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Da sehen Sie es, Inga.
Sogar das Feuer hat es auf Ihren herrlichen Arsch abgesehen. Tja, der
lässt eben niemand kalt. Sie haben gut lachen, wenn die Funken an Ihren... Ich
meine, an Ihr Ding geflogen werden, würden Sie auch anders denken.
Genial, nicht?
Sie sind doch drauf gesessen.
Kommen Sie, kommen Sie wieder. Sie sehen doch, wie ich nach Ihnen lechze. Ich mag
nicht mehr.
Außerdem ist das Haus voller Schüler.
Ja, aber die sitzen im Unterricht und der dauert noch eine halbe Stunde.
Nun, seien Sie kein Spielfetter, aber ich brauche Sie.
Na bitte, Sie brauchen es doch auch.
Sonst würden Sie sich nicht so ins Zeug legen.
Sie haben aber wirklich einen kräftigen Schwanz hier direkt durch. Ja, sehr gut
beobachtet, mein Kind.
Nein, aber ich spüre ihn.
Ja, nochmal.
Und jetzt ein Sternensechse.
Setzen Sie auf und... und sitzen Sie bequem.
Herr Direktor, Sie bringen es voll.
Klar, wer hat, der hat meinen K... Und jetzt zum Endspurt.
Reite schön.
Warum ist Sven immer mein Schwanz?
Hier bin ich richtig.
Oh, Inga. Sie machen das herrlich.
Guten Morgen.
Ich bitte vielmals um Entschuldigung.
Wohl noch nie was von anklopfen gehört.
Ich habe angeklopft. Im ganzen Haus habe ich keinen Menschen getroffen und da
dachte ich mir, ich habe angeklopft.
Aber wahrscheinlich viel zu kurz.
Na schön, darf ich vorstellen?
Meine Sekretärin, Fräulein Kaiser.
Sie ist eine perfekte Kraft.
Zuverlässig und treu. Meine linke Hand sozusagen.
Ich habe, ich habe ihr eben die Anatomie des Menschen etwas näher gebracht.
Ich bin Dr. Schreier. Angenehm.
Mein Name ist Miller. Wir haben telefonisch über die neue Lehrstelle
gesprochen.
Soll ich inzwischen draußen warten?
Nein, nein, bleiben Sie nur ruhig hier.
Bleiben Sie.
Beeilen Sie sich, Fräulein Kaiser, die Post muss dringend erledigt werden.
Och, bitte nehmen Sie doch Platz.
Danke, Herr Doktor.
Geschenkt, geschenkt.
Nun, Sie haben sich um diese Stelle beworben.
Ich habe Ihre Unterlagen durchgesehen, Ihre Zeugnisse.
Von meiner Seite aus steht Ihre Einstellung als Lehrer in dieser Schule
nichts im Wege. Nur weshalb haben Sie Ihre letzte Stelle verlassen?
Sind Sie endlich soweit? Haben Sie auch nichts vergessen?
Nun machen Sie schon.
Also, sprechen Sie. Ich möchte Ihnen gegenüber ehrlich sein.
Ich bin auf eine böse Geschichte hereingefallen.
Ich hatte eine Schülerin in der Klasse, ihr Name war Anne.
Sie war miserabel im Französisch.
Ihre Mutter Dolmetscherin sah ihr zum Verwechseln ähnlich.
Die beiden zogen sich gleich an, schminkten sich gleich und an den Tagen,
wo ich Französischunterricht gab, ging die Mutter für die Tochter in die
Schule. Sie hat es geschickt angestellt, mir in jeder Richtung den Kopf zu
verdrehen.
Und dies in der Schule.
Ich konnte mir natürlich nicht erklären, warum die Tochter an den anderen Tagen
mir gegenüber abweisend war, da ich ja noch nicht ahnen konnte, dass sie die
Tochter und nicht die Mutter war, von der ich bis dato überhaupt nichts
gewusst habe.
Ich hatte mich verliebt und hoffte, dass das Verhältnis so weitergehen würde.
So bestand die Tochter mit Hilfe ihrer Mutter das Abitur.
Sie können sich den Schock vorstellen, als ich bei einem Empfang beide zum
ersten Mal gleichzeitig sah.
Darauf wäre ich nie gekommen.
Nun ja, der Abend verlief in harmonischen Wagen.
Sie verstehen, was ich meine.
Wenigstens so lange, bis der Ehemann und Vater mit unserem Rektor ins Haus kamen.
Die Situation war leider allzu eindeutig.
Der Rest war klar.
An dieser Schule war kein Bleiben mehr für mich.
Man ist eben auch nur ein Mann.
Wem sagen Sie das?
Ich finde Ihre Aufrichtigkeit sehr schön. Sie können morgen früh mit dem
Unterricht beginnen.
Und seien Sie versichert, auf meiner Schule wird Ihnen so etwas nicht
passieren.
Guten Morgen.
Morgen.
Mein Name ist Miller.
Es wäre sehr schön, wenn wir gut miteinander auskommen würden.
Klar, kommt auf die Noten auf, die Sie uns geben.
Das wiederum hängt ganz von eurem Einsatz ab.
Also schön, würdet ihr euch bitte vorstellen?
