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In den ersten Jahren der christlichen Zeitrechnung...
...hatte Rom seine Macht weit in der Welt ausgedehnt.
Von Griechenland und der T�rkei, bis hin zu den W�sten Nordafrikas...
...�ber die Stra�en Libyens und die blutgetr�nkten Schlachtfelder Frankreichs.
Und schlie�lich bis ans Ende der damals bekannten Welt.
Zur 45. und letzten Provinz des r�mischen Imperiums, Britannien.
Die unwirtliche Insel bestand aus kleinen unabh�ngigen K�nigreichen...
...die von einer Handvoll r�mischer Offiziere regiert wurde.
Diese Offiziere waren nur in der Kunst des Kriegshandwerks ausgebildet...
...und taten ihr Bestes, weise zu regieren, was nicht einfach war.
Sie befehligten knapp 40.000 M�nner, missgestimmte Soldaten.
Da der Kampf entschieden war, gab es nur wenige...
...die sich nicht nach den Weing�rten und den H�fen in Italien zur�cksehnten.
Sie hatten genug von dem regnerischen Wetter Britanniens und...
...von der st�ndigen Bedrohungen durch �berf�lle von blau angemalten Banditen.
Dieses verdammte Land. Bleibt nicht stehen!
In diesem Land herrschte auch noch die Kaste der Druiden-Priester...
...und prophezeiten, dass eines Tages eine Frau in R�stung kommen w�rde...
...die ihr Schwert gegen die R�mer erheben w�rde.
Diese Frau w�rde man die K�nigin der Wikinger nennen.
Sie k�nnen mit ihren Streitwagen umgehen, das muss man den Briten lassen.
Ist das alles, was dir zu den Briten einf�llt, Octavian.
Mit diesen Streitwagen haben sie Caesar zweimal besiegen k�nnen.
Das liegt mehr als 100 Jahre zur�ck. Seitdem sind sie nicht mehr so kriegerisch.
Weniger kriegerisch oder friedfertig? Das ist nicht unbedingt dasselbe.
Das hier sichert den Frieden, das r�mische Schwert.
Als Statthalter solltest du das wissen.
Ich wei� sehr gut, dass ich der Statthalter bin, Octavian...
...aber du scheinst das manchmal zu vergessen.
Heil, Justinian. Tristram.
Das ist mein Sohn Fergus.
Ihr k�nnt stolz auf ihn sein, er lenkt den Streitwagen vortrefflich.
Octavian, hat Rom den Vorschl�gen unseres K�nigs zugestimmt?
Tiberion ist gerade aus Rom zur�ck gekehrt.
Sie sind vom Kaiser best�tigt worden.
Gut, dann beeilt Euch, K�nig Priam liegt im Sterben.
Der Priester der Druiden hat schon die Totenges�nge angestimmt.
Druiden? Diese Religion ist doch verboten.
Das Verbot gilt nur f�r die �ffentlichkeit, Octavian.
Die Druiden Priester untergraben die Disziplin, sie predigen Verrat.
Jeder Sterbende hat ein Recht auf die Gebete...
...die ihn auf seine Wiedergeburt vorbereiten.
Sie hetzen gegen die Gesetze Neros und ihre Zeremonien sind widerw�rtig und...
Genug!
Kaiser Nero hat mit dem Vertrag ein halbes K�nigreich gewonnen.
Deshalb sollten wir so gro�z�gig sein und eine Zeremonie der Druiden tolerieren.
Wir werden vorreiten. Der Weg �ber die Berge ist k�rzer.
Warnt eure M�nner vor den blauen Banditen.
Hauptmann Fabian, �bernehmt das Kommando.
Legion, weitermarschieren.
Tristram.
Wo ist er?
Er ist noch nicht wieder zur�ck, Vater. Noch nicht wieder zur�ck?
Und der Vertrag?
Vielleicht brauchen wir diesen Vertrag gar nicht.
Doch, er ist sehr wichtig, Salina.
Dieser Vertrag h�tte niemals aufgesetzt werden d�rfen.
Beatrice! Er ist ein Verrat an uns allen.
Maelgan!
Er ist dem Tod sehr nahe, Mylady.
Er muss leben, um sein Werk zu vollenden. Es w�re besser, er w�rde sterben.
Die Zeichen des Himmels sagen, dass der K�nig einen Vertrag unterschreiben wird.
Und dass du eine R�stung und ein Schwert in der rechten Hand tragen wirst.
So steht es geschrieben.
Ich muss meinen Nachfolger bestimmen. Nachfolger?
Beatrice, nach dem Gesetz m�sste die Nachfolge auf dich fallen...
...aber diese Wahl w�re nicht weise.
Du und die R�mer kommt nicht gut miteinander aus.
Aber ich habe ein Anrecht darauf. Ich bin die Erstgeborene.
Deine Verbindung mit den Druiden w�rde nur zu einer Katastrophe f�hren.
Die Druiden sind die Priester deiner geheiligten Bruderschaft.
Du bist viel zu ehrgeizig, um dieses Land zu regieren, Maelgan.
Oder willst du das bestreiten?
Und das w�re f�r uns alle der Untergang.
Kleine Talia, wenn Unschuld und Liebreiz gen�gen w�rden...
...um unser Land zu regieren, w�rde meine Wahl auf dich fallen.
Aber leider braucht man dazu auch einen k�hlen Verstand.
Ich habe mich entschlossen, dich Salina zu meiner Nachfolgerin zu ernennen.
Ich bin sicher, du wirst mit Verstand und Duldsamkeit regieren.
Wie deine Mutter sollst du die K�nigin der Wikinger sein.
Komm n�her, Salina.
Ich will dir meinen Segen geben.
Justinian ist hier, mein K�nig. Justinian?
Ja. Eure Majest�t.
Der Vertrag...
Er ist nach Euren W�nschen ausgefertigt worden.
Lies ihn mir vor.
Ich Tiberion, Gestalter, Notar und Anwalt in Rom, habe folgenden letzten Willen von...
