist mir egal. So, komm her!
- Hilfe! - Nicht!
Gib auf! Sei brav!
Augen zu! In einer halben Minute ist's vorbei.
Lass mich los!
Nicht! Nein!
Verschont meine Tochter!
Nicht!
Ihr!
Ihr habt meine Herrin und die junge Herrin ...
Ich stech dich ab!
- Ich töte euch! - Warte, warte!
Wenn du uns etwas antust, kriegst du Ärger.
Fürst Mizuno hat uns nämlich als seine Eskorte angeheuert.
Nein! Ich töte euch, egal, wer ihr seid!
- Meister Kanbe. - Hilf uns!
Verdammt!
Seht mich nicht an!
Meister Kanbe ...
Du hättest sie nicht zu töten brauchen.
Jeder nimmt sich eins!
Sonst töte ich euch alle drei.
- Du musst für uns sterben, Jyukkai. - Warum ich?
Du hast den kürzesten gezogen.
Du wirst der Straßenräuber sein, der die drei überfallen hat.
Du hast die drei getötet. Wir kamen gerade vorbei und mussten dich töten.
Das wird die Beamten überzeugen, und damit wäre alles erledigt.
Hilfe!
Verzeiht, dass ich Euch diese unschöne Szene geboten habe.
Ihr benehmt Euch wie ein Krieger.
Wie ein Krieger ...
Ich heiße Kanbe Magomura und war ein Begleiter der Sänfte des Fürsten.
Wie ist Ihr Name?
Ich bin Itto Ogami.
Also stimmt es doch.
Ihr seid der ehemalige Kaishakunin des Shoguns.
Ich habe Euch einst in der Edo-Burg gesehen.
Euer Name ist mir auch bekannt.
Ein einzigartiger Schwertkämpfer.
Vielen Dank.
Warum ist ein Mann wie Ihr ein Söldner geworden?
Was immer der Grund auch war, ich bitte Euch um einen Kampf.
Warum das?
Ihr seid Zeuge dieser Szene geworden. Ich bestehe darauf.
Auch ein Söldner muss loyal gegenüber dem Herrn sein, dem er gerade dient.
Ich muss mein Leben dafür einsetzen, dass keiner ihm oder dem Klan schadet.
Das ist die Tugend der Krieger, oder?
Bitte kämpft mit mir.
Wenn ich Euch jetzt gehen lasse,
müsste ich das Leben weiterführen, nein ...
Das Töten von Schuldlosen ist gegen die Ehre der Samurai.
Ich bitte Euch um einen Kampf.
Meister Kanbe bittet dich so sehr.
- Tu es! - Oder kannst du nicht antworten?
Lasst, er ist kein Gegner für euch.
Falls ich gewinnen sollte, werde ich mich um Euer Kind kümmern.
Ihr braucht Euch nicht um ihn zu sorgen.
Mein Sohn und ich gehen den Weg der Hölle. Wir sind auf alles gefasst.
Den Weg der Hölle gehen ... Da habt Ihr etwas Wahres gesagt.
Auch wenn ich kein Glück habe, werde ich es nicht bereuen.
- Nun gut. - Los!
Ich erkläre diesen Kampf für unentschieden.
Warum?
Ein richtiger Samurai soll am Leben bleiben.
Ein richtiger Samurai ...?
Wieder habe ich den Tod verfehlt.
Schmeckt's dir?
Du hast bisher selten Reis gegessen.
Frauen sind wie Blumen, sie müssen aufblühen.
Eine Frau ist doch glücklich, wenn sie verwöhnt wird und nicht schuften muss.
Dir tun die Füße weh? Es ist aber auch eine lange Reise.
Wenn die Füße müde sind,
musst du sie mit Salz einreiben und sie am Feuer wärmen. Das hilft.
Gib mir deine Füße!
Schon gut, streck sie aus!
Wenn du nicht laufen kannst, komme ich in die Bredouille.
