All language subtitles for Das Große Backen - S09e03 Folge 3 Exotische Aromen In Der Südsee-1

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Original subtitles

Hallo, liebe Tortenfreundinnen und Tortenfreunde. Beim großen Backen geht

die Weltreise weiter. Aus der Südsee wird die Südsee. Mit Tahiti-Vanille,

exotischen Früchten und künstlerischen Fähigkeiten, bei denen sich selbst ein

Guggenmodel warm anziehen muss.

Mal sehen, ob die Jury Hula Hula tanzt. Heute in der dritten Folge von Das große

Backen.

Im Garten von Schloss Stülpe steht ein Zelt, das für Hobbybäckerinnen und

Bäcker alles bedeutet.

Hier steigt die größte Backshow der Welt.

Das Motto 2021,

eine Reise um den Globus.

Die Backenden müssen sich täglich aufs Neue selbst übertreffen.

Ach du Scheiße.

Letzte Woche Nordamerika.

Ich find sie toll, ich find sie richtig toll.

Danke.

Am liebsten würde ich den Kuchen in die Tonne schmeißen und neu machen.

Österreich ist absolut keine Schwäche von mir.

Okay. Kann nur hoffen und Daumen drücken.

Es ist kein American Cheesecake in dem Fall. Absolut.

Eine zweite Textur hätte wirklich gut getan. Für mich ist es nicht das Thema

getroffen.

Mit insgesamt 30 Punkten muss heute die Reisegruppe verlassen.

Fanz.

Auch wenn nicht alles rund lief, du bist unfassbar kreativ. Vielen Dank. Okay,

danke.

Die neue Woche startet mit einem neuen Ziel.

Der Südsee.

Woche drei.

Heute in der Südsee.

Leinen los und Ankerlichten. Blaues Meer.

Am Strand sitzen.

Palmen. Cocktails schlürfen. Mango, Kokosnuss, Ananas. Total tropisch alles.

Sehr lecker. Aber auch sehr anspruchsvoll.

Ich freue mich auf die exotischen Geschmäcker, aber ich will natürlich

auch über mich hinaus wachsen. An den Zutaten soll es nicht scheitern.

Kulinarisch kommt mir auf jeden Fall die Tahiti-Vanille in den Sinn.

Dieses Aroma ist ein Traum.

Unglaublich.

Die harte Konkurrenz wirft Schatten auf die gute Laune.

Wir sind nur noch acht Kandidaten. Der Druck steigt immer mehr. Genie und

Wahnsinn liegen bei mir sehr dicht. Ich hoffe, dass ich meine Gedanken

beieinander halte.

Ich habe eigentlich immer ganz geile Konzepte, aber es scheitert dann

meistens wirklich an der Umsetzung.

Das wird nichts mehr. Von A bis Z alles falsch. Ich glaube, ich gehe gleich über

eine. Jetzt hoffe ich auf ganz viel Glück.

Wenn meine Mutter sehen würde, wie ich hier arbeite.

Ich habe ungelogen in den letzten zwei Wochen mehr gelernt als in einem ganzen

Jahr.

Jemand muss unser Schlachtfeld verlassen und deswegen wird die Messlatte jetzt

höher und höher.

So soll er sein. Mein Ziel ist einfach, dass ich dieses Abenteuer noch weiterhin

erleben darf.

Ich trage meine rote Brille, deswegen versuche ich, Julia die rote Schürze

wegschnappen zu können.

Alles für den goldenen Cupcake, 10.000 Euro und das eigene Backbuch.

Alles für den Sieg. Was mich so weit gebracht hat, ist mein Geschmack.

Ich kann nicht malen, so einfach ist das.

Irgendwann werden sie uns ein paar Fehler nicht mehr verzeihen.

Denn nur mit absoluten Bestleistungen gibt es den Titel Deutschlands beste

Hobbybäckerin oder Hobbybäcker 2021.

Liebe Reisegruppe, ich hoffe, ihr habt heute eure liebsten Strandklamotten an.

Heute machen wir einen Stopp in der Südsee. Und hier sind die zwei, die alle

Ideen von dort gesammelt haben. Hier ist Motiv-Torten-Queen Bettina Schliephake

-Burchardt und der mehrfache Patissier des Jahres Christian Hüms.

Hallo ihr zwei.

Moin.

Pro Aufgabe kann jeder Bäcker oder Bäckerin bis zu 10 Punkten jeweils von

euch bekommen. Und der, der am Ende die wenigsten Punkte hat, der muss leider

nach Hause.

So lichtet sich das Feld, bis zum Schluss nur noch einer oder eine übrig

bleibt. Und er oder sie wird dann Deutschlands bester Hobbybäcker oder

Bäckerin 2021.

Zum Titel gibt es obendrauf noch den goldenen Cupcake, 10.000 Euro und ein

eigenes Backboot.

Jetzt geht es aber erst einmal in die Südsee.

Die erste Aufgabe lautet, mein Star, Tahiti-Vanille.

Die Tahiti-Vanille ist die teuerste Vanille der Welt.

Wir möchten, dass ihr sie geschmacklich richtig schön in Szene setzt. Ob ihr

einen Kuchen macht, eine Torte, welche Form oder welches Dekor, das ist alles

euch überlassen.

Eine exotische Rezeptur, die eine bestimmte Zutat so herausstechen lässt

und trotzdem ausbalanciert schmecken soll. Das ist beim großen Backen eine

völlig neue Aufgabenstellung.

Ihr habt für diese Aufgabe zwei Stunden Zeit und ihr kennt das, auf mein

Kommando geht's auch schon los.

Auf die Plätzchen, fertig, backt!

Wenn die Tahiti-Vanille ein Mensch wäre, würde sie mit einer Luxusjagd durch die

Südsee kreuzen. So edel und exklusiv ist sie.

Was die Hobbybackenden aus der exquisiten Zutat machen, liegt ganz an

ihnen. Wichtig ist, dass der intensive Vanillegeschmack im Mittelpunkt stehen

muss.

Ich habe hier den Star unserer Aufgabe, die Tahiti-Vanille.

Ich koche das Mark zusammen mit der Schote in der Milch auf, damit das Aroma

voll rauskommen wird.

Tahiti-Vanille ist wesentlich intensiver als die normale Bourbon-Vanille. Es hat

viel mehr Fruchtfleisch, sie ist sehr, sehr saftig und hat ein wunderschön

blumiges Aroma.

Das ist meine Vanilleschote.

Dieses Aroma ist ein Traum, also unglaublich.

Wie das duftet.

Das Schwierige an der Aufgabe ist halt wirklich, dass diese Tahiti-Vanille im

Vordergrund steht, beziehungsweise nicht von den anderen Geschmäckern erschlagen

wird. Und ich glaube, darauf achten halt Betty und Christian nachher auch am

meisten bei der Verkostung.

Also wenn du bei dem Thema, wo es sich tatsächlich alles um die Tahiti-Vanille

dreht, diese nicht rausarbeiten kannst geschmacklich, hast du das Thema

verfehlt. Da kommt einiges bei rum, ey. Holla, die Waldfee.

Viel hilft viel. Soll ja am Ende auch nach Vanille schmecken.

Trick 17.

Gekonnt. Beim Schüssel wegstellen mit dem Siebenbeginn.

Lilia setzt auf einen Ölteig.

Und die aktuelle Bäckerin der Woche?

Ich mache jetzt so einen Kokosrührteig mit ordentlich Tahiti-Vanille.

Und da schlage ich erstmal die Eier zusammen mit dem Zucker und der Vanille

schaumig. Auch andere exotische Zutaten dürfen nicht fehlen.

Ich habe hier meinen Mühlbeteig.

Also ist ganz normal Butter, Zucker, Mehl. Und dazu habe ich aber noch

gehackte Macadamiennüsse reingetan. Finde ich, gibt das Ganze einen schönen

aromatischen Geschmack. Passt auch gut zur Süßkartoffel.

Jenny verarbeitet die Tahiti-Vanille in ihrer lila Süßkartoffelcreme und einem

Kokospudding. Die Basis bildet ein Mürbteig mit Macadamianüssen.

Die Süßkartoffeln müssen erst einmal 15 Minuten lang gekocht werden.

Da Tahiti ein französisches Überseegebiet ist, passt auch eine

französische Tarte zum Thema.

Ich mache eine Süßi-Tarte. Ich habe in meinem Boden eben jetzt Kokosraspeln

drin, um dieses bisschen Exotische reinzubringen. Mit Kokosflocken gibt

Ramona ihrem Mürbteig ein exotisches Aroma und befüllt die Tarte mit einem

Vanillepudding. Das fruchtige Topping ein Orangen-Ananas-Kompott.

Was entsteht an Franziskas Backplatz?

Das ist so ein bisschen leichterer Rührteig von der Konsistenz und

geschmacklich erinnert der irgendwie an Keks. Das nennt sich Lemon White Cake.

Lilia hat eine Eiweißmasse getrennt von der Eigelbmehlmasse vorbereitet.

Die Torte heißt Mellow Yellow.

Das Konzept ist ja, dass sie einen dezenten Geschmack haben soll und die

Vanille nicht jetzt.

Wegzukriegen. In Lilias Torte mit Goldakzenten trifft ein Vanilleölteig

mit Knusperschicht auf Vanilleschokomaskaponecreme.

Die fruchtige Komponente ein Birnenlimettenkompott.

Für ein exotisches Aroma greift Julia zu einem besonderen Trick.

Um so ein bisschen noch mehr Süßekarakter hineinzubringen, lege ich

gleich beim Backen die Ananasscheibe in die Backform und dann gibt die dem Teig

so eine leckere, ja so wird der schön saftig.

Preisfrage. Was ist ein Financier und was gehört da rein?

Ein Financier ohne Nussbutter ist kein Financier. Das ist eigentlich eine

normale Butter, aber die wird ganz präzise erhitzt, damit sie einen

Nussgeruch hat und einen Nussgeschmack.

In den glanzvollen Steinen auf Mandelmürbteig umschmeichelt

Vanillemousse einen Vanillefinancier mit blondem Schokocrunch und

Salzkaramellcremeux.

Über zu geringe Ambitionen der Hobbybackenden kann sich die Star

-Vanille wahrlich nicht beschweren.

Bei Daniels Biskuit unterstützt Vanillelikör das Aroma der Tahiti

-Vanille. Bei Ramona kommt sie im Boden gar nicht vor.

Auch Jenny hebt sie sich für spätere Komponenten auf.

Nach den Teigen geht es an die Cremes und Einlagen.

In meinem Töpfchen habe ich gerade nur Wasser und getrockneten Hibiskus. Das

zieht jetzt erstmal und dann wird das einfach nur eingeliert und es kommt dann

als Einlage in meine Torte.

In Daniels Naked Cake steckt die Vanille im Biskuit und in einer Creme. Dazu

Hibiskusblütengelee und Mandeln in Orangenkaramell.

Auch Hannes plant ein Hibiskusblütengelee.

Ramona bleibt den tropischen Gewächsen treu.

Ich verrühre hier gerade Orangensaft mit Ananassaft und auch eine kleine Prise

Vanille. Das wird dann oben auf meine Tarte noch draufgegeben, dass man immer

diesen Fruchtanteil noch dabei hat.

Limettenfruchtfleisch trifft bei Lilia auf Birnenpüree, Gelatine und Tahiti

-Vanillemark.

Financier-Fan Fares weiß wohl, was er da macht.

Also mir gefällt die Farbe. Ich finde es gut.

Amonas Tat ist schon mal blind gebacken.

Und was macht Julia?

Meine nächste Vanilleschote wandert in einen Vanillepudding, weil ich mache ja

so einen Kuchen, der wird so reingestochen und dann enthält der so

Löcher und der wird mit Vanillepudding voll gespritzt. Der hat's gut.

