All language subtitles for 2.Innere Angelegenheiten (2026)-(DE).de

af Afrikaans
ak Akan
sq Albanian
am Amharic
ar Arabic
hy Armenian
az Azerbaijani
eu Basque
be Belarusian
bem Bemba
bn Bengali
bh Bihari
bs Bosnian
br Breton
bg Bulgarian
km Cambodian
ca Catalan
ceb Cebuano
chr Cherokee
ny Chichewa
zh-CN Chinese (Simplified)
zh-TW Chinese (Traditional)
co Corsican
hr Croatian
cs Czech
da Danish
nl Dutch
en English Download
eo Esperanto
et Estonian
ee Ewe
fo Faroese
tl Filipino
fi Finnish
fr French
fy Frisian
gaa Ga
gl Galician
ka Georgian
de German
el Greek
gn Guarani
gu Gujarati
ht Haitian Creole
ha Hausa
haw Hawaiian
iw Hebrew
hi Hindi
hmn Hmong
hu Hungarian
is Icelandic
ig Igbo
id Indonesian
ia Interlingua
ga Irish
it Italian
ja Japanese
jw Javanese
kn Kannada
kk Kazakh
rw Kinyarwanda
rn Kirundi
kg Kongo
ko Korean
kri Krio (Sierra Leone)
ku Kurdish
ckb Kurdish (Soranî)
ky Kyrgyz
lo Laothian
la Latin
lv Latvian
ln Lingala
lt Lithuanian
loz Lozi
lg Luganda
ach Luo
lb Luxembourgish
mk Macedonian
mg Malagasy
ms Malay
ml Malayalam
mt Maltese
mi Maori
mr Marathi
mfe Mauritian Creole
mo Moldavian
mn Mongolian
my Myanmar (Burmese)
sr-ME Montenegrin
ne Nepali
pcm Nigerian Pidgin
nso Northern Sotho
no Norwegian
nn Norwegian (Nynorsk)
oc Occitan
or Oriya
om Oromo
ps Pashto
fa Persian
pl Polish
pt-BR Portuguese (Brazil)
pt Portuguese (Portugal)
pa Punjabi
qu Quechua
ro Romanian
rm Romansh
nyn Runyakitara
ru Russian
sm Samoan
gd Scots Gaelic
sr Serbian
sh Serbo-Croatian
st Sesotho
tn Setswana
crs Seychellois Creole
sn Shona
sd Sindhi
si Sinhalese
sk Slovak
sl Slovenian
so Somali
es Spanish
es-419 Spanish (Latin American)
su Sundanese
sw Swahili
sv Swedish
tg Tajik
ta Tamil
tt Tatar
te Telugu
th Thai
ti Tigrinya
to Tonga
lua Tshiluba
tum Tumbuka
tr Turkish
tk Turkmen
tw Twi
ug Uighur
uk Ukrainian
ur Urdu
uz Uzbek
vi Vietnamese
cy Welsh
wo Wolof
xh Xhosa
yi Yiddish
yo Yoruba
zu Zulu

Original subtitles

(Spannungsvolle Musik)

(Die Musik wird dynamischer.)

(Die Musik endet.)

Du solltest umziehen.

Da f�llt doch gar kein Licht rein bei dir.

Kannst mal aufh�ren?

Mir immer zu sagen, was ich machen soll.

Wieso immer? Mach so wie ich, dann ist gut.

Ja, genau.

Ich mach doch immer, wie du denkst.

Musst noch nicht mal was sagen.

Und trotzdem immer ...

Mann, Papa.

(Schwerm�tige Musik)

(Rascheln)

(Seufzen)

(Beklemmende Musik)

(Rastloser Rhythmus kommt hinzu.)

Halt an! Halt an!

Was ist denn?

Schei�e, Mann! Halt an!

(Leises Quietschen)

(Genervtes St�hnen)

Sorry, dann kotzt er nicht auf die Klamotten und stinkt die Karre voll.

Ja, geh mal gucken. - Da kotz ich direkt daneben.

(Ausspucken, Husten)

Was f�r eine Schei�nacht, ey.

Wenn er so weit ist, k�nnen wir bitte fahren?

Ihr seid solche Assis.

(Wortfetzen �ber Funk, Brummen)

Wir m�ssen l�ngst, ey.

Glaubt ihr, die vernehmen den schon?

(Genervtes Ausatmen)

Pia, mach dir keinen Kopf, okay?

Aber der wird doch bestimmt schon vernommen, oder?

Es ist egal. Wir halten zusammen.

(Weiterhin Wortfetzen �ber Funk)

Na, geht's?

Verdammte Schei�e, ey.

Das geht so nicht.

Das k�nnen wir nicht machen.

Was? Wir haben doch alles besprochen.

Wir ziehen das jetzt durch.

Ich nicht.

(D�stere Musik)

(Angespannte Musik)

So. Die Fingerabdr�cke, bitte die linke Hand, vier Finger auflegen,

bis es gr�n leuchtet.

Und jetzt von der rechten Hand vier Finger.

So, und jetzt die linke Hand flach auflegen.

(Kameraklicken)

Die rechte Hand.

Und jetzt das Gesicht, einmal nach links schauen.

Und jetzt nach rechts schauen.

(Die Musik wird schriller.)

(Kameraklicken)

(Die Musik verklingt langsam.)

"Super, dass du noch rangehst."

"Ich wei�, du hast eigentlich heute und morgen frei."

Ja, ja, ich war noch wach wegen der Mistk�fer.

"Was? Wegen wem?"

Ach, die Mistk�fer, die Firma, die hier alles ausr�umt.

Im Haus von meinem Vater. Die kommen morgen fr�h.

Ah, Mensch, entschuldige, das wusste ich nicht.

"Tut mir leid."

Ja, ich dachte, ich w�re schneller durch, aber ...

steckt halt ein ganzes Leben drin.

Ja, du h�ttest doch was sagen k�nnen. Ich h�tt dir doch geholfen.

Nee, schon okay. Was ist bei dir?

"Ja, bei uns ist total die H�lle los."

"Ich f�rchte, wir brauchen deine Hilfe."

Also, im THC in Hochdorf gab es kurz nach Mitternacht eine Schl�gerei

und einer ist nicht mehr aufgestanden.

Anton Bogoni, den kennst du ja.

Einer von den Devils, oder? - Ja.

Der und Ramin Taremi sind bei vollem Betrieb aufeinander los.

Was? Ramin Taremi? Echt?

Ja, der sitzt jetzt hier bei mir,

aber der hat die Najawi als Anw�ltin dabei

und ich hab fast nichts in der Hand.

"Und Laura ist am Tatort, aber ich f�rchte, da eskaliert's grade."

Also, die Devils, die machen total Radau.

(Motorradr�hren, rockig-treibende Musik)

(Rockmusik, Kreischen, Wortfetzen)

(Rockmusik ged�mpft h�rbar)

Was wollen die Deppen hier? - An die Begleiter von Taremi ran.

Ich kriege die nicht raus ohne eine Massenschl�gerei.

Der da mit dem Telefon, das ist der Bruder von Taremi.

Die kriegen nat�rlich alle den Mund nicht auf.

Indizien gibt es auch nicht wirklich. - Was?

Labor, Rechtsmedizin, das dauert alles.

Spurensicherung ist eben erst weg.

Ja, aber warum ist er beschuldigt, wenn ihn gar nichts belastet?

Weil die Bereitschaftskollegen direkt vor Ort das so best�tigt haben.

Und wo sind die? - Auf dem Weg zum Pr�sidium.

Sie m�ssten eigentlich schon da sein und den Bericht schreiben.

(Leise Funkspr�che)

Was ist denn jetzt, Menschenskind, was labern die so lange rum?

(Hupen) Hey!

Jakub, Mann, denk doch mal dr�ber nach.

Was ist denn, wir m�ssen los, die Schicht ist lange vorbei.

Ja, ja. - Musst du nicht Bericht schreiben?

Ja, muss ich. Und ich muss morgen Fr�h zu meinem Vater Holz machen.

H�rt auf, rumzuschreien. Holz, meine Fresse!

Hast du ein Problem? - Hab ich dich was gefragt?

Habe ich dich gefragt.

Komm, Pia, wir gehen ein St�ck.

(Angespannte Musik)

(Leise Funkspr�che)

Komm jetzt mal.

Was ist? Noch mal kotzen?

Ich mach da nicht mit.

Und ihr solltet auch noch mal dr�ber nachdenken.

Wir haben alles besprochen. - Sag ich auch.

Ja? Soll ich noch mal hupen?

Nee, lass mal.

Pia?

(Angespannte Musik)

Wird das heute noch was?

(Funkgespr�che im Hintergrund, Klirren)

Was labern die �berhaupt?

Keine Ahnung, ich wei� es nicht. Schei�e.

Herrschaften!

(Seufzen)

Den Toten kannten Sie ja schon vorher.

Also hier.

Verteilungsk�mpfe, Drogenhandel.

Ich habe �ber 100 Seiten.

Die Devils gegen Sie und Ihre Freunde oder umgekehrt.

Und Sie immer mit einem Mann, genauso wie Bogoni.

Ich sag mal, da kennt man sich.

Also wenn wir jetzt nicht zur Sache sprechen,

sondern Altf�lle aufrollen ...

Wir sprechen zur Sache. Ich halte nur fest, man kennt sich.

Und ich meine, die besten Kumpels wart ihr ja sicher nicht, ne?

Unterstellung. - Ah, ist aktenkundig.

Drogenhandel, Verteilungsk�mpfe.

Welcher Drogenhandel? - Hat nicht geklappt. Gab's �rger?

Haben Sie gr��ere Mengen an Geld gefunden

oder sonst irgendetwas Illegales? - Nein, das noch nicht.

Aber soweit ich wei�, ist Hochdorf neutrales Gebiet.

K�nnten ja auch Revierstreitigkeiten sein.

Wollten Sie ein bisschen expandieren?

Die Devils, die fanden das nicht so toll.

