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Wir sind wieder da mit Deutschlands größter Tortenshow. Schon zum 11.
Mal suchen wir die beste Hobbybäckerin oder den besten Hobbybäcker des Landes.
Und in diesem Jahr werden wir unsere Kandidatinnen und Kandidaten natürlich
auch wieder so richtig fordern, denn schließlich sind sie ja nicht aus
Zucker. Im Gegensatz zu dem, was hier sonst die Hauptrolle spielt.
Süßes Gebäck. Aber es wird auch herzhaft gelacht. Hier bei Das Große Backen.
Sie sehen den Wald vor lauter Bäumen, nicht?
Dann kommen sie zum Schloss. Im Park von Schloss Stülpe startet wieder die größte
Bugshow der Welt.
Die Sonne strahlt, aber sie strahlen noch mehr.
Unsere Kandidatinnen und Kandidaten.
Willkommen im Zelt.
Ach du Scheiße. Oh mein Gott, ist das schön.
Es ist wirklich wie im Fernsehen und ich bin echt mega aufgeregt. Ich will hier
wohnen.
Impulsiv, emotional, auf allen Ebenen.
Komm her!
Und alle wollen sie gewinnen.
Am nächsten würde ich jetzt gleich los, ja?
Willkommen in dem Zelt, in dem Milch und Honig fließen. Dort, wo mit Können und
mit viel Liebe die spektakulärsten Gebäcke des Erdenrunds gebacken werden.
Hier punktet man mit Leistung und Geschmack. Schmeckt noch nichts
Scharfes.
Vor der Jury habe ich wahnsinnig viel Respekt. Die werden jetzt teilweise
schon braun und teilweise sind sie noch käsig. Es ist wahnsinnig cool, dass die
einfach mal meine Torten probieren. Bis jetzt gefällt es mir.
Ich rock die Rührschüssel.
Heffe Milch habe ich vergessen.
Ja, Heffe Milch, ja.
Ich könnte dir stundenlang zuhören. Ich liebe diesen Akzent. Das freut mich.
Décor ist nicht meine Stärke. Ich vermute, dass die Bettina das fast
bemerken wird.
Ich bin kein Experte beim Streichen. Ich hasse das auch.
Allez les gourmets.
Das versetzt mich in Stress.
Gerade dann so etwas filigranes hier zu machen.
Ich versuche sehr genau zu arbeiten.
Meine Böden sind sehr dunkel geworden, aber ich hatte sonst Angst, dass sie
nicht durch sind. Dann schneide ich lieber ein bisschen was Schwarzes weg.
Ich bringe Schwung und Rhythmus ins Gebäck.
Einfach mal machen. Einfach mal machen. Aus und machen. Woher das Backen kommt,
das frage ich mich auch manchmal. Gebäck gesehen und gedacht, Tom, versuch's
einfach. Fängt schon gut an mit dem Interpretationsspielraum, aber wir gehen
es halt gemütlich an.
Ich bin schon ziemlich aufgeregt. Versuchen wir das nicht anmerken zu
lassen.
Viel hilft viel. Vielleicht gibt es dann bessere Bewertungen, wenn die besoffen
sind.
Tatsächlich werden meine Kreationen etwas ungewöhnlich. Es wird verrückt, so
wie ich halt eben bin. Was hat das mit meiner Welt zu tun?
Glutenfrei backen, sorgenfrei, genießen.
Warte, nicht ziehen. Der kippt dir gleich runter. Wenn es jetzt nicht so
klappen sollte, dann schaffe ich es auch einfach umzudenken. Okay, bleibt weiter.
Golden Cupcake, ich komme.
Das macht mir sehr Spaß, solche Sachen zu machen. Ich liebe sehr gerne
Herausforderungen, sonst wäre ich nicht hier.
Schmeckt ab ins zuckersüße Abenteuer.
Ist halt besser geklappt als im Test zu Hause.
Der Spaß steht auf jeden Fall an oberster Stelle für mich. Das ist wie so
ein Backferienlager.
Oh oh, ich lasse es so.
Hat keiner gesehen? Wer nicht backt, der nicht gewinnt.
Scheiße. Und einpacken.
Ich habe mir das Ganze so überlegt.
Erstmal starten wir heute.
Und wenn ich in Sendung 5 gewesen bin, dann möchte ich natürlich auch ins
Finale.
Friseur weiß man ja für alles eine Lösung.
Ich bringe den Schwung nicht nur in die Haare, sondern auch ins Backzelt.
Guckst du!
Ich bin top vorbereitet natürlich.
Meine ganze Familie hat Tonnen zugenommen. Meine Küche muss renoviert
werden. Ich weiß, was ich mache.
Ich bin die Älteste im Zelt und backe nur, was mir gefällt.
Im Gegensatz zur Jury. Die probiert alles.
Mich hast du definitiv auf deine Seite gezogen. Wir haben uns für die erste
Staffel einige knifflige Sachen überlegt. Das wird auf jeden Fall
spannend. Das wird auf jeden Fall herausfordernd. Von dieser Knusper
-Schicht hätte ich, glaube ich, gerne einen Tick mehr gehabt. Ich habe mir für
diese Staffel vorgenommen, noch ein bisschen exakter zu gucken, die
Kandidaten zu motivieren, zu unterstützen und dass wir hier einfach
gemeinsam eine ganz tolle Zeit haben.
Und in dieser Zeit entstehen gebackene Unikate, wie sie die Welt noch nicht
gesehen hat. Alles für den Titel Deutschlands beste Hobbybäckerin bzw.
bester Hobbybäcker 2023.
Für 10.000 Euro und das eigene Backbuch.
Wer schnappt sich den goldenen Cupcake?
Ich hole jetzt meine Dinger raus.
Einen wunderschönen guten Tag, liebe Kandidatinnen und liebe Kandidaten.
Herzlich willkommen hier bei Das Große Backen.
Hunderte haben sich für diese elfte Staffel beworben. Die zehn Besten stehen
jetzt hier und wollen natürlich zu 100 Prozent gewinnen.
Allerdings fällt die Entscheidung erst nach acht Shows mit jeweils drei
Aufgaben. Gleich stehen hier neben mir zwei 1A-Naschkatz, nämlich eure Jury.
Hier sind Bettina Schliephacke-Burchert und Christian Hüms.
Hallo ihr zwei.
Hallo, wir zwei hübschen freuen uns auch wieder hier sein zu dürfen.
Herzlich willkommen hier im Zelt und mein Tipp ist, seid einfach ihr selbst.
Aber arbeitet exakt.
Inspiration und Handwerk gehen hier Hand in Hand.
Glaubt an euch und eure Kreativität. Am Ende ist es immer ein Quäntchen Genie,
was den Unterschied macht.
Nach jeder Aufgabe werden Betty und Christian Punkte verteilen. Bis zu 10
könnt ihr einsammeln. Wer am Ende der Sendung die wenigsten Punkte
eingesammelt hat, der muss uns dann leider verlassen.
Am Ende steht fest, wer der beste Hobbybäcker oder die beste Hobbybäckerin
2023 ist. Derjenige oder diejenige darf natürlich sein eigenes Backbuch
veröffentlichen. Obendrauf gibt es noch 10.000 Euro und...
Den goldenen Cupcake.
Wir starten mit Aufgabe Nummer 1. Für die wurde das Wort Klassiker geradezu
erfunden.
Das Lieblingsrezept.
Für uns beide ist es immer interessant zu sehen, wie geübt und wie souverän ihr
seid. Beim Lieblingsrezept wollen wir euch kennenlernen. Ob süß oder salzig,
das bleibt euch vollkommen überlassen. Schmecken und gut ausschauen muss es
trotzdem.
Ihr habt für diese Aufgabe zwei Stunden Backzeit.
Seid ihr startklar?
Dann hört ihr hier zum ersten Mal das Kommando. Auf die Plätzchen, fertig,
backt!
Hinter vielen Lieblingsrezepten stecken
persönliche Geschichten. Auf die ist nicht nur die Jury gespannt.
Das große Kennenlernbacken beginnt.
Na, was sind denn eure ganz privaten Herzensgebäcke?
Ich mache eine Schwarzwälder Kirschtorte. Und zwar ist das das
Lieblingsrezept bei uns zu Hause an jedem Geburtstag.
Mein Lieblingsrezept ist eine Flockentorte mit Kirschen und Sahne mit
Brandteigböden. Das erinnert mich an meine Oma und die guckt hoffentlich
heute von oben zu und bringt mir Glück.
Die Neuinterpretation von Omas Flockentorte besteht aus Brandteig,
Vanillesahne, Kirschkompott und für das gewisse etwas Lakritz Crunch.
Was macht Theodor?
Mein Lieblingsrezept ist deswegen mein Lieblingsrezept, weil es mich an unsere
große Reise mit meiner Frau erinnert, nämlich an die USA, wo wir die Ostküste
runtergefahren sind.
Und als wir dann im Süden angekommen sind, haben wir ein wunderbares Lemon
Pie gegessen bei Miami.
Theodors Lemon Pie ist ein Mix aus Klassiker und Neuinterpretation. Er
kombiniert die typische Limettenfüllung mit Malzkakaomürbteig, Macadamia Crunch
und abgeflammtem Busy.
Und ab in den Kühlschrank damit.
Der ist auch noch pastellfarben, wie in Miami.
Das ist eine sehr klassische Schokotarte, aber mit Lebkuchengewürzen
für einen winterlichen Geschmack.
Thomas möchte mit einer Tarte überzeugen. Er verfeinert Pekanuss
-Mürbteig und Schokocremieux mit Lebkuchengewürz und krönt sein Gebäck
mit Vanille-Mascarpone-Chantilly.
Na du, die Kekse sind ja schon gebacken. Das wird ein New York Cheesecake mit
einem Erdbeer-Gelais mit etwas Rosmarin und frischen Erdbeeren drauf.
Das sind ja wirklich so ganz klassische Zutaten, Erdbeeren, Eier, Likörn, Nüsse.
Bist du mehr verrückt oder bist du mehr bodenständig? Guck mir ins Gesicht, ich
bin eher so ein Klassik-Typ.
Ich probiere auch immer mal was Neues aus, aber ich mache lieber klassisch
lecker als modern und schmeckt nicht.
Dann weiß ich ja schon, worauf wir uns freuen können.
Hallo, ich bin die Sabine, ich bin 64 und wohne im schönen Rheinheim.
Ich bin jetzt seit einigen Wochen im Ruhestand.
Endlich.
Das ist verrückt. Der Tag vergeht wie im Flug.
Und ich kann mir gar nicht mehr vorstellen, wie ich die Zeit fürs
Arbeiten erübrigen konnte.
Ich wohne mit meinem lieben Jo zusammen.
Wir sind schon fast 30 Jahre jetzt zusammen.
Mein Mann hat sich lange bitten lassen.
Guck mal da hinten.
Ja.
Wir haben uns kennengelernt über eine Zeitungsannonce. Und nachdem ich ihm den
Brief geschrieben hatte, ob wir uns nicht mal treffen wollen, hat er mich
ein halbes Jahr schmoren lassen, hat erst die anderen Damen ausprobiert und
dann ist er aber in meine Arme gefallen.
Guck hier.
Och, das ist ja toll.
Ich schätze an meiner Frau, dass sie unheimlich emotional ist. Sie kann
alles, was es gibt. Und ich glaube, meine Frau ist die perfekte Ergänzung
für mich.
Ich habe sie einfach lieb.
Süß geht's weiter.
am nächsten Backplatz.
Ich mache eine Schwarzwälder Kirschtorte. Und das war so mein erstes
Rezept, das ich selbst entwickelt habe.
Und die Torte mache ich jetzt immer wieder zu Hause.
Und deshalb habe ich mich dafür entschieden.
Erika verleiht der Schwarzwälder Kirschtorte einen modernen Touch.
Zu den typischen Schokoböden mit Kirschwasser kombiniert sie Sahnecreme,
eingekochte Kirschen und Schokoplättchen.
Ein Mann, ein Bann, ein Rezept. Mein Lieblingsrezept ist eine Himbeer-Baiser
-Torte. Das heißt, ich bereite den Teig und gleichzeitig das Baiser schon vor.
Und gefüllt wird das Ganze noch mit einer Frischkäse-Creme, die noch eine
Minznote bekommt.
Auf einen anderen Geschmack schwört Isabella.
Mein erster Kuchen war tatsächlich auch ein ganz normaler Marzipan-Kasten
-Kuchen. Und jetzt hat sich das so weiterentwickelt. Und jetzt mache ich
immer gern diese...
