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"Wenn die Erderwärmung 2° überschreitet, wird das Inlandeis irreversibel schmelzen."
"Der grönländische Eisschild schrumpft bereits jedes Jahr um 286 Gigatonnen."
"Wenn er komplett geschmolzen ist, wird der globale Meeresspiegel um 7,5 m steigen."
Und dann vielleicht: "Der höchste Punkt auf den Malediven liegt 2,5 m über dem Meer."
Und dann wollte ich so weitermachen:
"Das Schmelzwasser der grönländischen Eiskappe"-
-"könnte den Golfstrom verändern."
"Das bedeutet extrem niedrigere Temperaturen in Westeuropa."
"Flüchtlingskrisen, Ernteausfälle, Bürgerkriege"-
-"und vielleicht eine neue Eiszeit. Aber das wissen wir ja."
Ich glaube, diese Passage …
-Die muss einfacher sein. -Aber das war sie doch! Oder nicht?
Ich habe einen Vorschlag:
"Wir, die Außenminister des Arktischen Rates, tragen Verantwortung dafür,"-
-"etwas gegen den Klimawandel zu tun, indem wir dieses Abkommen unterzeichnen."
Weiter zum Ende …
"Wir müssen die Erschließung neuer Erdöllagerstätten jetzt beenden,"-
-"sonst wird unsere Spezies …" Verzeihung.
"Sonst wird unsere Spezies untergehen." -Notiert.
-Was ist passiert? -Nein!
Oh mein Gott!
Glückwunsch, Viktor.
Wir haben unser Ziel erreicht. Wir hoffen, Sie hatten eine gute Reise.
D Ü N N E S E I S
Die russische Delegation. Wir versuchen, im gleichen Helikopter zu fliegen.
-Und Berger Oil? -Lieber die Russen.
-Sie sehen das Abkommen skeptisch. -Berger ist der größte schwedische Akteur …
In der Ölindustrie, ja.
Aber ich will mich nicht bei denen einschmeicheln.
-Das ist nichts als Show. -Eine wichtige Show.
Und daher schicke ich dich. Du wirst die Show aufführen.
-Oder Liam. -Wie bitte?
Der Stabschef ist ein deutliches Signal. Ein Berater ist eine Beleidigung.
-Kopf oder Zahl? -Hör auf, Viktor.
Du kannst das am besten. So ist das halt. Die behalte ich.
Mr. Lisov!
-Freut mich, Sie zu sehen! -Gleichfalls.
-Nach Ihnen. -Danke.
Es ist so schön hier. Einfach unglaublich.
Legen Sie den Gurt an.
-Eine schöne Landschaft, oder? -Eine schwindende Schönheit.
Vor 40 Jahren waren diese Seen zu dieser Jahreszeit komplett zugefroren.
-Im Herzen immer noch Klimaforscherin. -Natürlich!
Und jetzt sind Sie in die Politik gegangen, um ihre Erkenntnisse in die Tat umzusetzen.
Ich bin in die Politik gegangen, um Leute wie Sie dazu zu bringen, das zu tun.
Wissen Sie, Öl ist das Rückgrat der russischen Wirtschaft.
Ja, ich weiß.
Und der Sklavenhandel war mal das Rückgrat der westlichen Wirtschaft.
Könnten Sie sich eine leichte Anpassung von Formulierungen im Abkommen vorstellen?
Das Abkommen soll alle weiteren Bohrungen in der Arktis verbieten.
Wir haben bereits die meisten Ölvorkommenn in Russland entdeckt.
Könnten wir nicht sagen,-
-wir verbieten alle weiteren Bohrungen in bislang unbekannten Vorkommen?
Damit würden wir der Ölindustrie erlauben, den Planeten zu verbrennen, Mr. Lisov.
Politisch wäre es wichtig, wenn Russland mitmacht.
Sie wissen doch: Im Herzen bin ich Klimaforscherin, nicht Politikerin.
Vorsicht.
Danke. Vielen Dank.
-Frau Ministerpräsidentin. -Nennen Sie mich Pipaluk. Willkommen.
Vielen Dank. Es ist so schön, wieder auf Grönland zu sein.
Das schmelzende Eis ist aber ein trauriger Anblick.
Wir haben leider größere Probleme.
