All language subtitles for Eine ganz heiße Nummer 2.0 HD BluRay.x264.SRTdeutsch

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Original subtitles

*sphärische Musik und Pferdeschnauben*

*verträumte Musik*

*leiernde Blasmusik und Jodeln*

*dynamische Blasmusik*

*Signaltöne und Verbindungsgeräusche*

(Frau) Verkabelt oder nicht verkabelt,

das ist heute die Frage.

Alle sans im World Wide Web,

nur wir San draußen.

I hätt nie gedacht, dass des Glück von unserm Dorf

einmal an einem glasfasernen Kabel hängt.

*erlahmende Blasmusik*

*Western-Musik*

Des is fei direkt existenziell.

Wennst heut kein Highschpeed hast, geht gar nix mehr.

Bertram. Bertram, wart.

Überlegst es dir ned anders? - Na, wir hören auf.

Bald ham wir a gescheites Internet. Highspeed, verstehst?

I tät dir auch was zahlen, wennst dableibst.

Ned für viel Geld.

Bertram. Bertram, wart einmal.

(Frau) Die Leut ziehen weg. Es gibt keine Jobs und keine Kinder mehr.

Sogar der Pfarrer ist davongelaufen.

Weil wir zu wenige sind.

A Mietpreisbremse brauchen wir auf jeden Fall nicht.

Platz ham wir genug. Nur koa Hoffnung mehr.

Durch Marienzell weht der Hopfen-Blues.

Nur die Lena, die gibt nicht auf.

*Rockmusik: "Can The Can" von Suzi Quatro*

Bernhard! Bernhard, komm einmal schnell!

Bernhard, komm!

Mei, die traut sich was.

Ha? - Ja.

Jetzt drehts durch, die Lena.

Die gehört weggesperrt. - Willi?

Willi, wir ham da a Problem.

*Rockmusik läuft weiter*

Lena!

Lena!

Lena, was soll denn des?

I hab keine Wahl, wenn du mich nimmer anschaust.

Lena, jetzt komm!

I will a Baby! Und unbefleckte Empfängnis gibt's nur in der Bibel.

Wir können uns kein Kind leisten. Wir zwei können kaum vom Hof leben.

Wenn wir a Highspeed hätten, kämen vielleicht Gäste. - Des sagst du immer!

I bin 30! Mei Uhr tickt!

*Motor startet*

*sie grummelt*

*Celloklänge*

*Piepsen*

*Signaltöne, Rauschen'

Griaß di, Waltraud. I brauch a Hefe. - Anni, wie geht's?

Super. I bin topfit.

Wo ist jetzt die Hefe? - Wart, i zeig's dir.

He, Sie, mir pressiert's. - Ja, allen pressiert's.

*fröhliche Musik im Hintergrund*

(Durchsage) Frau Waltraud, zur Kasse. - Der räumt ständig um. Eins oder zwei?

Eins.

Und wo ist der Quark? - In der Kühlung. I zeig's dir.

Frau Waltraud, zur Kasse, bitte. *Handy klingelt*

Maria, was gibt's?

I brauch a Frisur für die Hochzeit.

Gehst jetzt doch hin? - I bin drüber.

Umdrehen, bitte. Irgendwas, was Besonderes möcht i.

I weiß was. Hab grad was gesehen.

Was denn? Extension-s oder Strähnchen oder was?

Frau Waltraud! Zur Kasse! - I muss Schluss machen.

(Mann) Geht's weiter? - Schon da.

Wo waren Sie? - Am Klo.

Ich mach die Kasse. - Und was soll ich machen?

Regale einräumen. - Na, des mach i ned.

*eine Kundin murrt*

Waltraud, bitte.

Sie nerven. Niemand braucht Sie hier.

Jessas, san die alle nervös heut.

So wie Sie drauf san, wird's schwierig für Sie. Überall.

"Mit einem Ruck legt er mich übers Knie.

"Ich spür seine Erektion an meinem Bauch.

"Handschellen schnappen um meine Knöchel zu.

"Meine Venuslippen zittern.

"Ich bin verloren.

"Er dringt in mich ein.

"Ich Schrei in die Nacht,

"während mich mehrere Orgasmen zerbersten lassen."

I wär froh, wenn i einen hätt. - Extensions, hm? Des wär's.

Des hat a ganz andere Farbe. - Ah, des kriegen wir schon hin.

...gefärbt, hab das Ganze... Ganze... Ganze...

Herrschaft, jetzt rödelt der wieder! - Geh auf Reset.

Was? - Neustart.

*Signalton*

Ah, so ein Glump.

Dann misch ich's mir halt selber zusammen.

Wo hat der Manni seine Neue her? Aus'm Osten?

Na, aus'm Internet. - Dass du dir des antust mit der Hochzeit.

Des passt schon. Wir san schon solang geschieden.

Bin drüber weg.

Der Willi liebt mich nimmer. Der fasst mich nimmer an.

Des ist normal.

Erst kein Sex, dann keine Liebe und dann nicht mal mehr a nettes Wort.

Genauso is. - Gut, dass i meine Ruh hab.

Ihr habt euch damit abgefunden, aber i steh in der Blüte des Lebens.

Die schauen alle Porno, drum san die k. o.

Des ist wie a Motor, den du immer anlässt.

Irgendwann ist die Batterie leer. - Willi hat des ned nötig.

(Mann) Waltraud, geh mal her. - Oh... Was ist?

Fallt dir nix auf? - Was denn?

Der ist ganz stumpf. - Der ist wie immer.

Du hast des falsche Poliermittel kauft. - Des ist des, was du gesagt hast.

Ist es ned! - Dann kauf's selber!

Ah.

I freu mi schon aufs Altersheim. Da nehm i mir a Einzelzimmer.

Weiß eine von euch 'n Job? - Dr. Huber sucht wen zum Haaremachen.

I hab ihn am Friedhof gesehen. Schaut ned gut aus.

*heiteres Lied mit italienischem Gesang*

*Beifall und Jubel*

(Kind) A Spezi bitte. - Moment.

Mama, was machst denn du da?

A Schnapserl.

Lach doch mal, hm?

Na, amüsierts euch? - Papa.

(Manni) Hm?

