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In den Zeiten der Kreuzzüge und der Goldenen Horde
breitete sich eine neue Macht in Zentraleuropa aus,
eine Macht, die zu gewaltig war, um ignoriert zu werden:
Fürst Roman der Große hatte die umliegenden Länder vereinigt
und einen neuen Staat gegründet.
Die Deutschritter nannten ihn das Fürstentum Halitsch-Wolhynien.
Doch auf dem Höhepunkt seiner Herrschaft wurde Roman in einem Hinterhalt getötet.
Die Bojaren, der Adel des Landes,
ergriffen diese Gelegenheit, um die Macht unter sich aufzuteilen.
Jefrosinia, Fürst Romans Frau,
konnte aber ihren Einfluss nutzen und ihre Kinder retten.
Das Fürstentum versank
in einem blutigen Vernichtungskrieg, bis Romans Söhne, Daniel und Wasilko,
das Erbe ihres Vater zurückerlangten.
Daniel errichtete Cholm, die neue Hauptstadt des Fürstentums,
und begann, sein Reich auszudehnen.
Ich bin Daniel Romanowitsch,
ab sofort bin ich der Herrscher
über diese Ländereien und diese Festung.
Sehr gerissen von Euch.
Jetzt müssen wir tun, was Ihr wollt.
Ihr seid wie Euer Vater.
Aber ja doch. So war das. Ich werde mit allen fertig.
Komm her, ich zeige es dir. Dir ganz allein.
Das ist ein ganz Wilder. Für ihn gibt es nur Kampf und Liebe.
- Ich wette auf die Rothaarige. - Auf die Rothaarige?
Ich wette auf den Bärtigen da mit dem Stock.
Oje, oje.
Jetzt gibt's Ärger.
Sieht aus, als hätte jemand ein Wette verloren.
- Wie machst du das? - War doch klar, oder?
Macht ihr euch über mich lustig?
Hundesöhne!
Keine Ahnung, was die hier fressen,
aber so was habe ich noch nie gesehen.
Grillen!
Weißt du, Essen habe ich zu Hause genug.
Aber die Mädchen gefallen mir.
So könnte es immer sein.
Aber du kennst unseren Fürsten.
Entschließt er sich zu einem neuen Feldzug, gibt's wieder Ärger.
Dabei will unsereins nur seine Ruhe.
Sag mir, wann der Fürst erscheint.
Der Hof seiner Hoheit, Fürst Daniel Romanowitsch,
ist entlassen.
Das ist alles für dich.
Weißt du noch, wie wir uns kennengelernt haben?
Du sahst so verängstigt aus...
Du hast meine Furcht in Liebe verwandelt.
Hast du ihre neue Kette gesehen?
Ich hasse es, vor ihrer Tür zu warten.
Das ist deine Pflicht.
Nicht mehr lange.
All diese Menschen hier,
sie kamen aus aller Herren Länder hierher und brachten ihre Waren mit.
Sie wissen, dass diese Mauern sie beschützen.
Sie haben ein Lächeln im Gesicht. Sie sind glücklich.
Anna, so wie ich.
Fürst Roman, Sohn von Mistilaw.
- Wer ist das? - Das war dein Großvater.
Und was ist mit ihm passiert?
- Das, was manchmal passiert... Großmutter!
-...mit tapferen Kriegern. - Kann das auch meinem Vater passieren?
Jeder Krieger hat sein eigenes Schicksal.
- Und ich? - Na klar. Auch du, mein Junge.
Es ist so langweilig. Lass uns gehen.
Lies!
"Fürst Roman, der Sohn von Mistilaw, kämpfte im Jahre..."
Ich rate dir, das nicht zu tun.
Meine Minister haben mir gesagt, dass Ihr mich sprechen möchtet.
Richtig, Fürst.
Was haltet Ihr von einem Spiel? Kommt mit.
Hört, Fürst, nicht alles hier ist so großartig.
Die Bojaren tanzen Euch auf der Nase herum, jederzeit bereit,
Euch in Stücke zu reißen.
Wer ist Euer größter Feind? Wir?
Nein.
Wir sind hier, um für Recht und Ordnung zu sorgen.
Aber Ihr, Fürst, Ihr handelt genau wie Euer Vater.
Bruno, Ihr seid immer noch mein Gefangener.
Ihr Deutschritter, Ihr wollt nie die eigene Niederlage eingestehen.
Versteht Ihr nicht? Batu Khans Armee wird bald hier sein.
Ihr braucht die Hilfe des Papstes, Ihr braucht unsere Ritter,
sonst werden die Mongolen Euer Reich vernichten.
Ein guter Spieler sieht jeden Zug voraus.
Seid Ihr dazu in der Lage?
Meister, geht heim.
Wir sehen uns.
Batu Khan und die mongolische Horde stehen vor unseren Grenzen,
seine Armee ist gewaltig,
und die Worte des Meisters besorgen mich sehr.
Krieg ist unvermeidlich.
Wir müssen uns der Hilfe unserer westliche Nachbarn versichern.
Unsere Krieger kommen ohne die Ritter des Papstes aus.
Diese Horde ist etwas völlig anderes.
Wir haben kaum Zeit für Vorbereitungen.