...K�nig Priam von Iceni auf Britannien nach dessen W�nschen aufgesetzt.
Die Herrschaft �ber Reich und Volk der Briten soll mit gleichen Rechten...
...von Kaiser Nero und der Nachfolgerin K�nig Priams ausge�bt werden.
Mit Unterschrift besiegelt und auf den heutigen Tag datiert.
Gut...
Vater, du darfst deinen Namen nicht darunter setzen.
Das Volk w�rde den Vertrag niemals anerkennen.
Das Volk wird ihn anerkennen, wenn man ihm die M�glichkeit dazu gibt.
Dies ist das reichste und friedfertigste Reich in Britannien...
...und wenn ich diesen Vertrag unterschreibe, wird es auch so bleiben.
Vater!
Die G�tter haben uns ein Zeichen gegeben.
Ich, Maelgan, bin beauftragt, dir den Willen der m�chtigen G�tter kundzutun.
H�r mich an, Salina, K�nigin von Iceni.
Und schw�re beim heiligen Mistelzweig und der goldenen Sichel...
...dass du dein Volk immer nach dem Willen der G�tter regierst.
Du sollst es sch�tzen und beh�ten, vor allen M�chten...
...die ihm ein Leid zuf�gen wollen, die es unterdr�cken wollen...
...und die es versklaven wollen. Genug!
Salina, ich bitte Euch, weise zu regieren, nun da Ihr K�nigin geworden seid...
...denn die H�lfte des Landes geh�rt jetzt Kaiser Nero.
Die er sich heimt�ckisch erschlichen hat. Vergesst das wirre Gerede der Druiden.
Die rechtm��igen F�hrer des Volkes sind wir Priester.
Ihr steht unter r�mischer Vorherrschaft, und der habt ihr euch zu beugen.
H�rt auf! M�sst ihr die Totenruhe unseres K�nigs mit eurem Gez�nk st�ren.
Geht hinaus, geht alle hinaus. Ich will mit ihm allein sein.
Bitte.
Tristram, wie soll ich eine K�nigin sein?
Es gibt eine Zeit, wo man eine K�nigin ist, und eine Zeit, wo man nur eine Frau ist.
Vater, hilf mir.
Vorw�rts, M�nner!
Ihr seid nicht eine Horde dieser blau angemalten Briten.
Catus, die Pferde.
Wann werdet Ihr mit unseren neuen K�nigin sprechen?
Eure Majest�t.
Ich habe eine Bitte an Euch. Ehe ihr fortgeht.
Was w�nscht Ihr?
Dass der K�nig, mein Vater, vor seinem Volk auf einem Scheiterhaufen...
...verbrannt werden darf, wie es Sitte unseres Landes ist.
Das ist eine Druiden-Zeremonie. Ja.
Ihr wisst, dass alle �ffentlichen Zeremonien der Druiden...
...nach r�mischem Gesetz verboten sind. Nicht nach unseren Gesetzen.
Aber wir herrschen jetzt �ber Euer Land gemeinsam.
Tristram, Ihr seid ein weiser Mann, was ratet Ihr?
Zweige, die dem Wind nachgeben, brechen nicht.
Ihr habt meine Erlaubnis. Danke.
Ihr seid weit weg von London, Osiris.
Was macht ein reicher Kaufmann wie Ihr hier?
Ich will der neuen K�nigin von Iceni meinen Respekt erweisen.
Was hat Euer geldgieriger Verstand f�r einen Plan ersonnen...
...um an ihr Gold zu kommen? Stets zu Diensten, Statthalter.
Ich bin nicht der Statthalter. Noch nicht...
Was ist, Zenturio?
Ein �berfall, Herr. Was sagst du da?
Die Truppe, Herr, wurde von Briten �berfallen.
Tote? Zwei.
Verwundete? Acht.
Ich ziehe meine Zustimmung zur�ck. Die Zeremonie der Druiden ist verboten.
Was soll das hei�en? Bis Ihr Eure Wilden unter Kontrolle habt.
Meine Untertanen sind keine Wilden.
Ab sofort sind �ffentliche Versammlungen verboten, bis ich es widerrufe.
Ist das klar? Ist das klar?
Ich verstehe. Gut.
Die Zeremonie findet heute Nacht statt.
Oh, Zeus.
Wir flehen dich an, nimm Priam bei dir auf.
Und sei seinem Geist gn�dig, damit er nicht umherirrt.
Zeus, Zeus.
Und dass sein neuer Leib und sein neues Leben fruchtbar sind.
Zeus, Zeus.
Wir flehen dich an, bei dieser heiligen Eiche...
...dass du seinen neuen Leib mit Kraft und St�rke erf�llst...
...damit sein neues Leben sein Ziel erreicht, die Eindringlinge zu verjagen.
Zeus, Zeus.
Und wir werden Zeus daf�r eine Jungfrau opfern.
Damit unsere Bitten erh�rt werden.
Nein.
Wenn hier Jungfrauen geopfert werden, dann nur f�r uns.
Ich will sie lebendig.
Treibt sie zusammen.
Sie sollen alle nach London gebracht werden, Rom braucht Sklaven.
Halt! Halt!
Das Ritual f�r das Begr�bnis eines britischen K�nigs ist �lter...
...als die r�mische Gesetzgebung hier.
Es gilt nur ein Gesetz in diesem Land, Mylady...
...unseres, und dagegen habt ihr versto�en.
Auf wessen Befehl handelt ihr? Eine berechtigte Frage, Catus.
Wie lautet die Antwort, Catus?
Auf wessen Befehl? Octavian?
Es ist eine �ffentliche Zeremonie der Druiden abgehalten worden...
...und sie hetzen zum Aufstand.
Nun?
Ihr habt uns eine �ffentliche Zeremonie verboten...
...wenn Ihr Euch umseht, werdet Ihr feststellen, dass sie privat ist.
Lasst die Gefangenen und Verwundeten frei.
Geht zur�ck in eure D�rfer! Alle!
Catus.
Nehmt Eure M�nner und kehrt in die Kaserne zur�ck.
