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Hallo liebe Tortenfreunde, frei nach dem Motto von Jules Verne. In 80 Torten um
die Welt starten wir heute mit unserer kleinen Weltreise. Erster Stopp,
Nordamerika. Vom Cheesecake bis zum Pumpkin Pie, vom klassischen Donut bis
hin zu exotischen Gebäcken aus Mexiko und der Karibik grasen wir diesen
Kontinent ab wie eine Herde gebackener Bisons.
Welcome and hello zur zweiten Folge von Das große Backen.
Schloss Stülpe.
Fest erbaut auf brandenburgischem Grund.
Und doch bereit für eine spektakuläre Weltreise. Die größte Backshow der Welt
verspricht auch im neunten Jahr einen hitzigen Wettkampf.
Zehn Hobbybäckerinnen und Hobbybäcker mit großen Träumen folgten dem Ruf des
Backabenteuers und der hartesten Backkonkurrenz des Landes.
Mit Kreativität, Talent und Backroutine strebten sie nach einem Titel.
Deutschlands beste Hobbybäckerin oder Hobbybäcker 2021.
Dem goldenen Cupcake 10.000 Euro und einem eigenen Backbuch.
Doch die Regeln sind hart.
Ich bin Perfektionist, das ist scheiße. Das wird nichts mehr.
Perfekt sieht anders aus.
Nach Braun kommt Schwarz, das ist natürlich unten verbrannt.
Daher müssen wir uns heute verabschieden von...
Tobias, vielen Dank, dass du dabei warst. Es war uns wirklich eine große
Freude, dich kennenzulernen. Danke.
So schnell können Träume zerplatzen. Doch die Motivation der übrigen Neuen
ist nur noch gewachsen.
Diese Woche reisen wir nach Nordamerika. Ich finde, das macht es einfach
spannend, weil ich glaube, dass auch hier wieder neun Porten stehen werden,
wo keiner der anderen gleicht.
Der Druck steigt.
Ich habe die erste Woche gerade mal so geschafft für mich. Es ringt noch nicht
aus dem Ring. Im Moment bin ich sehr nervös, muss ich sagen, weil ich mir
nicht ganz sicher bin, ob die nächsten Gebäcke wirklich so gut werden, wie ich
es mir erhoffe.
Die Reise geht weiter und meine Motivation ist nach wie vor ziemlich
hoch.
Die Konkurrenz ist ambitioniert. Ich hoffe, dass ich meine Ideen, die im Kopf
sind, so umsetzen kann, wie erhofft.
Kleine Törtchen sehen vielleicht netter aus als ein großer.
Jeder hat seinen eigenen Ansatz.
So typisch amerikanisch sind Brownies, Schmeppelsirup, Donuts, Peanut Butter
und Cheesecake. Cheesecake, ja.
Typisch amerikanisch ist auch die Competition um die rote Schürze.
Auch ich habe Bock auf die rote Schürze, aber gleich am Anfang ist der Druck
natürlich unheimlich hoch, sie zu verteidigen.
Ob er das schafft?
Ich tue so, als wäre die rote Schürze gar nicht da.
Das geht doch, das geht doch gar nicht.
Bäckerin der Woche, so der Titel wäre schon ganz nice.
Die rote Schürze kann er gerne behalten für eine Woche, länger nicht.
Also wirklich, ich lasse mich davon nicht beeinflussen.
Das wird schon klappen, ganz einfach.
Wenn der Bäcker spricht, haben die Krümel oder so.
Bei mir wird es auf jeden Fall ein bisschen bunter. Angst habe ich in dem
Sinne, dass die Böden durchgebacken sein müssen, weil wenn die nicht klappen,
richten mir die Panik durch.
Am liebsten würde ich den Kuchen in die Tonne schmeißen und neu machen.
Jeder Fehler könnte einer zu viel sein.
Also die Kritik, die ich mir meist natürlich zu Herzen genommen habe, ist
von der technischen Prüfung. Da achte ich sehr auf die Backfarbe. Ich finde
sie toll. Ich finde sie richtig toll.
Einstreich ist absolut eine Schwäche von mir. Ich gehe nicht sehr gut mit
Zeitdruck um. Da wäre ich leicht nervös.
Okay. Ich weiß nicht, wie viel jetzt drinnen ist und wie viel nimmer mehr
drinnen ist. Ich kann nur hoffen und beten und Daumen drücken.
Die Anforderungen sind ja doch sehr hoch. Ich habe mir das nicht so
vorgestellt.
Diese Woche werde ich der Jury zeigen, dass ich auch experimentell bin und dass
ich auch mit Geschmäckern spielen werde.
Ach du Scheiße. Ziel ist es zuallererst, dass wir nichts abschmieren.
Schön ist was anderes.
Es braucht Präzision, Kreativität und Motivation.
Meine Motivation ist stärker denn je. Da ist noch lange nicht das Ende erreicht.
Eine Weltreise ist kein Spaziergang.
Dafür ist beim großen Backen die Verpflegung top.
Hallo liebe Kandidatinnen und Kandidaten und hallo Daniel.
Du bist unser erster Bäcker der Woche. Du darfst die begehrte rote Schürze
tragen. Auf die sind hier alle scharf. Deshalb solltest du aufpassen, dass sie
dir am Ende der Sendung nicht weggeschnappt wird. Wir können jetzt
loslegen mit unserer Weltreise. Alle Gebäcke drehen sich heute um
Nordamerika.
Und touristisch und gebäcklerisch haben wir dafür die perfekte Reiseleitung.
Hier ist die Frau, die die Motivtorte neu definiert hat. Bettina Schliephacke
-Burchert und Europas Top-Patissier Christian Hüms.
Hallo ihr zwei.
Hallo.
Auch heute wird wieder nach eurer Punktetabelle gewertet. Das heißt, ihr
könnt pro Aufgabe von jedem Juror bis zu 10 Punkte bekommen. Das heißt, fleißig
Punkte sammeln, denn am Ende bekommt der oder die mit den meisten Punkten die
begehrte rote Schürze.
Und derjenige, der die wenigsten Punkte erhält, muss uns leider verlassen.
Während unserer mehrwöchigen Rundreise wird somit die Reisegruppe immer kleiner
und am Ende, im Finale steht dann fest, wer hier Deutschlands bester Hobbybäcker
oder Deutschlands beste Hobbybäckerin 2021 ist.
Und er oder sie erhält nicht nur den goldenen Cupcake, sondern obendrauf gibt
es noch 10.000 Euro und ein eigenes Backbuch.
Und los geht's da auch schon mit Aufgabe Nummer 1.
Es beginnt mit zwei besonders schönen Wörtern der englischen Sprache,
nämlich... American Cheesecake.
Ich liebe ihn, aber was muss man da beachten?
Zum Beispiel die optimale Konsistenz der cremigen Cheesecake-Masse.
Ob gebacken oder nicht, die muss auf jeden Fall auf dem Punkt sein.
Außerdem möchten wir nicht irgendein American Cheesecake, sondern euren.
Deshalb müsst ihr nach eurem Geschmack...
eine Frucht-, Schoko- oder Karamellkomponente mit einarbeiten. Das
kann als Topping sein, als Spiegel oder als Einlage.
Dass der Kuchen ansprechend dekoriert sein soll, versteht sich wohl von
selbst. Damit sind wir startklar. Bevor es losgeht, noch schnell die Uhr
stellen. Zweieinhalb Stunden habt ihr für euren Cheesecake Zeit.
Und auf mein Kommando geht's dann auch schon los.
Auf die Plätzchen, fertig.
Im Gegensatz zum quarkhaltigen deutschen Käsekuchen verwendet der Amerikaner
Frischkäse oder Ricotta.
Auch der Boden ist anders.
Ich liebe Cheesecakes. Also wenn mir der nicht gelingt, dann bin ich todtraurig,
weil ich es liebe.
Die Fangemeinde scheint groß zu sein.
Bessere Aufgabe kann man kaum kriegen.
Aber ich glaube, es gibt kaum einen Menschen, der American Cheesecake nicht
liebt. Kein Wunder, schließlich schmeckt er nach Freiheit.
Käse und Butter.
Ich mag Cheesecake eigentlich gerne. Ist nicht so süß und hat eine gute
Konsistenz. Und mit dem Fruchttopping ist wirklich gut.
Mach ich gern.
Franz serviert Mandelmürbteig mit gebackenem Sauerrahmfrischkäse.
Veredelt wird der elegante Cheesecake mit einer Schicht Passionsfruchtgelee,
Passionsfruchtsamen und Himbeerkuli.
Der American Cheesecake verbindet meist Süße mit einer gewissen Säure.
Heute möchte ich einen Kühlschrank-Käsekuchen machen, also
Cheesecake, da ich keine Gebackenen so gern selber mag. Und das ist eine ganz
erfrischende Variante mit Basilikum und Erdbeeren.
Lilia kombiniert aufgestellte Erdbeeren mit einer Zitronen-Mascarpone-Creme auf
Haselnuss-Mürbteig. Die Komposition toppt sie mit einem Basilikum-Spiegel
und weißer Schokolade.
Lilia baut einen Boden auf Streuselgrundlage.
Hannes verfolgt einen Plan.
Bei mir wird es auf jeden Fall ein bisschen bunter.
Ich möchte nämlich versuchen, die amerikanischen Farben in meinen
Cheesecake zu integrieren. Das heißt, dass ich einen Teil der Cheesecake-Masse
rot und einen Teil in blau noch färbe.
In seiner amerikanischen Rezeptur bettet Hannes eine dreifarbige Käsemasse auf
großen Keks-Crumble.
Das Topping Cookie Dough und Salzkaramellsoße.
Die amerikanische Küche ist reich an Einflüssen aus aller Welt.
Mein Cheesecake ist zwar amerikanisch, ist American Cheesecake, aber ich wollte
trotzdem meine persönliche Note noch dazu bringen.
Mit diesem feinen Würzelchen.
Ingwer ist ein bisschen, ja, wie sagt man?
Aphrodisiatik? Auf jeden Fall, da bewegt sich was, wenn man Ingwer isst. Und ich
möchte schon was bei der Jury heute bewegen.
Werden wir ja sehen.
Hier ist die Hauptstadt. Hier wohnt Fares.
Ich bin Fares, ich bin 28 Jahre alt und komme aus Berlin.
Ich befinde mich im Abschlusssemester meines BWL-Studiums und arbeite nebenbei
als Werkstudent im Bereich Finanzen und Controlling.
Ich wohne in Berlin mit meiner besseren Hälfte, Felix.
Ich kann nie genug von Felix haben und ich vermute mal, dass der Felix auch nie
genug von mir haben kann.
Ich esse wahnsinnig gerne Kuchen.
Und als Kind, ich fand es immer so schön, vor eine Patisserie zu laufen, da
zu sehen, was es da für schöne Sachen gibt. Und Kuchen ist für mich ja wie ein
Stück Schmuck oder Kunst, wenn es richtig gemacht ist.
Ich kann richtig geil backen.
Mein Traumberuf war und ist immer noch, ein Patissier zu werden. Und ich werde
diese Chance ausnutzen, um meinen Traum zu erfüllen.
Daniel möchte sein Backniveau halten.
So, wie funktioniert der Spaß hier?
Ah!
Ich habe einen Zitronen-Blaubeer-Cheesecake. Ich finde
diese Kombi zwischen süß und sauer eigentlich ganz geil. Ich fange gerade
an mit meinem Boden.
Meine Kekse hatten leider nur ein kurzes Leben im Zelt.
Daniel bettet seine Zitronen-Cheesecake-Masse auf einen
krossen Boden aus Karamellkeksen. Das süß-saure Highlight, die Spirale aus
abgeflammter Marshmallow-Creme und Blaubeerkompott.
Zurück zum Boden.
Kross und crunchy soll er werden. Das erreicht man am besten mit Keksen oder
Nüssen.
Viele machen ja bei American Cheesecake immer gerne Butterkeks mit Butter.
Und ich mache aber geröstete Haselnusskerne mit knusprigen
Haferflocken.