Fürst, es war eine große Gnade von Euch, diesen Teutonen gehen zu lassen.
Er sprach weise.
Aber wird er auch Wort halten?
Wir kennen seine Pläne nicht.
Willst du sagen,
er verhandelt hinter unserem Rücken mit Batu Khan?
Ihr hättet Bruno nicht freilassen dürfen.
Genug jetzt. Wir müssen jetzt handeln.
Vater, ich will mit Euch in den Krieg gegen die Mongolen ziehen.
Nur ruhig Blut,
Eure Zeit wird kommen.
Ich habe in Kiew einen vertrauten Kommandeur eingesetzt.
Unsere Städte brauchen jetzt Gouverneure wie Dimitri.
Du hättest sterben müssen,
aber eine höhere Macht entschied anders.
Jetzt bist du mein Diener.
Ich kenne die Gesetze.
Wenn du so tapfer bist, wer ist dein Fürst?
Daniel Romanowitsch.
- Was ist da los? - Wer kommt da?
Mongolen, Kiew, gefallen...
Schrecklich. - Ist er tot?
Aufruf des Fürsten!
Aufruf des Fürsten!
Ab sofort wird jeder Mann,
vom 16. Lebensjahr an, eingezogen auf Befehl von Fürst Daniel Romanowitsch.
Wir brauchen jetzt jeden Mann,
jeden einzelnen Mann. An die Waffen!
- An die Waffen! - An die Waffen!
An die Waffen!
Dieser ständige Krieg ist wie eine nie endende Krankheit.
Es hört nur auf, um gleich wieder zu schmerzen.
Dein Leben ist das Leben deines Mannes, und das Leben deines Mannes
ist der Krieg.
Vergiss das nicht.
Auch eure Kinder werden in den Krieg ziehen.
Ich...
Ich kenne den Fürsten noch als kleinen Jungen, er wollte unbedingt kämpfen.
Die Krieger erzählten mir, sein Pferd brach tot unter ihm zusammen,
-aber er wollte nicht aufhören... - Stekha! Das war damals, er hat überlebt.
Jetzt als Herrscher ist er zu viel mehr fähig.
- Und was ist der Preis dafür? - Dafür ist einzig und allein
nur der Himmel verantwortlich!
Ach, dieser Krieg.
Wir leben auf Messers Schneide.
Von Angriff zu Angriff.
Das alles steht aber nicht in unserer Macht.
Du hörst dich an wie die Fürstin.
Ruhig, ruhig.
Bruder, oje-oje.
Wunderschön.
Dich hat's ja erwischt.
Du und die da? Nie im Leben.
Du warst Gefangener der Mongolen. Wie stark sind sie?
Ganz egal, wieviele Waffen Ihr habt,
sie haben mehr. Selbst ihre Frauen sind bewaffnet und kämpfen.
- Darf ich sprechen, Fürst? - Sprich!
Batu Khan ist ihr Gott.
Für jeden Verbrecher werden zehn Männer bestraft.
Und ihre Strafen sind grausam.
Du scheinst mir mehr zu wissen, als man im Kloster lehrt.
Komm mit mir, werde mein Berater.
Mein guter Vater zeigte mir schon in der Wiege,
wie man ein Schwert führt.
Ein Schwert? Du warst draußen auf den Feldern, aber nie im Krieg.
Du vielleicht?
Hattest du denn jemals eine Waffe in den Händen?!
Du Nichtsnutz. Läufst dir doch nur die Füße platt.
Kümmere dich um die Schweine, das kannst du besser.
Möglicherweise retten diese Füße noch einmal dein Leben.
Möglich. Aber du rettest lieber das Leben der Schweine.
Hör auf, immer so viel zu fressen. Wurst und fetter Schinken.
- Woher kommst du, Junge? - Aus der Stadt Wolodimir.
«Jetzt bist du plötzlich ein Stadtjunge. - Schnauze!
Wenn hier einer redet, dann ich.
Kriegt das in eure Köpfe: Ihr seid Nichts und Niemand.
Es gibt nur das Hier und Jetzt und das, was ich euch sage.
Und euren Fürst, für den müsst ihr euer Leben geben.
- Verstanden?! -.Jawohl, Woiwode!
An die Arbeit!
Ihr arbeitet jetzt erstmal mit Mikola. Mikola!
- Komm her, hör zu. - Was immer Ihr wollt, Herr.
Nimm ihn ruhig hart ran.
Ihr müsst ihn angreifen. Wenn Ihr gewinnen wollt,
müsst Ihr ihm zeigen, wer Ihr seid.
Ratibor, halte ich das Schwert richtig?
Ja, Ihr haltet es richtig, aber Ihr müsst lernen, viel ruhiger werden.
Keine Eile. Ihr müsst Euren Gegner im Auge behalten.
Ich muss ihm in die Augen schauen, ja?
Wendet Ihr Euren Blick auch nur einen Moment ab, werdet Ihr sterben.
- Ratibor, wie weit ist die Armee? - Wir sind bereit zu kämpfen.
Gut.
Ihr müsst eure Waffen mit mehr Selbstvertrauen führen.
Passt immer auf.
Pfeile unterscheiden nicht zwischen Feinden und Freunden.
Gut.
Denkt dran, ein Schwert hat keine Seele, aber ihr habt eine.