Heil, Justinian. Ein R�mer, der unser Volk versteht.
Was heute passiert ist, d�rft Ihr nicht missverstehen, Maelgan.
Wenn n�tig, kann ich auch hart durchgreifen.
Kein von Menschen geschaffenes Gesetz...
...kann die Lehre der Druiden und ihre Wahrheit unterdr�cken.
Bitte, Maelgan, Justinian hat heute bewiesen, dass er unser Freund ist.
Mylady...
Weist nicht jene zur�ck, deren Macht Ihr vielleicht eines Tages brauchen werdet.
Meine Familie ist Euch sehr dankbar f�r das, was Ihr getan habt.
Auch die K�nigin? Auch sie?
Heil, Justinian.
Catus darf das Lager vorl�ufig nicht verlassen.
Er hat auf meinen Befehl gehandelt.
Nat�rlich, er besitzt �berhaupt nicht die Intelligenz, so etwas von sich aus zu tun.
Nun?
Was hast du mir zu sagen? An Catus bin ich nicht interessiert.
Ich glaube nicht, dass ich dir eine Erkl�rung schuldig bin.
Deine Befehle an die K�nigin waren eindeutig, sie wurden nicht befolgt.
Deshalb habe ich Ma�nahmen ergriffen.
Deshalb hast du Ma�nahmen ergriffen! Du hast Ma�nahmen ergriffen!
Wann lernst du es endlich, Octavian?
So wie ich das sehe... Du wirst es nie einsehen, niemals.
Octavian, du bist zwar �lter als ich und l�nger im Dienst des r�mischen Reiches.
Ich habe meinen Rang wegen meines Einsatzes und meiner Erfahrung erhalten...
...nicht wegen meiner Freunde im Rom.
Dass ich schneller bef�rdert worden bin als du, mag dir unfair erscheinen...
...aber es ist nun mal eine Tatsache. Ich allein bin r�mischer Statthalter
...und solange ich dieses Amt bekleide, werde ich alleine regieren.
Ohne Einmischung deinerseits. Ist das klar?
Darf ich den r�mischen Statthalter daran erinnern, dass auch er Soldat ist.
Ein r�mischer Soldat.
Und bei allem Respekt, er sollte sich auch wie ein Soldat benehmen.
Octavian!
Du hast meine Erlaubnis dich zu entfernen.
Jetzt.
Seid gegr��t, Justinian. Eure Majest�t.
Ich habe Pferde f�r Euch. Wof�r?
Sicher wollt ihr nicht einen Streitwagen f�r die Keilerjagd gebrauchen?
Wieso nicht? Der Boden ist nicht geeignet daf�r.
Wir sind daran gew�hnt. Probiert es doch aus.
Bei Jupiter, das w�rde ich gern tun.
Wenn Ihr wollt, nehmt meinen Streitwagen.
Aber der Boden ist uneben.
Hier lang!
Salina! Salina, nicht so schnell!
Ich h�tte nie gedacht, dass mir so was passieren k�nnte.
Ich meine, sich zu verlieben.
Ich h�tte nie gedacht, dass es so passieren w�rde.
Tut es dir Leid, Salina? Nein.
Dann ist ja alles beschlossen. Beschlossen?
Dann werden wir unsere Hochzeit bekannt geben...
Ist ein r�mischer Statthalter nicht standesgem�� f�r eine K�nigin?
Wenn die Druiden es erlauben. Die Druiden! Ihre Macht ist gebrochen.
Neue Gesetze, auch wenn sie von Rom kommen...
...k�nnen nicht die Gef�hle eines Volkes ver�ndern.
Was hat das mit unserer Liebe zu tun? Ist die nicht wichtiger?
Nein, ich bin jetzt ihre K�nigin.
Ich w�nschte, mein Vater h�tte Beatrice gew�hlt...
Lass uns jetzt lieber noch etwas unser Gl�ck genie�en.
Justinian, verstehst du das nicht?
Du als R�mer musst verstehen...
...dass ich nicht zulassen kann, wenn mein Volk dadurch entzweit w�rde.
Du sprichst wie ein Gesetzbuch.
Unsere Heirat wird den Frieden weiter festigen.
Wenn ich einen Sohn bekomme, deinen Sohn...
...muss er nach unseren Gesetzen von allen anerkannt werden...
...und deshalb m�ssen die Druiden die Zustimmung zu unserer Hochzeit geben.
Ich bin hier immer noch Statthalter, die Gesetze k�nnen wir �ndern.
Aber dadurch wirst du niemals die Menschen �ndern.
Dann sorge ich daf�r, dass die Menschen die Gesetze �ndern wollen...
...dann m�ssen die Priester der Druiden zustimmen.
Mein armer Justinian, du kennst Maelgan nicht so gut wie ich.
Er glaubt nur an die Zeichen des Himmels, und niemand kann ihn davon abbringen.
Lass uns beten, dass die Zeichen f�r uns beide g�nstig stehen.
Sieh, was geschrieben steht in Wind und Wolken.
Mich k�mmert es nicht, was der Druidenpriester aus den Wolken liest.
Salina soll gl�cklich sein.
Au�erdem mag ich Justinian.
Er ist R�mer. Er ist ein Ehrenmann.
Man darf ihm nicht trauen, er hat Kaiser Nero seinen Eid geleistet.
Was siehst du, Dalon? Schlechte Nachrichten.
Er hat etwas erfahren. Was hat er erfahren?
Durch dieses Land werden Str�me von Blut flie�en.
M�glich, aber die Zeichen, die die Leute heute interessieren...
...betreffen eine Hochzeit und nicht die politischen Hoffnungen der Druiden.
Spar dir deine spitze Zunge f�r andere Dinge, Tristram.
Wenn du nur einmal deinen Blick erheben w�rdest...
...k�nntest du sehen, was uns Zeus verk�ndet.
Die Zukunft steht dort in den Wolken geschrieben.
Wird es regnen?
Wenn die Speere der R�mer deine Brust durchbohren...
