All language subtitles for riverside_gd4-aQ4GnQAYKEjPWA==_Tatort%201039%20Dunkle%20Zeit%202017%20ARD%20NDR%20Free%20Download%20Borrow%20and%20St

af Afrikaans
ak Akan
sq Albanian
am Amharic
ar Arabic
hy Armenian
az Azerbaijani
eu Basque
be Belarusian
bem Bemba
bn Bengali
bh Bihari
bs Bosnian
br Breton
bg Bulgarian
km Cambodian
ca Catalan
ceb Cebuano
chr Cherokee
ny Chichewa
zh-CN Chinese (Simplified)
zh-TW Chinese (Traditional)
co Corsican
hr Croatian
cs Czech
da Danish
nl Dutch
en English Download
eo Esperanto
et Estonian
ee Ewe
fo Faroese
tl Filipino
fi Finnish
fr French
fy Frisian
gaa Ga
gl Galician
ka Georgian
de German
el Greek
gn Guarani
gu Gujarati
ht Haitian Creole
ha Hausa
haw Hawaiian
iw Hebrew
hi Hindi
hmn Hmong
hu Hungarian
is Icelandic
ig Igbo
id Indonesian
ia Interlingua
ga Irish
it Italian
ja Japanese
jw Javanese
kn Kannada
kk Kazakh
rw Kinyarwanda
rn Kirundi
kg Kongo
ko Korean
kri Krio (Sierra Leone)
ku Kurdish
ckb Kurdish (Soranî)
ky Kyrgyz
lo Laothian
la Latin
lv Latvian
ln Lingala
lt Lithuanian
loz Lozi
lg Luganda
ach Luo
lb Luxembourgish
mk Macedonian
mg Malagasy
ms Malay
ml Malayalam
mt Maltese
mi Maori
mr Marathi
mfe Mauritian Creole
mo Moldavian
mn Mongolian
my Myanmar (Burmese)
sr-ME Montenegrin
ne Nepali
pcm Nigerian Pidgin
nso Northern Sotho
no Norwegian
nn Norwegian (Nynorsk)
oc Occitan
or Oriya
om Oromo
ps Pashto
fa Persian
pl Polish
pt-BR Portuguese (Brazil)
pt Portuguese (Portugal)
pa Punjabi
qu Quechua
ro Romanian
rm Romansh
nyn Runyakitara
ru Russian
sm Samoan
gd Scots Gaelic
sr Serbian
sh Serbo-Croatian
st Sesotho
tn Setswana
crs Seychellois Creole
sn Shona
sd Sindhi
si Sinhalese
sk Slovak
sl Slovenian
so Somali
es Spanish
es-419 Spanish (Latin American)
su Sundanese
sw Swahili
sv Swedish
tg Tajik
ta Tamil
tt Tatar
te Telugu
th Thai
ti Tigrinya
to Tonga
lua Tshiluba
tum Tumbuka
tr Turkish
tk Turkmen
tw Twi
ug Uighur
uk Ukrainian
ur Urdu
uz Uzbek
vi Vietnamese
cy Welsh
wo Wolof
xh Xhosa
yi Yiddish
yo Yoruba
zu Zulu

Original subtitles

Das wäre doch so einfach gewesen.

Bei uns ist mal wieder höchste Zeit zu handeln. Oder wollt ihr warten, bis sie wieder anfangen?

Jenen, nicht so denkt wie sie, der nicht aussieht wie sie, der links ist, schwul oder lesbisch

zu verfolgen, den KZ zu sperren und zu vernichten? Diesmal werden wir nicht zögern. Diesmal

werden wir handeln.

Das war der gefüllte hundertste Hatepost in den letzten zwei Wochen. Gegen die Schramm

und diese neuen Patrioten. Das ist ein Mordaufruf, Herr Falke. Vielleicht ein bisschen heftig,

aber nichts Neues. Nina, Richard, Nazi-Pack, wir fackeln euch die Bude ab. Rammt sich nicht.

Stand aber so vor 14 Tagen an der Scheune. Auf dem Anwesen von Schramms. Und die Scheune

steht immer noch. Ja, aber diesmal ist es ernst. Herr Rottemeller? Das Tier ist gestern am

Netz aufgetaucht. Anonymisiert über Tor.

Von wo wurden diese Aufnahmen gemacht? Wir glauben... von hier. Was heißt wir glauben?

Glauben heißt wissen, Frau Gross. Die Herrschaften haben Spuren hinterlassen. Ach ja?

764. Nicht ungewöhnlich, dass man auf dem Hochsitz Jagdmunitionen findet. Da steht Nina drauf.

Oh.

Schrauben. Scheiße. Scheiße, dass das passieren konnte. Was passieren? Ist was passiert?

Wie kommt ein unbewachter Ansatz in die Reichweite einer der höchst gefährdetsten Politikerinnen

dieser Republik, Herr Walke? Ja wie? Personenschutz ist Sache der Sicherungsgruppe. Die hat die

Sicherheitsüberprüfung gemacht, nicht wir. Das ist übrigens nicht ganz leicht bei der

Dame. So, ich möchte, Sie beide ab sofort höchstpersönlich den Schutz von Frau Schramm übernehmen, ist

das klar? Das ist nicht Ihr Ernst. Das ist sowas von mein Ernst.

Sie waren schon mal bei ihr? Ja, vor zwei Wochen. sollte Sie und Ihrem Mann davon überzeugen,

hochherrschaftliches Anwesen zu verlassen. Frau Robert Geert.

Sind sie in der Lage, uns zu schützen? Weder noch. Aber ihr Hof hat über 500 Hektar. Wir

bräuchten über 100 Mann, um das Gelände zu sichern. Zusätzlich Hubschraubern, Versorgungsanrichtungen

für die Mannschaften, Hunde. Die haben wir selber. Nachtsichtgeräte wären hilfreich.

Also? Ja, dann ist das eben so. Entschuldigung, Frau Schramm. Aber Sie sind nur Mitglied des

Landtags, nicht Minister oder... bin Fraktionsvorsitzender der neuen Patriotensitze, anderem im Innenausschuss.

weiß genau, welche Möglichkeiten Sie haben. Ihr Mann hat doch gerade schön aufgezählt,

was alles nötig wäre, um Sie wirksam zu schützen. Der Aufwand steht doch in keinem Verhältnis.

Und wie wollen Sie das den Steuerzahlern erklären? Ihren Wählern? Ich verstehe. Der Staat verweigert

uns den Schutz, der uns zusteht und droht gleichzeitig mit Denunziation. Wissen Sie was, Herr Falk?

Wir verzichten auf Ihren Schutz. Wir wissen uns schon zu wehren gegen diese linken Chaoten.

Mein Mann hat schließlich über 40 Jahre lang dieses Land gegen seine Feinde verteidigt,

zuletzt in Afghanistan. Gegen die Kommunisten und den Islam. Aber wie heißt es so schön?

Undank ist der Weltenlohn. Werden Sie auch noch erleben, junger Mann?

Das ist

Füß dich! Füß dich! Wir haben es nicht zum Konzentrat! Ich glaube, die meinen uns. Kann

ich mir nicht vorstellen. haben es nicht zum Konzentrat! Meine Freunde, in was für einem

Land leben wir, wenn wir uns dafür entschuldigen müssen, dass wir unsere Pflicht tun? Dass

wir die Freiheit verteidigen, weil es sonst offenbar niemand mehr tut und es nicht ist?

Freiheit gegen die selbstgerechte Moral unserer Politiker, die die Errungenschaften, die wir

Deutsche uns über Jahrzehnte mit Fleiß und Verstand erarbeitet haben, leichtfertig auf dem Altar

internationaler Beziehungen aufweisen.

Freiheit gegen die Prediger des Islam, die Europa überziehen wollen mit ihren mittelalterlichen

Vorstellungen einer Gesellschaft, der Frauen versklavt sind, in der Frauen ihren Körper

und ihr Gesicht nicht zeigen dürfen. Es sei denn, ihre vollwertigen Gebiete brauchen das

zur Befriedigung ihrer sexuellen Wüste. wo ich als Frau meines Lebens nicht mehr sicher

sein kann, wenn ich dagegen das Wort erhebe.

Es ist vom Ansatz am Seewicknig aus. Welches Kaliber sagten Sie? 7,64. Damit könnten die

uns von da aus auch beim Kaffeekuchen erwischen. Ist ja berühmt. Was gedenken Sie jetzt zu

tun? Ich hab Ihnen ja schon mal gesagt, Ihr Grundstück ist schwer zu sichern. Der Volt?

Ich hab Ihnen schon mal gesagt, dass ich mich an diesem linken Mob nicht aus meinem Haus

vertreiben lasse. Die Kollegen vom LKA haben den Kipp im Tornetzwerk abgefahren. Da sind

die Sender anonymisiert. Wir wissen also nicht, von wo die Drohung kommt. Sind wir mal wieder

auf dem linken Auge blind, ja? Was ist denn das da draußen? Ein friedlicher Protest, politisch

anders denken oder was?

