All language subtitles for Das große Backen S10E08 - Das furiose Jubiläums-Finale!

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Original subtitles

Hallo liebe Jubiläumsgäste! Die große Sause zu unserem Zehnjährigen erreicht

heute ihren finalen Höhepunkt. Denn Christa, Katharina und Rahim wollen

Deutschlands beste Hobbybäckerin bzw.

Deutschlands beste Hobbybäcker werden.

Ich verspreche Ihnen Spannung, die lustigste und chaotischste Aufgabe, die

wir je beim Backen hatten und einmalige Jubiläumstorten.

Fiebern Sie mit, staunen Sie mit, genießen Sie mit. Hier ist das Finale

Deutschlands größter Backshow. Hier ist das große Backen.

Sie sind gekommen, um zu strahlen. Und ja, auch um zu siegen. Aber in

allererster Linie wollten sie eines.

Backen. Und das nicht irgendwo, sondern in der zehnten Staffel der größten

Backshow der Welt.

Total schön hier.

Jetzt hier zu stehen, macht mich stolz, aber auch dankbar.

Als allererstes kommt die Tränke da drauf.

Für mich ist einfach Magie im Zelt. Das ist der Pfirsichsaft, den wir aus der

Dose einfach aufgehoben haben.

Der Schuh ist steif aufgeschlagen.

Die Aufgaben sind nicht einfach.

Jeder hat seine Stärke beim Backen. Ich auch.

Boah, das ist ganz schön anstrengend.

Also ich kann Hilfe zahlen.

Ist der schön.

Geil, oder? Sieht aus wie ein Baum.

Pudding kochen, koche Pudding, Pudding, Pudding.

Das macht Spaß. Das ist das, was ich gerne mag.

Was für ein Jubiläum.

Wir sind schon gewohnt, dass wir immer eine Überraschung haben. Es ist ja die

Jubiläumssendung. Wir haben einen ganz besonderen Gastjuror. Herzlich

willkommen, Axel Schmidt.

So sollte es aussehen.

Macht's perfekt.

Ich freue mich drauf.

Ich bin als Juror wirklich brutal.

Also ich bin schwarz oder weiß.

Ich schmecke keinen Hauch Zitronengras.

Bianca und Hannes. Mal jetzt mal Schritt für Schritt.

Vielleicht ist das der richtige Plan.

Günther Körfer.

Herzlich willkommen bei uns. Auf die Plätzchen.

Fertig. Wir backen.

Ich nehme ein ganzes, ihr ein halbes, oder?

Jawohl. Ihr kriegt ja sonst schon so viel.

Rebecca, mir.

Ich finde es erst so toll, dass du da bist. Sehr lecker. Ich habe einen guten

Job. Den besten.

Es ist geschmacklich einfach eine Symphonie.

Es ist Sünde pur. Außen ist mir scheißegal, innen ist es Porno.

Sensationelle Arbeit. Wirklich eine Traumtorte.

Ich muss nochmal testen, ob es tatsächlich so ist, wie ich es denke. Es

ist so, wie du denkst.

Ziemlich geil.

Geschmackliche Offenbarungen, überwältigende Modellage. Alles für den

Titel Deutschlands beste Hobbybäckerin oder bester Hobbybäcker 2022.

Mann, Mann, Mann, Mann, Mann, ist das ein Krimi hier.

So ein Mist. Das sollte eigentlich anders aussehen.

Hey, ein bisschen dunkel bin ich doch gar nicht.

Was soll ich denn mit denen noch machen, bitte?

Ah, scheiße.

Viele kamen an ihre Grenzen.

Mit 37 Punkten uns heute verlassen Anja.

Anja. Falken.

Christian.

Stefanie. Nina.

Dörte.

Drei Finalistinnen sind noch hier, bereit, alles zu geben.

Jetzt im Finale von der Jubiläumsstaffel dabei zu sein, ist sensationell.

Ich habe extra meinen Hochzeitsründel anzogen, dass es hoffentlich Glück

bringt.

Dass ich die rote Schorst tragen darf, das ist für mich natürlich eine große

Motivation. Auf die Plätzchen!

Fertig.

Drei PerfektionistInnen gehen ans Limit.

Ich glaube, die Masse ist mir zu kalt geworden.

Ja, ich bin total motiviert, meine zwei Rivalen zu besiegen.

Hüttenkäse mit Schokolade?

Heute wird es knapp.

Mach mehr, weil mehr ist einfach mehr.

Da hast du recht.

Ich gehe heute in die Finale. Ich habe mich immer selber gefragt.

ob ich das schaffe oder nicht. Aber ich habe es mal geschafft und ich gebe immer

noch nicht auf.

Das exakte Schneiden, das wird jetzt echt schlimm, weil ich keine ruhige Hand

mehr habe.

Oh Gott.

Ihr macht sie wahnsinnig. Die Motivation ist da, sie ist mega hoch und ich will

einfach allen beweisen, dass ich es drauf habe.

Ich würde es lassen.

Schmeckt schon mal gut.

Aber du hast doch den Durchblick. Ich muss das hier nur einmal retten.

Himbeeren in der Mitte, der muss drucken. Ja, wo ist die Mitte?

Jetzt kommt die wieder hoch.

Was will denn diese Himbeere da oben?

Die haben uns angemeldet und sind jetzt dabei und müssen backen, was da steht.

Alles für den goldenen Cupcake. Für 10.000 Euro und das eigene Backbuch.

Rahim, Christa und Katharina.

Wer backt am besten?

Hallo, liebe Finalistinnen. Hallo, lieber Finalist. Der Moment ist

gekommen. Ihr steht im Finale von Das große Backen 2022.

Rahim, du bist unser letzter Bäcker der Woche. Man könnte denken, es gibt dir

Rückenwind. Aber ich kann dir sagen, was es nicht gibt. Einen Favoritenbonus.

Denn ihr alle drei müsst euch beweisen.

Nur einer von euch wird Deutschlands beste Hobbybäckerin oder Deutschlands

bester Hobbybäcker 2022.

Dazu kommen noch der goldene Cupcake, 10.000 Euro und ein eigenes

Backbuch.

Heute entscheidet unsere kompetente Stammjury ganz allein, denn es geht ja

um den Titel. Das Finale wird folgendermaßen ablaufen.

Die ersten zwei Aufgaben bestreitet ihr noch zu dritt.

Nach der zweiten Aufgabe verkünden dann Betty und Christian die beiden, die mit

der Finaltorte um den Titel backen. Es wird also ein stressiger Endspurt. Aber

jetzt geht es erstmal los mit Aufgabe Nummer 1.

Schnitten Deluxe. Ich finde, der Name sagt eigentlich schon alles.

Aber möchtet ihr gerne noch was hinzufügen? Ganz bestimmt wollen wir

das, denn wir machen es euch alles andere als einfach. Die Schichtung muss

absolut exakt sein. Tupfen sind verboten.

Ihr müsst perfektes Patisserie-Niveau erreichen und das bei fünf Schnitten mit

den Maßen von 12 mal 5 Zentimeter. Und ihr wisst, ich messe ganz genau nach.

Geschmacklich setzen wir euch keine Grenzen.

Nutzt das aus. Wir wollen aber auch in dieser Aufgabe, dass ihr die Aromen

raffiniert miteinander kombiniert.

Begeistert uns.

Die Begeisterungsstürme sollen in drei Stunden hier bei der Jury losbrechen. So

lange ist eure Backzeit.

Und dann geht's auch schon los.

Auf die Plätzchen.

Fertig. Backt.

Die Schnitten sind die einzige Möglichkeit, sich vor der technischen

Prüfung ein gewisses Punkteponster zu erbacken.

Denn schon nach der zweiten Aufgabe wird aus dem Dreikampf ein Duell.

Heute ist irgendwie alles anders. Heute bin ich echt aufgeregt, bin nervös.

Kein Wunder, das, wofür die Backenden seit Wochen kämpfen, ist zum Greifen

nah. Der Titel.

Es wird auf jeden Fall finalwürdig sein, die Aufgabe, weil es wirklich akkurat

Geschichte sein muss, akkurat zugeschnitten und ich hoffe, dass alles

funktioniert.

Die geforderte Akkuratesse ist keine Selbstverständlichkeit.

Das ist eine exakte Aufgabe.

Die Massen, die Schnitte, die so richtig alles gleichmäßig sein, alles nicht so

diese Wellen oder so. Also es ist eigentlich nicht einfach.

Der Fachmann weiß das.

Schnittchen Deluxe ist feine Patisserie und da geht es natürlich um das Spiel

von verschiedenen Aromen und vor allen Dingen auch um Texturen.

Jeder, der mich kennt, weiß, ich werde nachmessen und wir möchten 12 x 5 cm

haben. Es muss halt geschichtet sein. Es darf auf gar keinen Fall dazwischen eine

Schicht in Tupfen aufgetragen werden.

Und natürlich wollen wir auch eine Dekoration sehen.

Die Messlatte wird jetzt nochmal hochgeschraubt, damit es nachher

wirklich einen ganz klaren Favoriten gibt.

Bei mir gibt es heute wieder Himbeer-Pistazien. Das ist meine

Lieblingskombi und ich könnte es mir nicht verzeihen, Himbeer-Pistazien nicht

mit ins Finale zu nehmen.

In Katharinas Komposition trifft ein Pistazien-Matcha-Bisquit auf schaumige

Pistazienmus und Matcha-Mus als Frucht im Inneren süß-saures Himbeer-Gelä.

Ich lege jetzt los mit meinem Pistazien-Matcha-Bisquit-Boden.

Nicht alle stehen auf grün.

Das hier wird jetzt quasi der Boden für meine Schnitten.

Unter dem Schokoladendeckel mit Karamelldekor finden sich Schichten aus

Sahnelikör, Nussbiskuit und Preisebärkonfitüre.

Dazu Mandeltonka und Vanillecreme.

Es ist Wahnsinn, dass wir hier jetzt wirklich nur dabei sein dürfen. Es ist

wirklich anders als die letzten Wochen.

Aber ich finde es mega.

Nur noch ein Mann ist im Rennen mit dabei.

Meine Schnitten heißen erstmals Strawberry Pistache Dream.

Ich hoffe, dass es gut klappt auf dem Punkt und dass ich auch die Jury damit

begeistern kann.

Rahim plant in seinen Schnitten das Zusammenspiel aus Vanillebiskuit, Skia

-Sahnecreme und Erdbeergelee.

Ein aromatisches Pistazienpraliné veredelt das Gebäck.

Wer ist die größte Konkurrenz?

Christoph und Katarina sind nicht einfacher Konkurrenten von mir.

Ich hoffe, dass ich auch jetzt mit den beiden Stärken sich beweisen kann.

Ich habe ein gutes Gefühl.

Das gute Gefühl beim großen Backen rührt daher, dass man unter Freunden backt.

Es scheint eine Art Naturgesetz zu sein. Nur nette Menschen schwingen den

Backlöffel. Alle bleiben auf dem Biskuitboden.

So möge es auch heute sein.

Meine Böden sind im Ofen. Jetzt bin ich gerade an der Mandel Tonkakreme dran,

verrühre alle Zutaten und dann kommt es direkt in den Spritzbeutel.

Die richtige Konsistenz ist extrem wichtig.

Ich liebe diese Pistaziencreme.

Ich kann die einfach so auf dem Sofa und löffeln. Das könnte ich.

Zucker rein.

Ich würde es lassen.

Schmeckt schon mal gut.

Das ist jetzt die Mandeltonkercreme.

Frischkäse, bisschen Kakao und Vanilleextrakt.

Das wird eigentlich Schicht von den Schnitten.

Man muss genau das richtige Aroma erwischen.

Vor allem beim Rasten.

Ich mache jetzt meinen Karamell, ich lasse das so jetzt, bis die kompletten

Flüssigkeiten weg sind. Und dann fängt es an, richtig zu karamellisieren.

Dann lasse ich das auf dem richtigen Punkt, lasse ich abkühlen und dann kann

ich nachher dann richtig mixen.

Pistazienpraliné komplett selbst gemacht.

Auch Christa schwört auf Handarbeit.

Katharina rührt ihre Fruchteinlage.

Das verteile ich dann auf meinem Matcha-Biskuitboden.

Und dann wird das so eine ziemlich feste Fruchtschicht.

Und wie sieht es mit der Basis aus?

Also den Boden finde ich ganz gut durchgepackt.

Ich muss nur einfach schnell zudecken, dass der Dampf drin bleibt und dass der

Boden flüssig ist.

Und sachlich bleibt.

Jede Schicht, auch die Fruchtschicht, sollte am Ende so exakt und gleichmäßig

wie möglich in der Schnitte liegen.

Der Boden sieht schon mal super aus. Er hat eine gute Backfarbe, er ist durch.

Jetzt kann ich weitermachen mit meinen Cremes.

Zu warm darf der Boden nicht sein, wenn es ans Schichten geht.

Mein Boden ist fertig.

Ich bin soweit auch zufrieden. Ich hoffe, der Blick passt auch.

Ja, und jetzt kann der auskühlen.

Step 1 auf dem Weg zum goldenen Cupcake ist schon einmal geschafft.

Als nächstes müssen unglaublich leckere Füllungen hergestellt werden.

Punkte machen klasse Geschmackskompositionen und präzise

Technik, die man auch nachher möglichst sehen kann.