Ich starte gerade mit meinem Mürbeteig. Ich esse ihn total gerne und ich wacke
ihn ein bisschen vor, dass es auch schön knusprig ist. Und dann mag ich das mit
dieser cremigen Konsistenz in Kombination.
Franz Mörbteig soll dank Mandelmehl crunchen. Ich versuche jetzt, die
Buttermehl und Mandelmehl zu einer feinen Konsistenz zu vermischen.
Dabei stößt die Mixtechnik an ihre Grenzen.
Das wird nix. Das ist nicht sandig. Das sollte eine sandige Konsistenz sein.
Ich mach's halt so, wie ich's immer mache.
Es heißt ja auch Backhandwerk.
Ramona setzt auf traditionelle Kekse.
Ich habe meine Keksbrösel mit Butter und Schokolade vermischt, weil ansonsten der
Boden später auseinanderbröselt, wenn man den Kuchen überheben will.
Die Handhabung eines Keksbodens ist diffizil.
Kekse und Butter, ist schon geil.
Kann man nichts sagen.
Nichts gesagt hat die Jury auch von einer Mindestgröße der Kuchen.
Das Auge ist mit und manchmal ist weniger mehr.
Kleine Törtchen sehen vielleicht ein bisschen netter aus als ein großer.
Die großen und kleinen Böden wandern jetzt in die Öfen.
Lilia setzt auf Streusel.
Das ist eigentlich die ganze Grundlage für den Boden. Und dann kommt ein
bisschen Milch und Butter, vermengen, das war's.
So, bringt mir Glück, ihr Hübschen.
Nun zu den individuellen Geschmackskomponenten. Ich bereite jetzt
schon mal das Orangenkört vor.
Frucht muss nicht sein, aber es gibt ja eine Menge Obstfans.
Rühren, rühren, rühren für zwei Minuten, damit es auch kein Klümpchen macht.
Ich habe als Topping für meinen American Cheesecake die Jackfruit drin. Und das
Besondere an der Jackfruit ist, dass du das wirklich so herzhaft benutzen
kannst, aber auch süß.
Jenny kombiniert einen Honig-Mandel-Knusperboden mit
Limettenfrischkäsecreme. Gekrönt wird die Rezeptur von einem exotischen
Jackfrucht-Topping und karamellisierten Mandeln.
Bei Franz soll Passionsfrucht-Gelee den Kuchen deckeln.
Es riecht noch nicht aus dem Ring. Ich muss es nur mehr in den Schockforster
bringen.
Er riecht gesund.
Vitamin, Vitamin.
Superfood in seiner schönsten Form.
Das soll jetzt mein Fruchteinlager sein. Die friere ich jetzt schnell ein, damit
es hart wird. Und dann kommt das später in der Mitte von meinem Cheesecake.
Und ab in den Schockfroster.
Franz hat den Boden im Ofen und den Deckel im Froster. Was fehlt?
Meine Cheesecake-Füllung. Das ist Frischkäse, Sauerrahm, Zucker und Eier.
Auch hier gibt es verschiedene Herangehensweisen.
Ich nehme Mascarpone diesmal, weil ich will das in Italien-Style machen.
Und ich habe mir jetzt als spezielle Komponente noch den Sauerrahm
ausgesucht. Ein bisschen Gelatine packe ich ja auch noch rein, weil mein
Cheesecake soll ja auch halten in die Höhe 4 cm.
Für die Menge zwei Blätter sollte halten.
Ganz einfach.
Was macht noch lustig?
Sauer. Volle Kanone Zitrone. Drei Stück nur für den Cheesecake machst du. Jetzt
kommt noch Ei und Zucker dazu.
Dieser Cake ist kein Fast Food.
Ich rühre Eier ein.
Ganz, ganz, ganz langsam.
Es geht aber auch mit mehr Dampf auf dem Rührgerät.
Da darf bloß keine Luft rein, weil je mehr Luft da reinkommt, desto mehr
verliert er an seiner Cremigkeit.
Da gehen die Ansätze wohl auseinander.
Das Genie beherrscht das Chaos.
Welche Variante wird wohl cremiger?
Neben Konsistenz und Geschmack spielt auch die Optik eine Rolle.
Ich teile gerade die Frischkäsemasse auf.
Den einen Teil werde ich so als Zitronenfrischkäse machen und die
anderen beiden werden eher schokoladig.
Und dann eben eingefärbt mit Rot und Blau, damit ich die drei Farben habe,
Weiß, Rot, Blau, was ja auch in der amerikanischen Packung zu finden ist.
Welche Farbe auch immer der Cheesecake hat, cremig muss er sein.
Die möglichst cremige Masse wird dann auf den vorgebackenen Boden gefüllt und
ist demnächst bereit für einen Aufenthalt im Backrohr.
Eine hat sich viel vorgenommen, viel Masse. Ich habe jetzt sau viel Menge und
ich hoffe, dass es dann halt auch ordentlich stoppt, wenn ich den aus dem
Ofen hole.
Sonst habe ich ein Problem, sonst fließt er mir davon.
In genau die richtige Richtung läuft Jurorin Betty.
Ah, jetzt sind die Farben da.
Ja. Schön gefärbt.
Dankeschön. Und das ist nachher das Topping hier. Genau, das stürze ich
jetzt gleich da drauf. Es kommt alles zusammen im Ofen.
Und dann noch zwei Soßen für dich.
Für euch.
Ich gehe jetzt auf Diät und komme nachher wieder.
Ich mache mit.
Höchste Zeit für die Sache mit dem Ofen. Ein Behälter mit Wasser sorgt für eine
glatte Oberfläche des Cheesecakes.
Spannend, spannend.
Hannes mischt Wasser, Zucker, Sahne und Salz.
Damit eine Caramel-Soße für die Jurien steht.
Manche mögen es leichter.
Die Zitronenschnipsel gebe ich jetzt hier in meinen...
Kochen in Läuterzucker. Das riecht schon geil.
Nimm mal eine Nase.
Mit filigraner Deko kann man bei der Jury meistens punkten.
Ich habe jetzt meine Zitronenstreifchen kandiert und dann kommt es auf mein
Cheesecake. Leichter Kuchen, leichte Literatur.
Ich habe auch ein Buch dabei, aber nicht, weil es hier so langweilig ist,
weil ich werde das jetzt gleich hier so einlegen.
Wie sehen die Oberflächen aus?
Er reißt nicht aktuell.
Er ist noch sehr, sehr hell.
Liebe Hobbybäckerinnen und Hobbybäcker, ich kenne mich nicht aus mit den Regeln
bei Baseball und auch nicht beim American Football, aber ich weiß auch,
die haben eine Halbzeit. Ihr habt noch eine Stunde 15 Minuten.
Das wird knapp.
Alter später.
Das Wichtigste ist, dass die Cheesecake-Masse fest wird.
Nicht alle sind schon so weit.
Den hässlichsten steche ich ein.
Ja, der ist noch ein bisschen flüssig tatsächlich.
Er dampft. Die Oberfläche ist ein bisschen braun, aber das sieht man eh
nicht.
Dann herausnehmen und abkühlen lassen.
Das dauert je nach Größe unterschiedlich lange.
Ich habe jetzt ein bisschen Angst, weil ich mitbekommen habe, dass Weiner am
längsten im Ofen ist.
Er ist auch wirklich sehr voluminös.
Aber wir werden sehen.
Wichtige Grundsatzfragen gibt es bei Franz. Warum kann der Teig am Ring
kleben bleiben?
Teig kann so einiges. Man sollte ihn nie unterschätzen. Mann.
C'est la vie.
Oder C'est la vie.
Was macht ein Österreicher in Frankfurt am Main?
Hallo, mein Name ist Franz, ich bin 61, lebe derzeit in Frankfurt, komme
ursprünglich aus Österreich, arbeite für eine englische Hotelkette und
verantworte ich für die Strategien, was Preise betrifft. Ich habe die letzten
Jahre sehr viel im Ausland verbracht.
Bewegung war immer schon eine große Leidenschaft von mir.
Einfach fit halten, Rad fahren, ins Fitnessstudio gehen.
Die Liebe zur Patisserie hat sich schon sehr früh entwickelt.
Die wirklich große Liebe kam dann wirklich mit meinem Umzug nach
Frankreich.
Dann angefangen, dort Kurse zu besuchen.
Backen bedeutet für mich einmal Erholung. Das präzise Arbeiten liegt
mir, glaube ich, sehr.
In meinem Beruf muss ich auch sehr genau arbeiten.
Und das kommt mir, glaube ich, in der Patisserie auch zugute.
Meine Taktik ist, immer zweitschlechterster zu sein. Dann bin
ich zumindest sicher in der nächsten Runde.
Bevor ihr Kuchen zu dunkel wird, geht Jenny ins Risiko.
Der ist halt echt noch total wappentlich.
Und ich hoffe jetzt, dass der Schockfroster seine Arbeit erledigt.
Liebe Hobbybäckerinnen und Hobbybäcker, ihr habt noch 30 Minuten.
Wer schon ein standfestes Exemplar hat, kann mit dem Dekorieren beginnen.
Der Moment, den Käsekuchen aus der Form zu lösen, ist sehr spannend.
Und ich habe schon zwei kleine Risse, die werde ich dann noch verstecken.
Kleinere Oberflächen reißen nicht so schnell.
Na ja, ich bin nicht wirklich so zufrieden.
Mir verwischt das gerade ein bisschen.
Das ist heftig.
Am liebsten würde ich den Kuchen in die Tonne schmeißen und neu machen, aber
dafür ist keine Zeit mehr.
Nein. Nun muss es das Topping richten. Oder was auch immer man sich als
individuelle Komponente überlegt hat.
Ja, ich experimentiere gerade.
Ich will gerne Balsamico-Creme herstellen, um das dann später über
meine Erdbeeren zu geben.
Daniel backt wirklich all American.
Hier drin ist Wasser und Gelatine. Die habe ich jetzt aufquellen lassen,
aufgelöst. Kommen jetzt dazu und dann wird das volle Möhre aufgeschlagen.
Und dann habe ich im Prinzip Marshmallows, wenn ich lang genug warte.
Da lohnt sich das Warten.
Für Dekoration.
Das ist bei mir, oder?
Achtung, beim Kosten lauern Gefahren.
Jetzt haben meine Zähne festgeklebt.
Karamell geworden.
Ramona, ich sehe die Fragezeichen in deinen Augen.
Christian, ich wollte...
Balsamico-Essig eindicken, dass es so eine Balsamico-Creme wird, wie man es
eigentlich kennt, um das über meine Erdbeeren zu tun. Ich habe jetzt
Balsamico, Essig und Zucker eingekocht.
Die Konsistenz wäre gut, aber wenn es kalt wird, zieht es Fäden wie Karamell.
Wenn du es noch flüssiger haben willst, kannst du auch Wasser hinzugeben.
Du könntest natürlich auch Apfelsaft oder nochmal einen Schuss Essig mit
hinzugeben, damit es nochmal ein bisschen flüssiger ist. Weil wenn der
nachher an die kalten Erdbeeren rankommt, dann ist es natürlich dann so,
dass sich das nicht miteinander verbindet. Also du kannst ihn nicht
damit marinieren.
Daniel nimmt die Aufgabe sehr ernst.
Mehr Amerika geht ja wohl nicht, ne?
Marshmallows auf Cheesecake.
Zucker auf noch mehr Zucker.
Und etwas Alibi-Vitamine.
Lilia setzt auf einen Basilikum-Kontrast. Ich habe diesen
Spiegel jetzt ganz langsam eingefüllt mit dem Löffel, damit ich nicht so viele
Luftbläschen drin habe. Ich möchte, dass es richtig alles durchsichtig ist.
Ob jeder Kuchen so hält?
Das könnte jetzt ganz schlimm werden, ja. Wenn ich jetzt den Backrahmen
wegziehe und der mir dann zerläuft, kann ich auch nichts mehr machen.
Der Kuchen hält und die Ansprüche steigen. Der ist halt noch voll weich,
ey.
Hannes Kuchen steht auf der Kippe.
Zufrieden hört sich anders an.
Im Endspurt ist Präzision gefragt. Ein perfekter Cheesecake besticht durch eine
saubere Kante.
