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Hallo, liebe Tortenfanatiker. Auch heute widmet sich Deutschlands größte Backshow
wieder einem europäischen Land. Und was für einem.
Keine Nation weiß das Weißmehl so zu würdigen wie Italien.
Man isst es in Pane, Pizza, Pasta und sogar in Dolce. Und das in wahnsinnig
vielen Variationen.
Ja, heute wird es wieder spannend. Drei Aufgaben warten auf die Hobbybäcker. Und
ich sage jetzt schon mal Buon Appetito bei der sechsten Folge von Das große
Backen.
Sie backen in Deutschlands leckerstem Zelt.
Und in der größten Bugshow der Welt.
Ihr Thema 2020 Europa.
Das hat so ein bisschen was von Erlebnisgastronomie.
Ich glaube, ich war ein bisschen zu optimistisch, gleich alle zu füllen.
Zu langsam, zu langsam.
Zuletzt wurde Dänemark gewürdigt.
Hilfe!
Die Aufgaben, ein Nervenkrieg.
Ist gerissen.
Es war sofort ein Loch drin.
Aus diesem Grund endet der Kampf um den Titel heute leider für Döck.
Diese Woche scheint die Sonne schon wieder.
Italien steht auf dem Backplan.
Der Bäcker der Woche ist der Hahn im Korb.
Das guckt mich nicht so an.
Ich habe die rote Schürze. Eins von den vielen Zielen ist erreicht.
Ich bin unter den Top 5, bin der beste Mann für dieses Jahr und ich freue mich.
Zurecht? Ja, der hat es total verdient. Und es wurde wirklich Zeit, dass er mal
die rote Schürze bekommt.
Und ich freue mich, dass ich jetzt mit nach Italien fahren kann.
Für Proviant ist gesorgt. Aber auf dem Weg nach Bella Italia läuft nicht alles
rund.
Mein Ziel für diese Woche ist es auf jeden Fall ins Halbfinale zu kommen. Die
Konsistenz ist auf jeden Fall zu flüssig. Wenn dabei die rote Schürze bei
rumspringt, wäre es natürlich das i-Tüpfelchen.
Ich habe mich für das große Backen extrem vorbereitet, Rezepte kreiert,
Geschmäcker zusammen kombiniert. Die harte Arbeit hat sich auf jeden Fall
ausgezahlt, es hat sich gelohnt. Ich werde nicht aufgeben.
Freiwillig streicht keiner die Segel.
Natürlich gebe ich mein Bestes, aber ich sage jetzt nicht, ich muss dieses oder
jenes erreichen.
So wie es kommt, so passt es.
Man sieht aber auch, dass immer eine gewisse Dosis Klick dazugehört.
Allerdings.
Oh, das fällt um.
Ich muss kurz durchatmen.
Ein Sieg ohne Zwischenstolpersteine ist kein richtiger Sieg.
Ich denke, dass alle vier Mädels, die jetzt noch dabei sind, große Konkurrent
sind. Mal gucken, was noch so kommt.
Es gibt Tränen.
Es gibt Trümmer. Es gibt Tortenkreationen, die nie zuvor jemand
gegessen hat.
Alle wollen Deutschlands bester Hobbybäcker 2020 werden.
Die Jury überzeugen. Den 10.000 Euro einen entscheidenden Schritt näher
kommen. Sein eigenes Backbuch zieren.
Wer ist so abgebrüht wie Instant Kaffee?
Ich bin jetzt erstmal so gestresst, ich brauche jetzt meinen Espresso.
Italien.
Hallo liebe Backüberflieger. Ihr steht alle schön in Reihe und Glied
hintereinander. Ihr habt es geschafft, die andere Seite leer zu backen. Das
hatten wir hier im Fels so noch nie.
Steve, du startest ganz gut in diese Woche, denn du bist unser Bäcker der
Woche und trägst die rote Schürze.
In zwei Wochen werden drei von euch den Titel Deutschlands bester Hobbybäcker
2020 unter sich ausmachen. Und der Gewinner kann sogar noch 10.000 Euro,
den goldenen Cupcake und ein eigenes Backbuch mit nach Hause nehmen.
Jubeln können jetzt die Fans von Amaretti und Amore, denn es geht nach
Italien.
Unsere Jury hat drei leckere, landestypische Schmackhaftigkeiten aus
Baldowat. Hier ist Motivtortenkönigin Bettina Schlipake-Burchert und der
mehrfache Patissier des Jahres Christian Hüms.
Hallo ihr zwei!
Ihr werdet entscheiden, wer wird unser Bäcker der Woche und ihr werdet auch
entscheiden, wer uns verlassen muss.
Und damit geht's auch schon los mit der ersten Aufgabe.
Wir wollen eine Interpretation des Tiramisu und verzichten auf genauere
Vorgaben. Aber auch wenn ihr runde Plätzchen oder einen Tortenboden backt,
der Teig muss dem des Löffelbiskuits entsprechen.
Wir wollen die klassischen Tiramisu-Komponenten genau erkennen
können. Dazu gehört natürlich selbstverständlich auch die typische
Creme. Ob ihr eine Fruchtfüllung oder Quantsch mit einarbeitet, Das liegt ganz
bei euch. In dieser Aufgabe ist die Kreativität ganz wichtig, sowohl
geschmacklich als auch in der handwerklichen Umsetzung. Ihr habt für
diese Aufgabe genau zweieinhalb Stunden.
Auf die Plätzchen, fertig, backt.
Ganz wichtig, bevor es an die Lebensmittel geht, Hände desinfizieren
und Handschuhe an. Dann kann es losgehen.
Ich liebe Baiser und Pavlova und ich werde ein Tiramisu machen und ich packe
dann noch in Amaretto getränkte Feigen mit rein und mache auch noch das
Löffelbiskuit natürlich.
In Jennifers Pavlova schweben zwischen Böden aus Kaffee-Baiser und geriebenen
Kaffeebohnen getränkter Löffelbiskuit und Amaretto-Feigen auf einer Mascarpone
-Espresso-Creme.
Und was haben wir hier für ein Tiramisu?
Pistazien? Gefriergetrocknete Himbeeren?
Interessant. Von Barbara würde ich mir in dieser Woche wünschen, dass sie
vielleicht noch mal so ein bisschen eine Stufe höher geht, ein bisschen
raffinierter noch mal backt. Sie kann sehr lecker backen, das haben wir schon
gesehen, aber da erwarte ich vielleicht auch noch so einen Tick mehr
Handwerklichkeit von ihr.
An Einfällen mangelt es Barbara nicht. Sie greift sogar zu Gemüse.
Ich mache den untersten Boden mit Spinat, damit er eine grüne Farbe hat,
weil ich die Italienflagge noch bocke.
Ich habe drei rechteckige Blöcke und die werden mit Velvet Spray grün, weiß, rot,
so wie die Flagge, besprüht.
In jedem Barren stecken farbige Mascarpone-Sahne-Cremes, Spinatölteig,
Löffelbiskuits, Himbeeren und Pistazien.
Litchi-Bubbles sorgen beim Essen für leckere Explosionen.
Bei diesem Tiramisu würde auch Spinatfreund Popeye zuschlagen.
platzt im Mund und eine Flüssigkeit da ist, das ist richtig cool.
Habara dürfte auf einem guten Weg sein, solange man bei all den Zutaten auch die
typischen Tiramisu-Komponenten schmeckt.
Und was hat der amtierende Bäcker der Woche geplant?
Ich habe mir gedacht, ich mache einen Frankfurter Tiramisu.
Der Crunch außenrum wird jetzt nicht das Crocanti beim Frankfurter Kranz, sondern
halt Amarettini.
Und ich trinke die Böden mit einer Kaffeetränke, Amaretto, Espresso, dass
das halt schön kaffeelastig wird.
Geschmacklich umhüllt der Amarettini-Mantel einen Kaffeebiskuit
mit Amaretto, Mascarpone-Sahnecreme und Knusper-Schichten aus Löffelbiskuit und
Orangen-Crispies.
Die Kandidaten haben bei dieser Aufgabe besonders viele Freiheiten.
Wie wird Laura damit umgehen?
Laura war immer diejenige von den Kandidaten, die noch übrig geblieben
sind, die so ein bisschen in diesem klassischen Raster, was so diese
Kombination angeht, hängen geblieben sind. Allerdings hat sie auch das, was
sie jetzt Klassisches serviert hat, brutal stark dargestellt. Also das
heißt, der Geschmack war immer tip top.
Gerade vertut sie sich allerdings beim Zucker.
Ach kacke, ich hätte nur 50 Gramm nehmen sollen.
Fängt gut an.
Jennifer denkt beim Backen eher um die Ecke. Und Sarah ist meistens ziemlich
fix unterwegs.
Mein Gebäck heißt heute Tiramous, weil ich das so ähnlich habe wie eine Mousse.
Und ich bin mal gespannt, was Christian und Betty später dazu sagen werden.
Sarah Charlotte hat einen mit Kaffee und Mandelsirup getränkten Mantel aus
Löffelbiskuit. Im Inneren drei Mascarpone-Sahne-Cremes mit Espresso,
Brombeer und Schokoladengeschmack.
Zuerst entsteht der Mantel.
Löffelbiskuit ist schon etwas schwierig. Man muss gucken, dass man den Eiweiß gut
genug aufschlägt, will was Perfektes präsentieren. Und ich hoffe, das klappt
alles so wie geplant.
Läuft es nach dem Zuckermissgeschick bei Laura besser?
Hier kommt gleich die Speisestärke, Mehlmenge rein und dann wird alles
gemeinsam vermengt und das ist dann der Teig für meinen Löffelbiskuit.
Nach einer etwas anderen Methode entsteht Sarahs Löffelbiskuitteig.
Ich sehe gerade, die Laura tut ihre Stärke in dem Eigelb. Ich tue das in
mein Eiweiß.
Keine Ahnung, schalte mich jetzt einfach dran.
Jeder nach seiner Fasson.
Gratistipps gibt es von der Jury.
Hallo.
Wie läuft's? Du hackst hier schön die Pistazien. Genau. Sehr gut.
Die kommen unten beim Boden rein und als Crunch in die Creme. Und der Boden wird
mit Spinatgrün gefärbt. Wie kommst du auf die Idee mit dem Blattspinat? Ich
habe keine künstlichen Farbstoffe. Also die rote Creme färbe ich mit den
Himbeeren und das Grüne mit dem Spinat.
Geschmacklich wird der wahrscheinlich nicht rausschmecken, oder? Nein, den
merkt man sowieso gar nicht. Der ist ja so neutral, das ist halt einfach nur ein
Färbemittel. Wahnsinn. Wir sehen uns später. Sehr gut. Danke.
Laura macht heute blau und backt trotzdem mit.
Mein Tiramisu habe ich Tiramisu al mirzili getauft, also zu deutsch
Tiramisu mit Blaubeeren. Ich werde allerdings frische Blaubeeren und auch
ein Blaubeerpüree einarbeiten und ändere auch die Form ab. Also ich werde sie in
schönen, schmackhaften Gläschen präsentieren.
Mit Kaffee und Amaretto getränkter Löffelbiskuit trifft auf Mascarpone
-Sahne-Creme frische Blaubeeren und Blaubeerpüree.
Als Dekor Baiserhäubchen, Minze und eine Kakaodecke.
Jennifers nächste Zutat sorgt für Herzrasen.
Ich habe Instant-Kaffee mit viel zu wenig warmem Wasser gemischt, aber
bewusst, damit es so ein bisschen dickflüssiger wird.
Und das hebe ich jetzt noch mit unter die Baisermasse. Dann kriegt das halt
richtig auch so ein bisschen Farbstruktur und es schmeckt nach
Kaffee.
Gebäck mit Hallo-Wach-Effekt.
Steve ist eher einer von der ruhigen Sorte.