Also Step 2 Füllungen.

Ich habe jetzt hier meine Sahne leicht steif geschlagen.

Und gebe jetzt meine Mascarpone, Zucker und Milchmischung zur Sahne hinzu, bis

alles dann glatt gerührt ist.

Und gebe dann am Schluss noch den Joghurt dazu.

Alles in genau den richtigen Mengen.

Ich trinke jetzt gerade meinen Haselnussbiskuit mit Sahnelikör, der

einfach Geschmack dabei hat und fluffig und luftig schmeckt.

Ich mache erstmal die Masse von der Buttercreme fertig.

Das wird hier eine besassene Praline-Buttercreme.

Ich mache jetzt hier die Buttercreme fertig, mache die Praline fertig, dann

wirklich zusammen vermischen, dann haben wir richtig eine ganz leckere

Buttercreme.

Soweit die Theorie.

In meinem Töpfchen rührt Matchapulver und heißes Wasser bzw.

kochendes Wasser.

Und das rühre ich jetzt glatt, dass die ganzen Matcha-Kügelchen, dass die jetzt

alle rausgehen und es wirklich ganz glatt ist.

Und dann gebe ich das in meine Mascarpone-Sahne-Mischung dazu und dann

habe ich einen Matcha-Mousse.

Mit der Herbe grünen Tees.

Das wird jetzt die Pistazienpraline. Du musst es richtig so lange mixen, bis

eine Pralinenmasse entsteht, also bis eine dicke, pflüssige Masse entsteht.

Das Fett der Pistazien sorgt für die Cremigkeit.

Die Praline ist fertig. Man sieht das.

Ich gebe jetzt diese Masse zu der Buttercreme und dann kann ich die

Praline dazugeben, zusammen vermischen und dann ist meine Praline-Buttercreme

fertig.

Ihr drei, ich hoffe, ihr backt hier schnittig weiter. Es ist wahnsinnig

spannend, aber es ist auch schon Halbzeit. Ihr habt nur noch eine Stunde

30 Minuten.

Heute wird es knapp.

Du brauchst schon Halbzeit.

Scheiße.

Wirst du es schaffen?

Ich hoffe.

Ich gebe mein Bestes dafür.

Du darfst nicht, wenn du sprichst, nicht so lange angucken. Du musst arbeiten,

arbeiten, arbeiten, damit du fertig wirst. Bei dir ist es ja immer sehr

lecker. Und ich möchte ja nicht danach her neben der Jury stehen und da bleibt

nichts übrig für mich, weil du nur zwei Schnitten geschafft hast. Ich mache

heute ein bisschen mehr. Alles zwei Schnitten. Das finde ich gut. Ja.

Mach mehr, weil mehr ist einfach mehr.

Da hast du recht.

Was wären die Backenden ohne Enis Weisheiten?

Ich habe jetzt hier die Schokolade, die jetzt gerade schmilzt. Die hacke ich

jetzt gerade klein und dann wird es so nach und nach untergeben. Und dann hoffe

ich, dass sie zum Schluss einen schönen Glanz kriegt.

Das hängt auch von der Temperatur ab.

Fängst du an zu temperieren?

Runter von der Hitze.

Wische. Also ich habe es nicht ausgeschaltet. Runter von der Hitze. Das

heißt, hier unten drunter ist ja die Hitze.

You know?

Ach, runter von der Hitze. Runter von der Hitze.

Weil das wärmt ja quasi immer wieder nach. Das heißt, du willst ja jetzt,

dass die Schokolade quasi runterkühlt. Und wenn sie noch auf dem Wasserbad

steht, dann kriegt sie ja von unten weiter in immer wieder Temperatur. Und

dann gibst du die Schokolade hinzu peu à peu, solange bis sie sich aufgelöst hat.

Okay.

Schokolade temperieren.

Eine Wissenschaft.

War immer so.

Wird wohl immer so sein.

Nach einer Stunde 15.

Knapp.

Rahim hebt das Pistazienpraliné unter die Buttercrememasse.

Katharina handrührt.

Ich schlage jetzt hier die Sahne leicht steif auf.

Dann schlage ich hier nochmal meinen Pistazienmus auch nochmal auf, dass es

geschmeidig wird.

Und dann hebe ich die Sahne da unter und dann habe ich meine fertigen

Pistazienmus.

Klingt nach einem guten Plan.

Bei einer Mousse hat die Jury noch nie Nein gesagt.

Rahims Erdbeergelee ist einsatzbereit.

Mein erster Schritt ist, den Boden erstmal mit einer Schicht, eigentlich

dünner Schicht von dem Gelee besteichen, dass es nicht so dick bleibt und

dann damit nachher die Creme auch drauf kommt.

Feine exakte Linien, dünne und doch stabile Schichten, ein genaues

Mischungsverhältnis, Aromen, die sich gegenseitig befruchten und doch

Kontraste bilden, Texturen, die Erwartungen erfüllen und dennoch

überraschen können.

So viel feines Handwerk steckt in diesen Schnitten. Es ist einfach eine Kunst.

Ich weiß nicht, ob meine Schnitten richtig Deluxe werden.

Das entkaltet bitte und die Christian.

Und die freuen sich schon darauf.

Jetzt streiche ich gerade die Schokolade glatt. Die lasse ich dann erkalten und

dann kann ich die 5x12 rechteckig rausschneiden und oben werden die dann

draufgesetzt auf meine Schnitten.

Das ist Patisserie.

Das ist eines Finales würdig.

Hier ist jetzt wichtig, wirklich ganz gerade und ganz akkurat zu schichten,

weil nachher sieht man das dann in den Schichten. Das wollen wir ja nicht so

haben, sondern wirklich schön gerade.

Nicht nur die Schichten sollen möglichst gerade sein.

Auch den Weg zum Titel wünschen sich die Finalistinnen und der Finalist so direkt

wie möglich.

Doch auf dieser Route sind Bodenwellen, Umwege und andere Schwierigkeiten in

dieser Woche garantiert.

Einfach wird es nicht.

Beim Schnittchen, beim Aufbauen kann man nichts verstecken.

Das wird alles gesehen. Wenn man sauber geschichtet hat, dann sieht man beim

Anschnitten. Und wenn man komisch geschichtet hat, dann wird man es

genauso sehen.

Meisterwerke von allen Seiten sind gefragt.

Oben ist am allerwichtigsten, dass es glatt wird, weil oben sieht man alles.

Jetzt kommt das Ganze ins Schockfroster.

Noch 45 Minuten.

So langsam kann man einen Zahn zulegen.

Jetzt habe ich schon fertig geschüttet. Jetzt kommt in das Froster, bis es da

richtig fest wird. Dann kann ich mich trauen und erstmal den Rand auflösen.

Die Frostzeit ist extrem wichtig.

Je kälter die Schnitten, desto weniger verläuft.

Allerdings. Ich glaube, die ist minimal zu kalt geworden. Ich hoffe, dass ich

das jetzt noch schön aufstreichen kann.

Ein durchgefrorener Boden lässt sich nicht so leicht durchsägen. Und nur

glatte, eindeutige Ränder garantieren eine Punktzahl, die einem bei der

anschließenden technischen Prüfung Sicherheit gibt.

Betty, ich brauche Hilfe.

Und zwar, ich habe das noch nie gemacht, ich wollte Schokoladenformen machen oder

so Kringel, als ich die so reinlege.

Muss das runter auf 21 Grad?

Oder wie viel Grad muss das runter? Kann ich das jetzt schon so verwenden? Nee,

nee, du musst einmal auf 28 Grad und dann musst du wieder einen Tick hoch auf

knapp 30.

Also ich würde mal eine Probe machen, dass du den einmal reintauchst.

Ah, geht.

Ja.

Dann kann ich die jetzt schon nehmen, oder?

Mhm. Wie warm ist es jetzt?

25. Ich würde sie nochmal umrühren und dann müsste das funktionieren.

Bei der Deko haben die Backenden Freiheiten.

Großes Können setzt die Jury aber auch hier voraus.

Der erste Versuch.

Streifen aus Schokolade.

Zerbrechlich und filigran.

Um im Finale zu bestehen, müssen die Backenden etwas wagen.

Vom Gelingen hängt so viel ab.

Diese drei Aufgaben sind die Krönung des Backjahres.

Der Höhepunkt des Wettbewerbs.

Christa, Katharina und Rahim, ich glaube, ihr habt einen Lauf. Das läuft

ja wie geschnitten rot. Aber das sagt man ja nicht. Geschnitten ist

geschnitten. Ihr habt übrigens noch 30 Minuten.

Oh Gott.

Nicht im Ernst.

Welche Kompromisse kann man eingehen, wenn die Uhr tickt?

Lohnt es sich, ins Risiko zu gehen? Oder konzentriert man sich besser darauf, die

explizit gewünschten Kriterien zu erfüllen?

Stunde der Wahrheit. Jetzt wird geschnitten.

Fünf Schnitten mit den Maßen zwölf mal fünf Zentimeter. Nicht zum ersten Mal

müssen die Finalistinnen und der Finalist Millimeterarbeit leisten.

Doch noch nie hing davon so viel ab wie jetzt, in diesem Moment.

Meine Hand.

Ich achte, dass ich beim Schneiden richtig gerade und glatt schneide. Das

ist nicht die Schichten so miteinander vermischt. Das ist echt beim Ausnehmen

das saubere Schnitt zeigt.

Und es ist natürlich hier, es gibt den Crunch und es ist ein bisschen schwer.

Also ich versuche.

Exakter Schnitt ist gewünscht.

Vorher kommt aber das exakte Abmessen.

Eins, zwei, drei, vier, fünf.

Boah, das ist jetzt echt knapp.

Nun zahlt sich eine genaue Planung aus.

Ich sehe, ihr schneidet die Schnitten. Denkt an das Lineal von Betty.

Ihr habt noch 10 Minuten.

Oh je.

Oh Gott.

10 Minuten.

Wahnsinnig. Oh nein.

Weder das Lineal noch die Uhr kennen Erbarmen.

Das exaktische Schneiden, das wird jetzt echt...

Schlimm, weil ich keine ruhige Hand mehr habe.

Und da soll man gerade schneiden.

Ihr macht sie wahnsinnig.

Ihr solltet eure Durchschnittsgeschwindigkeit erhöhen.

Ihr habt nur noch zwei Minuten.

Jetzt wird's knapp.

Anschnitt passt soweit. Ich muss jetzt echt Gas geben, die letzten Minuten

laufen. Ähm, Schokolade.

Jetzt muss ich noch die ganze Deko drauf machen.

Erster Countdown im Finale. 10, 9, 8,

7,

6, 5, 4,

3, 2, 1 und

Schluss. Hände weg vom Gebäck.

Ey, fix und fertig.

Das war jetzt hart. Die Schokolade fehlt halt. Das wäre jetzt noch das i

-Tüpfelchen oben drauf.

Habe es aber jetzt nicht mehr geschafft. Ich habe Gold überall an mir.

Ich kann nicht mehr. Ich kann auch nicht mehr.

Komm her.

Ja, es war einfach stressig. Ich bin fix und fertig.

Irgendwas habe ich, glaube ich, vergessen. Aber ich weiß nicht, was es

war.

Das war jetzt die erste Aufgabe im Finale und ich bin einfach froh, dass es

jetzt erstmal hinter uns ist.

Ich bin nervös ohne Ende. Ich bin jetzt froh, dass es so steht.

Und ich freue mich auf die Verkostung.

Betty und Christian, ihr wisst, was ihr zu tun habt.

Messen und Essen.

Wir starten mit der Verkostung und ich bin schon ganz gespannt auf euer Urteil

bei Rahim.

Rahim, erzähl uns etwas über deine Schnitten Deluxe.

Ich präsentiere euch mein süßes Schnittchen, der Pistachio Riem.

Geschmacklich ist ein Vanillabudeln mit Erdbeer-Gilet, Pistazien-Praline-Creme

und Chia-Sahne-Creme.

Ich darf endlich das Lineal benutzen. Juhu!

Fünf Stück und zwölf Zentimeter mal fünf Zentimeter.

Also, die zwölf Zentimeter aber super exakt.

Die ist ein paar Millimeter größer.

Da sind wir korrekt. So, und jetzt die 5 cm.

Die sind aber ein paar Millimeter größer.

Diese Millimeter, die machen mich ärger.

Also vier sind von der Größe exakt.

Einer ist ein paar Millimeter größer. Das ist durch die Kühlung, glaube ich.

Das bläht sich auf, meinst du, durch die Kühlung.

Ich mag oben dein Dekor. Man sieht schon die Erdbeeren.

Ich hätte vielleicht so ein bisschen Pistazie noch daneben gemacht, dass man

so eine Idee bekommt, was da drin ist. Deine Spirale, die hat einen schönen

Glanz. Was mir allerdings auffällt, ist, wenn ich die Seiten hier angucke, dass

sie alle so ein bisschen unterschiedlich sind.

Hier sehe ich mehr von der Pistazie, hier weniger.

Also so ein bisschen dieses exakte Schneiden, das fehlt mir noch. Es sieht

so ein bisschen unsauber aus.

Beim Aufbau kann ich dir als Verbesserung nochmal mitgeben, dass du

unten zum Beispiel einen etwas festeren Boden wählst. Das war vollkommen

richtig, weil man sieht jetzt hier zum Beispiel bei den ganzen Exemplaren

unten, das ist wirklich mega exakt geschnitten. Nur dann ist diese Moose

-Schicht hier oben.