Marzipan-Torte für alle Anlässe bei Menschen, die Marzipan mögen.
Isabella möchte die Jury mit einer klassischen Marzipan-Torte überzeugen.
Unter der Decke verstecken sich Nussböden, Mürbteig, Marzipan-Sahnecreme
und Amaretto-Kirschen.
Marzipan besteht aus Mandeln. Wir bleiben beim Thema.
Mein Lieblingsrezept ist eine Mandeltorte mit Espresso-Amaretto
-Füllung. Und das war die allererste Torte, die mein Mann sich mal von mir
gewünscht hat aus einem Backbuch.
Die Lieblingstorte von Sandras Familie soll nun auch im Backzelt überzeugen.
Eine saftige Kaffeemandeltorte mit Amaretto, Mascarpone, Buttercreme und
Mocca Crunch.
Jetzt werde ich ein bisschen ausstechen.
Die meisten Menschen müssen sich über Gluten keine Gedanken machen. Bei
Katharina ist das anders.
Ich backe glutenfrei, da meine Kinder Zöliakie haben.
Das ist halt einfach so dieses Jahr mein Ansporn, glutenfrei in die Welt zu
tragen und mehr Akzeptanz zu kriegen.
Mit dieser Mission hat sich Katharina beim großen Backen beworben.
Fakt ist, dass du dabei bist bei der 11. Staffel.
Hi, ich bin Katha, ich bin 36 Jahre alt, komme aus Lippstadt, aus dem Ortsteil
Esbeck.
Wir wohnen hier zusammen mit unseren drei Kindern in unserem Haus.
Hier ist die berühmte Mehlschublade, glutenfrei.
Wir sind ein 100 Prozent glutenfreier Haushalt. Die Diagnose Zöliakie für die
drei Kinder haben wir jetzt vor ziemlich genau drei Jahren erhalten.
Wir brauchen drei Gramm von dem Xanthan.
Das brauchen wir, weil wir... Das ist ein Ersatz für Gluten?
Genau.
Unsere Kleinste hatte unglaubliche Gedeihschwierigkeiten, war unterernährt,
ist nicht gewachsen und der Darm war bei allen dreien zerstört.
Mach mal rein.
Prima. Gut gemacht.
Es ist krass belastend.
Also, wir kommen supergut damit klar, aber die Angst ist immer da. Die Kinder
gehen irgendwo hin.
Ist da irgendein Krümelchen, nehmen sie irgendwas zu sich.
Als Mama hat man immer Angst um seine Kinder, aber so halt noch mal extrem.
Oh Mann.
Jetzt darf Lotta ein bisschen nachrühren.
Wir machen einfach das Beste draus und letztendlich hat es uns so viel Gutes
auch gebracht.
Die Kinder sind viel selbstbewusster geworden.
So, Lotta, was machen wir immer? In der Mitte ein Loch, ne?
Weißt du noch, wie das geht?
Ja. Ich versuche, denen beizubringen, steht für euer Wohlbefinden ein. Und ihr
müsst euch nicht schämen, wenn ihr an der Eisdiele sagt, bitte ohne Waffel und
welches Eis ist glutenfrei. Die sind einfach auch viel mutiger geworden.
Ich möchte einfach der Welt da draußen zeigen, dass glutenfrei kein Verzicht
ist, sondern dass es eben auch Menschen mit Zöliakie gibt, die einfach darauf
angewiesen sind und dass es trotzdem ein geiles Leben damit sein kann.
Aber auch hier beim glutenfreien Brandteig kommt auch die Schicht am
Boden und dann ist der Teig quasi abgebrannt, genauso wie beim normalen.
Brandteig in der ersten Aufgabe.
Ganz schön anspruchsvoll.
Dabei kommt es in dieser Runde noch gar nicht auf die Schwierigkeit an, sondern
auf das Gefühl zu backen wie zu Hause.
Das ist mein Lieblingsrezept, weil ich mit meiner Familie früher in einem
Schlosscafé Tagesausflüge gemacht habe und da gab es immer Stachelbeer-Beset
-Torte. Und dann dachte ich, das muss ich als Erinnerung daran an diese schöne
Zeit unbedingt machen, aber abgewandelt mit meinen Lieblingszutaten.
Dazu gehört ganz offensichtlich die Himbeere.
Ob abgebrannt oder nicht, alle Böden müssen irgendwann in die Öfen.
Irgendwann. Also kein Stress, bitte.
Kommt erstmal an beim großen Backen.
Übrigens, falls Sauer wirklich lustig macht, was sagt uns dann diese Limette
über ihren Verwender?
Ja, ich fange mal an mit meinem Cremeux, Schokocremeux, also Creme anglaise.
Cremeux hat auch Lebkuchengewürze.
Lebkuchengewürze auf alle Ebenen, ja.
Sandra rührt Pudding für ihre Creme und Isabel hat ihre Cheesecake-Masse fertig.
Ich habe meine Freundin einmal gemacht und der war so lecker und seitdem machen
wir den beide immer gegenseitig. Wenn wir uns besuchen, dann bringt jeder
einmal diesen Cheesecake mit.
Ob der heute neue Freunde findet?
Den Saft der eingelegten Kirschen würde Isabella niemals verschwenden.
Thomas achtet genau auf die Temperatur.
Ich rühre eine Cremangläse nie.
Irgendwann wird das eine Vanille-Mascarpone-Buttercreme.
Der Aufschritt des Puddings, der wird jetzt esslöffelweise da eingearbeitet,
damit das sich angleichen kann und das nicht grisselig wird.
Auf die Cremes kommt es besonders an. Sie sind der Geschmacksträger.
Tatsächlich, ich liebe Schokolade schon sehr, ja.
Schweiz und Schwarzwald liegen nah beieinander.
Ganz klassisch ist die Schwarzwälder mit Sahne. Und ich gebe jetzt noch
Frischkäse und Creme Fraiche und weiss Schokolade zusätzlich hinzu. Weil es
feiner ist.
Es schmeckt gut.
Sie rühren, rollen und hacken.
Aber eigentlich warten alle auf diese erste Ansage.
Liebe Kandidatinnen und Kandidaten!
Halbzeit! Ihr habt nur noch eine Stunde!
Nein!
Schnell, schnell!
Fuchst du!
Bei den einen geht der Boden auf, bei den anderen ihr Plan.
Sieht wie eine kleine Tarte. Ich finde, der sieht gut aus.
Selbstkritik ist übrigens auch erlaubt. Meine Böden sind sehr dunkel geworden,
aber ich hatte sonst Angst, dass sie nicht durch sind. Dann schneide ich
lieber ein bisschen was Schwarzes weg.
Lakritze. Heiß geliebt und schwer vermöbelt.
Entschuldigung.
Sanfter sollte man mit Baiser umgehen.
Bei Theodor kommt das Baiser erst später.
Ob Nüsse oder Kräuter, alle Zutaten versprechen Genuss und Abwechslung.
Die ersten Böden sind gebacken, ich bin grad happy.
Und wie schneiden sie sich denn, die ersten Böden?
Durch sind sie schon mal.
Ich halbiere mir jetzt schon die Böden und schneide das obere ab. Ganz
unauffällig, während niemand guckt.
Schön stapelbar sollten sie sein.
Oh oh, oh oh, ich lasse es so.
Keiner gesehen, keiner gesehen.
Früchte machen die Torten erst frisch.
Bei der Deko zeigen sich individuelle Vorlieben.
Das macht mir sehr Spaß, solche Sachen zu machen.
Vor allem mit Schokolade.
So, fertig.
Die Backenden setzen bewährte Tricks ein.
Die Torte wird mir eigentlich von allen aus in den Händen gerissen.
Mein Papa liebt auch Marzipan.
Schauen wir jetzt erstmal ein bisschen rein und kochen das dann langsam mit.
Zeit für Feinheiten muss sein.
Das ist jetzt nochmal die temperierte Schokolade.
Ein schöner Klecks ist kein Klacks.
Nicht nervös werden.
Was sagt der prüfende Blick?
Cool. Ich hoffe, es wird fest.
Ich finde es auch schön, dass du es einfach tatsächlich freihand einfach mal
machst. Einfach mal machen. Einfach mal machen.
Und tut nicht weh, oder? Richtig.
Schokolade macht natürlich auch was her, wenn sie großflächiger ausgestaltet
wird.
An Alkohol wird nicht gespart.
Viel hilft viel.
Vielleicht gibt es dann bessere Bewertungen, wenn die besorgen sind.
Das nennt man wohl Zielwasser.
Das reicht.
Monika schmeckt ihren Alkohol nicht selbst ab. Aus gutem Grund.
Die sind beschwipst.
Die ist beschwipst und der Boden wird beschwipst. Und wird auch nochmal
beschwipst?
Okay.
Passt? Super.
Monika ist schwanger und darf natürlich Alkohol jetzt auch nicht quasi zu sich
nehmen. Sie hat drei Komponenten beschwipst und wollte einfach wissen, ob
es intensiv genug ist. Und da helfe ich natürlich sehr, sehr gern.
Bei der Schichttechnik gibt es Unterschiede.
Wie macht man es in der Schweiz?
Die Kirschen, die habe ich selber mitgebracht. Die Kirschen stammen
ursprünglich von unserem Hof und ich habe sie auch selbst eingemacht. In
Zuckerwasser.
Yummy.
Lecker, lecker, lecker.
Perfekt.
Man soll den Tag nicht vor dem Kühlschrank loben.
Scheiße. Oh nein.
Oh Mist.
Ja, jetzt heißt es retten, was zu retten geht.
Will man diesen Fehler gekonnt vertuschen, braucht es Kreativität.
In einer halben Stunde werden diese allerersten Torten bereits präsentiert.
So, ich habe schon eine Idee.
Jetzt habe ich einen Rest von meinem Teig über. Dann rolle ich den nochmal
aus und schaue, ob ich dann schön ausstechen kann. Und das Ganze halbrund
nochmal mit platziere dort.
Wenn das noch hinhaut.
Jetzt wird es lecker.
Schokolade.
Jawohl. Gib ihm ordentlich.
Ich liebe Eierlikör.
Genauso hoch im Kurs stehen Tupfen.
Jetzt kommen die Kirschen in die Mitte. Dann haben wir schon mal die erste Lage.
Apropos, immer Herr in der Lage bleiben.
Hier riecht es ganz doll nach Mandelikör, Marzipan, Kirschen,
Schokolade. Es wird jetzt alles zusammengesetzt.
Während eifrig geschichtet wird und manche Torten schon fast fertig
aussehen, arbeitet Friseur Theodor an seinem Tortenrand-Touquet.
Isabels Erdbeeren geht es genauso an den Kragen wie Sabines Torte.
Dafür wäre auch später noch Zeit.
Im Moment liegt der Fokus auf dem Fertigstellen der ersten Backwerke der
Saison.
Ich lasse den noch in Ruhe.
In der Ruhe liegt nicht nur die Kraft, sondern auch die Schönheit.
Bei der Deko nur nicht hetzen, denn beim Backen im Fernsehen ist die Optik
nochmal ein gutes Stück wichtiger als zu Hause.
Nach ein paar Minütchen im Froster hält auch Sabines Torte.
Isabella bereitet ihre Marzipan-Decke vor.
Und Theodor?
So, ich mache jetzt die Meringue fertig.
Das werden meine Tupfen sein auf meinen Lemon Pie.
Ich schlage auf meine Chantilly Mascarpone Vanille-Creme.
Beim Marzipan-Decken muss man ganz vorsichtig sein, denn jeder Riss ist für
die Ewigkeit.
Liebe Hobbybäckerinnen und Hobbybäcker, ihr habt nur noch 10 Minuten.
Ups. 10 Minuten.
Oh Gott, das versetzt mich in Stress.
Gerade dann so was filigranes jetzt noch zu machen hier am Ende. Mit Marzipan
eindecken finde ich eh schwierig.
Jetzt im Unterschied zu Fondant. Man sieht, dass hier Reis ist.
Vom Reisbrett zur Splitterware.
Die Emmy war gerade hier. Zack, Stück weg.
Man sieht's am Gebiss.
Man erkennt's.
Nicht mehr lange.
Wie zufrieden sind die anderen mit der Optik?
Ja, meine Torte hat einen Bauch. Die untere Schicht rückt's raus. Ich hab's
mit der Füllung zu gut gemeint und hab einfach zu viel rein.
Bin ein bisschen traurig.
Vom Trauerkloß ist die Torte noch weit entfernt.
Sabine kommt zum Einstreichen.
