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MONTAG, 15. APRIL
Nummer 794.
Sieht auch nicht vielversprechend aus.
Niemand sagte, es wäre leicht.
Danke, Nummer 794, dass Sie an unserer Studie teilnehmen.
Zunächst sollen Sie ein Dilemma lösen.
Versuchen Sie einfach Ihr Bestes, okay?
-Können Sie mich hören? -Ja, sehr gut.
Ich tue mein Bestes.
Sie sind Kapitän der Ölplattform Kobayashi Maru, die sich
mitten im Meer befindet.
Ein Kollisionsalarm weckt Sie mitten in der Nacht.
Sie hören den Alarm. Ein Öltanker kommt auf Sie zu.
Hier kommt das Dilemma ins Spiel.
Würden Sie befehlen, den Tanker zu versenken?
-Wo ist die Plattform genau? -Das ist irrelevant.
Sie sind mitten im Meer, fernab jeder Hilfe.
Wichtig ist aber, dass 25 Menschen bei Ihnen sind,
die Sie seit einem Monat kennen.
Sie wissen aber nicht, wie viele Fremde auf dem Tanker sind.
Nun, das ist irrelevant.
Ich muss den genauen Standort wissen.
Nimmt sie uns auf den Arm?
Nein.
Gehen wir darauf ein.
Wozu brauchen Sie diese Information?
Um das Problem besser einschätzen zu können.
83 Grad, 44 Minuten Nord.
64 Grad, 35 Minuten West.
-Was tun Sie jetzt? -Auf den Kalender schauen.
23. Januar 2013.
-Und jetzt? -Gehe ich wieder schlafen.
Ist sie ein Troll, oder was?
Also werden alle sterben.
Nein, niemand wird sterben.
Das ist die Arktis.
Im Januar ist das Meer gefroren. Er kann nicht schnell sein.
Volltreffer.
Ganz genau.
Volltreffer.
Wie heißt der Troll?
Antonia Scott.
Sind wir fertig?
Wir fangen gerade erst an, Antonia Scott.
DIE ROTE KÖNIGIN
Sandra.
EINE PILLE
Bist du da?
Ja, ich bin hier.
Ich dachte, du bist nicht real.
Wir müssen leise sein.
Wenn er uns hört...
-tut er mir weh. -Da ist eine Kamera.
Ich kann nicht mehr.
Senke den Kopf. Dann sieht er nicht, dass du sprichst.
Hat er dir wehgetan?
Ich will nicht darüber reden.
Wie hältst du das aus?
Er lässt mich nicht schlafen.
Ich drehe noch durch.
-Denkst du, er wird uns töten? -Nein!
Sag das nicht.
Kennst du den Film Hostel? Wenn er mir so etwas antut...
-Was, wenn er... -Nein. Hör auf, bitte.
Wenigstens sind wir nicht allein.
Ja.
Das stimmt.
Nicht allein.
-Wieso bist du hier? -Ich weiß nicht.
Auch nicht, wie lange ich schon hier bin.
Ich brauchte Geld und tat Dinge, die ich nicht hätte tun sollen.
Was? Wovon sprichst du?
Ich bin Taxifahrerin.
Ich sollte ein Paket transportieren. Es kam mir riskant vor. Gefährlich...
-Aber er bot mir viel Geld dafür. -Wer?
Wer bot dir viel Geld an?
Stellen Sie bitte konkrete Fragen.
Laura hat in 15 Minuten ein wichtiges Meeting.
Wichtiger als ein toter Sohn?
Denken Sie daran. 15 Minuten.
Nicht vielleicht etwas mehr Zeit?
So viel Zeit hat meine Chefin.
Und Sie?
Ich weiß gar nichts.
-Das war nicht ihre Frage. -Eines noch.
Eine unangemessene Frage, und das Meeting ist beendet. Ist das klar?
Glasklar.
Hey Süße, sag mir angemessene Fragen
zu Kindern, die man hat ausbluten lassen.
Tut mir leid, Süßer. Darauf habe ich keine Antwort.
Welches Meeting ist denn bitte
wichtiger als der Tod deines Sohnes?
Eines mit dem IWF.
Nein.
Bist du okay?
Entschuldigen Sie den Tumult.
Teresa hat Ihnen sicher mitgeteilt,
dass ich kaum Zeit habe, Ihre Fragen zu beantworten.
Keine Sorge.