Bei den ersten beiden noch wirklich schön exakt und hier franzt es dir dann

so ein ganz klein wenig aus.

Du hast es ja sehr, sehr lange gekühlt bzw.

gefrostet. Man muss das immer so ein bisschen mit diesem Froster und dem

Auftauen muss man so ein bisschen spielen.

Also du musst es ja nachher noch gut schneiden können. Und wenn es zu sehr

gefroren ist, dann bricht dir das so auseinander. Oben die Spiralen gefallen

mir sehr, sehr gut, muss ich sagen. Vor allen Dingen haben sie noch einen

wunderschönen Stand. Du hast auch Schokolade temperiert. Das ist schon mal

ein zusätzliches Tool bzw.

eine Technik. Ich bin da schwer von angetan.

Wenn man es von oben nach unten isst, es ist ein wunderschönes Pistazienaroma. Du

hast ja sehr viel Zeit auch auf diese Praliné-Masse gelegt. Du hast dieses

Geröstete von den Pistazien. Du hast ein wunderschönes, süßes Säurespiel.

Dieses Giercreme ist ja eher neutral.

Es mildert so ein bisschen die Süße, muss ich sagen. Die Erdbeeren...

Die sind ganz dezent da. Ich hätte mir tatsächlich ein bisschen mehr Erdbeere

gewünscht, weil das Einzige, was man wirklich so richtig im Vordergrund hat,

ist die Pistazie. Vielleicht frische Erdbeeren in der Mitte, dass du halt

einfach auch nochmal die Textur hast und vor allen Dingen dann auch einmal den

puren Erdbeergeschmack.

Haptisch gefällt es mir gut. Also auch gerade mit den gerösteten Pistazien als

Zwischenmittagscreme und auch dem Skür. Das ist ein ganz tolles Aroma. Du hast

es schon gesagt, es fällt nicht auf, aber es unterstützt. Es gibt so ein

bisschen Frische dem Ganzen.

Die Erdbeere ist tatsächlich sehr dezent.

Aber von den Konsistenzen gefällt es mir sehr gut.

Vielen lieben Dank. Dankeschön.

Ich habe euch die nussige Verführung dabei.

Das ist ein Haselnussbiskuit, getränkt mit einem Sahnelikör.

Dazwischen eine Preiselbeermarmelade, dann eine Mandeltonkercreme und eine

Vanillecreme. Und obendrauf für den Crunch.

Die Schokoladenplatte und dazwischen befindet sich auch noch Schokoladen

-Crunch aus Schokoladenperlen.

Fünf Exemplare, das ist erfüllt.

Exakt zwölf Zentimeter.

Und auch die Breite stimmt auf einen Millimeter bei allen Fünfen.

Optisch. Finde ich das Dekor oben sehr schön und schlicht gewählt.

Man hat diese Nuss mit dem Karamell, der schön gebräunt ist, dezent mit dem

Blattgold dekoriert. Dann noch diese Schokoladenfeder da drauf und vor allem

dieser Schokoladendeckel. Und ich finde es schön, dass du wirklich nur diesen

einen Tupfen drauf gemacht hast und diesen Schokoladendeckel einfach wirken

lässt, weil er einfach so exakt gerade gearbeitet wurde.

Man sieht einfach auch am Schnitt, dass da beim Temperieren alles funktioniert

hat. Oben ist alles sehr exakt und gerade und unten wirkt es dann so ein

bisschen wilder, auch vom Schneiden her.

Es kommen überall so kleine Teile raus.

Und man sieht auch so, dass die Schichten sind jetzt nicht mit Lineal

gezogen, dass sie wirklich exakt gerade sind. Ich finde die Farbgebung aber sehr

schön. Ich bin sehr auf den Geschmack gespannt.

Oben, wie gesagt, für mich top.

Unten jetzt noch etwas exakter sein können.

Ja, also oben ist tatsächlich die geforderte französische Patisserie. Das

muss man ganz klar festhalten. Ich hätte mir jetzt tatsächlich noch einen zweiten

Punkt gewünscht, damit die Feder nochmal auf etwas drohen. Das ist so Ton in Ton.

Da geht die schöne Arbeit, die du dir gemacht hast mit der Feder, halt so ein

bisschen unter.

Unten, ich habe es dir schon erklärt, du musst dein Zeugs einfach einfrieren. Du

lässt alles immer draußen stehen. Der Boden ist auf jeden Fall zu soft.

Dann schmierst du oben drauf die feste Creme. Das ist natürlich das

Endresultat. Beim nächsten Mal, wenn du sowas machst...

Einzelne Komponenten Schicht für Schicht immer wieder einfrieren, durchfrieren,

durchfrieren, durchfrieren. Und dann dasselbe wie beim Rahim. Kurz bevor du

es dann rausholst zum Schneiden, 10 Minuten temperieren lassen, damit du

dann wirklich sauber und exakt runterschneiden kannst. Das ist bei

sowas wirklich essentiell.

Frage, warum Preiselbeere?

Passt geschmacklich sehr gut dazu und es gab es jetzt bei den ganzen Aufgaben

noch nicht.

Weißelbeere waren nirgends mit dabei.

Ich finde es geil.

Der Biskuit ist sehr, sehr soft.

Lässt sich aber immer noch nach wie vor sehr, sehr gut essen. Ich würde

vielleicht nur für die Zukunft mal überlegen, ob man ein bisschen festeren

Boden einfach nochmal nimmt. Dann kannst du es auch noch exakter schneiden. Das

Einzige, was tatsächlich für mich untergeht, und das ist sehr, sehr

schade, weil die Preiselbeere ist wirklich genial dabei, weil sie halt

eine Säure und vor allen Dingen auch die Bitternis hat. Und dieses Spiel von

Süße, Säure und Bitternis wäre in der Kombination mit der Tonkabohne und auch

dieser Schokolade, glaube ich, ziemlich geil gewesen. Aber die Preiselbeere geht

leider gänzlich unter. Die Schicht ist einfach zu dünn.

Haptisch. Wirklich ein Erlebnis. Ich habe immer wieder diesen Crunch.

Ich habe den Boden, ich habe die Cremes. Alles hat so eine schöne Textur. Es

lässt sich sehr gut essen.

Dazu obendrauf, ganz wichtig, auch die Kuvertüre mit dem Knack. Das gibt dem

Ganzen auch noch was Besonderes.

Die Preiselbeere ist jetzt fast eigentlich nur farblich.

Der Punkt, der den Unterschied macht geschmacklich, kommt es, glaube ich, mit

diesen starken Aromen nicht mit. Da hättest du wirklich eine bisschen

dickere Schicht einfach auftragen können.

Vielen Dank.

Ich habe in meinen Schnitten Deluxe Pistazien-Matcha-Böden, eine Matcha

-Mousse, eine Pistazien-Mousse und eine Himbeer-Fruchteinlage.

Es sind auf jeden Fall fünf Stück, aber ich hole gleich das Lineal raus.

Hier haben wir die zwölf Zentimeter.

Zwölfeinhalb. Hier sind es wieder exakt zwölf.

Wenn ich mir das Ende hier angucke, dann haben wir hier 5 und ich tippe darauf,

dass das 5,5 ist.

Deutlich mehr.

Da passt es wieder.

Und wenn man dann so guckt, dann ist es ja nicht nur, dass es sich verjüngt oder

breiter wird, sondern hier fällt es auch noch ein bisschen ab.

Was schade ist, weil bei dir nämlich die Schichtung so schön funktioniert hat.

Der Anschnitt gefällt mir optisch einfach sehr gut.

Er wird jetzt tatsächlich so ein bisschen gestört, weil man dieses

Schiefe sieht.

Deine Dekoration, recht minimalistisch. Du hast keine Kuvertüre gemacht.

Wenn sie absolut exakt gewesen wären, hätte ich das Minimalistische völlig in

Ordnung gefunden, weil dann wirklich die Schnitte für sich geglänzt hätte mit dem

Anschnitt. Weil du hast eigentlich auch relativ sauber geschnitten. Das ist

jetzt nicht ganz so ausgerissen wie bei Christa und wie bei Rahim.

Aber achte wirklich darauf, bei solchen Aufgaben exakt zu schneiden, wie es

irgendwie nur geht.

Ja, das mit der Mathematik.

Also die Maße sollten schon eingehalten werden, weil die junge Dame an meiner

rechten Seite, die achtet da natürlich extrem drauf, das muss man sagen. Das da

vorne mit der eingefallenen Ecke ist natürlich echt extrem schade, weil der

Anschnitt ist tatsächlich richtig schön geworden.

Es ist gar nicht so schlimm, dass die Schokolade obendrauf fehlt. Ob das jetzt

geschmacklich nachher für uns zum Tragen kommt, das werden wir sehen, wenn wir

sie probieren.

Hier, neuer Move mit eingearbeitet, diesen Matcha-Tee. Und den so

rauszuarbeiten, das ist wirklich großes Tennis.

Gut ist, dass du ihn in zwei verschiedenen Formen eingearbeitet hast.

Einmal im Boden und einmal in der Mousse. Und dass sich das Ganze auch

immer wieder wiederholt. Weil du hast es tatsächlich perfekt balanciert. Ich habe

die Himbeere, Matcha, ich habe die Pistazie. Und ich schmecke alles drei

gleich. Es ist perfekt aufeinander abgestimmt. Es schmeckt hervorragend.

Und was ich ganz wichtig finde, ist, der Boden hat eine tolle Konsistenz.

Er lässt sich gut beißen, er ist nicht zu trocken, er hat aber die Stabile,

damit die Schnitte hält.

Wenn jetzt noch das Schneiden funktioniert.

Vielen Dank.

Das ist schon aufregend und ich kann euch sagen, es

bleibt so. Denn Katharina, Christa und Rahim, schon nach der nächsten Aufgabe

muss uns einer von euch verlassen.

Und hier ist die technische Prüfung.

Kommen wir zu eurer letzten technischen Prüfung.

Und um euch einen kleinen Vorgeschmack zu geben, was auf euch zukommt, dürft

ihr die Zutaten jetzt aufdecken.

Oh, Popcorn.

Sehr gut. Schon fertig, esse ich genauso.

Das ist was Leckeres.

Popcorn.

Denzmilch.

Waffeleisen. Und es wird farbig.

Mit was für Zutaten?

Ich glaube, wir müssen eigentlich...

Glasur machen, Kondens mit einem Glucosesirup, fünf Bläser.

Das sind viele Töpfe, viele Schüsseln.

Keine Ahnung. Allerdings macht das Ganze für mich keinen Sinn.

Sie können mir vorstellen, dass wir vielleicht irgendwie Glasur oben drüber

machen müssen, aber über Waffeln mit Glasur, Popcorn, Zuckerprallen.

Keine Ahnung, ich bin genauso ratlos wie in den letzten sieben Wochen.

Das wird heute lustig sein.

Ich schau mal noch in den Kühlschrank.

Sahne und Milch.

Hilft mir auch nicht so viel weiter.

Nicht genauso schlau wie vorher.

Ich habe keine Ahnung.

Ich sehe euch ratlos. Aber vielleicht hilft euch ja dieses kleine Filmchen

weiter.

Moskauer Musstürmchen. Das ist ein ziemlich kompliziertes Rezept. Man muss

genau mitdenken, weil sonst macht man irgendwas verkehrt. Ich habe vergessen,

die Kuvertüre auszuwiegen.

Jetzt habe ich keine weiße Kuvertüre mehr.

Jemand hat meine Dinger genommen. Quatsch.

Echt? Stefanie, musst du... Stefanie, hast du vielleicht aus Versehen meine

genommen? Weil deine sind noch da.

Was? Ja.

Nee. Doch, guck mal.

Ich habe meine hierhin getan.

Das kannst recht haben.

Ach du Scheiße.

Guck mal, was passiert ist. Kein Moskauer Türmschen mehr, aber drei

schöne Brüste.

Wenigstens war die Himmel witzig.

Die Jury wünscht sich

von euch...

Moskauer Mus-Türmchen.

Ich glaube, ihr erinnert euch auch gerne an die Prüfung, oder?

Definitiv. Also es war auf jeden Fall für uns eine der lustigsten Verkostungen

überhaupt.

Wichtigste Lektion für euch ist, wiegt alle Zutaten exakt ab. Haltet euch an

den Ablauf und vergesst bitte nichts. Dann kann euch eigentlich nichts

passieren.

Die Mengen lang für fünf Türmchen.

Präsentiert uns die drei schönsten, aber denkt dran.

Bei der Verkostung wollen wir beide uns in den Törtchen spiegeln können.

Ach, und das Rezept findet ihr unter eurem Platz.

Die nächsten zweieinhalb Stunden backen wir hier ohne euch. Es gibt wieder eine

Blindverkostung. Wir zwei drücken euch die Daumen und wir sehen uns später.

Ich drücke euch auch ganz fest die Daumen.

Und jetzt folgt für eure letzte technische Prüfung das Startsignal.

Auf die Plätzchen.

Fertig.

Obwohl die Türmchen aus nur drei Komponenten bestehen, ist das Rezept

sehr komplex und hat einige Stolpersteine.

Moskauer Moostürmchen sind und bleiben hohe Patisserie-Kunst. Und das macht sie

absolut finalwürdig.