Sei brav, dann wird's gleich besser.
Lass mich!
Sträub dich nicht! Ich habe dich gekauft, du gehörst mir!
Ich kann mit dir tun und machen, was ich will.
Du hast da Blut ...
Zimmerdurchsuchung!
Verzeihung.
Es gab einen Mord. Wir suchen die Täterin. Zimmerdurchsuchung!
Warte!
Was, wenn sie nicht hier ist?
Wir haben den Befehl, es zu tun. Wollt Ihr mich schikanieren?
Nein, das ist keine Schikane.
Solange ich für das Zimmer bezahlt habe, ist es mein Zuhause.
Derjenige, der es untersuchen will, muss sich über die Konsequenzen klar sein.
Ist das so?
Ein herrenloser Samurai sollte seinen Mund nicht so weit aufreißen!
Und was ist, wenn sie hier ist?
Dann bin ich mitschuldig.
So ist es.
Ich werde das Zimmer durchsuchen.
Wenn sie nicht hier ist, bekommt Ihr meinen Kopf! Noch Einwände?
- Das ist ... - Ich bestrafe ihn.
Ich nehme mir deinen Kopf.
Macht Platz!
Geh!
Vielen Dank!
Jeder hat seinen eigenen Weg.
Sie hat ihren Weg.
Jeder muss sich seinen Weg selber bahnen.
Geh, jetzt!
Ja.
Danke schön.
- Da ist sie! - Fangt sie!
Halt!
Das ist das Zimmer eines Samurai.
Benehmt euch dementsprechend!
Ich bin Torizo von der Familie Koshio.
Wir kontrollieren hier alle Vergnügungsstätten.
Unser Mann Monkumatsu hat dieses Mädchen gekauft.
Bitte übergebt sie uns.
Nein.
Herr Samurai, die Leute nennen uns "Bohachimon".
Wisst Ihr, was das bedeutet?
"Bohachimom" sind Menschen, die die acht Tugenden der Welt vergessen haben.
Es bezeichnet die Gangster, die kein Schamgefühl mehr besitzen.
Ob Ihr gewinnt oder verliert, es bringt Euch nichts,
wenn Ihr Euch gegen uns stellt.
Ihr verliert nicht mal Euer Gesicht, wenn Ihr sie uns aushändigt.
Zieht Euch bitte von dieser Sache zurück!
Schließlich ist sie auch die Mörderin von Monkumatsu.
Ich sagte: Nein!
Wegen deiner Totentafel hat der Samurai Mitleid mit dir.
So, komm her!
Du störrisches Ding!
Wenn du nicht willst, müssen der Samurai und sein Kind für dich sterben!
Das Gesetz der "Bohachimon" befiehlt, keine normalen Menschen zu belästigen.
Du bist gekauft worden und gehörst zu uns.
Komm endlich her!
Wenn Ihr immer noch nicht wollt ...
- Genug! - Ihr seid ein Dickkopf.
Dabei bin ich so bescheiden gewesen.
Warum riskiert Ihr für ein Mädchen Euer und Eures Sohnes Leben?
Ihre Totentafel verbindet unser Karma.
Wir verloren durch so eine Tafel alles, was ein Mensch verlieren kann.
Das ist der Grund.
- Mach ihn fertig! - Wartet!
Ich kann meine Männer nicht gegen so einen Meister kämpfen lassen.
Herr Samurai, wir haben auch unseren Stolz. Wir können jetzt nicht aufgeben.
Andererseits will ich meine Männer nicht für ein einziges Mädchen opfern.
Machen wir es doch so:
Eine Dirne ist man erst dann, wenn man einen Kunden hatte.
Der erste Kunde bezahlt einen horrenden Preis.
Ich lasse sie frei, nachdem sie ihre Pflicht uns gegenüber getan hat.
Das lehne ich ab.
Dann gibt es nur eine Möglichkeit.
Sie muss sich unserer Wasserfolter und dem "Buri-Buri" unterziehen.
