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Hallo liebe Backfreunde, heute sehen Sie die Show für echte Holland-Fans. Dafür
stehe ich mit dem Pfann in meinem guten Namen.
Wir lassen unsere Hobbybäcker Oranje backen, bis sie rot sehen. Wir haben
einige Überraschungen parat. Und Sie werden es nicht glauben, Holland hat
mehr Gebäck zu bieten, als man denkt. Machen Sie sich bereit für echte
Backkunst. Hier ist das große Backen.
Auf Schloss Stülpe wetteiferten vergangene Woche acht Hobbybäcker in der
größten Backshow der Welt. Hier bei den Besten muss jeder Handgriff sitzen.
Ja, scheiße, ne? Es läuft ein bisschen raus.
Nur mit Präzision kommt man voran.
Oh nein, ich ärgere mich gerade richtig.
Es ist nichts wie geplant.
Wie hast du das geschnitten? Einmal durch die Mitte?
Diagonal.
Das sieht scheiße aus. Tut mir leid. Das ist alles nicht das, was ich wollte. Ich
habe ihn aber schon wieder falsch geschnitten. Vielleicht kann ich ihn
einfach zusammenrühren.
Katastrophe. Fuck it.
Ich merke immer noch zwischendurch, dass ich einfach den Überblick verliere. Den
Überblick verliere?
Den Wettbewerb.
Ich muss daher heute leider verlassen.
Sanja, vielen lieben Dank.
Dankeschön.
Sieben Hobbybäcker gehen hochmotiviert auf die kulinarische Reise in die
Niederlande. Erstmal willkommen in der holländischen Woche.
Ich kann es gar nicht glauben, ich stehe immer noch hier.
Eine andere aber geht voran.
Ich freue mich total, dass ich die rote Schürze wieder tragen darf nach der
britischen Ausflugsrunde. Jetzt fahren wir nach Holland.
Das wird spannend.
Hier zählt der gute Geschmack. Ich möchte vom Geschmack her so ein bisschen
überraschen. Kardamom, wie viel Kardamom kommt rein?
Zwei Teelöffel.
Unerwartet lecker. Viel abgefahrener geht's nicht.
Aber ob abgefahren auch gut bedeutet?
Also du hast tatsächlich für mich persönlich nur ein einziges Gewürz, das
ist der Kardamom. Und da musst du wirklich vorsichtig sein.
Nur wer Geschmack und Optik unter einen Hut bringt, kommt weiter.
Ich mache mal ein bisschen mehr rein.
Geschmacklich mache ich mir prinzipiell keine Sorgen. Aber die Optik werde ich
auf jeden Fall versuchen zu verbessern, beziehungsweise eben wirklich auch
optimal zu gestalten.
Der sieht, glaube ich, so prinzipiell okay aus.
Hier backen nur die Besten. Denn schließlich geht es um 10.000 Euro, das
eigene Backbuch und den goldenen Cupcake.
Fehler können das ausbedeuten.
Die Herausforderung ist definitiv der Zeitdruck. Also der ist wirklich immens
und immer präsent.
Ich bin so am Zittern. Man muss wirklich alle drei Aufgaben top abliefern, sonst
schafft man das nicht in die nächste Runde. Hilfe!
Perfektion bitte!
Du musst hundertprozentig konzentriert sein und ich wurm das selber, wenn es
halt nicht perfekt ausmodelliert ist und ich probiere das zu verbessern.
Es kann nicht immer jedem alles schmecken. Wichtig ist, dass es nicht
komplett daneben geht von der Geschmacksrichtung.
Sie müssen sich nicht nur quer durch Europa backen. Es soll auch noch Kunst
sein.
Denn Sie alle wollen Deutschlands bester Hobbybäcker 2020 werden.
Der Feind ist die Zeit.
Zwei Minuten.
Zwei Minuten?
Ach du Scheiße.
Ich habe mir vorgenommen, nicht so eine Vollkatastrophe dabei zu haben.
Mir geht jetzt gerade immens die Pumpe. Immer auf den letzten Drücker. Von daher
immer Gas geben.
Scheiße. Die Jury sieht am Ende den Unterschied.
Entschuldigung, können Sie mir bitte den Käse geben?
Auf nach Holland!
Also für mich ist Holland Käse.
Schloss Stülpe hat für die holländische Backwoche die Pforte geöffnet und die
Hobbybäcker stehen schon bereit.
Hallo liebe Kandidaten, herzlich willkommen zurück im Backzelt. Wir
kümmern uns ja jede Woche um ein neues europäisches Land und in der letzten
Woche hat sich Jennifer den Britenbonus gesichert. Du bist unsere Bettlerin der
Woche und trägst die rote Schürze.
Wir kümmern uns in dieser Woche um ein kulinarisch sehr spezielles Land.
Es geht um Holland.
In Holland hängen ja alte Meister rum, aber wir haben hier im Zelt natürlich
zwei Tau-Frische. Hier ist Motiv-Torten-Ikone Betty Schliepake
-Burchert und der mehrfache Patissier des Jahres Christian Hüms.
Die zwei werden in vier Wochen entscheiden, wer hier Deutschlands
bester Hobbybäcker wird und wer hier 10.000 Euro und den goldenen Cupcake
gewinnt. Obendrauf gibt es noch ein eigenes Backbuch.
Drei Aufgaben warten wieder auf euch und hier kommt auch schon die erste.
Der Flahi ist ein dünn ausgerollter Hefeteig, der trotzdem luftig ist. In
der Mitte befindet sich ein Fruchtkompott.
Ihr kreiert eine Fruchtfüllung. Ob ihr die unter dem klassischen Gittermuster
platziert oder euren Kuchen individuell dekoriert, überlassen wir euch.
Wichtig ist, dass der Hefeteig die für den Fleisch typische Konsistenz hat.
Ihr habt für diese Aufgabe zweieinhalb Stunden Zeit und die starten auf mein
Kommando. Auf die Plätzchen.
Fertig.
Die Holländer lieben ihren Fly.
Und sie haben gute Gründe dafür. Nach Bitterballen und Fleischkroketten
versorgt ein Fly zum Dessert den niederländischen Schlemmerer dank seiner
Fruchtfüllung mit dringend benötigten Vitaminen.
Ob als Kompott oder in jeder anderen Form.
Also ich liebe Holland. Die Leute sind meistens immer alle sehr nett.
Ich fahre mit dem Fahrrad durch die Gegend. Die Gegend ist dort schön.
Ja, ich könnte dort wohnen.
Die Kandidaten beginnen mit dem Hefeteig. Die zweieinhalb Stunden sind
heute, glaube ich, angemessen. Auf keinen Fall zu viel.
Hefeteig muss halt immer eine gewisse Zeit gehen. Die Zeit brauchen wir.
Deswegen fange ich mit dem Teig an.
Dirk benutzt frische Hefe in Würfelform. Genau wie Barbara.
Da wir ja zeitlich begrenzt sind, haben wir einen ganzen Würfel.
Jennifer wiegt 15 Gramm ab.
Ich mache heute einen Kokos-Maracuja-Mango-Fly mit ganz vielen
Blüten obendrauf.
Ein Kokospudding und eine süß-saure Mango-Maracuja-Füllung werden von Blüten
aus Hefeteig umrahmt und von Kokos-Besetupfen getropft.
Die Temperatur der Milch muss stimmen, damit die Hefe arbeiten kann.
Was ich jetzt mache, ist wie so eine Art Vorteig.
Ich löse die Hefe in der Milch auf, die muss gut aufgelöst sein und gebe ein
bisschen Mehl dazu.
Also der Flyer hat ungefähr die Form einer Tarte, auch die Höhe einer Tarte.
Er hat natürlich den Fruchtkompott in der Mitte und ich sag mal, aus
Deutschland könnte man ihn vergleichen mit dem gedeckten Apfelkuchen.
Auch bei Sarah kommt die Hefe direkt in Kontakt mit der Milch.
Christoph löst sie in Wasser auf.
Und was macht Steve?
Ich mache einen Fly oder wie immer man es ausspricht mit Pflaume. Die
Herausforderung ist dann die Decke, die drüber kommt, weil die steche ich aus
und muss die eins zu eins dann drüber legen. Und ich hoffe, das gelingt mir
und es sieht dann gut aus und es schmeckt.
Schokopudding, karamellisierte Marzipanwallnüsse und Pflaumenmus mit
Zimt und Amaretto ruhen unter einer filigranen Hefeteigdecke mit
Blumenmuster.
Alle Kandidaten verfeinern ihren Teig mit individuellen Aromen.
Jennifer und Laura nehmen Zitronenabrieb.
Andere sind experimentierfreudiger.
Kardamom, ein bisschen Kardamom kommt rein.
Zwei Teelöffel.
Vanille kann nicht schaden, das schmeckt immer lecker. Meine Fly heißt heute
Applefly.
Den Namen habe ich mir ausgedacht, weil im Holländischen heißt das ja Fly und
dann wollte ich das englische Fly, das heißt ja fliegen. Ich hoffe, die Jury
wird fliegen.
Sarah füllt karamellisierte Äpfel, Pekannüsse, Zimt, Muskat und Ingwer auf
ihren Hefeteig mit Aprikosenkonfitüre. Als Dekor eine Riemchendecke mit
Teigblüten und Hagelzucker.
Zur Hefemilch kommt noch Mehl und Salz.
Dann lasse ich das für etwa 5 Minuten kneten.
Überall kommen die letzten Zutaten und Aromen in den Hefeteig.
Zum Kneten empfiehlt sich übrigens eine hohe Schüssel.
Ah, vielleicht sollte ich lieber erst mal mit der Hand rühren.
Und alle, die die gern schadenfroh sind, dürfen mich kurz auslachen.
Das gibt heute tatsächlich Heidelbeere mal völlig anders.
Ich habe da drin Kardamom, Zimt, es kommt jetzt gerade Vanillepaste rein,
Nelke und Muskat hat es schon drin. Ich habe auch schon Pfeffer drin. Es kommen
gleich Lorbeerblätter noch dazu.
Viel abgefahrener geht es nicht.
Unter einem Flechtmuster plant Dirk ein Zusammenspiel aus Mandelpudding und
Heidelbeergewürzkompott. Aromatisch sollen Kardamom, Nelken, Muskat und
schwarzer Pfeffer punkten.
Man sollte den Teig vor dem Gehen lassen nicht zu lange kneten.
Das kommt jetzt in den Backofen auf 50 Grad.
Erst dann sieht man, ob der Teig gelungen ist.
Man hat halt wirklich nur diesen einen Versuch, weil zeitlich kriegt man es an
sich nicht mehr hin, einen zweiten Hefeteig zu machen.
Dann geh mal schön auf, du Teig.
Unter Christophs ungewöhnlichem Jugendstil-Dekor schlummern ein
Waldbeerkompott mit ordentlich Johannesbeerschnaps und ein cremiger
Vanillepudding.
Je nach Rezept muss der Hefeteig um die 40 Minuten gehen.
Ich will den noch ein paar Minuten, eine Minute, zwei noch kneten lassen.
Dann gebe ich ihm noch zwei Minuten.
Danke.
Während der Gehzeit geht's an die Füllungen.
Darf ich noch ein bisschen was?
Wovon denn?
Mein Fleisch heißt Yellow Surprise und es wird mein Chia-Mais-Kokospudding.
Unter der ausgestochenen Hefedecke verbirgt sich ein Kokospudding mit
Chiasamen und Zuckermais. Darauf schichtet Barbara eine Fruchtfüllung aus
Mango, Himbeeren und Passionsfrüchten.
Grundsätzlich liebe ich Kokos und ich habe viel gern zum Frühstück ein Mütli
mit Chiasamen.
Und dann habe ich im Internet so eine thailändische Lady entdeckt, die was in
ihrem Garten ein Rezept präsentiert hat mit Kokos-Pudding, wo sie Mais
integriert hat. Und dann habe ich zuerst so geschaut, so Mais?
Echt Mais?
Und dann habe ich gedacht, ja cool, das passt doch bei mir genau dazu ein.
Ob tropische Maracujas oder knuspriger Pistazienkrokant, bei der Füllung leben
die Kandidaten ihre Individualität aus.
Christoph bereitet einen klassischen Vanillepudding zu.
Was heißt nochmal Pflaume auf Holländisch?
Lecker, lecker Prüm, Prümchen, lecker Prümchen.
Mein Holländisch ist nicht das Beste, also.
Ich sehe karamellisierte Pistazien. Genau.
