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In diesem Dorf treffen sich 13 Menschen mit einzigartigen Fähigkeiten für ein
Spiel. Aber nicht allen kann man trauen.
Aber was, wenn genau das die erste Lüge
war?
In diesem Spiel.
Kann jedes Wort eine Falle sein.
Und jede Reaktion pure Strategie.
Das Gefühl, manche Leute haben sich ein bisschen verändert.
Denn sobald die Nacht hereinbricht, gehen die Werwölfe auf
Jagd.
Was kann ich mehr?
Wer den Falschen vertraut, wie dumm kann man sein, verliert.
Und wer gut täuscht, aber was macht er denn dann?
überlebt. Scheiße, Leute.
Ein Dorf, 13 Spieler und ein Spiel, das niemand
je vergisst. Ich denke, dass ihr Werwölfe seid.
Hä?
Willkommen bei den Werwölfen. Ein faszinierendes Spiel, das in diesem Dorf
gespielt wird. In Echtzeit. Von 13 Spielern. Sie alle sind scheinbar
harmlose Dorfbewohner.
Aber drei von ihnen sind in Wahrheit Werwölfe.
Ihr Ziel?
Die anderen Dorfbewohner nachts nach und nach zu fressen, per Fingerzeig, weil es
ja nur ein Spiel ist.
Tagsüber versuchen die Dorfbewohner herauszufinden, wer von ihnen ein
Werwolf ist.
In jeder Dorfversammlung wird gemeinsam ein Verdächtiger eliminiert. Sowohl
Dorfbewohner als auch Werwölfe können das Spiel gewinnen und 25.000 Euro.
Werwölfe. Das Spiel von List und Täuschung.
Gefragt sind Strategie, Scharfsinn und Überzeugungskraft.
Wer das lebenswichtige Vertrauen der anderen gewinnen will, benötigt eine
sehr besondere Fähigkeit.
Ich bin gut im Lügen. Ich weiß nicht, ob das eine Sache ist, auf die man stolz
sein kann.
Aber doch, ich bin gut im Lügen.
Andere zu täuschen, zu lügen, zu manipulieren, das gehört dazu.
Dieses subtile Manipulieren, das liegt mir ganz gut.
Unterschätzt mich ruhig, damit habe ich kein Problem.
Prinzipiell bin ich so großgezogen worden im Schach, dass ich nie meinen
Gegner unterschätze.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass es ein Vorteil ist, unschuldig und harmlos zu
wirken. Davon profitiere ich im privaten Leben auch ganz oft.
Mentale Stärke ist auf jeden Fall eine meiner größten Waffen.
Ich kann schon sehr überzeugend sein. Wenn ich einen Willen habe, dann setze
ich den durch.
Leute glauben, ich lüge, auch wenn ich die Wahrheit sage.
Der schlimmste Part ist dann, wenn die, denen du die ganze Zeit vertraut hast,
Bärwölfe sind.
Der Puls ist auch immer ein wichtiger Indikator.
Deswegen trage ich sehr oft beim Spielen einen Schal.
Wenn jemand die ganze Zeit so am Lachen ist und so, dann hat man vielleicht
nicht das Gefühl, dass der der Bösewicht ist.
Also eine Gefahr stelle ich im Spiel auf jeden Fall da, weil ich kann solche
Spiele, ich gewinne die auch verdammt oft. Also natürlich bin ich eine Gefahr,
klar.
Jeder Spieler darf sich eine Hütte aussuchen und muss darin bleiben, bis
alle Dorfbewohner eingezogen sind.
Schon die Wahl der Hütte hat womöglich Folgen. Von manchen hat man freien Blick
aufs Dorftor. Das kann später noch sehr hilfreich sein.
So, eigentlich macht das gar keinen Sinn, alle Wohnungen sich anzugucken,
sondern eher strategisch zu überlegen, was der beste Ort ist.
Wenn du während der Partie an das Ergebnis denkst, hast du schon verloren.
Hauptsache du gewinnst. Wie du gewinnst am Ende, ist es ja egal.
