All language subtitles for Suber September- GERMAN

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Original subtitles

UT

(Rebecca Sachs)

(Bruno)

He! Halt! Halt!

Zur Hochzeit muss ich... Zum Ludwigkirchplatz, meine ich.

"Ludwigkirchplatz"... Jut!

Wirf dich bitte in die Brust! Im Rahmen meiner Möglichkeiten.

Mein Abzeichen als Trauzeugin?

Nein. In Schweden tragen Singles das auf Hochzeiten.

Du bist kein Schwede. Aber Tanja. Wer ist ...? Meine Braut.

Tu es für mich! Ich die Singlenadel!

Warum du kein Flachleger-Diadem?

Ist vorbei. For a while, Crocodile!

Männer mögen Frauen nicht, die witziger sind als sie.

Ich dachte, der Satz... Nicht umdrehen! Vorsicht!

Sonst siehst du das Brautkleid! Abergläubisch?

Ich wusste nicht, ob du es bist. Dann dreh dich um! Es lohnt sich!

♪ Leiser Gesang auf Englisch ♪

Ich setze mich an den Tisch beim Brautpaar. Viel Spaß!

Oh, Johann! Sitze ich gar nicht bei euch?

Guck mal... guck mal besser da drüben!

Hallo!

"Ein Freund, ein guter Freund, -"

"- das ist das Beste, was es gibt auf der Welt."

Johann!

Prost!

Johann zeigte mir vor Jahren, wo man in dieser -

- heruntergekommenen Weltstadt den besten Gin Fizz bekommt:

In seiner damaligen Lieblingsbar.

Deren Namen habe ich vergessen. Wir nahmen erste gemeinsame Drinks.

Danach waren wir eigentlich lange Zeit so gut wie unzertrennlich.

Ich möchte jedem, der noch nicht eng mit ihm befreundet ist, -

- unbedingt ans Herz legen, das dringend nachzuholen!

Wobei der Freigeist, der Johann mal war, heute von uns gegangen ist.

Johann! Mein Johann.

Jetzt Tanjas Johann.

Er hat sich früher für Sport, Politik, Kultur, Wissenschaft, -

- eigentlich für egal was interessiert.

Er scheint heute den Wert der Paar- beziehung über alles zu stellen.

Er macht es zum einzigen Kriterium -

- für ein gelingendes Leben.

Warum sonst bekomme ich sofort -

- dieses Loser-Emblem an die Brust getackert?

Ich werde als deine beste Freundin -

- und Trauzeugin nicht an deinem Tisch platziert.

Nein! Auch nicht am Tisch für gute, enge Freunde.

Sondern:

An einem... ich kann es kaum aussprechen... ausgewiesenen -

- Singletisch!

Das Traurigste an den verhaltens- auffälligen Alleinstehenden ist -

- nicht das Unbehagen, das wir hier nun teilen müssen.

Sondern die geradezu faschistoide Geisteshaltung... Die Torte!

Musik!

♪ Die Band spielt wieder. ♪

Scheiße!

Hallo!

Fahren Sie mal! Ich weiß noch nicht.

Fahren Sie einfach los!

Ins Gin Fizz, bitte!

Wo ist denn das? Nicht ins Gin Fizz.

Es gibt Gin Fizz. Eine Bar?

Ja. Eine... Eine Bar.

Egal, welche? Nein! Nein! Nein! Die... eine.

Ich gehe nicht in Bars.

Ich kenne kaum eine.

Tut mir leid!

Sie fahren weiter und ich rufe die Auskunft an. Bitte!

"Schönen Abend! Ihre Auskunft, Bruno Leidig am Apparat."

Guten Abend! Ich suche ein Bar. "Ein Bar"? Eine Bar! Pardon!

"Hm... Weltweit?" Nein! In "Barlin" natürlich!

"Haben Sie nicht genug? Bitte? Ihre Zunge klingt schwer."

Lassen Sie meine Zunge, Herr... "Leidig." Genau! "Alter Witz!"

Tut mir leid! Ich scherze unter Ihrem Niveau! "Okay!"

"Eine Bar." Schöneberg! Winterdings...

"Winterfeldplatz: 'Noltes New York- Bar' für Proleten."

Das sterile "Rosebud" und das "Quecksilber".

"Quecksilber"! "Die schlechteste."

"Total snobby! Sie werden sie nicht mögen."

Sind Sie der Internationale Gerichtshof?

"Quecksilber, Goltzstraße 19. Nummer als kostenlose SMS?" Nein.

Ich will da trinken. Nicht anrufen. "Prost! Rufen Sie an, -"

"- wenn Sie mies essen gehen wollen."

"Ein Theater, wo Schauspieler stottern."

Sie haben sicher ein Magengeschwür.

"Nein. Nur Daseinserschöpfung."

Gute Nacht, Herr Leidig! "Tschüs!"

Und?

Hm? Die Adresse jetzt?

Habe ich vergessen.

Oh!

Nächstes Mal vorher überlegen, wo Sie hin wollen!

Ich finde selber, dass es ewig gedauert hat.

Aber wir haben es immerhin gefunden!