Es geht schnell. Sagt Ihnen dieses Bild etwas?
Ist er das?
Vermutlich.
Tut mir leid.
Das sagt mir gar nichts.
Entschuldigen Sie mich...
Wieso haben Sie ihm nicht gegeben, was er wollte?
Wie bitte?
-Wieso einigten Sie sich nicht? -Das muss ich mir nicht anhören.
Wir sollten aufhören, unsere Zeit zu verschwenden.
Den Mörder Ihres Sohnes zu finden ist Zeitverschwendung?
Das war unter der Gürtellinie.
Nichts wird ihn zurückbringen.
Es stehen weitere Leben auf dem Spiel, Frau Trueba.
Gestern entführte er Carla Ortiz.
Ich kannte sie.
Sie war nett.
War?
Sie ist sicher auch tot.
Frau Trueba. Fünf Minuten.
Er rief nur ein Mal an.
Öfter war nicht nötig.
Wieso nicht?
Er verlangte etwas Unmögliches.
Etwas, das nicht einmal ich ihm geben konnte.
Verzeihung, aber was könnte für jemanden wie Sie unmöglich sein?
-Was hat ihr Vater gesagt? -Ich stelle die Fragen.
-Was wollte er? -Ich soll Ihnen helfen?
-Etwas Unmögliches. -Er sagte, er verlangte nichts.
Er lügt. Etwas, das nicht einmal ich ihm geben konnte.
Sie finden sie nicht lebend.
Doch. Wir werden sie finden.
Antonia.
Entschuldigen Sie.
Antonia!
Warten Sie. Ezequiel sagte etwas zu mir.
"Kinder sollten nicht für die Sünden ihrer Eltern bezahlen."
Hierfür wird er bezahlen.
-Komm schon. -Sind Sie bewaffnet?
Sind Sie steinreich?
Jagen Sie diesem Monster eine Kugel in den Kopf.
So gerne ich das tun würde, ich bin Polizist.
Und in unserer Welt gibt es Regeln. Ob Sie es glauben oder nicht.
-Sie finden sie nicht lebend. -Ich weiß nichts.
Wir haben nur die Info auf diesem Foto.
Sie hat einen kleinen Sohn!
Er wollte, dass das Opfer...
Er ist verblutet.
...wie sich das Glas...
Der Mörder...
Antonia.
Hey, Antonia.
Antonia.
Halte durch. Bleib bei mir.
Alles ist gut.
Es ist vorbei. Alles ist gut.
Alles gut.
Hey.
Ganz ruhig, Antonia.
Ja. Genau so.
Sehr gut. Gut.
Warte.
Sekunde.
Komm.
Nimm das.
Sehr gut.
Ja, alles wird gut.
Wo willst du hin?
Es ist okay. Es ist vorbei.
Drei Donuts und ein halber Liter Cola.
Und du sagst, ich soll auf mich aufpassen.
Ich brauche den Zucker.
Wo tust du das eigentlich alles hin?
Ein Stoffwechsel wie ein Kolibri.
-Hast du mit Parra gesprochen? -Ja.
Ich sagte ihm, er soll
Ortiz nicht trauen, dass Ezequiel etwas Unmögliches verlangt,
und wir unsere Quelle nicht preisgeben können.
-Und? -Nichts und. Er sagte danke, und er wird
den Laborbericht über Carlas Auto gerne an uns weiterleiten.
Gar nicht wahr.
Wie kommst du nur darauf?
Nein, natürlich nicht. Er sagte, ich soll mich verpissen.
-Was denn sonst? -Das lässt uns nicht viel Spielraum.
Denkst du, was ich denke?
Du kannst nicht denken, was ich denke.
Toñi ist wieder da.
Teresa weiß mehr, als sie zugibt.
-Sprich weiter. -Ihre Pupillen weiteten sich.
Wir müssen noch mal hin, wenn Laura Trueba nicht da ist.
Okay.
Gehen wir.
Wenige haben mich so gesehen.
Du wirst mir nicht sagen, wieso du diese Pillen brauchst, oder?
Nennen wir es Kollateralschaden.
-Sie liegt immer richtig. -Aber sie ist zu langsam.
Senken Sie den Sauerstoffgehalt.
O2-REDUKTION
-Wo bist du? -Im Garten Eden.
Wie weißt du das?
Ich sehe einen Mann und eine Frau ohne Nabel.