Ja, ich bin jetzt erstmal so gestresst, ich brauche jetzt meinen Espresso.
Ah, ich liebe Espresso.
Bei dem Temperament darf es ruhig etwas mehr Instant-Kaffee-Pulver sein. Komm
Steve, einer geht noch.
Und noch einer. Und noch einer.
Okay, wir rufen schon mal den Rettungsdienst. Wenn die Jury bis zum
Finale ohne Schlaf durchmacht, wissen wir warum.
Barbaras Spinat ist vom Herz-Kreislauf-Aspekt her
unproblematischer.
Jennifer schlägt das Herz jetzt schon bis zum Hals.
Ich muss kurz durchatmen.
Mit frischem Sauerstoff im Blut macht sie sich ans Aufdressieren des Baisers.
Barbaras Ölteig ist fertig.
Also der Grünton ist genau richtig und man darf am Anfang, wenn man auserholt,
nicht irritiert sein, weil die Backhaut oben ist trotzdem eher braun wie grün,
aber innen drinnen ist er dann schön grün.
Was ja auch super zu den eingebackenen Pistazien passt.
Mensch, tief.
Das ist ja nett. Ein geeister Mokka für uns.
Das wird mein Biskuitteig, der abgewandelt ist mit Kaffee.
Der schmeckt schon mal sehr lecker.
Pass auf, falls Eni vorbeikommt. Das könnte gefährlich werden. Ich rette die
Schüssel.
Sarah dressiert einen Lattenzaun-Löffel-Biskuit für die
Charlotte.
Während Steve seinen Teig in den Ofen stellt.
Sarah legt einen schneckenförmigen Biskuitboden nach.
Alles ist im Fluss.
Besonders Lauras Teig. Die Konsistenz ist auf jeden Fall zu flüssig. Ich
verstehe es ehrlich gesagt nicht. Aber ich werde sie jetzt trotzdem einmal
backen und gucken, was passiert.
Während Jennifer ihren Biskuitteig anfertigt, macht Laura sicherheitshalber
einen zweiten Löffel Biskuitteig.
Einen schnellen Versuch mache ich jetzt noch und ja, so kommt Spannung auf.
Gleichmäßig wird hier gespritzt. Wenn du was naschen möchtest, da gibt's
Kaffeebaiser.
Wo mache ich Baiser hin?
Das wären drei Schichten, weil ich mache ja so eine Mischung aus Tiramisu und
Pavlova. Hast du noch eine ruhige Hand?
Ihr seid ja nur noch fünf.
Jeder kleinste Fehler.
Baiser muss hauptsächlich trocknen, aber Löffelbiskuits muss man richtig backen.
Nach dem Teig geht's an die Cremes.
Sarah püriert dafür Brombeeren.
Jennifer legt Feigen in Amaretto ein.
Und Laura lässt sich nicht beirren.
Ich probiere es jetzt trotzdem einmal mit dem anderen Teig aus und gucke mir
den Unterschied an.
Solange man die Zeit dafür hat.
Also von oben ist er natürlich trotzdem braun, aber das habe ich vorher schon
gesagt.
Stimmt, bei Steve sieht das Backergebnis allerdings nicht wie geplant aus.
Ich schiebe den nochmal 5 Minuten rein und mache in der Zwischenzeit mal einen
zweiten. Und dann werde ich gucken, welchen ich nehme.
Keine zweiten Versuche benötigen die Biskuitbäckerinnen Jennifer und Sarah.
Steve muss so langsam an die Zeit denken.
Das sind gemahlene, gefriergetrocknete Himbeeren.
Weder mit tiefkühlen Himbeeren noch mit frischen Himbeeren.
Ich kann das zu viel dazu reintun, dass das jetzt ernsthaft färbt und schmeckt.
Sarah arbeitet mit Sahne steif.
Das wird meine Moos. Ich schlag erstmal die Sahne auf und dann Frischkäse und
Mascarpone.
Liebe Kandidaten, falls ihr noch Probleme habt mit dem Abschmecken, mein
Löffel und ich sind jederzeit bereit.
Es ist übrigens Halbzeit, ihr habt noch 75 Minuten.
Steht's breit.
Aha.
Wer nochmal neu anfangen will, sollte das spätestens jetzt tun.
Der Kuchen will nicht raus.
Ich habe schon gemerkt beim Backen, dass der nicht richtig aufgeht. Deswegen
mache ich jetzt gerade einen zweiten.
Sieht aus, als wäre das eine weise Entscheidung.
Wer jetzt schon an seinen Cremes arbeitet, kann entspannter sein.
Also angefangen habe ich mit Pistazienmus, das gibt den Geschmack.
Und zum Färben kommt da jetzt auch noch ein bisschen Spinat dazu.
Grün ist die Hoffnung.
Wobei es ja eher Laura und Steve sind, für die es zeitlich eng werden könnte.
Ich hoffe jetzt, dass mein zweiter Teig hier backen wird, dass der auch gut
wird, sonst habe ich nichts da stehen.
Und das bei einer Aufgabe mit allen Freiheiten.
Schafft er das seitlich? Ich hoffe, dass das was wird.
Aber du durftest ja auch ein paar mal backen, oder?
Da siehst du, schön und hässlich. Bleibt mehr zum Naschen.
Auch Barbara hat noch viel Arbeit vor sich.
Durch das, dass ich nachher mit Velvet Spray überziehen muss, muss ich jetzt
Gas geben, dass ich schon zum Schichten komme.
Dann drück mal auf die Tube.
Nicht jeder Kandidat hat sich so viel vorgenommen.
Ich finde die Challenge heute voll entspannt. Das tut gut.
Also wieder ein guter Start in die Woche.
Steve dürfte da anderer Meinung sein.
Endlich beginnt er mit seiner Creme.
Wozu hat man die Schürze?
Jennifers Baiser sind fertig ausgekühlt.
Bei Laura kommt nichts weg.
Blech Nummer 5.
Was verbirgt sich unter dieser Backhaut?
Jetzt sieht man zwischendrin auch die grüne Farbe und die Pistazien, die sind
noch schön mit angeröstet am Boden unten.
Farblich top und geschmacklich.
Perfekt.
Kleine Stärkung.
Willst du einen?
Wenn du den übrig hast, den hässlichen.
Den hier, ich weiß nicht, brauchst du den?
Ich brauch die alle nicht.
Danke.
Weißt du, was wir immer früher gemacht haben? Bei uns gibt es einen See.
So entstand übrigens auch die Donauwelle.
In Jennifers Pavlova trifft Löffelbiskuit auf Baiser, getrennt von
einer Mascarpone-Espresso-Creme.
Sarah tränkt ordentlich.
Ich mag das, wenn das Löffelbiskuit komplett weich ist, weil ich will nichts
was Hartes dazwischen haben. Das muss schmelzen.
45 Minuten vor Schluss dressiert Laura Baiser-Tupfen auf. Ob das zum Trocknen
reicht? Auch Steve kämpft gegen die Zeit.
Der sieht schon viel besser aus als der erste Teig, weil man sieht auch, dass er
sich hier schön vom Rand löst. Und ja, ich bin zufrieden.
So, jetzt kommt die dritte Schicht.
Also die Brombeer-Mascarpone-Sahne-Creme.
Bärig geht's auch bei Barbara zu, bevor sie mit Kaffee und Rum getränkte
Biscuits auflegt.
Jetzt machen wir mit Weißweiter.
Stazier und Himbeer ist ja was absolut Typisches.
Und drum habe ich mit die Litschis noch was Ungewöhnliches mit eingebaut.
Während die Litschis eher grob verteilt werden, platziert Jennifer ihre
Feigenstückchen höchst akkurat.
Bei mir laufen die Schichten optimal.
Ich brauche jetzt nur noch die Böden draufgeben.
Die drei Torten müssen vor dem Besprühen ins Eisfach.
Sarah befindet sich schon im Endspurt.
Von so entspanntem Arbeiten können Laura und Steve nur träumen.
Ich habe hier gerade die geschlagene Sahne unter die Mascarpone-Creme mit dem
Eigelb und der flüssig gemachten Gelatine runtergehoben.
Das fülle ich jetzt schon mal in den Spritzbeutel ab und fange an zu
schichten.
Liebe Hobbybäcker, ich höre von Betty und Christian ein leises Mangiare. Ich
glaube, die beiden haben Appetit.
Ihr habt noch 30 Minuten.
Das wird knackt. Schaffst du das, Laura?
Ich hoffe.
Hier geht die Zeit irgendwie nix.
Steve bereitet die Einlagen für seine Espresso-Torte vor.
Laura beginnt mit ihrem Blaubeer-Gelee.
Ich habe jetzt drei kleine Spritzbeutel und die drei gebe ich jetzt in den
großen rein, damit ich am Ende so drei Farben auf einmal habe.
Ach krass.
Die ist ja schon wieder fertig fast.
Eh nie.
Du hast gesagt, wenn es Rechte gibt, magst du probieren.
Das ist ein Rest.
Das sieht ja viel zu hübsch aus für ein Rest.
Es hat zwei Augen und es hat Zähne.
Oh, die Perlen. Ich liebe diese Bobbels. Barbara.
Ja, jetzt geht's los.
Das große Schichten, nur auf Sat.1.
In Sat.1 bitte. Aber ansonsten hat Steve recht. Und er ist nicht der Einzige, der
noch schichten muss.
Nicht jeder ist so fix wie Sarah.
Ich habe hier so eine Orangen-Crispies.
Die streue ich noch mit rein, damit es halt so ein bisschen fruchtigen
Geschmack kriegt.
Barbara muss die schockgefrosteten Torten aus ihren Formen lösen.
Das mit dem Velvet Spray war eine
gute Idee.
Das kann man schön dick auftragen.
Steves Kranz nimmt wieder Form an.
Und im Glas Bäckerin Laura muss sich keine größeren Sorgen um die
Standfestigkeit ihres Desserts machen.
Hauptsache es schmeckt.
Liebe Hobbywecker, ihr habt jetzt noch 10 Minuten.
Spucklig. Also bei mir geht es sich das Haar scharf aus, dass dann alle drei
besprüht sind.
Da Betty und Christian zuschauen dürfen, bleibt ihnen keine Schwachstelle
verborgen.
Der Baiser weicht noch durch durch die Creme. Ich hoffe, dass er noch ein
bisschen Textur hat.
Ich glaube, das wird ganz geil mit dem Baiser.
Das ist ein strammes Programm.
Zahlt sich Jennifers Mut am Ende aus? Oder Lauras Konzentration aufs
Wesentliche? Wie wird Steves urdeutsche Variante ankommen?
Ich entschuldige mich jetzt schon an das Putzteam, die hier aufräumen müssen.
Das geben wir weiter.
Sarah ist in dieser Hinsicht vorbildlich.
Wie ist Lauras Blitzbaiser geworden?
Liebe Kandidaten, ich mach's kurz, noch zwei Minuten.
Ich bin zuversichtlich, dass die Schokolade, die da mit drinnen ist, das
jetzt noch ein bisschen stabilisiert, dass es dann nicht komplett
auseinanderbricht.
Hallo. Hallo. Kannst du mal kurz gucken, bitte?
Guck ruhig länger.
Bloß kein Glitzer.
Okay. Kann ich es anmalen? Nee, Schatz.
Danke. Gut, danke.
Wiedersehen.
Ich weiß, was ich dir zum Geburtstag schenke.
Glitzer-Spray.
Ja, aber die große Flasche. Family Pack.
Danke.
Euer Tiramisu sollte fertig sein, denn gleich ist Schluss.
10, 9, 8, 7,
6, 5, 4, 3,
Zwei, eins und Schluss.
Hände weg vom Gebäck.
Ich glaube, man kann auf Anhieb die Flagge erkennen.
So ist das absolut noch mit einem blauen Akteur vorgekommen und da bin ich voll
zufrieden.
