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Und wo ist meine Mutter?
Wie heißt du?
Mario Rodda.
Du hast keine Mutter.
Hallo, Mario.
Hast du geschlafen? Nein.
Ein paar frische, warme Semmeln, das wäre jetzt das Richtige.
Als ich noch klein war, da musste ich sie noch mit einem Kumpel zu uns ins
Waisenhaus bringen.
Mindestens sechs habe ich unterwegs verdrückt.
Die Rechnung der Nonnen ging nie auf.
Den Kumpel, den haben die Neger in Katanga erschossen.
Er sollte nicht in die Fremdenlegion gehen.
Und du sollst nicht andauernd die Weibsbilder wechseln. Das ist dasselbe
wie alleine sein.
Ein Kerl wie du, der vom Risiko lebt, der sollte eine anständige Frau haben.
Lass mich.
Wer weiß, vielleicht habe ich sie schon gefunden.
Französische Tomaten gab's heute nicht.
Seit wann zählst du dein Geld vormittags?
Dass ich die Ehre habe, in deine Kasse reinschauen zu dürfen.
Ich sollte mir einen Zweitschlüssel anfertigen lassen.
Aber erst wenn du meine Frau bist, wirst du erfahren, wo er liegt.
Die Vorsicht ist die Mutter der Weisheit und die Disziplin die Schwester des
Erfolges.
Morgen liefern wir wieder zwei Stück ab.
Hochmann Fred.
Oh, Sie sind Chef.
Oh ja, guten Tag.
Ich bin dabei.
Ja, ich ruf Sie später nochmal an.
Danke.
Ihr seid lieb.
Ihr wollt Silvan nach Hause bringen.
Wir
haben
leider kein Flughafen.
Hey, was ist denn los?
Okay.
Wo fahren wir hin?
So please now, hush, little baby,
don't you cry.
Good night.
One of these mornings, I say, you're gonna rise
up singing.
Wir sind da, Chef.
Soll ein Moment warten.
Du musst verschwinden. Ich will dich nicht bekannt machen.
Klar, die Dienstmädchen dürfen den wichtigen Besuch an die Garderobe
abnehmen und dürfen dann durch eine Freitür wieder verschwinden.
Dienstmädchen haben die Regel Nummer 1 einzuhalten.
Ihre Meinung für sich zu bewahren.
Sei nicht blöd.
Das ist nicht der Regionalchef. Das ist der Boss, der für ganz Südamerika
zuständig ist.
Der ist zum ersten Mal hier.
Bitte.
Untertitelung des ZDF,
2020
Wir bezahlen Ihnen 30.000 Dollar pro Stück und übernehmen die gesamte
Garantieabsorgung. Was glauben Sie, was uns allein der englische Zoll kostet?
Früher konnte man einen englischen Zöllner für ein paar Pfund kaufen.
Heute sind Sie alle in der Gewerkschaft und hoffen so zu Geld zu kommen.
Das ist nicht mein Bier.
Ich bin nicht in der Gewerkschaft.
Ich will nur mein Geld.
Alles kostet Geld.
Verpflegung, Wohnung, Ortswechsel, Garderobe, ach, was weiß ich nicht
alles. Das ist wiederum nicht mein Bier.
Aber ich muss das Geld direkt in Hamburg deponieren.
Die Verbindungen werden jeweils der Band von England gemeldet.
Und unser Schweizer Konto könnte eines Tages platzen. Es dauert zu lange, bis
ich Cash bekomme. Wissen Sie, dass in England etwas faul ist?
Okay. In ein paar Tagen fliege ich nach London und bringe die Sache in Ordnung.
Wir brauchen jetzt ganz schnell zwei, drei Stück.
Und wenn ich sage schnell, dann heißt es auch schnell.
Sie spielen zu viel damit herum. Wir müssen vorsichtig sein.
Vorsicht ist die Mutter der Weisheit und die Disziplin die Schwester des
Erfolges.
Übrigens, ich arbeite nur mit Experten zusammen.
Hallo, bitte.
Einen Augenblick, ich verbinde.
Friedrich Brandl.
Schatz, ich hab dich doch gebeten, mich mal hier anzurufen, bitte.
Ja, ich halte nicht den Mut, ich habe sechs Kinder.
