All language subtitles for Thin Ice - S01E04

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Original subtitles

-Verbinde 9. -9.

-Verbinde 15. -15.

-Verbinde 17. -17.

Läuft!

Hier Abschnitt 5. Alle Telefon- und Internetverbindungen sollten jetzt stehen.

Schwedens Steuerzahler sollen Verantwortung für die Wirtschaft Grönlands übernehmen?

Zusammen mit denen der anderen skandinavischen Länder, ja.

Wir müssen ihnen eine Alternative anbieten.

Das ist extrem schlechtes Timing.

Was meinst du damit?

Stimmt, du hattest ja eine Weile kein Internet.

ENGSTRÖMS SCHUMMELTE BEI DER STEUERERKLÄRUNG

Was ist das?

Das sind Beiträge in sozialen Medien, die zeigen, wie korrupt du bist.

Steuerbetrug?

Gefälschte Diplome? Das sind doch alles Lügen.

Aber die Leute lesen es. Auf allen Nachrichtenplattformen.

Die Opposition reibt sich die Hände. Das hier schadet uns.

Und dass du nur an das Abkommen denkst,-

-während eine ganze Schiffsmannschaft vermisst wird, macht es nicht besser.

Entschuldige die Frage, aber ist irgendwas davon wahr?

-Nein. -Okay.

Wir werden versuchen, das mit einer Regierungserklärung abzumildern.

Aber bitte versuch etwas einfühlsamer zu sein.

D Ü N N E S E I S

Zunächst möchte ich Liv willkommen heißen. Sie gehört ab sofort zu uns.

Derzeit deutet alles darauf hin,-

-dass die Russen in die Ereignisse der letzten Zeit verwickelt sind.

Wir haben keine handfesten Beweise, aber alle Indizien zeigen auf sie.

Die Amerikaner haben eine großflächige Suchaktion an Land durchgeführt.

Bislang haben Sie keine Anzeichen der Mannschaft gefunden.

-Kennen Sie diesen Mann? -Nein.

-Haben Sie diesen Mann gesehen? -Nein.

Es befand sich eine Person auf dem Schiff, die sich als Teil der Mannschaft ausgab.

Seine Identität ist extrem wichtig für die Ermitttlungen.

Aber ich möchte betonen, dass wir uns alle Optionen offen halten müssen.

Wenn sich herausstellt, dass die Russen dahinterstecken,-

-können die Folgen absolut unüberschaubar sein.

Nein. Die erkennen ihn auch nicht wieder. Wie war's bei dir?

Nichts.

Hallo. Verzeihung.

-Hast du den schon mal gesehen? -Nein …

Er war möglicherweise hier, als das Ölsuchschiff im Hafen lag.

Nein, tut mir leid.

-Ihr scannt alle Pässe? -Ja, das tun wir.

Könntest du bitte die Pässe der gesamten Mannschaft durchsehen?

Darf ich das Bild noch einmal sehen?

Könnte der das sein?

-Andrej Sokolov. -Kannst du uns das ausdrucken?

Ja.

Jetzt verstehe ich, wieso Katarina dich dabeihaben wollte.

Moment …

-Scheiße! -Was ist los?

-Ich muss los. -Sofort?

Sofort.

Wir haben ihn gefunden. Andrej Sokolov.

Das gibt's ja nicht!

Er checkte zwei Tage vor Abfahrt des Schiffes im Hotel ein.

Ich leite das nach Kopenhagen und an die Amerikaner weiter.

Und wie machen wir weiter? Das deutet ja wieder nach Russland.

Das Wetter hat aufgeklart, daher haben wir jetzt Satellitenbilder.

Sehen wir uns die mal an.

-Hallo. -Oh, hallo.

-Störe ich? -Nein, bitte.

Ich lese gerade mein Geständnis über meine Untreue.

Das sind alles Fake News. Alles fake.

Genau das wollte ich sagen …

-Hallo. Wo hast du gesteckt? -Ich musste viele Mails beantworten.

Sie wollten etwas sagen?

Der US-Nachrichtendienst hat sich die Beiträge über dich angesehen.

Es gibt eine deutliche Zunahme von Bot-Aktivitäten.

