All language subtitles for Meister.aller.Klassen.3.1974.German.1080p.BluRay.x264-RWP

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Original subtitles

Danke.

- Ich hab euch Essen mitgebracht.

Schwester, nimm.

Du hast seit Tagen nichts gegessen. Du musst ausgehungert sein.

Nein, bin ich nicht.

Hör zu.

Ich weiß, wie du dich fühlen musst,

nun, da die Ching Wu Schule geschlossen wurde.

Diese mörderischen Japaner!

Wir dürfen ihnen nicht trauen!

Aber das Leben muss weitergehen, du musst essen. Sonst wirst du krank.

Bruder Chen hatte recht.

Die Japaner gaben uns ihr Wort und brachen es.

Aber wir drei sind hier! Und wir kämpfen weiter.

Ich bewundere deinen Kampfgeist.

- Aber was können wir drei ausrichten? - Nicht allzu viel.

Aber selbst wenn wir sterben, gibt es noch Millionen anderer Chinesen.

Die Idee ist gut, der Zeitpunkt nicht.

Das beste, was ihr drei machen könnt, ist, Shanghai zu verlassen.

Aber ich weiß noch immer nicht, warum ihr gerade nach Taiwan wollt.

Das ist einfach. Dort sind auch die Japaner.

Dort kriege ich meine Chance, Rache an ihnen zu nehmen.

Richtig.

Das willst du, also helfe ich dir.

Wann können wir abreisen?

Schon morgen verlässt ein Schiff Shanghai.

- Alles in Ordnung? - Ja.

Keine Sorge, es ist alles vorbereitet.

- Sie werden dich zum Schiff bringen. - Inspektor, Sie waren sehr freundlich.

- Danke. Sie retteten unser Leben. - Nicht der Rede wert.

Und jetzt los.

Oh, Miss Lee!

Bevor ihr geht, noch eine Warnung.

Taiwan ist anders... Nicht wie Shanghai.

Die Leute dort sind anders. Also seid vorsichtig.

Ich weiß. Danke.

- Sie spielen ein gefährliches Spiel. - Na und?

Ich kann nicht einfach zusehen, wie die Japaner alle umbringen.

Ich weiß. Aber wenn Sie klug sind, dann verschwinden Sie hier.

Früher oder später verlässt Sie das Glück. - Mag sein.

Aber in der Zwischenzeit rette ich noch ein paar chinesische Leben.

MEISTER ALLER KLASSEN 3

Wo ist die Polizeistation?

Lauf langsamer!

Schnell! Schnell!

Langsam! Ich bin aus der Puste!

Wir verpassen wegen dir noch das Boot!

Ist nicht zu ändern. Ich kann nicht mehr!

Du kleine Ratte sagst, ich soll rennen? Dir zeig ich's!

Ach ja?

- Na los, dann fang mich! - Das werde ich!

Komm! Du bist zu alt. Du kriegst mich nie.

- Wir werden sehen. - Ja? Dann los!

- Genau das werde ich tun! - Du kriegst 'n Vorsprung.

Nicht nötig. Ich brauche keinen Vorsprung.

- Gut. Also, eins, zwei... - Zwei, drei!

Hey, du Schummler! Komm zurück!

Komm zurück!

Hey, Mann!

Verdammt, du Trottel! Kannst du nicht aufpassen?

Hey, Onkel, denen haue ich aufs Maul, ja?

Darf ich ihnen in den Arsch treten?

Helong, keiner in der Nähe! Gib ihnen Saures!

Hey. Sieh mal!

Mein Gott! Das hat wehgetan!

Ihr Bastarde! Arschlöcher!

Ich hasse euch! Wisst ihr das?

Leck mich am Arsch! Na los!

Helong, genug! Du kriegst noch Ärger. Sei nicht dumm.

Keine Sorge, die verstehen mich nicht.

Stimmt's?

Ich hasse euch.

Und ich werde euch vermöbeln.

Okay, okay?

Kapiert?

Mehr sagt ihr dazu nicht?

- Was ist das Problem? - Hilfe! Die wollen mich umbringen!

- Die werden mich umbringen! - Was ist hier los?

Warum schlagt ihr ihn?

Er hat uns angegriffen.

Dieser Typ hat euch angegriffen?

Ja.

Und ihr benehmt euch in Zukunft.

- Danke, Mr. Hong. Danke. - Schon gut.

Was ist? Willst du was?

Gut! Du hast Mut.

Und wenn schon.

Ob mich Japaner oder Chinesen schlagen, wo ist der Unterschied?

Es tut beides weh.

Was für einen Unsinn redest du da?

Tut mir leid. Verzeiht ihm.

- Er ist einfach dumm. - Hey, wie war das?

Schnauze! Also, los jetzt.

Hiergeblieben.

Hey, Kleiner. Mein Meister will dich sehen.

- Ich ihn aber nicht. - Wie bitte?

Das ist ein Befehl, keine Einladung!

- Ein Befehl? - Helong!

Tut mir leid. Er wird natürlich kommen.

Ich sorge dafür.

Wir sind da.

Mr. Hong. Was ist? - Diese Japaner wollen deinen Chef sprechen.

Wer sind die beiden?

Er will wissen, wo ihr herkommt.

Sie kommen vom Gouverneur.

Bitte.

- Mr. Hong, gehen Sie nicht rein? - Nein, ich hab sie nur hergeführt

Halt.

Arme hoch.

Weiter.

Der Nächste.

Arme hoch.

Gut.

Weiter.

Arme hoch.

Alles klar.

Hey, hier rüber. Weiter!

Was führt dich hier her?

- Ich besuche Verwandte. - Wie heißt du?

Maliar.

Maliar?

Kommt mir bekannt vor.

Bin zum ersten Mal hier.

Du hast Familie hier? Wie heißen sie?

- Su Onli. - Ach ja?

Wie seid ihr verwandt?

- Er ist mein Großvater. - Dein Großvater?

Tja, also... Dann geh weiter.

Tut mir leid. Verzeihung.

Verzeihung. Entschuldigung...

Verzeihen Sie.

Und wie heißt du?

Ich bin Lung Se Chung.

Lung Se Chung?

Sicher, dass das dein richtiger Name ist?

Ich wette, du heißt anders, oder?

Du bist ein verdammter Rebell, der hier Ärger machen will!

Ich habe auf dich gewartet.

Festnehmen!

- Wie viele Zimmer? - Zwei, bitte.