Komm, komm, komm, komm, komm, komm, komm, komm,

Was ist los, Mixer? Scheiß Bulle! Der Herr Falke organisiert uns einen Geleitschutz, nicht

wahr, Falke? Lass mich. Wir fahren nach Hause und besprechen das alles. So geht das doch

nicht weiter. Sie kommen mit, Reines. Damit wir mit Herrn Falke und seiner Kollegin die

Termine bis zu den Wahlen in zwei Wochen besprechen können. Das geht nicht. Wieso nicht? Nina

und ich haben einen Termin. Beim Club der Außenwirtschaft in Hamburg zum Abendessen. Ach ja? Und wieso

weiß ich davon nichts? Wusstest du was davon, Gerhard? Nein, ich bin überrascht. Die Anfrage

ging direkt über mein Büro. Sie wollen Nina, unsere Spitzenkandidatin. PR-mäßig ist das

natürlich splendid. Tweet ist schon raus. Aber vielleicht sollten wir das nicht hier

besprechen. Tja, dann ist das ja wohl alles beschlossen. Splendid.

Dann sehen wir uns. Morgen, ich rufe dich an. Ich bleibe über Nacht in Hamburg. Danke schön.

Sie nehmen mich fahr mit Ben mit. Welcher Wagen ist das? Hier. Warten Sie, ich besorge die

Zweifel und Leitfahrzeugen.

Soll ich mitkommen? Nein.

Ich bin kein Idiot, Nina. Aber du musst wissen, was du tust.

Hör zu, Gerhard. Ich will, dass du es zuerst erfährst. Ich werde gleich bekannt geben, dass

ich alle meine Ämter niederlege und die Partei verlassen werde. Nein, bitte Richard, tu jetzt

bitte nichts Unüberlegtes. Warte wenigstens noch bis zur Wahl. Wo bist du denn? Ich komme

zu dir. Das ist Zeitverschwendung, Gerhard. Mein Entschluss steht fest. Ich lasse Nina

hochgehen. Die entschnöseligen Deckings gleich mit. Mensch, ich verstehe doch deine Wut.

Das ist doch klar. Aber... Aber Richard, verstürze bitte nicht, was wir... Richard? Richard?

Richard, was... was ist denn passiert? Richard? Richard!

Richard Schramm, der ehemalige Generalmajor der Bundeswehr und Mitgründer der Partei Die

Neuen Patrioten, ist bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Nach ersten Informationen befand

er sich auf dem Heimweg von einer Wahlveranstaltung seiner Partei in Uelzen in der Lüneburger Heide.

Nina Schramm, seine Frau und sogleich die Spitzenkandidatin der Neuen Patrioten, traf gerade zu einem

Abendessen mit Wirtschaftsvertretern in der Hamburger Handelskammer ein, als sie vom Tod

ihres Mannes erfuhr. Als Hauptrednerin war auch sie zuvor bei der Wahlveranstaltung in

Uelzen aufgetreten. Dabei war es zu tumultartigen Szenen gekommen, als zum großen Teil aus Hamburg

angereiste sogenannte Autonome die Ausgänge des Veranstaltungsortes blockierten und die

Polizei einschreiten musste. Zur Stunde ist noch unklar, ob Schramm tatsächlich bei einem

Unfall ums Leben kam oder ob es sich um einen Anschlag handelt.

Es angeblich eine Autobombe. Sagt wer? Sagt wer? Die Kollegen von der Kriminaltechnik.

Herr Falkich, Ihnen ja nicht sagen, was wir jetzt für Probleme haben, oder? Nein, müssen

Sie nicht. Gut. Wer leitet die Ermittlungen? Noch die Kripo Lüneburg. Aber ich vermute

mal, dass der Generalbundesanwalt übernimmt. Tja, dann sind Sie wohl an der Reihe. Was

ist da hinten los? Das ist der Herr Reinders von den neuen Patrioten. Was macht er hier?

Hier. Seit er keine 10 Minuten nach den ersten Anschlagsmeldungen getwittert hat. Richard

Schramm tot. Er mordet vom linken Mob und von der Polizei, die ihn nicht schützen wollte?

Es hat in den letzten Wochen zahlreiche Morddrohungen gegen unsere Spitzenkandidatin Nina Schramm

gegeben. Sie glauben also der Anschlag galt eigentlich Nina Schramm? Wem sonst? Wenn

es keine kurzfristige Terminänderung gegeben hätte, dann wäre Nina Schramm jetzt auch tot.

Ja. Danke, dass ihr alle gekommen seid. Aber würdet ihr mich jetzt einfach alleine lassen?

Aber natürlich.

Wollen Sie heute Nacht hierbleiben?

Und sonst? Das hier ist mein Zuhause. Entschuldigung. Das ist kein Problem. Wir haben genügend Polizeikräfte

vor Ort. Ach, jetzt auf einmal, Auch wenn der Parteisprecher das Gegenteil in die Welt gesetzt

hat. Wir haben ihn jeden Schutz angeboten. Und warum ist mein Mann dann tot? Man muss unseren

Schutz auch annehmen. Und mich verstecken mitten im Wahlkampf, ja? Natürlich wollen Ihre Vorgesetzten

das so. Weil sie Angst haben vor uns. Weil wir die Wahrheit sagen. Weil wir das Versagen der

alten Eliten öffentlich machen.

Wie lange sind Sie heute schon im Dienst, Frau Groß? Lange? Und Sie wissen warum? Frau Schramm,

ich vermute, dass mein Kollege in der Staatsanwalt nachkommen. Warum antworten Sie mir nicht?

Haben Sie auch Angst, dass Sie Ärger bekommen mit Ihren Vorgesetzten, wenn Sie mir das bestätigen?

Was denn bestätigen? Dass Sie Überstunden machen müssen, weil Sie zu wenige sind.

Wir haben doch heute wahrscheinlich um 8 angefangen. ist jetzt 10 Uhr am Abend. Sie sind immer noch

im Dienst.

Was sagt denn Ihr Mann dazu? Oder Ihr Freund? Ich lass Sie jetzt hier, Aber Sie müssen

nur rufen. Merken Sie gar nicht, wie Sie ausgenutzt werden?

Warum ist nicht seit vier Stunden jemand hier, der sie ablöst? Am besten Sie ruhen Sie jetzt

aus. Ich tue das Gleiche. Möchten Sie auch einen? Ich bin im Dienst. Ja, Sie sind im Dienst.

Am Ende werden Sie sich fragen, warum Sie das gemacht haben. Ihr Leben geopfert. Kein Mann,

keine Kinder. Immer nur im Dienst. Spätestens dann, wenn man ihnen den Stuhl vor die Tür

stellen wird. Wahrscheinlich weil sie Notwehr einen Mann erschossen haben, sie mit einem

Messer bedroht hat. Oder nachdem ihnen in einem Verhör dann doch mal die Hand ausgerutscht

ist. Weil ein angeblich minderjähriger marokkanischer Drogendealer mal wieder fick dich zu ihnen

gesagt hat. Man wird sie aussortieren. Und das alles nur, weil sie ihre Pflicht getan

haben. Cheers. Ich möchte, Sie einen Einfluss geben. Wie geht's ihr denn? Wir haben Sie

doch gerade gesehen. Wieso fragen Sie? Ja, ja, ja. Ich dachte nur, hat sie irgendwas gesagt?

meine, angedeutet wegen Richard? Herrn Schromm? Nein, wieso? Ja, ich dachte nur, ist ist

eine absolute Katastrophe. Es ist eine Katastrophe!

Das ist dieser Wirtschaftsprofessor aus Lüneburg, Dr. Gerd Schneider. Können Sie denn einen islamistischen

Hintergrund der Tat ausschließen? Im Moment schließen wir gar nichts aus. Sehen Sie einen

Zusammenhang zwischen der Tat und den Ausschreitungen vor der Stadthalle in Uelzen?

Wir ermitteln in alle Richtungen. Was sagen Sie denn zu dem Vorwurf der neuen Patrioten,

dass man ihnen und ihren Veranstaltern nicht den gleichen Schutz hat zu teilkommen lassen

wie den übrigen Parteien? Das ist totaler Quatsch. Die Sicherungsgruppe der Bundespolizei hat

die Parteiführung der neuen Patrioten ausgiebig beraten und Empfehlungen ausgesprochen. Auch

unmittelbarer Personenschutz wurde angeboten. Die neuen Patrioten und hier vor allem Frau

Schrang haben das abgelehnt. Herr Falkl, stimmt es, dass im Vorfeld des Attentats auf Landesschramm

im Netz eine konkrete Mordwürde kursierte, die Ihnen und Ihren Kollegen bekannt war? Welche?

Es gibt andauernd Morddrohungen gegen die neuen Patrioten. Aber auch gegen die Bundestrainer

und Bernd das Brot. Wie hier.

Woher haben Sie das? Lass sie mich sagen. Natürlich kann ich das Video.

Und hier haben Sie die Hülse gefunden. Und hier sieht man nicht mal den Eingang.

Und ab. würde sagen, danach sieht das aus.

Was? Was Sie da eingepackt haben. Kann sein, dass der Staatsanwalt noch mit einem Durchsuchungsbeschluss

kommt. Was ist denn? Frau Schramm, können nicht irgendwelche Sachen wegkarn. Das könnten Beweise

mittler einem Tötungsdelekt sein. Wieso? Bin ich verdächtig? Jeder, mit dem Mann zu tun

hat, ist erst mal verdächtig, ja?