Das heißt, es geschieht absichtlich und organisiert.

Gibt es Hinweise darauf, wer dahintersteckt?

Die Sache ist heikel, und normalerweise gebe ich solche Informationen nicht weiter.

Aber es scheint in Russland seinen Ursprung zu haben.

Können wir das öffentlich bestätigt bekommen?

Nicht offiziell. Aber unsere Daten zeigen eine Anzahl an falschen Profilen,-

-die dann tausende weitere Fakes verbreiten.

Seit Cambridge Analytica ist es einfacher, solche Angriffe zu identifizieren.

So oder so: Sie werden angegriffen.

Und es funktioniert.

Sogar mein Kabinett findet, ich sehe nach diesen Angriffen zu kaltherzig aus.

Sie wissen, wieso sie hinter Ihnen her sind?

Sie wollen, dass ich das Abkommen zurückziehe.

Weil Sie eine Frau sind.

Wenn ein Mann nach einem Terroangriff unbeirrt seine Ziele verfolgen würde …

Glauben Sie, man würde ihn kaltherzig nennen?

Da ist was dran. Nein.

-Nichts zu sehen. -Es ist die Nadel im Heuhaufen.

Enok.

Ja. Danke.

-Das war Justus, ein Kollege. -In Scoresbysund?

Er wurde gestern von einem Nanu angerufen, der sagte, Kimmernaq sei entführt worden.

Sie ist die Tochter von Marius, dem Minister für Rohstoffe.

Niemand hat seitdem mehr etwas von ihnen gehört.

Was machten sie dort?

Sie drehte eine Dokumentation. Sie war mit ihm auf der Jagd.

-Wo sind sie? -Nördlich von Ittoqqortoormiit.

-Wir müssen los. -Du nicht. Ich brauche dich hier.

Vielleicht hängt es mit dem Kidnapping der Mannschaft des Schiffes zusammen.

Ich komme mit.

-Ich komme mit. -Okay. Ich besorge einen Helikopter.

Hier ist Kimmernaq. Ich kann gerade nicht telefonieren …

-Scheiße! -Was ist?

Ich erreiche Kimmernaq nicht.

Sie dreht einen Dokumentarfilm in Ittoqqortoormiit.

Ich lege dem Rat jetzt unseren Vorschlag vor.

Gut.

Elsa.

Ville Berger möchte dich in einer halben Stunde am Helikopterterminal treffen.

-Wieso? -Die Angehörigen sind unterwegs.

-Er weiß, dass ich zu tun habe. -Ja, er bestand aber darauf.

Wir stehen jetzt am Flughafen von Tasiilaq, umgeben von schockierten Angehörigen.

Ville Berger, überrascht es dich, dass die Außenministerin nicht hier ist?

Ja, es ist schade, dass Elsa es nicht rechtzeitig geschafft hat.

In solchen Situationen ist es wichtig, sein Mitgefühl zu zeigen.

Hast du mit der Außenministerin gesprochen?

Nein, sie ist zu beschäftigt.

Okay. Guten Morgen. Ich hoffe, alle konnten zuhause anrufen-

-und all die Mails beantworten, die sich während des Blackouts angesammelt hatten.

Schwedens Außenministerin, Elsa Engström, möchte dem Rat einen Vorschlag machen.

Danke. Wir müssen in den nächsten Tagen dafür sorgen,-

-dass der gigantische Ölfund vor Grönland im Boden bliebt.

Am einfachsten wäre es, wenn alle das Abkommen unterzeichneten.

Dadurch würde sich Grönland aber der einmaligen Chance beraubt sehen,-

-eine echte Nation mit einer echten Wirtschaft zu werden.

Das können wir einem Land, das es so schwer hat, nicht antun.

Wir müssen die Last teilen.

Das wurde schon einmal versucht.

2007 fand Ecuador Öl unter dem Regenwald im Amazonas.

Es bot an, auf den wirtschaftlichen Schub durch die Ölförderung zu verzichten,-

-wenn die Welt dem Land eine gewisse Summe zahlt.

Die Anführer der Welt reagierten nicht.

Also bohrte Ecuardor nach Öl-

-und zerstörte 10.000 km² des Amazonas-Dschungels.

