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Hallo liebe Backbegeisterte. Ja, in Deutschlands größter Backshow geht es
heute rund und dann eckig. Zum Aperitif servieren wir einen gebackenen Cocktail.
Danach wird es honorig und das Ganze runden wir zum Ende hin mit einem
kantigen Kuchen ab. Tja, bei so viel Abwechslung bleibt man ja in perfekter
Backform. Und deshalb lieben wir das große Backen. Viel Spaß mit Folge 6.
Die fünfte Woche von Das große Backen war alles andere als leicht.
Dabei war Schwerelosigkeit gefragt.
Tiere, die sich der Schwerkraft widersetzen. Das war nur eine von drei
hochkomplexen Aufgaben auf dem Weg zu 10.000 Euro, zum goldenen Cupcake und
zum eigenen Backbuch.
Hobbybäckerin Tanja muss den Wettbewerb verlassen. Der Abschied fällt nicht
leicht. Im Glas zu backen ist natürlich jetzt keine so große Schwierigkeit. Mir
fehlt es nur so ein bisschen an der Ausarbeitung. Da würde ich mir auf jeden
Fall mehr Raffinesse und mehr Handwerk wünschen. Das allererste, was ich im
Mund habe, ist Limette. Die ist mir zu intensiv. Hinten im Abgang, da ist es
ein bisschen bitter.
Deswegen müssen wir uns heute leider von dir verabschieden, Tanja.
In Woche sechs sind nur noch fünf Kandidaten im Rennen.
Es macht mich wahnsinnig stolz. Ich hätte niemals damit gerechnet, dass ich
es wirklich so weit schaffe.
The big five, ne?
Es ist ein unglaublich schönes Gefühl, dass ich hier noch stehen darf und ich
bin total stolz. Noch ist alles offen.
Es ist irgendwie total unreal, zu den letzten fünf zu gehören.
Sie sind die fünf besten Hobbybäcker 2019.
Für mich erfüllt es mit Stolz und Freude, also voll geil.
Tammy ist sogar Bäckerin der Woche.
Das Niveau steigt immer mehr und ich glaube, dass wir uns alle gegenseitig
die Schürze jetzt entreißen können.
Ich bin gespannt, ob sie sie behält.
Tammys Verfolger packt immer mehr der Ehrgeiz.
Rote Schürze ist natürlich ein Ziel, das habe ich mir gesetzt. Jetzt ist es
langsam so kurz vor knapp, von dem her werde ich jetzt so Gas geben, dass es
vielleicht doch noch reicht.
28. 28.
Geiler Scheiß.
Ich habe mich heute extra dem Outfit angepasst und ich habe total Lust, der
Tammy die rote Schürze zu nehmen.
Die Disziplinen dieser Woche Cocktail-Cakes, eine Sainte-Honoré und
Zauberwürfel. Deutschlands bester Hobbybäcker 2019.
Wer darf sich auf diesen Titel Hoffnung machen?
Ich hoffe natürlich, dass uns diese Woche handwerklich geile Sachen
bevorstehen, die wir noch nie gemacht haben.
Was?
Ach du meine Güte.
Mittlerweile darf man es sich nicht leisten, die technische Prüfung mit
keiner guten Leistung abzulegen. Wenn sich das Rezept hält, dann kann nichts
schief gehen.
Fast nichts.
So eine Scheiße mit dem Schneiden.
Wir werden sehr pingelig sein. Es geht wirklich ums Halbfinale.
Es wird jetzt einfach immer mehr auf Präzision geachtet.
Heiß auf dem Finger.
Oh, das ist heiß. Oh mein Gott.
Auch ein Kandidat hört unsanft landen. Es geht jetzt richtig um die Wurst.
Herzlich willkommen hier im Backzelt, liebe Kandidaten. Heute ist es amtlich.
Ihr habt euch halbiert. Ihr seid noch zu fünft. Und einer ist sogar der Favorit.
Tammy, du bist unsere Bäckerin der Woche. Du trägst die rote Schürze.
Ihr fünf kämpft um den Titel Deutschlands bester Hobbybäcker 2019.
Und ihr wisst, daran hängt noch der goldene Cupcake, 10.000 Euro und ein
eigenes Backbuch.
Und ihr wisst, die Jury sieht alles. Und was sie nicht sieht, Das schmeckt sie.
Und hier sind eure Juroren.
Motivtortenkönigin Bettina Schliephacke-Burchert und der mehrfache
Patissier des Jahres Christian Hüms.
Hallo ihr beiden.
Ja, ihr habt eine schwere Aufgabe. Ihr bestimmt zum einen den Bäcker der Woche
und ihr müsst auch entscheiden, wer nach drei Aufgaben hier unser Zelt verlassen
muss. Aber ihr seht frisch und fröhlich aus und das liegt garantiert an der
ersten Aufgabe, die gleich vor uns liegt.
Cocktail-Cake bedeutet, dass ein Getränk in einen Kuchen verwandelt wird. Ob es
sich dabei um ein alkoholisches Getränk oder ein alkoholfreies handelt, können
unsere Kandidaten selbst entscheiden.
Es gibt nur einen Muss.
Der Kuchen muss sowohl vom Geschmack als auch der Optik das Getränk
widerspiegeln. Und er muss mindestens eine Creme sowie eine Frucht- oder
Gemüsekomponente enthalten.
Wir wollen, dass die Aufgabe höchst kreativ umgesetzt wird. Wir hoffen auf
unkonventionelle Herangehensweisen, die aber in sich geschmacklich perfekt sind.
Hui! Das hört sich gar nicht so einfach an. Vor allen Dingen, wenn man denkt,
ihr habt nur zwei Stunden Backzeit.
Deshalb kommt hier ganz schnell mein Startsignal.
Auf die Plätzchen.
Fertig. Backt.
Bei einem Cocktail-Cake ist fast alles möglich. Von einer Weincreme über
Bierteig bis hin zur Zombie-Zabayone.
Da jeder Kuchen einen Untergrund braucht, machen sich die Kandidaten
zuerst an die Böden.
Wer ist heute am schnellsten?
Erster.
Hast du geübt oder was?
Ich mache heute den
Maui Mule.
Das ist eine abgewandelte Variation vom Moskau Mule. Der ist aber schön farbig
und auch tropisch.
Simone schichtet in ihrem Ginger Beer Wodka Kuchen Maracuja und Himbeer
Mascarpone, getrocknete Maracuja Würfel im Schokomantel und als Crushed Ice
blaues Hibiskus Gelee.
Das ist ein Butterfly-Tea, heißt der.
Dieser Hibiskus sieht aus wie ein Schmetterling und der macht diese blaue
Farbe.
Geil, oder?
Blau wird man da schon vom Zusehen. Und was macht die Abteilung Rote Schürze?
Ich bin mega happy und zu 100% glücklich, dass ich jetzt mit der Roten
Schürze so einen geilen Cocktail-Cake backen darf.
Bei Tammy ist die Passionsfrucht der Star. Sie steckt im Rührteig, in der
Buttercreme und in einem kühlen Gelee.
Umhüllt wird die Torte von einer zweifarbigen Mascarpone-Creme mit
Vanillelikör.
Ich habe heute sehr viel vor.
Ich wollte einen White Russian Cocktail backen. In meinen Biskuit kommt auch ein
wenig Kappelikör.
Also der wird heute sehr beschwipst sein.
Unter dem abgeflammten Baiser-Mantel findet man Kaffeelikör-Frosting, Mokka
-Mascarpone-Creme und karamellisierte Pikannüsse auf einem Baiser
-Knusperboden.
Can geht die Sache klassisch an.
Auf den ersten Blick.
Das ist ein Mandelmürbeteig. Der schmeckt sehr lecker.
Und ja, heute wollte ich aus was Elegantem einen Cocktail machen. Und
zwar mache ich heute meinen Mojito.
Ich meine, ich kenne niemanden, der kein Mojito mag, ob Virgin Mojito oder mit
Alkohol. Es schmeckt total lecker im Sommer, es ist erfrischend und ja.
Unter einer federleichten Baiserhülle entfachen eine Limettencreme mit
ordentlich Rum und ein Minzpesto das typische Aroma des berühmten kubanischen
Cocktails.
Zurück zu Simones Maui Mule.
Aus heiß mach Eis.
Wie verwandelt man brühwarmen Hibiskus-Tee in Crushed-Ice-Jelly?
Vielleicht spielt Gelatine eine Rolle.
Jetzt tue ich meinen blauen Tee an.
Die Gelatine muss ich ja jetzt vorher nicht mehr einweichen, weil es ja ein
heißes Getränk ist. Und löse sie jetzt schön auf und gebe sie dann in den
Froster, sodass ich dann später diesen Crush imitieren kann.
Technisch ganz schön ausgefeilt.
Apropos Technik. Was hat unser Backingenieur Steffen heute vor?
Mein Cocktailcake heißt Kontiki Ich.
Das ist aus dem Hawaiianischen und soll im Prinzip heißen...
Kontiki ist die Art und Weise des Cocktails und ist der Juckreiz. Und das
Lustige heute ist, da kommt noch ein Rückenkratzer mit dazu.
Im stilechten Südsee-Cocktailbecher schichtet Steffen getränkten Biskuit,
einen Mango-Curd und ein Gelee mit Gin Tonic und weißem Rum.
Dazu gibt's Minze und Limettenscheiben.
Eine Tat ist halt ein bisschen für mich anspruchsvoller, weil ich nicht oft eine
Tat mache.
Und wie ihr seht, seht ihr, es ist nicht einfach.
Scheiße. Der ist ganz schön weich.
Tammy hat eine Eiermasse aufgeschlagen und fügt nun Mehl und Backpulver hinzu.
Und dann kämpft mit der Backmatte.
Oh, das wird echt eine... Ich meine, normalerweise sollte es ja nicht so
raufkleben, aber dafür sind ja diese Matten da.
Okay, ich muss den Teig nochmal kurz durchkneten, der ist zu weich.
Nicht nur Steffen baut seinen Vorsprung vor John aus. Auch an allen anderen
Backplätzen sind die Teige fertig.
Nur Johns Mürbteig braucht etwas länger.
Jetzt geht's bestimmt einfacher. Siehste, so sollte es sein.
Zacki, zacki.
Und dann lösen wir es diesmal. Bitte.
Bitte.
Ich mache das mit Backpapier, so eine Scheiße.
Beim in den Ofen stellen darf ein Ritual nicht fehlen.
Welcher Teig würde sich da keine Mühe geben?
Das auf meinem Boden ist ein Pekanussbiskuit mit einer Baisermasse
und der kommt jetzt für eine halbe Stunde in den Ofen.
Danach widmet sich Evelyn weiteren Teigen. John ist noch beim ersten.
Endlich. Und rein damit in die Backform.
Evelines White Russian Biscuit kommt genauso in den Ofen wie Johns mit Linsen
beschwertet hart.
Damit wird der Teig blind gebacken.
Simone schneidet bereits Zutaten für den Crunch zurecht.
Sieht ja lecker aus.
Kandierter Ingwer ist das.
Den schneide ich aber ein bisschen kleiner, weil ich glaube, wenn der so
groß ist, schmeckt der nicht.
Den werde ich jetzt gleich mit Schokolade überziehen.
Simone schmilzt weiße Schokolade und Tammy schneidet Passionsfrüchte.
Mh, hier wird es ja fruchtelig, fruchtelig. Oh, es kocht auch schon. Was
gibt es denn? Das ist Passionsfrucht als Fruchteinlage.
Weißes Mango-Püree, dass ich den Mango-Geschmack später in dem Körbchen
habe.
Simone färbt mit Himbeerpulver und Puderfarbe.
Ja, so langsam wird es.
Wie denn?
Himbeerig. In einen White Russian gehören Wodka, Kaffeelikör und Sahne.
Evelyns Frosting muss ohne Wodka auskommen.
Und was wird aus diesen Eiern?
Ich mache gerade meine Limetten-Morito-Creme.
Und jetzt immer schön rühren.
Dann kommen zwei CL weiß herum.
Zeit fürs Abschmecken.
Ist das zu dezent, Passionsfett?
Da kann noch was rein.
Aber lecker.
Simone hat noch mehr Püree parat.
Ich tue ganz viel rum rein, aber es schmeckt nicht.
Eigentlich wollte ich nur zwei Zehe rein tun, jetzt sind es schon vier.