Bitte.

Gefällt es euch?

- Gerade angekommen? - Ja.

- Bleibt ihr lange? - Wissen wir leider noch nicht.

- Ist gut. Ich bringe den Tee. - Danke.

Oh, das tut gut!

Die Betten an Bord waren furchtbar.

Aber die hier sind wunderbar.

Der Dicke muss wirklich müde sein. Er kann die Nacht nicht erwarten.

Er ist noch ein Kind.

Was? Ein Kind? Ich hab schon sechs Japsen umgebracht!

Sei still!

Das hier ist Taiwan, nicht Shanghai. Man weiß nie, wer mithört.

Also sei vorsichtig.

Nimm ein Bad und dann geh zu Bett.

Ist gut.

- Was ist? - Die Holzkiste ist weg!

Weg?

- Sicher? - Ja.

Tut mir leid. Es ist meine Schuld. Bestrafe mich dafür.

Wie kannst du so etwas Wertvolles verlieren?

Wie sollen wir denn nun Bruder Chen rächen?

Hey, sieh mal! Schön, oder?

In so einer schönen Kiste muss etwas sehr Wertvolles sein.

Heute muss unser Glückstag sein.

Kein Wunder, dass du gegrinst hast wie die Katze im Sahnetopf.

- Ich hab gute Arbeit geleistet. - Hey, mach auf!

Aber der Besitzer ist sicher traurig, dass er sie verloren hat, oder?

Was kümmert uns das?

Wenn wir verhungern, ist denen das doch auch egal.

- Mach sie einfach auf. - Ich bringe sie wieder zurück.

Zurückbringen? Willst du, dass wir im Knast landen?

Mach auf. Schnell!

Was ist das denn?

Könnte das Zepter eines Königs sein.

Siehst du hier einen König?

- Nein. - Na bitte.

Wir stecken in Schwierigkeiten.

- Was ist denn? - Meister, setzt Euch.

Unser Agent kam gestern an, wurde aber direkt verhaftet.

- Mein Gott. - Ja, es ist schlimm.

Ich frage mich, woher sie wussten, dass er kommt.

Er kam gerade erst vom Schiff herunter.

- Vielleicht hat einer unserer Männer... - Nein, das denke ich nicht.

Unsere Männer sind doch loyal!

Es muss etwas anderes sein. Hat sich irgendetwas geändert?

Meister Su, ich habe heute zwei Japsen getroffen,

die zur Polizei wollten. Ich brachte sie hin.

Sie sagten, sie kämen vom Gouverneur.

Könnten die dahinterstecken?

Prost! Prost!

Diese beiden sind gute Freunde

von Herrn Okimura. Sie kommen vom Gouverneur.

Sie sind sehr gute Kämpfer.

Und sie sind schlau. Spezialagenten.

Freut mich, Euch kennenzulernen.

Willkommen! Willkommen!

Meine Freunde. Okimura San wird jetzt erscheinen.

Tut mir leid, dass ich so spät komme.

Aber trinken wir, um es wieder gutzumachen.

Herr, Eure Gäste scheinen großes Interesse an Euch zu haben.

Sie wollen wissen, ob wir hier ein Problem mit den Kampfkunst-Schulen haben.

Ich sagte, dass wir dank Euch alles unter Kontrolle haben.

Nein, nein, die Ehre gebührt nur Euch, Herr.

Ganz und gar nicht!

Ich bin Japaner. Wie sollte ich eine chinesische Kampfschule leiten?

Ihr seid zu bescheiden. Bei Euren Fähigkeiten

wäret ihr überall der geborene Lehrer.

Ihr schmeichelt mir. Zu liebenswürdig.

Unser Karate und Judo ist nicht mit eurem Kung Fu zu vergleichen.

Aber nein, nein, nein. Das stimmt nicht!

Ich verbeuge mich hier vor keiner Kampfschule.

Mit einer Ausnahme. Vor der Euren, Herr.

Ihr seid wirklich ein Experte Okimura San,

aber ich bin der Meinung,

dass wir hier zu viele Kampfschulen haben.

Vereinigt sie doch. Unter Eurer Führung.

Ihr meint, dazu wäre ich in der Lage?

Aber ganz sicher seid Ihr das!

Dafür würde ich auch bürgen.

Eine interessante Idee, aber wie setzt man sie um?

Es gibt zu viele Schulen. Mal sehen...

Da wären Bi Fung, Si Kong, Tai Young und Yang Tai.

Wie gesagt, zu viele.

Manche von ihnen sind ja auch gar kein Problem.

Meine Schule hat die Eure immer unterstützt!

Aber es gibt eine Schule, die sehr anti-japanisch ist. Die von Su Onli.

Auf den muss man aufpassen.

Mr. Hong.

Sind das Schüler meines Großvaters?

Nicht direkt.

Er ist einfach der Ansicht, dass ein gesunder Körper das Wichtigste ist.

Wir sind Geschäftsleute, die mit Tee und Holz handeln.

Aber es gibt ein ungeschriebenes Gesetz:

Wer hier arbeitet, muss auch Kung Fu lernen.

Mr. Hong, wieso will mein Großvater mich nicht hier haben?

Dein Großvater meint es nur gut.

Taiwan ist von den Japanern besetzt.

Wir haben es hier nicht leicht.

Und zwei deiner Onkels, beide feurigen Gemüts,

wurden von den Japsen umgebracht.

Deswegen sorgt sich dein Großvater.

Falls es hier wieder Ärger geben sollte...

Das wusste ich nicht.

Und jetzt ist er allein hier... Warum darf ich dann nicht bleiben?

Es sorgt ihn, dass du jung und hübsch bist.

Und die Japsen kennen bei jungen Mädchen keine Skrupel...

Davor hat er Angst. Du bist hier nicht sicher.

Er ist ganz allein.

Er muss sehr einsam sein. Wie erträgt er das nur?

Er ist sehr duldsam und tolerant.

So sollen wir alle sein. Das ist seine Sicht der Dinge.

Ich finde es nicht gut, duldsam zu sein.

Sag du mir nicht, was gut und recht ist!

Du kannst nicht hierbleiben. Taiwan ist nicht sicher!

Du musst schnell wieder weg!

Wo ich auch hingehe, Shanghai ist es nicht!

- Was sagst du nun? - Weshalb? Wieso nicht?

Mein Meister wurde von den Japsen umgebracht.