-Zwei Sekunden, 17 Millisekunden. -Zu langsam.
1559, 1567, 1571, 1579,
1584.
Sorry! 1583,
1597, 1601, 1607, 1609,
1613, 1621...
Was ist los?
Ich habe seit 73 Stunden und elf Minuten nicht geschlafen.
Okay. Mach weiter.
1613, 1619,
1621, 1637...
Sie hängt immer an derselben Stelle. Das muss besser werden.
Ich habe nie ein Wunder versprochen.
Aber garantiert, dass diese Droge ihre geistigen Fähigkeiten erweitert.
Bereits jetzt ist niemand klüger als sie.
Wofür bezahle ich Sie dann?
Wir stimulieren den Hypothalamus, erzeugen mehr Histamin.
Ein konstanter Zustand der Wachsamkeit.
Sie braucht Klarheit. Einen Fokus.
Wollen Sie die Nebenwirkungen riskieren?
Alles hat einen Preis.
Was siehst du?
Cruella de Vil verlässt das Haus.
Lass dich nicht sehen, Jon.
Ich bin Experte im Beschatten.
-Sie nannten mich "Schattenmann". -Schattenmann?
Kauf dir ein Mofa!
Ich glaube, wir sind da.
Halt an.
Interessant.
Hatte der Taxifahrer nicht den richtigen Musikgeschmack?
Oder er redete die ganze Zeit.
Verlier sie nicht, Schattenmann.
Jetzt warten wir.
Alle Entführer drohen den Familien, falls sie zur Polizei gehen.
Sie sollen glauben, der Entführer hätte die Kontrolle.
Aber, Herr Ortiz, Entführer hinterlassen immer irgendwo eine Spur.
Er hat nicht wieder angerufen. Er hat nichts gefordert.
Okay.
Gibt es auch etwas Neues oder nur Argwohn?
Ich hörte, Carlas Wagen wurde gefunden. Gibt es Erkenntnisse?
Der Entführer schlug anscheinend mit einem Feuerlöscher
die Scheiben ein.
Ihre Tochter wehrte sich, indem sie ihn mit Schaum besprühte.
Sie rannte barfuß zum Reitverein. Dort endet ihre Spur.
Und? Fanden Sie irgendwelche...
-Fußabdrücke? -Irgendwann macht er einen Fehler.
"Macht er einen Fehler"...
Ich schätze Sie. Sie sind ein guter Polizist.
Ihre Einheit gehört zu den Besten.
Das stimmt.
Ich weiß auch, was Sie alles tun.
Ein Mann wie Sie sollte ein besseres Gehalt haben.
Ich kann Sie unterstützen, Parra. Sie und Ihre Einheit.
Ich brauche nur einen guten Grund dafür.
Bitte retten Sie meine Tochter.
"Ich mag es, wenn du schweigst. Es ist, als wärst du nicht hier."
In diesem Haus wird nicht geraucht.
-Wir haben ein Problem. -Fahr.
-Das macht keinen Sinn. -Nein.
Wenn deine Mama dich beim Rauchen erwischt...
Ich...
Schwach... Vater...
Schwach...
SCHWACH
Schwach...
Schwach.
Wenn das Fleisch schwach ist, muss es bestraft werden.
Ohne Kontrollverlust.
Mit einer Absicht.
-Da war ein Mann in deiner Zelle. -Was?
Vor dir.
Er hatte Angst und schrie viel.
Aber das macht dir sicher keine Angst.
Du bist stärker als ich.
Wie siehst du aus?
Was meinst du?
Blond? Brünett?
Brünett.
Bist du hübsch?
Im Moment sicher nicht.
Er hat mein Haar abgeschnitten.
Wie ist dein Vater so?
Wieso fragst du das?
Na ja...
Seit ich hier bin, muss ich daran denken...
Also...
Ich bin ein Waisenkind.
Als ich klein war,
fühlte ich mich bei ihm sicher.
Ich dachte, egal was passiert, er würde mich immer beschützen.
Er ist wieder da.
Nein.
Nein. Bitte!
Nein!
Lass mich in Ruhe! Bitte!
Nein! Aufhören!
Nein!
Aufhören!
Zieh nicht deinen Pyjama an! Vater Iñaki kommt zum Essen.
Köstlich!
Danke.
Ich bin nicht sicher, ob diese Kokotxas nicht Sünde sind, Maritxu.