Oh. Oh.
Oh.
Amen.
Allein für den American Cheesecake hat es sich doch gelohnt, Amerika zu
entdecken. Ihr habt noch zwei Minuten.
Oh Gott, ey.
Ich versuche jetzt noch zu retten, was zu retten ist.
Wenn in Amerika jemand Cheese sagt, lächeln alle. Beim hiesigen Cheesecake
sind die Minen angespannter.
Ich versuche jetzt mit den Passionsfruchtsamen so blumenartige
Geschichten zu kreieren.
muss der Cheesecake fertig sein.
10, 9, 8, 7,
6, 5, 4,
3, 2, 1
und Schluss.
Hände weg vom Gebäck.
Ich bin happy.
Also, erste Aufgabe für die Nordamerika-Reise heute.
Ich glaube, habe ich gut geschafft.
Ich denke, mein Cheesecake wird auf jeden Fall schmecken. Ich finde es total
geil mit dieser Marshmallow-Masse. Marshmallow in Amerika passt ja auch wie
Arsch auf Eimer, ne?
Was ist los?
Es ist Aufgabe.
Außerdem zählt der Geschmack.
Ja, ich habe das nicht durchgepackt.
Ich habe mich bemüht, etwas mehr Dekoration auf die Torte zu bringen.
Schaut immer noch sehr minimalistisch aus, aber das ist eben mein Stil.
Beim Käsekuchen ist halt immer so ein bisschen die Angst, wenn man es jetzt
anschneidet, ob das schön...
erhält, was es verspricht und da nicht zerfließt.
Auf zwei Dinge kann man sich hier bei uns verlassen. Auf Top-Torten und
darauf, dass wir die internationalen Rezepte auf Deutsch ins Netz stellen
unter dasgroßebacken.de.
Viel Spaß Ihnen zu Hause beim Nachbacken und wir starten jetzt hier im Land der
unbegrenzten Mampfmöglichkeiten mit der Verkostung.
Liebe Jury, es geht bei Lilia los.
Lilia, welchen Cheesecake hast du für uns gebacken? Das ist nicht eine
klassische Art von Cheesecake.
Die ganze Cheesecake-Masse habe ich auf italienische Art zubereitet.
Optisch finde ich sie sehr ansprechend.
Vor allen Dingen halt dieser Rand.
mit den eingesetzten Erdbeeren. Sie ist fest. Das ist natürlich auch wichtig
beim Cheesecake, dass er nicht zerläuft, wenn er aus der Form rauskommt.
Das, was man sofort im Anschnitt sehen kann, ist, dass du auch natürlich nicht
nur Erdbeeren an den Rand gesetzt hast, sondern natürlich auch rein. Ein sehr
schöner Anschnitt.
Geschmacklich muss ich sagen, Es ist ein absolutes Highlight. Vor allen Dingen
obendrauf das mit diesem ganz leichten Basilikum.
Rundum muss ich sagen, ist es ein sehr gelungener Cheesecake. Vielen Dank.
Allerdings habe ich das Problem, dass ich keine Erdbeere drin hatte.
Und von daher ist da das Einzige, was ich tatsächlich zu bemängeln hätte,
verteile sie gleichmäßig.
Vielen Dank. Danke auch.
Ich habe in dem Sinne einen klassischen American Cheesecake gemacht mit einer
Limetten-Frischkäse-Füllung. Ich habe mich für die Jackfruit als Topping
entschieden, weil sie so vielseitig ist. Ein bisschen wild, aber ich finde es
trotzdem sehr ansprechend. Wenn es drinnen so schmeckt, wie es optisch
aussieht, dann freue ich mich jetzt schon sehr auf die Verkostung.
Beim Anschnitt sieht man, dass die Torte steht, also gerade hier außen. Aber hier
drinnen, in der Mitte hin, wird es halt noch.
Ein bisschen weicher.
Was ich super finde, ist das Einarbeiten von der Jackfrucht, weil dadurch kriegt
dieser Cheesecake tatsächlich was Besonderes, was Einzigartiges, was man
auch tatsächlich direkt mit dir verbinden kann. Von daher das
geschmackliche Bild insgesamt ist für mich stimmig und super lecker.
Ich finde auch, das Verhältnis stimmt genau von dem Topping zum Cheesecake.
Beim nächsten Mal wirklich auf die Backzeit achten.
Vielen Dank.
Bitteschön.
Erstmal möchte ich euch begrüßen auf eurer Reise nach Nordamerika. Ja, wir
haben ja alle die Turbulenzen mitgekriegt und in der Bordküche hat es
ein bisschen gewackelt.
Ich glaube tatsächlich, an der Optik könnte man noch ein bisschen feilen.
Erster Eindruck, armer Ritter.
Weil das natürlich von der Farbe her auch sehr braun ist, aber es hat
natürlich mit dem Cheesecake nicht mehr wirklich viel gemeinsam.
Ansonsten Puderzucker ja, beerdigender drunter nein.
Amerika ist immer viel von allem. Ich weiß, ich weiß.
Tja, ich muss ganz kurz in mich gehen und kurz überlegen, was ich dazu sagen
soll.
Bitte, dass es lecker ist.
Es ist auf jeden Fall sehr lecker.
Es ist einzigartig, das, was ich mir erhofft habe.
Aber nach wie vor, ich bleibe dabei, es hat für mich mit dem Cheesecake nicht
mehr viel gemeinsam.
Jede einzelne Komponente schmeckt.
Es ist auf den Punkt, es ist alles gebacken.
Sündhaft gut.
Dankeschön. Vielen Dank.
Ja, viele Vitamine und ich hoffe, es schmeckt euch.
Die Größe war euch natürlich auch freigestellt.
Ich hätte mir vielleicht gewünscht, obendrauf auch die Früchte zu sehen, die
du halt da unter hast, also die Orange mehr.
Also beim Anschnitt sieht man, dass er gleichmäßig gebacken ist.
Ich mag die Cheesecake-Masse extrem gern, weil sie extrem frisch ist.
Ich hätte gern als Gegenspieler zu diesem geschmacklich sehr dominanten
Boden. Bisschen mehr von der Orange gehabt.
Ich persönlich muss sagen, die Cheesecake-Masse ist mir zu sehr
gestoppt. Es ist schon wirklich sehr, sehr, sehr, sehr schnittfest.
Wenn du diese Art von Cheesecake machst, dann wird das recht schnell trocken im
Mund. Und das möchte ich natürlich nicht.
Vielen Dank.
Das ist jetzt von der Optik nicht ein klassischer Cheesecake, wie man ihn
kennt, sondern du hast dich für diesen Ring entschieden.
Das ist tatsächlich wieder ein bisschen mehr französische Patisserie von der
Optik her. Aber wenn ich dann hier so reingucke, dann möchte ich hier drin
nicht diese Luftrisse haben.
Der Anschnitt ist wunderbar. Man sieht schon beim Schneiden, wie cremig diese
Masse letztendlich ist. Dann hier dein Gelee-Kern.
Sehr, sehr pfiffig gemacht. Man kann ihn von außen nicht sehen. Und das ist dann
tatsächlich so eine gewisse Raffinesse. Sehr schön.
Faras, ich möchte nicht ganz so lange um den heißen Brei herumreden.
Das Ding ist phänomenal.
Die Masse ist super schön gestockt.
Himbeeren obendrauf, dieses Gelee in der Mitte, was ja so alleine schon extrem
viel Geschmack hat.
Man muss mal überlegen, wovon hätte ich gerne mehr? Von der Füllung oder jetzt
noch vom Sablé oder dann noch mehr Himbeeren?
Tolle Kombination, toll umgesetzt.
Danke.
Es ist gleichmäßig gebacken, es ist auch kein Riss irgendwo drauf.
Das Einzige, was mich so ein bisschen stört, ist dieser doch recht dicke Rand
von der pürierten Erdbeere.
Ich glaube, besser kann man ihn in der Form, so wie du ihn gemacht hast, nicht
machen. Wenn man noch was suchen will, einen kleinen Fehler. Es ist ja gar kein
Fehler, weil du wolltest es ja on top machen.
Aber mit dem alten Balsamico bzw.
mit dieser Vinaigrette, die ist weg. Die schmecke ich nicht.
Aber ansonsten perfekt.
Es passt alles im Verhältnis hervorragend zusammen.
Vielen Dank.
Ich glaube, ich hätte gerne erstmal ein bisschen mehr Backfarbe. Er ist so ein
bisschen sehr blass.
Ich würde fast sagen Norddeutsch. Aber deswegen... Extra für dich, oder?
Aber wir würden uns auch manchmal wünschen, dass wir mehr Sonne haben. Das
würde der sich auch wünschen, dass er länger im Ofen geblieben wäre.
Du weißt, worauf ich hinaus will, oder?
Es geht darum, den Cheesecake zu präsentieren. Und wenn das hier oben das
Gelee ist und dann darunter die Cheesecake-Masse viel kleiner ist, dann
weiß ich jetzt schon, dass das definitiv nicht das Mundgefühl ist, was ich haben
möchte.
Obwohl der Boden sehr blass ist, ist er gebacken.
Definitiv, ich habe das Mürbe vom Mürbeteig, das Maracuja-Gelee oben. Es
erschlägt natürlich die Cheesecake-Masse. So habe ich jetzt im
Mund nur dieses Gelee. Es ist kein American Cheesecake in dem Fall.
Vielen Dank.
Zum
Optischen,
es ist ein kleiner Cheesecake. Genau das, was ich mir gewünscht habe. Die
Backfarbe, goldbraun. Ich hätte mir nichts anderes gewünscht. Wirklich sehr,
sehr schön umgesetzt.
Und zu den Schmetterlingen muss man sagen, sie sind ja schön filigran
gelungen. Sie haben Stand, sie biegen sich jetzt nicht.
Er hat letztendlich alles, was man braucht.
Von daher für mich vom Geschmacksbild her ein wunderschöner Cheesecake. Für
mich hast du diese Aufgabe wirklich sehr gut erfüllt.
Vielen Dank. Vielen Dank.
Sieht sehr verführerisch aus.
Also diese Farbkombination und auch diese Spiraldekoration obendrauf ist dir
sehr gut gelungen. Es hat noch so ein bisschen rustikalen Touch.
Es sind einfach sehr, sehr schöne Farben. Du hast einen Braunton, dieses
Goldgelbe, was man haben will, obendrauf diese satte Violett von den
Heidelbeeren. Von der Präsentation her, mehr geht nicht.
Danke.
Man sieht ja...
Dass es wirklich gut durchgebacken ist, dass man da die Farbe noch drin hat, hat
was. Danke.
Ich glaube, im Mutterland der Cheesecakes würde man sich die Finger
lecken nach deinem Cheesecake.
Vom Mundgefühl her, süße Säure, obendrauf mit dieser Marshmallow-Masse,
auch das natürlich klar für mich aus Amerika.
Und ich finde, du brauchst eigentlich noch nicht mal oben drauf die Früchte
und Marshmallow, sondern unten der Cheesecake mit den Keks allein und mit
dem Boden.
Schmeckt schon phänomenal. Vielen Dank. Vielen Dank. Dankeschön.
Da hätte ich jetzt auch gerne mal probiert.
Ihr Lieben, mit diesen Kuchen sind wir gut gelandet in Nordamerika. Grund
weiterzumachen und zwar mit der zweiten Aufgabe. Und die ist gleich doppelt
traditionell. Traditionell vom Gebäck her und...
traditionell schwierig, denn wir kommen zur technischen Prüfung.
Die technische Prüfung. Ein Überraschungsrezept für neuen
Hobbybackende.
Bei der technischen Prüfung wisst ihr nicht, was euch bevorsteht, aber ihr
dürft schon mal raten. Die traditionell amerikanischen Zutaten stehen vor euch.
Deckt sie bitte jetzt auf.
Ich wusste es, ich wusste es, ich wusste es, ich wusste es.
Da gibt es auch was versteckt.
Puderzucker, jede Menge.
Orangensaft und Hefe ist im Kühlschrank.
Es rattert in den Oberbackstübchen.
