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Hallo liebe Tortenfans! Heute haben wir für Sie und natürlich auch unsere
Kandidaten einige Überraschungen verrat.
Ich kann Ihnen schon verraten, es wird süß, herzhaft und auch unterhaltsam. Wer
am Ende den Sprung ins große Finale schafft, das erfahren Sie hier in der
siebten Folge von Das große Backen.
Es braut sich was zusammen über Schloss Stülpe.
Letzte Woche hofften noch sechs Hobbybäckerinnen und Bäcker auf den
Titel in der größten Backshow der Welt.
Mit einem halben Punkt Rückstand.
Muss uns heute leider verlassen.
Katharina. Nein.
Leute,
jetzt ist alles gut.
Zu fünft geht's weiter.
Und es gibt was Herzhaftes.
Wir starten gleich mit einer Überraschungsaufgabe. Wurst und Zwiebel.
Es wird eine harte Nummer.
Nein.
Ich hoffe, es ist jetzt kein Schuss nach hinten für mich. Nein. Ich bin sehr
gespannt, was da jetzt passiert.
Ich trage diese Woche die rüte Schürze. Wer hätte es gedacht?
Das Finale ist jetzt wirklich super nah, aber jetzt stehen erst mal noch drei
Aufgaben vor uns. Deshalb erst mal von Aufgabe zu Aufgabe schauen.
Wer weiterkommen will, muss flexibel sein wie ein Biskuit.
Sonst macht er oder sie die Waffel und verkrümelt sich.
Und sie sind schon mega aufgekext.
Ich mache heute eine Osternachten-Pforte. Ich finde, Ostern
und Weihnachten sind einfach zwei sehr schöne Anlässe im Jahr.
Und dass ich in der siebten Sendung noch hier sein darf, das ist die Ostern und
Weihnachten zusammen.
Ich brauche Herausforderungen und auch wenn es mal nicht klappt, dann ist es
halt so. Das macht ja auch alles interessanter.
Ich habe jetzt meine Bohnenpaste mit etwas Vanilleextrakt und ganz viele
Bohnen. Meine Erwartungen in der Woche 7 sind, dass ich weiterhin souverän meine
Leistung abrufen kann, dass ich weiterhin im Mittelfeld bleibe,
vielleicht ein bisschen weiter nach vorne rutsche.
Ich bin heute ein kleiner Revoluzzer.
Und zwar mache ich nicht aus 1,2, sondern eigentlich mache ich aus 1,3.
Und meine Torte widme ich heute meinen Kindern.
So lange nicht gesehen.
Ach Mensch, komm mal her.
Ich versuche natürlich einfach so weiter zu machen wie in den letzten Wochen.
Das ist nicht mein Anspruch. Auch wenn das jetzt immer schwieriger wird, weil
man jetzt wirklich abliefern muss.
Ja, das wird kein Eiersalat. Das soll im besten Fall Mango-Mascarpone-Joghurt
werden. Mal gucken.
Ich weiß nicht so genau, ob ich das mag oder nicht. Ich glaube, dass vieles
jetzt ganz schwierig ist, weil man es einfach perfekt machen will.
Ich improvisiere jetzt einfach mal, das wird irgendwas werden.
Jetzt ausscheiden will keiner mehr.
Grün. Man muss jetzt noch dreimal backen und dann wird sich zeigen, wer da im
Finale backen darf.
Wo ein Wille ist, ist auch eine Torte. Und wo eine Torte ist,
ist auch ein Weg.
Hin zum Titel Deutschlands beste Hobbybäckerin oder bester Hobbybäcker
2023. Zum goldenen Cupcake, zu 10.000 Euro und zum eigenen Backbuch.
Fünf Kandidatinnen und Kandidaten wollen am Ende nur diesen einzigen Satz hören,
der da lautet... Willkommen im Finale.
Hallo ihr fünf, ihr habt es fast geschafft ins Finale, denn am Ende
dieser Sendung wird unser Finalisten-Fatett feststehen und dafür
verantwortlich ist natürlich unsere Jury. Hallo Betty, hallo Christian.
Hallo. Moin.
Sandra, du startest mit der roten Schürze, du bist unsere Bäckerin der
Woche, das heißt aber noch lange nicht...
dass das Finale für dich schon feststeht. Denn erst nach drei Aufgaben
wissen wir, wer am Ende hier um den goldenen Cupcake 10.000 Euro und das
eigene Backbuch kämpft. Er oder sie darf sich dann auch ganz stolz Deutschlands
beste Hobbybäckerin oder Deutschlands bester Hobbybäcker 2023 nennen. Als ihr
ins Zelt gekommen seid, wart ihr ganz erstaunt über diesen Tisch hier vorne.
Ihr wisst nicht, was passiert.
Das ist toll.
Aber wir klären euch natürlich auf in Aufgabe Nummer 1.
Die herzhafte Überraschung.
Eine komplett unbekannte Aufgabe zwischen Käse und Gemüse.
Ihr seht den Tisch mit den ganzen Zutaten hier vorne und ihr seht die fünf
Kloschs. Unter denen verbergen sich fünf verschiedene Aromenkombinationen.
Ihr dürft euch eine aussuchen. Kommt bitte nach vorne.
Oh Gott.
Was?
Ach Gott, oh Gott.
Balsamik weiß ich.
Oh mein Gott.
So, die Wahl ist getroffen. Ihr seid zufrieden? Jetzt lüften wir das
Geheimnis.
Sandra?
Champignons und Parmesan.
Oh, das ist eine geile Kombi.
Erika?
Spargel und Emmentaler. Ich liebe Spargel.
Monika?
Spinat und Feta.
Erst was cooles, dann was komisches, dann was cooles und dann kommt wieder
was komisches.
Tom?
Ich werde heute nichts backen.
Und Theodor?
Lau und Bergkäse.
Ihr müsst es essen.
Die Jury wünscht sich von euch eine Quiche, in der ihr eure
Aromenkombination verarbeiten sollt.
Mittag ist gefragt. Ihr seid die fünf besten Hobbybäckerinnen oder Hobbybäcker
Deutschlands. Das heißt, das solltet ihr aus dem FF können.
Ob ihr ihn blind backt oder mit den Zutaten zusammen, das bleibt euch
überlassen. Achtet darauf, dass er durchgebacken ist. Die Zutaten für den
Mürbeteig befinden sich an eurem Backplatz.
Ihr müsst also spontan und ohne Rezept arbeiten.
Achtet darauf, dass euer Royal genug Bindung hat, zum Beispiel durch Ei.
Alle Zutaten hier vom Tisch können mit dem euch zugelosten Aromapaar kombiniert
werden. Aber achtet darauf, dass die beiden immer im Vordergrund stehen.
Ihr habt für diese Aufgabe zwei Stunden Zeit. Die gehen auf mein Kommando los.
Deshalb schnappt euch euren Teller und geht an euren Backplatz.
Oh weia.
Ich habe rote Beete bekommen und irgendwie eine Art Mozzarella. Ich kenne
mich mit rote Beete absolut nicht aus.
Deshalb wird das jetzt lustig.
Meine Aromenkombination ist Champignons mit Parmesan.
Finde ich erstmal ganz gut.
Ich werde es auf jeden Fall noch mit irgendwas anderem Gemüse kombinieren,
weil mir wäre das jetzt einfach zu wenig Gemüse.
Bergkäse vom Aroma her kann man gut in den Vordergrund bringen. Ich muss jetzt
aufpassen, wie ich dann Lauch kombiniere. Lauch kann schnell
untergehen. Nein, also ich bin ganz glücklich mit der Kombination, weil ich
liebe Spargel.
Und die große Schwierigkeit wird sicher, dass man den Spargel hinaus schmeckt.
Und Mürbeteig kann ich jetzt nicht komplett blind aus dem Kopf. Und ich
hoffe, ich werde das hinkriegen.
Mürbeteig aus dem FF, ja.
Nein, das wird auch interessant.
Vor allen Dingen, weil backt man es dann.
Ich habe es wirklich schon ein paar Mal gemacht, aber nie so bewusst, dass man
es auswendig gemerkt hat.
Und hier kommt jetzt auch schon mein Kommando.
Auf die Plätzchen, fertig, backt.
Für einen herzhaften Mürbeteig sollte man Mehl und Butter im Verhältnis 3 zu 2
nutzen.
Unsere Kandidaten und Kandidatinnen haben ja jetzt keine Rezepte zur Hand
bekommen. Das heißt, sie haben auch kein Mürbeteigrezept. Das bedeutet, sie
müssen Mürbeteig aus dem Gedächtnishalt, aus der Erfahrung her machen. Ich
glaube, das kriegen alle sehr gut hin, ja.
Eigelb und Wasser sorgen für die richtige Konsistenz.
Ich mache noch gefüllten Mürbeteig. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich gebe
jetzt mal Mehl und...
Butter, ein bisschen Zucker, ein bisschen Salz, vielleicht nur ein Ei.
Ich improvisiere jetzt einfach mal. Das wird irgendwas werden.
Nur nicht zu viel kneten.
Es ist ja so, bei der technischen Prüfung hat man ja schon ein bisschen
Druck, weil man absolut nicht weiß, was auf einen zukommt.
Und das ist jetzt diese Woche doppelter Stress.
Die Zutaten stehen fest.
Auch das Rezept?
Nein, ich habe den Würz einfach hier aus dem Gefühl heraus gemacht.
Und ja, ich bin gespannt, wie das wird.
Ich probiere einfach was.
Ja, also ich habe jetzt hier 300 Gramm Mehl in die Schüssel gegeben.
Und jetzt gebe ich, glaube ich, etwa 25 Gramm
Butter oder 100 Gramm. Ich schaue mal, vielleicht gebe ich da noch etwas mehr
rein, so wie es passt.
Planung ist alles.
Meine spontanen Ideen bis jetzt sind, dass ich sicher viel Emmentaler
hinzugebe in den Guss und die Spargel lege ich in eine Rosenspirale hinein und
das kombiniere ich zusammen mit der Zucchini.
Erika schichtet in ihrer Quiche viele hauchdünne Streifen grünen Spargel und
Zucchini zu einer Gemüsespirale, die von Speck und Emmentaler gekrönt wird.
Ich liebe Käse über alles und ich liebe auch Zwiebel oder Lauch, von daher ist
es eine sehr, sehr coole Kombi. Ich freue mich, was draus zu machen.
Theodors herzhafte Quiche soll mit Kürbiskernen im Mürbeteig punkten. Dazu
kombiniert er Lauchbergkäsefüllung, Honigbirnen und würzigen Chorizo-Crunch.
Ich versuche jetzt gerade multitasking zu sein.
Gleichzeitig röst ich noch Kürbiskerne, weil ich die gerne in den Teig mit
reinhaben möchte.
Was ist Sandras Trick?
Ich mache jetzt meinen Mürbeteig eigentlich genauso wie meinen
klassischen Plätzchenteig.
Monika denkt rustikal.
Ich gehe auf jeden Fall bei Spinat ein bisschen Richtung Speckwürfel.
Monika verarbeitet in ihrer spontanen Quiche-Kreation Spinat und Feta.
Dazu kombiniert sie Birnenkompott und karamellisierte Walnüsse.
Monika, den würde ich noch ein bisschen kneten, weil du siehst jetzt zum
Beispiel... dass der noch nicht richtig komplett glatt geknetet ist. Du siehst
jetzt hier zum Beispiel noch einen richtig großen Butterklumpen. Und wenn
du den dann nachher ausrollen willst, dann hast du an der Stelle einen
Butterklumpen und dann backt es nicht gleichmäßig. Wenn du den dann stürzen
willst oder rausholen willst aus deiner Quicheform, kann es sein, dass dir das
da reißt.
Wenn hier jemand reißt, dann ins Finale.
Geschmacklich habe ich noch keine Ahnung.
Vielleicht entsteht der Plan beim Backen.
So, ich habe jetzt hier Mehl, Butter, ein Ei.
Der Mürbteig kann passend zur Geschmackskombi mit Gewürzen verfeinert
werden.
Ich habe keine Ahnung von Rote Beete. Du hast keine Ahnung von Rote Beete?
Tut mir leid.
Noch nie Rote Beete gegessen? Ja, gegessen schon, aber...
noch nicht so richtig verarbeitet.
