All language subtitles for Das große Backen S10E01 - Auf die Gebäcke - fertig, los!

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Original subtitles

Das Große Backen feiert 10-jähriges Jubiläum. 10 neue Hobbybäckerinnen und

Bäcker dürfen sich auf Besuch freuen. Auf Überraschungen und Aufgaben, die es

so bei uns noch nie gab.

Noch nie wurde eine Fernsehshow gebührender gefeiert und noch nie war

die Verpflegung so gut.

Es wird mehr als sensationell. Hier ist das Große Backen.

Untertitelung.

BR 2018

Nichts los in Brandenburg? Von wegen. Hier steigt die größte Backshow der

Welt. Zum zehnten Mal.

Der goldene Cupcake wird auch 2022 Deutschlands bester Hobbybäckerin oder

bestem Hobbybäcker überreicht werden. Denn auch zum Jubiläum werden zehn

Backbegeisterte in den nächsten Wochen um ihn kämpfen.

Für mich ist einfach Magie im Zelt.

Wahnsinn. Ich habe gedacht, bin ich jetzt wirklich hier? Das ist einfach ein

magischer Moment.

Irgendwie ist alles gerade ziemlich bewegend. Total schön hier.

Ich liebe diese Sendung und jetzt hier zu stehen, macht mich irgendwie stolz,

aber auch dankbar.

Und das sind die Kandidatinnen.

Ich bin schon recht ehrgeizig. Wenn ich mir ein Ziel gesetzt habe, dann möchte

ich das auch erreichen.

Das ist so schön geworden.

Ich traue mir schon einiges zu beim Backen. Das sieht unordentlich aus, so

bin ich sonst nicht.

Wenn das Leben einmal eintönig wird, streue ich bunte Sträuße drüber.

Mmh, war lecker.

Vorher hatte ich gerne gekocht und hatten wir die Torten einfach gekauft.

Ab jetzt packe ich.

Wir kaufen keine Torten mehr.

Modellieren ist meine Stärke.

Und dieses Filigrane macht mir total Spaß.

Ich kriege es gar nicht ab von den Fingern. Das, was ich an den Händen

habe, kann ich ja nicht alles abspülen, weil sonst habe ich gleich zu wenig

Butter vielleicht.

Meine Geheimzutat ist Liebe.

Kühlschrank, Gefrierschrank. Nee, nicht Kühlschrank, doch.

Nee. Gefrierfach. 15 Minuten.

Ich bin wahnsinnig verpeilt. Ich bin nicht nur verpeilt, ich bin wahnsinnig

chaotisch. Ja, ich gehe jetzt Kaffee trinken. Also, wenn ich ins Zelt komme,

dann fängt es an zu glitzern.

Wenn ich auf das Feedback meiner Freunde, Familie höre, müsste ich ganz

weit vorne liegen.

Das ist auf jeden Fall eine schöne Schmiererei.

Und jetzt geht es in den Kuchentempel.

Jetzt als allererstes kommt die Tränke da drauf.

Der Ärger zu zeigen, was ich kann, ist natürlich sehr groß.

Das ist der Pfirsichsaft, den wir aus der Dose einfach aufgehoben haben.

Es muss auch einfach der Spaß dabei sein, weil das ist ja das, warum wir

backen. Was soll ich denn mit denen noch machen, bitte?

Ohne Kuchen und Gebäck hat das Leben keinen Zweck.

Mega aufgeregt. Ich kann es kaum fassen, dass es jetzt wirklich losgeht.

Ich find's mega hier.

Hab's gern, lass einfach Torten perfekt sind.

Zehn Jahre großes Backen und ich bin dabei.

Oh, fuck.

Fuck. Was ist denn da los?

Am liebsten mache ich irgendwelche Sachen mit Bistbit-Böden.

Oh, der ist viel zu dünn. Viel zu dünn.

Meine Strategie ist, Punkt für Punkt die einzelnen Sachen abzuarbeiten und da

nicht ins Hudeln zu kommen.

Das ist ja eine Matschpampe.

Normal vollstreck ich bei meinen Schuldnern, jetzt bei meiner Torte.

Mein Markenzeichen beim Backen sind sehr klare Linien. Ich arbeite sehr genau.

Jetzt habe ich schon einen Fehler gemacht. Da kommt so die Perfektionistin

in mir raus.

Mein Teig ist irgendwie zu groß.

Mein Motto ist, alles Gute kommt vom Ofen.

Pizza.

Ich hoffe, dass ich herausstechen kann, indem ich wirklich bei der Sache bleibe,

dass ich das, was ich möchte, dass ich das umgesetzt bekomme und dadurch die

Jury beeindrucken kann.

Rückenlehne senkrecht, Gurte schließen, jetzt wird gebacken.

Es ist von der Präsentation her der schönste, der hier vorne steht. Zehn von

zehn Punkten, kann ich jetzt schon verraten. Kein Staatsgeheimnis. Das ist

perfekt.

Zehn Jahre gucke ich das große Backen tatsächlich.

Beim Jubiläum dabei zu sein, finde ich eine Ehre. Ich rechne ja mit ein paar

Specials. Zu Recht, denn zum Jubiläum stehen die größten Herausforderungen an,

die es je in diesem Backzelt gegeben hat.

Wer erbackt sich 10.000 Euro, ein eigenes Backbuch mit persönlichen

Rezepten und den goldenen Cupcake? Das Wettbacken beginnt.

Es muss losgehen und zwar sofort.

Herzlich willkommen im Backzelt. Das große Backen hat Geburtstag. Wir feiern

Zehnjähriges. Und ihr dürft auch gespannt sein auf die Aufgaben, die auf

euch warten.

Eure Backkreationen werden natürlich auch in diesem Jahr bewertet. Und zwar

von der kompetentesten Backjury Deutschlands. Hier ist sie.

Hallo Christian.

Ja, wenn ihr euch jetzt wundert, hier steht nur unser Patissier Christian

Hülms. Betty kann leider nicht da sein, aber sie hat eine Videobotschaft für

euch. Herzlich willkommen, liebe Kandidatinnen und Kandidaten von Das

Große Backen.

Die Jubiläumsstaffel, zumindest den Start, habe ich mir anders vorgestellt.

Ich habe Corona und darf nicht bei euch sein, aber ich drücke euch von hier aus

die Daumen für die ersten Aufgaben. Gutes Gelingen. Und wer jetzt denkt, den

Christian Hülms, den überzeugen wir schon.

Ja, aber es gibt auch noch eine zweite Bewertung und zwar wird die liebe Eni

für mich einspringen.

Auch sie kann streng sein.

Also, gebt alles und ich freue mich, euch bald kennenlernen zu können. Bis

bald. Tschüss.

Ja, schade, dass Betty nicht dabei sein darf, aber dann darf ich auch mal die

ganzen Torten verkosten.

Ja, Christian, was können wir den Kandidaten denn sonst schon verraten?

Mit einem Wort, nichts.

Aber... Wir können euch versprechen, es warten einige Überraschungen auf euch.

Und die werden mit Punkten bewertet. Ihr könnt von jedem Juror für jedes Backwerk

bis zu 10 Punkte bekommen. Also insgesamt könnt ihr bis zu 20 Punkte

abräumen. Am Ende jeder Folge wird uns die Kandidatin oder der Kandidat mit den

wenigsten Punkten verlassen müssen. Allerdings darf der Kandidat oder die

Kandidatin mit den meisten Punkten das begehrteste Kleidungsstück hier im Zelt

Und zwar in der nächsten Woche die rote Schürze als Bäckerin oder Bäcker der

Woche. In sieben Wochen wird dann nicht nur hier Jubiläum gefeiert, sondern

natürlich auch der Titel. Denn eine oder einer von euch wird dann Deutschlands

bester Hobbybäcker oder Deutschlands beste Hobbybäckerin 2022.

Er oder sie bekommt dann den goldenen Cupcake.

10.000 Euro und obendrauf darf er oder sie dann ihr eigenes oder sein eigenes

Backbuch veröffentlichen.

Aber bis dahin müssen noch viele Kuchen gebacken werden und deshalb legen wir

jetzt los mit der ersten Aufgabe.

Christian, warum ist diese Aufgabe der Klassiker zum Staffelstart?

Weil wir euch so am besten kennenlernen. Was ihr backt, wie ihr backt, ob ein

Tortenklassiker oder eine Eigeninterpretation, ob süß oder

herzhaft, das bleibt alles euch überlassen.

Uns geht es um die Geschichte zu eurem Gebäck und das ist das Besondere in

dieser Aufgabe.

Und noch was ganz Wichtiges obendrauf, die Backzeit.

Ihr habt für diese Aufgabe zwei Stunden Zeit.

Und die gehen hier immer los auf mein Kommando.

Und das hört ihr jetzt zum ersten Mal.

Auf die Plätzchen.

Fertig.

Ab jetzt gilt es. Beim eigenen Lieblingsrezept sollten Fehler noch

vermeidbar sein.

Schließlich ist es das Gebäck, das man aus dem FF beherrscht.

Vor laufenden Kameras und mit dem Zeitdruck im Nacken handelt es sich

allerdings um erschwerte Bedingungen.

Das ist ein Rezept, was ich benutze für meine Töchter. Zum Geburtstag habe ich

es immer gemacht und die waren da so drauf gestanden. Das ist sozusagen die

Biskuitrolle 2.0.

Bei Christian sind Erdbeeren die Stars.

Unter der Decke aus Früchten ruhen sie als dünne Scheibe mit einer Quark-Sahne

-Creme im gewickelten Biskuit auf krossem Keksboden.

Ganz unterschiedliche Typen haben sich im Backzelt versammelt. Ich kann es kaum

fassen, dass es jetzt wirklich losgeht.

Das ist echt unbeschreiblich hier.

Das muss man erleben.

Unsere Torte ist die Lieblingstorte, die es nur zu Weihnachten gibt.

Ja, ich hoffe, die schmeckt der Jury auch.

Beim Anschnitt von Stephanies Weihnachtstorte stößt die Jury auf

Lebkuchen-Mürbteig, Biskuit und Mascarpone-Creme. Das winterliche

Highlight, ein Cranberry-Apfelkompott.

Hat jemand auch was Sommerliches parat?

Mein Lieblingsrezept ist Pfirsich-Küsst-Himbeere und das ist

einfach eine erfrischende Sommertorte. Auf jeder Sommerparty immer gut gesehen.

Pfirsiche und Himbeeren dominieren Anjas sommerliche Herztorte.

Unterm Pfirsichspiegel treffen die aromatischen Früchte auf Joghurtcreme,

Mandelbisket und Schokocrunch.

Mein Lieblingsrezept, das ist der klassische Schwanpfirsichkuchen.

Klassiker gehen immer.

Mein Lieblingsrezept ist heute der Gugelhupf. Das ist unser Family Star und

den machen wir jedes Mal, wenn irgendein Geburtstag oder irgendeine Feierlichkeit

ansteht, dann gibt es diesen Gugelhupf. Und wenn jemand feiern kann, dann das

große Backen.

Meine Mutti hatte Weihnachten Geburtstag und bei uns gab es Weihnachten keinen

Stollen, sondern es gab Marzipantorte.

Unter der Marzipandecke kombiniert Dörte Vanille-Biskuit und Rum-Buttercreme,

dazu Aprikosenkonfitüre.

Veredelt wird die Torte mit Marzipanpralinen in einer Isomalt

-Schale.

Bei Rahim wird es wohl nicht herzhaft.

Ich freue mich auch sehr auf mein erstes Rezept, das aus meiner Heimat kommt.

Das ist echt mein Lieblingsrezept.

Rahim zelebriert Orientalisches mit Röllchen aus Engelshaar und Mozzarella

mit Grieß, befüllt mit Milchrikottercreme und Pistazien, dazu

Zuckersirup und Rosenwasser.

Die Ricotta wird mit dem Frischkäse zusammen vermischt. Gibt eine extra Note

an die Gebäcke am Ende.

Dezente Frische auch bei Katharina.

Bei mir gibt es heute einen Rhabarberstreuselkuchen.

Den gibt es nämlich bei uns immer sonntags. Mein Mann, der liebt nämlich

Streuse.

Da sagt doch keiner nein.

Ich mache jetzt den Brownieboden.

Erst die flüssigen Zutaten zueinander. Flüssig zu flüssig, fest zu fest.

Zwischen ihre saftigen Brownieböden schichtet Nina eine Frischkäsecreme, die

mit in den Ofen wandert.

Gekrönt werden die Schnitten mit einem aromatischen Kardamom-Kirschkompott.

Mein Lieblingsrezept ist heute die Schwarzwälder Kirschtorte, weil die bei

uns einfach so ein Familienrezept ist und bei jedem Geburtstag oder bei jeder

Feier gebacken worden ist.

Raiko gibt in seine Eimasse Öl und Orangenlimonade.

Anja erarbeitet sich eine Creme-Grundlage.

Ich mache gerade die Vanille-Joghurt mit griechischem Joghurt-Creme. Da kommen

gleich noch Früchte rein und damit wird dann mein Kuchen geschichtet.

Ich bin Anja und aufgrund meiner vier Kinder habe ich das Multitasking

perfektioniert. Mich bringt nichts so leicht aus der Ruhe.

Ohne Familie, das kann ich mir überhaupt nicht mehr vorstellen.

Familie und Freunde sind für mich das Wichtigste.

Ich bin gelernte Bürokauffrau und ehrenamtlich bin ich halt

Volleyballtrainerin.

Ich mag das gerne im Team zu arbeiten, wenn alle an einem Strang ziehen.

Dann kann es nur gut werden.

Nachdem wir jetzt das Haus hier gekauft haben, gab es unten eine

Einliegerwohnung. Und jetzt habe ich die Ehre, zwei Küchen zu haben, eine

Familienküche und eine Backküche.

Meine Leidenschaft zum Backen ist entstanden durch meine Kinder.

Mama hätte gern genau diesen Dinokuchen.