Blöde Kuh! 80 Euro und dann noch rumpöbeln!

Willkommen in Berlin!

Mann! Mann! Mann!

Hallo! He! Sie haben Gin Fizz!

Und Orange Fizz, Cream Fizz.

Silver Fizz, Golden Fizz, Alles was fizzelt!

Und Gin Fizz? Und Gin Fizz. Einen, bitte!

Danke!

Zu süß. Und zu viel Gin von zu blasser Qualität. Sie werden sehen!

Der Zensor von der Auskunft!

Ich hatte eh gerade Feierabend.

Und dann stalken Sie mich sofort?

Ich wollte dabei sein, wenn ich Recht behalte.

So!

Der Gin Fizz! Cheers!

Danke schön!

Und? Und?

Ist ziemlich... süß.

Aha! Verwenden Sie Gin für den Gin Fizz?

Ansonsten sind immer alle zufrieden.

Das ist das Wesen der Welt. Danke!

Ich behalte ihn trotzdem.

Na gut! Dann mal auf die Daseinserschöpfung!

Sie hat ihre Gründe.

Wie war der Name? "Leidig"?

Bruno! Äh... Rauchen ist hier nicht.

Ist doch scheiße hier!

Rebecca.

Sachs.

Also, Rebecca... Sachs!

Warum das "Quecksilber"? Aus Sentimentalität.

Ich war gerade auf einer Hochzeit. Schon vorbei?

Für mich ja. Hm.

Wer hat sich denn verschenkt? Ein früherer Freund.

Ja. Irgendwann gehen sie alle dahin.

♪ Lied "It was a very good year" Oh, nee!

Diese würdelose Coverversion statt des großartigen Originals!

Wenn Sie hier alles scheiße finden, warum sind Sie noch da?

Ist ein berechtigter Einwand.

Wie lange ist der gewesene Freund schon gewesener?

Seit gerade. Hm.

War das so was a la "Harry und Mary"?

Was?

Ach so! Nee... Sally!

Nee. Das Thema hatten wir nie.

Das Thema war auch falsch angegangen.

Ach! Der Film fragte: "Können Frauen und Männer befreundet sein?"

Sie können es nicht? Doch! Nur!

Frauen und Männer können nur befreundet sein.

Alles andere ist Doppelselbstmord in Zeitlupe.

Ach, guck! Was "Ach, guck!"?

Gegen Paarbeziehungen zu sein ist aus der Mode.

Ich dachte, ich wäre die Einzige. Ich bin nicht dagegen.

Paarbeziehungen sind gegen Menschen!

Tun sich 2 zusammen, werden sie plötzlich weniger.

Da kann ich gar nichts dafür.

Wir als 2 Einzige wissen das besser als 7 Milliarden andere?

"2 Einzige" gibt es nicht.

Dass du am Ende vereinsamt bist, versteht man dann irgendwie schon.

Aha! Echt? "Echt"!

Frühstück oder warm?

Irgendwas mit zu viel Salz, zu viel Fett und zu wenig Nährstoffen.

Okay! Komm!

Wir haben die Nacht miteinander verbracht. Man kann ehrlich sein.

"Ehrlich" ist ein großes Wort. "Alleinstehend aus Überzeugung."

Das wird man nicht einfach so. Wer hat dich fertiggemacht?

Joelle. Und ich habe sie fertiggemacht!

Ist "Joelle" nicht italienisch für "Weihnachten"?

Französisch. Vorne mit "N", hinten ganz anders.

Wollte sie nicht mehr verbessert werden?

Nein. Sie wollte geliebt werden. Hast du sie nicht geliebt?

Doch! Ich konnte es nur nicht so... sagen... zeigen.

Damit kann man sich arrangieren. Nein... Gözleme oder Pide?

Hasst du alle und machst mit Stofftieren rum? Gözleme? Pide?

Gözleme und Pide!

Wie bleibst du schlank?

Der Selbsthass nagt. 1 Gözleme, 2 Pide.

Hm!

Falls du mich nicht fragst: Deine Joelle war mein Ludwig.

Hm. 9 Jahre waren wir zusammen.

Keine gemeinsame Wohnung. Heirat?

Gar nicht dran zu denken! Nix!

Das wolltest du aber alles. Gut! Ich bin auch nur ein Mensch.

Hm. Und dann kam eines Tages so eine junge Hübsche des Weges.

Scharen! Ich konnte kaum blinzeln, da hat er mich wieder betrogen.

Aber das war eigentlich nicht das Schlimmste.

Erzähl mir das Schlimmste!

Er wollte nicht mit mir leben, keine Kinder, nicht heiraten.

Nicht mit mir schlafen, aber mit jeder Frau.

Und jetzt kommt es!

Ich hätte ihn trotzdem behalten!

So! Man müsste mal schlafen gehen! He?

Wenn man müde wäre.

Ich bin es nicht.

♪ Ein Telefon klingelt. ♪

"Haus Weinand". Guten Tag!

Was? Ja. 2 Übernachtungen mit Spätabreise.

Das... äh geht... Danke schön! Wir freuen uns auf Sie!

Eine Einladung? Ja.

Meine erste Lesung.