Es wird auf jeden Fall lecker.
Ja, einen Kürbis schnitzen müsst ihr schon mal nicht.
Gott sei Dank, ich sehe Erleichterung.
Aber es gibt ein Rezept, an das solltet ihr euch genau halten, wenn ihr einen
guten Platz erhaschen wollt.
Dreht es bitte jetzt um.
Pumpkin Donuts, das sind Donuts.
Das wird sicher eine Herausforderung. Hefeteig ist nicht wirklich so das, was
ich normalerweise verwende.
Wir müssen das Ganze in 90 Minuten schaffen. Das heißt, es wird ein
sportliches Programm.
Pumpkin Donuts.
Hört sich leicht an, aber das Rezept hat es in sich, oder Christian?
Da hast du vollkommen recht, Eni. Ich glaube, die größte Herausforderung für
euch wird die Herstellung des Hefeteiges sein.
Diese charakteristische luftige Porrung ist für mich eines der Hauptkriterien.
Allerdings braucht ihr auch noch eine ganze Menge Fingerspitzengefühl beim
Frittieren, denn wir beide möchten definitiv einen goldbraunen Backton
haben. Aber auch bei der Füllung braucht ihr ein feines Fingerspitzengefühl beim
Abschmecken mit Zimt und Ingwer.
Eure Masse reicht für fünf Donuts. Die drei schönsten präsentiert ihr nachher
der Jury.
Für diese ganze Aufgabe habt ihr 90 Minuten Zeit.
Und damit die Jury nicht mitbekommt, was gleich hier im Zelt los sein wird, bitte
ich euch hinaus.
Toi, toi, toi.
Und auf mein Kommando starten die knackigen 90 Minuten. Seid ihr bereit?
Auf die Plätzchen.
Fertig. Backt.
Bewertet wird die genaue Umsetzung des Rezepts. So, auf den Teig.
Ich bereite gerade den Hefeteig zu. Ich habe gerade Mehl, Milch,
Wasser, Pferdenvanille habe ich schon reingegeben. Jetzt kommt noch der
normale Zucker.
Okay.
Ja, ich weiß nicht, wie viel jetzt drinnen ist und wie viel nimmer mehr
drinnen ist.
Es ist eher schwierig.
Ich kann nur hoffen und beten und Daumen drücken.
Donuts habe ich noch nie gemacht.
Und bei Hefeteig, es kann...
wahnsinnig viel schiefgehen. Also manchmal weiß man auch gar nicht, woran
es liegt.
Also der perfekte Pumpkin-Donut hat natürlich eine gleichmäßige, runde Form.
Du hast das Loch, du kannst es genau sehen.
Außen hast du eine wunderschöne goldbraune Backfarbe, diesen
charakteristischen weißen Rand.
Und obendrauf habe ich eine dezent gefärbte Glasur, die Seidenmark glänzt
und es sind noch ein paar geröstete Kürbiskerne obendrauf.
Das Aushöhlen der Kürbisse bleibt den Kandidatinnen und Kandidaten erspart.
Beim Hokkaido-Kürbis kann man auch die Schale verwenden.
Die Würfel werden mit Butter, Zucker und Apfelsaft in einen Topf gegeben.
Anspruchsvoller ist die Handhabung des Hefeteigs.
Konsistenz sieht eigentlich sehr gut aus, finde ich. Der Teig war schön
elastisch. Jetzt hoffe ich natürlich, dass er auch im Ofen aufgeht.
Maximal 50 Grad dürfen es sein.
Ja, jetzt muss man beten, während der Teig da im Ofen steht.
Weil wenn der nicht klappt, dann hat man ja eigentlich gar nichts mehr. Dann ist
die Grundlage nicht da.
Da braucht es eine halbe Stunde zu gehen. Jetzt möchte ich meine Uhr
aufstellen, damit ich nichts verpasse.
Ich heisse Lilia, ich bin 47 Jahre alt und ich komme aus Nördlingen.
Ich bin in einer Elektronikbranche beschäftigt. Ich mache
Qualitätskontrolle.
Ich habe schon mit drei Jahren Klavier gespielt.
Einmal in der Woche setze ich mich schon hin, ein bisschen trailern, ja.
In Nördlingen leben noch eine Nichte und ein Neffe. Wir haben eine schöne
Beziehung zueinander.
Für mich ist Lilly natürlich immer die Nummer eins, was Torten angeht. Auf
jeden Fall denke ich, dass sie das Zeug dazu hat, zu gewinnen.
Ich bin eine Naschkatze. Ich stehe auf Süßes. Und deswegen back ich oft.
Diejenigen, die schon meine Torten kennen, die sagen immer, die sehen, das
ist meine eigene Handschrift. Und da bin ich schon stolz drauf.
Mit der eigenen Handschrift ist in der technischen Prüfung nicht viel zu holen.
Die Vorgaben müssen erfüllt werden.
Eine davon lautet, die Kürbismixtur 8-10 Minuten unter Rühren köcheln lassen und
dann pürieren. Im Rezept steht Abschmecken mit Ingwer und Zimt. Ich
liebe Zimt. Ingwer ist jetzt eigentlich nicht ganz so meins. Aber die Schärfe
vom Ingwer ist wieder geil.
Die Ingwer-Fangemeinde ist sicher derselben Meinung.
Lecker. Ich glaube, da geht aber noch so. Der Ingwer gibt bestimmt so ein
bisschen Schärf, da geht noch was.
Das individuelle Schärfeempfinden hat mehr mit Gewöhnung als mit Geschmack zu
tun. Am Ende sollte es der Jury munden.
Da geht noch was.
Im Rezept steht für Ingwer keine Mengenangabe.
Ich find's gut.
Kommt jetzt in den Kühlschrank.
Ihr Lieben, ich hoffe, ihr fallt nicht gleich in ein Loch, wenn ihr hört, dass
schon Halbzeit ist. Was? What?
Noch 45 Minuten.
Wie kann das sein?
Hä? Ganz einfach.
Ihr wagt, die Uhr läuft.
Moment der Wahrheit. Ist er aufgegangen?
Haha. Yo, sie ist halt ein Fladen, wa?
Ja, ich bin schon zufrieden. Also er ist auf jeden Fall aufgegangen.
Selbst bei Hefeverschütter Franz.
Jetzt werde ich ihn auf 1,5 cm ausrollen.
Nicht zu viel Zeit lassen, der Teig muss gleich nochmal gehen.
Ja, er ist gut.
Der klebt aber zu meinen Handschuhen.
Ich glaube, die größte Schwierigkeit wird die Herstellung des Hefeteigs sein,
beziehungsweise die Teigführung.
Man darf ihn jetzt nicht pausenlos kneten, zusammenschlagen, kneten, ach,
ich mach das nochmal, sondern man knetet ihn einmal vielleicht vorsichtig nochmal
an, rollt ihn aus, sticht aus und das sollte es eigentlich auch schon sein.
Wenn der Teig zu sehr bearbeitet worden ist, dass natürlich die
Oberflächenstruktur nicht mehr die ist, die es eigentlich sein soll. Es soll
eine schöne, gleichmäßige, glatte Oberfläche haben, die natürlich dann
auch dementsprechend braun ist.
Wenn ich den Teig zu grob behandle, dann zerstöre ich quasi diese Luftblasen, die
da drin sind. Und damit wird die Pohrung einfach nicht schön. Und das sind alles
nachher Fehler.
All das steht nicht im Rezept.
Der muss ja richtig dick.
1,5 Zentimeter.
Haha, das ist ja dicker als ein Zentimeter.
Das ist auch zu viel ausgerollt.
Ja, dämlich.
Quatsch. Meistens rollt man ja dünner aus. Den anderen geht's auch so.
Ich denke, das sind anderthalb Zentimeter.
Naja, einer.
Machen wir nochmal.
Sei doch mal ein bisschen lieber zum Teig. Das sieht aus, als hättest du da
eine schwere Massage.
Fünf Teiglinge müssen ausgestochen werden.
Das sind hier meine Gewinnerjungs, die drei.
Das Loch in der Mitte wird mit der Rundtülle ausgestochen.
Ich mache die jetzt gerade nochmal neu, beziehungsweise habe ich sie jetzt
nochmal neu ausgerollt, weil ich nicht ganz auf anderthalb Zentimeter gekommen
bin beim ersten Mal.
Und sicher ist sicher.
Der fühlt sich sehr weich an.
Der Teig.
Dann sollte man ihn mit Sandhandschuhen oder wenigstens den richtigen
Gerätschaften anfassen und dann liebevoll in den Ofen zum Gehen
buxieren. 20 Minuten muss der Teig nochmal aufgehen. Es bleibt trotzdem
knapp. Ich muss noch die Klausur machen.
Ja, mal sehen, ob alles klappt.
Liebe Hobbybäckerinnen und Hobbybäcker, eure Massen sehen schon alle toll aus.
Wobei, du bist noch nicht so weit. Ihr habt nur noch 30 Minuten.
Du bist noch nicht so weit, sag mal. Nee, das ist, also ich find's Wahnsinn.
Das geht doch, das geht doch gar nicht.
Das ist jetzt auf jeden Fall sehr, sehr sportlich, weil mein Teig gerade noch im
Ofen ist für die zweite Gehzeit und ich aber auch gerade schon das Öl erhitze
und dann müssen die ganzen auch noch für sechs Minuten jeweils, oder? Ja, drei
Minuten von jeder Seite Goldbron gebacken werden. Das heißt, jetzt wird's
chaotisch.
Also 30 Minuten ist recht knapp jetzt für mich für diesen Moment, weil ich ja
noch nicht so weit bin.
Ich hoffe, ich schaffe es.
Ja, ich mache jetzt meine Klausur für meine Donuts. Das ist Butter, Zucker und
Orangensaft. So eine Klausur habe ich noch nie gemacht, weil ich selber die
nicht unbedingt essen möchte.
Und ich tanze hier, wie sollen sie in Orange einfärben?
Hier ist schon mal Orange.
Aber Obacht bei der Dosierung, denn auf den richtigen Farbton kommt es an.
Die Jury ist da sehr streng.
Oh, neue Technik.
Wie viel Orange braucht es, damit die Glasur die Farbe eines Kürbisses hat?
Ich finde jetzt ganz knallige Farben, glaube ich, für so Donau-Glasur nicht so
schön. Wobei eben die Kerne nochmal drauf kommen. Ich schaue das jetzt
irgendwie ein bisschen zu kombinieren, wie mir die Farbe gefallen würde. Also
ein bisschen tue ich noch rein und dann, glaube ich, passt das auch.
Nun zu dem Part, den die wenigsten Hobbybackenden aus dem FF beherrschen,
dem Frittieren.
Ich bin froh, Sie sind nochmal aufgegangen und jetzt kann ich Sie
gleich ins heiße Fett schmeißen.
Die Temperatur und das Einhalten dieser Temperatur bei den verschiedenen
Backprozessen ist ganz, ganz wichtig. Du musst immer zwischen 165 und 175 Grad
liegen. Wenn du da drüber liegst, dann kriegt der zu schnell Farbe, wird zu
braun und das ist natürlich dann für uns ein Punkt, wo wir Kritik ansetzen
können.
Wenn das Öl zu kalt ist, dann können sich die Poren nicht schnell genug
schließen. Das heißt, der Donut wird sich voll saugen mit dem Fett.
Wichtig beim Frittieren ist halt einfach, dass eine gleichmäßige braune
Farbe entsteht. Und natürlich das, was für mich den Donut auch ausmacht, dieser
leicht weiße Rand. Der entsteht dadurch, dass der Donut an sich einen Trieb nach
oben bekommt und diese Mitte nicht ganz mit frittiert wird.
Ich bin sehr gespannt, ob wir wirklich 27 perfekte Donuts zu Gesicht bekommen.
Ich gehe nicht davon aus, aber ich freue mich jetzt schon auf die Verkostung.
Das brutzelt!
Gold ausbacken und von jeder Seite drei Minuten.
Und dabei immer schön auf die Temperatur achten.
Keine Ahnung, ob es jetzt was wird oder nicht.
Das erste Mal gefällt mir das richtig, richtig, richtig gut.