Jenny hat das Vanillemark mit Salz und Kondensmilch vermischt. Für die

Kokoshaube kommt auch wieder Vanille hinzu.

Amonas Pudding macht Fortschritte.

Bei Hannes und Daniel entstehen Puddings für die Cremes.

Mit was schichtet wohl Franziska ihren Lemon White Cake?

Mein Rezept heißt Vanillesatt. Und wie der Name das schon sagt, da wird nachher

auch Vanillesatt drin sein.

In Franziskas Kreation soll die Vanille ihr Aroma in einer Buttercreme

entfalten. Dazu Lemon White Cake, Physalis und karamellisierte Macadamia

-Nüsse.

Welche Frucht passt wohl am besten zur Tahiti-Vanille?

Das gibt jetzt eine Karamell- mit Birnengeschmack und Vanille.

Fares werkelt weiter vor sich hin.

Höchste Zeit, dass ihn jemand besucht, für den Financier kein Fremdwort ist.

Paris. Hallo Christian.

Mein Gott, das sieht bei dir ja schon wieder super lecker aus. Das hier ist

meine Crème Anglaise und daraus mache ich mein Crèmeux. Und das wird mein

Enserre für mein Küchlein für später.

Du hast wieder feine Patisserie, richtig?

Ja, das sind so kleine Steine, die sehen aus wie Edelsteine.

Und da drin kommt meine Vanillemousse.

Karamell-Cremeux, Meersalz-Karamell-Cremeux, ein Financier

auch mit ein bisschen Vanille und ein blonde Schokolade-Crunchy mit

Feuillantien. Das haben wir normalerweise bei unseren Profis und die

haben ein paar Stunden mehr Zeit. Ich bin wirklich sehr gespannt darauf.

Ich freue mich irre auf die Verkostung. Ich drücke dir wirklich die Daumen.

Fahres Ticket zur roten Schürze?

Daniel durfte sie letzte Woche tragen.

Das, was ich hier mache, ist im Prinzip eine italienische Baiser. Das ist eine

Hälfte meiner Creme. Ich habe ja vorhin schon den Sahne-Pudding gemacht und die

Baiser werde ich dann unterheben.

Eine Swiss-Meringue-Buttercreme gibt es bei Livia.

Und bei Julia eine Ananas-Mascarpone-Sahne-Creme.

Fahres?

Rührt!

Jede Torte, die gerade entsteht, ist komplett individuell.

Das ist meine deutsche Buttercreme mit der Tahiti-Vanille. Also da treffen

jetzt gerade Deutschland und Tahiti aufeinander.

Beim Fußball gab es das noch nie.

Ich rühre gerade nochmal den Pudding auf für meine Diplomatencreme und versuche

dann die Sahne unterzuheben. Dann kühlt das Ganze nochmal und dann beginne ich

zu schichten.

Hannes bettet ein Limetten-Hibiskus-Gelee in eine

Diplomatencreme mit dem Aroma der Vanille.

Boden und Deckel des Törtchens sind aus hauchdünnem Biskuit.

Süßkartoffelpüree gibt es heute nur bei Jenny.

Ich bin wirklich gespannt, wie das schmeckt.

Ich würde das gerne mal probieren.

Na, dann wollen wir mal nicht so sein.

Ich finde es super. Vor allen Dingen, es schmeckt tatsächlich immer noch nach

Kartoffel. Da kommt im Prinzip noch meine Kokosnusshaube oben drauf.

Also da koche ich gleich einen Kokosnuss auf und röste nochmal Kokoschips an zum

drüber schweißen.

Sorgt diese Knolle für einen Knüller?

Ihr Lieben, es ist Halbzeit. Ihr habt noch 60 Minuten, also eine Stunde.

Muss ich mich ein bisschen ranhalten?

Meine Böden muss ich raus tun, siehst du?

Die kommen jetzt auch rauf.

Auf Tahiti gibt es schwarze Strände.

Schwarze Böden kann man der Jury heute trotzdem nicht verkaufen.

Während die meisten Böden etwas Frischluft verpasst bekommen, muss

alles, was an eine Tat erinnert, noch einmal in den Ofen.

Hannes sucht gerade nach Lösungen.

Ich habe vergessen, Backtrennspray draufzumachen. Das braucht man nicht.

Soll ich dir das zeigen? Ja.

Dann musst du am besten mit dem Messer immer dagegen, ganz vorsichtig.

Danke, du bist meine Rettung. Ich danke.

Ich schreibe es auf die Rechnung.

Enis Rechnung wird stets in Probierlöffeln beglichen.

Jetzt braucht Hannes Konzentration.

Daniel hat Orangenlikör mit Orangenaroma aufgekocht. Wonach das wohl schmeckt?

Schmeckt nach Orange, oder? Wie bei Vanillekipferln verträgt Vanille

grundsätzlich nussige Aromen.

Das wird meine Crunchschicht sein.

Fares bestreicht seinen Financier mit Schokocrunch.

Einige Backende rösten und karamellisieren sich regelrecht in einen

Crunch-Rausch.

Die Röstaromen locken Nascha an.

So macht man einen Poke-Cake.

Also ich steche jetzt die Löcher in den Kuchen und befülle ihn, dass man beim

Anschnitt überall diesen Tahiti-Vanillepudding hat, in der

Hoffnung, dass der dann natürlich auch heraussticht.

Füllmaterial der Luxusklasse.

Mein Cremeux ist zum Glück durchgefroren. Meine muss im

Spritzbeutel und es wird jetzt geschichtet.

Oder geschichtet.

Eine ganz spezielle Form hat Fares da gewählt.

Alles muss genau passen.

Liebe Hobbybäcker und Hobbybäckerin, ich hoffe, ihr lasst nichts anbrennen. Ihr

habt nämlich nur noch 30 Minuten.

Dann geben wir Vollgas.

Die Südseerholung ist jetzt definitiv vorbei.

So muss ein White Cake aussehen. Genau so.

Lilia beginnt schon mit dem Schichten. Auf weiße Schokomaskarpone-Creme folgt

Birnenkaramell.

Bei Julia wird es eine Cremeschicht auf dem Kuchen geben.

Der Rest kommt in die Löcher.

Hannes hat viel vor.

Er muss jedes einzelne Törtchen schichten.

Ich habe mein Konzept von Grund auf geändert, von der großen Torte zur

kleinen Torte, da ich in der letzten Woche oft kritisiert wurde, gerade bei

den ersten Aufgaben, dass ich handwerklich ziemlich wuselig war und

auch die Dekoration.

darunter gelitten hat. Und das probiere ich heute der Jury zu zeigen, dass ich

auch anders kann.

Die Jury beobachtet die einzelnen Arbeitsschritte der Backenden.

So können Probleme schon vor der Verkostung erkannt werden, sofern welche

auftreten.

Tja, einmal klappt's nach Plan.

Einmal. Naja, einmal hat's ja auch schon für die rote Schürze gereicht bei

Daniel.

Ab in den Froster.

Klassische Torten und Kuchen, wohin man schaut.

Bei Fares wird es klassische französische Patisserie.

So lautet der Plan.

Es wird stressig, mein Mörbtag ist im Ofen. Ja, mal sehen, ob ich das schaffe.

Kleine Design-Extras können die Jury begeistern. Daniel will eine Isomalt

-Vase herstellen.

Julia setzt auf Wellenoptik.

Die Tarts von Jenny und Ramona sollen makellos und ohne Brüche dastehen.

Mir gefallen sie sehr, sehr, sehr gut.

Ich hatte überlegt, ob ich auch Puderzucker drüber mache, aber die

Backfarbe sieht gut aus, deswegen bleibt's weg. Hannes, deine Törtchen

sehen aber schon schön aus, ja.

Schön oder nicht?

Wie sieht's bei Fares aus?

So, reicht mir nicht mehr Zeit, hab ich nicht.

Schnell in die Kühlung.

Daniels Isomalt-Arbeit kommt ins Rutschen.

Das war doch klar.

Das war doch klar.

Scheiße.

Das ist kaputt. Punkt.

Das war's.

Der Traum von der Südsee geht weiter, aber die Backzeit ist gleich zu Ende.

Ihr habt nur noch zwei Minuten.

Scheiße.

Ich kleb die jetzt einfach alle hier so dran.

Und wieder voll gedrödelt am Ende.

Typisch ich. Ich muss sie einfach so hier auf dem Präsentierteller

hinkriegen.

Ich lass das jetzt einfach so.

So, was ist jetzt vorne?

Sekunden brechen an. Oh Mann, ich werde ohnmächtig. 10

9

8

7

6

Zwei. Eins.

Und Schluss. Hände weg vom Gebäck.

Das war echtes Kinogramm.

Aber geschafft.

Oh mein Gott. Johannes, toll.

Die letzten zwei Minuten waren einfach zu krass. Also ich habe gezittert. Ich

bin froh, dass ich überhaupt drei, ich wollte mehr präsentieren, aber so ist

das halt.

Ich bin stolz, dass ich es geschafft habe, aber die zwei Stunden haben mir

wirklich diese Atmosphäre gegeben, als ob ich irgendwo in der Hitze im Urlaub

bin.

zum ersten Mal, dass es wirklich so eng gewesen ist, dass ich wirklich ins

Schwitzen gekommen bin. Aber mein White Cake bin ich sehr zufrieden mit.

Ich hoffe, dass ich die Aufgabe erfüllt habe, dass man die Tahiti-Vanilleschote

neben der Süßkartoffel und der Kokosnuss auch rausschmeckt.

Ich sage nur, der Kasten steht.

Es könnte natürlich sein, im Vergleich zu den anderen, dass man sagt, ein

bisschen schlicht gehalten, vielleicht zu einfach.

Ich erhoffe, dass diese Woche jetzt gleich, also bei der ersten Aufgabe,

dass ein Porno kommt. Es wird langsam Zeit.

Tahiti findet man zwischen Australien und Südamerika auf dem Globus. Unsere

Rezepte, die finden Sie ganz einfach online und zwar unter dasgroßebacken.de.

Und wir starten mit der Verkostung bei Faris.

Ich habe heute für euch meine polynesische Glanzstücke. Drinnen ist

eine Vanillemousse, ein Salzkaramell-Cremeux, ein

Vanillenfinancier und ganz unten ist ein Mürbeteig. Das Erste, was mir auffällt,

ist dieser unglaubliche Glanz, den man sehen kann. Man möchte mal rüber

streichen, weil man glaubt, dass es ganz weich ist und sich toll anfühlt.

Das ist tatsächlich große französische Patisserie. Von der Präsentation her

kann man es nicht besser machen.

Man sieht hier die einzelnen Schichten. Die eine hier oben ist so ein bisschen

runtergesackt.

Der Anschnitt ist meines Erachtens nach perfekt.

Können wir jetzt essen?

Die Konsistenzen finde ich phänomenal, weil sie wirklich so ganz weich im Mund

spielen. Ab und zu hat man ein bisschen die Salzige von dem Karamell, dann kommt

wieder die Vanille. Es passt wunderbar zusammen.

Du hast es wirklich geschafft, in diesem Törtchen die Vanille so hart

rauszuarbeiten, dass sie immer da ist. Du warst beim letzten Mal kurz davor.

Jetzt haue ich es einfach raus. Ich finde, das Ding ist Porno.

Herzlichen Glückwunsch.

Also das ist wirklich ganz, ganz großes Tennis. Ich bin dankbar dafür. Danke.

Vielen Dank.

Bei mir trifft Deutschland auf Tahiti mit einer deutschen Buttercreme und mein

Boden ist ein White Cake und ich hoffe, es gefällt euch.

Mir gefällt, dass du eigentlich ein sehr schlichtes Design gewählt hast mit den

Tupfen, die schön gleichmäßig gespritzt sind. Die Backfarbe obendrauf gefällt

mir sehr gut. Hier ist er so ein bisschen ausgefranst.