Hau rein.
Besoffen schmeckt es besser.
Et voilà, das Gelee für das Crushed Ice.
Gelierter Tee.
Abgefahren, ne? Den Effekt vom Crushed Ice habe ich schon mal. Cool, oder?
Gelieren liegt voll im Trend heute.
Überall, wo es fruchtig wird, kommt Gelatine zum Einsatz.
Auch bei Steffen.
Steffen! Oh,
was machst du?
Es gibt einen Tiki-Itch-Cocktail.
Du machst einen Tiki?
Darf ich dich kurz feiern?
Wehe, du verbockst den.
Nein, verbocke ich nicht. Ich liebe Tiki-Cakes. Oder zumindest Tiki
-Cocktails. Und ich liebe diese Dinger. Streng dich an. Ich will diesen
Cocktail. Du bekommst den Cocktail von mir.
Can arbeitet an einem weiteren Teig. Ich mache jetzt meine Hippe.
Das muss dann gebacken werden für 5 bis maximal 8 Minuten.
Und dann muss man ganz schnell die aus dem Ofen nehmen und dann in die Form
bringen, wie man es möchte.
Nicht vergessen, regelmäßig die Konsistenz testen.
Ist fertig.
Die meisten Kuchen sind jetzt fertig. Den Cocktailgeschmack bekommen sie
gleich durch die Trinken.
Es sei denn, der Alkohol ist schon im Teig.
Wie bei Simone.
Schöne Backfarbe, oder?
Geil, es riecht auf jeden Fall schwer nach Ingwer.
Und wie ist der Pekan Nuss Baiser Biskuit?
Also sie ist fest geworden, scheint gut zu sein. Ich werde sie jetzt mal ein
bisschen abkühlen lassen und dann steche ich mir die Kreise aus, die ich heute
benötige. Nun sollte Johns Teig blind gebacken sein.
Ich wusste es irgendwie.
Es klebt alles hier dran.
Ich wusste es irgendwie.
Jetzt schnell kreativ werden.
Wie kann man die Tat noch retten?
Nicht gut. Plan B ist, dass ich jetzt nochmal einen Teig mache, falls mein
Plan A nicht funktioniert.
Aber mein Bauchgefühl, sicher ist sicher, man weiß nie. Und außerdem,
Tarts gehen immer ganz schnell weg, sonst esse ich alles auch.
Während Can mit der Zusammenstellung ihres Ersatzteigs anfängt, stellt
Steffen seinen Fruchtspiegel fertig.
Jetzt kommt ein bisschen Mango-Püree fürs Binden mit dazu.
Die Mischung muss gleich in die Kühlung.
Was ist eigentlich Evelines Frucht- oder Gemüsekomponente?
Zählen? Pekan-Nüsse? Ja, denn botanisch gehören sie zu den Schalenfrüchten, sind
also Obst.
Ich schlage hier meine Mokka-Ganache auf, damit sie schön steif ist. Danach
stelle ich sie noch mal kalt, damit sie mir schön fest heute bleibt.
Fest ranklotzen muss jetzt Can.
Ich habe extrem Panik gerade, weil wenn meine Tat nichts wird, dann habe ich
auch keine Torte, nichts.
Und deswegen muss jetzt diese Tat so schnell wie möglich in den Ofen.
Aber das ist ein Selten. Dieser Unterschied ist jetzt gigantisch.
Liebe Kandidaten! Oh mein Gott!
Happy Hour ist in einer Stunde. Scheiße! Es ist Halbzeit, ihr habt noch 60
Minuten.
Spottlich!
Ja, jetzt wird es aber knackig hier.
Okay.
Bleib ruhig, bleib einfach nur ruhig.
Simone ist schon viel weiter.
Ich mache einen Boden, einen Bodenrand und einen Deckel. Und da fülle ich jetzt
die Sachen rein.
Steffen bereitet seine Böden für den Kört vor.
Can hat noch nicht mal einen Boden. Und dann wird der auch noch so kompliziert
gebacken. Mit Gewicht.
Okay, okay, okay. Oh Gott.
Hoffentlich wird dieser Mörbteig...
Die Creme muss ich jetzt runterkühlen und die Hippe muss ich machen.
Diese Hippen müssen erst aufgestrichen, dann gebacken und danach geformt werden.
Da kann man schon mal hibbelig werden.
Ich mixe jetzt hier gerade schon mal den Cocktail an, mit dem ich gleich meine
Böden tränke. Der besteht aus Sahne, Maracujasaft und 42er-Likör.
Huh, ja.
Süß und sprittig.
Auch bei Evelyn wird's sprittig. Ihre Tränke besteht aus Wodka und
Kaffeelikör. Bei Simone läuft alles genau nach Plan.
Die Platten kommen jetzt als Rand in meinen Boden rein.
Simone baut schon, während Johns Hippen immer noch im Rohzustand sind.
Also ich spritze jetzt Hippenteig in meine Schablone und dann werde ich sie
einfach nur verteilen.
Keine Ahnung, ob es das wird.
Steffen ist bei seinem I-Tüpfelchen.
Der Rückenkratzer gehört einfach zu dem Cocktail dazu, weil dieses Itch heißt
nichts anderes als Juckreiz. Und das finde ich eigentlich auch die lustige
Geschichte an dem Cocktail, warum ich auch den Cocktail jetzt in dem Moment
hier umsetzen möchte.
Das ist mein kleingeschnittener kandierter Ingwer. Der kommt jetzt als
Crunch unten auf den Boden drauf.
Boden ist für Can immer noch ein Reizthema.
Gott sei Dank, lieber Gott, ich danke dir so sehr. Vielen, vielen Dank, vielen
Dank.
Das sieht schon mal besser aus.
Okay, Gott sei Dank.
Ich bereite jetzt schon mal die Form vor, wie meine Hippe gleich hier
raufgewälzt wird.
Steffen füllt seine Pokes.
Mein Cocktail hat diese Löcher, um einfach diesen Mango-Curd noch zu
unterstützen durch den reinen, angedickten Alkohol. Das heißt, es
knallt heute automatisch die Mango auf die Geschmacksnerven.
Apropos Nerven. Can muss aufpassen, dass sie ihre nicht verliert. Zur Not rührt
sie ihre Creme auch blind an.
Evelyn und Tammy haben ihre Böden schon zugeschnitten.
Kaum ist Johns Creme in der Tülle, packt sie schon wieder die Panik.
Die Hippen dürfen nicht zu lange im Ofen bleiben, sonst lassen sie sich nicht
mehr formen.
Simone bleibt ihrer farbenfrohen Linie treu.
Passend zum exotischen Cocktail.
Ich möchte ja gerne diesen Verlauf aufimitieren, deswegen habe ich ein
Drittel der Creme mit Himbeerpulver verfeinert und mache das jetzt oben
drüber. Das ist dann auch noch ein bisschen saurer als das Passionsfrüchte
-Püree.
Ich habe jetzt ein bisschen Vanillepaste dazu getan, nochmal den Likör und ein
bisschen Maracuja-Saft.
Und das gibt dann die Füllung meiner Torte.
Can kann sich nicht lange mit ihrer Füllung beschäftigen. Can eilt von
Backplatz zu Backplatz. Sie benutzt einfach die Geräte und Öfen der
ausgeschiedenen Kandidaten mit.
Einmal kurz das Regelbuch checken. Ja, das ist erlaubt. Oh mein Gott, heiß!
Puh, sie sind noch formbar.
Klassische Aktivitäten an den anderen Backplätzen.
Mangos werden gehackt.
Cremes aufgespritzt.
Und spiegelgeschichtet.
Wie Johns Geschichte ausgeht, ist noch völlig unklar.
Liebe Kandidaten, ich liebe die Cocktails ja, wenn sie eisgekühlt sind.
Ey, jetzt habt mir bitte nicht noch 30 Minuten. Mit Strohhalm, gerne auch noch
mit Schirmchen.
Ich hoffe, ihr kriegt das hin. Ihr habt noch 30 Minuten.
Ach du Scheiße.
Schau, wie ich.
Wenig Zeit für viel zu tun.
Kalpirinja, Kalpirinja.
Also ich will jetzt auf jeden Fall 10 Minuten noch in den Froster.
Und dann kommt der Deckel drauf und die Buttercreme.
Ich kühle jetzt nur noch die Creme runter.
Und dann...
kippe ich mir diesen letzten Rum da noch rein und lege mich schlafen.
Auch manche Torte ist kurz vor dem Kippen. Wir haben noch 30 Minuten und
ich habe Stress.
Wer schon frosten kann, der frostet jetzt.
Evelyn verteilt ihren Pekern Nusscrunch und Simone rundet ihren Deckel ab.
Meine Hippen finde ich mega ultra geil.
Und jetzt schaue ich mal, ob das so funktioniert.
Yes, Baby!
Nicht nur Can ist wieder in der Spur.
Evelyn trägt ihr Frosting auf.
Bei Tammy gehört der Cocktail zur Torte sogar im passenden Glas.
Steffen baut seinen Cocktail im Kühlschrank zusammen.
Ich mache jetzt Tupfer. Die sollen Eiswürfel darstellen.
Aber da meine Tatort noch nicht so fest ist, klebt die Meringue nicht so dran.
Jetzt muss ich ein bisschen rumexperimentieren.
Okay.
Was macht Simones Rand?
Ich trau mich nicht, es rauszuholen.
Ich hab Schiss, dass es wieder auseinanderfällt, wie beim letzten Mal.
Aus so manchem Longdrink wird gerade eine hohe Torte.
Steffen formt sein Werk gleich im Froster zu Ende.
Kalt hält besser.
Dafür wird's bei Can unser heißer.
Tammy, ich trau mich nicht.
Tammy hat ihre eigenen Probleme.
Und so muss Simone doch alleine zur Tat schreiten.
Mach ich jetzt so oder mach ich jetzt nicht?
Scheiße.
Ja, das wird halten.
Ich bringe jetzt hier ein Design auf, wie es original aufgebracht ist auf dem
Becher. Das ist ein Mauri-Design und das versuche ich jetzt nachzumachen.
So, liebe Kandidaten, ich hoffe, ihr werdet fertig. Noch zehn Minuten.
Mein Löffel ist bereit.
Nein.
Okay, Endspurt.
Wie Can das geschafft hat, ist unklar. Aber sie hat's geschafft.
Jetzt muss ich die Torte noch komplett einstreichen.
Und auf einmal liegen alle wieder gleich auf in der Fertigstellung.
Bei Can und Evelyn zischt es.
Ach, sie flambiert. Ich denk schon, was ist das für ein Geräusch immer?
Tickende Zeitbombe, hört sich das an.
Zeit und Perfektion liefern sich ein spannendes Rennen. Wie gut kann die Deko
in den letzten Minuten noch werden?
Wer schafft es, die Jury zu beeindrucken?
So, jetzt kannst du in den Kühlschrank und abkühlen.
Oh Gott!
Die beiden klassischen Torten, sowohl von Tammy...
Als auch von Simone wirken noch etwas unfertig.
Brauch irgendeiner Hilfe?
Ja. Okay, zeig mir, was ich machen soll. Ich mach's.
Warte, warte, warte. So.
So,
das ist die schöne Seite.
Warte, rüttel, rüttel.
Langsam rütteln nach da.
Genau, genau, genau.
Was jetzt? Sag mir.
Gleich wird angestoßen. Ihr habt noch zwei Minuten.
Brauchst du noch mehr?
Scheiße, das hält nicht.
Ist der Mango-Fruchtspiegel, was da so obendrauf kommt?
Ja, es hätte ein bisschen gelierter sein können.
So, die Juroren machen sich schon schön an der Bar und hoffen, dass gleich der
Drink kommt.
Zehn. Oh Gott, meine Torte.
Neun.
Acht.
Sieben.
Sechs.
Fünf.
Vier.
Drei.
Zwei.
Und Schluss. Hände weg vom Gebäck.
Also ich habe jetzt irgendwie in den letzten Sekunden auch zum Glück noch mit
Hilfe das Beste rausholen können. Aber in meinem Kopf sah es natürlich ganz
anders aus.
Komm her, mein Schatz.
Ich habe jetzt drei Plätze versaut.
Mir tut es unglaublich leid. Ich werde dann noch putzen.
