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So, liebe Familie, ich habe uns hier zusammengerufen, weil die Geschäfte echt
beschissen laufen.
Wir sind in Zwischenzeiten in der Situation angekommen, dass wir sagen
müssen, entweder wir ändern was oder wir müssen langsam Bankrott anmelden. Und
dann geht es euch, liebe Kinder, ganz beschissen, das sage ich euch mal.
Du, mein Sohn, immer dicke Autos fahren wollen, aber nichts zu vertun.
Und du, meine liebe Tochter, du könntest auch mal irgendwas mithelfen.
Die Problematik ist, ihr habt eure Schule zu Ende gemacht und jetzt lungert
ihr nur zu Hause rum. So geht das nicht.
Was sagst du dazu, Bruder?
Ja, da hast du natürlich vollkommen recht. Und mit dir, da sitzt du mit den
Rechnungen, die liegen da, die werden nicht weggeschickt. Ich habe auch genug
zu tun. Ich bin den ganzen Tag unterwegs.
Schwesterchen, das geht aber nicht. Wenn du unterwegs bist, dann müssen auch
Verträge reinkommen. Es kann nicht sein, dass du hier unsere Kunden abklapperst
und dann kommt nichts bei rum. Ich habe diese Sachen dann abgegeben an meine
liebe Tochter.
Und sie macht es nicht. Und ich trete ihr den ganzen Tag in den Arsch. Moment.
Was hast du mir gegeben?
Na, die Kunden, die du dann halt eben, die Rechnung, die du dann halt eben
schreiben sollst. Nach deiner Schule.
Hä? Ja, hallo, ich muss für mein Abi lernen.
Und ich? Ja, trotzdem zwischen euch los, was gemacht wird.
Du warst die ganze Zeit unterwegs und am Shoppen und hast sie nicht gesehen.
Das geht überhaupt gar nicht. Ich drehe langsam durch. Das funktioniert so
nicht.
Wir brauchen ein vernünftiges Konzept dafür.
Pass auf, dann fangen wir jetzt mal an, die Rollen hier neu zu verteilen.
Schwägerin? Ja, bitte.
Ich würde vorschlagen, du unterstützt meine Schwester im Büro.
Siehst zu, dass meine liebe Nichte dann auch das tut, was ihr zugeteilt worden
ist. Wenn Mami da wohl nicht mit zurechtkommt.
Du Brüderchen und ich, wir werden jetzt hingehen und die Akquisition mit
Hilfe... Meine Sohnes und deine Sohnes ein bisschen zu forcieren.
Und die Mädels, sprich unsere Töchter,
die könnten wir ja, auch wenn es nicht so ganz elegant ist, geschickt
einsetzen, um ein paar Kunden anzuladen.
Zumindestens auf den Werbeplakaten könnten wir ja mal ein bisschen so
fotografieren. Guck mal, die sind gerade mal 16, das kommt schon.
Das ist eine gute Idee. Und mit dir will ich mich noch zusammensetzen, dass wir
mal sehen, wie es weitergeht.
Ja klar, gerne.
So, und damit das nicht so leere Worte sind.
So Norman, du schnappst jetzt deine Schwester, gehst oben an deinen
Computer, den ich dir extra gekauft habe.
Und machst ein paar schöne, nette Fotos von ihr und ein paar richtig gute
Werbeplakate. Nicht zu gewagt, aber wenn man doch schöne Töchter hat, dann kann
man damit schließlich auch Werbung machen. Zum Beispiel sorgen sie für die
Zukunft ihrer Kinder. Irgend so was. Ja, mach ich gerne. Ja, ab jetzt.
Ab dafür.
So, dann würde ich vorschlagen, naja,
dann schnappst du dir jetzt...
Unser Schwesterherz, gehst ins Büro und gehst bitte die Rechnungen durch, die
sie hat liegen lassen, damit wir die möglichst schnell auch rausgeschickt
bekommen. Ja, werden wir machen.
Gut. Da liegt mir auch was dran.
Okay, und der Rest, der kommt jetzt mal zu mir.
Wir schauen die Akten nochmal durch, ob man nicht noch sonst was erledigen kann.
Okay, auf geht's.
Ja. Ja, Brüderchen. Das war natürlich mal wieder eine Prädigt vom
Allerfeinsten. Ja, aber ich gebe die Arbeit weiter. Ich koche für die ganzen
Leute. Du weißt, was ich alles den ganzen Tag mache. Ich mache den
Haushalt, ich mache den Garten. Ich habe die Bude voll.
Gebe es weiter und was ist?
Anstrungs. Ja, dann musst du deine Geschwister mal zur Ordnung rufen, dass
die auch mal was tun. Ja, vor allen Dingen das liebe Mädchen, ne?
Ja. Ja.
Abi und hast du nicht gesehen, ja. Aber zu weiteren Sachen kommt die einfach.
Wie sollst du überhaupt rum?
Wieso?
Ich war heute beim Geschäftsessen.
Ziemlich freizügig, Geschäftsessen. Und, hast du dir gelohnt? Ja, klar.