Mein Backkönnen schätze ich gut ein. Ich werde mein Bestes geben und einfach die

Jury im Backzelt überzeugen und dass die Kinder und mein Mann natürlich auch

stolz sind.

Oh, geht's schon in den Ofen?

Jetzt, mein Liebling, werde was.

Ab in den Ofen.

Es geht los.

Mach's gut.

Rahim kocht den Ricotta, bis er sich von der Milch trennt und siebt ihn dann ab.

Christian häckselt derweil Kekse.

Zum Kneten dieses Keksteigs, dass der schön drin liegt, habe ich einen Löffel

genommen und den nenne ich Göffel, weil ich biege ihn jetzt einfach mir zurecht.

Ich hoffe, das ist von der Produktion in Ordnung.

Aber somit kommt man richtig schön hier unten in die Ecken rein und bestes

Handwerkszeug und ja, ganz einfach gemacht.

Wird in Rechnung gestellt, Kollege.

Katharina streicht Rührteig in eine Form. Aber das ist noch nicht alles.

Jetzt kommt doch mal ein Pudding auf den Rührteig drauf, ein Vanillepudding.

Eine gern genutzte Allround-Komponente.

Dörte macht gerade auch einen.

Für meine Rum-Creme.

Und der muss jetzt noch ein bisschen abkühlen.

Die Creme für Rahims Zweigebäcke ist soweit.

Das ist jetzt die fertige Ricotta-Mischung. Also jetzt fange ich

an mit dem Enkelshaar beim Rollen.

Läuft, oder?

Oh, fuck.

Fuck. Was ist denn da los?

Hab doch noch gar nicht geklingelt.

Ja, da ist mal Scheiße passiert.

Ich habe den jetzt 200 Grad eingestellt und jetzt ist er einfach zu dunkel.

Also die Backfarbe gefällt mir jetzt überhaupt nicht.

Und das ist scheiße.

Ich überlege jetzt gerade, ob ich den Teig neu mache, weil es einfach zu

dunkel ist. Jetzt sind zwölf Minuten um und ja.

Christian fängt also mit seinem Teig von vorne an.

Stefanis Teig Nummer zwei wird gerade ausgerollt.

Aus dem Rest forme ich jetzt, steche jetzt noch Weihnachtsblättchen aus,

passend zur Zeit.

Der Stammjuror und die fähigste Aushilfsjurorin der Welt sind schon

gespannt. Dass Betty heute nicht da ist, finde ich total schade. Ich hätte sie

heute gerne schon kennengelernt, aber ich freue mich, sobald sie da ist. Und

dann wird es richtig toll. Dann sind wir komplett.

Damit wenigstens ihre Torte komplett wird, rührt Christa fleißig ihr

Kirschkompott.

Stefanie ist im Plan.

Ich mache jetzt gerade die Sahne, dann kommt die Mascarpone da rein, wird mit

dem Kompott gemischt, den habe ich schon vorgekocht.

Anja baut da auf solide Dosen Pfirsiche.

Die sind auch bei Raiko am Start.

Dazu Ananas und... Das ist jetzt der Schmand.

Im Kühlschrank steht meine Sahne gekühlt und hier kommen dann jetzt gleich die

Früchte rein und ein bisschen Zitronengeschmack, einfach für die

Frische im Sommer.

Dörte plant Außergewöhnliches.

In meinem Topf schmilzt jetzt gerade Isomalt.

Da möchte ich so ein kleines Schälchen draus machen.

Und da kommen nachher meine Pralinen rein, oben so als Topper auf meine

Torte. Also ich mach das öfter.

Rahim drapiert sein Engelshaar.

Dann kommt jetzt noch die Füllung drauf.

Und dann wird dann so leicht gerullt.

Sobald es lecker wird, ist einer immer am Start.

Das sind die Pistazien, die sind aromatisiert, ne? Genau, die sind mit

Rosenwasser und Zuckersirup.

Komm, ein Löffelchen ist drin.

Vielleicht gibt's dafür auch später einen Tipp.

Christian will aufholen.

Zweiter Versuch mit etwas weniger Hitze.

Der Backstatus-Quo geht an den einzelnen Tischen weit auseinander.

Vom Bodenbacken über die Cremes bis hin zu den dekorativen Details.

Alles passiert gleichzeitig.

Ich würde sagen, raus damit.

Das sehen die meisten so.

Wenn ein Boden bröselt, muss es später eben die Creme richten.

Anja arbeitet mit der Gugelhupfform.

Und Nina trägt ordentlich auf.

So, jetzt kommt die Frischkäsecreme oben drauf.

Einen säuerlichen Kontrapunkt zur Süße setzt Katharina unter Aufsicht.

Das ist jetzt ganz schwierig mit dem prüfenden Blick hier nebendran.

Bei Christian, dem Mann mit dem Zweitboden, sind die Erdbeeren dran.

Nicht nur Katharina läutet einen Backgang ein, sondern auch Nina.

Rahims Engelshaargeheimnis?

Ohne Butter, da gibt es keine goldene Farbe, es wird in fünf Minuten einfach

schwarz und fertig.

Liebe Kandidatinnen und Kandidaten, ihr könnt euch schon mal merken, immer wenn

ich hier irgendwie in der Mitte stehe, dann ist was. Nein, nein, nein. Und

jetzt ist Halbzeit, ihr habt noch eine Stunde.

Oh mein Gott.

Es wird spannend und sportlich.

Und haarig, engelshaarig, vom richtigen Bärenschnitt.

Bis zur optimalen Schoki-Temperatur. Alles muss stimmen.

Das kriegen wir hin. Sieht gut aus, gefällt mir.

Glänzt jetzt schon ganz toll.

Zuversicht ist das A und O.

Das wird jetzt meine Marzipaneinlage.

Ich steche das aus von der Größe der Torte, damit ich dann eine Einlage innen

reinlegen kann und eine möchte ich oben drauflegen.

Die Reste werden zu Pralinen verarbeitet.

Der Kuchen braucht jetzt ungefähr 50 bis 60 Minuten.

Mehr Zeit habt ihr auch nicht mehr.

Raiko bleibt cool.

Ich röste jetzt ein bisschen die Kokosflocken, damit das Ganze noch so

ein bisschen einen sommerlichen Urlaubsfeelings-Touch bekommt.

Auch schön Röstmandelfeelings-Touch.

Oder Knirschknusper-Touch.

Das wird jetzt mein Crunch.

Das ist Waffelbruch mit weißer Kuvertüre.

Verstreichen und keinesfalls backen, sondern... Und ab in den Kühlschrank.

Nur einer arbeitet in dieser Aufgabe mit Mozzarella.

Also jetzt hier das Wasser mit dem Zucker zum Kochen gebracht.

Dann kommt jetzt erstmal die Mozzarella auf zum Schmelzen, dass die Mozzarella

genau geschmolzen ist. Und dann langsam, langsam gebe ich...

grießt dazu und wird ständig gerührt, bis so eine homogene Masse entsteht.

Genau. Fast so kompliziert?

Christians Boden.

Die Backfarbe so leicht angebräunt.

Der ist viel zu dünn. Viel zu dünn. Zu braun, zu dünn. Es geht auch anders.

Der ist so schön geworden.

Zeit für geschmackliche Extras wie Zitronenschalenabrieb oder Likörchen.

Ich habe da ein Kornelkirschlikör selber gemacht aus dem Allgäu. Das ist einfach

ein besonderes Aroma, das schwarze mit der Kirschtorte und ohne geht es bei uns

einfach nicht.

Jetzt als allererstes kommt die Tränke da drauf. Das ist einfach der

Pfirsichsaft, den wir aus der Dose einfach aufgehoben haben.

Hier kommt nichts weg.

Ich mache jetzt noch den Rhabarberkompott und serviere den dann

dazu.

Nebenan ist von einer Beigabe noch keine Rede.

Christian startet mit dem Wickeln der Wickeltorte.

Zuerst werden Streifen mit einer Schneidrolle zugeschnitten.

Streifen auch bei Nina.

Und Fragezeichen.

Es bringt nichts, wenn ich die jetzt zusammenrolle.

Christian, hast du einen Trick, wie ich die noch schneller angezogen kriege? Nur

noch in den Kühlschrank.

Das kriegst du hier sonst nicht.

Ja, sonst ist es immer ein bisschen schwierig.

Rahim hat seinen Mozzarella mit Grieß versehen und rührt.

Man muss jetzt den Muskel zeigen.

Fitness beim großen Backen. Immer wieder gerne genommen. Die gemeine Rolle gehört

beim Bodenturnen dazu.

Kurze Eisbehandlung zur Regeneration auch.

Bitte.

Vielleicht hilft's ja.

Christian hat keine Hand frei zum Beten.

Das ist ja eine Matschpampe.

Solange es das Lieblingsrezept ist.

Jetzt kommen die Kirschen drauf in eine Reihe und dann eben die eingekochten

Kirschsaft.

Oh Mann, das ist doch kacke. Ich werde noch einen Ring rumlegen von meiner

alten. Scheiße.

Also fluchen kann er.

Rahim, da muss ich auch mal sagen, das ist natürlich perfekte Teigführung. Er

sieht traumhaft aus.

Geträumt wird auch woanders.

Nicht auf jeden Fall schon mal Weihnachten.

Die meisten Hobbybäckerinnen und Bäcker haben sich für eine klassisch

geschichtete Torte entschieden.

Rahim will zwei alternative Gebäcker anbieten.

Beide erfordern viel Fingerspitzengefühl.

Von der Favoritenrolle ist Christian weit entfernt.

Jetzt muss ich aus den Resten noch mal ein bisschen was drumherum flicken.

Aber ich kämpfe darum.

dass ich das hinkriege.

Liebe Kandidaten, wir freuen uns schon auf eure Kuchen und natürlich auf die

passende Geschichte und Christian wollte euch noch was sagen.

Ihr habt noch 30 Minuten.

Also ich muss jetzt Gas geben.

So entspannt bin ich nicht.

Man kriegt ein wenig Panik.

So herzlich wie möglich wollen wir dabei die Zeitansagen rüberbringen.

Christian streicht ein.

Rahim checkt sein Gebäck.

Und wie geht's Nina?

Bin zufrieden.

Während Stefanie immer höher stapelt, beginnt Anje mit der Modellage.

Christas Krümelboden ist kaschiert.

Raiko platziert sorgfältig Kokos.

So langsam sind die Ergebnisse erkennbar.

Das ist mein Waffel-Crunch, den ich mit weißer Schokolade versetzt habe. Und

damit es ein bisschen knirscht.

Auch Christian hat einen Erfolg zu verzeichnen.

Schön,

wenn die Arbeit Früchte trägt.

Vor allem, wenn es solche sind.

Ich mache jetzt gerade die geeisten Heidelbeeren für die Deko.

Dörte wickelt Marzipan-Orangenpralinen.

Und Christa bastelt Fondantkirschen.

Modellieren ist voll meins. Es hat geheißen, es gibt keine frischen

Kirschen. Und dann habe ich gedacht, ich mache sie einfach schnell selber.

Die Marzipanpralinen werden mit Schokolade überzogen.

Rahim schneidet Gebäck Nummer zwei in Röllchen.

Ist das geil?

Liebe Kandidaten, ihr habt noch 10 Minuten.

Also einstreichen, finishen und nochmal im Kopf die persönliche Geschichte

durchgehen, die man gleich mit dem Gebäck präsentieren darf.

Von der Form sieht er erstmal gut aus. Ich lasse ihn jetzt einen Moment

abkühlen.

Es schneit.

Sieht super aus.

Alles dran gerade.

Ich bin glücklich gerade.

Der nächste Arbeitsschritt wäre jetzt die Kuvertüre drauf zu machen, die

Pistazien und dann die Deko mit den Baiser-Tupfen.

Jetzt kommt es darauf an.

Hält das Gebäck?

Ich hoffe, der Kuchen fällt mir jetzt nicht zusammen und bleibt in einem

Stück.

Schiefgehen kann ja eigentlich nur etwas, wenn man den Kuchen zu früh aus

der Form... Naja.

Das habe ich gemeint.

Pack den da jetzt nochmal schnell in die Form.

Das war zu heiß.

Liebe Kandidatinnen und Kandidaten, warum ist genau das euer

Lieblingsrezept? Erzählt es uns und zwar in zwei Minuten.

Na super.

Ich warte jetzt, dass mein Kuchen, der zerlaufen ist, vielleicht jetzt im

Tiefkühlfach doch ein bisschen fest wird. Jetzt noch die zwei Minuten,

vielleicht reißt was raus, dass ich den einfach hinstellen kann und erhebe.

Besser als nichts.

Oh, das will jetzt nicht.

Ein bisschen Glanz und Glitter muss immer sein.

Zum zehnten Jubiläum zähle ich von zehn rückwärts. Zehn, neun,

acht, sieben, sechs, fünf,

vier, drei, zwei, eins

und Schluss. Hände weg vom Gebäck.

Jawohl. Ich fühle mich in erster Linie erleichtert, so okay, Haken dran, erste

Aufgabe erledigt.

Aber auf der anderen Seite bin ich halt verunsichert, ob das jetzt so reicht.

Schöner Anblick und für Sie zu Hause gibt es alle Rezepte natürlich auch in

diesem Jahr wieder online auf unserer Homepage. Klicken Sie einfach auf

dasgroßebacken.de und backen Sie sich glücklich.

Und jetzt starten wir mit unserer ersten Verkostung und ich darf offiziell dabei

sein. Wir fangen an bei Anje.

Anja, dann sag uns mal, was ist dein Lieblingsrezept?

Also, ich habe euch mitgebracht unseren Family Star.

Den gibt es jedes Mal bei uns, wenn Geburtstag ansteht oder irgendeine

Feierlichkeit. Das ist ein Marmorkuchen und innen drin mit einer

Frischkäsefüllung und Kirschen.

Darf ich anfangen mit der Optik? Na klar.