Der schönste Platz ist an der Theke, und zwar an der Kuchentheke. Und da wird man
auch nur beschwipst von euren Einfällen. Es sieht super aus. Und die Rezepte
dazu, die finden Sie natürlich auf dasgroßebacken.de.
Und hier gibt es jetzt einen dringend nach dem anderen. Und ihr beginnt bei
Can.
Ich habe euch eine Mojito-Tarte mitgebracht. Die besteht aus einem
Mandel-Mürbeteig mit einer Limetten-Mojito-Creme. Oben ist eine
Hippe, die als Löffelform zusammengeklappt wurde und mit einer
Minz-Sahnehaube. Ich hoffe, ihr seid ein bisschen beschwipst danach.
Geschwipst sein müssen wir ja nicht unbedingt.
Was mich momentan so optisch so etwas irritiert, ist hier oben. Das ist
Kräuterbutter für mich optisch. Das ist so gerade, wo ich immer denke, ich
probiere das Herzhafte aus dem Kopf rauszukriegen.
Die Hippen sind sehr schön. Hier hat man diesen leichten goldgelben Rand.
Der Mürbeteig hat eine super schöne Backfarbe. Du hast mit dem Mürbeteig
auch gekämpft. Und ich glaube, mittlerweile hast du, glaube ich, drei
Backplätze für diese kleine Tarte in Anspruch genommen. Vom Prinzip her, das,
was ich außen sehe, gefällt mir sehr. Vor allen Dingen auch das abgebrannte
von dem Baiser.
Ist meines Erachtens nach perfekt.
Also von daher ansprechen auf jeden Fall.
Danke.
Alter Falter.
Hast du die Form noch drum gelassen? Ja, die Form ist unten noch, stimmt.
Ja, das ist nicht die Form, die ich versuche gerade zu zerstören.
Irgendwas wenig.
Ich will da nicht.
Ich kann dir auch sagen, was.
Der Mürbeteig ist nicht gebacken. Du kannst es hier unten wunderbar daran
erkennen. Das hier.
Was schade ist, weil hier oben der Baiser eine tolle Standfestigkeit hat,
da unter die Creme.
Der Anschnitt ist sehr ansprechend.
Und wenn nur hier außen die Kante ist.
die ja durchgebacken ist, die ist total zäh. Also irgendwas bei der Zubereitung
vom Teig muss auch schon komplett falsch gelaufen sein. Man muss sich da
definitiv mit der Zuckermenge oder so vertan haben. Irgendwas ist da zu viel
drin.
Die Kombination aus der Creme in der Mitte zusammen mit dem Baiser und dem
Minzpesto, das erinnert mich komplett an den Mojito. Also da hast du
geschmacklich alles richtig gemacht.
Ja, von Erfüllung her, Aufgabe erfüllt.
Beim Teig dann doch eventuell die falsche Entscheidung getroffen.
Danke.
Ich habe euch heute einen Tiki-Itch-Cocktail mitgebracht. Der
besteht aus Wiener Böden, gefüllt mit einer Gin-Rum-Tonic-Füllung,
beziehungsweise ein Mango-Curd. Tiki-Drinks, bekannterweise immer in so
Keramikfässern. Mir gefällt hier auch sehr die Maserung, die du in den Vondern
eingearbeitet hast.
Eventuell hätte ich eine Ritzenbefurtzucht, also dass du es
tatsächlich einprägst. Auch sehr schön oben mit diesen Eiswürfeln, es lädt
wirklich zum Trinken ein.
Ja, muss ich auch sagen. Also man könnte jetzt auch tatsächlich aus der Ferne
denken, es wäre eine Flüssigkeit oben drin mit Eiswürfeln.
Gefällt mir sehr.
Und der Rückenkratzer ist auch dabei. Und der Rückenkratzer ist dabei, genau.
Ein ganz toller Ton hier von den Biskuitböden, die eine schöne Pogung
haben, gleichmäßig geschnitten sind.
Ich habe jetzt immer so den Curd, der da so ein bisschen rausläuft. Also
technisch alles richtig gemacht.
Alter Falter, danach kann man nicht mehr Auto fahren.
Für mich geht die Fruchtnote dadurch gänzlich unter, weil ich habe eigentlich
nur das Scharfe von dem Alkohol. Da würde ich auf jeden Fall beim nächsten
Mal gucken, dass es ein ganz klein wenig anders dosiert ist.
Okay. Es ist wirklich sehr sprittig, so viel.
gehört, kann man gar nicht sich da rauskratzen. Also da hätte ich
tatsächlich auch von dem Saft noch ein bisschen was reingegeben, um es ein
bisschen abzumildern. Vielen Dank.
Mein Cocktail, der heißt heute White Russian meets
Meringa.
Im Inneren habe ich zwei verschiedene Biskuitböden und dann habe ich auch noch
zwei verschiedene Cremefüllungen.
Einmal ein Kaffeelikör-Frosting und eine Mocha-Ganache, die ich mit Mascarpone
abgeschmeckt habe.
Was mir sehr gut gefällt, dass du sie nicht probiert hast, zu glatt zu
streichen, sondern dass sie ein bisschen so dies Wilde hat. Gut abgebrannt, der
Baiser hat den Stand, den er braucht. Sehr, sehr schön.
Jetzt habe ich nichts zum Anschnitt gesagt.
Ich sage mal was zum Anschnitt. Also der Anschnitt ist natürlich sehr gerade,
sehr exakt.
Um es mal mit Bettis Worten wiederzugeben, handwerklich alles
richtig gemacht.
Tja, was soll ich sagen?
Lecker. Lecker ist, glaube ich, definitiv in dem Fall untertrieben.
Das Spiel von den verschiedenen Texturen, sehr geschmeidig, man kann es
nicht mehr besser machen. Für mich persönlich kommst du tatsächlich ein
zweites Mal ein Porno.
Oh mein Gott. Man kann es nicht anders sagen. Der ist einfach Porno.
Dankeschön. Vielen Dank.
Ich habe euch heute den Maui Mule mitgebracht. Der besteht aus einem Wodka
mit Passionsfrüchte-Püree. Daraus wird er halt orange, wird mit Ginger Beer
aufgefüllt und darauf kommt ein Crash-Ice, was aus dem blauen Hibiskus
-Butterfly-Tea aufgekocht wird und dann gecrushed wird.
Sehr spannend. Also keine künstliche Farbe, was wir hier oben drauf sehen,
sondern natürlich. Dieser Verlauf gefällt mir sehr gut.
Eventuell hätte ich mir irgendwie sowas noch gewünscht, dass irgendwie sowas
Fruchtiges noch zu sehen ist. Ja, ich weiß, was du meinst. Es sieht ein
bisschen unfertig aus. Auch weil wir jetzt hier auf dieser einzigen Stelle
mit dem Sand von außen so ein bisschen drauf schauen. Es sieht insgesamt nicht
ganz so fertig geworden aus.
Da ist Masse drin.
Das wiegt. Ich hätte eventuell hier in der Mitte, wie beim Marmorkuchen, gleich
reingegangen, damit sich beide Farben auch da so ein bisschen in der Mitte
verbinden.
Also die Konsistenz ist recht fest. Du hast ein sehr exotisches Aroma. Ich
könnte es aber jetzt nicht auf eine einzelne Frucht zuordnen in der Mitte.
Und ich würde auf jeden Fall in der Creme den Ingwer noch ein bisschen mehr
hervorheben. Der fehlt mir einfach, wenn ich nicht unten den kandierten Ingwer
mit esse.
Das hätte vielleicht sogar noch ein Tick fruchtiger sein können.
Den Ingwer noch dazu, um wirklich so diesen Pfiff, den so ein Cocktail hat,
auch richtig reinzubringen. Okay, danke schön.
Ich möchte euch auf einen schönen Strandtag einladen. Und bei dem
Cocktail, der oben drauf steht, der besteht aus Sahne, Maracujasaft und 43er
-Likör. In der Torte befindet sich ein Biskuit. Die Creme besteht aus
Frischkäse, Mascarpone, Sahne, auch Likör und Maracujasaft.
Das Erste, was ich sehe, ist für mich Sommer.
Hier an der Seite mit diesem Farbverlauf, das gefällt mir gut. Oben
drauf hätte ich mir eventuell dann doch so ein bisschen mehr Feingefühl fürs
Dekorieren gewünscht von dir, weil du es definitiv auch kannst.
Die Böden, alle auch so ein Tick unterschiedlich hoch, allerdings von der
Konsistenz her gut.
Gehört der Cocktail mit dazu?
Ja.
Es ist ein unglaublich frischer Kuchen unten drunter, der für mich aber
persönlich vom Geschmacklichen her noch nicht so den Cocktail-Flavor hat.
Dann nehme ich aber oben den Cocktail selbst, der mit dazu gehört. Und der hat
das Alkoholische, was ich dann wieder brauche, damit dieser Cocktail-Flavor
halt tatsächlich zum Vorschein kommt. Also insgesamt ist es ein sehr frischer
und für mich geschmacklich perfekt abgestimmter Kuchen.
Es ist definitiv dieser Sommerdrink, den man erwartet auch von außen. Das
Einzige, was ich abändern würde, ist, ich glaube, du hast hier als Sand
hauptsächlich braunen Zucker genommen.
Jetzt passt es ganz gut.
So zum Sommer, da hat man ja auch manchmal so einen Zuckerrand beim
Cocktail. Aber ansonsten finde ich mal persönlich einen Kekskrümel ein bisschen
angenehmer zu essen als diese harten Zuckerkristalle.
Vielen Dank.
Gerne. So, liebe Kandidaten, das war eine faire und doch strenge Beurteilung
eurer Torten.
Aber ich weiß, ihr denkt auch bei diesen Worten nichts ans Aufgeben. Ihr denkt an
Aufgaben. Und ihr kriegt auch gleich die zweite von mir. Und das ist die
technische Prüfung.
Die technische Prüfung verlangt genaues Arbeiten und Fingerfertigkeit.
Und das direkt nach der Cocktail-Hour.
Wie immer startet unsere technische Prüfung mit einer kleinen Raterunde. Und
die Quizfragen sind diesmal, warum steht das alles hier und was soll ich daraus
backen? Ihr könnt euch die Zutaten ja schon mal angucken. Deckt sie bitte
jetzt auf.
Mehl, Milch, Eier, Stärke, Vanilleschote.
Was das wohl wird?
Pudding. Pudding. Auf jeden Fall ein Pudding.
Sollen wir in den Kühlschrank gucken?
Ja, macht mal.
Kalte Butter und Sahne.
Mit diesen kalten Butterwürfeln könnte es ein Blätterteig werden.
Und im Backofen.
Was ist das denn?
Hm, was könnte man aus diesen Zutaten wohl backen? Dreht das Rezept bitte
jetzt um.
Hä? Ein Mandala?
Was wird das denn?
Karamell-Sindbeutel. Ach du meine Güte.
Was bedeutet Profirolos?
Ja, das ist, glaube ich, der Begriff für Windbeutel.
Santonoré wird, glaube ich, ausgesprochen. Von Christian ein Rezept.
Brandteig kennt man natürlich, Mürbeteig kennt man auch. Ach schön, dass es ein
Mürbeteig ist. Dann kann ich ja heute zeigen, dass ich es kann.
Und eine Creme Patissiere.
Für zweieinhalb Stunden ganz schön viele Arbeitsschritte.
Ja, ihr sollt uns eine Santonoré backen.
Christian, was ist das für ein ungewöhnliches Törtchen?
Ja, so ungewöhnlich ist das Gebäck gar nicht. Die Sun All Day Torte ist in
Frankreich tatsächlich ein richtiger Klassiker. Sie ist nach dem Schutzpatron
der Bäcker Zunft benannt. Es ist ein sehr schwieriges Gebäck. Wir haben den
Mürbteig, ihr müsst einen Brandteig herstellen, aus dem wollen wir
Profiteroles haben. Dann müssen in zwei verschiedenen Steps auch eine Sahnecreme
eingefüllt werden und ganz zum Schluss natürlich noch der Karamell.
Die Torte ist ein sehr elegantes Gebäck mit einer vorgegebenen Optik, was die
Anordnung der Windbeutel und das Muster der aufgespritzten Creme betrifft.
Dafür erhaltet ihr eine Skizze im Rezept für diejenigen, die das Gebäck nicht
kennen oder es nicht vom inneren Auge haben. Ihr habt zweieinhalb Stunden für
die Fertigstellung eures Gebäcks.