Also ich liebe eigentlich Patisserie. Ich liebe das. Ich hoffe, dass ich auch

heute gut machen kann.

Moskauer Musstürmchen sind die legendärste technische Prüfung, die wir

jemals hatten.

Die Moskauer Musstürmchen bestehen in allererster Linie aus einer Mousse,

einem Himbeerkern. Die Himbeere sitzt in der Mitte, dann kommt unten drunter ein

Waffelboden und dann eine Mirror Glaze.

Das Besondere an der Mousse ist, dass es nach Popcorn schmeckt. Das Popcorn wird

in diesem Fall in der Sahne eingeweicht, dadurch aromatisiert die Sahne, wird

dann gebunden durch Gelatine und vor allen Dingen weiße Schokolade. Wenn man

Zutaten vergisst oder sich verwiegt, dann kann die Mousse natürlich eine

Konsistenz erreichen, die man nicht haben möchte. Sie kann natürlich

zerfließen.

Popcorn ist auch der Titel eines Synthie-Pop-Klassikers. Der läuft gerade

im Hintergrund.

Hören Sie mal.

Lustig, oder?

Mal schauen, wie lange die Backenden noch gute Laune haben.

Während jetzt der erste Teil von meiner Popcornmus zieht, kümmere ich mich jetzt

um Sahne, Glucose und weiße Kuvertüre.

Weil das muss dann auch wieder abkühlen.

Was genau ich da jetzt aber tue, muss ich jetzt auch selber mal gucken.

Backen ist Chemie, aber in wohlschmeckend.

Ich habe hier jetzt die Sahne und den Glucosesirup und koche den auf. Dann

kommt die ausgedrückte Gelatine mit dazu und die wird dann auf die Kufertüre

gegossen und dann verrührt, bis sich so eine Emulsion bildet. Was heißt Emulsion

bildet? Irgendwas Cremiges, dass einfach keine Klümpchen mehr drin sind.

Die machen ja hier das Leben komplizierter, als es sein soll.

Eine Zutat aus der Kategorie Wird erst noch lecker?

Gelatine. Eine Viertelstunde ist schon vorbei.

Diese Mischung dann im Schockfroster auf 28 Grad abkühlen lassen.

Heißt, ich renne jetzt einfach ständig zum Schockfroster und gucke, ob es 28

Grad hat.

Selbst im Schockfroster warten ist leider keine Alternative.

Aber unsere Thermometer sind top.

Ich glaube, der braucht noch drei, vier Minuten.

Die Popcorn-Sahne wird durch ein Sieb passiert.

Ein echter Genießer-Smoothie.

Ich finde die Aufgabe auch nicht einfach.

Aber da müssen wir jetzt durch.

Wir haben uns angemeldet und sind jetzt dabei und müssen backen, was da steht.

Ja, besser kann man die Regeln dieser Show nicht zusammenfassen. Und wenn im

Rezept steht, abkühlen lassen auf 28 Grad, dann misst man immer wieder nach.

Bis da steht... 28.

Super.

Die Popcorn-Sahne kommt zur frischen Sahne. Die insgesamt 465 Gramm werden

dann kurz aufgeschlagen.

Ich brauche 28 Grad und habe hier 22,3.

Ich glaube, die Masse ist mir zu kalt geworden.

Um 5,7 Grad.

Ich könnte es ja eigentlich nochmal erwärmen.

Tja, ob das gut geht?

Kleiner Trost. Schlimmer als bei den Promis damals können die Ergebnisse gar

nicht werden.

Die Schokolade hat jetzt die richtige Temperatur und jetzt fange ich mit der

Mousse-Masse an.

Also erst Schoko plus Sahne, dann Popcorn plus Sahne, dann Popcorn-Sahne

plus Sahne und jetzt Popcorn-Sahne-Sahne plus Schoko-Sahne. Mehr ist es

eigentlich nicht. Da kann man doch gar nicht durcheinander kommen.

Hilton-Käse mit Schokolade?

Warum ist es so krümelig? Weil ich habe es zu lange auskühlen lassen, bevor ich

jetzt die Popcornmasse reingegeben habe. Ist es dann nicht besser, mit dem

Stabmixer das Ganze flach zu machen?

Gute Idee.

Aber du hast doch den Durchblick.

Ich habe noch den Durchblick. Ich muss das hier nur einmal retten.

So,

das gibt ja schon mal einen Abzug in der B-Note. Aber eigentlich auch wieder ein

Pluspunkt, weil es ist schon lustig.

Würde die Jury doch nur Punkte für Humor und Unterhaltsamkeit des

Entstehungsprozesses vergeben?

Aber das tut sie leider nicht.

Betty und Christian sind echte PerfektionistInnen.

Steht ja im Rezept fast randvoll Füllen.

Ich hoffe, es ist fast randvoll, dann kommt die Hingerei rein und dann füllen

wir noch auf mit der Masse.

Wir möchten, wenn wir diese Türmchen anschneiden, in der Mitte diese Himbeere

sitzen haben, und zwar bei allen dreien an der gleichen Stelle, wenn man die

Himbeere zum falschen Zeitpunkt einsetzt, kann es sein, dass sie halt in

diesem Türmchen hin und her wandert und an unterschiedlichen Stellen ist. Und

das gibt natürlich Punktabzug.

Leider sieht man schlecht, wo gerade die Beere so sitzt.

Himbeere in der Mitte der Mousse drucken.

Ja, wo ist die Mitte?

Oh,

jetzt kommt die wieder hoch.

Was will denn diese Himbeere da oben?

Geh einfach runter.

Ob singen hilft?

Schlangen bändigt man ja mit Flötenspiel. Also, warum nicht?

Wenn man das Gefühl hat, dass die Bären gut liegen, gehen die Förmchen für eine

Stunde in den Schockfroster.

Und dann Waffelzeit.

Es sieht lecker aus.

So ein Waffeleisen sollte man im Finale bedienen können.

Was meinen die Fachkräfte zur Technik?

Also auch der Waffelboden muss durchgebacken sein, das ist ganz

wichtig. Wir wollen ja nachher beim Verkosten auch so diesen leichten

knusprigen Boden haben.

Schwierigkeitsgrad dabei ist natürlich Kakaopulver.

Kakaopulver färbt den Teig braun und man sieht natürlich nicht die Backfarbe.

Deswegen vorsichtig backen, sofort nach dem Backen ausstechen, weil diese Masse

wird sofort fest.

Und wenn man ihn nicht im warmen Zustand aussticht, dann bricht er dir in alle

Teile.

Heute ist echt schlimm. Also die letzte Sendung hier zu packen ist echt

Katastrophe.

Man braucht ein gutes Nervenkostüm.

Sonst hat man schnell einen an der... Genau.

Die Waffel darf nicht zu dick sein.

Die soll sehr dünn sein.

Und sie muss halt durchgebacken sein und nicht rot.

Jetzt wird es zu dunkel.

Nee, das war nichts.

Sieht schon mal gut aus. Vielleicht noch ein paar Sekunden. Ich weiß nicht, die

muss ja knackig sein zum Schluss.

Ich wünsche mir, dass Inni bei mir bleibt.

Das beruhigt mich. Das ist gar kein Problem. Dann bleibe ich einfach hier

stehen.

So, ihr drei Finalistinnen. Rahim hat sich gewünscht, dass ich hier stehe.

Dann mache ich das auch einfach mal. Jeder hat einen Wunsch frei. Aber ich

mache nichts an euren Backplätzen. Braucht ihr gar keine Sorge haben. Wann

müssen wir die Mirror Glaze machen?

Moment.

Ihr habt Halbzeit. Ihr habt noch eine Stunde, 15 Minuten Zeit.

Man muss das Eisen schmieden, solange es heiß ist.

Wie oft habe ich da schon reingeschaut?

Raucht mal. Ich glaube, hart ist.

Meine ist einfach ein Lappen. Hast du dich rausgeholt? Nee, ich traue mich

nicht. Ich glaube nicht, dass sie verbrennt.

Zu schade, dass für das Ausbacken im Waffeleisen keine Zeitangabe im Rezept

steht.

Mindestens drei saubere Böden müssen beim Ausstechen herauskommen.

Ah, sofort ausstechen.

Genau, wegen zerbrechen und so.

Sie brechen. Sie sind knusprig. Ich bin so froh.

Es ist mal ein Erlebnis, wo ich sage, ja, endlich mal was, wo es mal nicht

schiefgegangen ist.

Der Tag ist ja noch jung.

Wenn man jetzt irgendwas falsch gemacht hat, falsche Temperaturen, falsche

Zutatenmengen, dann sieht man es nachher, wenn es einfach als Titte auf

dem Teller liegt.

Das ist ein richtig geiles Mais. Hey!

Und was, wenn ich jetzt verkacke, dann brauche ich das Teilen und dann ist es

weg? Das brauchst du nicht, nee.

Hallo?

Waffenboden schmecken mir ganz gut.

Ich liebe das.

Und wenn es üblich bleibt, dann esse ich das gerne heute.

Hier kommt nichts weg.

Ich glaube, es werden die drei.

Weil die sind jetzt auch schon ziemlich fest.

Ein altes Moskauer Sprichwort sagt, sind die Böden ungebrochen, musst du Mirror

Glaze dir kochen.

Und das geht so.

In die kochende Masse die Kuvertüre einrühren.

Und in einem appetitlichen Rot einfärben.

Appetitlich rot. Ein leckeres roter Farbe.

Was man davon so Appetit bekommt.

Also färben, bis einem das Wasser im Mund zusammenläuft.

So gefällt mir das ganz gut.

Dann abkühlen lassen.

Denn die Uhr läuft.

Ihr drei, es wird nicht leicht.

Jetzt müssen diese Dinge auch noch aus der Form. Ihr habt nur 30 Minuten noch.

30 Minuten stresst mich gerade echt maximal.

Eine halbe Stunde Zeit, das wird jetzt echt knapp werden.

Aber selbst wenn ihr die Mousse genau so abgebt, seid ihr besser als so mancher

Promi, der sich zuvor an diesem Gebäck abgearbeitet hat.

Das ist furchtbar.

Nö, sieht doch ganz gut aus.

Der Name von der Aufgabe Moskau-Moose-Türmchen leitet sich ab von

einer Silikonform. Und diese Form erinnert halt an so einen Zwiebelturm.

Beim Überziehen der Türmchen muss man sich beeilen, weil sonst, je länger ich

brauche für diesen Schritt, desto fester wird der Mirror Glaze.

Wenn du die Glasur zu dick hast, dann verschwindet dieses Muster. Und das ist

dann für uns natürlich ein optisches Kriterium, was zu Punktabzug führt.

Wir sind jetzt quasi kurz vor der finalen Antwort. Ich drücke allen die

Daumen.

Einer oder eine scheidet nach dieser Aufgabe aus.

In dem Rezept steht 35 Grad.

Werden das 35 Grad.

Und jetzt ruhige Hand.

Unten schnarchputzen, dass ja nichts runter tropft. Und jetzt einen Kreisbaum

drübergießen. Im Optimalfall sieht es dann nachher schön aus.

Die wirkt jetzt aber schon sehr fest.

Ein gut isoliertes Dach ist bei diesem Zwiebeltürmchen leider nicht angesagt.

Die Gläser ist jetzt etwas runtergekühlt und natürlich ist es schwer jetzt beim

runterziehen. Man sieht das jetzt.

Gleichmäßig aufgetragen ist es am schönsten.

Boah, das ist echt nichts.

Die ist jetzt zu fest geworden.

Ich glaube, ihr drei seid im Moment an dem Punkt, wo ihr die Jury liebt für

diese Aufgabe. Ja, super.

Ihr habt auch nur noch zehn Minuten.

Und am Ende würde mir Zeit jetzt auch nicht helfen, weil die sind einfach

schon kaputt.

Und drei davon müssen gleich auf die Waffeln platziert werden.

Schon mal gebrauchen, die Waffeln. Aber das macht ja nichts.

Wir haben ja nur welche.

Aber nicht unbegrenzt.

Scheiße, jetzt habe ich meine Platte kaputt gemacht.

Nee, das war nichts.

Nach über zwei Stunden liegen die Nerven bei den letzten Handgriffen blank.

Schade, dass genau dies die Handgriffe sind, bei denen es auf Millimeter

ankommt.

Christa, guck mal, hast du heute schon getrunken? Ja.

Ganz ruhig bleiben, wir liegen immer hin.

Und wir atmen einmal tief durch.

Die sehen super aus.

Ja, aber sie sitzen nur nicht auf der Waffel und nicht auf dem Teller. Das ist

das Riesenproblem.

Ich habe keinen Plan mehr. Das ist jetzt nur noch retten, was noch da ist.

Absolute Katastrophe.

Wow, das ist ja mal richtig hässlich.

Moskauer Plattenbau.

Shit, okay.

Wird das hier eine Abrissparty?

Das hab ich mir gedacht.

Der eine ist umgekehrt, weil ich muss vorsichtig arbeiten, aber ich hab Gott

sei Dank noch drei anderen, also ich bleibe cool.

Drei Türmchen in nur zwei Minuten.

Die habt ihr noch.

Das sind jetzt wirklich die letzten Minuten.

Entweder man schafft es oder man verkackt es.

Und jetzt muss man alles retten, was noch zu retten ist.

Oh, es ist eine klebrige Angelegenheit hier.