Toll! Du musst kommen! Als mein Glücksbringer.

Klar! Echt jetzt? Ja!

Cool!

(Anrufbeantworter:) "Bruno Leidig". Rebecca. Kriege ich -

- dich zu einer Lesung überredet, wenn ich dir sage:

Es wird weder interessant noch kurzweilig?

Schick!

Naja! So als Anstands-Wauwau.

Du kannst also nicht Nein sagen? Nein.

Gut... Guten Abend!

Schön, dass Sie alle so gekommen sind!

Hallo! Guten Abend!

Äh... Das hier ist aus meinem Roman.

Eine... äh... ein Kapitel.

"Sie sieht mich ein."

Äh...

"Sie sieht mich an."

"Es ist weniger Vorwurf -"

"- als Mitgefühl... Da..."

Ich fange jetzt einfach nochmal an.

"Sie sieht mich an."

"Es ist weniger Vorwurf als Mit... Mitgefühl, das sie mir schenkt, -"

"- als meine Klinge in ihr Fleisch dringt. Das helle, gelbe Fleisch!"

"Sie sieht mich an. Es ist weniger Vorwurf als Mitgefühl, -"

"- das sie mir schenkt, als meine Klinge in ihr Fleisch dringt."

"Das helle, gelbe, harte Frucht- fleisch der rohen Kartoffel -"

"- sträubt sich tapfer gegen die Klinge des Schälmessers, -"

"- das ich dennoch unbarmherzig unter ihre erdige Haut treibe."

Das glaube ich nicht!

Du arbeitest nur im Hotel an der Rezeption?

Ich war mal Fotografin. Und warum bist du es nicht mehr?

Pleitegegangen! Oh!

Passiert! Ja. Ich weiß.

Kann ich ein Lied von singen. Ach! Ganze Opern!

Mit einem Opernhaus pleitegegangen? Nein. Mit dem Lokal -

- meiner Eltern. Richtig pleite!

Du fotografierst nicht mehr, sondern jobbst nur noch rum. Ja?

Ja!

Ohne Träume verdient es sich leichter.

Klingt traurig! Sagt der Mann von der Auskunft.

Komm mal mit!

Da! Das will ich seit 2 Wochen ignorieren. Dann mach mit!

Ich brauche einen Menschen und seine Stadt.

Ja!

Okay!

Runter!

Was? Nach unten! "Nach unten"?

Das Kinn runter und jetzt...

Was...

Oh!

Das war es. Kaputt?

Nee... Fertig! Okay!

Ich habe ewig keine Bilder mehr gemacht.

Es war schön!

Ja. Es hat Spaß gemacht.

♪ Telefon ♪ Entschuldige bitte!

Ja? Was gibt es?

Nein! Echt?

Schon nach 12, ja?

Danke!

Nee. Gar nichts!

Nein! Kommt vorbei! Ich mache meine Lasagne, die nie funktioniert.

Ruft noch Cordula und Georg an! Ja... Gut!

Danke!

Ich habe Geburtstag.

Nee! Warum sagst denn du... Vergessen!

Herzlichen Glückwunsch!

Danke!

Der neue Mann in deinem Leben?

Eher der neue "Johann" in meinem Leben.

Gemein! Du kannst Johann nicht für alle Zeit verstoßen!

Nicht "verstoßen". Nur nicht mehr sehen.

Nach deiner Rede mag man nicht fragen, was die Liebe macht.

♪ Jemand klingelt. ♪ Wie aufregend!

Wir sind Freunde. Beste Freunde! Buddys! Amicis!

He!

He! Äh... Komm rein!

Ja.

Das ist Bruno... Cordula!

Georg! Jörgi und Kurti. So nennen wir sie -

- nur heimlich... Kurt und Jörg! Guten Abend!

(Alle:) Guten Abend!

Weiß oder Rot?

Äh... Den besseren!

Weiß! Mit Abstand!

Starrt ihn nicht den ganzen Abend an und analysiert seine Bewegungen!

Warum auch? Ihr seid nur Freunde.

Eben! Jetzt habt ihr es verstanden.

Sie haben es doch noch nicht verstanden.

Nette Freunde! Sehr nett! Tut mir leid, -

- wenn die genervt haben.

Nein. Haben sie nicht. Ehrlich!

Gut!

Du weißt, warum die mir ein Wellnesswochenende -

- für 2 geschenkt haben? Wollen sie uns ins Doppelbett zwingen?

Absolut! Wie die Kinder! Echt!

Wir entscheiden, mit wem wir uns niederlegen. Gut so!

Ich bin nicht dein Typ. Ja. Du nicht meiner, keine Gefahr!

Eben!

Und wenn du eine Freundin mitnimmst?

Wieso denn nicht einen Freund?

Das kann man zusammen machen! Keinen Tussibeistand!

Ich habe Angst vor Wellnesshotels.

Das ist bestimmt grauenhaft.

Da brauche ich jemanden, mit dem ich ablästern kann!

Während uns die vedischen Öle aus den Haaren tropfen. Ja!

Okay!

Endlich mal was Spießiges an dir!

Nicht "spießig". Überlebensnotwendig!