Zusammen mit meinen Freunden, die auch Ching Wu Schüler waren,

konnte ich fliehen.

Wenn wir zurückkehren, töten uns die Japaner.

Dann musst du Taiwan verlassen.

Falle ich dir zur Last?

Last? Du meinst, in meinem Alter fällt mir noch etwas zur Last?

Ich sorge mich um dich!

Also soll ich mich verstecken? Willst du das?

Warum nicht?

Kann man mit Kung Fu gegen Gewehre kämpfen?

Willst du die Japsen ganz allein verjagen?

Großvater, höre mich an.

Das Problem der Chinesen ist, dass sie sich nicht erheben!

Was? Du meinst, ich habe Angst?

Miss Lee, du unterschätzt deinen Großvater.

Ich glaube nicht.

Großvater, warum müssen wir uns das gefallen lassen?

Weil wir Angst hatten, zu kämpfen, ist unser Land besetzt worden.

Die Japaner verstehen nur eines:

Blut um Blut, Auge um Auge.

Tod um Tod.

- Du denkst, ich habe Angst? - Wäre ich dann hier?

Gut. Du bist ein mutiges Mädchen.

Ich hasse die Japsen.

Deswegen bin ich hier. Um Rache zu nehmen.

Gut. Und das wirst du.

Und ich helfe dir dabei.

- Mr. Hong? - Ja?

- Lasst ihr Gepäck hochbringen. - Ja.

Hey, Kleiner, komm mal hier rüber.

Komm mit mir.

Hey, Kleiner. Schon gut. Keine Sorge.

Warte hier.

Meister, der Junge ist hier.

Bring ihn herein.

Hey, komm rein, komm.

Was wollt Ihr?

Ich mache ein Casino auf und brauche Männer.

Und mir scheint, du passt zu uns.

- Nein, danke. - Nein, danke?

Bist du dir zu schade? Du bist doch nur ein Dieb!

Das bin ich. Aber ich bestehle nur Fremde.

Niemals Einheimische. Ich habe Prinzipien.

Pass mal auf:

Benimm dich mal zivilisierter. Knie nieder vor dem Meister!

Meister? Er ist nicht mein Meister.

Ich hab dich hergebracht, damit du der Schule beitrittst.

Ja, aber ich will nicht.

Du weigerst dich?

Sind wir dir nicht gut genug, Helong?

Das ist es nicht. Ich will nur kein Kung Fu lernen.

Das ist alles?

Ja. Als Dieb hab ich meine Freiheiten.

Aber hier muss ich buckeln.

Du hast noch andere Gründe. Raus damit!

Was ist es?

Weil ihr vor den Japanern herumkriecht wie kleine Köter!

Ihr macht mich krank, klar?

Wartet!

Unsere Schule ist einem wie dir also nicht fein genug.

Du kannst gehen.

Das werde ich. Nicht mal für Geld würde ich hierbleiben.

Was soll das?

Hast du gedacht, du kannst hier einfach rausspazieren?

Du Lump! Schließt das Tor!

- Komm schon! Komm schon! - Mach ihn fertig!

Komm schon, komm schon!

Schwester, sieh nur!

Da sind sie.

Wer ist der Junge?

Einer aus dem Ort. Ein Taugenichts.

Mal sehen, ob er noch lebt.

Mr. Hong, er lebt.

Nehmen wir ihn mit heim.

- Warte hier. - Ja.

- Meister. - Ja?

- Der alte Chin ist hier. - Herein mit ihm.

Chin, herein, herein.

Meister, Ihr habt nach mir geschickt?

Ja, ich muss dich etwas fragen.

Ich helfe gern.

Ich hoffe, du kannst helfen.

Diese Knüppel, wie seid ihr zu denen gekommen?

Tut mir leid. Ich hab dem Jungen gesagt, er soll sie zurückgeben.

Wisst Ihr, ich war...

Sie sind von keinem großen Wert, aber sie bedeuten mir viel.

Also, woher habt ihr sie?

Der Junge und ich waren heute unten am Hafen.

Und als ihr nicht hinsaht... Wir hielten euch für reiche Fremde.

Später fanden wir sie.

Wenn ich gewusst hätte, dass ihr Freunde von Meister Su seid,

dann hätten wir euch nicht bestohlen. Das verspreche ich!

Du bist nicht mehr jung.

Du solltest auf anständige Weise Geld verdienen. Und der Junge auch.

Meister, wir haben keinen Handel mehr. Was sollen wir tun?

Und wir haben Regeln: Wir bestehlen keine Einheimischen.

Dein Junge ist mehr als ein Dieb. Er ist ein Unruhestifter.

Unruhe? Nein, nein, das kann nicht sein, Herr!

Mein Junge ist beliebt.

Das könnt Ihr jeden fragen.

Das sehen nicht alle so.

Heute wurde er fast totgeschlagen.

- Wo ist er? - Wir fanden ihn in einem Graben.

Er war fast tot, also brachten wir ihn hier her.

Das muss Lin Ching Kai gewesen sein.

Warum sollte Lin ihn umbringen wollen?

Er wollte, dass der Junge seiner Schule beitritt.

Aber der Junge hasst die Japaner.

Und er hasst, wie Lin vor ihnen buckelt.

Heute hat er nach dem Jungen geschickt.

Er muss sich geweigert haben, der Schule beizutreten, und wurde verprügelt.

Der Junge hat Schneid.

Meister Hong, wo ist er jetzt?

Hinten. Er ruht sich aus.

Ich bringe ihn am besten heim. Auch wenn ich nicht weiß, wie.

- Was ist? - Chin will dich sehen.

- Wo ist er? - Im Garten.

Was ist los?

Der Junge wurde beinahe totgeschlagen.

Von wem?

Ich weiß es nicht.

Aber sie schlugen ihn halbtot und warfen ihn in einen Graben.

- Zum Glück fanden ihn Freunde von mir. - Und wo ist er jetzt?

Zuhause. Aber er ist noch nicht bei Bewusstsein.

- Ich muss ihn sehen. - Das geht nicht.

Du darfst nicht zu ihm!

Warum nicht? Ich bin seine Mutter.

Also warum darf ich nicht zu ihm?

Bitte lass ihn nie erfahren, dass du seine Mutter bist!

- Wieso nicht? - Er hasst die Japaner.

Wie muss sich das für ihn anfühlen?

Warum willst du es ihm gerade jetzt sagen?

Vielleicht bringt er sich um, wenn er das erfährt.