Schwedens Außenministerin, Elsa Engström,-
-bekannt geworden als Klimaforscherin und Umeltaktivistin,-
-steckt hinter dem Abkommen,-
-das zum Meilenstein der internationalen Umweltpolitik werden könnte.
Die Mitglieder des Arktischen Rates haben es in den vergangenen Monaten verhandelt.
Die Minister des Rates versammeln sich jetzt hier in Tasiilaq,-
-um die Verhandlungen zum Abschluss zu bringen und das Abkommen zu unterzeichnen.
-Hallo! -Hallo.
-Viktor Baker. -Ludvig Tjäder. Forschungsleiter.
-Wo ist die Ministerin? -Es kam leider etwas dazwischen.
Man hatte uns versprochen, dass wir vor dem Treffen mit ihr reden können.
Ich bin ihr engster Berater.
Aha. Na gut. Vor dem Rundgang möchte ich dir einen Fund zeigen.
Entschuldgung. Ich muss …
Da muss ich ran.
Aha. Okay.
Okay, Leute. Zurück an die Arbeit.
-Endlich! Hallo, Schatz. -Hallo!
-Wie ist es in Tasiilaq? -Über Tasiilaq kann ich nichts sagen.
Ich bin nämlich …
… hier! Guck!
Ist das schön! Wo ist das?
Ich musste einen Umweg machen, um die Ölindustrie zufriedenzustellen.
-Ich wäre lieber dort. Zusammen mit dir. -Ich wünschte, ich wäre im Feld.
Weißt du, wie oft deine Mutter mich angerufen hat?
-War ja klar. -Sie ist so gespannt auf das Geschlecht.
-Warte da. -Ja.
"Warte"? Wo sollte ich denn hingehen? Hallo?
Okay, warte.
Guck! Hier steht's dirn.
-Moment! Wir müssen über Namen reden. -Ich will jetzt den Brief öffnen.
Wenn es ein Mädchen ist, möchte ich sie Helena nennen, nach Mama.
Helena ist schön.
Und wenn es ein Junge ist, möchte ich, dass er Carl heißt.
Das Kind wird nicht Carl heißen. Es wird garantiert nicht Carl heißen.
Hör es dir doch mal an. Lass es singen.
"Guck dir den an! Wer ist …?" "Das ist Carl Baker."
Ich kann nicht "Carl" rufen. Das klingt komisch. "Essen ist fertig, Carl!"
-Nein! -Denk mal an den kleinen Carl!
Halt die Klappe. Ich mache ihn jetzt auf. Bist du bereit?
Ich bin bereit. Leg los.
Okay …
Was war das?
Was ist los, Viktor? Hör mir zu. Geh weg von der Reling!
Atme. Ich bin hier. Sieh mich an.
Weißt du, wo die Brücke ist?
Atme, Schatz. Sieh mich an.
Die ist da unten.
Okay. Du musst dorthin und den Kapitän warnen.
Denk nicht nach, tu's einfach.
-Alles in Ordnung, Viktor? -Ja.
Sie haben den Kapitän. Ich habe einen Schuss gehört.
Konzentriere dich. Hat dich jemand gesehen?
Nein.
Kannst du dich irgendwo verstecken?
Nein, nein! Hört mir zu! Beruhigt euch!
Sie sind auf der Brücke. Sie streiten über etwas.
Versteck dich.
Die gesamte Besatzung scheint als Geisel genommen zu sein.
Wir werden euch nicht töten. Das ist nichts Persönliches.
Was weißt du über das Schiff?
Es ist ein Forschungsschiff von Berger Oil.
-Wo seid ihr? -Das weiß ich nicht.
-Irgendwo vor Grönlands Ostküste. -Kannst du ungesehen vom Schiff runter?
Wir befinden uns mitten im Nordpolarmeer, Liv.
Okay. Vielleicht wissen sie nicht, dass du dort bist.
Was, wenn ich das Ziel …
Scheiße! Elsa ist das Ziel.
Sie haben mich gefunden!
Versteck dich! Versteck dich!
Versteck dich, Viktor!
Viktor! Ich werde dich finden!
Viktor!
-Schick siehst du aus! -Hör auf.
Hier. Nimm die.