Und sie sind leicht gesalzen, hast du gesagt.
Ja. Warum?
Ja, ich habe von euch das Feedback bekommen, dass ich eher klassisch bin
und manchmal das gewisse Extra fehlt. Deswegen habe ich mir überlegt, dass ich
zwischen die Vanillepudding und die Fruchtfüllung noch einen Pistazien-Salz
-Crunch einbaue.
Das hier finde ich tiptop. Also ich würde ja gerne probieren, aber sie sind
noch sehr heiß. Deswegen, bevor ich mir die Zunge verbrenne, lasse ich es
lieber. Ich komme später nochmal. Alles klar.
Laura füllt ihren Fly mit Vanillepudding und einem fruchtigen Aprikosen
-Mandarinen-Kompott mit salzigem Pistazien-Crunch.
Hefeteigblüten und Physalis veredeln das Gebäck.
Dann gebe ich jetzt meine Gewürze. Das ist etwas Muskatnuss, Zimt.
Und Ingwer.
Wer denkt, das sei etwas viel Gewürz, kennt Dirks Füllung noch nicht.
Die Bärenfüllung ist noch nicht dort geschmacklich, wo ich sie haben möchte.
Und nochmal nachwürzen.
Exotische Gewürze sollte man auf den Punkt einsetzen, damit sie die Jury
überraschen, ohne das ganze Gebäck zu dominieren.
Machen wir ein bisschen Zimt rein.
Ganz vorsichtig.
Ein bisschen Ingwer.
Oha, scharf wird's auch noch.
Auch Dirk würzt aus dem Handgelenk.
Zu Hause denke ich gar nicht nach. Zu Hause schmeiß ich einfach alles rein und
ziehe.
Wenn der Geschmack stimmt, Stärke rein.
Ach, ich lass das jetzt einfach so.
Okay, jetzt macht das plötzlich Sinn.
Fertig. Ja, komm.
Die exotischen Duftschwaden können Christian nicht ablenken.
Also es gibt ein Konzept, was mich sehr stark interessiert und das ist das vom
Steve, weil es mich einfach an meine Kindheit zurück erinnert. Er macht halt
was mit Pflaumen zusammen mit Schokoladenpudding und das ist schon
eine ziemlich gute Konstellation. Also da freue ich mich gewaltig drauf.
Hallo Steve, wie läuft's? Mein Pflaumenmus ist fertig, ich mache gerade
meinen Schokoladenpudding. Kannst gerne probieren.
Danke.
Nicht gut? Das ist schon eine geile Nummer, mein Freund und Kupfersticher.
Ich lasse dich mal in Ruhe weiter erzaubern. Danke.
Christoph verfeinert seine Fruchtfüllung mit typisch holländischem
Johannisbeerschnaps. Ich spüre zwar schon ein leichtes Brinnen, aber ich
mache mal ein bisschen mehr rein.
Da kommt jetzt noch das dazu.
Im Gegensatz zur Chia-Mais-Mischung ist Lauras Aprikosen-Mandarinen-Füllung
klassisch holländisch.
Da sind drin sieben Maracuyas, zwei Mango, Zucker.
Zurück zu Christoph.
Die Mandeln, die röste ich jetzt schön goldbraun an. Muss halt immer
zwischendurch ein bisschen schwenken, dass ich eben sicher stelle, dass sie
eben auch nicht verbrennen. Und hoffe, dass sie eben nachher auch ein schönes
Mandelaroma dann in der Flei entfalten.
Jetzt mache ich hier so Marzipanbrocken dazu, damit die einfach noch ein
bisschen einen anderen Geschmack bekommen.
Und das ist dann praktisch meine Crunch-Einlage.
Laura kommt erst einmal bei ihrem Kompott in die Pötte.
Barbara sticht schon Mangokugeln aus.
Hallo Eni.
Hallo Barbara.
Es duftet. Und das kommt bei dir da rauf?
Also unterhalb kommt ein Kokos-Chia-Pudding mit Maiskörner.
Wie Maiskörner in dem Pudding?
Sehr, sehr interessant.
Also der ist schon im Kühlschrank, der Pudding.
Da sind ja wirklich lauter gelbe Punkte.
Ich habe ein gutes Gefühl, dass das schmecken wird.
Bestimmt. Nun zeigt sich endlich, ob die Hefeteige gut gegangen sind.
Sieht ganz gut aus.
Er ist nicht so gegangen.
Er hat aber schon hier schön die klassischen Hefeporungen.
Schau, wie groß das der Wein ist.
Und die Vanille Sigma.
Aus dem Teig muss nun ein typischer Flyboden werden.
Meiner zieht sich immer zusammen, Steve.
Ja, dann rolle und dann mache Pause.
Und warten. Gib ihm Ruhe, gib ihm Kraft, gib ihm ein Lächeln. Ich kriege hier
auch keine Ruhe und Kraft.
Ich kriege hier auch keine Ruhe und Kraft. Ach Quatsch, komm.
Ich rolle im Gedanken mit.
Beim Auslegen in der Form dürfen keine Risse entstehen. Also schön mit
Fingerspitzengefühl arbeiten.
Oder einmal Rums und drauf damit.
Und wie zufrieden ist man so in Hobbybäcker-Kreisen?
Mein Teig rutscht leicht nach unten.
Mein Teig ist sehr fettig heute.
Ich bin mal gespannt auf den Geschmack. Dem Rutschen kann man vorbeugen. Wenn
ich den jetzt sofort nach dem Reinlegen praktisch ausgeschnitten hätte, würde
der diesen machen und die Form würde nicht behalten werden. Deswegen habe ich
jetzt erstmal gewartet, dass der sich entspannt und dann schneide ich hier
gleich ab und dann wird er gefüllt.
Liebe Kandidaten, nicht erschrecken. Ich sage euch nur die Zeit an. Halbzeit, 75
Minuten noch.
Okay.
Das ist super.
Rein mit den Füllungen.
Exotische, knusprige und klassische Schichten kommen unter Dach und Fach.
Crunch-Komponenten sind optional.
Der Fruchtgeschmack ist beim Fly Pflicht.
Ich habe das Bedürfnis, das schnell einzufüllen, weil die Tatform ist so
niedrig. Und wenn ich den jetzt da gehen lasse, dann blustert sich der Teig
wieder auf und ich habe keinen Platz für mehr Fülle.
Gefüllt wird pflaumig-schokoladig, fruchtig-kokosnussig, bärig-würzig,
grenzübergreifend gewagt oder
auch aprikosig.
Fly heißt ja auch schönes Muster.
Und deswegen arbeite ich hier mit ein bisschen Eigelb, um die Teigstreifen
festzukleben.
Steve macht es anders.
Das wird meine Decke für den Fly.
Und das steche ich im Blumenmuster aus und das klappe ich dann praktisch auf
den Boden drauf.
Auch Barbara schwört auf Klapp und Back.
Alle anderen legen das Muster.
Pasta!
Das wird jetzt die Pasta.
Sarah. Hallo Betty.
Klassisch das Gitter. Man sieht da unter die Füllung.
Und jetzt kommt Sarahs Blumen oben drauf. Genau, das darf nicht fehlen.
Immer so geplant?
Nee, nichts geplant. Alles spontan.
Du bist schon wieder die Ruhe selbst.
Bist du gut in der Zeit?
Ich bin gut in der Zeit.
Dann entspann dich hier hinten ein bisschen weiter. Danke, vielen Dank.
Bei einem Fly werden die Füllungen immer mitgebacken.
Typisch ist auch das Gittermuster als Deckel.
Man darf aber ausdrücklich davon abweichen.
Design und Geschmack gehen auch bei diesem Gebäck Hand in Hand. Und mit
Blüten liegt man im Schnittblumenland Holland zumindest nicht daneben.
Also ich habe mich für die Dekoration hier für den Jugendstil entschieden,
weil letztes Jahr war ich mal in Haarlem im Urlaub und die haben dort einen sehr,
sehr schönen Bahnhof, der eben im Jugendstil errichtet ist. Und davon habe
ich mich ein bisschen inspirieren lassen.
Die Inspiration ist eine andere, aber Steve und Barbara sind auch bereit für
ein Deckeln des Fleiß.
Super!
Ein bisschen geschnitzt und die Sache ist geritzt.
Für die richtige Backfarbe sorgt Eiwasser.
Umsaubere Ränder kann man sehr gut mit Teigresten passend zum Motiv verdecken.
Ich habe die Hagelzucker und das streue ich über meinen Teig. Ich finde, das
sieht auch richtig gut aus.
Liebe Kandidaten, ich hoffe, eure Früchtchen sind schon schön zugedeckt
und wandern auch in den Ofen, denn es sind nur noch 45 Minuten.
Und jetzt kommt der Fly, wenn er nicht runterfällt, in den Ofen.
30 bis 40 Minuten müssen die Flies gebacken werden. Da müssen manche eine
Punktlandung hinlegen, wenn der Kuchen auch noch schön angerichtet werden soll.
Bitte wird gut, du musst gut werden.
Jetzt heißt es, Platz aufräumen und warten und hoffen, dass es gelingt.
Es kann ja viel passieren.
Ich will ja nicht zu schnell urteilen.
Deswegen abwarten.
Tee trinken war letzte Woche.
Heute ist eher so.
Rauchen sollte es allerdings aus keinem Ofen.
Dirk und Jennifer haben noch mehr vor.
Hier mache ich jetzt noch einen Zitronenbaiser.
Denn wenn der Fly dann rauskommt, möchte ich dann noch so ein paar kleine Tupfen
zwischen reinsetzen.
Ist halt nochmal so eine extra Textur.
Und das sieht sehr schön aus.
Oh Christoph, wie ist die Stimmung bei dir?
Die ist prinzipiell sehr gut.
Ich finde die Dekoration an sich so sehr schön.
Das ist keine 3D-Torte.
Genau, das ist keine 3D-Torte. Es läuft alles, es ist alles gut abgeschmeckt.
Wenn dann noch die Deko stimmt, dann läuft das heute. Genau, richtig.
Ich finde es schön, dass Christoph...
so seine Passion mit Kunst einfließen lassen hat. Vor allem freut es mich ganz
besonders, dass Christoph genug Zeit hat, um zu dekorieren.
Liebe Kandidaten, ich hoffe, ihr habt eure Früchtchen im Griff.
Es sind nur noch zehn Minuten.
Okay, zehn.
Ja, das muss ich dann jetzt teilen.
Vier, drei, zwei, eins und... Ich hole ihn, glaube ich, jetzt raus.
Der Rand ist schön hochgegangen, aber nicht zu weit drüber geschwupst.
Also ich finde ihn sehr schick.
Ich hoffe, dass es heute keine Kritik gibt, weil ich finde, dass mein Rand
sehr sauber gearbeitet ist.
Damit er am Runden ein bisschen nachbräunen kann, schieben wir ihn jetzt
so noch rein.
Die Platte lasse ich drunter.
Ich freue mich, dass es klappt.
Zwei Minuten vor Schluss wird der Dekorationsturbo eingelegt.
Die Fruchtfüllung kommt ziemlich matt aus dem Backofen wieder raus und es
sieht einfach nicht hübsch aus.
Und dann geht man nochmal mit flüssigem Gelee drüber und dann wird das Ganze
wieder hübsch.
Sie lassen drin bis zur letzten Sekunde, damit ihr seitlich noch ein bisschen
mehr Farbe kriegt.
Ohne Fleiß kein Preis.
Die letzten Sekunden.
10 9 8 7
6 5 4
3 2 1
Und Schluss. Hände weg vom Gebäck.
Geschafft. Ich denke, das wird super lecker. Das Ziel ist schon, dass man es
anschneidet, dass man den crunchy Hefeteig hat und dass der Kokospudding
und Maracuja, dass es dann halt so schön verläuft.
Also ich finde es mega lecker.
Es wäre mir echt ein Rätsel, wenn sie da was am Geschmack zum Kritisieren hätten.
Ich bin sehr zufrieden mit mir selbst, weil die Fleisch ist so geworden, wie
ich das gewollt habe.
Punkt.
Es ist natürlich ein Risiko, die Kombination mit dem Mandelpudding und
halt auch diesen besonderen Heidelbeeren. Es muss nicht bloß einem
selbst schmecken, sondern es muss vor allen Dingen auch mal der Jury
schmecken. Ich hoffe, das hat geklappt.