So, ich hoffe, es wurde nichts verwechselt, nichts vergessen, denn ihr

habt nur noch wenige Sekunden. 10, 9, 8,

7, 6, 5, 4,

3, 2, 1 und Schluss. Hände weg vom Gebäck.

Furchtbar. Aber wir haben es geschafft.

Ja.

Das war heftig.

Das war nur noch Chaos beseitigen, irgendwie Schadensbegrenzung machen.

Aber es ist halt ein Massaker hier bei mir.

Ich hoffe, dass die Törtchen jetzt auch nicht mehr auseinanderfließen bis zur

Verkostung. Es geht um was. Ich will unbedingt die Finaltorte backen.

Unbedingt.

Ja, ich bin sehr gespannt jetzt, wie die Verkostung wird.

Das wird knapp sein.

Bringt bitte eure Türmchen nach vorne und stellt sie hinter euer Foto.

Ihr drei, ich bin wahnsinnig stolz auf euch. Also es sieht ja viel besser aus

als bei den Promis damals.

Bin gespannt, wie Christian und Betty gucken.

Herzlich willkommen zurück.

Toll, oder?

Das ist auf jeden Fall ein wesentlich schönerer Anblick als bei den Promis,

muss man sagen.

Dann mach du doch mal die Optik. Es ist dein Gebäck und jetzt hast du die

Chance, es perfekt zu erklären, wie du es möchtest.

Von außen ist es wirklich makellos. Ich kann keinerlei Fehler erkennen.

Es ist gleichmäßig überzogen. Man sieht unten auch noch leicht den Keks. Man hat

keine Nasen da dran.

Ein wunderschöner Rotton.

Man sagt ja ganz gerne, das ist der Prototyp. Und so sieht es tatsächlich

auch aus.

Wir wollten, dass wir uns spiegeln können. Ich glaube, das könnte man fast.

Man sieht zumindest die Schatten, man sieht die Lichter. Auch hier oben die

drei Goldperlen sitzen zentriert.

Es fängt schon mal gut an, oder? Es fängt super an.

Das erste, was festzuhalten bleibt, die Himbeere liegt in der Mitte.

Es wäre natürlich das i-Tüpfelchen gewesen, wenn sie so ein bisschen

schweben würde.

Bei allen drei Törtchen ist die Himbeere mittig.

Das Glaze hat die richtige Dicke für mich und das Törtchen hat einen schönen

Stand.

Popcorn ist die ganze Zeit da.

Unten natürlich wunderschön die Säure von der Himbeere. Der Keks unten ist

durchgebacken. Man hat außen immer noch schön den Crunch. Es hat eine herrliche

Konsistenz. Es ist hervorragend, von innen wie von außen.

Auf jeden Fall funktioniert dein Rezept. Das sehen wir zumindest schon mal bei

den drei Varianten.

Perfekt. Gehen wir mal weiter.

Bei den mittleren Exemplaren fällt als erstes die Farbe auf.

Und ich glaube nicht, dass unterschiedliche Farbtöne sind, sondern

dass die Glasur einfach unterschiedlich dick ist.

Also hier ist es so ein bisschen wie so ein Farbverlauf gerade.

Hell, mittel, dunkel.

Aber man sieht dann auch schön, hier habe ich noch die Struktur von der Form.

Hier ist sie nicht mehr ganz so zu sehen und hier oben verschwindet sie fast.

Also da ist die Glasur einfach zu dick.

Der Glanz ist da und sie stehen.

Also hier vorne würde ich nochmal sagen, war sie sehr fließfähig. Das war

wahrscheinlich eine der ersten, würde ich jetzt einfach mal schätzen.

Und dann wurde es immer dickflüssiger und deswegen ist es dann hier zum Ende

hin, ist die Temperatur nicht mehr die, die sie eigentlich hätte brauchen

müssen. Und da ist es dann sehr, sehr dickflüssig. Und klar, die Nase hier

unten, das darf tatsächlich nicht passieren.

Also beim Anschnitt kann man so ein bisschen festhalten, so eine kleine

Wanderhimbeere.

Sie ist oben, hier ist sie fast mittig.

Bei dem einen wandert sie zur einen Seite und beim dritten wandert die

Himbeere fast noch ein Stück weiter nach oben.

Das Wichtigste ist halt einfach, dass sie wirklich in der Mitte sitzt.

Popcorn-Geschmack ist da. Du hast ja den Keks auch nochmal im Nachhinein

probiert. Bei mir war er auch außen wieder schön crunchy. Von der Struktur

her ist es ein bisschen fester.

Aber jetzt ist es nicht so, dass es sich isst wie ein Gummibärchen oder so,

sondern es ist immer noch gut zu essen.

Festzuhalten ist hier auf jeden Fall die Himbeere, die nicht mittig ist und die

Glasur. Die Glasur, klar.

Die beiden Exemplare scheinen mir von der Glasur fast identisch zu sein. Was

sagst du zu der Farbe? Gefällt die dir? Ja, die ist auch sehr, sehr schön

getroffen. Klar, das letzte Exemplar fällt sofort auf, ist ein bisschen

dunkler. Man sieht auch diese schönen Rillen dann nicht mehr ganz so, weil die

Glasur dort auf jeden Fall an den Seiten zu dick geworden ist. Ich sehe hier

keine Nasen, also ist wenigstens gut abgesetzt worden. Also das ist nicht

verschmiert, obwohl es relativ dick ist.

Schauen wir auch hier nach der Himbeere. Yes!

Da oben ist sie.

Aber das scheint mit System zu sein.

Aber ich glaube, man ahnt es sogar leicht, dass hier der Schatten von der

nächsten Himbeere ist.

Ja. Ihr seht, die Himbeere liegt hier oben. Man muss natürlich aufpassen. Es

steht ja auch im Rezept, diese Schlagsahne oder diese Creme ist sehr,

sehr weich. Da muss man mit den Temperaturen spielen, Kühlprozesse

einarbeiten, dass die Himbeere dir natürlich nicht ganz nach unten absickt.

Im optimalen Fall ist sie wirklich ganz exakt in der Mitte.

Allerdings ist das hier dann tatsächlich von allen drei der Prototyp. Hier sitzt

sie in der Mitte, ganz unten, schön gleichmäßig. Bist du sicher, dass sie

abgesackt ist?

Ich würde fast tippen, dass sie da oben reingesetzt worden ist.

Ach so.

Das ist natürlich ganz falsch.

Ich muss allerdings sagen, das ist die beste Popcorn-Creme von allen, weil sie

wirklich richtig schön schaumig ist. Die ist wirklich absolut perfekt.

Und ich finde, der Boden hat noch am meisten Knusper.

Genau. Der ist auch noch nicht aufgeweicht.

Die ersten waren von der Glasur für mich in Ordnung. Beim dritten war es dann

halt auch wieder zu fest.

Und die Himbeere an einer ganz anderen Stelle, als wir es gedacht haben.

Aber lecker waren sie alle drei, oder? Auf jeden Fall. Und sie ließen sich alle

essen. Jetzt dürft ihr ein letztes Mal in diesem Zelt ein Ranking erstellen von

Platz 3 bis 1.

So viel hängt von dieser Bewertung ab.

Sauber gearbeitet, besser hätte man es nicht machen können.

Also ich würde sagen, das ist die schwierigste Entscheidung, weil wirklich

nur noch drei Kandidaten da sind. Jeder kann backen, jeder hat Zeit, was er

drauf hat.

Ich bin gespannt, was es gleich passieren wird.

Geschmacklich hat mich sehr gefreut, was Christian gesagt hat.

Wenn ich jetzt den letzten Platz mache in der technischen Prüfung, wird es für

mich sehr, sehr eng. Wir sind nur zu dritt.

Dann rechnen wir mal zusammen.

Genau, rechnen wir zusammen, holen wir sie rein.

Ja, ihr drei, ihr seid wahrscheinlich genauso angespannt wie ich, denn nach

dieser Aufgabe wird uns ja noch einer von euch oder eine verlassen. Aber jetzt

geht es erstmal nur um die Punkte und die Platzierung für eure Türmchen. Wie

sieht es aus, liebe Jury?

Also in allererster Linie bleibt festzuhalten, wir konnten alle drei

Türmchen... Jeweils Essen, alles stand.

Das ist auf jeden Fall sehr, sehr positiv. Es gab natürlich auch ein paar

Abzüge. Wir haben so ein paar Sachen, an denen wir Kritik geübt haben.

Dadurch entstand eigentlich unser Ranking.

Und wir beginnen mit dem dritten Platz.

Und mit 14,5 Punkten.

Stay here.

Katharina.

Die Glaze spiegelt sich, aber es war halt sehr unterschiedlich dick gegossen.

Dazu hat Christian auch schon gesagt, die Creme war ein bisschen fester und

die Wanderhimbeere, die halt irgendwo immer unterschiedlich verteilt war.

Die Waffel ließ sich gut essen. Wie kam es zu dieser unterschiedlichen Glaze?

Ich habe die einzeln rausgenommen und dann übergossen und dann wieder das

nächste und dann übergossen und so wurde es dann eben immer fester.

Und so entstanden die Farben. Und auch meine schönsten sind mir umgefallen. Von

denen sind das eigentlich meine drei hässlichsten.

Ja, 14,5 Punkte.

Der zweite Platz mit 17 Punkten

ist hier.

Rahim, bei dir die Creme.

Absolut auf den Punkt, so wie Christian sich das vorgestellt hat.

Allerdings bei dir auch die Glaze, sie spiegelt, aber das letzte Törtchen

deutlich zu dick und vor allen Dingen die Himbeere oben in der Spitze und

nicht unten.

Wie ist das passiert?

Die Moosmassie war noch etwas flüssiger und durch das Gewicht ist sie

runtergezogen. Man lernt daraus.

Und beim Glaze, dass da eine dicker geworden ist?

Genau wie mit Katharina. Das war einfach mit der eine zu dick.

kann man nicht reparieren.

Aber 17 Punkte für dich. Danke schön. Da bleibt ja nur noch einer übrig.

Herzlichen Glückwunsch. Platz 1 steht hier.

Christa, 17,5 Punkte gab es insgesamt.

Von außen war es perfekt.

Also das gab tatsächlich die volle Punktzahl von innen bei der Mousse. Da

gab es tatsächlich von der Konsistenz her noch ein paar Abzüge.

Ansonsten absoluter Traum. Herzlichen Glückwunsch. Platz 1, 17,5 Punkte. Und

wir sind ja im Jubiläum.

Und es ist definitiv eine sehr, sehr herausfordernde technische Prüfung. Und

wir haben uns was besonders überlegt für den Erstplatzierten.

Du kriegst von uns ein kleines, goldenes Moskauer Musstürmchen.

Darf ich dir bereiten?

Herzlichen Glückwunsch! Danke!

Ich habe wirklich ein goldenes Türmchen gekriegt jetzt bei der Aufgabe. Ich

freue mich jetzt riesig. Ich hätte es niemals erwartet, aber ich freue mich

jetzt natürlich.

Und das werde ich auf jeden Fall daheim im Wohnzimmer oder in der Küche irgendwo

aufstellen, wo es immer stehen wird.

Rahim und Christa sind jetzt mit 17 und 17,5 Punkten, haben einen deutlichen

Unterschied zu mir mit meinen 14,5.

Da muss ich jetzt einfach hoffen, dass ich in der ersten Aufgabe da punkten

konnte.

Also ich fand von der Bewertung her, dass die anderen beiden bei der ersten

Aufgabe besser waren wie ich und ich hoffe, dass der halbe Punkt, den ich

jetzt quasi mehr habe, also Rahim wirklich ausweicht fürs Finale.

Ich kann ganz ehrlich nicht sagen, gegen wen ich im Finale stehen möchte.

Beide sind stärker konkurriert, Christa und Katharina.

Für mich wichtig, dass ich im Finale stehe.

Ihr wisst, jetzt steht eine schwere Entscheidung an. Und wenn Sie zu Hause

auch an den Punkten interessiert sind und nochmal alle nachlesen möchten, nach

der Sendung veröffentlichen wir diese auf unseren Kanälen in den sozialen

Netzwerken. Folgen Sie einfach das große Backen und Sie sind immer informiert.

Und die Aufregung ist jetzt gerade richtig zu spüren.

Liebe Jury, teilt eure Entscheidung mit.

Ihr alle drei habt uns in den beiden zurückliegenden Aufgaben wieder einmal

gezeigt, auf welch hohem Niveau ihr backen könnt und dass ihr zu Recht hier

im Finale steht.

Dennoch, so wollen es die Spielregeln, dürfen nur zwei von euch die finale

Jubiläumstorte backen. Wer das ist, darüber haben die Punkte aus beiden

Prüfungen entschieden. Mit 33,5 Punkten ist die erste Kandidatin bzw.

der erste Kandidat die oder der Als erstes um den Titel Deutschlands beste

Hobbybäckerin oder Deutschlands beste Hobbybäcker 2022 backen darf.

Christa.

Ich freue mich riesig, dass ihr jetzt mit Weißen entdeckt und es wird wirklich

alles geben.

Herzlichen Glückwunsch. Danke.

Herzlichen Glückwunsch auch von meiner Stelle aus.

Mit nur einem halben Punkt weniger als Christa, nämlich mit 33, geht in das

entscheidende Duell um den Titel, um die 10.000 Euro, den goldenen Cupcake und

das eigene Backbuch rein.