Und hier, das ist auch gut, Ihr psychiatrisches Gutachten,

das kennen Sie vielleicht.

Geringe Impulskontrolle, Neigung zu Gewalt, psychotische Z�ge.

Ja und soweit ich es recht besehe,

haben Sie die gerichtlich angeordnete Therapie

nicht abgeschlossen. Warum nicht? Kein Bock mehr?

Herr Taremi hat sich um Termine bem�ht.

Nicht sein Verschulden, dass es wenige Pl�tze gibt. - Ja, sicher.

�h ... wollen wir mal wieder?

Uns weiter in den Kreis drehen?

Ihr Mandant ist Stand jetzt Beschuldigter

wegen Mordes oder Totschlags.

Mord oder Totschlag, wie kommen Sie darauf?

Es gibt keine Indizien, es gibt keine Zeugen.

Wo ist Ihr dringender Tatverdacht?

Ich w�rde sagen, wir gehen die Sache mal durch.

Eine von den Bedienungen war kurz vorher dort am Tisch.

Die sagt, Bogoni hat dem Taremi wohl etwas gesagt.

Eine Weile sp�ter ist Taremi ihm hinterher �ber die Treppen ...

in den Nebenraum ...

Richtung Toiletten.

Ich zeig dir den Tatort.

(Angespannte Musik)

Kannst du dir sparen mit der Kippe, die kommen schon wieder zur�ck.

Gerade wenn ich mir eine anstecke.

Was ist denn los?

Freunde, wir m�ssen auf die Dienststelle.

Ich muss einen Bericht schreiben. - Jakub hat eine Meinung.

Ich find das keine Meinung. - Komm, sag's ihm.

Ich mach da nicht mit, ich h�ng den nicht ran.

Pass auf, wir sind Kollegen, ich bin der Dienst�lteste,

ich bin verantwortlich.

Und ich sag jetzt einfach mal, Alleing�nge gibt's nicht.

In der Schei�e, in der wir stecken, halten wir zusammen.

Wir wissen alle, was passiert ist, haben uns auf eine Version geeinigt

und die ziehen wir durch.

Sonst gehen wir unter.

Alle.

Komm, Jakub.

Jetzt ist alles raus, was quer sitzt. Lass fahren. - Mann, h�r auf!

Ich h�ng keinen Unschuldigen ran.

Junge, was f�r unschuldig. Der Typ ist Intensivt�ter.

Wir reden hier �ber was?

�ber Mord, Totschlag, das sind zehn Jahre f�r den, mindestens.

Ja, der ist Intensivt�ter, aber der war's nicht.

Ja, genau, der ist ein Schei�intensivt�ter, aber wir nicht.

Willst du, dass wir alle den Kopf hinhalten

f�r ein gewaltt�tiges Arschloch?

Ein toter Rocker, Mann.

Schade ist das nicht.

Ich kann das mit meinem Gewissen sehr gut vereinbaren.

Ja, Wolle, wir hatten uns auf eine Version geeinigt, das stimmt.

Aber ich mach das jetzt hier noch mal auf.

Und wir haben gesagt, wir ziehen das gemeinsam durch, alle oder keiner.

Vielleicht gibt's ja einen anderen Weg als ein gelogener Bericht.

Jakub, was f�r ein Weg, Mann? Entweder er oder wir.

Sag mal, du willst das doch auch nicht.

Pia, lass ich in die Schei�e nicht mit reinziehen, okay?

Er hat's nicht getan.

(Unbehaglicher Klang)

Also, wir bleiben hier und diskutieren das aus.

Und wenn's sein muss, dann stellen wir uns.

(Schnauben, Husten)

Hier haben die beiden sich getroffen.

Vielleicht hatten die was zu besprechen, hier ist es ruhiger.

Ja, ist ja wahnsinnig gut gelaufen.

Die Kollegen von der Bereitschaft haben gesagt,

dass sie Bogoni tot gefunden haben.

Nur Taremi war da.

Warum waren die so schnell da?

Der T�rsteher hat den Clubbesitzer informiert, als die Rocker ankamen.

Was war das? Ein dummer Zufall? Oder ...

Geld�bergabe? Drogen? - Ja, kann sein.

Auf jeden Fall mindestens ein Schlag

mit 'nem stumpfen Gegenstand gegen die Schl�fe, sagt der Arzt.

Womit? - Wir warten noch auf den Obduktionsbericht.

Wir haben keine Zeugen au�er die Bereitschaftskollegen.

Keine Aussagen zur Tatwaffe.

Lass die mal anfunken, wo ihr Bericht bleibt.

Leute, ihr habt wohl den Arsch offen. Ihr zieht uns alle mit rein.

Wir sind doch schon drin. Und noch mehr, wenn wir l�gen.

Pia, mal ehrlich, bist du noch ganz dicht?

Was ist jetzt dein Schei�problem?

Was hast du dem gesagt? Du hast ihn doch angeschrien.

Ihr kennt euch, Taremi und du, oder?

Weil richtig ausgerastet ist der, als du den angeschrien hast.

Was hast du gesagt? - Komm mal klar, sonst diskutieren wir deinen Anteil.

Was hast du ihm gesagt? - H�, was hab ich denn gemacht?

Sag doch! - Meinen Anteil - bin ich jetzt schuld, oder was?

Ich will, dass wir das miteinander besprechen, alle zusammen.

Und Jakub hat recht. Wir sagen gemeinsam die Wahrheit.

Oder wir l�gen gemeinsam.

Aber es ist noch nichts entschieden.

Also, Vorschlag zur G�te.

Wir klopfen den Tathergang ab.

Ja, wir rekapitulieren die Geschichte.

Und wenn sich nichts Neues ergibt, sich der Verdacht nicht erh�rtet,

okay, dann geht's nach Hause. und wir sehen uns vor Gericht.

Hauptsache, irgendetwas finden f�r Ihre U-Haft. - Irgendwas finden?

Ein Gest�ndnis w�re gut. - Es gibt ja nichts zu gestehen.

H�ren Sie mal zu.

Ein Gest�ndnis hei�t keine maximale Strafe.

Das k�nnte sonst n�mlich lang werden f�r Sie.

Und unter uns gesagt, ich pers�nlich w�rde gerne verhindern,

dass ohne U-Haft in die Heimat abgezwitschert wird.

Jetzt reicht's aber. - Das ist doch wahr.

Wo soll ich denn hin? Das ist doch meine Heimat.

(Sie spricht Farsi.)

Bitte in einer Sprache, die ich verstehe.

Ich habe nur gesagt, er soll ruhig bleiben.

Das ist seine Entscheidung, oder?

Aber danke, dass Sie auch mal was sagen.

Sollen wir mal anrufen und sagen, dass wir sp�ter kommen?

Lass die quatschen.

F�nf Minuten sind schei�egal. - Nichts ist schei�egal.

F�r dich vielleicht.

14 Jahre muss ich noch ackern, bis Schicht ist.

Das rei� ich noch in Uniform runter.

Und dann mache ich Rente mit Privatwirtschaft.

Aber wenn uns das um die Ohren fliegt, ist der Ofen aus.

Und was habe ich mit der Schei�e zu tun?

Ich kann auch nach Hause fahren. - Geil. Megagute Idee.

Was?

Mann, die Schei�e bleibt kleben.

Kannst du dir vorstellen, was ist, wenn das rauskommt im Internet?

Sechs Bullen-Mord.

Deine Kommissarslaufbahn kannst du dir abschminken.

Und dann ist Feierabend. Aber zwar forever.

M�chte ich dir gleich sagen. Vielleicht gehst noch in den Bau.

Schei�e.

(schnaubend:) Kommissarin Quelidze. (Er lacht.)

Was? - Hm?

Hm? Ja, sag!

Dass jemand mit meinem Namen da nichts zu suchen hat.

Willst du das sagen? - Das ist deine Interpretation, ja?

Komm, ich habe wenigstens eine Perspektive im Gegensatz zu dir.

Das reicht jetzt.

Pia und du, ihr hattet doch mal was am Laufen.

Und wenn?

Quatsch mal mit ihr. Ist doch alles Bullshit.

Wenn Jakub alleine steht, dann knickt er ein.

(Angespannte Musik)

Also wir besprechen das jetzt alle zusammen, bis was entschieden ist.

Okay.

K�nnen wir machen.

Wollt ihr einen Kaffee holen am Bahnhof? Pia, Timo?

Baba gibt einen aus.

Vielleicht brauchen wir jetzt gerade keinen Kaffee.

Vielleicht ist laufen ganz gut, oder?

Ph, okay. Komm.

Aber wir entscheiden nichts, bis die beiden zur�ck sind.

Nein, nat�rlich nicht.

Aber wir k�nnen noch ein bisschen quatschen.

Ich habe Zeit.

Wir warten.

(Rastlose Musik)

Auf mich wird er nicht reagieren.

Was? Er sagt, er will alles an mich ranh�ngen.

Los, Kommissarin Quelidze. Jetzt bist du dran.

Denk an deine Zukunft.

Bring ihn zur Vernunft.

(Die Musik wird intensiver.)

(Funk:) "1253 f�r Breisgau?"

(Die Musik endet.)

Soll ich rangehen? - Nein.

(Funk:) "1253 f�r Breisgau?"

Wie lange soll das hier noch dauern? Das f�llt doch auf.

Geh zu ihm.

(Angespannte Musik)

Wieso? - Was, wieso?

Wieso will Jakub, dass er nicht dranh�ngt?

Hast du was gemacht?

Hallo, Georg, der Schl�ssel liegt wieder unter der Matte.

Ich habe so weit raus, was ich behalten will.

Ein paar Sachen, wo ich dachte, f�r dich, habe ich in den Flur gestellt.

Schau's dir halt an, wenn du morgen fr�h kommst. Ja?

Okay, alles Gute.

(Rockmusik: "Welcome To The Jungle" von Guns'N'Roses)

Lassen Sie mich mal bitte vorbei. - Nein.

