All language subtitles for Das große Backen S11E04 - Kulinarische Weltreise mit prall gefüllten Koffern

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Original subtitles

Hallo liebe Fans des leckeren Backwerks. Sich gleichzeitig süßes Gebäck und ein

Hotdog zwischen die Kiemen schieben? Klingt nicht lecker? Ist es aber und das

beweisen wir heute.

Immer wieder neu, immer wieder überraschend. Das ist das große Backen.

Das große Backen ging letzte Woche nach einer kleinen Sensation weiter.

Wegen eines Gleichstands in der größten Backshow der Welt waren immer noch neun

Kandidatinnen und Kandidaten im Rennen. Doch das Kuchenglück konnte nicht allen

hold bleiben.

Mit 36,5 Punkten müssen wir uns heute leider verabschieden von Sabine.

Traurig, aber tschüss. Zu acht geht's weiter im Tortentext.

Ich freue mich sehr darüber, dass ich es bis in die vierte Woche geschafft habe,

weil in Woche drei wurde es sehr, sehr knapp.

Und ich habe die vegane Woche überlebt. Krass, krasser Scheiss, echt.

Die rote Schürze bleibt bei Tom.

Very so good.

Er ist begabt, jung, süß. Er wird viele Follower haben.

Doch auch ein Meister baut mal Kleister.

Ich bin nicht ganz zufrieden mit dem, was ich hier gerade mache.

Aber das muss jetzt so.

Das Backzelt hat für mich eine ganz besondere Atmosphäre. Es gelingt mir

einiges, was zu Hause wahrscheinlich so hätte nicht funktioniert.

Ich werde spontan kreativ, kann mich da so ein bisschen ausleben. Und ich bin

auch sehr zufrieden mit den Ergebnissen.

Nicht lang fackeln.

Was mir sicher wieder einen Stein in den Weg legen könnte, sind meine zu grossen

Pläne, die ich immer bei meinen Rezepten habe.

Also ich plane immer zu viel.

Ketchup ist jetzt auch schon fertig.

So bin ich halt. Ich gehe einfach auch immer ein bisschen Risiko ein. Aber ich

denke, das kommt schon gut.

Das ist ein bisschen eine huggelige Wurst. Ich wünsche mir für diese Woche

ein bisschen mehr Konstanz.

Dass es nicht so hoch und runter geht.

Bin mir nicht so ganz sicher. Schaut so ein bisschen schmierig, klebrig aus.

Angenehmes Mittel war es, wäre super.

Auf starke Kontraste steht Theodor auch nicht.

Ja, guck mal, ich habe mich getarnt, beide von der Jury, weißt du?

Ich wünsche mir Zauberkräfte.

Lecker. Oder besser gesagt telepathische Fähigkeit, um die Köpfe der Jury

reinschauen zu können.

Aufgabe ohne Föhn ist keine Aufgabe.

Im Zweifel lieber schön als Föhn.

So ist die Optik im Weltall, würde ich sagen.

Ich werde einfach so weitermachen wie bisher, immer möglichst gut abliefern.

Und dann möchte ich gerne auch die nächste Woche noch wieder mit

rüberrutschen. Schmeckt echt stark wie das Weltall. Ich weiß noch nicht mal,

was ein Chantilly ist.

Natürlich hat man ja schon gemerkt, dass ich hier der Dickkopf bin und ich lasse

mir ungern was sagen.

War nicht heute Aufgabe Pizza. Und wenn es der Jury gefällt, freue ich mich umso

mehr.

Das wäre meine Marmelade, ja. Ja, gut, aber das wusste ich schon.

Gott sei Dank, ich habe noch meine Nachbarinnen, ja.

Was denkst du, Isabel? Kann ich damit einstreichen, oder?

Ich brauche unbedingt die Hilfe von Isabel vorne.

Die sehen super aus, finde ich. Also, mir gefallen sie.

Ich hoffe, dass ich, egal wie stressig es wird, ich weiterhin einfach entspannt

bleibe, probiere einen ruhigen Kopf zu haben und mich nicht aus der Ruhe

bringen lasse.

Lecker sind sie bestimmt, aber ich möchte das nicht machen.

Der sieht so hässlich aus.

Ich will sofort anfangen.

Tschüss.

Moment mal, noch dauert es ein bisschen, bis Deutschlands beste Hobbybäckerin

beziehungsweise bester Hobbybäcker 2023 raketenmäßig abhebt und sich

astronomische 10.000 Euro sowie das eigene Backbuch schnappt.

Was für Menschen, was für eine Show und was ist das?

Hallo liebe Hobbybäckerinnen, hallo liebe Hobbybäcker, hallo Betty und

Christian. Hallo.

Ja, Tom, du bist wieder unser Bäcker der Woche. In der letzten Woche war es ganz

schön knapp, aber du konntest sie dir holen. Die rote Schürze. Aber auch dich

kann es erwischen, wenn heute wieder eine oder einer von euch das große

Backen hier verlassen muss.

In vier Wochen entscheidet sich dann hier, wer Deutschlands bester

Hobbybäcker oder Deutschlands beste Hobbybäckerin 2023 wird.

Er oder sie geht nicht nur mit dem Titel, sondern auch noch mit dem

goldenen Cupcake 10.000 Euro und einem eigenen Backbuch nach Hause.

Aber legen wir südosteuropäisch los mit Aufgabe Nummer 1. Baklava neu

interpretiert.

Filoteich, gehackte Nüsse, Zuckersirup oder Honig müssen verarbeitet werden und

all diese Zutaten müssen ganz klar herauszuschmecken sein.

Die individuellen Gebäckkreationen können nach Belieben umgesetzt werden,

zum Beispiel als Torte, Kombination mit Cheesecake oder als kleine Leckerbissen.

Alles ist möglich.

Ihr habt für diese Aufgabe zweieinhalb Stunden und die starten natürlich wie

immer auf mein Kommando. Auf die Plätzchen.

Fertig.

Über Baklava, die kleine süße Sünde nach dem Döner, müssen die Backenden erstmal

philosophieren, passend zum Teig.

Der Philoteig muss am Anfang sehr gut geknetet werden, bis er wirklich

elastisch ist. Das kann teilweise bis zu 10 Minuten dauern.

Ja, ich rühre schon meinen Philoteig.

Dafür gab es kein Rezept.

Glutenfrei, deswegen habe ich mir da selber eine Kreation ausgedacht und

hoffe, mein Plan geht heute auf.

Katharinas Baklava-Interpretation ähnelt einem Cheesecake mit Ziegenfrischkäse.

Dieser ist in Philoteig mit Nussfüllung gebettet. Dazu Honig-Birnenkompott.

Welchen Plan verfolgt Tom, der kleine Überflieger?

Der Teig, der muss relativ lange kneten.

Rührt der schon und währenddessen bereite ich quasi schon meine Füllung

vor. Das wird heute ein Mango-Vanille-Cremeux, irgendwie sowas

in die Richtung. Und natürlich auch viel Pistazie.

Toms Baklava-Variante vereint Pistazienmus mit Mango-Vanille-Cremeux.

Diese werden zwischen Filoteiglagen geschichtet und von einer abgeflammten

Baiserhaube getoppt.

Thomas klöppelt sanft los.

Ich brauche gehackte Mandeln.

Aber grob gehackt.

Und ja, ich muss selber hacken.

Das wird blutig heute.

Klein, aber fein abgeschmeckt sollen die Törtchen von Thomas begeistern. Auf dem

Filoteig platziert er eine Mandel-Walnuss-Füllung, Honig und eine

aromatische Zimtcreme.

Isabel strahlt wegen ihres kleinen Startvorteils.

Mein Mann ist Türke und da gibt es öfters Baklava. Ich habe es vielleicht

zweimal in meinem Leben gemacht.

Meine Schwiegermutter kann das halt besser.

Jetzt bin ich gezwungen, das auch zu machen.

In Isabels kleinen Filoteigmuscheln versteckt sich eine aromatische

Grießfüllung mit Himbeergelee und Pinienkern.

Veredelt wird das Ganze mit Rosenwassersirup.

Monika erweitert ihren Backhorizont.

Ich finde das Thema Baklava sehr spannend.

Ich habe natürlich noch nie Baklava selber gemacht.

Ich durfte es aber schon mal essen.

Also ich habe grob die Richtung, wie es schmecken soll und neu interpretiert.

Ja, wird was werden.

Baklava trifft Bayern, denn Monikas Variation ist vom heimischen

Apfelstrudel inspiriert. In den Filoteitlagen schichtet sie eine

Apfelnussfüllung mit Honigsirup.

Traditionell alpin geht es auch bei Erika zu.

Ich finde das Thema sehr interessant, weil ich kannte Baklava vorher nicht

wirklich. Ich mache jetzt eine neue Interpretation und kreiere daraus

Cremeschnitten.

Erika kombiniert Cremeschnitten und Baklava. Dafür schichtet sie knusprige

Filoteigschichten mit Nussfüllung akkurat mit Nussbiskuit und zweierlei

Creme.

Ein Blick zu dem Herrn in Blas Rosa.

Ja, guck mal, ich habe mich getarnt heute vor der Jury, weißt du?

Wenn die kommen, dann verstecke ich mich ganz schnell.

Theodor präsentiert eine Baklava-Variante der norddeutschen

Friesentorte. Zwischen dünnen Filoteigschichten platziert er

Pistaziencreme, Nusseinlage und Pflaumenmus.

Auch Sandra ist guter Dinge.

Jetzt knete ich noch.

Kurz mit der Hand und dann muss der 30 Minuten ruhen, abgedeckt.

Und währenddessen koche ich hier schon meinen Zuckersirup.

Der besteht aus Zucker, Wasser und Honig, mit dem die Baklava dann

typischerweise nachher getränkt werden.

Sandras Kreation ist inspiriert von der französischen Tarte d'Amand.

Zu Philotei kombiniert sie Nuss- und Feigenfüllung, französische Mandelcreme

und Honigsirup.

Blubbdiwupp, die erste halbe Stunde ist schon vorbei.

Bei Tom riecht's fruchtig.

Ich bocke das Mango-Püree auf, damit es einfach noch ein bisschen andickt und

Feuchtigkeit verliert.

Parallel habe ich die Sahne aufgekocht mit etwas Milch und Vanille.

Und hier schlage ich jetzt gerade Eigelb auf.

Das kommt jetzt gleich dann hier in die Sahne-Milch-Vanille-Mischung. Alles für

die Cremö.

Wie läuft es bei Isabel?

Ja, es läuft langsam.

So anstrengend. Das ist wie Fufu. Kennt ihr das?

Fufu. Das ist eine afrikanische Beilage.

Das wird in ganz Afrika gegessen. Das ist aus Grieß oder Maniokmehl.

Und das musst du die ganze Zeit dann schlagen, damit du so eine schöne

Konsistenz bekommst. Deswegen, da kriegt man richtig Schmuckis dann.

Ich mache mal Füllung im Moment und schäle dafür die Äpfel und viertel die

und schneide die dann klein her.

Vorsicht, scharf!

Katharina setzt ihre gewetzte Klinge an den Birnen an.

Pistazien sind ein Muss, im Gegensatz zu Zimt.

Ja, ich fange mal mit meiner Zimtcreme an.

Von Zimt haben ja alle schon mal gehört, aber...

Was ist das da?

Also ich benutze Muscovado-Zucker, weil der noch ein bisschen anderen Geschmack

hat. Also er ist nicht so neutral wie der normale Zucker.

Auf Katharinas glutenfreie Variante ist die Jury besonders gespannt.

300 Gramm Ziegenfrischkäse.

Ich hoffe, ihr mögt Ziegenkäse.

Ja? Gut, sehr gut.

Ist ja auch nicht jedermanns Sache. Das gehört tatsächlich zu den Dingen.

die ich beim großen Backen lieben gelernt habe.

Ich

koche

gerade meine Butter und ich möchte daraus Ghee machen.

Genau, und ich muss sie dafür langsam aufkochen, damit dann hier dieses, ich

weiß gar nicht genau, was das ist, ich glaube Proteine, damit die dann oben

schwimmen, die nehme ich mit einem Löffel ab.

Und kläre sie sozusagen.

Na geht doch.

Knusprig wird's bei Monika.

Ich röste gerade meine Nüsse an, weil die dann einfach ein schöneres und

besseres Aroma haben.

Ich hab jetzt einmal die Petazien geröstet. Als nächstes die Mandeln.

Und dann noch die Haselnüsse.

Die Traummischung eines jeden Eichhörnchens.

Nö,

da macht er gar nichts.

Ich glaube, ich hacke es erstmal von der Hand.

Anpacken und loshacken. Bei Theodor wird das Gehackte schon weiterverarbeitet.

So, ich habe hier bereits meinen Zuckersirup angesetzt. Das heißt erstmal

Wasser und Zucker.

Das ist der Hauptbestandteil dessen. Später kommt dann nochmal etwas

Zitronensaft rein, es kommt Honig rein und eine kleine Prise Salz, damit der

Geschmack einfach runder wird.