Musik?

Nö. Okay!

Oder doch?

Okay!

♪ Lied "Sweet September Rain" von Tony Christie ♪

Schön! Hm.

Ein bisschen lauter? Klar!

♪ Bruno macht die Musik lauter. ♪

Es nervt aber schon.

Herzlich willkommen im "Lake Pure Resort"!

Wie kann ich Ihnen helfen?

Ich habe hier... diesen... äh...

Frau Sachs und Herr... Leidig!

Bitte dies ausfüllen!

Entschuldigung! Bitte, Herr Leidig?

Ich möchte unabhängig vom Bon ein Einzelzimmer beziehen.

Das geht nicht. Weil Sie kein Einzelzimmer haben?

Auf dem Bon... Jaja!

Eine Agentur rechnet sie ab. Frau Sachs nimmt das Doppelzimmer.

Ich zahle selbst das Einzelzimmer. Ist gut.

Bitte dies ausfüllen!

Ich schaue nach.

Herr Leidig?

Freunde hin oder her! Man ist kein Teenie mehr.

Man hat so seine Macken. Du sicher nicht! Aber ich!

Doch! Nee! Ist schon klar! Ja?

Einmal die 124! Und die 212!

Morgen, Sportsfreund!

Ich habe Lust auf "Aglio e Olio".

♪ Die Klangschale macht einen langen und vibrierenden Ton. ♪

♪ Sie klingen alle verschieden. ♪

Fein! Ja.

Tut gut! Ja.

"Gut".

Hm.

Hm.

Und gleich das vedische Menü!

Oh, ja!

Ich war schon lange nicht mehr so entspannt!

Hm.

Wenn ich dermaßen entspannt bin, kenne ich mich selbst nicht mehr.

Das stresst mich wahnsinnig!

Das verstehe ich so gut! Wenn ich noch einmal Sandelholz rieche, -

- erschlage ich mich mit einer Klangschale!

Und gleich das vedische Menü.

Oh! Wir sind schlechte Menschen.

Hm... Aber satt!

Schnaps? Schnaps!

2 Mirabellen, bitte! Doppelte! Vielleicht läuft -

- im Fernsehen ein Metzelfilm. Oh, ja!

Danke! Bitte schön!

Danke!

Das ist aber auch ein Spaß! Ups! Entschuldigung!

Hallo! Hallo! 124!

Bitte! Sehr gerne!

Da haben wir ihn. Danke schön!

Ach so! Die 212, bitte!

Rebecca!

Ludwig!

So was! Menschenskinder! Meine Frau.

Jennifer! Rebecca!

Rebecca! Jennifer! Hallo!

Hallo! Hallo! Gratuliere! Danke!

Ach so! Das ist mein... Ludwig! Bruno! Bruno... Ludwig!

Und das ist seine Frau.

Hallo, Bruno! Viel gehört von Ihnen!

Hallo!

Und wie heißt du?

Das ist Parzival.

Oh!

Sagt! Zusammen essen? Morgen Abend?

Das Aloo Gobi hier ist der Knaller. Ja!

Oder?

Ja! Unbedingt!

Schön! Schön!

Gut! Äh... um 8? "8"!

Super! "Super"! Tschüs!

Komm, Parzival!

Gute Nacht!

Gute Nacht!

Du findest ihn zum Kotzen, oder? Nee, nee! Super!

Ich finde ihn zum Kotzen.

Das will ich dir auch geraten haben!

Dass er mit mir kein Kind und keine Ehe wollte:

Hatte ich das erwähnt? Nee. Erzähl mal!

Wahrscheinlich kann man ihm das nicht mal richtig vorwerfen.

Ist einfach was Animalisches.

Diese Jennifer dünstet die richtigen Botenstoffe aus.

Er entschied, deinen Wunsch nicht zu erfüllen.

Ja. "Ja".

Ich sage das scheiß Essen ab. Auf keinen Fall!

Das ziehen wir mit Stil durch.

Bestimmt müssen wir einen Namen für das ungeborene Kind überlegen.

Ja. Das traue ich ihm zu.

Liebes! Reichst du mir nochmal den Palak Paneer?

Hier, Schatz!

Ist es nicht herrlich mal ohne Kind? Oh, ja!

Dass die vom Hotel Sittingservice anbieten, ist super! Danke!

Schmeckt es Ihnen, Bruno?

Es verändert mein Leben! Ja!

Mir geht es genauso! Man darf sich nur Gutes zuführen!

Oh, ja!

Dazu wollte ich Sie was fragen, Ludwig!

Wie haben Sie beiden sich kennengelernt?

Das ist etwas peinlich. Erzähl es vielleicht nicht!

Wir sind doch unter uns. Ja! Genau!

Jennifer war mit einem Geschäftsfreund liiert.

Sie kamen zum Abendessen.

Und dann...

Ich muss lachen, obwohl es nicht lustig ist! Das kenne ich.

Er muss was Falsches gegessen haben.

Ihm wurde schlecht und er klappte zusammen.

Wir mussten ihn dann in die Notaufnahme fahren.

Während wir darauf warteten, wie es ihm geht...