Ich drücke euch die Daumen und freue mich aufs Probieren nachher.
Danke. Danke.
Fangen wir einfach an. Auf mein Kommando. Auf die Plätzchen.
Fertig.
Die Kandidaten beginnen mit dem Mürbteig. Den Teig soll man mit kalten
Händen kneten und dann im Kühlschrank ruhen lassen.
Da schwupst es aber weg hier, das Ei.
Es ist echt eine knackige Aufgabe. Also in zweieinhalb Stunden so viele einzelne
Schritte, verschiedene Teigsorten.
Für Can ist es der dritte Mürbteig heute.
Die ersten zwei sind daneben gegangen.
Hier, heute mach ich den Mürbeteig. Hier, friss ihn.
Evelyn knetet den Mürbeteig, ist aber gedanklich schon weiter.
Steffen, hast du schon mal Windbeutel gemacht?
Ja, ich hab schon mal Windbeutel gemacht.
Einmal gut gelaufen, zweimal schlecht.
Der fertige Mürbeteig wird 40 Minuten lang gekühlt.
Und so soll das Endergebnis aussehen.
In der technischen Prüfung müssen unsere Kandidaten heute die St. Honoré-Torte
backen. Die Torte wird aus zwei verschiedenen Teigarten hergestellt. Zum
einen müssen unsere Kandidaten ein Wirbteig backen, zum anderen eine
Brandteigmasse. Aus dem Brandteig werden Profiteroles gemacht, möglichst in
runder Form und dann mit Karamell überzogen und mit einer Vanillecreme
gefüllt.
Wir haben zwei verschiedene Cremefüllungen drin.
Einmal eine Vanillecreme ganz unten und gleichzeitig werden damit die
Profiteroles gefüllt. Und obendrauf kommt dann eine mit Sahne angereicherte
Vanillecreme. Die ergibt dann dieses klassisch gespritzte Muster, was halt
typisch ist für die Saint-Henri.
Bei dieser Aufgabe kommt es auf die Koordination an, auf den Ablauf, wann
mache ich was.
Denn nur dann kann die Torte wirklich nachher richtig dastehen. Also vom
Schwierigkeitsgrad mit dem technischen Ansatz 10 von 10.
Johns Ofen läuft auf Hochtouren, aber... Scheiße, ich habe vergessen, die Töpfe
rauszunehmen.
Bei der technischen Prüfung reichen weder Zeit noch Zutaten für einen
zweiten Versuch. Also aufgepasst. Alles ist streng abgemessen. Das alles...
Autsch.
Oh, dieses Ding ist so heiß.
Alles gut.
Der Teig macht John mörbe.
Und nicht umgekehrt.
Die Butter muss jedenfalls verwendet werden.
Bei der Milch sind wir nicht so streng. Aus hygienischen Gründen.
Weit weniger Chaos herrscht bei Tammy.
Drei, zwei, eins, go!
Das Mehl muss sofort untergerührt werden.
Brandteig heißt Brandteig, weil er abgebrannt wird.
Danach muss er in der Küchenmaschine runterkühlen.
Währenddessen werden die Füllungen hergestellt.
Grundlage für beide Varianten ist eine französische Vanillecreme.
Ich stelle jetzt die Creme Patissiere her, dafür wird Milch aufgekocht und
nebenbei schlage ich Eigelb mit Zucker und Speisestärke auf.
Jetzt kommt es auf das richtige Gespür an.
Ich tue jetzt die Vanillemilch in meine Eierzuckermasse. Und jetzt ist es ganz
wichtig zu rühren, dass sich die Eiermasse langsam an die Temperatur
gewöhnt. Oh oh, da muss man ganz schön schnell rühren, damit wir gleich kein
Rührei bekommen.
Das ist nur eine der Gefahren, die bei diesem Gebäck lauern.
Worüber kann man noch stolpern, Steffen?
Eigentlich kann nichts schief gehen. Wenn man sich an das Rezept hält, dann
kann nichts schief gehen.
Sagt der Mann, der bisher zwei von drei Windbeuteln versemmelt hat.
In den unter Rühren abgekühlten Brandteig kommen nach und nach drei
Eier.
Kleberig wie immer, Brandteig klebt. Das ist einfach so.
Jetzt versuchen wir das meiste hier abzuschabbeln.
Also ich finde heute ist der Druck enorm groß, weil wir so viele Arbeitsschritte
auf einmal machen müssen.
Was hat sich Christian dabei gedacht?
Vielleicht, dass man zwei Folgen vor dem Finale mal die Schraube anziehen kann?
Die Profitaroll sollen einen Durchmesser von drei Zentimetern haben.
Für wie viele Windbeutel reicht der Teig wohl?
Ich weiß gar nicht, wie viele ich von den Windbeuteln machen muss oder
Profiloris oder wie die auch heißen. Ich mache einfach so viele, wie ich kann.
Steffen bemalt die Unterseite des Backpapiers.
Ich will ja keinen Bleistiftstrich auf meinen Profiterols haben, deswegen muss
ich ja von der Rückseite her markieren.
Ein wertvoller Tipp, den Simone bestimmt bedacht hat, bevor sie ungehemmt drauf
losspritzt.
Dabei ist in der technischen Prüfung jedes Detail wichtig.
Schließlich werden die Ergebnisse am Ende nach Gelingen von 1 bis 5
platziert. Die Profiterol werden mit verquirltem Ei abgepinselt und kommen in
den Ofen.
Auf Wiedersehen.
Viel Glück.
40 Minuten Kühlzeit sind genug.
Zeit, den Mürbteig auszurollen.
Der ist schön durchgekühlt, deswegen ist er etwas fester.
Und jetzt muss ich einfach mehr mit Gefühl rangehen.
Nun wird ein Boden von 20 Zentimetern Durchmesser ausgestochen. Eine Backform
wird nicht verwendet.
Mir kommt es heute darauf an, dass Sie das geilste Ding abliefern. Und deswegen
nehme ich mir jetzt lieber Zeit für Kleinigkeiten.
Weil wir gerade an einem Punkt sind, wo Kleinigkeiten entscheidend sind.
Vor dem Backen muss man den Boden mit der Gabel einstechen.
So, ihr fünf.
Es ist Halbzeit. Ihr habt noch 75 Minuten.
Okay. Oh nein.
Sportlich. Die Creme Prâtissière sollte nun abgekühlt sein.
Wenn man sie durch ein Sieb drückt, wird sie wieder geschmeidig.
Nach gut 20 Minuten sind die Profiteroll goldbraun.
So,
jetzt lasse ich sie auskühlen.
Am besten hier.
Sollen die so aussehen?
Ja, ich bin zufrieden.
Tammys Windbeutel sind viel höher geworden als Steffens flache Variante.
Tammy, meinst du, meine sind auch fertig? Schau mal.
Oh, die sehen auch schön aus. Sind die durch?
Ja. Ja, oder? Ich denke mal, wird schon passen.
Steffen hat einen Plan B.
Ich backe jetzt mit dem restlichen Teig noch einfach ein paar Windbeutel.
Zur Sicherheit.
Vielleicht werden die höher.
Die Windbeutel-Creme ist übrigens immer noch nicht fertig.
Ich schlage die Creme hier steig, damit ich sie in die Creme-Patisserie
unterhebe. Und damit fülle ich meine Propylorus.
Bevor die Profiterol oder auch Profyloris befüllt werden können, muss
Sahne für die Creme steif geschlagen und in zwei Teilen untergehoben werden.
Qualitätsprobe, Herr Ingenieur?
Wie im Rezept gewünscht, wird die Sahne in zwei Portionen nach und nach unter
die Creme Patissiere gehoben. Und dann ab damit in den Spritzbeutel.
Eigentlich müssen die Profiteroll schnell befüllt werden, aber da ist ja
noch der Mürbteig.
Ist er fertig oder nicht? Doch, ich hol ihn jetzt raus.
Nicht rödeln, die Creme wird nicht besser.
Doch, er ist fertig.
Jetzt beginnt die Akkordarbeit.
Windbeutel befüllen nach Gefühl. Man sieht von außen nicht, ob genug Creme
drin ist.
Was man aber auf jeden Fall sieht, sind Bleistiftreste, wenn vorher nicht sauber
gearbeitet wurde.
Fuck it.
Oh nein, ich habe nicht umgedreht.
Oh nein, sie hat Bleistift auf den Windbeutel. Sag es auch noch, du Sau.
Wenn mich jemand fragt.
Ich habe natürlich in der Hektik vergessen, das Papier umzudrehen. Jetzt
ist da natürlich der Bleistift unten dran, was man ja nicht so schön findet.
Aber die werden ja mit Karamell auf den Mürbeteig geklebt, von daher überhaupt
nicht schlimm heute.
45 Minuten vor Ende der Backzeit wirken die Kandidaten schon schwer gebeutelt.
Jetzt nur keinen Windbeutel platzen lassen, sonst gibt's ne Sauerei.
Undichte Spritzbeutel können einen zur Verzweiflung bringen.
Mir ist eben quasi von hinten einfach nochmal ein bisschen Creme
rausgeflossen. Das war so ein kleiner Tollpartigkeitsfehler.
Man würde zu gerne naschen, aber man darf nicht.
Auch nicht als Moderatorin.
Du arbeitest ja wie eine Maschine. Ich glaube, dann wird das gut.
Hier sitzt die Maschine, da vorne sitzt der Ingenieur.
Du bist halt die Arbeitsbiene hier hinten.
Ich gebe mein Bestes.
Steffens Ingenieurskunst hat bei Windbeuteln ihre Grenzen.
Das ist nicht so aufgegangen, wie ich geplant habe, aber schauen wir halt.
Die befüllten Windbeutel müssen fix ins Gefrierfach. Die restliche Creme muss
ebenfalls kühl gestellt werden.
Meine Backups sind Gott sei Dank gut geworden, von dem her alles wieder on
track, von dem her alles gut.
Jetzt wird das Karamell hergestellt.
Wasser und Zucker werden dazu gemeinsam erhitzt.
Und jetzt steht da im Rezept, vorsichtig, wow,
Physik.
Cool. Wow, guck mal. Das ist doch eine leichte, sexy Bräune.
Steffen steht gerade mehr auf die Rundungen seiner Ersatzbeutel.
Liebe Kandidaten, es sieht bei euch toll aus. Ich habe das Gefühl, der heilige
Honorius ist auf eurer Seite.
Ihr habt jetzt noch 30 Minuten, um eure Torte zusammenzubauen.
Mir wird schon schwindelig, wenn ich daran denke, was ich noch alles vorhabe.
Das Karamell ist sehr heiß.
Also, Obacht.
Siehste? Oh, da stand irgendwas mit Handschuhen. Stimmt ja. Also, heiß,
heiß, heiß. Ich finde die Farbe sehr schön. Die ist für mich goldbraun. Oh
Gott, ich habe Angst.
Oh, ist das heiß. Ist das heiß.
Scheiße. Keine Körperteile karamellisieren.
Heiß auf den Finger. Heiß auf den Finger.
Oh Gott, oh mein Gott.
Ah, Mist.
Okay, noch einmal, noch einmal. Komm, du schaffst das, noch einmal.
Ha, geschafft, okay.
Steffen wird gerade von Problemen verfolgt.
Das Karamell ist einfach zu schnell hart geworden.
Ich versuche es zu retten jetzt gerade. Ich bekomme kein Ersatzmaterial, also
muss ich jetzt mit dem arbeiten, was ich habe.
Nach dem ersten Eintunken muss sogar Karamell übrig bleiben.
Denn die Standflächen der Windbeutel sollen nach Rezept ebenfalls
karamellisiert werden, damit sie auf dem Mürbteigboden festkleben.
Das Karamell konnte ich retten. Ich habe es einfach wieder im Wasser aufgelöst.
Ich mache jetzt das Beste hier draus und entweder es reicht oder es reicht nicht.
Der Tortenrand wird mit Windbeuteln und Karamell abgedichtet.
Sobald das Karamell hart geworden ist, wird die erste Schicht Creme
aufgetragen.
Also ich weiß nicht, ob man ein bisschen vom Möbelteig sehen darf.
Und deswegen kratze ich die Windbeutel nochmal ab und klebe es mehr nach außen
ran. Je nach Konsistenz der Creme ist das ein risikoreiches Manöver.