Bitte denk an meine Kinder.
Ruf mich bitte hier nie mehr an, ja? Weißt du?
Nie mehr.
Denk an Gott.
Ach, Sie sind Chef.
Ja, ja, so schnell geht es nicht.
Ich muss Sie doch alle erst testen.
Loswerden?
Da bin ich doch Spezialist, Chef.
Ja,
es ist so viel Schrott dazwischen.
Die Qualität, die Sie haben wollen, die ist längst ausgestorben.
Ja, okay, Chef.
Ich lege einen Zwei-Schichten-Tag ein.
Hoffentlich macht das auch mein Junior mit.
Wie spät ist es schon?
Bevor Sie kamen, ließ ich alle Uhren der Stadt entfernen. Kein Mensch weiß, wie
spät es ist.
Machen Sie keine Witze, Fred. Ich muss doch mal nach Hause.
Mal?
Es war einmal ein Mädchen, das sich fürchtete, in den Wald zu gehen.
Und sie bat ihre Mutter mitzugehen. Und die sagte, kleine Mädchen dürfen nicht
in den Wald gehen.
Und so bat sie ihren Vater. Und der sagte,
im Wald gibt es Wölfe, die dich zerreißen.
Und gibt es im Wald Wölfe?
Ja.
Na sehen Sie, und da soll sich die Kleine nicht fürchten.
Selbstverständlich hat sie sich gefürchtet und begegnete dann.
Übrigens wissen Sie, wem sie begegnet ist.
Nein. Sagen Sie es mir denn.
Und wie, wenn ich Sie nicht sage?
Bitte, bitte, sagen Sie es mir doch.
Sagen Sie mir, wem Sie begegnete.
Gut, dann will ich es Ihnen verraten.
Aber nur, weil Sie so schön bitten.
Mögen Sie, wenn man Sie bittet?
Sprechen Sie nicht weiter und bitten Sie mich nicht mehr.
Sie sind so schön.
Sie könnten selbst Statuen erregen.
Sie sind begehrenswert.
Den ganzen Abend habe ich befürchtet, dass Sie überhaupt nicht kommen werden.
Ich muss streng zu Ihnen sein. Die Disziplin ist die Schwester des
Erfolges. Ich muss mich vorsehen.
Ich könnte mich in Sie verliehen.
Sie wären nicht die Erste.
Aber Sie könnten die Letzte sein.
Möchten Sie wissen, wen Sie im Wald getroffen hat?
Ja. Gut.
Sie hat mich getroffen.
Sie? Wer sind Sie denn?
Ich? Ich bin der Wolf.
Danke.
Ja, ja, du.
Ja, mir kommst du.
Ja.
Eigentlich hat mir nie etwas im Leben gehört.
Auch ich habe nirgendwo hingehört.
Ich habe gelebt, aber ich wusste nicht warum.
Ich weiß es auch heute noch nicht.
Aber ich stecke wenigstens mich allein in der Tinte.
Und das ist wahrscheinlich das Ganze im Leben.
Jemanden zu finden, der so dran ist wie du.
Sich gegenseitig wärmen im eisigen Frost unserer Praxis.
Ich weiß, du verlängst schrecklich viel von mir.
Ich liebe dich.
Ich habe aber das Gefühl, du möchtest...
dass ich für unsere Liebe verantwortlich sein werde.
Du möchtest Geliebte und Mutter in einer Person.
Das ist nicht wahr, aber schlafen möchte ich schon mit dir.
Einfach nur schlafen.
Neben dir liegen.
Dich fühlen.
Dich haben.
Zeit haben.
Dich umarmen.
Mit dir frühstücken.
Ich will dich nicht für ein Weilchen klauen, das will ich nicht.
Wir warten genug.
Aber es gibt doch keinen Grund mehr zu warten. Wir lieben uns doch so sehr,
dass es nicht höher geht, oder?
Wir werden fliegen.
Aber du musst noch etwas warten.
Ohne Geld.
Ich habe genug.
Lass uns irgendwo von vorn anfangen.
Der Chef wird toben, aber schließlich, wir werden weit genug wegfahren.
Es gibt nichts mehr, was mich in Hamburg hält. Nur du.
Du, die von allen das größte Talent hat, eine Frau zu sein.
