All language subtitles for Lass jucken Kumpel 3 Maloche Bier und Bett

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Original subtitles

Lass jucken, alter Kumpel, lass jucken, lass jucken, du altes, dummes Schwein.

Wenn ich an der Theke steh, dann vergess ich ganz, was mich so entdrückt

und plagt. Und die Runde wird im See, fällt mir ein, was mir auch sonst

noch sehr behagt.

Und ich seh mir dann zum Schluss, wenn ich heimgehen will, noch einen langen

Gruß. Dann schreien alle, die in ganzen Zahlen diesen alten Kumpel

ruft. Lass jucken, lass jucken, lass jucken, alter Kumpel. Lass jucken, lass

jucken, du altes Kumpelschwein.

Das alte Lied. Lass jucken, lass jucken.

Lass jucken, alter Kumpel, lass jucken, lass jucken, du altes Kumpelschwein.

Lass jucken, lass jucken, lass jucken, alter Kumpel, lass jucken, lass jucken,

du altes Kumpel.

Glück auf!

Auf! Bedienung!

Hey, Bedienung! Ja gibt es denn hier heute gar keine Bedienung?

Hm, doch!

Aber Trudi, ich habe doch nicht böse gemeint. Ich auch nicht. Kann man denn

heute überhaupt nichts besaufen kriegen?

Gib ihm zu an, bedauere die Kantine ist heute geschlossen.

Familienfeier, die Familie feiert. Lass doch den Quatsch. Quatsch.

Jawohl, Quatsch.

Was willst du denn, Herr? Blöde Frage, was ich immer saufen nach der Schicht

Bier ohne Klare. Ja, und mir das gleiche Frühstück. Geht in Ordnung.

Was macht ihr denn hier?

Na, Verlobung wird gefeiert.

Na, gibt's denn sowas schon wieder?

Verlobst du dich vielleicht?

Ach, Quatsch. Ach, Vater.

Ist ja wahr.

Deine Schwester hat wenigstens einen deutschen Kumpel geheiratet. Stell auf.

Wenn auch in Australien. Ah, ich verstehe. Lucky, wohl?

Na, wer denn sonst?

Frank Sinatra?

Das fehlt noch.

Guter, warum nicht dich, du flotter Junggeselle? Du bist ja am Flirten, auf

Däubel komm raus.

Du hast es gerade nötig, du alter, ausgefickter Boxer. Was hast du gesagt?

Du Samenkoller-Heini.

Raus hier, wenn ihr euch schlagen wollt.

Entschuldige, Kumpel. Jetzt verliert er doch sein Gebiss.

Es hat ja wohl für Späße keine Nerven heute. Entschuldige, bitte.

Bist du endlich zufrieden, du erhältlich Riesigranz?

Wirst du zufrieden, wenn deine Tochter eine Itake heiratet? Immerhin besser als

ein Neger. Hör doch auf.

Red doch nicht so fadig. Wo ist denn der glückliche Bräutigam?

Luki, am Bahnhof seine Eltern abholen. Was?

Ganz Sizilien ist am Kommen?

Mama, sprecht euch!

Warum nicht?

Aber wenn du in Deutschland bist, verstehst du nicht, du musst Deutsch

sprechen. Wie soll deine Schwingertochter verstehen, wenn du

nicht Deutsch sprichst?

Ich bin sehr glücklich.

Meine Schwiegertochter ist ja schön. Ich habe ein Bild von ihr. Schauen Sie mal.

Meine Schwiegertochter ist die schönste Frau.

Können Sie mal einen Moment mein Baby halten?

Sehr schön, gefällt mir gut, Ihre Schwiegertochter. Ihr Sohn hat ja keinen

schlechten Geschmack.

Schnauze!

Oh, oh.

Wo sind meine Hosen?

Ach,

der Schneider hat vergessen meine Hosen. Ich mach die jetzt. Ach, ich bin um,

Frau Kapitän.

Na, du.

Immer mit den geilen Fingern. Na, ihr ollen Suffköppe.

Wollt ihr euch ja nicht noch ein Stündchen aufs Hörer legen? Es ist doch

schon ab drei. Komm, Unsel, trink rein, damit er wird aus dir.

Na, dann Prost.

Das Fest ist doch erst abends. Das reicht, Opa.

So, raus, raus mit euch.

Na, komm mal, Mädchen.

Mach dich erst mal richtig hübsch.

Danke, Opa. Ich mach schon weiter für dich.

Trudi, wie viel spät ist es? Was ist denn los mit dir?

Wie viel ist es? Halb drei. Hast du denn die Sirene nicht gehört?

Das ist Schichtwechsel drüben in der Zeche.

Du, mein Mann, wenn er kommt. Ich bin in Küche. Ich hab zu tun in Küche. Aber

Betty, Betty, hör doch.

Hallo?

Hallo Betty, wo ist mein Schatzi? Betty?

Wo ist mein Franzosenmann? Wo ist denn? Du meinst deine Betty?

Ja, freilich, wenn denn sonst?

Ach, die, die hat noch zu tun.

Die muss, die hat in der Küche zu tun. Du weißt doch, bei so einer Verlobung

ist so viel Arbeit.

Ah ja, danke. Hey, nicht so stürmisch. Willst du nicht was trinken? Heute sind

alle Getränke frei.

Ach so, ja, mir sind eingeladen, mein Betty und ich. Ja, siehst du. Bevor,

dass ich mich schlagen lasse, nehme ich lieber noch einen zur Brust, ein Bier.

Und ein Wachholder, wie TMK-Import so üblich ist.

Gut, in Ordnung.

Was ist denn so Besonderes an einer Französin?

Ja, wenn du wüsstest.

Wenn du wüsstest. Alles dann, Prost.

Prost.

So, jetzt wird's Zeit für mich.

Na, aber die Betty hat doch noch zu tun.

Freilich, komm, jetzt gehen wir heim. Nein, ich kann nicht. Dann machen wir es

mal da, auf die Schnelle.

Du bist verrückt.

Verrückt nicht, aber scharf.

Du weißt es doch, nach der Schicht, da bin ich immer so geil. Ich will nicht,

ich habe viel zu tun. Du siehst doch, und die Gäste... Bist du gekommen, bin

ich längst fertig.

Jetzt, jetzt, komm halt jetzt. Jetzt stell dich halt nicht so an. Jetzt lass

mich halt ein bisschen schrupfen. Nur von hinten. Nein, nein, nein, nicht.

Und Trudi kann uns sehen.

Mach doch nichts, ich habe da nichts dagegen. Ist doch alles menschlich.

Und außerdem seid ihr doch verheiratet. Ihr könnt doch machen, was ihr wollt.

Ich sehe und höre nichts.

Und wenn die kommen, pfeife ich durch die Finger. Klar?

Oh nein, Toni!

Ich habe doch keinen Vogel.

Ich muss arbeiten.

Das geht wirklich nicht. Du kannst doch vorne arbeiten und ich arbeite hinten.

Bringen wir sie da raus.

So, da.

Weißt du, jetzt geht es mir so.

Also, was ist?

Fängt es jetzt richtig an oder nicht?

Ich bin mir noch nicht ganz sicher.

Gib mir eine Karotte.

Was bin ich? Eine Karotte, bitte.

Also, das auch noch.

Also, was ist denn? Wird er richtig oder gar nicht? Also, mal richtig.

Das ist alles

deine Schuld, warum bist du nicht nach Hause gekommen?

Stillhalten, ich kann es uns nicht einspüren.

Oh, das macht mir noch geiler.

Ich werde das Spiel ein bisschen tiefer.

Du sollst stillhalten!