Katharina bröselt glutenfreies.
Alle Torten befinden sich bereits in der Endfertigung.
Oh,
Luft dazwischen, ich lieb's.
Ob die Jury diese Liebe teilt, erfahren die Backenden in fünf Minuten.
Dafür, dass die Wettbewerbssituation neu für alle ist, dekoriert die komplette
Mann- und Frauschaft mit erstaunlich ruhiger Hand.
Jetzt wird es stressig.
Das ist jetzt die Steigerung einer Notlösung, was ich hier mache.
Also eine nötige Lösung.
Hatten wir auch noch nicht.
Betty und Christian sind zu beneiden.
Zehn Torten wollen verkostet werden.
Und Arbeitsteilung heißt bei dieser Jury, jeder isst alles, sofern alle
Torten auch heil ins Ziel kommen.
Nicht, dass der mir jetzt noch abschmiert.
Erika? Ja, ich komm, ich komm, ich komm.
So.
Warte, warte, warte.
Der ist sehr, sehr weich.
Okay. Nicht, nicht, nicht.
Du schiebst jetzt. Ich halte hier und du schiebst den jetzt quasi dazwischen. Ja.
Das ist zu weich. Das ist zu weich. Das ist zu weich. Das ist zu warm.
Warte, wir müssen noch mehr.
Sonst bricht er nicht.
Nein, er bricht. Er bricht.
Warte, warte, warte. Ich brauche ein Messer, ich brauche ein Messer.
Ja, jetzt ist gut.
Ja, der braucht noch Abkühlzeit.
Geht's? Ja.
Achtung, er bricht. Ich ziehe in die Mitte.
Und jetzt noch hier.
Der Kuchen ist noch zu warm.
Ich ziehe weg.
Vertraust du ihr?
Gut.
Super, Sabine.
Ihr Lieben, die letzten 10 Sekunden brechen an.
Warte, nicht ziehen. Der kippt dir gleich runter.
10. Oh Gott.
9.
7, 6,
5,
4, 3, 2,
1 und Schluss. Hände weg vom Gebäck.
Alles okay? Geht so.
Ich bin froh, dass hier was steht, aber mir hat die Zeit zum Eindecken gefehlt
am Ende.
Das sieht man jetzt leider überall extrem.
Ich bin sehr enttäuscht von mir. Ich hatte gehofft, dass das einfacher wäre,
schneller, besser.
Es ist ganz wichtig, dass man nicht nur runde Torten wagt. Ich habe noch ein
bisschen Geometrie mit reingebracht, damit das Ganze dann
naturwissenschaftlich auch komplett wird.
Lieblingshaushaltsgerät ist wahrscheinlich der Ofen und vielleicht
der Fernseher. Dann wäre es jetzt sehr nützlich, wenn Sie auch noch einen
Computer oder ein Handy haben, dann können Sie nämlich online gehen auf
dasgroßebacken.de. Da finden Sie alle Rezepte aus dieser Sendung. Und wir
starten jetzt hier mit der Verkostung. Das ist eigentlich das Schönste, die
erste Verkostung. Und wir legen los bei Sabine.
Sabine, dann sag uns mal, was du deinem Lieblingsrezept bitte. Mein
Lieblingsrezept ist eine Erdbeertorte mit einem Haselnussbiskuit.
Und ich mache die so gerne, weil das die ersten heimischen Früchte sind, die es
im Jahr gibt.
Mir gefällt, dass du auch noch eine Dekoration dazu gemacht hast, aus
Kuvertüre.
Das Einzige, worauf ich wirklich achten würde, ist, die Kante hätte ich
vielleicht oben einfach noch exakter abgezogen.
Die Torte setzt sich so leicht. Du hast einen ganz leichten Bauch.
Aber die Torte steht.
Das riecht nach Sommer. Man riecht letztendlich die Erdbeere als
allererstes. Das ist schon sehr verlockend. Und man sieht sie auch sehr
gut im Anschnitt. Das gefällt mir gut.
Die Erdbeeren sind üppig drin. Du hast die schöne Textur dabei. Du hast immer
wieder auch die Säure von der Erdbeere mit dabei.
Sommer pur.
Das bringt Spaß zu essen. Und durch diese unterschiedlichen Texturen ist es
wirklich auch ein Erlebnis, es zu essen.
Vielen Dank.
Danke euch.
Ich habe hier eine Schwarzwälder Kirschtorte gebacken. Das ist mein
erstes Rezept, das ich selbst entwickelt habe.
Und du magst Dekoration?
Ja, ich mag Dekoration und Schoki.
Ich finde, du hast sie wirklich sehr modern, sehr schön interpretiert und mir
gefällt die Optik sehr, sehr gut.
Sieht wirklich phänomenal aus.
Von aussen wirklich 100 Punkte.
Das Stück gefällt mir wirklich gut, üppig mit der Sahne.
Diese Torte von oben nach unten zu essen, ist ein absolutes Highlight, weil
sie wirklich wahnsinnig leicht ist.
Und das Verhältnis gefällt mir sehr gut. Viele sind sehr sparsam, was die Sahne
angeht. Genau diese Menge braucht es, damit es so richtig schön schlunzig auch
im Mund wird.
Vielen Dank.
Man
sieht
jetzt nicht so viel vom Cheesecake, aber man sieht auf jeden Fall die Erdbeeren.
Ich würde tatsächlich, wenn ich sowas mache, zum Beispiel auf solche Erdbeeren
verzichten. Einfach damit das Gesamtbild in sich stimmig ist.
Ein ganz kleiner Minuspunkt ist natürlich die Tortenplatte.
Ich bin gespannt, ob wir ihn runterheben können.
Er steht.
Auf den Punkt gegart.
Wenigstens etwas.
Die Textur ist dermaßen perfekt.
dass man eigentlich gar nicht aufhören möchte, diesen Kuchen zu essen.
Absoluter Traum.
Dankeschön. Die Konsistenz ist so, wie sie sein soll. Es schmilzt im Mund und
es ist cremig und es ist luftig.
Vielen Dank. Vielen Dank. Dankeschön.
Liebe Jury, heute bitte ich an, einen Schokoladekuchenplatte.
Es hört sich einfach immer schöner an, wenn es Franzosen sagt.
Und wenn man dazu dann noch das Törtchen sieht, dann weiß man, wo die Patisserie
herkommt. Es gibt für mich nichts zu bemängeln. Danke. Das Einzige ist halt
genau dieser eine Punkt.
Das hat er absichtlich gemacht für dich. Das finde ich sehr nett von dir.
Ihr Franzosen seid einfach charmant.
Ein wunderschöner Anstieg.
So wie man es von außen schon erhofft, so wird die Erwartung tatsächlich auch
hundertprozentig erfüllt.
Ich muss auf die Cremieux eingehen.
Die hat nämlich eine hervorragende Konsistenz. Sie ist wahnsinnig cremig.
Ein Träumchen. Danke. Essen wie Gott in Frankreich.
Vielen Dank. Vielen lieben Dank. Danke.
Ich habe euch unseren Geburtstags-Allrounder mitgebracht. Den
gibt es irgendwie auf jedem Geburtstag, deswegen auch die drei Kerzen obendrauf.
Sehr modern vom Äußeren.
Das Einzige, was dann so ein bisschen auffällt, ist, dass die Torte nicht ganz
gerade ist, sondern sie ist auch bei dir so ein bisschen bauchig.
sauber geschichtet, gute Füllung drin.
Weißt du, Betty, mit dem Abschmecken?
Ich weiß, dass du mitgeholfen hast beim Abschmecken.
Wenn du jetzt was zum Alkohol sagst, frage ich dich, ob du dich selber loben
möchtest. Nein, nein, möchte ich nicht.
Die Kirschen, die ein bisschen Alkohol hatten, die Creme hatte ein bisschen
Alkohol und die Böden hast du noch getränkt.
Diese Proportionen, die hast du ganz alleine umgesetzt, ohne dass du sie
probiert hast. Und ich kann sagen, du hast es wirklich hervorragend umgesetzt.
Danke. Mir gefällt auch diese kleine Kaffeenote, die da drin ist.
Das gibt dem Ganzen nochmal so einen ganz neuen Touch.
Vielen Dank.
Ich
habe
heute deine Kette gesehen und habe gesagt, ja, Stier, ist das Sternzeichen?
welches ich übrigens auch tragen darf, und er sagt, ich möchte hier uns beide
auch mit verbinden.
Wo wir jetzt schon gerade so verbunden sind als Stiere, muss ich die Verbindung
leider zerstören.
Weil, ich habe es ja gesehen, ich mag die Erklärung von dir sehr gerne,
trotzdem ist es natürlich ein Fehler. Was schade ist, weil der Rest ist
wirklich sauber gearbeitet.
Wichtig bei solchen Gebäcken ist ja immer, dass man hier vorne an der Spitze
guckt, ob es irgendwie so leicht speckig ist.
Aber für mich sieht das alles gut aus.
Du hast oben einen wunderschönen Pisé, der hat die richtige Süße. Unten dann
diese Creme, wahnsinnige Säure, sehr präsent.
Es macht Spaß, hier so gut zu essen.
Ja, auf jeden Fall. Es passt geschmacklich, so wie ich es erwarte.
Und über die Ecke unterhalten wir uns nochmal in Ruhe.
Vielen Dank.
Ich
habe
sie heute ein bisschen modern interpretiert, indem ich sehr
asymmetrisch gearbeitet habe.
Marzipan eindecken ist eine Schwierigkeit, weil er sehr schnell
reißt. Bei Vondern kann man halt nochmal Falten ausbügeln. Das funktioniert bei
Marzipan halt nicht.
An der Optik müssen wir auf jeden Fall noch ein bisschen justieren.
Wenn du den Marzipan einen Tick dünner ausgerollt hättest, dann hätte das auch
mit dem Eindecken funktioniert.
Vom reinen Essen her ist die Torte wirklich hervorragend.
Highlight für mich sind auf jeden Fall diese Haselnussböden.
Ich mag sie total. Ich weiß, was du meinst. Mir ist es tatsächlich ein
bisschen zu gruselig.
Vielen lieben Dank.
Wenn man hier hinguckt, sieht man, wie schön diese beiden Böden sind, wie
gleichmäßig diese Torte ist.
Die Präsentation ist sehr, sehr gut.
Der Anschnitt, nicht nur jetzt bei uns beiden auf dem Teller, aber auch von dem
ganzen Kuchen, traumhaft.
Man merkt 0,0 den Unterschied, ob du jetzt Mehl oder nicht Mehl nimmst. Das
ist dir wirklich hervorragend gelungen.
Und dass du jetzt Lakritz mit eingearbeitet hast, das ist so dieses i
-Tüpfelchen.
Für mich ist die Lakritze genau richtig dosiert.
Sie ist da, aber sie erschlägt den Rest nicht. Vielen Dank.
Ich danke euch.
Hast die Torte oben drauf so ein bisschen reißt, das gehört letztendlich
dazu.
Optisch gefällt sie mir sehr gut.
Und die Stückgarnierung, also hier die Kuvertüre, die hast du schön freihand
gemacht. Das hat mir total gut gefallen.
Sie geben dieser Torte noch so einen extra Farbton.
Dankeschön.
Man kann sehen, dass diese Böden durchaus eine Purgung haben. Ich bin
sehr gespannt auf den Geschmack.
Du hast oben auch diesen leichten Crunch durch den angetrockneten Baiser. Dann
kommen die Böden, eine hervorragende Textur.
Die Früchte sind üppig da. Man sieht es jetzt noch im Anschnitt. Es ist richtig
schön schlotzig. Die Minze ist da. Ja, es ist eine sommerliche Torte.
Die Minze ist genau richtig auf den Punkt.
Nicht so viel, aber sie ist auf jeden Fall da. Vielen lieben Dank. Danke euch.
Die Torte ist sauber eingestrichen und mir gefällt hier oben wirklich die
Kante. Magst du sie denn auch?
Minimalismus gefällt mir immer.
Man sieht so leicht diese vier Biskuit-Schichten, aber man sieht ja
auch, wie dünn du mit der Buttercreme eingestrichen hast, also die Torte auch
schon sehr gerade zusammengesetzt hast.
Dieser leichte Kaffeegeschmack tut der Torte wahnsinnig gut.
Allein von den Proportionen her ist es hervorragend umgesetzt. Es ist auch
minimalistisch von innen. Ich finde, das Zusammenspiel passt.
Alles richtig kombiniert. Vielen lieben Dank.