Trotzdem will ich ihm helfen.

Dann hilf ihm, indem du mir Geld für einen Arzt für ihn gibst!

- Bitte rette ihn! - Ja. Ja!

Geh!

Kommt raus! Ich hab euch gesehen!

- Gut. - Du bist zurück.

Du musst hart trainieren, damit du deinen Vater beschützen kannst.

Wer würde es schon wagen, dich anzugreifen?

Diesen Abend haben welche versucht, mich umzubringen.

Wer steckte dahinter?

Ich weiß es nicht.

Am ehesten traue ich es der Seven Peaks Schule zu.

Denen werde ich eine Lektion erteilen!

KAMPFSCHULE DER SIEBEN LEITSÄTZE

- Kann ich helfen, Miss? - Helfen?

Halt!

Was soll das?

Meine Schule hat Euch nie Ärger bereitet.

Was ist hier los?

Das solltest du doch wissen.

Hast du nicht Männer geschickt, die mich umbringen sollten?

Umbringen? So etwas würde ich nie tun!

Wir sind nur eine Kung Fu Schule. Beruhigt euch. Lasst uns nicht kämpfen.

Scheint, als hätten wir ein Problem. Diskutieren wir es aus.

Warum hast du Männer geschickt, die meinen Vater umbringen sollten?

Das habe ich nicht. Ich bin kein Mörder.

Nun, vielleicht haben wir einen Fehler gemacht.

Also, reden wir über die Zukunft der Kampfschulen hier.

EINLADUNG ZU EINER BESPRECHUNG ÜBER DAS MITEINANDER DER KAMPFSCHULEN

Wo bleiben die?

Keine Sorge, sie kommen gleich. Es ist noch früh.

Ihr habt sie hergebeten, also kommen sie auch.

Dann lassen wir das Abendessen aus und essen eine Nachtmahlzeit?

Natürlich. Ich habe gar keinen Hunger.

Okimura, essen wir eine Nachtmahlzeit.

Unsinn!

Unsinn! Ihr habt recht. Völliger Unsinn.

Aber eine Idee.

Eine schlechte Idee.

Das heißt, sie respektieren mich nicht.

Ich lade alle Kung Fu Lehrer ein und es kommen nur drei?

- Das ist eine Beleidigung! - Was habt Ihr denn erwartet?

Er war der Einzige, der kommen wollte.

Wir zwei aber ganz sicher nicht.

Willst du sagen, sie kommen nur, wenn ich Gewalt anwende?

Selbst dann werden die Chinesen nicht mit Euch zusammenarbeiten.

Hey, nein, nein, nein, nein! Das ist nur deine Meinung!

Viele der Chinesen werden kooperieren.

Immerhin bist du ja hier.

Ich wurde gezwungen... Aber dennoch.

Ich habe nicht vor, zu kooperieren.

Ich bin nur hier, um zu erfahren, was er ausheckt.

Ich wollte über die Zukunft der Kampfkünste sprechen.

Aber jetzt nicht mehr! Vergesst es!

Tut mir leid. Dann gehe ich nach Hause.

Da ihr mir keinen Respekt erweist,

werde ich das auch nicht tun.

Passt in Zukunft besser auf!

Es ist so groß! Es ist endlos.

Dummkopf. Natürlich gibt es ein Ende.

Dort, sieh!

Der Junge, der unsere Sachen stahl.

Ja.

- Was ist? - Lernst du noch immer kein Kung Fu?

Damit ich kämpfen kann?

Kämpfen? Gegen wen?

Na, gegen die Japaner!

Ihr wollt gegen sie kämpfen und ich soll euch helfen.

- Du musst nicht kämpfen. - Warum soll ich es dann lernen?

Es ist hart, viel Arbeit.

Es geht nicht nur ums Kämpfen. Kung Fu hält dich auch gesund.

Und es gibt dir Selbstvertrauen.

Wenn du es lernen willst, lehre ich es dich.

Du?

Warum nicht? Traust du mir das nicht zu?

Diese beiden sind meine Schüler.

Glaubst du mir?

Willst du eine Kostprobe?

Nein, gegen Mädchen kämpfe ich nicht.

- Willst du es lernen? - Nein, danke.

Ist deine Sache. Wir sehen uns.

Du bist Meister Sus Enkelin?

Richtig. Heute ist sein achtzigster Geburtstag.

Komm doch auch zum Essen.

DIE URQUELLE

Herzlichen Glückwunsch.

Bitte hier entlang.

- Oh, danke. - Herzlichen Glückwunsch!

- Herzlichen Glückwunsch, Meister Su. - Danke.

Oh, da seid ihr ja!

Ich musste einfach kommen.

- Alles Gute! - Oh, danke.

Ihr seht toll aus. Nicht wie 80 Jahre alt.

Ihr seht so gesund aus.

Stattlich wie eh und je!

Da fällt mir ein: Ihr solltet uns endlich mal wieder besuchen.

Sieh an, sie will schon wieder Geschäfte machen.

Meister Su ist der führende Kampfkunst-Lehrer hier.

Der würde dein Etablissement eh nicht aufsuchen.

Sag so was nicht!

Ich werde immer älter und nutzloser.

Meister Su, alles Gute zum Geburtstag!

Oh, danke, danke! Erhebe dich, erhebe dich!

Du bist ein stattlicher junger Mann geworden.

Dein Kung Fu soll großartig sein.

- Nein, aber ich übe... - Gut, gut...

Hey, ihr zwei! Warum versteckt ihr euch da?

Kommt raus, na los!

Verzeihung.

- Meine Hochachtung! - Danke.

Aber nicht doch! Wir sind doch alte Freunde!

Helong, erweise dem Mann deinen Respekt.

Immerhin hat er dir das Leben gerettet.

Oh, ja. Herzlichen Glückwunsch, Herr.

Aber, aber, aber! Steh auf!

Stattlicher junger Mann. Sieht gesund aus!

Ich wette, du kämpfst gut.

Aber du solltest dich lieber aus Ärger raushalten.

Selbst wenn du ein guter Kämpfer bist.

Lass dich nicht mit den falschen Leuten ein.

Und davon gibt's viele. Also Vorsicht.

Denn wenn man einmal mit solchen Leuten zu tun hat,

ist es schwer, sie wieder loszuwerden.

Und pass auf diese Verräter auf,

die die Japaner unterstützen, ja?

Ich weiß.