Kommt nicht so häufig vor, dass ich... Man muss ja sagen, von der Verbindung
her ist das so mein Favorit.
Das ist einfach... Es ist sehr, sehr, sehr schön zu verarbeiten. Vor allen
Dingen, das hier kann man immer schön mit Säure verbinden. Das finde ich
eigentlich ganz praktisch. Und der Burrata hat einfach eine geile
Konsistenz. Ich drücke dir die Daumen.
Dankeschön. Säure.
Säure noch.
Ich glaube, mit die herausforderndste Kombination ist beim Tom. Also Burrata
an sich hat wirklich wahnsinnig viel Eigenschmack. Da geht es wirklich in
allererster Linie um die Konsistenz. Und in der Kombination mit Rote Bete, die ja
gerne mal wirklich richtig schön herzhaft und süß-sauer abgeschmeckt
wird, ist das tatsächlich eine Kombination, die mit sehr viel
Feingefühl bearbeitet werden muss.
Na dann.
Auf Toms herzhafter Quiche werden rote Beete und Burrata vereint. Dazu gibt es
karamellisierte Walnüsse und frische Kräuter.
Gewürze und weitere Zutaten zur Ergänzung liegen am Tisch bereit.
Wie sauer, bitter, salzig oder einfach nur herzhaft die Quiche wird, liegt ganz
in den Händen der Kandidatinnen und Kandidaten.
Süßkartoffelpommes, äh, Süßkartoffelpommes.
Süßkartoffel-Zucchini, so ein grafisches Muster an die Pilze, so eine Einarbeit.
Ich glaube, das mache ich. Schaut bestimmt cool aus.
Ach ja, die Optik muss ja auch noch stimmen und den Aromenpaaren
entsprechen.
Ja,
Quiche, Standardprogramm, zu Hause.
Nein, ich habe noch nie eine Quiche gemacht. Ich glaube, ich habe noch nie
eine gegessen. Aber du hast schon mal eine Tatform mit Mürbeteig ausgekleidet.
Ja. Okay, und das verbinden wir jetzt mit so einer Art Auflauf.
Die stocken muss die Masse. Die stocken muss die Masse. Diesen klassischen
Nudelauflauf. Ich glaube, Monika hat zwei Schwierigkeiten.
Sie hat noch nie eine Quiche gegessen, sie hat noch nie eine Quiche gemacht. Es
ist natürlich von Vorteil, wenn man schon mal Geschmackskombinationen
gemacht hat, also ein bisschen rumexperimentiert hat, was funktioniert,
was funktioniert nicht.
Ich bin sehr gespannt, was da am Ende bei rauskommt.
Nein, grünen Spargel muss man nicht schälen. Man kann ihn allerdings in
schöne, hauchdünne Streifen schneiden.
Ja, und aus den Strängen lege ich dann die Spirale, mithilfe der Zucchini.
Theodor setzt auf Röstaromen.
Ich kenne das mit dem Grill.
Auf dem Grill mache ich auch so Frühlingszwiebeln. Erst nach dem
Anrösten wird geschnippelt.
Anders als bei Sandra.
Zuhause werfe ich einfach irgendwas in die Pfanne oder in den Ofen und gucke,
was dabei rauskommt. Von daher ist es eigentlich ganz cool, weil es mache ich
zuhause auch nicht anders.
Ich hoffe, die Jury ist genauso genügsam wie meine Familie.
In Sandras spontaner Quiche-Rezeptur treffen Champignons und Parmesan auf
Zwiebeln, Gemüsestreifen und Pinienkerne.
Wie man sich bettet, so backt man.
Noch 75 Minuten.
Es geht um die Wurst.
Sollen wir mal probieren, wie scharf die ist?
Das ist ja die spanische Paprikawurst.
Meine Idee, die eher als Crunch zu verwenden, das heißt, ich werde sie
jetzt recht gut auslassen.
Und im eigenen Fett scharf anbraten.
Monika setzt auf traditionellere Zutaten.
Also ich mache gerade die Füllung und ich glaube, ich gebe dann da zu Speck,
Zwiebeln und Knoblauch den Spinat.
Und dann vielleicht noch ein bisschen Sahne und Schmand.
Und dann vielleicht in die Form.
Ich weiß es nicht so ganz genau.
Backen ist Formsache.
Ich mache jetzt einfach meine Pilz-Zwiebel-Füllung. Die werde ich
jetzt anbraten zusammen.
Das Fett bringt halt noch ein bisschen mehr Aroma rein.
Deshalb noch was Speck.
Ist immer gut. Ein bisschen Fleisch.
Nicht-Vegetarier sind hier im Vorteil.
Ich fang gleich an zu weinen aus zwei Gründen. Von der Aufgabe und von der
Zwiebel.
Mürbteig muss kühlen.
Aber irgendwann ist auch mal genug.
Ich roll den Mürbteig jetzt mal aus und pack ihn dann in meine Kartform.
Immerhin etwas, worin die Backenden geübt sind.
Sandra ist fix da vorne, Mensch.
Und sie wählt eine rechteckige Quiche-Form.
Hier gibt es ja seitens der Jury keinerlei Vorgaben. Der Klassiker ist
allerdings rund.
Einen Mürbeteig sollten alle fünf auf jeden Fall hinbekommen. Das dürfte nicht
die Schwierigkeit sein.
Schwieriger wird es wahrscheinlich bei der Royal, also dem Guss, mit der
nachher stockt. Aber der Mürbeteig muss sitzen.
Und zwar in der Form.
Möglichst ohne Risse und Bruchstellen.
Einstippen und bei Bedarf vor dem ersten Backgang beschweren.
Der Teig ist viel zu weich, aber muss ich jetzt mitleben.
Tatsächlich wählen alle die Blindbackvariante mit Backerbsen.
Nächste Aufgaben haben wir ja nicht so oft hier im Backzelt, deshalb freuen wir
uns hier vorne, die Jury und ich natürlich ganz besonders.
Ist ja auch nicht mehr lange hin.
Halbzeit, ihr habt noch eine Stunde.
Oh Gott, oh Gott.
Es ist doch schon Halbzeit.
Oh Gott.
Wie immer knapp, würde ich sagen, bin ich in der Zeit, ja?
Genauer gesagt in der Royalzeit.
Ich bin jetzt an meinem Guss.
Den mache ich aus Eiern, aus Crème fraîche und aus Sahne.
Als Grundstoff und Kit für die eigentlichen Geschmacksträger.
Hier drin sind bisher nur 200 Gramm Creme Fraiche, fünf Eier und ein Schwab
Sahne. Die Masse wird beim Backen stocken. Aber schmeckt's auch?
Weiß nicht so genau, ob ich das mag oder nicht.
Was treibst du da eigentlich?
Das weiß ich doch selber nicht.
Darf ich? Ja, bitte.
Bitte eine ehrliche Meinung.
Lecker.
Wie überrascht der ist, gell?
Ich will noch ein bisschen Knoblauch reinmachen.
Noch mehr Knoblauch? Ja.
Nachdem der Mürbteig beim ersten Backen unten geblieben ist, muss man dafür
sorgen, dass er auch durchbackt.
Ja, das ist vorgebacken. Jetzt würde ich ihn einfach nochmal so weiterbacken ohne
die Erbsen.
Denn ob der Boden wirklich durch ist, merkt man sonst erst beim Anschnitt.
Etwas Farbe kann er bei allen noch vertragen.
Ja, ist schon wieder so fettig, aber es hat auch gefühlt nur Butter drin.
Zeit fürs Abschmecken der Royal.
In die Füllung habe ich jetzt noch die rote Beete gegeben, einfach damit sie
auch so ein bisschen die Farbe bekommt. Und bei dem Saft entscheide ich jetzt,
ob ich da noch ein bisschen was dazu gieße.
Ja, den braucht's.
Aber nicht zu viel Flüssigkeit.
Das Ding muss stocken.
Und jetzt gebe ich noch den Parmesan dazu.
Ich kriege mir das jetzt zurecht, dass ich nachher noch weiß, was ich getan
habe.
Man muss ja auch mal vorkosten, das ist ganz wichtig.
Lecker.
Allerdings verändert der Käse beim Backen seine Charakteristik.
Was meint die Schweizerin?
Man kann es essen, aber ich habe wirklich nicht gerne Käse.
Purata wurde erst 1956 erfunden.
Von der Konsistenz ziemlich interessant.
Geschmacklich jetzt nicht wirklich käsig.
Es schmeckt eigentlich beides fast nach nichts.
Purata sollte leicht süßlich schmecken, niemals sauer.
Das darf jetzt noch einen Moment schmoren.
Das Anrösten des Gemüses muss in der Pfanne erfolgen.
Im Ofen verbrennt es höchstens noch von oben.
Ich habe das Gefühl, ich habe gerade zu viele Zwiebeln am Start.
Was kommt in die Royal?
Was darunter?
Ich habe jetzt die Birne drin, die kommt ja unten bei mir als Grundlage in meiner
Quiche. Ich will sie jetzt ein bisschen longieren, beziehungsweise ein bisschen
weich kochen.
Die Herangehensweisen an die Verarbeitung der Frucht- und
Gemüsesorten variieren stark.
Ich mache das jetzt einfach so nach Gefühl, so Zucchetti, dann wieder
Spargel, so wie es mir gerade passt.
Backen nach Gefühl und nicht nach Rezept. Das ist schon die Königsklasse.
Man darf bei all den Gedanken an die Füllung aber nicht den Boden vergessen.
Der muss genau im richtigen Moment befüllt werden.
Die Butter fließt einfach schön raus. Ich hätte doch noch Zucker reinmachen
sollen.
Wird's nicht durch?
Ja, ne?
Gibt halt wieder rohen Teig.
Beim Tom.
Ich glaube, das passt gut so.
Ran an die Muster, also wer welche legen will. Wer darauf verzichtet, wird nicht
automatisch ausgemustert.
Ich ordne jetzt die Süßkartoffeln und die Zucchini grafisch an. Und dann kommt
die Pilzfüllung dazwischen. Dann kommt es auch schon ab in den Ofen, weil ich
denke, ich muss gleich anfangen zu backen.
Mein Tag sollte anfangen zu backen, damit sie auch noch durchgebacken wird
in der Zeit.
Alle Zutaten sollte man später in jedem angeschnittenen Stück wiederfinden.
Also exakt auslegen.
Oder Kelle drauf und fertig.
Ob Theodors Chorizo Crunch beim Backen auch schön
knackig bleibt?
So, dann nehme ich meinen Käse, den ich gerieben habe.
Ja, genau.
Im letzten Moment kommt er mit der Royale in Berührung.
Ich habe hier mein Gussroyal und Käse, was ihr auch bindet. Von daher brauche
ich gar nicht so viel.
Ihr Lieben, es duftet schon gar köstlich. Und ich habe auch schon das
Besteck für die Jury geputzt. Ist nicht mehr lange, ihr habt nur noch 30
Minuten.
30? Gibt's noch?
Wird auf jeden Fall spannend.
Ich bin gespannt, ob das alles noch so hinhaut. Vor allem mit dem Rauslösen.
Ich habe noch nie in einer eckigen Form gebacken.
Ja, ich mache die Füllung rein.
Es nützt nichts, es nützt nichts.
Nicht nur geschmacklich sollte alles passen, sondern auch das große Ganze.
Ja, es ist eben viel zu hoch.
Das passt halt überhaupt nicht, aber es schrumpft ja noch etwas ein beim Backen.
Aber es ist halt trotzdem nicht optimal.
Doch sobald die Quiche im Ofen ist, kann man nicht mehr viel an ihr herumdoktern.
Wesentliche Anpassungen müssen zuvor erfolgen.
Die wird jetzt erstmal durchgebacken und ich hoffe, dass ich jetzt ein bisschen
Deko machen kann.
Die das Geschmackserlebnis der Aromen kreativ aufnimmt. Denn die Backzeit ist
ja keine Ruhezeit.
Es riecht herrlich.
Es schaut auch ganz nett aus. Ich mag die Backfarbe.
Und jetzt mache ich mal den Rest weiter.
Sollten die Kies...
Was die Punktevergabe der Jury betrifft, nahe beieinander liegen, könnte die
Dekoration den Unterschied machen.