Julia Schulze.
Elke Müller.
Barbara Steiner. Jörg Michael.
Ralf Metzler, Junior.
Klaus Vogler.
Ingeborg Forschner.
Rolf Bauer.
Anne Berger.
Haben wir uns nicht schon irgendwo gesehen?
Nicht, dass ich wüsste, Herr Miller.
Vielleicht in der Eisdiele.
Bitte Ruhe.
Würdet ihr bitte diesen französischen Text in das deutsche übersetzen?
Ich gehe noch mal ins Lehrerzimmer.
Bitte verhaltet euch ruhig.
Haben Sie sich mit dem neuen Kollegen schon bekannt gemacht, Herr Studienrat?
Ja, wir haben uns bereits begrüßt.
Sehr sympathisch.
Doch irgendwie erschien er mir etwas ängstlich.
Das könnte schon sein. Er hat bei seiner letzten Anstellung Pech gehabt.
Ein Mädchen.
Ich bitte vielmals um Entschuldigung, wenn ich störe.
Ja?
Kann ich Sie einen Augenblick sprechen, Herr Direktor?
Selbstverständlich, warum nicht, mein Lieber? Nehmen Sie doch Platz, Müller.
Soll ich vielleicht...
Nein, bleiben Sie, Straube. An meiner Schule gibt es keine Geheimnisse.
Also gut.
In meiner Klasse ist ein Mädchen.
Sie erinnert mich an die Geschichte von damals.
Ihr Name, der Schnitt des Gesichts, Ihre Art.
Ich bitte Sie, Miller. Das Ganze ist eine psychologische Angelegenheit.
Sie ist zu einem Komplex bei Ihnen geworden.
Warum soll so ein Mädchen hier sein? Ich bitte Sie. Bedenken Sie doch.
Die Tochter von damals könnte heute ebenfalls eine Tochter haben. Und
vielleicht sitzt diese Tochter in meiner Klasse. Das ist doch Unsinn. Wenn damals
eine Mutter für ihre Tochter zur Schule ging, warum sollte sich das wiederholen
heute und hier?
Damals lag eine schlechte Leistung in Französisch vor, aber heute... Ich kenne
die Noten der Schüler ja noch gar nicht.
Bitte versetzen Sie mich in eine andere Klasse, Herr Dr.
Schreier.
Ich sehe mich sonst gezwungen, meine Probezeit schon vorzeitig zu beenden.
Immer langsam, Mella.
Immer langsam.
Wenn Kollege Straube bereit ist, Ihre Klasse zu übernehmen, dann bitte.
Ich werde Sie dann für morgen neu einteilen. Sehr nett.
Ich weiß zwar gar nicht, um was es geht, aber ich bin grundsätzlich immer bereit,
einem Kollegen beizustehen. Das ist sehr freundlich von Ihnen, Herr Straube.
Na schön, damit ist alles zur Zufriedenheit geregelt. An meiner Schule
gibt es keine Probleme.
Dafür ist sie bekannt.
Herr Müller, für heute haben Sie frei.
Morgen früh werde ich Sie in die neue Klasse einteilen.
Besten Dank, Herr Direktor. Bitte sehr.
Danke schön.
Wie ich mitbekommen habe, ist deine Mutter für ihre Tochter zur Schule
gegangen. Ganz richtig.
Und Miller ist darauf hereingefallen, war es nicht so?
Ja.
So etwas könnte mir wirklich nicht passieren.
Er wird sich vielleicht noch wundern. Herr Miller, darf ich Sie noch kurz in
mein Büro bitten? Ich möchte gerne Ihre Personalien aufnehmen.
Ja, natürlich, Fräulein Kaiser.
Nennen Sie mich Inga.
So, bitte kommen Sie herein.
Nehmen Sie doch Platz.
Danke.
Name?
Leonard Miller.
Anschrift?
Paulusstraße 18, 8000 München 21.
Geboren?
Wie? Ja, am 3.1.1935.
Und dieser verdammte Stift. Kann ich Ihnen helfen?
Haben Sie einen Stift?
Haben Sie auch noch einen anderen?
Einen anderen?
Ja.
Aber natürlich haben Sie einen.
Würden Sie ihn mir bitte reichen?
Das geht nicht.
Ach was, dann werde ich ihn mir eben holen.
Ein harter Stift ersetzt alle Personalienprobleme.
Ich sehe, Sie haben den Ernst der Stunde wohl noch nicht begriffen.
Es geht um Ihre Zeugnisse und um Ihre Abgangsprüfung.
Sie hat immerhin einen Stellenwert wie das Abitur.
Ich habe Ihre Noten geprüft. In Kunstgeschichte haben einige von Ihnen
noch eine ganze Menge aufzuholen.
Ich möchte keinen Namen nennen, aber Sie wissen bestimmt selbst, wer gemeint ist.
Also, ich glaube, Sie wissen bestimmt selbst, was Sie noch zu tun haben.
Wissen Sie, was Sie da tun?
Ich prüfe Ihren Personal jetzt. Aber...
Aber... Kein Aber.
Außerdem möchte ich nicht mit vollem Mund sprechen.
Gib's mir Zentimeter für Zentimeter.