Wo ist denn dein Mann? - Des war er.

Deine Frisur gefällt mir. Mal was anderes.

Magst mit mir tanzen?

Nein!

Nein.

*eine Frau lacht*

(Frau) Ah geh.

*Kusslaute*

(Maria) 'tschuldigung.

*heiteres Lied im Hintergrund*

Du, ich, äh... i komm gleich wieder.

Du gehst schon?

Hm?

I bin froh, dass du glücklich bist, Manni.

Mei, des ist aber lieb von dir.

Weißt noch, wie wir zwei abgehaut San?

Nach Italy.

Was hast denn mit dem Kleidl gemacht? - Des gehört so. Batik.

Batik?

*ruhige Instrumentalmusik'

*sanfte Gitarrenmusik*

*Faxgerät piept*

Scheiße. Jetzt San wir im Arsch.

*lautes Stimmengewirr*

Bitte.

(Lena) Griaß euch. (Mann) Ruhe!

Ruhe!

(laut) Ruhe, bitte!

Die Highcom hat jetzt endgültig abgesagt.

*Raunen*

Des Kabel zahlt uns keiner.

Die Telefongesellschaft sagt, des lohnt sich ned,

und der Staat sagt, Glasfaser ist Sache der Kommune.

*Murren* Moment, Moment.

Also, wenn wir des Kabel wollen, dann müssen wir des selber zahlen.

Wenn wir des selber zahlen... - Was?

Was tat'n des kosten?

220.000. *Stimmengwirr, höhnisches Lachen*

Oh Mann! - Also der...

Die Lage ist dramatisch, Leut. Letztes Jahr san zehn Familien weggezogen.

(Mann) Kein Wunder. - Ohne Highspeed kein Marienzell.

Wenn des Kabel so wichtig ist, warum kriegt ihr des ned hin?

Des kann doch ned so schwer sein, oder?

Typisch. Die ist ja so was von geltungssüchtig.

Ja, Lena, hast du eine Idee? - Ja.

In Josefskirchen gibt's 'n Tanzwettbewerb, da kann man 10.000 Euro gewinnen.

*schallendes Gelächter*

Jetzt... - Nein. Warum lachts denn ihr so blöd?

Von dem Geld könnt man schon mal eine Anzahlung machen für des Kabel.

Und wenn wir gewinnen, kommen wir ins Fernsehen und san wieder wer.

Gute Idee.

I weiß ned, ob du des verstehst. Da geht's um Politik, ned um... um Tanzen!

Was is'n Politik? Dass was funktioniert.

Aber hier funktioniert ja gar nix mehr.

Also, wer macht mit?

*Stimmengewirr*

Mach halt mit. - Na.

Pfiat di.

*Motor springt an*

Lena.

Lena, jetzt wart halt.

Schaust du Pornos?

Na. Wie kommst'n jetzt auf des?

*verhaltene Streichermusik*

*Tastaturklappern und Mausklicken*

*Tür fällt ins Schloss*

Des is ned so, wie du meinst.

Und lügen tust auch noch. - Na... Des hat 'n Grund.

Des hat keinen Grund. Des mit uns ist aus und vorbei.

Geh mal von der Straß runter, Pauli.

*leises Grunzen*

Der Bus fährt nur noch einmal am Tag. - Seit wann gibt dir der Heinz des Auto?

I hab ned gefragt. - Wo willst'n hin?

Weiß ich noch ned. München vielleicht. Mal schauen.

Dann geh i halt zu Fuß. - Was willst mit dem Paul in der Stadt?

Weglaufen nutzt nix.

Weil des Glück, des findst in der Heimat, wost herkommst.

Und hast du's gefunden? - Noch ned so ganz.

Vielleicht fallts über Marienzell vom Himmel.

Lena, du gehörst doch hierher. - I hab hier nix mehr verloren.

Und wenn i mitmach beim Tanzen? A bissl Glamour könnt i schon vertragen.

I bin ned dabei, gell? Dass des klar ist.

Kannst doch ned mit Tanzen a Dorf retten. - Sei halt ned so negativ.

I bin ned negativ, i bin objektiv.

Aber einfallen tut dir auch nix Bessres. Nur gescheit daherreden.

Fang di mal wieder. - Du bist doch schon fast tot.

I fahr jetzt dann. Nur dass des klar ist.

So, Herr Doktor. Des schaut doch jetzt schon nach was aus.

Ha?

Mhm. Ja.

*leise Akkordeonmusik im Hintergrund*

Sie haben eine wunderbare Stimme, Waltraud.

Kenn ich die von irgendwoher?

Des kann ich mir ned vorstellen.

Hey! Meine Stimme befindet sich nicht am Arsch, Herr Doktor.

Behaltens Ihre Bratzen bei sich, oder ich geh.

Ich bräuchtjemand für den Haushalt.

Ja,

bisschen einkaufen, bisschen sauber machen, nicht viel.

Nicht viel. Den Spruch kenn i seit über 40 Jahr.

300.

Die Woche. - Nein, danke.

500?

*Piepsen*

*Piepsen*

*Piepsen*

I könnt einmal wieder Rouladen machen.

Ja. Des wär ned schlecht. Die ham wir schon lang nimmer gehabt.

'Dreimaliges Piepsen*

*ein Hund bellt*

*Kirchenuhr schlägt*

*sphärisch-unheimliche Musik*

*gedämpfle Schritt?

*gedämpftes Pochen*

Hilfe!

Hilfe! Heinz!

Heinz! Lass mich raus!

*Waltraud schreit* Was ist denn los?

I hab gekündigt. - Können wir da ned morgen drüber reden?

I mach mit beim Tanzen. Dass wir Highschpeed kriegen.

Du alte Schachtel willst tanzen? - Sag amal, spinnst du?

Die paar Jahr, die i noch leb, brauch i kein Highschpeed.

'Beschwingte Musik*

*Reifenquietschen*

Waltraud, ist alles in Ordnung?

I bin dabei. - Jetzt auf einmal.

Des Tanzen ist a gutes Gorilla-Marketing für meine Frisuren.

Hä?

Kennst des ned? Wennst mit wenig Aufwand einen großen Effekt erzielst?