Zeigt ihnen Eure Meisterschaft, Herr.
Du.
Trage deine Waffe immer mit Stolz, Krieger.
Nur die Tapferen erobern den Himmel.
Was hast du denn?
Vater ignoriert mich. Mit Absicht?
Beruhige dich. Alles zu seiner Zeit.
Ich habe es satt, die ganze Zeit zu warten.
Nur weil du ein Schwert zu führen lerntest, willst du gleich in den Krieg.
Vater führte mit zwölf eine Armee. Warum kann ich das nicht?
Du bist Thronfolger. Damals waren andere Zeiten,
und dein Vater musste sein Recht auf sein Erbe erst erkämpfen.
- Werft mich doch gleich in den Kerker! - Irakli!
Für wen?
Für die schöne Zofe der Herrin.
Was ist? Trottel.
Mist. Das ist mein erstes Mal und ich weiß nicht, was ich tun soll.
Pass auf! Mach einfach, was Onkel Jarko dir sagt.
Entspann dich.
Frauen wollen einen Mann, der weiß, was er will. Na los.
Und ich werde mal besser alles beobachten.
Fürstin, welches Kleid?
Das mir der Fürst geschenkt hat.
Das hier?
Nein.
Vielleicht dieses hier?
Nein.
Das hier ist zauberhaft und steht Euch sehr gut.
Mein Fürst liebt mich.
Kleider sind nicht wichtig.
Kleider sind nicht wichtig.
Ich wäre still, wenn ich du wäre.
Einen offenen Kampf könnten wir verlieren.
Deshalb müssen wir unsere Städte so gut schützen, wie es geht.
Die Armee des Khan wird so in Belagerungen festgehalten.
Was wir brauchen, ist Einheit.
Aber wir haben Städte wie Halitsch, wo die Mehrheit der Bojaren
schon lange unzufrieden ist.
Vielleicht schlagen sie sich auf die Seite des Khan.
Und hat der Khan erst Halitsch, können wir die anderen Städte nicht halten.
Wasilko! Auf nach Halitsch.
Ich werde mich nicht hinter Stadtmauern verstecken.
- Mein Platz ist auf dem Schlachtfeld. - Du tust, was ich dir sage.
Dein Wort ist mir Befehl.
Und ohne meinen Befehl, wirst du die Stadt nicht verlassen.
Hordi Mistislawowitsch, du gehst mit Wasilko.
Du wirst ihm die Einzelheiten erklären, bis er sich eingelebt hat.
Halitsch liegt auf dem Weg der Horde.
Wenn die Mongolen Vorrücken, wird Wasilko die Stadt halten.
Fürst, darf ich sprechen?
Sprich. Du wirst nicht unklug sein.
Mongolen sind eine Sache.
Aber Ihr kennt die Situation in Halitsch.
Die Bojaren würden Euren Tod nicht betrauern.
Wasilko ist tapfer und mutig, ein guter Krieger auf dem Schlachtfeld,
aber benötigen wir einen Rammbock,
wo ein Pfeil genügen würde?
Diesen Bojaren muss mehr Macht übertragen werden.
Für den Moment.
Wasilko bereitet die Verteidigung der Stadt vor, und du wirst den Rest tun.
Diese Minen sind der Stolz unserer Familien.
Seit Jahrhunderten versorgen wir den Westen mit dem weißen Gold.
Sehr schwierig, das alles zu unterhalten.
Natürlich gibt es Probleme. Daniel macht uns Kopfschmerzen.
Und, Orban, du bist gerade erst aus der Hauptstadt zurückgekehrt.
Was geht denn nun vor im Kopf von Daniel Romanowitsch?
Jedenfalls nichts Gutes.
Daniel schickte seinen Bruder Wasilko, um nach den Geschäften zu schauen.
Euren.
Und um die Stadt auf eine mögliche Belagerung vorzubereiten.
Aber Wasilko kennt ihr ja alle gut.
Allerdings. Er hat nur Kampf im Sinn.
Krieg mit den Khan?
Das ist das Ende unserer Geschäfte.
Lasst uns keine voreiligen Schlüsse ziehen.
Die Zeit ist auf unserer Seite.
Ihr kennt doch die Horde.
Erst kommen die Abgesandten, um zu verhandeln,
-und erst kommt es vielleicht zum Krieg. - Unsinn.
Daniel wird auf jeden Fall kämpfen, und schon ist Krieg in Halitsch.
Aber wir hier, wir würden uns mit dem Khan einigen,
-zu unserem gegenseitigen Nutzen. - Warte. Lass ihn doch ausreden.
Wasilko mag ein tapferer Krieger sein,
aber von Politik versteht er nichts.
Ich habe ein paar Ideen,
wie wir ein wenig auf Fürst Daniel einwirken können.
Im Interesse von Halitsch.
Schön. Dann empfangen wir Wasilko im Halitsch.
Mal sehen, wie es ihm gefällt.
Das ist Halitsch.
Glaubt nicht alles, was ihr seht.
Die Leute hier sind anders.
Sie haben schon viele Fürsten gebrochen.
Seid willkommen in Halitsch, Fürst.
Wir werden alles tun, damit sich der Fürst wie zu Hause fühlt.