Diese Punkte von der Vanille in dieser deutschen Buttercreme, es sieht einfach

hervorragend aus und es macht mir den Mund so ein bisschen wässerig.

Beim Naked Cake ahnt man ja schon den Anschnitt, die gleiche Höhe überall an

Füllung, dazu die Böden, sauberer Anschnitt.

Ich habe beim ersten Gabelstück sofort die Fisales im Mund. Ich habe die Säure,

ich habe die Frucht dabei. Dann der Crunch mit den Makadamiennüssen. Auch er

ist da. Aber trotz alledem, und das ist das Wichtigste, die Vanille steht immer

auf Platz 1. Und das hast du wirklich für mich geschmacklich hervorragend

umgesetzt. Das ist wirklich eine schöne sommerliche Torte, die diese Vanille

richtig hochheben lässt.

Vielen Dank. Dankeschön.

Ich habe die Tahiti-Vanille einmal in meinen Biskuitboden mit eingebracht.

Dann habe ich eine Diplomatencreme mit der Tahiti-Vanille und innen drin ein

Hibiskusgelee. Was mir besonders gut gefällt, sind obendrauf diese Blumen.

Wenn ich dann die Seite gucke, sieht man, dass es so ganz klein ein bisschen

bauchig geworden ist. Wahrscheinlich noch nicht komplett durchgekühlt, als du

die Folie runternehmen musstest.

Ich bin von der Präsentation begeistert.

Danke.

Also der Anschnitt gefällt mir sehr gut. Man sieht ja wunderbar deine Füllung

drin. Es ist wirklich auch so ein kleiner Überraschungseffekt.

Puh.

Also, ich habe nur jetzt so, ich muss, ich muss, ich muss, ich fange mal anders

an.

Wenn. ich tatsächlich was finden würde, dann wäre es vielleicht noch eine zweite

Textur. Weil das Ganze ist natürlich alles relativ muslastig. Aber

geschmacklich, und das ist für mich immer das Wichtigste, hast du es

hervorragend herausgearbeitet. Danke.

Insgesamt ist es wirklich einfach ein ganz rundes Törtchen, das in sich

komplett stimmig ist.

Vielen Dank.

Tahiti gehört ja neben den Fidschi-Inseln und Hawaii zu den

polynesischen Inseln. Deswegen habe ich euch einen typischen hawaiianischen

Kuchen mitgebracht.

Vom Anblick her ist dein Kuchen jetzt was völlig anderes. Es ist jetzt keine

französische Patisserie, es ist ein bisschen rustikaler das Ganze.

Es ist sehr, sehr viel Mürbteig. Wenn wir dann nachher das Stückchen Kuchen

essen und dann habe ich wirklich einen Zentimeter dicken Mürbteig.

ist es natürlich geschmacklich kein Highlight.

Was sagst du unten zum Boden?

Der Teil sieht noch sehr, sehr glasig aus. Und glasig ist immer das erste

Indiz dafür, dass der Mürbeteig nicht ganz durchgebacken ist. Wenn ich aber

hier den Anschnitt angucke vom Rand, dann sieht es mir nicht zu dick aus.

Also da stimmt es, oben drauf ist es dicker, als was es vermuten lässt.

Die Vanille, sie ist da, aber ich würde jetzt nicht sagen, dass sie im

Vordergrund steht.

Kokosnuss ist für mich tatsächlich so das erste Aroma. Da bitte beim nächsten

Mal die Vanille noch kräftiger rausarbeiten.

Ich glaube, wenn du noch ein bisschen dran feilst, dann wird das wirklich eine

Granate werden.

Aber so sind da noch so ein paar Baustellen, die noch verbesserungswürdig

sind. Vielen Dank.

Dankeschön.

Optisch ist deine Torte definitiv erstmal ein Hingucker. Es passiert

wieder sehr viel. Du liebst es zu dekorieren. Ich hoffe, dass diese Torte

einfach so exotisch ist, wie du sie draußen versprechen lässt. Du hast ja

wirklich, ich glaube, 26 verschiedene Arten, diesen Kuchen zu garnieren,

obendrauf geklatscht. Es ist einfach zu viel. Beim nächsten Mal gerne ein wenig

weniger Dekoration.

Ja.

Man sieht hier einen sehr schönen Anschnitt.

Sauber gearbeitet, die Böden gleichmäßig geschnitten. Sie sehen für mich sehr

kompakt aus.

Um eine Sache bin ich unglaublich glücklich.

Ich schmecke die Limette nämlich gar nicht.

Auch die Birne schmecke ich gar nicht, aber man braucht das auch nicht.

Thema war, Vanille in den Vordergrund zu stellen und das ist dir wirklich in dem

Fall sehr schön gelungen. Die Bühnen sind zwar kompakt, aber sie sind schön

zu essen. Sie sind voll mit diesem Vanille-Aroma und ich finde, da hast du

es wirklich perfekt auch abgestimmt. Vielen lieben Dank.

Das ist ein Vanille-Biskuit, den habe ich getränkt mit einem Vanille-Likör.

Dann habe ich Vanille-Creme aus Vanille-Sahne-Pudding, in die ich ein

italienisches Baiser gehoben habe. Außerdem ein Hibiskus-Gelee. Und ich

hoffe, es schmeckt euch.

Wir haben auch hier ein Naked-Cake. Ich mag diese Kombination oben drauf mit dem

Isomalt. Es gibt diesen beiden Blüten so ein bisschen Rahmen.

Von außen kann ich ganz klar sagen, die Backfarbe ist tatsächlich genauso, wie

sie sein muss. Die Vanille steht im Vordergrund. Da brauche ich keine große

Dekoration.

Die Fruchteinlage eindeutig auch zu erkennen.

Schöner Farbton.

Es riecht auf jeden Fall schon nach Vanille.

Von außen sieht deine Tolle so lala aus. Aber wenn man dann weiß, okay, du machst

einen Florentiner, eine andersartige Creme, wofür du die Meringue brauchst,

dann deine Böden, dann ist der Arbeitsaufwand immens.

Und wenn man das dann zusammen isst, ist es tatsächlich für mich auch

geschmacklich absolut astrein herausgearbeitet.

Dankeschön. Und durch diese Besonderheiten habe ich ganz andere

Konsistenzen, als was ich es normalerweise beim Naked Cake habe. Und

ich finde, du hast auch das richtige Maß an Füllung zu Boden, zu Crunch, zu

Alkohol. Das ist ein großes Ganzes. Vielen Dank. Danke euch.

Obendrauf. Gefällt es mir sehr gut. Das sind ansprechende Farben. Du hast es

nicht überfärbt. Du setzt natürlich alles auf eine Karte. Und das ist der

Geschmack. Wenig Dekoration obendrauf. Brauchst auch nicht.

Wunderschöne Backfarbe von außen. Auch wenn es ein bisschen dunkler ist. Ich

finde es super.

Ich schneide mal an.

Für Familie Hüms, Familie Schliephake, volle Portion, würde ich mal sagen.

Also man sieht hier tatsächlich.

Wie du hier reingefüllt hast.

Insgesamt sieht man auch, dass es gut durchgebacken ist. Eine schöne Pürrung.

Ich mag die Konsistenz von dem Kuchen.

Durchgebacken, trotzdem saftig.

Insgesamt ein sehr gut abgeschmeckter Kuchen, der wirklich die Vanille trägt.

Vor allen Dingen hast du wirklich hervorragend die Ananas eingearbeitet.

Die Vanille ist so leicht.

Ich glaube, wenn du noch mehr Ananas mit eingearbeitet hättest, wäre die sofort

im Vordergrund gewesen. Vielen Dank. Vielen Dank. Danke.

Die Backfarbe

gefällt mir sehr gut. Aber wenn ich mir hier oben diese Kante angucke, die so

unterschiedlich ist, sauber mit dem Messer abschneiden, dann ist die Betty

sehr glücklich.

Und es sieht einfach auch schöner aus. Du lässt die Farben für sich sprechen.

Orangen liegen oben drauf. Man sieht sie sofort. Beim Rand bin ich bei Betty.

Aber ich muss sagen, die Backfarbe ist wirklich wunderschön. Goldbraun, so muss

es sein.

Vom Anschnitt sieht man jetzt nicht ganz so viel, aber es ist schön gleichmäßig

durchgebacken, auf jeden Fall.

Die Masse in der Mitte ist wirklich wunderbar gestockt. Du hast eine

angenehme Textur dabei.

Das Einzige, was ich sagen muss, ich hätte auf jeden Fall ein bisschen

weniger Orange mit reingemacht. Weil die Orange ist das Erste, was ich merke. Und

dann kommt die Marmelade dazu. Und dann habe ich tatsächlich den Overkill an

Orange. Ich würde es auch immer so benennen, dass es tatsächlich mehr eine

Orangentart mit Vanille ist.

Also da beim nächsten Mal noch so ein bisschen mehr drauf achten.

Vielen lieben Dank.

Danke schön.

Die Zutat Tahiti-Vanille, ich glaube, die war für euch neu.

Neu geht es jetzt auch weiter und zwar mit einer neuen Aufgabe. Da ist alles

neu. Hier ist die technische Prüfung.

Vor den Taten.

kommen immer erst die Zutaten. Und die sind, wie bei der technischen Prüfung

üblich, noch versteckt unter Tuch.

Ihr dürft sie jetzt aufdecken.

Fiji Rum. Fiji.

Grenadine. Ist das so ein Sirup?

Keine Ahnung.

Mahakuyasaft, Mangosaft und Sahne.

Könnte lecker werden.

Und das allseits beliebte Lineal.

Wir haben ein Lineal. Ja, Lineal ist gefährlich.

Das wollen wir nicht.

Da habt ihr die Nasen ganz schön in die Zutaten gesteckt. Und ich kann euch

schon verraten, das werden nicht die einzigen Nasen gewesen sein.

Mehr verrät das Rezept. Deckt es bitte jetzt auf.

True Punch Pole Cake.

Ein Pole Cake.

Was?

Von Betty.

Da muss ich gleich bei der Teko gucken, ob irgendwas zu modellieren ist. Ganz

wichtig.

Ein Glück. Sieht nicht so aus.

Schon wieder attraktives Orange.

Was ist denn attraktives Orange?

Mit einem heißen, feuchten Messer drei quadratische schnitten.

Kokos-Öl-Teig, Füllung und Dekor.

150 Minuten, das wird sportlich.

Der Fruit Punch Po' Cake, ein Gebäck, zu dem man die Jury Löcher in den Bauch

fragen kann.

Betty, worum geht's?

Der Po' Cake oder Löcherkuchen bedient eine ganz tolle Technik.

Erst zum Schluss, beim Zuschneiden der kleinen Schnitten, wird sich zeigen, ob

die Füllung im Teig zu sehen sein wird.

Geschmacklich war Bettys Inspiration.

Ein Südseekocktail, der legendäre Foodpunch. Dieser Cocktail besteht aus

Früchten und einem ordentlichen Schuss Rum.

Fürs Dekor habe ich mir was Besonderes einfallen lassen.

Ich bin gespannt, wie er die Kokoschips in kleine blaue Wasserwellen verwandelt

und das Gebäck damit veredelt.

Die Jury wünscht sich von euch drei Schnitten in der Größe 7x7 cm.

Ihr habt dafür 150 Minuten Zeit.

Gutes Gelingen.

Und für Sie zu Hause machen wir das Nachbacken ein wenig einfacher. Gehen

Sie mal auf dasgroßebacken.de, da finden Sie ein Videotutorial zu dem Fruit Punch

Poke Cake. Viel Spaß!

Und ich eröffne den löchrigen Spaß mit den Worten, auf die Plätzchen, fertig,

backt!