Außerdem braucht man nochmal heißes Karamell zum Festkleben. Ob sich das
lohnt?
Bis auf 100 Gramm wird die komplette Creme Patissiere aufgetragen. Der Rest
wird mit der übrig gebliebenen, frisch aufgeschlagenen Sahne vermengt.
Diese Mischung ist optimal zum Aufspritzen des charakteristischen Saint
-Honoré-Musters.
Nee, die Spritzbeutel sind halt bei mir auf Kriegsfuß, aber ich mit denen auch.
Das nächste Problem?
Die Uhr.
Liebe Kandidaten, hier kommt die Zeit auf Französisch.
Encore dix minutes.
Habe ich an wie chinesisch. Dix minutes. Ihr habt noch zehn Minuten.
Für genau dieses Muster.
Ja, die Spritztechnik ist ein Weltwunder. Keine Ahnung, wie das
gemacht wird. Ich probiere es gerade aus, aber ich habe das Gefühl, dass man
es von innen nach außen spritzt, vermute ich mal.
Ich habe das Gefühl, dass meine Sahne ein bisschen zu weich ist und deswegen
nicht so den Stand hat.
Ist eure Creme fest?
Nein, Schatz.
Sieht ja furchtbar aus.
Und das bei einer so präzisen Vorlage.
Ich weiß nicht. Ist es richtig so flach?
Simone? Ja, komm mal bitte. Was ist das hier?
Oh. Flüssig, ne?
Ich hole jetzt nochmal meine Creme runter und spritze das nochmal neu, weil
mir die Tupfer nicht, also die Spritzer nicht gefallen.
Also ich glaube, ich bin jetzt gleich fertig.
Fertig. Ich hoffe, ihr werdet fertig.
Ihr habt noch zwei Minuten.
Keine Ahnung.
Ich finde, das sieht so schlimm aus.
Ich kann aber jetzt nichts mehr machen. Die Creme ist einfach viel zu flüssig.
Sagt Steffen den Neustart?
Ich habe festgestellt, dass man die Tülle andersrum halten muss beim
Spritzen.
Richtig zufrieden sind die wenigsten. An allen Ecken und Enden werden
Ausbesserungen gemacht.
Also technische Prüfung, ich mag das gar nicht.
Ich denke, ich habe schnell gearbeitet, dass ich jetzt fertig bin.
Es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Es schmeckt so lecker. Es wird jetzt einer
meiner Lieblingsrezepte.
Und jetzt hoffe ich einfach, dass ich alles richtig gemacht habe.
Die letzten Sekunden brechen an.
10, 9, 8, 7,
6, 5, 4, 3,
Zwei, eins und stopp. Hände weg vom Gebäck.
Ich muss gucken, was von der Bewertung herauskommt. Also mir gefällt es nicht.
Ich habe ein bisschen Angst, dass meine Windbeutel nicht ausreichend gefüllt
sind, weil das ist schon wichtig.
Und so wird man erst beim Anschnitt sehen, wie gut die Saint-Honoré-Torten
wirklich geworden sind.
Bringt euer Gebäck bitte nach vorne und stellt es hinter euer Foto auf den
Tisch.
Heute habe ich ein echt positives Gefühl, weil ich mich sehr heimisch
gefühlt habe mit dem Brandteig.
Ich werde die Kritik von der Jury einfach mit Humor nehmen, weil ich weiß,
was für ein Mist ich wieder gebaut habe.
Ich bin gespannt, was die Jury gleich zu eurer Centre Honoré sagen wird.
Herzlich willkommen zurück, Betty und Christian.
Auf den ersten Blick lässt es sich sehen.
Fangen wir an? Gerne.
Das, was mir auf den ersten Blick gefällt, ist, der Karamell hat halt
tatsächlich eine richtig schöne Farbe. Er ist nicht zu dunkel, er hat den
schönen Glanz und vor allen Dingen ist er noch transparent. Also man kann das
Gebackene unten drunter noch erkennen. Auch der Mürbeteig scheint für mich
tatsächlich eine schöne Backfarbe zu haben. Und grundsätzlich ist das
Aufdressieren der helleren Creme oben fast korrekt.
Diese Enden, die hätte ich jetzt nicht gemacht.
Also es sollte quasi der Innenkreis sein.
und der von außen umschlossen ist quasi von den Providerols.
Was man hier sehen kann beim Windbeutel sind die Kammern. Also die Zubereitung
hat da gut geklappt, das Abbrennen.
Für mich persönlich war der Karamell auch ganz, ganz wichtig. Man kann ihn
gut essen. Er hat einen richtig schönen Knack. Aber genauso soll es halt
letztendlich auch sein, damit dieser Glanz entsteht und damit er dieses
Profiterol richtig schön umschließt.
Auch hier fällt der Karamell auf. Schöne Farbe. Und dann fallen hier so die
Tropfen auf. Da müsst ihr dann auch aufpassen. Es ist etwas schwierig, wenn
ich in diesen heißen Karamell reingehe und es umdrehe, dass es halt nicht
weiterläuft, da den richtigen Punkt zu finden.
Das Zweite, was auffällt, ist, dass es hier drin fast eine Masse ist, wo ich
jetzt gar keine Struktur mehr habe. Man ahnt hier noch so ein bisschen die
Tülle.
Mit Sahne zu arbeiten ist sicherlich nicht einfach. Da muss man tatsächlich
Fingerspitzengefühl haben. Es verhält sich halt ganz anders als eine
Buttercreme. Und hier ist definitiv der Stand komplett verlaufen. Wir wollten
natürlich dieses typische Muster obendrauf dosiert haben.
Was man aber schön erkennen kann, ist, dass die erste Kräne richtig schön
standfest ist, weil sie läuft zum Beispiel hier nicht raus. Also das hat
schon funktioniert.
Und was mir positiv gefällt, ist, dass die Profitorolls richtig üppig gefüllt
sind.
Also der Brandteig hat auf jeden Fall funktioniert.
Zum Füllen waren sie super.
Ja, dadurch, dass hier die Windbeutel ein bisschen weiter außen an der Kante
sitzen vom Mürbeteig, Habe ich jetzt auch drinnen mehr Platz für die Creme.
Die hat auch hier den schönen Stand. Also ich kann hier auch diese
Spitzengrat sehen, der oben drauf sein sollte. Die Windbeutel, halbwegs
gleichmäßig auch hier so mit kleinen Nasen. Aber der Karamell sieht sehr
schön aus. Und auch der Mürbeteig von der Farbe her und alles passt das.
Ja, muss ich auch sagen, auf den ersten Blick gefällt es mir sehr.
Also auch hier kann man wunderbar erkennen, die Profiterole sind üppig
gefüllt mit der Creme.
Brandteig hat gut funktioniert, sonst hätte ich nicht so eine große Kammer.
Der Mürbteig ist schön mürbe, man kann ihn sehr, sehr gut essen und auch die
Karamellkruste oben drauf, man kann sie sehr angenehm essen. Ich habe immer
einen leichten Crunch mit dabei, von daher ist das Profiterole für mich auch
sehr, sehr gut. Und auch die Creme in dem Profiterole ist auch schön
geschmeidig, schön von der Konsistenz.
Das ist natürlich so ein kleiner Schönheitsfehler, dass der Champignon
hier rausgefallen ist. Beim nächsten Mal gucken, dass der vielleicht auch
tatsächlich mit der Karamellkruste nach oben steht.
Im Rezept stand ja, ihr solltet die Profiteroles auf eine gewisse Größe
dressieren, damit die alle gleichmäßig sind. Da müsst ihr schon drauf
aufpassen. Wenn der fast doppelt so groß ist wie der andere, dann ist es
natürlich nicht gleichmäßig auftressiert schon von vornherein.
Auch sieht man hier so diese Nasen vom Karamell, die hier auch auf der
Tortenplatte sind.
Und hier ist auch so ein kleines wildes Durcheinander, wo man sich jetzt nicht
ganz genau einig war, in welche Richtung spritze ich denn jetzt eigentlich?
Es ist üppig gefüllt und auch mit der Karamellkruste ist alles richtig. Ist es
für dich eine Kruste? Sie ist ziemlich weich.
Ah ja, du hast recht.
Also man kann hier wirklich von oben in den Windbeutel reindrücken. Da habe ich
jetzt nicht diese typische Karamellkruste.
Also der Karamell muss definitiv noch ein bisschen gekocht werden, damit halt
natürlich dieser typische Crunch entsteht. Der hat letztendlich zu diesem
Gebäck als Zelt.
Ja, die Windbeutel sind schön.
außen am Mürbeteich angebracht worden. Dadurch habe ich hier in der Mitte eine
relativ große Fläche. So ein paar kleine Nasen bei den Windbeuteln, aber von der
Größe her auch alle relativ gleich.
Ich habe vor allen Dingen diesen superschönen Karamell, der uns anglänzt.
Von daher für mich von vornherein alles richtig.
Man sollte natürlich die Bleistiftkreise, die man vorzeichnet,
mit dem Backpapier auf die Unterseite geben, damit man hier jetzt nicht so
schön die Zeichnung quasi mitbekommt.
Hattest du viel Creme drin?
Ich habe mal einen recht schnell gegessen, um einfach diesen... Caramel
Crunch zu haben letztendlich. Der ist sehr, sehr gut. Von der Creme muss
definitiv mehr in die Windbeutel rein und auch das Tätowieren von den
Windbeuteln unten drunter bitte beim nächsten Mal einstellen.
Es war eine tolle Prüfung, für euch auf jeden Fall lecker. Wir sind jetzt
gespannt. Ihr vergebt Plätze von 1 bis 5. Ihr dürft euch kurz zur Beratung
zurückziehen. Wer hat exakt genug gearbeitet und wer nicht?
Selbst wenn ich jetzt eine Runde weiterkomme, dann haut diese technische
Prüfung mich irgendwann um.
Ich könnte mich so aufregen, das ärgert mich wie Sau.
Total.
Die Jury ist bereit.
Je schlechter die Platzierung, desto besser muss die nächste Aufgabe
gelingen. Ich bin gespannt, wie jetzt die Jury die Sainte Honorée honoriert.
Fangt doch einfach mal mit dem Platz 5 an.
Der fünfte Platz befindet sich hier.
Steffen. Von der Farbe her war es ja perfekt, der Karamell. Und es ist halt
nur ein bisschen zu flüssig. Die Windbeutel sind halt unterschiedlich,
auch von der Größe her. Die Creme hat auf jeden Fall die richtige Konsistenz.
Der vierte Platz.
Das hier.
Wer soll es sonst sein?
Eigentlich alles richtig gemacht, bis auf die Konsistenz von der Sahne. Ja.
Der dritte Platz, den haben wir nicht.
Krass. Ja, so sieht es aus. Wir machen gleich mit dem zweiten Platz weiter. Und
der erste zweite Platz, der befindet sich gleich hier.
Die Tätowierte zum Tätowierten.
Weißeselber, Kugelschreiber unten drunter. Darf natürlich nicht passieren.
Und auch bei der Creme ein bisschen üppiger füllen. Ansonsten war es
wirklich hervorragend. Der Karamell ist da, er glänzt schön, du hast den Crunch.
Das ist alles so, wie wir uns das vorgestellt haben.
Der zweite, zweite Platz befindet sich hier.
Tammy. Bei dir sind auch die Profiteroles nicht ganz komplett gefüllt
und auch beim Dekorieren schauen, dass sie ein bisschen weiter nach außen
gesetzt werden.
Platz 1.
Herzlichen Glückwunsch. So haben wir uns das letztendlich vorgestellt. Du bist
wahrscheinlich immer diejenige, die im Vorfeld schon sagt, habe ich noch nie
gehört und bringst dann immer wieder tatsächlich solche Sachen zustande.
Einwandfrei. Dankeschön.
Ich bin so überwältigt.
Die ganzen Sachen schiefgelaufen. Ja, ist, wie es ist.
Der nächste Tag. Noch eine große Aufgabe, dann muss ein Kandidat das
große Backen verlassen.
Liebe Kandidaten, dass ihr gerne an komplizierten Torten rumkniffelt, das
haben wir schon gemerkt. Und da dachten wir uns, geben wir euch doch einfach
einen Kniffel-Klassiker.