Ich bin ein Egoist.
Das habe ich dir gesagt.
Ich brauche das Gefühl der Sicherheit.
Ich liebe den Luxus.
Der Chef wird dich nie heiraten.
Er wird dich ewig als Untertanen halten.
Du bist seine Sklavin.
Das ist nicht wahr.
Das sieht nur so aus.
Er ist abhängiger von mir, als du denkst. Er schuldet mir noch Geld.
Für all das, was ich gemacht habe.
Wir fliegen erst dann, wenn wir das Geld haben.
Ich werde warten, aber nicht mehr lange. Glaube ja nicht, dass ich ihn nicht
durchschaue. Ich weiß nicht, ob du ihn durchschaust.
Wirklich nicht.
Ich glaube nicht, dass du dir vorstellen kannst.
Ihr alle kennt ihn als den harten Chef.
Wie alt bist du?
14.
Weißt du, was Frauen und Männer miteinander machen?
Nein.
Aber du ahnst es. Du weißt, dass du etwas anderes zwischen den Beinen hast
als die Jungen.
Ich möchte nicht darüber reden.
Du hast eine weiße, undurchsichtige Bluse, einen kurzen, schwarzen Samtrock
und weiße Kniestrümpfe an.
Du hast schwarze Schnellenschuhe und trägst eine gelbe Schleife im Haar.
Unter der Bluse trägst du kein BH und alles, alles zittert.
Willst du, dass man es sieht?
Ja.
Mach mir die Hose auf.
Weißt du, was ich mache?
Ja.
Weißt du, was passiert, wenn ich das weitermachen werde?
Es wird weißer, klebriger Saft rausspritzen.
Wohin wird es spritzen?
Ich möchte es nicht sagen. Es ist eklig.
Das sagst du später.
Wir sind noch nicht so weit.
Knie dich hin, neben den Stuhl.
Jetzt wirst du mir dein Busen zeigen, ohne die Bluse aufzumachen.
Wird's bald.
Zeig mir deinen Busen.
Leg die Hände hinter den Kopf.
Lass den Krok runter.
Mach die Fresse auf, du Fotze!
Geh dich waschen.
Heinz?
Du beschleunigst die Lieferung fürs Ascenten.
Ja, der Korse muss die Mädchen in der Fabrik vorbereiten.
Was? Der Korse ist okay.
Auch wenn er nicht spricht.
Ich habe ihn aus Korsigkeit nicht fürs Reden geholt. Das ist ja eben der Witz,
dass er nicht sprechen kann.
Nein.
Er hat keine Zunge, weil er schon mal geredet hat.
Listen, I got a story to tell you about a man named Bill Solomon.
So, einen wunderschönen guten Abend, meine sehr verehrten Damen und Herren.
Ich darf Sie im Kavarier Pulverpass auf das Herzlichste begrüßen, Ihnen einen
angenehmen Abend wünschen.
Zunächst möchte ich mich kurz vorstellen.
Hast du keinen Wüstenhalter an, mein Kind? Du hast die Arme so verschränkt.
Lass die Dinger runtersausen. Irgendwo bleiben sie hängen. Heute tritt keiner
drauf. Schon unten ist Zauber. Nett.
Mein Vater.
Ach, die Zähne sind bezahlt.
Zauberkreis. Was haben wir hier sitzen?
Entzückend. Macht ihr Gruppensex hier?
Ach nee, das ist gar keine Frau dahinten. Entschuldigung.
Naja, das ist nicht alles Mann, was Hosen dreht.
Das ist auch nicht alles Strich, was schlendert. Ehe, das sieht gut aus. Was
hast du denn unter der Nase? Der Orgasmusbeschleuniger.
Entzückend. Toll, die Schenkelbürste.
Und Ehe hier. Ganzen Rahmen rausgerissen. Hast eine schwere Geburt
gehabt, mein Kind. Was? Hab ich mir fast gedacht.
So Kinderchen, jetzt machen wir es unter dem Motto.
Kennen Sie den? Sag mal, warum hast du immer die Hand in der Tasche hier unten?
Das ist sehr verdächtig, mein Kind.
Du brauchst das Ding nicht festhalten. So Kleinigkeiten werden hier nicht
geklaut. Und dann nehmen wir das Ding raus, dann hast du Ölflecke im
Maschinenraum. Was soll denn das Ganze geben?