Das ist interessant, aber man hat immer nur fast alles im Blick. Ich bleib hier.
Das Besondere an meinem Beruf ist, dass wir extrem viel rechnen müssen.
Mein Name ist Elisabeth, ich bin 40 Jahre alt und ich bin Schachgroßmeister.
Als Schachspielerin ist es natürlich für
mich sehr, sehr wichtig, dass ich die Sachen hinterfrage und analysiere, weil
ich das ja auch ständig auf dem Schachbrett machen muss.
Dann haben wir natürlich auch im Schach einen sehr großen psychologischen
Aspekt.
Mir als Schachspielerin würde relativ schnell auffallen, wenn sich jemand
charakterlich ändert. Und solche Änderungen weisen oftmals darauf hin,
dass die Person vielleicht ein bisschen lügt oder sich in Lügen verstricken
könnte. Süß!
Ich kann mir vorstellen, dass zu viel Emotionalität in einem Spiel wie Werwolf
auch tödlich enden kann.
Ich glaube, Rationalität ist schon sehr, sehr wichtig.
Alle Bewohner haben ihre Hütten bezogen.
Schon bald wird sich entscheiden, wer von ihnen als Wehrwolf auf die Jagd
gehen wird.
Wer bist du?
Elisabeth. Elisabeth, ich bin Steven, hi. Hi.
Ach, ich hab dich die ganze Zeit schon beobachtet. Hast du einen tollen Blick.
Ja, ich such die Leute gerne an. Ja, das hab ich gemerkt.
Was machst du denn so sonst? Ich bin beruflich Schachspieler. Ach,
Schachspielerin, okay.
Und du? Ich bin Schauspieler.
Schauspieler. Nicht so laut.
Wenn man hört, ach, derjenige ist Schauspieler, der spielt wahrscheinlich
alles nur, das könnte mir zum Verhängnis werden. Aber ich versuche wirklich, so
ehrlich zu sein, wie es geht, in meinem Rahmen.
Und ja, ich hoffe, dass es reicht.
Und, hast du schon Verbündete?
Wen findest du schon gut? Findest du schon jemanden nicht gut? Ich hatte
überlegt, jedem einen Beruf zu geben.
Für mich zum Beispiel sie. Sie sieht aus wie eine Investikation. Habe ich auch
geschrieben. Habe ich auch geschrieben.
Eine Psychologin könnte es auch sein.
Bei ihr bin ich mir nicht sicher. Sieht aus wie eine Mathematikphysik in die
Richtung. Wie lustig. Habe ich auch geschrieben. Sie ist eine Streamerin
bestimmt. Sie ist eine Streamerin, hätte ich gehört.
Mit der Basecap. Das wäre mein... Ich habe irgendwie das Gefühl...
Ist beim Zoll oder so, keine Ahnung. Die gucken beide so streng. Die gucken, als
ob sie mir die Koffer abnehmen würden.
Hallo.
Hallöchen.
Wie heißt du denn?
Wie heißt du denn? Ich heiß Josi, hi. Josi? Josi.
Elisabeth. Josi, hi.
So, mein Tipp war, du bist Trämerin.
Ja. Ich bin ein Kumpel.
Wir haben es gehört, Schauspieler. Ja, hat sie sehr laut gesagt, ne?
Du? Schauspielerin.
Schauspielerin, geil.
Elisabeth, unsere Schachspielerin.
Okay, da muss ich aufpassen. Wenn die eine Werwolf-Rolle bekommt, dann könnte
das gefährlich sein.
Also, Elisabeth, Josi, habe ich schon mal gemerkt. Okay.
Hallo, Sören, hi. Hi, Josi. Sören, na?
Ihr seht ja aus wie so eine Band.
Haben wir bei dir einen Beruf geraten? Ratet mal, das ist ein tolles Spiel.
Warte, da habe ich... Müsste ich noch mal reingucken? Was habe ich
aufgeschrieben? Warte.
Da habe ich nur das mit dem vielen Lachen und so. Ja, das habe ich auch
schon gesagt.