Guerilla-Marketing meinst du.

Gab's Ärger mit dem Heinz?

*lautes Rumsen*

*Handy klingelt* Kruzifix noch einmal.

Ja, Wackernagel.

Ja, Herr Mayer, bin schon unterwegs. Hab alles dabei.

Ja, sicher. Natürlich.

Mei Auto is weg.

Waltraud.

(schreit) Waltraud!

*Musik "Schofal Boogie" von Dicht & Ergreifend*

(Waltraud) Wer ist denn des? - Dem Manni sei Neue!

Oh...

Sex mit der möcht i mir gar ned vorstellen.

Akrobatik ist auch nicht alles.

Servus. Hans-Joseph von Josefskirchen. - Des kann man sich gut merken.

Joseph, Josefskirchen. - Weil i der Bürgermeister bin.

Ah, da schau her. - Wir wollen uns anmelden.

Für was? - Was meinst'n? Zur Kuhschau?

Ihr seid spät dran. Des is ja scho in zwei Wochen.

Die anderen trainieren scho a halbes Jahr. - In zwei Wochen. - Des passt.

200 Euro Startgeld kriegen wir noch. - Mhm.

Du musst mir was leihen. - Wie heißts ihr überhaupt?

Lena, Maria, Waltraud. - Ah geh, des ist doch fad.

Ihr braucht doch 'n Künstlernamen. Irgendwas mit Power.

Pussy Power. - Na. Des is ordinär.

Des is a russische Protestbewegung. - Die, die oben ohne san.

Power Ladies. - Was mit Highspeed.

Highspeed Power Ladies. - Zu lang.

Highschpeed Ladies. - Ned schlecht.

Passt. - Name ist Programm.

Wie wird man eigentlich Bürgermeister? - Bürgermeister?

Des kann theoretisch jeder werden.

Ah, braucht man kein Abitur, oder was? Auch keine mittlere Reife?

Führungsstärke.

Charisma. Seit i da bin, da ist wieder Leben in der Dade.

Scheiß Banken!

Die Lena hat recht. Wir müssen aktiv werden.

Wie meinst'n des?

Weißt was? Wir verlegen das Kabel einfach selber.

Da sparen wir viel Geld.

Der nächste Verteilerkasten ist 2,8 Kilometer entfernt.

Zeig einmal her.

Also...

# Auf geht's, Männer, machts ned schlapp!

(Männer) # Vorwärts, Männer, zack, zack, zack!

(Frau) # Marienzell gibt's seit 800 Jahr. (Männer) # Wir san stark und alle noch da.

# Hohe Berge, tiefe Seen.

# Und a Sprach, die nur wir versteh'n. - Was macht ihr?

Wir tun was für unser Dorf und wackeln ned nur mit'm Arsch.

Viel Spaß. Sind ja nur noch a paar Kilometer.

Schaut schon gut aus, gell? Super seids ihr.

Dem Franz sei Neue is auch wieder so a Gifthaferl.

Der steht auf so was.

Fesch schaut der Willi schon aus.

Des ist mir so was von wurscht.

*moderne Blasmusik* # Woh, woh, woh, woh, woh,

# Hey, hey, hey, hey, heY!

# Sexy lady, woh, woh!

# Woh, woh, woh, hey... - Was machts denn ihr da?

# Sexy lady! - Servus, Schatzerl. Tanzen.

Wir treten in Josefskirchen auf.

Das ist voll peinlich. - Sag i ja.

Wir ham grade erst angefangen.

Pauli! Ist ja voll süß, der Pauli.

Des ist doch total stümperhaft.

Du hast doch bloß die Hosen voll.

Wir brauchen a Chorograf. Mit so 'nem Scheißdreck wird des nix.

Du bist so eine negative Person!

Bis später- - Hört-s auf!

Man darf doch wohl sagen, was Sache ist. - Du mit deinen blöden Hobbyfrisuren.

Die funktionieren hinten und vorn ned. Hinterwäldlerisch san die.

Rutsch mir doch den Buckel runter.

*Tür knallt zu*

Aha. Ja, Waltraud, griaß di erst einmal.

Geil? Du, Folgendes. Der Heinz, der bräucht sei Auto wieder.

Wie soll er sonst ins Kieswerk kommen? - Mit'm Radl?

Ja. Jetzt komm jetzt, Waltraud. Gib uns 'n Schlüssel.

Des ist auch mei Auto. - Du, der zeigt di an.

*sie lacht kurz auf*

Kannst du nie dein Maul halten? - Was denn?

Wie sollen wir den Fall jetzt lösen? Bravo!

Scheiße.

Ich weiß jetzt, woher ich deine Stimme kenne.

So? Woher denn? - Von der Sex-Hotline.

Geh, Dr. Huber, du spinnst ja.

Wir haben's miteinander getrieben.

"Lady Sarah wartet auf dich."

Auf dich wartet der liebe Gott.

Und auf mich der Staubsauger. Weiß ned, was besser ist.

Aber Waltraud, da war was zwischen uns.

Wir hatten doch eine schöne Beziehung.

Was soll denn da gewesen sein? - Ja was? Leidenschaft.

Zärtlichkeit.

Nix war! *Staubsaugerlärm*

Des war a Job.

Außerdem hab i mi beruflich längst umorientiert.

Aber... aber ich steh doch total auf... auf... dich, Waltraud!

Lady... Sarah!

Jetzt reicht's, gell?

Aber Waltraud. Ich hab a Geschenk für Sie.

Ja, is scho recht.

Ich freu mich doch so, dass wir uns wieder gefunden haben.

Hey! *er klopft*

Waltraud.

*Schnarchen*

*sanfte Musik*

Ach.

So kommen wir zwei doch ganz gut zurecht, Herr Doktor, hm?

Heilige Maria.

Es ist jetzt alles a bissl kompliziert, aber i will den Tanzwettbewerb gewinnen.

Also ned wegen mir. Wegen dem Dorf.

Ja, und vielleicht auch a bissl wegen dem Willi.

Und i möcht a Baby.

Eigentlich ist mir des mit dem Baby am wichtigsten.

Und da bräucht i a bissl a Unterstützung

oder a Zeichen, dass i auf'm richtigen Weg bin.