Das war euer Lieblingsrezept. Ihr könnt einmal jetzt durchatmen. Und jetzt
kommen wir zu meiner Lieblingsaufgabe. Nämlich der zweiten, der technischen
Prüfung.
Dass die technische Prüfung auch zur Lieblingsaufgabe der Backenden wird,
passiert eher selten.
Bei der technischen Prüfung bekommt ihr immer ein Rezept von der Jury vorgegeben
und ihr sollt es genau nachbacken. Das Rezept liegt noch verdeckt vor euch, die
Zutaten auch, aber die dürft ihr jetzt aufdecken.
Sieht alles lecker aus auf jeden Fall.
Ein schönes Hefeteilchen mit Hagelzucker nachher drauf.
Hagelzucker kommt auf jeden Fall drauf.
Ja.
Ich habe schon immer gedacht, dass die technische Prüfung echt krass wird, aber
das ist ja echt nicht viel.
Wir müssen was ausmessen, Leute.
Ich glaube, mit diesen Zutaten kann jeder passionierte Hobbybackene was
anfangen. Aber wie sieht es wohl mit dem Rezept aus?
Dreht es jetzt um.
Splitterbrötchen von Christian Hüms.
Habt ihr schon mal gehört davon?
Ne.
Splitterbrötchen sagt mir überhaupt nichts. Schaut aus wie eine Art Plunder.
Plunderteig, das heißt Hefe mit Ziehbutter, habe ich ehrlicherweise
jetzt auch noch nicht so oft gemacht.
Das Splitterbrötchen besteht aus einem sehr, sehr weichen Hefeteig, der toriert
wird, damit die typische knusprige Blätterung entsteht.
Achtet vor allen Dingen auf die Falttechnik.
Wir wünschen uns von euch vier gleichmäßige Splitterbrötchen.
Nutzt die Ruhe und Gehzeiten und kocht uns eine selbstgemachte Himbeerkonfitüre
und achtet unbedingt auf euer Timing.
Apropos Timing. Ihr habt für diese vier Splitterbrötchen nur 135 Minuten Zeit.
Wir wollen natürlich bei der technischen Prüfung hier die Diskretion wahren.
Deshalb bitte ich euch, verlasst das Zelt. Ihr sollt ja nicht wissen, wer
hier was gebacken hat.
Wir drücken euch natürlich nicht nur die Daumen, sondern bitten euch, das Rezept
genau zu lesen. Aber habt trotzdem ganz viel Spaß dabei. Viel Erfolg.
Kleiner Hinweis von mir noch, ihr habt alle Zutaten nur einmal und dann kann es
auf mein Kommando auch schon losgehen.
Auf die Plätzchen, fertig, backt.
Genau lesen, hat er gesagt, der Christian.
Also nix wie ran an die eilige Schrift. In zwei ein Viertelstunden muss alles
fertig sein.
Das perfekte Splitterbrötchen ist goldgelb gebacken, hat eine fast runde
Form. In der Mitte kommen so leicht diese Zipfel raus und ich kann sehr
schön diese Blätterung erkennen.
Also die Teigblätterung beim Splitterbrötchen ist für mich ganz, ganz
wichtig. Und wenn du da rein weißt, dieses Knistern, wie so getrocknetes
Laub, genau das will ich nachher haben als Geräuschkulisse.
Ich fange jetzt so an, wie es im Rezept steht, mit der...
Kalten Butter.
Wir sollen die Butter zu einem Quadrat ausrollen. 15
mal 15 Zentimeter.
Einer liest etwas weniger genau.
Ja, es ist geschrieben in zwei Sprichschaltfolien, die wären zu weich.
Wer meint, dass er es besser weiß?
Ich wollte schon die ganze Zeit Disturien üben.
Ich kam zu Hause nicht dazu, Blätterteig zu üben. Also ich drücke mir echt die
Daumen, dass es heute klappt. Und ich habe doch gesagt, bloß kein Blätterteig.
Das fällt in die Kategorie frommer Wunsch.
Das passt.
Jetzt den Kühlschrank.
Nun muss Milch erwärmt werden.
Leicht. Was das in Grad Celsius bedeutet, steht leider nicht im Rezept.
Im warmen Milchbad wird die Hefe aufgelöst.
Wenn die Milch zu heiß ist, dann wird die Hefe kaputt und dann war es das mit
dem Hefeteig.
Und jetzt kommt sie mit dazu.
Ein Produkt ist schon fertig.
Der Vorteig kommt jetzt dazu.
107 Gramm davon.
Boah, ist der klebrig.
Nichts verschwenden. Es ist alles genau abgemessen und gewogen.
Wenn ich zu Hause meinen Hefeteig mache, mache ich den nie mit Vorteig.
Ich weiß nicht, wofür wir den Vorteig brauchen, da ich zu wenig mit Hefe
backe. Ich halte mich einfach ans Rezept und wir sehen, was passiert. Keine
Ahnung.
Ich liebe Hefeteig. Ich backe am liebsten mit Hefeteig.
Ich glaube, der Teig ist nicht das Problem, aber dann das Tourieren und die
Butter da drunter mischen, das wird die Herausforderung.
Der Teig, der muss jetzt geknetet werden und zwar bei langsamer Geschwindigkeit.
Ich glaube, das ist langsam genug.
Fängt schon gut an mit dem Interpretationsspielraum.
Wir gehen es halt gemütlich an.
Hefe Milch habe ich vergessen.
Ja, Hefe Milch, ja.
Zehn Minuten laufen lassen.
Ich mache jetzt parallel mit der Honigbutter schon mal weiter.
Klingt kompliziert.
Ja, das ist eigentlich einfach Butter und Honig erhitzen.
Das sollte ich schaffen.
Ich bin Isabella, ich bin 22 Jahre alt, ich komme aus Pferden und wohne jetzt in
Hannover seit vier Jahren.
Familie ist mir auf jeden Fall sehr wichtig, auch wenn ich relativ früh
ausgezogen bin, freue ich mich dann doch immer nochmal nach Hause zu fahren.
Unsere Hunde sind Golden Retriever beide, Nala und Chiara.
Komm her, Chiara, bring das Stöckchen!
Die Hunde gehören ganz klar zur Familie.
Ich tanze circa seit fünf Jahren jetzt Lateinformationen.
Formation bedeutet eben, dass wir acht Paare sind und acht Paare meistens
hoffentlich genau das Gleiche machen.
Lateinformationsturniere sind immer was sehr Besonderes und dann tanzen wir da
gegen die anderen Teams.
Ich würde nicht sagen, dass Wettbewerbssituationen kein Problem für
mich sind, aber ich mag es irgendwie auch gerne. Ich freue mich dann auch
vorher drauf und jetzt habe ich das eben durchs Tanzen und dann auch beim großen
Backen.
So, der fertige Teig.
Der soll dann in Frischhaltefolie eingeschlagen werden und kühlen.
In Frischhaltefolie.
Ja,
das möchtest du filmen, ja. Es gibt eine goldene Regel bei der technischen
Prüfung. Und die ist auch kein Geheimnis.
Man muss das Rezept richtig durchlesen. Das hat die Eni gesagt.
Was hat die Eni gesagt?
Ich muss das Rezept durchlesen. Richtig lesen. Ja, richtig lesen.
Also, hopp.
Frischhaltfolie ist besser, okay.
Und ab in den Kühlschrank.
Die erste von drei einfachen Touren.
Gefaltet wird jede einzelne streng nach Rezept.
Das Tourieren bedeutet im Endeffekt, diese einzelnen Teigschichten
einzuarbeiten. Man muss sich das so vorstellen, du hast oben und unten immer
wieder Teigschichten und in der Mitte immer eine ganz, ganz dünne
Butterschicht. Ich habe mein Rechteck, klappe die eine Seite ein und die andere
Seite da drauf und dann ist die Tour fertig.
Man muss meistens ruhen, dann wird das Ganze längs wieder hingelegt, wieder
zusammengeklappt und das Ganze kommt noch ein drittes Mal.
Ihr seid etwas langsam. Es ist nämlich schon Halbzeit. Ihr habt noch 67 Minuten
und 30 Sekunden.
Hopp, hopp. Alles klar.
Jetzt wird es witzig.
Witzig? Oha.
Also kommt ein Blätterteig in den Kühlschrank.
So? Wir packen jetzt die Ziehbutter in den Teig.
Und wenn ich es richtig verstehe, schlage ich den einfach so um, dass die
Butter komplett damit umhüllt ist.
Soweit die Theorie.
Jetzt mache ich das so.
Das ist jetzt so mein gesundes Halbwissen über Blätterteig.
Ich schlage es jetzt so ein, dass es an allen Seiten auf jeden Fall abschließt
mit dem Teig und schneide dann den Überschuss auch weg.
Davon steht nichts im Rezept.
Bist du dir ganz sicher?
Ja, das ist, glaube ich, schlau.
Nun bekommt der Teig eine dreifache Tour.
Das heißt, jetzt wird erstmal ausgerollt und dann wieder zusammengeschlagen und
das Ganze dreimal.
Kleiner Tipp, wer in dieser Show weit kommen will, sollte das beherrschen.
Das ist nicht 15.
Und das nach den ersten beiden Touren.
Dazu steht im Rezept Halbe Vanilleschote auskratzen, Mark und
ausgekratzte Schote mit Himbeerenwasser und Gelierzucker aufkochen.
Ich persönlich hasse Himbeerkerne, deswegen streiche ich das durch ein
Sieb.
Na, ob die Jury diese Abweichung gutiert?
Hier ist wichtig, dass es einfach nicht anbrennt. Ja.
Ich bin jetzt bei...
Die so immer weiter eingearbeitete Butter schmilzt später beim Backen,
hinterlässt Luftkammern und sorgt so für die Porung des Teigs.
Ihr Fett bleibt uns natürlich erhalten.
Und jetzt wieder in die Kühlung damit. Ja, 10 Minuten.
Diese Ruhezeit sollte man nutzen.
Wenn die Konfitüre und die Honigbutter vorbereitet sind, kann man sich zum
Beispiel kurz die tolle Landschaft ansehen.
Brandenburg ist wirklich sehr schön.
Die dritte und letzte Tour sitzt an der Reihe.
Ich muss mich nur ein bisschen beeilen.
Die Honigbutter sollte nun zimmerwarm sein.
Ich bin jetzt bei der letzten, bei der dritten Tour. Ich pinsel das jetzt mit
diesem leckeren Butterhonig ein.
Und wieder falten wie gehakt.
Dann muss es nochmal gehen. Also ich weiß nicht, wie das zeitlich schaffen
soll. Jetzt nochmal ab in den Froster und dann kann ich ausrollen und
ausschneiden. Klingt einfach und strukturiert. Man braucht eben Geduld.
Es ist wie im Bahnhof zu warten für den Zug von einer schönen Frau und die Frau
kommt nie.
So, raus.
Aus diesem Teig entstehen jetzt die Brötchen.
Der Plan ist folgender, den jetzt auf die gewünschten 13 mal 20 Zentimeter
ausrollen, den Teig. Und dann mache ich diese
Splittenbrötchen.
Es muss genau 30 mal 20, oder?
Oh, yeah.
13 mal 20 und dann in sechs Teile geteilt. Das heißt, es müsste hinkommen
mit 6,5 mal 6,5. Und dann hat man aber ein bisschen was über.
Wenn das so im Rezept steht.
Nicht, dass die Brötchen dann zu klein werden.
Nummer eins.
Und nun schneide ich da einen Schlitz rein, diagonal, zwei bis drei Zentimeter
ungefähr. Und dann die Zipfel unten durchdrücken.
Ist klar.
Das ist ziemliches Gefummele hier, die da durchzubekommen.
Da gibt es bestimmt eine Technik für, aber die beherrsche ich nicht. Aber das
sieht doch ganz gut aus, ne?
Also, bis jetzt gefällt es mir.
Drin, ihr süßen kleinen Scheißerchen.
Sandra?
Wenn das Ding jetzt eine halbe Stunde zieht und wir noch mindestens eine
Viertelstunde backen müssen, dann wird das gar nichts.
Wenn du diese letzten 30 Minuten versuchst abzukürzen und das Gebäck
nicht genügend Zeit hat, sich wirklich aufzubauen, dann wird das Gebäck
definitiv nach dem Backen zu kompakt sein.
Ihr Lieben, ich habe noch eine Zeit für euch.
Ihr habt noch 30 Minuten.
Oh Gott, oh Gott, oh Gott, oh Gott.
Eigentlich müssten die noch 15 Minuten gehen, 15 Minuten backen. Der Ofen muss
noch aufheizen.