Du lachst sehr viel.
Entweder du kaschierst es oder du lachst einfach allgemein sehr viel. Ja, er
lacht allgemein viel, hoffe ich.
Das ist doch voll aufregend. Das ist ein richtig geiles Spiel.
Ja,
was machst du denn?
Also ich habe Psychologie studiert, arbeite als Unternehmensberater.
Cool, dann bist du der Psychologe hier.
Ins Fettnäpfchen.
Das könnte schwierig werden, weil dieses Spiel, da geht es eigentlich nur darum,
Menschen zu lesen. Ich glaube, ein Psychologe macht das ja hauptberuflich.
Ich glaube, der kann das ganz gut dann, ja.
In jeder Hütte wird gemutmaßt. Man hat natürlich versucht, den einen oder
anderen abzuchecken und zu gucken, okay, wer bist du, was kannst du.
Das Erste ist, dass man sich die Person anguckt und im Gesicht versucht
abzulesen, was das grundsätzlich für einen Typ Mensch ist. Aber ich glaube,
man sollte nicht den Fehler machen und direkt Leute unterschätzen.
Ich bin Mathematikerin.
Ich bin Cybersecurity-Experte.
Na endlich!
Freut mich sehr. Mein Name ist Lesan. So wie Lesen nur mit A ist die Esel zu
drücken. Und was machst du jetzt? Jetzt haben wir ja schon geraten ganz viel.
Was habt ihr denn geraten?
Sportler habe ich gedacht.
Pokerspieler. Moderberater.
Rapper.
Rapper ist richtig.
Freut mich sehr, euch kennenzulernen bei den Lieben.
Hallo zusammen.
Hallöchen.
Hi, ich bin Dana.
Ich bin Soldatin.
Ich bin Luca. Ich bin Extremsportler. Mein Name ist Cindy und ich bin
Marketingexpertin. Ich bin professionelle Pokerspielerin.
Ah, die hat es schon gewusst, es gibt eine Pokerspieler. Ich bin der Rick.
Du bist die Grinsebacke. Genau.
Ich bin Rick, ich bin 30 und ich bin Content Creator.
Insgesamt habe ich fast 10 Millionen Abonnenten auf den ganzen Plattformen
verteilt.
Als Content Creator produziere ich Sport- und Lifestyle-Content.
Da kann es dann auch mal zum Fallschirmspringen gehen oder man
begräbt sich irgendwo. Man muss definitiv ein guter Beobachter sein, um
eben die aktuellen Trends und die Veränderungen in dem ganzen Bereich zu
spüren. Und ich denke, darin bin ich ganz gut.
Ich denke, ich habe eine gute Menschenkenntnis, weil man muss sich
natürlich auf diverse Charaktere auch verlassen können, die vielleicht in den
Videos mit dabei sind, das Management übernehmen. Da braucht man definitiv
eine gute Menschenkenntnis.
Ich werde ganz viel auf Körpersprache achten, gucken, wie die Leute etwas
sagen. Vielleicht ertappt man den einen oder anderen schon bei der ersten
kleinen Notliege oder sowas.
Also ich denke, ich werde die Menschen lesen können.
Als meine Alarmglocken ganz laut wurden, war als Patrick aus seiner Hütte kam und
wir ihn gefragt haben, was macht er denn als Profession? Und dann sagt er das
Wort, das ich nicht hören wollte.
Mentalist. Oh Gott.
Wie spannend.
Ich lasse mich ja immer sehr leicht beeindrucken.
Und machst du dann so Bühnen-Performance oder kann man dich mentalieren sehen?
Auf der Bühne.
Und ein paar Seminare gebe ich auch. Ich wollte mich allerdings nicht so gern
verraten. Ich wollte nicht zu sehr in die Tiefe gehen, damit die Menschen das
Gefühl haben, dass ich keine Gefahr bin. Ich habe schon Respekt vor dieser
Profession.
Da ging schon ganz viel in meinem Kopf los, als ich ihm begegnet bin.