Nachtsmakelig würde wahrscheinlich ein Holländer jetzt sagen bei diesem
Anblick. Und wenn Sie zu Hause jetzt auch Appetit bekommen haben, kein
Problem. Die Rezepte finden Sie natürlich wie immer unter dasgroßebacken
.de. Und wir beginnen jetzt hier mit der Verkostung bei Christoph.
Christoph.
Welchen Flyer hast du für uns gebacken?
Als erste Schicht habe ich einen kräftigen Vanillepudding hineingegeben
und darüber eine Waldfruchtfüllung.
Dekoration?
Ungewöhnlich, gefällt mir gut. Der Rand, der ist hier wirklich schön dunkel,
gleichmäßig. Ich bin aber sehr gespannt, fein auch auf den Geschmack. Die
Backfarbe ist schön, alles richtig gemacht.
Also beim Anschnitt hier sieht man unten, da ist es goldgelb, der Teig
sieht auch durchgebacken aus.
Er ist wunderschön durchgebacken.
Er hat genau die Struktur und genau die Konsistenz, wie man sich den vorstellt.
Er hat eine leichte Lockerung, genau so muss es sein. Und auch dieser Mix
zwischen der Vanillecreme, die die Süße gibt, damit dieses saure Kompott
obendrauf aus diesen Beeren halt abgefedert wird.
Trick von dir, die Mandelblättchen da noch zwischenzupacken, sehr gelungen.
Vielen Dank.
Danke auch.
Ich habe euch den
Hefeteig mit ein bisschen Kardamom abgeschmeckt und habe auf den Hefeteig
einen Mandelpudding gegeben und darüber sehr würzige Heidelbeeren.
Die Backfarbe gefällt mir gut und hier oben dein Rand ist auch sehr schön
gearbeitet.
Gerade wenn ich dann mit Linien arbeite, möchte ich halt auch gerade Linien
sehen. Und ich finde, es sieht man eigentlich, dass es dir hier auch schön
gelungen ist.
Es hat jetzt von unten nicht ganz so viel Farbe bekommen, aber man sieht halt
wirklich, dass er bis oben hin durchgebacken ist.
Also der Teig ist bei dir auch hervorragend, muss man sagen. Er hat
eine wirklich superschöne Lockerung. Er ist durchgebacken, auch wenn er ein
bisschen hell von unten ist.
Heidelbeere geht leider durch die Gewürze halt komplett verloren.
Also du hast tatsächlich für mich persönlich nur ein einziges Gewürz, das
ist der Kardamom. Und da musst du wirklich vorsichtig sein. Erst die
Gewürze dazugeben, wenn die ganze Masse Leichttemperatur hat, weil dann kann man
mit diesen Gewürzen tatsächlich so den letzten Kick rausholen.
Einmal neue Tipps annehmen, gerade mit so starken Gewürzen.
Vielen lieben Dank. Dankeschön.
Ich habe euch heute ein Apfelflein mitgebracht mit Pekanüsse, Zimt, Ingwer
und Muskatnuss. Durch den Hagezucker wirkt alles etwas unruhig und dadurch
kommt eigentlich deine Dekoration nicht so richtig zur Geltung.
Die Backfarbe sehr schön, auch hier der Rand gut gearbeitet.
Du hast das Thema Herbst, glaube ich, aufgegriffen, also zumindest von der
Aromatik her. Und für mich persönlich ist es wirklich sehr schön von außen.
Dankeschön.
Du hast wirklich hauchdünn ausgerollt. Also das ist schon fast Zeitungspapier.
Ich glaube, besser kann man das...
Apfelragout nicht abschmecken. Es hat noch Biss. Du hast die Nüsse, die du
oben drauf gelegt hast, auch mit reingetan.
Phänomenal. Allerdings habe ich überhaupt nicht mehr diese Teigstruktur.
Und die ist letztendlich ja auch entscheidend für das Gebäck.
Also bitte beim nächsten Mal nicht ganz so dünn ausrollen. Schöne Kombination
auch aus den Gewürzen. Aber ich kann trotzdem immer noch die Äpfel schmecken.
Vielen Dank.
Innen drin habe ich unten einen klassischen Vanillepudding und oben
drauf habe ich einen Kompott aus Aprikosen und Mandarinen. Wenn ich jetzt
hier oben mir den Rand angucke, er ist schön gleichmäßig, er ist nicht irgendwo
rausgebrochen, er ist nirgendwo gepflegt. Ich habe eine schöne
Backfarbe. Kann ich Betty nur beipflichten, es sieht tatsächlich von
außen wirklich wunderbar aus. Optisch gesehen schon mal 100 Punkte.
Schichtung. Für mich hier wirklich sehr gut gelungen. Ich kann alle Bestandteile
gut erkennen.
Ich habe das Gefühl, Christian hat es geschmeckt.
Also du kannst davon ausgehen, dass es mir geschmeckt hat, wenn ich innerhalb
von, ich glaube, nicht ganz 20 Sekunden das inhaliert habe.
Ja, um es einfach kurz...
zu sagen, es ist halt atemberaubend, es ist zum Reinknien. Du hast die
verschiedenen Konsistenzen von oben nach unten.
Meines Erachtens nach ein Gedicht. Und wenn das nicht schon perfekt wäre, er
ist auch noch lauwarm.
Vielen Dank.
Dankeschön.
Ich
habe
euch ein süßes Fläumchen gebacken, bestehend aus einem normalen Hefeteig.
einem Schokoladenpudding, einem selbstgemachten Pflaumenmus und
Walnüssen. Hier oben wirklich goldgelb, stimmt für mich die Backfarbe. Auch du
hast deine Fly sehr individuell gestaltet, diesem Lochmuster, wobei man
da auch diese Blüten schön erkennen kann.
Und dass dir das nicht auseinanderbricht, sondern tatsächlich
dann auch immer noch dieses Muster oben zum Vorschein kommt, das ist wirklich
große Handwerkskunst.
Dein Teig ist jetzt von unten auch nicht unbedingt dunkelbraun gebacken, aber für
mich hat er schon eine sehr schöne Höhe, bevor Christian gleich schon wieder
fertig ist.
Der Boden ist optimal.
Er hat genau die richtige Porung. Die Füllung innen drin ist speziell.
Aber ich sage mal speziell plus, plus, plus. Es passt perfekt zusammen. Auch
die beiden Konsistenzen passen perfekt zusammen. Das mit den Nüssen gibt diesem
ganzen Kuchen nochmal so eine zweite Dimension. Es ist halt einfach nochmal
ein Level obendrauf. Du gehst immer ins Rennen mit sehr ungewöhnlichen
Geschmackskombinationen. Langsam ahne ich auch warum, weil du wirklich ein
Händchen dafür hast. Und das merkt man beim Endprodukt, weil es einfach stimmig
ist. Es passt alles zusammen und es ist sehr ausgeklügelt.
Vielen Dank. Vielen Dank.
Ja,
ich habe euch einen Kokos-Maracuja-Fly gebacken. Die Backfarbe kann man bei dir
vor allem hier schön erkennen im Rand. Hier oben ahnt man sie fast mehr, da du
sehr großzügig mit dem Puderzucker gewesen bist. Ich sehe trotzdem immer
noch die Füllung.
Man kann das, glaube ich, bei Christian gerade sehr schön erklären.
Deine Füllung, du hast einen hohen Flüssigkeitsanteil.
Trotzdem, wenn man jetzt hier unten guckt, dann sieht man immer auch, dass
der Hefeteig durchgebacken ist.
Es ist brutal.
Es ist auf den Punkt.
Es ist zwar vielleicht eine gewöhnungsbedürftige Konsistenz, wenn
man es angeschnitten hat. Allerdings ist das ja kein Kritikpunkt. Selbst der
kleine Baiser-Tupfen obendrauf.
ist für mich der Punkt auf dem i. Also ich bin einfach nur sprachlos, das ist
phänomenal.
Vielen Dank.
Innen drinnen habe ich von unten einen Chia-Kokos-Budding mit Maiskörnern.
Und die obere Schicht ist Himbeer, Mango und Passionsfrucht. Hier oben habe ich
eine schöne Backfarbe.
Und wenn man dann hier unten hinguckt, dann ist es halt mir persönlich noch
einen Tick zu hell.
Mit diesen Punkten oben drauf diese Decke zu machen, das birgt ein großes
Risiko. Aber es ist hier wunderbar oben aufgegangen.
Man sieht schön die Poren, man kann hier die einzelnen Schichten sehen, da sehr
schön gearbeitet.
Maiskörner im was Süßen hatte ich bisher noch nicht. Ich finde es sehr clever. Es
ist eine tolle Struktur, es lässt sich toll essen, es passt auch zum Geschmack.
Ich bin immer noch am überlegen, ob der Boden unten durchgebacken ist.
Ich gehe davon aus, dass du wahrscheinlich mit Ober- und Unterhitze
gearbeitet hast oder mit Umluft? Umluft.
Okay, bei wie viel Grad?
190. Runter reduzieren und dafür vielleicht einfach ein paar Minuten
länger backen, damit die gleichmäßige Backfarbe entsteht. Aber er ist
durchgebacken. Das steht schon mal fest. Ich finde das mit dem Mais sensationell.
Vielen Dank. Danke.
Die Jury habt ihr verzaubert. So glücklich sehe ich sie selten.
Ja, und eins kann ich euch noch verraten. Ohne Holland kann man
vielleicht zur WM fahren, aber nicht in die zweite Aufgabe hier im Zelt. Und wir
kommen jetzt zur technischen Prüfung.
In der technischen Prüfung gibt es für alle Kandidaten nur ein Rezept. Die
Ergebnisse werden von 1 bis 7 platziert. Wer hier glänzt, hat nicht die
schlechtesten Karten es auch in die nächste Sendung zu schaffen.
Der Volksmund sagt, Holland sei so flach, da sieht man den Besuch zwei Tage
vorher kommen.
Ihr habt jetzt nicht kommen sehen.
was jetzt auf euch zukommt. Nämlich ein Überraschungsrezept, das ihr wortgetreu
nachbacken sollt.
Jedes Detail ist wichtig.
Und jetzt beginnt das kleine Rätselraten. Ihr dürft als erstes die
Zutaten aufdecken.
Schön mit der Lebensmittelfarm.
Oh nein.
Im Moment...
Habe ich noch keine Idee. Es wird auf jeden Fall süß und es wird bunt werden.
Gelatine.
Prinzipiell habe ich große Fragezeichen im Kopf.
Großes Grübeln. Was könnte das wohl werden?
Dreht das Rezept jetzt um.
Hallo.
Ja, das ist sehr schön.
Holländische Blätterteig-Schnitten von Betty.
Tom.
Putsch. Ich weiß nicht, wie man es ausspricht.
Mein Herz klopft ganz leicht.
Ich habe ein bisschen Angst.
Die Jury wünscht sich holländische Blätterteig-Schnitten.
Tombus heißen die. Die gibt es da das ganze Jahr mit rosa Zuckerguss. Und an
Nationalfeiertagen wird der Zuckerguss sogar orange eingefärbt. Ich finde sie
sehr lecker.
Liebe Jury, was erwartet ihr denn von den Kandidaten?
In der Tombus steckt eine ganze Menge Konditorenhandwerk.
Die Mission Impossible in diesem Fall wird sicherlich der Blätterteig sein.
Um den schönen Blättrick hinzubekommen, müsst ihr euer Rezept genau lesen und
Schritt für Schritt abarbeiten.
Achtet bitte auf die Ruhezeiten. Und natürlich achten wir beide nicht nur auf
den Blätterteig, sondern natürlich auch auf die Konditorencreme. Wie zum
Beispiel die Konsistenz. Ist sie schön glatt?
Bei der Glasur erwarten wir die niederländische Nationalfarbe Orange.
Die sollt ihr in einem attraktiven Farbton gestalten.
Typisch für die Tombous.
ist die Blockform. Wir erwarten drei identische Schnitten mit den exakten
Maßen von 12 mal 5 Zentimeter.
Mein Lineal habe ich schon dabei.
Ich kann euch jetzt noch verraten, ihr habt für diese Aufgabe drei Stunden
Zeit. Und nach alter holländischer Tradition schicken wir jetzt die Jury
vom Backzelt in den Wohnwagen. Wir drücken euch die Daumen.
Danke.
Nachher gibt es hier eine Blindverkostung. Also ihr habt alle
Zahlen parat?
Zwölf Zentimeter, fünf Zentimeter, drei Tombouch, drei Stunden.
Und auf mein Kommando geht's los.
Auf die Plätzchen.
Fertig.
Backt.