Eigentlich geht das nicht.
Ich nehme sie jetzt dann raus.
Jetzt schon? Dann kann der Backofen gut vorheizen. Ja, 30 Minuten sind zu knapp
natürlich auf jeden Fall, denn es müsste eigentlich noch sehr lang gehen.
Also ich muss die definitiv rausholen, bevor die Gehzeit zu Ende ist, damit sie
auf jeden Fall noch gebacken werden. Ich hole jetzt meine Dinger raus.
Raus mit den Dingern.
So.
Naja, richtig gegangen sind sie nicht, ne?
Ich gebe jetzt noch die Honigbutter auf die Splitterbrötchen und den Hagelzucker
und dann gehen sie dann in den Backofen.
Ja, ich bestreiche meine Splitter hässliche Brötchen.
Aber, aber, nicht den Mut verlieren. Es kommt auch auf den Geschmack an.
Die Zeit rennt einfach.
Ich bin ehrlich, es sieht immer einfacher aus, aber...
Jetzt spült man es mal im eigenen Leib und sieht, dass es doch nicht alles so
einfach ist.
Während der Ofen heiß wird, hagelt es Zucker.
So.
Na, das hat der Herr Hüms aber knappe Messen, ne?
Der nimmt sich bestimmt mehr Zeit.
Der Herr Hüms schafft das garantiert in der Zeit.
Sonst hätte er sie nicht so festgelegt.
Los geht's.
Aber ich mache den Ofen ein bisschen höher, damit das dann bei 200 rauskommt.
Ich mache ihn jetzt auf 220 oder 230.
Wieder eine Abweichung vom Rezept, die sich bald rächen könnte.
Und bald bedeutet sehr bald in diesem Fall. Die Dekophase fällt nämlich etwas
kürzer aus.
Okay.
Geliebt! Wir haben nicht mehr viel Zeit.
Ihr habt nur noch 10 Minuten.
Boah.
Die Frage lautet, wie fertig werden die Brötchen in der kurzen Zeit?
Aber jetzt wird es doch echt eng, tatsächlich.
Die werden jetzt teilweise schon braun.
Und teilweise sind sie noch käsig.
Gib uns mal Gas. Vielleicht hilft es uns.
Ich hätte gerade noch ein bisschen mehr Gas gegeben, weil die schwimmen voll in
der Butter drin. Bei dir auch?
Ja, ja. Die sehen voll gut aufgegangen aus. Die sind so winzig.
Backt schneller, backt schneller, backt schneller.
Ob die Dinger so sein sollen, wie die sind?
Ich hoffe es.
Deine werden schon ganz braun. Ja, meine sind kleiner.
Die Brötchen sollten jetzt aus dem Ofen kommen, denn ihr habt nur noch zwei
Minuten.
Jetzt muss es schnell gehen.
Ja, sie sind schon sehr braun geworden.
Ich finde die Farbe jetzt schön so und deswegen hoffe ich, dass es auch richtig
so ist.
Nummer eins.
Sie könnten größer sein. Ich hätte noch mehr Zeit zum Aufgehen gebraucht.
Ich bin sehr zufrieden.
Liebe Bäckerinnen und liebe Bäcker, die letzten Sekunden brechen an. 10,
9, 8, 7,
6, 5,
Also dass das wirklich so knapp ist.
Vier,
drei, zwei, eins und
Schluss. Hände weg vom Gebäck.
Schau mal, wir waren gut.
Das ist ein Sport.
Meine Gebäcke sind kleiner als die anderen, aber vielleicht sind sie besser
gebacken. Wenn ich ein Splitterbrötchen erfinden würde, würde es genauso
aussehen.
Ja, erste technische Prüfung geschafft.
Backe, backe Splitterbrötchen!
Bringt eure Splitterbrötchen nach vorne und stellt sie hinter euer Foto auf den
Tisch.
Das war mein Endgegner. Ich und Hefeteig, wir sind keine Freunde.
Ich hoffe ja tatsächlich, dass sie hervorheben, dass ich vielleicht die
Einzige bin, die die Marmelade durchgesiebt hat.
Es ist ein bisschen dunkel geworden und ich weiß nicht, ob es ganz durchgebockt
ist.
Ich gebe die Verkostung meinen Bauchschmerzen.
Ich würde lieber nach Hause fahren, als die Kritik zu hören.
Ein Berliner Gebäck in einem Brandenburger Zelt für eine
international renommierte Jury.
Willkommen zurück, Betty und Christian!
Der erste Teil der Aufgabe war ja vier gleichmäßige Splitterbrötchen und wenn
man hier einmal lang guckt, können wir schon mal sagen, es haben alle wirklich
viel abgeliefert. Wichtig ist, dass die Form gegeben ist, dass man die
Blätterung sieht und das sieht man hier vorne bei den ersten Exemplaren hier
wirklich wunderbar. Der erste Blick gefällt mir sehr gut.
Was man super sehen kann, sind hier die einzelnen Schichten.
Also das Touren hat hier wirklich gut funktioniert.
Man sieht auch in der Mitte, es ist durchgebacken.
Das ist eine ganz, ganz leichte Süße durch diese Honigbutter noch da. Man hat
überall auch immer wieder dieses leichte Knirschen und Knispern vom Hagelzucker.
Was sagst du zur Marmelade?
Für mich gut abgeschmeckt. Ich schmecke sowohl die Vanille als auch die
Himbeere.
Beim nächsten Exemplar vier Stück sind da, aber sie sind halt deutlich kleiner.
Das sieht man hier schön im Vergleich.
Eigentlich ist die Teigmenge vorgegeben und von daher müsste die Größe in etwa
immer gleich sein.
Also die sind auf jeden Fall zu klein.
Aber das Touren hat auch hier funktioniert. Also man sieht hier sehr
schön diese Blätterung.
Geschmacklich sind sie für mich ein Tick buttriger. Es fehlt mir so ganz bisschen
noch der Honig. Und die Marmelade soll natürlich immer noch so eine leichte
Marmeladenkonfitüre-ähnliche Konsistenz sein. Hier in dem Fall ist sie mir ein
bisschen zu fest.
Was mir als allererstes auffällt, ist hier die Backfarbe, die ein Tick dunkler
ist. Für mich fast ein Tick zu dunkel.
Man muss aufpassen, weil das ist tatsächlich schwarz und dieses Schwarze,
das entwickelt Bitterstoffe und das darf definitiv nicht passieren.
Auch hier, die Mitte ist durchgebacken und hier sieht man dann auch die
Blätterung mit den einzelnen Schichten.
Dieses Knacken, dieses Krachen, genau das wollen wir haben.
Die Konfitüre, für mich auch wieder ein bisschen weicher von der Konsistenz her,
gut abgeschmeckt. Da hat das Kochen durchaus funktioniert.
Auch hier alle gleich groß, bisschen dunkler, aber für mich noch in Ordnung.
Auch hier in der Mitte durchgebacken, kann man hier im Anschnitt sehr schön
erkennen.
Dieses Blättrige ist nicht ganz so schön wie zum Beispiel bei dem Exemplar
vorher. Es ist sich einfach ein bisschen kompakter.
Und auch da, Konfitüre, achtet wirklich auf die Zeiten, die wir euch geben.
Zehn Minuten köcheln, zehn Minuten köcheln und nicht elf oder zwölf
Minuten. Das kann ja einen Unterschied ausmachen.
Auch hier von der Größe her identisch, goldgelb gebacken. Man sieht schön, wie
die Enden hochgedrückt worden sind. Aber auch hier erscheint mir, dass die
Exemplare so...
Tick wieder etwas kleiner zu sein. Die Blätterung kann man auch hier
hervorragend erkennen.
Man sieht hier richtig schön diese Schlitze. Und das zeigt, dass das
Tourieren ganz gut funktioniert hat.
Bei der Konfitüre sieht man jetzt einen Unterschied. Bisher hatten wir immer
Kerne von den Himbeeren. Diese scheint mir passiert zu sein.
Dadurch vermutlich auch so ein bisschen flüssiger.
Falls man mich fragt, Kerne drin lassen oder Kerne rauslassen, sage ich immer
Kerne drin lassen.
Auch die sind sehr kompakt. Also auch hier ist das Volumen nicht so, wie ich
es mir vorgestellt habe.
Wobei wir jetzt noch kleinere Exemplare haben. Jetzt wird es eher so Pettifur
-mäßig.
Alle ungefähr gleich klein.
Warte kurz, wir machen das mal kurz zum Vergleich.
Dann haben wir ungefähr zwei Splitterbrötchen ergeben ein
Splitterbrötchen. Ja, es ist definitiv zu klein.
Vom reinen Essen her, also das ist tatsächlich so, wie ich es mir
vorgestellt habe. Die Marmelade ist wirklich gut abgeschmeckt, hat eine
wunderschöne Konsistenz.
Verdammt ärgerlich, dass sie viel zu klein sind.
Hier die Form sieht so ein bisschen anders aus von der Teigstruktur her. Es
ist nicht ganz optisch so, wie ich es mir vorgestellt habe.
Wenn es dann wirklich so glasig in der Mitte ist, dann ist das immer ein Indiz
dafür, dass das Gewächs zu wenig im Ofen gewesen ist, beziehungsweise nicht ganz
durchgebacken ist.
Es ist schon sehr kompakt, oder? Ja, definitiv. Das Mundgefühl ist wirklich
viel zu kompakt.
Wie gefällt dir die Himbeerkonfitüre?
Von der Konsistenz her ist sie wirklich gut gelungen.
Was mir als allererstes ins Auge fällt, ist diese Stelle.
Also hier reden wir auch nicht mehr von Goldgelb.
Das ist fast schwarz.
Wie gefällt dir die Blätterung?
Die Blätterung ist hier wirklich auch wieder wunderbar zu sehen. Man muss
sagen, das ist schon tatsächlich so ein richtiger Prototyp.
So ungefähr sollte es aussehen.
In der Mitte wieder durchgebacken. Man sieht hier die einzelnen Schichten.
Vom Mundgefühl her wirklich sehr schön.
Man hat dieses leichte Knacken von außen. Der Hagelzucker ist wirklich
schön darauf verteilt. Die Marmelade hat für mich persönlich eine wunderschöne
Konsistenz.
Sie sind dann leider verbrannt.
Backfarbe?
Schön.
Aber?
Aber die Stelle ist definitiv schwarz.
Ansonsten sind alle vier Exemplare wirklich gleichmäßig, gleichmäßig groß.
Man kann bei allen Vieren auch wirklich diese Enden sehen, die rausgedrückt
worden sind. Es gibt eine schöne Blätterung.
Teigstruktur? Gefällt mir gut.
Ist nicht zu kompakt, ist sehr luftig. Es hat diese weiche Struktur, dass man
es gut essen kann. Die Himbeerkonfitüre tickt zu fest.
Ja, grundsätzlich ist sie intakt und zu kompakt.
Kommen wir schon zu den letzten vier Exemplaren. Ja.
Hier als allererstes, was auffällt, ist tatsächlich die Backfarbe Goldgelb. Ich
sehe die Blätterung.
Haben eigentlich auch ein schönes Volumen und eine schöne Größe. Das ist
das Erste, wenn man so diesen Blick halt schweifen lässt, dann ist das
tatsächlich dieses Goldgelbe, von dem ich immer spreche.
Man sieht diese einzelnen Teigschichten, also auch mit dem Tourieren, das scheint
alles gut funktioniert zu haben.
Vom Essen her ein super Abschluss. Also für mich perfekt.
Und auch die Konfitüre genau auf den Punkt gekocht. Lässt sich gut essen. Das
ist wirklich richtig gut.
Ja, liebe Jury, nach dem Genuss kommt die Arbeit. Ihr dürft euch jetzt
beraten, Punkte verteilen und dann natürlich ein Ranking erstellen. Denn
wir möchten ja wissen, wer landet auf Platz 10, wer landet auf Platz 1. Wir
sind gespannt.
Der ein oder andere oder die ein oder andere hat sich da so ganz klein wenig
vergaloppiert.
Man sieht hier, es ist alles viel, viel kleiner.
Wenn es jetzt wirklich der letzte Platz wird, wäre das schon sehr schade für
mich, weil ich einfach denke, dass ich auch in der ersten Aufgabe die wenigsten
Punkte sammeln konnte.
Hier kann man eigentlich schon fast von schwarz reden. Ja, definitiv.
Das ärgert mich furchtbar, dass es zu dunkel ist, dass es tatsächlich der
absolute K.O.-Punkt jetzt ist.