Wir haben große Schwierigkeiten, die Schatzkammer ist leer und wir
-müssen die Verteidigung vorbereiten. - Wir haben große Probleme.
- Unsere Grenzen brauchen Schutz. - Wir müssen mehr Wälle bauen...
- Wir brauchen Proviant... -...und Schützen.
Es gibt immer mehr Fälle von bewaffneten Angriffen.
Und mehr Überfälle von bewaffneten Dieben.
Und dann müssen wir die Steuern erhöhen.
Wir müssen die Steuern erhöhen!
Besser, wenn Ihr das nicht sofort unterschreibt.
Kosten der Verteidigung sind Sache der Bojaren.
Ich sitze hier in einem goldenen Käfig und muss mir jeden Tag
das Geschwätz dieser Heuchler anhören.
Ihr müsst mehr Geduld haben.
Meinem Bruder zuliebe.
Erlaubt mir zu sprechen. Wir haben ein dringendes Problem.
Unsere Siedlungen im Süden haben großen Ärger
mit einer Gruppe gut bewaffneter Söldner. Es gab Tote.
Dahinter stecken bestimmt mongolische Spione.
- Erlaubt uns, die Armee einzusetzen. - Ich muss diesen Feldzug führen.
Ihr müsst aber hier bleiben, in Halitsch.
Na los! Geh!
Wasilko ist gelangweilt.
Wir müssen Abwechslung in sein Leben bringen.
Orban hatte Recht. Wasilko versteht nichts von Politik.
Er braucht Abenteuer.
Können wir diese "Abenteuer" irgendwie vermeiden?
- Was willst du? - Steht auf.
Bewaffnete Banditen griffen unsere Männer an und setzten das Lager in Brand.
Schaut aus dem Fenster. Beruft die Ratsversammlung, Fürst.
Mit wem denn? Mit diesen scheinheiligen Bojaren, die noch nie ein Schwert hielten?
Wir müssen hart reagieren.
Pass auf!
Rufe meine Wachen zusammen und sattle mein Pferd.
Ich reite persönlich los und kontrolliere alles vor Ort.
Wir müssen die Schweine vor Sonnenuntergang schnappen.
Aber Fürst Daniel Romanowitsch befahl Euch doch...
Fürst Daniel ist in Cholm! Aber unser Problem ist hier und jetzt.
- Langsam. - Ich warne dich!
Die Leute müssen wissen, wer ihr Herrscher ist.
Das ist im Interesse des Fürstentums und im Interesse Daniels.
Eure Hoheit.
Ein Bote mit einem Brief.
Dann gib ihn mir.
Er sagt, er will ihn persönlich abgeben.
Lass ihn rein.
Eure Hoheit.
Wo ist der Bote?
Der Bote? Den wirst du nicht mehr finden.
Eure Leute haben den Bruder des Fürsten verwundet.
- Das geht so nicht. - Wir lehnen jede Gewalt ab.
- Es war ein Unfall. - Der Fürst wird Rache nehmen wollen,
dann verlieren wir alles!
Wir verlieren nur dann alles, wenn er im Amt bleibt.
Nicht nur wir sind gegen Daniel,
er weiß es nur noch nicht.
Aber ich werde mich schon um seinen Bruder Wasilko kümmern.
Ich möchte, dass die Leute wissen, wer die Kommune Halitsch regiert.
Woher habt ihr plötzlich diesen Mut?
Wollten wir nicht alle auf den Khan warten?
Wir müssen das Beste aus der Situation machen.
Daniel ist mit seiner Macht am Ende.
Weil er zweifelt.
Aber er hat die Armee!
Und wir?
Haben den Bruder!
Im Austausch für meinen Bruder wollen sie Halitsch haben.
Hört mir zu, Fürst.
Damit würdet Ihr nur Schwäche zeigen.
Du musst jetzt zeigen, wer du bist.
Sie werden es nicht wagen, ein Mitglied der Fürstenfamilie zu ermorden.
Ich werde ihnen geben, was sie haben wollen.
Weißt du, was du damit aus uns allen machst?
Geiseln. Zu Geiseln werden wir jetzt alle werden.
Wie dein Bruder.
Na, seht ihr!
Gebt den Söldnern Bescheid.
Die Ostgrenzen werden von der mongolischen Invasion bedroht.
Was soll ich tun? Die goldene Krone diesem Fürsten in Cholm geben?
Jeder will die Krone, jeder in der Welt.
Wenn wir Daniel krönen, haben wir einen Verbündeten.
Aber wenn wir zu lange warten, werden wir Vasallen des Khans.
Allmählich ermüdet mich deine Unverschämtheit.
Der Heilige Stuhl hat die goldene Krone bereits seinem Vater angeboten,
und was kam dabei heraus?
Eure Eminenz, Ihr habt keine Zeit zum Nachdenken.
Die Krone ist Eure einzige Chance.
Warum verstehst du nicht,
dass ein wildes Pferd...
niemals mit einem goldenen Geschirr gezähmt werden kann?
Mein Sohn darf nicht im Bett sterben, mein Sohn.
Verwundet und verkrüppelt.
Niemals.
Meine Söhne werden auf den Schlachtfeld sterben.
Sei gegrüßt.