Entschuldigung, ich w�rde jetzt gerne mal nach Hause.

Danke.

Danke sch�n.

Ihre Kollegin da drau�en, die kriegt das hin?

Uns wollen sie die ganze Nacht hier festhalten,

aber die Typen d�rfen das, oder was?

Schei�musik h�ren ist nicht verboten.

Wir haben nichts getan, aber das da ist erlaubt.

Gott, das ist so typisch.

Wenn Sie Ihrem Bruder helfen wollen, sagen Sie, was genau passiert ist.

Ich habe nichts gesehen.

Woher wissen Sie dann so genau, dass Ihr Bruder nichts getan hat?

Okay, seien wir ehrlich. Sie wollen Ramin nur fertig machen, wie immer.

Schei�egal, was ich sage. (Motordr�hnen)

Muss ich jetzt hier die ganze Zeit rumbr�llen

oder macht ihr leiser und wir reden vern�nftig?

Aus dem Weg, bevor es knallt.

Batzi, wie kommt es, dass du noch nicht wieder einsitzt?

Wir meinen es ernst. - Was ernst? Was wird das hier?

Ja, wenn das einer von euch gewesen w�re, was dann?

Mein Beileid, aber ihr zieht jetzt hier ab

und wir k�mmern uns um die Sache mit eurem Kumpel.

Ich sag's dir gleich: Wenn einer von uns geht,

geht mindestens einer von denen.

Du, wer hindert mich, euch alle �berpr�fen zu lassen?

Mach! - Hast du Lust drauf, ja?

Ja, ist doch geil! - Ja?

Anwalt, Anwalt! (Durcheinanderbr�llen)

(Rockmusik ged�mpft h�rbar.)

Vollidioten.

Nie im Leben hauen die ab.

Aber vielleicht ist das ganz gut, wenn die bleiben.

Wieso? - Wir haben Zeit, oder?

Na ja, ich kann mir Besseres vorstellen.

Ja, aber so haben wir die hier drin.

Vielleicht packen die aus.

Taremis Bruder?

(Angespannte Musik, leise Unterhaltung)

Ich hab immer so cool getan, aber als du gesagt hast, es ist vorbei ...

Wie geht's dir eigentlich so?

(Ferne Sirenen)

Ich kann schon nachvollziehen, was die jetzt sagen.

Ja?

Du siehst echt m�de aus.

Komisch. - Wieso?

Als wir zusammen waren, gab's nie so viel Interesse.

Bisschen durchsichtig, oder?

Jetzt, wo ihr Panik schiebt.

Wolle schickt uns einen Kaffee holen.

Sollst du mich bearbeiten?

Schei� mal auf Wolle.

Ich frag mich, ist dir klar, was los ist,

wenn er die Wahrheit im Bericht schreibt?

Feierabend, dann ist es vorbei.

Tja, f�r dich eh. Deine Akte sieht sowieso schei�e aus.

Nicht meine Schuld. - Ich mach dir keinen Vorwurf.

Es hat nichts mit meiner Akte zu tun. - Ach nein?

Restalkohol und Fahne im Dienst, bekifft am Steuer erwischt,

Beleidigung, Missachtung von Dienstvorschriften,

und das ist nur der offizielle Teil. - Was soll das jetzt?

Wie, was soll das? - Du wei�t doch selbst, es ist der sinnloseste Job.

Wir sacken einen ein, n�chsten Tag steht er wieder da und pisst dich an.

Das fuckt ab. - Das hat nichts mit dem Job zu tun, Timo.

Du hast ein Schei�problem, kriegst dein Leben nicht auf die Reihe.

Du verh�ltst dich wie nach 40 Jahren im Dienst.

Warum machst du den Job noch? Weil die Kohle jeden Monat stimmt.

Hast du mal �berlegt, warum du bei der Polizei bist?

Oder kommt da oben bei der ganzen Schei�eiwei�fresserei nichts an?

Drehst du jetzt komplett durch. (Bewegte Musik)

Wir sind Polizei, Mann.

Die Leute vertrauen uns, wir k�nnen nicht l�gen und wir k�nnen ...

Wir k�nnen keinen umbringen, Mann.

Was f�r wir? Was f�r wir k�nnen keinen umbringen?

Pass auf, ich bin auf deiner Seite, wir waren zusammen.

Wenn du mir jetzt mit so einer Schei�e kommst,

k�nnen wir das Ganze auch an dich ranh�ngen, was dann?

Okay, krass. Fick dich, Timo, wirklich.

Ich ruf jetzt die Schei�-Leitstelle an, die soll mich einfach abholen.

Ist mir schei�egal, ich sag denen die Wahrheit.

Gib mir mein Schei�telefon!

H�r zu, wenn wir bei Jakub mitmachen,

halten Alma, Wolle und Quelidze zusammen,

das geht richtig schei�e f�r uns aus, egal, was wir sagen.

Wenn nicht an Taremi, h�ngen die das an alle, die nicht mitziehen.

Check das doch! Fuck, Mann.

Wenn die anderen mitbekommen, was hier abgeht, bin ich eh am Arsch.

Lass uns einfach einen Schei�kaffee holen.

Du bist am Arsch? Klar, du bist am Arsch.

Gib mir mein Schei�telefon!

(Unheilvolle Musik)

Vielleicht brauchen wir den Taremi gar nicht als S�ndenbock.

Vielleicht finden wir eine L�sung.

Da ist ein Toter, Timo. Was soll das f�r eine L�sung sein?

Lass uns einfach den Kaffee holen.

Es muss doch was geben, wo wir nicht hopsgehen

und der von mir aus auch nicht. - Also h�ltst du zu Jakub und mir?

Wollen Sie uns das Zusammentreffen mit Bogoni bis zu dessen Ableben

einfach mal schildern?

Haben Sie was getrunken? - Er ist Moslem.

Na ja, ist ja wohl keine Antwort.

Hat er Alkohol in seinem Blut gefunden?

Andere Genussmittel, steht ja nicht alles auf der Rechnung, nicht?

Das haben Sie doch alles untersucht. - Wann haben Sie Bogoni bemerkt?

Waren Sie verabredet? - Wir waren nicht verabredet.

Reza hat die kommen sehen. - Und wann genau?

Wie, wann genau? Keine Ahnung.

Ich dachte mir die ganze Zeit nur, ich trinke aus, gehe, kein Stress.

Das hat ja super geklappt, was? - Ich wollte keinen Stress.

Aber der Bogoni, oder was?

Sie treffen sich ja da nicht zum Saufen oder Stehbluestanzen.

Was wollte denn der Bogoni von Ihnen, als er an Ihren Tisch kam?

Was gibt's?

Ich wollte sagen, dass es hier nicht um Vorverurteilung geht,

wie Sie vorhin angedeutet haben. - Und?

Sie sagen, wir urteilen rassistisch.

Ich war noch nicht mal geboren, da hat die Schei�e schon angefangen.

Mein Vater kommt als Kind in dieses Land.

Und in der Schule darf er nicht am Englischunterricht teilnehmen,

weil der Lehrer sagt, er soll erst mal anst�ndig Deutsch lernen.

Das hat er seinen Eltern nie erz�hlt. Aber uns.

Und wir alle haben Tausende solcher Geschichten erlebt.

Sie doch auch, ich meine, Sie k�nnen mir doch nicht erz�hlen ...

Wenn hier ein Toter liegt, egal wer, und es gibt einen mutma�lichen T�ter,

auch egal, wer, f�hren wir eine Ermittlung durch.

Ja, genau. Alle werden gleich behandelt.

Also, f�r mich ist es auch so, wie meine Kollegin sagt,

wir ermitteln in alle Richtungen.

Und wenn Sie was wissen, was Ihren Bruder entlastet

und auf einen anderen T�ter hinweist, gehen wir der Sache nach.

Ramin hat in der Vergangenheit viel Schei�e gebaut, das stimmt.

Aber er hat den Typen nicht umgebracht.

Wer au�er Ihrem Bruder kommt denn dann in Frage?

War noch jemand dabei?

Warum denkt Jakub, du hast was damit zu tun?

Ich hab keinen Bock, dass Jakub jetzt Schei�e �ber mich erz�hlt.

Ramin und ich, wir kennen uns.

Woher? - Na ja, vom Viertel, da kennt halt jeder jeden.

Ja, was hei�t das jetzt?

Wolle.

Au�er meine Eltern findet das niemand geil,

dass ich ein Bulle bin.

Okay, ja.

Nein, wirklich, wei�t du, und manche sagen, ja klar,

einer von uns muss da rein, damit die Schei�e nicht immer l�uft,

wie sie l�uft, weil wir dazugeh�ren.

Und manche sind genau das Gegenteil.

Wenn sie mich in meiner Uniform sehen, spucken sie mich an.

Aber wenn irgendwas passiert, kommen sie zu mir: Bruder, kl�r mal das.

Was wei� ich. Und Ramin Taremi ist genau so ein Wichser.

Okay, kann ja sein, aber konkret, was wei� ich nicht?

Als du uns da reingeschickt hast ... - Stopp. Vorsicht.

Ich hab euch nicht da reingeschickt, ich hab gesagt,

geht einer mal nach da hinten.

Also, als du, �h, okay, als wir da reingegangen sind,

lag Bogoni schon am Boden, Taremi ist v�llig am Durchdrehen.

Ich komm da rein, er sieht mich, dann f�ngt er an mit:

"Bruder, ich hab damit nix zu tun, er hat angefangen", was wei� ich.

Dann hab ich ihn angeschrien,

dass ich nicht sein Schei�bruder bin und dass es mich voll ankotzt,

seine Schei�schl�gereien.

Ich komm in den fucking Club und da ist einer von uns.

Und dieser eine ist und bleibt ein Vollidiot.

Ist doch schei�egal, wenn ihr gelabert habt.

Nein, �berhaupt nicht egal, erst danach ging der richtig steil.

So, Bogoni ist wieder aufgestanden und dann ist die Schei�e passiert.