Ihr sollt uns einen Zauberwürfel backen und der soll aus 25 Petit Fours
bestehen. Ihr bekommt so ein Gestell und ihr braucht oben neun Würfel und dann
für die nächsten beiden Etagen jeweils nur acht, weil da ist eine Mittelachse
dazwischen. Betty, was erwartet ihr von den Kandidaten?
Wir erwarten von euch zwei verschiedene Sorten Petit Four mit unterschiedlichen
Geschmäckern, aber mit dem typischen Marzipandeckel. Diese müssen akkurat
geschichtet und von Hand geschnitten werden. Und zwar auf das Maß 3 x 3 x 3
cm.
Die Würfelchen sollen am Ende glasiert und dekoriert werden.
Die Glasuren dürfen sich natürlich wiederholen. Beim echten Zauberwürfel
wiederholen sich ja auch die Farben. Ganz zum Schluss werden eure Petit Four
in den Ständer gestellt, den du ja schon erwähnt hast. Und ihr habt eine Backzeit
von vier Stunden.
Und jetzt heißt es für euch, auf die Plätzchen, fertig, backt.
Petit Four bestehen aus Biskuitteig, Creme und Marzipan. Sie werden mit
Zuckerguss glasiert und klassischerweise üppig verziert.
Keine Zauberei also.
Eigentlich.
Petit Fours als Zauberwürfel zu machen, ist schon echt eine große
Herausforderung. Ich glaube, wir haben alle heute ein bisschen Muffensausen.
Besonders anspruchsvoll, die exakte Größenangabe.
Ich finde die Aufgabe cool und freue mich auf Petit Fours, da man sie ja
wirklich sehr gern isst, aber die Herstellung ist halt ein bisschen
anstrengender.
Zwei Sorten gibt's, einmal Red Velvet Böden mit kandiertem Ingwer und Ingwer
-Zitronengras-Ganasch, sowie Schokokuchen mit Schokokaffee-Ganasch
und Kaffeebohnen im Schokomantel.
Steffen schlägt Marzipan mit Vanilliaroma auf.
Ja, ich kredenz euch heute Zauberwürfel mit Mokka-Füllung und Madeira-Pflaume
-Marzipan-Füllung. Das Ganze an einem Marzipan-Boden, einmal einen hellen
Boden, einmal einen dunklen Boden. Schön geschichtegleichmäßig und dann gucken
wir mal, was rauskommt.
Tammy kreiert eine süße Romanze.
Bei dieser Variante ist meine besondere Zutat auf jeden Fall die Pistazie als
Öl. Und später werden noch gemahlene Pistazien untergehoben und das kommt
jetzt in meinen Eischnee.
Hat jemand Pistazie gesagt?
Da ist ja normalerweise Evely nicht weit. Auch heute arbeitet sie mit ihrer
Lieblingszutat.
Mein Pistazienbiskuit ist jetzt fertig und der wird jetzt erstmal auf das
Backblech gestrichen.
Evelyn verzaubert nicht nur mit Pistazienbisket und Himbeeren. In Sorte
Nummer 2 kombiniert sie Mandelbisket mit süßer Pistazien und saurer
Passionsfruchtganache.
Simones Teig ist schon soweit.
Also ich mache heute einen hellen Vanille-Biskuit mit einer Himbeer
-Litschi-Marmelade und einen Schokobiskuit mit einer Erdbeer-Rosen
-Sirup-Marmelade.
Und während der Vanille-Biskuit für 12 Minuten in den Ofen kommt, kämpft Can
mit der Farbe. So, noch ein Kleckschen haben wir jetzt. Das ist ein leichter
Schokoteig, den ich jetzt noch mit Kaffee-Instant-Pulver verfeinere und
wirklich nur einen Hauch, weil meine Ganache wird ebenfalls nach Kaffee
schmecken. Dabei verträgt Can gar keinen Kaffee.
Aber der Kuchen muss ja der Jury schmecken und nicht im Bäcker.
Interessant sind die Unterschiede beim Pistazienbiskuit.
Femmys Boden ist etwas dicker als Evelines.
Ich streich so zwei bis drei Millimeter dick auf, weil Petit Fous, das ist ja
ein sehr, sehr feines Gebäck.
Und von daher möchte ich auch nicht, dass meine Biskuitschicht zu hoch ist.
So, das kommt jetzt in den Ofen. Für fünf bis zehn Minuten.
Jeder Kandidat bereitet auch einen zweiten Kuchenboden vor.
Bei Simone handelt es sich dabei um Kakaobiskuit und bei Evelyn um
Mandelbiskuit.
Schokoladenteig gibt's bei Can.
Und ebenfalls acht Minuten.
Okay, fertig.
Steffen braucht heute viel Marzipan. Also ich nehme jetzt die Marzipanmasse
und grösel insgesamt zweieinhalb Packungen jetzt hier rein. Das ist die
Basis für meine Marzipan-Madeira-Plaumen-Mischung.
Und wohin soll die Reise gehen?
In der Schatztruhe lauern eine französische Mocha-Buttercreme und
Madeira-Marzipan-Flaumen. Diese warmen Aromen kombiniert Steffen in seinen
Würfeln mit einem feinen Marzipan-Bisket.
Das sieht interessant aus.
Ich püriere jetzt meine frischen Himbeeren und meine Litschis. Das soll
ja schon eine glatte Marmelade werden.
Boah, das riecht so geil.
Das glaubt man sofort.
In Simones farbenfrohen Würfeln stecken ein Vanille-Biskuit kombiniert mit einer
Himbeer-Litchi-Konfitüre und ein Kakao-Biskuit mit einem Erdbeer-Rosen
-Gelee.
Can nimmt zuerst den Red Velvet-Boden aus dem Ofen und dann den Schokoteig
-Boden.
Der Vanille-Biskuit-Boden von Simone ist auch fertig.
Tammys Biskuit-Böden kommen ebenfalls schon aus dem Ofen.
Dann nichts wie ran an den zweiten Teig.
Jetzt geht es ja um den Einzug ins Halbfinale und ich glaube, dass ich
Betty und Christian auch überzeugen kann.
Tammy will ihre Kombination aus Pistazienbiskuit, Pistazienmarzipan und
Himbeerkonfitüre mit einem rumreichen Baumkuchen ergänzen.
Beim Baumkuchen wird immer nur eine ganz dünne Schicht Teig im Ofen gegrillt.
Alle ein, zwei Minuten trägt man die nächste Schicht auf.
Im Vergleich dazu wirken die Böden der anderen ziemlich rustikal.
So, so bleibt das jetzt. Die müssen jetzt auskühlen.
Weiter geht's mit der Mokka-Buttercreme.
Ich glaube, die größte Herausforderung ist, dass man die Höhen einhält und die
Größen einhält. Das wird noch sehr tricky, glaube ich. Und das sagt der
Ingenieur.
Evelyn hofft, dass sie bei dieser Aufgabe ein besseres Händchen für die
Sahne hat.
Ich mache jetzt meine Himbeer-Zartbitter-Ganache.
Dafür koche ich Sahne auf mit pürierten Himbeeren, Zucker und ein bisschen
Honig.
Und dann gebe ich die Zartbitterschokolade dazu.
Bei Simone köchelt die Konfitüre.
Hier habe ich jetzt meine Erdbeeren mit etwas Wasser und Zitronensaft drin und
mache jetzt meinen selbstgemachten Rosensirup rein. Schauen wir mal, ob das
was schmeckt.
Ähnlich exotisch wird's bei Can, die an ihrer Zitronengras-Ganache arbeitet.
Steffen rührt Espresso und Trinkkakao in seine Creme, während Tammy schichtet.
Die erste Schicht ist jetzt gebacken. Ich finde, sie hat auch eine schöne
Backfarbe. Jetzt kommt die zweite drauf.
Tammy. Hi.
Wie läuft es?
Ja.
Baumkuchen sehe ich hier. Das läuft ganz gut bis jetzt.
Baumkuchen ist halt grundsätzlich echt eine extrem schwere Masse, dass du halt
immer wieder in den Ofen reinbacken musst. Und das frisst natürlich
unfassbar viel Zeit. Deswegen Respekt.
Es muss aber auch gelingen.
Evelyn macht eine Ganache aus weißer Schokolade, Sahne und Pistazienpaste.
Simone nimmt Maß.
Wie schneide ich es jetzt am besten?
Ich habe eine Bodenhöhe von 5 mm und ich habe eine Füllungshöhe von 3 mm.
Und dann komme ich auf das Maß, was ich brauche. Wenn ich zu groß bin vom Boden
her, kann ich es vergessen.
Da ist Millimeterarbeit mit dem Tortenschneider angesagt.
Wir werden heute sehr pingelig sein. Es geht wirklich ums Halbfinale. Und der
Vorteil von diesem Würfel ist, dass man sehr schnell Fehler sieht.
Bödenfüllung, das alles muss genau stimmig sein, exakt gearbeitet, weil
sonst schmeckt es halt nicht so himmlisch, wie wir uns das vorstellen.
Ich schaue, dass meine Ganache von der Höhe her etwa genauso dick wie der Teig
ist. Ich möchte der Judy einfach was super Leckeres bieten.
Bei den Füllungen dürfen die Kandidaten erfinderisch sein.
Pflicht ist allerdings der für Petit Four charakteristische Marzipan-Deckel.
Ich streiche jetzt meinen ersten Boden mit Marmelade ein.
Und gleich mache ich das mit dem zweiten auch. Und dann wird das alles
aufeinander gestapelt, beschwert und in den Kühlschrank gestellt.
Sind das drei Zentimeter?
Ich habe immer noch totales Muffensausen, dass meine Pitifus zu hoch
sind später.
Ich packe jetzt das Brettchen drauf, um das Ganze zu beschweren und platt zu
drücken. Vielleicht eine Schicht zu viel?
Ich stelle es jetzt einfach so in den Froster und gucke, dass ich auf die Höhe
komme. Mit dieser Pi-mal-Daumen-Mentalität kann Steffen
überhaupt nichts anfangen.
Auch Can mag es exakt.
Jetzt kommen meine klein gehackten Kaffee-Aromen-Kerne noch hier rein als
Crunchy-Effekt.
Klappt ganz gut.
Bis jetzt.
Tammy nutzt jede baumkuchenfreie Minute.
Ich habe jetzt hier gemahlene Pistazien und Puderzucker und Amaretto. Also mehr
braucht man eigentlich nicht.
Für Pistazien-Marzipan à la Tammy.
Ach, ihr lieben Fünfe, es ist schön, euch beim Schneiden zuzugucken. Und es
müsste ja für Steffen das Steckenpferd sein. Eine Millimeterarbeit ist gefragt.
Ihr habt jetzt...
Halbzeit, noch zwei Stunden.
Scheiße. Nicht den Baumkuchen vergessen, Tammy.
Jetzt kommt mein ganz besonderes Pistazien-Marzipan drauf.
Gut, aber mach schnell.
Die Konkurrenz hat auch große Ambitionen.
Ich möchte es heute noch einem Patisserie-Obermeister zeigen, dass ein
Hobbybäcker auch schön schichten kann.
Die Obermeister protokollieren jeden Schritt.
28.
28.
28. Geiler Scheiß.
Geiler Scheiß.
Evelyn quetscht lieber.
Meine Schichtung ist jetzt soweit fertig. Ich beschwere das jetzt mit
einem Küchenbrett.
Na hoffentlich ist es schwer genug.
Da ist er wieder, der Baumkuchen.
Wie viele hatte ich denn jetzt hier?
Tammy spricht von den Schichten, also dem Jahresringen. Wie läuft's bei Can?
Ich schneide es erstmal in Streifen und danach in Würfel. Oh Gott, aber es ist
nicht einfach.
Die Vorgabe lautet 3 x 3 x 3 cm, inklusive Glasur.
Boah, du gehst so perfekt.
So gleichmäßig soll das gleich auch bei Evelyn aussehen.
So, hier schichte ich meinen Pistazienbiskuit mit einer Zartbitter
-Himbeer-Ganache und Himbeerkonfitüre.
Trotz dünner Böden, das sieht etwas hoch aus.
Simone bessert nach.
Ich teile die Böden jetzt nochmal, beziehungsweise nehme die obere Schicht
ab, weil ich Schiss habe, dass die zu hoch sind.
Trotzdem, auf drei Zentimeter kommt Simone so immer noch nicht.
Tammy kann ihren Baumkuchen nach jeder Backeinheit nachmessen.