Amen.

Paul?

Paul!

Paul!

'Dynamische Musik*

Paul, bleib stehen!

Paul!

Pauli!

Paul.

Mann, du Depp!

Jesus, Maria und Josef.

(Akzent) Hola, chica. Wo geht's hier nach Josefskirchen?

Dahin? Gracias.

'Beschwingte Blasmusik*

Herr Gonzäles.

Halt! Herr Gonzäles!

*Knall und Zischen*

Herr Gon...

Ah, mierda.

Dich schickt der Himmel. - Hola. Bin Jorge.

Ja.Lena.

Ich hab einen Platten. - Super.

Maria! Waltraud! Schauts einmal, wen ich mitgebracht hab.

Hola, chicas.

Ich hab gehört, hier gibt's ein Problem.

*temperamentvolle lateinamerikanische Musik*

Ich hab eine Stunde Zeit. Seid ihr bereit?

I wollt nur meine Sachen holen. - Bitte bleib da. Des tut mir leid.

Des mit der negativen Person oder meinen Frisuren?

Beides. Des hab ich doch bloß gesagt, weil ich wütend war.

Ohne dich geht's doch gar ned.

Also... gut.

*Musik: "Gopher Mambo" von Yma Sumac*

(Jorge) Ja!

Entschuldigung, wie spricht man Sie eigentlich aus?

Jorge, Jörge, Hörch...

Horche.

Hor-chee. - Horche.

(Jorge) Ja! Ja!

Ja. Und mit was treten ihr auf? - Des wissen wir noch ned.

Für dich. - Danke.

Bitte.

Für dich. - Danke.

Für dich.

Und jetzt:

eins, zwei, drei, vier...

fünf!

Und jetzt ihr.

Ja.

Und... eins und zwei

und drei und vier

und... fünf!

Ja, chicas, ihr macht das nicht schlecht.

Aber jetzt noch mal jede einzeln.

*Musik: "Jump in the Line* von Harry Belafonte*

(Jorge) Bitte.

Lena, Lena.

Du gehst wie ein Trampel.

Aber genauso hab ich's doch gemacht. - Fast.

Waltraud, du bist eine Frau, du liebst das Leben.

Du bist sexy. Gib mir das, chica!

Jetzt tu mal des Viech hinaus!

I muss mi auf mei Performance konzentrieren.

Super, Waltraud!

Lachen, strahlen!

Alles fängt hier oben an, hm?

Mhm.

Los, Lena. Du bist eine Königin. - Heilige Maria, Mutter Gottes.

Du schwebst in deine Palast die Treppe runter.

Die Welt schaut auf dich, chica.

*Jodeln*

Ah!

Tach.

Äh, Maria, ich wollt dir nur deine Jacke bringen.

Die hast du im Bus vergessen. - Danke.

Hola, chico. Me Ilamo Jorge.

Äh, hola. Loisi.

*Musik: "La Cumparsita" von Tango Argentino*

Das ist... emociön.

Chicas, nicht traurig sein.

Aber wenn ich euch einen Rat geben darf:

Probiert es nächstes Jahr.

*Reifenquietschen*

Mei, seid ihr fleißig. Jetzt habts euch a gescheite Brotzeit verdient, gell.

Ja.

*die Männer reden durcheinander*

Stell dir vor, die ganze Prominenz kommt nach Josefskirchen.

Und die Gewinner kommen ins Fernsehen. - Moni, spuck's aus.

Da muss unser Trachtenverein auftreten. - Na, wir brauchen jeden Mann da.

Weißt, Franz, während du im Dreck umeinanderbazt,

macht der Bürgermeister von Josefskirchen Politik.

Des ist halt a Macher.

So, nehmt euch, gell. A bissl Vitamine, ned immer nur Wurscht.

Also Weltklasse san wir vielleicht ned, aber richtig schlecht san wir auch ned.

Paul! - Wir ham ja noch ned einmal 'n Song.

Paul! Pauli!

Wie geht's mit'm Dr. Grabscher? - Allmählich pendeln wir uns ein.

Des schaffen wir schon. Wir müssen fitter werden.

Keine Kohlenhydrate, kein Zucker und vor allen Dingen keine Wurscht.

Also jetzt...

Ja Paul, Schatzi, wo warst denn du?

Ha! Der Paul, der ist schlau.

Der... der checkt alles. Jetzt ham wir's.

# Hey sister, go sister Flow sister, Ding sister

# Gitchi gitchi ya ya da da

# Gitchi gitchi ya ya here

# Mocha chocolata, ya ya

ä Creme Lady Marmmade

Zeig einmal.

*Türklingel*

Ja griaß di.

Ja griaß di, Kleiner. - Was willst'n du da?

Meinst du ned, dass der Paul besser auf'm Hof aufgehoben wär?

Der Paul bleibt da, wo i bin. Und i geh ned weg von da, wo i bin.

Wir könnten uns des Sorgerecht teilen.

Des macht man doch heut so.

I überleg mir's. Sonst noch was?

Lena,

i mach a Porno-Diät.

Mir langt's mit dem Zeug. - Na. Des mit uns ist aus und vorbei.

Da müsst schon was Gewaltiges passieren, dass i di zurücknehmen tät.

Paul.

*melancholische Musik*

*Kirchenglocke*

Hi. - Griaß di, Waltraud, was darf's sein?

Die Marienzeller wär im Angebot. - Na, a Wurschtsemmel mit Schinken.

Hast du 'n neuen Look? Ist a interessante Farbkombination.

Kannst vorbeikommen, i tät dir a gescheite Farb in dein Stroh klatschen.

Nein, danke, i geh zum Giorgio nach Regensburg. Danke.

(Metzger) Pfiat di. - Pfiat di.

Was i dir noch sagen wollt: Ihr braucht euch nicht mehr anzustrengen.

Des mit dem Tanzwettbewerb wird nix.

I tret auf. Pfiats euch.

(Metzgerin) Servus.

Blöde Kuh.

Servus. (Waltraud) Willi, servus.

Servus.

Auf was bist'n scharf, Willi?

Bitte?

Äh... Leberkässemmel krieg i bittschön.

Hast nicht mal Lust auf...

was Neues?