Ich h�tte meine Fresse halten sollen. - Der geht steil bei Bullerei.

Gut, okay, ihr kennt euch.

Aber das war's, oder?

(Angespannte Musik)

Danke. (Schniefen)

Es gibt so einen Kiosk am Bahnhof.

In Freiburg, und Taremi wei� davon.

Also, wei�t du, Kaffee mit zwei Zucker, verstehst du?

Nee, wei� ich nicht.

Na ja, wenn du einmal Kaffee bestellst mit zweimal Zucker,

dann hei�t es, dass du auch noch was anderes willst.

Und ich hab keinen Bock auf die Schei�e von meinem Cousin

und von Ramin und ...

Also konkret, Ramin kann sagen, dein Cousin dealt.

Kann er beweisen, dass du das wei�t?

Boah, das ist doch schei�egal, ob er beweisen kann oder nicht.

Es geht immer um die!

Wir sind nicht die! Ich habe mit Ramin nichts zu tun.

Ja, schei�egal. Ramin ist schei�egal.

So weit, dass wir uns hier gegenseitig Vorw�rfe machen,

lassen wir es gar nicht kommen.

Keiner kann dir was beweisen, Kaffee, Zucker, egal.

Stell dir einfach vor, du und die anderen, ihr geht da hinten rein

und Bogoni ist tot.

Das habt ihr gesehen.

Wenn wir das sagen, ist die Messe gelesen.

Okay, ich verstehe.

Mh ... Ich kann mich auch nicht mehr an alles erinnern, ne?

Und es ist ja auch schon sp�t.

Aber wenn Sie nicht verabredet waren,

warum kommt der Bogoni dann an Ihren Tisch?

Gab's ein Kompliment f�r Ihre schicke Frise?

Er provoziert nur. - Sie k�nnen ihm nicht dauernd den Mund verbieten.

H�ren Sie doch auf, Berg.

Sie sind ihm dann hinterher. Wo haben Sie ihn denn angetroffen?

Der Typ wollte pissen. Oder was wegrotzen, so wie der drauf war.

Also, auf dem Weg zum Klo. Das hei�t, Sie waren nicht verabredet.

Das sage ich dir doch die ganze Zeit. Der Typ hat schei�e gelabert, Mann.

Herr Taremi, es reicht. - Wie kam's zur Gewalt?

Herr Bogoni hat Herrn Taremi gesto�en.

Herr Taremi hat das als Angriff gewertet und sich verteidigt.

Und alles, was danach vorgefallen ist, ist offensichtlich Notwehr.

Sie lassen mich im Dunkeln dar�ber, warum Sie zu zweit geredet haben.

Und jetzt stellen Sie es so dar, dass das alles Bogonis Schuld war,

den ich aber leider nicht mehr befragen kann.

Ich meine, klar glaube ich Ihnen das dann. Notwehr, logisch.

Pia und du, ihr macht echt ein Fass auf.

Ich meine, ich verstehe es.

Wenn du das verstehst, dann wundert mich das.

Das ist kein Charaktertest. Das ist auch keine Dienstanweisung oder so.

Das ist richtig, richtig ernst.

Checkst du's nicht? Hier geht alles schief, was schief gehen kann.

Vielleicht geht's auch nicht schief, weil man Charakter zeigt.

Ich hab dir das Wasser nicht zum Trinken gebracht.

Ich hab dir das Wasser gebracht, damit du das Blut wegwischen kannst.

Mach dich sauber.

(Angespannte Musik)

Denk nach und bau keinen Schei�.

Taremi war's. Und gut ist's.

(Handysummen)

Na, sagen Sie mal, was ist denn da eigentlich los, ha?

Gab's irgendwo ein Erdbeben oder was?

Oder hat jemand was zur Sache zu sagen?

Das w�rde mich auch interessieren. Der kann gerne herkommen.

Wer schreibt da die ganze Zeit?

Ist es Mami, die sich Sorgen macht? - Ist doch alles verzweifelt, Berg.

Entweder Sie legen jetzt einen Haftbefehl vor, oder das war's.

Okay, gut. Herr Taremi? (Klopfen)

Ja?

Aus der Rechtsmedizin.

Ah! Der vorl�ufige Obduktionsbericht.

Tja, dann m�ssen Sie sich noch ein bisschen gedulden.

K�nnten sich ja ein paar neue Fragen ergeben, oder?

(Leise, dr�ngende Musik)

Bin gleich zur�ck.

Man kann hier mit allem M�glichen am Kopf getroffen werden.

Na ja, je nachdem, was der Taremi in die Hand genommen hat,

spricht es f�r oder gegen ihn.

So mitten im Kampf? - Na klar.

Also, mit einer vollen Flasche kannst du davon ausgehen,

dass der andere ganz sch�n was abkriegt.

Also, mehr als, keine Ahnung, mit einem Kissen.

Und dann auch, wie oft er zugeschlagen hat,

ist ja schnell nichts mehr mit Notwehr, ne?

Also, erster Schlag Gefahrenabwehr, aber der zweite ist schon Totschlag.

Komisch, dass auch niemand hinterhergekommen ist.

Einfach, um ihn zu sch�tzen. Die wussten doch, wie der abgehen kann.

(Handyklingeln) Mh. Berg.

Na, wie l�uft's mit dem Taremi?

Bitte sag, dass er gestanden hat, dann k�nnen wir das hier beenden.

Ist alles super. Ich muss ihm jedes Wort aus der Nase ziehen

und lass mich nebenher von seiner Anw�ltin fertig machen.

Ja, dann komm doch rum, hier ist es auch richtig geil.

Wir werden von den Devils belagert, Laura wird als Rassistin beschimpft.

(lacht:) Echt?

Nee, also, gibt's was? Oder m�ssen wir hier weitermachen?

Also, pass mal auf, ich hab hier den vorl�ufigen Obduktionsbericht.

Blabla, Todesursache ... "Mehrere Schl�ge, Trauma, Schl�fenlappen."

An der Wunde sind Splitter von Glas gefunden worden.

Glas?

�h, das ist uferlos.

Okay.

Ach so, und noch was, der Taremi kriegt hier dauernd Nachrichten

auf das Handy von seiner Anw�ltin.

Das muss doch irgendjemand sein, der bei euch sitzt, oder?

Ja, vielleicht sein Bruder. Wir grillen den schon, aber ...

Gut, ja. Ach so, nee. Warte mal, noch eine Sache.

�hm, ich frag den die ganze Zeit, was der Bogoni zu ihm gesagt hat,

dass er da hinterher ist.

"Aber da kommt nix. Waren die jetzt verabredet, oder nicht?"

Keine Ahnung. Vielleicht Drogen- handel, aber wir haben hier nix.

Weil jetzt steht da, dass Bogoni ihn irgendwie angemacht h�tte.

Frag mal bitte die anderen dort, vielleicht hat wer was mitgekriegt.

"Es muss doch irgendjemand geh�rt haben, was der Bogoni gesagt hat."

Ja, okay. - "Okay."

(Rastlos abwartende Musik)

(Seufzen)

(Schniefen)

(Abwartende Musik)

(Wabernde Kl�nge)

Milch ohne Zucker, sind alle gleich.

Wenigstens die, im Gegensatz zu uns, ne?

Hat er dich jetzt rumgekriegt?

Probiert nat�rlich.

Er ist gar nicht so ein Arsch, wie du denkst.

Er meinte, vielleicht gibt's einen anderen Weg.

Die wollen alle ihren Job behalten.

Job?

Ich wei� nicht, ob ich �berhaupt daf�r gemacht bin.

�berleg mal, allein letzte Woche.

Erst dieser Typ, der da seine Frau halbtot pr�gelt.

Und dann uns an den Kragen geht, voll auf Speed.

Eine Demo nach der anderen, wo man sich nur beleidigen lassen muss.

Irgendwelche Fu�ballhooligans, und jetzt die Schei�e hier.

Ich hab letztens noch gedacht, vielleicht geh ich in die Pr�vention.

F�r Schulungen oder so. Aber das wollen alle.

Dann denke ich, kannst dich als Frau nicht die ganze Zeit dr�cken.

Aber dann vor so einem Typ wie Wolle Schiss haben, oder wie?

Das ist doch die �rmste Wurst, mit 50 noch bei der Bereitschaft.

Je l�nger wir hier stehen, denke ich, die Wahrheit, fertig, aus.

Ja.

Die warten auf uns.

Schei�e.

Gr��e an Ihren Bruder. Gibt's was, was ich wissen sollte?

Und? �ndern Ihre Berichte jetzt was? Was steht denn drin?

Na, da m�ssen Sie erst mal Akteneinsicht beantragen.

Ah, Berg spielt jetzt nach den Regeln, ja?

Ich h�re, Sie k�nnen sich nicht mehr so viel erlauben.

Wissen Sie, ist der Ruf erst ruiniert ...

So, als der Bogoni und Sie aufeinander los sind,

wo haben Sie denn da genau hingeschlagen,

dass er dann zu Boden gegangen ist?

Na, kommen Sie, wenn die Frau Anw�ltin sagt, es war Notwehr.

Hat er Sie mit irgendetwas angegriffen?

Ja? Und mit was? - Wie, mit was?

Einfach so. Er wollte mir eine reinhauen.

Mhm. Und Sie? - Auch.

Und mit was?

Wollen Sie mich verarschen?

Haben Sie sich noch nie gepr�gelt? Haben Sie noch nie rot gesehen?

Ich wei� gar nichts mehr.

Ich wei� erst, seitdem ich bei den Bullen im Auto war.

Hast du auch noch einen Filmriss, oder was?

Existenziell bedrohliche Situation.

Okay, gut, ich frage mal ganz konkret.

Hatten Sie etwas in der Hand, als Sie auf Bogoni eingepr�gelt haben?

Eingepr�gelt? Das hat er �berhaupt nicht gesagt.

Und wenn ich die Sache richtig einsch�tze,

steht nichts Belastendes in den Berichten �ber ihn.