Ich kann ganz ehrlich erstmal noch nicht so glauben, dass ich die Jubiläumsstörte

packen darf. Ich kann meine Freundin gar nicht beschreiben, ganz ehrlich.

Katharina, leider, wirklich leider, leider müssen wir uns von dir

verabschieden. Die Moskau-Musstörtchen sind dir zum Verhängnis geworden, wie

vielen anderen vorher auch. Aber es hat uns unglaublich viel Spaß gemacht. Du

bist unter die besten drei gekommen. Also es ist eine großartige Leistung.

Vielen lieben Dank, dass du dabei warst. Danke.

Ich bin total stolz auf mich. Ich hätte gedacht, das ist schon viel früher

vorbei. Das war jedes Mal aufs Neue eine Überraschung. So, hey, ich bin immer

noch da.

Wahnsinn, die ganze Reise. Aber Hut ab wirklich vor der Leistung von den

anderen.

Finale, wir kommen!

Zehn Jahre hat die Backwelt auf dieses Gebäck gewartet. Die Jubiläumstorte.

Und Sie dürfen sie backen.

Christa und Rahim, nur noch eine Aufgabe trennt euch von eurem großen Ziel.

Dem goldenen Cupcake 10.000 Euro, dem eigenen Backbuch und dem Titel

Deutschlands beste Hobbybäckerin oder Deutschlands beste Hobbybäcker 2022.

Wir setzen den Punktezähler jetzt wieder auf 0, denn allein die letzte Torte

entscheidet über alles.

In diese letzte Runde startet ihr mit ganz viel Beistand. Schaut mal.

Hallo Christa! Es ist der absolute Wahnsinn, dass du es ins Finale

geschafft hast. Wir sind so stolz auf dich!

Du packst es schon! Du schaffst es!

Hallo Christa, wir freuen uns, dass du so weit gekommen bist und hoffen, dass

du jetzt alles gibst.

Nämlich, du bist der Hammer.

Sensationell, wie weit du gekommen bist.

Wir drücken dir jetzt alle Daumen fürs Finale und wünschen dir ganz, ganz, ganz

viel Glück.

Wir wünschen dir einen kühlen Kopf, zwei ruhige Hände und ganz viel Erfolg für

die nächsten Stunden.

Christa, wir wollen eine Torte von dir!

Gib dein Bestes und zeig sie mir! Ja!

Hey Christa, saukool, dass du so weit gekommen bist. Ich hab's immer gewusst,

dass das klappt.

Ich hoffe, dass du auch die letzte Torte noch meisterst. Und hoffentlich sehen

wir uns dann bald, bald wieder. Ich vermiss dich. Lieb dich.

Ciao.

Ich hätte nicht gedacht, dass es so emotional wird, aber ich freue mich

riesig. Es gibt jetzt echt noch Kraft für die letzte Aufgabe und dann sehe ich

ja wieder alle.

Danke, ich wünsche dir viel Glück. Ich drücke dir die Daumen

und du schaffst es.

Hey, Rahim!

Hey, total beeindruckend, wie weit du schon gekommen bist. Wir wünschen dir

ganz viel Erfolg bei der letzten Aufgabe.

Wir drücken die ganze Zeit die Daumen. Du schaffst das.

Hallo, Rahim. Du bist im Finale.

Viel Glück!

Ja, Rahim, du schaffst es. Wir drücken dir die Daumen. Nicht vergessen, du

schaffst es. Viel Glück.

Hallo, mein Schatz.

Ich freue mich so, so sehr, dass du es bis zum Finale geschafft hast. Ich bin

so stolz auf dich. Und für diese letzte Aufgabe wünsche ich dir ganz, ganz, ganz

viel Glück. Für mich bist du schon der Sieger.

Mahakita.

Ich weiß, dass alle mit mir waren, dass sie alle so doll an mich denken, auch

dass ich schaffe. Ich bin alles heutiger, um den goldenen Cupcake nach

Hause mitzunehmen.

Christa und Rahim, es steht vor der letzten Aufgabe und die wird wirklich

spektakulär in diesem Jahr.

Denn es soll die Krönung werden von 10 Jahre Backen.

Unsere offizielle Jubiläumstorte.

Betty und Christian, welche Vorgaben habt ihr?

Backt uns eine dreistöckige Torte, die natürlich geschmacklich und auch optisch

so richtig aufpumpft. Die obere und die untere Torte sollten ein Geschmacksbild

enthalten und die mittlere ein gänzlich anderes.

Beeindruckt uns mit einem frei wählbaren, aber glamourösen Design, für

das ihr verschiedene Techniken einsetzt. Krönt diesen Look durch einen Topper mit

einem persönlich entworfenen Design und einem Schriftzug, in dem der Begriff

zehn Jahre vorkommt.

Woraus dieser hergestellt ist, überlassen wir euch.

Zehn Jahre das große Backen in einer Torte und das in nur fünf Stunden, die

alles entscheiden.

Ich drücke euch die Daumen und jetzt hört ihr zum letzten Mal mein

Startsignal. Auf die Plätzchen, fertig, backt. Wir schaffen das. Auf jeden Fall.

Schokolade, Isomalt, Candy Melts, Wafer Paper, Fondant, Eiweißspritzglasur oder

auch Keks. Beim Topper ist alles möglich.

Aber erst mal drei Torten backen.

Die letzte Aufgabe ist jetzt losgegangen. Das heißt Gas geben, Zeit

schinden, wo es geht.

Dass zum Schluss das da steht, wo geplant ist.

Jeder Fehler wird nötig gezählt und ich versuche alles richtig zu machen, wie

ich geplant habe. Ich hoffe, dass alles auch gut klappt.

Wer die Nase vorn?

Allerletzte Torte der diesjährigen Jubiläumsstaffel und ich bin so

gespannt, wer hier am Ende gewinnen wird.

Diese beiden, die jetzt hier im Finale stehen, die trennen durch die ersten

beiden Aufgaben 0,5 Punkte.

Da sieht man alleine, wie dicht dieses Feld zwischen den beiden ist. Jetzt ist

alles auf Null gesetzt. Das heißt, nur noch die letzte Torte entscheidet.

Ich glaube, das wären zwei verdammt geile Toren.

Rahims Spezialzutaten. Ein Ei.

Und noch ein Ei.

Und noch eines.

Christa setzt auf.

Eier. Ein ausgeglichenes Duell bisher.

Ich muss es echt meine große Torte geben, wenn nicht heute, wann, dann.

Also Gas geben, dass am Schluss da wirklich alles steht.

In oberer und unterer Torte trifft Schokobiskuit auf Orangen-Champagner

-Creme und Orangenfilets. Dazu ein Feuerwerk aus Biskuit, Whisky

-Buttercreme und Cashew-Nüssen in Salzkaramell.

Rahim hat sich für eine andere bunte Mischung an Zutaten entschieden.

Rahims obere und untere Torten bestechen durch herbes Matcha-Aroma und Kaki

-Kompott. In der Mitte trifft Karottenkuchen auf Sahnecreme mit Ube.

Wie so oft packt Christa ihre Rührschüssel randvoll.

Also mein Konzept heute ist einmal ein Schokobiscuit mit Orangen- und

Champagnercreme. Und die zweite Torte wird ein heller Biscuit mit einer Whisky

-Buttercreme und Salz, Karamell und Cashew-Nüssen.

Nicht abwarten, Tee backen.

Matcha-Tee.

Beide sind sehr stark, was den Geschmack angeht, wobei sie total unterschiedlich

sind. Christa ist immer ein bisschen mehr klassisch, auf Nummer sicher gehen.

Rahim wagt viel, der ist ein bisschen experimenteller. Aber ich glaube, wir

werden zwei sehr unterschiedliche Jubiläumstorten zu Gesicht bekommen.

Ich will einfach nur geschmacklich überzeugt werden. Wenn so ein Kuchen

schmeckt, du schneidest ihn an, du probierst ihn, du kriegst nicht genug.

Mehr will man nicht. Das reicht schon.

Das sagst du jetzt, nachdem sich alle wochenlang aufgerieben haben, um

Perfektion abzuliefern?

Ich bin jetzt gerade an dem zweiten Gisli dran, für die mittlere Torte.

Trippeltorten sind Sandwiches für Kenner.

Ich mache das so mit Hand, dass die Karotten sich trennen. Dass sich einfach

so komplett verteilt mit der Mehlmasse und so.

Erst Matcha, dann Karotte.

Klingt wie ein gesundes Frühstück.

Jetzt sind auch die letzten Böden bereit für die Öfen.

Ich stehe ganz ehrlich etwas so unter Druck. Jeder will sich natürlich heute

auch zeigen und beweisen, dass er kann.

Ja, ich fand das sehr spannend.

Christa bereitet das Salzkaramell vor, in das nachher die Cashewnüsse wandern.

Ich hoffe einfach nur, dass es alles funktioniert. Letztes Mal backen, letzte

Mal Zeitansage. Und wenn das alles vorbei ist hier, werde ich echt

vermissen. Das war echt eine coole Zeit.

Und so nahhaft.

Eines haben wir dieses Jahr gelernt.

Torten gehen nur noch mit Crunch.

Aber wie ist es eigentlich mit Alkohol im Gebäck?

Christa geht damit nicht sparsam um.

Da freut man sich doch schon aufs Abschlussfest.

Egal, wer gewinnt.

Pistazien sind fast schon ein Jury-Joker.

So beliebt sind sie.

Ich liebe das. Ich brauche eigentlich viel Platz. Ich kriege immer Ärger von

meinen Freunden.

Glaub mir.

Man merkt, dass hier die Besten der Besten backen.

Erst 50 Minuten sind vergangen und die beiden stellen gleichmäßig ihre

Komponenten her.

Eine nach der anderen.

Es ist jetzt wirklich ruhig bei uns im Zelt. Am Anfang mit zehn Leuten war das

noch ganz anders. Der Geräuschpegel war viel höher. Jetzt hört man gefühlt

jedes.

Stein hier nur runterfällt und das ist Wahnsinn, dass er es wirklich bis

hierher geschafft hat.

Das ist Ube-Püree.

Die Ube-Frucht wird auch Janswurzel genannt.

Wie bist du darauf gekommen, diese Komponente einzusetzen? Also der Ube

-Frucht, der ist eine meiner Lieblingsfrucht aus Asien. Das kann man

eigentlich auch bei vielen unterschiedlichen Süßigkeiten verwenden.

Ich finde es sehr, sehr geil. Es hat vor allen Dingen... Es hat so ein spezielles

Aroma. Ich bin gespannt, wie es danach ist mit der Sahne zusammen.

Also das, was bei Rahim am Rezept definitiv heraussticht, ist die Ube

-Frucht. Das ist eine Wurzelsorte.

Von der Aromatik her muss man sich das vorstellen wie so eine Süßkartoffel. Ich

bin wirklich gespannt. So was habe ich noch nie gegessen.

Wird Rahim zum Ube-Flieger?

Christa wird es ihm nicht allzu leicht machen.

Die Böden sind ein bisschen übergelaufen, ist aber nicht schlimm,

weil die wirklich abgeschnitten werden und durchgeschnitten werden. Sollte kein

Problem sein.

Und bei Rahim?

Jetzt sind die Matcha-Böden, die sehen ganz gut aus. Sehen auch super aus.

Alle Böden müssen erst einmal abkühlen.

Weiter geht's bei Christa mit den Orangen für ihre Orangen-Champagner

-Creme.

Und schon sind 75 Minuten vorbei.

Das kann sein, nächstes Jahr kommt hier ein Kaki-Bau.

Ne, leider nicht mehr.

Wie ist das Kaki-Kompott?

Super. Ich will das nicht so richtig gekocht.

Ich will immer diese Knack von der Kaki. Ich will das so ganz leicht noch im

Mund haben. Und das ist jetzt auf den Punkt.

Christas Rezept ist promillegenau abgestimmt.

Da kommt jetzt Orangensaft, Champagner obendrauf und dann geht's weiter mit den

nächsten Schichten.

Auch Rahims Zutaten haben ein paar Umdrehungen.

Und

los

geht das Matcha-Schichten.

Erst der Boden, dann die Tränke.

Eine Torte ohne Alkohol und trotzdem nichts für Kinder bei dem Koffeingehalt.

Das Schichten beginnt auf beiden Seiten.

Aufpassen, dass wir diese Klümpchen nicht dabei haben, weil das ist dann

einmal pur Matcha. Wenn du das dann nachher da drauf streichst und du beißt

sofort auf so einen kleinen Klumpen hier von dem Matchatee, dann würde der Matcha

quasi komplett die Kaki erschlagen.

Danke schön.

Nicht, dass aus Matcha zu Matcha wird.

Drei Tauben sind verlangt. Zwei davon mit identischem Geschmacksbild. Die

unteren sind auf einem guten Weg.

Es darf genascht werden.

Buttercreme.

Der Gott der Buttercreme. Also du kannst gerne so bei mir bleiben, aber nicht

Zeitansage. Darf ich mal kurz mit deiner Freundin telefonieren? Ich möchte ihr

sagen, sie soll dann in Zukunft auch immer so eine Zeitansage machen.

Rahim, noch eine Stunde bis du zur Arbeit gehst.

Rahim, noch 20 Minuten, dann liegst du neben mir im Bett. Und dann geht das

Licht aus.