Seht ihr das Spiel, Werwölfe, privat?
Ja. Geil. Du auch? Ja.
Das ist schon cool, oder? Das ist das beste Gesellschaftsspiel überhaupt.
Ja, total.
Geil. Seid ihr gut darin? Ja. Wer weiß.
Ganz klares Ja.
Ich glaube, ich habe irgendwann mal gehört, dass ja auch so die Essenz des
Spiels war, um zu zeigen, dass eine informierte Minderheit immer mehr Power
hat als die uninformierte Mehrheit. Genau, genau.
Und es stimmt schon, wenn ich jetzt so zurückdenke, ich glaube, die Werbe hat
tendenziell öfters gewonnen. als die Dorfbewohner. Also einer ist meistens im
Finale. Tja, und wer von diesen harmlos wirkenden Spielern das sein könnte,
erfahren wir leider erst in Folge 12.
Doch wer wird nun Dorfbewohner und wer wird Werwolf?
An der Dorftafel erfahren die Spieler, wie es weitergeht.
Ob ihr Werwolf oder Dorfbewohner werdet, liegt in euren Händen. Sucht am Waldrand
nach den Rollenboxen und findet eure Bestimmung.
Auf welche Rolle spekulierst du?
Ich selber möchte lieber Dorfbewohner sein.
Guck mal, ich glaube, da hinten ist was.
Bei der Rollenverteilung entscheidet das Zufallsprinzip.
In jeder Box steckt eine Karte. Sie verrät dem Spieler seine geheime Rolle.
Nur der Spieler selbst weiß, was er wirklich ist. Ein harmloser Dorfbewohner
oder ein gefräßiger Werwolf.
Also wenn ich mir eine Rolle aussuchen könnte, dann wäre tatsächlich meine
Wahl, ein Werwolf zu sein.
Denn als Dorfbewohner ist man ja tendenziell eher bedroht. Und das ist
immer schwieriger zu spielen.
Also die Frage ist...
Die lächelt mich nicht an, Digga. Die nehme ich nicht an.
Ich möchte Werwolf sein, weil ich habe gerne
Informationsvorsprung. Wenn ich Werwolf bin, weiß ich, wer die anderen Werwölfe
sind.
Also wenn ich mir überlege, ob ich lieber Werwolf oder Dorfbewohnerin sein
möchte, dann definitiv Werwolf, weil ich eben der Meinung bin, dass
dadurch, dass ich diesen Beruf mitbringe, bin ich einfach sehr
gefährlich.
Jetzt ist es gemacht.
Boah, Alter, ich weiß nicht, wenn man sie anfasst, muss man sie behalten,
gell? Ja, jetzt ist es leider, ich habe es auch schon angelegt, es ist viel zu
spät. Am Ende denke ich einfach auch logisch, ja, das Ganze ist das
Zufallsprinzip. Ich glaube nicht, dass das Bauchgefühl da jetzt wirklich viel
dran ändert, was nachher in meiner Box ist.
Komm, was soll's?
Shit. Die Boxen sind gewählt.
Okay, Alter.
Die Entscheidung ist gefallen.
Und was steckt drin?
Nur einer weiß es. Der, der sie öffnet. Am Dorfeingang. Auf der Säule.
Das Spiel beginnt. Lass nach Alter machen. Wenn wir nach Alter machen, dann
haben wir das auch immer geklärt. Die Jüngsten zuerst.
Wer ist jünger als 28?
Niemand. Niemand?
Bis zu 28, ciao.
Herzlichen Glückwunsch.
Danke fürs freiwillig melden.
Scheiße.
Boah, wie unangenehm.
Wenn Lesan jetzt ein Werwolf ist, darf er es natürlich nicht verraten.
Sonst wird er von den Dorfbewohnern ausgeschaltet.
Also wird er Folgendes sagen.
Ich, meine Freunde, bin ein Dorfbewohner.
Okay, wie fühlst du dich jetzt? Super, ehrlich.
Sicher vor der Nacht? Ich weiß, wer ich bin.