A Streich-

oder Leckwurscht.

A geile Mutti in der Semmel

oder a gierige Lesbe, die auf dei...

Bockwurscht steht.

Brauchst a Fick-Date?

Nein, i will ned ficken, i möcht a Leberkässemmel.

Was hat der grad gesagt? - Irgendwas mit "ficken"?

*heitere Musik*

Na, Paul?

Paul.

Paul.

Wieso will Simone auf einmal tanzen? - Des hat sie ned gesagt.

Die mantelt sich bloß auf. - Wo hast du die getroffen?

Mei, im Dorf halt. - Beim Metzger?

Mei, i mag halt a Wurscht!

Komm, Pauli, auf geht's.

(Willi) Servus, Franzi.

Oh. Griaß di.

Mir geht's ned so gut. - Des sieht man.

I will die Lena wieder zurück.

Du kannst doch 'n Tango tanzen, oder?

A bissl scho. Wieso?

Kannst du mir des beibringen?

*Bossa-Nova-Musik*

Na, des is too much.

*Musik bricht ab*

Manni. I hab di gar ned gehört.

Gut schaust aus, Maria. - Danke.

Magst di ned setzen?

Hast 'n Hunger? I hab a Kleinigkeit vorbereitet.

Äh, nein. Dank schön, dank schön. Du, i...

I wollt mich bei dir bedanken. - Für was?

Na ja, für alles. Dass du so a gute Mutter bist und überhaupt.

I bin froh, dass wir uns so gut verstehen. - Ja.

Man findet ned so oft jemand, wo's passt.

Ja. Du bist schon was ganz Besonderes.

Nur mit dem Sex, des hat ned so geklappt. - Na ja.

Geht's mit der Jenny besser? - Ja, scho.

Viel besser.

Du, ähm, i hab da 'n Jobangebot in Kanada.

Ja,und„. drum möcht i des Haus verkaufen.

I mein, meine Hälfte.

Wie sollen wir des machen? Soll ich's in der Mitte durchschneiden?

Na, i wollt's dir nur sagen. Wir finden scho a Lösung.

Du, i muss weiter. Die Jenny, die wartet schon. Gell?

Also dann... - Hau ab!

Schleich di!

*Tür knallt zu*

I bin so ein Depp.

*traurige Musik*

Wo willst denn hin?

Irgendwohin.

Ja, die Liebe macht mit einem, was sie will, ha?

Das ist das Schreckliche daran. - Damit bin i durch.

Ich war in meinem ganzen Leben nur ein Mal richtig verliebt.

Und?

Ist was draus geworden? - Nix.

Ich glaub, sie weiß es nicht mal.

*melancholische Musik*

*Volksmusik*

Super.

Gut.

Stopp, STOPP-

Des war doch gut. - Na. Gib einmal her. Schau.

Des Ding, die Peitsche, muss schnalzen. Verstehst? Full power.

Schauts her. So.

Man könnt direkt Angst kriegen vor der.

Ah! - Ah.

Wir ham uns zuerst angemeldet.

Wir lassen uns ned von einer Minderheit vertreten.

Wo San denn wir a Minderheit? Pluster di ned so auf.

Wollts ihr damit 'n Stich machen? Der Mann klatscht, die Frau dreht sich.

Bissl Peitsche links, Peitsche rechts.

Pass du lieber besser auf dein Willi auf.

Franzi. Mehr sag i ned. So, und weiter geht's.

*Musik setzt ein* (Moni) Peitsche, bitte. Weiter, weiter.

*Tangomusik* Gut.

Noch mal.

Na. Da.

Lass mal a bissl locker. - Bin doch locker.

Na. - Was denn?

Erste Regel beim Tango:

Zeit lassen.

Spüren.

Loslassen.

Des ist wie mit der Liebe.

*Tangomusik von drinnen*

Willi, wart. - Nein, i lass doch grad los.

Griaß di, Lena.

Lassts euch ned stören.

Lena, wart. Lena.

Wart halt. - Mit mir hast du nie Tango tanzt!

Weil du immer so einen Stress machst.

Was tust du überhaupt da? - I wollt dir sagen, es ist endgültig.

Schluss, mein i. - Du hast doch scho Schluss gemacht.

*Lena schluchzt*

*Türklopfen*

Heinzi?

Boah, des ist krass.

Au weh.

Da kannst noch was lernen über die Liebe.

Was denn?

Erst hat's ihn genervt, dann war er froh, dass sie weg war, und jetzt so was.

Adi, des ist der freie Fall in die Strukturlosigkeit.

*ruhige Streichermusik*

Waltraud, griaß di. (Waltraud) Hi.

Also, dem Heinz geht's wirklich sehr schlecht.

Und der Heinz, der liebt di.

Er kann's nur ned so... so rüberbringen.

Genau, des... des kann er ned.

Also des mit dieser Liebesthematik, des wird mir jetzt langsam zu viel.

Na, dem Heinz war des Auto immer wichtiger als ich.

Aber nur, solange du dagewesen bist. - Mhm.

Na, da geht nix mehr zusammen. Ned einmal bei einem totalen Reset.

Was meint sie denn jetzt mit dem Reset? - Ja... Computer.

Nein, Herr Doktor, ned schon wieder. - Ich will Sex!

Des glaubst doch selber ned.

*Blasmusik aus dem Radio*

Ich will jetzt Telefonsex!

Sex und du, des is vorbei. Des kommt auch nimmer.

*Tür wird verriegelt* (Waltraud) Hey!

Was soll des?

Du hast mich im Stich gelassen!

Lady Sarah!

Herrgott Sakra! Sofort aufmachen! I krieg keine Luft mehr!

Auf einmal warst du weg!

Mach sofort auf. Oder i komm nimmer.

Nein, nein, nein, das kannst du nicht machen!

Waltraud! - Suchen Sie sich 'n anderen Deppen!

*er stöhnt*

Was ist los?

Was ist denn?

A Dreiviertelstunde?

Seids ihr wahnsinnig?

Der stirbt mir unter der Hand weg. Ist euch des klar?

So.

Der Sanka kommt gleich. Des wird schon wieder.

Nee,

das wird nix mehr.

Ich bin Arzt.