Das ist 13 Jahre her.

Und jetzt nähern wir uns der Deadline für den gesamten Planeten.

Und wir sind die Einzigen,-

-die verhindern können, dass wir die Erde unbewohnbar machen.

Können wir bitte darüber diskutieren?

Sie möchten, dass wir unsere Ressourcen mit Grönland teilen - und dann?

-Wir bekommen nichts dafür? -Sie bekommen einen gesünderen Planeten.

Würden Sie bitte den Quatsch weglassen?

Was sollen wir ihnen anbieten? Geld?

Ja.

-Das Suchgebiet ist enorm groß. -Das ist nur eine Briefmarke.

Das gesamte Gebiet erstreckt sich über 1.200 km in jede Richtung.

Stell dir mal vor, wie groß der Ölfund unter uns ist.

Ja. Das ist ganz schön viel Öl.

Ich kann zuhause nicht verlangen, dass wir kanadische Steuergelder nutzen,-

-um eine Gesellschaft in Grönland aufzubauen.

Das, meine Freunde, wäre politischer Selbstmord.

Dieser Vorschlag wäre für Dänemark eine große Sache.

Darüber müssen wir zuhause intensiv diskutieren.

Es ist schließlich eine innenpolitische Frage.

Berger hat die Angehörigen wohl persönlich abgeholt.

Das ist genial, aber Gustav ist stinksauer.

-Er will dich sofort dort sehen. -Aber nicht während dieser Debatte.

Ich glaube, du hast keine Wahl.

Verzeihung. Angehörige der vermissten Mannschaft sind in Tasiilaq angekommen.

Ich muss mich entschuldigen. Können wir eine Pause einlegen?

-Ja. -Eine Stunde Pause.

Es ist schön, wieder Internet zu haben. Es ist das reinste Callcenter da draußen.

Aber es ist schön, Internet zu haben.

Ich stecke in einer schwierigen Lage.

Ich muss nach Hause, aber ich kann das Treffen nicht verlassen.

-Ein ziemliches Dilemma. -Können wir in der Lobby darüber reden?

Ich habe es von Anfang an gesagt:

Unter diesen Bedingungen gerät alles außer Kontrolle.

Dies ist nicht der richtige Ort für diese Diskussion, Bojan.

Sieh dir bitte mal diese Mails an.

-Sind das meine Mails? -Sag du es mir.

Ich habe sie gerade von einem anonymen Hacker bekommen.

Hoffen wir mal, dass er sie nicht den Medien oder deiner Frau gibt.

Was willst du?

Du bist der Vorsitzende.

Beende das Treffen, damit wir nach Hause fahren können.

Das ist das Beste für alle.

Ist Politik wichtiger als Menschen?

Hallo. Ich bin Viktors Mutter.

Es ist schrecklich, wie die Medien dich behandeln.

Es tut mir so leid, was mit Viktor passiert ist.

Ich wünschte, ich hätte ihn nicht geschickt.

Ich danke allen für ihr Kommen. Es ist eine schwere Zeit für uns alle.

Daher ist es so wichtig, dass wir uns treffen, um einander zu stützen-

-und für unsere Liebsten zu beten.

Wir beten, der Herr sei mit ihnen und halte seine Hand über ihnen.

Wir beten, dass sie da draußen gut aufgehoben sind.

Denn in schweren Zeiten wie diesen kann Gott Zuflucht und Stärke geben.

Laut der Telefongesellschaft-

-endet die Abdeckung des Mastes, über den sie angerufen hatten …

-… hier. -Genauer ging's nicht?

Auf Grönland verbindet sich das Telefon oft nur mit einem Sendemast.

Um eine genaue Position zu erhalten, braucht man zwei Masten.

-Okay. Was machen wir jetzt? -Wir nutzen die altmodische Methode.

-Was ist? -Da.

-Vielleicht ein Schneemobil. -Aber kein Mensch.

Stimmt. Aber kein Grönländer würde sein Schneemobil im Niemandsland zurücklassen.

Es sei denn, er wird dazu gezwungen.

Was ist da drin passiert? Ein kurzer Kommentar?