So hat jeder seine Tricks.

Ja, ich muss meine Spasserstärke, mein Ei, mein Mehl und mein Zucker dazugeben

und dann die Creme abkochen.

Während Thomas auf übersichtliche Arbeitsschritte schwört, hat Erika immer

etwas mehr vor.

Die Konsistenz der Vanillecreme ist bis jetzt super.

Schön, dass Katharina an unser Parkett denkt.

Die Füllung habe ich jetzt gleich soweit fertig. Die Birnen müssen noch

einkochen.

Am meisten Zeit nimmt natürlich jetzt das Ausrollen des Teiges in Anspruch.

Deswegen wollte ich, bevor ich damit anfange, alle Füllungen soweit fertig

haben. Die Birnen dürfen noch ein bisschen einkochen.

Und dann starten wir jetzt gleich mit dem Teig.

Sandras Teig ist schon erheblich weiter.

Und zwar brauchen wir jetzt 220 Gramm von dem Teig.

Machen wir daraus jetzt die unteren Böden.

Theodor muss gleich mitzählen.

Ich brauche für mein Rezept final 16 Schichten.

Ja, das heißt, mein Teig wird jetzt zweigeteilt.

Wie fix die alle sind.

Also fast alle.

Einige rollen aus schon.

Ich bin absolut nicht nervös.

Filoteig wird in fast papierdünnen Schichten aufgetragen.

Bei Erika gibt es zusätzlich Biskuit.

Und quasi unten zwei, dann wieder Füllung, nochmal zwei, wieder Füllung,

zwei, nochmal Füllung, nochmal zwei und zum Schluss kommen glaube ich acht

Schichten dann.

Mut zur Flachheit.

Wer hat sich das ausgedacht, das so dünn auszurollen?

Er hatte wohl Langeweile.

Die größte Schwierigkeit von Baklava ist die Herstellung des Teiges. Er muss

wirklich hauchdünn ausgerollt werden, damit dieses Blätterige kommt, was

tatsächlich charakteristisch zur Baklava gehört.

Da wünscht man sich den klassischen Blätterteig zurück.

Doch der Filoteig ist natürlich nur ein Teil des Ganzen.

Ich bereite jetzt mein Himbeergelee vor. Dafür habe ich jetzt frische Himbeeren

püriert. Ich werde das gleich noch abschmecken mit Zucker und Rosenwasser.

Dann muss das erstmal kalt werden und dann werde ich es auch nochmal pürieren.

Erikas Bonusboden ist fertig.

Immerhin.

Also das Biskuit sieht bis jetzt sehr gut aus. Ich bin zuversichtlich.

Liebe Bäckerinnen und liebe Bäcker, es ist schon Halbzeit.

Ihr habt noch eine Stunde 15 Zeit.

Ja, ich glaube, ich darf mich ein bisschen ranhalten.

Ja, wird sportlich.

Für die Herstellung der ultradünnen Backhäutchen gibt es mehrere Methoden.

Hauptsache flach.

Die Formen, die aus dem Teig entstehen, sind auch sehr unterschiedlich.

Von süßen Teilchen bis zur klassischen Torte ist alles dabei.

Am Ende darf das Gebäck seine Baklava-Haftigkeit nicht verlieren.

Also ich mache je zwei Backbleche mit drei Schichten und die schneide ich

dann.

Dann geht alles in den Magen.

Bei so dünnem Teig muss man höllisch aufpassen, wenn man die richtige Röstung

abpassen will.

Aus labbrig wird ganz schnell bockelhart.

Das ist jetzt meine zweite Schicht.

Quasi unten drunter ist jetzt die Füllung. Jetzt kann man wieder vier so

dünne Teigplatten, dann nochmal eine Füllung.

Jetzt aber fix mit dem Filo.

Nüsse und Honig oder Zuckersirup gehören zum gewünschten Geschmacksbild.

Wie man die Zutaten einsetzt, bleibt den Kandidatinnen und Kandidaten überlassen.

Ich gebe jetzt noch ein paar Backerbsen drauf auf das Backpapier, damit der Teig

unten, hoppala, schön flach bleibt.

Da muss ja noch die Mandelfüllung in die Tat, deswegen muss der Boden unten schön

flach bleiben beim Vorbacken.

Man kann Philoteig in so vielen Varianten backen. Aber Vorsicht, die

typische krosse, süße, aufsaugende Konsistenz sollte auf jeden Fall

erreicht werden.

Auch bei den cremigen Varianten.

Ich vermenge gerade ein bisschen Sahne mit Agar-Agar. Das habe ich aufgekocht

und jetzt habe ich gerade noch von der Mascarpone-Pistaziencreme was

untergehoben, einfach, dass es ein bisschen schneller abkühlt.

Das Ganze kommt jetzt so, wie es ist, hier wieder zurück.

Und dann hebe ich nur noch die Sahne unter. Und das ist dann quasi mein

Pistazienmus-mäßig so in die Richtung.

In 45 Minuten erwartet die Jury Großes.

Was die Abwechslung angeht, dürfte sie eher nicht enttäuscht werden.

Theodor hat sein H-Not-Set immer am Mann.

Bei Sandra ist der Tatboden schon mal was geworden.

Wie sieht's überhaupt aus in den Öfen?

Die sehen schon gut aus.

Ein bisschen Farbe kriegen noch, aber wir haben ja noch Zeit.

Mal kurz luschern, wie das Ganze ist.

So, meinen Fächer finde ich schon recht gut.

Ich schneide den gefüllten Filoteig jetzt in Rauten.

Für meine rautenförmige Baklava-Deko.

Und dann kann er auch genauso hochgehen und dann kann auch der Zuckersirup dann

nachher gut einziehen.

Ihr Lieben, ihr habt nur noch 30 Minuten.

30 Minuten, ja.

Gut Ding will Weile haben, kriegt es aber nicht.

Ich finde sie hübsch. Die sind unterschiedlich aufgegangen.

Aber das ist vollkommen in Ordnung. Jetzt fülle ich die um, dass ich die

gleich mit dem Sirup ein bisschen trinken kann.

Theodor geht das ganz vorsichtig an.

Erikas Schnittchen wirken etwas weniger filigran.

Noch.

Wow, das sieht mega aus.

Ich bin auch heute echt zufrieden mit dem Teig. Ich hoffe, er schmeckt auch

so, wie ich es hoffe.

Der sieht so richtig knusprig aus.

Hammer.

Ja, so langsam kann man an das Zusammenfügen und Dekorieren denken.

Wer wird gleich ordentlich Punkte einstreichen?

Meinst du nicht, du solltest ihn rausholen? Meinst du, dass ich ihn schon

rausholen soll? Guck ihn dir an. Ich finde, er sieht schön aus.

Ja, Kim, dann damit.

Die ist jetzt fertig und wird mit

dem Sirup gepinselt.

Die sehen super aus, finde ich.

Mir gefallen sie.

Ich hoffe, der Jury auch.

Zumindest sehen sie nach Baklava aus.

Aber Interpretationen waren ja ausdrücklich gewünscht.

Es steht ein Wettstreit der Konzepte an.

Oh Gott, oh Gott, oh Gott.

Manchmal ist der Boden Lava.

Hier bei uns ist er Baklava.

Ja, das wäre knapp, aber...

So ist das Leben, ne?

Bin nicht ganz zufrieden mit dem, was ich hier gerade mache.

Aber das muss jetzt so.

Es bleibt euch nicht mehr viel Zeit. Ihr habt noch zwei Minuten.

Die letzten Sekunden beginnen jetzt.

10, 9, 8,

7,

6, 5, 4, 3,

2,

1 und Schluss. Hände weg vom Gebäck.

Danke.

Rika hat noch etwas Einfaches gemacht.

Da war Erika wieder.

Erika wieder. Mit Erika.

Drei Teige, drei Creme.

Du kannst einfach so exakt arbeiten, das ist sehr schnell. Aber sie sind

steinhart, außer man muss... Ich bin zufrieden, das geliefert zu haben.

Vielleicht optischerweise, die Creme wurde nicht perfekt aufgespritzt. Das

könnte kritisiert, aber...

Heute war absolut der Wurm drin. Ich bin nicht zufrieden mit dem Ergebnis, wie

man glaube ich sehen kann.

Mir läuft die Creme sonst wohin.

Der Teig ist noch ein bisschen hell.

So war es zumindest nicht geplant.

Am Ende zählt nur das, was die Jury sagt.

Reingucken kann ich leider nicht. Von daher hoffe ich, dass die Füllung auch

innen drin so ist, wie sie sein muss und dass sie der Jury schmeckt.

Mir könnte zum Verhängnis werden, dass die Filotteigblätter etwas zu hart

gebacken sind, weil ich es halt gern knusprig mag.

Ich weiß, dass es leider nicht das ist, was ich gerne gezeigt hätte.

Ich muss schon sagen, tolle...

Backlava-Leistung. Und das können Sie zu Hause auch. Zumindest versuchen.

Einfach die Rezepte auf dasgroßebacken.de nachschauen und dann

nachbacken. Bei welchem Rezept es sich besonders lohnt, das findet jetzt die

Jury heraus bei der Verkostung. Und wir starten bei Monika.

Monika, was für eine Baklava-Interpretation hast du für uns

gebacken? Ich habe für euch Baklava meets Bayern im Sinne eines

Apfelstrudels mit einer Apfelnussmischung mit Pistazien, Mandeln

und Walnüssen.

Und dazu habe ich euch Vanillesoße mit Rosenwasser gemacht.

Was mich als erstes anlächelt, so ein bisschen das Wilde von dem Philoteich.

Ist ja beim Baklava auch klassisch, dass es jetzt nicht so ganz gerade ist.

Solche Strukturen hier, die finde ich einfach sehr attraktiv. Es sieht

gleichmäßig aus. Hier oben sehe ich auch noch ein kleines Herz. Also auch da

wurde ein bisschen dekoriert.

Das, was für mich auf jeden Fall als allererstes auffällt, ist die Backfarbe.

Die ist wirklich hervorragend.

Alleine von der Präsentation her hast du mich schon auf deine Seite gezogen.

Sehr schön.

Das könnte auch eine Hackfleischtorte sein.

Ich wollte gerade sagen, es sieht aus wie ein Linseneintopf.

Deswegen war ich mir nicht ganz so sicher, ob du die Aufgabe tatsächlich

richtig verstanden hast.

Es sieht tatsächlich so ein bisschen aus, als wenn es eine herzhafte Torte

wäre. Aber wenn man rangeht, dann riecht man schon diese ganzen Nüsse.

Es schmeckt hervorragend. Wichtig war, die Nüsse müssen herauszuschmecken sein.

Honig oder Zuckersirup muss im Vordergrund stehen. Du hast so viele

Nüsse da drin. Es ist die ganze Zeit irgendwas passiert im Mund. Man kaut die

ganze Zeit. Dazu die Äpfel. Die hast du extra mit reingemacht, um die Säure mit

einzuarbeiten.

Tipptopp. Ich habe immer schön diese Süße. Es ist nicht übersüß.

Und mit dem Rosenwasser gibt es wirklich eine Einheit.

Vielen Dank. Danke.

Liebe Jury, heute bitte ich an meinen Bakla Zimt.

Also ich habe den Baklava muffiniert oder tatifiziert.

Also dafür, dass du eigentlich so mit der Dekoration ja so ein bisschen auf

Kriegsfluss stehst, lässt du dir jedes Mal was einfallen? Die Dekoration, ja.

Es sieht ein bisschen schlicht aus. Ein bisschen Glanz hätte dem Gebäck auch

tatsächlich so gut getan. Die Nüsse, die so karamellisiert sind, vor allen Dingen

jetzt zum Beispiel auch hier vorne die Mandel, die hätte ich definitiv eher

drauf gelegt.

Also wenn du nicht wirklich im Vollbesitz deiner Zähne bist, dann ist

es echt schwer, das Ding zu essen. Du siehst hier außen, der Filoteig ist

richtig hart. Also den hättest du ein bisschen dünner backen müssen.

Vielleicht ist es beim nächsten Mal besser, wenn du sie einmal nur ganz kurz

vorbäckst. Hat der eine oder andere auch schon gemacht.

Und dann halt nochmal mit dem Sirup bepinseln, bevor die Füllung reinkommt.

Dadurch saugt sich dieser Filoteig nochmal so richtig schön voll. Und dann

ist es ein bisschen angenehmer, den zu essen.

Was ich schön fand...

In dem Moment, wo das Gebäck Richtung Nase kam, habe ich sofort diesen Honig

und die Orangenblüte gerochen. Und dann kommt wirklich die Nuss. Ich glaube, du

hättest eine Prise mehr Zimt durchaus reinmachen können.

Vielen Dank.

Dankeschön.