Ich finde sie toll. Ich finde sie richtig toll. Ich bin glücklich.
Ich bin überrascht. Sie sind wirklich aufgegangen. Hätte ich mir nicht
erwartet.
Zu Donuts bin ich nicht zufrieden, weil ich habe falsche Temperatur. Das sieht
man ja doch. Man sieht es ja.
Die werden ja gleich dunkel.
Die Aufgabe ist nicht erfüllt, in meinen Augen.
Da ist aber jemand sehr streng mit sich.
Liebe Hobbybäcker und Hobbybäckerin!
Ach, dieser Frittiergeruch, ich weiß nicht, ob es euch auch so geht, der
macht so richtig hungrig. Ich freue mich, in zehn Minuten gibt es Donuts,
ihr habt noch zehn Minuten.
Boah, scheiße.
Ich finde zehn Minuten jetzt doch sportlich, weil ich will sie ein
bisschen erst auskühlen lassen, dann muss ich sie ja noch gleichmäßig
befüllen, Glasur drauf und dann...
Kerne, fertig.
Das Kürbismus muss spritzbar sein, darf den Donut aber nicht aufweichen.
Scheiße, Isis, was soll ich denn sagen? Es klappt ja nichts hier.
Alter Verwalter.
Dabei klingt Museinfüllen so simpel.
Also ich hoffe, dass es klappt und dass sie befüllt sind, weil irgendwie ist das
gar nicht so einfach mit der Befülltülle.
Blödes Spiel.
Egal. Das kriegen wir noch hin, Leute. Ich habe eine feste Hand.
Ich weiß halt auch gerade gar nicht, ob was rauskommt.
Hannes, ist deine Masse jetzt auch schon zu fest geworden?
Ja. Und was machen wir jetzt? Ich weiß es nicht.
Fail.
Das ist zu kotzen.
Ganz ehrlich, scheiß drauf.
Jetzt klappt es gerade mit der Füllung. Jetzt muss ich nur aufpassen, dass sie
auch noch genug ist für alle drei Donuts.
Das Ding ist, ich drücke einfach nur, aber es kommt ja was raus, oder?
Ey, ohne Scheiß, ich drücke gerade und weiß nicht, ob wirklich was rauskommt
oder nicht.
Hilfe!
Mama, Papa!
Worauf habe ich mich hier eingelassen?
Ich habe keine Ahnung.
In den letzten zwei Minuten wird die Scheiße einfach reingetaucht. Und gut
ist.
Ich habe nicht genug Fülle. Ich weiß nicht, wo die... Aber der ist richtig
schwer. Ich habe viel hier reingeknallt.
Scheiße.
Ihr Lieben, in zwei Minuten sollten eure Donuts auf dem Präsentierteller liegen.
Ja, zwei Minuten. Ich habe nicht mal ein Donut fertig.
Ich muss mich jetzt wirklich beeilen.
Schließlich gehören Glasur und geröstete Kürbiskerne auch zum Rezept. Das
Ergebnis sind Donuts in mannigfaltigen Orange- und Brauntönen.
So soll es aussehen.
So, jetzt kommt meine Glasur oben drauf. Das finde ich gar nicht so einfach
gerade.
Dass es auch hübsch aussieht irgendwie. Und dann kommen da gleich noch die
Kerne.
Geil ist was anderes, aber jetzt willst du machen.
Drei Donuts sollten gleich auf eurem Präsentierteller liegen. Ein typisches
amerikanisches Frühstück also.
In 10, 9, 8, 7,
6,
Und Schluss. Hände weg vom Gebäck.
Das war ein Fail.
Aber naja, passiert.
Mann, Mann, Mann.
Last Minute.
Sie sind vielleicht nicht so groß, wie sie sein sollten, durch das
Missgeschick, das ich hatte am Anfang. Aber ich bin eigentlich ganz zufrieden.
Franz, geschafft.
Super. Letzte Woche war es ja echt schlimm mit der technischen Prüfung. Ich
hoffe, dass ich diesmal mit den Dingern nicht auf dem letzten Platz lande.
Jeder hat drei Donuts auf dem Teller. Das sieht doch schon mal gut aus. Bringt
diese jetzt bitte nach vorne und stellt sie hinter euer Foto.
Ich hatte zehn Sekunden, um die zu dekorieren und das geht natürlich nicht.
Also ja, ich bin kein Superman.
Ich bin sehr aufgeregt vor der Blindverkostung. Ich finde, sie schauen
schön aus, sind schön aufgegangen, aber man weiß nicht, wie porig sie sind. Sind
sie durchgebacken?
Ich freue mich auf die Verkostung. Ich habe drei Gebäckstücke da stehen. Sind
zwar nicht alle gleich, aber ich bin zufrieden.
wird eine Verkostung zwischen Thanksgiving, Halloween und
Zuckerschock. Herzlich willkommen zurück, Betty und Christian.
Hattest du dir das so vorgestellt?
Ähnlich.
Ich frage mal dich von der Glasur her, wie hast du dir sie vorgestellt? So wie
sie da steht, heller, dunkler?
Es darf halt nicht zu künstlich sein. Das ist eine sehr attraktive Farbe und
der Farbton ist natürlich auch genauso, wie ich es mir gedacht habe.
Stören dich diese Laufnasen hier? Also mich stören sie so ein bisschen.
Also da sollte man natürlich darauf achten, dass die Glasur nur oben drauf
ist, nicht runterläuft.
Von der Backfarbe her gleichmäßig oben bei der Glasur noch ausbaufähig.
Also ich glaube, an dieser Stelle wäre es auch besser, wenn wir alle drei
anschneiden, weil der erste mich schon mal nicht gefüllt ist.
Wir haben jetzt alle drei angeschnitten und es ist keiner gefüllt.
Ich habe hier ein bisschen Füllung.
Ein Hauch von Füllung. Ein Hauch von Füllung. Wie gefällt dir die Poren?
Die ist sensationell. Er ist schön luftig, er ist schön locker und das ist
für mich tatsächlich so, wie ich es mir gedacht habe.
Also der Teig an sich ist hervorragend. Allerdings, du hast ja wahrscheinlich
gar keine Füllung gehabt. Das geht natürlich hier jetzt gänzlich unter.
Schade, dass der Kürbis fehlt.
Von der Glasur her, die Farbe finde ich ansprechend. Ist ein bisschen kräftiger
auch. Dafür ist sie halt ein bisschen unsauber aufgetragen.
Unten drunter ist natürlich kein Donut. Die Farbe ist zu dunkel. Und dieser
schöne weiße Rand, der ist nur ganz klein wenig zu sehen.
Ich zeige ihn dir mal, falls
du ihn noch nicht gesehen hast.
Ja. Der ist also auch wirklich schön mittig gefüllt.
Er hat eine relativ große Porung.
Zum Geschmack. Die Füllung, man schmeckt es ganz leicht raus. Es ist natürlich
klar, dass durch das Gebäck, das ein bisschen zusammengefallen ist, der
Geschmack darunter auch ein bisschen leidet.
Und das ist eigentlich relativ wenig gefüllt. Es ist ja nicht üppig.
Von der Glasur her, ich mag den Glanz.
Hier wird es dann fleckig. Da wirklich auf identische Exemplare achten. Und
nicht, zeigt uns drei Möglichkeiten, wie ein Donut aussehen könnte.
Also der sieht definitiv aus wie ein Tintenfischring, der frittiert worden
ist. Der hat nichts mit einem Donut zu tun, wie ich es mir mal gedacht habe.
Also von der Backfarbe her gefällt mir der hier eigentlich fast am besten.
Auch wenn er Fingerabdrücke oben drauf hat.
Vielleicht wurde es nachher ein bisschen hektisch. Dabei würde ich das auf jeden
Fall vermuten. Ansonsten gibt es da kaum eine Entschuldigung für.
Also das ist definitiv, wenn es knuspert. Das ist nicht das richtige
Geräusch.
Es darf nicht knuspern.
Es ist der Crunch.
Also das Einzige, wo man wirklich tatsächlich was ahnt, ist bei diesem
Exemplar.
Also die Füllung ist in allen drin. Sie ist natürlich sehr punktuell.
Dafür finde ich, dass sie gut abgeschmeckt ist. Also es ist jetzt ein
leichter Zimtgeschmack. Ich fand auch insgesamt das Gebäck, es ist halt ein
bisschen krosch.
Kommen wir mal zu den nächsten.
Es ist jetzt für mich weniger ein Donut vom ersten Anblick her, auch weil die
Glasur so hell ist. Und es ist wirklich hier überall runtergelaufen.
Die Backfarbe ist zwar schon sehr dunkel, aber es ist für mich in dem Fall
noch vollkommen in Ordnung.
Die Pohrung ist für mich aber schön gleichmäßig.
Ja.
Der Teig ist sehr soft. Der hat dieses Federn und genau dieses Zurückfedern,
das ist genau das, was ich eigentlich sehen wollte, auch nach dem frittierten
Zustand. Was sagst du zur Füllung?
Ich hatte tatsächlich nur ganz... Ganz kleine Ecke, dass ich nicht schmecken
konnte. Hattest du ein bisschen mehr?
Ich leider auch. Also sehr, sehr wenig. Also das heißt, da kann ich natürlich
überhaupt kein Urteil zu fällen im Endeffekt.
Der Glanz der Glasur lächelt mich wirklich an. Ich mag die Farbe.
Hier ist auch so ein bisschen gelaufen.
Von der Backfarbe vielleicht ein Tick dunkler oder sind sie für dich so in
Ordnung? Nee, nee. Also für mich sind sie vollkommen in Ordnung. Also eine
sehr, sehr schöne Farbe.
Alter Falter.
Vielleicht hat einer den Kürbis verarbeitet.
Ihr seid ja clever.
Einer hat den Kürbis gekocht und die restlichen haben die Teig gemacht.
Aber ihr seht tatsächlich, also hier bei jedem Schnitt ist jetzt hier Kürbis.
So soll es natürlich sein.
Die Rohrung ist für dich in Ordnung? Die Rohrung ist sehr, sehr schön, aber ich
bin tatsächlich gespannt, wie sie jetzt zusammen schmeckt.
Jetzt kann man zum allerersten Mal tatsächlich auch auf dieses Kürbis
-Ragout bzw.
Püree eingehen. Es ist gut abgeschmeckt mit dem Zimt, dezent.
Ingwer war ja auch eine leichte Vorgabe. Auch da hat man sich jetzt irgendwie
nicht vertan. Es ist wirklich hervorragend.
Es gefällt mir sehr gut.
Auch hier die Glasur schön gefärbt, ein schöner Farbton. Dann hat hier immer
auch so diesen seidenmatten Glanz. Die Backfarbe ist gerade noch in Ordnung.
Glasur oben hat einen schönen Glanz.
Also hier auch alle drei Exemplare gut gefüllt.
Bohrung auf der einen Seite, Füllung auf der anderen Seite. Genau so.
Sollte es letztendlich auch sein.
Er schmeckt. Er schmeckt sehr gut. Er ist auch gut abgeschmeckt. Ich mag auch
die Struktur vom Kürbis.
Die Glasur ist unterschiedlich. Es hat aber alles noch einen Glanz. Ich mag die
Farbe. Allerdings auch hier ein bisschen verlaufen von der Backfarbe her.
Auch wieder ein Tick dunkler. Ich mag es ja noch
gefüllt.
Man kann es sehen, der Teig ist noch recht hell. Er hat große Luftkammern.
Wenn ich reinbeiße, habe ich als erstes einen Donut. Und wenn ich ein bisschen
kaue, kommt dann irgendwann ganz...
Zarter Kürbis und dann kommen auch die Gewürze. Das gefällt mir.
Vielleicht hätte ich gerne noch einen Tick mehr vom Kürbis drin gehabt.
Bei dem Teig bin ich mir noch nicht so hundertprozentig sicher. Er ist schön
aufgegangen, aber er ist sehr, sehr grob. Hier ist es für mich persönlich
nicht ganz optimal.
Ein bisschen kräftiger von der Farbe.
Für mich noch genussvoll. Was auffällt, ist, dass hier Blasen mit drin sind.