Also ich glaube, hier sieht man es auch noch so ein bisschen, die Speckige soll
natürlich nicht sein.
Was die Punkte angeht, wäre ich natürlich super gerne im Mittelfeld,
aber mit dem, was da vorne gerade steht, weiß ich, dass das wahrscheinlich nicht
reichen wird dafür.
Wollen wir zusammen zählen?
Zählen wir zusammen und holen wir sie rein.
Ja, Betty und Christian, zum ersten Mal jetzt eine Rangfolge unserer
Hobbybäckerinnen und Hobbybäcker.
Ich würde sagen, ihr legt los mit Platz 10.
Bevor wir zum Ranking kommen, wollten wir nochmal sagen, für die allererste
technische Prüfung, und dafür können sich die Ergebnisse alle sehen lassen.
Der zehnte Platz mit 8,5 Punkten ist hier.
Tom, Sie waren in der Mitte sehr speckig noch.
Nicht richtig durchgebacken. Was ist passiert und wie hast du vorhin die Form
gemacht? Ich weiß es auch nicht. Also ich habe mich nach meinem Wissen ans
Rezept gehalten, aber ich weiß ja, wie sie dastehen.
Es ist so.
Der neunte Platz mit zehn Punkten steht direkt daneben. Von wem kommen die vier
Exemplare? Thomas, deine vier Exemplare sind auch relativ kompakt und optisch
ausbaufähig. Wie kommt es, dass diese Feigen so klein sind?
Ich habe die Splitterbrötchen als Kleingebäck neu interpretiert und ich
habe noch ein paar hundert Gramm Teig im Kühlschrank.
Französische Patisserie.
Der achte Platz mit 10,5 Punkten
ist hier.
Isabella. Von der Größe her auch relativ klein, bisschen kompakter und bei dir
halt auch die Konfitüre, die bisschen zu fest geworden ist. Ich glaube, Gehzeit
hat einfach gefehlt und ich wollte sie immer schön exakt zuschneiden und
dadurch fehlte mir natürlich ein bisschen Teig.
Ja, schade.
Der siebte Platz mit 11,5 Punkten.
Geht an Theodor.
Auf Platz 6 landet Monika.
Auf Platz 5 Katharina.
Und auf Platz 4 Sandra.
Der Drittplatzierte oder die Drittplatzierte, die befindet sich hier.
Das bin ich.
Isabel, bei dir muss man sagen, die Marmelade hervorragend. Aber wenn du
oben drauf schaust, du siehst dieses wilde Auseinandergebrochene. Das heißt,
die Ruhephasen haben wahrscheinlich nicht ganz so hingehauen. Nein, die
haben nicht ganz gereicht, leider.
Der Zweitplatzierte, und jetzt muss man wirklich auf Nuancen achten, findet sich
hier.
Erika, Platz 2, 18 Punkte.
Der Erstplatzierte oder die Erstplatzierte befindet sich hier.
Sabine, du hast insgesamt 19 Punkte.
Herzlichen Glückwunsch. Danke.
Dafür, dass du noch nie welche gemacht hast. Noch nie.
Es ist ein Hammer. Und es ist ein nettes Polster, was ich mir für die nächste
Aufgabe mitnehmen kann.
So, lass dich drücken, Sabine. Ja, ich danke.
Gerade, weil die letzte Aufgabe bei mir nicht so optimal gelaufen ist, freue ich
mich jetzt wirklich saumäßig.
Ja, ist jetzt nicht der beste Start.
Ich weiß, was ich falsch gemacht habe und ich mag es gerne besser machen und
dafür bin ich ehrgeizig genug, in der nächsten Aufgabe wieder Vollgas zu
geben.
Fürs Weiterkommen zählen die Punkte aus allen drei Aufgaben der Woche.
Die letzte heißt Willkommen in meiner Welt.
Wenn sie geschafft ist, kann sich die Jury ausrechnen, wer in der nächsten
Show die rote Schürze tragen darf.
Betty, Christian und ich haben euch ja in unserer Welt hier willkommen
geheißen. Und jetzt bei der dritten Aufgabe, da seid ihr dran.
Denn sie lautet Willkommen in meiner Welt.
Was verlangt ihr denn da von den Kandidaten?
Wir wünschen uns von euch entweder eine 3D- oder Motivtorte.
Das kann zum Beispiel ein Hobby sein, ein geliebter Mensch, ein Beruf.
Bei den Oberflächentechniken oder dem Material habt ihr freie Hand.
Wir erwarten von euch zwei unterschiedliche Füllungen. Und eine
Modellierung müsst ihr anfertigen, egal aus welchem Material.
In meiner Welt habt ihr für diese Aufgabe vier Stunden Zeit.
Auf die Plätzchen, fertig.
In nur vier Stunden sollten zehn Welten entstehen. Die Jury dürfte heute Abend
einen gewissen Sättigungsgrad verspüren.
In dieser Aufgabe gibt es von mir eine Kaffeemühle, weil ich wirklich so gern
Kaffee trinke.
Monika präsentiert eine täuschend echte Kaffeemühlentorte.
Darin Schokomockerböden, Karamell mit gesalzenen Erdnüssen, Brauseperlen und
Schokocreme mit einem Hauch von Chili.
Das ist mein Thema.
Ich werde heute die Welt nämlich bewegen und das ist die Friseurwelt.
Seine Liebe zum Beruf möchte Theodor mit einer blonden Fondant-Schönheit zeigen.
Im Innern Wunderkuchen mit dunkler Schokomousse, Mascarpone-Creme und
Himbeerfruchtspiegel.
In meiner Welt spielt sich so alles im Sportbereich ab. Vorlage ist quasi das
Tattoo, was ich hier auf dem Arm trage.
Und ich versuche einfach den Hürdenläufer damit auf die Torte zu
bringen. Nicht die einzige Hürde heute.
Die Welt ist groß, die Welt ist bunt und darum versuche ich heute eine runde
Torte zu backen. Und dann möchte ich Fähnchen von Ländern modellieren, in
denen ich schon war.
Sabine zeigt mit einer süßen Weltkugel ihre Reiselust. Außerdem liebt sie
Kaffee. Diesen verarbeitet sie im Schokoboden, in der Buttercreme und als
Mokka-Crunch.
So sieht Freude am Backen aus.
Ich starte heute mit der Deko. Ich mache nämlich ein Riesenrad oben auf meine
Torte und das muss aushärten. Und in vier Stunden ist das ein bisschen knapp,
deswegen starte ich einfach heute mit der Deko.
Mit ihrem Geschmacksfestival feiert Sandra sommerliche Aromen. Sie
kombiniert Buttermilch-Zitronenböden mit Zitronen-Mascarpone-Creme, Brombeeren-
und Sesam-Crunch.
Was gibt es bei Erika, ausser Rhabarber?
Ich präsentiere heute ein bisschen Schweizer Welt.
Ich bin sehr gerne in der Natur unterwegs und habe gerne Kühe und
deshalb werde ich eine Torte machen, die aus einem Berg besteht und aus zwei
Kühen.
Auch Thomas bleibt seinen Wurzeln treu.
Ich bearbeite meinen Biskuit.
Ich brauche Eis, Schnee.
Also ja, ich brauche mein Eiweiss und ich gebe Zucker dazu.
Schritt für Schritt in drei Schritte.
Thomas möchte französisches Flair ins Backzelt bringen.
Seine Torte ist eine Hommage an Paris und soll mit Heidelbeermus, Thymian
-Buttercreme und Pistazien-Crunch überzeugen.
Von Isabella wissen wir, dass sie leidenschaftlich gerne tanzt. Ich
präsentiere euch heute meine kleine Tanzwelt. Ich werde eine kleine Tänzerin
modellieren. Innen mache ich es auch ein bisschen feuriger, ein bisschen fuego.
Da kommen wohl die Chilis ins Spiel.
Sandra arbeitet noch immer an der Deko und Isabel lässt es rieseln.
Ich werde heute einen Comic-Cake backen und werde dann noch ein, zwei Sachen
drauf machen, was so ein bisschen Richtung Musik geht, da wir eine sehr
musikalische Familie sind und das alle sehr gerne machen.
Die Deko ist erstmal abgeschlossen. Jetzt fahre ich mit dem Teig für die
Böden an. Das werden Buttermilch-Zitronenböden. Aber ich
mache jetzt parallel schon meine Brombeerfruchteinlage und ich denke, ich
kriege es noch in der Zeit ganz gut hin.
Katharina backt wieder glutenfrei.
Meine Torte wird eckig und konisch. Es wird ein kleines Körbchen werden.
In Katharinas Körbchen voller Leben trifft glutenfreier Biskuit auf frisches
Honigmelon-Maracuja-Kompott, Whisky-Buttercreme und würzige
Speckwürfel.
Bei vier Stunden Backzeit müssen die Böden recht fix in die Öfen.
Es ist super!
In meiner Torte wird es eine scharfe Komponente geben, nämlich die Chili
-Schoko-Creme. Und dafür mache ich jetzt so eine Art Chili-Pudding.
Das wird jetzt mein Pudding für die Cremefüllung.
Der besteht aus Kaffee. Ich mache hier eine Kaffee- oder Mokka-Creme.
Wenn man Kaffee mag, schon lecker.
Ja, ich bringe ein bisschen von meiner Halmeid in den Zelt.
Jetzt wird's interessant.
Woher stammt dieser Akzent?
Vom Viktualienmarkt?
Hallo, ich bin Thomas, ich bin 44 und ich wohne in München.
Ich komme aus Frankreich, ich bin in Paris geboren.
Ich bin ein sehr genauer Mensch, aber ich kann auch große Fehler machen.
Ich habe viel Humor über mich oder gerne über andere.
Ich habe zwei Kinder, Anna und Leonard.
Wegen der Trennung wohnen die Kinder jetzt in Nizza im Südfrankreich.
Ich bin ein Familienmensch, also meine Kinder sind sehr wichtig für mich. Ich
habe Backen gelernt für die Kinder, um etwas zusammen zu unternehmen.
Backen ist immer eine Bindung zwischen uns.
Ich habe jetzt eine Freundin, Maribel.
Wir sind zusammen seit fünf Jahren.
Ich laufe gerne jede Woche, weil ich zu viele Kalorien mit dem Kuchen esse. Und
diese Kalorien muss ich wegnehmen.
Als die Kinder erfahren haben, dass ich dabei beim Boswell-Balken fahre, waren
sie erstaunt, überrascht. Und ja, Papa ist schon ein Held jetzt.
Eine Stunde ist schon vorbei.
Die Butter ist noch hart.
Beim Friseur ist sie weich.
Hallo!
Wenn es jetzt nichts wird, bist du schuld.
Also falls deine Butter dir auch zu kalt ist, ja?
Als Friseur weiß man ja für alles eine Lösung, ja?
Katharina löscht mit Whisky.
Erika backt asketischer.
Das wird jetzt die Himbeer-Rabarber-Füllung und ich gebe
jetzt die Sahne darunter.
Die Mokka-Buttercreme.
Und nicht nur die.
Wenn er aufholen will, sollte auch Tom ähnliche Qualität abliefern.
Süß wie eine Buttercreme.
Schmeckt noch nichts Scharfes. Ach.
Schmeckt.
Zurück zur festen Komponente.
Der ist ein bisschen schwarz geworden.
Aber das schneiden wir weg. Das ist schlimm.
Ich muss clever schneiden.
Und bitte nicht bröseln.
Schön.
Meine Böden sehen so erstmal ganz gut aus, außer dass mir beim Herauslösen
gerade noch was hängen geblieben ist.
Was natürlich nicht so sein soll, aber das wird nachher noch wieder dran
geklatscht.
Hauptsache die Jury klatscht dann auch.
Ich schichte jetzt zwei Halbkugeln und dann klebe ich die mit Buttercreme
zusammen und dann ergibt das im Optimalfall eine Kugel.
Auch bei Tom wird's klebrig.
Ich habe mir für die Deko Reispapier überlegt, damit ich da so schöne Flammen
draus machen kann.
Die Flammen stehen in meiner Welt für die Feuerwehr tatsächlich.
Das mache ich nebenbei, bin da in der Freiwilligen Feuerwehr bei mir im Ort.
Ich bin der Tom, bin 21 Jahre alt und komme aus Kirchheim.
Ich engagiere mich in der...
Freiwilligen Feuerwehr bei mir im Ort seit ungefähr 15 Jahren.
Ich habe noch einen Zwillingsbruder. Wir ergänzen uns super, verbringen auch
super viel Freizeit miteinander.
