All language subtitles for Das große Backen - S09E08 Folge 8 Das weihnachtliche Finale

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Original subtitles

Hallo liebe Fans der süßen und sahnigen Unterhaltung. Seit acht Wochen suchen

wir hier Deutschlands besten Hobbybäcker oder Deutschlands beste Hobbybäckerin

2021.

Und heute wird dieser Titel vergeben. Drei Finalisten haben wir. Julia, Hannes

und Ramona.

Und drei Aufgaben warten noch auf sie. Diese sind sehr anspruchsvoll, sehr

lecker und sehr weihnachtlich. Denn so soll es sein im Finale von Deutschlands

größter Tortenshow. Hier ist das große Backen.

Es ist die aufregendste Zeit, die sich ein Backender nur vorstellen kann.

Doch heute geht sie zu Ende.

Die größte Backshow der Welt feiert ihr Finale.

Der Höhepunkt einer besonders heißen Staffel.

Man darf backen, man darf zeigen, was man kann. Darauf freue ich mich so sehr,

hier zu stehen. Das ist halt wirklich so ein kleiner Traum.

Vor sieben Wochen stellten sich fünf Kandidatinnen und fünf Kandidaten der

Herausforderung.

Rühren, rühren, schneller rühren. So schnell habe ich noch nie gerührt.

Das wird ein sehr schokoladiger Teig. Leute,

heute machen wir keine Diät.

Dafür eine Weltreise.

Was machst du?

Afrika. Stark.

Die Kobra.

Wirklich zubeißen dürfen andere.

Es ist wirklich eine wahre Freude und ein Genuss, diesen Kuchen zu essen.

Geschmacklich ist das Ding für mich eine Eins.

Da kann was ganz Großes irgendwann draus werden.

Mit dieser Roulade stelle ich dich auf der Stelle ein. Schlicht, edel und

elegant. Ich bin hellauf begeistert.

Es gab Torten, die Geschichten erzählen.

Vergängliche Kunst, an die man sich jedoch für immer erinnern wird.

Gebäcke der Superlative.

Patisserie in Perfektion.

Nur, wer wird Deutschlands beste Hobbybäckerin oder bester Hobbybäcker

2021?

Das ist scheiße. Perfekt sieht anders aus.

Das wird nichts mehr.

Endstreich ist eigentlich welche von mir. Von A bis Z alles falsch.

Oh nein, oh nein, mein Teig ist gerissen.

Super, ein Ding auf meinen Schuh.

Stresslöffel, eine Million.

Das kannst du nicht mehr retten.

Ach, ist das spannend.

Und ich wusste, dass es am Ende so sein wird.

Der ist definitiv nicht durch. Es kommt nur darauf an, wer macht einen Fehler zu

viel. Der ist ja unten noch roh. Hier darf man das halt einfach nicht.

Denn jede Woche muss eine oder einer gehen.

Daher müssen wir uns heute leider verabschieden von Tobias.

Franz.

Jenny.

Franzi.

Lilia. Daniel.

Fares.

Zwei Finalistinnen und ein Finalist haben alle Herausforderungen gemeistert.

Ich bin überwältigt, dass ich im Finale stehe, die beste Hobbybäckerin

Deutschlands 2021 zu werden. Das ist ungefähr die Auszeichnung, die man sich

nur vorstellen kann.

Der Cupcake ist nur noch...

Zwei Mädels entfernt. Meine Motivation ist da. Ich möchte das Ding mit nach

Hause nehmen.

Es wird hammerhart, es wird schwer. Alle machen ihr Bestes und der Beste gewinnt

am Ende.

Nur eine oder einer darf sich über den goldenen Cupcake, 10.000 Euro und ein

eigenes Backbuch freuen.

Wir haben das Finalmotto Weihnachten und Weihnachten bedeutet für mich mit der

Familie zusammenspeisen. Ich glaube, das ist für jeden einfach das Fest der

Familie.

Das verbinde ich mit Minzpeisen, Christstollen, Panettone, Plätzchen.

Weihnachten ist einfach toll.

Aber es geht an die Substanz.

Behutsames Stürzen. Christian wird mich umbringen, wenn er das sieht.

Ach, scheiße.

Ich habe es falsch gemacht, siehst du. Das ist jetzt verunst.

Okay, es ist gelaufen für mich.

Ich will es einfach nur überleben und dass es am Ende gut wird.

Und was auch immer danach kommt, das werden wir dann sehen.

Es wird auffallen, dass er gerissen ist, aber ich kann es nicht ändern.

Wer hat die Nase vorn?

Ich denke tatsächlich, dass die beiden Mädels die größte Chance auf den Sieg

haben. Ich warte auf meinen kleinen goldenen Cupcake.

Aber ich streng mich an. Lasst mich das rocken.

Hannes, Ramona und Julia sind bereit für ihre größte Aufgabe.

Sie sind bereit für das Finale. Und sie werden es uns beweisen.

Jetzt.

Hallo ihr drei, ihr habt es geschafft ins Finale von Das Große Backen 2021.

Und Julia, du bist unsere letzte Bäckerin der Woche, du trägst die rote

Schürze. Du hast einen kleinen Favoritenbonus, aber Obacht, die Stunde

der Wahrheit.

Schlägt erst noch.

Fest steht auf jeden Fall, dass einer von euch Deutschlands bester Hobbybäcker

oder Deutschlands beste Hobbybäckerin 2021 wird. Zum Titel gibt es natürlich

den goldenen Cupcake, 10.000 Euro und das eigene Backbuch.

Und jetzt begrüßt mit mir die zwei Menschen, von denen wirklich alles

abhängt. Hier ist eure Jury. Motiv-Tortenkönigin Bettina Schliephake

-Burchard und Monsieur le Patissier Christian Hüms.

Hallo ihr zwei.

Die finale Folge von Das große Backen wird so ablaufen.

Die ersten zwei Aufgaben erledigt ihr noch zu dritt.

Nach der zweiten Aufgabe verkünden dann Betty und Christian, welche zwei

Hobbybäcker oder Hobbybäckerinnen gegeneinander antreten, die finale Torte

backen und den Titel unter sich ausmachen.

Heute kommt ja alles zusammen.

Finale, das Ende unserer Weltreise und...

Und ich glaube, der Sweet Christmas Table, den ihr heute bestücken werdet,

der wird die weihnachtlichste Kuchentafel in der Geschichte des großen

Backens. Die ersten Gebäcke für diese Tafel entstehen schon in Aufgabe Nummer

1. Und wir bleiben international.

Denn die Aufgabe lautet, weihnachtliche Kuchen aus aller Welt.

Ich warne euch vor, Plätzchen sind keine Kuchen.

Liebe Jury, was erwartet ihr denn da?

Eigentlich nicht viel. Ihr sollt uns nur einen traditionellen Kuchen oder Gebäck

aus einem anderen Land perfekt in Optik und Geschmack umsetzen.

Stiefel ausdekoriert und präsentiert.

Packt uns zwei identische Kuchen. Der eine ist für die Vorkostung und der

andere nachher für den Sweet Christmas Table.

Denn da kommen diese Woche alle eure Gebäcke letztendlich drauf.

Wir beginnen mit Aufgabe 1 und für die habt ihr zwei Stunden Zeit. Und die

starten wie immer auf mein Kommando.

Auf die Plätzchen, fertig, backt! Die Hobbybäckerinnen und der

Hobbybäcker haben die Wahl.

Zwei große Kuchen oder mehrere Exemplare eines kleineren Gebäcks.

Ich bin unheimlich aufgeregt, aber ich freue mich total darauf, weil

Weihnachten ist einfach toll.

Das erinnert einen an Familie.

An Geselligkeit, gutes Essen und das versuche ich hier ein schönes Gebäck

gleich mal zu präsentieren.

Internationalität ist Pflicht. Bei mir gibt es heute den traditionellen Plum

-Pudding, der kommt aus Großbritannien.

Ich war in London und da gab es einen Plum-Pudding, den ich probieren konnte

oder durfte und der hat so gut geschmeckt, dass ich sofort wusste, den

möchte ich heute der Jury präsentieren.

Ramona verarbeitet große Mengen.

Ich backe heute meinen Teig doppelt, also auf zwei Maschinen aufgeteilt, weil

ich recht viel Mehl habe und eine Maschine das dann nicht schaffen würde.

Deswegen muss ich heute noch Vollgas geben.

Ich werde jetzt als erstes schon mal meinen Brandy zusammen mit den

gestückelten Datteln in der Pfanne kurz aufkochen und währenddessen kümmere ich

mich um die restlichen Zutaten.

Hannes setzt mit seinem Plum-Pudding auf einen Rührteig mit Äpfeln, Datteln,

Honig und Gewürzen. Darauf Brandy-Karamellsoße und ein Walnuss

-Zuckernest.

Julia und

Ramona setzen auf Hefeteig.

Ich mache ja Mini-Pandori und das ist ja so gelblich, dieser Teig, sag ich mal,

dieser Kuchen und das kommt vom Eigelb.

Bei Julia gibt es italienische Pandori. Das Hefegebäck befüllt sie mit Zimt,

Mascarpone-Creme, Eierlikör und Schokolade.

Orangen- und Zitronenabrieb sorgen für Stollenhaftigkeit.

Ich bereite jetzt gerade für die Küchenmaschine die Butter, den braunen

Zucker, den Honig und die Vanille und den Abrieb von zwei Zitronen vor. Das

wird jetzt cremig aufgeschlagen mit einem Schneebesenaufsatz diesmal.

Ab sofort läuft mindestens eine Küchenmaschine pro Kandidatin oder

Kandidat auf Hochkuchen.

Stellenweise sind es sogar zwei.

Neben meinem Hefeteig mache ich noch einen Mürbteig, weil ich kleine

Sternchen auf mein Hefeteiggebäck legen will. In ihrem rustikalen Hefegebäck aus

der Slowakei verarbeitet Ramona vier verschiedene Füllungen. Auf Pflaumenmus

folgen gemahlene Walnüsse, Mohn und eine Quarkmasse mit Rumrosinen.

Auch Julia sieht Sterne.

Ich packe das in diese, ich nenne es jetzt mal so eine Art Sternform. Dann

werde ich die so versetzt wie so einen Tannenbaum anrichten.

Und ich mache ihn mit Füllung. Das ist jetzt nicht so typisch.

Im Stress kann man schon mal etwas mehr abwiegen.

Ja, meine Gedanken heute sind, dass ich zeitlich sehr im Druck bin.

Ich hoffe, dass ich alles schaffe.

Hefeteig muss seine Zeit gehen und ich habe ein bisschen Angst, dass mir die

Kühlzeit nach hinten ausgeht. Sie geht nicht aus.

Betty bleibt ganz nah dran.

Es riecht nach Alkohol. Hm, Brandy. Wo kommt der Brandy dazu?

Der Brandy kommt hier mit rein, also in meine Lamm-Pudding-Füllung. Ah.

Und dann noch in die Karamellsoße.

Very British.

Very traditional.

Yes. Sehr prunkvoll wird's.

Ich hoffe.

Den Hefeteig noch einmal kneten, dann hat er Ruhe.

Ich lasse meinen Hefeteig jetzt circa 25 bis 30 Minuten gehen und dann kann ich

gleich starten.

Am besten geht der Hefeteig an einem warmen Ort, wie im angeheizten Ofen zum

Beispiel.

Ich schäle jetzt meine Äpfel. Die werden dann nämlich zum Schluss mit dem Mousse,

was ich dann erzeugen werde, unter den Teig gehoben.

Ramona mischt Milch mit Walnüssen und Semmelbröseln.

Julia beginnt mit ihrer Zimtcreme.

Ich bereite jetzt schon mal meine Füllung vor. Und die kann ich ruhig

jetzt schon machen, weil danach bleibt sie einfach im Kühlschrank, dass ich sie

nachher nur noch aufdressiere, wenn die Pandori gebacken sind.

Und schon ist eine halbe Stunde um.

Ramonas Schüsselinhalt sieht nach Porridge aus.

Und sie ist nicht die einzige, die beim Backen für Frühstücksassoziationen

sorgt.

Also der Teig ist jetzt fertig.

Das Besondere ist, dass das Gebäck in eine Art Müsli-Schale kommt.