Ja, das ist, wie ich es gedacht habe.
Wir sind genau einen Zentimeter hoch und wenn ich jetzt drei aufeinander lege,
bin ich eigentlich ein bisschen zu hoch.
Auch sie muss nacharbeiten.
Okay, jetzt fange ich an mit der anderen Sorte und darauf freue ich mich am
meisten. Can verspricht ziemlich viel.
Ey, wenn ihr das isst, kriegt ihr einen richtigen Orgasmus.
Ein Ingwer-Zitronengras-Orgasmus?
Klingt interessant.
Ich mache sie jetzt ein bisschen kleiner nochmal, weil da noch der Zuckerguss
drüber kommt.
Den hat Steffen natürlich mit eingerechnet.
Simone improvisiert weiter.
So eine Scheiße mit dem Schneiden, Entschuldigung.
Wo liegt die Schwierigkeit?
Da die nicht so auseinander quetschen, das ist jetzt das Schwierige beim
Schneiden. Nur nicht den Schneid abkaufen lassen.
Auch die noch amtierende Bäckerin der Woche stand mit dem Lineal bisher auf
Kriegsfuß. Ich bin total traumatisiert von diesem blöden Zuschneiden, weil ich
jetzt in zwei Aufgaben schon mal einfach zu schnell und nicht überlegt habe und
geschnitten habe und mir dann ein bisschen was fehlt. Aber jetzt schneide
ich.
Nach und nach sind die Würfelchen fertig.
Nackt kann man sie allerdings nicht abgeben. Ein Zauberwürfel braucht eine
klare Farbgebung.
Ähm, wie heißt's?
Glasur.
Backdemenz, echt, ohne Witz, Backdemenz.
Evelyn hat noch alles im Kopf.
Optimaltemperatur wäre so bei 37 Grad, wenn ich mich recht erinnere.
Und danach werden meine Petit Fours in diese Masse getobt.
Auch Simone setzt auf Flüssigfondant. Im Gegensatz zu Can, die arbeitet lieber
mit Rollfondant.
Jan, was machst du hier für eine Sisyphus-Arbeit? Ich habe mich für den
Fondant entschieden.
Ich werde es auf jeden Fall noch ein bisschen kantiger machen.
Das ist ja mal die Gefahr, dass es dann so ein bisschen rund ist. Also hier wäre
es mir jetzt definitiv zu rund. Genau. Hast du dir was vorgenommen? Ja, ich
weiß. 25 Mal? Ja, 25 Mal. Viel Spaß.
Danke.
Ein großer Wurf aus kleinen Würfeln. Nichts anderes erwartet die Jury von
euch. Nein, bitte nicht.
Ihr habt jetzt noch eine Stunde.
Oh nein.
Ich muss jetzt noch zuschneiden die Petit Fours. Danach wird das Ganze
nochmal in einen Flüssigfondant getunkt und ausdekoriert. Ich weiß nicht, wie
ich zeitlich hinkommen werde heute.
Die genaue Größe bleibt ein Problem.
Vorne so.
Hinten so.
Ich habe im Froster Backblech mit Zuckerdosen draufgestellt und die sind
wohl gerutscht beim Frieren.
Ja, jetzt habe ich vorne dick und hinten dünn. Jetzt muss ich gucken, dass ich
genau die Mitte nehme.
Scheiße. Das Lineal spielt in dieser Backphase die Hauptrolle. In der
Vergangenheit hatten es einige Kandidaten mit der Größe nicht so genau
genommen. Das wurde von der Jury jedes Mal bemängelt.
Sehr schön.
Gefragt sind 25 genau gleich große Würfel.
Ich glaube, die sehen gut aus. 3, 6, 9, 12.
Can hat andere Probleme.
Ey, das ist eine scheiß Arbeit, ey.
Auch Tammy hat es sich nicht einfach gemacht.
Boah, guck dir das mal an.
Wenn die mal nicht schön sind. Vielleicht kriege ich ja heute mal ein
Porno für die Baumkuchen.
Dass dieses Wort so grassiert, liegt an dem Herrn mit Bart.
Evelyn setzt auf Ästhetik.
Es ist von Vorteil, wenn man beim Petit Four die Schichten sieht. Das sieht man
jetzt hier bei mir. Aber der muss ja natürlich noch trocknen, bevor ich die
Petit Fours anfange zu dekorieren. Und so viel Zeit habe ich heute nicht mehr.
Man kann die Petit Four in die Glasur tunken oder sie damit übergießen.
Ich bin mega happy. Wenn der Glanz so bleibt, alter Schwede.
Ich glaube, dann habe ich Christians Herz erobert.
Boah, ey, das dauert voll lange, ey.
Ich wusste, dass ich ein hohes Risiko mit dem einzelnen Eindecken eingehe,
aber ich muss jetzt mein Bestes geben und die Zeit rennt.
Ihr Lieben, wer bei dieser Aufgabe präzise und schnell arbeitet, der ist
klar im Vorteil. Ihr habt jetzt noch 30 Minuten.
Präzise ja, schnell nein.
Arschknapp, ey.
Jetzt muss man zaubern.
Ich bin jetzt gleich fertig mit dem Fondant. Wird jetzt noch ausbessern und
dann anrichten. Also von der Zeit her finde ich es jetzt kein Problem heute.
Jede Minute zählt, Leute. Ich kann hier nicht langsam laufen, popeln dabei und
so. Jetzt ist nichts mehr witzig.
Can, Tammy und Simone müssen Stressresistenz beweisen.
Na komm schon. Oh Mann, nein.
Fuck.
Scheiß-Challenge, hab ich das schon mal erwähnt.
Meine Petifus fahren auseinander, kotzt mich gerade richtig an.
Das sind die einzig beiden schönen, obwohl die gehen auch noch, aber ich
glaube, sie sind zu hoch.
Sie werden nicht drunter passen.
Genauigkeit und Zeitdruck gehen nicht gerade Hand in Hand.
Scheiße, ich bin zu lahm.
Guck dir das an, wie geil das aussieht. Nee, ich guck jetzt auf meinen.
Sehr gut.
Wenn die Glasur nicht optimal wird, helfen nur noch Tricks.
Ich will mit der Deko alles kaschieren, was nicht so ganz eben ist.
Also ich entscheide jetzt aus dem Bauch heraus, wie ich platziere und schichte.
Kleinere Größenunterschiede können durch eine geschickte Platzierung kaschiert
werden.
Ich muss hier ein kleines bisschen quetschen.
Ist jetzt auch egal.
Gleich sind die Würfel gefallen.
Ich hoffe, euer Würfel stürzt nicht zusammen.
Ihr habt noch zehn Minuten.
Ja, wow.
Glücklich bin ich nicht ganz, aber ich kriege was hingestellt.
Scheiße.
Ich habe sehr wenig Zeit jetzt, die zu therapieren. Deswegen kriege ich gerade
auch einen Anfall.
Es ist wie ein Marathon.
Und ein Ironman, alles auf einmal.
Ich habe keinen sauberen Fondant.
Egal, ich mache ein Kulti-Multi-Mixi.
Tammy hat gleich mehrere Probleme auf einmal.
Fuck, ich habe keine Zeit, mir ist heiß, ich bin viel zu langsam und die
sind noch nicht richtig fest.
Ah, Mann.
Petit Fours werden nicht meine Freude.
Ich bin einfach froh, wenn diese Challenge gleich vorbei ist. Die letzten
Handgriffe sollten sitzen, denn es sind jetzt nur noch zwei Minuten. Was?
Schlimmste Aufgabe überhaupt.
Ich will sie nicht anfassen, oh Gott.
Dekoriere jetzt noch ein bisschen mit Pistazie hier.
Ich werde jetzt auf einigen Red Velvet Dinger karamellisierte Ingwerstückchen
drapieren.
Mir fehlt ein Petit Four.
Den mache ich jetzt noch schnell.
Mein Gott, was peinlich, ey.
Sieht richtig kacke aus.
Einzug ins Halbfinale.
Verkackt. Ich will das jetzt nicht aufsetzen. Musst du aber. Dann setze ich
die doch auf die... Ja, die sind zu hoch. Nein, ich will nicht.
Oh nein.
Kann ich nicht schummeln? Kann ich nicht was dazwischenlegen?
Geht, glaube ich, nicht, oder?
So, ihr solltet mit eurem Würfel gleich fertig werden, denn die letzten Sekunden
brechen an.
Zehn.
Neun. Kann einer meine Platte sauber machen?
Acht. Oh, das schaffe ich nicht.
Sieben.
Boah, zehn langsam, das gibt es doch nicht.
Sechs.
Fünf.
Vier.
Drei.
2, 1. Tut mir der Seele weh, ey. Und stopp. Hände weg vom Gebäck.
Oh, Mann.
Oh,
Gott. Alter Vater, ey. Boah, dieser scheiß Zauberwürfel hat alles versaut.
Ey, was ist los?
Oh, ja.
Ich mag den Zauberwürfel nicht.
Boah, am liebsten den Kupf so rein, ey.
Ich hoffe, dass natürlich das Ticket fürs Halbfinale da damit steht.
Das Ticket fürs Halbfinale hängt ab von diesem Zauberwürfel mit den 25 Petit
Four. Jeder der Hobbywecker hat den bestmöglichen Zauberwürfel abgeliefert,
den er in vier Stunden backen konnte.
Der Zauberwürfel war vom Schwierigkeitslevel bis in den Himmel
und nochmal ins Universum und dann nochmal zurück.
Die Stimmung im Zelt war heute wirklich wie im Friedhof.
Weil man hat sich gegenseitig Atmen hören.
Ich finde, das war wirklich eine der schwierigsten Aufgaben hier im Zelt. Ich
hoffe wirklich so sehr, dass es für die nächste Runde reicht.
Je kleinteiliger die Aufgabe, desto größer der Stress.
Doch wer Deutschlands bester Hobbybäcker werden will, muss damit umgehen können.
Ein herrlicher Anblick. 125 Würfelchen stehen vor uns. Alle sind verschieden,
aber eins haben sie gemeinsam.
Ihr Rezept kann man nämlich nachlesen, ausdrucken, nachbacken und zwar auf
dasgroßebacken.de. Viel Spaß dabei. Und wir beginnen jetzt hier mit der
Verkostung ohne Zauberei, aber mit euren beiden Mündern. Ich bin gespannt, was
ihr sagt. Und wir beginnen bei Tammy. Bring deinen Würfel nach vorne.
Tammy, erzähl uns ein bisschen was zu deinem Zauberwurf. In den dunklen Petit
Four ist ein Baumkuchen und in den rosa und grünen Petit Four ist ein
Pistazienbiskuit, eine Himbeermarmelade und ein selbstgemachtes
Pistazienmarzipan. Ich sehe den Glanz, den du eingearbeitet hast, gerade bei
den Glasuren. Auch die Dekoration gefällt mir. So bei dem hier in der
Mitte sieht man dann so ein bisschen, dass die Kuvertüre verzogen ist, was
wirklich schade ist. Wenn ich dann zur Seite gucke.
Dann fällt mir eins schon auf, wie unterschiedlich die Würfel sind.
Zwei, eine Aufgabe, exakt, akkurat, 3 x 3 x 3 cm.
Also da stimmen die 3 cm.
Es ist ein Würfel, hier ist es auch ein Würfel, aber der Würfel ist halt knapp
nur 2,5 cm.
Grundsätzlich gefällt mir die Präsentation, so wie du es aufgebaut
hast, sensationell. Und der Glanz, der obendrauf ist, sowohl auf der Kuvertüre
als auch auf dem Fondant, 1a.
Was mir als allererstes auffällt, ist wirklich, wie gleichmäßig die einzelnen
Baumkuchenschichten sind. Das hat sehr gut geklappt.
Mit der Aprikosenmarmelade, da wäre ich ein bisschen großzügiger beim nächsten
Mal, dass einfach ein bisschen mehr von der Aprikose mit drin ist.
Ansonsten für mich persönlich sensationell.
Man sieht, wie schön gleichmäßig du hier geschichtet hast.
Ein bisschen niedrig.
Ja.
Also ich muss sagen, das zweite Petit Four gefällt mir noch geschmacklich
einen Tacken besser, weil es saftiger ist. Ja, es ist nicht leicht, auf 3x3 cm
einen Geschmack hinzubekommen. Das ist dir auf jeden Fall dabei aber gelungen.