Ja, ist gut.
Dafür bin ich doch schließlich da, oder?
Ja.
Können wir ja, bevor wir ins Büro gehen, können wir uns auch ein bisschen
amüsieren hier.
Ja, guck mal, ich habe uns ein Säckchen mitgebracht. Das ist schön.
Dankeschön.
Ist aber ein guter.
Ja, leichter.
Na?
Ja, was hältst du davon, wenn wir uns was gemütliches machen hier?
Klar, warum nicht? Haben wir doch schon mal gemacht.
Ja? Ja.
Schmeckt aber lecker. Ja.
Ja, ich bin noch die ganze Zeit unterwegs gewesen, war in meinem
Lieblingsitalien, hab schon mal Wein getrunken.
Das ist schön. Ja.
Ich freu mich noch was Schönes.
Hast du viel zu führen?
Ja, sehe ich langsam.
Siehst du mich noch?
Sieh ich schon wieder, ja.
Geile Muskeln.
Schön.
Zieh ich mal raus hier.
Wie immer.
Wie immer.
Bei uns in der Familie geht sowieso alles drunter und drüber, das macht auch
nicht mal viel aus.
Meinst du, da kommt noch einer? Ich glaube, heute nicht mehr.
Ich habe keinen eingeladen, du?
Nein, wenn einer kommt, dann hat er halt Pech, dann darf er mitmachen.
Wenn du mal so fleißig wärst, wie du hier bläst, mit Rechnungen schreiben,
dann würde ich mir den auch machen.
Dafür mache ich das mit den Kunden, dafür kommen sie mit den Aufträgen.
Du bist schnell wieder am ruckzappeln hier.
Schmeckt aber nach mehr, ja?
Ah,
das ist so gut.
Kommt deine Frau?
Nein.
Wo ist sie denn?
Die ist weg.
Die ist weg?
Ja,
die ist nicht da. Die ist weg, weil sie auf eine Tür gehört.
Was magst du denn?
Sind wir heimgestiegen?
Ja.
Wollen wir hier ja nicht überraschen.
Mach dich durstig, oder?
Fick mich!
Sache von dir.
Aber jetzt müssen wir gleich auf jeden Fall noch mal was im Büro tun.
Ja, ich glaube schon.
Wir sollen schimpfen.
Denn auf die anderen ist kein Verlass. So weißt du ja.
Ja. Dann, auf geht's. Na komm, dann lass mich.
Und denk dran, es bleibt bei uns. Ja, sicher, klar.
Ach, gar kein Problem.
Oh Mann, Papa nervt schon wieder, ne?
Das kann echt nicht wahr sein.
Jedes Mal geht er mir auf die Nerven. Immer mehr tun, tun, tun, tun, das
machen, das machen, dies machen, dies machen.
Du kennst ihn ja.
Das war schon immer so.
Bisschen nervig, ne?
Ich seh auch nicht ein, dass wir jetzt hier Fotos machen, oder was?
Ne, ich auch nicht.
Das doch nicht.
Was ist mit deinem Freund?
Naja. Wie naja?
Findet er dich sexy genug, oder was?
Ne, der hat mich gestern verlassen.
Was?
Mann, Mann, Mann. Ich versteh das nicht. Dabei siehst du heute schon wieder so
geil aus.
Ja, das war wahrscheinlich nicht alles.
Naja, aber ich glaube, der hat das ja alles nicht so ganz betrachtet, ne?
Was, wenn jetzt einer reinkommt? Ist mir doch egal.
Außerdem kennst du doch unsere Eltern.
Die sind doch selber nicht viel besser.
Naja.
Es muss aber nicht sein, dass wir jetzt gleich erwischt werden.
Inzest. Da musst du einfach die Klappe halten.
Das ist aber verboten.
Ist doch egal.
Warum nicht?
Nein.
Du kannst immer ein Auge Richtung Türe machen.
Und ein Ohr.
Komm Schwester, dein Mann nicht so.
Das geht schon.
Wenn wir erstmal im Fahrrad sind, dann läuft das schon. Erzählst aber nicht
nein. Na, bist du irre?
Ist ja deine Schwester, ne?
Obwohl eigentlich vorgestellt habe ich es mir trotzdem immer.
Ja? Von meinem Bruder. Oh, ich habe mir das auch immer gewünscht.
Vor allem wenn du immer deinem Röckchen da morgens und dein Frühstückstisch
runtergerannt bist.
Oh ja,
zeig mir deine schönen Bräuntetten, Schwesterlein.
Kennst du doch.
Naja, ich durfte es ja nicht mehr so oft sehen.
Da war ja immer dieser andere.
Tja, ist ja jetzt vorbei.
Habt ihr das letzte Mal sogar unseren Vater mit unserer Tante vorgegangen
gesehen? Nein.
Doch, Mann.
Wann? Von zwei Wochen her.
Das gibt es ja nicht. Also können wir das ja wohl auch, oder?
Also wenn es so ist.
Er macht mit seiner eigenen Schwester.
Ja.
Er ist ja im Test überall.
Er macht es uns sozusagen vor.