Das macht sie immer.

Christas kleine Torte für ganz oben ist auch bereit für die Kühlung.

Rahim schichtet schon die mittlere Torte.

Beim fluffigen Boden ist immer diese Gefahr, dass die Stabilität von der

Torte nicht bleibt.

Ich gebe mein Bestes, dass die Torte heute natürlich steht.

Ganz stabil und ganz schön.

Was anderes haben wir auch nicht erwartet.

Und Prösterchen mit bestem Tennessee Whiskey.

Machst du das da auch richtig?

Du meinst, es wird was?

Es muss was werden, oder? Ich glaube, die Nuss hier ist übrig, die eine.

Das stimmt.

Bei der Entscheidung gleich möchte man nicht in der Haut der Juroren stecken.

Bei der Verkostung allerdings schon.

Mit welcher Ruhe die Finalistin und der Finalist stundenlang durchbacken?

Ruhe oder Konzentration?

So, Christa und Rahim, ich hoffe ja, dass in den nächsten zehn Jahren hier

auch noch gebacken wird. Für euch wird es immer weniger Zeit. Ihr habt nur noch

zweieinhalb Stunden.

Nein. Doch.

Also ich muss eigentlich richtig Gas geben.

Buttercreme nur als Basis? Also du deckst alle drei Torten miteinander ein?

Nein, nur zwei.

Die untere wird komplett mit Buttercreme und so mal Dekorationen. Aber dann lass

irgendwo noch deine schönen scharfen Kanten so ein bisschen. Ich nenne sowas

hier Angeberecken, weißt du?

Die muss man präsentieren. Ich versuche das heute auch zu zeigen.

Rahims Genie wird nicht verkannt.

Also hier jetzt wirklich die Jubiläumstorte backen zu dürfen, das ist

wirklich eine riesen Ehre und ich hoffe, dass sie dem Finale auch gerecht wird.

Das wird sie jetzt schon.

Wobei, natürlich sind bei zwei Ausnahmetalenten wie Christa und Rahim

die Erwartungen besonders hoch.

Ich streiche die dritte Torte ein und dann geht es weiter mit Modellieren.

Und von deinem Decken drüber gehen.

Optik und Geschmack, beides muss überzeugen.

Nun zum Topper.

Ganz ehrlich, ich muss so schnell arbeiten.

Ich muss mich so konzentrieren jetzt auf die Schritte, die ich noch machen muss.

Ich weiß nicht, wie ich das schaffe, aber ich gebe alles dafür.

Trockenblumen und Blattgold in Isomalt.

Christa schnitzt.

Das hier wird jetzt mein Cupcake-Topper, wo der Schriftzug rauskommt mit den zehn

Jahren.

Sie ist jetzt quasi gerade in diesem Produktionstunnel.

Nichts rechts und links kann sie aus der Bahn werfen und das ist auch gut für die

letzte absolut entscheidende Torte. Eben noch eine Art Alien-Ei, nun ein

modellierter Cupcake.

Ein Dreiviertelstunden vor Schluss wollen sich die beiden letzten Backenden

der Jubiläumsstaffel, die ersten Menschen, die für ihre Lieblingsshow

eine Jubiläumstorte backen dürfen, keine Fehler erlauben. Ich stelle jetzt hier

schon mein erstes Deko-Element her, die Cake Lace für die untere Torte.

Ich muss es am Boden trocknen und dann kann ich die auf die Fondantdecke

anbringen.

Da wird Backen zum Kunsthandwerk. Es ist die vergänglichste, aber auch die

schmackhafteste Kunst, der man frönen kann.

Statt im Museum landen die Kunstwerke am Gaumen der Gäste.

Backen ist Wertschätzung.

Backen heißt, ich gebe mir Mühe für dich.

Rahim behält den Überblick.

Ich mache es erstmal so flach, dass ich das nachher, wenn das fest ist, dann

würde ich das jetzt mal brechen. So wie klein.

Ein kleines Stückchen und dann würde ich dann die ganze untere Etage damit

erstmal dekorieren.

Und normalerweise, das braucht eigentlich Zeit. Ich weiß nicht, wie ich

das hinbekomme, aber ich gebe mein Bestes dafür.

Eindeckmeisterin Christa geht Fondant perfekt von der Hand.

Nein, es ist nicht so einfach, wie es aussieht.

Die wird die Torte in rotem Fondant eindeckt, genauso wie die rote Schürze

von der Farbe, dass es einfach zum großen Backen passt.

Ein an die Sendung angepasstes Farbkonzept. Da erkennt man den wahren

Fan.

Eigene Fans kommen ganz automatisch mit dem eigenen Backbuch.

Das es heute auch zu gewinnen gibt.

Also ich glaube, man sieht ja eigentlich richtig, wie schön das ist.

Glatt, sauber, scharfe Kanten.

Das passt zu dem Finale, finde ich.

Und die Isomalt-Splitter sind auch fertig.

Ja, ich sehe schon, ihr schüttelt mit dem Köpfchen, aber die Zeit muss ich

ansagen, damit ihr so eine Orientierung habt.

Ihr habt noch 60 Minuten.

Oh nein.

Die letzte Stunde hat begonnen.

Acht Wochen Backen erreichen ihren Höhepunkt.

Ich versuche jetzt gerade eine Marmoroptik reinzubringen in den

Fondant, dass ich den dann über die Torte legen kann und aussieht wie eine

Steinplatte zwischen den Torten.

Lange haben die beiden an diesen Konzepten getüftelt.

Jetzt hier mache ich die Dekoration für die zweite Etage und das steht jetzt

aufs Fondant und Wifferpepper.

Das mache ich einfach so mit Gold.

Edel, edel.

Gold ist komplett geschmacksneutral.

Der Ziel ist, dass der Pfeffer sich trennt von dem Fondant, also sich so

abreißt von dem Fondant und dass ich dieses schwarze Fondant auch zwischen

der goldenen Farbe sehe.

Feine Bergwerkoptik.

Auch Christa backt nah am Stein.

Oh, Rahim hat Gold, ihr habt Marmoroptik. Aber ich glaube, Gold und

Rot haben wir beide mit unseren Torten drin, weil das einfach so das große

Backen widerspiegelt.

Man denkt ähnlich.

Wir müssen wieder hart dem Fondant.

Der braucht das.

Mach ihn platt.

Dann wird er sanft und zart wie eine Seidendecke.

Bei Rahim herrscht echte Goldgräberstimmung.

Das Muster sieht soweit eigentlich ganz gut aus. Ich hätte es ein bisschen

akkurater gewünscht. Allerdings bleibt die Zeit dazu jetzt nicht.

Es gibt jetzt eine schnelle Kühlung und dann wird es zusammengebaut.

Die drei Etagen müssen ja auch halten.

Rahim, warum Rot und Gold?

Also ich finde, zehn Jahre, die brauchen Gold, die brauchen diese kräftigen

Farben, ne? Und ich finde, Rot und Gold, die passen, oder diese Burgundy, diese

Dunkelrot, die passen so gut zusammen. Und wie geil das ist, dass ich diese

Torte auch mit der roten Schürze zusammen mache.

Na? Ob die Kombination Glück bringt?

Also es ist natürlich eine Gefahr bei so kleinen Torten mit Fondant, dass sie

irgendwo eine Falte bekommen.

Das ist ein Umgang. Allerdings eine Torte so glatt einzustreichen, das ist

eine Kunst für sich. Und ich finde, das kann man schon so glänzen lassen und

auch so stehen lassen.

Der Rest muss natürlich passen. Aber die Torte ist schon sehr vielversprechend.

Ich würde nichts mehr dran setzen.

Ansonsten bin ich ganz gut. Oben kommt der Topper drauf. Kommt der Topper, ja.

Willst du lassen, ne? Besser? Lass es so.

Gefällt dir?

Nix weitermachen. Lass sie einfach so. Okay.

Fix in die Kühlung. Denn Eni kommt schon wieder um die Ecke.

Eine unglaubliche Staffel mit vielen Überraschungen.

Und ein unglaubliches Duell. Ihr habt noch 10 Minuten.

Was? Nein.

Eni? Halbe Stunde, oder?

Eni? Okay, 30 Minuten.

Kurzes Herzstolpern.

Das male ich erstmal mit Gold.

Und dann lege ich auf die Torte drauf.

Und dann kommen zwei Etagen. Das ist nicht drei Etagen aufeinander, sondern

eine kleine Schicht dazwischen. Die trennen den und die gibt eine extra

Schönheit für die Torte.

Jetzt gilt es.

Drei Torten sollen aufeinander platziert werden.

Ein Schieferturm hätte es in der Bewertung sicher schwer.

Vor allem, wenn das Tortentrio der Konkurrenz mit Ebenmäßigkeit punktet.

Durch die Hitze von der Buttercreme, ich habe immer Angst, dass irgendwas

rutscht, weil mit diesem Schirapot ist es schön, aber gefährlich.

Ganz ehrlich, es ist richtig gefährlich. Wenn eine Etage von der anderen rutscht,

dann haben wir ein großes Problem.

Möge dieses Problem heute nicht auftauchen.

Gerade sollen die Torten sein und stabil sollen sie stehen.

Sie stehen schon mal.

Hoffentlich halten sie auch. Am besten vorsichtig laufen, wenn man hier

vorbeiläuft.

Rahims letzte Etage.

Ich bin immer noch so nervös, weil der Buttercreme muss eigentlich fest sein

und die Zeit rennt.

Besser die Zeit läuft, als die Buttercreme.

Der Dekoschriftzug muss auch noch auf das appetitliche Gebilde.

Nicht zu schwer darf der Topper sein.

Das Anbringen hat etwas von einer Krönung.

Wer würde ich die ersten zehn Jahre dieser Show am besten?

Die letzten Wochen habe ich ein paar vorbereitet von den Rosen, weil es hier

unmöglich wäre, in der Zeit nur so viele Rosen zu modellieren.

So, ihr zwei, ich hoffe, ihr habt noch ein ruhiges Händchen, denn die letzten

zehn Minuten brechen an.

Nicht nur die letzten zehn Minuten dieser Aufgabe, es sind die letzten zehn

Minuten des gesamten Wettbewerbs. Sie überzeugen, meine Nerven liegen gerade

blank. Es ist so ein Stress hier im Backzelt.

Gerade auf die letzten Minuten hin irgendwas zu modellieren.

Der Druck ist groß und die verbleibende Zeit leider absehbar.

Es ist wie bei einem Jenga-Turm. Wie viel kann man an ihm arbeiten, ohne dass

er einstürzt?

In wenigen Minuten sind die letzten Torten fertig dekoriert und von da an

liegt es in der Hand der Jury.

Jetzt! geht es um alles.

Die Torte stand nicht gerade und das ist nicht gut.

Deswegen versuche ich jetzt, dass die Torte gerade steht.

Was für ein Risiko.

Alles für die perfekte Präsentation.

Das liegt mittig.

Ist auf jeden Fall jetzt viel besser.

Eure letzten zwei Minuten brechen an.

Die letzten Sekunden. Ich versuche jetzt gerade mit den letzten Handgriffen

irgendwas zu retten.

Die sind für mich sehr stressig, die letzten zwei Minuten.

Ich muss meine Torte so schwimmen machen, wie ich mir vorstelle.

Und die Zeit ist drin.

Ich kann es nur nicht glauben, dass es jetzt wirklich vorbei ist. Die letzten

Sekunden zählen runter.

Ich freue mich, aber ich werde die Zeit auch echt vermissen hier mit allen.

Rahim und Christa, der letzte Countdown dieser Staffel startet jetzt.

10, 9, 8,

7, 6, 5, 4,

3, 2, 1 und

Schluss. Hände weg vom Gebäck.

Geschafft!

Das ist die Finaltorte. Ich hätte niemals gedacht, dass sie so weit

kommen. Und ich bin einfach froh, dass ich es jetzt backen dürfen habe, dass

die Torte jetzt so weit steht. Das ist wirklich unbeschreiblich, das Gefühl

gerade.

Das waren die schwersten fünf Stunden für mich in den ganzen acht Wochen.

Christa hat auch so eine wunderschöne Torte gemacht.

Ich glaube, das wird nicht einfach für die Jury und für uns auch die

Entscheidung.

Wir haben beide das Beste gegeben, was wir jeweils machen können.

Oh Gott.

Ich freue mich riesig auf die letzte Verkostung. Es sind wirklich zwei

außerordentlich talentierte Bäcker und Bäckerinnen.

Und mir läuft jetzt schon das Wasser im Mund zusammen.

Ich habe erstmal ein bisschen Angst vor der Verkostung. Ich will einfach, dass

alles jetzt schnell läuft.

Torte anschneiden und probieren und dann bin ich danach vielleicht ein bisschen

erleichtert. Aber jetzt bin ich sehr aufgeregt.

Die Farben passen. Es gehört zum großen Backen. Der Cup kriegt es drauf.

Gold, Rot, sowas werden wir mehr, oder? Also ich würde sagen, wenn die Torte

nicht reicht, dann weiß ich auch nicht.

und Rahim, ihr habt es geschafft. Die Aufgabe liegt hinter euch und ihr habt

wirklich zwei sehr tolle Torten dorthin gestellt.