Das Rezept hat drei Blätter. Der Teig später hoffentlich ein paar mehr.
Für den Blitzblätterteig wird Mehl mit Wasser, Salz, Zucker und Essig mit dem
Knethaken vermischt.
Nach einer Weile kommt Butter hinzu. Die darf aber nicht komplett verknetet
werden.
Ich habe Blitzblätterteig schon mal gemacht und der ist eigentlich auch was
geworden. Es ist natürlich nur fraglich, ob das hier auch so klappt wie zu Hause.
Und ich habe hier gerade meinen ersten Teil von dem Teig schon angesetzt und
habe jetzt hier kalte Butterwürfel hineingetan.
Die verknete ich jetzt bloß ganz kurz, dass die Stücke noch zu sehen sind,
forme das dann ein bisschen mit der Hand und dann geht der Teig in
Frischhaltefolie und geht erstmal in den Kühlschrank.
Für die technische Prüfung in der holländischen Woche habe ich mir etwas
ganz Besonderes einfallen lassen, und zwar unseren Klassiker, Blätterteig.
Jetzt nicht nur Blätterteig, sondern als Tombousse.
Charakteristisch sieht die perfekte Tombousse wie folgt aus. Ich habe unten
den Boden, ich habe die perfekte Creme, ich habe obendrauf wieder einen Boden,
die Zuckerglasur muss attraktiv gestaltet sein und unsere vorgegebenen
Maße müssen eingehalten sein.
Sobald Teig und Butter grob vermengt wurden, kommt das Ergebnis in
Frischhaltefolie verpackt in den Kühlschrank.
15 Minuten Ruhezeit sollten es sein.
Zeit genug, um mit der Cremefüllung zu beginnen.
Mein Teig ist gerade in der Kühlung, noch so für 8 Minuten.
Und in der Zwischenzeit habe ich schon die Milch mit der Vanilleschote auf den
Herd gestellt.
Und Zucker.
Und die Eigelb zusammengeführt und das wird jetzt aufgeschlagen.
Aufgeschlagen wird gerade allen Teilen im Backzelt.
Rühren, rühren, rühren.
Wie es dann weitergeht, verrät uns Dirk.
Ich habe die Eier und die heiße Milch jetzt miteinander angeglichen. Das geht
jetzt zurück zu der restlichen Milch in den Topf.
Und dann heißt es ganz, ganz viel rühren.
Und zwar bis die Creme andeckt.
Mein Pudding ist jetzt ausgekocht. Ich gebe den jetzt hier nochmal in eine
Schüssel. Und dann gebe ich nochmal eine Frischhaltefolie oben drüber.
Und dann lasse ich den nochmal im Kühlschrank feststellen.
Fliegender Wechsel im Kühlschrank. Denn jetzt geht's wieder an den Teig.
So.
Wir sind jetzt bei Punkt 2 vom Teig, die erste doppelte Tour. Den Teig zu einem
länglichen Rechteck von circa 40 mal 20 Zentimeter ausrollen und dann ineinander
falten, sodass vier Teigschichten übereinander liegen.
Der schwierigste Part bei dieser Aufgabe ist der Blätterteig.
Aufgrund der Zeit haben wir uns für einen Blitzblätterteig entschieden und
es müssen fünf doppelte Touren gegeben werden.
Das heißt, die Enden werden einmal zur Mitte geklappt.
Und dann wie so ein Buch zusammengeklappt.
Dazwischen kommen natürlich Ruhezeiten.
Also bei Blätterteig bzw.
bei Blitzblätterteig redet man immer von der physikalischen Lockerung. Das
bedeutet, die eingeturte Butter schmilzt im Endeffekt, das Wasser verdampft und
durch diesen Wasserdampf steigen diese Teigschichten nach oben. Dadurch
entsteht die Blätterung und dieses charakteristische Merkmal halt einfach,
wenn du da drauf beißt, dass es sich anfühlt wie tausend Blätter.
Wieder was gelernt.
Durch die doppelte Tour entstehen schon beim ersten Falten vier Schichten Teig.
Noch sind butterbedingte Unebenheiten erlaubt.
Man sieht die Butterstücke noch, das soll so sein.
Und dann weiter in die andere Richtung nochmal doppelt getourt.
Vorher wird der Teig noch einmal ausgerollt und dann sofort noch einmal
alles ganz genauso machen wie eben.
Zwei doppelte Touren ohne Kühlpause.
Äh, Steve?
Jetzt so, ne?
Ne, so.
So? Nur.
Ach, stimmt.
Danke. Gerne.
Blätterteig und Tourieren sind eine Wissenschaft, so scheint es.
Laura würde dem wahrscheinlich zustimmen.
Also der Blätterteig ist auf jeden Fall eine große Tücke bei dem Rezept. Aber
ich möchte ehrlich gesagt die Creme auch nicht unterschätzen. Und mit
Flüssigfondant habe ich auch noch nicht gearbeitet. Also mehrere Tücken.
Eine Tücke nach der anderen. Im Moment kümmert sich Laura um die Tücke richtig
torieren. Wenn das mal gut geht.
Die Ruhezeiten sind unglaublich wichtig. Man sagt in der Fachsprache immer, der
Teig schnurrt. Das bedeutet, wenn ich ihn ausrolle, zieht er sich wieder rein.
Und diese Ruhezeiten sollen das Ganze so ein ganz klein wenig minimieren.
Wichtig ist, den Teig auszurollen, aber nicht tot zu quetschen. Also wichtig
ist, dass trotzdem die Teigmassen und die Butterflocken quasi nicht zu sehr
ineinander verschmilzen, weil sonst bekomme ich nachher keine Blätterung.
Nach 15 Minuten wird wieder zweimal doppelt touriert.
Warum ist deiner so glatt?
Habe ich was falsch gemacht?
Nee, ich habe was falsch gemacht.
Und der von Steve?
Auch.
Tja, keine Ahnung.
Ich mache mir jetzt schon ein paar Gedanken, warum ich hier so einen Riss
habe. Aber ich kann es nicht mehr rückgängig machen. Von daher hoffe ich,
dass sich das mit den nächsten Touren von selbst erledigt.
Von außen nach innen falten und dann zuklappen. Ein Blick ins Rezept würde
für Klarheit sorgen. Doch Laura macht immer wieder den gleichen Faltfehler.
Eine Origami-Meisterin wird sie wohl nicht mehr.
Nächster Schritt für die Creme, Gelatine einweichen.
Acht Blatt müssen es sein.
Jetzt habe ich gerade nämlich Gelatine auf Handwärme erwärmt, dass sie leicht
geschmolzen ist.
Parallel muss ich die Sahne noch steif schlagen und die dann nachher
unterheben, damit die Creme Patissiere eben auch noch mehr Volumen bekommt.
Zum Abschluss bekommt der Teig seine letzte doppelte Tour.
Ich bin, was das Tourieren anbelangt, Tatsächlich endlich auf das Ziel
geraten.
Becker und Teig haben viel mitgemacht.
Es ist meine fünfte Tour. Ich gebe nachher in den Kühlschrank.
Und nachher kann ich schon zerschneien und ausrühren und aufs Blech geben und
backen.
Liebe Kandidaten, auf zum Gesang in der Fankurve. Hüpp, Holland, hüpp, es ist
Halbzeit. Okay, verdammt.
Leute. Laura, wie sieht es aus? Musst du da noch hin?
Ja, letzte jetzt.
Ja, gerade kam die Haltzeitansage.
Ich war ein bisschen schockiert, ehrlich gesagt. Kommt mir noch gar nicht so
lange vor. Gefühlt hat man noch nicht so viel gemacht.
Liegt aber wahrscheinlich an den ganzen Ruhezeiten.
Ja, ist jetzt die letzte Tour.
Wird schon.
Muss ja.
Nun wird die Gelatinemasse unter die Creme gerührt.
So, das reicht auch.
Sieht gut aus.
Aus dem Blätterteig werden zwei Quadrate ausgeschnitten und auf Backblechgröße
ausgerollt.
Passt soweit. So, ist auf die Größe ausgerollt.
Und darf nun 30 bis 35 Minuten backen, bis er goldgelb ist.
Bitte, Werdmann.
Warum auch nicht?
Wenn korrekt gefaltet wurde?
Ja, alle anderen Teige sind schon im Ofen. Meine gehen jetzt aber auch rein.
Obwohl mein Backofen noch nicht ganz die Backtemperatur hat. Aber ich kann jetzt
nicht noch länger warten und hoffe einfach, dass er die jetzt schnell
erreicht.
Sahne und Creme muss man in Raten aneinander gewöhnen. Das nennt man
Angleichen.
Ich bin gerade dabei, die Sahne und die Creme Patissiere, also den
Pudding, den Vanillepudding, den ich mit der Gelatine versetzt habe, miteinander
anzugleichen. Das Ganze muss man ein bisschen vorsichtig machen, weil jetzt
ist der Punkt, wo ich mir Klumpen in die Creme einarbeiten könnte, wenn man da
nicht aufpasst.
Beim Finden der richtigen Konsistenz sind die Kandidaten auf ihre Erfahrung
angewiesen.
Das ist noch zu grisselig, aber die wird schön.
Nun ist ein gesundes Maß an Selbstkritik gefragt.
Ja, ich finde die Creme eigentlich okay.
Ich bin mal gespannt, was die Jury dazu sagt.
Wir wagen den Blick zu Laura.
Ach Mann ey.
Meine Creme ist noch nicht zusammengesetzt.
Ich habe extra darauf geachtet, dass die die gleiche Temperatur erreichen.
Deswegen hatte ich gerade noch den Pudding zur Sahne in den Kühlschrank
gegeben. Es ist jetzt ein bisschen sehr kalt geworden.
Um es jetzt ein bisschen geschmeidiger zu kriegen, siebe ich ihn einfach. Aber
ich verliere natürlich auch an Puddingmasse.
Man kann sich in so einer Creme verlieren. Aber man darf auch nicht die
Schritte vergessen, die noch zu tun sind.
Zum Beispiel gehört eine Zuckergussglasur in Hollands
Nationalfarbe Oranje zur Aufgabe.
Ich erwärme da Flüssigfondant und habe das mit Orange eingefärbt, weil wir die
oberste Schicht dann in einem attraktiven Orange bestreichen sollen.
Liebe Kandidaten, ich weiß, frittieren geht schnell, backen dauert, aber ihr
habt auch noch 30 Minuten.
30 Minuten, okay.
Krass. Das wird auf jeden Fall echt sportlich. Ich meine, da muss ich noch
sieben Minuten backen. Und dann noch kühlen.
Schneiden. Machen.
Dekorieren.
Katastrophe. Halbe Stunde. Ich weiß nicht, wie das funktionieren soll.
Wenn die Blätterteigplatten goldgelb sind, müssen sie auskühlen.
Ja, also ich finde den Teig eigentlich ganz schön.
Der andere darf noch ein bisschen, aber ich finde ihn schick.
Die Platten müssen jetzt auf 18 mal 27 Zentimeter zurechtgeschnitten werden.
Ja, ich bin jetzt am überlegen, ob ich den Teig etwas vor der Zeit rausholen
sollte. Erstens habe ich keine Zeit mehr und zweitens ist er schon recht braun.
Da vertraue ich jetzt einfach mal meinem Bauchgefühl.
So, den ersten bringe ich schon mal weg.
Schneidfaule Bäcker drücken den Backrahmen in ihren Boden.
Ich bin absolut zufrieden mit meinem Teig und fülle jetzt die Creme ein.
Nur rein damit.
Die Menge sollte genau passen.
Ich habe hier einen Zentimeter zu viel.
Ich versuche das jetzt mit Alufolie.
Auf die richtige Größe zu bringen.
Ob das noch hinhaut mit den drei exakt geschnittenen Schnitten?
Mit der Creme bin ich überhaupt nicht zufrieden.
Weil ich hätte das Angleichen ein bisschen konsequenter machen müssen.
Und dadurch fehlt mir jetzt so ein bisschen an Volumen.
Tja, mehr wird's nicht mehr.
Zum Glück gibt's keine Höhenvorgabe.
Ich bin mit der Creme sehr zufrieden. Die hat jetzt schon ein bisschen
angezogen. Deswegen muss ich mich hier ein bisschen beeilen, dass ich das hier
schön gleichmäßig reinbekomme.
Aber sieht gut aus.
Jetzt wird die obere Blätterteigplatte aprikotiert, also mit heißer
Aprikosenmarmelade dünn bestrichen.