Na ja!

Das ist ja eine schöne Geschichte! Und seitdem sind Sie zusammen.

Liebe auf den 1. Blick! Hm!

Toll! Toll! Toll! Toll!

Dann mussten Sie nur noch Rebecca verlassen.

♪ Ludwig räuspert sich. ♪

Wie finden Sie denn den Namen "Isolde"?

Für unsere Tochter.

Vielen Dank! Bitte schön!

Das war so schön! Das machen wir nochmal, ja?

Ja! Können wir gern wiederholen! Unbedingt!

Tschüs! Gute Nacht! Ciao! Ciao!

Äh... Willst du auf's Zimmer?

Ich muss an die frische Luft. Gerne!

Ich fühle mich beschmutzt. Komm!

♪ Es donnert. ♪

Wie kann man sich 9 Jahre lang an diese Knalltüte verschwenden?

Sag du es mir! Gut im Bett?

Ach, bitte! Wer ist denn schon "gut im Bett"?

Ich war einfach zu gut für ihn. Scheint mir ein System zu sein.

Die Frau ist eigentlich ganz in Ordnung.

Ach, bitte! Du mochtest diesen verstockten Teenager? Ja.

Aber in ein paar Jahren blüht ihr dasselbe wie dir. Spröde Haare.

Der Hintern sackt Richtung Kniekehle.

Ich hatte verdammtes Glück, dass du bei mir warst!

Ich sehe dich nicht mehr.

Aber ich bin da.

Hallo! Die 124, bitte! Oh!

So! Einmal die 124 und... Danke! Reicht!

Wenn er jetzt sagen würde: "Ich habe Jennifer verlassen."

"Ich will dich zurück." Was tust du?

Ihn anspucken und eine Flasche Wein -

- mit Jennifer trinken. Wirklich?

Wirklich. Tatsächlich? Na klar!

100 Pro?

Ganz bestimmt!

Also ich möchte es zumindest stark hoffen.

(Fernseher:) "Nein! Schnell! Komm!" Kennst du das?

"Geh runter! Runter! Runter!"

Erdnüsse oder Schoko? Wieso "oder"?

"Ich brauche eine Verbindung zum Präsidenten!"

♪ Ein Telefon piept. ♪

SMS!

Komisch! Habe ich bei dir noch nie gehört. Hm!

♪ Bruno seufzt. ♪

Ist was passiert?

Joelle.

Und?

Ich soll zu seiner Matura kommen. Zu wessen... was?

Mein Sohn.

Beat. Er macht Abitur in der Schweiz.

Oh!

Danke, dass du mitgekommen bist! Es war... alles Mögliche.

Ja.

Ja, dann... Bis bald?

Ja! Sehr bald!

♪ Bremsen quietschen. ♪

Kann sein, ich frage dich, -

- ob du mich begleitest, wenn Beat seine Matura feiert.

Klar!

Wann fragst du denn? Begleitest du mich dann?

Klar!

Hallo! Hallo!

♪ Rebecca pfeift leise. ♪

♪ Sie fotografiert. ♪

Komm! Hab dich nicht so! Jeder verstößt mal sein einziges Kind.

Findest du das lustig?

Geht so.

Ich wusste nicht, dass du manches partout nicht lustig findest!

Wann kriegst du denn den Preis?

Kriege ich nicht! Ich bin -

- unter den letzten 3. Die anderen sind sicher richtig gut.

Du bist auch richtig gut!

Bruno! Jedes Kind liebt seine Eltern.

Ein Leben lang! Mach dir nicht zu viele Sorgen!

Kinder sind dazu verdammt, sich nach der Zuwendung -

- ihrer Eltern zu sehnen.

Ich war froh, als meine endlich tot waren.

He! Da!

Hallo, Joelle!

Rebecca! Hallo! Hallo! Beat.

Hallo! Ich bin Joelle! Rebecca. Hallo!

Hattet ihr eine gute Reise?

Ja. Richtig toll!

Wir besorgen euch feinen Kaffee. Ja! Und was Süßes dazu! Du auch?

Kuchen oder so? Absolut!

Sonst werde ich ungeschmeidig. Braucht niemand! Super!

Cremeschnitten! Vermicelles!

Schokomakrönli! Luxemburgerli! Lecker!

Nusswähen! Murtenkugeln! Mama! Bitte!

Mein armer Sohn hat davon als Kind zu viele abgekriegt. Aber:

Es gibt nichts Überwältigenderes als Murtenkugeln.

Wenn man Süßes mag. Sehr Süßes allerdings.

Wo gibt es die? Leider nur in Murten.

Daher... Ja. Da könnte ich sterben für.

Finden wir ein anderes Thema zum Smalltalken?

Bevor die Luft hier gar so stickig wird.

Der Zug hatte keine Verspätung. Nein. Super!

Sollte man der Presse melden.

Ich fahre gerne Zug. Ich hasse es. So?

Man kann nichts aussuchen: Sitznachbar.

Reiseverlauf. Aber Bruno fand es zu strapaziös mit dem Auto.

Bruno findet alles zu strapaziös.

Vater zu sein, zum Beispiel.