Bitte antworte, Elsa.

-Siehst du die Spuren dort? -Was bedeutet das?

-Jemand ist dem Schneemobil gefolgt. -Und dann haben sie gewendet?

Der Schlitten wurden an das andere Schneemobil gehängt.

Das hat dann gedreht und fuhr mit ihm weg.

Da sind die Schlittenspuren tiefer.

Da war er schwerer als vorher.

Sie haben den Fahrer mitgenommen.

Ich vermute, du bist ein guter Jäger!

-Können wir den Spuren folgen? -Es zieht ein Sturm auf.

Daher müssen wir den Spuren folgen, bevor sie verschwinden.

-Das ist gefährlich. Denk an dein Kind. -Was machen wir jetzt?

Ich kenne eine Jagdhütte in der Nähe.

Wir können dort bleiben, bis der Sturm sich gelegt hat.

Da ist sie.

Was …?

-Was ist hier los? -Wir sind fertig.

Was?!

Ich kann nicht dafür stimmen, Grönland eine so große finanzielle Unterstüzung zu geben.

Der Rat kann sich nicht in interne dänische Angelegenheiten einmischen.

Und wenn du das dem dänischen Parlament vorlegst?

Es tut mir leid, aber keiner von uns kann Grönland bezahlen-

-oder private Firmen hierher verlegen, oder was auch immer Sie vorhaben.

Das geht uns nichts an.

Ich fasse es nicht!

Liebe Ministerin, Sie sind nicht realistisch.

Hören Sie. Wir machen eine Pause und treffen uns nach dem Essen wieder.

Das ist lächerlich.

Was machen wir jetzt? Es tut mir leid, aber wir …

Natürlich lehnen sie ab! Wer hat sich je um Grönland gekümmert?!

-Darum geht es doch nicht! -Doch, genau darum geht es, Martin.

Vermutlich ein russischer Spion. Ex-Militär.

-Nahm an der Besetzung der Krim teil. -Woher hast du das?

Von den Amerikanern. Ein gefährlicher Typ, der einiges auf dem Kerbholz hat.

Hier ist Kimmernaq. Ich kann gerade nicht telefonieren …

Abkommen über Rechte zur Ölförderung

-Hallo, Aaja! -Wo ist Papa?

Er musste nach Ittoqqortoormiit.

-Darf ich bei euch übernachten? -Wenn er nicht rechtzeitig zurück ist.

-Habt ihr Eis? -Du kriegst ein Eis.

-Und Limo? -Wenn du Papa nichts davon sagst.

Versprochen.

Und Mama?

Es geht ihr gerade nicht gut.

Aber du hast ein schönes Haus, einen schlauen Papa, und nicht zuletzt-

-darfst du bei mir sein.

Aber mit wem ist Papa zusammen, wenn Mama nicht da ist?

-Was meinst du damit? -Ich habe Freunde. Mama hat Freunde.

Aber Papa arbeitet so viel, dass er keine Freunde hat.

Was? Willst du etwa ausziehen?

-Nein! -Jetzt kaufen wir Eis.

Gut, dass du den Weg gefunden hast! Ich bin fast schon erfroren.

Wir müssen dich so schnell wie möglich reinschaffen.

Komm. Du musst in die Hütte.

Ja.

Nein! Liv! Stopp!

-Liv! Stopp! -Das ist er!

Das weißt du nicht. Du kannst nicht einfach graben.

Ich muss nachsehen, ob er es ist!

Liv! Ich verstehe dich.

Liv. Nein.

Setz dich.

Kommen sie?

In diesem Wetter gibt es kein Netz.

Wir müssen los. Wir müssen Alarm schlagen. Wir müssen die Kriminaltechniker holen.

Wir müssen wissen, wer da liegt!

Wir müssen warten, bis der Sturm sich legt.

Atme.

Leg dich hin.

Sasha: Ich gehe ins Gasthaus. Beschütze mich vor diesem Eisbär.

-Okay. Wie gehen wir damit um? -Sag du es mir.

Wir müssen wohl die Rettung Grönlands aufgeben und uns darauf konzentrieren,-

-weshalb wir hier sind: Den Rat dazu zu bringen, das Abkommen zu unterzeichnen.