Und es ist halt extrem auch hier verlaufen.
Und hier unten sieht man richtig fast auch so Blasen.
Klar, man knetet halt diesen Teig, aber wenn ich wirklich große Luftblasen
einknete, die kriege ich ja nachher nicht wieder raus. Und das verformt
natürlich dann den Donut.
Auch hier die Porung ein bisschen größer.
Also so richtig nachgeben tut das nicht mehr. Was sagst du, nachdem du gekaut
hast?
Er ist zwar luftig, aber er hat halt nicht dieses Zurückfedern. Er ist
irgendwas mit dem Teig passiert, was nicht hätte so sein sollen.
Also wenn man jetzt das nur pur probiert, vielleicht bestätigt mich
gleich die Betty auch, dann ist der Zimt schon sehr dominant.
Und der Kürbis geht gänzlich unter.
Welcher Kürbis?
Genau.
Ich weiß gar nicht, ob wir diese Farbe jetzt schon hatten. Es ist ein bisschen
mehr Aprikot.
Gefällt mir auch gut. Auch der Glanz.
Allerdings dann auch wieder sehr doll runtergelaufen. Bei dem hinteren kann
man jetzt die Backfarbe erkennen.
Das ist für mich in Ordnung, wobei hier der weiße Rand fehlt.
Es ist einfach zu viel Glasur obendrauf. Man muss natürlich die Backfarbe auch
von oben drauf erkennen können. Also da beim nächsten Mal bitte dezenter.
Also in allen dreien ist auch hier Füllung drin? Ja, mal mehr, mal weniger.
Was man jetzt erkennen kann, ist halt diese weiße Porung, dass der Teig halt
nicht so richtig glasig ist. Das ist immer ein Indiz dafür, dass es mit der
Teigführung gut funktioniert hat.
Vom Teig her muss ich sagen, ist er wirklich sehr, sehr gut.
Das Kürbispüree ist...
Gut abgeschmeckt.
Beim nächsten Mal bitte einfach nur weniger von der Glasur obendrauf. Und
vielleicht hier und da noch ein bisschen mehr von dem Kürbis.
Eine illustre Verkostung ist zu Ende. Ein kleines Suchspiel für euch.
Aber jetzt kommen wir zum Ernst, nämlich zu den Punkten. Ihr dürft jetzt wieder
die Donuts bewerten und natürlich ein kleines Ranking machen von 9 bis 1.
Dafür dürft ihr euch kurz zurückziehen.
Den haben wir auch noch.
Die sind alle drei keine Kürbisfüllung mit dabei.
Die Verkostung war spektakulär und es ist schön, dass wir alle so über uns
selber lachen können.
Der war einmal richtig gut gefüllt. Der war auch richtig gut gefüllt.
Also ich denke, wir hatten schon alle unsere Schwierigkeiten und das hat man
definitiv gesehen.
Ich werde jetzt nicht enttäuscht werden, wenn Sie sagen, ja, war es Platz 9. Also
alles gut. Ich habe es auch verdient.
Ich habe nur die Hoffnung, dass es nicht der letzte Platz ist bei mir.
Ziehen wir mal zusammen.
Liebe Jury, wir sind jetzt gespannt auf eure Platzierung.
Genauso gespannt, wie du bei den Platzierungen warst, waren wir bei den
Ergebnissen. Muss man ganz klar sagen, es hat Höhen und Tiefen, definitiv.
Der neunte Platz mit insgesamt sechs Punkten.
befindet sich hier.
Ja, sie sind zu dunkel, sie sind zu fest. Da beim nächsten Mal wirklich mehr
Fingerspitzengefühl, mehr ans Rezept beachten.
Der achte Platz mit sieben Punkten befindet sich direkt gleich hier.
Fares. Sie waren so unterschiedlich, der Teig.
Es ist nicht die richtige Konsistenz und es fehlt natürlich auch vom Kürbis was
da drin.
Der siebte Platz mit acht Punkten befindet sich gleich daneben.
Jenny, der sechste Platz hat neun Punkte
und befindet sich hier.
Hannes, Platz fünf mit 10,5 Punkten.
Ramona. Auch wenn wir jetzt die nächsten vier Plätze machen, wirklich so, wie es
eigentlich hätte sein sollen, haben es auch die nächsten vier nicht geschafft.
Der vierte Platz mit insgesamt elf Punkten steht hier.
Die elf?
Wieder elf Punkte.
Franzi, der Platz drei mit insgesamt 11,5 Punkten
steht hier.
Daniel, du hast es sehr üppig gefüllt.
Wenn nicht sogar zu sagen, zu gut gefüllt.
Glasur, schöner Farbton, aber auch da natürlich gucken, dass ein bisschen
exakter Arbeit ist. Wir haben ja bei den anderen auch schon gehört, ihr wart ein
wenig im Spriss.
Platz 2 mit insgesamt 14 Punkten
steht hier.
Julia.
Das Erste, was uns sofort aufgefallen ist, ich muss natürlich die Backfarbe
erkennen können.
Das heißt, viel weniger Glasur. Also wenn du die Dinger fast da drin
ertränkst, dann ist es einfach zu viel. Das ist gut.
Vom Farbton her ist alles gut. Es ist auch mit dem Kürbis gut abgeschmeckt und
wir haben auch den Kürbis drin gehabt. Wir mussten nicht großartig suchen, war
ja bei anderen doch durchaus der Fall.
Und der Erste, bleibt ja nur noch einer übrig, steht hier.
Mit insgesamt 16 Punkten.
Franz, herzlichen Glückwunsch.
Vom Prinzip her, wenn man es jetzt quasi mal alle nebeneinander stellt, von der
Optik her ist es tatsächlich noch am nächsten an dem, was ich eigentlich mir
vorgestellt habe. Auch vom Kürbis her, wir beide konnten ihn sehen, wir beide
konnten ihn schmecken, wir mussten ihn nicht großartig suchen. Die Dekoration
kann beim nächsten Mal tatsächlich noch ein bisschen exakter sein.
Und dann, sage ich mal, steht dem Spitzenexemplar nichts mehr im Weg.
Herzlichen Glückwunsch. Danke.
Ich bin immer noch sprachlos. Das ist jetzt nicht übertrieben oder für die
Kamera oder sonst irgendwas.
Wenn ich alles geglaubt hätte, aber das sicher nicht.
Die erste Aufgabe war gar nicht so schlecht.
Die zweite Aufgabe ist die Nummer 9.
Und mit der dritten Aufgabe möchte ich das ein bisschen ausgleichen und mich
nach oben weiter erarbeiten.
Die letzte und aufwendigste Aufgabe der Woche.
2D trifft 3D.
Die rote Schürze wird nach dieser Aufgabe neu vergeben. Wer hat wohl eine
Chance auf sie?
Kommen wir zur dritten Aufgabe und die sprengt jede Grenze. Sie lautet 2D
trifft 3D.
Da wir uns im Moment in Nordamerika befinden, dürft ihr jetzt nicht nur die
US-amerikanischen Geschmäcker verwenden, sondern auch die mexikanischen, die
kanadischen oder die karibischen.
Das kann zum Beispiel der Ahornsirup aus Kanada sein, das kann auch der Tequila
aus Mexiko sein oder die amerikanische Erdnussbutter. Wichtig ist nur, das was
ihr gestalterisch darstellt, muss geschmacklich auch ganz klar für uns zu
erkennen sein.
Natürlich sollte die Torte auch optisch eurer Region entsprechen und ein Motiv
von dort aufgreifen.
Ein 2D-Design eurer Torte muss sich zwingend als modelliertes 3D-Design
fortsetzen und spektakulär herausragen.
Bei Dekortechniken habt ihr die freie Wahl, aber ihr solltet von dann
zumindest partiell verwenden.
Die Aufgabe ist nicht einfach.
Dafür bekommt ihr 4,5 Stunden und auf mein Kommando geht's auch schon los.
Auf die Plätzchen, fertig, backt!
Die 3Ds stehen für draufkommen, durchbacken und dekorieren. Also sowohl
für Kreativität als auch für Handwerk.
Doch so spektakulär so eine Motivtorte auch geraten mag, der Geschmack muss
immer mithalten können.
Die Aufgabe, die wir uns jetzt einfallen lassen haben, klingt etwas kompliziert.
2D trifft 3D. Es ist so eine Mischung, dass man eigentlich die Torte als
Leinwand nimmt, ein Gemälde anfängt und dann daraus modelliert.
Das ist mein Lieblingsthema, weil das ist so eine verspielte Sache dann, wie
3D in 2D übergeht. Und das ist ein sehr schönes Thema, finde ich.
Ich bin immer wieder fasziniert, was es für Kuchentrends gibt und deswegen bin
ich wirklich gespannt, wie unsere Kandidaten dieses Thema aufnehmen und
umsetzen.
Fares scheint sich auf die Aufgabe zu freuen.
Mein Konzept heute heißt das Nussraketchen.
Sie bewegen uns heute Richtung USA und das Thema wird die berühmte
Raumluftbehörde.
Geschmacklich soll Fares Rakete mit Schokomolli-Cake und dunkler
Schokoganache zünden. Die galaktischen Extras, karamellisierte Erdnüsse, ein
Erdnusspraliné und Meersalzkaramell.
Lilia setzt auf Möhrchen.
Das ist ja Nordamerika das Thema.
Da habe ich gedacht, okay, Traumfänger, Ureinwohner, Pferde.
Und schöne, schöne, wunderschöne Naturschutzgebiete. Als Zutaten habe ich
mir auch Karotten gewählt, weil das ist ja typisch für Amerika, Karottencake.
Und alles andere erzähle ich euch später.
Wir sind gespannt.
Julia betreibt Fishing for Jury Kompliments.
Ich habe mich total über dieses Thema gefreut. Ich habe nämlich, wir sind ja
in Kanada, einen Rotlachs, der so quasi aus dem Wasser springt und fast an einem
Köder hängt.
Beim Filetieren von Julias kanadischem Rotlachs stößt die Jury auf
Schokokuchen, Ahornsirup, Mascarponecreme und Birnenkompott. Als
Crunch karamellisierte Pekannüsse.
Machen wir heute ein bisschen stärker, ne?
Die Jury ist bestimmt noch nicht wach.
Viel hilft viel, ne?
Wir sind in Mexiko.
Ich mache eine Dia de los Muertos-Torte.
In Daniels Motiv stecken Kaffeeölteig, schokolierte Kaffeebohnen und
Kirschkompott. Besonders authentisch wird die Rezeptur durch eine Ganache mit
mexikanischer Schokolade und Chili-Flocken.
Franziska bleibt beim Vitamin.
Es ist so in die Richtung Polynesien, Kuba angehaucht und Strandfeeling,
Cocktail, Pina Colada, Ananas, Rum.
In ihrem Cocktailbecher kreiert Franziska mit Vanillebiskuit, frischer
Ananas- und Kokosbuttercreme das Geschmacksbild einer Pina Colada.
Geröstete Mandeln sorgen für den Knusper-Effekt.
Ramona will die Aufgabe rocken.
Mein Motiv ist eine Rockabilly-Frau. Ich verbinde das sehr mit Amerika, diese
Rockabilly-Kultur und will das eben dann auch in meinen Kuchen mit einbringen
lassen.
Bei mir gibt es diese typischen amerikanischen Zutaten wie den Red
Velvet Cake, eine Frischkäse-Frosting-Creme und in
Ahornsirup karamellisierten Speck.
Und von welcher Gegend träumt Franz?
In Aufgabe 3 geht es bei mir nach Mexiko und soll ein Kugelkaktus werden.
Caramba, ole!
Auch Hannes setzt auf Mexikanisches.
Bei mir in der Torte bringt sich Mexiko ein, indem ich die Avocado verarbeite,
die Kaktusfeige und einen mexikanischen Kaffee.
Jenny ist reif für eine besondere Insel.
Wenn ich an Kuba denke, denke ich automatisch an diese schönen kubanischen
Frauen. Und deswegen habe ich mich für eine kubanische Frau auf der Torte
entschieden.