Oder?

Okay. Also meiner Meinung nach k�nnen Sie jederzeit gehen, Herr Taremi.

Er kann nichts dagegen machen und er wei� es.

H�ren Sie, ich wei�, dass Sie jetzt denken, Hauptsache hier raus.

Aber glauben Sie mir, ich will nur verstehen, was passiert ist.

Also, jetzt haben wir alle den Kaffee gehabt.

Noch mal von vorn.

Erst mal gibt es f�r uns alle ein Flei�bienchen,

weil wir innerhalb von drei Minuten vor Ort waren.

Wir gehen rein, ich gehe zum DJ, Licht an.

Ihr zwei �ffnet zusammen mit der Security die Notausg�nge.

Und ihr entdeckt im Nebenraum den Toten mit dem mutma�lichen T�ter.

Wo ist das Problem?

So schreibe ich das.

Ja, das Problem ist halt, weil halt das einfach nicht stimmt.

Dass Bogoni noch am Leben war

und die ganze Schei�e in vollem Gange und wir mittendrin.

Und ich langsam durchdrehe, wenn das so weitergeht mit dem Rumgel�ge.

Was soll ich noch alles abnicken in den n�chsten 30 Jahren?

Dich nie wieder in so eine Schei�- situation begeben? - Ich muss doch.

Wenn der sagt, such drin die Typen, die sich den Sch�del einschlagen,

soll ich dann sagen, nein, ich f�hle mich nicht danach?

Der rei�t mir doch den Arsch auf. - Das ist deine Pflicht!

Mann, wir sind Polizei, so l�uft das halt.

Du gehst auch immer mit Puls rein schon.

Ich meine, wie lange machst du das hier noch? Ein, zwei Jahre?

Jetzt mal langsam.

Wenn du Vogel mir als Dienst�ltestem die Schei�e unterjubelst,

die ihr verzockt habt ...

Mann, das f�hrt doch nirgendwo hin. Die Frage ist die Alternative.

Es gibt keine Alternative.

Wir sagen, wie es wirklich war.

Kindergartenakademie, ihr denkt wohl, ihr seid was Besseres.

Da!

Ich sag einfach mal, danke, Wolle, dass du das Ding eingepackt hast, ja?

Dass es da nicht weiter rumliegt, dass die Schei�spusi

nicht irgendwelche Abdr�cke davon nimmt.

So, und jetzt erz�hlt mir einer von euch, wie es wirklich war.

Wer hat hiermit zugeschlagen? Wer will mir das erz�hlen?

Los, wer will?

Wolle, das ist doch ganz klar, das Ding muss weg. - Stimmt.

Junge, das ist Beweismittel, wenn wir das verschwinden lassen ...

Wie es war, soll einer sagen.

Oder haltet einfach die Fresse.

Das hier ist immer noch Polizei.

Da flie�t die Schei�e immer noch von oben nach unten.

Wenn ihr mich fertig machen wollt,

werdet ihr nicht mehr froh, dann mach ich euch fertig.

Weil ich kann die Schei�wahrheit da einfach in den Bericht schreiben.

Und ich schw�r euch ... dann seid ihr am Arsch.

Es kann ja sein, dass Sie sich verteidigen mussten.

Und ob Sie dabei was in der Hand hatten oder nicht, ja?

Und ob Sie damit zugeschlagen haben ...

Ich wei� nicht, ob ich was in der Hand hatte.

Okay, Sie k�nnen es also auch nicht ausschlie�en.

Sie fischen im Nebel. Wir gehen. - Moment, Moment. Moment.

Der Schlag, durch den Bogoni ums Leben kam,

wurde mit einem ... massiven Gegenstand

ganz oder teils aus Glas ausgef�hrt.

Hatten Sie irgendwas in der Hand, das auf diese Beschreibung zutrifft?

Nein. - Gut, nehmen wir mal an, Sie hatten wirklich nichts in der Hand.

Was ist mit den anderen, Ihrem Bruder oder Ihren Kumpels?

Waren nicht dabei. Die haben nichts gesehen.

Gut, dann schlie�en wir die jetzt aus. Dann bleiben wieder nur Sie.

Und so kommen wir doch nicht weiter.

Und ... bleibt komisch, Sie sagen einerseits,

Sie hatten rot gesehen, k�nnen sich an nichts erinnern,

und trotzdem wissen Sie sehr genau, was alles nicht war.

Herr Taremi, wir gehen jetzt, okay? Kommen Sie.

Ja dann, guten Flug. Wo geht's denn hin? Ins sch�ne Teheran?

Warum denken eigentlich alle, dass ich abhaue?

Lassen Sie es gut sein.

Nein, Iran! Was soll ich da? Was will ich da? Ich lebe hier.

Meine Familie lebt hier. Ich bin verlobt.

Wie soll ich ihr das erkl�ren?

Ich war das nicht.

Und ich werde auch nicht abhauen.

Okay.

(D�ster brummende Musik)

Wissen Sie, was ich nicht ganz glauben kann?

Herr Bogoni kommt an Ihren Tisch, spricht Ihren Bruder an,

der geht ihm hinterher, und niemand folgt ihm.

Ja. - Bei den Vorstrafen Ihres Bruders?

Ich war nie dabei.

Ja, stimmt. Sie sind polizeilich nie aufgefallen, aber ...

Ich hab mich immer rausgehalten.

Ich finde das alles nicht gut, und das wei� er auch.

Ich bin echt froh, dass er sich jetzt im Griff hat.

Seit wann hat er sich im Griff?

Haben Sie im letzten Jahr geschaut? Nichts. Er baut keine Schei�e mehr.

Aber wenn Sie sagen, Ihr Bruder ist jetzt auf einem anderen Weg,

dann muss Sie das doch noch mehr alarmieren,

wenn er jemandem wie dem Bogoni nachgeht.

Also, ich habe einen Bruder. Ich w�rde dem sofort hinterher.

Was hat der Bogoni gesagt?

(Angespannte Musik)

Sumser, was wird das, wenn es fertig ist?

Ich hole mir einen runter. Wonach sieht es aus?

Die Schei�eabdr�cke jetzt weg. - Auf keinen Fall.

Bist du bekloppt?

Willst du's ins Labor geben und die nehmen Abdr�cke?

Ja, da sind wir gefickt, Mann. - H�r auf!

Der wird nicht abgewischt.

(Angespannte Musik)

Ich bin auf eurer Seite.

Und auf eurer.

Das Problem ist, dass keine Spuren von Taremi drauf sind. Aber von uns.

Dann ist doch eindeutig, was der Bogoni an den Kopf gekriegt hat.

Wegen Abrieb oder Glas im Kopf oder was wei� ich.

Und wenn ich das jetzt wegmache, dann ist der Taremi raus.

Und wir auch.

Aber das Abwischen ist doch schon eine Straftat.

Das ist doch megaauff�llig.

Wir entfernen ein Beweismittel und dann geben wir es zur�ck,

als k�me es frisch aus der Sp�lmaschine.

Entscheidend ist, dass wir endlich weg kommen. Sonst gibt es Fragen.

Keine Abdr�cke.

Ich kann damit leben.

Belastet weder ihn noch uns.

Mach's.

(Angespannt wabernde Musik)

Ihr habt doch alle den Arsch offen.

Erst l�gen, den Taremi ranh�ngen

und jetzt auch noch Beweismittel vernichten.

Dann sind wir alle Mitwisser. Das ist ganz eindeutig.

Gib den wieder her. Gib den wieder her!

H�rt auf! H�rt auf!

Schei�e!

Kommen wir hier irgendwie weiter?

Ist das, was du willst ...

irgendwie mit dem zu vereinbaren, was wir wollen?

Oder du?

Was?

Ich finde es gut, dass Sie loyal sind zu Ihrem Bruder.

Es hilft uns nur leider nicht, ein Bild von der Situation zu bekommen.

Ich wei�, Sie glauben, wir wollen Ihrem Bruder nur was Schlechtes.

Aber die Konsequenzen liegen nicht in unser aller Handlungsspielraum.

Das machen Staatsanwaltschaft, Richterinnen, Richter.

Je nachdem, was wir denen hin- legen, ergibt sich ein anderes Bild.

Notwehr, Totschlag oder Mord.

Die Wahrheit w�rde Ihrem Bruder helfen.

Sie k�nnen ihm helfen.

Was habe ich falsch gemacht?

Nichts. Es war genau richtig.

Wart halt ein bisschen.

K�cheln lassen zehn Minuten, dann hat er das Gef�hl,

er h�tte sich selbst entschieden.

M�nner halt.

(Ernste Musik)

Ich lasse mir von euch nicht das Leben versauen.

Wenn ihr nicht zusammenhalten wollt, warum muss ich dann?

Wisst ihr, wie hart ich k�mpfe, dass ich hier bin?

Wenn ihr geil darauf seid,

Verantwortung f�r eure Schei�e zu �bernehmen, dann macht das,

aber lasst mich da raus.

Ich wei� eine Sache.

Wolle war beim DJ.

Timo und ich sind zur Security, haben die T�ren aufgemacht.

Und ihr ... - Bist du jetzt raus, oder was?

Nat�rlich bin ich raus. Und ihr zwei auch.

Alles klar.

Kommissarin Quelidze hat die Hosen an.

Halt die Fresse.

Ihr wart bei Taremi und Bogoni.

Nur ihr.

Wenn ihr euch selbst belasten wollt, Selbstanzeige, dann macht das.

(Verst�rend dr�hnende Musik)

Wir werden in der Sache ermitteln.

Ergebnisoffen. Es ist alles m�glich.

Es ist genauso, wie er sagt. Sie sind ein freier Mann.

Machen Sie, was Sie wollen.

Herr Taremi, ich w�rde mich freuen,

wenn wir noch kurz unter uns sprechen k�nnten.

Nur wir zwei.

Der Unterschied ist, wenn Sie jetzt mit mir sprechen, sind Sie Zeuge.