Das sind wichtige Parteien, die wir für den Wahlkampf brauchen. Ich wollte Sie nicht in

Ihre Arbeit behindern. Ich wollte nur Ihrem Rat folgen und ab jetzt unserem zentralen Büro

ausarbeiten. Der Personenschutz weiß Bescheid. Sie machen jetzt einfach so weiter mit Wahlkampf?

Ja. Gerade jetzt. Das wollten die Täter doch, dass ich einknicke. Aufgeben hieße sich vom

Terror einschüchtern zu lassen. der Gewalt kapitulieren. Und das wurde das Aus von freien Wahlen und

Demokratie bedeuten. Das hätte mein Mann nicht gewollt. Er hat sein ganzes Leben lang unsere

westlichen Werte verteidigt. Und deshalb machen wir weiter. Für ihn und für unser Land. Ich

danke Ihnen. Ja, Sie haben es gehört. Die Spitzenkandidatin der neuen Patrioten gibt nicht auf. Wir dürfen

vor dem Terror nicht einknicken. Jetzt erst recht, sagt sie. Und das alles vor dem Hintergrund,

dass der Mordanschlag nicht Ihre Mann, sondern Ihr gegolten hat. Woher hat die das? Vielleicht

ist ja was dran. Was? Die Schramm zu treffen würde schon Sinn machen. Ja klar, aber wer?

Wer wollte die treffen? Dieser Reinders hat doch die Schuldigen schon ausgemacht. Die Antifa

und wir, die böse Polizei. Die seine Eva Braun nicht schützen wollte. Der Vergleich hängt.

Stimmt. Bei den Schramms seht sie die Hosen an, richtig? Martin ist Generalsekretärin

der Partei. War vor zwei Jahren den alleinigen Vorsitz von ihm übernommen. Und Benjamin Reinders

ist jetzt der Generalsekretär? Korrekt. Wie Sie vielleicht wissen, hat es vor zwei Jahren

einen Kurswechsel innerhalb der Partei gegeben. Von einer Partei der Professoren und Europaskeptiker

hin zu einer jungen dynamischen rechtspopulistischen Bewegung. Dafür steht Nina Schramm. Ihr Mann

hat ihr damals, wenn Sie es so wollen, freiwillig das Feld überlassen. Das Auto, das hatte doch

eine Fernzündung, oder? Ja. Sehr einfache Bauart. Einfacher, aber effizient. Oder war das eine

Fehlzündung? Der Zeitzähler scheint einwandfrei funktionier zu haben. Aber es gab so eine

Verzögerung. Die Schramm konnte nicht sofort los von dieser Kundgebung. Sie musste erst

warten, bis wir die Lage da im Griff hatten. Meinen Sie das hier? Während sich die Polizei

mit den Autonomen vor der Stadthalle in Bülzen eine Schlacht liefert, steht der Wagen von

Richard und Nina Schramm vollkommen unbewacht auf einem Parkplatz hinter der Stadt. Es gab

in den letzten Wochen zahlreiche Morddrohungen gegen Niederschramm. Allesamt aus dem Lager

der sogenannten Antifa. Und trotzdem hat man es nicht vernötigt gehalten, unsere Fahrzeuge

zu überwachen. Während der Kundgebung hatte jeder ungehinder Zugang zum Wagen von Richard

Schramm, konnte also problemlos eine Bombe anbringen. Das glaube ich ja nicht. Es geht noch weiter.

Wir von Stolz und Vorurteil sind ihm nachgegangen. Tatsächlich hat eine Überwachungskamera hinter

der Stadthalle in Oelzen diese Aufnahmen gemacht. Bestockt einem der Arten. Während Nina Schramm

in der Halle spricht, draußen Autonome vor der Halle die Veranstaltung stören, geduldet

von der Polizei, bringen zwei von ihnen seelenruhig den Sprengsatz, der wenig später Richard Schramm

aus dem Leben reißen wird, unter dem Fahrzeug an.

Haben wir den Hallenpechter nach Überwachungskameras befragt? Er sagt, es gibt keine. Hat er Dokumentationsgruppeaufnahmen

gemacht? Ja, aber nur von der Antifa vor der Halle. Und natürlich die Bodycams der Kollegen.

Die werden gerade ausgewertet. Was sagt der Verfassungsschutz? Haben die die Veranstaltung

überwacht? Der Verfassungsschutz beobachtet die Neupatrioten nicht. Zumindest nicht offiziell.

Scheiße! Scheiße, Scheiße, Scheiße! Mann! Herr Rote Müller, stolz und vorteil, was sind

das für Typen? Eine Nachrichtenplattform. Gefallen sich im Verbreiten von Verschwörungstheorien.

Ihr Gesicht ist Peter Roman, ein ehemaliger Motivationstrainer und Wunderheiler, der damit

reich geworden ist. Und der steht den neuen Patrioten nahe. Ich würde sagen, die sind ihm

fast noch zu liberal. Er tritt in ganz Europa auf rechten Veranstaltungen als Festredner

auf, hetzt gegen den Islam und verbreitet völkisches Gedankengut. Okay, ich will den Typen hier

haben. Wie denn? Unterschlagen von Beweismitteln, Behinderung, der Ermittlungsarbeit, sowas.

Der muss herkommen! Am besten machst du das. Mach ich. Und wir brauchen ja noch jemand,

der zur Halle fährt. Wir müssen gucken, ob da noch mehr Kameras sind und wir brauchen

die Bänder. Ich mach das. Nein, bitte Frau Kost. Sie kümmern sich um die Antifa. Da gab's

gestern Festnahmen. Die sind schon alle wieder frei. Ja dann sammelt die wieder ein! Ja.

Das darf man fragen, was Sie vorhaben. Ich knöpfe mir die Schramm vor und ihren Westentaschen

gönnelt. Das gibt's doch nicht! Wir wollen uns doch verarschen! Mann!

Wir sollten sich mit dem Nazi-Vergleichen zurückhalten. Das macht uns nur angreifbar. Das ist genau

der richtigen Moment für eine Belehrung. Zwei der Kollegen haben da was übersehen. Aha.

Was denn? Ich war auf dem Hochsitz bei den Schranz. Das Drohvideo kann von da nicht gemacht

worden sein. Stehen ganzer Wald in der Schussbahn. Wie das bedeutet? Der oder die muss woanders

gestanden haben. Schön sichtbar mitten auf der Lichtung. Von da wurden die Aufnahmen gemacht.

Die Patronenhöhe wurde dann auf dem Hochsitz deponiert. Okay, also jemand wollte denen

Angst machen. Erst durch dieses Video wurden die Mordungen gegen die Schramps ernst genommen.

den Medien und von uns. Wer hat also Interesse dran, so einem Video die Schramps als Opfer

und die Polizei als untätig darzustellen? Die Schramps selber. Sie meinten, wussten davon.

Ich würde wirklich gerne zu dieser Halle daraus fahren und gucken, ob das Video da genauso

manipuliert wurde. Tatsächlich hat eine Überwachungskamera hinter der Stadthalle in Hülsen diese Aufnahme

gemacht. Stocht einem der Arte. Während Nina Schramm in der Halle stößt, draußen Autonome

vor der Halle die Veranstaltung stören, geduldet von der Polizei, bringen zwei von ihnen seelenruhig

den Wenn die Nerze ist gepustet. der wenigstädtere Schramm aus dem Leben reißen wird, dem Fahrzeug

an. Womit war wieder geklärt, dass sie die beste Connection zu den Bullen haben? Wann

haben Sie ihn nicht rausgelassen? Heute früh. Krieg eine Anzeige. Gefangenenfreiung. Hast

du es geschafft? Ja. Ich schon meine Jacke gekostet. Wie findest du die? Ruhig. Teuer?

Weiß ich. Hingen sie rum und wollte zu mir. Scheiße. Hey, was du gemacht hast war coole.

Echt. Danke noch mal. Kein Problem. Ich bin ja nicht vorbestraft. Ich krieg nur Sozialschritten,

sagt man einmal.

Wenn ich mir das da so anschaue, sollten wir uns vielleicht eine bessere Location suchen.

Nee, jetzt chill mal. Ich bin das nicht. Ist dir wohl noch egal. Komm, wir verschwinden.

Echt jetzt?

Dann sind wir da oben.

Ja, das passt. Na dann.

Moin, Bundespolizei Falke, das ist meine Kollegin Gross. Wir suchen den Hallenpächter. Ah ja?

Und, ist er da? Steht vor dir. Nein. Tja, dann ... Haben wir jetzt ein Problem? Na ja,

du vielleicht. Ich hab keins. Doch, du. Und zwar ein riesengroßes. Die Kamera dahinter

der Halle. Wem hast du die Bilder gegeben? Die hier? Warum nicht gleich so? Weil ihr Bullenbeweise

gerne mal verschwinden lasst, wenn sie nicht in euer Scheißsystem passen.