Darauf wird der Zuckerguss verteilt.
Der sieht, glaube ich, so prinzipiell okay aus. Man sieht zwar ein bisschen
die Aprikotur durchschimmern. Ich hoffe, das ist jetzt nicht allzu schlimm, aber
ich bin froh, dass es drauf ist.
Beim Zusammensetzen der Tompus ist Präzisionsarbeit das A und O. Da muss
alles stimmen.
Oh, meine Creme ist nicht schön geworden.
Den gut gekühlten Block in einem angefeuchten Messer einzelne Schichten
schneiden. Wo ist denn meine Alufolie? Das ist doch gar nicht mein Blech.
Christoph, du hast mein Blech, das ist meins. Nein, das habe ich von unten
genommen. Wie?
Ich hatte eine Alufolie drauf.
Ich hatte keine Alufolie. Der hat mein Blech genommen.
Nein.
Keine Panik.
Ach so, falsches Fach.
Ups.
Dirk, das ist deins, oder?
Schatzi, ich habe es in meinem Namen reingestellt. Dann ist das Dirk. Mach
jetzt hier nichts durcheinander, sonst kriege ich echt Flack. So, dann ist das
Dirk. Das ist meine.
Okay, die sieht nicht so schlimm aus wie die andere Creme.
Sarah, hast du jetzt deins? Ja, ich habe jetzt das richtige Blech. Jetzt hat sie
das richtige Blech.
Bevor der Deckel draufkommt, werden die Schnitten geschnitten.
Ich bin der Creme nicht zufrieden. Es ist viel zu flach.
Die Creme sieht nicht gut aus, aber scheiß drauf.
Liebe Kandidaten!
Gleich gibt es lecker Schniedchen.
Lecker, lecker Schniedchen.
Ihr habt zehn Minuten.
Scheiße.
Das ist nicht gut.
Ja, zehn Minuten kam gerade die letzte Zeitansage oder zumindest jetzt noch
zehn Minuten. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie das funktionieren soll.
Boden zurechtschneiden, Deckel zurechtschneiden, Deckel auf Boden,
fertig.
Die Creme ist schön fest geworden, zum Glück auch nicht zu fest.
Das wäre auch so ein Risiko gewesen, wenn das jetzt irgendwie gefroren wäre.
Aber es läuft soweit sehr gut, die Maße stimmen soweit.
Ich versuche das jetzt schön rechtwinklig hinzukriegen.
Ich lasse mich da jetzt nicht aus der Ruhe bringen.
Messer anfeuchten nicht vergessen.
Ich bin so am Zittern.
Ja, ich bin nicht ganz zufrieden mit der Konsistenz der Füllung, aber ich bin
zumindest schon mal froh, dass es nicht noch grisseliger geworden ist.
Liebe Hobbybäcker, ihr habt es von Betty gehört, sie hat ein Lineal und jeder
Schnitt muss sitzen. Noch zwei Minuten.
Zwei Minuten.
Ach du Scheiße.
Okay.
Mir geht jetzt gerade immens die Pumpe. Die technische Prüfung ist einfach immer
aus den letzten Drücker.
Hier ist Massarbeit gefragt.
Der von der lässt sich leider nicht so gut schneiden. Der hat wirklich
irgendwie die Konsistenz wie geschmolzener Käse.
Ich hasse ja hier Mathematikchen mit Lineal. Die könnte ich kotzen.
Entschuldigung.
Liebe Hobbybäcker, alles muss jetzt stimmen.
Die letzten Sekunden brechen an.
10 9
8 7
6 5
4
3
Zwei.
Scheiße. Jetzt kommt noch ganz schnell eine Eins hinterher.
Und Stopp. Hände weg vom Gebäck.
Ich fühle mich gerade echt beschissen. Die Zeit ist abgelaufen. Wie ihr seht,
sind meine Schnitten nicht fertig geworden.
Da ist die Decke, da sind die Schnitten.
Fix und fertig.
Ich fühle mich gerade wie nach einem gepflegten Dauerlauf quer durch die
Niederlande. Ich bin fix und fertig.
Alter. Ja, ich bin froh, dass bei mir was Fertiges steht.
Bringt eure Schnitten bitte nach vorne und stellt sie hinter euer Foto.
Ich bin jetzt nach dieser technischen Prüfung so halb zufrieden.
Bei der Creme muss man so ein paar Abstriche machen. Ich hoffe, dass das
funktioniert.
Ich will nicht die Letzte sein.
Der Traum von der roten Schürze ist jetzt definitiv weg.
Aber ich hoffe einfach, dass es reicht, um in die nächste Runde zu kommen.
Ja, durch das, dass ich halt mit meinen Schnitten 100% zufrieden bin und auch
von den Kollegen sehr gelobt worden bin.
Vermute, dass sie für mich halt der erste Blut ausgehen wird.
Alles ist parat und wie sagt ein großer Holländer schon vor mir?
Eben noch im Wohnwagen, jetzt schon im Backzelt. Herzlich willkommen zurück,
liebe Jury.
Holen wir erstmal das wichtigste Utensil raus.
Fünf Zentimeter.
Zwölf Zentimeter sind ziemlich genau getroffen.
Das Orange gefällt mir persönlich sehr gut. Und das Erste, was auffällt, ist
die Creme. Schön hoch, sieht gleichmäßig aus.
Ist schon sehr optimal, oder? Es ist tatsächlich wie mit dem Lineal gezogen.
Tipptopp.
Was ich persönlich hervorragend finde, ist tatsächlich die Füllung in der
Mitte. Also sie hat halt wirklich ein schönes Volumen. Man kann sie sehr, sehr
gut essen.
Sie ist halt überall gleich geliert.
Was sehr positiv ist, ist auch die Blätterung oben.
Man kann sie noch merken. Ich habe das Teigige auch dabei. Vom Essen her und
vom Handwerklichen muss ich sagen, einwandfrei.
Und hier kann man es noch so ein bisschen erkennen von der unteren
Schicht, die Backfarbe, die auch für mich sehr optimal getroffen ist.
Hier ganz leicht der Orangeton.
Ein bisschen dunkler, aber auch immer noch sehr appetitlich.
Was mir auffällt, ist, dass die Schnitten insgesamt ein bisschen
niedriger sind.
Die Blätterung kann man auch hier noch gut sehen, wobei es sauber geschnitten
ist. Wir müssen noch nachmessen.
Fünf Zentimeter.
Es ist aber ein bisschen länger.
Es ist fast 13 Zentimeter.
Also ich habe kleine Knötchen in der Creme gehabt.
Du auch? Ja.
Was mir sehr gut gefällt, ist der Blätterteig. Ich finde die Porung bzw.
die Blätterung sehr schön.
Also von außen gebacken, schön. Bei der Creme noch nachholbedarf. Genau.
Was beim nächsten Schnitt als allererstes auffällt, bevor wir messen,
ist, glaube ich, oben die Glasur, die hier runterläuft.
Das sieht eher für mich nach ein bisschen Panik oder Hektik aus zum Ende
hin. Da muss man sich natürlich vom Zeitmanagement her ein bisschen Puffer
nach hinten ausarbeiten.
Vielleicht hat man ja die Zeit genutzt, um sauber zu schneiden.
Das stimmt.
Und die 12 Zentimeter stimmen auch. Also die Maße ist tadellos.
Die Creme sieht für mich wieder ein bisschen heller aus. Es sieht auch
wieder ein bisschen höher aus.
Hier unten auch schön den Blätterteig sehen, der ein bisschen hochgegangen
ist.
Also ich würde sagen, das ist auf jeden Fall noch im machbaren Bereich.
Blätterteig darf ruhig eine richtige Bräunung haben.
Verbrannt ist er noch nicht.
Einwandfrei ist definitiv der Blätterteig. Er hat eine schöne
Blätterung letztendlich. Er ist nicht klitschig in der Mitte.
Genauso sollte es sein.
Die Creme ist okay.
Allerdings auch hier muss man wirklich nochmal sagen, da muss man wirklich
darauf achten, dass es wirklich cremig ist. Man kann es auch im Anschnitt
sehen. Sie ist nicht richtig glatt, wenn man es vergleicht zum Beispiel mit hier
vorne zum Beispiel. Das ist halt der Prototyp.
Da muss man halt einfach dieses richtige Timing halt finden. Das ist halt ganz
wichtig. Trotzdem habe ich halt immer noch so ganz kleine Knötchen. Nicht so
stark wieder in der Mitte.
Nicht unangenehm, es ist alles gut. Man merkt halt, dass es nicht
hundertprozentig stimmt.
Fünf Zentimeter.
Ein paar Millimeter drüber.
Aber noch ein Bereich, der für mich in Ordnung ist.
Was halt wirklich hier auffällt, ist...
Ich habe zwar ein Orangetun, aber hier stimmt definitiv die Konsistenz vom
Fondant nicht. Nee, auf gar keinen Fall. Und es ist auch nicht appetitlich. Also
man muss ja ganz klar sagen, das sieht natürlich nicht so aus, wie es
eigentlich hätte sein sollen.
Es ist gerade ein bisschen Cheddar-Käse, der runterläuft. Ja, wollte ich gerade
sagen. Eher so in die Richtung.
Aber ich habe eine helle Creme.
Die ist auch standfest. Die sieht sehr schön gleichmäßig aus.
Also hier kann man auch die Blätterteichböden schön sehen mit der
Blätterung.
Vom Blätterteig her hat alles gut gepasst. Auch die Backfarbe war gut.
Ich glaube, den Fehler beim nächsten können wir aber schon gleich auf den
ersten Blick sehen. Ja, definitiv.
Also hier fehlen definitiv die Deckel. Von daher können wir hier auch keine
attraktive Farbe beurteilen.
Wir bekommen natürlich dafür die Creme völlig präsentiert.
Ich glaube, man sieht ja auch schon so ein bisschen, was uns gleich erwartet,
so ein gewisses grisselig sein.
Sie hat auch nicht das Volumen. Also wir haben ja nun jetzt ein, zwei Beispiele
dabei gehabt, wo das Volumen halt definitiv ein bisschen mehr ist.
Auch der Blätterteich, wenn man hier unten guckt, sieht unregelmäßig aus.
Also es wirkt ja fast, als wenn er in der Mitte fast ein Loch hat.
Muss ich auch sagen, habe ich in der Form noch nicht gesehen.
Also ich habe natürlich etliche Fehler in meiner Laufbahn gesehen, wie man...
mit Blätterteig umgehen kann oder beziehungsweise nicht. Aber dass du in
der Mitte so ein Loch hast, ist mir schleierhaft.
Wir haben noch vergessen, bisher zu messen.
5 cm, 5 cm, 13 cm.
Hier auch.
Also auch hier ein bisschen zu lang.
Also die Aufgabe ist insofern nicht erfüllt, weil ich natürlich ein gerades
Schnittbild haben will. Ich will den Teig von oben nach unten sehen, ich will
die einzelne Creme dazwischen sehen, ich will obendrauf die Fondantglasur haben
und wenn das unregelmäßig ist, dann ist natürlich die Aufgabe nicht erfüllt.
Und ich habe auch hier kleine Knötchen in der Creme, das was wir auch schon
vermutet haben, von außen. Genau.
So.
Und zwölfer Seemaße stimmen hier.
Der Orangeton für mich auch hier schön getroffen.
Allerdings auch hier die Glasur oben nicht optimal.
Was hier auffällt, ist, dass es eine schöne Blätterung eigentlich ist beim
Blätterteig. Aber hier unten ist es schon wirklich sehr dunkel geraten.
Ich drehe mal das erste um.
Also man kann es jetzt schön erkennen, das ist für mich persönlich schon zu
dunkel. Da muss man dann aufpassen, dass es wirklich gleichmäßig ist.
Also der Teig ist auf jeden Fall hier verbrannt. Er ist zwar noch nicht
unangenehm bitter, allerdings hat er schon diese leichte Vorstufe von der
Bitternis und das darf bei Blätterteig auf gar keinen Fall passieren.
Die Creme gefällt mir aber gut.
Noch nicht hundertprozentig glatt, aber schon auch gut zu essen.
Und bei der Glasur muss man auch hier noch ein bisschen mehr justieren.
Das Erste, was mir hier auffällt, ist, dass wir wieder eine
relativ hohe Creme haben.
Auch hier der Blätterteig relativ dunkel und obendrauf die Glasur. Auch noch
nicht ganz optimal. Sie lässt halt auch noch zu sehr den Blätterteig
durchschimmern.