Ach Unsinn, Vater.
Für mich nichts mehr. Danke, Mama.
-Mehr Wein, Vater? -Gerne.
Und die Arbeit?
Ähnlich wie bei Ihnen. Beichte und Ablass.
Jon!
Glauben Sie wirklich an die Sünde?
Bist du besorgt wegen deiner?
Eher, weil ich nicht so oft sündigen kann, wie ich es wollte.
Hören Sie nicht auf ihn, Vater. Er scherzt.
Kennen Sie das Zitat...
"Ein Sohn trage nicht die Schuld seines Vaters"?
"Und ein Vater nicht die Schuld seines Sohnes."
-Ezequiel 18. -Beeindruckend.
Sie waren sicher der Beste im Priesterseminar.
Aber im Ernst.
Hat dieser Satz eine Bedeutung für Sie?
Die Sprache der Propheten ist gewöhnlich sehr bildlich.
Ersparen Sie mir den Scheiß, Vater.
Für mich bedeutet es,
dass Sünde nicht von den Eltern an die Kinder vererbt wird,
denn Gott vergibt uns allen.
Das sagt immer noch nicht viel aus.
Da gibt es die kleinen Sünden, die Menschen wie ich Ihnen beichten.
Aber haben Sie nie etwas gehört, von dem Sie dachten:
"Gott mag das vergeben, aber ich kann es nicht?"
Ich liebe dich, Mama.
Worum geht es denn hier?
Du bist so klug.
Ist was passiert?
Ich konnte nicht schlafen.
Ich auch nicht.
Dachte ich mir.
Weißt du, wir sehen nicht dasselbe.
Natürlich tun wir das.
Ein Himmel voller Sterne. Eine schöne Nacht.
Ja, aber wo du etwas Schönes siehst,
Bilder oder Poesie, sehe ich etwas anderes.
Ich sehe Daten.
Muss echt Scheiße sein, in deinem Kopf zu stecken.
Ist es nicht.
Alles spricht zu mir.
Die Welt ist ein Text, der entschlüsselt werden will.
Ich glaube, Ezequiel schickt uns eine Nachricht,
nur verstehe ich die Sprache noch nicht.
Ich habe mit einem Priester zu Abend gegessen.
Meine Mama machte Kokotxas, und sie waren...
-Komm zum Punkt, Jon. -Ja. Sorry.
Wir sprachen über das Zitat über die Sünden unserer Eltern.
Und ich glaube, was Ezequiel uns sagen will, ist...
Antonia?
Antonia!
Kinder erben immer die Sünden der Eltern.
Immer.
Ezequiel verletzt die Kinder, um die Eltern zu bestrafen.
Ja, genau.
Sie haben alle gelogen.
Alle.
Ramón und Laura...
Offensichtlich hatten Ramón Ortiz und Laura Trueba Angst.
Aber nicht vor Ezequiel.
-Sie ist meine Tochter! -Sie hatten Angst vor uns.
-Meine Tochter! -...mir nicht anhören.
...unsere Zeit zu verschwenden.
Die Angst ist größer als der Wunsch, ihre Kinder zu retten.
Wir alle haben Geheimnisse, aber manche davon sind unaussprechlich.
Das will Ezequiel von ihnen.
Sich schuldig bekennen.
-Ein öffentliches Statement. -Genau.
Genau das wollte ich dir sagen.
Jetzt schlafen wir besser.
Ruh dich etwas aus.
Du auch.
Jon.
Ja?
Du hast dein Leben riskiert.
Er hätte uns beide überfahren können.
Das war unbedacht. Sonst hätte ich es nicht getan.
Das stimmt nicht.
Erinnerst du dich an die Frage mit dem Öltanker?
Nie zuvor hat jemand die Frage so beantwortet.
Mama sagt, ich bin ein Sonderling.
Okay. Das ist genug.
Okay.
Gute Nacht, Antonia.
Aufgrund des Abstands zwischen Ellbogen und Hand
und der Größe im Vergleich zum Auto
würde ich sagen, Ezequiel ist etwa 1,75.
Super, damit haben wir ihn.
Wir können es etwas einschränken.
Seiner Haut nach ist er etwa 50 Jahre alt.
Jetzt aber.
Was Neues wegen des Fotos?
Wir haben es an jedes Tattoo-Studio in Spanien geschickt.