Wissen Sie überhaupt, wie Transvestit auf Chinesisch heißt?
Kamushi Kazaki.
Ich spreche mehrere Sprachen. Wissen Sie, wie Abtreibung auf Spanisch heißt?
Adios Embryos.
Frau Gräfin hat in zweiter Ehe ihren Stallburschen geheiratet. Die
Hochzeitsgäste sind raus. Der Stallbursche haut Frau Gräfin ins Kreuz
und sagt, so Alte, jetzt gehen wir auf Zimmer anständig ficken.
Sagt sie, oh, mon dieu, mon dieu. Mein Gatte Selig hat immer gesagt, chérie,
wir wollen Liebe machen.
Sagt der Scheiße, bei mir heißt das ficken. Sie gehen auf Zimmer im
Morgengrauen. Frau Gräfin muss auf den Top. Im wehenden Negligé rast sie durch
die Ahnengalerie. Sie kommt an ihrem Verblichenen vorbei.
Guckt sich das Bild von oben bis unten hin an und sagt, Liebe machen, scheiße,
ficken hätten wir sollen.
Es soll ja nicht immer auf uns Frauen gehen. Kommt auch ein Mann zum Arzt und
sagt, Herr Doktor, was kann ich machen? Gucken Sie sich mal das Ding an.
Der reinste VW-Pimmel, der läuft und läuft und robbt und robbt.
Sagt er, ja, kann ich nichts machen, ist ein ostafrikanischer Tripper, das Ding
muss amputiert werden.
Sagt er, Herr Doktor, ich habe so viel Spaß mit dem kleinen Zippel gehabt und
dann amputiert, da gehe ich nochmal zu einem anderen Arzt. Er geht zu einem
anderen Arzt, der sagt, nichts.
zu machen.
Ostafrikanischer Tripper muss amputiert werden.
Sagt der Herr Doktor, gibt es überhaupt keine Möglichkeit.
Irgendetwas muss es doch geben. Ja, sagt er, ich kann Ihnen eine Adresse von
Frankfurt aufschreiben. Aha, sagt er, das ist ein Spezialist, ein besonderer
Arzt. Sagt er, nee, das ist weder ein Spezialist noch ein besonderer Arzt. Das
ist ein Musiker, ein Flötist.
Sagt der Herr Doktor, was soll ich beim Musiker bei einem Flötisten machen?
Bin sterbenskrank und Sie schicken mich zum Musiker. Ja, sagt er, der kann Ihnen
im Griff zeigen, wie Sie beim Pinkeln die Löcher zuhalten können.
Wo ist der Schäfer?
Hinten. Mario ist da hinten. Mario?
Hier ist dein Anteil.
Legst du dir das an?
Das nächste in einer Woche.
Da kommt der Ausgleich für den Halbjahresvorschuss. Wenn Almeda die
Auszahlung hier bewilligt, übernimmst du das Geld.
Da sollten wir einen Security Service mieten und Hunde.
Du kannst schon eine Anzeige aufgeben.
Es sieht so aus, als ob ich das Geld vor meiner Abreise nach London noch aus ihm
heraushole. Dankeschön.
Willst du mich noch beschimpfen?
Du könntest Cora nach Hause fahren, oder hast du was vor?
Ich bin frei.
Mein Gott.
Ist das ein Glück.
Endlich treffe ich sie mal leben.
Mich? Leben?
Das ist wahnsinnig.
Wissen Sie, dass ich schon lange in Sie verliebt bin?
In mich?
Aber Sie kennen mich doch gar nicht. Und auch in allen Ihren Rollen.
Ich finde Sie so geil. Geil?
Das waren die geilsten Filme, die ich je gesehen habe.
Filme? Warum wiederholen Sie alles, was ich sage?
Und wie Sie gebaut sind?
Na ja, das ist von der Natur.
Mann.
Haben Sie aber ein Talent.
Willst du hier bleiben?
Ja.
Oh.
Der ist aber hart.
Ich möchte, dass du mich nimmst. Tja, das habe ich vor.
Weißt du, ich muss dir was beichten.
Ich mag es lieber anders.
Ja, das ist gut.
Ich mag es von hinten.
Weißt du?