Ich weiß, wann's zu Ende geht. - Hier wird nicht gestorben!

I möcht noch mal die Sterne sehen,

bevor's Licht ausgeht.

Bitte.

Also, bei einem totalen Reset tät sich des die Waltraud vielleicht überlegen, gell?

Was soll'n des sein, a Reset?

I glaub, sie meint, ihr sollt so tun, als ob ihr euch ned kennen tut.

Aber i kenn die Waltraud schon seit 40 Jahr.

Wie soll denn des gehen? - Mei, Heinz, kapierst du gar nix?

Des ist a Rollenspiel. Ihr tut so als ob. Verstehst?

Ja.

Und wozu soll des gut sein? (Willi) Tja.

Wie viel ham wir denn noch bis nach Josefskirchen?

Mei, zwei Kilometer scho.

I geh heim.

Des hat alles keinen Sinn.

Willi, lass mich vorbei.

Ja...

Heinz, jetzt...

Wie soll ich dich nennen? - Weißt du nicht mehr?

Schneehase.

Ja.

Siehst du, i hab's ned vergessen.

Lady... Sarah,

ich hab einen... Megaständer.

Echt?

Und was machst jetzt mit dem?

Jetzt besorg ich's dir so, dass du feucht wirst...

wie die Niagarafälle.

Na, Doktor Huber, des mag i mir gar ned vorstellen.

Was willst'n du? - Pass auf, wir fangen noch mal an.

Ja.

Weißt du,

dass ich splitterfasernackt in deiner Küche sitz?

Was machst du da? - Ja, pff...

Ich stell mir vor...

Ja? - ...du stehst hinter mir.

Ja, ja, und?

Und...

du langst mich an.

Ja, wo? - Mei, da, wo man am empfindlichsten ist.

Ja, ja. Und dann?

Und dann legst dich auf mich. - Ja.

Und dann? - Hm...

Hast noch dein... - Ja.

...Ding, deinen Mega... - Ja. Ja. Ja.

Der ist riesig. - Ja, dann hinein damit.

*Huber stöhnt*

I bin schon 'ne... eine richtige Sau.

Was ist? Bist noch da?

Sag einmal was. I hör gar nix mehr.

Dr. Huber?

Mei, Dr. Huber, i hab jetzt schon gemeint, Sie sind tot.

Waltraud,

ich hab Angst.

I bin da, Schneehase.

Glaubst du,

da kommt noch was danach?

Mei, des weiß kein Mensch.

Wahrscheinlich nix.

Des ist ja des Furchtbare, man ist ja einfach nimmer da.

I kann mir die Welt ohne mich gar ned vorstellen.

Vielleicht sehen wir uns... dort oben wieder.

(lachend) Vielleicht.

Des wär schön, gell,

wenn wir da oben weiterquatschen könnten.

Hast a Stimme wie ein Engel.

Ah geh, Dr. Huber.

Doch.

Du bist das Schönste,

was mir je...

passiert... ist.

*ruhige Musik*

San wir uns schon mal begegnet?

Ned dass i wüsst.

*traurige Bläsermusik*

'sanfter Jodelgesang*

Wahnsinn!

*lebhafte Blasmusik*

*Jauchzer*

*befreites Schreien*

*Schluchzen*

Was is'n da los?

Ich lebe!

Des is a Wunder! I hab schon gemeint, des Leben ist vorbei!

Bei mir ist der Stecker draußen. - Hör auf!

Wir packen's jetzt an!

Lass die Moni tanzen. Die blamieren sich eh.

Wir gehen 'n anderen Weg, und zwar nach München.

Wir holen uns des Kabel direkt. - Die haben uns doch abgesagt.

Dem Franz, aber ned uns.

(Lena) Mei, ist des hoch.

Meinst, man kann von da oben Marienzell sehen?

Hat dir schon mal jemand gesagt, dass die Erde rund ist?

Wie soll'n des gehen?

Jetzt hörts mal auf.

Wir streiten doch gar ned.

Marienzell ist zu klein,

zu wenig Kunden, das rechnet sich nicht für uns.

Wir sind ein Wirtschaftsunternehmen. - Und wir san Menschen.

Ich analysiere nur die Zahlen.

Wir bleiben da, bis wir des Kabel haben.

Essen, trinken, surfen, das sind Grundbedürfnisse.

(Waltraud) Ihr habts doch genug Geld. Jetzt machen-s halt einmal a Ausnahme.

Genau. Protzi, prunki, gell?

So was kann doch ich nicht entscheiden.

Wo is'n da hier der Boss von dem Laden?

Ganz oben im anderen Tower.

I kann nimmer höher. Mir ist jetzt scho schlecht.

Da kommt sowieso keiner hin.

Wie is'n die Nummer von dem?

Was machen Sie denn da? Halt! Hey, hey!

*Klirren* (Waltraud) Halt.

I hätt den scho geknackt, wenn du ned dazwischengefunkt hättst.

I will heim.

Jetzt gehen wir nach ganz oben und lösen des Problem face to face.

*Piepsen*

Schnell, schnell, schnell.

Geht doch.

Woah! - Mir ist schlecht.

*sie schreien»:

Oh Gott.

(Mitarbeiterin) Ja?

Alles klar, gut. Gerne.

Sehr gerne.

*spannungsgeladene Musik*

*panisches Schreien*

*Schreien*

(Waltraud) Jetzt wird's steil! - Schneller.

(Maria) Jetzt kommen sie schon.

Oh... *Maria übergibt sich*

(Frau) Guten Appetit.

(Maria) Was soll jetzt des? - Jetzt warten wir halt auf die Polizei.

Das ist ja ein Saftladen hier.

Is was?

Schöner Pullover. - Danke.

Was ist denn das Problem?

Des Problem? Ihr Oberarsch will unser Dorf ned verkabeln.

Richten Sie ihm aus, dass seine Communi... Dingsbums ...ability unter aller Sau ist.

Könnten Sie a Foto von uns machen? - Ja, kann ich.

(Maria) Tuts einmal die Hände verstecken.

Schreiben Sie mir, hm? Vielleicht kann ich Ihnen ja weiterhelfen.

Sie? Des glaub i eher ned.