-Die hat jemand verloren. -Hör auf. Sie kommen jetzt.
Willkommen.
Hallo!
Lange nicht gesehen.
Hallo, Liv. Wie geht es dir?
Danke, alles gut.
-Habt ihr was gefunden? -Die letzte Position. Jetzt sind sie weg.
-Sind andere Schiffe in der Nähe? -Nein.
Hast du die Debriefinggruppe kontaktiert?
Könnte das nicht ein Schiff sein? Habt ihr euch Satellitenfotos angesehen?
Der einzige Satellit, der dieses Gebiet abdeckt, macht nur ein Foto pro Tag.
Wer fährt hin?
Das Arktische Kommando der Dänen ist unterwegs.
Außerdem haben sie die USA um Hilfe bei der Suche per Helikopter gebeten.
-Und wer von uns fährt hin? -Wir können nicht einfach hinfahren.
Wir haben der lokalen Polizei ein Team angeboten und warten noch auf Antwort.
Wir warten auf eine Antwort der grönländischen Polizei?
Die haben keine Kapazitäten für so etwas.
-Dich kann ich eh nicht hinschicken. -Natürlich kannst du mich hinschicken!
Dann würde ich ein ernstes Dienstvergehen begehen.
Er war dein Mann.
Er IST mein Mann.
Vor der Begrüßungszeremonie möchte der Vorsitzende des Arktischen Rates-
-und Außenminister von Dänemark und Grönland, Martin Overgaard,-
-ein paar Worte sagen.
Ich freue mich auf unser Treffen. Wir haben eine volle Tagesordnung.
Morgen und Übermorgen wird unser Treffen des Arktischen Rates stattfinden.
Und am Ende wird es natürlich eine feierliche Unterzeichnung-
-des Abkommens von Elsa Engström geben.
Da wir heute schon alle hier sind, sollten wir uns entspannen-
-und die atemberaubende Umgebung und die spektakuläre Kultur auf Grönland genießen.
Herzlich willkommen.
Ihr seid hier, um darüber zu entscheiden, wie unser Land regiert werden soll!
Wie viele Entscheidungen werdet ihr treffen, ohne uns zu fragen?
Grönland hat eine Stimme! Grönland hat eine Stimme!
Dies ist unser Land. Ihr habt hier nichts verloren.
Was bildet ihr euch ein? Wir sind es, die hier leben!
Ihr seid nicht von hier! Was macht ihr hier?
Wir haben genug! Dies ist unser Land!
-Elsa, wir müssen gehen. -Nein, es ist alles gut.
Es gab einen Angriff. Ville Bergers Schiff.
Das tut mir schrecklich leid. Alles in Ordnung?
Haben die etwas gegen unsere Umweltpolitik?
Darum geht es nicht.
Wir wissen nichts von Viktor? Lebt die Mannschaft?
Das wissen wir nicht. Es könnte sich um eine Geiselnahme handeln.
Das Ministerium will wissen, ob wir die Angehörigen benachrichten sollen.
Oh Gott, Liv! Weiß sie, dass Viktor an Bord ist?
Elsa … Du warst das Ziel.
Katarina Iversen, Polizeioberinspektorin von Grönland. Wie ist der Status?
Wir sind auf dem Weg zur letzten bekannten Position des Schiffes.
Der Helikopter hat leider nichts gefunden.
Wir setzen die Suche fort.
-Keine Wrackstücke? -Nein.
Okay. Teilt das Gebiet in Zonen ein und durchsucht es systematisch.
Fragt einen Meeresforscher nach den Strömungsverhältnissen.
Ich werde die Operation von Tasiilaq aus leiten.
Verstanden. Gute Fahrt.
Danke.
Wer greift gleichzeitig ein Ölsuchschiff und eine Umweltaktivistin an?
Ja, das klingt sehr merkwürdig.
Umweltaktivisten wohl kaum. Eine Ölgesellschaft?
Sieht eher danach aus, als ob ein Staat dahinter steckt.
Was hast du gesehen? Uniformen? Sprachen sie mit Akzent?
Nein, wie ich schon im Bericht schrieb: Ich sah nichts.
Die dänische Polizei. Sie lehen unsere Hilfe ab.
-Was? Wieso? -Vermutlich wegen des Arktischen Rates.