Das kenne ich.
Aber in das andere Loch.
Was?
Verstehst du? Nein.
Also sowas? In den Arsch? Richtig in den Arsch? Weißt du, ich schmier's mit
Vaseline ein, damit er schön rutscht.
Mein Schwanz ist groß.
Magst du auch Frauen?
Mach schneller.
Ich bin doch ein...
Ich
möchte dir zeigen, warum das für mich so schön ist.
Bleib liegen.
Ich stecke dir nur vorsichtig einen Finger rein.
Das sind ja Schweinereien.
Aber nimm den kleinen Finger.
Sei vorsichtig, hörst du?
Ich nehme den kleinsten, den ich habe.
Oh Gott, hast du dicke Finger.
Dreh dich um.
Jetzt werde ich spritzen.
Es ist wirklich kalt hier.
Untertitelung. BR 2018
Der Anwalt ist da, Chef.
Ja, lass ihn rein.
Und dann möchte ich nicht mehr gestört werden.
Rosi, machen Sie Pause.
Am Tage sieht es hier immer so aus, dass ich das Gefühl habe, abends sterbe ich.
Und wissen Sie warum?
Sie wissen es nicht.
Weil Sie Sorgen haben. Und jetzt kommen noch einige dazu.
Mortens Bank ist pleite.
Wie viel habe ich bei Morten gehabt?
Sie nichts.
Ihr Geld habe ich für einen Monat abgehoben und angelegt. Und zwar bei der
Trans-European Investments in Kanada. Aber Ihre Frau... Meine Frau?
Na, Cora.
Ach so.
Und warum haben Sie Ihr Geld nicht angelegt?
Sie wollte es nicht.
Ich weiß, Doktor.
Die Disziplin ist die Schwester des Erfolges.
Geld ist wie eine schöne Frau.
Es erregt und stinkt nicht.
Wird es jedoch nicht betreut, kann es morgen schon einem anderen gehören.
Aber heute Morgen habe ich daran gedacht...
Ist egal. Zeig mal her.
Aber dafür habe ich keine gültige Vollmacht. Die brauchen wir aber dazu.
Ohne sie ist Ihre Unterschrift wertlos.
Brauchen Sie die noch heute?
Das hängt ganz davon ab, wann ich sie abschicken soll.
Wenn Sie es diesbezüglich so eilig haben... Klar.
Heinz, ruf mal den Corsen ans Telefon.
Es kommt einer von meinen Jungs zu Ihnen ins Büro.
Er redet nichts, aber das ist ja auch nicht notwendig.
In einer Stunde ist er da.
Corse, krächze mal.
Gut,
raff dich auf und fahr zu mir nach Hause.
Cora soll dir mal ein Samsonite aus dem Schlafzimmer geben.
Mach Dampf dahinter und bring ihn zu Dr. Beckmann am Jungfernstieg. Verstanden?
Kriegt sie mal? Ja.
Gut.
Er ist sehr schnell und treu.
Ah ja, ein zuverlässiger Mann also.
Vielen Dank.
Nicht so einfach.
Das weiß keiner besser als ich, mein Herr. Mein Gott, wie viele Villen ich
schon verkauft habe.
Eine Villa zu kaufen ist gar nicht so einfach.
Der Kauf einer Villa ist ein Machtakt.
Es ist ein Akt der Rache gegen die Welt, die andauernd unsere Privatsphäre
durchdringt.
Your home is your castle.
Ihr Haus ist Ihre Burg, Herr Borda.
Machen Sie es kürzer.
Sie können auch später vermieten, was weiteres Geld bringt.
Mit einer Villa sind Sie einfach König des Lebens.
Ein König des Lebens?
Ja, ich kaufe sie. Was muss ich tun?
Sie unterschreiben den Kaufvertrag und überweisen binnen einer Woche auf ein
von uns angegebenes Bankkonto den Betrag von 120.000 Mark als Anzahlung und den
Rest am Ende des Monats.
Damit ist die Villa die Ihre.
Den Kaufvertrag gibt es in vier Ausfertigungen.
Zwei bekommen Sie und die Dame, die Sie erwähnt haben.
Falls Sie darauf bestehen, dass beide die Inhaber der Villa sein sollen.