Wer sagt das? Deine Kumpels von den neuen Patrioten? Gibt es da noch andere Kameras? Nein, nur

die. Und wieso hängt die da? Das kann ich dir ganz genau sagen. Sie, ich erwarte Respekt

von Ihnen. Also nochmal, wieso hängt die da? Die sind von da hinten immer wieder in die

Halle eingebrochen. Manchmal sogar während der Veranstaltung. Die haben da tonnenweise Technik

rausgeschleppt. Aber da macht ihr ja nichts. Die stehen ja hier unter Artenschutz. Wer die?

Die Zigeuner. Aber auf dem Auge seid ihr ja blind. Das hast du natürlich genau gesehen,

als das Zigehörner waren, richtig? Hä? Ja was soll das denn sonst sein? Den kleine dunkelhäutigen

Menschen das Zeug in bulgarischer Lkw schleppen? Dänen? Pass mal auf Meister, wenn ich merke,

dass darauf was fehlt oder du weiter unsere Arbeit behinderst, dann zeig ich dir, wie

das böse System zurück schlägt. Alles klar?

Das war alles? Der Typ hat uns belogen, als er diese rechtsradikale Plattvermittbeweisen

versorgt. Das doch nur denkfrohler Anhaltsverbeten mit Internetanschluss. Ich überhaupt keinen

Bock, mit diesen Typen zu beschäftigen. Diese Typen sind die Wähler der neuen Patrioten.

Die sind nicht das Teil unseres Staates, deshalb haben die auch keinen Respekt vor der Polizei

und wissen nicht, woran das liegt. Nein, aber ich hab im Gefühl, dass Sie mir das gleich

erklären werden. Weil wir nicht mehr bereit sind, Recht und Gesetz durchzusetzen. So wie

gerade eben. Sie wissen doch ganz genau, passiert, wenn wir den jetzt festsetzen. In zwei Stunden

ist er wieder draußen. Deshalb verachten die uns, weil sie uns das gefallen lassen. Das

find ich zum kurzen.

Okay, was schlagen Sie vor? Immer den Finger am Abzug und den Typen direkt umlegen? Bevor

ein liberaler Richter freilassen kann?

Gross, sorry. Ich hab jetzt nicht Sie gemeint. Es tut mir leid. Ross! Ey! Es tut mir leid.

Schon gut. Jetzt steigen sie an, wir werden gefilmt.

Hast mir Christallguck oder so was? Erfahrung. Ich hab schon so viele Anzeigen, da fliegen

selbst die Bullen nicht mehr durch. Komm, wir hauen ab. Wir können zu mir. Wo wohnst du

denn? Bei meiner Mutter. Aber die ist cool. Ist dir noch cool, wenn die Bäume bei vor

der Tür stehen und nach dir fragen?

Wie heißt du eigentlich? Vincent. Schöner Name. Fungus doch.

Ich habe für morgen die Aufrechten und Anständigen in diesem Land hier in Hamburg zu einem Schweigemarsch

aufgerufen. So, Rote Möller, was machen wir jetzt? Die Demonstration verbieten? Wegen

Sicherheitsbedingungen? Genau, machen wir nicht. Das ist es doch, was sie provozieren will.

Damit das böse System wieder schuld ist, das verbieten wir gar nicht. Sind Sie alleine?

Wo ist Falko? Der ist noch zur Frau Schramm gefahren. Ach, ist er das? Sie rufen ihn jetzt

an, er soll ihr gefälligsten diesen Blödsinn ausreden. Das machen Sie doch auch nicht,

oder? Dann wissen Sie also, Ihnen die Bilder der Gemeindlichen Attentäter vor der Allergöße

zu bieten hat. Ja. Der weiß ausreden. Ich. Das können Sie vergessen. Ich weiß. Seit

wann interessiert sie, was ich weiß? Sie schreiben noch eh, was sie wollen. Wir schreiben, was

wir recherchiert haben, Herr Reinders. Und da fragen wir uns nach wie vor, wer diese 15

wissenschaftlichen Mitarbeiter sind, die angeblich für ihre Fraktion im Europaparlament gearbeitet

haben. Jede Fraktion im Europaparlament unterhält ihren wissenschaftlichen Dienst. Aber im Gegensatz

zu Ihrer Fraktion erarbeiten diese Gesetzesinitiativen sin in Ausschüssen aktiv oder halten Reden.

Mein Mann ist noch keine 24 Stunden tot und sie haben nichts eiligeres zu tun, als ihre

dreisten Lügen zu wiederholen. Aber gut, ich habe längst begriffen, dass es ihnen nicht

um die Wahrheit Sie kämpfen gegen mich, weil ich nicht hinnehmen will, dass Deutschland

kaputt gemacht wird. Vom hier herrschenden Establishment. Aber wir werden nicht aufgehen, wir machen

weiter. Weil wir wissen, das Volk ist bei uns. Im Übrigen bin ich nicht Mitglied des Europaparlamentes,

aber Professor Schneider ist es. Bitte, Gerhard, schafft diesen Unsinn aus der Welt. Entschuldigen

Sie mich. Für welche bahnbrechenden Initiativen Ihrer Fraktion sind denn die 1,3 Millionen

Euro draufgegangen? Ihre Fraktion im letzten Jahr mit Brüssel abgerechnet. Okay.

Das war aber stark, Rhetorisch, meine ich. Das Folge ist bei uns. Behalten Sie Ihre

Komplimente für sich, wenn Sie nicht ernst gemeint sind.

Ihr Mann wurde grausam ermordet, Sie weiterhin bedroht. Sie schalten einfach so auf Wahlkampfmodus,

oder was? Herr Falke, was haben Sie mir zu sagen? Warum sind Sie hier? Hören wir reden, Leine.

Unter vier. Fünf Minuten. Könnt ihr uns bitte alle mal einen Moment alleine lassen?

Ich Was hat das eigentlich mit diesen 1,3 Millionen auf sich, die ihre Partei in Brüssel angeblich

falsch abgerechnet Sie sagen es, Falker, angeblich. Am besten Sie informieren sich darüber in den

Systemmedien. Mir glauben Sie doch sowieso nicht.

Jeder hat halt so seine Wahrheiten.

Das sind Tatsachen, Herr Falke. Mein Mann liegt von einer Bombe zerfetzt in ihrem Leichenschauhaus.

Ich muss ihn da gestern Abend identifizieren. Das war bestimmt nicht leicht. Vor allem, wenn

man vorher mit seiner eigenen Ermordung, so fahre, sich gespielt hat. Was soll das? Der

Hekkenschützer, den Sie niemals treffen können, zumindest nicht von da. Das Haus ist gar nicht

einsehbar. Die Aufnahmen müssen ganz woanders gemacht worden sein. Ja, und? Ich bin mir ziemlich

sicher, dass das alles inszeniert wurde. Mit Ihnen als Hauptdarstellerin. Ach so. Wir haben

uns das ausgedacht, Um uns als Opfer darzustellen. Sie übersehen da was, Herr Falke. Ich bin ein

Opfer. Ich habe gerade meinen Mann verloren und Sie gehen jetzt bitte. Ich bin noch nicht

fertig, Frau Schraub. Sie führen uns hier hinten einen Frott vor, als wären wir Vollidioten.

Dilettanten, die ihre Aufgabe nicht gewachsen sind. Und gleichzeitig lassen Sie keine Gelegenheit,

uns in Rechtsschal zu diffamieren. Zu weich, zu liberal. Schützt die Täter, bestraft die

Opfer und kapituliert für der Ausländerkriminalität. Aha. Stör ich? Nein, bitte, kommen Sie rein.

Geht es Ihnen darum, Wahlkampf zu machen auf Kosten von uns, der Polizei? Herr Falke, das

ist absurd. Wir sind auf Ihrer Seite. Viele unserer Mitglieder sind Polizisten. Wir kennen

Ihre Probleme sehr gut. Das bezweifle ich. Hand aufs Herz, Herr Falke. Wie viele der in Hamburg

inhaftierten Straftäter haben einen Migrationshintergrund? Sagen Sie es ruhig. Über die Hälfte. Tendenz

steigend. Sie wissen das, die Kollegen in den Justizvollzugsanstalten wissen das. Nur die

Bürger da draußen, wissen das nicht. Und warum wissen die das nicht? Weil die Behörden sich

hier weigern, die ethnische Herkunft der Straftäter zu erfassen. Und Ihre Antwort darauf ist, alle

Zuwanderer sind zukünftige Straftäter, oder was? Jetzt seien Sie doch mal ehrlich, Herr

Falke. Sie werden dauernd angehalten, Probleme mit bestimmten Tätergruppen zu vertuschen.

Weil die Politiker Angst haben. Angst vor der berechtigten Wut des Volkes auf eine verfehlte

Einwanderungspolitik. Gleichzeitig streichen dieselben Politiker bei der Polizei Stellen

und schaffen damit immer mehr rechtsfreie Räume. Und Sie wundern sich wirklich, dass das Volk

in seiner großen Mehrheit diesen Gestalten nicht mehr vertraut? Ich erzähl mir mal was, Frau

Schramm. Da, wo ich aufgewachsen bin, hier im wunderschönen Hamburg, Bildstedt, da gab's

schon immer mehr Ausländer als Deutsche, vor allem Türken. Natürlich hab ich aufs Maul gekriegt,

als unglaublicher Allmann, als Kartoffel. Wissen Sie, was ich gemacht hab? Ich hab mich im Boxclub

angemeldet. Und da waren auch die Jungs, die mir vorher aufs Maul gerannt haben. Aber als

die gesehen haben, dass ich mich da angemeldet hab, da waren die ganz stolz, dass ein Deutscher

mit ihnen trainieren will. Der Boxclub hieß Wackervorwärts 1904 e.V. So heißt er heute

noch. Der Vorsitzende ist Ali, ein Kumpel von mir. Die Trainer heißen Yusuf, Milan und Kembala.