Vom Außen sehen sie aus wie diese typischen Muschel-Baclava, gefüllt sind

sie aber mit einer Milchgrieß-Mischung. Und innen drin ist dann etwas Himbeer

-Rosenkompott. Das ist natürlich eine der klassischen Formen, wie man Baclava

zubereiten kann. Das ist eine sehr attraktive Form.

Vielleicht einfach mal ein bisschen mehr Mut. Habt Mut, dann vielleicht auch mal

noch mehr individueller zu werden. Aber ich mag es.

dass es wirklich richtig gut gebacken ist, sieht man daran, dass du hier diese

Hohlkammer hast.

Also es ist ja oben richtig knusprig gebacken. Dann hast du hier die

Pinienkerne, was natürlich total besonders ist, weil ich glaube, du warst

die Einzige, die mit Pinienkernen gearbeitet hat, was auch ungewöhnlich

ist, muss man sagen.

Und ich finde, du hast es auch wirklich ausreichend getränkt. Man sieht es ja

auch noch, wo die Beine gelegen haben. Aber es ist jetzt nicht quitschend süß.

Und da hast du, finde ich, wirklich Fingerspitzengefühl gehabt, genau das

richtige Maß zu treffen.

Vielen Dank.

Dankeschön.

Es ist auf den ersten Blick wirklich mehr eine Cremeschnitte, als dass man

sagt, oh, da gibt es jetzt Baklava zu essen.

Definitiv optisch eine Neuinterpretation.

Du hast ja wahnsinnig viel Arbeit gemacht.

Großes Tennis.

Erika. Also deine, was ist das, Nuss-Nougat-Creme? Ja, mit Sahne.

In der Fachsprache spricht man von abgeschissen und die ist nämlich par

excellence tatsächlich, hat die sich verabschiedet.

Sieht natürlich nicht schön aus.

Diese beiden Fette von der Sahne und vom Nougat haben sich nicht miteinander

verbunden, weil die Temperatur nicht gestimmt hat. Also da wirklich schauen,

dass das tatsächlich auch den wunderschönen Glanz bekommt.

Du hast hier wahnsinnig viel Arbeit gemacht, aber ein paar Sachen sind auf

jeden Fall, die du überdenken musst. Dieser Part hier, da sind deine

Filoteichplatten, die sind sehr stark aufgeweicht und dadurch wirklich zäh wie

Kauke.

Geschmacklich gefällt mir die Vanillecreme gut. Ich hätte vielleicht

tatsächlich auch noch ein bisschen mehr Nuance, nicht nur von Zucker, sondern

tatsächlich auch irgendwie Rosenwasser, Orangenwasser oder so noch mehr

gewünscht, dass das auch noch ein bisschen mit drin gewesen wäre.

Vielen lieben Dank.

Das ist tatsächlich das Thema zu 100% optisch von außen umgesetzt. Dieser

Glanz, schön gearbeitet, Backfarbe ist tiptop, 10 von 10 Punkten.

Unten kann ich noch die Böden sehen, dazwischen die Füllung.

Unten auch durchgebacken, auch der Rand schön, nicht zu dick, nicht zu dünn.

Sehr schöner Anschnitt.

Du hast wirklich ein wunderschönes Nussaroma. Die Süße ist die ganze Zeit

mit vorhanden. Du hast es wirklich hervorragend abgeschmeckt. Es macht

einfach Spaß.

Ob man so ein ganzes Stück wirklich aufbekommt, wage ich zu bezweifeln. Ich

glaube, das ist sehr mächtig, aber es ist sehr lecker und fein.

Handwerklich auch wirklich vom Philoteich sehr gut umgesetzt.

Dankeschön. Danke euch.

Ich habe euch Filoteig-Schüppchen gebacken, die auf hoher See ganz schön

zu kämpfen hatten.

Also optisch ist es für mich auf jeden Fall eine neue Interpretation.

Maklava wäre jetzt nicht ein Gedanke der...

zu mir kommt, wenn ich das Gebäck irgendwo sehen würde.

Wir sind natürlich draußen in der Natur. Wir haben hier 25 Grad im Zelt. Die

Scheinwerfer kommen dazu. Und wenn du dann halt so etwas Leichtes wie eine

Mascarpone-Creme zum Beispiel zum Dressieren nimmst, irgendwann läuft die

Creme natürlich automatisch weg.

Deswegen hätte ich jetzt einen Unterbau quasi, der glatt ist. Weil wenn du dann,

sage ich mal, so eine Wölbung hast und da versuchst, dann die Tupfen an den

Rand drauf zu dressieren, die haben ja gar keinen Stand.

Also da war vom Aufbau her ein Fehler.

Das hätte definitiv, egal wie, es hätte nicht funktioniert.

Das hier, dieses Kissen, ist wirklich hervorragend. Ich hätte nicht darauf

gewettet, dass es tatsächlich einen Knack gibt. Aber es gibt einen Knack.

Das heißt, du hast es natürlich auch schon schön ausgebacken.

Es ist eine sehr, sehr schöne Süße. Vor allen Dingen obendrauf mit dem Baiser.

Sehr cleverer Schachzug, muss ich sagen. Genial gelöst.

Das Einzige, was gänzlich untergeht, ist tatsächlich die Pistazie.

Das, was tatsächlich die Baklava ausmacht und was wir uns ja gewünscht

haben, dass das nussige Aroma vorkommt, geht leider gänzlich unter.

Der Filoteig, handwerklich richtig umgesetzt, geschmacklich noch

ausbaufähig. Vielen Dank.

Der Fluch der roten Schürze.

Ich finde, er sieht sehr einladend und lecker aus. Vor allen Dingen schöne

Backfarbe, leichte Bräunung, nicht zu doll.

Also der Anschnitt ist wirklich wunderschön.

Eine ganz dezente Süße, passt aber tatsächlich zu diesem Ziegenfrischkäse

dazu. Es ist ja eh, sage ich mal, der Ziegenfrischkäse, dass er öfter mal mit

süßen Komponenten kombiniert wird. Sehr raffiniert gelöst.

Wir wollten natürlich auch die Baklava wiedererkennen und ich finde, das kann

man auf jeden Fall. Trotzdem ist es ein ganz eigenständiges Gebäck.

Das ist wirklich, glaube ich, eine sehr köstliche Vorspeise. Ich könnte die aber

auch als Hauptgang essen. Vielen lieben Dank.

Dankeschön.

Friesentorte als Baklava interpretiert. Habe ich heute hier mitgebracht.

Das Erste, was man wirklich gut bei dir erkennen kann, ist die Backfarbe hier.

von deinen ganzen einzelnen Böden und vor allem auch der Glanz, der da drauf

ist. Das mit den Fächern gefällt mir gut, auch mit den Tupfen.

Ich finde, es ist eine ziemlich geile Kombination, weil du hast obendrauf

nochmal dieses Raue, aber gleichzeitig den Glanz. Der darf nicht fehlen, den

will man sehen und den hast du wirklich hervorragend rausgearbeitet.

Viel Spaß beim Anschneiden.

Schöner Anschnitt auch bei dir. Man kann hier wirklich sehen, wie hier die

einzelnen Filoschichten zu erkennen sind.

Dann die Füllung dazwischen. Die ist jetzt logischerweise ein bisschen

niedriger, weil das Gebäck ist halt zerbrechlich. Und wenn man da mit dem

Messer rangeht, dann sackt sie halt so ein bisschen zusammen.

Und das mit dem Flaummus.

Sensationeller Schachzug. Wirklich genial gelöst, muss man sagen.

Du riechst diese gerösteten Nüsse und das ist wirklich so wunderschön als

Aroma.

Das Einzige ist wirklich, dass es wirklich schwer ist, das Ding zu essen,

ohne sich komplett einzusauen. Aber das ist ja echt typisch auch für die

Friesentorte. Die kann man genauso schwer essen. Also von daher eigentlich

alles richtig gemacht.

Vielen Dank.

Ach, das war eine leckere Verkostung, ihr Süßen. Aber jetzt wird's

hundsgemein, denn wir kommen zur technischen Prüfung.

Wie immer lauert in Aufgabe 2 eine Überraschung auf die Backenden.

Und eine echte Herausforderung.

Bei der technischen Prüfung sollt ihr ja immer ein von uns vorgegebenes Rezept

exakt nachbacken.

Und ich würde heute meine Hand dafür ins Feuer legen, dass ihr dieses Gebäck...

noch nie gebacken habt.

Deckt die Zutaten bitte jetzt auf.

Oh.

Wir machen Hotdogs?

Aber süß.

Diese Dosierflaschen schrecken mich schon sehr ab.

So, wer heute frech wird, ne?

Da ist voll viel drin.

Maracuja. Kalte Butter, Sahne, Milch.

Schon wieder Hefeteig.

Woraus machen wir die Wurst?

Ob eure Vermutungen zutreffen?

Das seht ihr, wenn ihr das Rezept jetzt umdreht.

Hotdog-Berliner.

Oh Mann.

Von Christian Hülms.

Die Deko-Queen.

Ich hasse Hefeteig.

Lecker sind sie bestimmt, aber ich möchte das nicht machen.

Und die Wurst? Wie machen wir die Wurst?

Ich weiß noch nicht mal, was ein Chantilly ist.

Ich habe auch nicht geredet, oder?

Ich denke mal was mit Sahne.

Sammelsalat im Hotdog.

Ich bin gespannt, wie das Ding fertig aussieht. Das Rezept kommt von

Christian. Wie kam es denn dazu?

Für die Geschichte reicht leider unsere Sendezeit nicht.

Wir wollen von euch eine täuschend echte Illusion haben.

Natürlich soll euer Berliner auch die typische längliche Form eines

Hotdogbrötchens haben.

Ganz, ganz wichtiger Tipp ist, achtet bitte auf die gleich konstante

Temperatur beim Frittieren eures Gebäcks. Denn wir wollen natürlich auch

eine schöne goldgelbe Backfarbe haben und den typischen weißen Rand sehen.

Bei der Füllung wünschen wir uns statt Ketchup und Senf Vanilleschantilly und

zweierlei Fruchtkört.

Präsentiert uns...

Drei identische Exemplare.

Für die Zukunft der Snackkultur geben wir euch 140 Minuten Zeit.

In dieser Zeit müsst ihr allerdings das Zelt verlassen. Ihr dürft keine Berliner

genießen, aber Brandenburger Luft. Verbrennt euch nicht die Finger und

gutes Gelingen. Danke.

Danke.

Denkt dran, alle Zutaten habt ihr nur einmal. Lest das Rezept genau.

Und dann kann es auch schon losgehen. Auf die Plätzchen.

Fertig. Backt.

Das Hunderennen hat begonnen.

Hotdogs und Berliner gleichzeitig.

Mehr Soulfood braucht kein Mensch.

Als erstes muss ich natürlich den Hefeteig vorbereiten. Ich habe hier

jetzt gerade die Milch einmal leicht angewärmt, dass die Hefe sich aktivieren

kann.

Der Backofen sollte schnell auf 50 Grad gebracht werden.

Hefemilch und Mehl müssen als Vorteil gehen.

Und das kommt jetzt abgedeckt für 10 Minuten in den vorgeheizten Backofen.

Der aber wieder ausgeschaltet sein sollte.

Oh, ich hoffe, du wirst was, Schätzlein.

Gut zureden hilft ja immer.

Ich lasse meinen Tag im Offen gehen.

Christian wünscht sich einen fluffigen Hefeteig, der in Form eines Hotdog

-Brötchens ist, allerdings süß. Das Ganze wird gefüllt mit einer Vanille

-Chantilly und zwei unterschiedlichen Fruchtkörts.

Himbeer-Maracuja-Körte dienen in allererster Linie natürlich der

visuellen Enttäuschung. Das Auge ist immer mit, das heißt, ich will natürlich

beide Soßen sehen. Die Chantilly muss einen schönen Stand haben und natürlich

klar, dieses Zusammenspiel von dem Kristallzucker und dem Puderzucker muss

wirklich fürs Auge harmonisch sein.

Das Himbeerkört ist dann quasi der optische Ersatz für den Ketchup.

Und die Chantilly ist die Wurst.

Ich habe noch nie ein Himbeerkört gemacht, also Zitronen-Lemon-Kört habe

ich schon mal gemacht, aber Himbeerkört, weiss nicht, probiere es einfach mal.

Himbeerpüree, Zitronensaft, Ei und Zucker werden unter stetigem Rühren

erhitzt. Trotzdem braucht man auch für den Vorteig zwei Hände, sowie weitere

Zutaten.

Ich rühre jetzt unter meinen Vorteig noch ein Ei und Salz.

Und das soll jetzt einen Teig ergeben.

Aber nicht, wenn er nur steht.

Und dann kneten.

Und dabei Butter unterarbeiten.

Bin mir nicht so ganz sicher. Schaut so ein bisschen schmierig, klebrig aus.

Wer will, darf mit Milch oder Mehl nachjustieren.

Dann muss der Teig wieder gehen.

Schön groß werden, ja?

Schön groß werden.

20 Minuten im noch warmen Ofen.

Das wird das Maracuja-Kört. Es riecht verdammt gut.