Das war so eine anstrengende Aufgabe.
Ich kann nicht mehr. Nein, Spaß.
Das war wirklich ein guter Start in die Woche.
Das war genau so wie geplant. Ich bin mega zufrieden damit.
Alles sitzt.
Ich bin happy.
Entscheidend ist, dass man nach der Verkostung happy ist.
Ich bin jetzt gespannt vor der Verkostung, was Betty und Christian
natürlich zu dem Frankfurter Tiramisu sagen werden, ob denen das so gefällt
oder ob es denen einfach zu einfach ist. Weil ich habe natürlich mal nach vorne
geguckt und nach hinten geguckt und da stehen ja verschiedene Tiramisu-Arten
und jedes auf seine Art ist halt so einzigartig und das hoffe ich einfach,
dass ich damit überzeugen werde.
Wenn ich mir die anderen Tiramisu-Präsentationen anschaue, dann
ist meine vom Anrichten her vielleicht die edelste, aber auch die einfachste.
Aber ich hoffe, ich kann geschmacklich punkten.
So unterschiedlich kann Tiramisu aussehen und ich glaube, es ist
köstlich. Und wenn Sie zu Hause jetzt denken, oh, das mache ich nach, alle
Rezepte finden Sie natürlich auf unserer Seite, dasgroßebacken.de. Ich wünsche
Ihnen dann viel Spaß beim Nachmachen und beim Verputzen.
Apropos Verputzen, das darf im Zelt ja nur die Jury und wir starten auch mit
der Verkostung bei Barbara.
Barbara, erzähl uns etwas über deine Neuinterpretation der Tiramisu.
Mein Tiramisu soll die Flagge von Italien darstellen. Und die Optik ist so
riesig, weil ja in Italien, wenn man durch die Altstadt schlendert, schauen
die Häuser auch genau so aus.
Ach, der historische Bezug zu Italien gefällt mir ausgesprochen gut.
Also die Farben finde ich eine sehr schöne Idee, so zu lösen. Was man halt
sieht, ist, dass es alles so etwas in Bewegung ist.
Um es mal charmant auszudrücken. Aber das sollte natürlich eigentlich nicht
vorkommen. Ich bin sehr gespannt auf deine Kombination vom Geschmack, weil da
hast du wirklich ein strammes Programm auch gehabt.
Vom Anschnitt, man kann die Farben, glaube ich, sehr gut sehen.
Ich finde auch die Farben, was natürlich auch an den natürlichen Farbtönen liegt,
sehr appetitlich aussehen.
Auch in dieser Aufgabe enttäuscht du mich natürlich nicht. Es ist wunderschön
frisch, vor allem dieses Einarbeiten von diesen Litchi-Bollern, sage ich jetzt
mal. Das ist nochmal so ein besonderer Effekt halt einfach. Sie platzen auf,
dann kommt die Flüssigkeit raus und ich muss sagen, du hast es traumhaft schön
umgesetzt. Es schmeckt einfach nur wirklich richtig sommerlich. Was ich so
ein bisschen vermisse, ist der Löffelbiskuit, weil der jetzt sehr weich
geworden ist. Aber das zu essen ist wirklich ein Highlight und schon fast
Erlebnis-Gastronomie gerade.
Danke. Vielen lieben Dank. Danke.
Ich habe euch ein Tiramisu gebacken und habe Baiser und Pavlova eingebaut, denn
ich liebe Baiser und Pavlova.
Und als ich in Italien war, haben wir in Sorrento abends ganz oft bei einem
Restaurant Feigensalat gegessen und deswegen habe ich auch Feigen mit
eingebaut und die habe ich auch in Amaretto und Kaffee getränkt. Wenn ich
dann Tiramisu, Pavlova anschaue, also da eine hervorragende Textur erwischt.
Und auch bei deinem Löffelbiskuit kann man schön die Backfarbe noch so ein
bisschen sehen im Anschnitt. Gerade durch deine beiden Komponenten eine sehr
ungewöhnliche Optik für außen, die mir aber gut gefällt.
Mir gefällt es brutal.
Also muss man sagen, das war schon ein sportliches Programm. Da kann man
gewaltig den Hut vorziehen.
Danke.
Also man hat es ja gerade schon beim Schneiden gehört, wie knackig auch der
Baiser ist.
Und vom Anschnitt her finde ich es jetzt spannend, weil man schon fast wieder
denken könnte, dass man wirklich ein Tiramisu hätte mit sehr viel
Cremeanteilen.
Geschmacklich gefällt es mir außerordentlich gut.
Es ist ja die Gefahr, wenn ich so viel Baiser dabei habe, wird es nachher zu
trocken. Und ich finde, du hast genau das richtige Maß gefunden.
Es ist nichts aufgeweicht, auch der Baiser.
Hat wirklich noch Biss, ist aber in der Mitte weich, das, was man bei der
Pavovaya haben möchte. Es ist gut abgeschmeckt, es ist insgesamt ein
schöner Kaffeegeschmack.
Und also für mich ist es wirklich eine sehr schöne Neuinterpretation, die man
auf jeden Fall nochmal nachmachen sollte.
Ja, für mich gehört es tatsächlich zu den drei besten Tiramisu, die ich je in
meinem Leben gegessen habe.
All diese Konsistenzen, all dieses handwerkliche Können, so auf den Punkt
zu bringen.
Das ist nicht nur meisterlich, sondern ich würde einfach mal sagen, das ist in
dem Fall Porno. Danke.
Dankeschön. Vielen Dank.
Ich habe einen Kaffeebisket gebacken, habe eine Mascarpone-Creme eingearbeitet
mit Orangen-Crispies und Löffelbisket und habe außenrum Amarettini zerbröckelt
und da steht das Frankfurter Tiramisu.
Eine sehr schöne Idee, zumal es von außen wirklich nicht wie eine Tiramisu
aussieht und dein Tiramisu-Kranz ist auch gleichmäßig und gerade.
Die Idee, den Frankfurter Kranz zu machen und das ganze Thema andersrum
aufzugreifen, hervorragend umgesetzt. Also ich bin begeistert.
Vom Anschnitt her schön gleichmäßig geschnitten, gleichmäßig geschichtet.
Der ein Strich nicht zu dick, aber dick genug, damit wirklich von draußen die
Samaritanis dran kleben bleiben.
Also der Boden ist tatsächlich traumhaft schön, super leicht und das zählt
tatsächlich für deine gesamte Interpretation vom Tiramisu. Ich habe
das Ding jetzt innerhalb von ein paar Sekunden eingeatmet, weil es
hervorragend schmeckt. Es ist eine sehr leichte, sehr leckere Interpretation vom
Tiramisu. Ja und auch diese Kombination außen, die Ameritini, dass ich da auch
wirklich viel Textur drin habe und ich brauche gar nicht so viel Creme, weil
einfach alles auch gerade der Boden einen wunderbaren Geschmack hat.
Vielen Dank.
Ich habe euch Tiramisu Ai Mietili mitgebracht. Ich habe die
Blaubeerenkomponente hinzugefügt, weil ich einfach finde, dass die leichte
Säure von der Blaubeere ziemlich gut mit dem Rest harmoniert. Und dekoriert habe
ich das Ganze mit etwas Kakao und Baiser.
Das ist jetzt von der Optik her nicht so die große Neuinterpretation.
Tiramisu in einem Glas kennt man, glaube ich, auch schon. Also von daher bin ich
sehr auf den Geschmack gespannt.
Ja, aber das Wichtigste ist halt natürlich der erste Eindruck und dass
man die Schichten von außen sehen kann, das spricht einen an. Mir gefällt es,
was im Glas präsentiert ist.
Die Mascarpone-Creme ist also unfassbar leicht. Mich erinnert diese Creme
tatsächlich wirklich.
original an die, die ich auch in Italien gegessen habe. Und ich finde auch die
Idee mit der Blaubeere sehr, sehr interessant, weil das einfach gleich
nochmal ein anderes Mundgefühl gibt.
Und das für mich dann auch dieser Aspekt ist von der Neuinterpretation. Also
geschmacklich hast du es für mich persönlich voll auf den Punkt getroffen.
Du bist hier so diejenige, die zuständig ist für lecker.
Mir fehlt allerdings noch so ein bisschen sowas, was ungewöhnlicheres bei
der Interpretation.
Aber das ist halt immer eine Bank bei dir.
Vielen Dank.
Ich
habe
euch einen Tiramus mitgebracht. Dann habe ich einmal eine Schokoladencreme,
eine Mockercreme und eine Brombeercreme.
Und dann habe ich obendrauf nochmal einen Biskuitboden.
Deine Tupfen zeigen schon die Konsistenz von der Creme.
weil man hier wirklich hervorragend sehen kann, wie standfest die ist und
wie schön diese einzelnen Strukturen dieser Sterntülle zu sehen sind. Der
Löffelbiskuit von der Backfarbe, sehr schön geworden und ja optisch auch sehr
ansprechend bei dir. Und vor allen Dingen handwerklich kann man auch bei
dir nur den Hut davor ziehen. Also ähnlich wie Jennifer hast du auch ein
unglaubliches Programm halt natürlich runtergezogen. Der ein oder andere Profi
könnte sich da eventuell vielleicht tatsächlich auch mal was abschauen.
Großer Respekt.
Man hat gerade richtig beim Schneiden es fast schmatzen gehört. Das ist Musik in
den Ohren tatsächlich.
Also dieses Schaumige von oben nach unten, wie so Badeschaum, der so vor dir
platzt. Das ist also großes Tennis, großes Tennis.
Die Konsistenz von deinen Cremes ist wirklich unglaublich. Wenn man es isst,
ist es ganz leicht, als wenn so ein Engelchen tatsächlich auf die Zunge
pieselt. Und dass du außen noch das Gitter gemacht hast, gefällt mir sehr
gut. Dadurch habe ich dann doch nochmal eine andere Konsistenz. Das ist für mich
tatsächlich der geniale Schachzug an dieser ganzen Torte.
Weil wenn du es von außen isst, dann hast du tatsächlich diese typische
Konsistenz eines Löffelbiskuits. Dieses leicht Kristalline, dieses leichte
Witzeln auf der Zunge letztendlich. Das hast du wirklich brutal stark umgesetzt.
Also ich bin hellauf begeistert. Danke, danke, danke.
Vielen Dank.
Dankeschön.
Ich bin sehr stolz auf euch. Ihr habt es geschafft. Die Jury war hellauf
begeistert. Das ist sie selten.
Das war die erste Aufgabe. Ich hoffe, ihr schafft das auch in der zweiten.
Denn jetzt kommt die technische Prüfung.
Mit der technischen Prüfung findet die große Backfreiheit ein jähes Ende.
Bei der technischen Prüfung müsst ihr ein Rezept, so wie es da steht,
wortgetreu nachbacken. Heute geht es natürlich um ein italienisches Gebäck.
Deckt die Zutaten bitte jetzt auf.
Ah, okay.
Mandeln. Mehl.
Und gemahlene Mandeln.
Was ist das hier?
Bittermandelaroma.
Mandelgebäck. Was für eine Überraschung.
Na da.
Catochini.
Das muss Catochini sein.
Ja, ich glaube, ihr habt eine gewisse Ahnung. Die Mandeln sind aber auch ein
guter Hinweis. Dreht das Rezept bitte jetzt um.
Kantuccini. Ja, wie vermutet, Kantuccinis.
Und es ist ein Rezept von Christian.
Das sind so kleine Mandelgebäckstückchen, so, ich weiß
nicht, wie ich das beschreiben soll, wie so eine halbe Salami eigentlich.
Habt ihr das schon mal gemacht?
20 Stück.
20 perfekte, ausgebackene, gleichmäßige.
20 mal das Gleiche, das ist nicht so einfach, wie sie es anhört.
Naja.