Einen bekomme ich und einen schicke ich nach den Bermudas mit meinem Scheck,
sobald ich Ihren Scheck auf meinem Bankkonto einbezahlt bekomme. Ich zahle
bar, aber den mag 100.000.
Und ich brauche keine Quittung für die Gurtage.
Abgemacht?
Ich weiß nicht, ob der Inhaber damit einverstanden sein wird.
Sie sind nicht der einzige Käufer, der sich für diese Villa interessiert.
Und Sie nicht der einzige Makler in Hamburg.
100.000. Okay?
Okay.
Wann?
Sie haben schöne Hände.
Legen Sie sie auf den Tisch.
Ich wünsche mir, dass Sie Schüttelfrost bekommen, wie Sie gehorchen werden. Aber
ich will doch gar nicht gehorchen.
Ihr Frauen habt eine unterentwickelte Imagination, eure Vorstellungen über
Orgasmus sind so sehr von romantischen Liebesauffassungen durchflochten, dass
ihr nicht wisst, was vorher, was nachher kommt.
Uns Männer erregen Hintern, Schenkel und Busen.
Euch, dass sich jemand für eure Person interessiert.
Richtigerweise sollte man euch die Fotzen vergittern.
Und den ersten Mann auch erst mit 25 erlauben.
Sie sind vielleicht ein ordinärer Schweinekerl. Ich glaube, es ist
besser... Jede von euch träumt einmal davon.
Dass sie so aufregend ist, dass sie mindestens von fünf Männern auf einmal
vergewaltigt wird. Hör zu und sitz ruhig. Ich werde ihnen zuhören, aber
nur, wenn sie nicht ordinär werden.
Sie haben so schöne Hände.
Legen Sie sie auf den Tisch.
Glauben Sie ja nicht, dass Sie mich kommandieren können?
Es würde mir leid tun, wenn du heimgehen würdest, was ich aber immerhin der
Erkenntnis vorziehen würde, dass du eine dumme Gans bist.
Hast du Hunger?
Nein, aber... Was?
Ich habe etwas Angst vor Ihnen. Es wird dir nichts passieren. Das verspreche ich
dir. Aber du musst wissen, dass ich ein Mann bin. Und wenn eine Frau sich
verlieben will, muss sie gehorchen können.
Weißt du warum? Weil es euch einfach gut tut.
Und weil ihr euch so wichtig vorkommt.
In der Schule erklärt man euch nur Blödsinn über den Sex.
Lediglich die Technik des Beischleifs.
Ist das nicht so?
Man sagt euch, wie man Kinder macht und dass man zur Liebe vor allem Sympathien
braucht. Man versucht aber zu verhindern, dass ihr begreift, dass eine
Ohrfeige von einem sehnsüchtigen Mann eine Art Auszeichnung ist.
Ich fürchte, du musst deine Höschen ausziehen. Ja.
Selbstverständlich nicht von mir.
Ich möchte nicht etwaige Ungeschicklichkeiten deiner Bewegung
sehen.
Dies ist nur der erste Schritt zur geistigen Unterwerfung von Yvonne
Peters. Du wirst jetzt gleich gehen und dein Höschen ausziehen. Nicht aufstehen.
Ich habe dir noch nicht erklärt, wie du das machen wirst.
Wenn ich dir Bescheid gebe, stellst du dich hinter diesem Paravent.
Ich werde zu dir gleich wie jetzt sprechen.
Werde aber Worte mit genauem Inhalt benutzen.
Manche Worte werden dich wie ein Peitschenhieb treffen.
Die anderen werden dich beleidigen.
Keins wird dich aber erregen.
Gib nach.
Und ich mache aus dir eine Frau.
Steh auf.
Geh hinter diesen Wandschirm. Ich will aber nicht.
Willst du lieber nach Hause gehen?
Steh auf.
Setz dich hin.
Mach die Beine breit.
Weiter. Noch mehr.
Jetzt steh auf.
Zieh den Rock aus.
Knie dich hin.
Knien.
Sprich mir nach.
Ich mache alles, was Sie wollen.
Hast du mit ihm aufgehört? Muss das jetzt schon sein? Muss, oder... Oder?
Oder wir haben aufgehört.
Du bist meine, mit Leib und Seele.
Alle deine Revolutionen sind nutzlos.