Alle ehrenamtlich. Und seit 15 Jahren trainieren da auch Mädchen. Viele Muslimer. Einige sogar

mit Kopftuch. Das ist mein Deutschland.

Herr Feike, da wo Sie aufgewachsen sind, habe ich bei den letzten Bürgerschaftswahlen mit

meiner Partei 13 Prozent geholt.

Was wollte er denn von dir? Er hat gemerkt, dass mit dem Ziel Fernrogglip was nicht stimmen

kann. Du weißt, ich war nie dafür.

Hätte ich warten sollen, bis wirklich etwas passiert. Ben, es ist etwas passiert. Auch

wenn wir das ganz gut in den Kram passt.

Nina. Was soll das denn jetzt?

Ich liebe dich.

Was ist mit Gerd? Was er durchhält? Ich denke, wir sollten ihn rausnehmen. Bis bald.

So, was machen Sie denn da? Steigen Sie sofort wieder aus! Ich hab den Eindruck, dass Sie

den Kopf dafür hinhalten sollen, dass Ihre Partei Brüssel beschissen. Ich rede überhaupt nicht

mit Ihnen! Steigen Sie bitte aus! Dabei ist doch das Geld von Ihrem Fraktionskonto direkt

auf das von Richard und Nina Schramm geflossen. Wofür? Indirekte Wahlkampfhilfe?

Zum letzten Mal, ich rede nicht mit Ihnen. Was ist das? Meine Fragen an Sie. Ich gebe

Ihnen bis 23 Uhr Zeit, Sie zu beantworten. Sonst muss ich die Geschichte so schreiben, dass

Sie der Alleinschuldige sind. Einen schönen Tag noch, Herr Professor.

Sollte! So, Blick nach geradeaus und bleib mal bisschen ruhig. Augen zu!

Ist das zuverlässig? Man sagt zu 100 Prozent, das System erfasst alle biometrischen Daten

und kann sie exakt mit dem Person im Video abgleichen. Selbst wenn sie vermunt sind.

sind die Verbindungsdaten von seinem Handy. Keine Übereinstimmung. den schuldigen.

Ich bin Journalist, ich muss meine Informanten nicht preisgeben. Das brauchen Sie doch nicht,

die kennen wir bereits. Hat Sie Benjamin Reinders, der Generalsekretär der neuen Patrioten, angerufen

oder war es Nina Schramp persönlich? Herr Falke, das ist doch Ihr Name, richtig? Falke, der

König der Raubvögel. Gekröhnter Häupter jagt mit ihm. Nicht mit Adler oder Bussard. Mit

Falke. Und Sie, Roman? Wie spricht man das aus? Roman wie? Roman? Sie können mich nicht provozieren,

Herr Falke. Ihre Albernheiten zeigen mir nur, dass Ihnen die Argumente ausgehen.

Ich von dem Pechter der Halle angerufen. Erst dann hat er Randas telefoniert. Sicher.

Sie können gehen.

Asthma.

Sie behalten mich im Auge. Irgendwann schlage ich zu.

Ja, Nina? Nein, hier ist Reinders. Nina bittet Sie, Ihre Teilnahme an der TV-Runde zur Wirtschaftspolitik

abzusagen. Und warum, wenn ich fragen darf? Sie sind angreifbar geworden. Wegen der Sache

mit Brüssel. Jaja, natürlich. Ja, und wer soll dahin? Eine von uns muss ja jetzt dahin. Ja,

richtig. Ich werde das übernehmen. Ach, das ist ja hochinteressant. Ist sie da? Ich möchte

bitte sprechen. Herr Schneider, das hat keinen Sinn. Ich gebe nur weiter, was der Parteivorstand

beschlossen hat. Ich bin selber Mitglied des Parteivorstands, Fazke, der das in ihrer Abwesenheit

mehrheitlich beschlossen hat. Ach so. Und hat auch gemacht.

Hat das geschluckt? Sagen wir mal so, er hat's eingesehen.

Das ist abgeschlossen.

Ich hoffe, du bist gut vorbereitet heute Abend.

Gehen wir davon aus, Anschlag galt vor allem Nina Schramm. Wer profitiert davon? Deutschland.

Dann frage ich bitte Sie. Für die Autonomen ist Frau Schramm eine Ikone des Neofaschismus.

Da geht's nicht um politischen Nutzen. Das ist blanke Hass. Ähnlich dem Hass der RAF in

den 70er 80er Jahren auf den Staat und seine Repräsentanten. Was wir hier erleben, ist

die Geburtsstunde einer neuen RAF. Es gibt überhaupt kein Bekenner schreiben. Oder ein bekennter

Video. Richtig. Deshalb glaube ich auch nicht, dass wir es hier mit Diatisten zu tun haben.

Was haben die Verhaftungsaktionen bei den Autonomen ergeben? Die, die wir überprüft haben, können

es nicht gewesen sein. Wer fehlt? Von den polizeibekannten autonomen Gewalttätern kommt keiner in Frage.

Von denen, die gestern vor der Halle festgenommen wurden, haben wir alle noch mal reingeholt

und gescannt. Bis auf einen. Vincent Mark, 21 Jahre alt, studiert Mathematik im vierten

Semester hier in der Uni. Bisher nicht als gewaltbereit bekannt, wohnt noch bei seiner Mutter. Muttersündchen

würden wir was erleben. Kennen wir? Und das sind die Stier.

Das haben wir ihrer Lederjacke gefunden. Sie nennt sich Paula Naumann, geboren 1987 in Karl-Mark-Stadt,

heute Chemnitz. Was heißt, nennt sich? Der Ausweis ist gefälscht. Es gibt zwar eine Paula Naumann

in Chemnitz, aber die hat vor zwei Jahren den Auswässer aus Gestohlen gemeldet. Das hat mit

unserer Paula hier keine Ähnlichkeiten. Da käme sie an Frage. Dazu bräuchten wir ihre

exakten biometrischen Daten, aber ja. Eine der beiden Täter war auf jeden Fall eine Frau.

Gut, dann geht jetzt die Fahnung raus. Sehr gut gemacht, Frau Grossmann. Und noch zwei

Air-Ram, bitte. Wir sind da vorne im Kühlschrank. Kannst die rausnehmen. Genau. Im Zusammenhang

mit dem Bombenattentat auf den Mann der Spitzenkandidatin der neuen Patrioten sucht die Polizei jetzt

nach dieser Frau. ist ungefähr 30 Jahre alt und 1,70 Meter groß. Außerdem trägt sie ein

auffälliges Tattoo am Hals. Die Frau benutzt zuletzt den Namen Paula Neumann. Die Polizei

geht aber davon aus. Scheiße! Die Brüder suchen nach dir.

Sie suchen nach dir! Wer? Die Polizei! Okay. Hast du gehört, was ich gesagt hab? Die haben

ein Bild in den Nachrichten gezeigt. Und sonst? Wissen die, dass wir zusammen sind? Nein.

Nein, du, die haben nur dein Bild gezeigt. Vielleicht sollten wir uns stellen. Ich mein,

wir haben noch nichts damit zu tun. Scheiße. Willst du mich jetzt verpfeifen oder was?

Hey. Jetzt entspann dich mal. Natürlich hab ich nichts damit zu tun. Aber ich hab echt

keinen Bock, das der Polizei zu erklären. Jetzt komm, ist dein Donner.

Moin. Bundespolizei. Hallo. Hi. Sie hatten angerufen. Richtig, ja. Wie kommen Sie darauf,

dass der Junge was mit der gesuchten Frau zu tun hat? Das hat man sofort gemerkt. Der wurde

richtig nervös, als Sie das im Fernsehen gezeigt haben. War das der hier? Ja, genau der war's.

Wir wohnen hier eigentlich. Freund von mir. Er ist gerade im Ausland, so lange kann ich

hier wohnen.

Ist der Russe? Ja. Chefzwann. Sag mir lieber, was das hier ist. Fangen jene, nicht zu denken

ist, der nicht aussieht wie sie, der links ist, schwul oder lesbisch zu verfolgen, den KZ zu

schwören und zu vernichten. Das Laufen ist doch total cool. Hey, wir beide wollen noch

das Seile. Wir wollen, die Faschisten unsere Freiheit nicht kaputt machen, oder?

Man muss doch was gegen den ganzen Hass von nirgendwen machen. Wir haben gelernt. Diesmal

werden wir nicht zögern. Diesmal werden wir handeln. Hast du das etwa in Selbst gestellt?

Du weißt schon, dass du dran bist, wenn das die Bullen bei dir finden. Gewaltaufrufe...

Anstiftung zum Mord. Glaubst du, ich bin bescheuert? Total anonymisiert. Ich krieg mich nicht. Und

mit jeder Menge eh nicht n Scheiß im Netz.

hab ich nur ein bisschen bearbeitet.