Die Jury wünscht sich von euch Cantuccini. Das Rezept ist von Christian
und er wird euch jetzt sagen, was ihr beachten müsst.
Cantuccini werden genau wie Zwieback zweimal gebacken. Dieses Gebäck hat eine
ganz spezielle Konsistenz. Achtet vor allen Dingen auf den zweiten
Backvorgang, dass sie euch nicht verbrennen. Wir wollen sie nachher kross
und knusprig haben und nicht steinhart und furztrocken.
Wir erwarten einen zarten Bittermandelgeschmack, also braucht ihr
auch beim Abschmecken von dem Aroma ein feines Händchen.
Die Cantuccini sollen am Ende genau 6 cm groß sein.
Wir wollen am Ende von jedem von euch 20 perfekte, gleichmäßige Cantuccini haben.
Und ihr habt für diese Aufgabe 75 Minuten Zeit. Wie immer wird danach
blind verkostet, deshalb bitte ich euch aus dem Zelt.
Ciao, ich drücke euch die Daumen. Danke.
Und hier geht's jetzt auf mein Kommando los. Auf die Plätzchen. Fertig. Backt.
Wieder heißt das oberste Gebot Hygiene.
Ohne Handschuhe passiert hier gar nichts.
Das Gebäck beginnt unspektakulär. Mehl, Backpulver, Zucker und gemahlene Mandeln
werden in einer Schüssel vermischt.
Die zur Verfügung stehenden Mengen erlauben allerdings keinen Fehlversuch.
20 exakt gleich große Cantuccini müssen am Ende herauskommen.
Ich habe gerade die blanchierten und gemahlenen Mandeln in der Hand. Da
müssen jetzt exakt 50 Gramm von in meinen Cantuccini-Teig.
Wenn die Menge passt, abhaken.
Und so soll die Knabberei aussehen.
Cantuccini sind ein klassisches Mandelgebäck aus der Provinz Prato bei
Florenz. Sie werden zweimal gebacken und sind sehr schön knusprig.
Ich habe mir das überlegt, weil es für mich persönlich ein absoluter Klassiker
der italienischen Backkunst ist.
Die Aufgabe ist grundsätzlich von der Teigherstellung einfach.
Allerdings ist es eine Speed Challenge. Das heißt, die Zeit ist so getimt, dass
tatsächlich die Dinge aus dem Ofen rauskommen und dann fertig sind.
Ich habe jetzt die trockenen Zutaten vermischt.
Jetzt mache ich zwei Eier dazu und zwei Eigelbe.
Da jeder nur vier Eier bekommen hat, darf beim Eiertrennen nichts schief
gehen. Das sollte den fünf besten Hobbybäckern 2020 doch nicht
schwerfallen, oder?
Die Eier dienen ja heute als Bindemittel, weil ja die Butter hier
fehlt.
Ich hoffe, das bindet auch gut, dass der Teig halt so wird, wie es halt sein
muss. Aber ich habe keine Ahnung, wie der Teig aussehen muss. Ich mache das
jetzt zum ersten Mal und lasse mich überraschen, ob es was wird oder nicht.
Steve ist da offen für alles.
Ob Laura heute die richtige Backfarbe erwischt? In der Vergangenheit lag sie
da öfter mal knapp daneben.
So eine Speed-Challenge müsste Sarah eigentlich liegen.
Das lasse ich jetzt kneten.
Und zum Schluss gebe ich nur noch die ganzen Mandeln hinzu und das
Bittermandelaroma muss ich noch gut abschminken zuletzt.
120 Gramm Mandeln.
Wem das zu schnell ging, hier nochmal zum Mitschreiben.
Alle Trockenzutaten werden zunächst mit dem Ei zu einem glatten Teig
verarbeitet.
Dann müssen unsere Kandidaten das mit dem Bittermandelaroma selber
abschmecken. Wir haben nämlich da keine Grammzahl vorgegeben.
Und zum Schluss kommen noch die ganzen Mandeln dazu, die gleichmäßig verteilt
sein sollen.
Im Anschnitt will ich auf jeden Fall die Mandel sehen. Das gehört für mich
einfach zu einem Cantuccini dazu.
Eher selten dazu gehört bei der technischen Prüfung die Freiheit beim
Aromatisieren. Aroma ist immer sehr intensiv und darum darf man dann nie das
ganze Flaschchen eintun.
Wer keine Erfahrungswerte hat, muss probieren.
Mal gucken, ob es zu viel war, dann kann ich gleich aufhören.
Nee, bin super.
Das Bittermantelaroma, das kommt hinzu und im Rezept steht halt nicht, wie
viel. Das muss man abschmecken. Deswegen mache ich das schön tröpfchenweise und
kostet mal ein bisschen von dem Teig.
Und, wie schmeckt's?
Ich lass das so.
Mit Geschmack kennt der Steve sich laut Aussage der Jury ja aus. Jetzt wandern
120 Gramm ganze Mandeln in den abgeschmeckten Teig.
Mein Teig ist jetzt sehr klebrig, es zieht mir fast die Handschuhe aus.
Gar nicht so einfach, einen Quader zu formen.
So, der Teig ist jetzt fertig und der soll halt in Frischhaltefolie gewickelt
werden und geht dann für 15 Minuten in den Kühlschrank.
Genau, eine Viertelstunde muss der Teig dort ruhen. In der Zeit kann man
eigentlich nur den Ofen auf 185 Grad vorheizen, ansonsten herrscht
Beschäftigungsverbot. Ich würde gerne jetzt schon weiterarbeiten, aber ich
muss jetzt warten.
Und das bei einer Speed-Challenge.
Wie viel hast du reingetan? Einen Tacken mehr.
Ich weiß nicht, ob es nicht zu viel ist, aber ich hoffe, es verbackt sich noch
ein bisschen.
Aber ich habe auch drei Tropfen auf die Arbeitsfläche gehauen. Ich habe genau
die Hälfte. Du hast drei Viertel, ne?
Aber bei mir gingen auch vier Tropfen auf die Arbeitsfläche.
Später sollen drei Teigrollen mit fünf Zentimetern Abstand aufs Backpapier. Das
kann man auch schon mal abmessen.
Wenn man ja sonst nichts zu tun hat.
Gleich muss ich den Teig in drei gleich große Stücke teilen und dann werden
Rollen ausgerollt. Die müssen einen Durchmesser von drei Zentimeter haben.
Im Rezept steht halt, dass man schräg schneiden soll.
Was ist nun schräg?
45 Grad, 50 Grad.
Wie schneidest du denn Rollen dann?
Also ich habe jetzt überlegt, wenn das gleich mein Teig ist, dass ich es auf
jeden Fall so, also ich würde gucken, wie ich auf sechs Zentimeter Länge komme
und dann halt ein Zentimeter Breite.
Da steht ja nichts drin. Es steht halt so schräg und dann, ja. Ja, aber Betty
hat gesagt sechs Zentimeter Länge und ein Zentimeter Breite und so musst du
halt variieren.
Geometrie, auch das noch.
Beim Ausrollen des Teiges muss man definitiv darauf aufpassen, dass er den
Durchmesser 3 cm hat.
Ganz wichtig, weil wir wollen ja auf 6 cm Breite am Ende kommen.
Dann kommen Sie aufs Backblech mit 5 cm Abstand und müssen wir 25 Minuten
backen.
Komm schon Uhr, mach Klingeling!
So, jetzt.
Ich habe jetzt meinen Teig aus dem Kühlschrank rausgeholt.
Und jetzt teile ich ihn erstmal durch drei.
Auf den ersten Blick hat sich der Teig kaum verändert.
Der Teig ist sehr klebrig.
So, wie viel sind 20 durch drei?
6,6666 und so weiter. Man darf aber runden.
Jetzt muss man drei Würste mit drei Zentimetern durchmessen.
Lieber nochmal nachmessen. Wenn die 20 Cantuccini zwar gleich, aber zu groß
sind, ist auch niemandem geholfen.
Dann checke ich mal kurz den Durchmesser.
Wir haben von Christian die Maße bekommen, dass wir die Röllchen auf...
Drei Zentimeter Durchmesser rollen sollen.
Meine sind irgendwie ein bisschen dicker. Deine sind dicker?
Wenn du hier ranlegst, drei Zentimeter. Ich habe vorne geguckt.
Ich habe jetzt hier meinen Teig in drei Rollen, jeweils drei Zentimeter vom
Durchmesser und fünf Zentimeter Abstand.
Und der kommt jetzt in den Backofen für 25 Minuten.
Dann heißt es wieder, nichts tun.
Das nennt man wohl Dolce Vita.
Liebe Kandidaten. Wo ist Eni denn? Mich gelüstet nach einem Espresso. Dazu hätte
ich gerne Cantuccini.
Ihr habt noch 45 Minuten.
Was, was, was? 45 Minuten.
45 Minuten.
Das müsste auf die Sekunde hinauen.
Wenn die 25 Minuten um sind, müssen die raus, müssen kurz drei Minuten ruhen und
dann wird geschnitten. Also schräg anschneiden und dann wird nochmal
gebacken. Das ist dann das, was Christian meinte, dass es halt wie
Zwieback zweimal gebacken wird.
Ich bleib hier sitzen.
Hallo Steve.
Hallo Eni. Wie sieht's aus?
Naja, die Cantuccini sind im Ofen, backen gerade die erste Runde.
Jetzt ist das große Wort angesagt.
Und weißt du was, das Warten kann man sich ja verkürzen, indem man so ein
bisschen Entertaining macht. Und ich hörte ja, dass du auch gerne Schlager
singst. Ich singe alles.
Kannst du den Text von Zwei kleine Italiener zusammen singen? Wir können
gerne singen.
Wir brauchen auch noch eine Choreografie.
Zwei kleine Italiener, die fahren nach Napoli zu Tina und Marina.
Am Bahnhof, da fand man sie, zwei kleine Italiener. Die schauen hinten rein, eine
Reise.
Hübsch und fein, denn zwei kleine Italiener, die wollen nur so glücklich
sein. Hey, wer den Text hat, meldet sich.
Wir singen gerne alle zusammen.
Ach, herrlich.
Sarah zweifelt. Ich glaube, die sind zu breit bei mir.
Statt ihrer Rechnung gehen die Röllchen auf.
Die sind richtig aufgegangen.
Haben wir was falsch gemacht?
Egal, positiv denken.
Wir backen halt Baguette.
So Monsterdinger das geworden sind.
Vielleicht sind es gleich auch. Wir dürfen dann einfach nicht so sehr
winklig schneiden.
Beeinflussen kann man zu diesem Zeitpunkt den Backprozess eh kaum noch.
Dann legst du es doch hin und machst hier zack, zack, zack, zack, zack, zack.
Aber du kannst doch auch, wenn ich doch jetzt so schneide, so, ist es ja dann so
breit. Wenn ich doch so schneide. Ja, wir sollen ja schräg schneiden.
Ist ja schräg.
Ach so, ich dachte, ich dachte, so schräg. Ich dachte, wir sollen so schräg
schneiden. Nee, ich würde so schneiden. Und dann hast du doch die sechs
Zentimeter.
Ach so, sollen wir schräg schneiden?
Du, Barbara.
Da steht doch schräg, ne? Nein, schräg ist so schräg. So? So schräg? So schräg.
Ein Zentimeter so schräg. Ich bin mal sicher, dass wir so schräg schneiden.
Gerade runter?
Weil so kannst du nie parallel zusammenbringen.
Ja, ja, eben. So schräg. Das ist schräg. Ja.
Und dann sechs Zentimeter lang.
Ja, dann muss die Schnittfläche, du schneidest einmal runter und dann misst
die Schnittfläche aus.
Also müssen wir gucken, dass wenn wir schräg machen, dass das sechs Zentimeter
sind.
Ach du Scheiße.
Das ist nicht so schwer. Das ist zu viel für mich.
Mach dir nicht so einen Kopf.