Und das muss 60 Minuten in den Ofen. Und wichtig ist, dass es nach einer halben

Stunde mit Alufolie abgedeckt werden muss.

Weil durch den braunen Zucker sonst die Gefahr besteht, dass es zu sehr

karamellisiert. Und dann brennt es nachher. Und dann hat man nachher ganz

viele Bitterstoffe. Und das möchte Juri natürlich nicht antun.

Das sollte man auch nicht, wenn man das Finale gewinnen will.

Wir haben gehört, hier gibt es Eierlikör.

Möchtet ihr mal?

Selbstgemachter. Selbstgemachter, ja. Aber meine Mama muss sich zugeben. Sie

hat ihn mir gemacht.

Also bei Eierlikör kennen wir ja nichts, ne?

Traditionell der Kuchen immer mit Eierlikör bei euch? Nein, das ist jetzt

abgewandelt.

Mal her.

Aufs Finale. Aufs Finale, genau. Auf Weihnachten.

Skål.

Feliz Navidad.

Feliz Navidad.

So wenig ist nicht drin, oder?

Der ist sehr gut.

Ich würde auf die Flasche aufpassen.

Es soll ja schon vorgekommen sein, dass hier Eierlikörflaschen verschwunden

sind. Wenn die Gläser denn leer sind.

Doch nicht nur Likör weckt begehrliche Blicke.

Also mit den Schuhen stellst du ja jeden in Schatten.

Weihnachten. Brauchst du auch.

Nee, das ist mir zu viel Bling Bling.

Das nennt man wohl um die Wette strahlen.

Ganz geblendet sind die Kandidatinnen und der Kandidat auch von den Teigen.

Es sieht gut aus. Die Puddings gehen schön hoch durch das Backpulver und das

Natron als Triebmittel.

Und dann gucke ich mal, wenn sie die Stäbchenprobe bestehen, sind sie fertig.

Julias Teig sollte eigentlich eine Stunde gehen.

Ramonas 30 Minuten.

Darf ich dich fragen?

Ja.

Geht mal hoch.

Ich würde ihm vielleicht noch fünf Minuten geben.

Er ist sehr, sehr weich.

Er braucht nachher noch ein bisschen Mehl, aber er geht schon langsam.

Ich glaube, jetzt fallen Ramona ein paar Steine vom Herzen, weil das ist immer so

die größte Gefahr bei der Hefe.

Funktioniert das mit dem Hefeteig, kriegt er Volumen, aber der sieht sehr,

sehr gut aus.

Ich bereite jetzt alles für meinen Brandy-Karamell vor. Dafür habe ich

jetzt hier die Sahne zusammen mit dem Brandy schon vermischt.

Und gebe da jetzt noch den Saft von zwei Zitronen dazu.

Für die gewisse Säure.

Jetzt sind die Hefeteige bereit für die Weiterverarbeitung.

Also ich finde, der Teig fühlt sich gut an.

Der ist schön geschmeidig, aufgegangen.

Aufgehen sollten auch die Konzepte der Backenden.

Bestenfalls bis zum Ende der Backzeit.

Ihr Lieben, macht auf die Tür, das Tor macht weit, es ist jetzt schon die halbe

Zeit rum.

Ja, Halbzeit, eine Stunde habt ihr noch.

Ach du Gott.

Ich habe schon viel gemacht, aber nach hinten raus wird es ganz sicher eng

werden. Und ich hoffe einfach, dass es so durchkühlt, dass ich ihn dann auch

schneiden kann.

Ich warte jetzt darauf, dass meine Zucker-Wasser-Mischung auf 165 Grad

aufkocht, damit ich dann mein Sahne-, Brandy- und Zitronengemisch dazugeben

kann und meine Soße habe.

Meine erste Schicht ist ein Pflaumenmus.

Die Schichten sollen alle schön zu sehen sein, aber auch alle sehr dünn

gearbeitet werden.

Hannes rührt seine Zucker-Wasser-Mischung schnell mit

seiner Sahne-Brandy-Mixtur zu einer glatten Soße.

Während Julia ihren Teig in die Formen gibt und Ramona schon die nächste

Teigschicht ausrollt.

Und was machen die Puddings?

Sie haben oben schon eine schöne Farbe durch den braunen Zucker. Ich werde die

beiden Puddings jetzt rausnehmen und abdecken. Und dann kommt sie nochmal für

mindestens 10 bis 30 Minuten in den Ofen.

Zur gleichen Zeit bei Ramona.

Na, was macht denn hier der Teig?

Alle Füllungen kommen vorm Backen rein.

Und dann hoffe ich natürlich, dass er auch in der Zeit schön durchbackt, weil

es sind ja sehr flüssige Füllungen.

Ich muss aber schauen, wie ich mit der Zeit hinkomme. Ich lasse dich in Ruhe,

wenn ich das schon höre. Danke.

Für Konzentration hat die Jury größtes Verständnis.

Schließlich werden nach der Verkostung alle Gebäcke bewertet mit bis zu 20

Punkten. Wer die wenigsten Punkte hat, muss nach Aufgabe 2 das Backzelt

verlassen.

Vielleicht mache ich einfach noch so eine Orangen-Karamell-Soße.

Ich gucke, ob es was wird. Wenn nicht, dann werde ich sie nicht servieren.

Hannes beginnt mit seinem Extra, dem Karamellnest.

Ich finde es jetzt natürlich schwer, jetzt habe ich natürlich braunen Zucker

genommen. Und bei dem weißen kann man ja sehen, wenn er so eine Bernsteinfarbe

annimmt, aber das hat er ja jetzt schon, deswegen ist das gerade ein bisschen

schwierig für mich.

Ramonas Mürbteigsterne sollen ihr Gebäck noch weihnachtlicher machen.

Du, ich glaube, das ist schon verbrannt.

Es riecht nicht appetitlich, finde ich.

Ich glaube, das wird nichts weiter.

Riechst du es?

Oh, es riecht gut.

Oh, es riecht fein.

Bald rühren wir Teig für Plätzchen ein.

Ist das echter Keksteig? Das ist echter Keksteig. Bleibt da was übrig?

Das Ganze wahrscheinlich.

Ich bin deine beste Freundin.

Aber außer den Plätzchen machst du noch was anderes, oder? Weil ich hab ja

gesagt, Weihnachtsplätzchen sind kein Kuchen. Ich hab, glaube ich, die Aufgabe

voll verstanden. Na, so ein Mist. Und das im Finale.

Da kommt noch was dazu, Indy. Keine Ahnung. Gott sei Dank.

Beim Warten aufs Christkind schleicht die Zeit normalerweise nur so dahin.

Doch momentan rennt sie den Hobbybäckerinnen und dem Hobbybäcker

davon.

Alles doppelt backen. Ich finde ja in der Weihnachtszeit kein Fehler.

Ihr habt noch 30 Minuten.

Oh Gott, oh Gott. Okay, Sie backen noch 10.

Dann müssen Sie kühlen, schneiden, schichten. Das wird noch sportlich.

Ja, aber der muss noch ein bisschen.

Nicht ganz.

Ich habe jetzt meine beiden Teige im Blick.

Und schaue immer, wie braun sie schon sind und ob sie schon durch sind.

Hannes Karamell sollte Fäden ziehen.

Und was macht Julia?

Ich mache die nur ein bisschen kleiner, weil ich möchte die nur ganz so dezent

über die Creme. Das soll die ja nicht erschlagen, das soll nur so ein bisschen

Geschmack dazu.

Geschmack ist heute wichtiger denn je.

Ich habe die Aprikosenmarmelade mit ein bisschen Wasser verflüssigt, lasse die

kurz jetzt noch ein bisschen heißer werden und dann bepinsel ich meine

Kekse.

Ich finde es echt gerade faszinierend, was man mit Karamell alles machen kann.

Verurteile mich nicht, ich weiß nicht, wie das geht.

Wenn du eine Gabel nimmst, hast du auf jeden Fall wesentlich mehr Stränge und

dann geht es ein bisschen schneller. Jetzt hast du einen Faden, wenn du eine

Gabel nimmst, hast du vier.

Umso mehr Drähte du hast, umso dünner wird das.

Man kann das auch mit so einer Bohrmaschine machen. Man wickelt sich

das in der Geschwindigkeit rum, dann wird es halt mega fein.

Wobei die Zeit für Experimente so langsam etwas knapp wird.

Ihr kennt das bestimmt. Kleine Kinder fragen ja immer, wann ist denn endlich

Bescherung? Hier im Zelt kann ich sagen, in 10 Minuten.

Oh Gott.

Ja, jetzt muss ich mich beeilen.

Zehn Minuten habe ich noch. Ich bin sehr froh, dass er schon mal draußen steht.

Ich werde mich jetzt ans Schneiden wagen und dann entscheide ich, welche die

schönsten sind.

Die Puddings sind sehr schön. Das Einzige, was mich ein bisschen nervt,

ist natürlich, dass das hier diese Einrisse hat, wenn was abgeht.

Aber ich probiere das jetzt dann noch ein bisschen mit der Karamellsoße

eventuell zu kaschieren.

Ob das klappt?

Mein Anschnitt gefällt mir gut, man kann alle Schichten sehen.

Ich denke, dass er noch akkurater gearbeitet hätte sein können, aber ich

bin damit zufrieden.

Das wird jetzt nochmal sportlich. Jetzt muss ich die in gleich große Teile

schneiden. Ich will, dass das so eine gewisse Tannenbaum-Optik hat.

Bei Hannes sieht es eher nach Christbaumständer aus.

Ihr Kinderlein, kommt an den Kuchentisch. Ihr habt noch zwei Minuten.

Die letzten zwei Minuten bepinsel ich hier oben noch mit Aprikosenmarmelade

und pack hier noch meine Sterne drauf.

Ich bin voll im Stress, aber ich kann es jetzt nicht hübscher machen und nicht

schneller machen.

Mir fehlt jetzt tatsächlich nur noch das Blattgold auf dem kleinen Padding. Das

Glöckchen läutet in 10, 9, 8,

7, 6, 5,

4, 3, 2,

1 und Stopp. Hände weg vom Gebäck.

Oh Gott, Hannes.

Fertig.

Steht es bei dir auch? Ja.

Perfekt. In Perfektion. Sehr schön.

Ich hoffe natürlich sehr, dass die Jury mein Gepäck mit Weihnachten in

Verbindung bringt. Aber ich denke, die Optik verspricht schon mal Weihnachten.

Jetzt hoffe ich, dass es auch noch den Geschmack machen wird.

Sieht geil aus. Sieht richtig lecker aus, Ramona.

Die Aufgabe war sehr stressig für mich. Ich habe mir schon im Vorfeld sehr viele

Gedanken gemacht, ob ich es zeitlich überhaupt schaffen kann.

Und dann geht man natürlich schon gestresst rein.

Ich bin fix und fertig.

Ich bin jetzt froh, dass Sie stehen. Und jetzt hoffe ich, dass Sie natürlich auch

schmecken.

Prost. Danke, Mama.

Die erste Challenge lief tatsächlich ganz gut. Das Einzige, was mir ein

bisschen Sorgen macht, ist, dass die neue Technik, die ich ausprobiert habe

mit dem Karamellnest, ob die jetzt standhält oder ob sie nachher dahin

schmilzt. Aber ansonsten ist es halt eine Karamell auf eine Karamell.

Die eine oder andere Kante hätte noch sauberer gearbeitet werden können. Und

wir sind nur noch zu dritt. Also kleinste Macken werden da jetzt einen

die Punkte kosten.

Das Highlight meiner Pandori ist ja der Eierlikör von meiner Mama und den liebe

ich und den hat sie extra für mich gemacht und dann hoffe ich, dass das

nochmal vielleicht so ein kleines Highlight sein könnte, geschmacklich,

weil ich finde ihn echt toll.

Oh Gott, warum weine ich immer, wenn es um meine Familie geht?

Die ersten Gebäcke für den Sweet Christmas Table sind fertig.

Und liebe Jury, schaut mal auf die Backplätze. Ihr habt was zum Verkosten.

Und wir beginnen bei Hannes.

Hannes, erzähl uns, welches weihnachtliche Gebäck du uns gebacken

hast. Liebe Jury, frohe Weihnachten, beziehungsweise noch nicht ganz.