Sie m�ssen sich nicht selber belasten.

Es ist vorbei, Berg. Suchen Sie sich Ihren Schuldigen woanders.

Ich wei�, dass Sie mir nicht alles gesagt haben.

Ich habe Sie nicht angelogen. - Das habe ich nicht behauptet.

Ich glaube Ihnen. - Herr Taremi.

(Unbehagliche Musik)

(T�rschlagen) Shit.

(Beklemmendes Dr�hnen)

M�de?

Ja.

Sind Sie okay?

(Abwartende Musik)

Ja, ich konnte ihn nicht l�nger festhalten.

Das ist beweistechnisch eine Vollkatastrophe.

Hier ist auch nichts.

Und seine Tatwaffe, Glas, was soll das sein?

Und wenn sein Bruder erf�hrt, der ist frei, sagt er gar nichts mehr.

Wenn ich noch mal mit ihm reden k�nnte,

wenn er nicht f�rchten muss, dass ich ihn einsacke als Zeuge.

Sagt er dir die Wahrheit, sicher. - Halt die Truppe kurz auf.

Ich glaube, der war's wirklich nicht.

Egal, was Berg sagt, Herr Taremi, das wird schwierig mit der Notwehr.

�ber den Ausgang der Verhandlung w�re ich mir nicht zu sicher.

Sie haben es immer noch nicht verstanden, Frau Najawi.

Ich habe das nicht getan. - Guten Flug, Herr Taremi.

Ich glaube, das ist das Schlauste.

Kommen Sie.

(Angespannte Musik)

(Rastlose, angespannte Musik)

Was soll ich dir noch sagen? Mein Bruder hat das nicht getan.

Er hat den nicht umgebracht.

Wer au�er deinem verfickten Bruder soll es gewesen sein?

Der latscht einfach raus.

(Aufruhr, Stimmengewirr)

Wir wollen endlich raus hier, Mann!

(Aggressives Durcheinanderreden)

Auseinander!

Hey, einer kommt mir zu nahe, ihr geht alle miteinander in den Bau.

Batzi, wie lange bist du aus dem Knast, dass du wieder rein willst?

Glaubt dem Ali Baba kein Wort! - Was hast du gesagt?

Wir gehen jetzt rein! - Lass mich los!

Ihr Bruder ist frei!

(Treibende Rockmusik)

Wie frei?

Ja, was ist da nicht zu verstehen?

Wir haben nichts gegen den in der Hand und mussten den gehen lassen.

Ich w�rde mich nicht wundern, wenn der den ersten Flug nimmt.

Die kriegen nichts gebacken! - Ja, vielleicht.

Vielleicht war er es auch nicht. - Jetzt f�hrt er zum Flughafen?

W�rde mich nicht wundern. - Let's go! Auf zum Flughafen!

Abfahrt!

(Wabernde, abwartende Musik)

(Motorraddr�hnen)

Eine Stunde Fahrzeit.

Dann k�nnen sie sich die Nacht am Flughafen um die Ohren schlagen.

(Aufgeregtes Stimmengewirr)

(Anschwellender, bedrohlicher Klang)

(Gespr�ch unh�rbar)

Herr Taremi!

Wir sind hier gleich weg, okay? F�r uns ist es gekl�rt. Schluss!

Ich w�rde jetzt gerne etwas sagen.

(Stille, scharfer Klang)

(Er sagt etwas in Farsi.)

K�nnen wir irgendwo hingehen? - Ramin ist frei. Komm jetzt!

Nein! - Er ist frei. Wir m�ssen gar nichts sagen.

Wir k�nnen einfach gehen. - Was m�chten Sie denn sagen?

Du hast Rechte als Verlobte. Du musst nichts sagen.

Oh, es reicht! Es geht nicht nur um Ramin.

Komm jetzt einfach mit! - Schluss jetzt!

Sie wissen schon, viele von meinen Kollegen

h�tten Sie da drau�en einfach von der Kette gelassen,

weil die sich denken, sollen die sich doch gegenseitig fertig machen.

Vertrauen Sie mir, bitte?

(Schnell pulsierende Musik setzt ein.)

Das eskaliert, ey.

Die nehmen es auf sich.

Es ist, wie Maryam sagt, wir drei waren bei den beiden,

deswegen kommt es auf unseren Bericht an.

Es ist auch egal, was Wolle als Dienst�ltester zu melden hat.

Ich finde, das muss die Person entscheiden, die es getan hat.

Verantwortung �bernehmen. - Warum tust du das?

Meine Eltern feiern, wenn sie mich in der Schei�uniform sehen.

Meine Mutter schickt damit Postkarten zur ganzen Verwandtschaft.

Die sind am Arsch, wenn die erfahren, was hier abgeht.

Und mich ficken die am Ende, verstehst du?

Ich glaube, die w�ren am Arsch, wenn die uns zuh�ren w�rden.

Glaubst du, die k�nnen damit leben, wenn die wissen,

der sitzt unschuldig lebenslang wegen uns? Wegen dir?

Ich kann nicht mehr, Aymar. Egal, was jetzt ist, ich sag die Wahrheit.

Quelidze ...

(Angespannt-treibende Musik)

Ihr beide seid ja fein raus, aber ich nicht.

Ich h�tte antizipieren m�ssen, dass man die drei

niemals in eine Schl�gerei schickt.

Ich h�nge damit drin. Deswegen, ich ziehe das jetzt durch.

Ich fahre auf die Dienststelle, ich schreibe den Bericht.

Dann werden die einfach die Fresse halten.

Ich schreibe, ich war als Erster bei der Schl�gerei.

Ich habe gesehen, Bogoni ist tot und dass da nur Taremi war. Ende.

Ich wei� gar nichts mehr.

Fresse halten. Das ist das Einfachste.

Alles klar, Wolle.

Du brauchst eine zweite Unterschrift. Zur Best�tigung.

Richtig.

(Angespannte Musik)

Ich halte die Fresse, aber ich unterschreibe nichts.

(Die Musik wird leiser.)

Ich wei�, was Sie denken.

Was denke ich denn?

Sie denken, verlogener Wichser. Versucht sich rauszureden, wie immer.

Aber das ist nicht so. Letztes Mal im Bau war anders.

Ich war mit krassen Leuten in der Zelle. - Mhm?

So �ltere.

Am Anfang dachte ich, cool, erz�hlen sie mir ihre Geschichten,

vielleicht lerne ich was dazu.

Aber so nach zwei, drei Wochen immer dieselben Geschichten.

Und am Ende sitzen sie hier mit mir in dieser verfickten Zelle.

Was ist daran geil? So will ich nicht werden.

(Ferne Sirene)

Wie alt sind Sie denn jetzt genau?

28.

Aber ich denke mir, es ist einfach.

Man muss nur aufh�ren wollen. So Bruce Lee-m��ig.

Verstehen Sie?

Ich glaube. In jedem Fall eine gute Entscheidung, aber schwierig, oder?

Ja. Schwierig.

Wie kommt das?

Shirin.

Shirin? Wer ist Shirin? - Meine Verlobte.

Sie sagt immer, man soll nicht an gestern festhalten.

Man muss im Jetzt leben. Wer nicht im Jetzt lebt, lebt gar nicht. Oder so.

Und sie liebt mich f�r was ich jetzt bin. Was ich jetzt mache.

Sch�n. Gl�ckwunsch.

Wir heiraten im Sommer. Sie kann nur im Sommer, weil sie studiert.

Aber es wird fett.

Ihre Eltern waren auch hin- und hergerissen.

Als ob du jetzt einen Kriminellen heiratest.

Aber die sind jetzt auch okay.

Ramin rei�t sich so voll den Arsch auf.

Der macht VHS-Kurse, einen Schulabschluss.

Was das f�r ihn bedeutet?

Der wechselt zweimal im Monat seine Handynummer,

weil irgendwer ihn anruft und irgendwie da reinziehen will.

Der hat Schulden von fr�her, f�hrt Taxi in Baden-Baden.

Der strengt sich krass an.

Ich will ihn nicht verlieren.

Sie wollten wissen, warum wir im Club waren?

Ja, ist richtig.

Shirin, mein Bruder und ich und ein paar Freunde. Alles korrekte Leute.

Wir wollten ein bisschen Spa� haben. Das war's.

So ein bisschen die Verlobung feiern. So unter uns.

Und Bogoni, der hat nicht mich angequatscht.

Sondern Shirin. - Was hat er zu ihr gesagt?

Wenn jemand so was zu Ihrer Frau sagen w�rde,

glauben Sie mir, Sie vergessen alles.

Trotzdem keine gute Idee, hinterher zu gehen, oder?

Schei�idee. Ich wei�.

Der Typ ist eine Ratte, der kapiert gar nichts.

Und dann haben Sie einfach mal zugeschlagen, oder was?

Ich hab mir schon Schlimmeres anh�ren m�ssen von Typen,

die nicht so abgefuckt waren.

Weil ich muss nicht jede Schlacht k�mpfen. Bei so einem Typen. Egal.

Und ihr Verlobter, wie fand der das?

Also, am Anfang ist er noch ganz ruhig gesessen.

Wir haben alle �ber den Typen gelacht.

Ramin hat erz�hlt, er war schon immer ein Vollidiot.

Also eigentlich war das schon vorbei.

Und dann seh ich, wie Ramin ganz still wurde.

So wie immer, wenn er was bl�d findet.

Und dann steht er auf. Und ich frag, wo gehst du hin?

Und er sagt Toilette. Und ich denk, Bl�dsinn.

Aber ... Reza und die anderen bleiben sitzen. Da wusste ich nicht genau ...

Was?

Ich will ihm ja vertrauen.

Also sind Sie auch sitzen geblieben.

Ich bin trotzdem aufgestanden. Halt nicht gleich.

(Treibende Musik)

Wie viel Zeit ist vergangen?

Er war schon da raus. Halbe Minute.

Und dann?

Die beiden haben sich schon gefunden. Schreien sich an.