Wenn Ihr Befehl gebt,
verlasse ich Cholm sofort, mein Fürst.
Ich weiß, dass ich Eure Erwartungen nicht erfüllt habe.
Ihr habt Halitsch verloren und fast auch Wasilko.
Wie lange kennen wir uns?
Du hast mein Leben gerettet am Kalka.
Du bist mein Berater und ich vertraue dir.
Und Wasilko, Wasilko ist bestraft.
Schreib:
"Mächtiger Khan." Nein.
"Prächtiger Khan.
Die Bojaren von Halitisch...
haben beschlossen, Euch ewige Treue zu schwören,
wenn Ihr uns das Land und die Macht überlasst.
Um Daniel Romanowitsch...
werden wir uns selbst kümmern,
solange Ihr ihn zuerst angreifen werdet."
Und fertig.
"Die Bojaren von Halitsch."
Du hast mir gezeigt, wie man ein Schwert führt.
Halte es fest wie dein Leben.
Ich war noch ein kleiner Junge, der dachte, er könnte gegen Wölfe kämpfen.
Aber unser Blut hat für uns entschieden,
und zum Teufel damit. Zeit, die Regeln zu ändern.
Von heute an bin ich nur ein einfacher Krieger,
wie hunderte anderer, die für dich kämpfen.
Und ich ziehe nicht in den Kampf, weil ich dein Bruder bin.
Ich werden kämpfen für meinen Fürst.
Ich danke dir, Bruder.
Mongolen!
-.Jarko, ich kann nichts sehen! - Vorsicht!
Bravo! Links! Rechts!
Halitscher Stahl!
Sartak. Wir haben Verluste.
- Und jetzt? - Im Moment kommen wir nicht rein.
Wir müssen uns zurückziehen oder weiter belagern. Wir müssen schnell handeln.
Du bleibst bei den Männern, ich reite zur Jurte des Khans.
Wird gemacht!
Wenn man prüft, wie tief das Wasser ist,
steckt man nicht gleich beide Füße rein.
Befiehl den Truppen den Rückzug.
Wir werden die Festung nicht heute Nacht einnehmen.
Wir reiten nach Rom,
und wenn wir zurückkommen, werden sich die Tore von allein öffnen.
- Woher weißt du das, Vater? - Der große Khan weiß alles.
Melde gehorsamst, Herr: Die Attacke der mongolischen Späher
wurde erfolgreich abgewehrt. Unsere Verluste sind minimal,
-wir sind bereit zum Kampf. - Attacken gibt es nicht mehr.
Der Khan kann meine Stadt nicht einnehmen.
Der Khan hielt die Abmachung. Wir erklären Fürst Daniel den Krieg.
Sofort!
Ihre Kavallerie ist eine Bedrohung.
Das müssen wir berücksichtigen, denn wir wissen nicht,
wer in den umliegenden Ländern zu ihnen hält.
- Wir können sie einfach frontal angreifen. - So einfach gewinnt man keine Schlacht.
Wir werden sie von allen Seiten angreifen.
Ich werde die linke Flanke führen. Und du, Bruder, die rechte.
Ratibor, du führst das Zentrum
und wirst dich auf mein Kommando langsam zurückziehen.
Wasilko wird die Front auf der rechten Seite halten,
und ich werde um ihre Flanken gehen
und das Reserveregiment der Söldner schlagen.
Möglicherweise ein riskanter Plan, aber sehr kühn.
Was, wenn sie ihre Flanken absichern und uns zahlenmäßig überlegen sind?
Und wenn unsere Truppen erschöpft sind, was dann?
Diese Bojaren haben eine fatale Schwäche, sie fühlen sich zu sicher.
Und Söldner lassen sich nicht töten für fremde Interessen.
Wenn Ihr diese Schlacht gewinnt,
übertrefft Ihr Euren Vater.
Machen wir ihnen die Hölle heiß!
Lass es uns angehen!
Meine Tante ist in Halitsch, mein Onkel ist in Halitisch
und meine Brüder auch. Was soll ich tun?
Das ist ein Schande für deine Familie.
Sie sind auf der Seite des Feinde...
...aber es ist mein Blut.
Nicht das Blut ist wichtig, sondern unsere Taten.
Was sagt ihr, Brüder?!
Werden wir sie winseln lassen, diese Bojaren-Hunde?
Ja!
Und gibt es noch ein einziges Mädchen in Cholm, das nicht weiß,
dass die Armee des Fürsten unbesiegbar ist?!
Nicht eine!
Und deshalb trinken wir jetzt hier alle auf unseren glorreichen Sieg!
-.Ja! - Auf den Sieg!
Auf den Sieg!
Was ist denn?
Du bist unruhig.
Nicht doch.
Wieso muss ich meine eigenen Leute töten?
Wieso kämpfen wir nicht gegen andere?
Du musst Stärke zeigen.
Du wirst siegen.
Versprich mir:
Wenn in der Hitze der Schlacht das Blut des Feindes deinen Blick trübt,
denke an die, die auf dich warten, ja?
Aber jetzt, vergiss alles.
Sei mein.
Habt ihr nicht gesagt, Daniel hat niemanden mehr,
der ihm mit der Waffe beistehen kann, und jetzt hat er eine ganze Armee.