Oh, wie süß.
Herzlöcher im Käse.
Herzlöcher Käse. Herzlöcher Käse.
Herzlich und herzhaft.
Pass auf deinen Rand auf.
Und passt auf alles auf.
Es läuft roter Saft aus meiner Quiche.
Das ist jetzt nicht so geil, weil der Möb-Text jetzt natürlich total
aufweicht.
Und es sieht auch nicht schön aus. Vor allem, weil es nur die eine Seite ist.
Ja, die Jury hat euch überrascht mit dieser Aufgabe. Ich bin gespannt, ob ihr
es schafft, die Jury zu überraschen. Ihr habt nur noch 10 Minuten.
Ui, ui, ui.
Oh Gott.
Im Ofen geht alles seinen Gang. Aber wie sieht es auf dem Herd aus bei Erika
Spargel? Die werden jetzt mit Butter angedünstet und dann rolle ich die auch
noch so rum.
Die Wahrheit über die Quiches erfährt man erst, wenn man sie aus dem Ofen
holt.
Ich glaube, es ist alles gestockt, außer hier der Saft. Selbst der Saft ist ein
bisschen gestockt.
Vielleicht wird das Ganze im Frost da fester.
Monikas Quiche benötigt eine andere Nachbehandlung.
Ich glaube, die vertrocknet ein bisschen die Backfarbe.
Also zurück in den Ofen.
Das ist auch mehr Harakiri, ehrlich gesagt.
Oder auch Harakishi.
Die Füllung scheint gestockt zu sein.
Nicht ganz unwichtig bei einer Quiche.
Die Quiche ist jetzt fertig gebacken. Ich hoffe, die Backfarbe stimmt am Rand.
Ich finde, die Backfarbe ist nicht anders als davor, aber ich habe mir eine
Risse.
Mega. Also es hat sich absolut rentiert.
Schauen wir jetzt mal nichts dazu.
Mörbteig bricht schnell beim Backen und beim Herausnehmen.
Vor der Jury ist dies so gut wie nie kaschierbar.
Also Vorsicht.
Ja, fettig, wie auch immer, heißt, das ist niemals durch und der Teig ist auch
nicht besonders mürbe.
Mir ist ein bisschen Füllung mit rausgelaufen.
Da ist etwas Füllung rausgelaufen und das kratze ich jetzt weg.
Der Jury läuft schon das Wasser im Munde zusammen.
Nur noch ein paar Sekunden habt ihr.
10 9 8
7 6 5
4 3
2
Und Schluss! Hände weg vom Gebäck!
Erika!
Geschafft!
Ich hab echt viele Nerven gelassen jetzt in den letzten zwei Stunden.
Ich hab echt wieder Bammel vorm Teig und geschmacklich muss man abwarten.
Ich hoffe, dass die innen auch gestockt ist und dann auch die Geschmackskombi
der Jury mundet. Was ist los? Bist du schon wenig getrunken? Das ist nicht
durchgebacken.
Überraschung!
Die Rezepte dieser Aufgabe finden Sie natürlich auf dasgroßebacken.de im
Internet. Und wir starten jetzt hier mit einer Verkostung und wir legen los bei
Erika.
Ich habe den grünen Spargel und den Emmentaler gezogen. Und unten befinden
sich wenig Speckwürfel, Emmentaler Käse und karamellisierte Zwiebeln.
Und dann habe ich einen Guss gemacht, in dem ist ebenfalls etwas Emmentaler Käse.
Es sollte natürlich auch dekorativ aussehen und das tut deine Quiche auf
jeden Fall.
Das gefällt mir sehr gut.
Hier oben kann man schön den Rand sehen.
Der ist gleichmäßig.
Du hast es sehr, sehr schön fantasievoll umgesetzt. Von außen gefällt es mir sehr
gut.
Spargel und Zucchini, beide, die gerne auch Wasser in sich tragen. Von daher
ist es hier in der Mitte noch ein bisschen weich.
Aber soweit ich das hier unten sehen kann, ist der Boden durchgebacken und
das ist auf jeden Fall wichtig.
Üppig, dieser grüne Spargel da drin. Er hat eine wunderschöne Textur. Er ist
nicht verkocht, sondern er hat immer noch einen wunderschönen Biss.
Geschmacklich hervorragende Arbeit.
Ein sehr schöner Mürbeteig, den man gut essen kann.
Was mir gut gefällt, ich habe immer tatsächlich den Spargel und den
Emmentaler im Mund.
Vielen, vielen Dank. Danke.
Ich habe die Zutaten Spinat und Feta gezogen und habe dann nur einen
Birnenkompakt gemacht, das mit Rosenpfeffer abgeschmeckt und mit Feta
und karamellisierten Walnüssen.
Optisch für mich gut gelungen.
Ich hätte tatsächlich aber auch noch so ein bisschen mehr von dieser
eigentlichen Quiche gesehen.
Von der Backfarbe her auch da vollkommen in Ordnung.
Beim Anschnitt kann man jetzt schön deine Schichtung sehen. Ich habe hier
unten den Bohnen, der durchgebacken ist. Dann kommt diese Spinatschicht, die gut
gestockt ist, die läuft nicht aus.
Das Einzige, was man wirklich hat als erstes Aroma, ist der Feta.
Dann kommt lange nichts.
Und dann kommt der rosa Pfeffer und so ein bisschen von der Birne. Der Spinat
geht leider gänzlich verloren.
Die Birne ist sehr lecker mit dem Feta.
Die Konsistenz von dem Spinat ist auch sehr gut, aber man schmeckt ihn halt
überhaupt nicht.
Vielen lieben Dank. Danke.
Meine beiden Zutaten waren Lauch und Bergkäse. Diese habe ich in die Quiche
mit eingebaut. Und als kleiner Crunch habe ich noch Schritzwürfelchen sehr
krosch angebraten.
Mürbteig, auch bei dir sauber abgeschnitten.
Das ist wirklich ein gleichmäßiges Bild.
Optisch jetzt nicht spektakulär, aber auch sehr ansprechend.
Hervorragende Arbeit. Man sagt ja ganz gerne, das Auge ist mit. Und bei dir ist
es definitiv auf den Punkt getroffen.
Dankeschön.
Lauch und Bergkäse sind definitiv herauszuschmecken. Das ist genau auf den
Punkt getroffen. Der Mürbeteig ist hervorragend gebacken.
Es schmeckt verdammt lecker.
Dankeschön. Du hast ja auch Birne mit drin.
Das hat man tatsächlich so ab und zu, dass diese Süße kommt. Aber was du gut
gemacht hast für mich, dass man deine ganzen Komponenten immer mal wieder
schmeckt. Vielen Dank.
Dankeschön.
Ich habe rote Beete und Burrata gezogen. Die befinden sich auch so in der Quiche.
Und ansonsten sind noch karamellisierte Zwiebelringe und Walnüsse drin.
Der Mürbeteig ist oben gerade abgeschnitten. Allerdings, wenn man das
Ganze dann anfängt zu drehen, dann kommt man zu diesem Part.
Da kam eine mir unerklärliche rote Flüssigkeit beim Backvorgang raus.
Rote Beete färbt halt intensiv.
Aber das fällt natürlich sofort ja auf.
Optisch wäre sie noch ausbaufähig.
Die Farbe von außen von einem Mürbeteig ist gut.
Goldgelb sollte er sein. Er ist natürlich hier das ein oder andere Mal
auch gerissen.
Hier vorne kann man es wirklich gut sehen, weil es wirklich glasig ist.
Hier hinten ist es schön durchgebacken. Die Royal ist gestockt und der Anschnitt
gefällt mir gut.
Beim nächsten Mal einfach noch länger in den Backofen lassen.
Die Burrata hätte in den letzten fünf Minuten auf die Quiche draufgelegt
werden müssen. Weil wenn du den eine halbe Stunde lang backst, der kriegt
dann so eine Konsistenz wie Feta. Und das ist tatsächlich für mich dann eher
nicht das, was ich eigentlich hätte haben wollen.
Du hast das wirklich geschmacklich sehr gut gelöst. Gerade die rote Beete ist
immer da vom Geschmack. Mit einer Royal, die wirklich auch eine schöne Konsistenz
hat. Das lässt sich sehr gut essen. Das ist gut abgeschmeckt.
Schade, dass es unten tatsächlich so leicht glasig ist. Aber da ist ganz,
ganz viel Richtiges drin.
Vielen Dank. Ich
habe
Champignons und Parmesan gezogen und ich habe mich für noch ein bisschen
Gemüsebeilage entschieden.
Da habe ich dann ein grafisches Muster aus Zucchini und Süßkartoffeln gemacht.
Farblich sehr ansprechend, schöne Backfarbe oben am Rand. Einfach darauf
achten, dass es noch gleichmäßiger ist.
Das Dekorative hast du wirklich zu 100% erfüllt. Was mir auf jeden Fall auch
sehr gut gefällt, ist die wirklich wunderschöne Backfarbe.
Wenn man den Anschnitt anguckt, dann sieht man, dass der Boden auch bei dir
so leicht glasig ist.
Der Mürbeteig ist zu dick, weil du hast hier fast tatsächlich das Verhältnis 1
zu 1 von Teig zu Füllung.
Von der Füllung her, sowohl die Pilze als auch der Parmesan sind hervorragend
rausgearbeitet. I-Tüpfelchen geschmacklich für mich ist das mit der
Süße, weil das tatsächlich die beiden Sachen perfekt miteinander kombiniert.
Das, was du umsetzen musstest, Champignons, Parmesan sind auf jeden
Fall immer zu schmecken.
Dazu die Zucchini und die Süßkartoffel auf den Punkt.
Vielen Dank. Vielen Dank. Dankeschön.
Was für eine tolle Verkostung. Ja, bei der ersten Aufgabe hattet ihr keine
Ahnung, was auf euch zukommt. Und ich kann euch sagen, bei der zweiten auch
nicht. Ja, wir machen weiter mit der technischen Prüfung.
Bei der technischen Prüfung bekommt ihr immer ein Überraschungsrezept, was ihr
genau wie es da steht nachbacken sollt. Ihr dürft euch schon mal mit den Zutaten
vertraut machen. Deckt sie bitte jetzt auf.
Ohne Rohrzucker, ohne Zucker und Agave-Dickstuff.
Boah, es wird auf jeden Fall ziemlich dick. Vielleicht geht es Richtung
Weihnachten oder sowas.
Es hat viel Butter.
Ach, Hefe und so ein Glas Milch.
Wären es Kekse? Keine Ahnung.
Wir backen einen Keks.
Butterkeks. Also wir bestreichen was, müssen es zuschneiden und es wird was
Rundes werden.
Ich bin froh, dass es kein Lineal drin liegt. Das ist immer gut für mich. Eine
Zimtschnecke.
Könnte es eine Zimtschnecke sein?
Eine Zimtschnecke?
Nein.
So ratlos haben wir euch noch nicht gesehen.
Eure Synapsen arbeiten, glaube ich, auf Hochtouren. Was möchte die Jury von
euch? Dreht mal das Rezept jetzt um.
Ah, niederländische Waffeln.
Niederländische Strohwaffeln sagen mir gar nichts.
Ich habe noch nie von dem Gebäck gehört.
Oh, sind das diese ganz dünnen? Die sind ganz, ganz dünn. Ganz dünn, mit Karamell
innen drinne? Die so zusammen?
Die sind richtig lecker.
Oh, ist das gemein.
Ich hab so das Gefühl, dass uns das nochmal an unsere Grenzen bringen soll.
Ich mag Überraschungen.
Aber diese Woche bin ich durch mit Überraschungen.
Es ist richtig köstlich.
Niederländische Strohwaffeln wünscht sich die Jury von euch. Und ich glaube,
diese Waffeln gehören zu Christian wie sein Bart, munkelt man, oder?
In meiner Jugend war ich regelrecht süchtig nach diesem Gebäck. Wenn man es
auf eine heiße Tasse Kaffee oder Tee legt, bekommt die Füllung eine
hervorragende Konsistenz. Gut, die Tasse, die sparen wir uns. Aber was wir
von euch haben wollen, sind drei identische Exemplare.
Ihr müsst einen speziellen Hefeteig herstellen.