Alle deine Meutereien enden im Leeren. Und all dein Egoismus ist zu schwach,
weil der meine stärker ist.
Ich will dich.
Ja, ja.
Am nächsten Donnerstag erwarte ich dich um 4 Uhr nachmittags im Café. Du kommst
bründlich, oder? Ja, ich komme.
Du wirst schon alles eingepackt haben. Nimm nur die notwendigsten Sachen mit.
Und Geld.
Für die Villa besorge ich das Geld schon früher. Wir zahlen es dann nur zurück.
Wir fliegen erst nach Frankfurt und am nächsten Tag weiter. Es darf uns keiner
treffen. Keiner wird uns treffen, nur einer. Und der findet uns, egal wo. Du
kennst ihn nicht. Wenn er es auch nicht zugibt, aber ich bin sein kleines
Mädchen. Ich bin 14 Jahre alt und wenn ich dem Vater nicht gehorche, wird er
mich erschießen. Aber zuerst erschießt er dich.
Er erschießt niemanden. Du unterschätzt mich.
Der Kaufvertrag ist schon vorbereitet. Wir ruhen uns aus.
Ich will ein neues Leben anfangen. Wir kaufen uns ein kleines Hotel. Oder egal
was. Dann sind wir zu zweit. Nur wir beide.
Vielen Dank.
Was sehe ich denn da?
Wie kannst du dir so etwas erlauben?
Das ist eine Schweinerei, du Drecksau.
Du weißt, was du dir angetan hast, nicht wahr?
Ja.
Ich glaube, ich werde dir deine Eier abschneiden. Nein, bitte nicht.
Nein, das würde meine Frau merken.
Die Sau?
Was ist deine Frau?
Eine dreckige kleine Sau. Eine dreckige kleine Sau. Ja, richtig.
Du machst schon Fortschritte.
Du darfst mir jetzt meine Füße küssen.
Hast du dir überhaupt deine Zähne schon geputzt? Ja.
Wann? Heute Morgen.
Das ist schon so lange her.
Geh ins Bad und putz dir deine Zähne.
Ich werde bald spritzen.
Ich will dir zwischen die Titten spritzen.
Ja, drück ihn fest.
Ich
glaube,
es ist etwas dran, was der Sexuologe sagte. Meinst du nicht?
Wenn ich gewusst hätte, dass ich wegen Bumsen mit dir zu einem Sexologen gehen
müsste, dann hätte ich dich nie geheiratet.
Lebst du mit mir nicht gut?
Schon, aber etwas abartig.
Wer ist da?
Mario Broda.
Hier ist sie.
Ein Meisterwerk. Ist sie stark genug?
Ein Einfamilienhaus, sagst du? Das fliegt bis zum Mond. Das ist weit genug.
Wie funktioniert sie?
Sie ist genial.
Weil sie einfach ist.
Hier stellst du die Zeit ein und dann den Schalter. Du musst es mir nicht
gleich einschalten.
Es ist kein Massivbau hier, sonst musst du dir eine neue Werkstatt einrichten.
Keine Angst, die ist sicher.
Okay. Was schulde ich dir?
Nichts.
Jetzt sind wir quitt.
Weißt du, für damals.
Du zahlst gute Zinsen, Alter. Ich danke dir.
Weißt du,
er geht mich eigentlich nichts an, aber das Häuschen, ist es gut versichert? Das
Häuschen? Na, das, was Himmelfahrt machen soll. Ach so.
Ja, ja, das ist gut versichert.
Aber im Ausland?
172.
Sogar ins Ausland kommt die Kleine.
In London ist es dann Ihre Sache, das habe ich Ihnen ja schon gesagt.
Es ist bereits geklärt.
Also, die Maschine um 15.30 Uhr nach London. Ist das klar?
Tja, noch nicht alles.
Das kostet 7 Mille.
Gestern waren es noch 6.
Sehen Sie, wie die Preise in Deutschland steigen.
Welche Partei sind Sie?
KPD.
Hier ist das Geld.
Und hier ist die Tasche.
Brauchen Sie eine Quittung? Nicht nötig.
Dann schön schwer.
Haschisch? Präservative. Die Schwulen in London sterben schon aus.
Seien Sie nicht so neugierig, sonst lasse ich Ihnen die Beine abhacken.