Alles beginnt mit einem halben Dutzend Eiern. Die müssen mit Zucker und Salz in

der Küchenmaschine schaumig geschlagen werden.

Während der Schlagzeit sollte man auch schon die nächsten Arbeitsschritte

vorbereiten.

Ja, das erste ist unser Kokosölteig und dafür müssen wir die Eier mit dem Zucker

und eine Prise Salz zehn Minuten schlagen.

Nicht nur die vorgegebenen Zeiten sollten genau eingehalten werden.

Wir haben halt eine sehr lange Backzeit, Kühlzeit, also da sind viele

Zwischenschritte.

Ich versuche mich mal diesmal ans Rezept zu halten, nicht wie die letzten

technischen Prüfungen und hoffe, dass es klappt.

Ölteig heißt Ölteig, weil was reinkommt?

Öl. Genau 270 Gramm Sonnenblumenöl.

Julia kennt das ja schon.

Also ich freue mich natürlich riesig über den Poke Cake, weil ich ihn ja

schon gemacht habe und ich ihn so gerne mache. Also hoffe ich, dass er mir auch

so gut gelingt.

Poke Cake bedeutet, dass man etwas rein drückt, rein sticht, in dem Fall Löcher.

Da kommt eine Füllung rein, obendrauf kommt in unserem Fall noch eine Sahne

und das sieht, wie ich finde, sehr attraktiv aus.

In dieser Aufgabe gibt es viele Stolpersteine. Zum einen natürlich den

Boden, er darf dir nicht verbrennen. Dann musst du mit dem Löffel diese

Löcher stechen. Diese Löcher müssen wirklich bis zum Boden gehen. Da muss

das Gelee eingefüllt werden. Der Boden muss kühl sein, das Gelee muss natürlich

geliert sein. Es muss zu sehen sein, auf mindestens zwei Seiten bei deinem

Würfel. Die zweieinhalb Stunden klingen nach einem sehr entspannten Programm,

ist es aber nicht.

Die nächste Zutat hat wieder was mit der Südsee zu tun.

Das ist jetzt meine Kokosmilch, davon brauche ich 200 Gramm. Und die kommt

jetzt in den Teig, also in die Eimasse und wird da schön kurz einmal

durchgerührt.

Dazu kommen noch Mehl, Backpulver und Kokosflocken.

Im Rezept steht vorsichtig unterheben.

Ich mache es mit Liebe.

Das hilft immer.

Lecker. Warum sind eigentlich alle überrascht, wenn es schmeckt?

Sehr lecker.

Sehr lecker.

Riecht auch fantastisch.

Ab damit in die Backform.

50, 60 Minuten backen. Auf dem Gitter der zweiten Schiene von unten.

Eins, zwei. Steht schon drin.

Ab damit.

Fast eine Stunde Zeit, die genutzt werden möchte.

Auf dem Backprogramm stehen noch das Dekor und die Fruit-Punch-Füllung.

Stößchen!

Also während der Kuchen jetzt im Ofen ist, der ist ja mindestens 50 bis 60

Minuten im Ofen, bereite ich schon mal die Fruit-Punch-Füllung vor. Es klingt

schon mal lecker.

Wenn aus einem flüssigen Cocktail eine feste Füllung werden soll, braucht's nur

ausreichend Gelatine.

Also ich koche jetzt den Saft mit dem braunen Zucker auf und nachher wird die

Gelatine darin aufgelöst.

Wenn die Gelatine bereit ist, kommt sie zu Mangosaft und Rohrzucker.

Dazu Maracuja-Saft und Rum.

Ich muss kurz nur zählen.

Fiji-Rum im Expliziten kenne ich jetzt nicht.

Ich weiß aber, dass die ganzen Südseeinseln ja für den Rum bekannt

sind. Bin auch Rum-Freund und der riecht schon sehr gut. Also ich glaube, dass es

sehr, sehr lecker wird.

Etwas Orangenextrakt sorgt für noch mehr Fruchtigkeit.

Und weil ein Fruchtwunsch noch mehr Frucht verträgt?

Grenadine. Aber was ist das eigentlich?

Äh, Granatapfel? Nein.

Ist Grenadine nicht Grapefruit?

Das ist ein Sirup von einer Frucht, die nennt sich Grenadine.

Egal. Ist rot und schmeckt.

Nee, doch.

Nein, keine Ahnung.

Wer gerne Cocktails trinkt, kennt das?

Das Gemisch soll nun mit Lebensmittelfarbe in einen attraktiven

Farbton versetzt werden.

Das ist schon attraktiv.

Ein bisschen was fehlt noch.

Ich finde es ein bisschen braun.

Aber es ist Geschmackssache.

Wir kennen Christian, da will nicht viel.

Er will nur, dass es gut aussieht und schmeckt. Und natürlich will er, genau

wie Betty, dass das Rezept haargenau wie vorgegeben umgesetzt wird.

Du guckst schon so ängstlich.

Panik. Was macht sie da? Ich gucke nur, was du machst. Ich habe gerade meine

Punch-Füllung vorbereitet. Deine lustige... Genau, meine Gelatine.

Gelatine. Du bist wie Christian, der sagt auch immer Gelatine. Ja, das ist

ein kleiner Strauchfehler.

Oh, lecker.

Super. Das ist gut.

Okay, das ist schon mal klasse.

Wie lange muss die Füllung nun kühlen?

Für 13 Minuten, äh für 15 Minuten.

So, auf damit.

Als nächstes werden Kokoschips blau koloriert. Sie sollen später an Wellen

erinnern. Dazu wird Wasser eingefärbt und zwar in ein... Ein attraktives

Hellblau, was auch immer das heißt.

Dass es gut aussieht.

Attraktiv halt.

Und das ist ja schon attraktiv genug, oder? Das ist türkisblau.

Auf der Hellblau-Attraktivitätsskala mindestens eine 8,5.

Und ich muss sagen, ich finde es schön, wenn sie nicht zu dunkelblau sind.

Darum heißt es auch Hellblau.

Türkisblaues Wasser. Mir gefällt mein Blau der Chocoschips sehr gut.

Liebe Hobbybäckerinnen und Hobbybäcker, Halbzeit beim Sundowner. Ihr habt noch

75 Minuten.

Weiter geht's, ne?

Noch läuft's. Wir schippern noch. Wir sind noch auf Kurs.

Die Stäbchenprobe zeigt,

Trocken, trocken.

Jetzt ist Geduld gefragt.

Bevor er gelöchert wird, muss der Kuchen abkühlen. Nach fünf Minuten wird er von

der Form befreit. Dann braucht er noch einmal sechs bis sieben Minuten Ruhe.

Der Kuchen ist jetzt von oben schon ein bisschen brauner. Aber das ist jetzt

hier, glaube ich, kein Problem, weil wir schneiden ihn ja auf sechs Zentimeter

ab. Dazu muss er erst einmal raus aus der Form.

Der magische Moment.

Es hört sich so an, als würde der Umsturzplan aufgehen.

Und es sieht auch bei allen so aus.

Er riecht wahnsinnig gut.

Ein kritischer Blick auf die Porung.

Also, ich weiß nicht, was die Jury möchte, aber ich finde gut.

Kurzer Vergleich mit dem Idealbild.

Unser Kuchen ist nachher 20 mal 20 Zentimeter groß und wir möchten nun

diese Pokes im Abstand von zweieinhalb Zentimeter haben. Das ordentliche

Befüllen von diesen Pokes ist ganz wichtig, weil natürlich dieser Anschnitt

ganz, ganz wichtig ist. Wir wollen mindestens auf zwei Seiten die Pokes

auch sehen.

2,5 Zentimeter plus 2,5 Zentimeter plus.

Das ist schwieriger als gedacht.

Wir machen gerade Matheunterricht Geometrie.

Was ist ein Viereck? Wie oft kann ich ein Viereck in mehrere Vierecke teilen?

Macht Spaß.

Für Daniel ist die Schule noch nicht so lange her.

Das ist eine Schablone für meine Löcher.

Lieber mache ich es so, anstatt dass ich mich dann auf den Kuchen vermesse und in

einem falschen Ort ein Loch habe.

Jedes Loch da, wo es hingehört.

Also mein System ist, halte ich an die Maße.

Die muss man nicht nur horizontal beachten.

Der Kuchen ist ja knapp 6 cm hoch, also habe ich mir den Kochlöffel so auf 5 cm

markiert. Das bedeutet, ich habe unten dann noch ein bisschen Luft.

Beziehungsweise Kuchen.

Die Hobbybäcker und Bäckerinnen pieksen millimetergenau.

Von oben betrachtet zeigen sich bei den Kuchen keine großen Unterschiede. Dem

Rezept wird genau gefolgt, auch wenn es anstrengend ist.

Das ist ja wie Spargel stechen.

Nach getaner Feldarbeit geht es wieder an die Fruit-Punch-Füllung.

Kurz durchmixen und dann in einen Spritzbeutel geben.

Übrigens, der Kuchen muss so lange in den Schockfroster.

Steht da.

Genau da.

Nein. Doch.

Oh, würde Louis de Finesse sagen. Und dann auch die Beine in die Hand nehmen.

Zurück zum Ziel, das alle vor Augen haben.

Ganz wichtig ist, wenn diese Pokes reingedrückt worden sind mit dem

Kochlöffel, dann muss dieser Kuchen für 25 Minuten in den Froster. Dieses Gelee,

was du abfüllst, ist gebunden mit Gelatine. Und wenn der Kuchen zu warm

ist, löst sich die Gelatine wieder auf, die ganze Masse wird wieder flüssig und

verteilt sich dann gleichmäßig im Kuchen.

In den Schockfroster.

Ganze 25 Minuten muss der Kuchen kaltgestellt werden.

Und schon wird es stressig.

Mit Sahne, Steif und Zucker wird die Sahne schon mal in die richtige

Konsistenz gebracht.

Gleich muss alles ganz schnell gehen, denn Eni schaut ganz genau auf die Uhr.

Ihr Lieben, ihr habt jetzt noch 30 Minuten.

Jetzt muss jeder Schritt sitzen.

Das muss noch geschnitten werden, befüllt werden, nochmal in den

Schockfroster, die Schlagsahne und sie tickt.

Hat die Füllung die richtige Konsistenz?

Ich hab den jetzt auch 15 anstatt 25 Minuten drinne gelassen.

Gucken wir mal, ob mir das noch irgendwann zum Verhängnis wird.

Die Fruit Punch Füllung kann man noch einmal nachmixen.

Der Kuchen muss beim Einfüllen die richtige Temperatur haben, sonst droht

Matschepampe.

Also beim Einfüllen muss ich aufpassen, dass ich bis zum Boden die Füllung habe.

Dass die Füllung bis zum Boden kommt.

Dass die Löcher komplett vollständig aufgefüllt sind.

Man wird erst beim Anschnitt sagen können, ob die Nasen im Po-Cake genau

richtig befüllt wurden.

Jetzt können die Hobbybäckerinnen und Bäcker nur darauf vertrauen, dass sie

vorhin exakt genug gearbeitet haben, als es darum ging, die Löcher mit dem Löffel

einzudrücken.

Einmal die Oberfläche glatt streichen, damit man eine saubere Unterlage für die

Sahne hat.

Und was macht man mit der überschüssigen Füllung?

Verteilen oder doch lieber abkratzen?

Wenn meine Mutter sehen würde, wie ich hier arbeite.

Mama, guck nicht zu.

Unser Tipp, Mama, guck sehr wohl zu.

Bevor die Sahne aufgetragen wird, muss der befüllte Kuchen noch einmal für 10

Minuten in den Schockfroster.

An die Backenden, die sich noch nicht um die Sahne gekümmert haben, jetzt müsst

ihr euch ranhalten.