Let's go!
Luca.
Jetzt sind alle Augen auf Extremsportler Luca gerichtet.
Wie reagiert er? Was kann man aus seiner Mimik lesen?
Was aus seiner Stimme?
Macht er sich vielleicht schon jetzt als Werwolf verdächtig? Ich bin
Dorfbewohner. Ich bin Dorfbewohner.
Und so holt sich jeder Spieler seine neue Identität ab. Und die heißt
offiziell natürlich immer Dorfbewohner. Was zehnmal die reine Wahrheit ist und
dreimal faustdick gelogen.
Ich bin eine Dorfbewohnerin.
Klang wie auswendig gelernt.
Ich bin ein Dorfbewohner.
Ich bin Dorfbewohner.
War das jetzt eine Frage?
Das war gemein, das war gemein.
Ich bin eine Dorfbewohnerin. Ja, ich glaube ihr. Ich glaube auch, sie ist ein
Dorfbewohner. Ein bisschen hat sich die Stimmung verändert.
Man hat auf jeden Fall gemerkt, dass wir alle so ein bisschen versucht haben zu
analysieren, wer hat was warum gesagt. Alle waren so ein bisschen angespannter
als vorher auf jeden Fall.
Elisabeth hat ganz normal die Box genommen, hat den Satz gesagt.
Ich bin Dörfenwohner. Rinn.
Rinn, das war wichtig. Danach am Lagerfeuer saß sie da und hat so richtig
überschwänglich gelacht.
Und das wirkte auf mich nicht ganz ehrlich.
Ich bin Dorfbewohner.
Ich bin eine Dorfbewohnerin.
Oh, wie schön.
Ich bin eine Dorfbewohnerin.
Wieso hat sie die Augen zugemacht?
Ich versuche hier Sachen zu lesen. Und was liest du? Keine Ahnung. Ich habe das
Gefühl, manche Leute haben sich ein bisschen verändert.
Ich bin Dorfbewohner.
Gott sei Dank.
Da sind wir mal froh. Ja, ich auch.
Er ist Schauspieler, er kann das.
Ich bin Dorfbewohner dann.
Ich habe da so einen kleinen Ausatmer gesehen.
Ich bin super angespannt und mit dem Hinsetzen war so... Naja.
Also das Spiel hat gerade erst begonnen, aber die Paranoia, die setzt schon ein.
Bisschen sich zusammengesackt ein bisschen.
Zieh weiter.
Ich bin Dorfbewohner.
Ja? Das glaubst du doch wohl selbst nicht.
Als dann dieser schicksalshefte Moment kam und man seine Rolle wurde, da hat
sich schon auch was bei den Menschen verändert.
Bist du?
Na klar.
Jetzt gucken die Leute ein bisschen mehr, die beobachten ein bisschen mehr.
In dem Moment, wo man nervös ist, kann es sein, dass die Halsschlagadern ein
bisschen pulsieren. Und dann sieht man dann so blaue Streifen.
Und jetzt geht's 100% los.
Und bei wem hast du das gesehen?
Bei euch allen.
Die Rollen sind verteilt und so geht das Spiel.
Sobald das Dorf eingeschlafen ist, treffen sich die drei Wehrwölfe zu ihrem
geheimen Rat.
Gemeinsam wählen sie ihr erstes Opfer aus und fressen es auch gleich, indem
sie alle mit dem Finger auf die Hütte ihres Opfers zeigen.
Am nächsten Abend dann die Dorfversammlung. Bei der wählen die
Dorfbewohner einen Spieler, von dem sie glauben, er sei ein Wehrwolf.
und eliminieren ihn per Mehrheitsentscheid.
Dann geht es Schlag auf Schlag. Ein Dorfbewohner wird gefressen, dann wieder
Dorfversammlung mit Verdächtigungen, Anklagen, Verteidigungsreden und
Eliminierung. Bei der können sich die Dorfbewohner aber auch irren und einen
Unschuldigen rauswählen. Dann haben die Werwölfe ganze Arbeit geleistet. Tja,
beim Spiel von List und Täuschung kann sich kein Spieler sicher sein, dass der
andere die Wahrheit sagt.