Aber danke. - War nur ein Vorschlag.

Des könnt der Paul sein. - I brauch jetzt was Deftiges.

Nein! Gib des her! - Gib her!

Mein Gott. - Entschuldigung.

Des tut mir richtig leid.

Nein, nein, nein. Ist schon in Ordnung.

Die ist der Boss! - Die?

Ja. Die ist der Boss.

(Lena) Scheiße. Halt! Frau Jörgensen! (Mann) Halt.

Bitte. Bitte, Sie müssen uns helfen.

Bitte.

'Angespannte Musik'

(Waltraud) Scheiße.

Aber eins sag i euch: Tanzen tu i nimmer.

(Loisi) # Mocha Chocolata, ya-ya. - Rüber. Zu und auf.

Öffnen. - Und...

(alle) # Creole Lady Marmalade.

# Ha-ha, ha-ha, ha-ha.*

(die Frauen) Voulez-vous coucher avec moi ce soir?

(Loisi) Jetzt Blick da bleiben. - Bitte noch mal.

Und tu deinen Swiffer weg. - Au!

Weg da! Du bist immer zu langsam. - Nein, du bist zu langsam.

Dein Timing stimmt ned. - Ihr macht das super.

Einfach noch mal. - Mein Timing ist in Ordnung.

Ja, ja, das Timing ist super.

*Musik: "Lady Marmelade" von Patti Labelle*

# Hey sister, go sister Saul sister, go sister

# Hey sister, go sister Saul sister, go sister

# He met Marmalade down in Old New Orleans

# Strutting her stuff an the street

# She said, "Hello, hey Joe You wanna give it a go?"

# Gitchi gitchi ya ya da da

# Gitchi gitchi ya ya here

# Mache chocolata, ya ya

# Creole Lady Marmalade

# Voulez-vous coucher avec moi ce soir?

# Voulez-vous coucher avec moi?

Und jetzt der Freestyle-Part, einfach...

#That boy drank all that Magnolia wine

# On her black Satin sheets Where he started to freak

# Gitchi gitchi ya ya da da

# Gitchi gitchi ya ya here

# Mache chocolata, ya ya

# Creole Lady Marmalade

(Lena) Mag jemand a Bier? (Loisi) Ja.

Puh!

Mei, danke, Loisi. Wir wären ja verloren ohne dich.

Du, alles gut. Kein Problem. Das wird schon.

Sag einmal, läuft da was zwischen euch?

Dem Loisi und mir? Nein, des ist so was von far away.

Des war jetzt aber echt a gutes Timing.

*melancholische Musik*

Des tut mir leid, Loisi, war ned so gemeint.

I wollt sagen, dass i ned sagen wollt, dass i mir's mit dir ned vorstellen kann.

I wollt nur sagen,

dass i nie dran gedacht hab.

I mein,

wir kennen uns, seit ihr hierhergezogen seid.

An so was denkt doch kein Mensch.

Ist der Pullover angekommen?

Die Waltraud.

Ja, dann richten Sie's bitte der Frau Jörgensen aus und geben...

*Tuten*

Sag einmal, unverschämt! *es klopft*

Grüß Gott. Tut mir leid, dass ich da so spontan reinschneie,

aber... i brauch a neue Frisur.

Und mir tut leid, ohne Anmeldung geht gar nix.

Des is a Notfall.

Ähm, jemand, den ich bewundere...

hat 'n Auftritt, und da will i gut ausschauen.

Danke.

An was hättens denn so gedacht?

Was halt passt.

Ich, äh, befinde mich grad in einer Veränderung.

Aha. Und wie schaut die aus?

Früher hab i mir eingebildet,

gewisse Dinge san wichtig, die gar ned so wichtig san.

Verstehens, was i mein? - Na.

Des hört sich irgendwie schwammig an.

Aber wenn Sie gerade in einer Veränderung sind,

dann tät i mi was trauen.

Na ja, unbedingt.

Wissens, i hab im Dorf ein Laden gemietet.

I hab gedacht, vielleicht wär des was für Sie.

Ein Friseursalon?

Danke, sehr nett.

Aber ich hab Größeres vor.

Aha.

Ich lass alles hinter mir.

*melancholisch-beschwingte Musik*

Wo bleibt er denn... dein Loisi?

Er wird schon gleich kommen.

Und die Kostüme?

I hab gemeint, du hast die overnight bestellt.

Ohne Kostüme tret i ned auf, klar?

Die hätten längst da sein sollen.

Auf die Post ist kein Verlass mehr.

*Autohupe*

Aber auf den Loisi.

Let's dance, ladies.

*Jauchzen*

Halt! Halt, die Post!

Die Post! - Unsere Packer“.!

*Reifen quietschen*

(Lena) Pfiat di. Danke.

*Musik: "Danzn" von LaBrassBanda*

Sag einmal.

(Lena) Kannst du mir helfen? Geht so schwer, wenn man's ned sieht.

Oh Gott, ist des eng.

*die Frauen lachen* (Waltraud) Ah, Hilfe!

Was brauchst du? - Die Schleife hinmachen.

Runter.

Ah! Pass auf.

Halt mich fest.

Hola, chicas!

Mm, ihr seht toll aus.

Danke. Vamos.

Hier lang.

Bitte schön. (Lena) Oh!

(Maria) Oh... (Waltraud) Schön.

Viel Glück. Bis später.

(Waltraud) Du, gibst mir mal den...

(Hans-Joseph) So, und jetzt ein ganz herzliches Willkommen.

A big welcome für die Hogsdörner aus Oberried!

Jawoll.

Jetzt pass auf.

'Traditionelle Blasmusik*

(Maria) Hoffentlich wird des kein Fiasko. - Ah geh.

Zum Auflockern.

Jetzt San noch die aus Josefskirchen dran und dann wir.

Auf die High Speed Ladies. Des wird super.

Prost.

(Loisi) Ah...

Jetzt weiß i, was Lampenfieber heißt. - Schmeckt des greislig.

Servus.

Ist die Lena da?

I wünsch euch viel Glück. Kannst ihr des bitte geben?

*Applaus und Jubel*

(Mann) Willi, komm her. Wir ham 'n Tisch.