Und wie schmeckt's?

Mh, genial.

Alles wie beim Himbeerkört.

Jetzt wird erstmal gerührt, was das Zeug hält.

Nur ohne Lebensmittelfarbe.

Ich liebe Berliner und habe sie tatsächlich auch in diesem Jahr zum

ersten Mal zu Karneval in glutenfrei gemacht.

Die Kinder waren begeistert. Was macht Theodor mit dem Lockenstab?

Ich montiere jetzt gerade die Butter unter zu meinem Himbeerkört.

Das kommt jetzt gleich noch ein bisschen Farbe, weil so sieht es ja noch nicht

wirklich nach Ketchup aus.

Vielleicht in vielen Land.

Ich finde, es ist ein bisschen festrot.

Es sollte jetzt so...

It's

ketchup time.

Diese Variante hat sogar noch mehr Zucker als das Original.

Ketchup ist jetzt auch schon fertig.

Dem will der Teig in nichts nachstehen.

Uh, die ist abgegangen.

Überall?

Ich weiß jetzt nicht, ob der deutlich aufgegangen ist.

Dabei muss er noch aufgeteilt werden.

400 Gramm insgesamt vom Teig her. Und damit die alle gleichmäßig werden, habe

ich schlau gerechnet und hoffe ich habe richtig gerechnet, dass ich bei 80 Gramm

sein sollte.

Unser Graf zahlt. Der nächste Schritt ist Formsache.

Ich form jetzt Kugeln daraus, dann in längliche Stränge bringen, nochmal mit

einem Nudelholz flach ausrollen und dann zusammenrollen.

Die Basis für den Hotdog Berliner ist natürlich der Hefeteig. Das ist ein

weicher Hefeteig, der nachher frittiert wird.

Die Hefeteigbällchen werden in der Länge ausgerollt und dann werden sie

eingewickelt. Wichtig ist, dass man wirklich darauf achtet, dass die

Proportion, also die Grammzahl auf der rechten und auf der linken Seite genau

gleich ist. Weil die schwerere Seite, die sackt dann nach unten und da kriegst

du natürlich nicht diesen charakteristischen weißen Rand.

Bei dem weißen Rand bin ich mir nicht so ganz sicher, ob ich da wirklich 24 Stück

sehe. Wenn es die Hälfte wäre, wäre ich schon sehr glücklich.

Ich liebe alles, was in Fett frittiert ist und ich hoffe natürlich und würde es

mir wünschen, dass 24 Perfekte Hotdog Berlin danach auf uns warten.

Zuerst Kreise?

Zuerst Kreise, dann mache ich Stränge und dann rolle ich. Was meinst du bei

Kreise? So?

Rund.

Kugelkreis. Ja?

Kugelkreis.

Und dann mache ich so länglich so ein... Okay.

Und dann rollst du es ein bisschen aus. So und so.

Und dann schlägst du es so ein.

So ein? Ja, ja, ja. Okay.

Zuerst der rechte Kisch und dann die Würste.

Die deutsche Küche und ihre Würste.

Sieht wie eine Nacktstecke.

Es ist gar nicht so leicht, hier das richtige Maß zu finden.

Weil die gehen ja auch nochmal auf.

Sandra, wie sahen deine Hot Dogs jetzt aus?

Ich weiß nicht, ob die jetzt zu lang sind oder nicht. Also ich habe sie

ungefähr so, mal so gemacht und dann aufgerollt.

Nicht, dass die Hot Dogs vor die Hunde gehen.

Sieht noch nicht nach dem Hot Dog Brötchen aus, was ich mir kaufen würde.

Trotzdem muss der Teig jetzt nochmal gehen.

Ich stelle fest, hier sind heiße Hunde unterwegs.

Passt auf euer Öl auf, verbrennt euch nicht. Ihr habt auch schon Halbzeit.

70 Minuten, es brennt.

Der Feuerwehrmann macht Feuer.

Immerhin jemand, der weiß, wie es wieder ausgeht.

Boah, krass.

Die Kollegen helfen gerne.

Ich würde sagen, das wird ein Running Gag auf der Feuerwache bei dir, wa? Das

wird super unangenehm.

Das Frittieröl hat Feuer gefangen. Eigentlich sollten die Krapfen darin

ausgebacken werden.

Diese technischen Prüfungen sind lebensgefährlich.

Hat's wirklich gebrannt?

Yep.

Es hat mal kurz Puff gemacht.

Hast du den Deckel zu belasten und du hast... Ich wollte ja mal reingucken,

wie heiss es ist. Oh, du hast den Deckel... Ich würde den offen lassen.

Hier ist was los.

Das ist wirklich gefährlich mit Öl zu arbeiten, das wusste ich auch. Ich

dachte, es wäre clever gewesen, das Öl gleich so mal nebenbei zu machen. Und es

wird natürlich heiss. Es hat halt mal kurz gebrannt.

Aber ich dachte mir, ich als Feuerwehrmann kann das gerne mal...

Zeigen, was hier möglich ist in der Küche. Hier ist Action im Zelt. Auf

einmal habe ich nur so eine richtig heiße Hitze von hinten gemerkt. Zum

Glück stand ich nicht zu weit hinten.

Hier ist was los.

Also frittieren, keine Angst, ist nicht gefährlich.

Man darf das Öl nur nicht zu heiß machen. Deshalb mein Tipp für euch zu

Hause, wenn ihr frittiert, macht doch das Öl erst warm, wenn ihr schon alles

so vorbereitet habt, dass ihr gleich die Ware reinschmeißen wollt.

Und bleibt am Topf stehen.

Eine kurze Ansage für alle. Also seid vorsichtig mit dem Öl. Und für dich habe

ich jetzt eine Idee. Willst du da vorne hingehen?

Da, wo Sabine war?

Das machen wir so. Nimm es mit rüber.

Ich nehme die hier. So. Brauchst du noch was von? Ja, alles gut. Das sind Reste.

Oh, ich nehme es mit.

So, Sabine.

Sabine, wie läuft es denn mit deinem Hefeteig?

Ihr könnt besser laufen.

Brauchst du noch irgendwas? Nee, ne? Sonst ist ja alles da. Alles top. Super.

Dankeschön.

Und weiter geht's.

So, die Teiglinge sind jetzt im Ofen und sollen jetzt noch etwas gehen, bevor die

ins Öl reinkommen. In der Zwischenzeit mache ich meinen Kört fertig.

Der fruchtig-zuckersüße Senfersatz.

Der fertige Senf kommt jetzt in die Senflasche.

Und wird dann bis zum Dekorieren kaltgestellt. Aber ich finde von der

Konsistenz sieht das schon echt ziemlich senfartig aus.

Um ebenfalls unseren Senf dazu zu geben, noch 45 Minuten.

Es geht jetzt um die Wurst, in dem Fall die Sahnewurst.

Auch bekannt als Vanilleschantilly.

Ich weiß immer noch nicht, wie man es ausspricht.

Vanille Chantilly, Chantille, Chantilly.

Ich habe keine Ahnung.

Da bin ich gerade dran.

Ganz einfach.

Chantilly.

Wie so? Meinst du, das reicht so?

Halt mal rüber.

Muss das stehen?

Ja.

Dann mache ich noch etwas.

Das muss man erst mal machen, so eine Creme Chantilly. Man lässt sich machen,

während hinter einem der Backplatz abbrennt.

Geile Creme. Also für dieses Rezept liebe ich den Christian Hüms.

Geil. Und so simpel. Aber die ist so lecker.

Ich muss aufpassen, dass ich gleich noch was zum Spritzen habe.

Es geht schließlich um die Wurst.

Sehr gut, aber meine ist besser.

Es geht jetzt ganz normal weiter, als wäre nichts passiert. Nur noch die

Fettflecken auf meinem Rezept erinnern da dran.

Jetzt solltet ihr das Öl erhitzen.

Meine Würste sind ein bisschen ungleichmäßig.

Jetzt wird es spannend.

Es hat jetzt 180 Grad.

Aber, oh Gott.

Mit Backpapier rein.

So.

Wer braucht da eine Heißluftfritteuse?

So, Deckel zu.

Und viel Glück.

Theodor variiert.

Ich mache gleich zwei rein, weil ich keine Zeit habe.

Ihr Lieben, es gibt eine wichtige Mitteilung. Tom frittiert.

Und ihr habt noch 30 Minuten.

Ich gebe jetzt Gas, damit ich mit den anderen fertig werde.

So sieht es nämlich aus.

Nach zwei Minuten werden die Teiglinge gewendet.

Ich glaube, so einen tollen Rand werde ich nicht kriegen.

Dann hier lassen.

Und dann schwange ich mal mit der zweiten.

Ein weißer Rand sollte in der Mitte entstehen.

Ja, der ist scheiße. Der hat keinen weißen Rand.

Das ist eine Süßkartoffel.

Das ist eine Süßkartoffel, ja.

First one.

Der weiße Rand kommt nur zum Vorschein, wenn es eine Linie gibt, die beim

Frittieren von beiden Seiten kaum mit dem heißen Öl in Berührung kommt.

Dafür muss der Teigling ruhig schwimmen, ohne sich zu drehen.

Ich habe keine Idee, warum die keinen Rand haben.

Vielleicht kann man das mit Zucker kaschieren.

Der sieht so hässlich aus.

Man erkennt die Handarbeit.

Optimierungswürdig. Der zweite Versuch sieht schon ein bisschen besser aus. Ich

habe dann aber auch nur noch drei Versuche.

Nicht so gut läuft es gerade, da mein Fett irgendwie zu heiß war.

Den Rand habe ich auch nicht. Das ist nicht meine technische Prüfung. Ich habe

es euch gesagt, Hefeteig und ich.

In allererster Linie kann in die Hose gehen, das frittierendes Gewächs.

Wir arbeiten mit 180 Grad heißem Öl. Man muss ein bisschen vorsichtig sein und

man muss auch immer so ein bisschen im Auge behalten, wie schnell bräunt

tatsächlich das Gebäck.

Das Wichtigste ist tatsächlich, dass das Fett die richtige Temperatur hat. Wenn

es zu heiß ist, dann gewinnt er zu schnell die Farbe. Das heißt, du kriegst

eine dunkelbraune Farbe, ehe du dich versiehst. Und das natürlich nachher

dann genauso unschön für uns zum Reinbeißen, wie als wenn er sich zum

Beispiel mit Fett vollsaugt.

Fettgebäcker haben halt wirklich das Problem, dass sie sehr schnell plötzlich

bräunen. Und in einer Sekunde denkt man noch, ach, das kann noch ein bisschen.

Und in der nächsten Sekunde denkt man, hm, hätte ich mal früher rausholen

sollen.

Noch 20 Minuten.

Christian will einen weißen Rand sehen. Also, ja, vielleicht brauche ich noch

für zwei Minuten eine.

Ich lege den auf jeden Fall so hin, dass man das seckt.

Leider ist das einer der wenigen, der wirklich einen Rand gekriegt hat und das

ist ein bisschen ärgerlich.

Na, wie sieht's hier aus?

Der Weißring ist bei dem Hotdog-Brötchen wichtig für die Optik. Da ist so ein

Haus zu sehen.

Möchte ich mal hervorheben.

Aber da muss ich mich noch rantasten.

Drei Gebäcke sollten gelingen.

Wenn ich jetzt noch drei gemacht hätte, hätte ich nur so schöne gehabt. Das ist

das Schönste.

Der hat sogar rundherum ein bisschen hier.

Hier ist noch der letzte Hotdog-Berliner im Topf und der kommt sogar fast am

besten raus.

Fast Food ist das nicht.

Im Rezept steht unterstrichen, obendrauf längs einschneiden, dabei zwei Drittel

tief schneiden und nicht ganz durchtrennen.

Dann machen wir das doch so, oder?

Wenn das da so steht, ich halte mich ans Rezept.

Zumindest das funktioniert genau wie beim klassischen Hotdog-Brötchen.

Wenn du da stehst, hat das eine Bedeutung, oder? Ja!

Ihr habt nur noch 10 Minuten.

Das wird spannend und sportlich.

Wahrscheinlich ist wieder zu viel Puderzucker drauf, aber gut.

Keine Zeit.

Sieht schon ein bisschen sexy aus.

Ist ein bisschen ruckelig gewischt.

In der süßen Variante natürlich ohne Darm. Der Worst Case, in diesem Falle

der Wurstcase, wäre nun, wenn die Chantilly zerlaufen würde.

Dann Ketchup und Senf darauf, ohne dass alles eine Soße ergibt.

Ich weiß, wo ist das drin.

Für euren Snack habt ihr noch genau zwei Minuten.

Ob das jetzt appetitlich ist, bin ich

mir nicht sicher, ehrlicherweise.

Ich bin ja gleich gespannt auf die Hotdog-Parade hier vorne. Ihr habt nur

noch wenige Sekunden.

10, 9, 8, 7,

6, 5, 4, 3,

2, 1 und Schluss. Hände weg vom

Gebäck.