Ich bin ja ganz begeistert. So auf den ersten Blick, er sieht wahnsinnig lecker

aus. Die Schokolade läuft hier so runter. Das mag ich sehr gerne, so

dripping. Und ich bin total begeistert von dieser Rose. Die hast du selber

gemacht. Also mich lacht er an. Ich möchte reinbeißen. Wie sieht es bei dir

aus? Mich lacht er auch an.

Du hast hier so einen richtig schönen Schwung.

Das sieht super aus.

Hauen wir mal rein. Ja.

Also ich finde es so fast perfekt vom Geschmack, würde ich sagen, oder? Was

sagst du, Christian? Ich würde nicht sagen fast perfekt, sondern das ist

tatsächlich handwerklich perfekt umgesetzt. Die Kirsche, das Fruchtiges

mit dabei und für mich das Highlight war oben drauf das Baiser.

Geschmacklichen Traum.

Vielen Dank.

Sehr schön. Danke schön.

Warum ist es der Lieblingskuchen?

Der ist bei uns Standard. Der wird zu jedem Fest, zu jedem Geburtstag, zu

jeder Party überall mitgenommen.

Und man weiß einfach, wenn einer von uns kommt, die Torte ist mit dabei.

Ich finde, sie sieht aus wie bei einer Konditorei.

Die Tupfen sind alle gleichmäßig. Die Kirschen sehen toll aus. Die hast du

modelliert.

Handwerklich ist alles einwandfrei umgesetzt.

Also man sieht hier wirklich diese wahnsinnig weiche Struktur. Hier hast du

die abgebundenen Kirschen, dann hast du immer diese weiße Creme dazwischen, die

beiden Böden. Ich bin gespannt, wie es nachher zusammen schmeckt. Und da kommen

wir jetzt zu.

Das ist schon gut, ne?

Diese Kirschschicht, die da drin ist, ist wahnsinnig lecker.

Und wenn man dann diesen Biskuit von unten dazu isst, das ist der Hammer.

Du hast ja hier auch noch die Schokolade drin. Die gibt dann nochmal eine gewisse

Konsistenz dazu.

Der Boden hier oben, das ist das Einzige, wo ich vielleicht ein bisschen

Kritik übe. Der ist mir ein bisschen zu dick. Den hättest du hier einfach

halbieren müssen. Wenn du das dann von oben nach unten isst, dann hast du

wirklich eine richtig geile Schwarzwälder.

Dankeschön.

Ihr seht hier mein Lieblingsrezept, Aburiah Alelai. Die ist zwei

traditionelle Süßspeisen aus meiner Heimat. Wenn ich es zubereite, ich bin

mit dem Herzen dort und ich träume nur.

Es sieht auf den ersten Blick mega einladend aus. Handwerklich sehr sauber

gearbeitet. Mein Highlight ist natürlich das Verarbeiten von diesem Grieß

-Mozzarella-Teig.

Was ist das jetzt hier genau? Ist das der Sirup, den man noch immer gibt? Das

ist der Zuckersirup.

Also diese kleinen Röllchen sind ja wirklich der Hammer, wenn ich das mal

sagen darf.

Es ist so eine tolle Creme, die ganz doll nach Milch schmeckt und irgendwie

wie Milchreis ohne Reis. Beide Sachen sind von der Süße her absolut perfekt

ausgearbeitet. Also ich muss sagen, ich bin von beiden Gebäcken hellauf

begeistert. Also vielen lieben Dank. Danke schön. Vielen Dank.

Das ist meine Lieblingstorte. Das ist einfach unsere Sommertraumtorte, die

einfach auf jedem Sommerfest bei uns gemacht wird.

Sie ist super eingestrichen. Ich finde das auch sehr schön hier mit dem

Abwechseln drauf geschichtet. Das kostet Zeit und Mühe. Das sieht sehr einladend

aus. Wunderschöne Farben.

Jetzt würde ich mal zum Anschnitt kommen. Ja.

Ja, schon sehr attraktiv, muss man sagen. Ja, das ist ein sehr schönes

Bild.

Ich finde, es ist so eine richtig schöne sommerliche Torte. Man hat nicht das

Gefühl, man isst jetzt ein Stück Kuchen.

Das ist Sommer pur. Also die Torte an sich ist super frisch. Von oben nach

unten wunderschöne Konsistenzen. Der Boden ist perfekt gebacken. Das mit dem

Crunch ist natürlich so das i-Tüpfelchen für mich persönlich.

Vielen Dank. Danke schön.

Ja, herzlich willkommen zu meinen Urlaubsschnitten. Und zwar haben wir als

Urlaubsziel immer USA.

Wir sind Florida-Fans.

Und ich habe was gesucht, was ich dort backen kann, was ich an Zutaten dort

auch bekomme, wie zu Hause.

Und ich wünsche mir, dass sie euch auch schmeckt.

Also sie sehen schon köstlich aus. Das Kirschkompott hast du ja auch selber

gemacht. Hast du gut darauf verteilt. Und sie sind schön handlich. Das finde

ich auch gut. Das heißt, man kann sie eigentlich direkt so runtergreifen. Ich

gehe auch davon aus, nach einem Viereck brauchst du erst mal Urlaub.

Es ist halt Schokolade.

Und das magst du? Es ist richtig.

Dann legen wir los. Dann gebe ich dir gleich hier ein Stück. Ich bin gespannt.

Also was toll ist, du hast erst volle Ladung Schokolade im Mund. Und was der

Hammer ist, diese Kirschen mit dem Kardamom. Der Kardamom geht ein bisschen

unter. Da wirklich richtig kräftig arbeiten, auch für die Zukunft, das

nicht vergessen.

mal die Sachen zusammenzuprobieren. Von den Konsistenzen her ist es wie ein

Brownie, muss man sagen. Der Frischkäse gibt für mich jetzt von der Aromatik her

kein eigenes Aroma ab, aber du hast halt nochmal eine andere Konsistenz. Vielen

Dank. Ja, ich sag danke.

Das ist meine Lieblingstorte, die Summerfeeling-Torte.

Ja, die gab es bei uns früher auf jeder Party, auf jedem Geburtstag.

Ich finde sie so ganz schön.

Zur Optik muss ich sagen, sie sieht sehr ansprechend aus und sie ist gut

eingestrichen. Ich mag das ja immer, wenn es so lang gestrichen wurde, also

wenn es nicht so perfekt glatt ist. Also ich finde, rundum macht sie eine gute

Figur. Ich gebe ihr in allem, was sie gesagt hat, 100% recht. Es macht Lust zu

essen.

Du hast richtig toll hier die Böden geschnitten, die sind alle gleichmäßig

und man sieht hier auch das Obst.

Na dann los.

Der Crunch, die Kokosnussflocken, sehr, sehr schön eingesetzt.

Also von oben nach unten, ich würde sagen, das ist Sommer pur.

Meistens passiert das ja, dass man auf Kokos so lange rumbeißt, wenn das diese

kleinen Flocken sind. Und das ist echt schlau gemacht mit diesen größeren

Splittern. Der Biss ist einfach schöner.

Man muss es dir nicht aus den Zähnen pulen.

Auch das.

Danke. Vielen lieben Dank.

Gerne.

Meine Mutti hatte Weihnachtengeburtstag und da gab es keine Stolle, sondern es

gab Marzipankuchen. Es ist ein bisschen verfeinert, noch ein bisschen mit Rum.

Und ich hoffe, es schmeckt euch.

Du hast es wunderschön dekoriert, also sie sieht richtig klassisch aus wie beim

Konditor. Das ist schon für zwei Stunden steifes Programm, oder? Also ich bin

mega beeindruckt, muss man sagen.

Dankeschön. Die Schale, die Praline, sehr, sehr sauber und akkurat

gearbeitet. Also ich ziehe den Hut vor der Leistung. Vielen Dank.

Dankeschön.

Ist das ein Porno, der Anschnitt?

Man denkt ja so, oh Marzipan, schwer, heftig. Aber ich finde, wenn man die

isst, ist die ganz leicht.

Und diese Marmelade da begeistert mich sehr.

Ja, vor allen Dingen das Schwere ist ja, wenn man es liest, die Buttercreme. Ja,

das schreckt ab. Ich komme mir nicht drum herum, Buttercreme zu essen. Das

ist nicht mein Highlight, schon mal für die Zukunft.

Aber das ist tatsächlich wunderschön. Sie ist so luftig aufgeschlagen, sie ist

so cremig. Man kann sie wirklich wunderbar mit den beiden Böden essen.

Wie sagst du immer?

Es ist eine Hausnummer. Es ist eine Hausnummer. Es ist ein Burner.

Es ist wirklich sehr lecker.

Vielen lieben Dank.

Ich habe euch passend zum Wetter den Christmas Dream mitgebracht. Den gibt es

einmal im Jahr bei uns und da freuen sich immer alle drauf.

Das sieht sehr süß aus von der Dekoration. Was ich ganz, ganz toll

finde, hier dieses mit diesen Kristallen, dass man die noch glitzern

sieht an den Beeren. Sieht sehr schön aus. Also für mich handwerklich gut

umgesetzt, die Torte.

Optisch muss ich sagen, super sauber eingestrichen. Bei der Dekoration, man

muss immer bedenken, wir müssen immer alles mitessen.

Deswegen bin ich ganz dankbar, dass du nur relativ wenig Rosmarin drauf gemacht

hast. Von außen sieht es schon mal sehr schön aus.

Die Creme sieht auch sehr gut aus. Hier ist die Fruchtschicht. Ja, alles schön

gleichmäßig. Und hier ist der Mürbeteigboden. Auf den bin ich

gespannt, weil ich lieber Lebkuchen gewitze.

Oh, du bist sehr schnell.

Ich genieße das, Christian.

Ich auch.

Also dieses Texturspiel, dieses Softness von oben nach unten, dann der Mürbeteig

und dann dieses Apfel-Ragout, dieses Apfel-Cranberry-Ragout dazu, das ist

wirklich das absolute Schöne.

Weihnachtstorte, muss man sagen. Die schmeckt hervorragend.

Dankeschön.

ganz abheben kann, die Decke. Dass sie noch größer werden einfach. Du willst

große Streusel haben.

Genauso muss es sein.

Goldbraun von außen, die Streusel haben oben eine hervorragende Farbe. Du siehst

den Rhabarber durch. Also das ist definitiv was fürs Auge.

Der ist so leicht und fluffig, der bewegt sich noch, der Kuchen. Also ein

sehr geschätzter Kollege von mir sagt, das muss wackeln wie eine Samba

-Tänzerin. Ich werde es nie wieder loswerden. Das ist der Samba-Test, der

wird standen.

Und er ist noch ein bisschen warm.

Es ist ein richtig guter Rhabarberkuchen.

Der Boden schmilzt zusammen und dann hat man zum Schluss nur noch diesen Pudding

und den Rhabarber im Mund.

Es ist wirklich wahnsinnig lecker und die Streusel sind so schön kross.

Es ist wirklich ein absoluter Traum, von oben nach unten zu essen. Also besser

kann man es handwerklich nicht umsetzen. Also vielen lieben Dank. Ja, danke euch.

Das freut mich sehr.

Das ist eine Sommertorte, die ich für meine Töchter immer zum Geburtstag

mache. Früher haben sie Biskuitrolle gewollt und jetzt habe ich die

Biskuitrolle 2.0. Das ist die Wickelrolle.

Das sieht aus wie ein kleiner Erdbeergarten, wie ein Erdbeerkörbchen.

Also es lädt ein zum Essen. Ich mag das ja, wenn es ein bisschen ungleichmäßig

ist, so unperfekt perfekt.

Es ist auch schön, wie die Schokolade runterläuft. Also ich finde es sehr,

sehr ansprechend.

Für mich persönlich ist immer ganz, ganz wichtig, alles das, was auf der Torte

platziert ist, muss essbar sein. Das heißt, das Grüne beim nächsten Mal gerne

wegschneiden.

Ansonsten sieht es von außen wirklich traumhaft aus.

Im Anschnitt kann man jetzt sehr schön sehen, wie du gewickelt hast.

Das ist halt handwerklich wunderbar gelöst. Also das sieht schon traumhaft

aus.

Also dieser Kuchen geht da rein und rutscht ganz leicht runter.

Ich wollte auch sagen, du hast dieses Schmatzen. Man spürt es gar nicht.

Ich würde sagen schmackofatzig, weil man isst ihn und er ist so wie ein Nichts

und du musst schon die nächste Gabel nehmen.

Das ist nicht nur von außen wirklich sehr, sehr gut gearbeitet, sondern auch

von innen. Die verschiedenen Konsistenzen, die Böden sind

hervorragend und dann die frischen Beeren oben drauf.

Also das ist immer pur. Ich verstehe, warum deine Töchter die so lieben.

Vielen, vielen lieben Dank. Danke schön.

Danke euch.

Ja, das war eure erste Aufgabe. Das Lieblingsrezept war sozusagen ein

Wohlfühlbacken, so zum Ankommen. Aber daran solltet ihr euch jetzt nicht

gewöhnen. Denn jetzt kommt eure erste technische Prüfung mit Aufgabe Nummer

zwei.

Bereits neun Jahrgängen ist bei der technischen Prüfung das Lachen

vergangen. Mal schauen, wie sich der Jubiläumsjahrgang macht.

der technischen Prüfung sollt ihr ja ein vorgegebenes Rezept exakt nachbacken.

Normalerweise kommt dieses Rezept von unserer Jury.

Aber zum Jubiläum haben wir uns gedacht, soll es was Besonderes sein.

Hobbybäcker auf der ganzen Welt kennen ihn. Er ist die Ikone des großen

Backens.

Oder auch The Great British Bake Off, wie die englische Ausgabe und Mutter

aller Backsendungen heißt. Das ist Paul Hollywood, Brot- und Backfachmann mit

dem knallharten Blick fürs Wesentliche. Er ist Juror der ersten Stunde und

Staffel und Generationen von Hobbybäckern warten auf seinen

Ritterschlag, den Handshake.

Nur besonders gute Backwerke werden damit belohnt. Ja, Wahnsinn, wenn man

überlegt, was die 10. Staffel halt verlangt von einem, dass Paul Hollywood

aus England uns ein Rezept gibt.