Ja, du brockst dir oft Schwierigkeiten ein.

Jedenfalls hört man das. Höre auf Meister Sus Rat, ja?

Onkel, wer ist die denn?

Keine Ahnung. Vergiss sie einfach.

Meister, die Gäste sind vollzählig. Es kann losgehen.

Also gut!

Hört mich an!

Liebe Freunde und Verwandte!

Heute wurde ich 80 Jahre alt.

Ich freue mich, dass ihr alle hier seid.

Ich möchte euch danken,

für eure Freundschaft und Nettigkeit.

Und ich möchte einen Toast ausbringen.

Zuerst trinken wir auf Frieden und Wohlstand

für die Menschen Taiwans!

Mögen sie lange leben!

Mögen es ihnen in Frieden wohlergehen!

Meinen zweiten Toast spreche ich aus

auf die Einigkeit und Zusammenarbeit

unter den Kung Fu Schulen.

Mein dritter Wunsch ist,

dass wir immer gemeinsam auf das gleiche Ziel hinarbeiten!

Immerhin sind wir ja alle Chinesen!

Wir sind eine große Familie!

Wir leben dasselbe Leben, wir hoffen dasselbe

und wir haben ein gemeinsames Schicksal.

Gemeinsam wollen wir alle Hindernisse überwinden!

Gut gesagt, Meister Su!

Ihr seid unser Anführer! Wir tun, was Ihr sagt.

Ich hoffe, du meinst das ernst,

und sagst das nicht nur, um mich zufriedenzustellen.

- Oh, aber ja, aber ja! - Oh, gut, gut, gut!

Gehen wir rein.

Meister, es gibt Ärger.

- Ich bin gleich zurück. - Gut.

Meister Su, meinen Glückwunsch!

Danke, vielen Dank!

Ich fürchte, wir kommen uneingeladen.

- Das ist doch kein Problem? - Ich bin erfreut, Euch zu sehen!

Das ist meine Tochter Jen Da So.

Das ist der Großmeister des Chinesischen Kung Fu: Meister Su.

Er übertreibt! Ich bin viel zu alt für die Kampfkünste.

Mr. Su, ich hatte gehofft, Ihr würdet mich unterrichten.

Tut mir leid. Ich bin 80 Jahre alt.

Ein richtig alter Mann.

Aber, Mr. Su, sagt ihr Chinesen nicht immer

"Je älter, desto besser"?

Das gilt doch sicher auch für Kung Fu, oder?

Nein, nein. Ich fürchte nicht.

Ich bin sicher, ich könnte von Euch etwas lernen.

Ihr schmeichelt mir. Vielen Dank!

Wer ist der Mann mit dem roten Gesicht?

Eine berühmte chinesische Sagenfigur: Kwong Gung.

Wer ist Kwong Gung?

Die Legende erzählt, dass er zu seiner Zeit

ein großer Held und guter Kämpfer war.

Alle, die sich der Kampfkunst verschrieben haben, ehren sein Andenken.

Er sieht auf jeden Fall ziemlich finster drein.

Wir haben einen ganz ähnlichen Helden.

Meint ihr, unser Held ist besser als der Eure?

Das sind doch bloß Legenden.

Warum sollte einer besser sein als der andere?

Ich denke, unser Held war härter als Eurer, meint ihr nicht?

Keine Ahnung. Ich kenne ihn nicht.

Keine Ahnung habt ihr?

Ich beweise es euch.

Also, wer hat den mächtigeren Helden?

Die Chinesen oder die Japaner?

Die Japaner natürlich!

- Du. - Herr?

Du bist unser Held. Fordere Kwong Gung heraus!

Ja, Herr!

Zum Teufel mit eurem chinesischen Helden!

Wo er auch sei, er soll sich zeigen!

Wir kämpfen! Alles klar?

Bringt mir diesen japanischen Helden!

Ich bin bereit, zu kämpfen! Komm und käm...

Gehen wir.

Meister?

Großvater?

Meister!

Gehen wir nach Hause. Komm.

Ich kam nach Taiwan mit Hass im Herzen.

Ich hasste die Japsen für das, was sie uns angetan haben.

Und jetzt haben die Schweine meinen Großvater ermordet!

Ja, es muss etwas passieren.

Denn wenn nicht, bringen sie uns noch alle um.

Ich habe eine Idee, die funktionieren könnte.

Sie ist einen Versuch wert.

Wir sollten die Ching Wu Schule neu gründen. Traut ihr mir das zu?

An diesem Ort eine Schule ins Leben zu rufen, wird nicht einfach.

Ich weiß. Aber ich muss es versuchen.

Wir holen uns die jungen Männer, die Patrioten,

und warten auf den richtigen Moment.

Und eines Tages nehmen wir Rache!

Trotzdem bin ich nur ein Mädchen. Ich brauche deine Hilfe.

Ein mutiges Mädchen. Und das bewundere ich.

Keine Angst. Du kannst dich auf mich verlassen.

- Ich tue, was immer du willst. - Danke.

CHING WU

CHING WU KAMPFSPORT-VEREIN

Und, woher kommst Du?

Aus Taipeh.

Eins, zwei, drei...

vier, fünf...

sechs, sieben...

acht, neun...

zehn, elf...

zwölf...

dreizehn, vierzehn...

fünfzehn, sechzehn...

siebzehn...

achtzehn, neunzehn...

zwanzig, einundzwanzig...

zweiundzwanzig, dreiundzwanzig...

vierundzwanzig, fünfundzwanzig.

Halt! Gut! Weiter üben!

Was sagt Ihr? In Ordnung?

Nicht schlecht.

- Meister, bin gleich zurück. - Gut.

- Was machst du da? - Ich gucke.

- Hey, komm rein. - Nein.

- Wie alt? - Achtzehn.

Meister, ich sah ihn draußen stehen.

Ich hab ihn reingezerrt. Er sollte bei uns mitmachen.

Ich wünschte, du machtest mit. Du wärst uns willkommen.

Und warum nicht?

Unser Kung Fu hält dich gesund. Es ist gut für dich.

Ich sagte doch, ich hab kein Interesse.

Ich möchte wirklich, dass du zu uns stößt.

Versuch's doch wenigstens. Und wenn's dir missfällt, gehst du wieder.

Ja, versuch's doch mal!

Ich tu dir auch nichts.

Nein, danke.

Ich verstehe ihn nicht.

Stehenbleiben.

Ching Wu Schule? Was soll das? Wer hat sie eröffnet?