Ich habe mal im Kino gesehen, da hat einer seiner Alten ins Arschloch Butter

geschmiert.

Oder umgekehrt.

Wie sehe ich denn aus? Wie würde ein Paar werden?

Oh, oh.

Na, was ist denn hier los?

Wird hier einer umgebracht? Nee, das ist bloß einer, der nicht erwarten kann.

Das war sicher der verrückte Bayer. Das hat ja unbedingt eine Französin sein

müssen. Ein deutsches Mädchen wäre ja nicht gut genug für ihn.

Was verstehst denn du davon, du Oberbarzi?

Ich werd dir's geben, Barzi.

Lacht doch schon der ganze Püt über dich. Geh weiter, gib mir Ruhe. Sauf mir

lieber einen. Zwei Bier, zwei Wacholder.

Du kannst gut einladen, heute, wo alles frei ist. Aber was soll's? Also gut, ich

bin so frei.

Hoffentlich hast du die Kumpels von der Nachtschicht nicht geweckt da oben.

Der Boxer, der sieht das gar nicht so gerne.

Hallo, Heiner.

Schade, dass du nicht dabei sein kannst.

Wenn ich mich heute verlobe, du wärst immer mein Freund.

Du hast mich immer verstanden.

Du wärst mein Traugzeugen geworden.

Sicher. Auch wenn du einen dunklen Anzug und Krawatte hättest du tragen müssen.

Ciao, Heiner.

Gisela. Luki.

Und Luki, und Luki. Thomas, du bist aber ein grosser Junge geworden.

Ich gehe auch schon in die Schule. Schau.

Darauf brauchst du nicht stolz zu sein, Thomas.

Wir gehen weg von hier.

Weg? Warum?

Ich muss arbeiten und hier finde ich nicht das Richtige.

Wieso? Bekommst du keine Rente?

Nein. Du weißt ja, dass wir geschieden waren.

Er wollte mich zwar wieder heiraten, aber dann passierte doch der Unfall.

Aber es war doch ein Betriebsunfall. Und das ist unter Tag geschehen.

Ja, aber wir waren doch nicht verheiratet.

Ich bin nicht seine Witwe und bekomme nur für das Kind was.

Wo ist jetzt mein Papi?

Ach, Thomas.

Entschuldige, Lucky. Und Lucky heiratet doch Tante Erika.

Schade.

Gisela, ich habe eine gute Idee.

Warum kommst du nicht zu meiner Verlobung heute Abend?

Die wollen mich doch gar nicht.

Aber doch.

Die werden Sie bestimmt alle freuen.

Ich weiß nicht.

Na du, allzu glücklich scheinst du mir auch nicht zu sein.

Na, leck mich am Arsch, was verstehst denn du davon?

Sauf mir lieber was.

Ich glaube, Sie sind besser, wenn du nichts mehr trinkst.

Na, geht was?

Oh Mann, Mami, ich habe schon ein bisschen Wetter.

Was ist denn los?

Du reist mir extra nach Frankreich, um eine Französin zu heiraten. Warum?

Weil die Französinnen die geilsten Weib überhaupt sind, die es auf der ganzen

Welt gibt.

Ich weiß es sicher.

Ich war ja früher schon da.

Mensch, habe ich da gestopft.

Das verstehst du nicht.

Geh, fick, pass mich. Okay, ich verstehe schon.

Deswegen habe ich hier zu einer geheiratet und eine Miete gezogen.

Ich habe die einzige, frigide französische Heirat, die es auf der

ganzen Welt gibt.

Also einen französischen Eisberg hast du geheiratet?

Genau das, einen Eisberg, wo ich es doch jeden Tag brauche.

Jeden Tag?

Jeden Tag, zweimal, dreimal, viermal. Also das wäre nichts für mich.

Ihr habt Frühstück!

Hör zu, ich kenne da eine nette Freundin. Die ist auch eine Friseusin.

Äh, die, ähm... Die was?

Die hat was übrig für Typen wie du.

Und was, was kostet die?

Nichts. Die machte doch Spaß an der Freude. Ah, verstehe.

Die hat ihn auch lieber drinnen als draußen.

Sehr fein beobachtet.

Hier.

Das ist halt schon post.

Nicht schlecht, aber du gefällst mir viel, viel besser.

Oh, schwer, Papa.

Sehr lustig.

Was Besseres fällt dir wohl nicht ein, oder? Oh, Mama mio, Papa mio, Sole mio,

Spaghetti, Mussolini, wie du willst. Sag mal lieber, warum hast du denn dauernd

deine Mütze auf?

Ja, dann bist du der einzige Mensch, den er noch nicht weiß.

Und wächst er sich für eine Kiste Bier?

Der glaubt, sie schneiden lassen.

Ja, und du hast dir vor einem Jahr für eine Pulle Wachold einen Sack rasieren

lassen. Das stimmt ja gar nicht, Kerl. Das weiß doch jeder.

Und jetzt die Deutschen, die drei, vier. Wir werden weiter marschieren, denn alle

sind herrschend.

Auf deutsche Kameraden. Heute gehört uns Deutschland und morgen die ganze

Welt. Auf die deutsche Italienischen Kriegskameraden.

Du verpiss dich, ja!

Ich trinke, wenn ich will.

In Italien kannst du das befehlen. Aber jetzt bin ich in Deutschland.

Deutschland, Deutschland, überall.

Du bist mein Mann, jawohl, Mussolini, da waren noch Zeiten.

Mussolini, ja, ja, wer sagt denn was von Mussolini?

Mussolini, ja, ja, Mussolini, alle macht dich so schlecht, mein Bubchen.

Musiker! Jawohl, wir haben ihn rausgehauen. Hör auf, Kumpel, ich bin

doch nicht so gut.

Versteht ihr? Das war nämlich die einzige Tüte, die auf das Plateau landen

konnte. Auf die alte Festung, wo der Mussolini gefangen gehalten wurde. Ich

hab dafür das EK1 mit Eichenlaub und Brillanten... Hast du gesagt eben, hä?

Das Ritterkreuz mit Eichenlaub und Brillanten vom Führer persönlich

erhalten. Sieh rein!

Scheiße.

Ruhe! Ruhe! Die Truppen beschweren sich.

Aber Opa, du trinkst doch gerne einen mit, wei?

Trink ich, trink ich.

Dankeschön. Aber Ruhe! Ruhe!

Aber natürlich.

Nicht hier heute, was?

Wenn diese lästigen Italiener nicht wären.

Sind Sie allein hier?

Ja.

Zigarette? Sehr gern.

Sind Sie auch allein hier?

Langweilen Sie sich auch so wie ich?

Was ist denn? Oh, gar nichts.

Schönes Wetter heute.

Ja.

Ob es morgen noch schöner wird?

Oh, vielleicht.

Ist was?

Überhaupt nichts.

Was soll denn sein?

Kennen wir uns nicht von irgendwoher?

Sie kommen mir so bekannt vor.

Ich weiß nicht.

Oder?

Sie kennen sich aber gut in der Gegend aus. Sind Sie von hier? Ich bin überall

zu Hause.

Sie aber auch.

Na, gefällt Ihnen jetzt das Bett schon besser?

Viel besser.

Die Musik ist so schön.

Was soll denn das?

Ich erkellt mich doch.

Ah, es zieht. Gleich nicht mehr.

Schau mal, wie du aussiehst. Das hättest du doch nie gewagt, wenn ich noch

Uniform tragen würde. An die Wand hätte ich dich stellen lassen.

Was willst du denn?

Ich stehe ja schon an der Wand. Du alte Putzsau, Mensch.