Gab's, glaube ich, noch nie. Ich denke mir, dass der Paul vielleicht was Fieses

vorhat mit uns. Bin gespannt.

Ausgerechnet von ihm eine technische Prüfung hier zu bekommen, ja, das wird

uneasy.

Mega Respekt vor Paul. Und ich bin auch eigentlich stolz, dass wir jetzt sein

Rezept backen dürfen.

Mega.

Ja, Paul Hollywood, ihr kennt ihn alle. Jetzt fragt ihr euch natürlich, was

sollen wir da wohl backen? Vielleicht führen euch ja die Zutaten, die vor euch

verdeckt stehen, auf den Woodweg. Ihr dürft sie jetzt aufdecken.

Die Backenden lassen sich nicht lange britten.

Äh, bitten.

Okay. Oh, mit Zimt.

Habe ich schon erzählt, dass ich kein Zimt mag?

Zwei verschiedene Sorten Mehl.

Keine Eier, keine Hefe.

Was macht man denn da draus?

Plätzchen. Hollywood-Franzbrötchen.

Zimtschmecken.

Schaut doch mal in den Kühlschrank.

Wasser. Kaltes Wasser für den Ofen.

Puff.

Da ist mehr drin, als auf dem Tisch steht.

Ja, Palette.

Also Paul Hollywood stellt bestimmt keine einfachen Aufgaben. Wir ziehen uns

warm an, behalten die Nerven und dann geht's los.

Ich schaue in ratlose Gesichter, aber Paul persönlich wird euch erklären, was

ihr da backen sollt. Er kann leider nicht hier sein, da er gerade in

England, genau wie wir, das große Backen dreht.

Alette, wie nett.

Christian, was hat sich der Kollege da überlegt? Alette sind ein hauchdünnes,

feinblättriges Knuspergebäck aus Frankreich.

Es ist himmlisch auf der Zunge, aber teuflisch in der Herstellung. Und das

hat einen bestimmten Grund.

Es ist der französische Blätterteig. In dem Fall wird nicht die Butter in den

Teig turiert, sondern die Butter ist außen, der Teig ist innen.

Kleiner Tipp von mir, gebt dem Teig auf jeden Fall die Ruhephasen, die ihr

braucht. Ihr sollt sechs Alettes herstellen in drei Stunden und danach

wird das Ganze natürlich blind verkostet. Also wir sehen uns gleich

wieder. Ich drücke euch die Daumen bis später.

Und hier geht's jetzt los auf mein Kommando. Auf die Plätzchen, fertig.

Mit einer TV-Ausstrahlung haben sie gerechnet, aber Hollywood?

Den Hobbybäckerinnen und Bäckern bleibt nichts anderes übrig, als sich ans

Drehbuch zu halten.

Geschrieben von einem Meister.

Ich bin gerade noch ein bisschen ratlos. Ich werde mir wirklich alle Schritte

durchlesen, bevor ich wirklich anfange, denn hier kann alles schief gehen.

Alles sagt mir wirklich gar nichts. Keine Ahnung, wie die wirklich aussehen

sollen.

Wie eine überfahrene Zimtschnecke. Aber Christian kann das schöner ausdrücken.

Die perfekte Atlet ist auf jeden Fall rund. Man sieht diesen schönen Kreisel

durch diese Zimtzuckermischung. Von außen goldbraune Farbe, schön

karamellisiert und dann dieser Biss, dieses ganz leicht blättrige. Genau so

muss ein perfektes Atlet sein.

Die Backenden arbeiten sich im Rezept voran.

das erst einmal eine Teigherstellung vorsieht. Und zwar sollte es ein

französischer Blätterteig werden.

Der birgt einige Tücken.

Das Gepäck kenne ich nicht.

Den Teig habe ich damals schon probiert, aber leider hat mich gekloppt.

Jetzt habe ich schon einen Fehler gemacht.

Es gibt zwei verschiedene Sorten Mehl. Aber ich glaube, nur eins ist für den

Teig und nur eins. Und das andere ist nur zum Ausrollen. Ich habe jetzt aber

beide Sorten Mehl da drin.

Fünf Minuten kneten, kriegst du auch einen Tennisarm.

Nur mal so am Rand.

Paul Hollywood ist sicherlich auch ein guter Tennisspieler.

Fünf Minuten später. Die Knetzeit ist zu Ende.

Mein Problem mit dem Mehl, ich bin noch dabei, es zu lösen. Mein Teig ist aber

irgendwie ein bisschen feuchter wie der von den anderen, wenn ich mich so

umschaue.

Ich improvisiere, glaube jetzt.

Indem du auch das Mehl zum Ausrollen verwendest?

Der wie auch immer geartete Teig wird zu einem Block von 9 x 15 cm geformt. In

Folie eingeschlagen.

Und gekühlt.

Ich glaube, ich habe meinen Teig retten können. Und er ist glatt und

geschmeidig. Ich bin auf dem richtigen Weg jetzt wieder.

Die Zeit wird es zeigen.

Ran an die Butterschicht. Butter und Mehl verkneten und glatt arbeiten.

Dann ein Rechteck ausrollen. Genauso breit, aber doppelt so lang wie der

Teig. Das sieht komisch aus. Aber ich habe genau die Zutaten, was da drauf

steht.

Ich kriege es gar nicht ab von den Fingern. Das, was ich an den Händen

habe, kann ich ja nicht alles abspülen, weil sonst habe ich gleich zu wenig

Butter vielleicht.

Ich bin Steffi und habe einfach Spaß am Backen. Ich freue mich, meine gute Laune

im Backzelt versprühen zu können.

Ich bin 42 Jahre alt und komme aus Bochum.

Guten Morgen, Stefanie Schönert.

Ich arbeite bei der Bank im Kundenservice-Center und berate die

Kunden am Telefon.

Tschüss.

Meine Hobbys, ja. Im Garten, da pflanze ich selber Gemüse an.

Ja, es ist ein kleiner Ausgleich zu der anderen Arbeit, die man so hat.

Meine Leidenschaft zum Backen ist vor zehn Jahren entstanden.

Da habe ich die erste Torte für meine Eltern gebacken. Die hatten damals 40

-jährigen Hochzeitstag.

Da begann quasi die Motiv-Torten-Leidenschaft.

Ich bin super stolz auf meine Mama, also dass sie dabei ist, weil man muss ja

auch erstmal dahin kommen durch die ganzen Anmelde.

Sie wird das große Backen auf jeden Fall gewinnen, weil ich persönlich habe noch

keine besseren Torten als von ihr gesehen und auch probiert. Falls Mama

nicht gewinnen sollte, ist sie die Sieger der Herzen für uns.

Die Jubiläumsstaffel passt ja eigentlich wie die Faust aufs Auge, weil ich genau

seit zehn Jahren quasi backe.

Ich will einfach eine coole Zeit haben und einfach backen, ohne zu spülen.

Und dass man einfach seinem Hobby diese Bühne gibt, das zu zeigen, wofür mein

Herz brennt.

Zurück zur Butter für den Blätterteig.

Ich mache gerade die Butterplatte. Ich habe es mir vorher da aufgemalt.

Also auf eine Größe von 9 mal 30 Zentimetern, wie die Hobbybackenden

korrekterweise Schluss gefolgert haben.

Dann geht es weiter.

Kühlschrank, Gefrierschrank. Nee, nicht Kühlschrank, doch. Nee, Gefrierfach. 15

Minuten.

Also genug Zeit zum aufmerksamen Lesen habt ihr ja wirklich.

So, dann mach ich's sauber, oder was?

Was soll ich denn jetzt machen?

Warten. Das ist das Beste.

Gleich in der ersten technischen Prüfung wartet der französische Blätterteig.

Also nicht nur ein Blätterteig, sondern quasi der König der Blätterteige. Beim

französischen Blätterteig ist das Besondere, dass die Butterplatte außen

ist und nicht wie bei einem normalen Blätterteig die Butter innen, der Teig

außen. Das Wichtigste sind die Ruhephasen. Die Butter darf von außen

nicht zu weich werden, weil ansonsten lässt sie sich unglaublich schwer

verarbeiten. Paul hat es, glaube ich, wunderschön umschrieben. Es ist

himmlisch auf der Zunge, aber teuflisch in der Herstellung.

Aber es hilft ja nichts.

Tour Nummer 1.

Dann den unteren Teil nach oben pappen, Wutterschicht entschlossen.

Blätterteige werden nach einem bestimmten Muster gefaltet und

ausgerollt.

Mein Teig ist irgendwie zu groß.

Da kommt wieder mein Mehlproblem.

Ich schneide jetzt einfach die Ränder ab. Vielleicht merkt man es ja nicht.

Ein paar Verarbeitungsstufen kommen ja noch.

Die Butterschicht außen macht den französischen Blätterteig zu einer recht

klebrigen Angelegenheit. Die Dinge können einem leicht entgleiten.

Das sieht unordentlich aus. So bin ich sonst nicht.

Das ist auf jeden Fall eine schöne Schmiererei.

Gefolgt von der nächsten Warterei.

Dieser Paul Hollywood hat echt Nerven.

Jetzt warten wir wieder.

Ja, bei dem Rezept...

Kommt es auf die Zeit an. Don't rush it.

Warten. Du kannst mir so rücken hier.

Boah, mir tut der Rücken weh, ich kann dir sagen.

Du drückst dich schon durch, ne? Ja, wie so ein Maultier.

Muli.

Warten, falten, warten, falten.

Und ruckzuck verstreicht die Backzeit.

Von Abkürzungen bei der Teigführung wird dringend abgeraten.

Die wenigen Handgriffe sollten dafür umso ordentlicher erfolgen.

Es wird echt knapp, als ihr jetzt mal ausgerechnet, wir haben sieben Minuten

pro Seite plus zwei Minuten ausgefüllt, dann hast du 16 Minuten pro Backzeit.

Das wird sehr knapp.

Ihr Lieben, ein französisches Rezept von einem Engländer für Deutschland. Wir

sind so wahnsinnig international, oder? Und ihr habt noch 90 Minuten, es ist

Halbzeit.

Dann wartet mal schneller.

Die Warterei, bis die Sachen fertig sind von der Kühlzeit, machen mich

wahnsinnig.

Der Teig muss erneut 25 Minuten ruhen. Dafür darf der Zimtzucker angerührt

werden.

Jetzt kommt die Zutat, die ich überhaupt nicht mag. Wenn ich das schon rieche,

geht gar nicht.

Zimt und Zucker werden vermischt, der Teig ausgerollt und dann bestreut.

Boah, ist das viel!

Jep, das gehört so.

Nochmal tourieren und zu einem Rechteck von 12 mal 22 Zentimetern und einer

Dicke von einem Zentimeter ausrollen.

Diese Fläche dann von der kurzen Seite her zu einer Roulade aufrollen, wobei

die letzten zwei Zentimeter mit Wasser eingestrichen werden, damit die Rolle

einen glatten Teigschluss erhält. In Folie wickeln und kühlen.

Jetzt kommt er mal wieder zum Ruhen für 25 Minuten in den Kühlschrank. Also wir

warten dann nochmal wieder ein bisschen.

Und zwar die Teige im Kühlschrank. Und die Hobbybackenden studieren das Rezept.

Die Alettes sollten einen Durchmesser von 16 Zentimetern haben.

Gibt es da einen Kniff? Pfiffige vor.

Es hilft immer, wenn man sich irgendwelche Küchengeräte sucht, die

eventuell passen, und zwar das.

Ich bin MacGyver des Backens. Back-MacGyver.

Ange, die Waage hat einen Durchmess von 16 cm.

Die Küchenwaage hat genau 16 cm.

Mach sie mal rum.

Wenn du das Ding ausmisst, deine Waage, hast du genau 16 cm. Meine Waage? Ja.

Ich glaube, das machen jetzt wirklich alle so.

Die Arlette werden nachher auf 1 cm dicke Scheiben geschnitten. Dann sollen

sie ganz vorsichtig auf Puderzucker auf 16 cm Durchmesser ausgerollt werden. Das

ist ganz wichtig, dass sie nicht zu dick werden.

Weil wenn sie zu dick werden, dann hast du dieses Teigige. Dann geht es eher so

Richtung Schweineohr. Und das ist nicht charakteristisch. Du willst diesen ganz

leichten Crunch haben. Dieses Blättrige. Die ganze Rolle reicht nachher für 9

Athlets. 6 Schöne müssen uns präsentieren.

Also schneidet mal schön.

Versuche jetzt gerade 9 Scheiben 1 cm runterzuschneiden.

Aber es scheint, als wenn ich ein bisschen viel Zucker genommen habe.

Die lösen sich jetzt gerade so ein bisschen.

Wenn sich doch alles so leicht lösen ließe wie ein Alettrohling.

Die Scheiben müssen sehr dünn ausgeheult werden. Dabei sollte man den Teigling

immer wieder drehen, damit er schön rund bleibt.

Na, bleibst du wohl da drauf?

Ja, irgendein Kniff muss daher, das geht nicht.

Der Kniff heißt Puderzucker.

Guck mal, geklebt.

Das sollte sie aber nicht. Naja, es müssen ja nur je sechs Alettes was

werden.

Wenn du in die Nähe kommst, das macht mir Angst.

Ihr

Lieben,

ich glaube, nach dieser Prüfung habt ihr vor Blätterteig doch keine Angst mehr,

oder? Ihr habt noch 30 Minuten.

Jetzt ist ein Stress da, ja. Gerade eben war es super toll, das Rumstehen. Das

hätte ich mir vielleicht eben schon gewünscht. Wie soll ich denn das jetzt

schaffen, ey? Das ist ja der Wahnsinn.

Die Zeit, die läuft irgendwie gegen uns. Ich hoffe, der Ofen macht es nachher.

Meine Güte, bitte, bitte, bitte, bitte leg dich da jetzt hin.

Scheiße. Ah, das ist echt kacke.

Gebacken wird auf zwei Blechen.