Ich. Was willst du?

Meister Ching, als der alte Meister verstarb,

fiel seine alte Schule auseinander.

Deswegen rief Ms. Lee eine neue Schule ins Leben.

Ohne mich zu fragen?

Warum auch? Das ist eine Familienangelegenheit.

Unsinn. Ich habe die alte Schule lange geduldet,

aus Respekt vor dem Alten.

Aber eine neue Schule? Niemals.

Niemals? Wir tun, was wir wollen, klar?

Dann läuft die Schule aber unter meinem Namen!

Kapierst du's nicht?

Von allen Schulen ist deine die Schlechteste!

Auf ihn!

Ja, los!

- Geht es dir gut? - Schon gut.

Mr. Chin, was wollt Ihr?

Wie gesagt. Soll die Schule offen bleiben,

dann nur unter meinem Namen.

Wir sollen den Namen Eurer Schule annehmen?

Und dann wie Ihr zum Verräter werden?

Wollt Ihr das?

Fahr zur Hölle, du Bastard!

Du dreckiger Bastard!

Packst mich an den Haaren, was?

Zum Teufel mit dir!

Und jetzt raus hier! Los!

Halt!

Kommt.

Okimura, ich habe mein Gesicht verloren.

Ihr müsst mir helfen, mich zu rächen.

Ganz ruhig. Was ist denn? Was ist denn passiert?

Okimura, ich sage Euch,

Eure Di Wah Schule ist nicht mehr die beste der Stadt.

Und welche dann? Wie heißt sie?

Sie nennen sich die Ching Wu Schule.

Ching Wu? Nie gehört.

Ich auch nicht.

Ich ging dort hin, um sie in die Schranken zu weisen. Aber sie machten mich fertig.

Vielleicht sind sie ja gar nicht so gut.

Vielleicht ist deine Schule einfach nur schlecht.

Meine Schule kümmert mich nicht.

Um Eure Schule sorge ich mich.

Sie zeigen keinen Respekt,

sie ignorieren Eure Existenz.

Sie sagten, sie hätten noch nie von Eurer Schule gehört.

Und dann sagten sie, sie seien die beste Schule der Stadt.

Das haben sie gesagt?

Ich hab's genau gehört.

Gut. Ich verspreche dir,

morgen nehme ich deren Schule auseinander.

Was soll diese Ching Wu Schule bedeuten?

Das ist eine Kampfkunst-Schule. Ist doch wohl klar, oder?

- Wer hat dich gefragt? - Ich bin die Leiterin!

Das stimmt. Nach dem Tod unseres Meisters

konnte niemand seine Arbeit übernehmen.

Deshalb gründeten wir diese Schule.

Ach ja? Warum wurde ich nicht konsultiert?

Das geht nur uns was an. Warum sollten wir euch Japaner fragen?

Weil ich es so will!

Wir Japaner haben hier die Kontrolle!

So ein Unsinn.

Kapiert endlich, dass wir Japaner die Besten sind!

Nun zum Namen der Schule.

Was bedeutet "Ching Wu"?

Ihr kennt die Worte nicht?

Ich will es euch sagen.

"Ching" bedeutet Einigkeit.

"Wu" bedeutet Widerstand.

Nun, kein schlechter Name.

Trotzdem ändert ihr ihn!

Dann lasst mich eines fragen:

Wenn diese Begriffe auf Eure Schule zuträfen,

würdet ihr dann auch ihren Namen ändern?

Ihr taiwanesischen Schweine!

Ihr wagt es, euch mit uns zu vergleichen?

Tochter, zerstöre das Schild!

Ja.

Ja, sehr gut.

Gut. Hinfort mit dem Müll!

Also gut. Ihr könnt gehen.

Hört mich an!

Seht ihr dieses Schild der Schule?

Sie gefiel mir nicht, also schloss ich sie!

- Hey, was bedeutet das? - Das geht uns nichts an.

Wir haben hier das Sagen!

Und ihr tut, wie euch geheißen!

Keine Freiheiten! Ihr gehorcht unseren Befehlen!

Gottverdammt!

Wir Japaner sind die besten Kampfkünstler.

Wenn ihr also kämpfen lernen wollt, kommt in meine Schule!

Schreibt ihr euch woanders ein, nehme ich die Schule auseinander!

Verdammt sei er!

Wenn ihr anderer Meinung seid,

tretet vor und sprecht!

Chinesen schlachte ich ab wie Hunde!

Eure Leben sind wertlos! Wer sich mir widersetzt,

ist so gut wie tot!

Wir regieren hier, wie es uns passt!

Wer sich widersetzt, wird zerschmettert!

Genau wie dieses Schild.

Gehen wir.

Verdammtes Schwein!

Also gut!

Alle mal herhören!

Eins.

Und zwei.

Aber wer kann das ganze Bündel zerbrechen?

Wer es schafft, dem diene ich mein Leben lang.

Na, kann es einer? Irgendjemand?

Er möge vortreten!

Alleine sind wir schwach, aber zusammen sind wir stark.

Warum lassen wir uns von den Japanern beleidigen?

Warum lassen wir uns unterdrücken?

Warum stehen wir nicht zusammen und kämpfen?

Richtig!

Ich wollte niemals Kung Fu lernen.

Aber von morgen an werde ich es tun!

Ich werde lernen, zu kämpfen.

Wir alle müssen das tun!

Dann können wir die Japaner besiegen.

Wer der Ching Wu Schule beitreten will,

der komme mit mir!

Ich will!

Mein Gott! Der Junge ist endlich erwachsen geworden.

Helong. Ich bin sehr stolz auf dich.

Reparieren wir das Schild und bringen es zurück.

Genau! Ja! Los!

Wir kommen mit!

Also gut! Alle echten Chinesen mir nach!

Genau! Ja, wir kommen mit!

Meister Hong, wir bringen Euch Euer Schild zurück.

Danke! Bringen wir es rein.

Ja, los!

Miss Lee, ich habe mich geirrt.

Ich möchte Kung Fu lernen. Würdest du es mich lehren?

Es wäre mir eine Ehre.

Wir sind dir sehr dankbar. Vielen Dank.

Außerdem sehe ich etwas in dir.

In mir? Was denn?

Den wahren Geist und die wahre Bedeutung der Ching Wu Schule.

Danke, Meisterin!

Nein, bitte! Steh auf!

- Miss Lee. - Wisst Ihr was?