Ich glaube, wir alle drei sind beeindruckt. Die Rezepte für diese

beiden Torten finden Sie übrigens im Netz unter dasgroßebacken.de Da gibt es

noch viel mehr Rezepte und dann können Sie sich gerne mal daran versuchen.

Aber jetzt seid ihr beide erstmal dran.

Bringt bitte eure Torten vorsichtig hier nach vorne.

Ja, liebe Jury, jetzt habt ihr Arbeit. Ihr dürft beide Torten verkosten und wir

beginnen mit der von Rahim.

Bevor wir die Torten verkosten, ich glaube, ihr beide habt die wichtigste

Torte eures Lebens gerade gebacken. Fünf Stunden. Und ich freue mich, dass sie

wirklich, hoffe ich, so dastehen, wie ihr euch das beide vorgestellt habt. Das

habt ihr beide wirklich verdient.

Erzähl uns was zu deiner Jubiläumstorte.

Eine tolle Show wie das Große Backen hat eine unvergessliche Jubiläumstorte

verdient. Ich bin ganz ehrlich sehr stolz, dass ich auch heute in der Finale

stehe. Also ich kann das ganz ehrlich mit meinen Worten gar nicht fassen.

Meine Freude auch zu zeigen.

Die oberen und unteren Etagen haben einen Matcha-Boden mit Kaki-Kombot und

Pistazia-Creme.

Die mittlere Etage hat einen Karottenboden mit...

Du hast ein sehr modernes Design gewählt und ich finde erstmal das Gesamtbild

passt. Das ist eine sehr stimmige Torte, auch von den Proportionen, auch mit

diesen Farbtönen, mit dem Weinrot und dem Gold. Das soll ja eine glamouröse

Torte sein, das hast du für mich umgesetzt.

Beim Topper oben, so ein bisschen schade ist...

dass wenn man so vom Weiten guckt, nicht sofort vom Auge erfasst werden kann,

weil man sieht diese Einschlüsse und man sieht nicht unbedingt die Jahre.

Also ich muss sagen, ich bin total begeistert. Du hast es wirklich

wunderschön umgesetzt. Wenn ich auf diese Torte schaue, ist für mich das

Allerwichtigste. Die Proportionen müssen stimmen, das Farbkonzept muss stimmen

und auch, sage ich mal, vom Design her muss es eine Sprache sprechen. Und das

hast du wirklich hervorragend umgesetzt. Also ich bin hellauf begeistert. Jetzt

langsam kriegt sie so eine leichte Schiefseide.

Wir müssen uns beeilen mit der Vorkostung, würde ich mal sagen.

Dann würde ich doch sagen, dann nehmen doch mal die obere Torte runter, Rahim.

Ja, gerne.

Ich komme mal mit dem Messer hier unter. Ja, bitte.

Hier am Rand sieht man gleichmäßig geschnittene Böden.

Und dann sieht man, dass du hier in Außen Kante aufgespritzt hast. Hier ist

die Füllung dünn eingestrichen, von Land in der Dicke, wie es für mich völlig in

Ordnung ist.

Uwe.

spricht man es richtig aus, wenn ich da richtig liege. Ich war ja schon bei dir

am Backplatz, um diese besondere Wurzel halt einfach mal zu probieren. Ich

kannte sie vorher nicht.

Deswegen war es für mich wahnsinnig interessant, wie das vor allen Dingen

mit den Karottenböden zusammenwirkt. Die Karottenböden sind der Burner von den

Gewürzen her. Es ist alles da. Es ist so, wie ein Karottenboden sein muss. Die

Walnüsse sind da.

Ich glaube, ich hätte beim nächsten Mal eine andere Creme gewählt, weil

natürlich diese wunderschöne Aromatik von dieser Wurzel geht jetzt gänzlich

verloren gegen die Gewürze von dem Karottenkuchen. Von den reinen Texturen

her gefällt mir der Kuchen sehr, sehr gut.

Danke schön.

Ich mag das Spiel mit den Gewürzen im Boden drin. Also die Creme verliert

dagegen tatsächlich an Geschmack. Also da kann ich Christian nur recht geben.

Gucken wir uns die untere Torte an.

Yes.

Was mich bei der unteren total anspricht, ist dieses Farbspiel mit dem

äußeren Einstrich, mit diesem Brombeerton und diesen grünen Böden.

Dazwischen diese helle Füllung.

Sieht sehr lecker, sehr ansprechend aus, sehr ästhetisch aus.

Gefällt mir total gut.

Ich hau gleich am Anfang mal eine raus.

Die untere Torte gefällt mir auf jeden Fall besser, weil die Balance da

tatsächlich besser eingehalten ist. Du hast immer wieder die Fruchtkomponente.

Die Böden sind hervorragend. Wunderschöne Porung. Du hast immer

wieder dieses Tee-Aroma. Die Pistazie rundet das Ganze ab. Also ich muss

sagen, diese Torte finde ich um einiges raffinierter und besser gelungen als die

obere. Dankeschön.

Und dazu kommt noch, ich habe extra von außen einen von diesen Isomalt-Splittern

gegessen. Gerade bei so einer Dekoration ist es für mich wichtig, wenn ich der

mitessen soll.

dass sie auch essbar ist und ich mir keine Zähne ausbeiße.

Mir gefällt die untere Torte auch deutlich besser. Matcha ist auch ein Tee

in der Torte, der jetzt nicht so ganz einfach ist. Aber da hast du für mich

genau das richtige Aroma getroffen.

Dankeschön. Vielen Dank.

Ihr wollt einfach die Farben aufgreifen vom großen Backen, das Rot von der roten

Schürze. In der Torte versteckt sich unten und oben ein Schokoladenbiskuit,

getränkt mit Champagner.

Dazwischen eine Champagner-Orangencreme und frische Orangen und einen Schoko

-Crunch. Und in der mittleren Torte ist ein heller Biskuit mit

Schokoladensplitter.

Dazwischen ein salziges Karamell mit Cashew-Nüssen und eine Whisky.

Du hast dich mehr für eine klassische Torte entschieden.

Auch du hast verschiedene Techniken verwendet.

Dazu kommt dann noch dein Topper als Cupcake. Passt natürlich zum goldenen

Cupcake. Auch von der Höhe gefällt es mir gut, dass du nicht irgendwo zu hoch

geworden bist. Wenn ich sie so ein bisschen drehe, kriegt man so ein

bisschen mehr auch deine Techniken zu sehen.

Hier unten die Spitze. Hier sieht man es wirklich, dass die fehlerfrei ist. Auch

hier oben die Kante.

Ist schön gearbeitet, gut eingedeckt. Das Marmorieren hat auch schön geklappt.

Allerdings, wenn man jetzt nach oben guckt, hier bei der Schablone, da ist

die Schablone so ein bisschen uneben geworden. Und dann hat man halt nicht so

dieses ganz klare Bild, das man von der Schablone eigentlich haben möchte.

Deswegen ist hier so an einigen Stellen das Muster nicht ganz so schön geraten.

Und das ein oder andere Detail noch zusätzlich hätte ich schön gefunden.

Bis hierhin.

ist die Torte der Burner. Der absolute Burner, weil es farblich einfach

komplett passt. Die obere, das passt noch nicht ganz so zu den Torten.

Sieht so kalt.

Das sehe ich mich auch kaum schneiden. Ist immer so kalt.

Sieht jetzt eher aus wie Frühstücksmüsli. Ich merke es beim

Schneiden, also es fühlt sich fast an, als wenn du Platten in der Torte drin

hast.

Also man sieht die Böden, man sieht die Füllung. Ich probiere jetzt mal mit der

Gabel, die zu drücken.

Da muss ich richtig Kraft aufwenden, um die Buttercreme irgendwie zu zerdrücken.

Ich glaube, sie ist halt einfach wirklich noch zu kalt.

Es ist ansonsten, oder es war schön gearbeitet, auch hier mit dem Einstrich.

Fondant schön dünn ausgearbeitet.

Also der Whisky ist auf jeden Fall da.

Das kann man schon mal festhalten. Es ist noch nicht zu viel, aber beim

nächsten Mal ein bisschen weniger trinken.

Die Buttercreme ist leider Gottes tatsächlich ein bisschen zu fest. Sie

ist gar nicht zu kalt, so vom Mundgefühl her. Sie ist einfach nur zu fest.

Der zweite feste Faktor ist diese Karamellschicht. Weil wenn du zwei so

feste Komponenten hast und dann sehr, sehr weiche Böden hast, dann ist das

natürlich dann das Endresultat bei dem Schnittbild.

Eine Kindertorte ist es definitiv nicht. Oh nein.

Der whiskige Geschmack ist da. Er passt aber sehr gut zum Karamell, der auch

schön Salz hat. Von daher mag ich diese Kombination.

Die Buttercreme ist nicht gefroren, definitiv nicht. Sie hat jetzt natürlich

nicht Schmelz. Also deswegen, wenn man sie so ein bisschen im Mund behält, dann

wird sie weicher, dann merkt man auch das Aroma, dann kommt das Ganze.

Aber abgeschmeckt finde ich, es passt sehr gut zusammen.

Gucken wir mal, was unten passiert.

Also

die

untere ließ sich...

Deutlich besser schneiden, so wie man eine Torte schneiden sollte.

Hier beim Anschnitt die dunklen Böden zu sehen, hier die Füllung, auch die

Orangenfilets, dein Einstrich auch hier tadellos ebenso davonland.

Also du merkst natürlich an der Geschwindigkeit, dass die Torte sich

nicht nur besser hat schneiden lassen, sondern auch natürlich zu essen

wesentlich angenehmer gewesen ist als die erste.

Du hast ein wunderschönes Orangenaroma die ganze Zeit mit dabei. Du hast sie

auch wirklich üppig und ordentlich von diesen Orangenfilets mit reingegeben.

Obwohl sie sehr dunkel aussieht, ist sie von der Aromatik her wahnsinnig

sommerlich. Sie ist nicht unglaublich spektakulär, aber das muss man auch

erstmal umsetzen in fünf Stunden. Und das ist dir hervorragend gelungen. Also

die untere Torte gefällt mir sehr.

Handwerklich und von den Konsistenzen gefällt es mir wirklich sehr gut. Bei so

einer Jubiläumstorte ist es genau das, was man vielleicht haben möchte.

Etwas, was jeder gerne mag. Und das trifft diese Torte, die untere, auf

jeden Fall.

Vielen lieben Dank.

Danke.

Jetzt wird es spannend, denn die Jury hat eine schwere Entscheidung zu

treffen.

Wer bekommt den Titel? Haben wir hier gleich Deutschlands beste Hobbybäckerin

oder haben wir Deutschlands besten Hobbybäcker 2022?

Wer bekommt den goldenen Cupcake?

10.000 Euro, das eigene Backbuch.

Liebe Jury, ihr dürft euch kurz zur Beratung zurückziehen.

Also jetzt der Cupcake und das Backbuch und die 10.000 Euro so greifbar zu

haben, ist Wahnsinn.

Ich weiß gar nicht. Also ich bin richtig so aufgeregt.

Ich kann das gar nicht beschreiben.

Es waren prägende Wochen.

Es war eine Reise wie keine andere.

Das Ziel.

ist zum Greifen nah.

Christa und Rahim, eine Entscheidung wurde getroffen.

Gleich haben wir hier eine Siegerin oder einen Sieger stehen.

Liebe Jury, ihr seid am Zug.

Bei zwei so ebenbürtigen Talenten, wie ihr es seid, achten wir in so einem

Finale natürlich auf jede Nuance.

Christa, du hast mit deiner Jubiläumstorte auf klassische

Dekortechniken gesetzt.

Und die hast du handwerklich, bis auf die obere Torte, wunderbar in Szene

gesetzt.

Geschmacklich waren deine beiden Konzepte zwar nicht spektakulär, aber in

sich stimmig und sehr gut ausbalanciert.

Du hast bei deiner Torte auf eine moderne Optik gesetzt und mit den

raffinierten Techniken, dem superschönen Farbkonzept und den stimmigen

Proportionen geglänzt.

Geschmacklich bist du allerdings ein hohes Risiko eingegangen mit deinen

experimentellen Aromen. Und in einer Torte sind sie leider untergegangen.

Trotz all der Kritik möchten wir beide hier nochmal sagen, vor uns stehen zwei

wirklich spektakuläre Jubiläumstorten.

Allerdings konnte uns eine Torte mehr überzeugen als die andere.

Mit 17 Punkten geht der Titel Deutschlands beste Hobbybäckerin oder

Deutschlands beste Hobbybäcker 2022

an...

Rahim, herzlichen Glückwunsch, Großer. Herzlichen Glückwunsch.

Lass dich drücken.

Danke schön.

Das wird auf jeden Fall meine Zukunft ändern.

Ich möchte mich erst mal bedanken bei meiner Freundin, bei meiner Familie, bei

meiner Mutter und meinem Vater.

Das sieht jetzt bestimmt ganz stolz auf mich.

Das war das große Backen 2022 und die letzten zehn Jahre sind wie im Flug

vergangen. Aber ich kann Ihnen sagen, schon bald heben wir wieder ab, denn die

Stars für unsere Promi-Staffel haben wir schon klar gemacht. Ich kann Ihnen

sagen, das nächste Jahr wird genauso spektakulär wie unsere Jubiläumsstaffel.

Also, danke fürs Zusehen und wir sehen uns wieder. Bis dahin, Insert 1.

Tschüss!

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