Meine Torte heißt A Night Before Christmas und es ist ein klassischer

Sticky Toffee Pudding. Ich habe die Variante aus Großbritannien genommen mit

Datteln, Äpfeln und Brandy.

Optisch sieht man schon, dass du eine Dekoration hinzugefügt hast, die es so

klassisch ja nicht gibt.

Hier oben mit dem Karamellkörbchen. Das finde ich schön, dass du dir da noch was

einfallen lassen hast. Wenn man sie so ein bisschen dreht, dann sieht man hier

so ein paar kleine Unebenheiten. Sie sollte natürlich perfekt sein, dass sie

wirklich schier und makellos ist.

Ja, du bist ein wirklich sehr großes Risiko eingegangen. 60 Minuten Backzeit,

es ist die Hälfte.

Man kann es kein zweites Mal machen.

Dafür auf jeden Fall schon mal ein großer Respekt, muss man sagen. Von der

Präsentation her, der Kuchen an sich.

Letztendlich, er ist dunkel. Da kann man nichts dran machen. Für die Soße habe

ich einen kleinen Tipp für die Zukunft.

Wenn du ein bisschen Schokolade mit hinzu machst, wird sie automatisch

dickflüssiger und dann sieht es obendrauf natürlich dann auch aus wie

geleckt.

Der Anschnitt, wir haben keine unterschiedlichen Schichten, aber was

man sieht, ist, dass der Kuchen durchgebacken ist. Das sollte gegeben

sein und das hast du erfüllt.

Es hat eine herrliche Konsistenz. Es ist von den Aromen her wirklich Weihnachten

pur. Es ist durchgebacken, es ist super saftig.

Geschmacklich hast du es auf den Punkt gebracht.

Ich kann da nichts anderes zu sagen. Es ist eine sensationelle Arbeit.

Danke. Ich finde, er ist wirklich mit diesen ganzen Gewürzen, mit den

Konsistenzen einfach unglaublich lecker, sehr saftig, sehr schmackig. Vielen

Dank.

Ich habe euch heute einen slowakischen Weihnachtskuchen mitgebracht. Es ist ein

Schichtkuchen aus Hefeteig und vier verschiedenen Füllungen.

Und als Topping habe ich euch noch typische Platzerl mitgebracht.

Einfach Mürbeteigsterne, die ich noch aprikotiert habe.

Ein Gebäck, das ich vor...

noch nie gehört habe, nicht kannte. Das finde ich mal schön, wenn ihr uns auch

solche Sachen präsentiert.

Ich mag diese Idee mit den Sternen oben drauf.

Da gefällt mir auch die Backfarbe sehr gut, dass sie halt wirklich hier überall

in den Spitzen dieses Goldgelben hat.

Allerdings, wenn ich dann so gucke beim Schneiden, dann fällt mir auf, die

beiden hier sind relativ gerade. Hier ist es so leicht schräg geschnitten. Für

den Gesamteindruck sieht es einfach schöner aus, wenn wirklich alle Stücke

gerade Kanten haben.

Ja, auch mir war das Gebäck im Vorfeld völlig unbekannt.

Auch du bist in ein hohes Risiko eingegangen. Also diese verschiedenen

Schichten, alle aus Hefeteig, nicht Mürbeteig, miteinander abzustimmen,

verschiedene Füllungen. Es backt anders.

Bei Hefeteig in der Form kann man es natürlich auch mit der Stäbchenprobe

nicht machen. Das heißt, das ist so ein bisschen dieses Fingerspitzengefühl

beziehungsweise Erfahrung.

Allerdings muss ich sagen, das, was vor mir steht, es sieht wunderschön aus. Vor

allen Dingen diese Backfarbe obendrauf, dieser goldgelbe Glanz.

Es schmeckt wirklich gut. Es ist wunderbar. Der Teig ist aufgegangen, die

einzelnen Schichten. Und ich finde, das ist halt einfach in dem Fall tatsächlich

eine große Schwierigkeit.

Das kann man gar nicht hoch genug loben, dass diese einzelnen Hefeteigschichten

wirklich in der Mitte auch durchgebacken sind.

Geschmacklich muss ich sagen, auch dein Kuchen.

Schön weihnachtlich, anders, ich kannte es vorher nicht. Aber das erste

Stückchen, was ich sofort in den Mund genommen habe, hatte sofort die Rosinen,

ich hatte dieses Flaummus, dann kam der Mohn und es kam tatsächlich Schicht für

Schicht alles hintereinander. Und das war natürlich wunderbar zu essen.

Und es hat eine ganz eigene Konsistenz. Also wenn du es von oben nach unten

isst, es hat mit Hefeteig, so wie man es vielleicht kennt, von irgendwelchem

anderen Kuchen oder anderen Gebäcken, die mit Hefe gemacht sind, hat es nichts

mehr zu tun.

Aber es hat zum Glück den Hefe-Geschmack. Und das finde ich sehr

schön. Es ist wirklich von oben nach unten jede Schicht gleich gebacken.

Sehr interessantes Gebäck. Vielen Dank.

Das

sind

meine Piccoli Pandori di Natale für euch. Das ist ein typisches Gebäck aus

Italien. Und im Kern habe ich einen selbstgemachten Eierlikör von meiner

Mama.

Optisch gefällt es mir sehr gut. Es ist angelehnt an Tannenbäume. Man sieht das

so schön. Wir haben hier auch einen. Sie sind gleichmäßig von der Höhe.

Auch dieses Versetzte gibt dem Ganzen etwas Interessantes, wo man sofort mit

dem Auge hängen bleibt.

Man sieht, wenn man hier den Teller dreht, die Struktur. Was immer ein

Zeichen dafür ist, dass die Creme eine gute Konsistenz hat, dass ich sie sehen

kann. Ich glaube, ich hätte mich einfach für eine etwas größere Tülle

entschieden. Wichtig ist bei diesem Gebäck klar, dass es eine helle

Backfarbe hat, aber dass es überall gleichmäßig ist.

Du hast mit Ober- und Unterhitze gebacken, dieses Blech dann quasi

benutzt, bis die Hitze da angekommen ist, ist es außen schon braun. Und genau

das ist passiert.

Und da hilft auf jeden Fall die Umluft. Und ich würde auf einem Gitter backen,

weil dann hast du die direkte Hitze, die direkt an dieses Plastikförmchen kommt.

Nur für die Zukunft.

Also beim Anschnitt sieht man dann die Füllung.

Man sieht, dass es auch durchgebacken ist. Man sieht, dass du auch gleichmäßig

geschnitten hast.

Das erste, was mir sofort aufgefallen ist, ist tatsächlich die Konsistenz von

deinem Teig. Ich habe sowas in der Form noch nicht gegessen. Es hat mit Hefe

eigentlich fast gar nichts mehr zu tun. Es ist wie ein richtig schön

durchgeweichter Scone. So würde ich jetzt in diese Richtung mal tendieren,

wenn der richtig schön in Milch oder in Tee getrunken worden ist. Aber ich bin

hellauf begeistert.

Und dann der Eierlikör. Der hat ordentlich Bums. Ich glaube, die beiden

Ladies waren auch schon bei dir und haben den pur probiert.

Der hat ordentlich Dampf.

Das ist aber gut für das Gebäck. Es passt. Für mich persönlich...

Ein kleines bisschen mehr Zimt, weil dann hast du natürlich auch dieses Aroma

von Weihnachten noch zusätzlich mit eingearbeitet. Und dann ist das Ding

phänomenal. Ja, der Zimt geht ein bisschen unter und die Schokolade ist

auch ganz wichtig.

Sie ist dezent da, sie ist nicht immer im Mund.

Sehr gut abgestimmt von dir geschmacklich.

Vielen lieben Dank.

Yeah!

Ja, ich konnte jetzt gar nicht raushören, ob das gut oder schlecht war.

Die Jury war irgendwie bei euch dreien begeistert. Aber ihr wisst, wie es ist.

Nach der zweiten Aufgabe, die jetzt kommt, muss uns noch einer hier

verlassen.

Und ihr wisst auch, was die zweite Aufgabe ist.

Die technische Prüfung.

Die technische Prüfung ist ja immer ein süßes Geheimnis. Was kommt wohl als

nächstes auf euren Sweet Christmas Table?

Deckt die Zutaten jetzt auf.

Butter,

Zucker, Dekor, Schnee, Speisestärke, Mehl.

Oh, wir kochen Kaffee?

Kaffee ist immer gut.

Ich kann mir wegen dem Kaffee, es ist nämlich libanesischer Kardamom-Kaffee,

vorstellen, dass wir schon in die exotischere Richtung gehen.

Ehrlich gesagt fällt mir da nichts Spezielles ein.

Überhaupt nicht. Also ich tappe voll im Dunkeln.

Es ist herrlich, euch beim Rätseln anzuschauen. Allerdings wollen wir auch

irgendwann anfangen mit dem Backen. Deshalb dreht die Rezepte jetzt um.

Buche.

Also wir müssen eine Buche backen. Eine Buche? De Noël Libanese? Keine Ahnung.

Das ist doch diese Rolle, ne?

Was für eine Rolle? Das ist die Baumstammrolle, die so als Baum

präsentiert wird.

Wenn ich drei Seiten in der Hand habe, bin ich sehr aufgeregt. Wenn ich schon

drehen muss, dann wird das immer so hektisch und dann ist es, wenn viel Text

ist, dann komme ich schnell durcheinander.

Die Jury wünscht sich eine Buche de Noël Libanais. Also eine Buche kenne ich,

aber Libanais?

Ich glaube meine Zedernadel. Christian, was ist das?

Diese letzte technische Prüfung ist wieder ein Ausflug in die Patisserie und

genau deshalb auch finalwürdig.

Die Büsch ist nicht nur zu Weihnachten in Frankreich beliebt, sondern auch

unter anderem im Libanon.

Genau deshalb habe ich bei den zwei Füllungen die typischen Aromen dieser

Region eingearbeitet. Und ich werde ganz genau darauf achten, wie dieses

Zusammenspiel der verschiedenen Konsistenzen und Aromen zusammenpasst.

Auch das Dekor ist edel und anspruchsvoll.

Christian wünscht sich eine originelle Borkenoptik. Dafür braucht es exaktes

Arbeiten mit temperierter Schokolade.

Ihr sollt uns nicht nur eine Büsch backen, sondern zwei identische

Exemplare. Eins für die Verkostung und eins für den Sweet Christmas Table.

Ihr habt für diese Aufgabe zweieinhalb Stunden Zeit. Für euch heißt das Pause

und raus aus dem Feld. Ich drücke euch die Daumen und bin in Gedanken bei euch.

Auf die Plätzchen.

Fertig. Backt.

Die Finalistinnen und der Finalist haben mehrere Öfen zur Verfügung.

Das spart Zeit, denn die letzte technische Prüfung der Saison ist

zeitlich knapp bemessen.

Es ist mir jetzt schon leid, wenn ich heute aggressiv bin. Ich verstehe dieses

Rezept selber nicht.

Trick 17.

Erledigtes Wegstreichen. Ich fühle mich sehr gestresst. Ich habe nämlich das

Rezept noch nicht ganz durchgelesen, weil einfach die Zeit noch nicht

gereicht hat für fünf Blätter.

Leider kann man nicht aufs Hörbuch warten.

Es wird heute echt sportlich. Man muss jede freie Minute nutzen und das werde

ich auch tun.

Immer schön ruhig bleiben.

Ich möchte heulen.

Tu es nicht. Back lieber.

Ich fange jetzt an mit dem Zucker im Wasser aufkochen.

Für die Baiser-Masse.

Ich glaube, was unsere Kandidaten hier auf gar keinen Fall aus den Augen

verlieren dürfen, ist die Zeit. Gleich am Anfang Baiser herstellen, damit der

trocknen kann.

Wichtig bei der Herstellung des Baiser ist tatsächlich, sich an die

Temperaturen zu halten. Im Rezept steht ganz klar, bei 110 Grad lässt man das

Eiweiß langsam anlaufen, also lässt es Volumen zu sich nehmen. Und bei 118 Grad

wird dann diese heiße Zuckermischung auf das aufgeschlagene Eiweiß gegeben.

Dann wird es nochmal kurz kalt geschlagen und aufgrassiert.

Ohne Thermometer ist man da aufgeschmissen.