Spinner und Spatter.

Komm, da hast du den Fensterplatz. Hier.

Ja, Gisela.

Guten Tag.

Ach, ich habe euch ja noch gar nicht zu eurer Verlobung gratuliert. Hier, guck

mal. Oh, ist der hübsch.

Später, später.

Oh, verzeihung. Hier ist noch eine frei.

Ja,

ich komme sofort.

Na, Jupp, wie geht es dir?

Danke.

Sag mal, wohnst du hier immer noch im Bullenkloster? Ja.

Sehr gesprächlich bist du hier nicht.

Nein.

Wollen wir was trinken?

Das ist ein Wort.

Sag mal, was hast du mit Jupp und Gisela vor?

Erika, das wäre doch die Rettung für Gisela.

Jupp ist ein guter Mann und hat eine gute Rente. Und er verdient gut.

Und er wäre bestimmt ein guter Vater für den kleinen Thomas.

Na, du bist mir ja ein schöner Kuppler. Glaubst du denn, dass Gisela da anpasst?

Lasst Noah, Luki macht das schon.

Bitte sehr, bitte gleich.

Das ist ja eine kommende Bedienung.

Mein auf dir, das rate ich dir.

Jetzt bilden nur noch Jürgen und Manni.

Was, die beiden kommen auch noch?

Wo es hier sowieso schon so warm ist.

Wir sind schon ziemlich spät dran.

Was kann ich denn dafür, dass der Zug Verspätung hatte?

Wie war es denn eigentlich in Saudi-Arabien? Auf Montage? Nicht

schlecht.

Ich habe mich verlobt. Du hast was?

Ja, mit einem Araber.

Mit so einem Ölscheich? Ja,

mit einem Araber, wie ich schon sagte.

Er ist zwar nicht besonders reich, aber sehr nett, das muss ich sagen.

Und das Einzige, was er verlangt hat, ich sollte mich beschneiden lassen.

Du hast dich beschneiden lassen?

Ja, das ist bei den Arabern so üblich.

Du bist beschnitten?

Ja, ich bin beschnitten.

Das muss ich sofort sehen.

Okay, wenn du willst.

Hier, Liebchen, du siehst zehn Jahre jünger aus.

Meinst du nicht, dass du schon genug hast? Du bist ja schon dick.

Ah,

nach Hause?

Richtig doch.

Wiedersehen, Gisela.

Ciao, Papa.

Ciao.

Manni, seid ihr schon da?

Aber wieso so spät? Ach, Datewood, er kann doch nicht Auto fahren. Selber

einer. Was kann ich denn dafür, wenn die Batterie zu schwach ist?

Naja, und dann bleiben mir gar nicht andere übrig, euch zu helfen.

Mario, tut mir einen Gefall, Gisela und Jupp nach Hause zu bringen.

Gott sei Dank.

Ja,

Mario, wir sind von beiden beiden.

Aber leise sein.

für den Abschleppseil.

Das haben wir.

Hoffentlich hält das.

Ja, halt das.

Warte, ich helf dir.

So, das hält.

Und jetzt die andere Seite.

So, das hält.

Bist du schon mal abgeschleppt worden?

Wo denkst du hin? Das ist mir noch nie passiert.

Das ist nicht so einfach.

Aber Jürgen hat doch Fahrpraxis, nicht wahr, mein Lieber?

Natürlich, also los.

Das Gute geht.

Also pass mal genau auf.

Zuerst die Kupplung reintreten, zweite Gang rein und wenn das Auto fährt,

Kupplung auslassen und Gas geben.

Verstanden? Ja doch. Na hoffentlich.

Na, hast du dir alles gemerkt? Natürlich, der zweite Gang rein,

Kupplung durchtreten, ich kann noch fahren.

Davon habe ich nicht viel bemerkt.

Okay.

Es klappt herrlich. Erläutert ihn. Gut, wie du das gemacht hast. Jetzt gib Gas.

Danke. Gute Nacht. Danke.

Der verfluchte Ithaka! Was ist denn da passiert, mein Luffy? Ruhe! Ruhe! Oh,

mein Lieber! Warum schnackst du den vom Fenster? Weil ich dich entklemmte, du

kompletter Hund!

Komm, Kumpel!

Lass uns doch eins mitschern!

Ja, greif zu, Junge!

Ja, ja, ich weiß, du bist kein deutscher Kumpel.

Ithaka, mit vier Wiener mal!

Sei doch nicht gleich beleidigt, Kerl! War doch nur ein Witz!

Lass jucken, Kumpel. Du bist so laut, Mann.

Komm, Mario, sauf. Wenn du nicht willst, sauf ich allein.

Schlaf mal schön, mein Liebling.

Signora, solle ich ihn mitnehmen? Ach nein, nein, lassen Sie ihn ruhig liegen.

Er stört nicht.

Außerdem ist es auch gar kein unangenehmes Gefühl, wieder meinen Mann

im Haus zu haben.

Wie lange sind Sie denn schon ohne Mann?

Etwa ein Jahr im März.

Ganz schön lange, ja?

Kaum zu glauben.

Oh, mein Kaffee.

Wollen Sie nicht noch eine Tasse, bevor Sie weggehen?

Rosibella.

Das war nicht immer so.

Du, sag mir, was willst du eigentlich?

Ich will nur nicht mehr allein sein.

Und dafür ist dir jeder recht, hm?

Antworte, dafür ist dir doch jeder recht.

Nein, ich will nur einen, der wirklich gut zu mir ist, oder?

Oder?

Einen, der mir gefällt.

Ja.

Natürlich willst du.

Werde ich nicht.

Das macht ja doch keinen Sinn.

Du kannst dich vielleicht gegen mich wehren.

Aber nicht gegen dich.

Wir

können

nicht ins Schlafzimmer.

Thomas!

Die Erde ist ohne ihn schon besoffen. Komm.

Hast du einen schönen Arsch.

Nur rasieren musst du ihn wieder mal.

Kerl, war das eine Nacht.

Mann, hab ich die gemacht. Bums, die Gisela.

Na, wen denn sonst?

Ich denk doch die ganze Zeit an sie. Oh, mein Kreuz, du.

Jetzt weiß ich, warum sie den Heiner geschafft hat. Die holt einem das

Rückenmark so richtig raus.

Aber du bist ein ganz anderer Kerl.

Das wäre eine gute Frau für dich.

Die wir gerade auf den Tag gewartet haben.

Hör mal, vielleicht auch dich. Wer bist du denn?

Pass auf, dass ich dir nicht gleich einen Schub gebe. Das wäre eine kleine

Sache. Warum denn nicht, Jupp?

Du bist schon eine prima Partie bei deinen Verdiensten.

Und außerdem hast du nicht mal die Rente von Heiner. Weil sie nicht mehr

verheiratet waren nach der Scheidung. Hör mal, du tickst doch wohl falsch.

Ja, und dann machen wir eine Doppelhochzeit nächsten Monat.

Und ich mache den Trauzeug.

Du machst höchstens eine Brautjungfer.

Es ist 20 nach 11 und ihr buttert hier immer noch. Na und?

Weißt du, wann wir uns auf den Arsch gesetzt haben? Was ist denn das für ein

Ton? Bezahle euch doch hier nicht fürs Rumsitzen.

An Lohn gehen wollen?

Ich hab dem Fahrsteiger schon vorigen Monat gesagt, wenn du nächstes Mal den

Lohn ausrechnest, dann bin ich dabei.

Beschneidest du mir nochmal, Kumpel, dann zieh dir warm an, du Knochenkerl.

Jo, seht ihr auf, Junge.