Aber sie kann dabei umkommen.
- Ich werde sie vertreten. - Aber ...
Ich hörte, dass Dirnen für ihre kranke Freundin diese Folter übernehmen.
Es gibt keine Regel, die das verbietet, oder?
Was würdet Ihr tun, wenn wir versuchen, Euch zu töten?
Das riskiere ich. Das Schicksal entscheidet über Leben oder Tod.
Los!
Und jetzt das "Buri-Buri".
Herr Samurai.
Ich ... ich ...
Papa.
Sein Wille ist so stark wie sein Können.
Sein starker Geist macht mir Angst.
Er gab nicht einmal ein Stöhnen von sich.
Ein echter Samurai ist heutzutage selten, aber er ist einer.
Wir haben zwar die Sache mit dem Mädchen geregelt,
aber da ist noch der Mord von Monkumatsu.
Sagt, was ich tun soll!
Wenn Ihr meine Bitte erfüllt, werde ich alles vergessen, Meister Ogami.
Ich erinnerte mich während des "Buri-Buri" an ein Gerücht,
dass der Kaishakunin des Shoguns nach dem Streit mit dem Hause Yagyu
als Mörder "der einsame Wolf mit dem Kind" umherzieht.
Folgt mir!
Meister Itto Ogami ist da.
Hilf mir hoch!
Ich bin Tatewaki Miura, der frühere Oberhofmeister des Kakegawa-Klans.
Ich habe nach Euch gesucht.
Ihr ahnt bestimmt, wer er ist.
Schließlich habt Ihr ihm seinen linken Arm abgetrennt.
Der offizielle Kaishakunin des Shoguns, Itto Ogami.
Fürst Ujishige Miyake verfiel plötzlich dem Wahnsinn.
Er tötete mehrere seiner Vasallen und randaliert immer wieder.
Das Shogunat befahl ihm zwar, Harakiri zu begehen ...
Nein, ich will nicht!
Ich will nicht sterben.
Herr, beruhigt Euch!
Mein Fürst.
Lass mich los!
Bitte, tut es jetzt!
Nein! Ich will nicht!
In weIcher Beziehung steht Ihr zu ihm?
Verzeiht, ich habe es Euch nicht erzählt. Ich bin seine Tochter.
Ich heiße Tori, und bin die Jüngere der Zwillinge.
Zwillinge werden gehasst.
So wurde ich von einer Amme aufgezogen, die zur Koshio-Familie gehört.
Meine Schwester war im Dienste unseres Fürsten.
Sie kam wohl dort hinter ein Geheimnis und wurde deswegen vom Gemba Sawatari,
dem engsten Diener des Fürsten, geschändet. Sie beging dann Selbstmord.
Was wollt Ihr von mir?
Bitte tötet Gemba Sawatari, den jetzigen Verwalter der Totomi-Provinz.
Nennt mir die Gründe!
Gemba war der, der unseren Klan verkaufte und vernichtete.
Wenn ich Euch sage, dass er früher der Diener unseres Fürsten war,
könnt Ihr Euch bestimmt vorstellen, was passierte.
Selber gierig nach Macht, verriet er unseren verwirrten Fürsten
an den Burgältesten in Edo, Fürst Itakura.
Er wurde Verwalter des Gebietes, das einst seinem eigenen Klan gehörte.
Er ist niedriger als jede Bestie.
Wenn ich an die 400 Samurais denke, die nun herrenlos umherirren,
kann ich als früherer Oberhofmeister nicht mit ruhigem Herzen sterben.
Bitte tut es für mich!
Für Mordaufträge verlange ich 500 Ryo.
Noch 4,5 km bis Totomi
Wenn Ogami die Götzenbilder sieht,
wird er uns den Treffpunkt durch ein Wegzeichen bekanntgeben.
- Wir haben eine große Verantwortung. Ist das klar? - Ja.
Ich bin Jyunai Asada vom Totomi-Verwaltungsamt.