Ich glaube, ich rauche schnell noch eine. Gut! Dann...

Du auch? Wir schauen, wo die Plätze sind.

Ja. Ich habe dir nirgendwo reingeredet.

Red mir rein! Bleib da dran! Wir ziehen -

- dies durch. Dann hat es sich mit Vater und Sohn!

"Vater und Sohn": Damit hat es sich nie!

Bist du meine Familientherapeutin? Vielleicht. Ich sollte mitkommen!

♪ Sie spielt schnell und flüssig. ♪

Danke, Romina Bernsdorff!

Liebe Eltern! Liebe Angehörige!

Liebe Maturanten! Ich bin in der glücklichen Situation, nicht viele -

- Worte machen zu müssen. Die Abschlussrede hält dieses Jahr -

- ein ganz besonderer, junger Mann.

Er ist extrem charmant, immer lustig, -

- immer für alle anderen da. Und wir werden ihn sehr vermissen.

Beat Leidig!

Ich kann leider nur ein Klischee bemühen.

Klischees neigen dazu, wahr zu sein. Es war eine schöne Zeit!

Wirklich! Entweder wir haben gelernt von großartigen Lehrern.

Oder wir drückten uns vor dem Lernen mit großartigen Mädchen.

Es war eine schöne Zeit.

Und jetzt ist sie vorbei.

Mit der Matura haben wir noch nichts. Anders als früher.

Wir gehen nicht ins Berufsleben.

Nicht von selbst.

Weil niemand uns braucht.

Unser Land interessiert sich nicht für uns.

Es ist überfordert von uns -

- abertausenden Menschen. Wir wollen auch einen Job, Haus und Rente.

Unser Land hätte uns am liebsten weg. Ganz weg.

Damit alles ein bisschen zur Ruhe kommt.

Sich umverteilt und normalisiert.

Ein wenig wie ein Vater, -

- der versehentlich ein Kind zeugte und nichts damit anfangen kann.

Blöd ist: Wir Kinder sind trotzdem da.

Wir machen unseren Job. Väter nicht den ihren.

Sie machen ihr Land nicht zu unserem.

Also bleiben wir uns fremd.

Und wir gehen irgendwann fort.

Dafür wünsche ich uns viel Glück!

In diesem Sinne: Wir danken uns selbst. Schönen Abend!

Ich wollte sie nicht mögen. Sie ist toll! Sie sieht nicht gut aus.

Sie ist wunderschön! Ja. Und sieht nicht gut aus.

Stress! Sohn macht Abitur.

Abschied.

Du führst. Einer muss ja!

Ich!

Ich hole mal was zu trinken. Ja.

Jetzt führst du.

Darf ich bitten? Hey! Beim nächsten Lied!

Kein Benehmen! Nicht jetzt! Du bist raus!

Schlag mich, wenn du...

Beat! Beat! Lass ihn jetzt los!

Dein einziger Sohn haut dich. Du schlägst zurück!

Du würdest die andere Backe hinhalten! Würde ich!

Warum ist der Wichser hier? Herr Leidig!

Ja! Ja! Wir sollten nicht zusammen feiern!

Nein! Du feierst weiter! Hier gibt es viel zu feiern.

Scheißegal! Lass mich in Ruhe!

Natürlich! Hau doch ab, Bruno! Drück dich!

Geh an dein Auskunftsmikrofon! Fremde Leute anpöbeln.

Aber mal einen direkten Kontakt... War es das?

Ja. Das war es. Gut!

Jetzt tanzen?

Ich spiele eure Spielchen nicht mit!

(Mailbox) "Bruno Leidig."

"Bruno! Wieder nur die Mailbox."

Gut! Wollen wir das nicht mal begraben?

Ich möchte gerne. Und vielleicht du ja auch.

Und ich möchte dir was sagen.

Du hast mal gesagt, ich wäre eine gute Fotografin.

Aber ich glaube, ich hatte einfach nur ein sehr, sehr gutes Modell.

Wie auch immer! Ich habe den Preis gewonnen.

Und das möchte ich gerne mit dir feiern.

Ruf mich doch zurück! ...Tschüs!

♪ Weihnachtslied "Süßer die Glocken nie klingen" ♪

♪ Er räuspert sich. ♪

Wow! Neues Outfit!

Ach, was! Der alte Fummel!

Du bist verabredet. Ja.

Meine Lektorin will an unserer Beziehung arbeiten.

Das Buch ist fertig. Gratuliere!

Tja! Du wolltest mich nicht.

Ich brauche ein Zimmer.

Wohnt ihr nicht mehr in Berlin?

Tanja wohnt noch in derselben Wohnung. Aber...

Wir sind nicht mehr wir.

Jetzt willst du hier in diese Hundehütte ziehen?

Ich will vor allem meine Freundin wiedersehen.

Wenn man vor dem Altar steht, gibt es keine -

- kleine Stimme, die pocht und raunt: "Das ist ein Fehler!"

"Das ist ein riesengroßer Fehler!" Nein. Man denkt eher so:

"Oh Gott! Redet der Pfarrer lange! Habe ich Hunger!"