Wichtig ist, dass ihr die Waffeln sofort ausstecht und waagerecht teilt, bevor
das Gebäck abkühlt. Und natürlich darf die Füllung nicht austreten.
Während der technischen Prüfung ist die Jury natürlich nicht hier im Zelt. Ihr
habt jetzt 70 Minuten Zeit, den Garten zu erkunden. Und wir wünschen euch ganz
viel Erfolg.
70 Minuten, denkt ihr. Oh gut, das ist ganz schön kurz. Es ist ja auch eine
Speed-Challenge.
Also, auf mein Kommando geht's auch sofort los.
Auf die Plätzchen, fertig, backt.
Für den Hefeteig muss der Ofen auf 50 Grad vorgeheizt werden.
Parallel dazu wird die Butter zum Schmelzen gebracht.
Mehl, brauner Zucker, Zimt und Salz werden vermengt.
Ich kenne diese Waffeln überhaupt nicht. Ich bin jetzt sehr gespannt, ob das was
wird und was da am Schluss rauskommt dabei.
Es ist ein spezieller Hefeteig, also kein normaler, weil er hat geschmolzene
Butter drin und auch Rohrzucker und Zimt und Ei hat er auch noch drin.
Strohwaffe sind im Endeffekt ein ganz dünner Waffelteig, der besteht aus einem
Hefeteig und der wird gefüllt mit einem Sirup.
Das Besondere bei diesem Gebäck ist tatsächlich der Hefeteig. Dieser ist
jetzt nicht sehr fluffig, allerdings wird er auch mit Braunzucker
hergestellt. Er muss aber einen Tick gehen, obwohl die Waffeln nachher ganz
dünn sein werden.
Verschwenderisch dürfen die Backenden nicht mit den Zutaten umgehen. Sie sind
genau abgemessen für drei Vorzeige und zwei Testwaffeln. Wie es sich für eine
technische Prüfung ziemt.
Apropos ziemt. Und eine kleine Prise Salz.
Vermischen wir.
Das Gleiche mache ich jetzt dann auch mit Mehl und Hefe.
Ach, Milch und Hefe natürlich.
20 Milliliter Milch stehen zur Verfügung.
Jetzt löse ich die Hefe in der kalten Milch auf.
Und die kommt dann.
Zu meiner Mehlmischung.
Der Hefeteig. Nach dem Mürbteig von eben schon der zweite Standard, den die
Kandidatinnen und Kandidaten beherrschen müssen.
Ich gebe dir Rührei.
Ein Gramm Ei brauchen wir noch. Ein Gramm, sonst wird es bestimmt nichts
werden. Ich kenne diese Rezepte.
Genau 20 Gramm Ei sollen zusammen mit der geschmolzenen Butter in den
Hefeteig.
Bevor man später selbst Hand an den Teig legt, kommen zuerst die Knethaken des
Handrührgerätes zum Einsatz.
Der Teig knetet jetzt mal.
Soll zu einem glatten Teig geknetet werden. Am Schluss nochmal ein bisschen
mit den Händen nachkneten.
Wie ein normaler Hefeteig sieht das aber nicht aus.
Ist euer Teig auch so glänzig?
Ja, ganz pickig.
Pickig bedeutet übrigens klebrig.
20 Minuten sind schon vorbei.
Rein damit.
Ofen aus.
Auf keinen Fall ohne Tuch. Und 30 Minuten.
Bedecken oder abdecken?
Bedecken.
Der Teig für die Waffeln ist im Ofen, der darf jetzt ruhen oder gehen.
Wie immer beim Hefeteig gilt es darum, die Ruhezeiten zu beachten.
Hefe muss arbeiten, Hefe muss sich entspannen können, weil ansonsten das
Gebäck nachher nicht die gewünschte Qualität hat.
Bei der Herstellung von dem Sirup ist eigentlich nur darauf zu achten, dass
der Agavendicksaft am Anfang so ein bisschen vor sich hin köchelt und der
braune Zucker sich langsam auflöst. Man muss wirklich bei den Temperaturen
darauf achten, er soll flüssig bleiben, weil sonst kann man ihn nicht richtig
einfüllen. Aber er darf natürlich nicht verbrennen, dann kriegt er Bitterstoffe
und wird ungenießbar.
Die Konsistenz bei dem Sirup ist wünschenswert, wenn sie richtig schön
cremig ist. Das heißt, wenn man diese Waffel auseinander bricht, dann hat man
diese wunderschönen Fäden von dem Sirup.
Der Sirup besteht aus Agavendicksaft, dann brauner Zucker und Butter.
Ein echtes Naturprodukt.
Ich glaube einfach, dass man darauf aufpassen muss, dass es nicht zu dunkel
wird, weil wahrscheinlich geht es irgendwann ganz schnell, dass es einfach
dann bitter wird.
Lieber einfach dabei bleiben schauen, wenn der Zucker geschmolzen ist und dann
Hitze reduzieren und mal auf Nummer sicher gehen.
Theodor kümmert sich rührend.
Oh, sieht das gut aus.
Aber es ist noch nicht aufgelöst. Ich habe diese Waffeln.
Das ist geil.
Es ist echt leicht, wenn du die Waffeln einfach kaufst und dann in den Toaster
steckst. Und dann sind die warm und fluffig und lecker.
Du bist auf einem guten Weg.
Ja, das wird.
Das wird.
Das wird.
Das ist jetzt entspannt. Die nächsten 15 Minuten werde ich jetzt einfach nur
rühren.
Hier ist es bald.
Ich schaue nur, ob es noch Zuckerkristalle hat.
Also indem ich so mache, sehe ich es hier so. Also es hat noch ganz kleine,
aber die sind bald aufgelöst.
Die Zuckerkristalle sind etwas hartnäckig. Ich habe die fast jetzt
aufgelöst schon.
Aber nichtsdestotrotz, wir haben noch ein bisschen Zeit. Das heisst, ich lasse
es nochmal 5 Minuten.
Kurzer Löffelcheck.
Sieht gut aus.
Gute kommt rein.
So, ich mache jetzt die Butter da rein. Fertig. Ich gebe nämlich jetzt auch die
Butter dazu.
Kurz, verdammt, die Zeit geht so schnell. Ihr habt schon Halbzeit. Nur
noch 35 Minuten.
Ja, mal kurz zusammenrechnen, das könnte, also 35 Minuten.
10 Minuten für die Zubereitung des Teigs, sagen wir 15 Minuten.
5 Minuten gehen muss mein Teig noch.
Dann haben wir 30 Minuten über, davon müssen wir 15 Minuten backen. Dann sind
wir bei 45 Minuten.
Und dann hätte ich theoretisch und praktisch 30 Minuten.
2 Minuten pro Waffel schneiden und füllen und schichten.
Dann haben wir noch...
25 Minuten Zeit.
Da müssten noch 5 Minuten übrig bleiben.
Also ich denke, das reicht schon.
Sollte eigentlich machbar sein, ja.
Aber nicht übermütig werden.
Nicht umsonst wird diese Aufgabe erst eine Woche vor dem Finale gestellt.
Boah, ist normal, dass er Butter gelassen hat.
Die Butter hat sich ein bisschen getrennt vom Teig. Also er ist auf jeden
Fall luftiger geworden, das spürt man.
Ich wiege jetzt 66 Gramm. Ich mache jetzt eine Kugel, drücke die etwas flach
und jetzt kommt die ins Waffeleisen.
Mein Tipp beim Backen einer Waffel, möglichst mittig den Teig in das
Waffeleisen geben, gut zusammendrücken, etwas Geduld haben und dann vielleicht
nur ein oder zwei Mal kurz aufmachen, um zu gucken, ob die richtige Backfarbe
erreicht ist.
Wenn der Teig fertig ist und die Waffel gebacken ist, muss sie in einem
Bruchteil von Sekundenmaße sofort ausgestochen werden, halbiert werden.
Beim Befüllen der Waffeln muss man nur aufpassen, dass der Sirup die richtige
Konsistenz hat.
Das Ganze nicht zu doll füllen, das ist Austritt. Und man muss, wenn man den
Deckel oben rauf legt, es so ein bisschen drehen, damit sich die Füllung
gleichmäßig verteilt.
Ans Waffeln, so flach wie die Landschaft.
Die Waffel muss jetzt zwei bis drei Minuten backen und dann sollte sie gut
sein.
Okay, guck mal.
Ich glaube, ich hätte sie fester zudrücken müssen.
Ah ja.
Ich glaube, die kriegt nur ein paar Sekunden mehr, dass die eine schöne
Backfarbe kriegt.
Kriege ich aber auch keine Backfarbe. Ich kann es noch einmal.
So.
Die anderen müssen, glaube ich, noch etwas dunkler werden.
Und von der Größe her?
So, direkt ausstechen stand da.
Und jetzt machen wir hier nämlich hokus pokus schneiden.
Jetzt müssen wir das auch noch ausschneiden, das Ding. Oh, das ist kein
Messer.
Oh mein Gott.
Schande. Oh Gott, oh Gott, oh Gott.
Drei Waffeln müssen den Teilungsprozess überstehen, ohne zu zerreißen.
Heißes Was?
Ein wahrlich heißes Eisen.
Boah, ist das Ding heiß.
Nur so ist die Waffel noch gut teilbar.
Durch sollte sie aber sein.
Schnell Sirup drüber, bevor es jemand merkt.
So, jetzt kommt die Glasur drauf, also der Sirup.
Gleichmässig und nicht zu dick auftragen, so dass der Sirup die ganze
Fläche bedeckt, ohne durchzusuppen.
Deckel drauf und gut.
Und jetzt?
Probieren. Bei dem Wort probieren bin ich schon wieder da.
Sehr gut.
So.
Also.
Wir machen jetzt hier die Probe aufs Exempel, ne?
Kann ich schon mal sagen, mehr Füllung.
Aber ist schon lecker.
Es schmeckt.
Erika, ich habe ein gutes Gefühl.
Jetzt kommt der erste richtige Typ Waffel.
Die sollte schon Verkostungsqualität haben.
So, der kommt jetzt rein.
Meine erste Waffel ist zu flach gewesen, deswegen lasse ich jetzt die andere
etwas dicker.
Ja, ich habe jetzt die Waffel einmal halbiert, den Sirup drauf und...
Vielleicht ist das jetzt fertig. Ich weiß nicht, ob das so aussehen soll.
Damit das Gebäck gleichmässig bäckt, muss man immer gut zudrücken. Man darf
es nicht zu weit nach hinten und zu weit nach vorne. Weil vorne geht mehr Luft
raus als hinten, habe ich das Gefühl.
Beim Probeexemplar habe ich gelernt, dass es eher drei Minuten braucht zum
Backen.
dass ich den Teig möglichst weit hier vorne an der Kante platziere, weil die
Seite ist halt super dünn im Vergleich zu hier. Von daher versuche ich das
jetzt damit ein bisschen zu minimieren zumindest, damit man es einfach noch
schön schneiden kann. Und ausstechen muss ich ja jetzt auch noch.
Sandra backt recht großflächig und produziert dadurch mehr Verschnitt.
Die Waffelränder sind nur noch zum Eigenbedarf verwendbar.
Eins, zwei, drei, vier, fünf.
Bei so dünnen Waffeln macht jede Sekunde im Waffeleisen einen Unterschied.
Sobald die Teile auf der Arbeitsfläche liegen, muss es schnell gehen.
Also das ist schon mal ein Exemplar nach zumindest meinem Geschmack. So muss es
weitergehen.
Also jetzt mal im Ernst, das ist wie so eine Herz-OP, glaube ich.
So ist das, wenn man sich eine Aufgabe zu Herzen nimmt.
Funktioniert das, Sandra?
Ja. Nein.
Scheiße.
Scheiße.
Mist. Ihr macht was mit uns. Das sieht sich ja erstmal relativ entspannt, das
Rezept, aber es ist echt übel.
Und es ist schade um jedes Gramm Teig, das abgeschnitten wurde.
So. Das ist jetzt die zuckerreduzierte Variante.
Sieht gut aus, von oben.
Klar, man kann natürlich darauf spekulieren, dass Christian die Dinger
so schnell im Mund hat, dass Betty vorher gar nicht draufschauen kann.