Du hast voll das gute Fingerspitzengefühl. Und du hast eh
nicht die Zeit, dass das nachher jetzt ausmisst. Du musst ja nicht schneiden.
Na ja.
Besser ist es.
Siehst du, deine sind gut. Da kannst du so richtig schöne Schräge reintun.
Ich dachte jetzt gerade, ich bin ganz bekloppt.
Aber meine waren auch vom Durchmesser her 3 cm.
Aber ich habe die nicht so lang bekommen.
Wir haben vorne geguckt.
Den Durchmesser, deswegen sind unsere so dick und Steve hat oben drauf gehalten,
Durchmesser. Das ist ja das gleiche eigentlich, wenn du hier rund machst,
also im Kreis.
Ach, ist jetzt auch egal. Ja, ist jetzt passiert. Jetzt können wir eh nicht
ändern.
Leute, es sind nur Cantuccini.
Bis jetzt sieht es eigentlich ganz putzig aus, aber ich bin ja nicht
relativ zufrieden, weil meine nicht so hoch gehen.
Nach den 25 Minuten muss es schnell gehen.
Drei Minuten auskühlen lassen, blitzschnell schneiden und dann hoffen,
dass man noch 15 Minuten für das zweite Backen hat.
Ich habe jetzt die Canduccini rausgenommen und muss die jetzt in
Scheiben schneiden. In einen Zentimeter und sechs Zentimeter lang.
Von der Optik her wünscht sich die Jury sowas.
Nach dem Backen muss man sich ein bisschen beeilen und hat nur so drei bis
vier Minuten, um diese Stränge in gleichmäßig dicke, ungefähr ein
Zentimeter dicke Scheiben zu schneiden. Dabei soll das ganze Muster leicht
angeschrägt sein.
Diesen Zentimeter, den wir vorgegeben haben als Breite beim Schneiden der
Cantuccini, der ist unglaublich wichtig, weil wenn man ihn zu breit schneidet,
sind sie noch lätschig in der Mitte. Wenn man ihn aber zu dünn schneidet,
dann werden sie tatsächlich viel zu trocken.
Reicht die Zeit fürs Messen?
Oder ist doch Augenmaß angesagt?
Wir sollen die ganz leicht schräg anschneiden und von der Breite her ein
Zentimeter. Und die Länge soll quasi sechs Zentimeter lang sein.
Liebe Kandidaten, so zwei Wochen vorm Finale sind das eigentlich keine
Cantuccinis, sondern...
Muss zu Gini.
Ich hoffe, die werden richtig gut. Ihr habt noch 15 Minuten.
15?
Das wird echt eng mit dem Schneiden.
Das ist genau die zweite Backzeit.
Ich muss mich jetzt beeilen, denn in Christians Rezept steht, dass man sie
wirklich nur drei bis vier Minuten draußen haben soll. Und ich würde
versuchen, das gerne zu befolgen.
Na dann mach mal hinne.
Es gibt sogar ein italienisches Lied mit dir, ne? Mit mir?
Ja.
Singst du mir das?
Wieder mal.
So ist das. Wenn ihr der Moderatorin nichts zu naschen anbietet, nutzt sie
ihren Mund eben zum Singen.
Jetzt aber mal rein in die Öfen mit den Blechen, sonst werden die Cantuccini nie
im Leben durch.
Die
Scheiben
werden nun mit der flachen Seite aufs Backblech wiedergelegt und müssen
nochmal für ca. 15 Minuten backen.
Der zweite Backvorgang ist ja letztendlich so das Finishing.
Und da muss man definitiv ein Auge auf den Ofen haben und auch immer mal wieder
reinschauen, damit sie die richtige Backfarbe haben und sie dürfen natürlich
nicht vorzrocken werden.
Ein Cantuccini ist für mich dann perfekt, wenn ich zwar schon ein
bisschen kräftiger zubeißen muss, aber mir dabei keinen Zahn abbreche.
Da besteht wohl keine Gefahr. Der Zahn der Zeit kann an den Gebäcken jetzt
nicht mehr allzu lange nagen.
Also wenn ihr mal Langeweile habt, ruft einfach Steve an, der trillert euch ein
Liedchen.
In diesem Cantuccini steckt viel Cantare.
Wie schauen die aus bei dir? Eigentlich wie bei mir.
Ich glaube unsere sehen ziemlich gleich aus, oder?
Also würde ich jetzt mal sagen. Ich glaube, bei dir ist es noch besser, dass
deine Nussen regelmäßiger verteilt sind.
Jetzt ist nichts angesagt, außer auf den Backofen starren.
Weißt du, sieh jetzt du an.
Ich trage sie jetzt gerade um, weil mir viel kommt, dass sie oben so schön am
braunen Raum sind.
Drehst du die um, Barbara?
Dann lasse ich sie noch zwei, drei Minuten drinnen.
Ich drehe die nicht um.
Alles kann, nichts muss.
Ich drehe die jetzt einfach.
Aber nicht, dass sie auskühlen.
Liebe Hobbybäcker, ich mache es kurz. Ihr habt noch drei Minuten.
Okay.
Das wird knapp, das wird knapp.
Das ist richtig.
Also ich finde es ja eigentlich ganz schick.
Ich finde es halt schön, dass sie noch nicht so zwiebackmäßig sind und sie
waren jetzt zwölf Minuten drin.
Und es muss ja auch noch angerichtet werden.
Für mich ist das jetzt Goldbraun.
Die Definition der Farbe Goldbraun ist individuell recht unterschiedlich, wie
man in dieser Sendung schon oft bemerken konnte.
Das ist auch 6 cm.
Die sind zu klein.
Das ist auch 6.
Ich habe jetzt keine Zeit, die noch alle abzumessen. Ich suche mir jetzt die
schönsten raus.
Liebe Hobbybäcker, ich hoffe, ihr habt alles schon aus dem Ofen geholt, denn
jetzt brechen die letzten Sekunden an. 10, 9, 8,
7, 6, 5,
Vier.
Drei.
Zwei. Eins.
Und stopp. Hände weg vom Gebäck.
Stopp.
Die technische Prüfung war wieder super.
Ich bin sehr gespannt aufs Betty und Christian Song und es wird einem sicher
schwer fallen, das zu beurteilen.
Geschafft?
Bella Conduccini ist hier die Frage, ob klein und fein gefordert ist oder eher
groß und voluminös.
Fürs erste Mal sage ich immer, hätte schlechter gehen können. Ich bin
zufrieden.
Na, zufrieden? Machen wir so.
Es ist nicht jeder Cantuccini genau 6 cm auf den Millimeter, aber die ganz vorne
und ganz hinten sind.
Die Aufgabe fand ich richtig cool. Das hat Spaß gemacht. Kann ich wieder
machen. Also bitte nochmal so eine technische Prüfung.
Dafür, dass ich zwischenzeitlich das Gefühl hatte, dass ich ein Baguette
backe, bin ich jetzt am Ende sehr zufrieden. Ich konnte den Winkel so
anlegen, dass meine Cantuccinis exakt sechs Zentimeter breit werden. Und ja,
ich freue mich auf die Verkostung.
Bringt euer Gebäck jetzt bitte nach vorne und stellt es hinter euer Foto auf
den Tisch.
Ich habe es wirklich versucht, so genau wie möglich zu machen.
Das haben wir alle fünf probiert, aber witzigerweise sehen irgendwie fast alle
anders aus.
Ich bin gespannt auf die Verkostung, weil wir sind ja bloß noch fünf Leute.
Und ja, da kann natürlich jede Kleinigkeit entscheidend sein, dass man
rausfliegt.
Ich hoffe, die fangen von der linken Seite an, damit die direkt als zweites
mein Gebäck probieren. Und dann habe ich das hinter mir ganz schnell.
Man sagt ja, Cantuccini halten ewig. Ich habe das in meiner Küche noch nicht
erlebt. Aber ich bin gespannt, wie eure schmecken, weil duften tun sie schon
fantastisch. Und dann holen wir einfach die Jury rein, weil die muss sie ja
verkosten. Herzlich willkommen zurück, Betty und Christian.
Als erstes 6 cm sollten sie groß sein.
Sehr exakt.
Und wenn man so guckt, sieht es auch sehr gleichmäßig geschnitten aus.
Dein erster Eindruck? Ist es dein Rezept?
Backfarbe gefällt mir sehr, sehr gut. Es ist ja ganz, ganz wichtig bei dem
Gebäck, dass sie tatsächlich tadellos aus. Vor allen Dingen für mich
persönlich schön zu sehen ist, dass du überall natürlich auch den Anschnitt von
der Mandel hast.
Und sie sind alle schön schräg geschnitten.
Gleichmäßig geschnitten, auch von der Dicke her. Da sind auch nicht wirklich
große Unterschiede zu sehen.
Probieren wir mal.
Sie sind knusprig. Ja, sie sind nicht furztrocken.
Sie haben auch ein schönes Aroma.
Dieses mit dem Bittermandel-Aroma war ja frei. Das heißt, ihr solltet es für uns
persönlich sehr, sehr gut abschmecken. Und das ist hier tatsächlich sehr, sehr
gut gelungen.
Das ist ein guter Anfang.
Gehen wir mal zum nächsten.
Sie sind gleichmäßig groß.
Aber wenn man hier guckt, dann fehlt fast ein Zentimeter.
Das ist hier auf jeden Fall falsch gelaufen.
Vermutung da natürlich, dass man vielleicht zu dünn ausgerollt hat, dass
man gar nicht mehr auf die Breite kommen kann.
Die Backfarbe gefällt mir auch noch sehr gut. Wie siehst du das?
Also Backfarbe ist auf jeden Fall einfach frei.
Ist für dich ein Kriterium, wenn eine Mandel fehlt? Auf jeden Fall. Also ein
Cantuccini hat im Anschnitt für mich immer die Mandel.
Für mich schmecken sie gut. Sie sind ein bisschen trockener, kann aber durch die
Größe kommen.
Sie lassen sich aber gut beißen. Man hört, glaube ich, dass sie knusprig
sind.
Bittermandel. Finde ich gut.
Dann kommen wir mal zum nächsten.
Der hier ist ein Tick größer.
Hier passt es dann wieder.
Also da von der Größe würde ich sagen, 6 cm auch erfolgreich bestanden.
Backfarbe gefällt mir gut.
Sie sind auch gleichmäßig dick. Ich habe überall die Mandeln oben drauf.
Mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Jetzt gibt es nur noch zu probieren.
Auch hier mit dem Bittermandel-Aroma keine großen Probleme gehabt. Es
schmeckt genauso wie ich es kenne und genauso wie ich es mag einwandfrei.
Scheint hier so das große Problem gewesen sein. Ich glaube, mit dem
Bittermandelaroma kamen wir bis jetzt ganz gut klar.
Der hier stimmt.
Der hier ist klein, wenig kleiner.
Man hat das Gefühl, als wenn mehr Mandeln drin sind.
Wichtig für mich ist, dass eine Mandel im Anschnitt ist und dass man sie sehen
kann.
Der Biss ist genauso, wie ich es mir vorstelle. Sie haben einen schönen
Crunch. Und auch das mit dem Bittermandel-Roma hat hier wieder
wunderbar funktioniert.
Hat nur die unterschiedlichen Größen. Ja.
Letzte Präsentation.
Wichtig ist, sie sind ein bisschen dicker.
Scheint mir so. Mal gucken, wie es nachher ist beim Essen. Aber der hier
ist 6 cm.
Also da von der Größe auch gut getroffen. Ja, Backfarbe gefällt mir
auch sehr, sehr gut. Und man hat die Mandel im Anschnitt, also optisch
gesehen. Tatsächlich auf den ersten Blick alles richtig.
Der Biss gefällt mir sehr, sehr gut. Aber das sind definitiv von allen die
intensivsten, was das Bittermandel-Aroma angeht. Aber auch in dem Fall sehr, sehr
gut abgeschmeckt.