...wirst du dich vielleicht an diesen Tag erinnern.
Ja, Tristram, auch das steht dort geschrieben.
Gut, Maelgan, wirst du nun endlich der Heirat zustimmen, oder nicht?
K�nigin Salina wird niemals heiraten, jetzt nicht und auch nicht in Zukunft.
Aber die K�nigin w�nscht diese Heirat, du musst einwilligen.
Selbst eine K�nigin muss sich dem Willen von Zeus beugen.
Vielleicht musst du dich ihrem Willen beugen.
Du drohst mir?
Bleib meinetwegen ein Ungl�ubiger, Tristram...
...aber ich werde dir noch etwas verraten.
Salina wird in naher Zukunft die Macht der Druiden nutzen...
...um die Ketten der R�mer abzustreifen, die dieses Land unterjochen.
Unsere Flitterwochen werden wir in einer gro�en Villa direkt am Meer verbringen.
Da werden wir jeden Morgen vor dem Fr�hst�ck drau�en im Meer baden.
Nein. Das Wasser ist dort ganz warm.
Und es sieht blaugr�n aus, blaugr�n... Wie deine Augen?
Wir werden ein Boot haben und Fischen gehen.
Nein, du gehst fischen.
Ich liege den ganzen Tag in der Sonne, bis ich braun bin wie eine nubische Sklavin.
Wir werden Wein trinken, sehr viel Wein.
Und dann f�llst du aus dem Boot.
Nein, erst am Abend auf der Terrasse. Und wir werden die Sklaven beobachten...
...wenn sie singend von den Feldern mit ihren K�rben voller Trauben zur�ck kehren.
Trauben?
Ja, Trauben sind s��e, gro�e Beeren, man tritt sie mit den F�ssen zu Saft...
...und daraus wird Wein gemacht. Und das trinkt ihr dann?!
Dort scheint immer die Sonne. Es regnet nie.
Ich finde, es ist das wunderbarste Land auf der Erde.
Und...
Und?
Und wir werden gl�cklich sein. Wenn es der Wille der G�tter ist.
Beten wir, dass das der Fall ist.
Salina, schau!
Der Priester der Druiden hat abgelehnt, K�nigin.
Ich bin zu milde mit ihm gewesen.
Ich werde ihm r�mische Disziplin... Nein, Justinian.
Wenn du gegen die Druiden vorgehst, gibt es Unruhe und Feindschaft im Volk.
Es w�rde alles zerst�ren, wof�r du und mein Vater gek�mpft habt.
Dann befehle ihnen, der Hochzeit zuzustimmen. Du bist doch die K�nigin.
Maelgan deutet die Zeichen, die die G�tter geben.
Und mischen sich die G�tter auch in die Politik ein?
Nicht mehr und nicht weniger, als es die r�mischen G�tter tun, wenn es ihnen passt.
Gut, dass Ihr mich darauf aufmerksam macht, Tristram.
Selbst in Rom ist die Stimme des Volkes manchmal gewaltiger, als die der G�tter.
Die K�nigin soll die ganze Prophezeiung h�ren.
Er hat gesagt, durch dieses Land w�rde das Blut in Str�men flie�en und...
Wessen Blut? Hat er das auch gesagt? Seins, hoffe ich.
Gut gesagt, mein britischer Freund.
Dennoch darf sich die K�nigin nicht ohne Zustimmung der Priester verm�hlen.
Ihr k�nnt Euch nicht �ber religi�se Br�uche hinwegsetzen, die Jahrhunderte alt sind.
Wenn wir das Volk auf unserer Seite haben, m�ssen sie sich f�gen.
So wie es aussieht, kann ich auf keinen Fall alles bezahlen, K�nigin.
Es ist mir ganz unm�glich bei dieser verflucht schlechten Ernte.
Ich bitte um Verzeihung, meine K�nigin,
...aber ihr wisst ja genauso gut wie ich, wie es gewesen ist.
Die Druiden hatten versprochen, dass die Ernte gut werden w�rde, wenn...
Wenn wir tun w�rden, was sie sagen.
Aber sie haben uns mal wieder im Stich gelassen.
Verzeiht mir K�nigin, aber wie sie es immer tun.
Sag endlich, was du willst.
Ja, was ich will, ist, ich kann die Abgaben nicht bezahlen.
Ich will zahlen, aber ich kann nicht. Oder ich m�sste meine Ochsen verkaufen.
Wenn ich das mache, werde ich mein Feld nicht mehr ordentlich pfl�gen k�nnen.
Und das bedeutet, dass n�chste Jahr die Ernte wieder schlecht ist.
Verzeiht mir K�nigin, aber... Das reicht jetzt.
Ja, meine K�nigin.
Du wei�t, dass die r�mischen Steuern bezahlt werden m�ssen.
Ja, das wei� ich, doch ich kann nicht.
Wei�t du auch, warum du sie bezahlen musst?
Ja. Warum?
Was ist?
Weil es uns schlecht bekommen w�rde, wenn wir es nicht tun.
Die Abgaben ben�tigen wir, um euch neue Stra�en zu bauen...
...und um eine Armee zu unterhalten, die euch vor Angreifern sch�tzt.
Wei�t du das nicht zu sch�tzen? Was ist?
Gewiss tue ich das.
Das scheint dich aber nicht sehr zu beeindrucken.
Verzeiht mir Statthalter, aber ich bin ein alter Mann.
Ich habe mein Dorf noch nie verlassen, und werde es wohl auch nie verlassen.
Was n�tzen mir eure Stra�en?
Sag mir, wie viel du uns schuldest. 20 Groat.
Und wie viel kannst du bezahlen?
Sechs?
Dann gib nur sechs. Die restlichen Steuern werden dir erlassen.
Das hei�t, wenn deine K�nigin damit einverstanden ist.
Nat�rlich, Ihr seid sehr gro�m�tig.
Das Gesetz verlangt, dass alle Steuern voll bezahlt werden m�ssen.
Das Gesetz ist in Rom gemacht worden, wir sind aber nicht in Rom.