Daniel ist angeschlagen von den Mongolen. Er ist gebrochen.
Tut wie ein Löwe und wird sterben wie ein Hund.
Krieger. Über viele Jahre haben wir gemeinsam gekämpft
für Ruhm und Ehre.
Ihr steht für Treue und Mut.
Warum habt ihr wohl so viele Siege errungen?
Weil ihr entschlossene Kämpfer seid!
Und ich war stolz, an eurer Seite auf dem Schlachtfeld zu stehen.
Aber heute,
heute werden wir die schwerste Schlacht unseres Lebens kämpfen.
Jene, die noch gestern unseren Wein tranken,
unser Brot aßen,
unsere engsten Freunde waren...
haben ihre Schafspelze abgenommen und sich in Wölfe verwandelt. Verräter!
Die Bojaren von Halitsch haben ihr Gold von Satan.
Sie haben ihre Ehre verkauft,
und die Schwerter gegen ihre Brüder erhoben.
Ihre Söldner halten sich für unbesiegbar.
Krieger!
Heute sind wir gleich, wir sind von einem Blut.
Sterben - nur auf dem Schlachtfeld!
Leben - nur mit einem Sieg! Auf den Sieg!
Du hättest nicht sterben dürfen. Du hättest am Leben bleiben müssen.
Ich kann dich nicht gehen lassen,
noch nicht.
Dein Vater hat für keinen von uns Gnade.
Wie ich wünschte, es wäre nur ein Traum.
Es war sein Schicksal.
Aber wie kann ein Vater so ruhig bleiben,
der Schuld ist am Tod seines Sohnes?
Du...
Nur du.
Du allein!
- Du hast ihn in den Krieg geführt! - Anna!
Du bist Schuld!
Gleich kommt Jewlapia,
du wirst dich ankleiden und den Fürst begleiten.
Du musst jetzt stark sein.
Irakli starb als Soldat.
Er wurde ein Held.
Steh auf!
Dein Kummer könnte deinen Kindern schaden.
Wie steht es um die Gesundheit der Fürstin?
Meine Medizin kann sie leider nicht mehr retten.
Du wurdest mir empfohlen. Enttäusche mich nicht.
Alles liegt nun in Gottes Hand.
Dein Gott bin ich.
Glaubt mir.
Ich würde es nie wagen, Euch zu belügen.
Ich kann wirklich nichts mehr für sie tun.
Dann geh!
In dieser Schriftrolle...
bietet seine Eminenz Papst Innozenz
im Namen des Heiligen Stuhls...
Euch die Krone an.
Der große Khan befiehlt dir,
einen Teil deiner Ländereien an ihn abzugeben.
Der alte Mircha hat die Wahrheit gesagt:
Es gibt etwas,
was ich nicht sehe.
Wasilko,
du gehst nach Halitsch und regierst von dort den Süden.
Hordi,
ich gebe dir Cholm und die nördlichen Gebiete.
Mutter und die Kinder bleiben in Wolodimir,
das Kloster wird die Erben schützen.
Ich treffe den Khan.
Ich werde mich um sie kümmern.
Anna ist in guten Händen.
Ich beobachte dich schon eine ganze Weile.
Wir haben viel gemeinsam.
Du hattest harte Zeiten.
Und ich habe auch Probleme.
Ich glaube, du könntest mir bei etwas helfen.
Und ich könnte dich gut bezahlen.
Stolz, ja?
So so... Wenn du deine Meinung änderst, komm einfach zu mir.
Du weißt schon, wo du mich findest.
Sag der Fürstenmutter,
dass wir Anna nach christlichen Traditionen beerdigen werden,
so wie es der Frau des Fürsten gebührt.
Das Volk muss die Wahrheit nicht kennen.
Sieh mal, wer da ist. Da bist du also.
Was soll ich machen?
Sieh an.
Ich dachte, du wärst stumm.
Fürst Daniel...
ist auf dem Weg zum Khan.
Du musst nur dafür sorgen, dass er nicht mehr zurückkehrt.
Töte Fürst Daniel.
Das ist ein Vorschuss.
Erledige den Auftrag...
und du wirst zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.
Du wirst den Fürst los und...
wirst reich.
Als Krieger bin ich Feldzüge gewohnt.
Aber so weit reisen? Wer sind wir?!
Entdecker in einem unbekannten Land?
Ein Feldzug bedeutet nicht immer Krieg. Und Krieg nicht immer das, was du glaubst.
Ja. Ich verstehe, Frieden stiften und ins Paradies kommen.
Kannst du mir was Neues erzählen? Soll ich jetzt meine Feinde lieben?!
Du wirst hören, aber nicht verstehen.
Du wirst sehen, aber nicht erkennen.
Genug, Ratibor. Lass ihn in Ruhe.
Er ist mein Berater, lass ihn einfach seine Arbeit machen.
Aber ich lass ihn doch.
Na gut.
Mein Leben liegt in deinen Händen.
- Dein Leben liegt in den Händen Gottes. - Töte diesen Heiden!
Töte ihn oder ich tue es!
Ratibor, hör auf!
Heb ihn hoch.
- Er sieht nicht aus wie einer von hier. - Der ist uns schon den ganzen Weg gefolgt.
Töten wollte er Euch, Fürst.