Vielen Dank. Dankeschön.
Ich habe euch den kleinen Little Color Cube mitgebracht, der auf der einen
Hälfte mit einem Vanillebiskuit und einer Himbeer-Litchi-Marmelade gefüllt
ist und der andere ist ein Schokobiskuit getränkt mit einem Rosensirup und einer
Erdbeer-Rosen-Gelä-Einlage.
Wenn man ihn so ein bisschen dreht, dann sieht man halt, dass sie alle so leicht
Schieflage haben.
Von der Höhe her passt nicht so ganz.
Und was mir auffällt, du hast extrem knallige Farben genommen.
und ich finde, der Lachston, er passt jetzt nicht so irgendwie in dieses
Ensemble rein.
Aber die Glasur ist fest, lässt sich gut anfassen.
Von der Schichtung her, drei gleichmäßige Böden.
Dazwischen die Konfitüre.
Kann man so nichts beanstanden.
Die hellen waren nochmal was von der Geschmacksschicht.
Aha.
Insgesamt hätte ich mir ein bisschen mehr die Säure gewünscht. Weil du hast
eine süße Glasur, du hast den süßen Boden. Und wenn du dann halt, sage ich
mal, von der Fruchtfüllung her auch noch sehr süß bist, dann wird mir das einfach
too much.
Also die Böden sind 1A.
Und hier hast du alles richtig gemacht, weil ich habe hier definitiv mehr Säure
drin. Und dadurch halt einen etwas frischeren Geschmack.
Die Rose geht mir leider so ein ganz klein wenig verloren.
Das soll ein Abgang sein.
Ja, dann mach den Abgang noch ein bisschen fulminanter beim nächsten Mal.
Vielen Dank.
Ich habe euch meine süße
Verführung mitgebracht.
Einmal ein Mandelbiskuit mit einer Passionsfrucht-Ganache und einer
Pistazien-Ganache.
Und in den rosanen, da ist ein Pistazienbisket drin mit einer
selbstgemachten Himbeermarmelade und einer Zartbitter-Himbeer-Ganache.
Ja, auch bei dir, es rutscht hier so ein bisschen und auch von der Höhe sind sie
nicht ganz identisch.
Sogar einen Tick höher als drei Zentimeter.
Ja, mit dem Tunken, das war so, glaube ich, der Knackpunkt. Weil das mit der
Gabel und dann umsetzen und so, das war natürlich katastrophal. Und es hat
letztendlich dazu geführt, dass das, was eigentlich mal ganz gut geschnitten
gewesen ist, dementsprechend so aussieht. Also für die Zukunft
überziehen und nicht tunken.
Ja, von der Schichtung schöne gleichmäßige Böden. Man sieht hier auch
die Füllung.
Also da gut gearbeitet.
Es ist ein wunderschönes Mundgefühl. Auch die Passionsfrucht-Ganache, die du
gemacht hast, hat die Säure, die es braucht.
Das Einzige, was leider untergeht, ist deine Lieblingszutat, die Pistazien.
Was auffällt ist, hier habe ich dann eine etwas dickere Schicht und hier oben
sind auch die Böden etwas dicker.
Es ist super saftig von innen.
Du hast eine sehr, sehr schöne Säure mit eingearbeitet. Das ist ganz wichtig
dabei, weil sonst wird es mir einfach auf Dauer zu süss. Von daher, dieses
Petit Four ist für mich tatsächlich hervorragend.
Dankeschön.
Der helle Boden. Der helle Boden ist getränkt mit Espresso, gefüllt mit einer
Mocha-Buttercreme. Und die hellrosafarbenen sind der dunkle Boden,
getränkt mit Pflaumen und Saft. Die Füllung aus Madeira, Marzipankrem, drei
Etagen Marzipanfüllung. Guten Appetit.
Ich glaube, du hast dich auf diese Aufgabe gefreut. Exaktes Arbeiten. Ich
kann die Kanten schön sehen. Das ist jetzt oben nicht unbedingt eine
ausgefeilte Dekoration.
Ich hätte mir eventuell noch ein bisschen mehr Schattierung gewünscht
zwischen dem Lila und dem Rosa.
Drei Zentimeter, drei Zentimeter, drei Zentimeter.
Das sind drei Böden, gleichmäßig gearbeitet.
Ich muss sagen, Petit Fou, wie es im Buche steht. Du hast den Biskuit, obwohl
er sehr kompakt und fest ausgesehen hat.
ist er im Endeffekt überhaupt nicht spürbar. Und es hat für mich dieses
charakteristische Muster, weil der Marzipan steht ganz klar im Vordergrund,
von einem typischen Petit Four. Von daher, alles richtig gemacht.
Die sind sehr luftig, sehr leicht.
Ich muss sagen, der Boden ist dir 1A gelungen. Du hast die ganze Zeit einen
angenehmen Kaffee, der das Ganze so ein bisschen in eine andere Richtung bringt.
Da hast du es für mich persönlich.
Super umgesetzt.
Zwei sehr feine Geschmackskompositionen. Vielen Dank.
Ich
habe
euch meine Minimis Petit Four mitgebracht. Die bestehen aus einem Red
Velvet Teig.
und einer weißen Schokolade mit Limette und Ingwer verfeinert. Auf der anderen
Seite befindet sich ein Schokoladenbiskuit mit Kaffeeganage und
karamellisierten Kaffeebohnen und Royal Icing. Du hast eine sehr ungewöhnliche
Methode gewählt. Du hast sie alle einzeln eingedeckt, was eine mordsmäßige
Arbeit ist. Es hat natürlich einen Vorteil, dass die Farben sehr klar
herauskommen. Das gefällt mir sehr gut.
Aber der Nachteil ist, 3x3 cm einzudecken und darauf zu achten, dass
die Kanten alle exakt bleiben, ist eigentlich fast unmöglich.
Wir gucken mal von der Größe her.
Sind so ein Hauch niedriger.
Vom Anschnitt, die Farbe vom Red Velvet gefällt mir sehr gut. Was mir allerdings
auffällt, ist, du hast nur eine Schicht Füllung drin.
Und klassisch bei Petit Four habe ich natürlich viele kleine Schichten.
Ich habe einen angenehmen Ingwergeschmack. Ich habe auch ganz
dezent die Schärfe dabei.
Ich würde mir mehr Säure wünschen, weil du musst natürlich noch mehr gegen das
hier ankämpfen, was sehr, sehr süß ist.
Das ist jetzt tatsächlich ein Problem, weil der Rolf von Land einfach einen
großen Eigengeschmack hat.
Er ist ja nicht nur süß, sondern hat ja auch so eine ganz leichte Vanillenote.
Und das überlagert sich jetzt gerade auf deinen Geschmack.
Es schmeckt nach Kaffee. Die Fruchtnote habe ich nur ganz leicht, also wirklich
ganz dezent einmal kurz erhascht. Also da auf jeden Fall noch ein bisschen mehr
Frucht beim nächsten Mal reinhauen. Und vielleicht doch lieber glasieren.
Vielen lieben Dank. Danke schön.
Liebe Kandidaten, drei Aufgaben liegen hinter euch. Ihr habt die Jury in
Stimmung gebracht mit Cocktail-Cakes. Ihr habt eurem Schutzpatron Tribut
gezollt. Und ihr habt jetzt eben versucht, die Jury zu verzaubern. Und
zwar mit euren kleinen Würfelchen.
Ich möchte gar nicht an eurer Stelle sein, denn die beiden müssen jetzt
wieder entscheiden. Wo wandert die rote Schürze hin und wer wird neuer Bäcker
der Woche? Und ihr müsst auch entscheiden, wer das Backzelt verlassen
wird. Wir haben nur noch fünf Kandidaten.
Zieht euch bitte zur Beratung zurück.
Die Versuchung liegt nahe, aber natürlich wird auch bei dieser
Entscheidung nicht gewürfelt.
Schade, dass meine Fondantdecke nicht so gut angekommen ist. Jetzt im Nachhinein
bereue ich es dann doch. Dann hätte ich doch lieber einen Fondantüberzug
gemacht.
Mit den Maßen, das wirkt wahrscheinlich bei mir nichts mehr. Also ich war zu
groß und ich habe dann sogar noch was abgeschnitten. Also das war total blöd
von mir.
Vor der Challenge war eigentlich mein Grundgedanke, ich gehe heute Abend nach
Hause. Und jetzt ist es eigentlich eher so, dass ich vielleicht noch mal ein
bisschen das Ruder rumgerissen habe.
Heute der Gang ins Zelt ist wie über Scherben zu latschen. Es wird eine harte
Entscheidung. Wenn man selber das Gefühl hat, dass man gehen muss, wird es
natürlich noch härter. Ich glaube, heute werden einige Tränen fließen.
Tränen der Enttäuschung, aber auch Freudentränen beim neuen Bäcker der
Woche. Jeder würde gerne hier eine Runde weiterkommen.
Also ich hoffe, dass der Sprung ins Halbfinale noch gelingt.
Es wäre ein...
gigantomanisches Etwas, dieses Gefühl zu bekommen, man ist im Halbfinale.
Die Jury hat sich beraten und sie ist auch zu einem Ergebnis gekommen.
Ihr dürft es gerne verkünden.
Wer schafft, zwei Wochen vor dem Finale Bäcker der Woche zu werden, der nähert
sich der entscheidenden Phase unserer Staffel mit den besten Voraussetzungen.
Ihr backt alle auf einem ähnlich hohen Niveau.
Dennoch... ist uns die Entscheidung, wer Bäcker der Woche wird, sehr leicht
gefallen. Denn der Einzige, der in allen drei Aufgaben konstant sehr gute
Leistung gezeigt hat, ist...
Femi.
Ich hätte niemals gedacht, dass ich sie anbehalten darf.
Ja, voll toll.
Und jetzt als Einstieg ins Halbfinale mit der roten Schürze.
Ich bin echt happy und noch total verwirrt. Ich freue mich.
Herzlichen Glückwunsch, du hast tatsächlich die Schürze verteidigt.
Danke.
Kommen wir nun zu dem unangenehmen Teil.
Wir müssen uns auch heute wieder von einem von euch verabschieden.
Die Entscheidung, wer es von euch sein wird, mussten wir zwischen zwei
Kandidaten fällen.
Simone und Steffen.
Steffen, wir hatten uns gewünscht, dass du noch eine Schippe drauflegst und uns
zeigst, was in dir steckt.
In der ersten Aufgabe hat dein Cocktailcake einen mittleren Platz
belegt. Bei der technischen Prüfung konntest du allerdings nur den letzten
Platz belegen.
Simone, du hingegen hast bei der technischen Prüfung gut abgeliefert.
Allerdings konnte uns dein Cocktail-Cake nicht wirklich überzeugen.
Ausschlaggebend für uns war daher die dritte Aufgabe der Zauberwürfe.
Und da haben uns die Petit Four von einem von euch mehr überzeugt als die
von dem anderen.
Daher muss uns leider heute verlassen...
Simone.
Du hast es heute echt gerungen, ey.
Wollte gar nicht, aber hat Bock geklappt.
Gegen Millimeter konnte ich nicht antreten.
Es ist natürlich schade, so kurz vorher gehen zu müssen. Ich hätte vielleicht
noch die nächste Aufgabe auf jeden Fall gerne mitgemacht, aber ich bin
glücklich, wie weit ich gekommen bin. Das ist total super und ich freue mich
total, im Finale alle wieder zu sehen.
Simone, du hast wirklich viel Farbe hier ins Zelt reingebracht, hast uns mit
tollen Torten verwöhnt und ich hoffe, wir sehen uns dann auch bald wieder.
Vielen Dank, dass ich mein buntes Chaos ein bisschen hier ins Zelt verbreiten
durfte und ich hatte sehr viel Spaß. Ich hoffe, ihr mit mir auch.
Untertitelung. BR 2018
Da waren es nur noch vier.
Ja, es bleibt also spannend.
Und in der nächsten Woche wird es hier im Zelt Überraschungen geben und
Täuschungen. Ja, wer kommt weiter? Wer darf weiter im Zelt backen? Und für wen
bleibt das Finale eine Illusion?
All das erfahren Sie, wenn Sie einschalten. Nächsten Sonntag das große
Backen. Natürlich nur hier in Sat.1. Tschüss.
Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.