Es war wortwörtlich eine heiße Nummer, aber ich wollte es ein bisschen spannend

machen.

Es sind nicht die schönsten hier im Zelt, aber ich bin jetzt insgesamt

zufrieden. Ich habe das allererste Mal im Leben etwas frittiert. Aber ich

finde, für diesen ganzen Trouble kann sich das Endergebnis auch sehen lassen.

Ich finde sie toll und ich werde sie zu Hause definitiv versuchen nachzubacken.

Bringt euer Gebäck bitte nach vorne und stellt es hinter eurem Foto ab.

Heute war mal wieder pures Chaos an meinem Backplatz. Das wünscht sich

keiner. Deshalb auch noch mal die Bitte vorsichtig auch das zu Hause nachbacken.

Ansonsten bin ich jetzt tatsächlich froh, dass es hier passiert ist und

nicht bei mir zu Hause.

Ja, das war echt krass heute die Aufgabe.

Also ich merke gerade so ein bisschen, das Adrenalin ist jetzt weg und das

merkt man auch.

Es war schon irgendwie heftig. Ich bin gerade einfach nur froh, dass der

Challenge vorbei ist.

Ich denke, ich habe nicht den schönsten Hotdog.

Manchmal gelingt es halt besser und manchmal halt weniger.

Es ist nicht perfekt geworden.

Mein Öl hat irgendwie heute auch nicht so mitgespielt. Aber der Hefeteig an

sich, denke ich, ist okay dafür, dass wir uns nicht mögen.

Wir haben frittiert. Das habe ich nie gemacht. Ich esse lieber Brokkoli als

Pommes. Die Mayonnaise und Ketchup sind ein bisschen chaotisch.

Mehr Hot Dogs als im schwedischen Möbelhaus.

In den USA gehört ja das Hotdog-Wettessen zur kulinarischen

Kultur. Bei uns hier im Zelt ist dafür die Jury verantwortlich. Herzlich

willkommen zurück, Betty und Christian.

Wenn ihr wüsstet, was ihr mit dieser Aufgabe hier bewirkt habt, es war so

aufregend, gefährlich.

Es war eigentlich eine Action-Movie, diese Prüfung.

Und du hast noch gesagt, verbrennt euch nicht. Und? Ich kann nur sagen, dem

Gebäck geht's gut. Ich habe auch gezählt, alle Hände sind noch dran.

Sitzen auch noch alle da?

Ja.

Aber wir mussten dein Feuer löschen.

Und euch geht's auch gut, mal abgesehen vom Schock.

Immer mal was Neues hier im Zelt und das Zelt steht wenigstens auch noch. Ja.

Es stehen alle da vorne, dass Hot Dog Wettessen kann beginnen.

Goldbraun muss es sein. Das ist die Backfarbe. Das ist das erste, worauf ich

achte. Goldbraun ist tatsächlich der Farbton. Gleichmäßig mussten sie sein.

Gleichmäßig sind sie auch.

Die typische längliche Form eines Hot Dog Brötchens ist auch vorhanden.

Das Einzige, was mir so auf den ersten Blick auffällt, ist tatsächlich dieser

charakteristische weiße Rand. Der ist nicht gleichmäßig.

Auf der Seite sieht man ihn hier, aber auf der Rückseite nicht.

Und da hätte er auch sein müssen.

Du hast zwar gesagt, du findest sie gleichmäßig, ich finde den hier trotzdem

einen Tick kleiner als die beiden. Bin ich bei dir.

Beim ersten großen Bissen lässt er sich wirklich angenehm essen. Die Porung ist

wirklich hervorragend.

Geschmacklich ist es tatsächlich so, wie ich Berliner kenne.

Diese drei Hot Dog Berliner sind deutlich größer als die davor. Sie sind

aber auch deutlich schmaler.

Und sie sind deutlich dunkler, auch von der Farbe her.

Das ist jetzt hier nicht mehr Goldgelb.

Das ist durchaus ein Braunton.

Diesen typischen weißen Rand sieht man natürlich nicht.

Der Teig hat wesentlich weniger Volumen und du hast natürlich von außen diese

dunkelbraune Kruste. Und das ist natürlich sehr, sehr stabil, sehr fest.

Ist überhaupt nicht so vom Biss, wie es hätte eigentlich sein sollen.

Was mir auffällt, ist der Glanz von den beiden Curds.

Der ist schön, dadurch, dass es ein bisschen mehr drauf ist, schmeckt man

auch diesen Fruchtanteil.

Drei Exemplare, die optisch tatsächlich von der Größe her fast identisch sind.

Wieder ein anderes Muster mit den beiden Curds drauf.

Der weiße Streifen, der in der Mitte drum gehen soll, der ist halt nicht zu

sehen.

Was gut gelungen ist, die Porung.

Wahnsinnig luftig. Man sieht es hier noch, eine ganz, ganz leichte Backhaut

von außen und hier innen drin wirklich die wunderschönen Luftkammern. Der Teig

ist sehr, sehr locker, lässt sich sehr angenehm essen.

Es ist gut für Improvationen, weil hier merkt man auch die beiden Curds vom

Geschmack, die hat man dabei.

Und das nächste Mal tatsächlich noch darauf achten, dass dieses Feintuning

wie der weiße Rand halt auch noch da ist.

Hier haben wir drei Abstufungen von...

Gefällt mir gut von der Farbe her.

Ist noch okay, bis könnte ein Tekella sein.

Von, ich sehe den weißen Rand.

Man ahnt ihn noch.

Eigentlich nicht mehr da.

Beim Curl ist hier wieder der Glanz hervorragend. Das ist mittig

aufgeschnitten. Das ist auch üppig von der Creme mit drin.

Auch der lässt sich gut essen. Hat eine bisschen feinere Porung.

Und was man halt wirklich sehen kann, wie üppig der gefüllt ist.

So ein ganz kleines bisschen kann ich aber auch die Curds noch schmecken.

Die Porung ist wirklich hervorragend.

Es lässt sich sehr gut essen. So darf es weitergehen.

Was mir hier auffällt, ist tatsächlich, wie viel Puderzucker da drauf ist.

Da ein bisschen weniger, damit man tatsächlich auch die Oberfläche sehen

kann.

Bei einem hier so ganz leicht durch den Puderzucker zu sehen, dieser weiße Rand.

Es ist ein bisschen zu dunkel.

Die Form ist nicht ganz gleichmäßig.

In der Mitte ist die Porung wirklich hervorragend, aber du hast von außen

eine zu starke Kruste.

Das gehört für mich nicht dazu. Also es muss ein bisschen weniger gebacken sein.

Ich habe auch hier die Fruchtkörz im Geschmack dabei, obwohl die Sahne

relativ viel gefüllt ist.

Das Erste, was natürlich sofort auffällt, ist die Seite.

Der Zucker klebt nicht gleichmäßig.

Dadurch, dass der Zucker so ungleichmäßig verteilt ist, sieht man

wirklich diesen hellgelben Ton.

So sollte es sein.

Auch von der Dekoration.

Wild, aber gleichmäßig.

Das ist halt Hotdog am Strand. Es muss schnell gehen. Ja.

Das ist so das Paradeexemplar. Wirklich schöne, große Luftkammern, eine ganz

leichte Backhaut.

Lässt sich wirklich hervorragend essen.

Geschmacklich gebe ich dir voll recht. Wenn man das blind verkosten würde, sagt

man sofort beim Reinbeißen schon, das ist auf jeden Fall ein Berliner.

Alle relativ gleich lang, bisschen unterschiedlich von der Form.

Hast du diesen weißen Rand hier gesehen? Der ist wirklich wunderschön.

Allerdings, wenn ich es umdrehe, habe ich nur noch so einen ganz kleinen

bisschen Rand.

Das hätte tatsächlich ein Müh weniger backen müssen, weil von außen ist es

tatsächlich ein ganz klein wenig fester.

Der Teig hat wirklich ein wunderschönes Volumen, die Porung ist vorhanden, er

federt auch zurück. Das ist auch immer ein Indiz dafür, dass es mit der

Teigführung wirklich gut funktioniert hat.

Gerade weil man das Exemplar davor hatte, wo es genau auf dem Punkt war,

merkt man, dass es so ein ganz klein bisschen zäher ist.

Das macht einen wirklich schönen Eindruck, auch von der Dekoration.

Allerdings auch hier so ein ganz klein bisschen Farbunterschiede von außen.

Ja, bin ich bei dir.

Guck mal von da.

Guck mal hier.

Und guck mal den dahinter.

Und den da noch hinter.

Sie kommen aus dem Staunen nicht ganz raus. Dass du überall einen gleichmäßig

weißen Rand hast, ist tatsächlich herausfordernd. Es hört sich einfacher

an, es liest sich einfacher als es ist.

Teigführung par excellence.

Wirklich einen wunderschönen... luftiges Volumen. Man sieht hier immer noch diese

ganz leichten Luftkammern von dem Teig, eine ganz leichte Backhaut von außen.

Die Körte sind so flüssig, allerdings geschmacklich so da, dass man sie auf

jeden Fall schmecken kann.

Wir sind jetzt ganz gespannt, welcher Hotdog ist denn der beste und wie viele

Punkte bekommt er? Deshalb dürft ihr euch jetzt beraten.

Alle anderen gehen so lange raus.

Bist du glücklich, Christian? Ich bin super glücklich. Ich mag frittiertes

Hefegebäck.

Mit Rum bekleckert habe ich mich damit jetzt definitiv nicht.

Der Zucker war zu viel. Genau.

Das ist ärgerlich einfach, weil ich die Punkte definitiv gebraucht hätte.

Das ist definitiv verbrannt.

Man hat es dann ja auch beim Essen gemacht.

Ich werde bestimmt heute den letzten Platz machen, aber ja, mein Gott, das

ist dann halt so.

Wir hatten hier einmal einen weißen Rand, hier auch.

Ich hoffe, dass ich nicht flopp bin.

Schon sehr gut.

Egal wie es ausgeht, ich bin heute mega stolz auf meine Leistung. Machen wir uns

an die Punkte. Ja.

Die gute Nachricht, schlechter als Platz 8 ist niemand.

Ja, liebe Jury, dann legt mal los.

Christian, ich war wirklich sehr angetan von euren Hot Dog Berlinern.

Aber es gab definitiv Unterschiede.

Und den achten Platz mit 10 Punkten haben diese drei Exemplare. Von wem

kommen die?

Mir. Isabel.

Erstmal ist es natürlich die Backfarbe, allerdings auch die Form.

Ich und Tee für Teige sind keine Freunde.

Ich glaube, das sieht man auch.

Der siebte Platz mit 13,5 Punkten ist hier.

Theodor. Auch bei dir so ein bisschen die Backfarbe das Problem. Allerdings

konnten wir die nicht so ganz erkennen wegen dem Zucker.

Der sechste Platz, den haben wir nicht. Dafür zwei fünfte Plätze. Und der erste

fünfte Platz ist hier mit 14 Punkten.

Der zweite fünfte Platz ist hier.

Der vierte Platz mit 14,5 Punkten befindet sich hier.

Und ich hatte auch ganz andere Probleme als mit dem Frittieren von den Dingern.

Du bist der Feuerfack hier von den ganzen Leuten.

Der dritte Platz befindet sich hier.

15,5 Punkte.

Der zweite Platz mit 16,5 Punkten befindet sich hier.

Es ist ein bisschen Unterschied von der Backfarbe, aber minimal.

Und der erste Platz befindet sich hier.

Katharina, herzlichen Glückwunsch. Du hast nämlich stolze 18 Punkte von uns

bekommen. Das heißt, die fehlen gar nicht mehr so viel zum perfekten

Ergebnis.

Hervorragend. Erster Platz.

Herzlichen Glückwunsch. Dankeschön.

Gut gelaufen, würde ich sagen.

Ich freue mich mega.

Einfach ein cooles Gefühl und lässt mich weiterschweben.

Die nächste Aufgabe wird besser.

Ich probiere positiv zu bleiben und fertig.

Mehr kann ich jetzt auch nicht machen. Ich werde bestimmt mal wieder irgendwie

einen Hefeteig machen, aber nicht in nächster Zeit.

Die Kandidatinnen und Kandidaten wissen, nach der nächsten Aufgabe muss wieder

jemand gehen.

Es sei denn, es gibt wieder Punktegleichstand, aber das kommt eher

selten vor.

Dementsprechend angespannt sind alle.

Vielleicht kennt ihr ja den Schlager Ich hab noch einen Koffer in Berlin.

Und den backen wir jetzt. Also nicht den Schlager, sondern diesen Koffer. Ich hab

noch einen Koffer in Berlin.

Ihr spielt jetzt gleich Ich backe meinen Koffer und packe ein Tipps und Tricks

der Jury. Habt ihr da welche?

Das Lieblingsreiseziel wird zur 3D-Torte in Kofferoptik.