-Bis jetzt nichts. -Immerhin kann es nicht schlimmer werden.
Ach, guck mal.
Es wird schlimmer.
Guten Morgen, Chef.
Lassen Sie uns kurz allein, Doktor?
Natürlich. Ist ja nur mein Labor.
MENTOR-BÜRO
Laura Trueba hat mich ziemlich angeschissen.
-Lasst sie in Ruhe. -In Ruhe lassen?
Wir suchen den Mörder ihres Sohnes.
Teresa Robles ist nicht verdächtig.
Diese Frau hat auf dem Heimweg das Taxi gewechselt.
-Ist das nicht verdächtig? -Inspektor.
Sie ist Laura Truebas rechte Hand.
Natürlich hat sie Angst und versucht, ihre Familie zu beschützen.
Der Chef hat wohl eine Chefin.
Laura greift nur zum Hörer,
und unsere Mittel werden von Brüssel gekürzt.
Ihr beide gemeinsam ist wohl doch keine so gute Idee.
-Ist es so besser? -Interessiert dich das wirklich?
Grenzen auszuloten gehört zum Training.
Wieso ich?
Wegen eines treibenden Öltankers.
Niemand zuvor hat so geantwortet.
Brillante Menschen wie du sind zur Einsamkeit verdammt.
Schon als Kind musstest du Wege finden, irgendwie zu überleben.
Unauffällig zu sein.
Täusche ich mich?
Ich zeige dir einen anderen Weg.
-Welchen? -Das genaue Gegenteil.
Du bist fast da.
Aber das ersehnte Ziel bleibt dir verwehrt.
Und du weißt nicht, wieso.
Du musst es wirklich wollen.
Willst du es?
Du bist nicht alleine, Scott.
Willst du die Königin sein?
Ich hasse Nadeln.
Alles hat einen Preis.
Bitte nicht!
Was war, bevor alles begann?
6899, 6907, 6911, 6917,
6947, 6949...
Endlich geschieht das Wunder, Doktor.
...7069, 7079,
7103, 7109...
7121, 7127, 7129...
Tun Sie etwas!
Hilfe!
Nein!
Hilfe!
Hilfe! Nicht!
Hilfe! Nein!
Mein lieber Guzmán.
Du hast einen neuen Freund,
der Ärger mit der Dienstaufsicht hat?
Wann wolltest du mir das erzählen?
Nicht heute, Lejarreta. Du siehst doch, ich bin beschäftigt.
Lustig. Du bist immer beschäftigt.
Oder doch nicht?
Ich habe keine Geheimnisse vor dir.
Aber mein Ex-Schwiegervater darf nichts erfahren.
Jetzt mal im Ernst.
Sag mir alles, was du über Ramón Ortiz weißt.
Unsere Liste wird länger.
Welche Liste?
Die mit Menschen, die uns belügen.
Stehst du zu mir oder zu ihm?
Diese Frage beleidigt mich als Polizist, als Schwuchtel und als Basken.
Dann weiß ich, was ich tun muss.
Ich finde den Weg.
Wieso die vielen Bodyguards?
Guten Morgen, die Herren.
Ich muss mit Herrn Ortiz sprechen.
-Wäre das möglich? -Nein.
Bingo.
Verzeihung, Sie können da nicht rein.
Hallo Fräulein! Dort ist kein Ausgang.
Hallo! Bitte!
Hallo?
Polizei? Eine Fremde ist in unserem Restaurant.
Kommen Sie bitte her.
Die Länge deiner Hose ist gut, aber deine ist etwas lang.
-Die Krawatte passt. Deine auch. -Es gibt Ärger an der Tür. Kommen Sie.
Ruft die Polizei.
Was machen Sie hier?
Ich habe nicht viel Zeit. Ihre Tochter auch nicht.
Sie sagen, ich soll nicht mit Ihnen reden.
Parra hat keine Ahnung. Hören Sie nicht auf ihn.
Sie sagen, die Anti-Kidnapping-Einheit
weiß nicht, was sie tut?
Hören Sie, bitte.
Bitte.
Sie sagten nicht die ganze Wahrheit.
Ezequiel wollte etwas. Ich muss wissen, was.
Bitte.
Wir sind Kollegen.
-Nur eine Minute. -Sie kommen nicht rein.
Lasst sie los!
-Jon. -Lasst sie los, verdammt!