Bundespolizei Falke, das ist meine Kollegin Gross. Kann ich den Ausweis mal sehen? Ja.

Wer hat denn vorhin telefoniert wegen Ihres Sohnes Winzern? Ist er inzwischen aufgetan?

Nein. Können wir trotzdem reden?

Das ist unsere Mitbewohnerin, Frau Engel. Ah, Wohngemeinschaft. Die Mieten sind teuer in

Hamburg. Tja, wem sagen Sie das? Ihr Sohn ist also nicht zu Hause? Nein. Können wir vielleicht

sein Zimmer sehen? Haben Sie einen Durchsuchungsbeschluss? Nein, das ist bisher eine reine Personenüberprüfung.

Es liegt auch noch kein Anfangsverdacht gegen Ihren Sohn vor. Bitte. Danke.

Nein, warum auch? Er ist oft länger weg. Und Sie haben nicht versucht, ihn zu erreichen?

Er hat sein Telefon abgeschaltet. Macht er das öfter, sein Handy abschalten? Nein.

Ja, so sieht das hier aus. Nicht gerade wie bei einem

Interessiert Sie hier so ein für Elektrotechnik? Früher mehr. Er hat seine Computer selbst zusammengelötet.

Jetzt hat er nicht mehr so viel Zeit neben dem Studium. Für ein bisschen Randale machen reicht's

noch. Ich würde das eher als politisches Engagement gegen Nazis bezeichnen. Sie sind stolz auf

ihn so. Ja, bin ich. Kann ich den mal anschalten? Der hat sicher ein Kennwort. Das Sie natürlich

nicht kennen. Nein. Dann muss ich das Gerät sicherstellen. Wie sicherstellen? Wir nehmen

es mit zur Beweissicherung. ruf die Kollegen von der Kriminaltechnik an. müssen überprüfen,

ob dem Material hier ein Zeitzünder keine Bombe hergestellt werden konnte. Bis dahin wird

der Raum versiegelt. Aber Sie haben doch gesagt, es gibt noch nicht mal einen Anfangsverdacht.

Jetzt haben wir einen Anfangsverdacht.

Das war aber mutig gerade, von wegen Anfangsverdacht. Wollen wir hoffen, dass der Staatsanwalt Ihnen

da folgt. Was glauben Sie, wie die neuen Patrioten sich freuen würden, wenn rauskommt, dass wir

in der Werkstatt des Bombenbasters gestanden haben und untätig geblieben sind? Ist ehrlich

gesagt für mich sieht das ja aus wie so eine Hobbywerkstatt vom Computernörter, der zwischen

starken Frauen aufwachsen muss. Haben Sie was gegen starke Frauen? Nee, wieso? Ist das

so schlimm mit mir oder was? Nein. Finden Sie nicht auch, dass es immer noch so bisschen

unentspannt ist zwischen uns? Ich heiße übrigens Thorsten. Julia. Aber willst du ihm was ausmachen,

wenn wir beim Sie bleiben? Ich fühl mich da irgendwie wohler. Ganz wie sie wollen.

mal die Knarre da in deinem War die echt? Klar. Was ist denn los? gefunden Wie gefunden. Da

der Ex-Lover vorbei in der Mutter hatte, hat vergessen, als der bei uns rausgezogen ist.

Mutter wollte, dass ich sie in ihr Elbisch meise. Das ist aber nicht...

Wo ist die jetzt?

Die lag bis heute Morgen noch in einem Spint in der Omi. Und hier bei M.B. Uncool, an dem

die Beute mich gestern geschaut haben. Das ist gar nicht so blöd. Und was machst du jetzt

mit dem Ding? Na, was wohl? Ich die Ecke schmeißen. Du nur vergessen, weil du aufgetaucht bist.

Stark.

Es ist doch einfach nicht einzusehen, dass ein Rentner in Griechenland oder in Frankreich

mit 55 Jahren in Rente geht und mehr rausbekommt als der Deutsche, der 45 Jahre lang geschuftet

hat. Aber Ihre eigene Partei scheint doch in Europa als Selbstbegebungsladen zu begreifen.

Oder wie wollen Sie dem Wähler erklären, dass Sie mit Brüssel honorarische Mitarbeiter abgerechnet

haben, über die ihren Verwendung Sie bis heute den Nachweis schuldig bedient haben? Zum einen.

Dass die Erstattung der Honorare unserer wissenschaftlichen Mitarbeiter im Europaparlament unbegründet

war, das ist eine Behauptung der Medien. Warum legen Sie dann die Nachweise nicht auf den

Tisch herein, das, dann wäre die Sache erledigt. Gerhard Schneider und dessen Mitarbeiter...

Na? Was guckst du denn da? Eine Wahlsendung. Vielleicht haben Sie dafür kein Verständnis,

ich bin mir sicher... Gibt's nicht so was anderes. Ich dachte, du magst Pizza. Ach, mein Nencheister.

Scheiß. Aber ist schon, dass am Sonntag Wahl ist, ne? Interessiert mich nicht. Interessiert

dich nicht. Ist dein Land deine Zukunft? Ist scheißegal, wer darüber entscheidet, oder was?

Die machen doch sowieso alle denselben Scheiß. Aha. man damit Balkan? was man denn damit

Balkan? Der Bulgarien, Rumänien, sind die Roma sowas? Stimmt. Das haben wir uns mittlerweile

voll von diesen Zigoos, oder? Kannst du ihn fünfern? Natürlich haben wir Fakten. haben

jede Menge Fakten. Die Faktenlage ist ganz, ganz erdrückt. Jetzt pass mal auf, ja? Die,

die du Zigos nennst? Das ist ein Nachwahl von Leuten, die vor 70 Jahren vergast wurden. Alles

klar? Und Zigona ist übrigens in Schimpfwort. Ja, und deswegen soll ich okay finden, dass

sie mich mit einem Messer bedrohen und mein Handy abziehen. Wer hat dich mit einem Messer

bedrohen? Nicht mich, aber Murat. Wer ist Murat? Kumpel von mir. Ich muss jetzt nochmal weg.

Wie jetzt noch? Ja, jetzt noch. Darf ich mal fragen, wohin?

Oh, hallo, ich will zu Thorsten Falke. Ist der da? Sitzt im Wohnzimmer vor der Glotze. Schönen

Abend noch. Ja, danke. Hallo. Ihr Sohn? Ja. Net. Raten Sie, was ihr auf dem Computer

von Vincent gefunden habt? Das Video gegen die Schramps. Er hat es damit geschnitten und hochgeladen.

Ja, und die Waffe, die ist wahrscheinlich auch echt.

Und? Das ist alles harmlos. Lüfter, Speichererweiterung und alles und Zeug. Macht mal trotzdem weiter.

Sie warten bitte draußen.

Wie kommt Ihr Sohn an eine Waffe? Er hat sie im Keller gefunden. Sachen, einem ehemaligen

Mitbewohner von uns gehörten. sollte sie wegwerfen. Wussten Sie, dass Ihr Sohn diese Hassvideos

uns nicht stellt? Hm? Meine Kollegin hat Sie was gefragt. Ja, hab ich. Und das lassen Sie

einfach so durchgehen? Ja, das lass ich einfach so durchgehen. Weil die nämlich nicht die

Bohne besser sind. Frau Schramm und ihre Bande, wenn die zur Ausgrenzung Hass und Intoleranz

aufrufen. Die machen mir Angst, verstehen Sie? Frau Schramm macht mir Angst. Ich habe Angst

vor diesen Nazis. Kennen Sie diese Frau?

Sind Sie sicher? Ja, sicher. Ist das die Nummer, er verwendet? Ja, aber er hat sein Handy abgestellt.

Macht nichts.

Sie meinen, kriegen ihn trotzdem? Na klar. Die Polizei scheint überraschend schnell bei

der Fahndung nach den Mördern des Gründers und ihrem Vorsitzenden, der neuen Patrioten Richard

Schramm, der Durchbruch genommen zu sein. Gefahndet wird jetzt nach einem 21-jährigen Studenten

aus Hamburg, Hassmails gegen Nina Schramm und die neuen Patrioten ins Netz gestellt haben

soll. Ob ihr einer der beiden mutmaßlichen Täter ist, die von einer Überwachungskamera

erfasst wurden, wie sie sich am Auto des späteren Opfers Richard Schramm zu schaffen machten,

dazu wollte die Poli... Oder?

Was denn los? Wir müssen verschwinden, abhauen, los! Was ist denn los? Hast du ein Handy?

Klar! Gib's dir. Warum denn? Jetzt gib mir dein scheiß Handy! Kein Stress, ich hatte

es ausgeschaltet hier.

Scheiße, das Ignan ist weg. Scheiße.

Meinst du auch? Das sind über 40 Wohnungen. Ja, was sollen wir machen? Würfeln oder was?

Sie sind da. Schaffst euch in die Deep-Garage? Ja, ich versuch's. Mit wem sprichst du da?

Wohl von mir. Komm jetzt. Scheiße, Mann, ich stell mich. Hey, die wissen, dass du den Motto

vorwitschest gestellt hast. Die halten dich für den Bock, Leger. Jetzt einfach mal die

Fresse halten, ja?

