Afrikaans
Akan
Albanian
Amharic
Arabic
Armenian
Azerbaijani
Basque
Belarusian
Bemba
Bengali
Bihari
Bosnian
Breton
Bulgarian
Cambodian
Catalan
Cebuano
Cherokee
Chichewa
Chinese (Simplified)
Chinese (Traditional)
Corsican
Croatian
Czech
Danish
Dutch
English
Esperanto
Estonian
Ewe
Faroese
Filipino
Finnish
French
Frisian
Ga
Galician
Georgian
German
Greek
Guarani
Gujarati
Haitian Creole
Hausa
Hawaiian
Hebrew
Hindi
Hmong
Hungarian
Icelandic
Igbo
Indonesian
Interlingua
Irish
Italian
Japanese
Javanese
Kannada
Kazakh
Kinyarwanda
Kirundi
Kongo
Korean
Krio (Sierra Leone)
Kurdish
Kurdish (Soranî)
Kyrgyz
Laothian
Latin
Latvian
Lingala
Lithuanian
Lozi
Luganda
Luo
Luxembourgish
Macedonian
Malagasy
Malay
Malayalam
Maltese
Maori
Marathi
Mauritian Creole
Moldavian
Mongolian
Myanmar (Burmese)
Montenegrin
Nepali
Nigerian Pidgin
Northern Sotho
Norwegian
Norwegian (Nynorsk)
Occitan
Oriya
Oromo
Pashto
Persian
Polish
Portuguese (Brazil)
Portuguese (Portugal)
Punjabi
Quechua
Romanian
Romansh
Runyakitara
Russian
Samoan
Scots Gaelic
Serbian
Serbo-Croatian
Sesotho
Setswana
Seychellois Creole
Shona
Sindhi
Sinhalese
Slovak
Slovenian
Somali
Spanish
Spanish (Latin American)
Sundanese
Swahili
Swedish
Tajik
Tamil
Tatar
Telugu
Thai
Tigrinya
Tonga
Tshiluba
Tumbuka
Turkish
Turkmen
Twi
Uighur
Ukrainian
Urdu
Uzbek
Vietnamese
Welsh
Wolof
Xhosa
Yiddish
Yoruba
Zulu
Hallo, liebe Tortenfreunde. Wer sich an diesem Sonntagnachmittag unterzuckert
fühlt, ist hier goldrichtig. Denn diese Sendung ist erste Sahne. Aber nicht nur
süß und sahnig müssen die Kandidaten können heute, sondern sie sollten auch
was Salziges auf dem Kasten haben. Genauer gesagt, auf dem Brotkasten.
Mehr verrate ich noch nicht. Es wird auf jeden Fall überraschend spannend und
lecker. Hier ist Deutschlands größte Backshow. Hier ist das große Backen.
Zehn Hobbybäcker haben es letzte Woche ins Backzelt geschafft.
Sie sind Teil der größten Backshow der Welt.
Auch in Staffel 7 geht es nicht nur um 10.000 Euro, ein eigenes Backbuch und
den goldenen Cupcake. Es geht um Backleidenschaft und Herausforderungen,
die den Kandidaten alles abverlangen. Ein über sich hinaus wachsen in
Geschmack, Form und Farbe.
Limettengrün. Die Bäcker gehen ins Detail. Geiler Scheiß.
Es gibt kein Halten mehr, denn jeder Hobbybäcker, der hier zum Spritzbeutel
greift, will Deutschlands bester Hobbybäcker 2019 werden.
Dafür muss ein Meisterwerk nach dem anderen auf dem Präsentierteller. Und
das möglichst unbeschadet.
Ich kriege einen Affen. Es rutscht alles runter.
Feuer! Feuer! Nicht jeder hat einen guten Start.
So ganz leicht ist die Sahne hier außen zu grisselig. Was untergeht, ist der
Safran und deine Tonkabohne.
Deswegen muss uns heute leider verlassen. Julian.
In
Woche
zwei sind noch neun Hobbybäcker im Rennen.
Ich bin auf jeden Fall total happy, dass ich eine Runde weiter bin und mit den
anderen Kandidaten einfach weiterzuarbeiten.
Alles auf Anfang für die Hobbybäcker. Ich hoffe für diese Woche, dass alles
zeitlich vom Ablauf her so läuft, wie ich es gedacht habe.
Ja, dass einfach alles rund läuft.
Aber auch Angst ist dabei.
Ich freue mich auf die Aufgaben. Allerdings habe ich aber auch einen
Grummel im Bauch, weil jetzt wird es immer ernster. Das Niveau wird immer
krasser.