Mit dem Exemplar bin ich jetzt nicht ganz so zufrieden, weil ich habe hier
extrem dünn geschnitten und es splittert schon so ein bisschen an der Kruste
quasi hoch.
Erstmal parallel nasche ich ein bisschen.
Das schmeckt echt lecker.
So.
First Exemplar.
Im Total haben wir drei Exemplare nötig. Wie der Holländer sagen würde, man
braucht schon sehr viel Fingerspitzengefühl für dieses Gebäck.
Und eigentlich auch Zeit.
Ach, es duftet nach hell like your waffles.
Ihr habt nur noch 10 Minuten.
Noch 10 Minuten, es sollte soweit klappen.
Ich glaube nicht, dass ich alle 5 Exemplare backen kann in der Zeit.
Ich bin jetzt maximal angespannt und jetzt darf nichts mehr schief gehen. Es
muss nur alle was werden.
Und ein einziger ungerader Schnitt kann das ganze Gebäck verderben.
Wobei. Das Halbieren geht immer schnell voran.
Übung macht eben doch den Meister und die Meisterin.
Mein Rand ist so ein bisschen abgefressen, also so ein bisschen uneben
und zackig, bin mir nicht sicher. Wahrscheinlich soll der ganz glatt sein.
Es ging aber jetzt einfach nicht schöner mit dem Schneiden.
Das ist gerade meine dritte Waffel, meine dritte ordentliche Waffel. Ich
habe gerade nochmal die Temperatur hochgestellt, dass ich wenigstens die
vierte noch schaffe.
Aber es wird eng.
Falls ihr jetzt noch was improvisieren müsst, ihr habt nur noch zwei Minuten.
Ich hoffe, dass ich die jetzt noch fertig kriege, die letzte Waffe.
Das wird sportlich sein.
Ihr Lieben, die letzten Sekunden brechen an.
Zehn.
7, 6, 5,
4, 3,
2,
1 und Schluss. Hände weg vom Gebäck.
Wer schlägt die Konkurrenz mit seinen eigenen Waffeln?
Das entscheidet die Jury.
Ich bin mittelmäßig zufrieden.
Ich sehe mich schon irgendwo weiter hinten heute.
Ich hoffe auf jeden Fall sehr, dass sich meine sehen lassen können. Ich brauche
definitiv Punkte.
Wenn ich die anderen so angucke, sind meine auf jeden Fall so hell.
Dafür sind sie gut gefüllt.
Wird einer der letzten Plätze werden, vermutlich. Aber gut, nehmen wir jetzt
so hin.
Bringt jetzt bitte eure Waffeln nach vorne und stellt sie hinter euer Foto.
Es wäre gut, wenn wir wenigstens punktemäßig nah beieinander sind, dass
der Abstand zu den anderen nicht allzu groß wird.
Es freut mich schon ein bisschen, dass die Backfarben von allen ein bisschen
anders sind.
Ich brauche auf jeden Fall jeden Punkt. Ich glaube halt nicht, dass ich mich
weit vorne platzieren konnte.
Ich freue mich jetzt gleich bei der Verkostung. Wird Christian sich ja
verwandeln? Wahrscheinlich in einen kleinen Jungen.
Herzlich willkommen zurück, liebe Jury.
Dann fangen wir mal an, oder?
Fangen wir rechts an.
Drei Exemplare waren gefordert, das haben alle erfüllt.
Ich würde auf Anhieb sagen, die Backfarbe wäre mir ein Tick zu hell. Es
ist korrekt, die Backfarbe ist definitiv ein bisschen zu hell. Der Teig darf und
er muss vor allen Dingen auch ein bisschen Farbe annehmen, weil das
Klassische von diesem Gebäck ist tatsächlich, dass dieser Sirup, diesen
Waffelteig, ein wenig wieder aufweicht. Also das heißt, er ist, wenn er
ausgekühlt ist und auf die richtige Backfarbe gebracht worden ist.
Relativ fest. Und dann kommt der Sirup und dadurch weicht er auf und kriegt
tatsächlich diese charakteristische Konsistenz. Du hast gerade schon die
Füllung angesprochen. Die kann ich hier sehen. Und was ich hier sehen kann, ist,
dass es so ein bisschen, als wenn da so ganz kleine Mäusezähnchen sind. Also
diese Zähnchen dürfen definitiv nicht zum Vorschein kommen. Man muss wirklich
mit dem Ausstecher einmal beherzt runterdrücken, damit man eine saubere
Kante bekommt.
Greifen wir zu, oder?
Sieht schon sehr lecker aus.
Was man gut erkennen kann, ist, dass die Füllung komplett über das Gebäck
verteilt ist und es ließ sich eben gut brechen. Das Schöne war ja, und man
konnte das gerade nochmal sehen, ich kann es vielleicht nochmal machen, wenn
man diese Fäden zieht, ist die Konsistenz vom Sirup wirklich gut.
Du lächelst. Ja, schmeckt es dir? Mir schmeckt es, aber dir anscheinend auch.
Ja, mir schmeckt es auch. Der Schmack ist hervorragend. Also den Sirup, den
ihr dafür kochen musstet, da ist ja wirklich nur wichtig, dass sich alle
Sachen miteinander verbinden, der Zucker schön aufgelöst ist.
Das hat hier wunderbar funktioniert.
Die nächsten drei Exemplare sind einen Tick dunkler.
Allerdings hier habe ich dann immer wieder weiße Kanten. Ihr wisst alle, wie
das Waffeleisen funktioniert.
Umso weiter ich den Teig nach vorne lege, umso weniger Temperatur hat er.
Das heißt, vorne ist es ein bisschen heller.
Ich vermute einfach mal, dass das tatsächlich diese Enden sind, die ganz
vorne gewesen sind. Nochmal darauf achten, dass vorne auch tatsächlich
schön dunkel ist.
Aber was mir auffällt, ist, wir haben hier sehr saubere Kanten. Hier sind so
ganz paar kleine Zähnchen, aber das wäre für mich noch in Ordnung.
Hier oben ist zwar ein bisschen von dem Sirup drauf.
Aber das ist natürlich der Punkt, da achten wir als erstes drauf. Sieht so
aus, als wenn es ein kleines Loch ist.
Aha.
Der lag jetzt unten drunter.
Bei dir auch. Da sind ein paar Ecken rausgebrochen. Also da wirklich
aufpassen. Und was mir jetzt auffällt, wenn wir unsere Beine nebeneinander
halten, dann haben wir sehr unterschiedliche Backfarben.
Lass es dir schmecken.
Konsistenz ist, glaube ich, sehr einfach. Habt ihr gesehen.
Es ist wunderschön.
Die sind ein bisschen fester als das erste Exemplar. Das ist korrekt.
Der Sirup ist ein bisschen zäher. Was auf jeden Fall zu beachten ist, Also
hier die Stelle, vor allen Dingen die äußere, die ist schon tatsächlich sehr,
sehr dunkel. Das soll natürlich ein bisschen Farbe gewinnen, aber hier ist
es mir zu hell und hier ist es ein bisschen zu dunkel tatsächlich.
Der Farbton hier drauf, der hier, ist ein Träumchen.
Bei den drei Waffeln ist der Farbton, finde ich, sehr schön getroffen und sehr
gleichmäßig. Das ist auffällig. Ganz kleine Zähnchen, aber das ist für mich
in Ordnung.
Und ich sehe auch keine Füllung, die austritt oder obendrauf ist. Die
Backfarbe von außen, schön gleichmäßig, dunkler Farbton, super schön.
Sieht sich nicht ganz so fest wie beim Exemplar davor.
Das cruncht ein bisschen mehr als bei den beiden Exemplaren davor.
Genau, aber diese Softe in der Mitte.
Ist genau das, was ich haben will. Von außen hat man immer einen ganz, ganz
leichten Crunch. Das darf jetzt nicht brechen wie ein Keks. Das darf nicht
passieren, aber ich bin damit schon sehr happy.
Also die haben mir auch schon sehr gut gefallen.
Kommen wir zu den nächsten drei Exemplaren.
Hier gleichmäßig von der Farbe. Hier ist es ein Tick heller, aber es ist minimal
sauber ausgestochen. Ich kann nirgendwo die Füllung sehen.
Perfekt.
Auch hier leichte Ziehfäden.
Man muss schon sagen, dass die beiden Exemplare dieselbe Konsistenz haben.
Also der Teig hat einen ganz leichten Crunch von außen mit dem Sirup. Das war
bei beiden ähnlich.
Hier ist es ein bisschen gleichmäßiger gearbeitet, muss man sagen.
Aber so vom Geschmacklichen her auch hervorragend.
Also hier ist tatsächlich wieder was weggebrochen.
Also ausgestochen ist gut. Hier ist wirklich nur eine kleine Ecke
weggebrochen. Das hier ist tatsächlich so die richtige Backfarbe. Hier unten
wird es auf jeden Fall zu hell.
Auch hier leichte Ziehfäden.
Es knuspert ein Tick weniger.
Ein bisschen weniger. Vom Sirup muss ich sagen, lässt es sich auch sehr angenehm
essen. Es ist überall da. Also das hat tatsächlich gut funktioniert.
Ihr könnt jetzt gerne über Knuspergrade diskutieren, aber vergesst nicht, Punkte
zu vergeben, denn wir hätten natürlich gerne ein Ranking von 1 bis 5 und dafür
dürft ihr euch jetzt beraten.
Bist du glücklich? Ich bin mega happy. Also hier die beiden Exemplare waren
tatsächlich von der Bräunung her genauso, wie ich es mir vorgestellt
habe. Ja, wenn es passt, dann passt. Also bin ich glücklich.
Hier. hatten wir den einen oder anderen kleinen Zahn. Also es war nicht
gleichmäßig ausgestochen.
Ich würde einen der letzten Plätze belegen.
Ist jetzt in Ordnung, sehe ich selber.
Aber das war der, wo der Sirup am festesten war, der zwischen den Zähnen
klebte. Ich gehe davon aus, dass ich heute endlich meinen letzten Platz
gekriegt habe. Bis jetzt konnte ich immer drum herum gehen. Hast du deine
Punkte? Habe ich.
Jetzt klärt sich die Ausgangslage für die letzte Aufgabe vor der Finalwoche.
Teilt uns die Platzierung mit.
Machen wir es kurz und knapp?
So sieht es aus. Dann fange ich mit dem fünften Platz an.
Und der ist hier mit 14 Punkten.
Sandra. Die Backfarbe war nicht ganz gleichmäßig. Dazu der Sirup, der leicht
ausläuft. Und vor allem diese ganzen kleinen Mäusezähnchen.
Ich hatte die ersten viel zu dünn und kross gebacken und dann konnte ich sie
nicht mehr schneiden. Ich habe mir dann zwei zerhauen.
Kommen wir zum vierten Platz.
Der ist weiter daneben mit 14,5 Punkten.
Theodor, auch bei dir die Backfarbe nicht ganz gleichmäßig. Hier oben.
Ist so ein bisschen Sirup durch ein Loch rausgetreten. Und es gab auch noch so
ganz kleine Mäusezähnchen, allerdings weniger. Und bei dir war vor allem der
Sirup ein bisschen fester.
Ich weiß nicht, warum er jetzt etwas zäh ist.
Vielleicht kann Christian dir nachher noch ein paar Tipps geben.
Bestimmt. Kommen wir zum dritten Platz.
Ness hier mit 15,5 Punkten.
Tom, auch bei dir die Backfarbe ungleichmäßig von...
Hell bis eigentlich der richtige Bräunungsgrad.
Eine kleine Ecke haben wir auf der Rückseite gefunden, wo es rausgebrochen
ist, aber die Füllung von der Konsistenz war richtig.
Mir ist die Ecke nicht mehr aufgefallen, die rausgebrochen ist.
Die ist auch relativ klein, aber man sieht sie halt dann doch.
Kommen wir zur Zweitplatzierten.
Die befindet sich hier.
Monika.
Erstmal bleiben wir festzuhalten.
18,5 Punkte.
Also 1,5 Punkte zum perfekten Ergebnis.
Es sind tatsächlich diese kleinen Mäusezähnchen, die die anderthalb Punkte
quasi gekostet haben. Ansonsten ist es wirklich hervorragend. Gleichmäßige
Backfarbe. Sirup genauso, wie er sein soll. Beim nächsten Mal ein bisschen
exakter arbeiten.