15. Gut.
18. Gut.
Was ist das für diese Kartei?
Ist die sehr umfangreich, diese Kartei? Es geht, ich bin immer noch am Sammeln.
Du darfst den Stempel nicht vergessen.
Stempel mich, Leonhard.
Stempel mich.
Weiter, Leonard.
Stoß weiter.
Fick mich. Fick mich richtig durch.
Mach mich fertig.
Gott! Gott!
2 und 3 und 4 und 1 und 2
und 3 und 4 und 1 und 2 und
3 und 4 und 1 und 2 und
3 und 4 und 1 und 2
Zwei und drei und vier und eins
und zwei und drei und vier.
Ich verstehe dich nicht.
Warum machst du diesem schwulen Typen schöne Augen?
Bleib cool, Schätzchen. Er ist zwar schwul, aber er ist ein Mann. Bei dem
ist der Hopfen immer als verloren.
Wer weiß.
Einen seiner Art umzukrempeln ist doch ein klares Motiv. Das ist eine Aufgabe.
Ich weiß nicht.
Außerdem habe ich mal seinen Penis gesehen.
Der ist eine Wucht und zwar im Ruhezustand.
Darauf kommt es doch überhaupt nicht an. Liebe ist wichtig.
Gefühle. Was soll's?
Ich bin einfach scharf auf ihn.
Den Max schaffe ich schon noch.
So,
das war's für heute.
Bis zum nächsten Mal. Und denkt daran, nicht zu viel Kalorienfutter.
Ich danke euch.
Ich wette mit dir, dass ich ihn heute noch rumkriege.
Ich will nicht wetten. Oh, du bist vielleicht ein Häschen. Zieh dich um,
setz dich hier auf einen Stuhl und warte ab.
Hi, nichts dagegen, wenn ich mich noch dusche. Bin heute noch zu einer Fete
eingeladen.
Natürlich nicht, lieber Max. Du kannst dich doch hier wie zu Hause fühlen. Das
wird nie gehen. Zu viele Girls und darauf stehe ich überhaupt nicht.
Und jetzt pass auf.
Wer hat dein Glied gesehen? War das nicht wunderschön? Und ich will dein
Glied. Nein, du lieber Himmel.
Nichts da, jetzt geht's an den Pimmel.
Nicht doch.
Lass das, du hast so kalte Hände.
Mach nicht, du bist doch warm.
Ja eben, deshalb hab ich was gegen weibliche Finger.
Nun zieh dich nicht so.
Oh, lass das.
Nein, wehren hat keinen Sinn.
Nicht doch, hör doch auf damit.
Was soll denn das?
So,
jetzt kommst du dran.
Muss das denn sein?
Nicht doch, das ist ungewohnt.
Auf derlei Spielchen bin ich nicht eingestellt.
Auch wenn er steht, das hat nichts zu bedeuten.
Nicht so tief, mein Schätzchen.
Du verdirbst meine ganzen Ideale.
Das ist nicht im Sinne von Schwulius, dem Entdecker aller Homos.
Ach, so ein Zufall. Er steht wirklich.
Gibt's hier nicht ein knackiges Ärschen um die Ecke?
Oh, du mein lieber Pimmel.
Wenn du nicht feige bist, dann zeig es mir. Bring es, aber an der richtigen
Stelle. Wir wollen es doch nicht. Wir wollen es nicht. Wir wollen es nicht.
Wir wollen es nicht. Wir wollen es nicht.
Wir wollen es
nicht.
Das ist vielleicht ein Schaffe.
Wo liegt denn da bloß der Unterschied?
Tja, einführen ist eben nicht gleich einführen.
Und jetzt halt den Mund und fick mich ordentlich.
Aber ja.
Ich habe das Gefühl, ich werde bald abspritzen.
Immerzu. Aber schön auf den Rücken.
Sperma gibt zarte Haut.
Ich glaube, es kommt.
Ich finde es immer wieder schön, mit dir und deiner Mutter Kaffee zu trinken.
Die einzige Scheiße, was die Abgangsprüfung betrifft, ist
Kunstgeschichte.
Ausgerechnet, das war mein Spezialfach.
Immerhin habe ich danach einige Semester studiert.
Ich komme einfach nicht klar damit.
Interessiert mich auch nicht.
Wenn ich dir nur dabei helfen könnte.
Ich kann dir ein paar Stunden geben, aber ob das reicht?
Das Pensum ist nicht unerheblich.
Schließlich war ich auf der gleichen Schule.
Ich sehe nicht ein, warum ich deshalb die ganze Prüfung nicht bestehen soll.
Das ist wirklich Mist.
Du hast recht.
Es gibt Tage, an denen bedauere ich mich selbst.
Aber ich kann ja wohl schlecht für dich zur Schule gehen, oder?
Ich weiß nicht, ob ich heute noch die Mutter zu hätte. Man wird alt.
Was meinst du damit, Mutti? Es gab mal eine Mutter, die für ihre Tochter zur
Schule ging. Natürlich hatte sie sich vorher wie die Tochter zurecht gemacht.
Und so standen sie gemeinsam das Abitur.
Das ist ja ganz toll. Das warst du.