Wir haben uns bisher nicht die Zähne ausgebrochen. Nein.
Ihr habt euch durchgeknuspert. Und jetzt wird durchnummeriert von Platz 1 bis zu
Platz 5.
Und dafür dürft ihr euch beraten.
Ich wollte diese Schürze nie haben und jetzt habe ich sie und die bringt mir
nur Unglück.
Deswegen, blöd gelaufen.
Aufgrund von der Bewertung werde ich sicher nicht den letzten oder vorletzten
kriegen. Und alles andere macht mich glücklich und happy und mein Leben kann
ich mit alles.
Wieder technische Prüfung, wieder nicht perfekt abgeliefert.
Ich gebe mir schon Mühe, ich halte mich an das Rezept, aber irgendwie klappt das
zu 100 Prozent bei mir.
Ich bin zufrieden mit dem Feedback, was ich bekommen habe. Und jetzt geht es da
einfach um Nuancen, die die Jury besser oder schlechter fand.
Ich würde empfehlen drei erste Plätze, einen zweiten und einen dritten.
Ich bin jetzt einfach gespannt und will das Ergebnis wissen.
Eure Platzierung bitte.
Ja, einleitend wollten wir auf jeden Fall nochmal sagen, dass es mit dem
Bittermandelaroma und vor allen Dingen auch mit den Backzeiten bei euch allen
wirklich gut funktioniert hat und wir da zu 100% zufrieden waren.
Trotzdem gab es Unterschiede.
Und der fünfte Platz befindet sich hier.
Steve, deine Kantotini sind definitiv einfach zu klein.
Von daher ist die Aufgabe leider nicht erfüllt.
Ja, der Fluch der roten Schürze hat zugeschlagen.
Abhaken, neue Aufgabe.
Kommen wir zum vierten Platz.
Den haben wir nicht.
Oh, dafür haben wir zwei dritte Plätze. Die befinden sich...
Hier. Laura.
Laura, welche sind von dir?
Die äußeren.
Die hier?
Ja. Dann sind die hier von dir, Sarah?
Ja, ihr beide habt lediglich den Fehler gemacht, dass ihr unterschiedlich dick
geschnitten habt.
Aber ansonsten, von der Größe her, war es auch in Ordnung.
Ja, und die Luft nach oben wird ganz dünn. Jetzt kommen wir nämlich zum
Zweitplatzierten. Und den Zweitplatzierten zeige ich jetzt. Ah,
den gibt es gar nicht.
Wir haben zwei Erstplatzierte.
Einmal hier und einmal hier.
Jetzt bleiben ja auch nur noch ihr zwei Hübschen übrig.
An euren Cantuccinis kann man nichts aussetzen. Mit denen könnt ihr euch,
glaube ich, in jeder italienischen Espressobar sehen lassen.
Herzlichen Glückwunsch zum Platz 1.
Danke.
Glückwunsch. Ja, bis jetzt ist es ganz schön in Italien.
Ja, voller Fille.
Ich glaube, auch wenn deine klein sind, kann man sie schneller essen.
Das habe ich so gedacht.
Das war aber nicht die Hauptaufgabe, dass man sie schneller essen kann. Ich
probiere jetzt natürlich, die technische Prüfung hinter mir zu lassen und die
neue Aufgabe mit 100%iger Motivation zu starten und nochmal das Beste aus mir
rauszuholen. Ich hoffe, das gelingt mir.
Was ist denn da passiert?
So lange gerollt? Das kann auch sein. Ich habe ja gesagt, ich wollte die nie
haben.
Es ist zwar eine Ehre, jetzt auf Platz 1 zu sein, aber das ist auch so, dass man
sich nicht darauf ausruhen kann, weil es kann alles passieren.
Bei der dritten italienischen Aufgabe machen wir für die zwei hier eine
Schwierigkeit noch ein. Dann habt ihr drei noch eine Chance.
Zwei Wochen vor dem Finale will jeder unbedingt weiterkommen. Die letzte
Aufgabe der Woche steht unter dem Thema italienische Riviera.
Jetzt ist wieder Kreativität gefragt und noch ist für alle alles drin.
Liebe Kandidaten, wir machen einen kleinen Ausflug an die italienische
Küste.
Die kleine Szenerie ist noch nicht komplett. Ihr sollt sie vervollständigen
mit individuellen 3D-Torten. Betty, was schwebt euch da vor?
Da ist wirklich fast alles möglich.
Vom Picknickkorb über den Eisstand bis hin zum sonnenbadenden Urlauber oder der
Qualle. Die Torte muss nicht maßstabsgetreu sein.
Geschmacklich erwarten wir natürlich die typischen italienischen Aromen, wie zum
Beispiel Kaffee, Olivenöl, Zitrone oder Ricotta. Eure Torte muss mit Fondant
eingedeckt sein, ansonsten habt ihr alle Freiheiten.
Was feststeht, sind fünf Stunden Backzeit. Dann sollte eure Torte fertig
sein und platzieren dürft ihr sie danach allerdings in aller Ruhe. Auf mein
Kommando geht's wie immer los.
Auf die Plätzchen, fertig, backt.
Bella Italia und italienische Riviera, da führt an einem gebackenen Traumstrand
kein Weg vorbei.
Wer lässt mit einem besonders originellen Motiv die Sonne über dem
Meer aufgehen?
Erste exotische Zutaten könnten einen Hinweis darauf geben.
Also ich war mit meinen Nichten in Cavallino auf Urlaub und darum mache ich
heute im Stil vom Leuchtturm von Cavallino einen 3D-Leuchtturm.
Barbaras Turm besteht aus Melonenrührteig,
Pistazienmascarponecreme, Wassermelone und Schafskäse.
Pistazien und Schokoknusperperlen vollenden das Gemäuer.
Mein Rohgerüst habe ich vorbereitet. Das wird natürlich nur mit Fondant
eingeschleudert und da dazwischen kommt die Durten.
Und das schneide ich dann ab, wie ich es brauche.
Bei Sarah riecht es schon wieder nach Kaffee.
Ich mache heute als mein Konzept einen Sandeimer. Ich habe alles Mögliche
reingetan, was mit Italien verbunden ist.
Schichten aus Knusperboden und Espresso-Rührteig bilden das Fundament.
Eine Sahnecreme mit Mascarpone, Ricotta und Orangenkört sowie Mandelkrokant
runden die Komposition ab.
Die Kandidaten gehen rührig ans Werk.
Steve muss in dieser Aufgabe noch etwas gut machen.
Ich mache einen süßen Fisch, weil ich gehe gerne baden und dachte so, Wasser,
das passt ganz gut zu dem Thema.
Und da dachte ich, ich mache es zum Fisch, da kann man schön dekorieren und
wenn das gut schlappt, wenn die Torte dann steht, da kann ich mich so ein
bisschen frei künstlerisch ausleben.
Beim Filetieren des mit Schokobiskuit und italienischer Savaglione-Creme
gefüllten Fischs stößt die Jury auf Aprikosenkompott, rote Johannisbeeren
und Cantuccini-Crunch.
Während Barbara ihren Teig mit Melonenlikör verfeinert, ist Saras
Espresso-Mandel-Rührteig schon fertig.
Wenn ich an Italien denke, denke ich sofort an Amalfi. Das ist wirklich mein
liebster Ort in Italien. Und da gibt es super leckere Zitronen, eben die Amalfi
-Zitronen, aus denen wird auch Limoncello gemacht.
Und deswegen backe ich heute eine Amalfi-Zitrone mit ganz viel Amalfi auch
innen drin.
In dem sauren Früchtchen trifft Rührteig auf Limoncello-Mousse und ein Chutney
aus pochierten Zitronen. Die besondere Einlage, kleine Brandteig-Profiterols
mit Zitronen-Kaviar. Die Idee mit der Riviera vorne finde ich richtig toll.
Allerdings weiß ich noch nicht, wie ich erklären soll, dass da mittendrin eine
riesengroße Zitrone am Strand liegt.
Aber gut.
Es ist ja eine Premiere, dass wir, sag ich mal, eine Landschaft vorgeben.
Und ich bin gespannt, wie diese Gesamtinszenierung nachher dann wirkt.
Das eine kommt hier rein.
Und das andere kommt drüber.
Keiner ist schneller als Sarah.
Alle anderen Teige sind noch in der Mache.
Das sind jetzt backfeste Schokotrops. Die dürfen Sie beim Backen nicht
auflösen. Und drum sind es dann in meinem Boden die Melonenkerne.
Die ersten Teige sind schon fertig und bereit für den Ofen.
Ich backe eine 3D-Luftmatratze. Die hat ja diese klassischen Luftkammern, also
so Wellen. Und da habe ich mein Baguette-Backblech von zu Hause
mitgebracht.
Das gibt mir im Prinzip schon die Brillen vor. Die drehe ich dann nachher
um. Dann muss ich nicht mehr so viel schnitzen.
In Lauras Matratze umhüllt Kaffeebuttercreme einen Kirschelee-Kern
und salzigen Macadamia-Nuss-Crunch auf Kaffeeböden. Ein Sichtfenster entsteht
aus Esspapier und Isomalt.
Jetzt aber mal rein in die Öfen mit dem guten Zeug.
Jennifer macht direkt mit Brandteig für die Profiterolls weiter.
Hallo. Hallo, ich sehe Brandteig.
Ja, ich mache Brandteig, denn ich mache kleine Mini-Profiteroles.
Die Zitrone, die ich backe, hat zwischen den zwei horizontalen Böden eine Mousse
und in der Mousse sind Profiteroles mit nochmal einer Füllung. Okay, also habe
ich quasi, wenn ich dann die Torte von oben nach unten runterschneide, habe ich
dann quasi so kleine Kammern in der Mitte, die gefüllt sind nochmal.
Genau. Sehr, sehr interessant. Danke. Viel Glück.
Dankeschön.
Auch glücklich macht Knuspern.
Laura bereitet Macadamia-Nuss-Crunch vor und Sarah Mandelkrokant.
Jetzt kommt das, was ich liebe, Schnibbeln. Das war Ironie.
Bei Barbara sieht's nach Spaß aus.
Da man in Italien am Strand ja immer frisches Obst kaufen kann, hab ich mir
gedacht, ich bau wirklich Melone und Schafskäse mit ein.
Und wessen Böden sind wohl zuerst fertig?
So, mein Kuchen ist durchgebacken.
Und wirkt beeindruckend lecker für die Kürze der Zeit.
Ja, der ist durch und der sieht gut aus.
Jennifers Trick 17 bei Brandteig, mit feuchten Fingern die Zipfel eindrücken.
So werden die Windbeutel schön glatt.
Oh, sind das kleine Windbeuten?
Ja.
Bleiben da welche übrig?
Super.
Hier hat man den besten Blick.
Und zu sehen gibt's viel. Zum Beispiel Lauras Fruchtgelee.
Oder Saras Orangenkört mit Zimtnote.
Oder auch Steves Aprikosenkompott mit einem Hauch von Zitronenmelisse.
Steve, wie läuft's bei dir? Ja, ich koche hier gerade meinen
Aprikosenkompott. Und ich habe gedacht, da das ganze Thema so ein bisschen
zitronig-süß sein soll, mache ich hier noch ein bisschen Zitronenmelisse rein.
Darf ich mal probieren? Ja, klar.
Perfekt.
Was kommt dann noch dazu?
Ich mache ein paar Cantuccinis als Crunch, die ich klein gemacht habe.
Ich sehe schon.
Siehst du, wie nur ein Cantuccini vom Ansteller aussehen soll?
Das schmeckt schon phänomenal. Danke.
Für Steve geht es auf jeden Fall darum, heute noch mal wirklich alles zu zeigen.
Sowohl handwerklich als auch geschmacklich. Damit er nicht Gefahr
läuft, uns diese Woche leider verlassen zu müssen.