Jeweils fünf Zentimeter.
Und die zwölf Zentimeter auch hier genau geschnitten.
Das erste, was mir sofort auffällt, der Blätterteig ist unfassbar dünn.
Die Blätterung, das weiß ich jetzt schon, du hast sie zwar ganz dezent
dabei, aber nicht so, wie wir es eigentlich haben wollen. Wobei ich hier
unten bei diesem Stück eigentlich einen Blätterteig habe, der relativ hoch
gekommen ist. Also von daher, da Unterschiede auch in den einzelnen
Blätterteigen.
Die zwei Teigschichten sollten auch beide die gleichmäßige Farbe haben. Und
hier ist es mir definitiv einfach schon zu dunkel.
Also die Creme finde ich sehr gut gelungen. Ich habe beim Blätterteig mehr
Fingerspitzengefühl. Fingerspitzengefühl ist genau das richtige Wort. Und der
Teil vom Blätterteig, den ich hier probiert habe, ist auf jeden Fall schon
leicht bitter. Also auch da verbrannt.
Hui!
Diesmal gab es viel zu kritisieren.
Ich bin jetzt gespannt, wahrscheinlich genau wie ihr, wie die Platzierung
ausfällt. Deshalb zieht euch kurz zur Beratung zurück.
Das ist natürlich bilderbuchmäßig, muss man sagen.
Es sieht aber nicht nur bilderbuchmäßig aus, der Inhalt ist auch top. Die Creme,
der Blätterteig, das stimmt einfach alles.
Also das meine Schnitten als...
Prototyp bezeichnet worden zu sein, ist natürlich eine riesengroße Ehre und
freut mich riesig.
Der Blätterteig steht ganz klar im Vordergrund. Da hinten war er auch
leicht verbrannt. Er hat Bitterstoffe.
Da ja Betty meine Schnittchen schon so ein bisschen zerrissen hat und Christian
genauso, das tat so ein bisschen weh. Aber ja, ich meine, die müssen das ja
platzieren und mal gucken, wo ich lande zum Schluss.
Also das, was natürlich sofort aufgefallen ist, der oder diejenige.
die natürlich nicht fertig geworden ist mit der Präsentation.
Der Druck ist jetzt natürlich gestiegen mit meinem Ergebnis von gerade. Also
muss ich jetzt in der dritten Aufgabe abliefern, damit ich noch bleiben darf.
Hier hat die Glasur wunderbar funktioniert. Das mit dem Maßnahmen hat
funktioniert. Da allerdings Abstriche bei der Creme. Ich bin nie entspannt,
wenn es in die Verkündung geht.
Aber es ist wirklich total spannend.
Und diese Spannung, ich glaube, die ist bei jedem von uns. Die kannst du fast
greifen.
Betty und Christian, spannt uns nicht auf die Folter, legt los.
Auf dem siebten Platz ist dieses
Exemplar. Von wem kommt das?
Laura, was ist passiert?
Ja, ich glaube, es gab keine Komponente, bei der mir heute nichts schiefgegangen
ist.
Beim Blätterteig wollte ich mal ausprobieren, ob es euch auffällt, wenn
man so richtig falsch touriert.
Das wäre jetzt meine nächste Frage gewesen. Was hast du gemacht?
Ich habe es einmal zu viel gefalten. Also ich habe quasi so einmal
eingefalten und dann nochmal ineinander.
Interessantes Muster, aber nicht entsprechend unserer Aufgabe.
Ja.
Der sechste Platz ist gleich daneben.
Jennifer, der Blätterteig. Er ist einfach zu sehr gebacken. Er hat
Bitterstoffe. Er ist einfach wirklich zu dunkel geraten.
Der fünfte Platz ist hier.
Christoph. Ja, und der vierte Platz ist hier.
Steve.
Kommen wir zu Platz drei.
Der Platz drei befindet sich hier.
Dirk, dein optischer Eindruck war für uns komplett zufriedenstellend. Das
Einzige, was nicht so gewesen ist, wie wir uns das vorstellen, ist die Creme.
Was ist passiert?
Ich habe tatsächlich die Creme zu früh angesetzt und ich habe nicht lang genug
angeglichen und deswegen sieht das so aus, wie es aussieht.
Kommen wir dann zu Platz 2.
Der Platz 2 befindet sich gleich direkt daneben.
Ja, endlich.
Da ist aber jemand happy, du.
Platz 2.
Danke. Platz 2, ich habe es geschafft. Das war heute mein Ziel, nicht die
Letzte zu sein und ich freue mich gerade wie so ein kleines Kind.
Ja, technische Prüfung heute super.
Man muss ja ganz klar festhalten, wir haben ja alle anderen Exemplare gesehen.
Mit ganz großem Abstand haben wir tatsächlich wirklich ein Musterexemplar.
Und das befindet sich halt hier.
Danke.
Aber was soll man machen? Ich glaube, mit dem Ding packt das in den Bus, fahr
nach Holland, kannst du da verkaufen.
Herzlichen Glückwunsch zu Platz 1. Danke.
Ey, großes Tennis.
Ich freue mich, ich bin stolz auf mich selber und es ist mir eine Ehre, dass
sie es wirklich so sehr gelobt haben.
Wie erwartet habe ich den letzten Platz in der technischen Prüfung erreicht. Das
war glasklar.
Von daher freue ich mich einfach auf die dritte Aufgabe und hoffe, ich kann der
Jury zeigen, dass ich es besser kann.
Dafür ist Aufgabe 3 wie geschaffen.
Theoretisch. Kommen wir jetzt zur dritten und letzten Aufgabe hier.
Gebacken werden soll das hier.
Süße Kunst oder das Auge ist mit.
Dieses Bild stammt im Original natürlich von Vincent van Gogh.
Ja, es soll euch als Inspiration dienen für eine Torte.
Die Kunst ist frei und das seid ihr auch in dieser Aufgabe.
Wichtig ist nur, dass der Bezug zum Original sofort erkennbar ist.
Ihr könnt eine Motivtorte mit Hidden Design backen, eine abstrakte
Interpretation oder eine 3D-Torte.
Wirklich, ihr dürft machen, was ihr wollt.
Vorausgesetzt, ihr schafft dies in...
Vier Stunden.
Ich drücke euch jetzt die Däumchen und auf mein Kommando geht es wieder los.
Auf die Plätzchen.
Fertig. Backt.
Genau wie bei der technischen Prüfung braucht man für das gewünschte Motiv
viel Handwerkskunst, egal wie man es umsetzt. Doch in dieser Aufgabe spielt
auch Kreativität eine entscheidende Rolle und die Fähigkeit, die richtigen
Backentscheidungen zu treffen.
Ich backe mehrere dünnere Böden, das sind wie so eine Art Pfannkuchen. Ich
dachte, das passt zur Niederlande, weil die essen ja auch viel Pfannkuchen. Und
dann schichte ich die mit Grießpudding, Sauerkirschkompott und Blüh-Curaçao
-Creme, weil Curaçao eine Insel ist, die zu Niederlanden gehört.
Mit Hüttenkäse-Griesbrei und Blüh-Curaçao-Buttercreme huldigt Steve
van Gogh.
Auf Tonkabohnen-Rührteig kommt Kirschkompott und ein Haferflocken
-Himbeer-Crunch.
Und wie will Laura ihr Scheitern in der technischen Prüfung ausgleichen?
Bei mir gibt es heute das Bild als Buttercreme-Malerei und im
Inneren Haselnussböden mit Birnenkompott, Mascarpone-Vanillecreme
und Nusscrunch.
Unter einem Gemälde aus französischer Buttercreme treffen sich
Haselnussrührteig, Mascarpone, Minzcreme, ein beschwipstes
Birnenkompott mit Rosinen und Nusskrokant.
Es ist jede Menge Butter.
Dirk muss noch seinen überwürzten Flei gut machen.
Das gibt einen Mohnrührteig, der ist super saftig.
Dann gibt es eine Mascarpone-Sahne-Mohncreme dazu.
Und Thymian-Cranberries als Fruchteinlage und ein bisschen
Mandelkrokant für Christian für den Crunch.
Für seine Buttercreme-Blumen setzt Dirk eine Spachteltechnik ein. Seine
Rezeptur? Mohnkuchen mit Kardamom, Mohnmascarpone-Sahnecreme, Mandelkrokant
und ein Cranberry-Kompott mit Thymian.
Dieses Motiv, was wir vorgegeben haben, ist unglaublich komplex. Diese Farben
hinzubekommen, dieses Motiv auf die Torte zu projizieren, das wird, glaube
ich, für jeden eine sehr große Herausforderung.
Richtig reinhängen müssen sich, glaube ich, alle Kandidaten. Das Feld ist eng.
Wir haben sieben sehr gleichwertige Kandidaten. Aber ich glaube, so unsere
Herren müssen alle so ein bisschen mehr Gas geben.
Sarah verspürt gerade Rückenwind.
Ich mache heute die Van Gogh-Porte als Vollfreitorte und dann spitze ich in der
Mitte halt die Blumen von dem Bild.
Sarah schichtet Vanille-Buttercreme und ein würziges Kirschkompott mit
Chilinote.
Sauerkirsch-Chili-Schokolade und karamellisierte Macadamia-Nüsse sorgen
für den Knusper-Effekt.
Meine allseits beliebte Aufgabe starte ich mit meinem Bohnen. Da mache ich
jetzt gerade meinen festeren Orangenteig.
Christoph interpretiert den Meister mit viel Orange.
Im Rührteig, in der Quarkcreme und mit frischer Mango in einem Kompott. Für bis
sorgt ein Schoko-Mandel-Crunch.
Barbara ist immer für eine geschmackliche Überraschung gut.
Lavendel, Brombeer, Pistazie ist halt meine Geschmacksrichtung.
Und optisch habe ich vor, dass ich den Kuchen an sich als Rechteck mache und
obendrauf, dass es ein bisschen dreidimensional ist, liegend eine halbe
Vase mit Reis Crispi und die Blüten tue ich dann mit der Buttercreme spritzen.
Barbara setzt auf Brombeeren als frische Frucht, in Marmelade mit Lavendelikör
und als Gelee-Kugeln. Dazu kombiniert sie Pistazien-Ölteig, Pistazien-Quark
-Creme und salzigen Crunch.
Was plant die Bäckerin der Woche?
Ich freue mich sehr auf die Aufgabe, weil wir uns ja auch so ein bisschen
austoben können, was wir machen wollen.
Und wenn alles gut klappt, dann backe ich heute eine schöne Torte.
Geschmacklich erwartet die Jury in der Vase Johannes Bermus, Granatapfelgelee
und Erdnusskrokant auf einem Zitronenbuttermilchkuchen. Als Deko
Isomaltsegel und Ananasblüten.
In Lauras Haselnussrührteig kommen zwölf Eier. Bei Sarah wird's ungewöhnlich.
Ich hab hier Sauerkirschnektar und Öl. Und das gebe ich jetzt hier zu auf
niedrige Stufe. Und dann gebe ich später Mehl, Backpulver und Backpakao noch
dazu.
Bei Dirk ist der Mohn schon im Rührteig gelandet. Der sieht gut aus.
Dann muss ja nur noch eine Torte daraus werden.
Nach einer halben Stunde sind die ersten Teige backbereit.
Der Christian mag ja auch Schokolade. Ich denke immer an Christian, ne? An
meinen ganzen Kuchen immer an Christian.
Ihm liegen die Kandidatinnen nun mal zu Füßen.
Steve steht lieber.
Ich backe die Böden so lange, bis der Teig hier alles ist. Das wären
vielleicht ungefähr so acht bis zehn Böden.
Laura verteilt ihren Teig auf drei Backbleche. Immer mehr Teige werden
ihrer Bestimmung zugeführt.
Dem Backen.
Meine Böden sind jetzt im Ofen und in der Zwischenzeit mache ich jetzt die
französische Buttercreme.
Für eine italienische Buttercreme hat sich Jennifer entschieden.
Mit Vanillepaste und Zitronensaft.
Auch Steves Variante ist italienisch.
Ich mache hier gerade die Buttercreme und reichere die gerade hier mit Blue
Curacao an.
Und ich muss halt gucken, dass ich nicht zu viel Alkohol zugehe, sonst mischt mir
die Buttercreme ab. Weil die kann ich unendlich viel in Alkohol vertragen,
deswegen immer schön vorsichtig.
Kenne dein Limit, Buttercreme.
Laura arbeitet an ihrer Mascarpone-Minz-Creme.