Nein, nein.

Lassen wir uns nur les schissen.

Na los, schießt los!

Schießt doch!

Ist okay?

1,

Alles okay? Ja. Sicher? Ganz sicher? Wir uns bei den Täter im Treppenhaus.

Und was denn? Das frag ich mich auch langsam.

Der Typ, hier wohnt, heißt Misha Petrov. Russer mit deutschen Pass.

Oder deutscher mit russischem Sieht auf jeden Fall nicht aus wie eine typische Autonomenbude.

Was?

So einen Quatsch haben Sie nicht. Finden Sie? Ja, finde ich wirklich. Okay?

Das ist es.

Sieht mehr nach Milieu aus, Typ. Oh. Dann sind wir hier. Europa verteidigen gegen den

Islamismus. Das ist rein das. sind nur ein Tröten.

Es geht um Zehntausende besorgte Bürger, die für Freiheit und Demokratie kämpfen. Was wollen

Sie denn jetzt hier? Mir auch empfehlen, meinen Wahlkampf einzustellen? Können Sie mir vielleicht

mal erklären, Herr Falke, wie es überhaupt passieren konnte, dass hochtrainierte Spezialkräfte der

Bundespolizei Sie haben entkommen lassen? Oder war das kein Zufall? Zufall? Das waren Profis.

Trainierte Leute. Kennen Sie einen Misha Petrov? Nein. Ihm gehört die Wohnung, in der die beiden

mutmaßlichen Attentäter sich aufgehalten haben. Herr Petroff betreibt hier in Hamburg mehrere

Diskotheken. Und er war Mitglied in der Jugendorganisation Ihrer Partei, diesen jungen Patrioten. Schauen

Sie mal, was ich in der Wohnung gefunden habe. Zumindest dieser Mann hier, der da neben Ihrem

Generalsekretär steht. Oder soll ich gerne Reiners selber fragen, wie gut er Pettoff kennt? Wo

ist er überhaupt? Herr Reiners hat alle Hände voll zu tun, um diesen Wahlkampf irgendwie

aufrechtzuerhalten. Reicht es Ihnen nicht, dass ich am Boden liege? Wollen Sie ihn jetzt auch

Was soll denn das immer? Können Sie einmal sachlich bleiben? Ich bin sachlich! Herr Reiners hat

die letzten fünf Jahre unsere Jugendorganisation geleitet. Kann gut sein, dass ihm da dieser

Mann mal begegnet ist, Wissen Sie, wie viele Menschen sich zu mir aus Hote drängeln wollen?

Soll ich von all denen erstmal ein polizeiliches Führungszeugnis verlangen? Ja, warum nicht?

Und am besten fangen sie bei sich und ihrem Parteivorstand damit an. Wie bitte? Ihr Geld

aus Brüssel abzocken und gleichzeitig die EU verteufeln. Wie soll man das denn nennen? Besonders

clever oder einfach nur kackdreist? Herr Fagel, es reicht jetzt. Also, wo ist der Herr Reinders?

Wo?

Sprechen bitte.

Herr Falk, so geht das nicht. Wir sind hier so aufzutreten, wie Sie das vor exerziert haben.

Außerdem Frau Schramm nicht unrecht mit Ihrer Kredit. Diese Panne hätte nicht passieren

dürfen. Wie konnten Sie die Kollegin in so einen Einsatz lassen? Die Kollegin hat sich richtig

verhalten. So was kann immer mal passieren. Denkt ihr die Afghanistan-Geschichte ihr Leben

lang nach? Kommen Sie.

Die haben immer noch nicht begriffen, was hier eigentlich gespielt wird.

Die vermeintlichen Attentäter werden von einem Mann unterstützt, diesen neuen Patrioten nahesteht.

Ein Kiez bekannter Krimineller. Und von dieser Paula wissen wir inzwischen, dass sie mit Waffen

umgehen kann und ziemlich keidblütig ist. einzige Unbekannte in Richtung ist der Junge. Was

ist mit ihm? Er passt einfach nicht ins Bild. Aber ich bin ziemlich sicher, dass wir die

ganze Zeit in die falsche Richtung ermittelt haben. Stopp Bullshit, Falke! Warum sollten

die neuen Patrioten ihre Parteivorsitzenden in Luft sprengen, mein Stockfell? Sie haben

ja gar nicht die Parteivorsitzenden in Luft gesprengt. Sondern deren Ehemann. Vielleicht

sollen wir da mal nachhaken. Nachhaken? Sie haben nirgendwo nach. Sie sollen gefälligst

sein für diese flüchtigen Täter abgestört werden, ja? Herr Feinberg und Verbeuten, habe ich

das eben richtig verstanden? Die Täter sind immer noch früftig. Die Verfahrenung läuft.

Darf ich noch ein bisschen?

Du weißt, dass du alles verletzt hast. Was ist los? Was ist mit Plan? Nichts geht mit

dem Plan. Du hast ihn in mein Haus Ich verdammt geschwitzt. Hat dich jemand gesehen? Nein,

niemand hat dich gesehen. Also, machen weiter. Und die Maschine? Das hat sie vor zwei Wochen

Und in der Monschale auch. Und die Jüngere? Das ist meine Sorge. Warte oben an der Straße,

du wirst abgeholt. So, das wäre geklärt. Micha kommt nicht mehr mit. Wieso denn das? Er ist

eifersüchtig. Mich? Siehst du da noch einen?

Hier. Warum hast du sie nicht weggeworfen? Die brauchen wir nicht.

Wo bist du denn? In Hannover. Wir bereiten alles für die große Schlusskundgebung mit dir

vor. Sie werden uns den Schweigemasch nicht genehmigen, solange die Attentäter nicht gefasst

sind. Du wirst auch ohne Schweigemasch am Sonntag 3 um 4. Pass auf, die Presse hat sich Gerhard

vorgeknöpft. Die werden nicht locker lassen. Nina, ich kümmere mich drüber. Wie du dich

um alles gekümmert hast, ja? Hör mal, Ben, uns fiegt hier gerade alles um die Ohren. Du

machst jetzt gar nichts mehr, hast du mich verstanden? Ich kümmere mich um Gerhard, ich ruf ihn an.

Frau Schramm, alles in Ordnung? Sie ab, verschwinden Sie. Ich wurde zu ihrem Schutz abgestellt.

Das ist kein Schutz, Sie machen. ist Kontrolle, dass Stasi-Methoden sind. Los, hauen Sie ab,

verschwinden Sie!

Entschuldigung. Hier kann man jemand ein Glas Wasser holen.

Misha! Wie konnte das passieren? Keine Ahnung. Irgendwie sind die Bullen dahinter gekommen.

sind sie einen Nördklar gemacht. Und dann haben sie sein Handy geholt. Und was machen wir

jetzt? Mich hat ja keiner gesehen. Es gibt keine Beweise dafür, dass ich an der Action beteiligt

war. Trotzdem, musst für eine Weile verschwinden. Heute Abend geht ein Schiff von Hamburg nach

St. Petersburg. Das wirst du nehmen. Olli bringt dich. Hier hast du Geld und neuen Pass. Ich

schaffe ihn. Er ist verschwindet.

Peter, willst du die Aktion mit Gerhard wirklich weiterlaufen lassen? Natürlich. Ich werde

auspacken. Schon um seinen eigenen Hals zu retten. Nina will mit ihm reden. Sie will,

dass wir alle Aktion stoppen. Uns interessiert nicht, was Frau Schramm will. Uns interessiert,

was gut ist für dieses Land. Nina Schramm ist ein Gesicht. Ausdauerspar. Genauso wie dieser

General. Entscheidend ist unsere Bewegung. Peter, Nina ist die Bewegung. Wir brauchen

sie. Das ist nicht die Bewegung. Das Volk ist die Bewegung. Das wahre Volk. Mit Spinnen

machten wir uns da nichts vor. Die Systemparteien werden bei dieser Wahl noch einmal triumphieren.

werden gewinnen. Aber das ist das letzte Zu. In spätestens vier Jahren werden sie sich

selbst erledigt haben. Dann braucht man jetzt die Macht nur noch zu greifen.

Walke! Das war ja eine eindrucksvolle Vorstellung von dem Hotel. Was hat sie denn da geritten?

Eine allergische Reaktion gegen rechts? Die Frau ist doch ganz süß. Sehr süß sogar. Aber

was man hört, fügelt sie ja mit diesem Reinders. Was wollen Sie jetzt? Eine Zeit für eure

schlichten Sexfantasien? Eigentlich dachte ich, dass sie das weiterbringt in ihrer Theorie.

Die Schramm setzt ihrem General die Hörner auf. Der droht mit Enhüllungen. und kurz darauf

fliegt er in die Luft.

Wie was? Was, Enthüllung?

Ich hab schon die ganze Zeit das Gefühl, ihr spannt vom Staatsschutz, macht so bisschen

euer eigenes Ding, ne? Also, womit hat Nina Schramms Mann gedroht? Ich will das jetzt

wissen. Okay. Die bringen echt Schwierigkeiten, Falko. Wir haben das Handy von Richard Schramm

abhören lassen. illegal. Verstehen Sie, Sie dürfen das nicht verwenden.