Barbara hat recht.
Pistazien gehen beim Thema Italien fast immer.
Auch Sarah hat spritzige Ideen.
Das hat keiner gesehen.
Das hat keiner gesehen.
Und du kleckerst immer nur auf meinem Backblech.
Du kriegst immer alles ab.
So was passiert mir einfach nicht zu Hause.
Wenn das Leben Jennifer Zitronen gibt, dann kommen die in die Füllung.
Und was macht Laura?
Ich rühre jetzt gerade meinen Pudding an. Das heißt, ich rühre in die
aufgekochte Milch das Kaffee-Gemisch ein.
Eine Minute muss der Kaffee-Pudding aufkochen.
Jennifer hat sich eine besondere Zutat für ihre Torte überlegt.
Das sind pochierte, tatsächlich Amalfi-Zitronen. Die habe ich zu Hause
lange eingelegt in ihrem eigenen Sirup. Die haben so eine ganz tolle Konsistenz,
ist irgendwas zwischen Konfitüre und Frucht und ja, das kommt mit in eine
Mousse rein.
Steve Sabayone Buttercreme gedeiht.
Barbaras Böden sind durch.
Lauras Matratzenteig scheint auch geklappt zu haben.
Sarah schneidet die Böden für den Sandeimer zurecht.
Steve ist ungewohnt hektisch unterwegs.
Der lässt seinen Arbeitsplatz alleine.
Du rennst hier links und rechts und links und rechts. Ich muss hier gerade
ein bisschen umschütten, weil die Schnitzel sind ein bisschen kleiner.
Du machst hier einen Fisch, ne? Ich mache einen Fisch. Ich meine, die
anderen machen relativ einfache Sachen, weißt du, so einen Zündleuchtturm.
Ist ja nichts tolles. So ein Eimer, so eine Luftmatratze, eine Zitrone.
Aber so ein Fisch, links und rechts eine Flosse, hinten ein Schwänzchen, also so
ein Fischschwarz.
Wenn du irgendwie Hilfe brauchst, sagst du Bescheid.
Fische lassen sich schlecht dressieren.
Ganz im Gegensatz zu Saras Füllungen.
Ich habe hier drei verschiedene Cremes, aber das sieht man nicht hier. Das ist
einmal Buttercreme.
Sahne Mascarpone und dann kommt Lemon Curd.
Orangen Curd, um genau zu sein.
Ja, so der Melonen-Effekt, der kommt natürlich zum Vorschein. Das sieht man
ganz gut.
Passt, Deckel wieder drauf.
Auch Steve teilt seine Böden, während Laura ihre Buttercreme finalisiert.
Was ist das bei Jennifer schon wieder?
Das sind Fingerlimetten und die haben hier drin...
Quasi die Zellen, die bei der Orange und bei der Zitrone länglich sind, sind hier
drin klein und rund.
Deswegen sagt man auch Limettenkaviar.
Und das löse ich jetzt raus, denn das kommt dann in die Füllung von den Mini
Profiteroles mit rein.
Puh, also doch keine Gewürzgurken.
Melonenscheiben haben von sich aus schon fast die perfekte Tortenschichtform. Man
muss nur drauf kommen.
Und wie schichtet man einen Fisch?
So. Liebe Kandidaten, wir haben noch ein bisschen Fahrt vor uns. Zweieinhalb
Stunden sind es noch bis zur italienischen Küste.
Halbzeit. Boah,
krass, schon Halbzeit.
Laura,
wie weit bist du? Ich fange jetzt an zu schichten. Du bist schon beim Schichten,
Kollege.
Schichtbetrieb für die Hobbybäcker. Aber pronto per favore.
Ob Schokolade oder Feta-Käse, es geht hoch hinaus.
Bei Jennifer geht es erst einmal in die Breite, bei den Windbeuteln.
Laura und Steve arbeiten synchron.
Synchronschichting.
Laura, wir machen alles zusammen.
Schon wieder.
Aber nur bei Steve gibt es Aprikosenkompott.
Jennifer formt ihren White Cake zu einem Zitronenende und füllt ihn mit
Limoncello-Mousse.
Laura deckelt ihre Luftmatratze.
Luftig ist auch die Höhe dieses Tortenturms.
Danke.
Bitte. So luftig.
Der hält schon um.
Nein, nein, der hält schon.
Soll ich dich jetzt hier so stehen lassen?
Was macht denn der Babsel da?
Jetzt ist es passiert.
Babsi, kann ich dir irgendwas helfen?
Oh.
Zu spät.
Tja.
Oh Gott, oh Gott, oh Gott.
Ja? Ich hole einen Besen.
Oder möchtest du es noch raufstapeln?
Nein, das lassen wir jetzt.
Also ich glaube, wenn sowas passiert in so einer Situation, es gibt Menschen,
die werden panisch und dann gibt es Menschen, die sind Pragmaten, wie die
Babsi und auch ich.
Einfach weitermachen und retten.
Ich muss jetzt improvisieren, durch das, dass mein Leuchtturm leider abgestürzt
ist und nur mehr...
Keine Ahnung, drei Viertel hoch ist und muss das dann in dem Fall niedriger
machen.
Akute Kippgefahr besteht auch bei Jennifers Zitrone.
Nach letzten Schnitzarbeiten beginnt das allgemeine Einstreichen.
Jetzt entstehen aus abstrakten Torten ganz konkrete Strandmotive.
Barbara!
Mein Leuchtturm hat leider einen kleinen Unfall gehabt. Okay.
Wieso hast du nicht gleich auf der Eisenstange gestapelt? Dann hätte ich
beim Einstreichen wieder das unten alles schmutzig gemacht.
Das hätte man mir klar sich vorher eingewickelt.
Ja, jetzt weiß ich es. Oder zwischendurch mal frieren, wäre auch ein
Tipp gewesen.
Ja.
Rette es.
Ich bemühe mich.
Liebe Kandidaten, unsere Rundreise nähert sich dem Ende. Wir haben die
Küste bald erreicht. Ihr habt noch 60 Minuten.
Boah, krass. Mir wird es sportlich. Ich habe noch nicht eingedeckt. Ehrlich?
Ja. Okay.
Jetzt beginnt die Fondant-Arbeit in den schönsten Sommerfarben.
Tatsächlich muss auch Sarah noch eindecken.
Steve will mit Isomalt punkten.
Und wie so oft denken er und Laura ganz ähnlich.
Steve, Schuppen für den Fisch oder was planen Sie damit? Nee, das wären meine
Wellen. Ich mache hier unten das Meer, dass das halt so eine 3D-Optik halt
bekommt, dass man halt besser erkennt, dass es halt Meer sind. Der Fisch nicht
nur auf so einem Sockel drauf ist. Genau, richtig.
Schöne Idee.
Wenn das mal keinen Kreativitätspunkt gibt.
Sarah streut gemahlene Amarettini, während eine Zitrone und ein Fisch
erkennbare Formen annehmen.
Ich bin halt zufrieden mit der Form. Es kommt noch eine Schwanzflosse hinten
dran und auf den Rücken. Und es kommen noch Klupschaugen vorne rein und die
Schuppen werde ich noch so ein bisschen andeuten und dann wird er angemalt.
Das wird gut.
Was ist Sarahs Geheimnis?
Keine Ahnung, warum ich schneller bin. Aber ich habe in der Torte voll viel
drin.
Also wie viel soll ich da noch reinpacken?
Aha, ein Kugelfisch.
Und eine gebürstete Zitrone?
Wenn ich da jetzt anfange mit einer Nadel, dann bin ich nächste Woche noch
nicht fertig.
Und deswegen habe ich mir so eine Tragbürste geholt und damit geht das
ganz fantastisch.
Laura muss mit dem bedruckten Esspapier genau das Sichtfenster der Luftmatratze
erwischen.
Liebe Kandidaten, der Bus macht keinen Stopp mehr. Ihr habt noch 30 Minuten.
Jetzt muss ich mich beeilen.
Die Fensterkante sollte abschließen.
Ich bin fertig, aber ich gehe gleich zu Barbara rüber und gucke mal, ob sie
Hilfe braucht.
Das dicke Ende kommt erst noch.
Das gilt nicht für Fische, aber für Leuchttürme.
Geht. Der geht nicht durch. Jetzt, jetzt, jetzt.
Der hält, das ist gut.
Jetzt ist er stabil.
Erst wird gebürstet, dann gepudert.
Jennifers Zitrone bekommt das volle Beauty-Programm.
Steve kann vom Isomalt nicht genug bekommen.
Jetzt wird es spannend. Das wird mein Quallenkörper.
Ich habe noch nie echte Quallen gesehen und ich bin da auch nicht so scharf
drauf.
Vielleicht sieht man durch Lauras Fenster welche.
Soll ich die nochmal von da aus rollen in Grau?
Hast du noch Grau? Ja, danke.
Das ist doch selbstverständlich, dass man Freunden hilft.
Ich sehe, die ist nicht fertig. Ich bin fertig, halbe Stunde früher und ich habe
ja so nichts zu tun.
Meine Torte steht schon im Kühlschrank, dann kann ich ja natürlich helfen.
Sarah ist ein Engel und schnell wieder Blitz.
Die Zitrone ist soweit fertig.
Ich muss jetzt mal noch gucken, dass ich hier noch ein bisschen Grünzeug dran
trappiere.
Jennifer kommt nicht ins Schwimmen.
Steves Fisch schon.
Ich hoffe, man erkennt es auch, dass es ein Fisch sein soll.
Nichts passiert.
Mach du weiter, ich mach das.
Fusch am Bau kommt nicht in die Tüte.
Lauras Luftmatratze glitzert wie frisch aus dem Wasser gezogen.
Jennifers Zitrone macht Appetit und Steves Quallen halten sich auch ganz
gut.
Liebe Kandidaten, beeilt euch, denn wir sind in zwei Minuten am Ziel.
Perfekt. Du Engel.
Perfekt.
Mir gefällt die Kante immer noch nicht. Ich versuche jetzt noch ein kleines
Wüstchen rauszupressen. Vielleicht gefällt mir das besser, wenn ich damit
die Kante verdecke.
Liebe Hobbybäcker, in 10 Sekunden ist der Spaß vorbei.
10, 9, 8,
7, 6, 5, 4,
3, 2, 1 und Schluss. Hände weg
vom Gebäck.
Ich bin zufrieden damit. Ich hoffe, Geschmack kommt gleich gut an. Also
Geschmack zählt ja auch noch dazu.
Und dass ich mit Geschmack heute punkten kann.
Dafür, dass mein Torten wirklich umgekippt ist, abgestürzt ist, bin ich
froh, dass trotzdem ein erkennbarer Leuchtturm jetzt da steht.
Wir sind an der Küste angekommen. Das heißt aussteigen und gerne ans Meer
gehen. Bringt eure Torten nach vorne.
Ich bin total neugierig, was sie zu meinem Melonen-Konzept sagen, dass ich
da wirklich Melonenscheiben mit einbaut habe.
Ich hoffe mir natürlich, dass ich mit der Torte meine beiden Mistgeschicke so
ein bisschen glatt bügeln kann und dass die beiden halt merken, er hat es
vielleicht noch verdient, dass er eine Runde weiterkommt.
Ich bin nicht ganz zufrieden mit der Umsetzung. Mir sind mal wieder die
Proportionen flöten gegangen, also sie ist deutlich zu breit.
Sonne, Sommer, Meer, Strand und alles kann man essen. Und wenn Sie jetzt zu
Hause denken, so was würde ich gerne auch bei mir zu Hause aufbauen und dann
vielleicht ein bisschen surfen im Internet, dann kommen Sie auf unsere
Seite www.dasgroßebacken.de und da finden Sie alle Rezepte und können diese
tollen Sachen nachbacken. Und wir beginnen jetzt hier mit der
Strandverkostung und legen los bei Sarah. Komm bitte nach vorne.