Die Alettes werden dann auf dem Blech gewendet und dann werden die Bleche

untereinander von unten nach oben und oben nach unten getauscht.

Bitte, bitte, ich flehe dich an, bitte geh ab. Scheiße.

Eine knackige Aufgabe und hoffentlich knackige Ergebnisse.

Man sieht den optisch reduzierten Alettes am Ende nicht an, was für eine

Arbeit in ihnen steckt. Aber schmecken sollte man's.

Die sind nicht komplett rund, aber hauptsächlich sind sie jetzt irgendwie

im Ofen und werden irgendwie leicht gebacken.

So, sechs sind im Ofen.

Sechs brauchen wir, also wenn einer jetzt kaputt geht, ja, habe ich einen zu

wenig.

Die Silikonunterlagen helfen beim Drappieren und ersparen den Backenden

das Umschichten aufs Blech.

sind natürlich backofenfest das heißt sie schmelzen nicht dahin wenn man das

doch auch von der backzeit behaupten könnte mindestens zweimal sieben minuten

müssen die alets backen und was sagt die uhr bzw die eni

Liebe Kandidatinnen und Kandidaten, ihr habt nur noch zehn Minuten.

Nein, das kann echt nicht sein. Das reicht nicht.

Das reicht mir gar nicht. Also ich muss dann irgendwas halbfertiges, ich glaube,

auf den Teller bringen.

Das glaube ich nicht.

Das glaube ich nicht. Nee, das reicht nicht.

Der Backprozess ist nicht wahnsinnig kompliziert. Allerdings muss man hier

wirklich aufpassen, dass man die richtige Farbe erwischt.

Während des Backprozesses, nach der Hälfte, müssen sie einmal gedreht

werden. Das ist ganz, ganz wichtig, damit beide Seiten auch schön

karamellisieren.

Nach sieben Minuten hat es jetzt vorsichtig gewendet.

Die sind durch.

Ich brauche die nicht noch weitermachen. Was soll ich denn mit denen noch machen,

bitte?

Es ist mir jetzt schon so dunkel, deswegen kommt er raus.

Die backen irgendwie unterschiedlich. Wahrscheinlich habe ich die

unterschiedlich ausgerollt.

Schon in ihrer zweiten Aufgabe sind die Backenden an ihrem ersten Wendepunkt

angelangt.

Oh nein.

Oh, seid ihr so weich.

Eine eher rhetorische Frage.

Bitte, bitte, bitte, bitte.

Rahim, das wird ziemlich dunkel. Checkst du mal?

Das sieht sehr dunkel aus von dir. Nein, nein, nein, noch nicht. Ich

sterbe.

Mach das nicht nochmal.

Liebe Kandidatinnen und Kandidaten, ich mache es ganz kurz. Ihr habt nur noch

zwei Minuten.

Eine Minute im Backofen, noch eine Minute zum Rausholen.

Passt.

Mir noch Mühe.

Das kostet mich hier zehn Jahre meines Lebens.

Aber ich glaube, die sind noch zu labberig. Ist egal.

Scheiße.

Naja, ein bisschen dunkel.

Oder vielleicht müssen die auch dunkel. Man weiß es ja nicht.

Goldbraun war die Aufgabe.

Ist es doch, oder?

Die sind jetzt zumindest nicht schwarz.

Akzeptiere ich jetzt mal so.

Ja, ihr seht jetzt mal, was da in England immer so im Backzelt passiert.

Weil jetzt kommt auch schon der Countdown. Das heißt, ihr müsst

eigentlich fertig sein. Was?

10, 9, 8, 7,

6,

5, 4, 3,

2,

1 und stopp. Hände weg vom Gebäck.

Wahnsinn.

Geil.

Wahnsinn.

Ich habe mehrere Variationen. Da kann sich jeder aussuchen, ob dunkel oder

hell.

Da kann sich jeder was raussuchen, was er möchte.

Ich habe 60 Stück, aber sie sind leider nicht gleichmäßig.

Ich hoffe, dass den Teil von der Konsistenz hier ihn überzeugt. Und das

ist mein...

mein Punkt, der mich vielleicht retten kann.

Ich kenne Alette nicht, aber ich mag sie nicht. Also ich weiß nicht, wie sie

aussehen müssen, aber es liegt was drauf und ich bin zufrieden und ich bin K.O.

Mega heftige Aufgabe zum Start.

Ja, wenn es so weitergeht, dann Prost Mahlzeit.

So, ihr wisst ja, was jetzt passiert.

Und zwar werdet ihr gleich euer Gebäck nach vorne bringen, auf den Tisch hinter

euer Foto stellen. Da es sich ja um eine Blindverkostung handelt und ich hier für

Betty einspringe, darf ich natürlich nicht wissen, wer wo was abstellt.

Deshalb verlasse ich jetzt auch schnell das Zelt.

Ich bin mit den Augen klauen gegangen bei den anderen und habe mal geschaut,

was die so haben.

Das sah schon sehr gut aus und ich hoffe, dass ich vielleicht nicht die

Letzte bin.

Also vor dieser Verkostung fühle ich mich nicht gut, weil ich nicht gut

abgeliefert habe. Ich bin unzufrieden damit, was ich geliefert habe.

Ach, jetzt bin ich nicht mehr aufgeregt. Jetzt ist es mir eigentlich wurscht,

ganz ehrlich.

Also jetzt steht da vorne was und jetzt sollen sie sagen, was sie wollen. Also

besser ging es jetzt nicht fertig.

Eni ist beschäftigt, also sage ich das jetzt.

Liebe Jury, willkommen zurück im Backzelt.

Von dieser Seite für mich was ganz Neues. Sehr ungewohntes Gefühl, jemand

anders an der Seite zu haben, aber trotzdem immer noch sehr erfreut.

Wo legen wir los, da? Ja, fangen wir rechts an.

Sind sechs Stück.

Das ist zu sehen, ja. Das war vorgegeben und sie sind auch so schön platt.

Wichtig ist natürlich die Backfarbe. Ihr solltet es ja während des Backprozesses

auch mal wenden, damit es natürlich auch von beiden Seiten eine richtig schöne

Farbe bekommt.

Das ist hier tatsächlich sehr, sehr gut gelungen, muss man sagen.

Goldgelb ist es überall, unten auch.

Genau so muss es sein. Was wichtig zu sehen ist, ist dieser Zwiel, also dieses

Aufgerollte, dass man auch diese Zimtschicht sieht.

Das ist hier wunderbar zu erkennen.

Ich sage mal, auf den ersten Blick sehen sie schon sehr, sehr gut gearbeitet aus.

Ich finde auch, die sehen alle von der Farbe toll aus.

Appetitlich.

Es ist auch ein sehr schönes, rundes Exemplar. Man sieht auch gar nicht so

richtig, wo es anfängt und aufhört, die Rolle. Das ist ja auch wichtig.

Ja, genau. Und jetzt dieses Knuspern. Das ist genau das, was ich eigentlich

letztendlich haben wollte. Dieses Knacken letztendlich vom Gebäck. Genauso

muss es sein.

Sehr lecker. Es knackt so schön und knistert, wenn man es kaut. Du siehst

hier auch noch schön die Blätterung. Genau.

Man sieht hier so eine Blätterung von dem Teig, obwohl es so dünn ist.

Und bei diesem Exemplar muss ich sagen, schmeckt man auch schön den Zimt raus

und den Zucker. Also es ist wirklich richtig klasse gemacht.

Ja, da kann ich nichts mehr hinzufügen.

Ich habe ja schon vieles gesehen in der Bäckerei und ich mache das jetzt seit 20

Jahren.

Also ich kann mir wirklich ein paar Fehler erklären, aber da bin ich

wirklich überfragt. Es ist eine Rolle.

Optisch hat das auf jeden Fall noch eine Menge Luft nach oben.

Sollen wir mal probieren?

Also bist du eher so diese adelige Bräune oder willst Münzenmale? Kannst du

aussuchen.

Ich nehme mal hier so den, der ist so irgendwie dazwischen.

Der hier knackt auch sehr gut.

Es isst sich gut. Es ist, ich würde sagen, fast genauso spröde wie das erste

Exemplar. Hier habe ich aber das Gefühl, vielleicht liegt das auch daran, dass

der Zimt nicht so lange gebacken wurde. Der ist nicht ganz so intensiv. Nee,

auch bei meinem. Also ich habe ja den dunklen und auch da der Zimt geht ein

bisschen unter. Und sobald er wirklich diese richtig dunkle Bräune hat.

Dann wird es unangenehm, dann wird es bitter.

Nummer drei.

Der, da kann man sogar durchgucken, da sind Löcher drin.

Ich glaube, das Wenden des Teiges war durchaus kompliziert.

Was auf jeden Fall festzuhalten ist, und du siehst es schon, du hältst auch das

perfekte Exemplar nach oben, die Ecke ist zu dunkel.

Trotzdem es so dunkel ist, kann man die Blätterung gut erkennen.

Man sieht die einzelnen Schichten hier schön in dem Teig selbst, obwohl er so

hauchdünn ist. Aber die Ecke ist schon bitter. Die Franzosen lieben ja dunkles

Karamell, aber ich glaube, das ist ein Ticken zu dunkel.

Das ist natürlich kein Kreis.

Das muss man ganz klar sagen.

Ja, es wird ein Schweineohr.

Ich habe es gerade schon gehört, es könnte auch ein Schweineohr sein.

Es

ist

ein Arlette, aber es fehlt ein bisschen der Zimt.

Und es muss auf jeden Fall dunkler gebacken werden.

Ich finde, sie sind etwas dunkel gebacken.

Der ist natürlich schon sehr, sehr dunkel und der ist noch zu hell.

Da muss man wirklich aufpassen, dass sie gleichmäßig sind. Nicht nur von der

Form, sondern auch natürlich von der Backfarbe.

Der Knack ist aber super.

Du bist mutig.

Bisschen aus wie Hühnerhaut.

Ich habe ja hier gar kein Zimt und der Teig liegt an den Zähnen.

Er hat nicht diesen typischen Bruch, den man letztendlich haben will.

Deswegen da wirklich aufpassen, dass er dünn ausgerollt ist. Und dann habe ich

natürlich auch den dunklen einmal probiert und da habe ich schon die

Entwicklung von so ganz leichten Bitterstoffen. Das darf nicht passieren.

Also da wirklich den beim nächsten Mal früher rausholen, damit er nicht ganz so

dunkel ist und der Zucker karamellisiert.

Jetzt kommen wir zu einer bunten Mischung.

Die wilde Tüte, ja. Hier ist wirklich alles dabei.

Wir fangen mal hier an. Da sage ich Hui und dann gehen wir hier so die Runde und

dann ist am Ende ein Fui.

Aber der erste, der sieht tatsächlich traumhaft aus.

Darf ich den probieren? Den darfst du probieren.

Es ist einfach zu viel Teig. Da ist es definitiv einfach viel zu dick

ausgerollt. Er hat nicht die richtige Backfarbe. Dadurch kommt auch nicht

dieser typische Crunch.

Also ich muss sagen, der hier ist sehr lecker. Ich schmecke sogar den Zimt.

Aber bei dem sehr hellen merkt man, wenn man das isst, das knackt nicht so

richtig. Und es bleibt dann auch so ein bisschen hängen.

Also ich würde sagen, die ersten beiden, die sind schon handwerklich sehr, sehr

gut. Und dann, ja, bei den letzten muss man dann nochmal ein bisschen

nachjustieren.

Vom ersten Eindruck muss ich sagen, sind sie wirklich sehr, sehr gut, wenn dann

nicht die Löcher wären.

Also du hattest ja gerade einen gehabt, wo der Swirl sehr schön zu sehen war.

Hier sieht man ihn fast gar nicht. Man ahnt ihn hier so ein bisschen da, wo es

dunkler ist.

Der Zimtgeschmack ist auch da. Hätte ich gar nicht vermutet, weil man es gar

nicht sieht. Das Mundgefühl ist wirklich hervorragend. Vom Essen her waren die

schon sehr, sehr gut.

Jetzt kommen wir zu Kartoffelpuffern.

Optisch haben sie jetzt gerade nichts mit dem zu tun, was wir haben wollten,

oder? Nee, eigentlich überhaupt nicht.

Beim Ausrollen des Teiges braucht man ein bisschen Kraft.

Bitte tötet nicht den Teig.

Man sieht überhaupt gar keine Schichten mehr, man hat diesen Zwiel nicht.

Sieht schon sehr spektakulär aus.

Werden sie knacken, wir testen es.

Für mich ist das ein bisschen teigig in der Mitte.

dünner ausgerollt werden müssen und auch ein ganz klein wenig länger gebacken

werden müssen, damit dieses Karamellisieren tatsächlich dann auch

wirklich vollständig geschieht, weil es wirklich eher aussieht wie ein Taco und

nicht mehr wie ein Arlette.

Jetzt kommen wir wieder zu einem Arlette, was es auch verdient hat, den

Namen zumindest optisch, denn man sieht einen Swirl.

Backfarbe. Ist wirklich hervorragend. Also goldgelb, so muss es sein. Man hat

hier auch diese ganz leichte Blätterung. Sie sind rund und auch recht

gleichmäßig.

Also das hier ist für mich ein sehr gutes Exemplar, weil man schmeckt

richtig gut den Zimt. Und ich muss sagen, der knackt sehr schön und isst

sich auch sehr gut. Du hast einen wunderschönen Crunch.

Du hast den Zimt, der schmeckt definitiv. Du hast eine schöne

Blätterung. So vom Mundgefühl ist das Ding schon ziemlich gut, ja.

Und jetzt zum

Schluss haben wir nochmal einen Knaller.

Das ist definitiv zu dunkel.

Backfarbe Goldgelb Plus, würde ich sagen.

Goldgelb Plus.

Okay.

Der hier schmeckt sehr, sehr gut. Man schmeckt nicht so viel Zimt. Ich glaube,

das ist bei deinem nicht so. Genau. Du hast wirklich auch eine wunderschöne

Backfarbe. Das muss man sagen. Da ist das Karamellisieren tatsächlich genau

richtig gelaufen.