Ich bin Itto Ogami.
Der Vogt, Gemba Sawatari, hat eine Bitte an Euch.
Er trug uns auf, Euch zu ihm zu bringen. Wir kommen, Euch abzuholen.
Treffe ich ihn persönlich?
Ja. Bitte schließt Euch uns an.
Ob er kommt?
Er muss kommen.
Wenn er nicht kommt, werden wir ...
Erlaubt mir zu sprechen.
Was würdet Ihr und das Shogunat tun, wenn es eine Provinz gäbe,
deren Fürst nicht fähig ist zu regieren, der keine Nachfolger besitzt,
der ohne Grund seine Vasallen tötet und wahnsinnig ist?
Wenn Ihr, Burgältester Itakura, der in diesem Monat seinen Dienst tut,
eine ganze Provinz in die Knie zwingen könntet, was würdet Ihr tun?
Welche Provinz?
Das kann ich Euch nicht sagen.
Was glaubst du, wo du bist?
Was, wenn das, was du sagst, eine Täuschung ist?
Ich setze mein Leben ein.
Was ist dein Wunsch?
Das Amt des Verwalters.
Und ein persönliches, schriftliches Versprechen von Euch.
- Ohne Beweise soll ich ein Versprechen geben? - Der schriftliche Beweis folgt.
Einverstanden.
Ich komme direkt zur Sache. Tötet für mich den Burgältesten Itakura.
Er wird demnächst hierherkommen.
In Wahrheit habe ich, der neu ernannte Vogt, ihn eingeladen.
Hier sind 500 Ryo als Anzahlung.
Nach Erledigung des Auftrags gibt es weitere 500.
Itakura und die Yagyus waren es, die Euch vertrieben haben.
Ihr hegt sicher Hassgefühle gegen ihn. Auch für Euch ein guter Anlass ...
Ich lehne ab.
Wartet!
Ihr kennt meine Absicht, lebend geht Ihr nicht fort.
Ich werde wiederkommen.
Warum hast du ihn nicht getötet?
Ihr konntet ihn zu zweit nicht töten?
Hätte ich angegriffen, hätte sein Schwert Eure Brust durchbohrt.
Genauso, wie wenn Meister Kukichi abgefeuert hätte.
Ogami ist ein sehr gefährlicher Schwertkämpfer.
Aber warum hat er nur abgelehnt?
Er hätte ablehnen können, als du ihn abholtest.
Warum erst nach unserem Treffen?
Hat der Name des Burgältesten ihn vielleicht abgeschreckt?
Naizennosho Itakura ...
Wenn er der Mörder wäre, der es auf mich abgesehen hat ...
Er, der niemals ohne seine Pistolen loszog ...
Für meinen Schutz gab er mir sogar eine.
Wahrscheinlich war es Itto Ogami.
Suio-Stil, die Ross-Angriffstechnik.
Also trachtet Itakura doch nach meinem Leben und hat ihn zu mir geschickt.
Samon, kannst du ihn töten?
Ich beherrsche den Ichiden-Stil. Ich tue es unter Einsatz meines Lebens.
Sperrt alle Wege! Sucht Itto hinter jedem Grashalm!
Lasst ihn nicht entkommen!
Ja!
Jyunai!
Sende schnell einen Boten nach Edo zu Retsudo von Ura-Yagyu!
Er wird sicher einen hohen Preis für den Kopf von Itto Ogami zahlen.
So erlangen wir die Gunst der Yagyus, die heimlich das Land regieren.
Dann ist uns nicht nur ein Posten im Magistrat sicher,
sondern uns stände sogar der Weg zum Shogunat offen.
Itto Ogami, der Mörder von Ozunu vom Kurokuwa-Klan.
Das war Itto Ogami.
Samon Ikichi mit dem Tamiya-Ichiden-Stil.
Itto Ogami mit dem Suio-Stil.
- Jyunai! - Ja.