Wenn aber der Kaiser davon erf�hrt...
Wir werden die Verluste wieder ausgleichen, keine Angst.
Wenn Ihr erlaubt, Eure Majest�t...
...auch mir f�llt es sehr schwer, die Abgaben aufzubringen.
Hattet Ihr auch eine schlechte Ernte, Osiris?
Selbstverst�ndlich nicht, Ihr wisst doch, dass ich kein Bauer bin.
Was seid Ihr dann? Ich treibe Handel, Statthalter.
Dann seid Ihr Kaufmann. Seid Ihr ein guter Kaufmann?
Man sagt, dass ich ein guter Kaufmann sein soll.
Gut, dann werfen Eure Gesch�ft doch Gewinn ab, oder?
Ja, ein bisschen Gewinn werfen sie ab.
Eure Kunden denken scheinbar, dass Ihr viel zu bescheiden seid, Kaufmann.
Ich glaube, dass Ihr gro�e Gewinne macht, wenn ich sehe, wie Ihr gekleidet seid.
Nicht bei diesen schlechten Zeiten. Die Zeiten sind f�r uns alle schlecht.
Ich sch�tze, dass Ihr bei Euren Gesch�ften auch unsere neuen Stra�en benutzt.
Gelegentlich.
Seid Ihr bei einer dieser Reisen gelegentlich auch beraubt worden?
Niemals.
Dann hat Euch doch der Schutz unserer Soldaten sehr genutzt.
Gewiss, Herr. Wunderbar.
Wie viel schuldet Ihr uns, Kaufmann?
20 Groat, das ist die H�he der Steuer, 20 Groat.
Ihr werdet mir zustimmen, dass das zu wenig ist.
F�r all die guten Dienste, die wir Euch erwiesen haben.
Ich w�rde meinen, dass eine angemessenere Summe 50 Groat sind.
50?!
Es sei denn, die K�nigin meint, die Summe w�re f�r Euch zu hoch. Oder zu niedrig...
Ich wei�, dass er soviel zahlen kann. Dann w�re das gekl�rt.
Und merkt euch ihr Kaufleute...
...ihr seid bei euren Gesch�ften alle reich und fett geworden,
...w�hrend die Bauern arm geblieben sind.
Ihre Steuern werden wir senken...
...eure Steuern werden wir erh�hen, um den Verlust auszugleichen.
Das ist unglaublich, das k�nnen wir nicht akzeptieren.
Das stimmt. Aber was k�nnen wir tun?
Ich habe einen Freund in der Garnison, einen m�chtigen Freund.
Er schuldet mir noch einen Gefallen f�r einen erwiesenen Dienst.
Ich habe geh�rt, du hast die Steuern herabgesetzt.
Ja, f�r einige, aber f�r andere wurden sie erh�ht.
Sie werden es dir als Schw�che auslegen.
Wenn man ein besiegtes Volk nicht sehr hart anfasst...
...denkt es, man w�re ersch�pft oder h�tte Angst.
Justinian, ich meine es gut mit dir... Und auch mit deinen Freunden.
Ich denke nicht an mich, sondern an das r�mische Imperium.
Nat�rlich.
Die Briten sind jetzt ein besiegtes Volk, und so m�ssen wir sie auch behandeln.
Als Teil unseres Reiches, das Rom Tribut zollen muss.
Denn ansonsten bekommen sie unsere Schwerter zu sp�ren.
Du bleibst immer der Eroberer. Aber ich habe Recht.
Du verschlie�t deine Augen vor der Wirklichkeit.
Ich stimme dir zu, eine Armee muss mit Befehlen gef�hrt werden.
Aber hier handelt es sich um Menschen, nicht eine Armee von Legion�ren.
Wenn es in diesem Land aufw�rts geht, profitieren wir davon, ebenso wie Rom.
Aber wenn wir sie mit Steuern ausbeuten, werden sie wertlos, f�r uns und f�r jeden.
Warum bist du eigentlich so gro�z�gig zu den Briten...
...ist es nur die Liebe zum r�mischen Imperium?
Oder ist es vielleicht die Liebe einer h�bschen Britin...
...die deine Entscheidungen beeinflusst?
Geh mir aus den Augen!
Verschwinde!
Heil dir, Justinian.
Du auch, Tiberion?
Was meint ihr? Ich bitte Euch.
Euer Verhalten am Hof der K�nigin war ziemlich befremdlich und sehr gef�hrlich.
Aber auch am�sant, nicht wahr?
Wenn sich das herumspricht, wird sich das Volk auf unsere Seite schlagen.
Wir werden Helden f�r sie sein.
Und dann?
Dann ist die Macht der Druiden gebrochen.
Und Ihr k�nnt die K�nigin heiraten.
Ja.
Warum habt Ihr uns hierher gerufen?
Weil ihr eure Haut retten sollt, solange das noch m�glich ist.
Das kostet selbstverst�ndlich Geld. Geld...
Wenn Justinian mit uns fertig ist, wird davon nicht mehr viel �brig sein.
Dann wird es Zeit, dass wir mit ihm fertig werden, und zwar so schnell wie m�glich.
Du willst also mit ihm fertig werden? Nicht ich, die Druiden.
Wir sind Kaufleute, meine Freunde.
Wenn wir etwas verdienen wollen, m�ssen wir erst mal Geld investieren.
Maelgan strebt nach Macht, wir werden sie ihm verschaffen.
Maelgans uners�ttlicher Machthunger ist seine Schw�che.
Wir werden sie zu unserer St�rke machen.
Jeder Mensch hat eine schwache Stelle, meine Freunde.
Er h�rt also auf alles, was du sagst.
Ein junger Empork�mmling.
Der immer deinen Rat akzeptiert.
Eigentlich bin ich der rechtm��ige Statthalter.
Gibt es denn noch eine Chance? Nein. Keine.
Man k�nnte das arrangieren.
Red weiter, Kaufmann.
Angenommen, die Druiden machen einen Aufstand...
...irgendwo weit entfernt, sagen wir mal in Anglesey...