Du und deine Mutter?
Ja, ich und deine Großmutter. Spitze.
Das wäre die Lösung.
Aber das geht wohl wirklich nicht.
Und warum soll das nicht gehen?
Was damals geklappt hat, ist heute ebenso gut möglich.
Und wie stellst du dir das vor, Ulla? Ich komme dafür nicht in Frage.
Bei Anne geht es um Kunstgeschichte.
Ich habe sie studiert.
Klar, ich bin älter als Anne, aber wir haben dieselbe Größe.
Schon. Aber das Aussehen. Hast du vergessen, dass meine Mutter
Maskenbilderin am Theater ist?
Damit ist das Problem gelöst.
Fantastisch. So geht es.
Ich werde verrückt.
Bitte, Ulla, ruf deine Mutter an. Jetzt gleich.
Das heißt, wenn Mutti einverstanden ist.
Wir wollen hoffen, dass es gut geht.
Ohne das dicke Ende von damals.
Ja, genau.
Sie haben noch exakt fünf Minuten Zeit.
So, das war's. Klaus, würden Sie bitte freundlicherweise die Arbeiten
einsammeln.
Wir müssen schnell machen.
Der Parker verlässt das Klassenzimmer in der kurzen Pause nicht.
Einfach spitze.
Deine Mutter hat es toll hingekriegt. Habe ich ja auch gesagt.
Ja, sicher. Das Foto von dir ist eben gut.
Mann, bin ich aufgeregt. Ach, Quatsch. Ist überhaupt nicht nötig. Ich habe dir
alles genau beschrieben. Da kann nichts schief gehen. Hoffentlich.
So.
Still.
Wollen wir es hoffen?
Du musst dich beeilen.
Nach der Schule treffen wir uns drüben in der Kneipe.
Ich warte auf dich in der Toilette.
Die Strümpfe.
Geht das nicht zu?
Jetzt.
Gib den Strumpf her.
Also tschüss, Sarah.
dass dieses Fach nicht allen von Ihnen entspricht, bleibt uns nichts anderes
übrig, als uns auf die Prüfung vorzubereiten.
Deshalb wollen wir heute nochmals die griechische Kunst in kurzen Zügen
wiederholen.
Was wissen Sie in Stichworten über die archaische Zeit, Rolf?
In der Baukunst entstanden die korinthischen Tempel im 5. Jahrhundert,
die ionischen im 6. und die dorischen im 7. Jahrhundert. So wurde zum Beispiel
das Pestum...
Der Poseidon-Tempel, im 6. Jahrhundert vor Christus geboren.
Allerdings an der Westküste Italiens, südlich von Neapel. Tja, das war recht
dürftig.
Hellenismus. Anne, können Sie uns etwas darüber sagen? Hellenismus, um 300 vor
bis um Christi Geburt.
Starkes Pathos, gesteigerter Realismus, Neigung zur Eleganz, Gruppen, zum
Beispiel Laocoon.
Größtes erhaltenes Denkmal, Pergamon-Altar.
Durch die Ausbreitung des Hellenismus weitgehender Einfluss zum Beispiel in
Indien und China.
Die griechische Kunst bringt zum ersten Mal in der Geschichte sehbildhafte
Natürlichkeit der Darstellung.
Sie dient der Verherrlichung des vorbildlichen Menschen.
Ich bin erstaunt.
Wie kommt es zu dieser Steigerung? Laut Ihren Noten und den Notizen meines
Vorgängers waren Sie gerade in der griechischen Kunst weit hinten ein.
Vielleicht Fleiß, Herr Studienrat. Oder aber ich habe inzwischen meine Liebe zur
griechischen Kunst entdeckt.
Wir sollten uns darüber unterhalten.
Wenn Sie noch etwas Zeit haben, möchte ich Sie bitten, mit ins Lehrerzimmer zu
kommen. Ich kann Ihnen da auch noch interessante Literatur mitgeben.
Natürlich, Herr Studienrat. Ich habe Zeit.
So, ja.
Bitte, wollen wir gehen?
Oh.
Ja, komm mal.
Bitte setzen Sie sich doch.
Also, was Ihre Noten betrifft, Anne... Lassen wir doch die Noten. Sie werden
sehen, ich schaffe die Prüfung.
Wahrscheinlich hat mich Ihre Art, Ihre Männlichkeit beflügelt, Herr Studienrat.
Seit Sie in Kunstgeschichte unterrichten... Oh, Anne,
was soll das?
Was machen Sie denn da?
Anne...
Vergessen wir die ganzen dorischen und ionischen Säulen.
Es gibt andere stehende Dinge, die viel wichtiger sind.
Anne, also bitte.
Ach ja, natürlich.
Bitte.
nicht gemeint aber ich lassen
sie das ich habe meine prinzipien manchmal muss man darüber hinweg
springen
Oh! Oh!
Oh, ja.
Wollen Sie nicht in die Kultur einsteigen? Einsteigen? Ja, natürlich.
Ja.
Ja. Ja. Ja.
Ja. Ja. Ja.
Ja. Ja. Ja.
Ja.