Sarah, erzähl uns, was du für den Strand der Riviera gebacken hast.
Ich habe euch heute Nadias Sandeimer mitgebracht. Das ist der Sandeimer von
meiner Nichte. Er ist wirklich faltenfrei eingedeckt. Die Aufgabe ist
für mich komplett erfüllt von der Optik her und es gefällt mir sehr gut.
Der Orangenkalt ist weiter in der Mitte.
Ich gehe mal ein bisschen buddeln.
Aber man sieht, gleichmäßig geschichtet und sehr dünn mit Fondant eingedeckt
worden.
handwerklich und geschmacklich von innen ist das Ding wieder so dermaßen stark,
dass ich einfach sagen kann, ich könnte es nicht besser machen. Da war
letztendlich auch das ganze italienische Flair halt vorhanden. Es ist raffiniert.
Ich habe immer wieder andere Konsistenzen und dazu außen auch noch so
schön gearbeitet. Du wusstest, was du tust. Danke. Vielen Dank. Danke, danke.
Ich habe euch eine Luftmatratze gebacken, mit der ihr auf dem Meer mal
so richtig eure Seele baumeln lassen könnt.
Das ist jetzt eine relativ einfache formende Luftmatratze.
Vorteil natürlich, sie hätte für mich ein bisschen länger sein können von den
Proportionen. Das Fenster kleiner, dass ich wirklich so diese Länge bekomme. Ich
hätte das Loch ganz ausgeschnitten, damit ich wirklich diesen Effekt habe,
dass ich ganz tief ins Meer reingucke. Aber sauber gearbeitet wieder.
Vor allen Dingen gefällt mir tatsächlich diese Wasseroptik unten drunter. Und es
passt einfach perfekt zu unserer Präsentation. Strand ohne Luftmatratze
geht gar nicht. So sieht es aus.
Ich glaube, du hast den schöneren Anschnitt.
Man kann auf jeden Fall super schön erkennen, die einzelnen Schichten und
auch der Einstrich außen.
Wunderschön dünn.
Deine Böden sind ausgezeichnet, weil sie unglaublich saftig sind, trotzdem sehr,
sehr locker. Deine Creme.
Makellos. Es ist vom Geschmack her einfach vom Niveau, aber brillant
umgesetzt. Ich würde mir wünschen, vielleicht irgendwie probieren, nochmal
die Böden dünner aufzustreichen, mehr Schichtungen zu machen, um nochmal so
ein bisschen mehr Handwerklichkeit auch reinzubekommen.
Vielen Dank.
Danke. Dankeschön.
Erstmal ciao, Mama Bertilione, Don Cristiano.
Ich präsentiere euch la Dolce Peste oder la Dolce Peste. Ich weiß nicht, wie man
es ausspricht.
Ich habe mir gedacht, ich mache einen Fisch. Auch Fische gibt es
logischerweise im Meer und auch an der Riviera. Hoffentlich noch genug. Du hast
eine runde Form gebacken gehabt. Du hast es auch ein bisschen rund geschnitten.
Und dann hast du auch noch Quallen aus Isomalt gemacht.
Das rundet das Ganze für mich ab, weil es einfach noch eine andere Technik ist.
Auch hier die Flossen noch mit dran gearbeitet.
Und ich finde, er schaut sehr lieb.
Wie zufrieden bist du mit dem kleinen, dicken Fisch?
Ich bin da nicht sehr zufrieden. Es ist so geworden, wie ich es haben wollte.
Auch vom Aufbau gefällt es mir gut. Hier draußen habe ich die Creme, hier drin
habe ich den Kompott.
Also es ist tatsächlich so, dass du wirklich ein Händchen dafür hast, diese
Kräuter einzuarbeiten und diese ungewöhnlichen Sachen
zusammenzuarbeiten. Die Böden sind luftig, man kann sie leicht essen. Was
ich faszinierend finde, ist deine Zabaglione-Buttercreme. Das ist ein sehr
leichtes Stück Kuchen, gerade auch in der Kombination und gut ausgewogen. Es
ist wirklich sehr leicht, sodass man es auch in Italien am heißen Sommertag sehr
gut essen kann. Vielen Dank. Vielen Dank. Danke.
Ich habe euch eine Amalfi-Zitrone gebacken. Ich finde, der schönste Ort
mit in Italien ist die Amalfi-Küste und deswegen habe ich euch eine Zitrone
davon gebacken. Genau so sieht tatsächlich eine Amalfi-Zitrone aus. Das
ist für mich, muss ich sagen, brillant umgesetzt. Also mir gefällt es von außen
sehr gut.
Sie steht auch noch, du hast sie nicht liegend gemacht.
Das ist immer eine Schwierigkeit bei einer 3D-Torte. Hier unten sieht man
trotzdem so ein bisschen...
Falten vom Eindecken her, das ist natürlich auch eine Schwierigkeit bei 3D
-Torten, gerade wenn sie unten wieder schmaler wird und dabei sehr hoch ist.
Ich hätte vielleicht diese typische Zitronenhaut noch ein bisschen
intensiver gemacht, um es noch ein bisschen mehr anzudeuten.
Also was als erstes auffällt, ist wirklich der Duft, der hoch steigt.
Es ist sehr zitronig, man weiß genau, was man bekommt.
Ich kann sagen, du hast ein wunderschönes Zitronenaroma
eingearbeitet in verschiedenen Konsistenzen. Du hast dieses Chutney
gemacht, was sehr, sehr angenehm ist.
Und es ist vor allem nicht zu zitronenlastig. Es schmeckt halt
wirklich wie ein sehr, sehr leckerer Zitronenkuchen. Ich habe noch einen
kleinen Tipp für dich für die Zukunft, weil diese Schichten waren sehr, sehr
wild. Also da auf jeden Fall darauf achten, dass du beim nächsten Mal einen
sauberen Aufbau hast. Und wenn du so Profiteroles machst, tunke sie einmal in
weiße Schokolade von außen, weil die Konsistenz ist jetzt nicht unangenehm
gewesen, aber sie sind natürlich aufgeweicht. Ich bin sehr dankbar für
diese broschierte Zitrone, weil die wirklich den nötigen Biss gibt. Sonst
wäre es wirklich, dass man es fast durch die Zähne ziehen könnte.
Okay. Dankeschön. Vielen Dank. Danke.
Ich habe mich vom Leuchtturm inspirieren lassen, da ich mit meinen Nichten in
Cavallino war. Und da steht eben so ein grau-weißer Leuchtturm.
Und darum habe ich wackelig sein.
Ich bin erstmal sehr froh, dass dein Leuchtturm steht.
Ich finde, du hast es sehr gut gerettet. Aber man sieht natürlich hier an den
Beulen immer noch, was darunter eigentlich passiert ist. Und man hat
hier beim Fondant mal ein Ende, einen Anfang.
Also da dann wirklich darauf achten, dass du es alles auf eine Seite bringst.
Bei allen anderen wäre wahrscheinlich das Herz in die Hose gerutscht oder
sagen wir mal so, der Arsch auf Grundeis gegangen.
Abdi arbeitet einfach weiter.
Großer Respekt.
Ich finde den Aufbau sehr schön, aber ich glaube auch, dass das Risiko auch in
diesen Melonscheiben mit drin liegt.
Also erstmal ist es wahnsinnig interessant, wenn man es in den Mund
nimmt und man hat halt ein ganzes Stück Melone plötzlich dann da drin und du
hast diese Frische, dieses Wässrige von der Wassermelone mit dabei.
Und auch deine Böden sind unglaublich saftig, sehr, sehr lecker.
Für mich geht der Käse ein wenig unter und auch von der Pistazie hätte ich mir
ein bisschen mehr gewünscht. Ich finde diese Haptik von der Wassermelone super
spannend zu essen. Es passiert immer die ganze Zeit was im Mund. Aber für mich
ist der Geschmack da noch nicht komplett abgerundet insgesamt.
Vielen Dank. Danke.
Dass euch die Jury so viel Freiheit gelassen hat beim Backen. Ich glaube,
das gab es hier in dieser Sendung noch nie. Ich bin gespannt, wem diese
Freiheit ganz viel Glück gebracht hat und wer hier in der nächsten Woche steht
und mit der roten Schürze backen darf.
Und wer uns leider verlassen muss, nur zwei Wochen vor dem Finale. Die
Entscheidung liegt natürlich bei der Jury. Ihr dürft euch gerne jetzt
beraten.
Ich würde schon noch sehr gerne weiterpacken, weil man ist jetzt näher
zwei Wochen vor dem Finale und es wäre schon schade, wenn es jetzt heißt, time
to say goodbye.
Wenn ich meine Luftmatratze heute mit den anderen optisch vergleiche, dann
haut mich die anderen ehrlich gesagt mehr vom Hocker.
Betty hat schon recht, ich hätte es mir noch ein bisschen schwerer machen
können. Ob es jetzt für eine rote Schürze reicht, glaube ich bald nicht.
Bevor wir Ciao zu Bella Italia sagen, steht natürlich noch eine wichtige
Entscheidung an. Ich weiß, ihr seid aufgeregt. Es ist sehr spannend. Deshalb
holt noch mal tief Luft.
Und jetzt ist die Jury dran.
Aufgrund seiner hervorragenden Leistungen in allen drei Aufgaben konnte
sich unser neuer Bäcker der Woche die rote Schürze zurückerobern.
Der neue alte Bäcker der Woche ist...
Jennifer.
Danke.
Nimm sie, nimm sie.
Jennifer,
herzlichen Glückwunsch. Danke. Wenn man die rote Schürze einmal hat, dann freut
man sich.
Allerdings möchte man ja dann auch der roten Schürze würdig bleiben. Und das
ist nochmal so ein bisschen Extradruck. Man möchte sich ja auch nicht blamieren.
Ja, Jennifer, auch herzlichen Glückwunsch von mir.
Leider fällt es uns nicht leicht, aber auch heute müssen wir zu einem
Hobbybäcker Alevederci sagen.
Die Entscheidung ist uns wirklich wahnsinnig schwer gefallen und trotz
einer brillanten Aufholjagd in der dritten Aufgabe konnte er den Rückstand
aus den ersten beiden Aufgaben nicht wegmachen.
Leider muss uns heute verlassen Steve.
Steve, lass mich abschließend sagen, und ich meine das tatsächlich von ganzem
Herzen. Ich habe selten jemanden gesehen, der so leidenschaftlich Sachen
in den Kuchen zusammenbringt, mit Aromen spielt. Für mich gehörst du zu den
stärksten Geschmackskünstlern, die wir je in diesem Zelt hatten. Und ich bin
froh, dich kennengelernt zu haben und bleib einfach genauso, wie du bist.
Danke für die schönen Worte.
Das ist wirklich gut, wirklich.
Nichts Schlimmes.
Ich bin weit gekommen. Ich habe mein Ziel erreicht, dass ich in die
Hollandwoche kommen wollte. Ich wollte zeigen, dass ich diese Blumen machen
kann. Ich bin der beste Mann dieses Jahr. Da kann man stolz drauf sein.
Ich meine das nicht, weil ich raus bin, sondern weil ich diese Zeit hier
vermissen werde. Ich habe neun tolle Leute kennengelernt und das ganze Team.
Mehr kann ich nicht sagen.
Ich werde dich vermissen.
Ich dich auch, ich dich auch.
Der Abschied für Steve, so zwei Wochen vor dem Finale. Naja, nächste Woche geht
es weiter mit vier fröhlichen Hobbybäckerinnen und da geht's nach
Schweden. Ich bin gespannt, welche schwedischen Spezialitäten da ans
Nordlicht kommen. Seien Sie dabei, es wird spannend. Wir sehen uns wieder,
gleiche Zeit, hier in Sat.1. Tschüss.
Can't find what you're looking for?
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