Wenn du nur alleine mal an der Spitze hier riechst, man riecht dann schon den

verbrannten Zucker. Er ist auf jeden Fall hier bei mir nur viel zu dunkel.

Ja, wir haben zehn Exemplare verkostet.

Und jetzt gibt es natürlich...

Punkte dafür.

Das heißt, ihr müsst euch kurz gedulden und wir müssen uns kurz beraten.

Ich bin hellauf begeistert. Also von dem einen oder anderen, wenn man gleich

vorne anfängt. Das war schon ziemlich gut, muss man sagen.

Also ich würde mich selber jetzt nach der Bewertung wirklich auf dem letzten

Platz sehen, ob es wirklich so ist.

Keine Ahnung.

Ich bin ein bisschen geknickt, ganz ehrlich.

Beim nächsten Mal muss ich einfach mehr Gas geben und dann wird das schon.

Ja, mich dämpft das gerade alles so ein bisschen. Ich hoffe natürlich trotzdem,

dass es nicht der letzte Platz wird. Es wäre halt schade, wenn es nach der

ersten Woche für mich schon zu Ende gehen würde.

Hast du deine Punkte?

Ich habe meine Punkte, ja. Super.

Na dann.

Die erste technische Prüfung hatte es ganz schön in sich. Aber ich glaube,

Paul Hollywood wäre trotzdem ganz stolz gewesen.

Platz 10 gibt es nicht nur einmal, sondern zweimal.

Und befindet sich hier.

Da und da. Wer war es? Wer war hier?

Und hier?

Das Schweinsohr.

Christian und Katharina, ihr seid leider ganz hinten gelandet mit nur acht

Punkten. Also bei dir, Christian, haben wir ja schon gesagt, es war zu hell.

Es hätte länger im Ofen sein müssen.

Und bei dir hatten wir ja eine ganz gemischte Platte. Das hat natürlich dann

auch zu so einer niedrigen Punktzahl geführt, weil wir hatten wirklich von

hell bis dunkel alles dabei.

Nur warum?

Es gibt ja die zwei Sorten Mehl.

Und ich war irritiert, ob ich jetzt die eine Sorte nur zum Bemehlen der

Arbeitsfläche nehmen soll oder die dann doch auch in den Teig reinkommt. Dann

habe ich die reingetan, dann wieder rausgenommen.

Und dann hatte ich einfach zu wenig Mehl da drin. Und gegen Ende hatte ich auch

keinen Puderzucker mehr. Und dann ließ sich das gar nicht mehr ausrollen. Dann

ging mir die Zeit aus.

Also du hast im Endeffekt einen komplett neuen Arbeitsablauf erfunden. Ja, das

war meiner.

Großartig.

Kommen wir zu Platz 9. Den gibt es natürlich nicht, aber wir haben einen

achten Platz.

Und der hat 9 Punkte und befindet sich hier.

Rahim. Die waren auch sehr unterschiedlich. Hier ist einer, der ist

relativ dunkel. Ich würde fast sagen schwarz. Und Christian hatte dann auch

ein sehr helles.

Platz 7.

Der hat 9,5 Punkte und befindet sich hier.

Christa, Sie sind sehr dunkel und an manchen Stellen sehen Sie so ein

bisschen speckig aus.

Hier.

Tanja. Hier.

Raiko.

Dörte. Unser Platz 3 hat insgesamt 13,5 Punkte bekommen und befindet sich hier.

Anja, herzlichen Glückwunsch.

Hier außen ist es leider verbrannt. Das hat natürlich dann zu Punktabzügen

geführt. Unten sieht es natürlich dann schon wesentlich gleichmäßiger aus.

Deswegen haben wir da noch mal ein paar Punkte mit drauf gegeben.

Der Zweitplatzierte oder die Zweitplatzierte hat 17 Punkte von uns

bekommen und befindet sich hier.

Nina, erstmal herzlichen Glückwunsch. Platz 2. Der Crunch war da. Du hast sie

wunderschön dünn ausgerollt. Es geht noch ein bisschen gleichmäßiger,

deswegen nicht die volle Punktzahl. Also da beim nächsten Mal drauf achten.

Platz 1.

befindet sich hier.

Stephanie, herzlichen Glückwunsch!

Du hast von uns beiden stolze 18 Punkte bekommen.

Es ist wirklich minimal.

Also es geht natürlich noch ein ganz klein wenig gleichmäßiger, aber

handwerklich können wir beide sagen, es war schon wirklich traumhaft. Herzlichen

Glückwunsch! Danke!

Mega!

Meine Motivation ist jetzt natürlich noch größer, in der letzten Aufgabe

nochmal so richtig, richtig Gas zu geben, um vielleicht die Schürzenfarbe

zu wechseln. Und Rot steht mir eh besser.

Ja, jetzt müssen wir reinhauen. Jetzt müssen wir alles geben und zeigen wir

nochmal, was wirklich in uns steckt.

Nach dieser Hollywood-reifen technischen Prüfung nähern wir uns ja auch schon dem

Finale der ersten Sendung. Das heißt, nach der nächsten Torte wird uns schon

die erste Kandidatin oder der erste Kandidat verlassen. Aber es gibt einen

kleinen Trost. Es ist eine sehr schöne Aufgabe.

Sie lautet meine gebackene Visitenkarte.

Backt uns eine 3D- oder Motivtorte, die euer Hobby, euren Beruf oder eine

Leidenschaft darstellt.

An Materialien oder an Oberflächentechniken dürft ihr alles

verwenden, was ihr beherrscht. Aber eins muss, Fondant, er muss mindestens bei

einer Modellierung partiell eingesetzt werden.

Aber natürlich erwarten wir nicht nur eine grandiose Optik, sondern auch einen

phänomenalen Geschmack. Wenn ihr das alles auf die Kette kriegt, dann seid

ihr auf dem richtigen Weg.

Und für diesen Weg habt ihr vier Stunden Zeit. Und auf mein Kommando geht es auch

schon los. Ich wünsche euch ganz viel Glück, dass alles klappt.

Und jetzt heißt es auf die Plätzchen.

Fertig. Acht.

Im Vergleich zum Lieblingsrezept aus Aufgabe 1 sind die Vorgaben jetzt enger

gefasst. Einfache Rühr- oder Streuselkuchen reichen nun nicht mehr.

Um die Tortenmodellage kommt man in dieser Aufgabe nicht herum.

Meine Visitenkarte soll oder wird ein...

Kleine Schwimmbecken, ein Swimmingpool werden, da ich mich in den letzten

Jahren so ein bisschen dafür eingesetzt habe, dass Kinder das Schwimmen lernen

und finde ich sehr wichtig und möchte das damit einfach zeigen.

Unter dem täuschend echten Wasserspiegel aus Blue Curaçao Gelee kreiert Raiko das

Geschmacksbild einer Pina Colada.

Ananas und Kokos finden sich in Rührteig, Sahne und Kompott.

Wichtig für eine Motivtorte, tragfähige Böden.

Jetzt mache ich den Sanddorn-Saft mit in den Teig, ganz langsam.

Sehr gesund.

Sanddorn stärkt die Abwehrkräfte.

Meine Torte heißt Wellness mit Meeresbrise, weil ich von oben von der

Küste komme und in der Kosmetik arbeite. Und dann passt das ganz gut.

Christian hatte heute schon so seine Schwierigkeiten.

Ihn stören wir lieber nicht.

Bei mir gibt es ein Erdnuss-Bisket mit Erdnuss-Butter-Frischkäse-Creme.

einer Beerenfruchteinlage und einem Erdnuss-Crunch.

Und wie passt das zusammen?

Es ist eine Vier-Länder-Torte, also eine internationale Torte, eigentlich für die

vier Länder, die meine Herkunft oder auch meine Familie beschreiben.

Familie ist super, aber tolle Treter haben auch was.

Und zwar liebe ich Schuhe in allen Varianten, aber gerne mit einem hohen

Absatz.

Und es geht auch ein bisschen um meinen Beruf, um die Fiegerei.

Diese wird auch reingenommen.

In Ninas Torte steckt eine edle Mixtur aus Marc de Champagne-Biskuit, Rosé

-Champagner-Creme und Mandelkrokant.

Blaubeeren in Mascarpone-Creme für die Säure.

Dass in Christas Teig Pistazien sind, erkennt man. Da müssen wir gar nicht

nachfragen. Doch was macht Dörte?

Also ich werde eine...

eine Truhe, eine Memo-Kiste backen.

Mit vielen Blüten und Dinge, die ich gerne mag.

Im Gegensatz zu Raiko hat Rahim in dieser Show noch gar keine Torte

gebacken. Kann er mehr als Gebäck?

Mh, war lecker. Das habe ich eh immer gemacht.

Oh,

haben wir auch hier was?

Schmeckt auch gut.

Noch jemand achtet auf die Gesundheit.

Der Zucchini-Boden ist total saftig.

Und da ich ein Hochbeet mache, wo auch Zucchinis wachsen, habe ich gedacht,

passt total gut zu. Und deswegen habe ich die da drin verarbeitet.

In Stephanies Hochbeet gedeihen Quark, Schokosahne und Kirschpudding.

Der fruchtbare Boden, ein saftiger Zucchini-Haselnuss-Ölteig mit ordentlich

Rum.

Was haben alle Tortenböden gemeinsam?

Richtig, sie müssen irgendwann in den Ofen. Für ca.

30 Minuten dürfen sie sich da aufhalten.

Der Kuchen bleibt jetzt 40 Minuten drin im Ofen. Nach 35 Minuten gucke ich mal,

wie er aussieht und jetzt mache ich die Buttercreme.

Um die wird Herr Hüms in dieser Aufgabe nicht herumkommen. Aber ganz ehrlich, es

gibt Schlimmeres.

Meine Visitenkarte wird heute ein Boot, weil ich das Boot früher mal besessen

habe. Und tatsächlich, der ehemalige Besitzer von vor 15 Jahren hat sich bei

mir gemeldet und hat es dann wieder zurückgekauft. Und das finde ich einfach

so eine tolle Geschichte und den will ich auch gerne mit der Jury teilen.

Christian will mit saftigem Mandelrührteig und Kokosbuttercreme in

die nächste Runde schippern. Mit an Bord eine Schokoknusperschicht und ein

exotischer Ananasfruchtspiegel.

Mal mit Boot, mal mit Botschaft.

Jede Torte hat etwas Besonderes.

Ich mache jetzt hier meine Ananas-Kokossahne. Da kommen

Ananasstücke rein.

Später wird das Ganze dann noch mit Ananassaft, Pina Colada und sowas

vermischt.

Ja, ich sag ja, lasst euch überraschen.

Bei Rahim erkennt Nonja nie so genau, woran er gerade arbeitet.

Erleuchte uns.

Ich mache heute mein Wohlfühloase.

Das mache ich, weil ich gerne in der Küche stehe.

Ich koche und vor allem, ich packe auch gerne.

Und ich würde gerne heute auch für die Jury mein Hobby, alles Musik im Garten

so packen.

Rahim verewigt seine kulinarische Passion mit Vanilleböden,

Frischkäsecreme und Beerenmixkonfitüre. Für den Crunch sorgen feine

Knusperschichten aus Waffelbruch und Schokolade.

Ob mit Physalis-Konfitüre oder mit Erdnussbutter, es gibt viele

Möglichkeiten, einer Creme den besonderen Kick zu verleihen.

Anja setzt auf eine Swiss-Meringue-Buttercreme.

Ich mache heute ein Karussell.

Weil ich es liebe, mit meinen Kindern und meinem Mann auf die Kirmes zu gehen.

Ich hatte mir vorgestellt, was ist das Erste, was man sieht und riecht, wenn

man auf die Kirmes kommt.

In Anjas antikem Karussell drehen sich buttrige Madeira-Böden, Lebkuchen

-Buttercreme und ein Apfelkompott. Für den stilechten Kirmes-Knusper-Effekt

sorgen gebrannte Mandeln.

Lebkuchen-Gewürz, viel lecker.

Doch es geht noch edler.

Ich habe gerade meine Champagnercreme fertig.

Hat wirklich nur so einen ganz leicht dezenten Champagnercharakter.

Vielleicht zu dezent?

Das riecht so schön nach Zitrone.

Hoffentlich bleibt das Aroma erhalten.

Und was dreht sich hier in der Maschine?

Ich mache heute mein süß-saures Knuspererlebnis. Und da steht eben eine

Trompete obendrauf, eine Klaviertastatur außenrum, weil das eben so meine

Ausbildung und mein Hobby quasi beinhaltet.

Christa plant eine Sinfonie aus Pistazienbiskuit, Vanille-Mascarpone

-Creme und frischen Himbeeren. Dazu karamellisierte Salzpistazien in

Rubischokolade.

Was kommt nach der Creme?

So, ich möchte jetzt mit dem Krokant weitermachen.

Und zwar möchte ich einen Mandel krokant machen. Da werde ich jetzt erstmal

Zucker einer Pfanne auflösen.

Eine Stunde ist vergangen, doch es knirscht noch nicht im Räderwerk. Dafür

cruncht und knuspert es an allen Ecken und Enden. Auf einen gewissen Biss

wollen die allermeisten Backenden in dieser Aufgabe nicht verzichten.

Also irgendwie läuft das Thermometer total komisch.

Was hast du denn?

Ich wollte gebrannte Mandeln machen und ich brauche ja 150 Grad.

Oh. Ja, aber das Thermometer zeigte die ganze Zeit 110 an.

Brennt.

Keine Ahnung, jetzt wird umgebaut.

Oh, gut. Nicht 50 Mal versuchen, jetzt Plan B.

Es werden jetzt geröstete Mandeln.

Zeit, die Böden aus den Öfen zu befreien.

Sind sie denn was geworden?

Punktlandung. Schön gleichmäßig.

In der richtigen Zeit hat alles bisher gut geklappt. Aber es heißt ja nichts.