Also hör doch mal zu, das ist doch... Ich will aber nicht zuhören. Hör doch

mal auf.

Ach, scheiß Arschlecken.

Du kannst doch hier nicht rumschreien, den wilden Mann markieren. Komm, komm,

komm, ich gebe dir einen Schein, dann kannst du ausfahren.

Hör, ich gehe zum Betriebsrat. Du, wenn du hier Höflichkeit willst, dann darfst

du hier nicht rumschreien wie ein Feldwebel mit seinen Rekruten auf

Kasernenhof, Kerl.

Hier herrscht ein anständiger Umgangston.

Gut, ich fahr aus, aber du bezahlst die volle Schicht. Volle Schicht, voll, das

kannst du mir glauben.

Glück auf, Kumpels. Für Jupp ist blauer Montag. Du hör doch mal zu, du bleib

doch hier, Mann.

Auch noch anfassen, Kerl, ich schlag zurück.

Jupp, hör auf, hör auf.

Schreib Schein, los, schreib Schein. Entweder gehst du Nervenbüttel aus dem

Revier oder ich lass mich verlegen. Du lässt dich verlegen, du, du

Linkswichser.

Es geht eben nichts über Handarbeit weg!

Bonjour, mon ami.

Die Tür ist offen.

Komm, Cherie.

Komm zu deiner kleinen Chouchou.

Ja, Trude, haben wir Fasching.

Bonjour, mon ami.

Willkommen in klein Frankreich.

Das geht aber, was soll das Ganze?

Bist du plötzlich neidisch geworden, oder was?

Aber ich denke, du willst... Französin. Ja, freilich. Aber eine echte.

Die ist vielleicht nicht echt.

Ich weiss schon, was du meinst.

Ich komme schon.

Hast du eine schöne Katze.

Das ist Frankreich, wie ich es liebe.

Komm her.

Was ist denn das?

Ein Souvenir vom schönen Frankreich.

Ich komm gleich rein ins Mästerl.

Was ist denn das?

Das... Was ist das?

Das ist so eine kleine Überraschung.

Ein kleines Präsent für dich.

Ich wollte ja Praline mitbringen, aber die Geschäfte waren schon geschlossen.

Jo. Ja?

Hast du mit Gisela schon gesprochen?

Warum? Na, wegen unserer Dopplok-Zeit.

Kerl, wenn ich jede heiraten wüsste, die ich einmal nachts gewunscht habe, dann

wüsste ich ein ganzes Haar einfach aufmachen.

Ich hab gehört, du hast Ärger gehabt mit dem Revierstein.

Hoffentlich hast du dem so jedem wie ich damals meinen Korporal in der

Fremdenlegion eine Fresse poliert.

Den auch, der Verräter, den auch.

Der hat immer falsche Meldungen an der Führer gemacht.

Adolf, habe ich gesagt, ich war mich damals gerade am duzen mit ihm.

Das hast du doch schon 10.000 Mal gesagt. Da habe ich ihm gesagt, Adolf,

glaubt ihm kein Wort, der lüstert sich die Balkenbienen.

Na und was hat dir der Hitler darauf gesagt? Zum Oberst hat er mich

befördert. Ich war damals, Kumpels, jetzt hört mal richtig zu, ich war

damals Deutschlands jüngster Staffelkapitän. Und jüngster Oberst und

so manchem.

Ist die Muffe gegangen wie eine Kreissäge, wenn er mich gesehen hat.

Warte einmal.

Jetzt habe ich aber die Schnauze voll. Wag nicht, Kumpels. Jetzt will ich euch

einmal die Wahrheit erzählen, wie es wirklich war.

Erwin war natürlich hier schon auf dem Pütt, als ich hier erst angefangen habe.

Und da war die Ritterkotzgeschichte natürlich schon längst rund. Und ich

wollte den alten Kameraden doch nicht in die Pfanne hauen. Ich gehe mal schnell

ein Bier trinken auf die Toilette.

Halt, stopp, Erwin.

Jetzt bleibst du.

Erinnerst du dich noch, wie war das damals auf dem Marsch nach Moskau 1943?

Wir zwei Generäle marschierten nach Moskau, nur in der falschen Richtung.

Scheiße, für mich ist der Krieg zu Ende. Quatsch nicht, auf geht's, Gumpel, los,

los, Farole Heimat.

Ja, da hast du recht, Gumpel, es bleibt einem ja nichts mehr.

Mensch, direkt unterm Arsch weggeschossen.

Und jetzt waren wir völlig im Arsch.

Hier

geblieben

in Erwin? Du wirst doch jetzt nicht von der Pfanne gehen.

Pass auf, Kumpels, es kommt noch schöner.

Ist ja schon gut.

Ja, ja.

Was willst du eigentlich von uns? Arbeit.

Wir gehen ja schon.

Straß, Boy.

Nett haben wir hier.

Toll? Ja.

Verdammt! Was heißt denn Ehemann auf Russisch?

Quatsch doch nicht!

Weina. Was heißt denn das auf Deutsch?

Arschloch. Ach so.

Nee, Krieg auf Russisch.

Neuigkeiten erzählt die.

Weina, Weina, nix gut.

Ihr nix Frau.

Ihr tütütütütüt.

Mann, aber du nettes Mädchen, du nix verstehst. Aber wenn ich dich so

begucke.

Ich könnt dich so ficken.

Ich auch.

Ich verstehe Deutsch.

Ich lerne in Schule.

Ende der Vorstellung.

Ausziehen!

Ausziehen!

Die fliegt auf mich, du.

Quatsch. Gefangen sind wir. Du hast ja keine Ahnung, was hier los ist.

Donnerwetter. Ist ja schlimmer als Heimweh, du.

Ist das russisch, Bayonett?

Nein, Dosenöffner.

Wollen sehen, ob Deutsche Mann ist guter Mann.

Jupp, tu, was du kannst, sonst sind wir verloren.

Natascha, nicht fragen.

Schau, was ich dir gebracht habe. Wie viel kann ich für dich?

Alles gehört dir, Natascha. Ich habe alles für dich gemacht.

Nach dem Gespräch.

Natascha, Natascha.

Nataschenka, Natascha, du weißt, wie ich dich will.

Entdeck dich, Nataschenka.

Verschmier dich, verschmier dich, mein

Hühner.

... Musik ...

Mir wird ganz heiß.

Du bist ein scheiß Lügner, bist du!

Jawohl, Herr Staffelkapitän!

Richtig, jawohl. Mein Horst, ich wollte doch nur dem Kutter eine tucken, so ganz

leise.

Diese Sau!

Sau! Ich will den Kutter auf!

Bei Armut, da wäre sowas nicht passiert.

Lass mich los, Bullen! Ich hau zurück!

Ich hau zurück!

Lass mich los!

Die Kuppels wissen, dass ich bin Kriegsteilnehmer. Ich hab den deutschen

Geist ertrieben.

Leck mich doch am Arsch, euch brauch ich nicht.

Also, zu dieser Schlägerei.

Oder besser gesagt, zum Widerstand gegen die Staatsgewalt. Herr Kommissar, ich

kann alles bezeugen. Der Mann ist allgemein gefährlich. Was hast du

gesagt? Das weiß doch jeder.

Und Sie auch.

Haben Sie noch nicht genug angerichtet?

Erzählen Sie mal.

Den Hergang.

Na los, Herr Kaltofen.

Mir glaubt ja keiner.

Ach, das war doch nur ein Versehen, Kumpel.

Früher, als ich noch aktiver Boxer war. Was soll denn das?

Verstehst du? Und da hingelangt habe... Machen Sie den Kram zu Hause!