Oh, glauben Sie ja nicht, dass das einen Einfluss auf Ihre Noten hat. Bei diesem
Einfluss habe ich eigentlich weniger an die Noten gedacht.
Habe ich noch Schminke im Gesicht?
Nein, du bist wieder ganz uller. Ich bin so froh, dass die Sache läuft.
Und der Pauker hat wirklich nichts gemerkt? Nein, habe ich dir doch gesagt.
Hallo, dass du auch noch kommst?
Was für eine Schönheit bringst du denn da mit?
Das ist Ulla, eine Freundin von mir.
Duftes Fahrgestell.
Erstklassige Möpse.
Und sowas hast du uns bisher vorenthalten? Also Peter, jetzt hör mal
und reiß dich zusammen.
Wieso?
Wo was dran ist, kann man drüber reden.
Wäre schon was für eine Runde im Schnarchseil.
Was nicht ist, kann ja noch werden.
Hast du was gegen meinen Busen? Nein, ganz im Gegenteil.
Was darf ich denn da anbringen?
Eine Tasse Kaffeeschwach. Ah ja, sehr schön. Ja, für mich auch.
Wie wäre es mit einem Arm voll Brusttee?
Was ich wirklich nicht verstehe, wo warst du denn bloß so lange nach Ende
der Schulstunde?
Erstens hat mir Straube im Lehrerzimmer noch Bücher gezeigt und zweitens musste
ich noch für kleine Mädchen.
Ich hatte wirklich Angst, dass was schief gelaufen ist.
Du weißt, wenn ich etwas mache, mache ich es richtig.
Hey, was flüstert ihr denn da?
Geht dich nichts an.
Interessiert mich da noch nicht.
Das da weckt mein Interesse.
Ich würde gerne mal deine BH-Marke kennenlernen.
Geht es hier bei euch immer so zu? Ich meine, so locker und schnell?
Nein, heute ist es sogar langweilig.
Angeber, du hast es gerade nötig.
Na, dann werden wir mal Stimmung machen. Komm mit, bis mein Kaffee kommt, hast du
weiche Knie.
Abwarten.
Komm her, Schätzchen.
Du auch?
Nein.
Zieh dich nicht. Ich weiß, dass du es gerne hast.
Untertitelung des ZDF, 2020
Vielen Dank.
Ja, ja,
ja.
Untertitelung des
ZDF, 2020
Mach ihn mir schön hart, damit er dir prachtvoll ins Haus steht.
Ich habe meinen Steifen auch noch nicht untergebracht.
Einmal ist immer das erste Mal.
Stoß! Ja, ich vergnüge.
Ja.
Komm her, Schätzchen.
Du auch?
Hey! Komm, zieh dich nicht. Ich weiß doch, dass du Rattengei bist.
Junge, Junge. Du sagst es.
Siehst du, langsam schlüpft er richtig aus der Vorhaut.
Ja, sag es mir!
Und wie?
Verlass dich drauf!
Du hast die richtigen Lippen für meinen Stab.
Ja, schluck ihn.
Bring's mir.
Ja, jetzt ja.
Das ist eine Menge.
Du hast vielleicht gespart.
Nee, das ist bei mir immer so.
Jene, die ständig darüber wachen, dass niemand das eigene Nest beschmutzt,
scheinen nicht zu wissen, dass die meisten Nester durch Schmutz fest
zusammengehalten werden.
Wir können nicht vermeiden, dass wir Schmutz machen, aber wir können besser
diesen Schmutz als den der anderen dazu verwenden, unser eigenes Nest
auszubessern. Es soll vorgekommen sein, Dass ein ganzes Volk, der Name tut
nichts zur Sache, erst hinterher merkte, wie sehr es betrogen, und manche merkten
es noch nicht einmal dann.
Doch nach einigen Jahren Verzicht auf Soldaten und Salami, meinten alle, man
habe nunmehr wahrhaftig genug Opfer gebracht. Und außerdem hätten es die
anderen ja auch schlimm getrieben.
Man wolle denen, also denen wolle man nun endlich zeigen, dass man auch noch
da sei.
Sehr gut. Ja, danke.
Anne, würden Sie bitte diesen Aufsatz vorlesen?
Hier.
Kommen Sie bitte nach Schulschluss in das Lehrerzimmer.
Die Tür wurde heftig aufgerissen.
Hastig flohen die Schüler der Klasse 8 auf ihre Plätze. Eben noch hatten die
meisten von ihnen versucht, sich an den Fenstern von den Strapazen... Herein.
Sie wollten mich sprechen, Herr Studienrat.
Ja, natürlich.
Setzen Sie sich.
Was soll das Theater?
Ich verstehe Sie nicht.
Na, denken Sie an gestern.
Hier in diesem Raum.
Ja, und?
Anne, wollen Sie mich auf den Arm nehmen?
Was bezwecken Sie mit diesem Spiel?
Was für ein Spiel?
Ich weiß nicht, wovon Sie reden. Ich brauche Sie, Anne.
Ich bin scharf auf dich.
Zieh dich doch nicht so.
Du willst es doch genauso wie ich, oder etwa nicht?
Was ist mit dir, Anne?
Wenn Sie es noch einmal versuchen, dann schreie ich. Sie haben wohl zu viel
Östrogen genommen.