Dann wird das ja gar nicht so blockiert sein.
Das wäre schon viel früher gekommen.
Schmerzt aber auch länger.
Bleibt ja auch in der Familie.
Brauche ich das gewusst, Schwesterlein.
Dann wäre ich schon öfters bei dir gewesen.
Möchtest du mal das Gleiche machen?
Oder musst du es anders machen wie bei Stephen?
Dann hast du einen süßen Arsch.
Ich
muss
aufpassen, dass ich nicht so laut bin.
Nicht, dass er uns noch hört. Nach uns hört keiner.
Vielleicht machen die dann sogar noch mit.
So wie ich die kenne.
Das machen wir doch öfters.
Zum Glück ist keiner reingekommen.
Ja.
Aber wir waren ja auch nicht ganz so laut, oder?
Ich hoffe es nicht.
Komm her, mein Schwester.
Oh, das war schön.
Du weißt ja, mein Zimmer ist rum an.
Ja, weiß ich. Ich komme öfters.
Hier, das ist von Mama und Papa.
Ach komm, die sind doch im Büro, da ist doch egal.
Und wenn die kommen?
Ach, die kommen schon. Ich wollte noch das machen und alles.
Ja, okay.
Begeistert bin ich zwar nicht, aber... Du kriegst den Ärger.
Ja.
Was sollten wir jetzt noch sprechen?
Tja.
Sorry, ich hab vergessen. Hast du's vergessen?
Naja, ich weiß auch nicht mehr.
Wollen wir mal auf den Fernseher gucken oder musst du mich so machen?
Ach, Fernseher nicht. Da läuft doch eh noch immer eine langweilige Kacke.
Okay.
Ich weiß, was wir machen.
Ja? Du machst es dir am besten mal ein bisschen bequemer.
Vielen Dank.
Ja.
Das ist geil!
Vielen Dank.
Ich habe mir vorhin das überlegt.
Ich habe mir gedacht, wir laden einen Teil unserer potenziellen Kunden ein und
machen eine kleine Party.
Vielleicht stimmt sie das, um den einen oder anderen Vertrachter doch zu
unterscheiden.
Das einzige Problem ist, wir müssten die Hütte hier dann mal ein bisschen auf
Vordermann bringen. Das heißt, richtig schrubbeln und hier alles super sauber
machen.
Aber Onkel, ich bin keine Putzfrau.
Ja, jetzt stell dich doch mal nicht so an. Das gehört eben dazu.
Mann!
Auf sowas hab ich gar keinen Bock.
Ich hab einfach nur so eine Idee.
Aha.
Und die Beate?
Was soll das denn jetzt werden?
Ja, so was anderes.
Wie was anderes?
Was soll der Quatsch?
Gefällt ihr nicht?
Ich weiß nicht, wie ich damit anfangen soll.
Was machst du da?
Na?
Hast du das noch nicht mitgeküsst? Was machst du da? Das ist dein Bruder. Hör
auf damit.
Das weiß ich.
Das macht doch nichts.
Nee, das macht doch nichts.
Was geht jetzt ab hier?
Das macht doch die ganze Familie.
Hast du auch gar nicht mitgekriegt, ne?
Wie kann man so doof sein?
Jaja, einfach zu viel unterwegs, ne?
Liebe Schwägerin, er muss das Geld ja verdienen.
Ja, das ist schon wichtig, aber man kann ja auch mal was Spaß haben, oder?
Das sind irgendwie durchschlagende Argumente, wenn ich mir das so überlege.
Ja, ne?
Hier ist es ein bisschen eng, ne?
Was sagt deine Mutter dazu?
Ist ja nicht viel besser.
Jetzt bin ich aber entsetzt.
Vielleicht machen wir etwas anderes mit unseren Kunden.
Das könnte auch helfen.
Ach ja?
Ich wusste ja nicht, dass ich so eine aufgeschlossene Familie habe.
Kannst du mal sehen.
Geil.
Pass mal auf.
Da wartet schon jemand auf dich.
Jetzt sag mir nicht, mein Bruder und meine Schwester sind genauso verkommen.
Nein, ich habe es nicht gedacht.
Nein? Nein.
Oh ja.
Ja.
Ist ja besser als putzen, hä?
Ach du liebst die Pille, Kind?
Ich bin sicher, die kommen.
Wie die Tante, so die Nichte. Das ist unfassbar.
So, aber nachdem ihr beiden nicht geputzt habt, habe ich mir ein viel
besseres Konzept einfallen lassen.
Anstelle einer stinknormalen Party, weiß ich, wie wir hier die Verträge kriegen.
Ach nein.
Ich habe eine Idee.
Nein, ich habe eine Idee. Wir veranstalten hier kleine Sexpartys. Und
jeder, der mitmachen will, muss einfach einen Vertrag unterschreiben.
So einfach ist das.
Na ja, probieren können wir es ja mal. Na seht ihr.
Aber trotzdem müssen wir jetzt dafür ein klein wenig sauber machen.
Na gut, ein wenig, ja.
Gut, auf geht's.
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