Christoph an seiner Orangen-Quark-Creme.
Und Dirk's Sahne-Creme kommt nicht ohne Mohn aus.
Ich bin jetzt gerade dabei, meine Mohn-Mascarpone-Sahne-Creme
vorzubereiten. Das heißt, ich habe hier Mascarpone, Vanillezucker, Puderzucker
und Mohn drin.
Und dann kommt Sahne dazu.
Und dann schlage ich das zusammen auf und dann kann das schon mal ab in den
Kühlschrank. Dann habe ich das erledigt.
Weit ungewöhnlichere Zutaten kommen bei Steve zum Einsatz.
Ich habe hier gerade den Hüttenkäse in den Grießball gehauen, weil ich dachte,
Holland, da muss irgendwas mit Käse rein und das passt dann nicht ganz gut.
Ich habe jetzt hier die Gelatine noch aufgeweicht und die gebe ich jetzt dazu,
damit es halt ein bisschen fest wird dann.
Andere sind schon beim Crunch.
Karamellisierte Pistazien verbreiten im Zelt leckere Röstaromen.
Genau wie die gerösteten Mandelstifte.
Das sind meine karamellisierten Macadamia. Ich habe die jetzt grob
gelassen, damit man die, wenn Christian und Jury meine Torte probieren, dass die
dann so grobe Stücke Macadamia-Stücke drin haben.
Ob das bei Christian ankommt?
Bei Steve sollen Haferflocken crunchen.
Laura setzt auf eine Birne-Walnuss-Kombination.
Nicht vergessen, immer die Böden im Blick behalten.
Ich finde die Böden eigentlich ganz gut geworden. Ich wusste, dass sie flach
werden, deswegen habe ich zwei mehr gemacht.
Und da komme ich auch auf die Höhe.
Barbara lässt sich nicht stressen.
Ich habe mich für die Brombeer entschieden als Fruchteinlage, weil das
für mich für Pistazie und Lavendel sehr stimmig ist und ich die drei Komponenten
für das blumige Böden einfach passend finde.
Und was passt zur Kirsche?
Wenn es nach Steve geht, Tonkabohne.
Beides zusammen ergibt ein fruchtiges Kompott.
Sarah kombiniert ihre Kirschen anders.
Ich koche gerade den Sauerkirschsatt und dann nehme ich das vom Herd und dann
fange ich an zu würzen.
Sie nimmt Zimt, Kardamom und Chili.
Kunst liegt im Auge des Betrachters und eure Torten bald vor der Jury. Ihr habt
noch zwei Stunden.
Zwei Stunden. Das wird heute sportlich.
Ich nehme Cranberries und habe die mit frischem Thymian zusammen eingekocht.
Und ich finde den Thymian zu Cranberries einfach echt lecker.
So kocht jeder nach seinem Geschmack.
Birnenkompott, Johannisbeermus,
Oder auch Mango-Orangen-Kompott.
Ich bin mit meinem Kompott soweit zufrieden. Es ist gut eingekocht, gut
eingedickt. Hier und da sind noch ein paar Stückchen, dass man eben auch noch
ein bisschen Biss hat.
Während die Fruchtfüllungen abkühlen, werden die Böden auf das richtige Maß
gebracht.
Der Teig ist super fluffig und genauso, wie er sein soll.
Bei anderen ist die traditionelle Motivtortenaufgabe eine Angstdisziplin.
Ich bin schon ein bisschen aufgeregt und angespannt, weil ich auf jeden Fall eben
meinen dritten Aufgabenflug durchbrechen möchte.
Und natürlich thematisch die Aufgabe natürlich an sich genau meins ist und
gerade deswegen will ich sie aber auch wirklich meistern.
Für den Kunsthistoriker Ehrensache. Und für die Wellness-Expertin?
Ich beginne jetzt meine Torte zu schichten. Ich fange jetzt mit dem...
Zitronen-Buttermilch-Boden an.
Und sie macht mit einem Ring aus Vanille-Zitronen-Buttercreme weiter.
Was ist das? Mango?
Mango-Orange.
Und das andere ist eine Frischkäse-Quark-Creme.
Und wenn was übrig bleibt, guck mal, hier ist die Torte Emy.
Sehr gerne.
Reste gibt es vielleicht später.
Noch wird das Baumaterial für die Torten benötigt.
Außen ist die Blue Cura Sau Creme, dann gebe ich ein bisschen von dem
Kirschkompott rein, den Haferflockencrunch und den Hüttenkäse
-Griesbrei ganz in die Mitte.
Das war's.
Das Wort Hüttenkäse-Griesbrei kann man gar nicht oft genug hören.
Dirk verteilt Mandelkrokant.
Ja, ich nehme jetzt das Erdnusskrokant, weil auf die zweite
Johannisbeermussschicht mache ich das drauf, damit es noch so ein bisschen
Kick reinbringt.
90 Minuten vor Schluss ist noch nirgends im Backzelt eine Blumenvase à la Van
Gogh zu sehen.
Es wird fleißig geschichtet.
Ich muss auf jeden Fall auf die Statik aufpassen. Insofern hat es auch was
Kunsthistorisches, gehört ja mit eben die Architektur auch dazu.
Aber ich bin ganz zuversichtlich, dass das hoffentlich heute was wird.
Was passieren kann, wenn man nicht auf die Zeit achtet, musste Laura bei der
letzten Aufgabe schmerzlich erfahren.
Ich verstreiche jetzt gerade mein Mascarpone-Frischkäse-Schmandcreme.
Bei ihren Tompus kam sie nicht viel weiter.
Obendrauf kommen jetzt gleich noch meine karamellisierten Hasel- und Walnüsse als
Crunch. Die werden gleich vom letzten Boden reingedrückt.
Auch Sarah denkt an Nüsse.
So, und jetzt kommen die Macadamia-Stückchen drauf.
Barbaras Crunch muss noch warten.
Jetzt geht's rund, jetzt machen wir's ein bisschen bunt.
Poesie, bildende Kunst und Backen bilden heute eine Einheit. Erste Buttercremes
bekommen ihre Farben, damit man mit ihnen Van Goghs Blüten nachbilden kann.
Besonders genau schaut der Herr vom Fach auf seine Farbtöne.
Prinzipiell bin ich so aktuell zufrieden. Ein bisschen Höller könnte es
sein, deswegen gebe ich jetzt noch ein bisschen Buttercreme dazu.
Farbgebung ist das eine, Formgebung das andere.
Zum Formen meiner Vase habe ich Marshmallows mit Butter geschmolzen.
Und da kommt das Rice Krispie dazu, sobald alles geschmolzen ist.
Und dann wird das eine formbare Masse.
Noch wirkt diese recht rustikal.
Jennifer beginnt filigraner.
Jennifer, was machst du Spannendes? Ich mache Isomaltsegel.
Die lasse ich dann halt fest werden und die Blumen in der Blumenvase, die male
ich dann auf die Isomaltsegel und dann kann man ja, weil die durchsichtig sind,
durch wie so Fensterglas das angucken.
Klingt gut.
Ich hoffe.
Ich sehe einen Füllhorn an Techniken heute. Ich glaube, wir haben eigentlich
alles, was momentan machbar ist. Und von der Optik her bin ich am meisten
gespannt auf Jennifer, weil sie macht sich sehr viele Gedanken um die
Interpretation.
Dabei ist Barbaras Baumaterial plastischer.
Also ich orientiere mich bei den Vasen genau am Bild, dass ich quasi die halbe
durchgeschnittene Vasen optisch mit dem bauchigen...
Wirklich so mache, wie sie auf dem Bild da ist.
Die Kandidaten könnten noch stundenlang weiter werkeln.
Liebe Hobbybäcker, ihr habt jetzt für eure Torte noch eine Stunde.
Hui, okay, dann.
Dann hoppla. Dann hoppala.
Noch eine Stunde für die Kunst. Da haben die Hobbybäcker keine Zeit zu verlieren.
Aus Torten müssen jetzt Blumenvasen werden.
Die wichtigste Farbe ist Blau.
Kleine Tricks sind übrigens erlaubt.
Ich habe das Originalbild einmal auf Fondantpapier ausgedruckt und lege das
jetzt einfach oben auf meine Torte und male dann einfach auf dem Bild.
Die einen malen einfach mal einen echten Van Gogh nach, die anderen setzen auf
Statik. Den Kandidaten ist es freigestellt, ob sie modellieren oder in
der Fläche arbeiten.
Am Ende zählt das Zusammenspiel aus Design und Geschmack. So langsam erkennt
man überall, was aus den reinen Torten werden soll.
Das ist jetzt unten die Vase, abstrahiert natürlich, denn der Titel
bei mir ist ja Modern Nature.
Jetzt werde ich das fertig anmalen und dann kühle ich es nochmal und dann fange
ich an, mit dem Töpferwerkzeug das so reinzudrillen.
An manchen Backplätzen geht die Mahlzeit fließend in die Dekorzeit über.
Blüten aus Buttercreme. Dazu hätte wohl auch Van Gogh nicht Nein gesagt.
Christian beäugt kritisch Dirks Werk.
Das muss überzeugen, denn der Fly in Aufgabe 1 tat es nicht.
Ich finde die Technik passt ganz gut zu dem Van Gogh Bild, zu der Malweise des
alten Meisters.
Aber wenn ich mich so umgucke, die anderen machen natürlich leider auch
ziemlich geniale Sachen. Ich bin gespannt, wie sich das ausgeht.
Dirk ist in der ersten Aufgabe auf dem letzten Platz gelandet und auch die
technische Prüfung war jetzt nicht so Bombe und muss in dieser Aufgabe
definitiv nochmal zeigen, okay, ich will unbedingt eine Runde weiterkommen.
Die Alternative kann man sich ausmalen.
Ihr Lieben, ihr habt noch 10 Minuten.
Okay. 10 Minuten sollten eigentlich reichen, um die Kreationen der
Bäcker zu vervollständigen.
Ich habe hier zu Hause schon ein paar Blüten vorbereitet und das muss halt
aushärten, weil das kann man hier nicht vor Ort machen, das dauert einfach zu
lange.
Ich pudere jetzt die Blätter noch und dann wird das gebunden, dass man halt
ein schönes Blümchen hat.
Ich habe jetzt eins von den ersten Isomaltsegeln, was ich anfange jetzt
anzumalen, denn das soll ja so ein bisschen abstrakt die Blumen auf der
Blumenvase sein.
Da wir zu hohe Temperaturen haben, ist die Konsistenz der Creme zu weich und
wird sie verinnern.
Deswegen hoffe ich, dass es im Kühlschrank um so viel besser ist.
Ich hab noch nie in meinem Leben so einen Massaker veranstaltet. Noch nie.
Gott, ist das schlimm.
Liebe Kandidaten, ihr habt noch ...
Zwei Minuten.
Lustig.
Zwischen meinen Fingern ist das katastrophal. Mein Platz sieht
katastrophal aus.
Ich mache gerade wirkliche Kunst.
Die letzten Sekunden brechen an 10,
9, 8, 7,
6, 5, 4,
3,
2,
1.
Meine Blumen sind heute nicht so perfekt geworden, aber das Bild ist auch nicht
perfekt. Man sieht hier, die Blumen sind auch wild durcheinander und ich habe
Glitzer noch mit reingebracht. Das ist mein Markenfeuchen.
Das ist jetzt deutlich abstrakter, als ich es geplant habe. Aber so ist es halt
jetzt eine abstrakte Interpretation von Van Gogh, sein Bild.
Schön,
schön.
Ich bin sehr, sehr glücklich, dass ich heute endlich eine dritte Aufgabe
gemeistert habe.
Besonders auch deswegen, weil es eben die kunsthistorische Aufgabe heute war
und ich heute wirklich mit Stolz der Jury eine Torte präsentieren kann.
Alle Kandidaten wollten es Vincent van Gogh gleich tun und möglichst gut
abschneiden. Sie sind ganz ohr, als es an die Verkostung geht.
Schließlich könnte die Jury schon Hinweise geben, für wen es heute eng
wird.
Kunstbacken hat ja gegenüber der Malerei einen großen Vorteil.
Duftet einfach viel besser. Und wenn Sie zu Hause jetzt denken, oh, an so einem
Van Gogh würde ich mich auch gerne mal ausprobieren.
Unser Kunst-Online-Führer hält für Sie alles parat. Klicken Sie sich einfach
rein auf dasgroßebacken.de. Da finden Sie alle Rezepte.