Jeder hier im Dorf führt Tagebuch über alles, was nach Werwolf riecht.
Meine Nummer eins ist momentan der Rick.
Einfach nur, wie er gesagt hat, dass er ein Dorfbewohner ist.
Ich bin Dorfbewohner.
Das hat überhaupt nicht dazu gepasst, wie er sich davor verhalten hat.
Was verraten die Berufe der Spieler über ihre Chancen? Welcher Job macht einen
zum perfekten Werwolf?
Steven als Schauspieler ist gefährlich. Ich habe ihn als sehr quirligen,
aufgetretenen Typen wahrgenommen und gleichzeitig darf ich nicht vergessen,
er ist Schauspieler.
Ich sehe Mario als sehr, sehr starken Spieler, weil man bei ihm nicht viel
ablesen kann und weil sein Beruf natürlich auch ihn nicht zu sehr in
irgendeine Schublade drängt.
Viel zu viele Infos, viel zu viele Infos.
Scheiße, Leute.
Die Dorfbewohner müssen sich jetzt überlegen, wer könnte ein Werwolf sein?
Und die Werwölfe müssen überlegen, wer könnte uns durchschauen? Und muss darum
heute Nacht gefressen werden.
Wollen wir mal eine Grundsatzfrage stellen? Wer alles Vegetarisches? Hände
hoch. Ah, das sind viele.
Aber ich esse trotzdem Fisch.
Die Hälfte ist vegetarisch.
Okay, dann können wir schon mal festhalten, wir sind keine Wölfe.
Das war die Frage, okay.
Schaut mal, ob ihr das alles gemerkt habt.
Danke. Richtig schön, dass wir alle hier zusammengefunden haben.
Ist eine tolle Atmosphäre, oder?
Um dieses Spiel zu gewinnen, braucht man drei Ziele.
Ziel Nummer eins, nicht als Bedrohung wahrgenommen werden.
Auf eine gute Zeit, oder?
Yeah! Let's go!
Das sind ja die Personen, die als allererstes von den Wehrwürfen...
aus dem Spiel genommen werden.
Darauf, dass wir so wahrscheinlich hier nicht mehr wieder sitzen.
Warum? Be smart, play dumb.
Bevor jemand denkt, ich weiß was, ich weiß nichts, aber ich denke, dass heute
gerade eine Werwürfe noch sein wird. Ja, safe.
Aber warum denn? Na klar, die Werwürfe müssen sich ja kennenlernen.
Ziel Nummer zwei ist es, nicht von den Dorfbewohnern fälschlicherweise als
Werwürf gesehen zu werden. Das ist ja auch fies, wenn heute Nacht noch
Werbausrat ist, dann wissen wir halt bis morgen wahrscheinlich ja nicht.
Wer gestorben ist.
Worauf ja die Leute meistens eingehen, ist entweder, wenn Leute zu laut sind.
Wenn sie Leute zu ruhig sind.
Oder wenn sie sich im Verhalten sehr viel ändern.
Ich habe mir vier Namen aufgeschrieben.
Ich habe auch vier Namen. Das ist beinahe zu viel.
Und das dritte Ziel ist natürlich, die Werwölfe zu entdecken.
Also rauszufinden, zu schauen, okay, wer könnte denn potenziell ein Wolf sein?
Ich denke, heute Abend stirbt jemand.
Schachgroßmeister Elisabeth setzt die ersten Spitzen.
Zufall oder Taktik?
Natürlich gibt es manche Menschen, die aufgrund ihres Berufes einen absoluten
Vorteil mitbringen. Wie viele Schritte siehst du so voraus? Ich kann bis zu 10,
15 Züge rechnen, wenn ich das will.
Entweder bist du eine richtig gute Hilfe oder du bist richtig gefährlich.
Aber auch die Gamerin.
Es sind drei, wo ich gesagt habe, da bin ich mir jetzt erstmal vom ersten
Eindruck her sehr sicher.