Das Eiweiß soll also erst aufgeschlagen werden und dann kommt der Sirup hinein.

Nebenbei könnte man sich ja mal einen Kaffee zubereiten. Es ist alles da.

Ich habe diese Kaffeemaschine tatsächlich noch nie verwendet. Ich bin

dezent überfordert, gebe ich zu. Ich habe keinen Plan.

Ich habe noch nie Kaffee gekocht. Ich wusste nicht mal, wie das beim

Siebträger funktioniert.

Allesamt Filterkaffee verwöhnt. Jetzt brauchst du den Koffer auf den Herd

stellen und den Kaffee ausbrühen.

Okay.

Leute, es ist nur Kaffee.

Drück den Kaffee nicht zu fest, der soll schon locker dann einfach wegstreichen

und dann aufkochen lassen. Das ist total einfach. Also ich habe da keinen

besonderen Tricks oder so.

Wasserdampf muss durch Kaffeepulver, dann schlürf.

Ich warte jetzt, bis der Zuckersirup 118 Grad erreicht hat und fülle den dann

in mein Baiser.

Und nochmal.

Erst wird das Eiweiß aufgeschlagen, dann kommt der Sirup hinein, Ramona.

Möglicherweise wird das Ergebnis sonst ein anderes, Ramona.

Julia,

was mache ich, wenn du jetzt... Einfach ausmachen sofort schon. Ganz aus. Ja.

Jetzt hat die gesamte Inneneinrichtung einen dezenten Kaffeegeschmack.

Den gebe ich jetzt hier rein und lasse ihn abkühlen im Kühlschrank, weil ich

brauche dann kalten Kaffee.

Aus dem Kaffee wird gleich noch eine Kaffeecreme.

Aber was ist an libanesischem Kardamomkaffee eigentlich so besonders?

Der riecht stark.

Gut. Ich glaube, er ist gut.

Nun müssen zwei verschiedene Formen aus Baiser aufgespritzt werden.

Noch zwei Stunden.

So Bäume und Pilze.

Alles, was ein Wald braucht.

Das wird ein verhunackelter Baum.

Wenn man diese Bäume mit denen von Hannes vergleicht, war bei Ramona ein

Orkan am Werk.

Ich kenne das nur, dass ich nur Eiweiß aufschlage und nicht das einrieseln

lasse. Ich glaube, sie ist so standfester, aber meine zu Hause schaut

immer anders aus. Aber ich habe das auch noch nie mit so einem Zuckersirup

gemacht.

Man sieht den Unterschied.

So, jetzt machen wir mit dem Biskuit weiter.

Eier trennen, Eigelb schaumig schlagen.

Ich bin voll gestresst, wie immer.

Für einen oder eine der Backenden ist es die letzte Aufgabe.

Mein Eischnee schaut gut aus. Er soll nicht zu fest sein. Er zieht ein paar

Spitzen, aber wenn ich jetzt noch weiter schlage, würde er stehen.

Jetzt hebe ich die Eiweißmasse vorsichtig unter die Eigelbmasse.

Ganz behutsam. Dann werden die trockenen Zutaten untermelliert.

Wir merken, wir sind im Finale, weil jetzt steht da nicht mehr vorsichtig

unter Heben, unter Rühren. Hier steht unter Melieren.

Meliere ich das doch mal vorsichtig unter den Teig.

Der Teig wird auf zwei Bleche gegeben und glatt gestrichen.

Ich beachte jetzt beim Aufstreichen, dass ich den Teig ungefähr gleichmäßig

auf die Bleche verteile, dass die natürlich auch gleichmäßig dick werden.

Wir müssen ja zwei identische.

Buche de Noëls machen.

Eine für den ersten und eine für den zweiten Feiertag.

Quatsch. Eine für die Verkostung und eine für den Sweet Christmas Table, auf

dem alle Gebäcke der Woche landen.

Die erste Etappe ist geschafft, jetzt ist der Teig im Ofen, Haken dran und

weiter.

Wer jetzt noch nicht in Weihnachtsstimmung gekommen ist, der

sollte so langsam mal damit anfangen.

Nach zehn Minuten kommen die Bleche aus dem Ofen.

Behutsames Stürzen. Christian wird mich umbringen, wenn er das sieht.

Eni sieht das nicht so eng.

Aber sie schaut genau hin.

Du kennst auch Omas Tricks, ne? Oder stand das im Rezept? Nee, also es steht

befeuchten.

Weil dann geht es nämlich meistens leichter ab.

Ja,

ich mache es zu Hause immer so mit leichtem Befeuchten.

Ach, es sieht so schön samtig aus.

Ich finde auch, der Teig gefällt mir wirklich gut.

Guck mal, ich nehme dir das Papierchen ab, wenn du es abgezogen hast.

Kannst du gleich bei dem zweiten weitermachen. Danke dir, Eni.

Es steht im Rezept, dass man jetzt den...

Die Rückseite mit Folie bedecken soll, dass er wahrscheinlich nicht austrocknet

und dass wir ihn jetzt von der anderen Seite her wieder rollen können.

So langsam nähern wir uns der gewünschten Form des Gebäcks an.

Das Aufrollen ist insofern wichtig, weil der Biskuit natürlich dann schon so die

typische aufgerollte Form bekommt.

Sollte ein Biskuit brechen, kommt es halt darauf an, wo. Wenn es in der Mitte

ist oder an mehreren Stellen, weil er einfach insgesamt so trocken ist, dann

wird Christian und mir das auffallen.

Überleg kurz, ob ich es gerade richtig mache.

Und mit dem Küchentuch innen. Moment.

Ach, scheiße.

Ich habe es falsch gemacht, siehst du.

Das ist jetzt verunst.

Okay, es ist gelaufen für mich.

Ein sauberer Anschnitt ist jetzt kaum noch zu erreichen.

Allerdings schneidet die Jury ja nur ein Exemplar an.

Kann also gut gehen.

Verschissen.

Na, na, na.

Andere machen auch Fehler.

Die Punkte der ersten beiden Aufgaben bestimmen, wer die letzte große

Highlight-Torte der Staffel backen darf.

Jetzt nur nicht den Überblick verlieren.

Rot ist gut, grün ist heiße.

Ich kann es nicht mehr ändern.

Jetzt machen wir die Creme weiter.

Ich bereite jetzt die Swissmarine, die Schweizer Buttercreme vor mit dem

Kaffee. Mach separat über dieser, über dem Wasserbad meinen Zucker und mein

Eiweiß.

Bei 70 Grad kommt das Gemisch in die Rührschüssel der Küchenmaschine.

So, jetzt sind hier keine Zuckerkristalle mehr. Das heißt, das

Ganze kann aufgeschlagen werden.

Bis sich Spitzen bilden lassen.

Prise Salz dazu.

Und weiter geht's.

Volle Konzentration.

Jetzt nicht erschrecken.

Jungs und Mädels, ich glaube, hier ist was im Büsch.

Und zwar die Halbzeit. Ihr habt doch 75 Minuten.

Einfach weitermachen, würde ich sagen. Ob das reicht, weiß ich nicht. Es sind

auch so viele Schritte. Ich kann das gerade gar nicht abschätzen. Ich mache

jetzt einfach nur weiter.

So spricht eine ambitionierte Finalistin.

Es ist spannend hier. Ich habe noch nie Kaffee in meine Buttercreme reingehauen.

Der haut auch rein.

Der Kaffee hat eine ganz leichte Kardamom-Note und das ist natürlich

perfekt. Zusammen mit den gesalzenen Pistazien, die auch noch zusätzlich

reinkommen, ist es eine perfekte Kombination.

Zimt unterstützt den Geschmack vom Kaffee, aber hier gibt es keine Vorgaben

von der Menge.

Wie es schmecken soll, weiß auch keiner.

Schmeckt aber echt geil.

Hätte ich nicht gedacht.

Neue Geschmäcker gehören einfach in eine Finalsendung.

Ich liebe Zimt. Ist ja sehr intensiv, mag auch nicht jeder.

Aber Zimt soll rein, also kommt Zimt rein.

Bei der technischen Prüfung ist es nie ein Fehler, die angegebenen Zutaten auch

zu verwenden.

Ich lasse es so, ich finde sie lecker. Man schmeckt den Zimt nur leicht raus,

weil der Kaffee ja sehr dominant ist. Aber ich lasse es so, weil es mir

schmeckt.

Finde ich gut.

Feine Geschmäcker sind bei Feinschmeckern ja angebracht.

Ich mache jetzt das Wasser mit dem Zucker, das koche ich jetzt so auf und

dann kommen die Pistazien dazu.

Dann wird das so ein Crunch.

Dafür muss beides zusammen goldgelb karamellisieren.

Ihr Lieben, Hannes wünscht sich noch 90 Minuten.

Das wäre toll, aber ihr habt nur noch 45.

Ich bin ja nicht so der Karamellisiermeister hier, aber ich habe

es bis jetzt immer geschafft, irgendwie zum Ziel zu kommen und das mache ich,

glaube ich, auch.

Der Crunch muss gleich ordentlich auskühlen.

Die Pistazien sind jetzt karamellisiert. Die gebe ich jetzt auf mein Blech.

Streich es aus.

Ich gebe es fürs schnellere Auskühlen erstmal kurz ins Gefrierfach.

Tschüss.

Denn jede Sekunde zählt.

Die Büsch wird wie folgt befüllt. Erst holt man den Biskuit raus, rollt ihn

aus. Dann wird sie bestrichen mit der Buttercreme. Die Pistazien werden

gleichmäßig aufgestreut.

Dann wird das Ganze von der schmalsten Seite aufgerollt. Dann im Backpapier

wickelt das Ganze ein, schiebt das Ganze zusammen, damit keine Luftlöcher in der

Rolle nachher sind.

Ich starte jetzt mit der, die kaputt gegangen ist.

Ich versuche jetzt, dieses Loch hier einzurollen. Das wird sehr schwierig,

aber ich habe ja keine Chance, es neu zu machen.

Deswegen werde ich jetzt das Beste draus machen.

Bodenprobleme gibt es öfter.

Der ist leider gebrochen, aber das ist jetzt leider so. Ich kann es ja nicht

ändern. Wir haben ja keine Zeit, das neu zu machen.

Bei Ramona scheint es glatter zu laufen.

Davon kann allerdings bei Julia keine Rede sein.

Ich mache jetzt tatsächlich ein bisschen hier weg.

Und versuche das echt so ein bisschen hier aufzulegen, damit ich es wenigstens

auftrissieren kann so ein bisschen.

Besser als nix, ne? Aber es ist dann wenigstens eine Rolle gleich.

Und kein Trümmerhaufen.

Der Crunch kommt auf die Creme und dann Rock'n'Roll.

Also alles wird man sicher nicht verstecken können. Es wird auffallen,

dass er ein bisschen gerissen ist, aber ich kann es nicht ändern.

Bis jetzt war noch kein gerollter Biskuit perfekt.

So.

Das ist echt wie Tyrium rollen.

Augen auf und durch.

Ich hoffe, dass die Creme das jetzt festhält, die kaputten Stellen.

So, dass die Rolle wenigstens von außen perfekt wirkt.

Seht ihr, es ist eine Rolle geworden.

Immerhin. Jetzt kommt sie ab in den Froster.

Bevor sie es sich noch anders überlegt und doch keine Rolle mehr ist.

Zum Baumstamm gehört noch die Schokoborke.

Wenn die Schokolade geschmolzen ist, gibt man den anderen ein Drittel dazu.

Dann hat man durch diese Impfmethode temperierte Schokolade.

Und das ist ja die Spaßgarantie schlechthin.

Ich freue mich so sehr, Rinde aus Schokolade zu machen. Das ist das

Schönste.

Schmilzt schneller.

Jetzt gebe ich das restliche Drittel dazu und rühre die ein. Und das ist

schon dieser Temperierprozess.

Klingt professionell und sieht lecker aus. Ein echtes Finalgebäck.

Die Jury erwartet auch eine finalwürdige Optik.

Glasenfrei abdecken.

Und jetzt einrollen.

Ihr Lieben, ihr habt nicht mehr viel Zeit. Noch zehn Minuten.

Einfach weitermachen. Einfach weitermachen.

Die Borke kommt in den Froster. Der Baum schon wieder raus.

Die gekühlten Büschs müssen ausgewickelt und auf 22 cm Länge gebracht werden.