Der Deckel muss weit geöffnet und stabil sein und dekoriert die Torte so, dass

man sofort errät, wohin die Reise geht.

Auch geschmacklich muss der Zielort definitiv herauszuschmecken sein. Und

vor allen Dingen dürft ihr ein mitgebrachtes Element mit in eure Torte

integrieren. Für euer Reisegebäck gilt eine maximale Backzeit und die beträgt

fünf Stunden.

Und auf mein Kommando starten wir auch. Auf die Plätzchen, fertig, backt!

Reis ausnehmen gilt nicht. Jetzt dürfen die Kandidatinnen und Kandidaten wieder

mit Kreativität punkten.

Die strengen Vorgaben der technischen Prüfung haben sie für diese Woche hinter

sich.

Der erste Schritt ist heute mein Zimtbiskuit. Heute geht es ja nach

Schweden und für Schweden stehen natürlich die Zimtschnecken. Ja, wird

lecker. In ihren schwedischen Reisekoffer packt Katharina Zimtbiskuit

mit Honigwein, Blaubeerskiercreme und frischem Blaubeermus. Dazu kombiniert

sie Karamell-Schoko-Crunch.

Ich liebe Schweden. Wir sind jedes Jahr in meiner Kindheit mit dem Wohnwagen

nach Schweden gefahren und haben immer unsere Sommer da verbracht.

Erika hat gerade keinen Sinn für Anekdoten.

Erika hat in den ersten beiden Aufgaben natürlich nicht wirklich viele Punkte

sammeln können. Das bedeutet, sie muss jetzt in dieser dritten großen Aufgabe

wirklich alles auf ein Pferd setzen.

Wollen wir mal sehen, womit Erika die Jury und die Schotten rockt. Ich reise

heute nach Schottland.

Und zwar fasziniert mich einfach die Natur von Schottland und natürlich auch

die schottischen Hochlandsbinder.

Für ein besonders authentisches schottisches Geschmackserlebnis

verarbeitet Erika regionale Zutaten wie spezielles Karamell, Whisky, Shortbread

und Porridge in ihrer Torte. Die Schweizerin backt schottisch. Und der

Franzose?

Ich backe einen Koffer nach London.

Eine Kollegin von mir kommt aus England.

Meine Motivation heute ist, einen Koffer fertig zu backen für diese Kollegin.

In der London-Torte von Thomas treffen Kakao-Orangenbisquit und

Orangenmarmelade auf Minz-Frischkäsecreme und Walnuss-Schoko

-Crunch.

Ist Thomas ein Kofferhoffer?

Was Sandra hier verpulvert, ist nicht die Reisekasse.

Ich reise heute ins Weltall mit meinem Koffer. Das Thema Weltall ist bei meinen

Mädels gerade total das Lieblingsthema. Und da dachte ich, das ist ja cool, kann

ich aufgreifen, weil es ja da ziemlich schwarz aussieht, arbeite ich dann mit

tiefschwarzem Kakaopulver.

Sandra schichtet schwarze Schokotonkerböden,

Blaubeermaskaponecreme, Blaubeerpüree, Mokka-Waffelcrunch und selbstgemachtes

Eiskonfekt.

Im Weltall müsste Sandra Schwere losbacken. Das bleibt den Kandidatinnen

und Kandidaten jetzt erspart.

Es wäre auch eher etwas für die technische Prüfung.

Mein erster Schritt ist jetzt die Red Velvet Böden

vorzubereiten. Noch brennt nichts.

Meine Reise geht heute nach Amerika, weil ich im vergangenen Jahr ein

Auslandssemester an der amerikanischen Uni gemacht habe.

Toms Reiseziel USA erkennt man geschmacklich an Red Velvet Böden,

Cheesecake und Karamellpopcorn.

Das wird mal ein Haselnuss-Sanddorn-Boden, oder?

Ich hoffe, das ist kein Brüheis.

Ein bisschen stabiler sollte der Motiv-Tortenboden schon ausfallen.

Meine Reise geht unters Meer.

Ich mache so eine Schildkröte, Meerjungfrau und so.

Ja, genau.

Das Reisegebäck von Monika überrascht mit einem tropischen Inhalt. In ihrer

Torte treffen Mandelböden auf Kokosmascarponecreme, Kokoschips und

frische Mango und Maracuja.

Isabel muss punkten.

Ich bereite gerade meinen Macadamia-Boden vor.

Wir fahren heute nach Hawaii.

Genau. Wenn ich das große Backen gewinne, geht's ab nach Hawaii.

Aloha heißt es bei Isabel.

Ihre Koffertorte soll die Jury mit tropischen Aromen von Mango, Kokosnuss

und Macadamia auf eine Reise nach Hawaii entführen.

An der Pizza Hawaii scheiden sich ja die Geister.

Mal schauen, wie es bei der entsprechenden Torte aussieht.

Erika hat zu ihrem Boden eine klare Meinung.

Das ist perfekt.

Und so schnell fertig, wenn man ihn mit den Böden der anderen vergleicht. Aber

man soll sich ja nicht stressen lassen.

Weder im Urlaub noch beim Backen.

Wir machen jedes Jahr unseren Familienurlaub zu der Omanina an den

schönen Ostseestrand nach Eckernförde. Und ja, was passt zum Norden und Ostsee

besser als Sanddorn?

Theodors Torte entführt die Jury auf eine aromatische Reise vom Süden in den

Norden Deutschlands. Geschmacklich trifft dabei Schwarzwälder Kirsch auf

Sanddorn mit Schwarztee.

Viele verschiedene Reiseziele, viele Geschmäcker. Und doch gibt es

Ähnlichkeiten.

Meine Backschwester im Herzen, die Sandra, macht auch was mit Blaubeeren.

Yeah.

Wieso Blaubeeren im All?

Naja, die Menschheit ist ja noch nicht viel weiter, ist bis zum Mars gekommen

und danach beginnt das Blaubeer-Video.

Wie es eigentlich so ist, weiß man nicht, dass Venus und Merkur zum größten

Teil innen drin aus Blaubeeren bestehen.

Das ist ja eigentlich ein Gasplanet, aber der Kern ist eine Blaubeere.

Eine Blaubeere. Und eines Tages sind die zwei aneinander gestoßen. Und dann sind

einfach Brocken rausgefallen. Und so kamen die Blaubeere auf die Erde

überhaupt. Wann fällt dir eigentlich dieser ganze Müll ein?

Wahrscheinlich immer dann, wenn Erika konzentriert backt. Ich mache etwas

Porridge. Das gebe ich dann später zum Biskuiteig hinzu.

Fast Frühstück. Frühstück im Biskuit.

Schmeckt sehr gut.

Und sieht auch ein bisschen nach Astronautennahrung aus.

Und wenn irgendwo neue Galaxien entstehen, dann leuchtet es ja auch so

ein bisschen rosalila und so ist die Optik im Weltall, würde ich sagen.

Schalengeschmack würde Thomas niemals anbieten.

Ich blanchiere meine Orangenschalen. Aus den Orangenschalen werde ich meine

Marmelade machen.

Aber wahrscheinlich etwas bitterer als Monikas Fruchteinlage.

Mein Mango-Maracuja-Mousse ist ein bisschen zu fest.

Jetzt muss ich das vielleicht schnell schlagen, dass die Klümpchen rausgehen.

Sag mal Tom, wo sind denn deine Böden hin?

Meine Böden sind im Ofen, die backen jetzt quasi vor. In der Zwischenzeit

bereite ich jetzt die Cheesecake-Masse vor.

Die kippe ich dann quasi oder gieße ich dann über den Boden und dann kommt das

alles beides zusammen nochmal in den Ofen.

Wer modellieren will, muss früh schichten. Und modellieren müssen in

dieser Aufgabe alle.

Theodor kräutert gründlich.

Die rosmarinen Zweige, die gerade hier drin sind, werde ich später rausnehmen,

aber die ist fein geschnitten, die Rosmarin bleibt natürlich drin.

Theodor, mal abprobieren.

Mein Rosmarin.

Rosmarin und?

Kirsche.

Ich möchte ja Schwarzwald ein bisschen imitieren. Ja. Mit Kirschen und dem

Wald.

Rosmarin steht für Wald.

Weißt du, wo der Rosmarin normalerweise wächst? Ja. In den seltensten Fällen im

Wald. Wacholder hätte ich dir ja abgekauft, Mannschaft.

Noch ein bisschen mehr?

Lass ihn ruhig drin liegen. Alles klar. Danke dir.

Thomas hat Orangensaft, Apfelpektin und Zucker vermischt.

Ja, das wäre meine Marmelade, ja.

Ja, gut, aber das wusste ich schon.

Schmeckt.

Also, ich baue jetzt in meine Torte das Cronaken-Dessert ein und das Himbeer,

Brombeer, Fruchtpüree ist ein Bestandteil davon.

Vorhin hat es gebrannt, aber das Parkett ist noch in Ordnung.

Oh, es duftet.

So viel zum Thema Parkett.

Ja, ist auf jeden Fall schwarz geworden.

Nein, war ja so geplant.

Wieder ein Kofferboden in Handgepäckgröße.

Guck mal, wie schön, wie schön, wie schön.

Das Urlaubsthema sorgt für gute Laune.

Jetzt kühlt er schnell ab, dass ich schnell schichten kann.

Tom nimmt schon mal Maß.

Jetzt mache ich meine Buttercreme nebenbei.

Die Isabel macht Buttercreme. Ja, die Isabel liebt Buttercreme.

Lieb nicht.

Gut, oder?

Isabelle disst mich immer.

Gar nicht.

Ach,

die Jury.

Erst necken sie einen und am Ende schmeißen sie doch jemanden raus.

Lecker. Ganz leicht nach Sanddorn. Ich hoffe, dass die Jury ein ähnliches

Geschmacksbild hat wie ich. Man muss wirklich bei Sanddorn mit sehr viel

Fingerspitzengefühl an die Sache herangehen, weil ansonsten erschlägt er

wirklich alles andere an Aroma.

Bei Tom raucht es schon wieder verdächtig.

Aber das wird meine Heidelbeerfruchteinlage.

Monika kombiniert Kokos und Mascarpone.

Beim Geld sollen die Schotten sparsam sein. Bei der Vielfalt ihrer

Spezialitäten lassen sie es aber krachen.

Das ist die Schokoladenschicht.

Und das ist?

Scheiße.

Nein.

Minzfrischkäsekrem, oder?

Die Frischkäse war zu kalt.

Das ist dann so, als wenn man Sahne überschlägt. Da kann man nichts machen,

du musst nochmal neu anfangen.

Contenance. Ich glaube, ich schaffe das nicht in der Zeit.

Ach ja, die Zeit.

Ihr Lieben, ihr habt nur noch zweieinhalb Stunden.

Erste Zündstufe.

Mit Sommernacht, mit Sommernacht.

Ich probiere hier auch noch eine Ecke.

Das schmeckt schon ein bisschen nach Zimt.

So soll es sein.

Toll, ich freue mich. Toll, ich freue mich auch.

Thomas ist auf Rettungsmission.

Die Creme ist okay.

Darüber wird die Jury richten.

Erika hat noch mehr schottische Spezialitäten parat.

Das ist schottisches Karamell. Das habe ich selbst gemacht und das schneide ich

in Stücke und überziehe es mit Schokolade und dann gibt das den

Karamell-Crunch.

Und dann auch noch in Häggis-Optik.

Genial!

Das Eiskonfekt ist eigentlich total einfach zu machen. Man braucht nur

Kokosfett, Zartbitterkuvertüre, Puderzucker, früher alles glatt. Dann

kommt das hier auf mein Backblech, damit es im Kühlschrank fest werden kann und

dann kann ich das schon in Stücke schneiden.

Gesagt, getan.

Geröstet.

Das hacken wir nachher alles klein, die Macadamiennüsse, und dann kommt es mit

in den Kuchen rein, so als Crunch.

Crunch ist ja schön und gut, aber denkt jemand schon ans Design?

Das spielt ja eine große Rolle.

Ich mache Donuts. Die werden dann einfach mit Schokolade noch ein bisschen

überzogen, dass man hoffentlich erkennt, dass es nach Amerika geht.

Optisch erinnert bei Katharina noch nicht viel an Schweden.

Darauf gebe ich so schöne Schokokaramellbonbons.

Beim Kofferpacken überlädt man das Objekt ja gerne mal.

Das sollte hier nicht passieren.

Schmeckt exakt wie das Weltall.

Aber ganz exakt.

Theodor trägt die Sanddorn-Frischkäsecreme auf. Monika die

Kokos-Mascarpone-Creme. Isabel Mango-Buttercreme.

Thomas verteilt Walnuss-Schoko-Crunch und Tom schichtet seinen Koffer bereits

in Form.

Ach, wenn es am Flughafen am Kofferband nur auch so fix gehen würde.

Ich schicht heute im Kreis die Mangos und Maracujas obendrauf und dann nur die

Kokoschips als Crunch.

Und jetzt kommt der zweite Boden.