Richard? Dazu Gerhard. Ich werde mir gleich bekannt geben, dass ich alle meine Ämter niederlege

und die Partei verlassen werde. Ich lasse Nina hochgehen und ihren schnöseligen Deckings gleich

mit. Mensch, ich verstehe doch deine Wut, das ist doch klar. Aber Richard, zerstör jetzt

bitte nicht, weil es mir... Ich fasse das ja nicht. Und das halten Sie die ganze Zeit zurück?

Naja, bisher sah es auch nicht so aus, als ob das eine Relevanz hätte. Ach, meine Fresse.

Was ist dieser Paula Naumann? Wissen Sie auch was über die? Nein, aber wenn Sie darauf bestehen,

dann lassen Sie Ihre geometrischen Daten nochmal über die zentrale Rechtsextremismus-Datei abgleichen.

Bisher waren wir alle auf dem Auge ja eher blind. Wenn Sie vom Staatsschutz reden, dann gebe

ich Ihnen recht. Was haben Sie vor? Was wohl? Ich rede mit dem Gerd Schneider. Mann!

Ich nehme mal. Passt mal zu. Was ist denn das? Siehste doch,

Wir sind uns nicht...

Wir müssen das machen, das weißt du. und so. Du hast es selbst beschrieben in deinem Video.

Du kannst dich nicht immer darauf verlassen, dass es die anderen für dich tun. Du musst

es selber machen. Warum dieser Schneider? Warum nicht gleich die Schramm? Weil wir an

die Schramm-Nument nicht rankommen.

Der Schneider ist genau der Bourgeois, der die Rechten zur Macht bringt. Die Leute wählen

den, weil sie hinter seiner seriösen Fresse den Faschismus nicht sehen.

Ich will das mit dir machen.

Mit dir und nur mit dir. Verstehst du?

Also...

Hätten Sie schon mal das Gefühl in Ihrem Leben, dass alles aus dem Ruder läuft? Dass Sie keine

Kontrolle mehr über die Dinge haben? Dass nicht jeder schmeidelt? Ich nicht. Ich wusste mal,

was ich wollte. Im Grunde weiß ich das auch jetzt noch. Ich hab nur auf die falschen Berater

gehört, verstehen Sie? Hör rein, das.

Mein Mann hatte Recht. Diesen Leuten geht es nicht in Deutschland. Es geht ihnen nur um

die Macht. Dafür sind sie bereit, alles zu tun. Was meinen Sie damit, alles zu tun? An

Mord zu begehen? Ja, vielleicht doch das.

Frau Schramm, Sie eine Aussage machen möchten. Es ist nicht zu spät dafür. Wer sind diese

Leute? Herr Reinders? Wer noch?

Keine Sache der Welt ist es wert, an Mord zu begehen. Finden Sie? Wenn damals jemand Hitler

erschossen hätte, dann wäre uns die Ächtung und Gängelung, unser Volk seit Jahrzehnten

durch die Weltgemeinschaft ausgeliefert ist, erspart geblieben, oder? Dann müssten wir jetzt

nicht Flüchtlingshierer aufnehmen, um unser schlechtes Gewissen zu beruhigen. Wie bitte?

Ich habe in Afghanistan mit Kollegen aus der gesamten EU die deutsche Polizei ausgebildet.

Kein Mensch hält einem die deutsche Vergangenheit vor. Dann sind die Flüchtlingsströme für Sie

Zeichen der Wertschätzung? Frau Groß, wie naiv sind Sie eigentlich? Sie werden uns auffressen.

Begreifen Sie das? Und deshalb kämpfe ich, weil das niemand hören will in diesem Land.

würde Sie jetzt bitten, mich alleine zu lassen.

Kai Freen? Bruch bitte Gerhard Schneider an. soll herkommen. will mit ihm reden. Herr Schneider?

Frau Schramm bittet Sie, hierher zu kommen. Hat sie gesagt, ob es geht? Nein, das hat

sie nicht gesagt.

Was wenn er nicht aufmacht? Dann gehst du wieder. Seht ihr den alleine? Ja. Solo. Junggeselle.

Bis jetzt.

Ja bitte?

Aus, verdammte Scheiße! Fahr!

nicht geschossen! Wieso hast du nicht geschossen? Weil er es nicht war! Er war es nicht! Hat

er dich erkannt? Nein! Keine Ahnung! Ich weiß nicht!

Du hast doch gesagt, der wohnt alleine. Scheiße nochmal, wer war das? Fick dich ab. Wer war

das?

Ja, Schneider? Herr Schneider, moin. Falki, Bundespolizei. Ich bin auf Weg zu Ihnen. Ihr

Büro hat mir gesagt, Sie sind zu Hause. Ja, das sind Sie falsch informiert. Ich bin gerade

auf dem Weg in die Stadt. Worum geht's denn, bitteschön? Um Ihren Freund Richard Schramm.

Sie haben mit ihm telefoniert, kurz bevor er ermordet wurde.

bist erst? mir die Waffe. Gib mir die scheiß Waffe!

Herr Schneider, sind Sie auf der Fähre? Ja, ich setze gerade über. Okay, ich warte am

Anleger, ja? Okay.

Sie sind das? Jo.

Los,

Los, raus! Sofort raus!

Wir brauchen einen Notarzt! Nein, kenn ich nicht. Sie heißt mit richtigem Namen Eva Kahlbauer,

war ebenfalls Mitglied in der Jugendorganisation ihrer Partei und ist seit drei Jahren untergetaucht,

nachdem sie im Zusammenhang mit Brandanschlägen auf mehrere Asylbewerberheime gesucht wurde.

Tut mir leid. Eva Kallbauer und Micha Petroff sind die Täter, dem Video die Bomber am Wagen

ihres Mannes befestigt haben. Peter Roman, der Betreiber dieser Seite, hatte Regenkontakt

zu Micha Petroff. Ich kenne die beiden nicht. Jedenfalls nicht persönlich.

Gut, Wurschrauben. Jetzt mal Butter bei die Fische. Also. Roman, Petrov, den hier kennen

Sie doch, Mhm. Das wurde mit der gleichen Überwachungskamera aufgenommen wie die Bombenleger. Da können

Sie sich immer treffen.

Tja. Frau Schramm, wir wissen, dass Ihr Mann damit gedroht hat, den Subventionsbetrug Ihrer

Partei aufliegen zu lassen. Er war zu einer Gefahr geworden oder nicht? Er war Ihnen im

Weg. Wenn Sie Beweise gegen mich haben, dann legen Sie sie vor, aber Sie haben keine Beweise.

Erstaunlich, wie er das wegsteckt. Was? Na, dass er dieses Mädchen erschossen hat.

Das hat er nicht weggesteckt. Möchten Sie Glas Wasser haben? Nein, danke.

Danke.

Sollen wir deine Mutter anrufen?

Herr Prof. Schneider, was wissen Sie über die Täter? Hat sich der Verdacht bestätigt, dass

Sie aus dem links-autonomischen... Ich sag da jetzt einfach mal gar nichts zu, sorry. ...

Sie keine 10 Stunden nach dem Ordnungsplan auf Sie, bereits in Nähe zu jener Schraubensuche

wirkt zumindest fraghaft. Sie galten immer als Ihr schärfster Kritiker innerhalb der Partei.

Hört Sie, ich bin hier um Ihnen... Schwere Stunde, die Einheit der Parteien zu dokumentieren.

mir sagen wir, ich bitte... Wie nennen uns Rechtspopulisten? Oder schlimmer noch, Nazis?

Es ist die... bisschen kleiner, die Schramm ist ein Kopf planer als Es ist die alte Methode

der hier herrschenden Elite... Herr Reinders? Herr Rommann?

Sie sind beide festgenommen. Wegen dringendem Tatverdacht, den Mord an Richard Schramm in

Auftrag gegeben zu haben. Jetzt schlägt er zu. Der Falke. Für Deutschland. Machen Sie

das mal für Deutschland. Im Zusammenhang mit dem Mordanschlag auf Richard Schramm wird nach

wie vor nach Misha Petrov gefahndet. Der 31-Jährige besitzt einen deutschen und einen russischen

Pass. Die Polizei vermutet, dass er sich ins Ausland abgesetzt hat. Unterdessen haben Nina

Schramm und Gerhard Schneider erklärt, weiter mit den neuen Patrioten bei der Wahl am Sonntag

antreten zu wollen. Meine sehr verehrten Damen und Herren, unsere Partei ist schwer getroffen.

Einzelne unserer Mitglieder Funktionsträger und Anhänger am schlimmste Verbrechen begangen.

Gegen die Partei, gegen unsere Parteiversitzende Frau Schramm und gegen mich selbst. Wir verstehen

nicht, wie Menschen, denen wir vertraut haben, auf so ungeheuerliche Weise hintergehen konnten.

Und wir können nicht ausschließen, dass dies ein vom Ausland aus gesteuerter Versuch war,

die neuen Patrioten zu schälen. Unser Dank gilt deshalb im Besonderen unserer Polizei,

die in unglaublicher Hartnäckigkeit die wahren Täter überführen konnte und sich damit um Demokratie

und Frankreichheit.

Was denn? Die reden wir nicht. Ist doch geil.

und

Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.