...dann m�ssten doch Eure Soldaten dorthin.
Und wer w�rde sie anf�hren? Ich nat�rlich.
Nehmt mal an, Ihr seid nicht hier, um sie anzuf�hren...
...weil Ihr wegen eines anderen Auftrags unterwegs seid.
Ein anderer kleiner Aufstand, den meine Freunde hier inszeniert haben,
Du k�nntest dich freiwillig daf�r melden.
Und wenn du weg bist, beginnen wir einen gro�en Aufstand in Anglesey...
...und Justinian m�sste mit seinen Truppen dorthin.
Und sobald er weg ist... Kommt Ihr wieder zur�ck,
...�bernehmt den Posten des Statthalters...
...und sorgt daf�r, dass die alten Gesetze wieder gelten.
Die f�r Euch vorteilhafter sind, Kaufmann. Es w�rde uns beiden Vorteile bringen.
Es w�re besser, wenn Justinian �berhaupt nicht zur�ck k�me.
Sie kamen aus den Bergen, Hunderte von ihnen, alle bemalt mit diesem blauen Zeug.
Waren sie bewaffnet? Bis an die Z�hne.
Sie haben uns so �berrascht, dass wir nichts tun konnten.
Und au�erdem haben wir keine Waffen gehabt.
Denn Ihr wisst ja, das r�mische Gesetz verbietet uns...
Ja, ja. Stimmt das auch alles? Was ist aus den anderen geworden?
Tot, sie sind alle tot. Grausam ermordet, bis auf den letzten Mann.
50 Groat habe ich gezahlt, 50.
Wie konntet Ihr Euch in Sicherheit bringen?
Ich habe mich tot gestellt, das war nicht schwer, schlie�lich war ich ihm nah genug.
Octavian soll kommen.
Wann ist das passiert? Vor drei Tagen.
Drei Tage habe ich gebraucht, ich musste zu Fu� gehen.
Alle Maultiere sind mir von diesen Wilden gestohlen worden.
Hast du schon davon geh�rt? Das ganze Lager spricht davon.
Soll ich mich darum k�mmern? Ja, und nimm gen�gend M�nner mit.
Ich werde bald wieder zur�ck sein. Er wird dich begleiten.
Was?!
Ihr k�nnt ihm zeigen, wo der �berfall genau stattgefunden hat.
Tod den R�mern!
Tod den R�mern!
Tod den R�mern!
Tod den R�mern!
Tod den R�mern!
Ich habe schlimme Nachrichten. Fergus?
Ein Druidenaufstand in der Heimat des heiligen Feuers, in Anglesey.
Und Fergus hat sich ihnen angeschlossen.
Ich wei�. Du wei�t es?
Beatrice hat sich ihnen auch angeschlossen.
Was soll ich machen, wenn sich der Aufstand ausbreitet?
Justinian zieht noch heute mit einer Legion ausgew�hlter M�nner hin.
Sein Ziel ist, die Macht der Druiden ein f�r allemal zu brechen.
Fergus... Er hat sich ihnen freiwillig angeschlossen.
Salina. Was er auch getan haben mag, ich m�chte, dass er lebt.
Justinian wird sicher auf dich h�ren.
Bitte sprich vorher noch mit ihm.
Bitte ihn um Gnade. Auch f�r unsere Schwester?
Armes Kind. Armer Vater.
Er ist nicht mehr mein Sohn.
Justinian und seine Legion�re m�ssen hier vorbeiziehen.
Ich werde ihm entgegenreiten, um mit ihm zu sprechen.
Wenn Octavian zur�ckkehrt, �bernimmt er das Kommando.
Ich mache mir deshalb Sorgen.
Versteht Ihr? Ich verstehe.
Heil, Tiberion. Heil, Justinian.
Vorw�rts!
Es ist die K�nigin, Statthalter.
Weitermarschieren. Ich komme nach.
Vorw�rts!
Ich muss fort.
Konntest du nicht Tiberion schicken?
Nein, Salina, er ist kein Soldat. Er wird mich vertreten.
Bis Octavian zur�ckkommt?
In letzter Zeit sind so viele Dinge auf einmal geschehen.
Wir wollten heiraten. Maelgan verhindert es.
Du versuchst das Leben der Leute zu erleichtern...
...doch die Druiden machen einen Aufstand.
Und jetzt musst du auch noch fort.
Ich wei� nicht, was du davon h�ltst,
...aber f�r mich sieht es so aus, als ob ein teuflischer Plan dahintersteckt.
Wenn ich zur�ckkehre, werden wir beide heiraten.
Die Macht der Druiden wird dann ein f�r allemal gebrochen sein.
Wie lange wirst du fort bleiben? Ich nehme an sechs Wochen.
Vielleicht auch nicht so lange. Sechs Wochen.
Ohne dich.
Halt mich ganz fest.
Es ist ein langer Weg, bis ich meine M�nner wieder eingeholt habe.
Mach dir keine Sorgen wegen Octavian, es stimmt, dass er ehrgeizig ist...
...aber er ist mir nach meiner R�ckkehr Rechenschaft schuldig.
Justinian, Tristrams Sohn hat sich auch den Druiden angeschlossen.
Ich werde sehen, was ich tun kann, aber... Ja, verstehe, danke.
Wir warten, bis er auf dem Weg nach Anglesey ist.
Dann werden wir zuschlagen.
Die Aussichten sind recht erfreulich f�r uns...
...und Rom wird �ber die vielen britischen Sklavinnen entz�ckt sein.
Entz�ckt und dankbar, hoffe ich.
Sie haben mir alles geraubt, K�nigin.
Alles haben sie mir genommen, auch das bisschen Gold, was ich gespart hatte.
Sie haben gesagt, es sei f�r Steuererh�hungen.
Unseren Sohn haben sie weggeholt. Zum Kriegsdienst f�r Rom, meine K�nigin.
Was soll nur aus uns werden?
Was sollen wir nur machen?
Ich wei�, wie sehr ihr alle unter Octavians Gesetzen leidet...