Helong ist genau wie Chen Chun.

Sein Auftreten, sein Kampfgeist.

Er ähnelt ihm so sehr.

Bruder, ruhe in Frieden.

Die Schule kann fortbestehen

mit Männern wie dir.

Ab sofort kämpft Ching Wu wieder!

Das ist gut!

Gut! Gleich noch mal!

Halt!

Ihr dazu!

Halt!

Du hast dich sehr verbessert.

- Du lernst schnell. - Nur dank deiner Lehre.

Ich will dir etwas Wertvolles beibringen.

Mir? Was denn?

Eine Technik meines Meisters, die Bruder Chen perfektioniert hat.

Danke. Wie heißt sie?

"Die Faust des Zorns".

"Die Faust des Zorns"?

Ja, hallo?

Was?

Wie war das?

Ja, wird erledigt.

Mr. Ling. Wachen Sie auf!

Was ist denn?

- Neue Befehle. - Befehle?

- Sie müssen jemanden verhaften. - Wen?

- Rebellen. - Rebellen?

Was? Wo sind sie?

In der Ching Wu Schule.

Aufwachen.

Wacht auf, Herr!

Herr, ich habe Befehl erhalten, chinesische Rebellen zu verhaften,

die sich in der Ching Wu Schule verstecken.

Ich bin bald zurück.

Ja.

Aua, aua!

- Was hast du? - Bauchschmerzen.

Bin gleich zurück.

Chin!

- Was ist? - Komm her.

Ich komme ja.

Was willst du hier um diese Zeit?

- Du musst sofort zur Ching Wu Schule. - Weshalb?

Die Japaner wissen, dass sich dort Rebellen verstecken.

Die Polizei ist bereits unterwegs, um sie festzunehmen.

Was kümmern dich plötzlich die Rebellen?

Bist du bescheuert? Hast du meinen Sohn vergessen?

Er lernt an der Ching Wu Schule!

Meine Güte! Ich eile!

Hilf ihm!

Miss Lee?

Was ist denn?

Unsere Freunde sind in Gefahr.

Die Polizei ist auf dem Weg hierher!

- Woher weißt du das? - Der alte Chin hat's mir gesagt.

- Sie müssen fort von hier. - Fort von hier?

Aber sie kennen sich nicht aus!

- Ich führe sie! - Du? Aber das ist gefährlich.

Ich weiß.

Mein Leben lang tat ich nichts von Belang.

Aber ich bin Chinese. Ich lasse nicht zu, dass die Japaner unsere Patrioten töten!

Ich helfe ihnen. Und wenn es mich das Leben kostet.

Danke! Geh! Ich kümmere mich um die Japaner.

In Ordnung! Gehen wir!

Das Tor aufmachen! Aufmachen!

- Tut mir leid, ihr müsst fort! - Was ist denn los?

Die Japaner wissen von eurem Versteck hier.

Ihr müsst verschwinden. Dieser Mann führt euch.

Beeilt euch. Es ist nicht viel Zeit!

Packt eure Sachen ein!

Pass auf. Bring sie hinten raus zum Strand, ja?

Ja. Kommt! Kommt mit mir!

Also dann! Vorrücken!

- Durchsucht das Anwesen. - Jawohl!

Mr. Hong, was tut Ihr da?

So ganz allein.

Ich lese.

Ich lese hier jede Nacht. Eine Angewohnheit von mir.

Verarsch mich nicht! Ich weiß, dass ihr hier Rebellen versteckt!

Lass die Schüler antreten.

Wenn ihr wollt, hole ich sie.

Aber Rebellen sind keine darunter.

Ich weiß, dass Rebellen hier sind.

Ich rate ihnen, vorzutreten,

damit wir alle uns Ärger ersparen.

Nehmt meinen Rat an und keiner wird verletzt.

Andernfalls töten wir euch.

Captain, wir alle hier sind Einwohner dieser Stadt.

Wir sind keine Rebellen. Seht selbst.

Also gut. Wer hat hier das Sagen?

- Sagt schon! - Ich.

- Ich! - Ich!

Ihr habt also alle das Sagen.

Kein Problem. Ich nehme mir diese beiden zuerst vor.

Ich bin immer nett zu euch Chinesen gewesen.

Und höflich. Ich habe euch hier hergebracht,

um Unannehmlichkeiten zu vermeiden.

- Tut mir leid, ich verstehe nicht. - Was wollen Sie?

Ganz einfach.

Sagt mir einfach, wo die Rebellen sind.

- Welche Rebellen denn? - Ja, welche Rebellen?

Lasst die Spielchen. Ich weiß, dass ihr uns Japaner geringschätzt.

Ganz egal, was wir von Ihnen halten,

es macht uns nicht zu Rebellen.

Ich sagte auch nicht, dass ihr zwei Rebellen seid.

Aber falls doch, finde ich es heraus.

Mr. Hong, Ihr kennt mich, oder?

Natürlich. Captain, ich bin hier geboren und aufgewachsen.

Sie kennen mich. Ich bin kein Rebell.

Und die Dame... Ihr Name ist Lee.

Ich weiß, dass Sie aus Shanghai hier herkamen.

Sie sehen, ich weiß Bescheid.

Das stimmt. Ich bin aus Shanghai.

Na und? Hab ich deswegen den "Rebellen-Stempel" auf der Stirn?

Passen Sie auf, was Sie sagen!

Sie machen mir keine Angst. Nicht alle Chinesen sind Feiglinge.

Das reicht. Captain.

Sie ist noch jung. Bitte verzeihen Sie ihr.

Jung? Ich werde ihr helfen, schnell erwachsen zu werden!

- Hol eine Peitsche! - Jawohl!

Ich gebe dir noch eine Chance. Sag die Wahrheit oder stirb.

Tötet mich. Aber das chinesische Volk könnt ihr nicht töten.

Das ist sicher.

Als ich diesen Raum betrat, war ich schon zum Tode verurteilt.

Captain, Sie sollten noch weitere Nachforschungen anstellen.

Sie haben keine Beweise, dass wir Rebellen sind.

Ich weiß, Sie können uns beide umbringen.

Aber damit hetzen Sie die ganze Stadt gegen sich auf.

Na und?

Also gut. Nur zu. Tun Sie, was Sie tun müssen. Töten Sie uns.

Jawohl.

Hey. Moment, Moment!

Captain. Was wird das hier?

Jeder weiß doch, Mr. Hong ist ein anständiger Mann.