Vielleicht kannst du die Russen dazu bringen, dass sie kooperieren?

Was?

-Hallo, Schatz. -Hallo. Entschuldige die Störung.

Die Mädels wollten unbedingt mit dir reden.

Oh. Geht es ihnen gut?

-Ja, sie hatten nur einen harten Tag. -Hallo! Wie geht's?

In der Schule hat dich jemand "verdammte Bitch" genannt.

Und dann schreiben sie Sachen über dich im Internet.

Die schreiben überall über dich. Hast du gelesen, was die schreiben?

Das sind alles Lügen.

-Glaubt kein Wort davon. -Das tun wir auch nicht.

Aber wie geht es dir denn? Du bist doch sicher wütend und traurig?

Meine Schätzchen …

-Elsa? Ich gehe eine Runde joggen. -Ja, tu das.

-Mama! -Ja ja …

Ich freue mich total, dass ihr angerufen habt.

-Aber macht euch keine Sorgen. -Okay.

-Ich hab euch lieb. Alle drei. -Wir haben dich auch lieb.

-Hab dich lieb. -Tschüs!

Derzeit deutet alles darauf hin, dass sie entführt wurde.

Zusammen mit einem Mann namens Nanu und seinem Sohn.

Ich fühle mir dir. Ich gebe dir sofort Bescheid, wenn wir mehr wissen.

Wer könnte es sein?

Das versuchen wir gerade herauszufinden.

Sag mal … Falls ich etwas wissen sollte, was helfen könnte …

Wenn du irgendwelche Informationen hast …

Sie wollten das Bohrabkommen geheim halten.

Ich konnte nicht wissen …

Das müssen sie sein.

"Sie"? Wer?

Die Russen.

-Darf ich Ihnen etwas bringen? -Nein, danke.

Ich warte noch auf meine Begleitung.

-Elsa? -Hallo.

Was ist los?

Joggst du immer im Anzug?

Nein, es war so kalt, dass ich doch nur einen Spaziergang mache.

Okay. Wollen wir ein Stück zusammen gehen?

-Ja, klar. -Wohin gehen wir?

-Na … Eine Runde? -Okay.

-Also … -Wie konntest du es wagen, Liam Skjöld?

-Was denn? -Lüg mich nicht an, verdammt.

Was treibt ihr beide?

Also, wir … Wer?

Die Russen attackieren mich im Internet,-

-während du mit einer ihrer Delegierten flirtest? Bist du nicht ganz dicht?!

-Na? -So ist es nicht.

-Sie ist nur ein bisschen verliebt. -Sie ist nicht verliebt, Liam.

Sie benutzt dich, um an mich heranzukommen.

So ist es nicht.

-Elsa! -Ja?

Es ist nichts Ernstes.

Ich wollte über sie herausfinden, was die Russen treiben.

Du bist kein Spion, Liam.

Du konntest das nicht einmal vor MIR verheimlichen.

Also …

Hallo.

Ist Aaja hier?

-Mama! -Hallo, mein Engel!

Ich habe dich vermisst.

-Was ist los? -Die Erwachsenen müssen kurz reden.

-Ich will bei Mama sein. -Jetzt nicht.

-Sie ist MEINE Tochter. -Ich weiß. Aber heute bleibt Aaja bei uns.

-Ich will Aaja mit nach Hause nehmen. -Es tut mir leid, Ina.

Du bist derzeit nicht gesund.

Wir passen gut auf sie auf, bis es dir besser geht.

Du weißt, wie wichtig das ist.

Hältst du mich jetzt für wertlos? Mensch, ich bin Aajas Mutter!

Zeige dich Aaja nicht in diesem Zustand.

Pass auf dich auf.

Mati … Ich bitte dich. Mati!

Wieso durfte ich nicht mit Mama mitgehen?

Deine Mutter ist nicht gesund.

Aaja, wir haben dich gern. Und deine Eltern haben dich sehr gern.

Verstehst du?

Ich will zu Mama.

Alles wird gut. Das verspreche ich.

Du kannst bald wieder nach Hause zu deiner Mama. Okay?

Verdammt!