Ich bin der Raiko. Ich experimentiere sehr gerne mit Geschmäckern und

Kreationen. Meine Geschmäcker werden euch umhauen.

Ich bin 44 Jahre alt und komme aus Waldfeucht.

Ich bin gelernter Friseurmeister, muss leider aber aus gesundheitlichen Gründen

aufgeben.

Heute bin ich Frührentner.

Die Teilnahme im großen Backen, ja, da geht ein Wunsch in Erfüllung.

In den vergangenen Jahren habe ich das große Backen mit meiner Oma gesehen, als

ich sie zu Hause bei mir gepflegt habe.

und habe ihr gesagt, vielleicht werde ich eines Tages da dabei sein.

Das kann sie jetzt leider nicht mehr erleben.

Hier in Waldfeucht lebe ich mit meinem Mann Daniel.

Wir sind jetzt mittlerweile seit neun Jahren verheiratet.

Raiko könnte gewinnen, weil Backen ist halt echt ein großes Hobby von ihm.

Ja, manche Dinge backt er halt zehnmal und dann verändert er da noch was, da

noch was.

Vom Aussehen her, bis es halt wirklich passt.

Das Besondere an meinen Backwerken ist, dass ich hier und da einfach immer noch

so dieses I-Tüpfelchen mit reinbringe, Geschmäcker leicht verändere,

ausprobiere, sodass es meins ist.

Nach dem Crunch kommt die Frucht. Mal Apfelkompott, mal Kirschen.

Jetzt mache ich die Kirschfüllung.

Dafür koche ich Kirschen auf mit ein bisschen Puddingpulver.

Dörte kocht Erdbeeren mit Zucker und Zitronensaft.

Raiko verfährt mit seiner Ananas ebenso.

Katharina verwendet Cassis-Püree und Waldbeeren.

Anjes Cassis-Spiegel ist bereit für die Springform.

Die Blaubeerkreme ist so weit, dass sie in den Beutel kann. Acht Lagen Gelatine

sind drin. Das heißt, wenn die jetzt auch noch so flüssig aussieht, die wird

schön schnittfest sein.

Liebe Kandidatinnen und Kandidaten, wenn eure Leidenschaft Torten sind, könntet

ihr als Visitenkarte auch eine Torte mit dem Thema Torte backen. Also fände ich

es jetzt lustig. Achso, nur noch zwei Stunden.

Okay.

Das kann gar nicht sein. Die Zeiten sind hier ganz andere.

Das ist irgendwie wie bei Alice im Wunderland. Irgendwie gehen die Zeiten

hier anders.

Diesem Gerücht müssen wir ganz schnell die Luft nehmen.

Beim großen Backen gelten alle Gesetze der Physik.

Wobei sowohl die Zeit als auch die Schwerkraft regelmäßig herausgefordert

werden.

Die Schablone habe ich mit einem Kumpel zusammen erstellt. Das ist mit 3D

gedrucktes Plastik.

Und das nehme ich sozusagen als Anhalt, wie groß mein Boot wird.

Dörte bestreicht ihren Boden mit Lemon Curd.

Rahim schichtet von außen nach innen.

Katharina ist schon ein Stockwerk weiter.

Alles vor den Augen des Experten.

Bist du da?

Ja. Das sieht spektakulär aus.

Ist das der Crunch? Das ist der Crunch. Was ist denn das? Das sind

karamellisierte salzige Epistazien, umhüllt mit Blumenchokolade und

drumherum nochmal gehackte Epistazien.

Darf ich probieren? Natürlich.

Das schmeckt schon ziemlich geil.

Sehr gut. Das freut mich.

Ich lasse es mal in Ruhe stapeln, aber der Crunch ist schon ziemlich gut.

Danke.

Lob vom Chef beflügelt ja immer. Am Ende will jede und jeder mit dieser Aufgabe

Christians und Enis Geschmäcker so gut wie möglich bedienen.

Schließlich entscheiden beide anhand ihrer Punktetabelle, wer in die nächste

Runde kommt.

Motivtortenkönigin Betty fällt diese Woche wegen Krankheit aus.

Die Fisalis und der Sanddorn ist sehr sauer und deshalb kommt jetzt so ein

bisschen Gransch dran mit viel Zucker, damit es nicht ganz so wahnsinnig sauer

ist.

Katharinas Tränke?

Milch. Ich denke, das neutralisiert das Ganze dann auch, weil es sind ja schon

sehr starke Geschmäcker da drin durch die Erdnuss und dann eben die Säure von

der Frucht.

Gibt's da was zu löffeln?

Guck mal, sieht das nicht schon schön aus? Das sieht saulecker aus.

Das sieht aus wie eine Riesenstulle, die ich jetzt so gerne nehmen möchte und

essen.

So langsam haben alle Torten die gewünschte Höhe erreicht.

Aber sind sie auch stabil?

Die

Niedrigstapler

unter den Backenden sind schon einen Schritt weiter.

Oder auch zwei Schritte.

Ich bin gerade hier im Schwimmbadbau tätig. Ihr dürft mich jetzt auch gern

Beckenbauer nennen.

Ich bin ja immer wieder völlig fasziniert, mit welcher Seelenruhe

unsere Kandidatinnen und Kandidaten ihre Torten hier verzieren. Sensationell.

Nun zum Pflichtteil von Dant. Mindestens bei einigen Modellierungen muss er

eingesetzt werden. Dabei kann einem die pastöse Zuckermasse den letzten Nerv

rauben, wenn sie sich weigert, die gewünschte Form anzunehmen.

Ihr Lieben, ich möchte ein bisschen 3D-Druck ausüben.

Ihr habt nur noch 60 Minuten.

Noch eine Stunde.

Okay, jetzt wird die Zeit knapp.

Jetzt nur nicht vor Nervosität zittern. Beim Eindecken mit Fondant sollten keine

Falten und Risse entstehen. Die bekommt man später kaum kaschiert.

Nina hat noch ganz andere Probleme.

Beim Einstreichen.

Das Ding, das ist knippelhart.

Ich krieg's auch nicht weichgerührt. Ich hab's versucht.

Keine Chance.

Also es ist noch nicht mal, weil die Torte so kalt ist, weißt du?

Meine Torte bricht an allen Ecken und Kanten, aber ich versuche jetzt noch

irgendwas zu retten, damit wir diesen Klumpen irgendwie eingedeckt bekommen.

Fondant ist beim Dekorieren nicht alles.

Die Hobbybäckerinnen und Bäcker dürfen sämtliche Materialien und

Oberflächentechniken einsetzen, mit denen sie gerne arbeiten.

Auch Stabilisierungselemente sind ausdrücklich erlaubt. Je origineller und

filigraner, desto besser.

Das wird jetzt hier eine Telefonzelle aus London, also die typischen roten

Telefonzellen. Und die sollen dann den englischen Teil meiner Familie dann

widerspiegeln.

In dieser Trompete stecken 500 Gramm Fondant.

Hast du Töne?

Also die Trompete zu modellieren, da habe ich wirklich ein paar Stunden

gebraucht, bis sie wieder was abgeändert.

Ganz zufrieden bin ich nun nicht, aber vielleicht kann ich jetzt noch ein

bisschen was ausdellen.

Ja, die Kandidatinnen und Kandidaten durften selbst vorgefertigte Deko

-Elemente mitbringen.

Doch das meiste entsteht jetzt.

Ich habe eine Form für den Absatz. Dann nehme ich die gleich raus.

Und für die Sohle habe ich auch eine Form. Und dann klebe ich die zusammen,

hier oben, einmal so.

Dann lasse ich das kurz aushärten.

Ihr Lieben, er hat noch 30 Minuten.

Oh nein.

Also knappes Ding, weil eigentlich braucht man schon ein, zwei Stunden, um

den richtig schön auszumodellieren.

Das hört man öfter. Und trotzdem kommen beim großen Backen auch nach noch so

kurzer Backzeit Kunstwerke heraus, über die man nur staunen kann.

Okay, man kann sie auch essen.

Manche Details sind unglaublich.

Mein Messer steht aus Damaststahl und dieser Stahl ist etwas besonders mit

seinem Motiv. Und ich versuche jetzt einfach drauf zu drücken, dass ich so

ein Muster drauf male.

Auch Anja ist detailverliebt.

Also die Pferde habe ich hergestellt, indem ich meine Pferdchen-Silikonform

habe, habe mit Fondant und ganz viel CMC gearbeitet, habe sie in die Form

gedrückt und habe sie trocknen lassen.

Es ist wie beim Karussellfahren.

Die Zeit vergeht so schnell.

Liebe Hobbybäcker und Hobbybäckerinnen, wahrscheinlich seid ihr jetzt so

vertieft in die Dekorationsarbeiten, dass ihr die Zeit vergesst.

Hier kommt eine Erinnerung, ihr habt nur noch zehn Minuten.

Oh, toll.

Noch zehn Minuten, ich hau jetzt hier so rein.

Bitte nur im übertragenen Sinne. Es wäre so schade um die schöne Torte.

Ins Schwitzen kommen gerade alle.

Kaschieren oder blamieren.

Äh, das funktioniert nicht.

Mensch, jetzt bleib doch bitte dran, verdammt nochmal.

Ihr Lieben, vor lauter Konzentration, nicht vergessen, ihr habt nur noch zwei

Minuten.

Ich bin fix und fertig und ähm...

Ich suche jetzt alles noch zusammenzulegen, dass ich hier noch ein

Deko habe.

So, eure Visitenkarten sollten stehen. Ihr habt nur noch wenige Sekunden.

Zehn.

Neun. Ich habe die Unterkante nicht richtig geguckt. Acht. Geben wir nochmal

zwei Minuten.

Sieben.

Sechs.

Fünf.

Vier.

Drei.

Zwei.

Eins. Und Stopp. Hände weg vom Gebäck.

Bitte knuddeln, bitte knuddeln.

Ich habe meine Torte genau so geschafft, wie ich mir vorgestellt habe. In diesen

vier Stunden, das war echt heftig, aber ich habe es geschafft.

Ich habe was stehen.

Das ist nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe. Natürlich nicht und es

gefällt mir auch nicht, aber gut.

Das Schwimmbad steht, es läuft kein Wasser raus.

Der Schwimmlehrer ist drin. Und ob ich absauf heute? Schauen wir mal.

Was die Zukunft der Visitenkarte ist, dann verzichte ich gerne auf eine E-Mail

-Signatur. Und für Sie zu Hause noch ein kleiner Tipp. Nach der Sendung

veröffentlichen wir immer auf unseren Kanälen in den sozialen Netzwerken den

Punktestand der Kandidaten. Folgen Sie einfach etwas große Backen.

Und wir starten jetzt hier mit der Verkostung. Ich switche jetzt von der

Moderatorin zur Jurorin.

Wir legen gleich los. Christian, bist du bereit?

Ich bin bereit.

Und los geht's bei Christian.

Meine Visitenkarte ist mein Boot, was ich mal früher besessen habe.

Sie heißt Linessa, ist nach dem Namen meiner Töchter getauft worden.

Was mir auffällt, es ist jetzt ein kleines bisschen unproportional. Aber

ich finde es ganz toll, du hast nämlich einen Trick angewendet.

Hier unten überall, da war es ganz schön faltig, weil es natürlich eine konische

Form ist.

Und da hast du nochmal Wellen rumgelegt.

Sicherlich hat dein Boot die ein oder andere Delle.

Allerdings, und das ist hervorzuheben, du hast geschnitzt. Also es ist ein 3D

-Motiv, das ist vom Schwierigkeitsgrad her nochmal ein bisschen höher

einzuschätzen. Aber jetzt kommt immer der schönste Anteil. Jetzt dürfen wir

nämlich verkosten. Das heißt, ich schneide jetzt mal an. Sehr gerne, gönnt

ihr euch.

Der Anschnitt, der sieht unheimlich köstlich und lecker aus. Das ist hier

drin wirklich brutal exakt. Ananas kann man sofort erkennen, die einzelnen

Schichten. Also vom Aufbau der Torte, was das Innenleben angeht, hervorragende

Arbeit. Vielen Dank.

Diese Buttercreme ist wirklich so zart, du hast die Butter so gut aufgeschlagen.

Die geht wirklich runter wie so ein Hau.

Also ein ganz toller Geschmack. Wenn man das von oben nach unten isst, sind die

anderen Proportionen, vor allem dieser Crunch und der Boden, ganz, ganz

wichtig, um dieses fettige Gefühl von der Buttercreme so ein bisschen

abzufedern. Und das ist dir wirklich super schön gelungen. Also das war schon

ein fulminanter Start. Also vielen lieben Dank. Danke schön.

Meine gebackene Visitenkarte ist eine Vierländer-Torte.

Sie beschreibt meine Herkunft oder die Länder in unserer Familie.

Mein Papa ist Italiener, meine Mama ist Polin. Ich selber bin in Deutschland

geboren und aufgewachsen und meine Halbgeschwister sind Engländer.

Ich habe gesehen, du hast sie wahnsinnig glatt eingestrichen. Das hat mich echt

beeindruckt. Man sieht so ein bisschen den Puder, als du das wahrscheinlich

glatt ausgewalzt hast, das Fondant.

Ansonsten, besonders hier sieht man es, da geht es so ein bisschen auseinander.

Da hätte man vielleicht das zwischensetzen können.

Also Betty hätte jetzt wahrscheinlich einen besseren Rat parat. Die

Fingerabdrücke kann man dadurch verhindern, indem man diese

Arbeitsfläche nicht mit Puder macht, sondern mit Fett. Also das ist so das i

-Tüpfelchen. Ansonsten bin ich hellauf begeistert.

Es ist so was von akkurat gearbeitet. Man sieht die einzelnen Schichten. Und

was Tolles ist das Rot, was einen gleich anleuchtet. Und ich sehe schon hier den

Crunch von den Erdnüssen.

Und ich muss sagen, das ist ein sehr, sehr schönes Farbspiel.

Holla die Waldfee.

Also es ist wirklich der Hammer, weil du hast dieses Spiel zwischen sauer,

salzig, süß.