Anne, Anne, bitte bleiben Sie hier. Wir müssen miteinander reden. Darüber gibt
es nichts zu reden.
Und eins und zwei und drei und vier und
eins und zwei und drei und vier und...
Eins und zwei und drei und vier.
Und eins und zwei und drei und vier.
Und eins und zwei und drei und vier. Danke, Schluss für heute. Komm gut nach
Hause. Bis zum nächsten Mal.
Ola, Kindchen, hast du etwas Zeit für mich?
Mich tritt ein Pferd.
Du bist tatsächlich auf den Geschmack gekommen.
Aber sowas geht nicht auf Kommando.
Und außerdem habe ich keine Zeit. Ich muss mit Anne noch was bereden.
Natürlich. Erst wird die Leidenschaft geweckt und dann verweigert.
Typisch Weib. Dann suche ich mir eben ein knackiges Männerärschchen.
Armer Max. Das nächste Mal ist er wieder dran.
Also was ist?
Wir sind vorher nicht zum Reden gekommen. Was wolltest du mir sagen?
Es geht um Straube.
Irgendwas stimmt nicht.
Ach. Und weshalb nicht?
Er spielt verrückt.
Er wollte mich heute im Lehrerzimmer vergewaltigen. Im Lehrerzimmer?
So, so.
Du warst doch am Tag davor auch bei mir im Lehrerzimmer. Was war da?
Was soll schon gewesen sein?
Sag es mir bitte. Wenn der Schwindel aufliegt, ist es aus mit mir an der
Schule.
Also schön.
Die Leidenschaft ist eben wieder mal mit mir durchgegangen.
Du hast?
Ja, genau.
Und er ist voll darauf eingestiegen.
Übrigens ist er gar nicht schlecht.
Vergiss das jetzt.
Damit ist alles klar.
Er kann natürlich nicht begreifen, dass ich abweisend zu ihm bin.
Aber er sollte auch wissen, dass Anne zwei verschiedene Personen sind.
Wie soll es jetzt bloß weitergehen? Sag mal.
Ganz einfach.
Du musst eben auch mit ihm bumsen.
Bist du noch zu retten?
Niemals. Tja, sonst platzt der Schwindel. Du hast ja selbst gesagt, was
dann passiert.
Ich kann das nicht.
Hör zu.
Du bist keine Jungfrau mehr. Du hast ab und zu auch gerne was zwischen den
Beinen. Und Straube sieht gar nicht übel aus.
Verdammt, warum konntest du nicht in Ruhe lassen?
Komm, beruhige dich.
So bin ich halt mal.
Außerdem wird dir das ja nicht allzu oft passieren.
Wer weiß, wer weiß.
In verschiedenen Schriften und Büchern wurde gesagt, dass unterschiedliche
Menschen auch verschiedene Probleme und Nöte haben.
Ich glaube, Sie sind wieder vernünftig geworden. Hätten Sie Lust, mit mir ins
Lehrerzimmer zu kommen?
Warum muss es das Lehrerzimmer sein?
Ging es nicht bei Ihnen zu Hause?
Natürlich. Sie haben recht. Es ist schön, dass Sie das vorschlagen. In
einer Viertelstunde am Parkplatz.
Einverstanden.
Einverstanden.
So, da bin ich.
Ja, zum Wohl.
Zum Wohl.
Na so.
Wie wäre es mit dem alten Witz?
Darf ich Ihnen mein Schlafzimmer zeigen?
Immerhin ist es das Schlafzimmer eines Junggesellen.
Ginge das nicht ein bisschen zu schnell?
Aber, aber, Anne, wie schnell waren Sie denn im Lehrerzimmer?
Ich stehe nicht so auf Schlafzimmer. Hier ist es doch recht gemütlich.
Außerdem möchte ich mich gerne noch ein bisschen frisch machen.
Frisch? Oh ja, sehr gut. Die erste Tür links ist das Badezimmer.
Oh ja.
Ich dürfte so nicht neu für Sie sein. Kultur und Eros passen doch zusammen.
Nun los, machen Sie schon, Anne. Worauf warten Sie? Ziehen Sie sich aus, bitte.
Ich weiß nicht.
Dann werde ich es für Sie tun.
Kommen Sie mal her.
Na los, dann kommen Sie schon.
Wollen Sie mich in die Kultur einführen?
Wenn es sein muss?
Natürlich.
Deshalb sind wir ja hier.
Ihre Leidenschaft hat mich begeistert. Ich brauche sie, Anne.
Ich bin etwas müde.
Oh, das legt sich.
Das ist das Problem.
Dieses Mädchen, diese Anne, überrascht mich immer wieder.
Was heißt, sie überrascht mich? Sie bereitet mir Kummer.
Vielleicht haben mich meine Ahnung doch nicht getäuscht.
Deshalb wollte ich heute mit Ihnen sprechen.
Ich finde es sehr nett, dass Sie den Abend für mich bei ein paar Bierchen
opfern. Ich bitte Sie, das ist doch kein Opfer. Und Bier und Korn trinke ich
allemal. Sehr gut.
Hoch die Tassen.
Das geht also nun schon seit ein paar Wochen.