Dann hast du nämlich die volle Punktzahl. Jetzt kommen wir zu Platz 1.
Bleibt ja nur noch eine übrig.
Erika, 20 Punkte. Hättet ihr Glückwunsch.
Also wenn es für Schauspielerei tatsächlich 20 Punkte geben würde, dann
würde ich die dir zuschreiben, weil du sitzt die ganze Zeit da mit Schluck
Wasser in der Kurve und ich dachte schon, das Exemplar gehört dir, aber du
hast hervorragend gebacken.
20 Punkte, du darfst dich freuen und vielleicht mal Emotionen zeigen.
Ich kann es fast nicht glauben, dass ich jetzt bei diesen Waffeln 20 Punkte
geholt habe.
Die divisiv letzte Aufgabe ist Gas geben.
Ja. Vollgas!
Liebe Kandidatinnen und Kandidaten, im Finale muss nicht geteilt werden. Der
Gewinner oder die Gewinnerin bekommt einfach alles. Aber heute, hier in
Aufgabe 3, da wird noch geteilt, denn sie lautet Aus 1 macht 2.
Ja, Betty und Christian, ihr beide seid ja auch schon zu einer Einheit
verschmolzen. Was hat euch denn auf die Egel gebracht für diese Aufgabe?
Die Vielzahl an Möglichkeiten. Eine Torte kann nach Belieben halbiert
werden, entweder mit einem geraden Schnitt oder wie Ying und Yang.
Auf jeden Fall sollen die beiden Hälften ausdekoriert werden, entweder
unterschiedlich oder identisch.
Geschmacklich wünschen wir uns ein Geschmacksbild. Was die Gestaltung
angeht oder die Materialien, die ihr dazu verwendet, da seid ihr völlig frei.
Wichtig ist nur, dass beide Hälften nachher... eine Geschichte erzählen.
Fünf Stunden habt ihr und wir drücken euch ganz fest die Daumen und dann
geht's auch schon auf mein Kommando los.
Auf die Plätzchen, fertig, backt!
Fünf Stunden für insgesamt zehn Tortenhälften. Nach zwei Aufgaben mit
extrem eng gefassten Vorgaben dürfen sich die Hobbybäckerinnen und Bäcker
endlich wieder austoben.
Der Punktestand zwischen unseren Kandidaten und Kandidatinnen ist sehr,
sehr eng. Jetzt auch in dieser dritten Aufgabe muss wirklich jeder aufpassen,
dass er genügend Punkte sammelt, damit er das Ticket fürs Finale ziehen kann.
Wir sollen ja auf jeden Fall einen Kuchen teilen. Für mich steht die
Aufgabe einfach für eine Zwillingstorte. Und da ich selbst Zwilling bin, bleibt
die Deko gleich, aber in anderen Farben. Weil wir sind ja doch ziemlich ähnlich,
aber ja fast gleiche Menschen.
Ach nee, ähnlich, aber doch unterschiedlich. So rum wollte ich
sagen.
Die mittig geteilte Torte von Tom symbolisiert die Beziehung zu seinem
Zwillingsbruder Tim.
Geschmacklich soll ein Spiel aus Mango-Kiwi und Müsli-Crunch zum Erfolg
führen.
Ich nehme jetzt das Fruchtfleisch von zwei Kiwis, die püriere ich und dann
gebe ich die mit in den Boden.
Und der Rest der Kiwis kommt zum Kürt, weil ich mache einen Kiwi-Kürt heute.
Ich mache so dieses Zusammenspiel von analoger und digitaler Inspiration beim
Backen und auch Kochen zum Thema.
Auf der einen Seite dekoriere ich die Torte mit Büchern und einem Rezept. Und
auf der anderen Seite ist dann ein Handy, das ich aus Blütenpast und
Isomalt mache.
Und so lauter kleine Kacheln wie so Apps, wenn man sich so im Internet so
Inspirationen halt holt.
Sandras Duett der Inspiration besteht aus einer Torte mit Kürbiskernölböden,
Himbeer-Mascarpone-Creme und Kürbiskern-Schoko-Crunch.
Das sind meine Kürbiskernöl-Böden. Einfach so ein Ölteig und einen Teil des
normalen neutralen Rapsöls habe ich mit Kürbiskernöl ersetzt. Und deswegen
kriegt das jetzt diese richtig schöne grüne Farbe.
Theo will Boden gut machen.
Die Böden sind Pistazienböden. Ja, also Pistazie, Orange, Schokolade, das ist
so.
das Gesamtkonzept geschmacklich gesehen.
Generell wird sie einfach lecker.
Theodor spielt in seiner Schokotorte mit den kräftigen Aromen von Ingwer und
Zitronengras. Die Dekoration aus fein ausgespritzten Blumen ist dafür umso
filigraner.
Ich habe jetzt zum Teig gemahlene Pistazien und ein paar gehackte
Pistazien mit rein und zum Schluss in die Butter noch etwas Pistazien.
Erika verbindet ihre liebsten Festtage Ostern und Weihnachten zu einer Torte
mit Karotten- und Mandelbaiserböden, Eierlikörcreme und Bratapfelkompott.
dass ich in der siebten Sendung noch hier sein darf, und das ist die Ostern
und Weihnachten zusammen.
Auch bei Monika gibt's Reibereien.
Jetzt wird's mal wieder zitronig.
Und zwar gibt's wieder einen Zitronenkört, aber diesmal mit Ingwer,
dass ein bisschen Schärfe mit reinkommt.
In Monikas zweigeteilter Torte befinden sich Mandelböden mit weißer
Schokomaskaponecreme, Macadamia Crunch und Ingwer Lemon Curd.
Monika arbeitet schon an Curd und Creme.
Bei den anderen sind erstmal die Böden an der Reihe.
Dazu muss Erikas Teig karottisiert werden.
Die Herren bringen ihre Teige bereits in Form.
Und schwupps hat Erika die Karotten eingearbeitet.
Ob Sandra heute wieder die rote Schürze grünt?
Die Öfen bekommen gut zu tun. Das bedeutet, ran an die Cremes.
Ich versuche jetzt gerade die Gelatine mit der noch warmen Sahne-Milch-Vanille
-Schoten-Mischung zu schmelzen oder aufzulösen.
Und letztendlich mag ich, wenn das dann gestockt ist, Löcher ausstechen und da
dann das Kiwi-Körbchen mit reingeben.
So kann man die Frucht perfekt platzieren. Wenn alles schön stockt.
Ich habe den Boden im Ofen und die Panna Cotta im...
Kühlschrank, ich hoffe es wird fest.
Und jetzt kümmere ich mich um das Kiwikört.
Oder wie Eni sagen würde, den Kiwikort.
Aus Eiern, Zitrone, Apfelsaft, Kiwipüree, Zuckerstärke und Butter.
Jetzt mache ich den Bratapfelkompott. Der gehört zum weihnachtlichen Teil der
Torte. Und zwar kombiniere ich den Bratapfelkompott mit einer Quarkfüllung.
Bei Monika wird es sommerlich frisch.
Das ist jetzt mein Lemon Curd und jetzt auf noch die Ingwerpaste.
Ich schlage jetzt hier schon mal die Butter hell auf, meine Buttercreme. Das
dauert so ungefähr 10 Minuten, bis sie so richtig hell und fluffig ist.
Und parallel koche ich hier schon mal die Himbeeren ein für mein Himbeerpüree.
Das kommt nachher in meine Mascarpone-Quarkcreme rein.
Aber vorher ist die gezuckerte Kondensmilch dran.
Theodor plant den Umsturz.
Ich bin heute ein kleiner Revoluzzer.
Und zwar mache ich nicht aus 1-2, sondern eigentlich mache ich aus 1-3.
Und meine Torte widme ich heute meinen Kindern.
Die eine Torte steht für meine älteste Tochter, für Lilo, die gerne Lila mag
und Silber. Die zweite steht für Lea, die gerne Türkis mag und Gold.
Und verbunden wird das Ganze durch unser kleiner Sonnenschein, der Leon, der
gerne...
Ja,
das wird kein Eiersalat. Das soll im besten Fall, wenn es ordentlich
verbunden ist, Mascarpone, Joghurt, Mango.
Nee, warte, Mango, Mascarpone, Joghurt werden. So rum.
Alles Handarbeit heute hier.
Es geht auch elektrisch verstärkt.
Die Karottenbuttercreme habe ich vorher auch noch nie gehört. Ich habe einfach
gedacht, ich möchte die noch irgendwie aromatisieren, weil nur Butter ist halt
nicht so lecker und mit Karotten ist es halt noch was anderes.
Ich habe jetzt eine Schoko-Ganache gemacht und habe Frischkäse, Mascarpone
und Schmand miteinander verrührt und die kalte Ganache jetzt einfach da dazugeben
und fertig ist eigentlich meine Creme und die darf jetzt in den Kühlschrank
und ein bisschen fest werden.
So viel Zeit muss sein.
Sonst hält die ganze Torte nicht.
Und auch nicht zweihalbe.
Ich finde es auch eigentlich mal ganz cool, so einen anderen Crunch.
Nicht immer die klassischen Nüsse, sondern Kürbiskerne.
Die mache ich hier in der gebrannten Variante. Also Zucker und Wasser ein
bisschen aufkochen. Jetzt lasse ich das so lange hier drin kochen, bis alles
verdampft ist an Wasser.
Theodor hat mal wieder dekorative Ambitionen.
Ich möchte heute auf meiner Torte Blumen spritzen.
Ich habe das ja schon mit Frischkäse gemacht gehabt.
Diesmal mache ich es mit einer süßen Bohnenpaste.
Gespritzt habe ich es, glaube ich, noch nicht unbedingt gesehen. Da bin ich echt
gespannt drauf.
Ich auch.
Bud Spencer würde es lieben.
Ich presse jetzt die Bohnen einmal durch den Sieb, weil ich möchte die Haut
loswerden.
Kommen die Bäckerinnen und Bäcker heute aus ihrer Haut? Oder bleiben sie bei
ihren Leisten?
Ich mache jetzt die Buttercreme, die Swiss Meringue Buttercreme und trenne
jetzt mal die Eier, weil ich brauche natürlich ganz schön viel Eiweiss dafür.
Das ist wie im Supermarkt.
Draußen ist Sommer, drinnen riecht es schon nach Weihnachten.
Der Bratapfelkompott ist jetzt fertig, der kommt jetzt in die Kühlung ein
bisschen, dann streiche ich ihn flach, also so gerade rund, damit ich es nur
auf die Torte legen kann.
Die Buttercreme ist fertig und jetzt schneide ich gleich die Böden.
Und dann habe ich fast alles.
Das Schichten und das Dekorieren darf man natürlich nicht vergessen.
Sandras Kürbiskernölböden müssen kurz auskühlen.
Erika plant noch eine zweite Bodenart.
Die richtige Bodenpflege ist allen sehr wichtig.
Jetzt muss das ganze kopfüber auskühlen, damit er ja das Volumen behält.
Mein Boden. Ja, kurz so auskühlen und dann kommt er in den Froster.
Das wird mein Mandel-Besee-Boden.
Besteht also nur aus Eiweiß, Mandeln und wenig Mehl und Zucker.
Die feste Masse bleibt innerhalb der Zeichnung.
Ich mache jetzt meine Mascarpone-Quark-Himmel-Creme.
Die Panalkotterscheiben werden jetzt gelöchert.
Damit ich dann einfach die Löcher für das Kiwi gehört habe.
Das ist jetzt meine Quark-Komponente. Die gebe ich jetzt zur Gelatine hinzu,
rühre sie an.
Und ich finde einfach, es passt. Quark und Äpfel passen einfach sehr gut.
So. Einen Teil fülle ich mir jetzt ab, um die Torte zu schichten.
Und den Rest werde ich mir dann noch einfärben, zum Dekorieren.
Ihr Lieben, nicht nur eure Torten teilen sich, auch eure Backzeit. Es ist
Halbzeit, noch zweieinhalb Stunden.
Und keiner reagiert.
Das gerade horizontale Schneiden muss man in dieser Show beherrschen.
Grün.