Und vier, wo ich so ein bisschen so... Und ein, wo ich mir ziemlich sicher bin.
Manche Spieler wägen eher ab, andere entscheiden ganz schnell aus dem Bauch
heraus. Sicher ist nur, irren können beide.
Es ist wahrscheinlich wirklich einfach die Erfahrung, ich game hauptberuflich,
ich mache das wirklich, wirklich viel.
Mein Name ist Josi.
Ich bin 34 Jahre alt.
Und ich bin Gamerin.
Ich bin ziemlich gut in den Spielen, die ich spiele.
Es gibt auch so einen Titel, den man erlangen kann, wenn man zu den 0,1% der
besten Spieler gehört.
Und das versuche ich immer zu erreichen.
Und es klappt auch.
Ich würde definitiv sagen, dass ich einen großen Vorteil habe, weil Game ist
nicht nur mein Beruf, sondern auch meine Leidenschaft.
Und auch Werbehilfe spiele ich sehr, sehr gern.
Dieses Körpersprache analysieren ist total mein Ding.
Das wird mir definitiv von Vorteil sein.
Ich werde das Spiel gewinnen, weil ich das Spiel kenne. Ich liebe dieses Spiel.
Meine Gewinnquote ist sehr hoch.
Und es ist alles erlaubt.
Ich finde generell ist aber voll die nette, sympathische Runde.
Ja, noch, wer weiß. Ja, doch.
Ich denke, noch bleibt das erstmal so, wenn es weniger sind. Wenn ein bisschen
was passiert ist, dann auch.
Ich möchte natürlich allen vertrauen, aber ich werde erstmal niemandem
vertrauen. Das ist ein Spiel.
Das ist nicht das wahre Leben. Das sind bestimmt alles zuckersüße Menschen.
Aber hier im Spiel ist es so, dass man da niemandem vertrauen kann.
Habt ihr schon jemanden?
Ja, leider. Also wenn ich jetzt sagen würde, wir rufen jetzt eine Person auf,
hättet ihr auch eine Person?
Ja. Hat sich jemand auffällig gemacht?
Ich finde das richtig.
Also ich habe eine Person.
Aber das sind jetzt nicht irgendwelche Nuancen oder Vermutungen.
Wenn man Wehrwölfe spielt und du erfährst deine Rolle und machst die
Augen auf, dann guckst du ja alle an und dann siehst du ja immer in den Augen
oder die werden rot oder die schlucken oder so.
Die Augen rot? Achso. Ja, aber du siehst das halt immer direkt und ich finde, das
stimmt sehr, sehr oft deinen Verdacht.
Und ich hatte in der Runde eine Person, wo ich dachte, boah krass, das hat sich
schon wehrwölfig angehört.
Meine Strategie ist, dass ich mich jetzt erstmal mit jedem gut stelle. Dass ich
gerade bei den Personen, von denen ich denke, dass sie Werwolf sind, dass ich
denen das Gefühl gebe, dass ich es auf gar keinen Fall denke, damit ich für die
keine Gefahr bin.
Du bist auch in meiner Safeliste tatsächlich.
Das ist toll.
Sie ist bei mir auch auf der Safeliste.
Das ist natürlich so die Frage, stimmt das, stimmt das nicht, am Ende des
Tages.
Aber wenn man schon mal dieses Spiel gespielt hat, dann weiß man, dass man
auch relativ leicht hinter sich geführt werden kann.
Mein Optimismus trägt mich zwar durchs Leben, aber bei solchen Spielen kann es
auch zappelduschter werden.
Die Dorfbewohner ziehen sich zurück.
Drei von ihnen treffen sich gleich noch einmal.
Die Wehrwölfe. Um ihr erstes Opfer auszuwählen.
Alles andere...
ist ungewiss. Das ist halt auch schwierig.
Wir kennen uns ja gar nicht.
Normalerweise spielt man so ein Spiel mit Leuten, die man vielleicht schon
ein, zwei, dreimal gesehen hat.