Wenn wir mitmischen, müssen sie auch die anderen sieben Staaten einladen.
Die Akte von Ville Berger. Er hat sich stark gegen das Abkommen eingesetzt.
-Können wir ihn hierher einladen? -Wohl kaum. Er fliegt heute nach Grönland.
Ich nehme die.
-Du solltest vorher mit Casper reden … -Ich will nur ein paar Fragen stellen.
Ville Berger? Liv Hermanson, Sicherheitspolizei.
-Ich habe ein paar Fragen. -Ich hab's eilig. Wir starten gleich.
Wieso fliegst du nach Grönland?
Wieso? Eins meiner Schiffe mit 12 Besatzungsmitgliedern ist verschwunden.
-Hast du einen Verdacht? -Nein. Schickt doch ein Team.
Deshalb bin ich hier. Darf ich mitkommen?
Kann sich die Polizei keine Flugtickets mehr leisten?
Wenn du Geld brauchst, können wir meinen Platz sicher bezahlen.
-Hallo. -Hallo.
Zwei Bier, bitte.
Hallo. Nimmst du am Ministertreffen teil?
Nein. Ich lebe hier.
Angenehm. Ich heiße Martin Overgaard. Ich bin Dänemarks Außenminister.
Und Grönlands auch. Ich kenne dich aus dem Fernsehen.
-Christine Andersen. -Ina Lynge.
-Willkommen. -Danke.
-Wie lebt es sich in Tasiilaq? -Gut.
-Hallo, Ina! Guck mer, wer da ist! -Lasst ihn. Wir sind hier alle Freunde.
-Hallo. -Hallo, Nakinngi.
Entschuldige. Mit den Kerlen im Schlepptau ist es schwer, neue Freunde zu finden.
-Ich gebe einen aus. -Nein, ICH gebe einen aus.
Liebe Freunde, vor euch steht Nakinngi höchstpersönlich.
Wir hätten gern vier Gammel Dansk.
Ich war mal in der "National Geographic",-
-weil ich fünf Tage auf einem Eisberg überlebt habe.
Das gibt's ja nicht! Dann bist du ja ein richtiger Held.
-Ja. -Bitte schön.
-Und bitte schön. -Nein, danke.
Ich muss es jetzt sagen:
Dein Dänisch ist ganz hervorragend.
Danke. Ich habe vier Jahre in Dänemark gelebt.
-Und wir lernen Dänisch in der Schule. -Ja, natürlich.
Komm doch mal wieder vorbei.
Wir haben unseren letzten Sommerurlaub in Dänemark verbracht.
Ich liebe es, in Dänemark zu sein.
Beim nächsten Mal kannst du sagen, dass du mit dem Außenminister befreundet bist.
Willst du den Gammel Dansk nicht? Auf Grönland!
Martin, es ist etwas passiert. Du musst mitkommen.
Entschuldigung. Mach weiter.
Stimmt es, dass dir Elsas Abkommen missfällt?
Ja.
Und dass du deine Kritik ganz offen geäußert hast?
Was willst du damit andeuten?
-Ich frage nur. -Du ermittelst ja in diesem Fall.
-Genau das mache ich. -Natürlich.
Wenn du mit mir fertig bist,-
-kannst du dich doch auf diejenigen konzentrieren, die dahinterstecken?
Ist das nicht ein sterbender Industriezweig?
Es geht um hunderte Millionen Barrel Öl pro Jahr weltweit.
-Darauf sollten wir anstoßen. -Nein, danke.
-Wir hätten gern Wein. -Für mich ein Wasser, bitte.
Trinkst du im Dienst nicht?
Ich bin schwanger.
Bitte versteh mich nicht falsch, aber wieso schickt die Sipo dich?
Das tun sie nicht.
Aber … Viktor Baker ist der Vater.
Das tut mir leid.
-Wer hat euch bei der Planung geholfen? -Wir haben das allein gemacht.
-Maratse, planen andere weitere Proteste? -Hast du ihm nicht zugehört?
-Was machst du hier? -Hallo, Enok.
Ich freue mich auch, dich zu sehen. Ich übernehme hier das Kommando.
Wieso? Wir haben das im Griff.
-Was ist "das"? -Nichts.