Die Sahne muss man jetzt aufschlagen mit Zucker und Stärke.

Aufgetragen wird sie dann mit einer Winkelpalette.

Na denn?

Sauber und gerade sollte die Sahne den Kuchen bedecken.

Ihr Lieben, setzt jetzt bitte eure Kokoschips, denn gleich heißt es, nichts

geht mehr. Ihr habt noch 10 Minuten.

So, jetzt ist Sturm.

Jetzt müssen wir uns echt beeilen.

Drei Schnitten a 7 mal 7 Zentimeter.

Wenn ich so 2,5 Abstand mache, hier ungefähr,

dann muss hier ungefähr die Mitte sein. Das mache ich jetzt mal.

Aber wo genau waren nochmal die Löcher?

Die kann man unter der Sahneschicht nur noch erahnen.

Sieht schon gut aus, oder?

Der Anschnitt macht den Unterschied.

Bisher gefällt es mir gut, dass es wirklich gleichmäßig nach unten läuft.

Hat sich die Füllung auch nicht im ganzen Kuchen verteilt?

Ja, ich habe die Löcher, glaube ich, getroffen. Also ich habe den Anschnitt.

Aber soll man die Füllung von außen sehen oder nicht?

So habe ich das verstanden.

Innen in dem Kuchen, also das Außenrum müssen die Tröpfchen nicht zu sehen

sein, sondern nur innen, wenn man schneidet.

Also für mich ist immer, muss man nicht alles von außen sehen.

Im Rezept steht, dass die Nasen an mindestens zwei Seiten sichtbar sein

sollten.

Nun ist die Frage, was die Jury forderte.

Ob es versteckt sein soll und der Anschnitt nachher.

Oder, so wie bei den anderen, schon zu sehen sein.

Rezeptleser wissen mehr.

Ich habe das Gefühl, ihr zittert alle ein wenig.

Das ist auch so, Eni. Das hast du vollkommen recht.

Ein paar Fehlschnitte sind drin.

Aber am Ende sollten drei perfekte Kuchenstücke vor der Jury stehen.

Nicht vergessen, die blau gefärbten Kokoschips müssen auch noch obendrauf.

Die sollen Wellen darstellen.

Ihr wisst, wenn ihr jetzt meine Stimme hört, dann ist gleich Schluss.

Nein, nein, nein.

Ihr habt noch zwei Minuten.

Ja, zwei Minuten noch. Ich dachte, es ist sinnvoller, dass ich erstmal meinen

Kuchen auf der Platte und dann später die Kokosflocken. Dann ist erstmal

gesichert, was da drauf ist.

Die Oma will keine 7 cm schnitten, der ist das egal zu Hause.

Ich habe alle drei Schnitten gefunden, wo ich jetzt alle von drei Seiten zu

sehen habe. Das beruhigt mich jetzt mal.

habt geschnitten, ihr seid am Dekorieren. Das ist gut, denn jetzt

kommt der Countdown.

10, 9, 8, 7,

6, 5, 4,

3, 2, 1 und Schluss.

Hände weg vom Gebäck.

Nix für meinen Essen.

Ja, ich bin stolz. Ich habe teilweise sogar drei Seiten erwischt, zum Glück.

Bei den anderen sieht es anders aus, aber das war mir bewusst.

Franziska hat es auch genauso gemacht.

Siehst du, wir denken, ich habe es auch so interpretiert, ich habe es so

verstanden.

Von hier sieht es schon ganz toll aus, aber noch schöner natürlich hier vorne

auf dem Tisch. Deshalb bringt euer Gebäck jetzt nach vorne und stellt es

hinter euer Foto.

Ich bin fix und fertig.

Also das war ja mal Po' Cake Deluxe. Mit dem Zurechtschneiden, oh Horror.

Bei mir ist die Verkostung bei der technischen Prüfung auch ziemlich

wichtig, weil ich leider in Aufgabe 1 von meinem Gefühl her nicht so punkten

konnte wie die anderen.

Es haben alle ähnliche Sachen hingestellt. Es ist jetzt natürlich die

Frage, es waren wieder acht Kandidaten, acht unterschiedliche Farbtöne. Es wird

sich zeigen, ja.

24 Poke Cakes und jetzt kommen zwei, die Sie unbedingt verkosten wollen. Herzlich

willkommen zurück, Betty und Christian.

Ich glaube, wir haben hier einiges zu tun.

Ja, denke ich auch.

Starten wir bei dir? Das

erste

Kriterium, das wir haben, ist... Drei Stück. Ich glaube, das kann man durch

die Bank weg sagen.

Das erfüllt.

Das nächste Kriterium ist meine Lieblingsdisziplin.

Nachmessen.

Sieben mal sieben Zentimeter.

Also hier stimmt es.

Hier auch. Aber ich würde gerne hier nochmal nachmessen.

Und zu Recht, weil es sind nicht siebeneinhalb Zentimeter.

Und da sind es wieder sieben.

Also da auf jeden Fall darauf achten, dass es gleichmäßig geschnitten ist.

Das nächste Kriterium sind natürlich die Pokes, die Erfüllung. Und die sollte von

mindestens zwei Seiten zu erkennen sein. Hier kann ich sie auf jeden Fall gut

erkennen. Da ist es auch.

Oben drauf die Farbe von diesen Kokosnussflakes, das hat dieses...

Aus der Südsee diesen Farbton vom Wasser, muss ich sagen. Also sehr, sehr

gelungen. Vor allen Dingen auch sehr filigran oben drauf angerichtet, nicht

einfach drauf geworfen. Und von unten ist es für mich persönlich vollkommen in

Ordnung mit der Backfarbe.

Dann fangen wir mal an. Das ist eine ganz gute Portion. Ja, auf jeden Fall.

Das war eure Vorgabe.

Also der Kuchen hat an sich eine super schöne Struktur.

Konsistenz vom Gelee, muss ich sagen, finde ich persönlich sehr, sehr schön.

Und es ist auch richtig abgeschmeckt. Man hat noch diese Rumnote, man hat noch

die Frucht. Also wir können alle Bestandteile so rausschmecken, wie wir

uns das gedacht haben.

Der ist hier auch so ein Tick größer, auch so ungefähr bei 7,5.

Wo ist denn das mit der Füllung, also der Cocktail, der eigentlich dazu

gehört?

Man kann ihn nicht sehen. Das ist natürlich die Aufgabe nicht erfüllt.

Beim Anschneiden sieht man jetzt die Füllung. Beim nächsten Mal halt genauer

lesen, wo geschnitten werden soll.

Die Konsistenz ist auf jeden Fall genauso, wie ich es mir gedacht habe.

Der Kuchen lässt sich sehr angenehm essen.

Für mich persönlich hätte das Gelee auf jeden Fall ein bisschen kräftiger von

der Farbe sein können. Aber auch die Aromen konnte man alle gut

herausschmecken. Ja.

Hier sind sieben Zentimeter.

Hier auch.

Und sie sind auch sehr exakt geschnitten.

Auch hier habe ich so ein bisschen das Gefühl, als wenn die Pokes ziemlich

zerlaufen sind.

Oben drauf die Wellen haben eine schöne Farbe.

Und wo wir bei der Farbe sind, kommt dann unten die Füllung.

Also man könnte es optisch am besten so beschreiben. Oben hohe und voll.

Wir wollten einen attraktiven...

Orangeton haben. Das ist einfach definitiv zu kräftig. Und dann komme ich

tatsächlich zu dem, was mir sofort ins Auge steckt, die Backfarbe unten.

Also nach braun kommt schwarz und das ist zu dunkel.

Es schmeckt deutlich fruchtiger. Mir fehlt die Rumnote, wobei man die suchen

muss, wenn man unten den Boden gegessen hat. Es ist nicht wirklich verbrannt,

aber es schmeckt wie ein richtig kräftig gebackener Kuchen halt. Ja, genau.

Naja, so 7, 2 und 7.

Hier stimmt es.

Hier sind alle drei Seiten, wo man die Füllung sehen kann, also da richtig

geschnitten.

Mir gefällt auch die Farbe von der Füllung hier am Rand.

Ja, das Gelee kann man ganz klar sehen.

Ist wirklich schön von der Konsistenz her. Hier hat man immer noch einen

wunderbaren Glanz. Das heißt, das hat tatsächlich mit dem Gelieren hier

zumindest im Anschnitt sehr gut funktioniert.

Also ich muss sagen, von allem, was wir bis jetzt gegessen haben, war es für

mich geschmacklich das Stärkste.

Ich habe die fruchtigen Akzente. Ich habe allerdings auch den Rum. Der ist

natürlich auch gut rauszuschmecken. Sahne hat auch einen schönen Stand.

Boden hat eine schöne Bräunung. Also von daher zum Essen her war es wirklich

herrlich.

Das kann man hier jetzt schon erkennen, dass die definitiv unterschiedlich groß

sind.

Also ich kann hier so ganz bisschen Füllung sehen.

Wie sieht es bei dir aus von der Seite her? Also hier gar nicht. Hier kann man

so ganz leicht erahnen. Da wirklich auch hier genau lesen, wo ihr schneiden

sollt.

Wenn ich das Gelee einzeln probiert habe, dann ist es genau das, was ich mir

darunter vorgestellt habe. Ich habe ganz klar den fruchtigen Akzent da drin. Ich

habe allerdings auch eine schöne Rumnote.

Es ist letztendlich einfach zu wenig.

Insgesamt hätte ich mir einfach einen Tick mehr Farbe gewünscht. Also wirklich

so dieses Südsee-Thema aufzugreifen, was ein bisschen farbenfroher ist.

Man sieht es auch schon, wenn man von oben rauf guckt, dass sie wirklich eine

gleichmäßige Größe haben.

Der Kokos oben ein bisschen kräftiger, aber für mich auch noch ein Farbton, den

ich sehr ansprechend finde.

Und darunter fällt da mir sofort erstmal die Füllung auf. Hier kann man es

wirklich wunderbar erkennen.

Es hat tatsächlich auch den Glanz von so einem Gelee, wenn man es schneidet. Also

von daher, das ist super.

Der Boden ist... Hier ein bisschen dunkler gebacken, aber hat nicht diesen

Eigengeschmack. Das Gelee hat einen wunderbaren Stand.

Ich muss allerdings sagen, das Verhältnis von Sahne zum Boden ist mir

einfach zu wenig.

Gerade mal knapp über 6, 6,5.

Unten sehe ich die Füllung, aber es scheint sich sehr aufgelöst zu haben.

Der Boden an sich hat eine schöne Porung.

Oben das Gelee. Da, wo es tatsächlich zum Probieren war, ist es schön

abgeschmeckt. Ich habe tatsächlich dieses Verhältnis von Frucht und Rum.

Allerdings nach unten hin geht es natürlich gänzlich verloren.

Geschmacklich finde ich es völlig in Ordnung. Halt optisch hier und da ein

paar kleine Abzüge.

Etwas über 6,5.

Hier sind es fast 7. Da sieht man auch, dass es hier kein Quadrat ergibt.

Der ein oder andere hat ja gerade so ein Fragezeichen auf der Stirn gehabt, als

er das Rezept gelesen hat. Was ist denn ein attraktiver Orangeton?

Kann er sich da mal ein Beispiel nehmen? Das ist definitiv ein attraktiver

Orangeton.

Also vom Handwerklichen und vom Geschmacklichen her gibt es hier für

mich persönlich nichts auszusetzen.

Das Verhältnis zur Sahne.

Gefällt mir hier gut. Einzig allein halt die Größe.

Jetzt sind wir natürlich gespannt, wie viele Punkte es geben wird für jeden

Pokecake. Ihr dürft euch zurückziehen und eine Platzierung vornehmen.

Geschmacklich muss ich sagen.