Zum Biskuit kreiert Jenny eine Komposition aus Rumbuttercreme, Cola und
Zitronengelä. Zu ihrem Cuba Libre gibt's Erdnuss-Sesam-Crunch.
Eine Fruchteinlage direkt im Boden? Jeder macht genau den Teig, der zum
Geschmack seiner Region passt.
Da kann auch Gemüse reinkommen. Oder Farbe. Sehr viel Farbe.
Boah, die Farbe ist geil, ne?
So richtig Latte Macchiato.
Jetzt wird eingefüllt.
Der Kaffeeölteig wird in zwei Ringen gebacken.
Franz bereitet Mürbteig und Kokosbiskuit vor.
Und die Kollegen kommen jetzt in den Ofen.
Damit wäre ein Tortenbestandteil für das erste vom Tisch.
Ich mache hier meine Cola-Fruchteinlage.
Die gehört halt logischerweise zum Cocktail Cuba Libre.
Kirschen können ganz schön anstrengend sein. Im Vergleich zur eher gemütlichen
Kaktusfeige.
Ich bereite meine Kaktusfeigencreme zu. Kaktusfeige ist eben meine spezielle
Zutat für die Aufgabe heute. Thema Mexiko.
Lilia hat sich für fruchtige Orangen entschieden.
Julia für Birnenkompott. Und Ramona für Bacon.
Auch eine Hartfrucht.
Ich flipp aus.
Das zieht einen magisch an, oder?
Ja.
Speck.
Dabei kommt Ramona gar nicht aus dem Speckgürtel, sondern vom Land.
Ich bin die Ramona, ich komme vom Sauerberg und bin 27 Jahre alt. Ich bin
Studentin, ich studiere BWL und jobbe nebenbei, um mir das Studium so ein
bisschen zu finanzieren, noch auf einer Almhütte als Servicekraft.
Ich wohne in dem Haus von meiner Oma und Opa. Wir sind ein Drei-Generationen
-Haushalt.
Sie ist einfach unser Sonnenschein, sie heitert alles auf. Eins, zwei, drei,
vier.
Ich habe schon seit zehn Jahren einen Freund, einen Stefan.
Sobald es um das Thema Kuchen geht, sieht man das Funkeln in ihre Augen und
sie strahlt ein Lächeln aus von einem Ort bis zum anderen.
Backen bedeutet mir sehr viel.
Es ist eben so ein großes Hobby geworden, wo ich ja so viel Herzblut
reinstecke.
Heimatverbundene will ich reinbringen, das typisch Bayerische. Und ich will die
Leidenschaft und die Freude am Backen im Zelt auch zeigen.
Hannes zeigt eine Leidenschaft für Koffein. Ich überziehe gerade die
mexikanischen Espressobohnen, damit ich für Christian nachher einerseits die
Schokolade in meiner Torte habe, aber auch nochmal einen zusätzlichen Crunch.
Hannes muss auch hier wirklich alles zeigen an seinem Können, um weiter dabei
sein zu können. Gerade auch durch die neuen Punkte ist ja eine Platzaussage
nicht so wie vorher, sondern es geht ja um die einzelnen Punkte, die wir unseren
Kandidaten geben. Und teilweise sind die Abstände da wirklich sehr, sehr gering.
Also bitte auf Präzision achten, liebe Backende.
Nachlässigkeit kann fatale Folgen nach sich ziehen.
Für seine Buttercreme setzt Franz auf fernöstliche Kalamansi.
Hannes hat sich für Avocado entschieden.
Hier kommt gerade mein Avocado-Püree mit meiner Basis-Buttercreme zusammen.
Und das Ganze ergibt dann die Avocado-Buttercreme.
Ramonas Rockabilly-Thema verträgt etwas Zitrone. Und was passt wohl zu
Franziskas Ananasboden?
Jetzt ist Kokos-Time.
Ob man es schmeckt, dass Daniel die landestypische Schokolade verwendet? Ich
mache eine Ganache aus mexikanischer Schokolade.
Privat hat es Daniel nach Dresden verschlagen.
Ich bin Daniel, ich bin 19 Jahre alt und wohne in Dresden.
Ich studiere Molekulare, Biologie und Biotechnologie.
Wenn ich nicht gerade am Studieren bin, dann arbeite ich nebenbei an der
Tankstelle.
Schönen Tag noch. Ciao.
Wenn mich einer mehr liebt als alle anderen, dann ist es meine Oma.
Ach, ich war immer stolz auf ihn.
Er hat mir gerne immer die Päckchen aufgeschnitten mit Zutaten.
Und dann auf einmal haben wir gemerkt, dass ich das mache. Ich schneide auf und
er backt.
Sobald ich dann die ersten Fondantorten entdeckt habe, ich habe dann irgendwie
meine große Liebe für die Tortendekoration gefunden.
Ich habe ja das Backen seit Staffel 1. Das ist fast schon irgendwie so ein
bisschen ein Kindheitstraum, der in Erfüllung geht.
Aber ich möchte jetzt irgendwie nicht so verbissen da in die Sache gehen und zu
sagen, ich will unbedingt gewinnen und alles andere ist mir egal.
Also ich will die Zeit auf jeden Fall auch genießen.
Aber wenn dann der goldene Cupcake da hinten steht, hab ich auch nichts
dagegen.
Fares würde wohl nicht widersprechen. Ich bin super happy mit meinem Molli
-Cake. Der ist super Molli.
Aufpassen, die Naschpatrouille naht.
Und, wie findest du ihn?
Salzig. Nein.
Boca Fez.
Liebe Hobbybäcker, es ist Halbzeit. Ihr habt noch 2 Stunden 15 Minuten.
Ich habe noch nicht geschichtet.
Da hilft nur eines.
Ich werde jetzt meine Torte schichten.
Mit Ahornsirup-Buttercreme.
Weicheiertränke mit einem Pinsel. Ich schütze einfach drauf.
Vorsicht, zu viel Tränke ergibt schnell Matsch. Julia schichtet freihand.
Franziska stapelt hoch und mit Hilfsmittel.
Lilia schichtet Orangenfrischkäsecreme.
Faris, Schokoganache und Erdnusspraliné.
Franz in Halbkugelform.
Ramona nimmt Herzhaftes und Jenny macht den Deckel drauf.
Wir machen jetzt einen Regenwurm.
Ich habe jetzt hier so einen Fischkopf, den habe ich schon vormodelliert, damit
er aushärten kann. Und der kriegt gleich noch zwei Flossen und ich mache hier so
eine Angelschnur und da muss ja ein Köder dranhängen, damit unser Fisch
anweist und das wird jetzt hier so ein Regenwurm.
Es würde die Jury auch ganz schön wurmen, wenn ihre Vorgaben nicht erfüllt
werden würden.
Die lauten, ein flaches Design auf der Torte muss sich figürlich fortsetzen. In
irgendeiner Form muss Fondant im Spiel sein.
Zurück zu Daniel.
Ja, scheiße, wa?
Sieht kacke aus.
Schön ist was anderes. Ach du Scheiße.
Doch der Ring muss runter.
Ja, die wird mir doch knallhart zerfallen, wenn ich die jetzt raushol.
Eieieiei. Ja, scheiße ist es, ne?
Können Christians Hände helfen?
Es rutscht mir ja komplett davon.
Oh Gott, oh Gott.
Der Tortengott weiß Rat.
Jetzt nehmen wir das ganze Ding einfach nochmal zusammen.
Ich würde jetzt die Torte umgedreht dann in den Froster stellen und dann
mindestens noch 10 Minuten drin lassen, dass die wirklich einmal, die muss
frieren. Okay.
Der Boden an sich ist sehr, sehr bröselig. Das bedeutet, wenn ich dann
eine feste Creme habe, wie jetzt zum Beispiel eine Schokoladenganasch, dann
kann das natürlich sein, dass die Torte so ein bisschen auseinanderfällt, weil
die Stabilität vom Boden ist nicht gegeben.
Wer ein guter Bäcker ist, muss eben auch ein guter Architekt sein.
Ich stressiere jetzt diese Nuppel da drauf, damit es einen Kugelkaktus
darstellt irgendwie.
Er muss hier auch wirklich aufpassen. In der ersten Aufgabe lief es für ihn auch
nicht ganz so gut.
Technische Prüfung, erster Platz. Aber wenn er bei modellierten Torten, mit
denen er sowieso so leicht Schwierigkeiten hat, jetzt wieder den
letzten Platz belegt, dann kann es auch für Franz noch knapp werden.
Franz braucht eine steile Lärmkurve. Ein Streich ist absolut keine Schwäche von
mir. Franz' Stärken liegen halt woanders.
Die Scheiße zerfällt immer noch, ne?
Ist der jüngste Träger der roten Schürze etwa nur ein One-Week-Wonder?
Ich streich jetzt so schnell wie möglich ein und dann kommt sie nochmal in den
Froster. Und ich hoffe einfach, diese äußere Schicht wird's dann so ein
bisschen rausreißen können, ne?
Sag, ey!
Ich könnte kotzen!
Ich hasse Toten, eindeckend!
In dieser Show kommt man aber nicht drum herum.
Liebe Hobbybäcker, ihr habt noch eine Stunde.
Okay.
Scheiße. Na, na.
Künstlerisch bin ich nullbegabt. Das ist jetzt auch so eine Herausforderung, dass
ich jetzt hier richtig was drauf male.
Sugar Artist Betty sieht alles.
Man kann natürlich beim Malen mal sehen, wer unsicher ist und wer sich ganz
sicher ist. Also bei Hannes, das sieht ja locker aus. Ich glaube, der genießt
das gerade.
Und ich glaube, Fares hasst das gerade.
Das merkt man so richtig der Körperspannung an.
Malen und modellieren. Und das so im Einklang miteinander, dass ein
zweidimensionales Bild in eine dreidimensionale Skulptur übergeht.
Da muss man ganz schön um die Ecke backen. Ich habe den Turban jetzt so ein
bisschen drapiert, dann hat der ein bisschen Struktur drin, weil das soll ja
dann im Prinzip auf der Torte sitzen und das ist dann auch nochmal neben der
Zigarre mein 3D-Effekt, der aus der Torte rauskommt.
Ach, die Zeit vergeht so schnell, wenn man etwas Schönes macht.
Ihr Lieben, ihr habt noch 30 Minuten.
Jetzt müssen wir Gas geben.
Und die Konzepte müssen aufgehen.
Das ist ja 2D trifft 3D. Ich male jetzt den Körper auf und 3D ist jetzt der
Effekt von dem Fischkopf, der so oben rauskommt.
Für den 3D-Effekt darf man alle Register ziehen.
Die Backenden dürfen gerne tief in die kreative Tasche greifen.
Sein Raketchen hat Fares mit dieser Silikonform gegossen.
Ich hoffe, dass es funktioniert.
Und es hat funktioniert.
Jetzt mein Raketchen.
Zittrige Finger sollte man beim großen Backen wirklich nicht haben.
Die Designs variieren von botanisch über impressionistisch
bis hin zu realistisch.
Daniels Torte steht nun doch.
Und Franz hat seine eingefärbt.
Liebe Hobbybäcker, ihr habt nur noch zwei Minuten.
Shit.
Scheiße. Noch nicht fertig mit der Deko.
an, dann solltet ihr fertig sein.
Zehn, neun, acht,
sieben, sechs, fünf,
vier, drei, zwei,
eins und Schluss. Hände weg vom Gebäck.
Ich bin stolz auf meine Torte. Sie steht da. Sie ist komplett.
Ich habe nichts vergessen.
Was will ich noch?
Ein Handtel.
Genau, so habe ich es mir vorgestellt.
In der Torte die American Girl Power und außerhalb der Torte nur die Girl Power.
Ich hoffe, dass meine Torte der Jury nochmal beweisen kann, was ich kann und
dass sie mich nochmal mit auf die nächste Reise nehmen und bin jetzt
wirklich gespannt auf die Verkostung.
Wir beginnen jetzt mit der Verkostung und los geht's bei Lilia.
Ilja, dann erklär uns mal den Hintergrund deiner Torte.