Wir haben möglicherweise eine Krisensituation.
Inwiefern?
Die schwedische Polizei hat ein Schiff in unseren Gewässern als vermisst gemeldet.
-Es wurde vermutlich angegriffen. -Von wem?
Keine Ahnung. Aber ich leite die Ermittlungen von hier aus.
-Der Arktische Rat ist doch hier. -Genau deshalb.
Die Stadt ist voller Diplomaten.
Wenn es eine Geiselnahme ist, wird die ganze Welt auf Tasiilaq blicken.
Wir müssen ihnen zeigen, dass wir das ernst nehmen.
Ich brauche dein Büro.
Wenn ein paar weiße Männer verschwinden, setzen sie alle Hebel in Bewegung.
Wenn wir Hilfe brauchen, passiert gar nichts.
Da haben sich welche an der Bar betrunken.
-Kümmere du dich darum! -Es wäre besser, wenn du das übernimmst.
-Wieso? -Eine davon ist Ina.
-Was hast du gesagt? -Du redest so viel Unsinn!
Du musst immer übertreiben, wenn du Dänen begegnest.
"Ich habe fünf Tage auf einem Eisberg überlebt!"
Die Party ist vorbei.
Komm, wir gehen.
Lass mich los!
Ich kümmere mich darum.
Es gibt noch nichts zu berichten.
Das Suchgebiet umfasst mehrere Tausend Quadratkilometer.
Wir haben die nächsten Zonen bereits gescannt.
Und die Satelliten zeigen auch nichts an?
Nein. Es ist immer noch bedeckt, außerdem ist es jetzt dunkel.
Moment, da kommt gerade was.
Der amerikanische Helikopter hat ein Schiff entdeckt, das Richtung Norden treibt.
-Finde es und erstatte Bericht. -Verstanden.
Kurs auf die Koordinaten der Amerikaner setzen.
Martin möchte, dass wir runterkommen. Die Dänen haben das Schiff gefunden.
-Was? Haben sie Viktor gefunden? -Nein.
Elsa … Sie sind gerade auf dem Weg zur Per Berger. Es wird einige Stunden dauern.
Sie halten uns auf dem Laufenden.
Gut, dass du gekommen bist. Geht es dir gut?
Komm.
Wie Sie wissen,-
-wurde heute ein schwedisches Ölsuchschiff in Grönlands Gewässern angegriffen.
Wir wissen nicht, wer es war.
Dänisches Militär und dänische Polizisten sind derzeit auf dem Weg zu dem Schiff.
Die USA haben einen Helikopter von der Thule Air Base geschickt,-
-um das Arktischen Kommando bei der Suche zu unterstützen.
-Um was für einen Angriff geht es? -Elsa sollte an Bord des Schiffes sein.
Sie hatte kurzfristig abgesagt. Einer ihrer Berater war an Bord.
Aber die Sache wird hoffentlich heute Nacht geklärt werden.
-Es hat also mit dem Abkommen zu tun? -Das wissen wir nicht.
Und selbst wenn es so sein sollte: Wir verhandeln nicht mit Terroristen.
Das stimmt.
Sind Sie alle bereit, unser Treffen fortzuführen?
Ja.
Sind wir hier sicher?
Wenn ich keine Angst habe, muss keiner von Ihnen welche haben.
Mr. Lisov, wir sind hier sicher. Das wissen Sie genauso gut wie ich.
Zum Abbruch des Treffens bedarf es eines einstimmigen Beschlusses.
Heben Sie bitte die Hand, wenn Sie meinen, wir sollten nicht weitermachen.
OKay. Dann machen wir weiter. Danke.
Danke. Und bitte geben Sie Bescheid, wenn wir helfen können.
Jetzt lassen Sie uns zu Abend essen.
Danke.
Hat Mama wieder angefangen zu trinken?
Sieht so aus.
-Ich dachte, sie macht das nicht mehr. -Ich auch. Ich werde morgen mit ihr reden.
Versuch nicht daran zu denken.
Musst du heute Abend noch arbeiten?
Das muss ich. Es gibt wichtigen Besuch im Hotel.
Darf ich mitkommen?
Da muss ich rangehen.
-Enok? -Wo bist du?
Zuhause. Wegen einer privaten Angelegenheit.