Jetzt kommt er, jetzt kommt er.

Servus. Griaß euch. *Gelächter*

(Mann) Blau, die neue Farbe der Hoffnung. - Sieht super aus, oder?

Ja, muss man sagen.

(Mann) Heinz, du machst... - Des kannst du tragen, so was.

Hat des die Waltraud gemacht, Heinzi? - Die Waltraud hat des gemacht, ja.

(Mann) Schaut super aus. (Heinz) Die kann des halt, die Frau.

Die Jörgensen ist da. I hab's euch gesagt.

*Aufgeregtes Seufzen*

Chicas, chicos, seid ihr bereit für die nächste Nummer?

*Jubel*

Ja, ich glaub, da geht noch a bissl was. Oder, Jorge?

So,

jetzt könnts euch warm anziehen.

Die Ladys sind die absolute Supernummer. - Ja!

Warten wir's mal ab.

Buh!

*Musik: "Lady Marmalade"*

# Hey sister, go sister Saul sister, go sister

# Hey sister, go sister Soul sister, go sister...

Was soll denn des? - Die klaut uns unsere Nummer.

Die Kuh! Die geht über Leichen, echt.

# Gitchi gitchi ya ya da da

# Gitchi' gitchi ya ya here

Oh mein Gott. # Moche chocalata, ya ya

# Creole Lady Marmalade

So eine Fotzn.

Ned frauenfeindlich werden, gell.

Immer schön PC, auch wenn's scheiße lauft.

Ah! Uh, uh, uh! # While she freshened up

#That boy drank all that Magnolia wine On her black Satin sheets

# Where he starten' to freak Gitchi gitchi ya ya da da

# Gitchi gitchi ya ya here. . .

Nein, du bleibst jetzt da.

# Creole Lady Marmalade

Buh!

Warum klatscht ihr alle? - Buh!

(Frau) Buh!

*Applaus und Buh-Rufe*

Chicas!

(Mann) Zugabe!

Absoluter Hammer. - Meinst?

Danke.

Ich glaub, den Leuten hat's gefallen.

(Hans-Joseph) Oh, oh. Oh, oh, Was ist da los, Freunde? Was ist los?

(Maria) I geh heim! - Des kannst ned machen.

Die Jörgensen ist da, mit meinem Pulli! - Willst di zum Deppen machen? Bitte!

(Hans-Joseph) Die von Marienzell san ned so schnell. Ah, grüß Gott.

Wen ham wir denn da? Müssen wir jetzt da alle mitgrunzen?

I tret auf. Deswegen bin ija herkommen.

Mit was denn?

Oh, wie süß, der Paul!

Dancing Queen. - Habts ihr gehört? Die duzen sich.

*Lachen*

(Jorge) Hm, Paul, was war das für eine schweinische Sache?

*Lachen* (Jorge) Lassen wir das gelten?

(Publikum) Ja. (Jorge) Was sagt der Jury?

Wir müssen schauen, dass da was weitergeht. Holen wir sie mal raus.

Marienzell, jetzt aber schnell!

(alle) Marienzell, jetzt aber schnell!

Marienzell, jetzt aber schnell! *rhythmisches Klatschen*

Marienzell, jetzt aber schnell!

*Leute verstummen, Klatschen endet*

Äh, servus, i bin die Lena,

und ich bin heute hier, um mein Dorf zu retten.

Filmst scho? - Das gibt's scho seit 800 Jahren,

und jetzt soll alles vorbei sein, bloß weil wir kein Kabel ham.

I tät gern...

I tät gern einen Tango tanzen mit meinem Mann, für Marienzell.

(Mann) Ja, wo isser denn? *Gelächter*

Also, wenn er mag.

*sie stampft auf*

*Kapelle spielt Tangomusik*

Ha!

*Jauchzer*

Weißt aber schon, dass i des ned kann? - Lena, beim Tango gibt's nur eine Regel.

Sich fallen lassen.

Juhu!

*Jubel und Applaus*

*Jauchzer*

*rhythmisches Klatschen*

*Jauchzer*

“stürmischer Applaus, Pfeifen und Jubel*

*rhythmisches Klatschen*

Schau mal.

Ja!

Das war doch super.

*ruhige Streichermusik*

Schön war's.

Auch wenn wir ned gewonnen ham.

Aber wir ham scho 8.000 Klicks, und des werden immer mehr.

(Waltraud) Des Video ist um die ganze Welt gegangen.

Die Frau Jörgensen hat des kapiert mit dem Gorilla-Marketing

und hat uns...

ein Kabel spendiert.

(Mann) So, o'zapft ist. - Highspeed!

*Jubel und Applaus*

*heiter-beschwingte Musik*

*Musik überlagert das Gespräch*

Griaß euch.

Bitte sehr. - Danke schön.

*Musik überlagert die Gespräche*

Mit Brot? - Nein, 'n Maiskolben.

Fleisch und Maiskolben. - Aber kommst wieder, gell?

I komm wieder.

*unverständlich*

*Musik über stummer Szene*

*sanfte Musik geht über in beschwingte Musik*

(Waltraud) So san wir doch noch zu unserem Highschpeed kommen.

(Lena) Meinst, des nutzt was? - Freilich, des muss man absacken lassen.

(Waltraud) Und alles wegen der Lena.

Der ihr Kopf ist irgendwie anders verdrahtet.

Da weißt nie, was der als Nächstes einfallt.

Der Nächste, bitte!

(Waltraud) Und sie hat's geschafft, dass wir wieder Hoffnung ham.

Des ist viel, wenn man sonst nix hat.

Loisi. Was willst denn du da? - Ich will dich, Maria.

Meinst, da? - Nein, des geht da ned. Da.

Also pass auf. - Da ist noch eins.

(Waltraud) Mich haben's gefragt, ob ich Bürgermeisterin werden will.

Das Zeug hätte ich dazu, sagt die Frau Jörgensen.

Und seien wir mal ehrlich,

es wird Zeit, dass die Frauen hier was zum Sagen ham.

Unser Dorf heißt ja auch Marienzell

und nicht Franzhausen.

*Jubel und Applaus*

*Musik: "Danzn" von LaBrassBanda*

Untertitel: www.subtext-berlin.com

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