Aber das ist nicht mehr wichtig.
Er ist hier, und wir brauchen jeden Mann.
Bist du verrückt? Das ist ein Söldner!
Ustim hat den Kampf gewonnen und ihm das Leben geschenkt.
Jetzt steht dieser Söldner in der Schuld des Mönchen.
- So ist es Brauch bei den Normannen. -.Jetzt verstehe ich.
Das lernt man also im Kloster!
Ich frage dich nur einmal:
Wer?
Einer der Euren, Fürst.
Soviel ich weiß, heißt er Orban.
Hordi Mistilawowitsch ist kein Dummkopf.
Ist dir schon in den Sinn gekommen, dass er es herausfinden könnte?
Sei still!
Hörst du?
- Sei still. - Du...
-planst schlimme Dinge. - Du bist auch nicht ganz unschuldig.
Doch wenn er standhaft bleibt?
Eine kluge Frau kann jeden Mann davon überzeugen, dass es seine Idee war.
Ich kenne keinen Mann, der sich dagegen wehren könnte.
Der Berater des Fürsten ist guter Stimmung.
Ich hatte einen guten Tag.
Was ist gut daran, immer an zweiter Stelle zu stehen?
Jewlapia, eine Frau sollte sich nicht um Politik kümmern.
Aber Ihr interessiert mich, Hordi Mistilawowitsch.
Doch Ihr könnt nicht nur im Schatten des Fürsten sein.
Liebes!
Sei still, du bringst dich in Gefahr.
Fürst,
Ihr müsst wissen:
Eure Frau hat sich das Leben genommen.
Die ganze Stadt spricht davon.
Hier ist es,
unser letzter Außenposten Khortitsia.
Dahinter liegt das Reich des Khan.
Bis hierher war unsere Reise nicht besonders sicher.
Auf der anderen Seite werden wir hoffentlich bald mehr Klarheit haben.
Klarheit bekommt man erst im Angesicht des Todes.
Ich würde nicht zu hohe Erwartungen haben.
Verstehe, Fürst, Ihr könnt nicht nur an einem Ort bleiben.
Aber was hat Euch hierher geführt?
- Wohin wollt Ihr? - Zu Batu Khan. Um Frieden auszuhandeln.
Kann man denn mit diesem aufgeblasenen Bandit reden?
Passt auf, Fürst. Unser Leben ist eine ständige Herausforderung.
Jeden Tag verteidigen wir unsere Grenzen jenseits Khortitsia.
Jaromir, du weißt genau,
nicht einmal der Rest des Landes ist sicher.
Unterwegs habe ich zwei Männer verloren, wir wurden mehrmals angegriffen.
- Das kann so nicht weitergehen. - Ich hoffe wirklich, Ihr seid erfolgreich.
Zähmt der Khan seine Hunde, können wir vielleicht wieder in Ruhe leben.
Bei Gott!
Wenn Ihr zurückkehrt, bringt ein Souvenir mit vom Khan.
Der Heilige Stuhl möchte wissen, ob es Neuigkeiten gibt vom Fürsten.
Der Fürst verhandelt noch mit dem Khan.
- Könnt Ihr etwas konkreter werden? - Meister...
bei allem Respekt,
die Loyalität, die Ihr meinem Fürsten entgegenbrachtet, zeigt,
dass wir gute Verbündete gefunden haben im Papst und in Euch.
Allerdings...
zeugt es von Takt, stellenweise etwas mehr Geduld zu haben.
Wir müssen uns mit der Entscheidung beeilen.
Es liegt in Eurem Interesse...
Hordi Mistislawowitsch, sonst schwindet meine Geduld.
Meine Aufgabe...
-besteht vor allem darin... - Eine Entscheidung!
Bald.
Palast - Kleiner Palast
So haust also der große Khan.
Habe ich mir völlig anders vorgestellt. Keine Festung, keine Mauer.
Irgendwie erbärmlich.
Nie deinen Augen trauen, du wirst getäuscht.
- Unsinn! - Ratibor!
Wir haben nicht vor, die Stadt anzugreifen.
Wir wollen eine Einigung mit dem Khan.
Viele Männer wollten sprechen mit den großen Khan...
und wurden zum Fraß für die Tiere.
Aber jetzt stehst du hier vor mir.
Warum bist du gekommen?
Rede frei!
Wir grüßen den großen und mächtigen Khan.
Ich bin hier, um Frieden zu verhandeln,
um unnötigen Krieg zwischen unseren Völkern zu vermeiden.
Nichts als Lüge.
In deinen Augen ist Gerissenheit und Weisheit, Fürst.
Du bist anders als die Bojaren.
Du meinst, der große Khan weiß nicht, warum du gekommen bist?
Du meinst, der große Khan kennt nicht den wahren Grund für deinen Besuch?
Dein Reich ist geschwächt von internen Konflikten.
Deine Armee ist erschöpft.
Du redest wie ein Politiker, der Frieden aushandeln will.
Aber ich sehe einen Krieger.
Warum überrascht ein Krieger,
der um Frieden bittet, den großen Khan?
Ich werde Euch etwas anbieten,
was von Interesse für Euch sein wird.
Was hast du, was ich nicht schon habe?
Glaubt Ihr wirklich, mein Staat ist geschwächt?