22.

Dürum Nummer 1.

Ohne Schaf, bitte.

Das ist die hässliche.

Auch gebrochene Gebäcke werden weiterverarbeitet.

Ich bin ja froh, dass dieses misslungene Stück überhaupt steht.

Dass ich es überhaupt aufrollen konnte und am Ende zwei da stehen habe.

Sie liegen nur. Aber das reicht ja.

Dann nun zügig die länglichen Schokoladestücke nach außen an die

beiden Büste anbringen, sodass eine geschlossene Baumrinnenoptik entsteht.

Ja, bestimmt.

Na, das kriegt er jetzt wohl auch noch hin, oder?

Ich weiß, ihr steckt zwischen Brocke und Baum.

Allerdings habt ihr nur noch zwei Minuten.

Oh Gott.

Aktuell könnte mein WC-Dekor schöner sein, aber ich kann es hier nicht mehr

ändern.

technische Prüfung endet gleich.

10, 9, 8,

7, 6, 5,

4, 3, 2,

1 und Schluss. Hände weg vom Gebäck.

Ramona, wir haben es geschafft.

Chaos,

verschwitzt. Ich bin fix und fertig.

Ich dachte zwischendurch, als mein Biskuit gerissen ist, ich gehe jetzt

nach Hause.

Ich habe hier zwei Gebäckstücke stehen. Ich bin auch zufrieden damit.

Und dann bin ich auf das Juryurteil gespannt.

Es war definitiv die schwerste technische Prüfung, die wir jemals

hatten. Aber ich bin froh, dass ich es durchgezogen habe, auch wenn ich nicht

weiß, wie es aussehen soll. Aber es sieht bei allen gleich aus, deswegen

denke ich, habe ich es richtig verstanden.

Bringt euer Gebäck bitte nach vorne und stellt es hinter euer Foto.

Ich bin tatsächlich sehr angespannt vor der Verkostung jetzt, weil es zum ersten

Mal auch eine technische Prüfung ist, bei dem uns ja einer oder eine verlassen

wird.

Ich habe natürlich jetzt ein mulmiges Gefühl.

Ich weiß nicht, was alles auch im Nachhinein vielleicht schiefgelaufen

ist, das ich gar nicht selbst realisiert habe.

Ich bin jetzt vor der letzten Verkostung der technischen Prüfung ziemlich

aufgeregt, weil ich hatte ja so viele Höhen und Tiefen während des Ganzen.

Es war definitiv von allen die krasseste, aufwendigste,

nervenraubendste. Die emotionalste technische Prüfung, die es hier jemals

gab.

Wenn ich Glück habe, wird gleich die Schöne angeschnitten und nicht die

Hässliche.

Die Jury hat die Äxte bestimmt parat, denn sie kommen jetzt zur Verkostung.

Herzlich willkommen zurück, ihr beiden Holzfäller Betty und Christian.

Na, ihr drei Hübschen, geht's euch gut?

Ich muss ja gestehen, es war definitiv eine sehr komplizierte technische

Prüfung. Fangen wir mal an, oder?

Das ist deine Aufgabe.

Fang du doch mal mit der Optik an.

Wichtig für mich ist natürlich diese Borkenoptik. Also, dass die Schokolade

recht länglich gebrochen ist, was man hier wunderbar erkennen kann. Also, man

hat hier wirklich große Stränge. Sie steht stabil.

Auch das ist natürlich ein Indiz dafür, dass das Temperieren der Schokolade gut

funktioniert hat.

Man kann im Anschnitt sofort vorne auch die Aufwicklung sehen. Dann natürlich,

klar, so das i-Tüpfelchen ist das mit dem Baiser. Die kleinen Bäumchen und

Pilze sind auch drauf vorhanden.

Von der Aufwicklung her, man sieht so bisher keine großen Löcher. Ist das

stramm aufgewickelt worden? Das ist wichtig. Bei den Bäumchen hätte ich mir

tatsächlich so ein bisschen geradere Bäumchen gewünscht. Die sind alle so

etwas leicht umgekippt.

Bei den Pilzen auch da ein bisschen sorgfältiger arbeiten. Ich würde es

jetzt nicht unbedingt als Pilz erkennen.

Das war ein ordentlicher Zink.

Ja, seit wann nimmt man Weihnachten ab?

Also bei mir sieht man, dass hier keine Lufteinschlüsse sind. Bei dir sieht man

so ein bisschen noch.

dass da noch ein bisschen Platz, ein bisschen mehr Kraft beim Zusammendrücken

hätte sein können.

Aber man sieht auch die Pistazien, man sieht die Backfarbe tatsächlich.

Diese Backhaut hat die Farbe, die wir haben wollten. Das sticht nicht raus.

Der Baiser ist nicht ganz durchgetrocknet. Ein Baiser sollte

natürlich einen richtig schönen Crunch haben.

Das ist hier nicht der Fall.

Hier muss ich sagen, der Zimt ist wirklich da.

Ganz, ganz, ganz leicht. Er unterstützt den Kaffeegeschmack. Und auch, und das

ist tatsächlich wichtig, das mit den Pistazien. Sie sind da. Ich habe eine

ganz leichte Salznote.

Das hat herrlich funktioniert.

Und auch mit dem Boden bin ich grundsätzlich zufrieden. Also es lässt

sich sehr, sehr gut essen, muss ich sagen.

Ja, der Boden, der Biskuit lässt sich super essen.

Auch die Creme.

Wie gefällt dir die Kuvertüre? Ich habe das Gefühl, temperieren hat

funktioniert. Ja, muss man ganz klar sagen. Weil wenn das nicht funktioniert

hätte mit dem Temperieren, dann würde natürlich auch nach dieser ganzen

Zeit... die Schokolade nicht mehr so schön diese Borkenoptik haben.

Gehen wir weiter.

Hier wird es wild.

Also hier sind wirklich kleine Stücke. Da beim nächsten Mal aufpassen, dass es

wirklich sorgfältiger bricht.

Die beiden rollen von der Größe hier identisch. Hier unten, da ist zwar

irgendwie so ein kleines Stück Borken, aber es sollte natürlich bis nach unten

hin auch als Baumstamm erkennbar sein. Hier fehlt auch noch ein Stück.

Beim Bizet würde ich sagen, ist irgendwas schief gegangen.

Ja, er hat definitiv eine andere Konsistenz, als ich es eigentlich mir

gedacht habe. Er sieht halt so ein bisschen grisselig aus. Und für mich

persönlich ist natürlich die vordere Seite, die wir sofort sehen, es muss ein

sauberer Anschnitt sein.

Und ich kann das einmal zeigen.

Da muss natürlich geguckt werden, dass hier vorne zum Beispiel die Ecke halt

nicht rausfällt oder dass das halt sauber runtergeschnitten ist.

Und das ist natürlich so dieser Eyecatcher.

Also wenn der Baiser jetzt schon an der Gabel kleben bleibt, dann verzichte ich

gleich ganz gerne darauf, den zu essen.

Der Anschnitt gleichmäßig. In der Mitte sieht man hier so ein bisschen noch

einen Hohlraum.

Aber auch die Backfarbe ist für mich gut gelungen. Auch die Pogung sieht gut aus.

Der Baiser.

Also ihr merkt schon, man kriegt ihn fast kaum vom Teller runter, weil er da

schon festklebt.

Also du kannst ja schon mal was zum Geschmack sagen und ich probiere jetzt

den Baiser, ich opfer mich.

Gut, also zum geschmacklichen Part kann man definitiv sagen, auch hier, es hat

gut funktioniert. Ich habe ganz leicht den Zimt, er sollte sich wirklich nicht

in den Vordergrund stellen.

Und diese Kardamomnode ist einfach unglaublich schön. Zusammen mit den

Pistazien auch hier ein rundes und wirklich stimmiges Geschmackserlebnis,

muss ich sagen.

Und der Boden hervorragend. Also das Geschmacksbild ist genau das, was ich

auch haben wollte.

Auch die Kuvertüre.

Ein bisschen weich von der Wärme, aber man merkt, dass da der Knack drin war.

Beim Baiser merkt man, dass da definitiv kein Knack drin war. Das fehlt.

Gänzlich. Ich habe zum Glück nur ein kleines Stück gegessen, aber dagegen war

das erste Exemplar fast durchgebacken.

Gefühlt.

Alle guten Dinge sind drei.

Sie sehen für mich ziemlich identisch aus.

Wie sieht es bei dir auf der Rückseite aus? Ja, hier ist alles gut. Es geht bis

nach unten, ne? Ja. Sieht gut aus.

Und man muss jetzt so ein bisschen raten, was sind Bäumchen und was sind

Pilze, weil die Pilze...

Das ist das, was größer ist und die Bäumchen ist das, was kleiner ist von

der Form her.

Aber ihr merkt schon, ich kann die hier bewegen, ich kann sie anfassen.

Ja, herrliche Hundehäufchen, super schön. Aber man kann sie vermutlich auch

essen.

Hier kann man jetzt zum Beispiel mal erkennen, ich hebe jetzt einfach mal die

rechte hoch, bei der linken sieht es ähnlich aus.

Also man sieht hier wirklich einen geraden Schnitt.

Man kann alle Sachen sehen, die reinkommen, also der Boden, die

Pistazien, die Creme.

Ein sauberer Anschnitt, genau so sollte es sein.

Der Anschnitt sieht super aus.

Der Baiser hat tatsächlich funktioniert.

Er hat dieses leicht Knirschige. Er ist schön zu essen. Das auf jeden Fall schon

mal positiv festgehalten.

Und dann die Füllung. Ich habe die Pistazien dabei, die ganz leichte

Salznote. Die Creme ist herrlich, auch zum Essen. Der Boden hat gut

funktioniert, muss ich sagen.

Geschmacklich eine runde Sache.

Kuvertüre, auch hier ein bisschen leicht warm geworden.

Aber man merkt, dass sie temperiert war.

Und Baiser, wir konnten beide sehr schnell wieder reden, was halt auch

dafür spricht, dass es nicht zum Kaugummi geworden ist.

Ja, liebe Jury, das hörte sich an, als seid ihr ganz zufrieden.

Bis auf das Baiser. Jetzt sind wir gespannt auf eure Bewertungen.

Wenn man alle beiden Aufgaben jetzt mal Revue passieren lässt, würde ich sagen,

dass Julia sicher die Finaltorte backen darf.

Das ist jetzt der allerletzte Schritt zur finalen Torte. Und deswegen fühlt es

sich schon jetzt wie so eine Art Finale an.

Ein dritter Platz würde mich zum Zittern bringen. Ich glaube, dass wir auch in

der ersten Aufgabe schon alle sehr nah beieinander gelegen sind. Deswegen kann

das natürlich dann heißen, dass ich heute nach Hause fahren muss.

Zwei Finalistinnen, ein Finalist. Alle drei wollen weiterkommen.

Die Punkte der Büß sind da schon die halbe Miete. Und zwar.

Exakt die halbe.

Ich glaube, wir vier sind jetzt gespannt auf eure Platzierung.

Ja, bevor wir zur Platzierung kommen, wollen wir beide auf jeden Fall erstmal

großen Respekt euch aussprechen. Diese Aufgabe war definitiv sehr, sehr

fordernd. Aber geschmacklich habt ihr sie wirklich alle hervorragend

umgesetzt. Es gab allerdings dennoch Unterschiede. Stichwort Baiser.

Und auch das muss man natürlich beherrschen.

Der dritte Platz mit 15,5 Punkten.

Ramona, bei dir erstmal das Baiser.

Kaugummi ist dagegen zart, auch stimmt die Struktur nicht. Und Kuvertüre ist

vertemperiert, aber diese kleine Stückelung und dass es nicht bis nach

unten hin wirklich zu Ende dekoriert worden ist, das war das

Ausschlaggebende, was wir dir abgezogen haben.

Der zweite Platz mit 18 Punkten.

Ist hier.

Hannes, dein Visé von außen kann man zwar anfassen, aber von drinnen war das

dicht dran am Kaugummi.

Platz 1 mit der fast perfekten Punktzahl, nämlich 19, steht hier.

Ja, Julia, bleibst ja nur noch du übrig.