Und dann spielt man es halt auch nur über eine halbe Stunde, eine Stunde oder
so. Und hier ist es halt den ganzen Tag.
Das ist schon noch was ganz, ganz anderes.
Und natürlich ist es auch belastend von der Psyche her, weil man jede
Kleinigkeit, die jemand sagt, die jemand in der Gestikulierung hat, gleich
wertet.
Schlaf gut, Leute!
Scheiße. Ja, schlaft gut.
Wenn ihr könnt.
Schlaf finden ist schwierig.
Man weiß ja auch gar nicht, wann kommen die Werbeölfe um die Ecke und fressen
einen auf.
Jeder Spieler ist allein mit sich, seinen Theorien oder seinen dunklen
Plänen. Ich habe ab Minute eins eigentlich angefangen zu analysieren,
wer starke Gegner sind, wer schwache Gegner sind.
Wenn man an die anderen Hütten denkt, dann zieht sich die Magengrube doch so
ein bisschen zusammen.
Das Gedankenkarussell war sehr schnell im Gange.
Also es ist wirklich crazy, in einem Dorf zu leben, wo alle lüten.
Ich bin Dorfbewohner. Ich bin Dorfbewohner.
Ich bin Dorfbewohner.
Also wie man sieht, ich habe kein sonderliches Talent dafür.
Aber jetzt kann ich so ein bisschen in die Gesichter gucken von den etwaigen
Personen.
Und habe so ein bisschen die Hoffnung, dass ich dann auch was spüre.
Für mich war das einfach wirklich die ganze Zeit so hin
und her, hin und her denken.
Und es hat einen dann auch einfach nicht losgelassen, weil man sich halt einfach
immer dachte, wer spielt hier das falsche Spiel? Ich, meine Freunde.
Ich bin ein Dorfbewohner.
Ich bin eine Dorfbewohnerin.
Wieso hast du die Augen zugemacht?
Ich versuche hier Sachen zu lesen. Und was liest du? Keine Ahnung. Ich habe das
Gefühl, manche Leute haben sich ein bisschen verändert.
Unsere Männergang, die haben sich ja schon so ein bisschen zusammengefunden.
Ich war schon so eine kleine rote Lampe, so nach dem Motto, kann die mal bitte
jemand auseinanderfressen? Weil da ist ja dann die Wahrscheinlichkeit, dass
einer davon ein Werwolf ist, ist ja gar nicht so klein.
Patrick, unseren Mentalisten, ich glaube, da hat jeder dann irgendwie,
oder zumindest als Werwolf hätte ich dann schon Angst, okay, wie viel kann
der so sehen und was kriegt der so hin?
Ich glaube schon, dass...
Ich aufgrund dieses Berufs einfach auf einer Abschussliste stehe von vornherein
und hoffe einfach darauf, dass die Werwölfe das so ein bisschen
unterschätzen.
Ich bin ein Dorfbewohner. Ich bin Dorfbewohner. Ich bin Dorfbewohnerin.
Dann ist da natürlich auch Elisabeth, die sehr in sich gekehrt ist, natürlich
aufgrund ihres Jobs als Schachspielerin.
Ich könnte mir vorstellen, dass sie mich auf jeden Fall eher auf der verdächtigen
Liste hat.
Es sind vor allem Sandra und Elisabeth, wo ich nicht weiß, woran ich bin.
Ich bin eine Dorfbewohnerin.
Also ich habe sie erst als unscheinbar eingeschätzt, aber sie hat einfach eine
sehr, sehr neutrale Energie.
Es ist wirklich schwer, sie zu lesen.
Steve als Schauspieler ist gefährlich.
Ich habe ihn als sehr quirligen, offenen, aufgetretenen Typen
wahrgenommen.
Und gleichzeitig darf ich nicht vergessen, er ist Schauspieler. Ja, ich
bin Dorfbewohner.
Ich
bin
eine Dorfbewohnerin. Ich bin Dorfbewohner. Ich bin eine
Dorfbewohnerin. Ich bin ein Bärwolf.
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