Okay, Leute. Willkommen.

Ich habe gründlich über unsere Situation nachgedacht.

Wir scheinen meilenweit von einem Konsens entfernt zu sein.

Bei diesem Rat geht es um Zusammenarbeit.

Aber er wird ständig von Gräueltaten gestört.

Ich schlage vor, dass wir dieses Treffen beenden und alle nach Hause fahren.

Wir haben hier mehr Schaden als Nutzen angerichtet.

Du! Dieser Mann ist für alles verantwortlich, was hier passiert ist!

Er hat ein Abkommen mit Grönland über das Öl im Scoresbysund geschlossen!

Und jetzt zwingt er mich zur Einhaltung des Abkommens,-

-indem er meine Tochter kidnappt! Du Scheißkerl!

Gib mir meine Tochter zurück! Du Schwein! Ich will sie zurückhaben!

Ruhe, bitte! Ruhe!

Diese Sache läuft aus dem Ruder. Und das zeigt, dass ich recht habe.

Eine Abreise für heute Abend lässt sich nicht organisieren.

Daher treffen wir uns morgen früh noch einmal.

Rechnen Sie alle damit, dass Sie morgen heimreisen können.

-Bekommen wir einen Kommentar? -Kein Kommentar!

-Elsa, warte. Ist das Treffen beendet? -Ich weiß es nicht.

Hat es mit Russland zu tun? Beginnt hier gerade ein internationaler Konflikt?

Ich kann im Moment nicht darauf antworten.

Eine Frage noch: Wie denkst du über all die Gerüchte über dich?

Das sind Lügen und Fake News, die von Bots verbreitet werden.

Und sie kommen Quellen zufolge aus Russland.

-Was ist mit dem Reuters-Interview? -Welches Interview?

Mit der biologischen Mutter deiner Kinder.

Sie behauptet, sie habe der Adoption nicht zugestimmt.

Elsa, wir müssen weiter.

Du kannst hier deine Version darlegen. Ich kann dir auch helfen!

Was hat er über mich gesagt?

Danke.

Danke, dass du mich da draußen gestoppt hast. Ich habe nicht klar gedacht.

Wir kriegen das hin. Ich habe hier schon oft übernachtet.

Auf der Jagd?

Ja. Ich bin hier in der Gegend aufgewachsen.

Am besten Platz für die Robbenjagd. Mein Vater nahm mich oft hierher mit …

-Was war das? -Scheiße.

-Was machst du? -Den Eisbären gefällt es auch hier.

Ich muss den Tatort sichern.

Für die Eisbären ist es kein Tatort, sondern ein Büfett.

Ich habe jahrelang nach ihnen gesucht.

Schließlich fand ich endlich die Adoptions-Agentur.

-Aber sie wollten mir nicht helfen. -Wie ist es dazu gekommen?

Wegen des Bürgerkrieges mussten wir flüchten.

Wir waren nicht die einzigen. Viele Tausend flüchteten gleichzeitig.

Und in dem Chaos wurde ich von meinen Kindern getrennt.

Was geschah dann?

Ich war mir sicher, dass ich sie wiederfinden würde.

Ich suchte überall nach ihnen, aber ich konnte sie nicht finden.

Wieso hast du nicht die Behörden eingeschaltet?

Ich hatte nicht genug Geld, um sie bestechen zu können.

Außerdem hatte ich keine Papiere.

Wieso bist du dir dann so sicher, dass es deine Töchter sind?

Eine Mutter weiß so etwas. Ich weiß es.

Könnte es sein, dass du bei der Adoption etwas übersehen hast?

Natürlich nicht!

Diese Frau wirkt sehr glaubwürdig.

Es sind meine Kinder!

Ich hatte doch keine Ahnung …

Also … Die Amerikaner glauben, dass es Russland ist.

Dass sie hinter der Kampagne gegen mich stecken.

Es wirkt unbestreitbar so, aber wir wissen es nicht sicher.

Kannst du dich etwas ausruhen? Dann reden wir nachher noch einmal.

Sie haben Angst vor Feuer und Menschen.

Und wenn einer kommt, können wir ihn im Licht sehen und erschießen.

Übersetzung: filmtiger

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