Ich glaube, der einzige Punkt, den wir dir abgezogen haben, das war tatsächlich

so, dass die Bäumchen kleiner sind als die Pilze. Ansonsten war es wirklich

absolut wünschenswert.

Hervorragende Arbeit.

So, jetzt noch einmal tief durchatmen.

Und dann, liebe Jury, eure Entscheidung bitte.

Dass ihr drei hier zu Recht im Finale steht, habt ihr uns in den ersten beiden

Aufgaben eindrucksvoll bewiesen.

Aber selbst bei einem so hohen Niveau, wie ihr es habt, gibt es feine

handwerkliche Unterschiede.

Mit den meisten Punkten, nämlich insgesamt 36, darf die finale

Weihnachtstorte backen Hannes.

Julia und Ramona, ihr beide wart immer starke Konkurrentinnen und lagt oft in

unseren Bewertungen nah beieinander.

Und so war es auch heute wieder.

Euch trennen nur 1,5 Punkte.

Aber die entscheiden nun mal darüber, wer weiterbacken darf und wer uns leider

verlassen muss.

Den Diorama Christmas Cake darf backen ...

Julia.

Ramona, für dich hat es leider nicht gereicht.

Aber Ramona, lass uns noch ein paar abschließende Worte zu dir sagen. Also

du warst eine wahnsinnig kreative Kandidatin. Du hast es immer geschafft,

das, was du in den Kuchen gebracht hast, auf den Punkt zu bringen. Und das

schaffen nur ganz, ganz wenige Kandidaten oder Kandidatinnen.

Wir sind dankbar, dass du dabei warst und vielen, vielen lieben Dank.

Vielen Dank.

Ich gehe auf jeden Fall mit einem lachenden und weinenden Auge nach Hause.

Man ist auf jeden Fall traurig, so kurz vom Ziel rausgeflogen zu sein, aber es

wird immer ein wahnsinnig tolles Erlebnis bleiben, immer in meinem

Gedächtnis sein und ich freue mich auch auf zu Hause.

Vielen Dank!

Dankeschön!

Der Höhepunkt des Sweet Christmas Table soll der Diorama Christmas Cake werden.

Julia und Hannes sind bereit für die finale Highlight-Torte.

Julia und Hannes.

Euch trennt nur noch eine Torte vom goldenen Cupcake 10.000 Euro, einem

eigenen Backbuch und dem Titel, den ihr seit Tag 1 erreichen wolltet.

Deutschlands beste Hobbybäckerin oder Deutschlands bester Hobbybäcker 2021.

Nur diese letzte Torte zählt.

Und wir haben eine Überraschung für euch. Hier sind Nachrichten von euren

Liebsten von zu Hause.

Hallo Hannes.

Wir freuen uns, dass du unter die letzten drei gekommen bist.

Hannes, wir sind so stolz auf dich und du schaffst das.

Liebe Hannes, du bist im Finale. Ich

drücke dir zehn oder tausendmal die Daumen.

Hallo Hannes!

Wir wünschen dir ganz viel Spaß und ganz viel Glück.

Toi, toi, toi.

Du schaffst das.

Beide Daumen hoch.

Du wirst die Sache meistern. Unser Familienbäcker bist du schon. Jetzt

rockst du Deutschland.

Wir sehen uns. Viel Spaß noch. Tschau.

Tschüss.

Ja,

es war wirklich schön, jetzt nochmal vor der finalen Aufgabe seine Liebsten zu

sehen.

Und ich glaube, das gibt jetzt nochmal extra Kraft und Motivation, um nochmal

alles zu geben.

Julchen, ich wusste, dass du mehr kannst als trockene Kuchen. Wir sind stolz auf

dich. Jetzt ganz, ganz viel Glück.

Hallo, liebe Julia.

Ganz liebe Grüße vom besten Kollegen-Team der Welt.

Gib alles und rock das Haus.

Julia, deine Tanten sind die besten.

Liebe Julia, wir wünschen dir jetzt für die letzte Aufgabe ganz viel Glück und

Erfolg. Und denk dran, deine Familie steht immer hinter dir. Du schaffst das!

Julia, wir haben dich lieb. Alles Gute. Viel Glück. Du packst das.

Liebe Julia, wir vermissen dich also sehr. Viel Glück im

Finale. Du packst das. Ich liebe dich.

Es war sehr schön.

Also es ist so schön, wie viele Menschen mitfiebern und es waren wirklich alle da

und das hat mich gerade überwältigt, weil ich damit nicht gerechnet habe und

ich freue mich so sehr.

Julia und Hannes, es wartet jetzt nur eine letzte Aufgabe auf euch, aber die

ist so aufwendig, dass man froh ist, dass Weihnachten nur einmal im Jahr ist.

Die Jury wünscht sich von euch ein Diorama-Christmas-Cake.

Das ist so eine Art Schaukasten. Ich frage mich nur, wie kriegt man das Ganze

in eine Torte?

Ihr backt zwei verschiedene Torten und diese werden getrennt durch die

wunderschöne weihnachtliche Diorama-Etage.

Dafür müsst ihr auch Fondant verwenden.

Konzentriert euch auf die Szenerie und natürlich auf die beiden Torten. Eine

der beiden Torten sollte richtig schön mit Weihnachtsaromen uns in Stimmung

bringen.

Unsere Festtagsstimmung steigt hier in fünf Stunden.

Das ist eure Backzeit dieser letzten Aufgabe.

Und sie entscheidet über Sieg oder Niederlage.

Und ihr hört jetzt zum allerletzten Mal mein Kommando.

Auf die Plätzchen.

Fertig.

Der Punktestand ist genullt. Jetzt zählt nur noch die letzte Torte. Der Diorama

Christmas Cake.

Ich freue mich so, ich bin jetzt noch dabei. Ich bin so glücklich und dankbar

und ich habe jetzt so Bock, diese Torte zu backen.

Ein Diorama ist sozusagen ein Schaukasten zwischen zwei Torten. Dieser

soll weihnachtlich gestaltet werden und bietet Platz für Deko-Elemente.

Nur diese Torte zählt. Beide können hervorragend dekorieren, beide können

gut mit Konsistenzen und Geschmack umgehen und ich glaube, das wird ein

sehr spannendes Finale.

Damit die Torte auch garantiert nach Weihnachten schmeckt, backt Hannes

Lebkuchenböden. Dafür vermengt er Mehl, Muskat, Backpulver, Ingwer, Nelken,

Zimt, Kardamom und Salz.

Julia schreddert Spekulatius.

Die Torte heißt O Tanne Traum.

Meine Idee ist nämlich, einen ca.

90 cm Weihnachtsbaum der Jury hinzustellen. In der Mitte befindet sich

dann bei mir eine Art Schneekugel. Ich werde einen Schneemann modellieren mit

Acetatfolie, das ganze Diorama umhüllen, ein bisschen Glitzerpulver und einen

Ventilator. Und wenn ich der Jury die Torte dann vorstelle, drücke ich auf den

Knopf und hoffentlich hat es einen Schneekugel-Effekt.

Hannes Schneemann thront auf Lebkuchenböden mit

Pflaumenlikörbuttercreme und Pflaumenmuskaramell. Die Spitze eine

Schokominztorte mit Christstollenlikörbuttercreme und

Rumrosinen.

Julia gibt Milch zu ihren aufgeschlagenen Eiern.

Mir ist sofort ein Karussell in den Sinn gekommen.

Also ich liebe ja im Winter die Weihnachtsmärkte und mit den Kindern und

die wollen immer aufs Karussell. Und so ist das natürlich sofort diese Idee

entstanden und da freue ich mich jetzt riesig drauf.

In Julias Karussell drehen sich Spekulatius-Ölteig, Zimtbuttercreme,

Marzipanäpfel und gebrannte Mandeln.

In der Kuppel trifft Lebkuchenbiskuit auf Schokobuttercreme und

Preiselbeergelee.

So, ab in den Ofen damit, dass sie mir Glück bringen hier, die zwei.

Jetzt mache ich direkt meinen zweiten Teig und zwar, das wird ein Biskuit mit

Lebkuchengewürz.

Julia nimmt dafür eine fertige Gewürzmischung zur Hand.

Hannes stellt seine Mischung selbst zusammen.

Das geht natürlich auch.

Kardamomme. Ganz viele weihnachtliche Gewürze.

Juchu, ich liebe Kardamom. Lass mich mal probieren.

Lebkuchen.

Lecker.

Viel zu naschen gibt es nicht mehr in dieser Staffel. Dafür werden die

aktuellen Torten spektakulärer als alle vorherigen. Die ersten Teige sind fertig

und bereit für den nächsten Schritt.

Und ab in den Ofen.

40 Minuten bei 180 Grad.

Vorsicht, der zweite Teig wird gerade weniger.

Hannes zweiter Teig schmeckt nach Minze. Ich verdünne das Ganze, weil ich sehr

Respekt habe vor diesem Pfefferminzextrakt.

Dazu kommt außerdem Vanilleextrakt.

Bei Julia wird's marzipanig.

Also der Lebkuchenbiskuit ist jetzt im Ofen, das ist der für die obere Etage.

Und jetzt bereite ich meine Apfel-Marzipan-Füllung vor für die

untere Etage.

Die Kandidatin und der Kandidat haben je zwei Torten im Kopf.

Damit das nicht nur Äpfel sind, sondern auch so eine Art Pudding wird.

Mach ich das mit Apfelsaft, dicke ich das gleich an.

Auch eine Art Schneekugel-Effekt.

Hannes verteilt den Schokoteig auf drei Backformen.

Und auch die kommen flugs in den Ofen.

Während Julia schon Walnüsse anröstet.

Weiter geht's mit Hannes Pflaumenmuskaramell und den

karamellisierten Macadamianüssen.

Auf wie viel Grad müssen wir kommen?

Auf 165.

165. Und das dann für deine karamellisierten Nüsse? Nee, das ist für

meinen Flaummus-Karamell. Oh, da wird dann quasi das Flaummus eingerührt. Ja.

Das sieht schon sehr, sehr gut aus.

Pö-A-Pö ist immer wichtig.

Und jetzt ist noch ein wesentlich interessanterer Step für mich da hinten

mit den karamellisierten Macadamia-Nüssen. Du nimmst Moscovado

-Zucker.

Genau, weil ich finde, dass der besser zu dem Lebkuchen schmeckt als normaler

brauner Zucker oder weißer Zucker. Finde ich super. Also passt perfekt

tatsächlich. Aber Vorsicht beim Karamellisieren, weil der Zucker an sich

ist schon sehr, sehr dunkel. Da vertut man sich immer bei dem Karamellisieren.

Mach ich. Danke.

Ich glaube, die größte Herausforderung ist tatsächlich all diese ganzen

einzelnen Stationen, die du hast. Dass du alles Stück für Stück halt

abarbeitest und nichts vergisst. Weil die Kandidaten und Kandidatinnen

arbeiten natürlich im Finale auf mehreren Plätzen. Und dass du in diesem

Chaos oder in dieser Unordnung letztendlich, die dann entsteht, nicht

das Einzelne vergisst, das ist, glaube ich, eine große Herausforderung.

Sollte man zum Beispiel beim Pflaumenmuskaramell das Pflaumenmus

vergessen? Nicht auszudenken.

Der gefällt mir schon mal sehr gut.

Nussaromen bei Hannes, Frucht bei Julia.

Jetzt habe ich mein Puddinggemisch da reingeschüttet. Jetzt wird das

angedickt. Dann kommt nur noch zum Schluss das Marzipan unter und dann ist

das auch schon fertig.

Cool, ne?

Cool bleiben auch unter Zeitdruck.

Schon eineinhalb Stunden Backzeit sind vorbei.

Und der letzte Finalist und die letzte Finalistin sind immer noch bei den

Baumaterialien ihrer Torten.

Also die Böden gefallen mir, sie sind hochgegangen, die Backfarbe gefällt mir.

Es läuft.

Allerdings läuft es bei beiden. Und nur eine oder einer von ihnen kann den Titel

heute holen.

Für seine obere Torte püriert Hannes Rumrosinen mit Pflaumenmus und Butter.

Das ist gut.

Beiseite stellen und weiter.

Beide Teile seiner Buttercreme verfeinert Hannes mit Likörchen.

Also für unten bereite ich meine Pflaumenlikörcreme vor.