Das war unheimlich. So kenn ich Ramin nicht.

Sind Sie dazwischen?

M-m. - Und auch nicht die anderen holen?

In dem Moment war ich wie geschockt. Das ging so schnell.

Die haben sich gehauen. Und aneinander gezerrt.

Eigentlich wie im Kindergarten. Nur richtig krass.

(Krachen, Scheppern)

Ich sag Ihnen, das mit dem Filmriss ist wahr.

Wenn ich rot sehe, und als ich dem Wichser hinterher bin, war das so,

dann wei� ich nichts mehr.

Ich wei� erst, als ich im Polizeiauto war. In Handschellen.

Ich dachte mir, was hab ich gemacht? Hab ich den umgebracht oder was?

Ich war auch am Verzweifeln, dachte, okay, Ramin, du bist gefickt.

Was machst du jetzt?

Dann dachte ich mir, was denkt sich Shirin jetzt?

Auf dem Revier dachte ich, Najawi muss kommen. Sie ist die Beste.

Und dann zeigt sie mir auf dem Handy, was Reza schreibt.

Shirin sagt, ich war das nicht.

Das verstehe ich jetzt nicht. Was nicht war?

Ich hab ihn nicht umgebracht.

Ja, aber wer denn sonst? Ihr Bruder? Oder ...

Die pr�geln sich. Ja.

Das Licht geht an und die Musik geht aus.

Und jemand sagt, alle sollen gehen.

Ramin und der andere kriegen das gar nicht mit.

Und dann kommen drei Polizisten rein, schieben mich raus.

Das geht sehr schnell.

Und dann kommen zwei andere Polizisten.

Eine davon ist eine Frau.

Und ich kann nicht sehen, was sie sehen.

Aber die gehen rein und die Frau sagt zu den anderen, schreit:

"Schei�e, was habt ihr gemacht?" - Was gemacht.

Als die Polizei mich rausgeschoben hat,

waren Ramin und der andere noch am K�mpfen.

Und ich stand da drau�en.

Und dann kommen die anderen Polizisten und fragen,

was sie gemacht haben.

(Spannungsvolle Musik)

Wie sah die Polizistin denn aus?

Das ging zu schnell. - W�rden Sie sie wiedererkennen?

Moment mal.

�hm ... nur, damit wir uns hier richtig verstehen.

Sie sagen gerade ... Sie hatten den Eindruck,

Anton Bogoni ... ist durch die Polizei zu Tode gekommen.

(Verst�rende Kl�nge)

"1253 f�r Breisgau?"

(leise:) Schei�e.

Ich kann nicht schon wieder nicht antworten. - Ja.

"1253 f�r Breisgau?"

(Er �chzt.)

(lachend:) Was ist?

Reifenpanne?

Ihr holt die drei jetzt.

Mach doch selbst.

Ich schreibe nicht nur den Bericht.

Ich schreibe auch die Schei�beurteilung

f�r deine Kommissarslaufbahn. Okay?

Das ist nicht dein Ernst. - Doch, das ist mein Ernst.

Du unterschreibst den Bericht. Und jetzt holt die drei.

(Angespannte Musik)

Komm, lass gehen.

(nachdr�cklich:) Schei�e!

Mal ganz unter uns, okay?

Du kannst mich nicht leiden, ich dich nicht.

Aber wir zwei haben nichts mit der Sache zu tun.

Wolle hat uns am Sack.

Wenn wir uns darauf einlassen, h�ngen wir richtig mit drin.

Ich hab eh schon so viel Theater.

Noch ein, zwei Sachen und die s�gen mich ab.

Pass mal auf. Hier ist jeder und jede auf sich alleine gestellt.

Wenn die drei da, wenn Wolle denkt, die wollen l�gen, okay.

Dass wir beide damit nichts zu tun haben, ist das Einzige.

Und jetzt? - M�ssen du und ich zusammenhalten. Schei�egal, was ist.

Leute, wir m�ssen. - Ja, wir sind gleich fertig.

Wolle funkt mit denen, wir haben keine Zeit mehr.

Er kann nicht l�nger hinhalten.

Guck, wir w�ren okay damit.

1253 h�rt?

Darauf haben wir uns geeinigt.

(Angespannter Klang)

(Sph�risch-angespannte Musik)

Wolle nimmt alles auf sich.

Erster rein, hat die Leiche gefunden.

Wir m�ssen nichts mehr machen. Ich l�sche die Schei�e jetzt.

H�r auf, h�r auf damit. - Warum l�scht du das?

Das ist die Wahrheit.

(laut:) Hey, kommt ihr jetzt endlich mal?

Los.

(Scheppern, treibende Musik)

(Schnalzen)

Schei�e.

(Schniefen)

Was hast du gemacht, Wolle?

Sag mal, bist du bescheuert?

Die wollen mit mir sprechen. Mit mir.

Die checken, da stimmt was nicht. - Was denn sonst, verdammte Schei�e?

Das kann auch nichts bedeuten. - Schei�kindergarten.

(Klappern, Schniefen)

Warum machen wir das nicht gleich von Anfang an so, wie ich das sage?

Wenn ich jetzt den Kopf hinhalten muss?

Wieder mal.

Dann machen wir die Schei�e jetzt so, wie ich das sage.

Die Kripo kommt hierher.

(Unruhige Musik)

Oder glaubst du, der spricht sich mit seiner Verlobten ab

und das ist eine Nebelkerze, um den aus der Schusslinie zu nehmen?

So als easy way out? Nee, das glaube ich nicht.

Nee.

Ich glaube nicht, dass er Schei�e erz�hlt.

Und wenn ich dir so zuh�re, dann ... Frau auch nicht.

Nee, ich glaube auch nicht, dass die uns anl�gt.

Das macht mich echt fertig.

Mhm. Und was machen wir jetzt?

Wieso fragst du?

Weil ich das h�ren will von dir. - "Was genau?"

Was wir jetzt machen.

Sag es mir bitte.

(Seufzen)

Also, ich habe heute das Haus von meinem Vater ausger�umt

und wirklich komplizierte Gef�hle,

weil der so ein Weltmeister war, sich alles so hinzubiegen.

Ja, man muss Kollegen sch�tzen und halt diese ganze Macho-Schei�e.

Und mich macht fertig, dass du auch so sein kannst.

"Weil ich ja wei�, dass du auch anders sein kannst."

Dass wir halt auch ehrlich miteinander sind.

Weil ja drumrum sowieso das meistens alles schon so ein Schei� ist.

"Also ..."

"Sag doch bitte."

Franz, h�r mal, es tut mir leid.

Alles.

Ich wei�, ich h�tte ...

Aber es ist ganz klar, was wir jetzt machen.

"Wir graben den Acker um."

Ja? Glaub mir, ich habe da keinerlei Zweifel.

Ich kann Ramin nicht erreichen.

Ich dachte, er ist frei.

Ist er immer noch bei der Polizei? - Er ist freiwillig da.

Er hat die Wahrheit gesagt. So wie Frau Mirza auch.

Er hat es nicht getan.

Meine Kollegin befragt gleich die Polizisten.

Bleiben Sie da. - Selbst wenn ich Ihnen vertraue.

Was ist mit all den anderen?

Die Polizei beschuldigen?

Wann ging das bitte gut aus?

(Angespannt pulsierende Musik)

(R�uspern)

So, meine Kollegin wird jetzt die Bereitschaftspolizisten befragen,

die vor Ort waren.

Was soll das hei�en?

Nur zu Ihrer Beruhigung.

Die haben sich bisher nicht im Pr�sidium blicken lassen.

Das spricht nicht f�r die.

Mein Bruder schreibt, ich soll abhauen.

Dass sie mich am Ende sowieso in den Knast stecken.

Wann hat die Polizei je einen Fehler zugegeben?

Nie.

Sie werden nicht in den Knast kommen,

weil wir uns hier gegenseitig decken oder irgendwas vertuschen.

Das garantiere ich Ihnen.

Ich wei�, wohin das f�hren kann. Das lasse ich nicht zu.

Aber eins ist auch klar.

Sollte sich herausstellen, dass die Kolleginnen, Kollegen recht haben,

dann kann ich nichts mehr f�r Sie tun.

(Abwartende Musik)

(D�ster dr�hnende Musik)

Guten Abend.

Abend. Saudumme Geschichte.

Ah, was genau?

Irgendwas mit dem Motor. Wir haben es versucht, irgendwie hinzukriegen.

Geht leider nicht?

Ja, gerade als Sie sich gemeldet haben, wollten wir Bescheid geben.

Vielleicht nehmen Sie mich ja schon mal mit.

Ich schreibe den Bericht.

Ja, ich komme ja gerade aus dem Club.

Da war ganz sch�n Betrieb.

Ne, die Devils haben sich zusammengerottet.

Die wollten den Leuten vom Taremi ans Leder,

weil die haben ja angenommen, der Taremi h�tte den Bogoni erschlagen.

Aymar kennt den Taremi.

Ist schon krass, oder?

Gut, dass Sie schnell da waren.

Ist ja immer Riesenchaos, wenn so zwei aufeinander losgehen.

Auf jeden Fall.

Und ich sage nur so, die Security in dem Laden ... kein gutes Bild.

Also, wenn Sie sagen, die haben angenommen,

dass es so war, wie Sie gesagt haben, mit dem Taremi und dem Bogoni,

was bedeutet das denn?

Also, dass sich Ihre Annahme ge�ndert hat

und dass Sie das jetzt nicht mehr annehmen?

Halt die Fresse. - Was wollten Sie sagen?

Nichts. - Es wundert uns nur, warum es zu einer anderen Annahme kommt.

Bis alles auf dem Tisch liegt, ist doch nicht sicher.

Ja, da h�tte halt Ihr Bericht geholfen.

Weil Sie haben ja die Annahme, dass Ramin Taremi

f�r den Tod von Anton Bogoni verantwortlich ist,

in die Welt gesetzt. - Ja.