"Oh Gott! Was das alles kostet! Oh Gott! Der Text vom Ehegelübde!"

"Nimmst du es einem übel, wenn man immer 'Oh Gott' denkt?"

So was in der Art. So romantisch! Kennst mich doch!

So! Also! Was war jetzt der Anlass? Wofür?

Abnutzung und Gewöhnung?

Das kann es nicht gewesen sein nach den paar Monaten. Was war es?

Spuck es aus! Ich war deine beste Freundin! Nicht mehr?

Schauen wir mal! Äh...

Sie hat mir gesagt, dass sie es nicht mehr erträgt, -

- wie übel ich ihr das offensichtlich nehme.

Was denn?

Dass sie nicht du ist.

Frohes Neues!

Hallo! Hallo!

Liebling? Liebling!

Ich will die Tüten auf den Esstisch stellen. Aber wo ist der Esstisch?

Ich brauchte Platz für unsere Sofalandschaft.

Und deine Einkäufe kannst du da hinstellen! Platz genug!

"Platz genug" ist. Ja. Sag nicht:

"Das geht zu schnell. Wir kennen uns nicht richtig." Das tun wir!

Ja! Man muss Impulsen folgen!

Und du hattest einen Sofalandschaft-Impuls!

Ja. Aber wenn du es nicht magst... Nein! Nein! Nein! Nein!

Nein! Ich...

Ich muss mich nur daran gewöhnen, dass jemand anderes Impulse hat.

Ich war hier bisher die Einzige, die Impulse hatte.

Ich bin gespannt, was kommt: Haus-im-Grünen-Impuls?

Oder ein Hund-aus-dem- Tierheim-hol-Impuls?

Essen ist fertig!

Johann!

♪ Ein Telefon klingelt. ♪

Bruno!

Wie geht es dir?

Hm.

Darf ich nicht eifersüchtig sein?

Es gibt nichts Alberneres als eifersüchtige, erwachsene Männer.

Hattest du was mit ihm?

Zum 343 Milliardsten Mal "Nein!"

Das macht es noch schlimmer. Wieso das jetzt?

Dann war er dein Freund.

So! Du hast mich einfach gegen ihn eingetauscht.

Mich abgeschossen und mit ihm Freundschaft geschlossen.

Am selben Abend! Hör zu!

Du hast mich am Singletisch feilgeboten! Da saßen:

Ein Selbstmordattentäter, ein depressiver Koloss.

Und einer mit ADS. Am liebsten hätte ich da gesessen.

He! Hallo! Schön! Ja.

Joelle! Enchante! Johann.

Hallo! Bruno. Johann!

Hallo!

Ach, Mensch! Dein Preis! Och! Ja! Stimmt!

Gratuliere! Danke!

Unnormal!

Entschuldigung! Ich darf mal kurz? Du darfst!

Ach so! Weiß ich eh.

Danke!

Danke!

Johann fragt, woher wir uns kennen. Hast du geplaudert?

Genau! Dachte ich mir.

Paarbeziehung, Doppelselbstmord. Weißt du noch? Als war es gestern.

Ja dann... äh... Prost!

Gin Fizz! Hm.

Und wie geht es Beat?

Gut. Gut! Studiert jetzt an der Journalistenschule. Wow!

Genug Zorn hat er in sich! Ja. Er macht keine Hörfunktipps!

Eher muss man ihn aus Kriegsgebieten rauszerren. Du bist stolz auf ihn!

Ja.

Du wohnst jetzt wieder hier. Ja.

Ich bin wieder zu Bruno gezogen nach all den Jahren.

Auch ein Kreis, der sich schließt.

Unglaublich!

Toll!

Wenn man das fragen darf:

Wie seid ihr...

Ich bin nicht so ganz gesund.

Und da habe ich immer öfter an Bruno gedacht.

Ich brauchte einen Freund. Du weißt es: Da ist er -

- unübertroffen.

Das stimmt.

♪ Johann räuspert sich leise. ♪

Du auch! Da bist du wirklich unübertroffen!

"Harry und Nelly" hatte doch Recht. Hör nicht auf ihn!

Frauen und Männer Absicht! Können nicht Freunde sein.

Doch! Aber sie bleiben es nicht lange, wenn die -

- Freundschaft zu tief ist. Hm.

"Zu tief"? Irgendwann denkt man:

"Ups! Ist schon Liebe!"

"Liebe"! Ja.

"Liebe"!

Und darum: Rebecca Sachs! Willst du meine Frau werden?

Nein! Den berechnen wir nicht.

Gut! Wir freuen uns auf Sie. Auf Wiederhören, Herr Stäube!

Oskar!

Oskar!

Der Vertrag! Ich brauche noch eine Unterschrift. Ja.

Gute Fahrt! Danke sehr!

Danke! Super! Danke!

Da müssen wir raus! Komm!

Oskar! Komm!

Hier geht es raus! Oh! Komm mit!

Tut mir leid, dass du so lange nur rumliegst! Johann sagt:

Wir gewöhnen uns aneinander, wenn wir zusammen Zeit verbringen. Hm?

Du magst mich nicht. Oder?

Wohin jetzt mit dir? Oh!