Er wurde hier geboren.

Seine Familie besteht seit etlichen Jahren aus ehrlichen Kaufleuten.

Die waren niemals Rebellen. Ganz sicher.

Nehmen Sie meinen Rat an und lassen Sie sie gehen, ja?

- Lasst sie frei. - Sehr weise.

Ich bürge für sie. Wenn ich falsch liege, büße ich dafür.

Also gut. Gehen wir.

Bitte, bitte.

Taiwan steht unter unserer Kontrolle.

Aber die Leute hier spüren das nicht.

Sie alle sind auf Rache aus

und das ist gefährlich.

Wenn ich will, kann ich das ganze Pack ausrotten!

Ich bitte Sie! Alle umbringen?

Dafür sind es viel zu viele.

Lernen Sie aus der Geschichte.

Massaker sollte man vermeiden.

Dadurch werden immer mehr zu Rebellen.

Ja, schon. Aber die können alle Kung Fu und sind zähe Burschen.

Sollen wir sie etwa tun lassen, was sie wollen?

Keine Sorge. Überlassen Sie das mir.

Ja, Ihr könnt das hinbekommen!

Ich habe einen Plan,

wie wir ihre Anführer inoffiziell aus dem Weg räumen können,

ohne dass es auf uns zurückfällt.

Aber ich brauche eure Hilfe.

Und ich muss in deinem Namen handeln.

Aber natürlich! Stets zu Befehl!

Mr. Hong?

Herkommen, aber schnell!

Was ist denn?

Eine Einladung. Aus dem Büro des Gouverneurs.

Leistet ihr Folge, oder Ihr werdet verhaftet.

Na schön.

Was ist das? Zeigt her!

DIE MEISTER ALLER KAMPFSCHULEN WERDEN ZU EINER BESPRECHUNG

IM YAMATO-DOJO ERWARTET.

Mein Gott, das ist eine Vorladung, keine Einladung!

Ja, und wenn wir nicht kommen, werden wir verhaftet.

Mit welchem Recht dürfen die das?

Seit wann halten die sich ans Recht?

Sie haben etwas vor.

Wir sollten sie nicht provozieren.

Ich finde, wir sollten hingehen.

Ich möchte wissen, was die vorhaben.

Wir nehmen unsere besten Kämpfer mit.

Vielleicht ein halbes Dutzend.

- Der Rest bleibt hier. - Also gut.

Hier entlang.

Die Ching Wu Schule.

Wir sind spät. Verzeihung.

Nun, ich bin froh, dass Ihr da seid.

Ich erhielt Befehl vom Gouverneur,

in Zukunft alle Kampfkunstschulen unter meine Kontrolle zu stellen.

Irgendwelche Einwände?

Tja, seit Taiwan unter japanischer Herrschaft ist,

habt ihr sowieso keine Wahl.

Ich kann tun, wie mir beliebt.

Aber ihr seid Kämpfer wie ich. Ich respektiere euch.

Ich will eure Meinungen hören.

Lasst mich hören, was ihr darüber denkt.

Nun, mein Herr, Ihr seid zu nett zu uns.

Wir würden uns freuen, unsere Schulen unter deine Kontrolle zu stellen.

Das gilt vielleicht für dich!

Kung Fu Schulen waren immer eigenständig.

Warum sollte man das ändern?

Verschiedene Schulen lehren verschiedene Kampftechniken und das ist gut!

Das sorgt für gesunden Wettbewerb. Warum also die Schulen zusammenlegen?

Das ergibt keinen Sinn.

- Das sehe ich anders. - Nun, es gibt zwei Optionen.

Die eine ist: Alle Kampfkunstschulen

nehmen den Namen meiner Di Wah Schule an.

Die zweite ist, meine Schüler hier und heute herauszufordern.

Falls sie jemand schlagen kann,

benenne ich meine Schule nach der des Siegers.

Aber das ist doch unnötig und unwichtig! Überdenken wir das noch mal.

Nein! Ich will das ein für alle Male klären!

Meine Di Yang Schule hat die Eure immer unterstützt.

Wir tun, was Ihr uns befehlt.

Eure Schule und die unsere sind wie Brüder.

Schwachsinn! Deine Schule kann nie mit meiner mithalten!

Du wirst den Namen ändern. So wie alle anderen auch.

Ich muss auch den Namen ändern?

Tja, dein Arschkriechen hat dir nichts gebracht!

Meine zwei Schüler stellen sich jedem hier.

Also, wer Einwände hat, trete vor.

Na los!

Aber seid vorsichtig!

Ich habe Einwände!

Und ich fordere deine Männer heraus.

Ihr wisst, dass es bei diesem Kampf um Leben und Tod geht?

Das weiß ich.

Welchen der beiden fordert Ihr heraus?

Mir egal. Beide, wenn du willst.

Aber ich bitte dich! Wir wollen dich doch nicht übervorteilen!

Das wäre nichts Neues. Das tut ihr Japaner doch immer!

Beginnen wir! Kommt schon!

Nun, wenn du willst, dann fangen wir jetzt an.

Also, änderst du nun den Namen deiner Schule oder nicht?

Nicht mal, wenn ihr mich umbringt!

Das steht fest!

Gut, geh lieber nach Hause und wir reden ein andermal darüber.

Gehen wir.

Nun? Noch jemand, der meine Männer herausfordern will?

Hat sonst niemand mehr den Mut?

Will niemand mehr kämpfen?

Und reden will auch niemand?

Dann werdet ihr also eure Namen umändern?

Das ist jetzt eure letzte Chance, zu widersprechen.

Sprecht jetzt, wenn ihr Einwände habt.

Also, ich bin einverstanden.

Meine Schule Di Wah zu nennen, wäre mir eine Ehre.

Na schön. Und ihr?

Verflucht!

- Warte! - Ich fordere sie heraus!

- Komm zurück! - Nicht!

Also gut.

Nein! Nicht!

Ich werde dich töten!

Helong, hier!

Los, worauf wartet ihr?

YAMATO

Helong, alles in Ordnung?

Es geht mir gut.

Diese Japaner sind wirklich nur Durchschnitt.

Hört her! Wenn ihr gegen die Japsen kämpfen wollt, kommt mit mir!

Was ist da los?

Captain, die Ching Wu Schule scheint gewonnen zu haben!

Verteilt euch!

Kommt schon! Kommt!

Ich gehöre zu euch!

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