Wenn man exakt arbeitet, sieht das dann so aus.

Isabel packt lieber etwas mehr.

Oh Gott, ist der riesig.

Ich muss jetzt meine Ganache machen.

Dafür wird Schokolade temperiert.

Katharina arbeitet auch hier mit Zimt.

Exaktes Einstreichen wird von der Jury immer honoriert.

Was denkst du, Isabelle? Kann ich damit einstreichen?

Auch nicht, ja?

Du kannst schon mal ein bisschen ganz dünn, einfach nur, dass was drauf ist,

damit es anzieht. Okay.

Danke. Nach der etwas verunglückten Frischkäsecreme schon die zweite

suboptimale Konsistenz.

Theodor-Fans haben darauf gewartet.

Geht ja nicht, ja?

Aufgabe ohne Fühlen ist keine Aufgabe.

Haarig könnte es tatsächlich werden, denn die Zeit wird knapp. Es bleibt

nicht mal eine Stunde.

Dafür läuft der Froste auf Hochtouren.

Aber wenn ich hier jetzt schon wieder alle sehe, was die hier alle

reinpfeffern, ne? Ja, hier, vor mir, da macht's ja Marmelade selber.

Ich kauf's halt.

Das setzt der Aufgabe die Krone auf.

Typisch von London ist die Krone von dem neuen King.

Ah, scheiße.

Katharina knetet lieber.

Wie sieht das denn aus?

Noch wie eine Kuh, hoffentlich gleich wie ein Pferd.

Erika ist eine ausgewiesene Kuh-Expertin.

Erika, ich habe mitbekommen, du machst Schottland.

Du machst jetzt aber nicht nur Schottland, damit du wieder eine Kuh

modellieren kannst, oder?

Nicht ganz, aber die schottischen Kühe, die habe ich auch gerne.

Ich lasse mich mal Kühe alleine modellieren. Das weiß ich, das kann ich.

Das habe ich mittlerweile schon mitbekommen.

Was steht sonst noch an, an Figürlichem?

Ich modelliere gerade meinen Babykraken.

Der steht da schon und der bekommt jetzt noch Augen.

Kraken schauen ja meist irritiert, wenn man sie in den Koffer packt.

Das wird jetzt mein Saturn als Riesenpraline.

Nicht gerade für die schlanke Linie das Ganze.

In der Schwerelosigkeit des Alls macht das nichts.

Meine Kinder lieben den Urlaub an der Ostsee, weil für die heißt es immer an

Strand.

Thematisch ist Isabel nah dran.

Das wird ein umgedrehtes Surfbrett.

Eigentlich Sperrgepäck. Äh, Gepäck.

Als hätten die Kandidaten und Kandidaten nur darauf gewartet, mit kleinen Details

glänzen zu dürfen.

Mensch, Kater, was verkaufst du mir hier?

Hast du jetzt was zu meckern oder was über mein ausgeliehenes Teil?

Ich wollte das hier so zum Ziehen, weißt du? Das gibt's doch auch.

Jetzt ist aber ein anderes Ding.

Ich glaube, es hackt.

Manchmal kommen Koffer schwer beschädigt an.

Die sehen dann aus wie... egal.

Isabelle, kannst du mich ein bisschen erklären über einen Strich? Wir

gestürmen jetzt erstmal, damit du so eine Grundschicht hast.

Okay. Okay.

Frosten für die Stabilität.

Monika formt sich einmal durch den Fruity-de-Ware-Mix.

Ob das einmal eine Muschel wird, weiß man noch nicht so genau.

Die amerikanische Flagge hat 50 Sterne und 13 Streifen.

Ganz andere Probleme hat mal wieder die England-Fraktion.

Ah, fuck.

Siehst du?

Yeah.

Blumen gibt es eigentlich an fast jedem Reiseziel.

Ich mache jetzt meine Blumenkette und dann wollte

ich eigentlich noch so etwas wie einen Sticker machen, aber muss ich mal

gucken, ob ich das schaffe.

Einmal auf Hawaii mit Blumenketten begrüßt werden oder tief im All von

Aliens. Am besten hat man für solche Gelegenheiten immer eine schicke Torte

dabei, mit der man sich bedanken kann.

So als Gastgeschenk.

Ich beklebe mein Cakeboard mit dem Fondant. Das decke ich ein, weil das

wird ja der Kofferdeckel.

Cakeboards und Stützen sind erlaubt.

Der Deckel ist, glaube ich, die größte Herausforderung. Ich werde meinen Deckel

halt hier hinten so hinstellen, sodass der Koffer halt auch geklappt dann

aussieht.

Die Statik muss stimmen.

Die Koffer hat ja den Deckel auch oben an der Kante. Damit es schräg bleibt,

habe ich mir jetzt so ein Gerüst gebaut.

Wenn schon stürzen, dann so.

Ich male jetzt meine Kofferwand an und das soll dann quasi das

Innenfutter darstellen.

Fast alle Kandidatinnen und Kandidaten blühen beim Dekorieren auf.

Ich will nicht, dass es dieses Meer darstellt. Liebe Hobbybäckerinnen und

liebe Hobbybäcker, ich habe ja heute ein großes Reiseziel.

Alles einmal probieren dürfen.

Mal sehen, ob es in Erfüllung geht. Ihr habt noch eine halbe Stunde, noch 30

Minuten. 30 Minuten, ich muss eindecken.

Es eilt, es pressiert.

Eine halbe Stunde ist nicht optimal, bin ich ehrlich.

Knapp, aber wird.

Hoffe ich.

Toma hat noch dekorative Defizite.

Sandra ist in einem richtigen Dekorausch.

Ja, ich mache Fondantplatten, weil ich gern diese scharfen Kanten hätte für

meinen Weltraumkoffer.

Also Mut zur Ecke bei der Decke.

Wenn man nicht oft mit ihm arbeitet, kann Fondant ein recht widerspenstiger

Grundstoff sein.

Nur noch 20 Minuten, dann heißt es Koffer auf den Tisch.

Filigrane Feinarbeit.

Oh, Stresslevel ist ganz, ganz, ganz, ganz, ganz weit oben.

An Detailfreude mangelt es nicht im Zelt.

Es ist super stressig. Ich hoffe, der Deckel hält einigermaßen.

Macht mir jetzt nicht den stabilsten Eindruck.

Ich bin gerade sehr gestresst.

Zurecht keine zehn Minuten mehr.

Ganz schön krass. Fünf Stunden für so einen Koffer.

Ein Dekorationselement durfte fertig mitgebracht werden.

Pippi sitzt.

Ich habe meine Gummistiefel mitgebracht, die habe ich zu Hause vorbereitet. Wir

durften hier einen Teil vorbereiten.

Letzter Aufruf, alle Backenden bitte zügig zur Gepäckaufgabe. Das Gate

schließt gleich.

Schon ein bisschen süß.

Ihr Lieben, ihr habt nur noch zwei Minuten.

Jetzt machen wir alles auf einmal.

erreichen wir unser Reiseziel.

10, 9, 8,

7, 6,

5, 4, 3,

2, 1 und stopp.

Hände weg vom Gebäck.

Oh mein Gott, boah, Katscha!

Nie wieder, nie wieder!

Ich bin sicher, damit bin ich raus. Also, ciao.

Ich bin gerade sehr k.o., weil am Schluss hatte ich viel Stress.

Ich finde meine Torte schön.

Ich finde auch, dass man erkennt, wohin es geht.

Und ... Verkostung kann kommen.

Wenn wir das hier vorne so sehen, ich glaube, da packt uns schon die

Reiselust. Aber wir beginnen erstmal mit einem Koffer. Ganz langsam mit Tom.

Ja,

ich

nehme euch mit auf mein Auslandssemester. Die Idee gefällt mir

gut. Das Reiseziel kann man erkennen.

Von den Verhältnissen ist natürlich der Deckel etwas größer als dein Koffer. Da

das nächste Mal auf die Maße achten.

Wenn man dann hier an die Ecken guckt, dann sieht man so ein bisschen dieses

etwas unsauber gearbeitete.

Das ist das Erste, was auffällt. Also erstmal sollte der Koffer weit

aufgeklappt sein und dann ist die Klappe fast doppelt so groß wie der Koffer

unten drunter. Also bitte bei den Proportionen ein wenig sorgsamer

arbeiten.

Das Flugzeug, da sind keine Fältchen zu erkennen, das ist glatt modelliert. Es

ist natürlich schwierig, den jetzt in so einen Koffer reinzubekommen, der nicht

so aufgeklappt ist. Von daher senkt er sich so ein bisschen mit dem Koffer

raus.

Hier sieht man jetzt schön die amerikanische Flagge, also auch noch ein

Hidden-Design, was nicht gefordert war.

Schöne Idee. Auch die Böden gleichmäßig, auch die Füllung dazu gleichmäßig.

Vielleicht beim nächsten Mal dieses blaue Feld dann noch etwas größer. Aber

die Idee gefällt mir außerordentlich gut.

Du hast es wirklich exzellent hinbekommen. Einmal Red Velvet und dann

diese Cheesecake-Masse auf den Punkt zu backen.

Es ist für mich... Typisch Amerika.

Geschmacklich bin ich mega happy. Es ist nicht zu trocken geworden, es ist nicht

zu fest geworden.

Das Innenleben von deinem Koffer überzeugt mich komplett. Wenn das Äußere

jetzt auch noch dazu stimmen würde, dann wäre es ein Traum. Vielen Dank. Vielen

Dank.

Ich

reise

ins Weltall mit meinem Koffer.

Space Shuttle hast du gut umgesetzt.

Dann hast du für den Saturn wieder ein anderes Material gewählt. Du hast hier

Kuvertüre, Schalen gemacht, die du gefüllt hast.

Dazu einen Ring aus Isomalt.

Innen gefällt es mir wirklich außerordentlich gut.

Und dann geht es nach außen an den Koffer. Ich habe die scharfen Kanten,

aber wenn man sich hier oben alleine...

den Gegenpart vom Verschluss anguckt, dann sieht man, dass der hier ein

bisschen kürzer ist als hier, dass das Ganze hier oben auch nicht so ganz

gerade geschnitten ist. Hier die Ecke eine Beule hat.

Achte darauf, dass das wirklich exakt gearbeitet ist.

Optisch gefällt mir Anschnitt sehr gut. Diese dunklen, fast schwarzen Böden.

Dazu das, was du ja haben wolltest, dass die Füllung aussieht wie die Milchstraße

mit den Galaxien und sowas.

Die Idee kann man hier im Anschnitt gut erkennen. Es ist gleichmäßig

geschichtet, dünn eingestrichen. Also der Aufbau gefällt mir gut.

Diese tiefschwarzen Schokoladenböden sind gut, aber ein bisschen zu trocken.

Du hast ja extra dieses Eiskonfekt eingearbeitet, aber das geht im Spiel

der Texturen leider so ein bisschen unter.

Die Torte ist super lecker, aber so dieser Aha-Effekt, wo du sagst so, wow,

der fehlt mir leider in der Torte.

Das ist natürlich auch eine extrem hohe Messlatte, die du dir selber auferlegt

hast. Also etwas so nehmen, wo keiner weiß, wie es schmeckt. Die dunklen Böden

sind auch ein Tick zu dunkel und ich finde sie einfach auch ein Tick zu

bitter. Sie ist sehr lecker, aber nicht hundertprozentig das Thema vom

Geschmack, wie ich es mir gewünscht hätte auch.

Vielen lieben Dank. Vielen lieben Dank.

Ich backe meinen Koffer und nehme euch mit in die Karibik.

Du hast so simuliert, ich mag hier vor allem den Verlauf von dem Blau, so wie

Wasser auch ist. Und was mir gut gefällt, sehr schöne, saubere Kanten

unten abgesetzt.

Das Einzige, was ich so ein bisschen vermisse, ist ein Hinweis darauf, dass

das die Karibik ist. Weil eigentlich sehen wir jetzt nur Wasser. Da hätte man

vielleicht ein Palmblatt noch integrieren können oder solche Sachen.

Also beim nächsten Mal wirklich dann probieren, noch dieses Karibische noch

mit einzuarbeiten.

Beim Anschnitt sieht man jetzt die Karibik.

Gefällt mir gut. Auch vom Fondant her schön dünn gearbeitet.

Diese Maracuja-Kerne.

Sensationell, dass die hier mit drin sind, weil es einfach nochmal eine

andere Textur ist. Das hat so einen einzigartigen Crunch. Das ist so ein

Mantel von einer wunderschönen Säure. Und so ist es bei deiner Torte. Sie ist

sehr, sehr leicht. Man kann es angenehm essen.

tropische, ich habe wirklich sehr angenehm zu essen im Boden und der Sand

von den Bröseln, wenn er halt mal reinkommt, dann passt er auch genau

dazu. Vielen lieben Dank.

Wir

reisen

nach London.