Mit dieser Torte möchte ich euch in den Südwesten Amerikas einladen und ich
hoffe, es schmeckt euch. Guten Appetit!
Für mich hast du das Thema einmal von der Technik her, die wir verlangt haben,
hundertprozentig getroffen und auch vom Optischen her gefällt es mir
ausgesprochen gut. Danke!
Ich habe hier die Füllung, hier unten kann man auch die Früchte erkennen, auch
die Cranberries, der Rand gleichmäßig eingestrichen.
Geschmacklich ist es nicht nur durch diesen saftigen Karottenboden ein
ziemliches Highlight, sondern auch durch die verschiedenen Texturen.
Und es ist wirklich sehr schön leicht. Es ist kein schwerer Boden.
Vielen, vielen Dank. Danke.
Von außen seht ihr eine kubanische Lady.
Und geschmacklich habe ich das Ganze so umgesetzt, dass ich den bekannten Long
Drink Cuba Libre sozusagen als Torte umgesetzt habe.
Das Erste, was mir auffällt, sind diese... tollen, leuchtenden Farben, die
du verwendet hast.
Es wird zu 3D definitiv mit dem Turban, mit der Zigarre und mit dem
Rüschenkleid, da die Aufgabe erfüllt. Ich sehe auch den Fondant.
Dankeschön.
Wenn man hier den Anschnitt sieht, dann sieht man, dass du es sehr gut gemeint
hast, gerade mit den Nüssen.
Man muss halt immer noch schneiden und damit reißt man sich so ein bisschen
dann diesen Anschnitt leider weg.
Also achtet da so ein bisschen drauf.
Nüsse ja, aber wohl dosiert.
Wenn
ich jetzt
einen Hut auf hätte, dann hätte ich jetzt den Hut gezogen.
Du hast immer ein wunderschönes Rum-Aroma. Deine Buttercreme hat
natürlich die Essenz dazu und dann hast du gleichzeitig noch die Böden getränkt.
Zusammen mit dem Crunch ist es absolut der Knaller.
Dankeschön. Es ist sehr schön zu essen. Es ist genau ein Cuba Libre, wie man
sich die vorstellt.
Ja.
Liebe Jury, ich lade euch heute ein nach Mexiko.
Ja, der Nasenbär streckt uns so sehr keck sein Hinterteil entgegen und
geht dann von einem Dreidimensionalen in das Zweidimensionale.
Bei dir der Anschnitt gut zu erkennen.
Highlights für mich auf jeden Fall die Avocado-Creme.
Und du hast es wirklich geschafft, selbst in dem Aufbau der Torte, mit
Böden, mit allem, was ich sonst noch dabei hatte, auf der Gabel, dass
tatsächlich die Avocado im Vordergrund steht. Und das ist phänomenal.
Und dann kommt die Kaffeebohne. Und dann ist alles, was ich vorher im Mund hatte,
komplett weg.
Wirklich auffassen mit diesen Kaffeebohnen. Und ich glaube, ich hätte
tatsächlich auch statt den Kaffeebohnen eine Tränke gemacht.
Und dann wären sie nämlich auch saftiger gewesen, weil sie wirklich sehr trocken
sind.
Vielen Dank.
Ich nehme euch heute
zu meinem Traumurlaubsziel mit, nach Hawaii.
Ich sehe so ein bisschen 3D.
Und zwar hier oben eigentlich die Federn.
Und hier unten ist es gemalt, das zweite. Ich hätte mir aber einfach noch
ein bisschen mehr 3D gewünscht.
Da stimme ich dir zu, definitiv.
Du siehst halt hier den Boden und da drauf gleich die Ananas. Und das ist
halt nicht von dir im Nachhinein draufgelegt, sondern gleich mitgebacken,
was dem Boden eine unglaubliche Saftigkeit gibt. Tipptopp.
Es ist hervorragend. Der Fruchtanteil ist phänomenal.
Immer diese schöne Ananas, den Biss davon, dann diese Feuchtigkeit, die sich
sofort im Mund verteilt.
Kokosnuss ist immer da.
Also der Cocktail ist auf jeden Fall wiedergegeben. Geschmacklich 100 Punkte.
Danke, Chef. Ich glaube, dass genau diese Art, diese Böden so zu machen, die
Stabilität für diese Torte bedeuten.
Vielen Dank.
Ich möchte euch heute mit meinem Nussraketchen zu einer Raumfahrt
einladen.
Es ist irgendwo 2D und es ist hier oben 3D. Aber ich hätte mir einfach ein
bisschen mehr gewünscht.
Zu außen gibt es nicht viel zu sagen.
Ich freue mich auf den Geschmack.
Man kann hier wirklich...
deine Schichtung in der Mitte sehen. Man sieht diese Karamellteile, man sieht die
Schokolade.
Tja.
Du bist vielleicht von außen nicht der große Künstler, aber geschmacklich
Leonardo da Vinci. Alter Falter.
Ich bin so kurz davor, die ultimative Superlative auszupacken.
Ich halte sie mir noch zurück.
Es ist phänomenal. Ich bin dankbar, dass ich das essen darf. Vielen Dank.
Danke.
Das ist die Rakete. Die Rakete ist nicht außen. Die Rakete ist wirklich da drin.
Und es ist eine Rakete, kein Raketchen.
Vielen Dank.
Ich wollte euch zum Frühstücken in ein rustikales amerikanisches Diner
empführen.
Auch bei dir?
2D trifft 3D. Die Anforderung ist erfüllt.
Das Erste, was mir auffällt, ist, dass dieser Red Velvet Cake ansprechend
gefärbt ist.
Der Bacon ist überall da. Das gibt der Torte tatsächlich das Besondere.
Ich kann alle deine Komponenten schmecken. Sie schmecken zusammen.
Und das ist tatsächlich für mich die Aufgabe sehr, sehr schön erfüllt.
Wenn man ein Stück davon gegessen hat, braucht man den ganzen Tag auch nicht
wirklich viel mehr anderes.
Aber man ist beseelt, weil es wirklich ein schöner Geschmack ist.
Ich mag die Torte von innen wie von außen.
Vielen Dank.
Ich möchte euch nach Mexiko entführen, habe dafür einen Kugelkaktus kreiert.
Ist etwas einfach gehalten, so wie die Mexikaner halt sind. Ja, aber
künstlerisch haben sie sehr viel drauf.
Ich probiere immer noch so ein bisschen 2D wird zu 3D zu erkennen.
Gerade mit diesem Kaktus hätte ich mir einfach noch mehr vorstellen können.
Du merkst, ich tue mich wirklich schwer mit dieser Torte.
Ist es nicht wirklich das Thema getroffen?
Bin ich vollkommen bei dir. Das Thema ist natürlich in dem Fall nicht ganz
umgesetzt.
kommt darauf, dass es Mexiko ist, aber es ist jetzt nicht sofort, wenn ich die
Gabel im Mund nehme, dass ich sofort sage, das ist typisch mexikanisch und
mir fehlt tatsächlich so ein bisschen was zum Kauen.
Ich gebe Betty vollkommen recht, eine zweite Textur oder eine andere Textur
hätte wirklich gut getan.
Vielen Dank.
Ich
reise
mit euch nach Kanada.
Zum Rotlachs fischen. Und wie ihr sehen könnt, haben wir auch einen schon fast
am Haken.
Es ist einfach eine saubere, schön gearbeitete Torte. So sollte eine
Eindeckung sein.
Für mich hast du das Thema wunderschön und fantasievoll umgesetzt.
Draußen sauber gearbeitet und drinnen sauber geschichtet.
Ich glaube, Betty ist halt froh, dass du nicht den Lachs genommen hast, sondern
dich in dem Fall auf die Pekanuss und den Ahornsirup bezogen hast. Von außen
wie von innen hundertprozentig umgesetzt. Vielen lieben Dank.
Sie ist mächtig, aber wenn du den ganzen Tag fliegen, fischen warst, dann kannst
du davon auch ein Stück essen.
Vielen lieben Dank.
Ich
möchte
euch einladen, mit mir feiern zu gehen.
Und zwar den mexikanischen Todentag, den Dia de los Muertos.
Auch du hast für mich das Thema, das du gewählt hast, so umgesetzt, dass man es
sofort erkennen kann.
Und wenn man dann hier runterguckt, kommt eine Torte, die so ein bisschen
aussieht, als wenn du probiert hast, einen Camembert einzudecken.
Ein bisschen mehr Exaktheit hätte ich mir einfach gewünscht.
Hier draußen wird es wild. Da sieht man diese ganze Rettungsaktion.
Der Kaffeegeschmack ist definitiv da.
Chili. Beim nächsten Mal darfst du ruhig noch mehr Feuer mit einarbeiten.
Mir langt der Chili.
Ich finde ihn schön. Es ist ein bisschen warm. Ich mag auch diese Zimtnote, die
da noch mit drin ist.
Da merke ich Mexiko.
Danke. Vielen Dank.
Eins kann man festhalten, ihr habt Nordamerika gerockt.
Und wenn Sie zu Hause gerne den Punktestand erfahren wollen, kein
Problem. Schauen Sie doch einfach auf Facebook oder Instagram und folgen Sie
etwas große Backen.
Und Betty und Christian ziehen sich jetzt zurück zur Beratung und danach
folgen die Entscheidungen.
Die Entscheidungen basieren auf den Punkten, die die Jury in allen drei
Aufgaben vergeben hat.
Das ist die erste Entscheidung, wo ich entspannt hineingehe.
2D wird zu 3D, so wird es gemacht.
Das enttäuscht einen, dass man selbst das Konzept so erstellt hat und das
Konzept dann nicht überzeugt. Für mich... ist das Thema einfach nicht
umgesetzt.
Ich hoffe sehr, ich kann mich mit meiner Torte aus der Schlinge ziehen und möchte
natürlich noch das nächste Reiseziel mit der Jury und mit Eni und den anderen
Kandidaten antreten.
Wer muss gehen? Und wer wird Hobbybäckerin oder Bäcker der Woche?
Jetzt kommen wir zu den Entscheidungen. Liebe Jury, ihr seid am Zug.
Auf unserer Reise durch Nordamerika konnte sich einer mit tollen
landestypischen Rezepten und mit einem guten Händchen für Design und Geschmack
an die Spitze der Reisegruppe setzen.
Unser Bäcker der Woche ist eine Bäckerin.
Mit 47 Punkten geht die rote Schürze an Julia.
Darf ich?
Das ist für mich die größte Hanne, die ich hätte bekommen können. Ich kann echt
heulen vor Glück.
Sehr verdient, sehr verdient.
Danke, danke schön.
Julia, herzlichen Glückwunsch. Danke schön, vielen Dank.
Auch herzlichen Glückwunsch von mir.
Danke schön. Aber leider muss auch einer von euch.
Die Reisegruppe verlassen.
Hannes, Franz, kommt ihr bitte nach vorne.
Hannes.
Ihr habt beide in der ersten Aufgabe von uns die wenigsten Punkte bekommen.
Franz, du konntest in der technischen Prüfung wieder ein bisschen Boden gut
machen.
Dir, Hannes, ist das leider nicht gelungen.
Die also alles entscheidende Frage vor der letzten Aufgabe war.
Franz, konntest du den Vorsprung retten?
Mit insgesamt 30 Punkten musst du heute die Reisegruppe verlassen.
Franz, auch wenn nicht alles rund lief, eins kann man dir definitiv auf die
Fahne schreiben. Du bist unfassbar kreativ. Bitte bleib so und man sieht
sich immer wieder.
Vielen Dank.
Ich habe so viele tolle Momente gehabt. Ich gehe mit lachendem Auge, nicht mit
weinendem, sondern wirklich mit lachendem Auge.
Sissi! Ja,
die Reisegruppe wird kleiner.
Franz macht sich auf den Heimweg.
Aber unsere Weltreise geht in der nächsten Woche weiter und wir sind dann
in der Südsee. Das heißt, es wird wärmer und exotischer und die Gebäcke...
sind einfach zum Dahinschmelzen. Das dürfen Sie nicht verpassen. Wir sehen
uns nächsten Sonntag hier in Sat.1. Tschüss!
Can't find what you're looking for?
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