Ich gebe zu, dass ich an dem Mädchen einen Darm gefressen habe.
Aber ich werde nicht schlau aus ihr.
Plötzlich ist sie in Kunstgeschichte ganz große Klasse.
Das ist auch nicht der springende Punkt.
Aber privat.
Verstehen Sie?
Privat geht's mal rauf, mal runter.
Einmal ist sie, sagen wir, beim Intimsein willig, ja geradezu wild.
Ein andermal ist sie fast abweisend.
Ja, genau.
Woher wissen Sie das?
Nun, ich hatte damals ein ähnliches Erlebnis.
Fällt Ihnen gar nichts auf?
Äußerlich meine ich. Haben Sie noch keinen Unterschied bemerkt?
Denken Sie mal ganz genau nach.
Ja, also, ich weiß nicht.
Irgendetwas finde ich seltsam.
Nur weiß ich nicht, was es ist.
Ein äußerlicher Unterschied ist jedenfalls nicht festzustellen.
Oder? Ich bin blind.
Aber Gefühle machen ja bekanntlich, wie Sie wissen, blind.
Bei mir war es genauso.
Ich konnte damals auch nichts entdecken.
Die beiden Damen glichen sich wie ein Ei dem anderen.
Gesicht, Busen, Schenkel, alles war gleich.
Sogar die Farbe der Schamhaare.
Was ist?
Was haben Sie?
Die Schamhaare.
Das könnte es sein.
Manchmal kommt es mir vor, als wäre Anne da und schwarz und dann wieder blond.
Aber verdammt noch mal, ich kann es nicht genau sagen.
Wenn das so wäre, ist das einfach für Sie festzustellen.
Ich meine, beim nächsten Intimsein.
Ja, ganz richtig. Natürlich bei einem der nächsten Male.
Das würde dann bedeuten, dass zwei verschiedene Mädchen sich für Anne
ausgeben, ja?
Das wäre Klatterbetrug.
Klatterbetrug wäre das.
Jawohl. Beruhigen Sie sich doch, Herr Kollege.
Noch ist es eine Vermutung. Eine bloße Vermutung.
Sie sind ein feiner Kerl, Mellan.
Ich sage Ihnen eines.
Wenn es tatsächlich wahr ist, lasse ich den Schwindel brutal glatzen.
Ohne Rücksicht auf Gefühle. Verstehen Sie? Ja.
So. Und jetzt muss ich mir einiges durch den Kopf... Gehen lassen.
Ein
Bier
noch und zwei klare.
Noch zwei Tage und wir haben es geschafft.
Das heißt, du hast es für mich geschafft.
War kein Kunststück für mich, ich habe es gern getan.
Außerdem war es sehr amüsant.
Morgen bin ich nochmal bei Straube.
Und dann bei der Prüfung.
Eigentlich schade, er hat sich zu einem guten Liebhaber entwickelt.
Wie kommst du mit ihm zurecht? Ich meine, er im Bett und so.
Man gewöhnt sich daran. Aha, du findest also Spaß daran.
Was heißt Spaß?
Letzte Woche habe ich dreimal einen Orgasmus bei ihm gehabt.
Ah, gratuliere.
Ich werde verrückt.
Das darf nicht wahr sein.
Was ist denn?
Du bist der Schwarz da unten und ich blond.
Das gibt's nicht. Und dem Pauker ist das bisher noch nicht aufgefallen.
Hoffentlich nicht. Wer weiß, vielleicht hat er eine Schweinerei mit uns vor. Er
könnte vor der Prüfung noch alles hochgehen lassen.
Da gibt's nur eines, rasieren. Es ist doch einfacher, nicht mehr mit ihm zu
bumsen.
Das fällt erst recht auf.
Nein, Mädchen, die Haare müssen ab.
Und wie willst du das machen?
Ganz einfach. Der gute Max hat sein Rasierzeug hier rumliegen. Das werden
wir jetzt einfach mal zweckentfremden.
Damit werden wir die Beweise vernichten.
Oh, hi.
Lassen Sie sich nicht stören. Für Ihre Prüfung haben Sie noch eine Stunde Zeit.
So ist es vorgeschrieben.
Sehe ich mich gezwungen, Ihren Sohn zum Ende des Schuljahres die Erlaubnis zur
Teilnahme am Unterricht dieses Instituts aufzukündigen.
Haben Sie es?
Aufzukündigen? Ja.
Da dies eine saubere und anständige Schule ist, steht der Ruf derselben auf
dem Spiel.
Oh, ist das geil.
Ruf derselben auf dem Spiel.
Oh, ist das geil. Nein, den letzten Einwurf doch nicht, Inga. Mit
vorzüglicher Hochachtung und so weiter und so weiter. Und jetzt werfen Sie doch
endlich diesen Schreibblock in die Ecke.
Gehen Sie jetzt zum gestreckten Galopp über.
Schreiten Sie in die Züge, Herr Direktor.
Hoppa, hoppa, hoppa.
Oh,
fantastisch!
Es ist gleich so weit.
Bitte schreiben Sie den Schlusssatz.
ins Lehrerzimmer bitten.
Nicht zu dir nach Hause?