Und da hingelangt habe, da sind die Jungs gefallen, verstehst du? Aber die

tippsen sie nur leicht an und die fallen wie die fliegen.

Herr Kommissar, ich sage noch einmal, der Mann ist gemeingefährlich. Er

betreibt Spionage, ich mache Strafanzeige. Jetzt setzen Sie sich

endlich hin, Herr... Wie war gleich der Name?

Oberstleutnant Kutter.

Ich wollte noch sagen...

Abteilung M-9 Düsseldorf.

Geheim. Also, Erwin Kutter, den Rest lassen wir direkt. Ist ja auch geheim

nun.

Siehste?

Was ist denn los?

Der war früher mal Flieger.

Da zahl ich dir noch ein. Da kannst du überzeugt von sein, dass ich dir Dateien

zahl, du.

So ist er.

Jetzt sehen sie's. Also, stopp, Bulle.

Schön schreiben üben wir zu Hause. So was gehört noch nicht passiert.

Machen Sie sofort Ihre Aussage! Hör mal, jetzt lass uns lieber einschaffen.

Poker spielen, oder hast du keine Lust? Jetzt sag's mir aber. Guter, komm her,

jetzt spielen wir einen. Schluss!

Ist was?

Noch ein Wort und ich lass Sie dem Haftrichter vorführen.

Ja, aber später. Jetzt bin ich besoffen. Er versteht mich jetzt nicht. Jetzt geh

ich pennen.

Ja, das könnte Ihnen so passen. Richtig, jetzt geh ich nach Haus. Das haben Sie

gedacht, abführen. Los, Jupp, mach keinen Blödsinn.

Den werden wir schon kleinkriegen.

Komm schon.

Schau! So eine Unverschämtheit!

Raus! Los!

Raus! Ihr werdet erst wieder zur Verhandlung benötigt.

Brauchen Sie mich noch, Herr Kommissar? Raus! Entschuldigen Sie sich hier ja

schon. Völlig überarbeitet. Total überarbeitet. Kein Wunder bei solcher

Typen wie der Jupp Kaldorfen. Die hören den Arbeitslager. Wir verstehen uns.

Jetzt aber raus!

Zu Befehl!

Glück auf!

Mensch, Jupp, was machst du denn hier im Knast?

Ja, sag mal, der olle Helmut Götzing, du döskampfer Kerl, hab ich dich lang

nicht mehr gesehen.

Kannst du dich mal erinnern an unseren Stabsarzt? Klar.

Der immer geredet hat vom Volk ohne Raum und von der Aria.

Kannst du dich noch erinnern an die Musterung? Die haben doch alles genommen

damals.

Amputierte und Blinde und Lahme und Tote. Na, die weniger.

KV. Solche Kerle brauchen wir. Bravo. Ab.

Name? Schober.

Vorname? Ernst Maria Ignaz Ludwig, genannt Emil.

Wieso Emil?

Nur meine liebe Mütter hatten mich so genannt. Ich denke, sie heißen Ernst

Maria. Welcher Name gilt nun?

Was Sie wollen.

Mensch, Kerl, machen Sie keine Witze.

Großdeutschland hat seine schwerste Stunde durchzustehen und Sie machen

Witze.

Wohl noch nie vor dem Kriegsgericht gestanden, was?

Keine Sehnsucht. Also.

August. Was erlauben Sie sich, mich August zu nennen? Ich bin Träger des EK1

und das Land.

Herr General, ich hieß auch August.

So, schreiben Sie August.

Auch so ein Schleimscheißer. Hey Mann, ich glaube, Sie brauchen eine

Spezialbehandlung. Mit solchen Typen wären wir schon fertig.

Rechtes Auge zu!

Was sehen Sie?

Unseren Führer.

Idiot! Ich meine hier.

Äh, äh. Und jetzt?

Äh, äh.

Nenkes Auge zu!

Was sehen Sie?

Nicht. Und jetzt?

Nicht. Und jetzt?

Nicht.

Mensch, ich trete dich in den Fleischwolf. Was siehst du?

Na, nicht mit meinem Glasohre.

Was?

Warum haben Sie das nicht gleich gesagt? Das, das, das ist doch die Höhe. Der

Kerl, der, der, der, der, der verarscht mich.

Das tät ich nie.

Und wenn du zwei Glas Augen hättest, aus dir machen wir auch noch einen Soldaten,

da kannst du sicher sein. Bücken!

Das ist die Höhe!

Nee, meine Ohren.

Das ist die Höhe, das ist Wehrkraftsersetzung. Das kommt sie teuer

zu stehen, teuer zu stehen kommt sie, das.

Verzeihung, mein Führer.

Ja, ja,

der olle Stabsarzt, ja, die Militärzeit.

Kerl, Kerl, da könnte man Dinge erzählen. Weißt du?

Ich war in Russland, nachher in Polen. Also, du, das kann ich dir sagen.

Weiber, klasse.

Ja, erzähl mal, die Nacht ist lang, aber nix auslassen, ne?

Ja, da gibt's ja viel zu erzählen, verstehst du? Viel Storys.

Aber an die eine Sache, da erinnere ich mich. In Krakau, da gab's so einen

fliegenden Puff, weißt du, exklusiv.

Exquisit! So in einer ganz vornehmen Gegend, weißt du?

Herein, gehen wir, gehen wir! Dumme Zeug, wo ist ich denn?

Antreten zum Präservativ fassen!

Der Erste, der Zweite, gehen wir! Schön aufpassen, dass wir keinen Tripper

auffressen! Geh, so der Nächste antreten, so.

Es kann weitergehen. Also, auf geht's, auf, geh mal, geh mal.

Was ist denn mit euch, dummets euch.

Schneller, schneller.

So meine

Damen,

fünf Minuten Pause, aber nicht länger.

So tun wir es euch ein bisschen.

Wir haben genug Pause. Hallo, Madame, wie schauen wir aus?

Ja, es kann weitergehen.

Los, meine Herren, schneller, schneller.

Kommt rauf, meine Süßen. Hier geht ihr weg ins Paradies. Los, los, schneller,

schneller. Los, schneller.

Geht halt rein.

So.

Und nach hinten.

Sie sind ja schon wieder da.

Jawohl, Herr Feldwebel.

Sie treiben so beruhigend.

Jawohl, Herr Feldwebel. Viel Vergnügen. So, der Nächste.

Schneller, schneller.

Sie sind ja schon das dritte Mal da. Nein, Herr Feldwebel, das vierte Mal.

Na, servus.

Na, und Ihnen kommt der Krieg anzurechnen, gell? Haben Sie sicher eine

schiere Halde daheim, gell?

Na, wie schauen wir jetzt aus da oben, Madame?

Es dauert viel zu lang hier oben. Es muss viel schneller gehen. Wir müssen

noch woanders hin.

Habt verstanden, Madame.

Schneller. Los, anwachsen.

Los, geniert euch nicht. Wir sind die Mädchen unter uns, gell?

Schneller, schneller.

Na, die arbeiten wieder für die Teufel.

Schau den Dritten, den hat sie ganz stark erwischt. Was ist denn mit Ihnen?

Bei mir ist der Zug leider schon abgefahren.

Kannst du dir das vorstellen, Dirk Kutscher?

Aber trotzdem möchte ich viel lieber auf solch einer Mutter liegen.

Als da auf dem Strohsack.

Na ja, das stimmt schon.

Ruhe im Puff.

Gute Nacht. Gute Nacht.

Du, das war Lukis Idee, glaub mir.

Und außerdem finde ich die Idee gar nicht so schlecht.