Jetzt?
Wir haben eine ernste Gefährdungslage. Du solltest hier auf dem Revier sein.
Tut mir leid.
Ich habe gerade einen Anruf aus Schweden erhalten.
Du musst den Eigner des Schiffes in 45 Minuten abholen. Ville Berger.
Okay.
-Ich habe eine Aufgabe für dich. -Hurra! Wirklich?
-Darf ich steuern? -Sicher. Bitte.
Jetzt bist du die Kapitänin.
Ich bin bestimmt besser als du. Soll ich auch deine Polizeiarbeit machen?
Du hast eigene Aufgaben. Zur Schule gehen, zum Beispiel.
Aber bald übernehme ich deine Arbeit, alter Mann!
Schneller!
-Endlich! Wie geht es dir, Schatz? -Es geht mir gut.
Ich habe kein Wort von Viktor gehört, aber ich bin ja nur eine werdende Oma.
Hast du heute nicht erfahren, ob es ein Junge oder ein Mädchen wird?
-Ich habe den Termin verpasst. -Was? Aha.
-Wann bekommst du dann Bescheid? -Ich muss einen neuen Termin machen.
Okay. Sag Bescheid, wenn du Hilfe brauchst.
Ja, tschüs dann.
Willkommen auf Grönland. Enok Lynge, Polizeichef von Tasiilaq.
-Ville Berg, Geschäftsführer von Berger Oil. -Liv Hermansson, Sicherheitspolizei.
-Katarina sagte aber … -Ich will mir einen Überblick verschaffen.
-Wir haben keine Unterstützung angefordert. -Sie ist mein Gast.
Dann kommt mal mit. -Aaja?
-Hallo. Wir haben reserviert. Ville Berger. -Unter dem Namen ist nichts reserviert.
Was soll der Unsinn? Meine Sekretärin hat für uns alle Zimmer reserviert.
Es tut mir leid, aber wir sind ausgebucht.
Entschuldigen Sie mich.
Bringen Sie das in Ordnung. Geld spielt keine Rolle.
Ville?
Ja, mit dir kann ich mir wohl kein Zimmer teilen?
Da werden meine Leibwächter etwas gegen haben.
-Du bist also gekommen. -Zwölf meiner Mitarbeiter werden vermisst.
Ja, ich habe es von den Dänen erfahren.
Sagten sie, dass es wegen des Abkommens ist?
Es sind wohl eher Umweltaktivisten, die gegen deine Firma protestieren.
Umweltaktivisten laufen nicht mit Gewehren herum.
Nein …
Liv!
Meine Liebe!
-Alles wird gut. -Ja.
-Bist du mit Ville gekommen? -Ja.
Wir haben ein Zimmer für Sie in einem Haus in der Nähe gefunden.
Dann kriegst du Viktors Zimmer.
Es ist Liam. Sie wollen gleich das Schiff entern.
Martin sagt, dass wir die Operation vom Polizeirevier aus verfolgen können.
-Wir sind in wenigen Minuten beim Schiff. -Danke.
Ich bereite die Truppe vor.
Wir sind gleich da.
Okay, Leute. Retten wir die Leute.
-In die Boote. -Viel Glück.
Das riecht gut.
-Was kann ich für Sie tun? -Willkommen. Hier entlang.
Okay …
Hier Katarina. Wie ist der Status?
Das Schiff reagiert nicht auf Funkanrufe.
Die Männer sind im Schlauchboot und nähern sich dem Ziel.
Hier ist das Arktische Kommando des dänischen Militärs. Kommen Sie an Deck!
Sonst entern wir das Schiff. Wir sind bewaffnet.
Keine Reaktion. Ich gebe den Befehl.
Ihr könnt das Schiff entern.
-Okay, Jungs. Wir entern. -Vorbereiten zum Entern.
Sie sind auf dem Weg an Bord.
Sektor A ist leer.
Sektor B ist leer.
Sektor C ist leer.
Bleibt nur noch die Brücke.
Bitte …
-Die Brücke ist leer. -Es ist ein Geisterschiff.
Es ist ein Geisterschiff. Es war niemand an Bord.
Das Schiff ist leer. Sie haben sie mitgenommen.
Es war niemand an Bord.
Übersetzung: filmtiger
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