Das Ganze wird halt einfach, also man schmeckt nicht wirklich den Alkohol,

aber das Ganze unterstützt dann auch meinen Flaumuskaramell. Und für oben

werde ich dann eine Stollenlikörcreme vorbereiten.

Böden? Check.

Crunch und Schokolade?

Check.

Cremes?

Checken auch so langsam ein.

Damit dürfte es bald an das zentrale Element der Aufgabe gehen. Das Diorama,

das jeweils zwei Torten miteinander verbinden soll.

Hier ist Feinarbeit gefragt.

In meinem Diorama an sich ist eigentlich nur ein Schneemann, aber der Special

-Effekt ist ja bei mir dann der Ventilator mit dem Glitzerpulver, was

dann so aussieht wie eine kleine Schneekugel.

Da hat der Schneemann auch schon eine Nase.

Gebrannte Mandeln gehören zum Advent dazu.

Hallo Julia, du hast eine Frage. Ja, warte, ich schaue mal meine

Preiselbeeren. Die sind sehr, sehr flüssig. Und ich hatte sie ja vor, in

die Creme zu schichten, so zwischen die Schokobuttercreme.

Ich würde sie auf jeden Fall abbinden. Ja.

Bisschen stärker, also ganz kurz aufkochen, mit Stärke, bisschen Wasser.

Ja. Abbinden, abkühlen.

Ja, weil sonst läuft es dir aus. Ja, okay. Du könntest sie auch abgießen,

aber das fände ich schade. Dann geht dir auch Aroma flöten. Ja, das stimmt. Dann

mache ich das jetzt schnell. Vielen Dank. Super. Danke sehr.

Man muss immer zwei Dinge gleichzeitig im Kopf haben. Und als drittes die Zeit.

So ihr beiden, ihr müsst ja zwei Torten backen. Eine oben, denke ich, eine

unten. Dazwischen muss es schön aussehen. Es ist Halbzeit. Das heißt,

eine Torte müsste schon fertig sein.

Mindestens.

Oh nein.

Zählt auch ein halber Schneemann.

Gut, dann muss ich mich jetzt beeilen.

weil ich habe ja noch keine Torte stehen.

Das wird ein sportliches Programm. Bei mir steht noch keine Torte.

Ich bereite gerade das Schaustück für mein Diorama vor und danach beginne ich

mit dem Schichten.

Julia befolgt derweil Bettys Rat.

Ich glaube, es ist gut.

Jetzt muss es ja erstmal ein bisschen abkühlen und dann wird sich die

Konsistenz ja auch nochmal ein bisschen verändern.

Wenn Hannes schichtet, bedeutet das, der Schneemann ist fertig.

The taste.

Hervorragend. Alles für den perfekten Löffel.

Unten habe ich ja meine würzigen Lebkuchenböden, dann die

Pflaumenlikörcreme. Und dann wechsle ich mal abwechselnd zwischen dem Macadamia

-Crunch und meinem Flammus-Karmel.

Beim Schichten immer auf einen gleichmäßigen Anschnitt achten. Vor

allem bei dieser finalen Torte.

Finde ich super.

Okay, das freut mich.

Rein geschmacklich kündigt sich wohl ein extrem enges Kopf-an-Kopf-Rennen an.

Das ist jetzt meine mittlere Schicht. Das ist diese Zimtcreme mit den

gebrannten Mandeln.

Und ganz zum Schluss kommt nochmal eine Schicht mit den Äpfeln.

Die untere Torte muss viel tragen können.

So, die erste Torte ist jetzt geschichtet. Die kommt jetzt in den

Froster.

Dann stabel ich die zweite und dann wird die schon mal angeschrägt, weil mein

Baum hat ja eine Kegel vor.

Bei Julia kegelt nur die obere Torte.

Ich habe eine Schokoladen-Sesmeringe-Buttercreme, die

angedickten Preiselbeeren und ich habe noch karamellisierte Walnüsse.

Ganz schön viel Geschmack zwischen den Böden.

Diese neckischen Röllchen bestehen übrigens aus Minzschokolade.

Meine obere Torte schichte ich jetzt folgendermaßen. Ich habe meine

Pfefferminz-Brownie-Böden.

Und dann kommt jeweils immer eine Christsternlikörschicht. Und dann

wechsle ich zwischen Minzschokolade und meinem Pflaumen-Rumrosinen-Kompott,

den ich jetzt spontan gemacht habe, anstelle der puren Rumrosinen.

Spontanität in der finalen Torte. Für sowas muss man echt die Nerven haben.

Auch die Tannenspitze kommt in den Froster.

Ich werde jetzt nach oben hin mit den Böden immer kleiner, weil ich mache ja

ein Karussell und das ist meine obere Schicht und das soll ja so eine Art das

Dach des Karussells dann darstellen.

Ein ganz schön schweres Dach.

Je schmaler Hannes seine Torte schneidet, desto mehr Tortenbruch kann

man nebenher naschen.

Ein dünner Einstrich kann einer Torte die Krone aufsetzen.

Es geht aber auch anders.

Weihnachten!

Umgedreht wäre das die größte Eiswaffel aller Zeiten.

Ich mache hier ein Karussell und im Karussell muss ja auch irgendwie eine

Mitte sein. Und ich habe mich für einen Tannenbaum entschieden, damit das

winterlich-weihnachtliche natürlich zu sehen ist.

Und daran versuche ich mich jetzt mal.

Fondant ist dem Diorama Pflicht. Wenn die Torten geschmacklich ähnlich gut

ausfallen, könnte die Optik den Unterschied machen.

Hier zählen die Feinarbeit und natürlich die Ideen, die hinter den

Tortenkonzepten stecken.

So langsam werden die Unterschiede immer deutlicher.

Ich weiß, dass Hannes eine amerikanische Buttercreme für außen nimmt. Und der

Vorteil von dieser Buttercreme ist, die schmilzt nicht so schnell und es fängt

durch den Puderzucker leicht an zu krusten.

Deswegen dürfte ihm die Torte eigentlich nicht weich werden.

Julia kleidet ihr Karussell mit hellblauem und weißem Fondant ein.

Ich arbeite mit bei der Dekor-Buttercreme jetzt mit

verschiedenen Grüntönen, damit ich wirklich ein schönes, dunkles, aber

nicht zu kräftiges Tannengrün bekomme.

Aufgespritzte Naturoptik oder einwandfrei verlegter Fondant? Welcher

Tortenmantel kommt wohl besser an?

Ich habe jetzt...

Ich habe mir tatsächlich zu Hause eine eigene Konstruktion für meinen Baum

gebastelt, damit er dann wirklich aussieht, unten ist der Stamm und dann

fängt der Baum an.

Das bringt natürlich zusätzliche Höhe und zusätzliches Risiko, aber wir sind

im Finale und no risk, no fun.

Ein Weihnachtsbaum ist nie zu groß.

Es sind die Zimmerdecken, die zu niedrig hängen.

und Hannes, ich finde, wenn man euch zuschaut, wie ihr dieses Diorama

zusammenstellt, macht es schöner als der kleine Lord.

Ihr habt noch eine Stunde.

Gott.

Eine Stunde? Prost, Mahlzeit.

Okay, ich muss Gas geben.

Ich muss jetzt mega Gas geben, weil ich habe ja die noch nicht mal hier

eingedeckt.

Und das mache ich jetzt Gas geben.

Unfertige Torten im Finale? Das darf einfach nicht passieren.

Aber man darf in der Eile auch keine Fehler machen.

Ja, ich wollte die Form genauso haben.

Beide Konzepte scheinen aufzugehen.

Aber welches kommt wohl besser an?

Kommt jetzt in den Froster.

Und jetzt mache ich das Diorama.

Ja, meine Schwäne kriegen jetzt, die habe ich vorbereitet, damit die

aushärten. Jetzt kriegen die noch so einen Schnabel.

Das könnten auch Schneemannhasen sein.

Die Schwäne sind die Wagen des Karussells.

Noch eine Dreiviertelstunde.

Bei Dekorschnee ist das coole.

dass der im Gegensatz zu Puderzucker feiner ist und der schmilzt nicht weg.

Kurz auflockern und mit voller Konzentration weiter.

Ich hoffe natürlich sehr, dass der Effekt, den ich mir vorstelle, nachher

funktionieren wird, weil ich es einfach schön finde. Ich finde, zu Weihnachten

gehört immer eine kleine Schneekugel und die wollte ich heute.

Der Jury präsentieren mit meiner Torte.

Technik, die begeistert.

Eingefordert hat die Jury solche Gimmicks nicht.

Kann es sein, dass Hannes Schneekanone am Ende den Unterschied macht?

Julia lässt sich vom konkurrierenden Konzept nicht beirren. Sie schaut gar

nicht erst rüber.

Mein Stresslevel ist sehr hoch, ja.

Aber ich mache jetzt bis zum Ende weiter.

Und nutze jede Sekunde, die ich noch habe.

Was anderes bleibt mir auch nicht übrig.

Der festliche Rahmen ist dank Diorama gesetzt. Ihr habt beide noch 30

Minuten.

Oh Gott.

Nee, nee.

Ob das noch klappen wird?

Ich muss mich so beeilen, wenn das hier noch hübsch werden soll.

So viel Stress haben nicht mal Weihnachtselfen im Dezember.

Ich dekoriere jetzt gerade den ersten Baum.

Und dann hole ich meine Torte aus der Kühlung, muss die unten noch dekorieren.

In der Zeit kühle ich die hier nochmal kurz und dann wird es zusammengesetzt.

Bei Hannes' Torte kann man sich in Details verlieren. Dafür präsentiert

Julia perfekte Oberflächen.

Handwerklich übertrifft sich die Finalistin genauso wie der Finalist.

Ich wollte unbedingt noch ein paar Perlen auf dem Tannenbaum haben als

Weihnachtsschmuck und das mache ich jetzt noch und dann taste ich mich an

das heran, was ich alles jetzt noch schaffe.

Die Jury wird jedes noch so kleine Detail in die finale Wertung einfließen

lassen.

Es wäre natürlich mega schön, wenn mich mein Utane-Traum, oder wenn mir mein

Utane-Traum auch meinen persönlichen Traum erfüllen würde und ich

Deutschlands beste Hobbybäcker 2021 werden würde.

Die rote Schürze der Bäckerin der Woche trägt momentan allerdings Julia.

Hannes und Julia, ich freue mich schon auf den Moment, wenn ich singe Stille

Nacht. Das ist bei der Verkostung, wenn die Jury den Mund voll hat. Dann ist es

nämlich still hier im Zelt.

Ihr habt noch zehn Minuten.

Boah, Wahnsinn.

Oh je.

Julia hat ihre Torte schon zusammengebaut.

Davon träume ich noch.

Ich hoffe, dass jetzt nichts schief geht und dass nichts zusammenklappen wird.

Zeit für den Feenstaub.

Ich versuche jetzt noch alles rauszuholen, was irgendwie geht.

Und Hannes, gleich ist diese letzte Aufgabe zu Ende. Hier kommt für euch der

allerletzte Countdown. 10, 9, 8,

7, 6, 5,

4, 3,

2,

Und Schluss. Hände weg vom Gebäck.

Letzte Torte.

Du auch.

Mega geil.

Ich hätte es nicht geglaubt, dass ich das schaffen kann. Und ich bin nicht

überwältigt. Weil das ist so krass.

Ich bin super zufrieden mit dem, was hier steht. Wenn sie jetzt noch schmeckt

und der Anschnitt perfekt ist, kann ich mir nichts vorwerfen. Dann gehe ich auch

als Zweiplatzierter mit erhobenen Hauptdosen voller Stolz nach Hause.

Oh, wir sind fertig. Wir durften alles backen.

Zwei Tarten, zwei Backwelten. Und eine Jury, die sich zwischen beiden

entscheiden muss.

Es ist auf jeden Fall krass, dass der Cupcake nur noch zwei Anschnitte

entfernt ist. Ich hoffe, es wird klappen.

Also ich stehe ja nicht umsonst hier und habe alles gegeben und ich würde mich

riesig freuen, wenn das dann am Ende vielleicht sogar wirklich die

Siegertorte sein könnte.

Und ich hoffe, wir können der Jury wieder ein Kopf-an-Kopf-Rennen liefern,

sodass sie eine schwierige Entscheidung zu treffen haben.