POM ist auf jeden Fall auch eine Stütze in meinem Leben. Wir motivieren uns
gegenseitig und sind ein gespieltes Team.
Es macht auch einfach Spaß. Dieses Adrenalin, wenn die Sirene angeht, muss
man fairerweise auch sagen.
Ich studiere an der Universität in Erfurt Grundschullehramt mit Sport im
Nebenfach.
Leichtathletik mache ich schon immer und mit dem 400 Meter Hirnlauf bin ich bis
zu den deutschen Meisterschaften schon gekommen.
Ich mache Training an sechs Tagen in der Woche und der Sonntag wirkt es zum
Backen.
Die 3S des Backens.
Schneiden.
Stapeln.
Schlecken.
Ich hätte in zwei Minuten weniger gekonnt, aber ich tränke es ja noch,
dann wird es wieder schön fluffig.
Schnell was zum Wachwerden.
Gott, wie viel Kopf.
Das sieht auch lecker aus.
Jum, jum, jum.
Das ist mein Sesam-Crunch.
Knusperkomponenten sind sehr beliebt.
Also ich mache ein Pistazien-Friantin-Crunch.
Bei Tom crunchen die Haselnüsse.
Rucki zucki, Buttercreme ist fertig, Kompott ist fast fertig, jetzt machen
wir den Sprech.
Schließlich bedeutet glutenfrei nicht vegetarisch.
Liebe Hobbybäckerinnen und liebe Hobbybäcker, es ist Halbzeit, ihr habt
nur noch zwei Stunden.
Ach Mist. Jetzt heißt es volle Konzentration und Gas geben.
Die Zeit verrinnt wie Himbeerpüree.
Das ist Heidelbeerpüree für mein Konfit.
Ein Konfit? Das ist wie eine Marmelade.
Wie Konfitüre.
Ich bereite meinen Böhnenkompott gerade vor.
Für Böhnenzimt habe ich mich entschieden. Das ist der Lieblingskuchen
von meiner Mama.
Respekt! Vor so viel Kreativität.
Es ist immer schwierig für Linksschreiber. Du bist auch
Linksschreiber? Nur Genies sind Linksschreiber.
So wie Einstein und Newton.
Ich fange jetzt an zu schichten. Ich hoffe, das klappt jetzt.
Gut abgekühlte Böden, feste Fruchtspiegel und stabile Cremes sind
die Grundlagen für perfektes Schichten.
Das wird jetzt mein Berg.
Der Berg, der kommt dann anschließend auf die Torte.
Wirklich alle Formen sind in diesen Welten vertreten.
Christian steht hier total auf Crunch.
Lecker.
Also Speck ist schon sehr geschmacksintensiv, aber durch die
Buttercreme wird das total neutralisiert.
Ich finde es geil.
Meine Familie fand es nicht so geil. Also gucken wir mal.
Beim Geschmack kann man ins Risiko gehen. Beim Handwerk zählt Genauigkeit.
Ich bin kein Experte beim Einstreichen.
Ich hasse das.
Manchmal fällt es mir schwer, die Torte einzustreichen.
Aber heute geht es recht gut, weil sie gut gekühlt ist.
Ich streiche jetzt diese Halbkugelform mit Ganache ein, dass die Torte außen
nicht mehr so krümelig ist und dass ich eben hier diese Ritzen fülle, damit ich
das gleich schön glatt bekomme.
Gut, wenn man noch Zeit zum Kühlen hat.
Die Torte ist jetzt eingestrichen, die muss ich noch bunt bekommen und ja, ich
hoffe, das langt jetzt von der Zeit her.
Katharina plant den Umsturz.
Upside down.
Ich habe aber Angst gehabt, dass ich es auf einer anderen Platte nicht mehr
runterkriege. Deswegen habe ich es direkt auf die Tortenplatte gemacht für
die Deko.
Gewusst wie.
Bei einer Kugel ist ja jede Seite oben.
Wegrollen oder zerfallen darf sie aber nicht.
Nee, hält nicht. Hält nicht.
Hält nicht. Ich weiß, was ich mache.
Ich mache jetzt eine Dreiviertelkugel, es bleibt mir nichts anderes übrig.
Ist das ärgerlich.
Liebe Hobbybäckerinnen und Hobbybäcker, ihr habt nur noch eine Stunde.
Ich heule jetzt gleich, wir machen mich fertig hier.
Oh Gott, jetzt wird es doch spannend.
Okay.
Eine Stunde ist in Friseurzeit eine halbe Dauerwelle. Während dieser Zeit
reicht der Meister Zeitschriften oder ist anderweitig behilflich. Hey Theo.
Kannst du mir kurz helfen? Ja, natürlich.
Sprich doch Latex mit mir.
Kannst du mal entweder den Kuchen halten oder den Tortenrand heben? Warte mal.
Ah, der ist zu kalt.
Warte.
So sehr sind halt die Besten, weißt du.
Et voilà.
Träumchen, danke dir.
Zum Flechten braucht man hingegen keinen Friseur. Das kann Katharina auch
alleine.
Sieht besser aus, als ich dachte.
Das ist hier ein Deckenversuch, zwei.
Bei Isabellas erstem Versuch in Aufgabe 1 hatte die Marzipandecke Risse
bekommen. Jetzt klappt's bei allen.
Ja nicht Leute, ich hasse Wunder.
Jetzt muss ich ranhalten.
Schöne neue Welt.
Ja, das ist Fuzzelkram. Aber jetzt schneide ich gerade eines meiner
Lieblingssender aus, Indien.
Tom widmet den Tortenmantel seinem Sport.
Ich möchte keinen Weltuntergang in eurem Kopf hervorrufen, aber ihr habt nur noch
30 Minuten.
Gott hatte für seine Welt immerhin sieben Tage.
Was hat das mit meiner Welt zu tun?
Und natürlich große Klappe, ist klar.
Absolut.
Ich mache mir jetzt nochmal eben hier meinen Festival-Blumenschmuck für meine
Festival-Torte, denn...
Auf das Festival gehe ich auch mal mit so einem Blütenkranz und deswegen kommen
die auf meine Torte auch drauf.
Thomas hat einen Vogel.
In Arbeit.
Ich möchte Tauben modellieren.
Es gibt Tauben in Paris überall.
Auch Tänzerin Isabella und Kuhfreundin Erika modellieren Vertrautes.
Bei Sabine ist es gleich die ganze Welt.
Gott, sieht die beschissen aus.
Das ist etwas, was hier vor mir liegt, soll mein Hund werden.
Ich trenne keine Welt mehr von der Verkostung, sondern nur noch 10 Minuten.
In 10 Minuten kann ich nie mehr modellieren in meinen Möbeln. Ich bin
jetzt ein bisschen gestresst, weil ich finde schon, dass die Zeit hier sehr
schnell vergeht.
Ja, das ist knapp.
So, ich versuche jetzt, das Riesenrad hier an den Schokostäbchen zu
befestigen, sodass es aufrecht hier auf der Torte steht.
Alle wollen Deko-Expertin Bettina zufriedenstellen.
Ich bin an der letzten Kuh und hoffe, dass ich fertig mache.
Ist schon fertig.
Wahnsinn. Kannst du mir schnell helfen? Ja, ich kann dir helfen.
Wie immer eine hilfsbereite und kollegiale Truppe.
Das macht das große Backen so besonders.
Ich hoffe, es hält jetzt hier schnell.
Auf den Punkt fertig werden.
Die große Kunst.
Ich bin gerade völlig im Stress.
Ihr Weltenbummler, die letzten Sekunden brechen an.
Leichte Panik, leichte Panik.
10, 9, 8, 7,
6,
5, 4, 3, 2,
1 und Schluss. Hände weg vom Gebäck.
Boah, es fährt gerade richtig viel Anspannung von mir ab. Vier Stunden
Backen das erste Mal.
Ich bin so richtig, boah.
Ach ja, ich kann mich jetzt mal irgendwo in die Ecke legen und entspannen.
Also,
ich
habe geliefert etwas, das optisch akzeptabel ist.
Ich bin froh, dass ich mit dem kleinen Polster aus der technischen Prüfung in
die Verkostung gehen kann und hoffe, dass ich noch eine Runde weiterbacken
darf.
Das war sie schon, die dritte und letzte Aufgabe in unserer ersten Show. Und
gleich wird die Jury schon eine erste große Entscheidung treffen. Natürlich
streng nach Punkten. Und wenn Sie sich für die Punktetabelle interessieren,
nach der Sendung veröffentlichen wir diese auf allen sozialen Netzwerken
unter etwasgroßebacken. Und hier beginnt jetzt das große Verkosten. Dafür kommt
ihr immer einzeln mit eurer Torte nach vorne. Und wir beginnen bei Monika.
Meine große Leidenschaft ist einfach der Kaffee, egal ob Espresso, Latte
Macchiato oder sonst irgendwas.
In der Torte befinden sich Schokoböden, die getränkt sind mit Ristretto, eine
Mocha-Schokocreme mit Chili, salzigen Erdnüssen, frischen Himbeeren und
sauren Brauseperlen.
Was bei mir mal so das Erste ist, sind unten die Kanten. Hier habe ich saure
Kanten.
Das Muster wiederholt sich auch immer. Das ist für mich wichtig. Wir sagen ja
immer, wir wollen das Thema sofort erkennen. Und das hast du tatsächlich
wunderschön umgesetzt. Von außen gefällt es mir schon sehr.
Unterm Fondant hast du sie mit Garnasch eingestrichen. Das macht es dann so beim
Anschneiden etwas schwierig. Damit drücke ich die Torte. Aber sonst den
Anschnitt. Man kann hier die Böden erkennen. Man kann die Füllung erkennen.
Ich habe hier überall die Himbeere dabei.
Bei den Brauseperlen war ich so ein bisschen skeptisch. Aber ich muss sagen,
du hast es hervorragend dosiert.
Was mir auch wirklich gut gefällt, ich habe sofort diese Schärfe da, aber sie
ist sehr angenehm. Also gerade beim Chili wirklich ein gutes Händchen
gehabt. Vielen Dank. Vielen lieben Dank.
Liebe Jury, heute bitte ich an eine Torte à Paris. Ein bisschen Dekor, ein
Eiffelturm, Schuhen und Kinowagen.
Tipptopp. Es ist eine schöne Marmorierung, es ist eine gleichmäßige
Farbe, es ist fast schon wie so der Himmel über Paris. Das gefällt mir sehr
gut.
Mein Highlight ist allerdings die drei Tauben obendrauf.
Modellieren liegt dir wirklich nicht im Blut. Ich bin gespannt, wie es so in der
Zukunft... Drei? Drei.
Achso, ich dachte drei Tauben. Was siehst du da gerade?
Die etwas dickeren Tauben. Also das wäre so meine Skills quasi, was das
Modellieren angeht. Also es liegt ja nicht. Ich bin gespannt, wie der
Anschnitt aussieht.
Bei jeder Anschnitt, man erkennt diese einzelnen Komponenten. Hier ist dieser
Fruchtspiegel in der Mitte, die weißen Böden, sauber geschichtet.
Das, wo ich als allererstes darauf geachtet habe, ist, wie hast du den
Thymian eingearbeitet. Das ist dir hervorragend gelungen.
Geschmacklich ist das schon ein großes Tennis.
Das Einzige, was mir so ein bisschen fehlte von dieser Knusper-Schicht, hätte
ich, glaube ich, gerne einen Tick mehr gehabt, weil die sehr köstlich war.
Dankeschön.
Comic-Cakes, riesengroßer Trend.
Und das Markante ist halt, dass man denkt, dass alle Teile von dieser Torte
halt umrandet sind. Und hier ist ein kleiner Ansatz. Man sieht immer nur so
kleine Ansätze. Dann ist wieder ein Stück. Da ist dir tatsächlich die Zeit
davon gelaufen.
Er ist relativ fest.
Man sieht hier die Böden. Das ist eine gute Schichtung, auch von dem Verhältnis
von der Creme zu den Böden.
Geschmacklich muss ich sagen, ist die Torte Weihnachten pur. Dann diese
Williams Christbier, in die du mit eingearbeitet hast. Die Nüsse sind
dabei. Es ist schon sehr, sehr lecker.
Es ist eine sehr feine Komposition, die in sich sehr stimmig ist.
Vielen Dank. Vielen lieben Dank.
Dankeschön.
Im Sommer scheint Sonne, im Winter, da schneit's in der Schweiz, in der
Schweiz, in der Schweiz.