Nein, ich möchte dich kurz vor deinem Abschied aus dieser Schule, ich möchte
dich noch einmal im Lehrerzimmer sehen.
Nostalgie, weißt du?
Natürlich.
Bitte sammeln Sie die Arbeiten ein.
Danke. So,
hier bin ich.
Zieh dich aus, ich muss mit dir reden. Aber das mache ich doch immer.
Natürlich.
Ich weiß, aber ich bin heute etwas durcheinander.
Willst du das hier nicht auch ablegen?
Das Beste kommt immer zum Schluss.
Was ist?
Was hast du?
Nichts ist, gar nichts.
Sag mal, warst du gestern nach dem Deutschunterricht? Da unten auch schon
rassiert? Aber natürlich.
Oder weißt du das nicht mehr?
Du warst doch gestern auch schon erstaunt.
Und dann hat es dir gefallen.
Nein, oh ja, ich will sagen ja, aber ich bin ja völlig durcheinander. Was rede
ich denn für ein Mist?
Dazu gibt es gar keinen Grundstudienrädchen.
Oh. Oh.
Möchte ich Ihnen zu Ihrer bestandenen Abgangsprüfung gratulieren, die
sicherlich auch ein Verdienst unseres Lehrerkollegiums ist. Ich bedanke mich
bei allen, die zum Ruhm unserer Schule beigetragen haben.
Darauf wollen wir anstoßen. Zum Wohle.
Prost. Prost.
Ausgesandt.
Sehr gut.
Fühlen Sie sich heute Abend als meine Gäste. Die Schule steht Ihnen zur
Verfügung. Essen und trinken Sie. Musik bitte.
Wenn es dir nichts ausmacht und wenn du keinen allzu großen Hunger hast, würde
ich mich gerne mit dir ein bisschen unterhalten.
Ich habe überhaupt keinen Hunger und außerdem muss ich auf meine Linie
achten.
Sehr schön.
Lieber Anne, ich weiß nicht, wie ich anfangen soll, aber ich gratuliere dir
zu deiner bestandenen Prüfung.
Und ich wünsche dir alles Gute auf deinem Weg. Du wirst es schaffen.
Was mich betrifft, so bin ich froh.
dass ich mich getäuscht habe.
Das alles nur eine Vermutung war.
Woran hast du dich getäuscht?
Was war eine Vermutung?
Ein Kollege von mir hat... Aber das ist jetzt nicht mehr richtig.
Es tut mir leid, dass ich mich in den letzten Tagen etwas komisch benommen
habe. Aber nein, es war doch alles in Ordnung. Du hast mir viel geholfen.
Aber ich bitte dich.
Doch, doch.
Deshalb habe ich auch eine Überraschung für dich heute Abend.
Wollen wir austrinken?
Sehr gut.
Und die Prüfung ist mit der Überreichung der Urkunde von heute Abend gültig?
Ganz und gar.
Dann komm.
Wohin willst du denn?
Ins Lehrerzentrum. Jetzt?
Setz dich, aber bitte kein Licht anmachen. Weshalb?
Es soll doch eine Überraschung sein.
Ach so, natürlich.
Das Licht geht heute ausnahmsweise von selbst an.
Anne? Anne?
Wo bist du?
Hier bin ich.
Also doch, ich habe richtig vermutet. Was, was bin ich doch für ein Idiot.
Kein größerer als jeder andere Mann.
Ja, aber du.
Ich meine, ihr, ihr, ihr werdet euch wundern. Der Schwindel wird aufgedeckt.
Das gibt einen Riesenskandal.
Ja, für dich.
Hast du nicht eben gesagt, dass die Prüfung unanfechtbar ist?
Und wie willst du beweisen, dass wir zwei sind?
Ab heute Abend gibt es nur noch eine Anne.
Und wer ist das?
Meine Freundin Ulla. Ihre Mutter ist Mastmühlerin.
Alles klar.
Konnte ich nur darauf hereinfallen. Oh, das ist auch schon anderen passiert.
Anne, werden wir uns wiedersehen? Das wird keinen Sinn haben.
Woher willst du wissen, in welche Anne du verliebt bist?
Das stimmt.
Das hat etwas für sich.
Außerdem kommt meine jüngere Schwester im neuen Schuljahr hierher. Wer weiß,
was es dann für angenehme Dinge gibt.
Und vielleicht auch Überraschungen.
Ja.
Nimm es so, wie es eigentlich war.
Eine schöne Zeit voll Sex.
Behalte es in Erinnerung als Sexabitur.
Und jetzt sind wir hier, um dir zu danken.
Und mit dem Reißverschluss hier. Ja, ja.
Ach, ihr seid so gut zu mir.
So, und hoch den Po.
Und jetzt noch das Häschen.
Wie schön.
Du bist brav.
Und runter damit.
Habe es mir doch gedacht, dass du eine Brille trägst.
Sonst hättest du uns nicht verwechseln können.
Tja, Eitelkeit macht eben blind.
Das sah mir auch wieder an, ja.
Herr, das ist schön.
Ihr seid beide sehr bekannt.
Sehr bekannt.
Ja, denn du bist wieder...
Oh ja, ich liebe dieses Sexabitur.
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