...aber wir m�ssen uns in Geduld fassen.
Wir alle, Justinian wird bald zur�ckkehren, das verspreche ich euch.
Aber wann? Wann kehrt er wieder zur�ck, Majest�t?
Er ist bereits sechs Wochen weg?
Wir k�nnen diese Situation nicht noch weitere sechs Wochen ertragen.
Die K�nigin... Eure K�nigin ist jetzt ersch�pft.
Sie konnte sich in den letzten Wochen kaum ausruhen.
Bei allem Respekt, wir ben�tigen eine Antwort.
Die sollt ihr haben, morgen.
Ich habe mich entschlossen, dich Salina zu meiner Nachfolgerin zu ernennen.
Ich bin sicher, du wirst mit Verstand und Duldsamkeit regieren.
Wie deine Mutter sollst du die K�nigin der Wikinger sein.
Er kann dir jetzt nicht helfen, mein Kind.
Nur ich kann das. Ihr wagt es hierher zu kommen.
Euer Schicksal ist Euch vorherbestimmt. Ihr k�nnt ihm nicht entfliehen.
Es wurde vor langer Zeit von Zeus vorherbestimmt.
Es stand am Himmel geschrieben, jeder, der nicht blind war, konnte es sehen...
...und ich habe es Euch vorausgesagt.
Eure Stimme soll im ganzen Land geh�rt werden.
Er sagt die Wahrheit, Salina.
Eine K�nigin wird das Schwert ergreifen...
...und die r�mischen Eindringlinge aus dem Land jagen.
Greift sie an, solange ihre Streitmacht noch geteilt ist.
So wollen es die G�tter, verstehst du das nicht?
Das ist ihr Wille, ein Zeichen.
Nehmt das Schwert. Und f�hrt das Volk an.
Ich wei�, Octavian, dass mir meine Stellung nicht gestattet, Euer Handeln zu kritisieren.
Dann lasst es.
Aber ich habe bestimmte Befehle von Justinian.
Justinian. Justinian.
Euer Justinian ist sehr weit weg, Tiberion.
Und es wird noch lange dauern, bis er wieder zur�ckkehrt.
Falls er zur�ckkehrt.
Ich bitte um Erlaubnis, mich ihm anschlie�en zu d�rfen.
Abgelehnt. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.
Aber es gibt etwas anderes, was ich mit Euch besprechen muss, Tiberion.
Dieser Vertrag, Ihr wisst doch, den der tote K�nig unterzeichnet hat.
Habt Ihr den schon nach Rom zur�ckgeschickt?
Nein, ich habe ihn noch.
Dann werdet Ihr ihn vernichten und einen neuen aufsetzen.
Ich bin �berzeugt, dass es einem Mann mit Euren Kenntnissen...
...nicht schwer f�llt, die Unterschrift eines Toten zu f�lschen.
Ihr verlangt unm�gliches von mir. Nichts ist unm�glich...
...wenn Euer vorgesetzter Offizier es befiehlt.
Rom wird das nicht zulassen. Rom wird sich dar�ber freuen.
Der Vertrag wurde vor Zeugen verlesen. Zeugen?
Drei t�richte Schwestern, ein rebellischer Druide und ein toter K�nig.
Und Tristram? Er wird zum Schweigen gebracht.
Sein Sohn hat sich den Aufst�ndischen angeschlossen.
Ich kann es nicht tun.
Ich befehle es Euch.
Wie Ihr wisst, war ich auch mal Sklave.
Ich hatte noch weniger Rechte als die Briten, die Ihr ja so ver�chtlich behandelt.
Es hat viele Jahre gedauert, bis ich die Ketten abgeworfen hatte...
...und diese Position erreicht habe.
Aber ich will lieber wieder Sklave werden, als die Achtung vor mir selbst zu verlieren.
Dann behaltet sie.
Catus!
Er ist in einen Hinterhalt geraten.
Er starb, aber hat tapfer gek�mpft. K�mmere dich darum.
Und durchsuche sein Quartier. Es gibt da etwas, was vernichtet werden muss.
Ich habe eine Entscheidung getroffen.
Tristram wird mit einer Botschaft zu Justinian reiten.
Er wird ihm berichten, was hier geschieht.
Aber die Zeit dr�ngt, Majest�t.
Ich werde Tag und Nacht reiten.
Bevor der Mond wechselt, werde ich Anglesey erreicht haben.
Verzeiht mir Herr, Ihr m�sst hin, aber auch wieder zur�ck.
Dann wird es vielleicht zu sp�t sein.
Ich sage euch, wir sollten den R�mern in der Sprache antworten, die sie verstehen.
Bevor es wirklich zu sp�t ist.
Ich wei�, was du alles verloren hast, Nigel, und was du erdulden musstest.
Aber ich wei� auch, dass ich kein weiteres Blutvergie�en in unserem Land will.
Wir m�ssen Geduld haben.
Eure Majest�t, wir wissen alle, das Eure Motive ehrenhaft sind...
...aber ist es nicht besser, mit der Waffe in der Hand zu sterben...
...als wie ein Insekt zertrampelt zu werden?
Mein Vater, euer K�nig, wollte Frieden in diesem Land.
Er dachte, dass R�mer und Briten zusammenleben k�nnten.
Mit Justinian als Statthalter, der seinen Vertrag in diesem Land in die Tat umsetzt.
Vertrag, was f�r ein Vertrag?
Wer hat Euch erlaubt, diesen Hof zu betreten, Octavian?
Hof?! Ohne die Nachgiebigkeit der R�mer w�rdet ihr gar nicht mehr hier leben.
Eure schlechten Manieren stehen Eurer Dummheit wirklich in nichts nach.
Und jetzt ist Schluss mit dieser Nachgiebigkeit.
Wir werden wieder hart durchgreifen.
Das Imperium braucht Gold.
Nach den Bedingungen dieses Vertrages...
...geh�ren alle Verm�genswerte Kaiser Nero, und sind hiermit beschlagnahmt.
Was sollen diese ganzen L�gen?