Und nicht zum Kampf bereit?
Selbst wenn Eure Armee am Ende siegreich wäre,
hättet ihr niemals die Kontrolle über das ganze Territorium.
Ich bin der Einzige,
der es zusammenhalten kann.
- Und ich zahle Steuern. - Fürst, du überraschst mich.
Du willst Macht über dein Land haben,
Steuern zahlen.
- Mehr nicht?! -.Ja, großer Khan.
Jedermann her, zur mir, zum Khan.
Tatsächlich hätte ich jedem, der mir das gesagt hätte,
auf der Stelle erschlagen und vernichtet.
All diese Kriecher, ohne ein Fünkchen Ehre.
Aber du bist anders.
Jedenfalls machst du es mir nicht leicht, Fürst.
Bestimmt wird der Khan
klug und weise sein.
Sollen wir etwa ewig hier ausharren?
Wozu soll das gut sein?
Wird es hier nie heller?
Scheinbar heißt Gastfreundschaft hier nur warten. "Du! Warte da!"
Gastfreundschaft bedeutet hier etwas ganz anderes.
Vielleicht wäre es mit ein paar Mädchen nicht mehr so duster, Bruder, was?
Ich schätze, der verfluchte Heide hier braucht auch eine.
Unmöglich zu sagen, was schlimmer ist:
Ein Heide im Harem oder ein Verräter in der Schlacht.
Mal ehrlich, die Gastfreundschaft dieser Mongolen.
Die größte der Welt.
Was?
Wieder warten?
Warten auf die Antwort eines Feindes,
ist wie die Suche nach Sonnenstrahlen in der Nacht.
Wenn Licht nur vom Mond scheint.
Fürst,
wir hatten damals keine Ahnung,
mit welcher Macht wir es zu tun hatten in Kiew.
Es waren einfach zu viele. Ich war bereit zu sterben.
Ich kenne dich,
und ich kenne das Gesetz.
Jetzt seht Ihr selbst diese Macht.
Keiner kann sie aufhalten.
Egal wie der Khan auch entscheiden wird,
es war richtig, dass Ihr hergekommen seid.
Krieg zu führen gegen den Khan, ist blanker Irrsinn.
Es sind zu viele.
Borakschin Khan lädt die werten Gäste ein, ein Mahl mit ihr zu teilen.
Batu Khan wünscht Euch gute Gesundheit und bietet Euch Wein an.
Dann dürft Ihr gehen.
Möget Ihr gedankt sein, Hoheit.
Der große Khan würdigt Eure Entscheidung. Hier, bitte.
Es ist uns eine Ehre, dass Borakschin Khan mit uns speist.
Ach, diese Mädchen! Eine schöner als die andere.
Magst du etwa unsere Mädchen nicht?
Doch. Aber fremde sind besser.
Was in der Horde passiert, bleibt in der Horde.
Unsere Mädchen sind die besten.
Der Harem ist das Schlachtfeld,
wo immer die Frau gewinnt.
Glaub ja nicht, ich hätte verloren.
Was hat denn unser Herr?
Der große Khan akzeptiert Euer Angebot
und erkennt Euch als einzigen Fürsten an.
Als Gefälligkeit möchten wir Euch die Namen der Verräter enthüllen.
Das ist ein Wunder.
Sonst kehrt niemand von dort zurück.
- Seid willkommen. - Ein Wunder war auch nötig.
Aber wie habt Ihr es geschafft?
Hin und wieder muss man weit reisen,
sonst erfährt man nicht, was zu Hause geschieht.
Aber ich verstehe nicht, Fürst.
Daniel hat uns betrogen!
Seht ihn euch an, er sieht aus wie die,
die ihn geschickt haben.
Der Fürst hat uns nichts gebracht!
Passt auf.
Alles hat sich geändert. Alles.
Ein paar Dinge müsst Ihr noch wissen.
Eure Frau,
sie hat Euch geliebt,
aber sie hat sich nicht umgebracht.
Die Fürstin muss sterben.
- Es riecht nicht. - Der Tod hat keinen Geruch.
Wir mussten sie einfach vergiften.
Die Fürstin war krank, aber sie wollte nicht sterben.
Orban,
er hat die Dosis des Giftes falsch berechnet.
Ich befahl Jewlapia,
die Ereignisse zu beschleunigen.
Aber genug von Eurer Familie.
Sicherlich...
wollt Ihr wissen, wieso.
Weil ich für größere Aufgaben geschaffen bin.
Jede Eurer Entscheidungen, war meine Entscheidung.
Ich bin dein Fürst.
So endet also alles.
Die Schuldigen sind gefunden.
Doch warum die ganze Mühe?
Um herauszufinden...
Nein.
Um sicherzugehen, dass wir auch die richtige Wahl treffen,
arrangierten wir einen kleinen Krieg.
Nein.
Das klingt zu hart.
Sagen wir lieber...
Wettkampf.
Man muss den Sieger kennen, und nur der bekommt von uns die Krone.
Aber nicht jetzt.
Wir...
haben...
Zeit.
Vater, das wird eine große Schlacht.
Erinnert mich an jemanden.
Wir haben nur getan, was wir tun mussten. Doch er, er wird uns übertreffen.
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