Oskar! Du wartest hier!

♪ Jemand klopft. ♪ Was ist? Hat es nicht Zeit?

Ich glaube nicht.

Okay! Sekunde!

Johann!

Ich merke gerade...

dass ich nicht nur weine...

weil diese wundervolle Frau gestorben ist. Sondern auch...

weil ich diesen wundervollen Mann nicht heiraten kann.

Wen?

Dich!

Ich kann dich nicht heiraten.

Aber ich möchte so gerne!

Aber?

Aber... ich liebe dich einfach überhaupt nicht!

Ich finde... Ich fand alles Mögliche an dir absolut...

so fantastisch und einzigartig...

und wundervoll. Aber...

Aber Liebe? Das hat mit uns beiden überhaupt nichts zu tun!

Ja. Dann...

muss ich mich mit meiner Scheidung gar nicht so beeilen.

Johann!

"Wir übergeben nun den Rest, der von deinem sterblichen Leib blieb, -"

der Erde und empfehlen deine Seele dem Allmächtigen.

Möge er dich bergen in seiner Treue, von nun an bis in alle Ewigkeit.

Erde zu Erde!

Asche zu Asche!

Staub...

zu Staube!

Amen!

Joelle hat sich gefragt, ob du die Murtenkugeln probiert hast.

Nein.

Es ist schön, euch zusammen zu sehen!

Wir ziehen zusammen.

Was? Joelles Idee. Gute Idee!

Vater und Sohn. Damit hat es sich nie. Stimmt!

Hast du gesagt! Stimmt!

Woher der Gesinnungswandel?

Es machte mich nicht glücklich, meinen Vater zu hassen.

Lädst du uns zu deiner Hochzeit ein?

Ja. Wenn ich mal heirate, lade ich euch bestimmt ein.

Jetzt heirate ich erst mal nicht.

Warum?

Ich gehe nach New York. "Nach New York"!

Ja. Ich will das Klischee der reisenden Fotografin erfüllen.

Central Park... Weißt du? Billy Joel im Shea Stadium.

Einen Tag im "MoMa" rumlümmeln.

Bebe Neuwirth am Broadway sehen. In der -

- "Algonquin-Bar" Whiskey trinken, bis ich glaube, -

- ich bin Dorothy Parker. So!

Gute Reise!

Tschüs! Tschüs!

(Mailbox:) "Bruno Leidig."

He, Mailbox!

Wie immer, hm?

"Ich fahre jetzt zum Flughafen."

"Ich... Mach's gut! ...Tschüs!"

Bitte schön! Guten Flug! Danke!

♪ Rapmusik ♪

Yes!

He!

He!

Cheers! Cheers!

Hallo!

Wiedersehen!

Hey! New York? Ja. Es war interessant.

Ist Bruno... dein Vater nicht da? Nee.

Nachtschicht? Nee. Wir haben eben gegessen. Komm!

Wie ist es zusammenzuwohnen? Nervig.

Anstrengend.

Wie es sich für Vater und Sohn gehört.

Weißt du, wo er hin ist?

Was trinken gehen. Weißt du, wo?

Nee.

Du kennst ihn besser. Willst du hier warten?

Nee... Danke!

Tschüs!

Soll ich dir helfen? Gerne!

He!

Ja!

Äh... Gin Fizz? Ganz bestimmt nicht!

Hallo, Rebecca!

Hallo, Bruno!

Warum hast du mich fliegen lassen?

Ich glaube, du musstest. Warum bist du nicht mitgekommen?

Jedem seine eigenen Träume! Und du hast gar keine mehr.

Ich war mir so sicher, -

- dass du zum Flughafen kommst! Ich habe mich überall umgesehen.

Ich dachte, du sitzt im Flugzeug oder in New York.

Oder im Hotel. Wo warst du?

Ich habe mir das vorgestellt.

Ja! Wie es wäre, dir hinterherzufahren.

Dir zu sagen: "Flieg nicht!"

Oder in der Maschine zu sitzen. Ich habe es mir vorgestellt!

Das ist ja schön! Ja!

Wie bescheuert kann man sein? "Ich habe es mir vorgestellt"!

Bist du verrückt? Man sagt was oder man macht was!

Ich habe dir einen Brief geschrieben. Ein Brief, -

- in dem alles drinsteht! Wird aber nicht abgeschickt. Ich sage nichts.

Wahnsinn! Man ist, wer man ist. Oder endlich, wer man sein will!

Das ist schwer. Du willst nicht!

Ich habe es nicht leicht. Und ich? Kein Talent für Glück. Sei fleißig!

Nur Unglück! Jaja! Höllenkindheit! Ich hatte keine!

Mutter schlug mich! Opa verlor 2 Weltkriege!

Meine Schuld? Ja. An allem?

Auch daran, dass ich hier bin! Ja? Ja!

Geh bitte nie, nie wieder weg!

Weil du mich liebst?

Weil ich dich liebe.

Ich will ein Haus, einen Hund, einen Garten und einen Pool.

Nichts davon kriegst du.

Toll!

Untertitelung 2015: Untertitel-Werkstatt Münster

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