Zum Beispiel war der letzte auch sehr, sehr stark. Ich glaube, Christian hatte

gesagt gehabt, dass es ein Paradebeispiel geschmacklich und

technisch ist. Und oh mein Gott, ich war so happy.

Ich fand die Farbton des Cocktails im Prinzip schon schön, habe aber mir

gedacht, ich mache es nach Rezeptur und es soll ja noch ein bisschen Farbe rein

und da war es zu viel.

Wir sind die Loser.

Ja, ich habe es wieder geschafft.

Wir sind jetzt gespannt auf die Platzierung. Legt los.

Ja, so wie es bei den Cocktails so ist, auch in der Südsee. Sie sind alle einen

Tick unterschiedlich und somit haben wir auch ein Ranking gefunden.

Vorweg kann ich sagen, zwischen dem Platz 8 und dem Platz 5 liegen

tatsächlich nur drei Punkte.

Wir fangen mal mit dem Achtplatzierten an.

Der hat nämlich sieben Punkte und der steht hier.

Fancy, erste Frage, wo sind die Pokes?

Habe ich tatsächlich den letzten Satz überlesen, dass an zwei Seiten...

die Pokes sein sollten.

Und ich habe peinlich darauf geachtet, dass man sie nicht sieht, was mir ja

auch gelungen ist.

Platz 7.

Der steht hier.

8,5 Punkte.

Ramona, herzlichen Glückwunsch. Bei dir sieht man zwar die Pokes, allerdings

auch wenn ich das Licht ausschalte, sieht man sie noch. Das bedeutet, es ist

viel, viel, viel zu viel Farbe. Und bei dir tatsächlich als Einzige auch der

Boden, dass der so ganz leicht verbrannt geschmeckt hat. Wenn man einmal

Lebensmittelfarbe drin hat, dann bekommt man sie eben nicht mehr raus. Nee, das

ist dann definitiv zu spät.

Und Platz 4 geht an Daniel.

Der dritte Platz ist direkt daneben mit 14 Punkten.

Julia,

bei dir stimmt die Größe.

Allerdings bei dir ist das Verhältnis Sahne zum Kuchen halt zu gering. Und

dein Kuchen ist etwas trockener als bei den anderen.

Ich habe das draufgeknallt und dann so, das waren nur noch so gefühlt Sekunden.

Und dann habe ich entschieden, es reicht. Und dann habe ich gesehen, dass

die Schüssel ja noch ziemlich voll ist. Aber das war dann schon zu spät. Da war

schon geschnitten.

Der zweite Platz.

Mit 16 Punkten.

Sia.

Jenny, die Farben stimmen, die Konsistenzen stimmen. Alleine, dass sie

immer noch so ein bisschen unterschiedlich von der Größe sind,

trennt dich vom ersten Platz.

Und der ist hier Platz 1 mit 17 Punkten.

Auch bei dir stimmt die Farbe, stimmen die Konsistenzen, auch das Verhältnis

Sahne zu Kuchen. Auch da noch ein bisschen exakter schneiden.

sind es nicht nur 17 Punkte, sondern vielleicht auch mal 20 Punkte.

Herzlichen Glückwunsch.

Natürlich, ich habe mir Mühe gegeben und ich habe mich strikt nach Rezept

gehalten heute.

Hilft manchmal.

Der letzte Platz in der technischen Prüfung ist sehr bescheiden. Besonders,

wenn man darüber nachdenkt, das ist eine Pünktchen, Pünktchen, Pünktchen.

Die finale Aufgabe lautet Palette-Knife-Painting.

Hier sind auch wieder kreative Freiheiten erlaubt.

Trotzdem sollte man wissen, was man unter dem martialischen Begriff

überhaupt versteht.

Ihr kennt es jetzt schon und ich bin es ja gewohnt, eigentlich darf erst die

Jury den Torten mit dem Messer zu Leibe rücken. Aber in der dritten kommenden

Aufgabe drehen wir jetzt mal den Spieß um. Sie lautet Palette Knife Painting.

Ich erwarte irgend so ein Tortengemetzel. Ist dem so, Betty? Nein.

Wir erwarten fein herausgearbeitete Südsee-Motive, also Blumen, exotische

Vögel oder Unterwasserwelten. Auf einer einstöckigen Torte, die glatt

eingestrichen ist, sollt ihr mit einem Palettenmesser Buttercreme oder Icing

aufspachteln und so wahre Kunstwerke erschaffen. Wir erwarten von euch ein

Geschmacksbild, was natürlich zum Look eurer Torte passt.

Dazu müsst ihr unbedingt eine Frucht- und eine Cremefüllung einbauen. Ihr habt

für diese Aufgabe viereinhalb Stunden Zeit.

Ich wünsche euch ganz viel Glück und auf mein Kommando geht's natürlich los.

Auf die Plätzchen, fertig, backt!

Die Palettenmesser sind gewetzt und der Zeitmesser läuft bereits.

Das Tortenverputzen mit dem Palettenmesser ist ein brandaktueller

Trend.

Wir wollen ein tropisches Motiv haben. Die Südsee soll natürlich symbolisiert

sein, auf eine ganz spezielle Art und Weise, und zwar mit einer

Spachteltechnik. Es geht um Strukturen. Ich möchte dieses Palettenmesser sehen,

dass das verwendet worden ist. Und ich liebe diese Aufgabe, die ist einfach

toll. Ob sich diese Begeisterung auch auf die Backenden überträgt?

Also meine Torte heißt Hibiskus. Ich habe mir überlegt, dass ich einen

Kolibri auf die Torte setze, der sich am Nektar des Hibiskus erfreut. Dann passt

es auch wieder mit dem Hibiskus.

In Jennys Blütentraum soll die Jury auf Zitronenbiskuit mit Knusper-Schicht und

einer Mango-Minz-Buttercreme stoßen. Im Zusammenspiel mit Hibiskus-Mango

-Chutney.

Ich starte mit meinem Teig. Ich schlage jetzt das Eiweiß auf und dann kommt das

Eigelb dazu für den Biskuit.

Hat Lilia schon die rote Schürze vor Augen?

Fares ist gedanklich ganz woanders.

Das Erste, woran ich gedacht habe, ist Urlaub, Erholung.

Darum habe ich meine Torte Siesta Exotica genannt.

In seiner Strandkulisse schichtet Fares Mandel-Kokos-Kuchen und Limetten

-Ganasch. Für den Extra-Kick im Ananas-Mango-Kompott sorgt scharfer,

kandierter Ingwer.

Erst die Torte, dann das Painting.

Die Limetten zusammen mit der Minzmilch sind die Hauptkomponenten von meinem

Rührteig. Und das Wichtige ist hierbei, dass nicht ein Geschmack dominieren

wird.

Neben Zitrusfrüchten sollen auch Nüsse aller Art für einen exotischen Touch

sorgen.

Als Motiv habe ich eine Unterwasserwelt gewählt und für diese tropische Frucht

Orangen und Passionsfrüchte.

Ramonas Fische tummeln sich in einem Meer aus Mascarpone-Creme, Kokos

-Maracuja-Gelä, frischen Orangenfilets und Cashew-Nüssen. Die Basis ist ein

Kokosöl-Teig.

Das wird richtig tropisch mit Rum.

Und ich habe Maracuja, Kokos, weiße Schokolade. Also das wird auch so ein

bisschen Holiday-Flavor.

Unterm Südsee-Himmel hütet Daniels Papagei eine tropische Mixtur aus

Kokosölteig, Maracuja und schokolierten Pekernüssen. Dazu eine weiße

Schokoladenmus. Ob Ölteig, Biskuit oder Rührteig, als Grundlage der Torten

entstehen zunächst die Böden.

Das ist mein Blaubeer-Sorbet. Es ist ja jetzt nicht wirklich Südsee-Blaubeer,

aber das ist meine Interpretation eines Mojitos.

In Franziskas Würfel trifft Blaubeer-Biskuit auf Macadamia-Knusper

-Schichten und Vanille-Buttercreme.

Ein Lemon-Mojito-Curd rundet den Geschmack ab.

Der muss jetzt so circa 10 Minuten backen.

Jennys Biskuit braucht eine halbe Stunde, Julias nur 25 Minuten.

Meine Torte heißt Sweet Paradise.

Also das ist ein Paradiesplätzchen, wo ich schon immerhin gerne fliegen wollte.

Unter Lilias Blütenpracht tummelt sich die tropische Mango in drei Füllungen.

Sie steckt im Mango-Maracuja-Gelé, im Mango-Maracuja-Cremeux und in der

Frischkäse-Buttercreme.

Ich habe jetzt mein Cremeux einkochen lassen. Das ist echt gut gelungen.

Schön schichtbar wird es in gefrorenem Zustand.

Fares hat Eiweiß mit Kokosblütenzucker separat aufgeschlagen.

Ich mache gerade meine Maracuja-Kokosnuss-Likör-Fruchteinlage

und koche die jetzt zwei Minuten sprudelig auf.

Lilia macht ihr Mango-Maracuja-Püree. Und Julia?

Ich mache hier einen Kiwi-Kompott. Nachher kommt noch ein bisschen Stärke

für die Bindung zu. Und ich möchte natürlich, dass die noch ein bisschen

Biss behalten.

Diesen Zustand haben Jennys Mangos hinter sich.

Ich mache jetzt ein Mango-Püree.

Das wird nachher mit dem Hibiskus zu einem Chutney verarbeitet, damit man das

dann schön in die Buttercreme einarbeiten kann.

Der Hibiskus ist bei Südseemaler Paul Gauguin ein häufig wiederkehrendes

Motiv, passt also bestens zum Thema.

Aber noch wird nicht gemalt, sondern gebacken.

So viel hoch gehen wird er nicht, er bleibt kompakt. Es ist viel Butter drin

und Marzipan, also trocken wird er nicht.

Da bin ich mir sicher.

Ein lila Traum.

Ich mache gerade eine weiße Schokoladenmus mit weißem Rumpf und

Gelatine, die kommt mit rein, damit das auch alles einen schönen Stand hat. Und

dann wird das die Füllung meiner Torte. Aber bitte mit Eiweiß.

Jetzt wird's musig. Bei Fares wird es fruchtig.

Ramona röstet für ihre Einlage Cashews.

Während Daniel mit der Wahrheit umgehen muss.

Ist das Gelatine oder?

Das wird nichts mehr. Das kannst du nochmal neu machen.

Nochmal machen? Ja, weil die löst sich im Leben nicht mehr auf.

Und das sieht auch nicht aus wie eine Schokoladenmus. Und dein Eiweiß ist

überschlagen. Also im Endeffekt hast du von A bis Z alles falsch gemacht.

Okay. So, jetzt lasse ich dich alleine.

Toi, toi, toi.

Ich glaube, ich gehe gleich weinen.

Lieber jetzt weinen als nachher, wenn die Jury verkostet.

Es gibt nichts Geileres als karamellisiertes Obst. Sehr kreativ,

oder? Sicherlich. Sehr kreativ war es.

Glückwunsch.

Jenny breitet ihre Knusper-Schicht aus und Julia röstet sich so durch.

Also ich habe noch nicht so oft karamellisiert. Ich bin mir noch nicht

so ganz sicher, ob das richtig ist. Aber wir versuchen mal.

Bei Hannes ist zur Stunde Happy Hour.

Mein Cocktail, der besteht einmal aus Blue Curacao.

aus Kokosnuss-Rum und Ananassaft. Um das Ganze anzudicken, mixe ich das Ganze

dann einfach mit Agar-Agar.

Tüdel-Dü in Tortenform.

Zu sehr nach Alkohol schmecken sollte das Endergebnis aber auch nicht.

Jetzt muss man schnell arbeiten, weil die muss man jetzt in Schockfrost da

bleiben, damit sie nicht die untere Schicht kaputt macht.