Lest selbst.
Das ist nicht der Vertrag des K�nigs.
Dieser Vertrag ist eine F�lschung. Eine F�lschung!
Talia!
Treibt alle raus.
Talia! Talia!
Komm her, Kleine, sieh dir das genau an.
Nein. Talia!
Du bist die N�chste.
H�rt auf, h�rt auf.
Los, sammeln, wir r�cken sofort ab.
Talia!
Siehst du, das ist das Werk deiner r�mischen Freunde.
Und jetzt...
Werdet Ihr jetzt das Schwert ergreifen?
Du hast Recht gehabt mit der Prophezeiung.
Durch dieses Land sollen Str�me von Blut flie�en.
Vater!
Vater!
Wer ist das?
Bringt ihn ins Zelt.
Herr!
Ihn auch!
Bring Wein.
Ihr m�sst zur�ck... Ihr m�sst zur�ck, bevor es zu sp�t ist.
Octavian. Ja.
Ein brutaler �berfall.
Die K�nigin... Was ist mit ihr?
Ausgepeitscht. �ffentlich ausgepeitscht.
Und Talia?
Octavian.
Was ist mit Tiberion? Ermordet.
Die Briten schlagen zur�ck.
Sie wollen k�mpfen.
Es gibt ein Gemetzel.
Dann hatte Maelgan Recht.
Nein... Ich hatte Unrecht.
Hauptmann.
Macht euch bereit. Wir marschieren heute Nacht ab.
Er ist tot.
Na los, beeilt euch ein bisschen.
Nicht zur�ckbleiben, zusammenschlie�en.
Schlie�t die Reihen zusammen.
Zusammenschlie�en, es sind nur Frauen.
Gnade, im Namen Neros. Keine Gnade. Es gibt keine Gnade.
T�tet ihn nicht. Ich will ihn lebend.
Er wird durch das heilige Feuer sterben.
Ein Opfer. Zeus war Euch heute wohlgesonnen.
Alles was von den R�mern stammt, wird vernichtet.
Keiner soll am Leben bleiben, es gibt keine Gnade.
Aber Justinian... Er ist doch auch R�mer, oder nicht?
Dann hatte Fergus doch Recht.
Schaut.
Heil, Justinian. Was ist passiert?
Sie sind wie die Teufel �ber uns hergefallen. M�nner und Frauen...
Seit Wochen morden sie, und brennen alles nieder, was r�misch ist.
Und wo ist Octavian? Gefangener der K�nigin.
K�mmert euch um ihn.
Beim n�chsten Vollmond wirst du durch das heilige Feuer sterben.
Als Opfer f�r die G�tter f�r die bisherigen Siege...
...und damit wir auch in Zukunft siegreich sein werden.
H�rst du mir zu, Salina? Ja, ich habe dich verstanden.
Die n�chste Schlacht... Gegen Justinian.
K�nigin, ein Abgesandter von Justinian mit wei�er Fahne. Er will mit Euch sprechen.
Die Macht der G�tter. Er bittet um Frieden.
Schick ihn wieder zur�ck, Salina. Ich werde ihn empfangen.
Der r�mische Statthalter bittet Euch um eine Unterredung auf neutralem Boden.
Zwei Reiter d�rfen Euch begleiten.
Es ist eine Falle. Auch ihn werden zwei Reiter begleiten.
Das ist eine Falle, schick ihn fort.
Justinian hat noch nie sein Wort gebrochen. Sprich weiter.
Einer Eurer Begleiter soll Octavian sein. Octavian?
Nein, er geh�rt Zeus. Er geh�rt den G�ttern.
Justinian wird von dem Sohn Tristrams begleitet werden.
Fergus!
Bevor die Unterredung beginnt, werden die beiden ausgetauscht.
Das ist nicht m�glich.
Octavian wird durch das heilige Feuer sterben.
Salina, ich bitte dich um das Leben von Fergus.
Ich warne Euch, wenn Ihr den G�ttern das versprochene Opfer verweigert...
...wird sich Zeus von Euch abwenden.
Zuerst der Austausch.
Sprich R�mer. Ihr habt die Unterredung gewollt.
Nein! Wir wollen alleine reden.
Wir k�nnen besser miteinander reden, wenn ich nicht zu dir aufsehen muss.
Komm mit.
Nun, Justinian?
Salina. Du musst dich ergeben.
Ergib dich, und ich werde Rom irgendwie zufrieden stellen.
Dazu ist es jetzt zu sp�t.
Mein Volk will endlich frei sein.
Sie wollen nicht wieder zu Sklaven werden.
Unter meiner Regentschaft sind sie keine Sklaven gewesen.
Justinian, du bist eine Ausnahme gewesen, aber du wirst nicht ewig leben.
Salina, hab Vertrauen zu mir.
Ich kann dir nur mein eigenes Leben anvertrauen, aber nicht das meines Volkes.
Du musst dich ergeben.
Ich habe eine Legion schwerbewaffneter Soldaten.
Ausgebildet f�r den Krieg. Ihr werdet alle sterben.
Willst du etwa sterben, Salina?
Nein, aber wenn das der Preis f�r die Freiheit ist...
Was kann ich noch sagen?
Was soll ich noch sagen?
Sag mir noch mal, dass du mich liebst, bevor ich gehe.
Ich liebe dich.
Tod allen R�mern.
Los, wir greifen noch mal an.
Die Streitwagen formieren sich wieder.
Formiert euch unter den B�umen.
Zu den Baumreihen.
Legion�re herh�ren.
Wenn die Streitwagen wieder angreifen, �ffnet die Reihen und lasst sie durchfahren.
Schlie�t die Reihen wieder.
Wieder aufschlie�en, und sichert dort die Flanke.
Halt!
T�te mich. Du bist doch Soldat. Tu deine Pflicht!
Sie wird nach Rom gebracht und vor ein Tribunal gestellt.
Nach Rom, vor ein Tribunal?! Als Sklavin...
Salina.
Das ist nicht der Traum, den wir hatten, Liebster.
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