Wichser.
Warum hat Armida noch nicht bezahlt?
Das ist das einzige, was ich nicht weiß.
Er verschwand wie ein Geist.
Der meldet sich schon mal.
Du musst deinen Regenmantel mitnehmen. Du weißt, in London regnet es immer.
Regnet oder nicht regnet, das ist mir egal.
Von mir aus kann heute ein Gewitter kommen.
Ich bin bester Stimmung.
Und für dich habe ich...
eine
Überraschung.
Ich dachte, das bekomme ich erst als deine Frau.
Ja.
Hallo, Alter. Gib mir einen Cognac. Heute bin ich zum letzten Mal hier.
Wieso? Musst du heiraten?
Taxi.
Guten Tag.
Ist hier Herr Broder?
Ja, da vorne.
Was ist mit Herrn Broder?
Ein Brief.
Ich bin Herr Broder.
Was kostet es?
Nichts, das hat die Dame schon bezahlt. Eine Dame?
Mario, warte nicht.
Ich kann nicht.
Ich habe viel über uns nachgedacht.
Jetzt, im letzten Augenblick, weiß ich mit Sicherheit, was ich tue.
Wir passen nicht zueinander.
Ich bin egoistisch.
Ich kann dir nicht geben, was du möchtest.
Du verlangst zu viel und das ist noch nicht alles.
Ich will ein Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit haben.
Der Chef würde uns überall finden.
Glaube nicht, dass es sich bei mir nur um eine momentane Anwandlung handelt.
Ich habe sehr darüber nachgedacht und ich habe mich entschieden.
Ich fliege mit dem Chef nach London.
Ich werde dich immer lieben.
Aber wenn wir uns einmal treffen sollten, möchte ich, dass wir wieder zu
dem werden wie früher.
Menschen, die sich des Geldes wegen kennen.
Cora.
Flughafen, geben Sie mir bitte schnell den Tower.
Aber Herr Brodder, wozu den Flughafen?
In sieben Minuten geht eine Bombe im Flugzeug nach London hoch. Aber Herr
Brodder, eine Bombe?
Rufen Sie den Tower!
Seid ihr verrückt? In dem Flugzeug ist eine Bombe! Eine Bombe!
Dann haben Sie uns allerhand zu erzählen, Brodder.
Aber fangen Sie schon von Anfang an.
Wer sind Sie?
Kommissar Weidrath von der Kriminalpolizei. Ich sage Ihnen alles.
Lassen Sie mich bitte telefonieren. Alles, bitte.
Das ist nicht so einfach, wie Sie sich das vorstellen, Broder.
Sie ist in dem Gepäckraum.
Gelber Lederkoffer mit Nummernschloss.
Lassen Sie mich mit dem Piloten per Funk verbinden.
Bis ich die Verbindung mit dem Tower bekomme, vergehen 40 Sekunden.
Bis ich den zuständigen Mann an den Apparat bekomme, vergehen weitere 20
Sekunden. Das macht schon eine Minute.
Bis uns der Mann genügend Glauben schenkt, um uns zurückzurufen, vergehen
weitere 40 Sekunden. Der Rückruf dauert auch 30 Sekunden, das macht schon über
zwei Minuten.
Dann das Gespräch vom Tower mit unserer Abteilung, um unsere Identität zu
überprüfen. Das sind zwei Minuten, wenn die Hauptleitung nicht besetzt ist.
Also vier Minuten insgesamt, wenn alles gut geht.
Die Funkverbindung mit dem Flugzeug, die ist in zehn Sekunden aufgenommen.
Aber was glauben Sie, wie lange wird die Crew brauchen, um in den Gepäckraum
einzudringen, ihre Tasche zu finden, um sie aus dem Flugzeug zu werfen? Die
Chancen stehen sehr schlecht, Herr Broder.
Möchten Sie uns nicht lieber sagen, was Sie bewogen hat, die Explosion Ihrer
Bombe verhindern zu wollen?
Der alte Benno arbeitet sehr genau.
Zeit war schon immer sein Hobby.
Und wird in Zukunft auch Ihr Hobby sein, Brother.
Wissen Sie überhaupt, wie viel Zeit Sie haben werden in den nächsten zehn
Jahren?
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