Das ist Lilias Mango-Maracuja-Gelä.

Und die nächsten Böden sind jetzt... Fertig.

Wird ja langsam mal Zeit, ey.

Macht eigentlich einen guten Eindruck.

Ich glaube, er darf raus.

Oder? Das muss jeder selber wissen.

Franziska arbeitet an ihrem Lemon Mojito Curd.

Und Daniel hofft auf das Gelingen seiner Mousse.

Hat schon mal keine Schnodderkonsistenz. Das ist schon mal gut.

Dann war der zweite Versuch ja für etwas gut.

Jenny nimmt es mit der Temperatur sehr genau.

Ich mache gerade eine Swiss Meringue Buttercream.

Und dafür wird das Eiweiß sozusagen pasteurisiert, damit die Keime abgetötet

werden. Aus Eiweiß kann man so tolle Sachen machen. Wie zum Beispiel ...

Mein Baiser kommt jetzt in den Kühlschrank zum Auskühlen und danach

kommt die Butter rein und dann habe ich die Buttercreme, die ich dann noch

verfeinere mit Kokos.

Ich würde Butter schmeißen, wenn euch das interessiert.

Für Butter interessieren wir uns grundsätzlich.

Ihr Lieben, ich will euch ja nicht ins Schwitzen bringen, aber natürlich zum

Schnitzen. Ihr habt noch 2 Stunden 15 Minuten.

Wie viel Minzöl ist wohl genug?

So grundsätzlich.

Ich habe einfach alles genommen.

Es riecht hier so nach Mundwasser.

Kann ich probieren? Gerne doch.

Also das ist jetzt eine Mango-Butter-Creme mit Minzöl.

Findest du, da fehlt noch ein bisschen Minzöl? Nein. Gar nicht? Also ich habe

jetzt einen sehr frischen Atem. Ja, also das war zu viel.

Christian, wir können knutschen. Okay.

Knutschgebäck, das wäre mal eine Aufgabe.

Wobei auch ein Tortenboden schöne Gefühle hervorrufen kann.

Das sind meine schönen Bilder.

Perfekt. Nicht nur deine.

Super, ne? Ich bin zufrieden mit meinem Biskuit. So soll er sein.

Eine ganz besondere Optik gibt es bei Franziska.

Jetzt seht ihr auch meinen Südseetraum.

Weil er ein schönes Blau bekommen hat und das andere so ein bisschen wie

Korall wirkt.

Ein bisschen weniger Minze-Wirkung erhofft sich Jenny.

Ich muss mich jetzt einfach nochmal neu sammeln und die Buttercreme nochmal neu

ansetzen. Bei Fares war klar, dass der Kuchen nicht sehr hoch gehen würde,

aber... Scheiße.

Ich glaube leider, dass er noch nicht durchgebacken ist.

Shit.

Scheiße.

Ich brauche jetzt noch 15 Minuten wahrscheinlich Backzeit. Ich bleibe

ruhig und es wird schon.

Bei dieser Aufgabe ist schon so einiges beim ersten Versuch daneben gegangen.

Neues Spiel, neues Glück. Ich werde mich jetzt ein bisschen rantasten und mit

einem Viertel oder einem halben Teelöffel anfangen.

Mit Minzöl ist nicht zu spaßen.

Also ich bin froh, dass ich zwar schon schichte, aber ich muss Gas geben, weil

ich will natürlich nach hinten raus viel Zeit für dieses Palletknife-Painting

haben, weil das dauert.

Ja, der geht nochmal in die Kühlung.

Was sagst du?

Es ist deutlich besser. Ja, aber du findest immer zu viel. Es ist aber immer

noch sehr stark.

Echt jetzt? Ich hab nur einen halben Teelöffel rein.

Findest du? Aha.

Das kann gar nicht sein.

Mit Pfefferminz bin ich dein Prinz. Gilt auch für Prinzessinnen.

Das Schichten ist in vollem Gange. Was plant Schwibbs Schichter Hannes?

Ich packe jetzt auf den ersten Boden erstmal die Kokosbuttercreme und toppe

sie jetzt mit meinen getrockneten Bananen.

Das ist jetzt diese doppelte Schicht. Die Fruchtschicht und die Gremüsschicht.

Fruchtige Einlagen allenthalben. Die Jury hat es so bestellt.

Das ist die Cocktaileinlage.

Franziska schichtet ihren Lemon Mojito Curd. Und Jenny hofft, dass der

Schokocrunch etwas Minzschärfe abfedert.

Das ist ein hoher Ton geworden, aber er steht.

Julia hat keine Stehprobleme.

Franziska arbeitet mit Minze pur.

Ich will das aber nicht zu doll haben, deswegen mache ich das auch bloß auf

eine Schicht.

Letzte Schichtungen, dann steht die Grundlage fürs Painting.

Jetzt erstmal schön einstreichen, gerade, so wie ich es mag.

Das Gute an Einstreichkunst, man kommt ums Eindecken mit Fondant herum.

Allerdings ist dieses vergleichsweise einfach, während der Kunststuck per

Palettenmesser Kunstfertigkeit und Zeit voraussetzt.

So langsam solltet ihr in die Südsee stechen, denn ihr habt jetzt nur noch

eine Stunde.

Ich fange jetzt an, meine Buttercreme einzufärben für mein Motiv. Das Schöne

ist, hier braucht man nicht mit Lebensmittelfarbe geizen.

Muss schon knallig sein.

Aber nicht, dass die Torten wieder im Dunkeln strahlen.

Obwohl, das Muroroa-Atoll liegt ja auch in der Südsee.

Und ein Strich die zweite.

Franziska isoliert ordentlich, wie beim Hausbau.

Ich finde, im Wasser ist jetzt ja auch nicht alles gleich blau.

Deswegen wollte ich das so, dass man ein bisschen noch durchscheint, ein bisschen

heller ist. Und dann, glaube ich, habe ich diesen Unterwassereffekt eigentlich

schön umgesetzt.

Bei Südsee denken viele an Wasser.

Außer Franziska. Sie denkt eher an Stein.

So, ab geht die Wilde Fahrt.

Franzi und Ramona müssen definitiv in dieser Aufgabe wirklich alles geben,

weil sie sind durch die ersten beiden Aufgaben auf den letzten beiden Plätzen.

Wir haben bei allen schon gesehen, dass sie dekorieren können. Von daher glaube

ich, können sie sich mit einer tollen Dekoration hier wirklich weit nach vorne

arbeiten, wenn es denn auch geschmacklich stimmt.

So, jetzt nochmal für alle, die bei der Hobbythek damals geschlafen haben. Wie

macht man ein Pallet-Knife-Painting?

Du musst die Farbe halt mit dem Palettenmesser auftragen und je nachdem,

wie du es machst, hast du so einen gewissen 3D-Effekt.

Na, Fares, läuft's denn mit der Malerei?

Es ist wirklich schlimm.

Talent ist beim Malen hilfreich.

Fühlt man sich schon wie so ein kleiner Künstler.

Liebe Hobbybäckerinnen und Hobbybäcker, ich weiß, ihr geht schon am...

Stuck! Ihr habt noch 30 Minuten.

Mir ist ein bisschen bange jetzt gerade, weil, wie ihr seht, ich bin gerade bei

meiner ersten Blüte.

Jetzt ist nicht der Zeitpunkt, um die Nerven zu verlieren.

Nö, aber man könnte sich beeilen.

Ich habe es ein bisschen unterschätzt, weil ich habe natürlich im Grunde jede

Fläche, die du so ein bisschen Pellet-Knifen musst, damit es ein

Gesamtbild ergibt.

Aber muss die ganze Torte wie ein Ölgemälde wirken?

Oder reichen einzelne Motive?

Die Blume nennt sich Strelitze. Das ist eine Paradiesvogelblume. Und da meine

Torte Paradies heißt, also Sweet Paradise, dachte ich, das passt

zusammen.

Vogelblume-Torte.

Passt prima.

Ich setze jetzt meinen Seestern, die heißt ja Strandstern, die Torte.

Vom Meerestier zur Tropenblume.

Normalerweise würde ich sogar filigraner arbeiten, aber momentan habe ich keine

Zeit.

Nicht nur Fares gibt alles.

Alle Backenden arbeiten unter Hochdruck. Die Zeit rennt.

Ihr Lieben, diese Torben werden ja gleich doppelt verputzt. Einmal von euch

und später dann von der Jury. Toll. Ihr habt noch 10 Minuten.

Also so Fummelarbeiten, ich bin da eigentlich relativ resistent, aber unter

Zeitdruck strapaziert einfach alles die Nerven.

Ausatmen, einatmen, einatmen, ausatmen, um.

Man sagt ja, Backen habe etwas Meditatives.

In dieser Backshow gilt das nur bedingt.

Ich kann nicht malen. So einfach ist das. Und wenn das Thema Palette Knife

ist und jemand nicht malen kann, so ist das.

Doch es gibt mehrere Arten zu punkten. Wenn beim Design wenig zu holen ist,

muss der Geschmack umso überzeugender sein.

Es kommen Blüten, Pollen in die Lirien.

Ja, jetzt ist die Zeit für Entscheidungen.

Mal ich noch was? Mal ich nichts mehr?

Ihr habt nur noch zwei Minuten.

Siehst du, wie ich zitter?

Ich kann nicht mehr.

Und gefallen tut es mir auch nicht.

Guck mal, der sieht langsam nach einer Palme aus. Sogar mit einem 3D-Effekt.

Als letztes kommt jetzt noch ein bisschen Strand.

Gleich müsst ihr alle Werkzeuge fallen lassen.

Scheiß Vogel.

Zehn.

Neun.

Acht. Ich mach immer so.

Sieben.

Sechs.

Fünf.

Vier.

Drei.

Zwei. Der Stapel ist zu dick.

Eins. Und Stopp. Hände weg vom Gebäck.

Es ist mir gelungen, oder?

Siehst du das nicht?

Ich habe es gemacht, so wie ich das Pan mehr nicht, mehr kann ich nicht.

Ich bin definitiv nicht zufrieden mit meinem Backwerk von außen. Tja, da kann

man aber leider nichts machen.

Liebe Jury, die Kandidatinnen und Kandidaten haben ganz sanft gespachtelt

und mit dem Palettenmesser gearbeitet. Wir beginnen mit unserer Verkostung bei

Daniel.

Ein kleiner Vogel von Enis

Kleid ist davon geflogen und hat beschlossen, sich auf meine Torte zu

setzen. Das klingt auf jeden Fall schon mal sehr tropisch.

Wenn man sie dreht, dann sieht man, dass sie vom Grund her glatt eingestrichen

ist. Und du hast dann hier noch einen Farbauftrag gemacht, um diese

Wolkenstruktur herauszuarbeiten. Diese Kante, sie ist sehr exakt.

Und das Palettenmesser sieht man natürlich bei dir hier in diesen

Flügeln, in den einzelnen Federn.

Und ich finde, da hast du die Technik wirklich gut umgesetzt.

Also ich muss sagen, ich bin vom Motiv restlos begeistert. Ganz zu schweigen

davon, dass es sehr, sehr filigran ist.

Ich muss sagen, ich finde es genial gelöst mit der Maracuja, vor allem mit

dieser frischen und die Böden. Sie sind durchgebacken, sie sind leicht. Die

weiße Schokoladenmus, ich habe gesehen, du hast gekämpft, aber es hat sich

gelohnt, denn auch sie rundet für mich persönlich das Stück Kuchen ab.

Äußerlich wie drin, Thema für mich wirklich erfüllt. Vielen Dank.

Ich nehme euch mit auf eine wunderschöne Südseeinsel mit einem weißen Sandstrand.

Ihr seht, die Sonne scheint und es sind nur ein paar Schleierwölkchen am Himmel.