Ja, also wir haben hier auf jeden Fall noch ein paar klebrige Stellen drin.
Mal gucken.
Jetzt müssen wir gleich aus den Latschen hauen, oder?
Natürlich ist die Ingwertränke der schwangeren Monika alkoholfrei.
Immer kurz was trinken.
Also der gepresste Ingwer, der hat ordentlich Wumms.
Ich glaube, da mal ganz vorsichtig sein mit dem Dosieren.
Kein Ingwergesicht, keine Erfrischung.
Theodor kombiniert die tolle Knolle mit Orange- und Zitronengras.
Tom plant den perfekten Anschnitt. Und Sandra schichtet schon jetzt hälftig.
Erika arbeitet klassisch von unten nach oben.
Dann kommt außen eine Runde Buttercreme, weiße Schokocreme und die gehört.
Die Nüsse und die Schokoperlen und fertig.
Sobald die oberste Schicht aufgetragen ist, geht's in die Kühlung.
So ist es schwer.
So, dann kommt jetzt die Deko.
Fondant bei Monika.
So, was ist jetzt da?
Und Reis-Crispies bei Erika.
Ich habe gesehen, man kann Esspapier mit Wasser mixen und dann in der Pfanne
anbraten. Mal gucken, wie wir es am Ende auf die Torte bringen, aber ich finde
die Idee erstmal ganz cool.
Papier ist ja auch geduldig.
Eigentlich heißt es jedes Böhnchen ein Tönchen.
Bei Theodor wird aus dem Böhnchen ein Blümchen.
Monika schlägt den Bogen zwischen zwei Torten.
Gut gekühlt haben die Torten ihre endgültige Höhe erreicht und sind bereit
für die Verzierung.
Also ich bin jetzt an der Buttercreme mit den Karotten.
Ich schlage jetzt die Butter schön weiß auf, dann gebe ich den Zucker dazu und
dann die Karotten.
Und dann streiche ich die Torte ein.
Jetzt wird eingestrichen und dann wird irgendwann geteilt.
Gut, wenn man sich das Prinzip der Aufgabe immer wieder vor Augen hält. Das
Ausdekorieren wird Zeit brauchen, deshalb lieber etwas schneller
einstreichen.
Mustergültig gerade Kanten und Flächen sind in der Woche vor dem Finale fast
schon Pflicht. Wenn alles glatt gelaufen ist, nochmal kühlen, damit der Einstrich
auch so schön bleibt.
Und ran an die Details.
Das
wird
der Hasenkopf und das der Rentierkopf.
Der grosse Moment ist gekommen.
Da haben wir schon ein bisschen Angst, oder?
Scheisse hier.
Halbieren ist relativ.
Es sieht sehr lecker aus hier.
Und ja, ich hoffe, die Torte hält jetzt.
Ja, das passt. Jetzt wird schnell versiegelt.
Damit die Torte wie aus einem Guss eingestrichen wirkt.
Und dann lieber nochmal kühlen.
Ihr teilt Torten und ich teile euch etwas mit. Ihr habt noch eine Stunde.
Ruhe bewahren ist immer das Beste.
Ich mache jetzt mit dem Walfa Paper Blümchen.
Die dürfen dann trocknen und dann werden die einzeln zusammengeklebt und dann
wird quasi eine große Blume draus.
Tom arbeitet an seinem Dreh.
Ich bereite jetzt meine Deko aus Blütenpaste vor. Ich habe jetzt da schon
mal die beiden Elemente vom Handy geschnitten.
Einmal die schwarze Unterseite und dann das Display, was ich nachher noch
anmalen werde.
Und jetzt mache ich die Kacheln für meine Ips.
Die steche ich erstmal einfach nur aus und bemale sie dann nachher mit Stiften.
Willkommen in der Malbastelstunde.
Für manche Dinge wird man eben nie zu alt. Vor allem, wenn das Ergebnis auch
noch schmeckt.
Ich benutze die Creme jetzt ein bisschen als Kleber und kann dann mein Klavier so
dran kleben, vielleicht.
Oh Gott.
Die Kandidatinnen und Kandidaten sollen zu ihrer halbierten Torte eine ganze
Geschichte erzählen können.
Also ich mache hier bei meinem Kuchen eine momentan sehr moderne Technik, die
Halblein. Das heißt, die Mitte bleibt frei.
Betty weiß solche Trends ja zu würdigen.
Erika dekoriert klassischer, aber nicht weniger aufwendig.
Tom's Drip liegt auch im Trend.
Ich hoffe, es ist Ihnen nicht zu wild, aber ich glaube, dass es völlig okay ist
und ich möchte ganz schnell in den Kühlschrank.
Bevor noch etwas schief geht.
Nicht, dass die Stimmung kippt.
Wie Toms Torte.
Es ist schief und es reißt.
Ist heute nicht mein Tag.
Ist einfach nicht mein Tag. Muss man akzeptieren?
Das wird auf jeden Fall nicht fürs Finale reißen.
Wenn es läuft, dann läuft es nicht.
Was ist?
Ja, will nicht.
Der Drip will nicht oder die Buttercreme will nicht? Oder du willst nicht und
alles will nicht?
Der Drip zu weich?
Ach Mensch, komm mal her.
Was können wir jetzt machen?
Schade, diese Grenze.
Ja, genau, deswegen freu ich dich.
Ich krieg halt hier oben jetzt keine Kante mehr hin.
Willst du die Torte eben einmal ganz kurz abkühlen? Weißt du, dass du dann
eventuell eine scharfe Kante ziehen kannst?
Ja.
Man merkt natürlich die Anspannung, die da ist, um ins Finale zu kommen. Und
gerade wenn man weiß, dass die ersten beiden Aufgaben nicht so gut gelaufen
sind.
Ich hoffe, er fängt sich einfach wieder.
Kannst du das nicht ein bisschen mit reinmamorieren?
Das heißt?
Naja, dass du jetzt die Buttercreme nimmst und das halt mit als Farbe
reinmachst.
Und du kannst es sauber abziehen und musst es nicht wieder abmachen. Dann
hätten wir schon mal die Seiten halbwegs gerettet.
Dann haben wir die Seiten gerettet, ja.
Also ich muss nicht einen Drip sehen. Wenn ich jetzt keinen Drip sehe, gibt es
bei mir keinen Punktabzug, sondern mir geht es jetzt eigentlich mehr darum,
dass ich eine gerade Kante sehen möchte und eine Torte, die einfach das
widerspiegelt, was wir uns wünschen.
eins, was zwei ist, aber irgendwie zusammengehört. Und im Notfall, sonst
tief durchatmen, dann schreist du nach mir, dann bin ich wieder neben dir.
Erstmal danke.
Teile mit Weile. Ich sehe schon, dass ihr dekoriert. Ihr habt auch eine ruhige
Hand, aber ihr habt auch nur noch 30 Minuten.
Ich bin momentan ziemlich unter Stress, deswegen habe ich gerade Sprechverbot.
Es tut mir leid, kommen Sie bitte später wieder.
Die Zeit rennt schon davon, aber man muss trotzdem entspannt bleiben, sonst
dreht man durch.
Jetzt rutscht alles.
Es ist einfach schrecklich.
Wo ist meine Blütenpaste?
Und mein Handy ist auch so ein bisschen fett.
Egal, es ist ein älteres Modell.
Jeder und jede hier im Zelt hat mit den Details zu kämpfen.
Hier wird auf einem so hohen Level dekoriert, dass der kleinste Fehler den
Unterschied machen kann.
Und nach Hause gehen möchte in der Woche vor dem Finale niemand.
Ich hoffe, ihr habt alles im Griff und die letzten Handgriffe sitzen auch, denn
ihr habt nur noch 10 Minuten.
Ich muss jetzt auch die Deko anbringen und dann bin ich soweit fertig.
Rudolf hat noch keine Füße, aber es ist egal, dann hat er halt keine Füße.
So, ich muss mich jetzt richtig beeilen, ich habe noch kaum dekoriert und es war
mir natürlich schon wichtig, dass noch ein bisschen Deko drauf ist und ja, Gas
geben.
Für eine oder einen wird dies die letzte Torte sein, die sie oder er beim grossen
Backen vollenden darf.
Normalerweise würde man in so einer Situation keine halben Sachen machen.
Aber heute ist das eben anders.
Ich bin froh, dass da was steht.
Lesser Schritt, die Sachen kommen drauf.
Flutsch.
Die Torte ist im Kühlschrank und alles, was ich jetzt noch dekorieren will,
mache ich jetzt im Kühlschrank, weil es einfach so unerträglich heiß ist.
Es ist so peinlich gerade.
So langsam sollte eure Torte stehen. Ihr habt nämlich nur noch
zwei Minuten.
Ich bin maximal gestresst.
Ihr Lieben, die letzten Sekunden brechen an.
10 9 8
7 6
5 4
3
Zwei. Eins.
Und Schluss. Hände weg vom Gebäck.
Ich konnte die Beine nicht mehr machen beim Rudolf. Jetzt sieht es etwas lustig
aus. Ich hoffe, man erkennt trotzdem das Thema.
Und ja, das Geweih fehlt halt.
Dekomäßig ist er noch Luft nach oben. Es ist ja sehr schlecht geworden.
Ich hätte die Toilette für meine Kinder und ich bin sicher, die sind mega stolz
auf mich.
Ich bin einfach nicht zufrieden.
Ich glaube, das trifft es ganz gut.
Es ist nicht mein Anspruch.
Wenn man die eigenen Ansprüche nicht erreicht, ist noch nichts verloren.
Die Ansprüche der Jury stehen allerdings auf einem ganz anderen Blatt.
Zehn halbe Torten heißt fünf ganze stehen vor euch und die müsst ihr jetzt
verkosten, liebe Jury. Und wir beginnen bei Monika.
Ich habe euch meine zwei Leidenschaften mitgebracht. Zum einen ist es das Tanzen
und zum anderen die Musik. Im Inneren verstecken sich Nussböden, eine weiße
Schokocreme, ein Lemon Curd mit Ingwer. Dann sind noch karamellisierte und
schokolierte Macadamia-Nüsse drin.
Und das war's.
Ihr solltet ja die Torte insgesamt schichten und dann teilen. Das kann man
bei dir sehr gut kennen.
Was mir gut gefällt, ist, dass du diese Verbindung geschafft hast.
Zwei Hobbys, die aber eigentlich auch eins sind. Und ich finde, man kann beide
Themen gut erkennen.
Also hier, Thema voll und ganz erfüllt.
Schöne, unterschiedliche Techniken eingearbeitet.
Und es gefällt mir auch von den Farben wirklich sehr gut.
Hier und da gibt es natürlich die eine oder andere Macke. Das kann man
sicherlich noch ein bisschen filigraner ausarbeiten. Aber wie viel Arbeit du dir
auch damit gemacht hast, diese einzelnen Komponenten herzustellen, ruht ab. Es
gefällt mir.
Danke.
Also für mich die entscheidende Frage war, schmeckt man den Ingwer oder
schmeckt man den nicht? Du hast sehr viel Zeit, sehr viel Arbeit in diesen
Ingwer investiert, dass er tatsächlich auch präsent ist.
Und wenn man dieses Stückchen Kuchen an die Nase hält, dann ist der Ingwer da
schon präsent. Und dann isst man es.
Und dann ist der Ingwer definitiv da.
Es ist wirklich gut ausbalanciert. Diese weiße Schokoladencreme hat die perfekte
Konsistenz. Sie ist richtig schön cremig. Die Böden sind hervorragend
gebacken. Und dieser Lemon Curd, den du ja auch so ein bisschen mit Ingwer quasi
angereichert hast, der gibt dem Ganzen wirklich die wunderschöne Säure.
Von dem Stück Kuchen würde ich mir auf jeden Fall auch ein zweites bestellen.
Das ist wirklich ein tolles Gesamtgeschmacksbild, das aber auch
wirklich spannend ist.
Vielen Dank.
Danke.
Ich habe Weihnachten und Ostern dargestellt und ich mag das einfach.
Darin befindet sich ein Mandel-Besee-Boden, dann Karottenböden
und die habe ich noch mit etwas Apfelsaft getränkt. Und dann gibt es
einen Bratapfel-Kompott und dazu eine Quarkcreme, das symbolisiert so
Weihnachten. Und in der Mitte befindet sich noch eine Eierlikör-Füllung, das
symbolisiert Ostern.