Ja, Jupp ist ja ein sehr netter Kerl und... Er wäre auch gut zu Thomas,

aber... Aber... Aber einen besseren Kerl als Jupp findest du nicht mehr.

Ich gehe jetzt zur Stadt und sammle Aufgebotbestelle für unsere Hochzeit.

Ach, hörst du auf!

Oh, Kutter, du bleibst du.

Los, Kumpel, setz dich.

Na, Jupp, wie war es denn im Knast?

Nach der Nacht mit Kieselach.

Kerl, oh Kerl, einen richtigen Kumpel fiel. Aber sechs Nummern, sechs Stück.

Die hat geschrien, du, wie eine Wildsau.

Aber ich hab nicht nachgelassen. Ich hab ihn hier reingehauen, der hat sie der

Arschbacke überm Kopf zusammengeschlagen und hat den Hoseaner abgerührt.

Mami, es war ja gar nicht der Onkel Jupp, sondern der Ittergau.

Oh Herr, oh Herr, was erzähl ich dir, Kerl? Du kommst an so eine klasse Frau

doch überhaupt nicht ran.

Anheber, Strunzer. Hör mal du.

Süßer.

Gisela. Du bist schon draußen?

Fein. Dann kommst du heute wieder zu mir.

Jetzt brauche ich ihn doppeln.

So, und jetzt kommst du mit mir Aufgebot bestellen. Ein Doppelhochzeit. Ach,

Lucky, Mensch, ich hab da keine Ausweise, richtige Papiere bei mir. Na,

hol doch.

Na, mach das schon.

Na, komm, Jupp, behalt dich.

Jetzt brauch ich ihn vierfach.

Weiter.

Ach, Trudy, ich muss sprechen mit dir dringend.

Toni betrügt mich.

Ich habe Beweise. Ich werde es zeigen. Was?

Ja.

Hier, eine grüne Schleife mit Chanel.

Was willst du tun?

Komische Frage.

Ihn auch betrügen?

Was, hast du vielleicht einen Freund?

Noch nicht.

Aber ich habe schon einen ausgesucht.

Den da drüben.

Der da?

Ja, der ist es.

Er sieht doch gut aus. Bitte gib ihm diesen Brief.

Und noch was.

Noch was? Was?

Du musst mir morgen deine Wohnung.

Meine Wohnung?

Bitte. Darauf mein Mann wird nie kommen.

Nie und nimmer.

Also bis morgen. Vielen Dank. Ich tue dasselbe für dich.

Na, Junge?

Was darf es denn sein?

Du gefällst mir schon lange.

So? Ich glaube, du hast Glück bei Frauen.

Dir gefällt jede.

Du bist ein freches Biest und ich werde es dir mal zeigen.

Glück auf!

Ah, Toni!

Hallo.

Wie geht's denn?

Morgen um acht, aber sei pünktlich.

Rudi, ich bin's, der Toni.

Ja, wo ist sie denn, mein Rudi, mein Schatzi, wo ist sie denn?

Ah, da ist sie drin im Badezimmer.

Bonjour, mon coeur.

Je suis le petit Tony, le petit Chouchou.

Bin schon am kommen, nur ein Momentel noch.

Dann werden wir nummern. Jetzt pass auf.

Bonjour.

Du? Du?

Was machst denn du da?

Ach so, was machst du hier?

Um Gottes Willen.

Oh, ich habe dich fast erwischt mit deiner anderen Frau.

Oh, Blumen auch.

Oh, mir, du hast nie Rosen mitgebracht. Nie, nie, nie.

Oh, du Betrüger.

Ich werde dir zeigen.

Betty, zuhör doch.

Und das hier? Und das hier?

Lass den Käfig los.

Oh, gib ihn her. Lass den los.

Betty,

ich werde dir doch alles erklären.

Oh, ich werde dir zeigen.

Betty.

So, wir können auch anders. Da, pass auf, da lernst du mich kennen.

Jetzt endlich, du machst es richtig.

Oh, komm.

Oh, Mert.

Gerade jetzt.

Der verdammte Reißverschluss.

Los, komm schon.

Vergewaltige mich.

Oh Gott.

Oh Gott.

Oh Gott. Oh Gott.

Oh Gott.

Ist das geil.

Hoffentlich ist meine Tante schon weg.

Bist du auch schön brav?

Heute kriege ich meinen neuen Papi. Heute kriege ich meinen neuen Papi. Sei

doch ruhig, ich muss dich doch erst fein machen. Wir werden ihn sehr lieb haben,

unseren Papi. Wenn er sich gut benimmt, vielleicht.

Wer kann denn das sein?

Keine Ahnung.

Oh, guten Morgen.

Was, so spät schon?

Ja, es ist schon Zeit. Beeil dich. Die Brautjungfer ist schon da.

Halt doch mal still, Thomas.

Jungfer ist natürlich ein bisschen übertrieben.

Wer ist denn das?

Die andere Brautjungfer.

Na,

pünktlich, wa?

Du? Du hast mir gerade gefehlt jetzt.

Du hast gerettet meine Ehe.

Schon was seht?

Nein, ich glaube nicht.

Wer ist da?

Eine Augenblick, bitte.

Guten Morgen, Amore mio.

Guten Morgen, mein Schatz. Was machst du denn hier?

Ich weiß, dass der Mann darf seine Braut nicht vor der Hochzeit sehen.

Aber ich habe mich einfach heruntergeschlichen.

Ich konnte es nicht mehr aushalten.

Ich habe dich so lange nicht mehr gesehen.

Na gut, Luki, aber schließ die Tür zu.

Ja.

Ja, du musst auch frisch gewaschen in die Ehe gehen.

Du bist ein verrückter Kerl. Du hast recht.

Deshalb willst du mich heiraten.

Ich bin ja so froh, dass wir nicht so lange auf Jupps Aufgebot warten mussten.

Er ist ja nicht ausländer wie ich. Da geht es schneller, kannst du noch mal.

14 Tage, wie immer.

Jetzt wird es aber auch langsam Zeit, sonst bist du noch früher Vater, als du

verheiratet bist.

Na und?

Mach doch nichts.

Ach, die Leute in unserem Kopf zerreißen sich so schnell, die Mäuler.

Aber man sieht doch noch gar nichts.

Nein, jetzt noch nicht, aber in einem Monat wird man schon etwas sehen. Dann

wirst du noch viel schöner aussehen.

Nicht, der Arzt hat gesagt, Wir sollen vorsichtig sein.

Dann soll der Arzt mir ja auch was dagegen beschreiben.

Ich weiß doch, mein kleiner, heißblütiger Italiener.

Ich will ja auch ganz lieb zu dir sein.

So.

Ist gut so?

Ja.

Oh, bellissimo.

So ist gut.

Zu schnell?

Nein. Fester?

Schneller.

Fester.

Weich.

Guten Morgen, Nuki!

Wollen wir reingehen?

Nein, ich warte noch auf Jupp.

Was ist denn mit deinen Freunden? Er wird gleich kommen.

Das hält dich. Du musst reingehen. Einmal sage ich dir, Papa, ohne Jupp

fange ich nicht an.

Komm.

Jupp ist aber nicht sehr pünktlich.

Na,

fertig, Jupp?

Ach du liebe Güte.

Jetzt ist der Psycho. Der pennt ja immer noch.

Aufsteh, Hochzeit ist... Sag einmal, spinnst du? Aufsteh! Der spinnt. Ja, du

Psycho. Komm, hoch mit ihm.

Ich hab ne Idee.

Ich weiß schon, Dreck 17.

So, eins, zwei, drei.