Man kann sehr schön sehen, dass sie glatt eingestrichen ist. Man kann auch

bei dir hier oben die schön saubere Kante sehen.

Und meine Lieblingsseite, so diese Momente hier mit diesen Inseln.

Wo man diese Struktur sehen kann, die du mit dem Palettenmesser genommen hast.

Von dieser Kreativität und vom handwerklichen Geschick muss ich sagen,

Chapeau, ganz große Arbeit.

Du hast was verwendet als Zutat, was gar nicht so häufig vorkommt, und zwar die

Kiwi. Für mich wunderschön geschmacklich eingearbeitet. Es ist wirklich ein

Traum. Es ist super leicht.

Einziges, was ich beim nächsten Mal vielleicht verbessern würde, ist, diese

leicht karamellisierten Kokosnusschips durch Schokolade zu ziehen, weil sie

sind natürlich jetzt nicht mehr karamellisiert. Und das ist bei Kokos

immer so die Gefahr, dass das wird wie so ein Kaugummi. Ein schöner Geschmack

von der Kiwi. Ich mag auch die Konsistenz. Es ist nicht gummiartig.

Vielen Dank.

Danke euch. Vielen Dank.

Ja, auch hier muss man, glaube ich, erstmal einmal in Ruhe rumgucken. Was

mir so ein bisschen fehlt, ist so diese exakte Kante hier oben. Auch bei dir

kann man überall mal sehen, wie du das Palettenmesser verwendet hast. Ich

glaube, ich mag am liebsten, wo ist sie denn, deine Qualle?

Es gibt für mich eine wirklich sensationelle Stelle.

Wenn man das jetzt hier anguckt, diese Lichteinflüsse, die dann so nach unten

gehen. Ich bin wirklich restlos begeistert. Da habe ich mich drin

verliebt, muss ich sagen.

Du hast es wirklich super schön gelöst mit diesen frischen Kernen der Maracuja.

Das ist natürlich nochmal eine Textur, die einfach ganz besonders ist. Und die

Böden sind hervorragend. Das Ganze geschmacklich für mich.

Einwandfrei. Dieses sonnige Thema mit der Unterwasserwelt, finde ich, hast du

sehr schön kombiniert. Vielen Dank.

Es

geht

doch mit dem Malen und dem Dekorieren.

Also gerade hier oben.

Die Palmwedel hast du wirklich schön rausgearbeitet. Das Thema optisch für

mich getroffen. Ich hätte mir natürlich ein bisschen mehr gewünscht, dass es

exakter gearbeitet ist. Aber vielleicht kriegen wir dich ja noch so weit.

Vielleicht.

Dieser Boden ist für mich persönlich ein Highlight. Es ist tatsächlich eher wie

so ein weihnachtliches Honigbrot von der Konsistenz her, von den Aromen her,

kräftig, schwer, wirklich hervorragend ausgearbeitet. Danke.

Ungewöhnliche Kombination, für mich aber sehr stimmig drin.

Draußen bist du auf dem richtigen Weg, jedes Mal Schritt mehr.

Vielen Dank. Vielen Dank.

Also hätte man mich gefragt, Südsee, welche Farben haben die Torten, ich wäre

nicht auf Grau gekommen.

Das könnte jetzt auch eine Hausmauer sein.

Was mir auf jeden Fall gefällt, sie ist wirklich sehr exakt gearbeitet.

Pallet-Knife-Painting, das ist ihr am besten gelungen, wirklich bei diesen

ganzen grünen Blättern.

Was man auf jeden Fall sagen kann, und da bin ich wirklich restlos begeistert,

ist diese Exaktheit beim Einstreichen deines Würfels.

Das hier ist der Curd, richtig? Ja.

Also dieser Glanz, diese Standfestigkeit, genau so muss es

tatsächlich sein.

Das Einzige, was für mich so ein bisschen untergeht, ich glaube, du

wolltest den Mojito.

Genau. Die Minze habe ich jetzt nicht herausgeschmeckt.

Wenn man das Thema Südsee hat, ist natürlich nicht die erste Frucht, an die

man denkt, Blaubeeren. Aber mit den Blaubeeren eine Torte hinzubekommen, die

nach Südsee schmeckt, ist dann eine große Kunst. Und ich finde, das ist dir

gelungen. Vielen lieben Dank.

Auch du hast eine eckige Torte genommen.

Hier vorne sieht man auch schon, es ist schön gerade. Hier kann man, glaube ich,

das Palettenmesser fast am besten sehen, bei den Blättern von der Struktur. Und

ich finde hier, das hat mir wirklich Tiefe bekommen.

Also ich mag diesen herrlichen Südseekitsch da oben drauf.

Die Torte wässert.

Ich glaube, hier aus dieser Schicht kommt der Übeltäter.

Es schmeckt sehr nach 80er-Jahre, dieser Cocktail mit Blue Curacao und Kokos. Und

das ist so alles wirklich ein Genuss meiner Jugend. Es ist für mich auf jeden

Fall ein Sommergeschmack, ein sehr südlicher Geschmack. Ich glaube, zu den

Böden sagst du am besten Neues.

Diese Böden von der Konsistenz her sind mir gänzlich neu. Das ist wirklich eher

wie ein getränkter Pumpernickel so von der Struktur her, ohne die ganzen Körner

drin. Gackig finde ich auf jeden Fall, dass du die Banane mit eingearbeitet

hast und sie ist tatsächlich immer noch crunchy.

Ich finde es lecker.

Vielen Dank. Vielen Dank.

Ich hoffe, der Geschmack der Torte ist atemberaubend.

Der erste Versuch auf jeden Fall. Man roch es auch, als man hier ins Zelt

reinkam.

Also, fangen wir an.

Hier ist sie dann eingestrichen.

Hier oben nicht mehr so wirklich.

Man sieht hier nicht wirklich den Kolibri, wenn du es nicht sagst. Da ist

der Schnabel, da sind die Flügel.

Dann erkennt man den Kolibri.

Auch... Jetzt erkennst du ihn auch, ne?

Ich bin auf jeden Fall sehr dankbar dafür, dass du die Buttercreme nochmal

neu gemacht hast und ich bin auf den Anschnitt gespannt.

Eins kann ich auf jeden Fall sagen, Deutschlands schönsten Tortenanschnitt

kannst du nicht gewinnen.

Also Jenny, geschmacklich irgendeine andere Komponente herauszuschmecken, ist

für mich gänzlich unmöglich, weil tatsächlich das Minzaroma immer noch so

präsent in diesem Kuchen ist. Es sind so viele gute Sachen, die da drin sind und

sie werden einfach komplett überlagert von der Minze, was wirklich extrem

schade ist.

Vielen Dank.

Auch bei dir muss man sie, oh, ist die schwer, drehen. Weil dann kann man hier

sehen, gerade so an dieser Stelle, wie glatt eingestrichen ist. Ich mag hier

diese Details mit den Fußabdrücken.

Und dann kommen wirklich die Strelitzchen mit diesem grünen Teil, der

immer so aussieht wie so ein Schnabel. Und dann kommt dieser bunte Kamm.

100 von 100 möglichen Punkten. Mir gefällt es von außen. Sieht sensationell

aus. Dankeschön.

Boah, geil.

Sensationeller Anschnitt.

Wenn man die Augen zumacht und sich diesen Strand vorstellt, barfuß die Füße

in den Sand drückt, dann dieses Stück Kuchen dazu.

Mehr kann man sich nicht wünschen.

Dankeschön. Es ist innen wie außen einfach ein Suizidraum.

Vielen Dank. Vielen Dank. Danke.

Betty und Christian haben ja mit den Aufgaben für Urlaubsstimmung gesorgt.

Ich glaube allerdings eher bei der Verkostung. Für euch war es ein

Aktivurlaub. Und für den möchte man ja gerne belohnt werden. Am liebsten mit

der roten Schürze.

Und wir sind jetzt an dem Punkt, wo keiner gerne mehr nach Hause fährt.

Allerdings stehen diese beiden Entscheidungen jetzt an. Es hängt von

euren Punkten ab.

Die Punkte können Sie übrigens nachlesen auf Instagram oder Facebook. Wir heißen

Folgen Sie uns einfach.

Betty und Christian, eure Entscheidung steht an. Zieht euch zur Beratung

zurück.

Es war auf jeden Fall mit Abstand der beste Anschnitt und geschmacklich

hervorragend ausbalanciert. Das ist schon wirklich das Lob, was man hören

möchte. Und es war wirklich ein Treffer.

Also im Gedanken auf jeden Fall.

Bei Hannes bleibt für mich immer im Gedächtnis die Konsistenz der Böden.

Aber bei Hannes hat sich das Gelee aufgelöst.

Also die Kritik für das Äußerliche war auf jeden Fall Hui.

Innen war es ein Fast Hui.

Es ist jetzt nicht so das Thema Strand, Meer, Sonne bei Franzi. Ich bin aber

trotzdem immer noch überzeugt von meinem Konzept, weil ich wollte rausstechen.

Bei Jenny technische Prüfung, zweite Platz.

Aber bei der ersten Aufgabe, auch da hatte sie schon Schwierigkeiten. Die

Verkostung war für mich vernichtend.

Es war halt einfach zu viel Minze.

Ich sehe mich selber jetzt auf der Abschlussliste. Und ich glaube, deswegen

ist es auch so, dass ich ein bisschen emotional mitgenommen werde, weil ich

halt das Gefühl habe, dass ich nicht das zeigen kann, was ich eigentlich kann.

Liebe Hobbybäckerinnen und Bäcker, unser Ausflug in die Südsee neigt sich dem

Ende entgegen. Aber es fehlen noch zwei Entscheidungen.

Liebe Jury, ihr seid dran.

Wenn wir zwei nach der ersten Aufgabe gewettet hätten, wer holt sich in dieser

Woche die rote Schürze, hätten wir sicherlich nicht auf die Kandidatin oder

auf den Kandidaten getippt.

Allerdings, durch zwei sensationelle Leistungen kann er oder sie sich doch

über die rote Schürze freuen.

Mit 49 Punkten geht die rote Schürze in dieser Woche an.

Ilja. Ilja, herzlichen Glückwunsch.

Danke.

Ilja, auch herzlichen Glückwunsch von mir.

Danke. Weniger gut lief es allerdings für Jenny und auch für

dich, Franzi.

Komm bitte beide nach vorne.

Franzi, in der ersten Aufgabe ist es dir gelungen, die Tahiti-Vanille zum Star zu

machen. In der technischen Prüfung hast du allerdings den letzten Platz belegt.

Jenny, dir ist es nicht gelungen, die Tahiti-Vanille optimal in Szene zu

setzen.

Allerdings konntest du diesen Patzer mit dem zweiten Platz in der technischen

Prüfung wieder ausbügeln.

Entscheidend war für euch beide also die dritte Aufgabe.

Mit 33 Punkten ist die Weltreise heute leider zu Ende für

Jenny.

Jenny, du hast so viel spannende Aromen hier reingebracht. Vielen Dank, dass du

dabei warst. Danke.

Eigentlich habe ich es schon so erwartet. Also das war wirklich eine

ziemlich schlechte Leistung diese Woche.

Und ich glaube, hätten Betty und Christian mich nicht rausgehauen, dann

hätte ich mich selbst rausgerufen.

Den anderen wünsche ich auf jeden Fall gute Nerven und möge der beste Bäcker

oder beste Bäckerin gewinnen.

In der nächsten Woche steigen wir dann in den Orient Express.

Da kommen dann Gebäcker aus der arabischen Welt auf den Tisch. Das

Niveau der Reiseflughöhe befindet sich auf der des fliegenden Teppichs. Fliegen

Sie doch einfach mit uns am nächsten Sonntag hier in Sat.1. Tschüss.

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