Der Gaumen ist verzückt. Klar, die Creme ist natürlich allgegenwärtig. Allerdings

hast du es wunderschön mit den ganzen anderen Aromen, mit diesen

karamellisierten Nüssen, gleichzeitig dann natürlich auch mit diesem

Beerengelee. Hast du das wunderbar ummalt. Also das heißt, von oben nach

unten ist es ein absolutes Highlight, diesen Kuchen zu essen.

Vielen lieben Dank. Dankeschön. Danke euch.

Ich wühle gerne im Garten rum, mag Blumen total und die Schnecke am Rand

darf natürlich nicht fehlen. Was mir besonders gut gefällt, ist die

Marmorierung von dieser Holzstruktur. Das ist sehr, sehr natürlich. Und was

ich super finde, hoffentlich sage ich nichts Falsches, aber ich denke, das

sind Zucchinis wahrscheinlich.

Ja, natürlich.

Versteckt sich ja auch im Kuchen. Wollte ich gerade sagen.

Von außen das symbolisiert und den Geschmack dann rein. Das ist für mich

ein Highlight.

Also das ist ganz, ganz toll gemacht und ich bin gespannt, wie es drinnen

aussieht. Danke.

Der Anschnitt ist natürlich wild, ganz klar, aber das ist so bei einem

Blumenbeet. Ich freue mich auf so Kosten.

Man darf normalerweise nicht mit vollem Mund sprechen, aber das Ding ist schon

ziemlich gut.

Ich finde, durch die Zucchini in dem Boden ist der Teig wahnsinnig saftig.

Und mit der Creme da drin ist es so ein ganz frischer Geschmack.

Es reicht an Kirschen vollkommen, vor allen Dingen, weil sie noch ganz sind,

hast du sie dann wirklich eine ganze Zeit lang auch im Mund.

Also es macht Spaß, diesen Kuchen zu essen.

Dankeschön, danke.

Diese Truhe, diese Kiste stammt noch von meinen Großeltern. Die haben die früher

einmal aus dem Sudetenland mitgebracht. Ich habe sie oben auf dem Kornspeicher

gefunden und sie hat mich mein ganzes Leben lang begleitet.

Also die ist ganz toll gearbeitet, die Truhe. Du hast unten auch einen sehr

schönen Rand, der ist überall richtig sauber gearbeitet.

Von außen ist es wirklich ein knaller Ding.

Ich kann nur so viel dazu sagen.

Optisch 100 von 100 möglichen Punkten.

Der Anschnitt ist super.

Also die Zitrone ist die ganze Zeit da. Das Fruchtgelee, es ist auf jeden Fall

merkbar. Die Böden, hervorragend. Ich dachte erst, die Erdbeeren wären zu

wenig, weil das nur so ein schmaler Streifen ist. Aber es passt genau.

Vielen lieben Dank.

Dankeschön.

Ich habe mich in den letzten Jahren damit beschäftigt, Kindern, Menschen,

die nicht schwimmen können, das Schwimmen beizubringen, weil ich halt

einfach finde, dass das sehr, sehr wichtig ist.

Wenn man die Torte sieht, denkt man sofort an Wasser. Also ich gucke rauf

und sehe ein Schwimmbad und denke, oh.

Und es wackelt sogar noch.

Ja, das war dein Plan, oder?

Es ist wirklich faszinierend. Christian schneidet und es sieht wirklich aus, als

gleitet er durch Wasser, weil es sich mit bewegt.

Super gemacht.

Ist so ein bisschen wie bei Pizza, muss man sagen.

Die ziehen sich die Fäden.

Also es ist ein toller Anschnitt, wenn man das Wasser wegkrasst.

Du hast immer wieder auch diesen Biss von der Ananas. Du hast obendrauf diese

wirklich super leichte Creme. Also es ist wirklich ein Traum, die Creme

obendrauf zu essen, dann mit dem Fruchtkompott.

Wenn ich Kritik üben wollte, dann beim nächsten Mal den Boden noch einmal

halbieren. Weil du hast sehr viel Teig unten drunter und dadurch wirkt es dann

ein ganz klein wenig trockener. Und hast du da auch noch so Kokosstückchen oder

irgendwas drin?

Weil die schmecke ich nämlich in der Sahne. Da beißt man dann auch nochmal

rauf. Das ist ganz, ganz toll.

Vielen lieben Dank. Sehr lecker. Danke.

Es ist eine turbulente Torte heute geworden.

Die spiegelt meine Fliegerei wieder.

Und mein Mann und ich, wir sind absolute Florida-Fans.

Deshalb der Flamingo.

Und ich bin absoluter High-Heel-Liebhaber. Und so turbulent,

wie er da steht, so bin auch ich.

Sie ist ein bisschen beulich, aber so ganz rund und exakt ist die Welt ja auch

nicht. Die Erdkugel ist ja auch ein bisschen beulich.

Du hast, das kann ich nämlich hinter den Blaubeeren sehen, du hast unheimlich

gerade unten eingedeckt. Also das hättest du gar nicht verstecken müssen

hinter den Bärchen hier.

Ich vermute einfach mal, die Temperaturen und das Geliermittel hat

nicht ausgereicht, weil das ist natürlich dann klar. Die Torte setzt

sich, dadurch kriegt sie diesen Bauch und sieht dann nicht mehr so wahnsinnig

akkurat aus. Aber jetzt schneiden wir mal an, oder?

Es ist ein schönes Bild. Es ist ein schönes Bild, aber was man super sofort

erkennen kann, es ist zu üppig gefüllt. Umso mehr Schicht du da drin hast, die

vielleicht dann tatsächlich die Stabilität nicht hält, wie hier jetzt

zum Beispiel diese Heidelbeerschicht, umso mehr drückt es dann nach außen.

Also beim nächsten Mal einfach die Schicht ein bisschen feiner machen, dann

bleibt die Torte auch messergerade.

Sie schmeckt wahnsinnig lecker, ist eine ganz frische Torte.

Was für mich ein kleines bisschen untergeht, ist der Champagner. Ja,

definitiv. Genial, ist sehr mandelkrokant. Die Böden sind ein Traum,

die Heidelbeerkräme ist ein Traum. Auch die Konsistenz von dieser

Champagnercreme, auch sehr, sehr gut. Allerdings geht der Champagner unter.

Da muss man beim nächsten Mal noch ein bisschen mehr den Champagner

ausarbeiten.

Vielen lieben Dank.

Danke.

Ich habe euch heute mein Karussell mitgebracht und zwar deswegen, weil ich

so gerne mit meinem Mann und meinen Kindern auf die Kirmes gehe und am

liebsten die antiken Karusselle sehe.

Und ich hoffe, die Torte gefällt euch. Du hast definitiv mit Abstand das

sportlichste Programm gehabt. Man sieht natürlich auch bei dir einige

Kampfstellen. Man sieht hier oben zum Beispiel so ein ganz klein wenig, wie

die Boudüre, die du hier außen rum gemacht hast, so ein bisschen sich

setzt. Sie sieht putzig aus, die Torte, aber es wäre eher sowas gewesen für

sechs Stunden.

Man kann die Schichten gut erkennen.

Ich hoffe, es schmeckt dann auch so. Ja.

Du hast ja gesagt, du hast da die Mandeln drin.

Und die habe ich gar nicht so geschmeckt.

Das, was du beim nächsten Mal auf jeden Fall besser ausarbeiten könntest, der

Mandelcrunch geht komplett unter.

Der Fehler war, dass es so fein war, dann hast du nicht mehr diese Textur von

dem Crunch.

Und die gebrannten Mandeln, die gehören definitiv mit zur Kirmes.

Und von mir aus könnt ihr auch ruhig noch mehr Lebkuchenwürz rein.

Dankeschön. Vielen lieben Dank.

Meine größte Leidenschaft befindet sich in der Küche. Ich koche und vor allem

ich back gerne.

Ich hoffe, dass es euch schmeckt.

Also ich bin total begeistert. Ich bin ein bisschen sprachlos, weil das ist so

eine Torte, das sieht man sonst im Finale.

Du hast wirklich wahnsinnig glatt eingedeckt. Also ich bin beeindruckt.

Ich muss noch auf etwas hinweisen, und zwar die Marmorierung von diesem

japanischen Messer. So sieht tatsächlich ein japanisches Messer aus, weil es

wirklich Handarbeit ist.

Geile Arbeit.

Lass es euch schmecken.

Du hast hier wahnsinnig ordentlich gearbeitet. Die Böden sehen auch

wahnsinnig lecker saftig aus.

Also wirklich sehr, sehr gute Arbeit.

Es ist so ganz frisch.

Und was toll ist, ist dann diese Waffelplatte, die du da drin hast. Also

es ist wirklich ein Gedicht.

Man hat immer wieder diese Beerenkomponente. Dadurch kommt die

Säure. Der Crunch ist natürlich phänomenal. Die Böden sind super schön

gebacken. Sie sind luftig.

Von außen und von innen, würde ich sagen, ist das Ding wirklich richtig

geil geworden.

Dankeschön. Vielen lieben Dank. Danke, euch auch.

Die Musik spielt bei mir im Leben eine große Rolle. Ich bin eben auch in

Blasmusik, darum habe ich euch oben drauf eine Trompete modelliert.

Untenrum die Klavier-Tastatur.

Die Torte ist unten auch wahnsinnig schön eingeschlagen. Also die ist

richtig glatt abgeschnitten unten. Man sieht keine Finger.

Was soll man sagen? Die Torte ist perfekt.

Ich muss sagen, von außen ist die Torte auf jeden Fall hui.

Vom Stapeln und vom Aufbau der Torte her hervorragend.

Es ist einfach perfekt.

Man kann gar nichts besser machen. Also das ist im Mund ein kleines Feuerwerk.

Ja, was soll ich sagen?

Es passt. Es ist wirklich Aufbau, außen, innen. Es ist ein absoluter Traum.

Vielen lieben Dank, dass ihr das essen durft. Danke.

Das ist Wellness mit Meeresbrise. Heute ein bisschen Seegang.

Ja, und das ist halt, ich arbeite im Wellnessbereich und komme von der Küste.

Alleine die Marmorierung von deinem Fondant ist hervorragend gelungen. Ich

bin aufs Innenleben gespannt.

Oh, ich auch.

Es lacht einen an.

Und es duftet. Ja, richtig krass.

Dieses intensive Aroma, das ist dir wirklich so wunderschön gelungen. Die

Böden sind ein absoluter Traum. Sie sind nicht nur farblich intensiv, sondern sie

sind auch super saftig. Einen kleinen Kritikpunkt habe ich allerdings schon.

Du hast ja einen Walnusscrunch gemacht, oder habe ich den vergessen?

Wenig. Genau, das ist das Stichwort.

Wenig. Es ist einfach zu wenig. Also wenn da von denen jetzt noch mehr drin

gewesen wäre, wäre es für mich auch gut gewesen.

Vielen lieben Dank.

Dankeschön. Danke.

Das war eine richtig tolle Verkostung. Allerdings muss ich jetzt leider auch

das übernehmen, was Betty ja sonst auch macht. Und zwar stehen zwei

Entscheidungen an. In der nächsten Woche dürfen ja nur neun von euch

weiterbacken. Deshalb müssen wir uns jetzt gleich beraten. Wer muss uns

leider verlassen? Und es gibt noch eine Entscheidung. Wer darf in der nächsten

Woche die rote Schürze tragen?

Da müsst ihr euch jetzt kurz gedulden.

Extrem eng, schon in der ersten Runde. Ist es möglich, Betty nochmal anzurufen?

Ich glaube, ich bin im Mittelfeld und vielleicht nochmal davon gekommen.

Ganz ehrlich, ich habe so da gestanden, da habe ich so gezittert.

In der ersten Sendung die rote Schürze zu bekommen, wäre natürlich einfach

mega. Ich bin wirklich angespannt und es geht dann um die

Heimreise.

Dann rechnen wir mal alles zusammen und dann hoffe ich, dass wir ein eindeutiges

Ergebnis haben.

Die ersten Entscheidungen in unserer Jubiläumsstaffel sind gefallen.

Mit stolzen 54 Punkten geht unsere rote Schürze

an...

Stefanie!

Glückwunsch!

Eine mega Ehre, jetzt in der Jubiläumsstaffel die erste rote Schürze

zu tragen. Ich freue mich total.

Ihr habt alle wirklich hier zum Einstand in unserem Feld wirklich ein Top-Niveau

abgeliefert. Aber dennoch müssen wir uns leider von einem oder einer von euch

verabschieden.

Anja und Christian, kommt ihr bitte beide nach vorne.

Vor der letzten Aufgabe warst du das Schlusslicht, Christian, mit 25 Punkten.

Anja, du warst nur einen Punkt besser.

Ihr seid beide mit euren Visitenkarten ein hohes Risiko eingegangen.

Christian, du warst der Einzige, der geschnitzt hat.

Anja, du hast definitiv das sportlichste Programm gehabt.

Aber Risiko allein zahlt sich nicht immer aus.

Mit 37 Punkten muss uns heute leider Gottes verlassen

Anja.

Ich hoffe, du bleibst dem Backen treu. Klar. Es hat uns unglaublich viel Spaß

gemacht, dir über die Schulter zu schauen beim Backen. Vielen lieben Dank.

Ich hätte nicht damit gerechnet. Ich dachte, okay, ich komme vielleicht

glimpflich noch davon.

Aber ich bin froh, hier gewesen sein zu dürfen und freue mich jetzt auf zu

Hause.

Das war erst der Anfang unserer Jubel- und Jubiläumsstaffel. Und jetzt muss ich

ein bisschen leiser reden, damit ich die Überraschung nicht verderbe. Denn in der

nächsten Woche erwarten wir hier einen Stargast, der so flinke Finger hat, dass

den Kandidatinnen und Kandidaten das Hören und Sehen vergeht. Aber nicht das

Backen. Ich hoffe, Sie sind dabei nächsten Sonntag hier in Sat.1. Tschüss.

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