Ja, was spricht denn dagegen? - Ich frage mich, was spricht daf�r?

Was spricht denn daf�r, dass Ramin Taremi das getan hat?

Ja, ich schreibe den Bericht und fertig.

Maryam gibt die Zweitunterschrift.

Wir sind da rein, Riesenchaos, wie gesagt.

Ausg�nge zu klein f�r die ganzen Leute.

Auch keine Panik und so, aber schon ganz ordentlich.

Ich bin dann zum DJ, Licht an, mache eine Durchsage.

Die Jungs und M�dels hier, T�ren auf, damit die Leute raus k�nnen.

Und dann entdecken wir den Toten.

(Angespannte Musik)

Ich sage es jetzt noch mal ganz deutlich.

Die Annahme, dass Ramin Taremi

f�r den Tod von Anton Bogoni verantwortlich ist, teile ich nicht.

Die Befragung von Ramin Taremi hat auch nichts ergeben, dass es so ist.

(D�stere, angespannte Musik)

Wir sagen aber, dass es so war.

Ich rufe jetzt einen Wagen. Wir fahren zur�ck zum Tatort.

(Durchatmen)

(R�uspern, Gespr�ch im Hintergrund)

Wann kommen die? (Seufzen)

Sicher gleich.

Was sch�tzen Sie, wie das ausgeht?

(Motorenl�rm)

Na?

Sind die anderen noch nicht da? - M-m.

Okay.

Ich wei� nicht.

Was?

Sechs Polizisten verschleiern einen Mordfall.

Wenn einer oder alle von denen f�r Bogonis Tod verantwortlich sind,

das ist politisch.

Hast du Schiss?

Ja. - Ja?

Um die beiden.

Ah ja.

(Rhythmische, angespannt-treibende Musik)

(Die Musik verklingt.)

(Sph�rischer, erwartungsvoller Ton)

Es kommt jetzt wirklich auf Sie an, Frau Mirza.

Wir stellen jetzt gleich nach, was gestern Nacht da passiert sein muss.

Sie k�nnen diejenigen identifizieren,

die bei Bogoni waren, als er zu Tode gekommen ist.

Wir tun unser M�glichstes. - Das M�glichste?

Ja. Und Sie haben sich bitte im Griff. Ja?

Lassen Sie sich einfach nicht provozieren.

Das wird schon gut gehen.

(Angespannte Musik)

(Beklemmende Kl�nge)

Und? Wie wollen wir es machen?

M�chtest du? - M-m.

Ich mach das nicht mit denen.

Dann mach du es, okay? - Mhm.

So.

Guten Abend noch mal. Oder guten Morgen.

Wir wollen aufkl�ren, wie Anton Bogoni heute zu Tode gekommen ist.

Wer daf�r verantwortlich ist.

Will im Vorfeld jemand was sagen?

Gut. Dann stellen wir die Situation von heute Nacht nach.

Und ich denke, alle Missverst�ndnisse l�sen sich auf.

W�rden Sie sich bitte auf Ihre Pl�tze begeben, wo Sie nachts waren?

So eine Schei�e. - Ganz normal.

H�ttest du nicht so einen Aufriss gemacht, m�ssten wir nicht hier sein.

Seid still.

(Angespannte Musik)

Und Anton Bogoni kommt von der Bar zu Ihnen an den Tisch.

Spricht Sie an.

Und dort beleidigt er Sie, Frau Mirza.

Ja.

Gut. Und dann ist er weitergegangen, die Treppe hoch, Richtung Toiletten.

Herr Taremi, was haben Sie gemacht? - Ich bin ihm hinterher.

Gut, dann w�rde ich Sie bitten, das jetzt auch zu tun.

Und Sie, Frau Mirza, Sie sind ihm gefolgt. Halbe Minute sp�ter.

(Abwartende Musik)

Ich bin gleich wieder zur�ck.

(Langsame Kl�nge)

So?

So war das alles bisher.

Und Herr Bogoni hat gelebt.

Als ich reingekommen bin, waren die beiden am K�mpfen.

Gut.

Bitte warten Sie einen Moment.

(Sich entfernende Schritte)

Was soll denn das ganze Affentheater?

Der Typ war tot. Ich habe das ganz genau gesehen.

Und das kommt auch so in meinen Bericht.

Wer von Ihnen kam zuerst herein? - Ich.

Und was haben Sie gemacht? - Muss ich das jetzt hier sagen?

Sie sind zum DJ, wenn ich das richtig erinnere.

Bitte?

Wie lange sind Sie dort geblieben? - Keine Ahnung.

Der DJ sagt, Sie haben eine Durchsage gemacht.

Rumgestanden, ein, zwei Minuten, bis zu einem Zeichen

von einer Kollegin oder einem Kollegen.

Das konnte er nicht erkennen. Dann sind Sie in den Nebenraum gerannt.

Ich bin nicht gerannt. - Er sagt aber, Sie sind gerannt.

Also ein, zwei Minuten. Was sehen Sie von dort?

Ich sehe, dass Sie von dieser Position aus

nicht in den Nebenraum schauen k�nnen.

Was meinen Sie?

Sagen Sie es doch bitte. - Ich kann nichts sehen.

Und Sie haben nichts gesehen.

Und deswegen k�nnen Sie ab jetzt nichts mehr beitragen.

Ich habe mit dem, was da oben passiert ist, nichts zu tun.

Dass das klar ist.

Jetzt halt doch einfach die Fresse.

Wer von Ihnen hat der Security unter die Arme gegriffen?

Das kann ja nicht so schwer sein.

(Abwartende Musik)

Timo und ich.

Dann begeben Sie sich doch bitte auf die Pl�tze.

(Angespannte Musik)

Ja.

Und Sie k�nnen mir jetzt wei� der Geier was erz�hlen.

Ich muss mich einfach darauf verlassen, dass es wahr ist.

Was haben Sie gemacht?

Wolle hat uns reingeschickt.

Ich habe niemanden reingeschickt. Eigeninitiative.

Du hast sie reingeschickt. - Stimmt.

Also er hat uns reingeschickt, wir sollen gucken gehen.

Dann bin ich halt vorneweg. - Jakub und ich direkt hinterher.

Gut, dann machen wir das jetzt.

(Sph�risch-angespannte Musik)

(D�stere Musik)

Die drei sind hier reingekommen.

K�nnen Sie das best�tigen?

Ich habe nicht auf die Gesichter geachtet.

Ja, wie gesagt.

Es kommt darauf an, dass Sie wahr- heitsgem�� sagen, was passiert ist.

Also wir kommen rein.

Der Ramin stand dort und Bogoni stand ungef�hr da.

Ja? - Mhm.

Also ... - Genau, ungef�hr da.

Und dann hat Ramin dem Bogoni eine verpasst,

der Bogoni ist in die Richtung geflogen und auf dem Boden gelandet.

Gut, w�rden Sie bitte?

Da habe ich mir gedacht, eigentlich, was ist mit dir?

Willst du ihn umbringen oder was? - Ich habe ihn umgebracht?

Ich wei�, das stimmt nicht.

Herr Bogoni hat zu diesem Zeitpunkt noch gelebt? - Ja.

Und dann? - Na ja, ich bin reingekommen, ich war so sauer.

Warum bist du sauer?

Ich war so sauer, weil ich komme rein und da ist jemand von meinem Viertel.

Ich bin auf Ramin losgegangen, hab ihn gegen die Theke geschubst,

ihn angeschrien. - Ja, bitte?

Hier. Da.

Dann hab ich gesagt was wie ...

Warum machst du das? Warum bist du so bl�d?

Da habe ich dagegen gedr�ckt.

Okay.

Und Sie beide, was haben Sie gemacht?

Jakub ist dann auch auf Taremi, um Aymar zu unterst�tzen.

Ich habe gesehen, wie der sich fast wieder losgemacht hat.

Dann haben wir versucht, ihn gemeinsam an der Theke zu fixieren.

Gut, also bitte.

Ja, der war halt wie im Rausch, der war gar nicht zu b�ndigen.

Du musst dich umdrehen.

Das reicht, das reicht.

Ja, ich habe dann die Frau gesehen, die muss hier weg, ist gef�hrlich.

Und dann habe ich sie rausgebeten.

Also, wissen Sie noch, oder? - Ja.

Ja. - Ja.

Gut.

Und was war mit Herrn Bogoni w�hrenddessen?

Aymar und Jakub waren ... da mit Taremi besch�ftigt,

und ich habe dann gesehen, wie der sich wieder erholt.

Der ist dann aufgestanden, und dann wollte der auf Taremi los

und auf meine Kollegen.

Mh.

Und ich habe dem dann ... zugerufen, dass er wegbleiben soll,

aber der hat nicht reagiert.

Und dann?

Ich bin dann rein.

(Angespannter Ton)

Und er ist dann ... auf mich los.

Und er hat mich dann geschoben.

Und ich habe ... also wir waren im Vollkontakt,

ich habe versucht, ihn wegzudr�cken,

aber der hat mich immer weiter nach vorne geschoben.

Und ich bin irgendwann gegen dieses Ding gegen.

Und dann habe ich einfach diesen ... halt nach irgendwas gegriffen,

einfach ganz intensiv ... und dann so tschu.

(Hoher, leiser Ton)

(H�rbares Atmen)

(Angespannte Kl�nge)

(D�stere Musik)

(Nachdenklich-beklemmende Musik)

(Vogelzwitschern)

Ist die Uhr von deinem Vater?

Ja, die Mistk�fer fangen jetzt an.

Und dann stellt mein Bruder das Haus ins Internet.

Wollt ihr es nicht behalten?

Nee, das w�re mir zu ...

Nee, das geh�rt zum Abschied.

Der Vater ist tot und ich lebe weiter.

Wei�t du was? Schei� auf Dezernatsleitung.

Ich arbeite voll gern so, so wie jetzt.

Klingt doch gut.

Also ...

ich bin dabei, wenn es okay ist.

(Ruhige Musik)

SWR 2026

Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.