Die Krone ist vermutlich irgendwann in den Jahrhunderten so ein bisschen

demoliert worden und nicht so das Glanzstück im Tower. Was natürlich

auffällt, ist solche Schnittkante hier. Einfach saubere eindecken. Das hätte ich

mir gewünscht.

Das kann ich mich verstellen.

Es hat natürlich diverse Stellen, die zu verbessern sind. Es ist wirklich nicht

deine Stärke, dieses Dekorative.

Der Fondant ist komplett weich.

Und wenn man den hier auch abzieht, dann sieht man, dass die Ganache fast weich

ist.

Thema England.

Geschmacklich rüberzubringen im süßen Bereich ist gar nicht so einfach, muss

man sagen. Es gibt so typische Aromen. Diese Bitterorangenmarmelade, die du

gemacht hast, hast du wirklich phänomenal umgesetzt.

Wunderschöne Bitterstoffe. Die Orange ist die ganze Zeit da. Dazu dieser

Crunch, dieses leichte Knistern, weil diese...

Tafel Schokolade von außen auch so leicht kristallisiert ist. Also

geschmacklich haut es mich um. Wenn die Engländer so eine Torte hätten, wären

sie, glaube ich, sehr, sehr glücklich.

Also drin für mich das Thema sehr gut umgesetzt.

Außen arbeiten wir uns noch weiter vor.

Vielen Dank.

Also wir

machen eine Reise nach Hawaii.

Alleine wenn man Die junge Dame da sieht, weiß man ganz genau, was das

Reiseziel ist. Sie hat ein schön ausgearbeitetes Gesicht, so ein bisschen

an den Armen. Vielleicht beim nächsten Mal noch darauf achten, dass die jetzt

nicht so sehnig sind, sondern ein bisschen glatter sind von der

Oberfläche. Wenn ich dann aber den Rest dazu angucke, dann hätte ich mir

gewünscht, dass du hier einfach vielleicht ein bisschen farbiger auch

geworden wärst. Also Hawaii ist für mich immer so der Inbegriff Farbe Kitsch.

Der Koffer, glatt eingedeckt, allerdings auch bei dir, solche Ansatzpunkte.

Probiert sie irgendwie dahin zu legen, also wenn ich merke, dass sie nicht

rumkommen, dann schneide ich hier ab.

Ich gebe Betty vollkommen recht.

Hawaii ist sehr, sehr bunt und pink zum Beispiel bei diesem Blumenkranz, der dir

umgehangen wird, ist allgegenwärtig. Also da vielleicht beim nächsten Mal so

ein ganz klein wenig mehr Farbe ins Spiel bringen.

Bei dir der Anschnitt.

Die Böden, die auch immer den gleichen Durchmesser haben, so ein bisschen mit

der Backhaut aufpassen.

Wenn ich die schon dran lasse, dann müsste es irgendwie auch gleichmäßig

sein.

Die Böden sind wirklich hervorragend. Super saftig. Man hat es auch schon im

Anschnitt gesehen. Bei der Backhaut bin ich bei Betty. Da wirklich schauen, dass

du noch ein bisschen mehr abschneidest.

Wunderschön ist die Idee mit den großen Stücken von der Mango. Du hast eine

wunderschöne Vanillenote drin. Es trifft das Thema geschmacklich wunderbar. Mein

persönliches Highlight ist definitiv die Macadamia-Nuss. Und dadurch, dass die

Nuss so groß ist, habe ich immer einen wunderschönen Biss. Schmeckt. Passt zum

Thema Hawaii.

Super lecker. Das ist kein luftig leichtes Sommergebäck. Sehr schön von

den Komponenten, die Zusammenstellung stimmt.

Und ich kann das Thema auch einwandfrei erkennen.

Vielen lieben Dank. Dankeschön.

Ich nehme mich heute auf die Reise nach Schottland. Ich kann dein Thema sofort

erkennen. Nicht nur wegen dem Schloss, wegen der Burg, sondern halt auch wegen

dem schottischen Vieh, das dir wirklich extrem süss gelungen ist. Ich mag auch

diese Landschaft hier drin, also dass du den Fondant genommen hast, eingerollt

hast. Insgesamt gut gearbeitet.

Ja, ich bin ein ganz grosser Fan.

Auch tatsächlich von dem Rind. Es sieht wirklich phänomenal aus. Die

Präsentation, Handarbeit, grosses Tennis.

Unten ist das Shortbread noch. Ja, deshalb so hart.

Ich weiß, ein Shortbread wird immer dicker ausgerollt, aber dann vielleicht

beim Anschnitt für eine Torte ein bisschen dünner machen, damit es

einfacher ist zum Schneiden.

Es passt alles zusammen. Es gibt eine Einheit.

Es passt zu Shortland. Ich finde, diese Böden sind ja sehr gut gelungen.

Wir sind mit Porridge und diese beiden Füllungen sind von der Konsistenz genau

auf den Punkt und sie ergänzen sich.

Es ist für mich Schottland. Dieses Shortbread ist zum Schneiden nicht geil,

aber es hat dieses Mürbe, es hat diesen leichten Crunch.

Highlight ist ja dieser Fruchtkern, diese Säure, die zieht sich quasi von

oben nach unten durch dieses Stück Kuchen.

Sensationelle Idee, muss ich sagen, zusammen mit diesem Crunch, der halt

immer wieder nochmal eine andere Textur mitbringt. Porridgeböden, auch für mich

gänzlich neu, schöne Struktur, sehr, sehr locker.

Tipptopp. Vielen Dank.

Dankeschön.

Ich

nehme euch

heute mit in unser Familienurlaub, denn jeden Sommer fahren wir an die Ostsee.

Was mir bei dir gut gefällt, ist dieser Kontrast. Die ist hellblau mit dem Gelb.

Das ist natürlich immer so ein Hingucker.

Bei der Taucherbrille mit Isomalt, damit ich wirklich dieses Cluster drin habe.

Du hast sogar noch diese Lederbänder mit Struktur versehen, als wenn sie

handgenäht sind.

Dein Koffer ist gut gearbeitet. So ganz klein bisschen mehr Feinheiten sind da

noch drin, um sich da noch zu verbessern.

Was schön geraten ist, ist diese kleine Naht hier. Die ist zwar nicht ganz

gleichmäßig, aber die gibt dem Koffer so eine gewisse Attina.

Tolle Arbeit.

Dankeschön.

Sauber geschichtet, gut eingestrichen.

Gewinne ich jetzt was?

Mit dem Kirschkern?

Sanddorn zu verarbeiten, muss ich sagen, da habe ich großen Respekt davor, weil

Sanddorn ein ganz eigenes Aroma hat und sehr speziell, sehr kräftig ist als

Aroma. Und du wolltest es nochmal mit einer anderen Fruchtkomponente quasi

kombinieren. Das ist ein sehr, sehr hohes Risiko und ich muss leider sagen,

es ist nicht ganz aufgegangen.

Wenn man jetzt zum Beispiel die Kirsche alleine probiert, die Marmelade mit dem

Rosmarin, das ist wirklich auf den Punkt. Du hast ein wunderschönes Aroma

von dem Rosmarin, die Kirsche ist da, aber sie hat überhaupt gar keine Chance

gegen den Sanddorn.

Christian hat recht, der Sanddorn ist da. Ich finde die Konsistenz gut von der

Creme, aber der Geschmack ist einfach zu dominant.

Vielen lieben Dank.

Es geht in mein

Lieblingsland, nach Schweden.

Diese junge Dame sollte, glaube ich, jeder kennen. Wie ich finde, sehr schön

umgesetzt. Beim Pferd gefällt mir besonders gut, wie glatt es gemacht ist.

Also es ist fast wirklich wie so ein Handschmeichler.

Aber auch dein Koffer.

Saubere Kanten, handwerklich, 1+. 1+, kann ich nur unterschreiben.

Wirklich wunderschön umgesetzt.

Wunderschöne Struktur auch von den Böden. Außen kann man den Einstrich von

der Milchschokoladenganasche erkennen.

Von der Stärke her völlig in Ordnung. Eine wunderschöne Farbe von dieser

Blaubeermousse. Das ist Heidelbeer-Ragout nochmal in der Mitte

mit drin.

Schöne Anschnitte.

Du hast ja diese Zimtschnecke in der Kombination mit der Heidelbeere. Macht

es Sinn, aber es hat erst dann Klick gemacht, geschmacklich mit diesem Met.

Dieses Met hat einen ganz eigenen Geschmack in der Kombination mit der

Heidelbeere. Es ist wirklich Schweden pur für mich. Die Böden haben eine ganz

eigene Struktur. Du kannst sie so zerdrücken, wie so ein Schwamm.

Hervorragend umgesetzt.

Und ich finde, die Böden sind so ein bisschen eine Struktur, als wenn man

eine Mousse gebacken hätte.

Mit der Frucht, mit dem skandinavischen Joghurt, mit dem Met. Runde Sache und

auch für mich definitiv Schweden sehr gut zu erkennen.

Tipp für euch. Vielen Dank.

Danke schön.

Auch die schönste Reise hat einmal ein Ende und deshalb heißt es auch heute

wieder für eine Kandidatin oder einen Kandidaten Abflug Richtung Heimat.

Aber das entscheiden natürlich die Punkte. Und wenn Sie sich für unsere

Punktetabelle interessieren, nach der Sendung veröffentlichen wir sie in den

sozialen Netzwerken. Folgen Sie einfach etwas große Backen.

Und apropos Punkte, vielleicht wollen Sie auch mal punkten. Und zwar hier im

Zelt. Dann bewerben Sie sich doch einfach für unsere nächste Staffel. Und

vielleicht stehen Sie bald vor Betty und Christian.

Die beiden haben jetzt so richtig Arbeit, denn sie müssen eure Torten

bewerten. Deshalb dürft ihr euch gerne beraten.

Die ersten beiden Aufgaben wurden bereits bewertet. Es fehlen nur noch die

Kofferpunkte.

Ich tue mich bei zwei Torten gerade echt schwer mit der Bewertung. Es ist einmal

der Weltraum und es ist die Karibik. Da passen die Füllungen halt nicht so ganz.

Und bei Hawaii fehlt mir auch irgendwie noch so ein bisschen Hawaii.

Ich habe hier eine echte Kokosnuss und ich habe hier echte Schirmchen. Das ist

halt nicht modelliert.

Ja, also ich fühle mich jetzt nicht wirklich sicher, dass ich sagen würde,

ich komme auf jeden Fall weiter, da halt einfach die technische Prüfung nicht so

super für mich lief, wie wir alle wissen.

London. Ja, ausbaufähig. Man muss wirklich sagen, die Torte optisch

gesehen hängt sie hinterher. Geschmack top, Optik flop.

Thema Amerika, diese Red Velvet Böden sind wirklich richtig gut gebacken. Ich

gehe stark davon aus, dass ich wieder zittern muss.

Wer schafft es in die nächste Runde?

Und wer wird Bäcker oder Bäckerin der Woche?

Ja, liebe Jury, ihr habt die Punkte zusammengezählt und eine Entscheidung

getroffen. Bitte.

Mit 56 von möglichen 60 Punkten ist unsere neue Bäckerin oder unser neuer

Bäcker der Woche

Katharina.

Endlich, da kommt Zeit, wo es ist.

Oh, das beißt sich jetzt auch mal mit meinem Lippenstift, wa?

Ich glaube, Katharina, dass das definitiv das kleinste Problem ist.

Herzlichen Glückwunsch für die rote Schürze diese Woche.

Dankeschön. Krasser Scheiß, ich freue mich.

Mega, vor allen Dingen mit der Punktzahl bin ich gerade so geflasht, dass einfach

meine glutenfreien Gebäcke auch hier ankommen. Ich freue mich so sehr.

Die Reise mit euch hat uns heute wirklich viel Spaß gemacht und eure

Koffertorten haben uns optisch und geschmacklich begeistert.

Dennoch ist leider für eine oder einen von euch die Reise mit uns heute zu

Ende.

Isabel und Thomas, kommt bitte nach vorne.

Ach, schon wieder.

Du sagst es, schon wieder. Ihr habt beide hier schon mal gestanden.

Isabel, du hast in den ersten beiden Aufgaben gestrauchelt und hattest danach

die wenigsten Punkte.

Konntest du das Ruder in der dritten Aufgabe wieder herumreißen?

Thomas, für dich lief es am Anfang besser.

Allerdings nicht bei deiner Koffertorte.

Mit 38 Punkten.

Du musst uns heute leider verlassen.

Ich bin nichts ohne dich.

Es ist schon traurig, wenn man gehen muss. Es war eine coole Zeit. Ich

wünsche meinen Mitstreitern, dass sie einfach entspannt bleiben.

Vor allem hier.

Die Hotdog-Berliner waren nur der Anfang. Warten Sie mal ab, welche warmen

Speisen hier bei uns noch so auf den Tisch kommen. Als gebackene Kopien.

Seien Sie einfach dabei in der nächsten Woche bei das große Backen hier in Sat

.1. Ich hoffe, wir sehen uns. Bis dahin. Tschüss.

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