Hoch! So, ach, ist ja schwer.

Meine

Herrschaften,

lang können wir aber nicht mehr warten.

Aber ich will doch nicht zum Frühschoppen, Jungs. Du gehst doch nicht

zum Frühschoppen. Geh heiraten.

Heiraten ist eine feine Sache.

Ja, heiraten.

Das wirst du schon noch merken, wer heiratet.

Brand, Kumpel, Brand.

Nicht mehr lange, wenn der so weitermacht. Brand.

So, komm, so bleib doch mal stehen.

Trink das jetzt.

Gut, jetzt nicht an die Brieftasche. Nicht an die Brieftasche. Ja,

komm schon.

Meine Damen und Herren, jetzt wird es aber langsam Zeit. Länger können wir

hier nicht warten. Sonst sind wir ja Mitternacht noch hier. Das wäre ja noch

schöner.

Luki, bitte.

Kommt nicht in Frage, wir warten.

Aber der Pfarrer in der Kirche, der wartet nicht.

Kommt um ihr aus.

Gisela, es tut mir leid, aber... Lass nur, Lugit, ist vielleicht besser so.

Also, komm, meine Schatz, gehen wir rein.

Mami, was ist jetzt?

Ich wünsche dir viel Glück.

Gisela, nicht weinen.

Oh Gott.

Gisela.

Schnauze, Mensch.

Da bist du ja.

Na, was habe ich euch gesagt?

Jupp, er ist mein Freund und er lässt mich nicht im Stich.

Jupp.

Da bist du ja endlich.

Bist du jetzt unser Papi, Onkel Jupp?

Sei gegrüßt, Gisela. Ich wünsche dir zu deiner Vermählung alles Gute.

Was redest du, du depperter Kerl? Du heiratest ja selber. Ach, danke. Ihr

gelieben Mensch.

Meine Damen und Herren, ich muss Sie zum letzten Mal zur Eile auffordern. Wenn

Sie jetzt nicht kommen, hat der Standesbeamte keine Zeit mehr für Sie.

So, die Brautpaare in der ersten Reihe, bitte.

Sie sind der Vater und der Trautzeuge.

Gleich hinter den Brautpaaren.

Dahinter die Eltern.

Bitte hier weiterzukommen.

Oh, Tannenbaum!

Oh,

Tannenbaum!

Das Schwein ist schon wieder so besoffen.

Komm, setz dich hin und pass auf, dass du uns nicht blamierst.

Nimm dich doch zusammen, wir sind deutsche Menschen. Bitte Platz nehmen,

bitte beeilen Sie sich doch etwas.

So. Meine Damen und Herren, verehrte Brautpaare, es haben sich hier heute

eingefunden, um die Eheschließung zu vollziehen, Herr Josef Otto Kalt,

Ofenberuf Bergmann, geboren am 27.

Februar 1932 in Weddinghofen, Religion evangelisch, wohnhaft Weddinghofen und

Frau Gisela Lenz, geborene Kasprowitz, Beruf Hausfrau, geboren 4. April 1944 in

Essen, Religion evangelisch, wohnhaft ebenfalls in Weddinghofen.

Und Herr Lucius Filippo Francesco Sparrafucile, Beruf Berchmann, geboren

am 25. August 1948 in Syrakus, Sizilien, Religion römisch-katholisch, wohnhaft in

Berchkamen. Und Frau Erika Keller, Beruf Serviererin, geboren am 14. Mai 1950 in

Dortmund, Religion römisch-katholisch, wohnhaft in Berchkamen.

Gerne bin ich bereit, Ihrer Erklärung entgegenzunehmen, dass Sie gewillt und

entschlossen sind, in Zukunft den Weg des Lebens und des Schicksals gemeinsam

zu gehen.

Die Ehe ist die Grundlage aller staatlichen, sittlichen und religiösen

Ordnungen. Sie ist eine Lebensgemeinschaft und verpflichtet

beide Teile zur größeren Verantwortung, zu höheren Aufgaben. Das Fundament für

das Bestehen Ihrer Ehe sollte stets Vertrauen und gegenseitige Achtung sein.

Ich freue mich, Sie zu begrüßen und Ihren Herzenswunsch, getraut zu werden,

erfüllen zu können. Es ist nicht immer Sonnenschein.

Sonnenschein! Der Zeitstart. Oft wird das Leben Ihnen Prüfungen auferlegen.

Um sie zu bestehen, muss Liebe, Zuneigung und Herzenswärme oft das Eis

des Egoismus und der Eigenliebe schmelzen. Nehmen Sie sich ein Beispiel

an dem Glück Ihrer Eltern, die diesen schweren Lebensgang so prächtig

durchstehen. Seid gut zueinander.

Und das jeden Tag in eurem Leben.

Und jetzt, meine sehr verehrten Damen und Herren, darf ich Sie hier sehr

höflich bitten, sich von Ihren Plätzen zu erheben.

Herr Josef Kaltofen, sind Sie gewillt, Frau Gisela Lenz, geborene Kasprowitz,

zur Frau zu nehmen? Dann sprechen Sie laut und vernehmlich Ja.

Ja.

Ich spreche die Trauung ab. Ich bin doch kein Bekloppte. Bin ich ein Bekloppte?

Nein, ich bin kein Bekloppte. Das ist alles deine Schuld, diese dumme

Dopplerzeit. Aber dann errichte meine beste Freundin, bitte schrei nicht so.

Siehst du nicht, dass sie mich lenkt? Muss ich denn gerade am Tag unserer

Trauung betrinken?

Ich danke dir, ich danke dir für den schönen Tag meines Lebens, den du mir

verdorben hast. Wenn dir dein Freund wichtiger ist als ich, dann lass mich in

Ruhe. Geh und heil an deinen besoffenen Freund.

Alter Saufkopf! Zwei Bier, zwei Glas! Die Blamage vor den Iterkern, die werde

ich dir nie vergessen!

Du bist der größte Schwein deiner Mutter!

Prost, Kutter!

Du kannst Erwin für mich sagen. Wann erwähnt er sie? Du.

Dass du dich so richtig für unsere Familie geschlagen hast.

Tut das weh? Dann müsstest du erst den anderen sehen. Ach so.

Also Prost, Erwin.

Prost. Wenn du nicht sofort kommst, dann verspreche ich dir, dann fahre ich

allein nach Hause.

Lieber diese leere Versprechung.

Ich komme schon, aber ja, warte doch.

Die Sizilianerin ist im Fußball.

Prost.

Wir sehen uns.

Ja, ja, ich komme, wenn du nach Sizilien kommst. Das möge Gott verhüten, dass

dieser schreckliche Mensch nach Sizilien kommt. Wenn der nach Sizilien kommt,

lasse ich mich scheiden. Doch du, hoffentlich.

Mama, Mama, komm her, Mama, Mama. Ciao, Erwin.

Ciao, Erwin, auf Wiedersehen.

Mama, Mama, komm her, Mama.

Moment.

Schau, Achim, bis bald in Sizilien.

Halt, halt, ich krieg von Ihnen noch 5,60 Mark.

Wieso? Der Herr hat doch alles bezahlt.

Das hat man nur davon, wenn man sich mit Italienern einlässt.

Das ist schon eine schöne Scheiße, das mit dem Lucky. Wenn man das überlebt,

der kann einem leid tun. Ja, da hast du recht.

Na, Lucky, kommst du noch ein hin?

Nein, danke, Kumpel. Mir ist das dringend vergangen.

Das hab ich halt selber.