Julia und Hannes, ihr habt nochmal alles gegeben.

Und wenn Sie zu Hause sich jetzt haben inspirieren lassen für Ihre

Weihnachtskaffeetafel, kein Problem. Alle Rezepte dieser Staffel finden Sie

natürlich online auf dasgroßebacken.de. Und dann legen Sie doch gleich los.

Jetzt fehlt nur noch die letzte Verkostung. Und nur diese beiden Torten

zählen jetzt.

Liebe Jury, ihr seid am Zug.

Ihr zwei seid wirklich zwei außergewöhnliche Finalisten. Und diese

zwei Torten.

sind mit Abstand die schönsten Torten, die jemals in einem Finale vor uns

standen.

Ganz, ganz, ganz, ganz großer Respekt.

Wo fangen wir an?

Auf der linken Seite.

Und zwar ist das mein Winterwunder-Karussell.

In der Torte fangen wir oben an.

habe ich einen Lebkuchenbiskuit gebacken mit einer Schokoladen-Swiss-Meringe

-Buttercreme, einem Walnuss-Crunch und einem Preiselbeer-Gelee.

In der unteren Torte befinden sich Spekulatius-Böden mit einer Zimt-Swiss

-Meringe-Buttercreme, gebrannten Mandeln und einer Apfel-Marzipan-Füllung.

Das Thema Weihnachten kann ich zumindest bei dir sofort erkennen.

Also gerade diese Säulen laden ja dazu ein, Richtung Karussell zu gehen. Und

ich finde, das ist dir sehr gut gelungen, gerade auch mit dieser Kuppel

hier oben.

Und hier unten gestreift ist für mich immer so Jahrmarkt, Zirkus. Das passt

für mich auch zum Thema.

Also mit Rot hätte ich es, glaube ich, noch einen Tick schöner gefunden und

einen Tick weihnachtlicher.

Aber es ist wieder bei dir sauber eingedeckt, es ist sauber gearbeitet.

An manchen Stellen kann man dann so ein bisschen sehen, dass zum Beispiel... der

hier nicht so ganz mittig sitzt und hier unten an den Linien auch manchmal so ein

bisschen Absätze sind, wo es nicht hundertprozentig gepasst hat.

Insgesamt wirklich eine würdige Finaltorte, die mir sehr gut gefällt.

Danke schön.

Ja, wenn es um das Thema Farbe geht, ist für mich zum Beispiel in allererster

Linie wichtig, dass das Gesamtbild auf dem Tisch halt passt. Und es passt

tatsächlich alles hervorragend zusammen. Also ich bin von der Dekoration, so wie

sie verarbeitet ist, vom handwerklichen Können her hellauf begeistert.

Danke schön.

Fangen wir mit der oberen Torte an. Gerne.

Also der Anschnitt, wie man es eigentlich von dir gewohnt ist.

Sehr gleichmäßig geschnitten, sehr gleichmäßig gefüllt, Frucht gut

verteilt.

Also einsetzen und zusammensetzen kannst du wirklich hervorragend. Dass ich nicht

durcheinander komme.

Spekulatius und Lebkuchen.

Genau, das ist jetzt der Lebkuchenbisket. Gut.

Alles, was an Geschmack eingearbeitet ist, erinnert mich tatsächlich auch an

Weihnachten. Ich habe üppig die Preiselbeere dabei, die Säure der

Preiselbeere. Greift natürlich die Schokolade auf. Die dunkle Schokolade,

diese Buttercreme, hervorragend herausgearbeitet. Die Böden, luftig, man

kann es angenehm essen.

Ich bin von der ersten Torte schon schwer angetan.

Schokolade muss ja nicht schwer sein und das ist der Beweis.

Alle deine Konsistenzen auch wieder auf den Punkt.

Das kannst du einfach und das hast du zumindest in der oberen schon mal sehr

gut bewiesen.

Machen wir mit der unteren weiter.

Ja, der Anschnitt.

Man sieht im Anschnitt, wie gleichmäßig die Böden geschnitten sind von dir.

Unten auch wieder handwerklich exzellent gearbeitet.

Mir gefällt ganz besonders die Äpfel.

die so einen schönen Biss noch haben. Die sind überhaupt nicht verkocht und

ich habe wirklich eine Frische durch diese Äpfel im Mund.

Dann kommen die gebrannten Mandeln.

Die Creme hat einen schönen Schmelz.

Aber hier unten finde ich wirklich das Spiel mit den Früchten, die diesen Biss

haben, spannender als oben.

Ich kann gar keinen Unterschied machen zwischen der oberen und der unteren. Sie

sind handwerklich einfach makellos.

Geschmacklich muss ich sagen, hast du in beiden Torten, das Thema Weihnachten,

für mich zu 100% umgesetzt.

Und für mich ist die unterste Torte die stärkste, die du hier je gemacht hast.

Das ist wirklich Granate. Also ich bin hellauf begeistert.

Vielen Dank.

Dankeschön. Vielen Dank.

Eigentlich, wenn es jetzt funktioniert, habe ich noch einen kleinen Effekt für

euch. In der Mitte sollte nämlich eine Schneekugel existieren.

Ein bisschen.

Na ja.

Also leicht seht ihr jetzt das Glitzer fliegen. In der oberen Torte befinden

sich Schokoladenböden mit einer leichten Minznote, einer Christstollencreme, dann

noch Minzschokolade.

Und dann habe ich noch einen Rumrosinen-Flaumenmuskompott gemacht.

Und in der unteren Torte verbergen sich würzige Lebkuchenböden mit einer

Flaumenlikörcreme, einem Flaumenmuskaramell und karamellisierten

Macadamianösen mit Braunzucker.

Für mich gleichmäßig gearbeitet. Ihr musstet nur einmal auch von dann

verwenden. Das hast du tatsächlich beim Schneemann getan und hast dich dann zum

Spritzen für...

Buttercreme entschieden, amerikanische, schöne Konsistenz. Ich hätte mir

vielleicht so ein bisschen mehr als ein Schneemann als Modellierung gewünscht,

bis hier mehr als drei Kugeln mit kleinen Kugeln, die draufgesetzt sind.

Ich bin von der Präsentation sehr angetan. Vom Farbkonzept her hast auch

du mich vollkommen überzeugt.

mit den oberen wieder an.

Also beim Anschneiden hat man schon gemerkt, dass die Böden bei beiden

Torten ein bisschen fester sind bei dir.

Das sieht man auch im Anschnitt.

Trotzdem gleichmäßig geschichtet.

Du lächelst.

Fang ruhig an. Ich muss noch zwei Minuten überlegen.

Es ist für mich tatsächlich so die feine englische Art. Ich habe die Minze, ich

habe die Schokolade. Es ist in einer schönen Balance.

Es sind ein bisschen kräftigere Böden. Es passt für mich auch. Ich brauche

diesen Schokoladengeschmack dazu.

Vom Handling her oder von dem Fingerspitzengefühl, dieses Minzaroma zu

verarbeiten, muss ich sagen, hast du es oben wieder tatsächlich par excellence

in den Kuchen eingearbeitet. Es schmeckt dezent nach Pfefferminz.

Die Schokolade rundet das Ganze ab.

Sehr schön.

Die untere Torte.

Man sieht, dass es etwas kräftigere Böden sind.

Das ist ja, glaube ich, dieser Pflaumenkaramell. Der hat so einen

richtig schönen Glanz. Das sieht man jetzt sogar hier schon im Anschnitt.

Das, was du hier auf die Kette gekriegt hast mit diesem bisschen Prise davon,

bisschen davon, dass es nach Richtung Lebkuchen schmecken soll. Ich muss das

wirklich herausheben. Das ist eine sensationelle Leistung. Also wirklich,

es schmeckt so phänomenal, diese Böden. Du hast das so gut abgeschmeckt.

Abrunden tut das natürlich das Ganze mit diesen Macadamianüssen. Dass du den

Moscovado-Zucker genommen hast, mit diesen ganz leichten Lakritztönen, die

dieser Zucker einfach mit sich bringt. Und vor allen Dingen dann, wenn er

karamellisiert ist, rundet das Ganze mit diesem Lebkuchen wunderbar ab. Also ich

muss sagen, die untere Torte ist brutal stark.

Man merkt wirklich an beiden Torten, Dein Händchen fürs Abschmecken und das

hast du auch hier wieder sehr gut umgesetzt.

Vielen Dank.

Ja, das war die letzte Verkostung dieser Staffel und von der hängt jetzt alles

ab. Wer gewinnt hier den Titel Deutschlands beste Hobbybäckerin oder

Deutschlands bester Hobbybäcker 2021?

Dazu gibt es ja den goldenen Cupcake, 10.000 Euro und ein eigenes Backbuch.

Ja, liebe Jury, ich glaube, ihr müsst euch jetzt zur Beratung zurückziehen,

denn es zählen nur diese beiden Torten, keine anderen Punkte, nur diese beiden

Torten. Deshalb, ihr dürft euch gern ein paar Minuten Zeit nehmen.

Ich weiß, dass meine Familie und auch meine Freunde und Kollegen unglaublich

stolz auf mich sind und dass es wirklich keine Rolle spielt, ob ich jetzt mit

diesem goldenen Cupcake nach Hause komme oder nicht. Und das macht mich auch so

glücklich.

Ich würde jetzt nicht gerne mit der Jury tauschen, weil ich denke, wir haben

beide gezeigt, was wir können, dass wir uns gesteigert haben und heute wirklich

eine Bombenleistung abgelegt haben.

Wir sind jetzt schon so lange hier, wir backen schon so viel und auf einmal

steht jetzt die Entscheidung an und danach ist Schluss.

Dass dieses Abenteuer jetzt endet, jetzt bin ich ganz sentimental geworden.

Natürlich hoffe ich auch inständig darauf, dass ich zeigen konnte, was ich

kann und würde mir den Gewinn auch wünschen.

Natürlich würde ich mich unglaublich freuen, wenn mein Gesicht da gleich auf

dem Backbuch erscheint.

Es ist eine Achterbahn der Gefühle. Mir fehlen wirklich die Worte. Ich weiß

nicht richtig, wie ich das ausdrücken soll. Ich freue mich jetzt gleich da zu

stehen und dann zu schauen, wer den Titel mit nach Hause nehmen darf.

Acht Wochen, 24 Aufgaben, zwei FinalistInnen.

48-faches Herzblut, alles für diesen Moment.

Hier ist er.

Liebe Jury, verkündet bitte jetzt, wer gewinnt und dann ganz stolz den Titel

tragen darf. Deutschlands beste Hobbybäckerin oder Deutschlands beste

Hobbybäcker 2021.

Julia und Hannes.

Von insgesamt sieben zu vergebenen roten Schürzen durftet ihr fünf tragen.

Das alleine zeigt ja schon, was für ein brutales Talent in euch steckt.

Und das habt ihr auch wieder im Finale bewiesen.

Ihr habt euch nichts geschenkt und alles gegeben.

Aber es kann nur einen geben, der Deutschlands beste Hobbybäcker oder

Deutschlands beste Hobbybäckerin 2021 wird.

Mit dem knappsten Ergebnis in der Geschichte von Das große Backen.

Nämlich mit nur 0,5 Punkten Vorsprung.

Geht der Titel an?

Ein Mann auf dem Backbuch, ist das toll. Ich freue mich für dich.

Dein eigenes.

Ist das nicht toll?

Herzlichen Glückwunsch.

Herzlichen Glückwunsch.

Das fühlt sich echt nicht real an. Ich kann es nicht glauben. Ich bin völlig

überwältigt und auch stolz auf mich selber. Ich bin hierher gekommen und

wollte einfach nicht als erster ausscheiden und jetzt zu gewinnen.

Das

war

das große Backen 2021.

Bis Weihnachten ist noch ein bisschen hin, aber das schönste Geschenk steht

für mich jetzt schon fest.

darüber, dass sie uns das ganze Jahr über die Treue gehalten haben, darüber

freue ich mich wie Bolle.

Erst bei den Promis, dann bei den Profis und jetzt bei den Hobbybäckern. Und ich

habe eine gute Idee. Wir behalten das im nächsten Jahr einfach bei.

Also, wir sehen uns. Bis dahin wünsche ich Ihnen frohe Weihnachten und guten

Rutsch. Tschüss.

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