Und wir legen jetzt hier los mit der Verkostung von Blumen in blauer Vase.
Und wir beginnen bei Dirk.
Dirk, erzähl uns etwas über deine Interpretation von dem Gemälde. Ich habe
mich bei meiner Interpretation so ein bisschen an der Malweise von Van Gogh
orientiert und habe das mit Palettenmessern und amerikanischer
Buttercreme aufgemalt.
Ich habe in der Torte Mohnböden mit einer Mascarpone-Mohn-Sahne-Creme,
Mandelkrokant als Crunch und die Fruchteinlage sind Cranberries, die ich
mit Thymian abgeschmeckt habe.
Man sieht obendrauf schön die Blumen. Was mir gefällt ist, dass ich aber hier
trotzdem noch diesen glatten, sauberen Einstrich habe.
Mir gefallen auch die Farbverläufe, die du eingebaut hast.
So weit alles richtig gemacht.
Wir wollten auf den ersten Blick sofort auch den Bezug zum Gemälde haben und das
ist dir auf jeden Fall von der Präsentation her, Gulung.
Sie wehrt sich heute sehr.
Vom Anschnitt hier kann man es gut erkennen.
Ich habe immer wieder die Böden, ich habe dazwischen immer die Schichtung.
Die Torte an sich ist super saftig, aber beim Thymian auf jeden Fall noch ein
bisschen vorsichtiger sein beim nächsten Mal.
Er übertüncht alles andere an Aroma. Du hast nur noch Texturen.
Wobei es mir auch gut gefällt mit den Cranberries, weil es auch so eine schöne
Frische gibt.
Das passt hervorragend. Also die Geschmackskomponenten, die du ausgewählt
hast, passen auch sehr gut zusammen.
Vielen Dank. Vielen Dankeschön.
Steht hier eine Torte?
Gott sei Dank.
Es ist bei dir ja tatsächlich nicht so, dass es alltäglich der Fall ist oder so,
oder dass man davon ausgehen kann.
Streitst auch. Ja, ich bin sehr zufrieden. Ich glaube, es ist auch nicht
so einfach, ein Kunstwerk zu interpretieren, wenn man was mit Kunst
zu tun hat, oder? Richtig, der Druck war heute doppelt groß.
Fortline Cake besticht ja dadurch, dass ich hier diese dekorierte Mitte habe,
oben und unten die Böden. Da die Technik genau umgesetzt.
Bei den Blumen tue ich mich so ein bisschen schwer. Ich hätte es fast noch
ein bisschen abstrakter gemacht.
Also da manchmal noch einfach mehr um die Ecke denken.
Ich kann es sofort erkennen und das war das Wichtigste, also von daher sehr gut.
Du hast gleichmäßig geschichtet und das kann man hier dran auch erkennen, also
von daher, ich bin gespannt.
Der Boden ist super saftig. Er ist vom Backen her genauso, wie er hätte sein
sollen. Allerdings ist das natürlich sehr, sehr viel Teig von oben nach
unten. Die Füllung ist gut, aber sie geht gegen diese Masse an Teig relativ
unter. Es wäre schön, wenn die Böden einmal noch mal halbiert gewesen wären.
Vielen Dank. Danke schön.
Sarah, auch du eine ganz eigene Interpretation von dem Gemälde. Als
erstes fallen mir eigentlich die Blumen auf.
Die sind genauso wild wie das Bild.
Ja, sie sind wild. Sie sind jetzt auch nicht genau die Blumen, die wir da
haben. Aber von den Farben gefällt es mir gut.
Ich mag auch, wie du den Rand bearbeitet hast, mir fehlt noch so ein bisschen
dieses klare Blau.
Das Einzige fürs nächste Mal, den Glitzer hätte ich weggelassen. Aber das
ist... Von außen gesehen so der einzige Kritikpunkt.
Man sieht die Böden gleich hoch, sauber geschnitten. Dann habe ich hier die
Cremefüllung mit der Frucht.
Die Böden sind dir sehr, sehr gut gelungen. Man kann sie sehr angenehm
essen. Sie haben auch noch eine gewisse Feuchtigkeit und auch ein wunderschönes
Schokoladenaroma. Die Kirsche ist da als Geschmack, aber nur ganz dezent. Und die
Gewürze gehen leider unter. Ich habe weder Chili, weder Zimt noch Kardamom.
Es ist ein schönes Spiel von den Konsistenzen, auch gerade durch die
Macadamianuss. Aber die Gewürze sind leider überhaupt nicht da.
Vielen Dank.
Ich habe mir überlegt, dass ich mich relativ nah am Original halten möchte.
Deswegen habe ich euch eine Buttercreme-Malerei mitgebracht.
Was mir gefällt, ist, dass ich immer noch diese Struktur von den Pinseln
habe, was ja auch wichtig ist für Van Gogh.
Proportionen gefallen mir auch bei dir.
Gut umgesetzt.
Ja, ich finde es phänomenal. Ich muss sagen, ich bin sprachlos. Mir gefällt es
100 Prozent.
Dein Anschnitt. Ich habe die Böden gleichmäßig geschnitten.
Ich habe hier die Creme, ich habe hier die Birne.
Das Erste, was mir einfällt, ist, sie ist unglaublich lecker.
Ich habe immer wieder diesen Crunch, ich habe aber auch die Frucht dabei. Ich
habe eine tolle Konsistenz von der Creme und das Ganze passt hervorragend
zusammen.
Es ist alles drin, was für mich persönlich ein perfektes Stück Kuchen
ausmacht. Ein wirklich traumhaft schöner Kuchen.
Danke schön. Vielen Dank.
Ich habe euch eine dickbäuchige Vase mitgebracht, also mich und eine Torte.
Die Torte ist halt unten die Vase und obendrauf die Blüten sind aus Zucker
modelliert. Die habe ich zu Hause vorbereitet und hier gebunden und
gepodert. Ja, auch du hast dich.
ganz eigen inspirieren lassen.
Mir fehlt so ganz klein ein bisschen so dieses leicht rötliche, diese Harbstöne.
Die Vase hat auch bei dir schön eine Struktur. Ich kann auch hier die
unterschiedlichen Farben erkennen.
Vielleicht hätte ich sie auch noch einen Tick dunkler gemacht, dass ich wirklich
auf dieses Blaue komme.
Was mich am meisten interessiert, ist halt die Konstellation, die du wieder
für den Geschmack innen drin gewählt hast. Ich bin gespannt, wie das nachher
aussieht und schmeckt.
Dann wollen wir dich nicht so lange auf die Folter spannen.
Wir gehen schon mal ein paar Blumen pflücken.
Ja, und beim Anschnitt sieht man jetzt auch, was du anders gemacht hast als
deine ganzen Mitstreiter.
Du hast die Böden aufgestrichen, einzeln gebacken. Deswegen haben wir hier diese
dünnen Schichten, aber auch da gleichmäßig gearbeitet.
Du hast eine einzigartige Konsistenz da reingebracht. Der Kuchen ist mega
saftig. Ich kann nur den Hut ziehen. Also es schmeckt sensationell.
Es ist ein sehr anspruchsvolles, handwerkliches Repertoire, was du ja
runtergerattert hast, quasi schon fast, auf den Punkt gelandet. Das muss dir
erstmal jemand nachmachen.
Vielen Dank. Danke, danke.
die Blumen in blauer Vase modern interpretiert.
Es gefällt mir sehr gut. Ich mag auch die Technik, die du verwendet hast.
Es gefällt mir auf den ersten Blick.
Ich sehe die unterschiedlichen Böden, alle gleichmäßig geschnitten.
Und auch die Creme gleichmäßig eingefüllt.
Mein lieber Schwan, das, was vor uns steht, ist halt tadellos. An außen und
ich kann definitiv bestätigen, auch von innen. Also es ist wirklich brutal, was
den Geschmack angeht. Es ist wirklich ein Traum von innen.
Es ist wirklich extrem sommerlich, sehr frisch, sehr gut zu essen, sehr leicht
auch.
Vielen Dank. Vielen lieben Dank.
Danke.
In welcher Form auch immer. Legt ein bisschen mehr Augenmerk dann auf die
Dekoration, um da wirklich noch so mir einen rauszuhauen.
Ich gebe dir vollkommen recht. Die Dekoration ist in dieser Aufgabe ganz,
ganz wichtig.
Und die Seiten, die gefallen mir sehr, sehr gut, weil du da auch diese
Schattierung hast. Aber obendrauf, die Farben sind sehr, sehr grell.
Ich fange mal so an.
Bei dir die Schichtungen, Böden gleichmäßig geschnitten.
Füllung ist gut zu erkennen.
Es ist ein herrliches Aroma.
Es ist phänomenal. Geil.
Ich finde die Pistazien super klasse. Aber ich glaube, ich hätte einen Tick
weniger gemacht, damit das Stück einfach nicht auseinanderfällt.
Vielen Dank.
Wer hat sich so gut geschlagen, dass er in der nächsten Woche starten kann mit
der roten Schürze und somit unser Bäcker der Woche wird?
Und für wen ist Holland in Not? Wer muss gehen? Ihr dürft euch kurz beraten.
Welches Bild war am köstlichsten?
Das ist genau die Schwierigkeit dieses Jahr.
Weil wir wirklich sehr starke Kandidaten haben, die mit Geschmack umgehen können.
Falls ich heute wirklich gehen muss, glaube ich, dass ich dann dennoch aus
einem schönen Grund gehe. Und zwar nicht deswegen, weil ich eine schlechte
Leistung abgeliefert habe, sondern einfach, weil andere besser waren.
Ich vermute tatsächlich, dass es mich diese Woche treffen wird. Habe ich
einfach so ein Gefühl. Mal schauen, ob mein Gefühl recht hat oder nicht.
Von Gefühlen darf sich die Jury nicht leiten lassen. Sie bewertet knallhart
die Ergebnisse.
Und sie hat etwas zu verkünden.
Liebe Jury, ihr seid dran. Obwohl Holland so ein flaches Land ist, war es
für alle von euch in allen drei Aufgaben eine Berg- und Talfahrt.
So auch bei unserem Bäcker der Woche.
In der dritten Aufgabe war seine Interpretation nicht ganz die
allerbeste.
Doch war seine Leistung in den ersten beiden Aufgaben so beeindruckend, dass
er sich knapp an die Spitze setzen konnte.
Unser Bäcker der Woche ist ...
Barbara.
Danke.
Danke.
Herzlichen Glückwunsch, Barbara.
Danke. Raste dich gleich aus, Barbara.
Raste dich gleich aus.
Ich bin generell ein ruhiger Mensch.
Aber danke.
Du hast dich sehr zu schätzen.
Für zwei von euch war es auch emotional eine Achterbahnfahrt.
Dirk und Christoph, kommt bitte nach vorne.
Dirk, bei deiner gebackenen Fly hast du es einfach nur zu gut gemeint mit dem
Kardamon, er hat alles andere erschlagen.
Dafür konntest du in der Highlight-Aufgabe bei der Interpretation
von Van Goghs Gemälde brillieren.
Christoph, bei dir war es leider genau umgekehrt. Deine Interpretation von Van
Gogh konnte handwerklich mit den anderen nicht mithalten.
Dafür allerdings konntest du uns mit deiner gebackenen Fly völlig überzeugen.
Entscheidend für uns war daher die Platzierung aus der technischen Prüfung.
Die Reise durch Europa ist heute leider vorbei für...
Christoph,
bleib bitte genauso, wie du bist. Es hat wahnsinnig viel Spaß gemacht, dich
kennenzulernen. Ja, mir auch. Vielen Dank.
Dankeschön. Leider ist für mich heute das große Backen zu Ende, aber unterm
Strich überwiegt definitiv die Freude, dass ich überhaupt dabei war.
Bazzi, Glückwunsch. Danke, danke, danke.
Glückwunsch. Es ist natürlich eine riesengroße Ehre, dass ich jetzt die
rote Schätzung gehabt habe. Also wirklich traumhaft.
Es tut mir auch viel leid, dass er heute gehen muss.
Meinen Christoph werden wir vermissen.
Für Christoph ist die Reise leider zu Ende, aber für uns geht sie weiter. Und
wir reisen in der nächsten Woche nach Dänemark. Da kenne ich mich mit den
Naschereien sehr gut aus und ich kann Ihnen jetzt schon versprechen, es wird
wahnsinnig lecker, wie der Däne sagt.
Also wir sehen uns nächsten Sonntag gleiche Zeit hier in Sat.1. Tschüss.
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