Du, ich sag dir, ich hab die ganze Nacht durchgefickt. Die hat geschrien. Erwin,

hör auf, hat sie geschrien. Hör auf, Erwin. Und ich hab sie weiter... Sag

mal, hörst du überhaupt zu?

Ach so, dahin peilst du.

Fehlanzeige, du, die kriegst du nicht. Die will jeder ficken.

Das kann ich dir jetzt schon sagen. Kleinigkeit für mich, wenn ich will. Du,

großmaul, ich wett mit dir um 50 Mark, dass du die nicht kriegst.

Okay. Aber wie willst du das beweisen?

Tanzen gilt nicht. Schwanzen verstehst du. Nur Schwanzen.

Also, pass auf. Ich wette mit dir, dass ich die heute Abend im Auto vögle. Und

wenn du Mut hast, dann kannst du dich hinten in den Kofferraum legen und

zugucken. Kapiert?

Na, Fräulein, wie finden Sie meinen Outlook ins Grüne?

Naja, traurigere Gegend hätten Sie wohl nicht aussuchen können. Wo sind wir denn

eigentlich?

Ich war hier noch nie.

Oh, Sie haben recht. Es ist ziemlich einsam hier. Kein Quatsch.

Aber mit Bumsen ist nichts.

Wir müssen gleich an sowas denken. Erzähl mir doch nichts. Ihr Kerle denkt

doch den ganzen Tag an nichts anderes. Aber bei mir bist du an der Falschen.

Ich bin anständig. Aber ich würde mich nie erlauben, dich zu vernaschen. Ich

bin nicht so wie die anderen Mädchen.

Oh, ist das ein herrlicher Busen.

Und da ist ja noch einer.

Lass mich, ich will nicht.

Schon gar nicht in Kleidung. Wieso?

Muss man dann immer in die Reinigung bringen.

Was?

Ich gehe jetzt.

Wohin denn?

Na, mich ausziehen.

Was?

Hast du was dagegen?

Na,

da guckst du, was?

Klasse.

Oh. Mach die Tür zu, es zieht.

Hm.

So, jetzt zeig mal, was du kannst, du.

Gut, yes.

Mach, mach, mach.

Gut. Toll, klasse.

Hoppla. Ach, du, komm, komm.

Mach, mach. Ja, fest.

Oh.

Los, lass es kommen, spritze mich rein!

Hilfe, wir sind in Fahrt!

Hilfe, wir sind in Fahrt! Wie in Fahrt?

Was? Wer sind denn Sie?

Du da hinten, sitz deiner Schweißen raus!

Was? Das weißt du, du Schwein? Wir rollen wirklich!

Hör auf zu ficken! Du frennst doch, du Arschloch!

Hilfe!

Hilfe!

Hilfe!

Hilfe! Hilfe! Hilfe! Hilfe! Hilfe! Hilfe! Hilfe!

Du blöd Mann, du. Du blöder Arsch. Scheiße, verdammte Scheiße. Ich hab doch

schon immer gesagt, dass die Fickerei zu dritt scheiße ist. Oder ab, Mensch.

Und du, du bist überhaupt nicht an der Schuld. Bleck mich doch am Arsch. Und

dafür soll ich noch 50 Mark zahlen. Was, 50 Mark? Dann geh ich doch lieber in der

Puff, da hab ich mehr davon. Ich bin nicht fertig mit dir, bummst dich

überhaupt nicht mehr.

Ich erklär's dir.

Mami?

Ja? Geh ich dann auch in Düsseldorf zur Schule?

Natürlich, Thomas, du wirst sehen. Das ist genauso schön wie hier.

Außerdem gehen wir jeden Samstag zum Fußball.

Oh, fein, Mami.

Hoffentlich steigen die nicht ab und bleiben noch in der Bundesliga.

Na, hoffentlich.

Okay, guck mal nach, wer da ist.

Ach, Thomas, du.

Darf ich?

Wer ist das denn, Thomas?

Der Mann, der beinahe unser...

Entschuldige, ich weiß, ich hätte schon früher kommen müssen.

Aber ehrlich, ich habe keinen Schneid gehabt.

Und deshalb will ich mich jetzt entschuldigen und in aller Form

fragen... Jupp, bevor du weitersprichst, meinst du nicht auch, dass das ein

Fingerzeig war?

Ja, warum denn?

Wir passen nicht zusammen.

Du wärst auch nicht der richtige Vater für ihn.

Ja, wie das denn?

Und ob du dir das Saufen abgewöhnst, das ist höchst fraglich.

Und ich wäre auch nicht die Frau, die so einen netten Kerl wie dich verdient.

Tja, wenn das so ist.

Ja, das ist besser so. Glaub mir.

Tja, dann kann ich ja gehen.

Tschüss.

Aber die Blumen bleiben hier.

Danke.

Wenigstens etwas.

Was soll es denn sein? Ein Sprudel ohne Geschmack. Was ist denn? Bist du krank?

Nein, ich sauf nicht mehr. Das darf doch nicht wahr sein. Du kannst doch bei mir

saufen, was du willst.

Dafür, dass du mir die Heirat mit dem Italiener erspart hast. Die waren

sowieso die Verbetung.

Mensch, halt doch die Schnauze.

Na, Loki, wo warst du denn die ganze Zeit?

Herr Keller, zeigen Sie mir rein, wie lecker die Erika ist.

Hau ab!

Mensch, sag's ihm doch, du alter Grießkram.

Bitte, Sie müssen mir das sagen, bitte.

Komm her, ich sag's dir.

Sie ist in England.

Wo? In England.

Jawohl, in England.

Wieso in England? Das kannst du dir doch denken, die will das Plagg auskratzen

lassen. Was?

Italiener gibt es hier noch.

Ach.

Du, Kutter, jetzt ist es soweit. W-W-W-W-W-W-W-W-W-W-W-W-W-W-W-W-W-W-W-W-W-W-W-W-W-W-W-W-W-W-W-W-W-W-W-W-W-W-W-W-W-W-W-W-W-W-W-W-W-W

-W-W-W-W-W

Na, Lucky, hast du schon was von ihr gehört?

Nein, schon vier Monate nicht.

Lucky!

Lucky!

Rat mal, von wem das Telegramm da ist. Von meinem Vater. Nein! Komm weiter.

Erika! Ja, ich hab's bei Herrn Keller gefunden.

Aus England?

Sie ist gar nicht in England, sie ist gar nicht so weit weg. Hier!

Nimm mir das. Hey, was soll ich denn damit?

Hey, ich habe das Wichtigste vergessen. Ich gratuliere dir.

Sie bekommen Besuch, Frau Lankeller.

Darf ich meinen Sohn sehen?

Ich hoffe, du wirst nicht enttäuscht sein.

Aber sieben Monatskinder sind eben noch nicht so groß.

Mein Sohn, du siehst ganz wie ich aus.

Ja, Lucke.

Ich werde arbeiten wie ein Verrückter, bis ich umfalle. Für uns drei.

Wenn du mich willst.

Willst du mich denn noch?

Nur dich.

Wir werden uns selbstständig machen.

Ich serviere und du kochst die Spaghetti.

Ja.

Aber wer passt auf unseren Sohn auf?

Da macht dir man keine Sorgen.

Ich habe mir schon alles überlegt.

Nimm die Finger weg.

Hab ich den Babykurs gemacht oder du?

Du weißt aber auch alles besser. Mit dir rede ich überhaupt gar nicht mehr.

Mach doch, dass du wegkommst.

Leck mich doch am Arsch.

Von Versöhnung habe ich nichts gesagt.

Lass jucken, lass jucken, lass jucken, alter Kumpel. Lass jucken, lass jucken,

du altes doppel Schwein.

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