Man kann es erkennen, das ist wichtig. Wenn man es umdreht, du hast ja...
und auch die Rückseite. Man sieht so ganz leicht hier noch ein paar Fältchen.
Da vielleicht beim nächsten Mal aufpassen, dass du die vielleicht hier
oben hin machst, wo du die Haare setzt. Also ich hätte mir vielleicht noch so
ein paar kleine Details gewünscht, so ein paar Schneeflocken und vielleicht
ein paar kleine Blümchen oder sowas, um noch mehr so diesen Kontrast zwischen
Weihnachten, Schnee und dem Frühling auch darzustellen. Mit den Hörnern wäre
es natürlich eine runde Geschichte gewesen, muss man sagen.
Von außen, es sieht wunderschön aus. Es ist wirklich sehr, sehr filigran
gearbeitet. Das Einzige, und wir haben da jetzt gerade hingeschaut, also die
Pupillen sind ja nicht ganz gleich groß.
Der Rentier schielt ein wenig, muss man sagen.
Ich dachte schon, der hätte die halbe Flasche Eierlikör selber gesoffen. Aber
ansonsten ist ja eigentlich wirklich alles gut. Also es ist wirklich super
schön.
Also diese beiden Jahreszeiten so zusammenzubringen, das ist tatsächlich
große Kunst.
Und die Böden sind hervorragend gebacken. Der Clou an der ganzen
Geschichte ist für mich dieses mit dem Mandelbaiser. Ich wünsche mir immer ein
bisschen Abenteuer im Mund auch, dass ein bisschen was passiert. Du hast es
wirklich gut und sehr fantasievoll umgesetzt. Der Bratapfel geht ein
bisschen unter, aber ansonsten ist es saulecker.
Das sind wirklich sehr schöne Böden, die sowohl nur zu Weihnachten passen, wie
sie auch nur zu Ostern passen.
Als Verbindung passt das alles drei zusammen.
Und ich glaube, das ist auch das, was die hohe Kunst ist, tatsächlich mit
Aromen zusammenzuspielen. Und das ist dir mit dieser Torte auf jeden Fall
gelungen. Vielen lieben Dank.
Ich habe euch die Verbindungen der Inspirationen zum Thema Backen
mitgebracht. Einmal das Analoge über die Backbücher und einmal das Digitale über
die Apps und eben das Smartphone. Am Inneren der Böden befinden sich eine
Mascarpone-Himbeerkreme, frische Himbeeren, ein bisschen Zabitterganache
und ein Crunch aus gebrannten Kürbiskernen, die ich nochmal mit
Zabitterkuvertüre ummantelt habe.
Es gefällt mir gut, mit welchen Techniken du gearbeitet hast. Du hast
gemalt, du hast TI so gemalt, du hast ein bisschen modelliert.
Dann haben wir hier die Bücher.
Und ich weiß, es sind nur fünf Stunden.
Ich hätte mir vielleicht noch so ein bisschen mehr Feinheit gewünscht.
Das Erste und Wichtige für mich zum Beispiel ist halt, kann man das Thema
sofort erkennen. Und das ist bei dir wirklich auch gut herausgearbeitet.
Also, tip top.
Das Grün passt natürlich super
zu diesen Pink-Rosa-Tönen.
Dazwischen die Schichten, die Böden sind gleichmäßig geschnitten.
Sehr schöner Anschnitt.
Wie ist dir das?
Ich wollte der Betty jetzt nichts wegessen.
Aber der Geschmack ist so geil. Leider Gottes habe ich nach zwei Gabeln gar
nichts mehr drin gehabt. Bei Betty ist es ein bisschen besser gelungen. Sie hat
sich da vielleicht auch genau die richtige Ecke weggeschnitten.
Weil hier ist es von den Proportionen her super.
Da muss man immer nur ein bisschen aufpassen, dass es gleichmäßig ist. Weil
geschmacklich, und das ist das Wichtige für mich, absolut perfekt.
Aber leider ein bisschen zu wenig.
Mein Stück war gut.
Also insgesamt war die Torte von den Böden, von der Creme mit den Himbeeren.
Komplett stimmig und eine Einheit.
Vielen Dank.
Als
ich die
Aufgabe gehört habe, aus 1 macht 2, musste ich sofort an meinen
Zwillingsbruder denken.
Das sind quasi zwei identische Stücke, die sich farblich nur ein bisschen
abheben. Die Farben habe ich auch drinnen wieder aufgegriffen als Mango
und Kiwi. Neben einem Knusperboden mit Mango-Saft getränkten Böden sind noch
drinnen eine Mango-Mascarpone-Joghurt-Creme, Vanille
-Panacotta, dann das Kiwi-Curd und ein paar frische Kiwi-Stückchen.
Du hast, glaube ich, das Backen in fünf Stunden heute ganz besonders
kennengelernt. Und wenn das dann alles nicht so will, dann muss man nicht mal
aus diesem Teil der Tränen wieder rauskommen. Und ich finde, du hast das
wirklich gut aufgefangen. Es hätte halt alles ein bisschen sauberer sein können.
Aber ich glaube, du kannst einfach stolz sein, dass die Torte hier so steht und
dass du über deine Emotionen quasi hinausgewachsen bist.
Man sieht den Sportler in dir. Du hast den Kopf nicht hängen gelassen. Ich
rechne dir das hoch an. Und jetzt kommen wir mal zu deinem Kiwi-Kört.
Sauber geschichtet, da hat alles noch funktioniert beim Zusammensetzen der
Torte.
Ich war ein bisschen skeptisch. Ich muss sagen, die Konsistenz, ich habe es ganz
am Anfang probiert, dieser Crunch ist wirklich phänomenal. Hätte ich niemals
im Leben gedacht. Die Böden sind super schön gebacken und ansonsten würde ich
die Torte so verkaufen.
Böden haben eine wunderschöne Konsistenz. Es passt mit diesen
tropischen Früchten, mit dieser Mango und der Kiwi sehr gut. Ich mag diese
Konsistenz von der Panna Cotta.
Draußen, es passt farblich. Ich hätte ein bisschen mehr Schwierigkeitsgrade
gerne gesehen, aber klopft ihr einfach mal selber auf die Schulter.
Vielen lieben Dank.
Meine Torte symbolisiert meine Kinder.
Ich habe sie die ganze Zeit im Herzen hier im Zelt gehabt. Heute habe ich die
Eistorte euch präsentiert.
Drinnen befinden sich Pistazienböden.
Von der Füllung her habe ich hier einen Orangenkompott gekocht. Vorher habe ich
Zitronengras und Ingwer ausgezogen mit Orangensaft. Habt den Kompott damit
aromatisiert. Über der Fruchteinlage ist ein Schokoladenmus.
Und ich hoffe, ihr schmeckt euch.
Blumspritzen sieht man nicht so häufig.
Das ist natürlich das, was oben drauf thront. Das gefällt mir sehr gut.
Und ich mag auch die Farben. Die sind ein bisschen kräftiger, aber mit Pastel
hättest du, glaube ich, einen auf den Deckel gekriegt.
Ich bin sprachlos. Es ist wirklich richtig krass, vor allem diese Fortline
-Cakes. Den im Ganzen einzustreichen und so hinzubekommen, ist schon ein großes
Kino. Aber dann die Hälfte nur davon quasi einzustreichen, das ist ja
wirklich extrem viel Arbeit. Mit einer Seelenruhe hast du da gesessen, diese
Kante gezogen, also von außen.
Mehr geht nicht. Das ist Porno.
Das nimmt er noch nicht mal wahr.
Optisch ist das das erste Porno, was man verteilt hat. Das ist das erste Porno
überhaupt in dieser Staffel. Ich möchte es noch mal kurz sagen.
Wenn es noch geschmacklich ist, passt dann.
Jetzt nicht übermütig werden.
Sauber zusammengesetzt, gleichmäßig geschnittene Böden, dazwischen die
Füllung immer viel Orange.
Ich freue mich sehr darauf.
Man merkt halt einfach, wie viel Leidenschaft in dieser Torte steckt. Es
ist das Porno von außen, allerdings auch das erste Porno von innen, weil besser
geht die Torte nicht. Es schmeckt wirklich hervorragend.
Dankeschön. Ich lasse es einfach so stehen, weil es so schön ist.
Vielen Dank.
Vielen Dank.
Das war die letzte Verkostung für heute. Und gleich erfahren wir ja, wer von euch
im großen Finale weiterbacken darf und von wem wir uns leider verabschieden
müssen. Das entscheidet natürlich wie immer unsere Jury mit ihren Punkten. Und
wenn Sie sich zu Hause für unsere Punktetabelle interessieren, die finden
Sie nach der Sendung in den sozialen Netzwerken. Folgen Sie einfach das große
Backen. Und ihr dürft jetzt Punkte verteilen, zusammenrechnen und euch
beraten.
Du hast es das erste Mal in dieser Staffel gesagt.
Und von außen das allererste Mal überhaupt.
Das hat er gar nicht mitbekommen. Ein Doppelporno zu bekommen, eins fürs
Aussehen, eins für Geschmack und dann für meine Kinder, besser kann es nicht
laufen.
Die Verkostung lief wie erwartet, also die Optik wurde etwas bemängelt.
Letztendlich konnte ich jetzt nicht mehr machen, ich hatte keine Zeit mehr für
nichts.
Ich weiß das Feedback sehr zu schätzen von den beiden. Baut mich ein bisschen
auf. Nichtsdestotrotz bin ich natürlich total unglücklich. Dann rechnen wir mal
alles zusammen und dann schauen wir mal, mit wem wir ins Finale gehen.
Liebe Jury, wie sieht es aus? Wer wird Bäcker oder Bäckerin der Woche?
Die rote Schürze und damit auch verbunden das erste Ticket fürs Finale
geht an eine Bäckerin oder an einen Bäcker, der oder die in allen drei
Aufgaben über sich hinausgewachsen ist und eine wirklich tolle Leistung gezeigt
hat.
Unsere Bäckerin oder unser Bäcker der Woche hat 55,5 Punkte und heißt Erika.
Das zweite Ticket fürs Finale geht an denjenigen, der mir für seine Torte in
der dritten Aufgabe gleich zweimal das höchste Kompliment entlocken konnte.
Theodor, du hast 52 Punkte. Willkommen im Finale.
Ihr drei Verbliebenen kommt bitte nach
vorne. Monika, Sandra und Tom.
Zwei von euch haben heute auf Augenhöhe gebacken und am Ende die gleiche
Punktzahl erreicht.
Mit 47,5 Punkten geht das dritte Ticket an...
Sandra. Herzlichen Glückwunsch.
Du ziehst nach.
Ebenso mit 47,5 Punkten ist im Finale
Monika, herzlichen
Glückwunsch.
Tom, wir müssen uns leider von dir heute verabschieden. Du hast von uns 40,5
Punkte erhalten.
Aber du hast heute wirklich gekämpft. Und ich glaube, du bist heute über dich
hinausgewachsen. Was du nicht aufgegeben hast, das hat mir sehr imponiert. Und
ich hoffe, du backst so weiter, vor allem mit deiner Unbekümmertheit. Ich
liebe die Strahlen. Du hattest immer gute Laune. Und es war eine große
Freude, dich kennenzulernen. Vielen Dank.
Es hätte anders laufen können, es hätte anders laufen müssen.
Ich habe mir einfach vorgestellt oder gehofft, dass ich die letzte Torte ein
bisschen anders backe, die ich hier im Zelt backen darf.
Und die anderen haben echt stark abgeliefert. Deshalb, ich gönne denen
auf jeden Fall und dass sie auch mit Rückenwind ins Finale gehen.
Und nächste Woche, da würfeln wir hier um den Sieg. Ja, Sie haben richtig
gehört. Aber es geht hier nicht ums Glück. Wer hier Deutschlands bester
Hobbybäcker oder Deutschlands beste Hobbybäckerin 2023 werden will, der muss
Meister und Glanzstücke abliefern. Lassen Sie sich das nächste Woche nicht
entgehen. Das große Finale natürlich nur hier in Sat.1. Bis dahin. Tschüss.
Can't find what you're looking for?
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