Komm schon, Jon. Eine kleine Vorstellung für mich.
Lasst sie los, verdammt!
-Lasst sie los! -Alle beruhigen sich jetzt!
-Okay. Schon gut. -Was zum Teufel macht ihr beide hier?
-Hören Sie bitte zu. -Nein!
Ihr hört zu. Und zwar ganz genau!
Der Entführer will kein Geld.
Er will ein öffentliches Geständnis. Aber für was?
Verschwindet, oder ich sperre euch weg.
Das ist unnötig, Inspektor. Wir stehen
auf derselben Seite.
Derselben Seite, Schwuchtel?
Ich und eine elende Ratte?
Ach du Scheiße!
Weißt du, was hier eben passiert ist, Fettkloß?
Eine Schwuchtel hat Ihnen eine gescheuert.
Du bist am Ende, Gutiérrez.
Tut dir das jetzt gut?
Das tut mir immer gut.
-Kann ich bitte ein Messer bekommen? -Natürlich.
Das kann uns teuer zu stehen kommen.
Verdammt richtig.
Was meinst du?
-Bitte. -Vielen Dank.
Weißt du was?
Das war schon lange fällig.
Könntest du vielleicht zugeben,
dass es dir gefallen hat, mir dabei zuzusehen?
Du wirst nicht fragen, oder?
Nein.
Ich bin keine Ratte.
Aber man kann nicht alles vertuschen, wenn man sich selbst
noch im Spiegel ansehen möchte.
Darum wollte ich nach Madrid.
Es war das Beste für alle, wenn die "Ratte" gehen würde.
Ich habe nicht gefragt.
Ich könnte dich noch mal fragen, wofür die Pillen sind.
Wenn ich gestresst bin, gerät meine Hirnchemie durcheinander.
Ich laufe auch Hochtouren.
Die Pillen holen mich wieder runter.
Machen mich "dümmer".
Hätte ich nie erraten.
Sandra.
Sandra.
Bist du da?
Antworte doch.
-Hat er dir etwas getan? -Ich weiß jetzt, wer du bist.
Wieso hast du es nicht gesagt?
Es ist egal, wer ich bin.
-Wichtig ist, dass du und ich jetzt... -Gleich sind?
Wolltest du "gleich" sagen?
Hör zu. Wir müssen zusammenhalten, okay?
Dieser Mann vergewaltigt mich.
Aber dich rührt er nicht an.
Also sag mir nicht, wir wären gleich. Weder hier drin noch dort draußen.
Sag das nicht.
Dein Vater wird zahlen, egal wie viel.
Dann bist du frei.
Aber ich werde tot sein.
Denn für mich interessiert sich niemand.
Das stimmt nicht. Mir bist du wichtig.
Red keinen Blödsinn.
Hure.
Letztes Mal hast du Yoga gemacht oder meditiert oder so was Ähnliches.
So was Ähnliches.
Zumba war es eher nicht.
So was Ähnliches, Jon.
Sehe ich nicht gut aus?
Doch, du siehst...
gut aus, aber du könntest noch viel besser aussehen.
Darf ich?
Et voilà.
Gehen wir.
Du siehst müde aus.
Das bin ich nach diesem Tag. Du nicht?
Ich werde nicht schnell müde.
Das sind die Vorzüge eines Terminators.
Du solltest heimgehen.
Und du solltest lernen, die Tür zu verschließen.
Für deine Sicherheit.
Im Ernst. Geh ruhig.
-Sicher? -Ja.
Ich nehme einfach ein Taxi.
Da ist schon eines.
Antonia...
-Ich muss dir... -Ich weiß, was in Bilbao passiert ist.
Du hast getan, was nötig war.
INNENMINISTERIUM GESICHTSANALYSE
Das ist nicht der richtige Weg.
Ich freue mich, Sie zu treffen, Ezequiel.
Was wollen Sie?
Das spielt keine Rolle.
Sie mögen Rätsel.
Ich habe eines für Sie.
Was war, bevor alles begann?
Werden Sie mich töten?
Du verstehst immer noch nicht.
"Jetzt schauen wir in einen Spiegel
und sehen nur Umrisse.
Dann aber schauen wir von Angesicht zu Angesicht."
NACH "DIE ROTE KÖNIGIN" VON J. GÓMEZ-JURADO
Untertitel von: Angelika Taubmann
Creative Supervisor André Kussmaul
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