Ich halte mich sehr gerne in der Natur auf und arbeite gerne mit Kühen. Und
deshalb habe ich Kühe modelliert und einen Berg aus Biskuit und Füllung
geschichtet. Mir gefallen die Farben, die sind gut auf einmal abgestimmt, es
ist keiner zu dominant.
Beim Berg hast du dann tatsächlich Fondant verwendet, ihn auch in Falten
gelegt. Meine Augen leuchten natürlich.
Eine liegende Kuh und eine sitzende Kuh gefallen mir beide sehr gut.
Bei der Schichtung fällt auf, dass du sehr großzügig die Cremes eingefüllt
hast. Das ist natürlich auch so ein Risiko, was die Stabilität angeht, wenn
die Cremes nämlich nicht die richtige Konsistenz haben.
Da das Stapeln hast du auf jeden Fall gut gemeistert.
Rein von den Texturen her ist es super leicht. Sehr, sehr sommerlich. Das, was
mir fehlt, ist natürlich so ein kleiner Kontrast. Mein berühmter Crunch.
Also irgendwas, worauf man auch so ein bisschen kauen kann.
Kann ich mich anschließen? Es fehlt der kleine Kick.
Vielen Dank. Vielen lieben Dank.
Ich habe euch eine Weltkugel gebacken und modelliert habe ich euch ganz viele
Fähnchen von einigen Ländern, in denen ich gewesen bin. Du hast dich für eine
3D-Torte entschieden und ich finde, du hast sie gut eingedeckt. Klar wäre sie
imposanter gewesen, wenn sie eine ganze Kugel gewesen wäre, aber lieber stehend,
als dass es sich auseinanderfällt.
Man sieht so ganz bisschen Elefantenhaut. Das ist meistens ein
Zeichen dafür, dass man sich viel Zeit lässt beim Eindecken. Also arbeitet da
ein bisschen zügiger.
Dieser obere Teil, der ist dir wirklich hervorragend gelungen. Also du hast es
wirklich gut gerettet.
Vom Anschnitt her sauber geschichtet, die Abstände gut eingehalten.
Es ist nicht wahnsinnig spektakulär, so von den Aromen her.
Allerdings muss es nicht unbedingt das Spektakulärste sein, um es geschmacklich
perfekt hinzubekommen. Und du hast es perfekt hinbekommen, muss man sagen.
In Sicht der Geschmack komplett stimmig und sehr gut zu essen.
Vielen, vielen Dank. Vielen Dank.
das thema ist für mich sofort zu erkennen du hast exakt eingestrichen die
ist nirgendwo bauchig sie ist ganz gerade und rosen zu modellieren ist halt
wirklich immer schwierig auch bei dir der anschnitt gleichmäßig geschichtet
dünn eingestrichen
Du hättest ein bisschen mehr von dem Crunch mit einarbeiten müssen und vor
allen Dingen auch den Sesam stärker rösten. Ich glaube, das ist so dieses E
-Tüpfelchen, weil ansonsten ist es wirklich eine wunderschöne sommerliche
Torte.
Und es passt von der Kombination.
Also auf dem Festival kann ich mir auch diese Torte sehr gut vorstellen.
Als erstes fällt natürlich dieser Kopf auf mit diesen Haaren. Das ist so
wirklich der Eyecatcher.
Herzlich willkommen in meine Friseurwelt. Herzlich willkommen in die
Superhellenwelt. Und wie es im Superhellenleben so ist, es gibt helle
und dunkle Tage. Diese habe ich in dieser Torte einmal mit einer
Schokomousse dargestellt und einmal mit einer Mascarpone-Sahne-Creme.
Wenn man so das Gesicht anguckt, dann sieht man, dass es sehr ebenmäßig ist.
Du hast es noch ein bisschen geschminkt.
Und hier unten ist die Torte so ein ganz kleines bisschen gesackt.
Bei dir der Anschnitt gut zu erkennen, die unterschiedlichen Schichten. Hier
sieht man auch ein paar von diesen Crisperls.
Dann hier der Einstrich, völlig akkurat eingedeckt.
Für mich ist immer ganz wichtig, wenn ihr mit diesen Gelee-Spiegeln arbeitet,
dass es nicht zu sehr ausgeliert ist. Und dir ist es wirklich hervorragend
gelungen. Dankeschön. Die Mousse an sich ist einfach schon sehr lecker. Sehr
harmonisch und ergibt ein Ganzes.
Vielen Dank.
Ich nehme euch heute
mit auf die Tartanbahn, quasi meinem zweiten Wohnzimmer.
Der Hürdenläufer, der einfach meinen Lieblingsspot widerspiegelt. Wenn ich
mir diese Seite hier angucke und diese Kante hier oben, dann kann ich eins
sagen, du kannst einstreichen.
Ich lege sogar noch einen drauf. Das ist wirklich der beste Einstrich von allen
Torten, die hier vorne standen. Dankeschön.
Ich glaube, beim Hund kann man auch so ein bisschen Verbesserungsarbeit machen,
auch so was die Schnauze angeht und was die Proportion angeht. Aber ich glaube,
man kann es als Hund erkennen.
Eine schöne Schichtung, schön luftige Böden und diese ganzen Nüsse und das
Ganze hält.
Also, Freund, du Kupferstecher.
Der ganze Karamell, der eigentlich an den Nüssen sein sollte, den habe ich
hier oben als Klumpen drin. Das war nämlich reiner Zucker.
Der konnte es definitiv da, aber mit dem Karamellisieren müssen wir definitiv
noch ein bisschen nachjustieren. Und dieser erste Teil hier, der ist wirklich
richtig trocken. Und dann bist du schon bei der Hälfte des Kuchens.
Geschmacklich passt es. Ich glaube, ich hätte tatsächlich auch einfach die Nüsse
nochmal gehackt.
Vielen lieben Dank.
Ich habe euch mein Leben in ein kleines Körbchen gepackt. Da haben wir einmal
den Cupcake, einen roten Mund, der irgendwie mein Markenzeichen geworden
ist, aber auch ein Stück weit für meine große Klappe. Und gefüllt ist das Ganze
mit Biskuitböden, natürlich glutenfrei. Die sind getränkt mit Whisky und
Melonenkompott und Baconstückchen drin.
Wenn ich deine Torte ansehe, dann muss ich sagen, du arbeitest sehr exakt, du
arbeitest sehr sauber. Auch, dass du hier es in Trapierung gelegt hast,
optisch. Gefällt es mir wirklich sehr, sehr gut und ich wüsste nicht, was ich
da jetzt gerade kritisieren sollte.
Von außen ist es wirklich sehr fantasievoll und schön umgesetzt.
Sauber geschichtet, sehr viel Creme da drin, Böden gleichmäßig geschnitten.
Hier habe ich durchaus auch den Speck.
Lass es dir schmecken.
Danke.
Die Torte polarisiert. Ich stehe auf abgefahrene Kombination ohne Ende. Also
mich hast du definitiv mit diesem Geschmacksbild auf deine Seite gezogen.
Ich bin auch froh, dass du diese Verrücktheit kombiniert hast mit dieser
Perfektion außen, weil dann ergibt das Ganze ein Bild. Vielen lieben Dank.
Dankeschön.
Ich habe euch meine eigene kleine Rosa-Welt mitgebracht. Mit einer
Tänzerin da drauf, weil das neben dem Backen so meine zweite Leidenschaft ist.
So ein bisschen Hybrid zwischen 3D und Motiv-Torte. Das ist jetzt keine
klassische Runde-Torte.
Und wenn ich halt hier gucke, sehr sauber eingedeckt. Das haben wir ja von
dir auch schon anders gesehen. Aber das ist der Beweis, du kannst sehr gut
eindecken. Das wollte ich euch nochmal zeigen.
Und dann hast du oben drauf eine Figur modelliert. Von den Proportionen stimmt
sie, von der Bewegung stimmt sie. Aber bei der Ausführung...
Da ist sie noch verbesserungswürdig.
Man kann hier sehr gut den Einstrich erkennen.
Dann kann man hier den Fondant erkennen.
Bei dem Einstrich hätte ich mir vielleicht so ein bisschen weniger
Garnasch gewünscht.
Was aber schön ist, es lässt sich gut schneiden.
Es ist nicht spektakulär von der Aromatik her.
Aber es ist gekonnt und sehr gut zusammengebaut. Es macht Spaß, deinen
Kuchen zu essen.
Mit der Chili hast du wirklich das richtige Fingerspitzenvögel gehabt.
Vielen, vielen Dank.
Ja, liebe Jury, ihr habt jetzt zehn Torten verkostet. Jetzt heißt es
Beratung. Denn wir möchten schließlich wissen, wer hier als erster oder erste
die rote Schürze bekommt und wer uns leider verlassen muss.
Traurig, aber wahr. Für eine Hobbybäckerin oder einen Hobbybäcker ist
die Reise schon jetzt vorbei.
Ich fange gleich mal mit dem Kandidaten an, der hat, glaube ich, versucht, mich
so ein bisschen zu töten.
Jetzt nimm das nicht persönlich, es hätte auch mich treffen können. Also die
Proportion von Karamell und das Einarbeiten ist nicht ganz so gelungen.
So lange, wie Christian an dem Zuckerstück gehustet hat. Ich glaube,
das nimmt er mir persönlich.
Ja, ich glaube, da muss ich nicht mehr zu sagen.
Das Highlight optisch für uns beide, vorne Katharina.
Tatsächlich ging die Verkostung gerade runter wie Öl. No risk, no fun, würde
ich sagen.
Die erste Aufgabe, ich war in der Top. Für die technische Prüfung war ich Flop.
Für mich ist auf jeden Fall das Schweizer Motiv das Beste, weil das
Thema Modellieren war.
Es ist wirklich schade, wenn schon jemand gehen muss. Es ist wirklich
schade.
Liebe Kandidatinnen, liebe Kandidaten, die Jury hat entschieden, wer eine ganz
besondere Auszeichnung bekommt und wer uns leider verlassen muss.
Betty und Christian, wer wird denn unsere erste Bäckerin oder unser erster
Bäcker der Woche und bekommt die rote Schürze?
Erst einmal vorweg, ihr seid ein sehr guter und vielversprechender Jäger.
Dennoch gab es eine oder einen Nennen, der einen besseren Start hingelegt hat
als die anderen.
Die erste rote Schürze geht an...
Erika. Herzlichen Glückwunsch.
Ja,
als erste Hobbybäckerin dieser Staffel die rote Schürze zu tragen, ja, das
macht mich schon stolz. Ja, das ist schon so.
Bei zwei von euch lief der Start allerdings ein wenig holprig.
Isabella. Und Tom, kommt doch bitte beide nach vorne.
Isabella, mit deiner Marzipan-Torte aus der ersten Aufgabe warst du leider nur
das Schlusslicht.
Und auch in der technischen Prüfung hast du nur den achten Platz belegt und
konntest nicht wirklich Punkte gut machen.
Doch in der dritten Aufgabe, da konntest du uns zeigen, was optisch und auch
geschmacklich in dir steckt.
Aber hat das gereicht?
Tom? Mit deiner Torte in der dritten Aufgabe hast du mich im doppelten Sinne
umgehauen. Optisch der absolute Knaller.
Allerdings geschmacklich hatte ich sowohl bei deinem karamellisierten
Nüssen als auch bei deinem trockenen Biskuit schwer zu schlucken.
In der technischen Prüfung hast du nur den letzten Platz belegt. Du hattest
allerdings aus der ersten Aufgabe noch ein gewisses Punktepolster.
Eine oder einer von euch muss uns leider Gottes als Erste verlassen.
Mit 37 Punkten.
Endet das Backabenteuer heute hier für...
Isabel.
Ja, ich bin natürlich sehr traurig, jetzt als erstes gehen zu müssen. Ich
hätte mir wirklich in der ersten Aufgabe was anderes überlegen müssen, eine
sichere Nummer.
Es war sehr auf Risiko.
Jetzt drücke ich dich als Erster.
Ach ja, kaum haben wir angefangen, schon gibt es den ersten Abschied und die
ersten Tränen. Aber in der nächsten Woche sehen wir uns ja wieder.
Und dann sage ich Ihnen eins, wenn Sie dann von uns verherzhaftet werden, ja?
Dann denken Sie daran, ohne meine Torte sage ich nichts. Und mit diesem Tipp
kommen Sie ganz weit im Leben. Also auf jeden Fall bis zu unserer nächsten
Folge. Also wir sehen uns nächste Woche hier in Sat.1. Bis dahin. Tschüss.
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