Bitte die Kariyas um Verstärkung!
- Nur die, die wirklich stark sind. - Jawohl.
Und noch eins. Häng überall Bekanntmachungen aus!
Wir müssen Itto Ogami nach Jizogahara locken.
Ist jemand unter euch, der sich für stark hält?
Was ist? Gibt es keinen?
Was ist denn los?
Ein Mörder trachtet nach dem Leben des Vogtes der Nachbarprovinz.
Wir schicken ihnen Verstärkung.
Es wird gut bezahlt.
Schweigt nicht, antwortet!
Wie heißt der Mörder?
Keine Ahnung. Gehst du oder gehst du nicht?
Gut, ich werde gehen.
Hoffnungslos, er kann unmöglich siegen.
Aber warum geht er denn weiter?
In Anbetracht von so vielen Bögen und Gewehren.
Daigoro, nun betreten wir den Weg der Hölle.
Bogenschützen!
Daigoro.
Gewehrschützen!
Schießt!
Du hast tapfer deinen Weg erkämpft.
Ein Wunder, dass du überlebt hast.
Aber es gibt kein Morgen für dich und deinen Sohn.
Ihr könnt uns, dem Yagyu-Klan, nicht entfliehen.
Meister Ogami.
Ihr seid ein Mörder, der für Geld tötet.
Und ich bin ein Geleit-Söldner, der für Geld angeheuert wird.
Was bedeutet es, ein wahrer Samurai zu sein?
Gibt es überhaupt so einen?
Ich setze mein Leben dafür ein, um es zu erfahren.
Bitte kämpft mit mir!
Ich stimme zu.
Also dann.
Wartet!
Ich habe noch eine Frage an Euch.
Fragt!
Mein Herr, Munetada, war auf dem Weg nach Edo,
um dort seinen Posten als Burgältester anzutreten.
Wir wurden von rebellierenden Samurais angegriffen.
Eine Verschwörung, um die Anstellung meines Fürsts zu verhindern.
Sie waren in der Überzahl. Ich sah nur eine Möglichkeit,
nämlich den Angriff als beste Verteidigung.
So griff ich an!
Obwohl ich sie alle unter Einsatz meines Lebens überwältigte,
warf man mir als Samurai die Verfehlung vor,
als Eskorte die Seite der Sänfte verlassen zu haben.
Am Ende wurde ich verbannt.
Ich wurde von meinem Herrn, den ich mit meinem Leben beschützte, verbannt.
Hätte ich trotz unserer Schwäche die Seite der Sänfte nicht verlassen
und mit meinem Herrn sterben sollen? Ist das der wahre Weg des Kriegers?
Bedeutet der wahre Weg, wie man gebührend stirbt und nicht, wie man lebt?
Meister Ogami, bitte antwortet mir!
Was ist der wahre Weg des Kriegers?
Meister Ogami, der wahre Weg ...
Der wahre Weg des Kriegers bedeutet, im Angesicht des Todes zu leben.
Zu leben im Angesicht des Todes ...
Ich hätte sie an Eurer Stelle auch angegriffen.
Nachdem Ihr das gesagt habt, ist mein Herz vom Zweifel befreit.
Ihr wart der Kaishakunin des Shoguns. Würdet Ihr Euch herablassen
und für jemanden wie mich beim Seppuku assistieren?
Unter den wahren Kriegern gibt es keine Unterschiede.
Ich tue es.
Endlich kann ich sterben.
Als wahrer Krieger, mit Freude!
Also dann.
Geht nicht hin.
Bitte, geht nicht. Er ist kein Mensch, er ist ein Monster!
Raben schreien in der Nacht,
denn jemand ist auf dem Weg in den Tod.
Der Sensenmann mäht die Gräber.
Beide Wölfe,
Vater und Sohn kommen.
Fußstapfen kommen näher und näher.
Vater und Sohn, sie kommen ...
Sie kommen ...
Sie kommen ...
ENDE
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