Im Backzelt arbeitet jeder Hobbybäcker nach seinem eigenen Motto.
Das von Simone lautet... Schlotzi, Schlotzi, Bruder.
Bei Evelyn liegt die Kraft nicht unbedingt in der Ruhe.
Immer Vollgas.
Bleifuß habe ich beim Backen.
Can ist Bäckerin der Woche.
Ich möchte mich nicht auf meinen Lorbeeren ausruhen. Ich möchte einfach
nur nicht rausfliegen und deswegen gebe ich mein Bestes.
Die Konkurrenz schläft allerdings nicht.
Bäckerin der Woche ist ja Can geworden, aber das bedeutet noch lange nicht, dass
ich diese Schürze nicht bekomme.
Alle haben große Ambitionen. Wir werden jetzt halt sehen, ob sie es beibehält
oder ob auch andere mal vorbeiziehen. Es wäre für mich ein mega Highlight.
Es gibt ein, zwei, die natürlich immer rausstechen, aber ich glaube, dass ich
geschmacklich auf einem Level bin. Ich muss halt das Filigrane noch ein
bisschen ausarbeiten.
Das Rennen nimmt Fahrt auf.
So viel unterscheidet uns alle nicht voneinander, weil wir gefühlt alle auf
demselben Level sind.
Und doch kommen nur Acht Bäcker weiter.
Ich werde Chirurg werden sollen.
Es wird immer jemand gehen müssen. Das ist das Spiel.
Es gibt nur einen Gewinner.
Geschenkt wird dir nichts.
Mein Boden läuft leider aus.
Ein Busen hat sich gerade verabschiedet. Mir fällt die Torte auseinander.
Katastrophe.
Wer behält die Nerven?
Alle Böden sind gebrochen.
Fataler Fehler.
Der Druck steigt. Wer kann ihm standhalten?
Action.
Die nächste Herausforderung beginnt.
Jetzt. Hallo, liebe Kandidaten. Hallo, Can. Du bist unsere erste Bäckerin der
Woche und darfst die rote Schürze tragen.
Aber... Sie ist nur eine Leihgabe. Du hast acht Konkurrenten, die sie dir
streitig machen.
Und es liegen drei runden Wettbacken vor euch. Und danach wird es wieder einen
Bäcker der Woche geben. Und ein anderer muss uns leider verlassen.
Verlassen kann ich mich allerdings auch auf die hochkompetente Jury, die wir
haben. Herzlich willkommen, die Königin der Motivtorten, Bettina Schliepake
-Burchardt und der Drei-Sterne-Patissier Christian Hümsz.
In den nächsten Wochen haben wir noch viel vor mit euch. Der erlauchte Kreis
der Kandidaten wird immer kleiner werden, bis wir dann im Finale
Deutschlands besten Hobbybäcker 2019 küren. Und der erhält dann den goldenen
Cupcake, 10.000 Euro und das eigene Backbuch.
Und ich kann sehen, bei allem Ehrgeiz, ihr habt noch Spaß bei der Arbeit, denke
ich mal.
Das freut mich, denn ich möchte euch gleich als erstes aus eurer Komfortzone
rausholen und zwar mit Aufgabe Nummer 1.
In der Aufgabe 1 wünschen wir uns Partybrot Kränze. Ja, und da denke ich
sofort, ihr backt, ich besorge die Getränke. Und bei Partybrot Kranz denke
ich automatisch an salziges Gebäck.
Aber das muss nicht so sein, oder Christian? Der Brotring kann süß oder
herzhaft sein, das ist euch vollkommen überlassen. Der Teig muss eine Füllung
beinhalten, also schlagt ihn vorsichtig ein.
Ringförmig muss er dann gebacken werden. Und noch eine große Herausforderung ist,
ihr dürft keine Backform benutzen.
Achtet darauf, dass die Füllung nicht austritt und dass in der Mitte von eurem
Kranz noch Platz für ein Schälchen mit Dip ist.
Denn wir wünschen uns noch von euch einen zum Gebäck passenden Dip.
Ihr habt für euer Partybrot drei Stunden Backzeit.
Auf die Plätzchen.
Fertig. Backt.
Hobbybäcker sind traditionell Schleckermäulchen mit einer Vorliebe für
Zucker. Beim Partybrotkranz dürfen sie heute ihre herzhafte Seite ausleben.
Jeder hat da seine eigenen gewieften Tricks auf Lager.
Das ist kein Naturhefeteig, sondern ich würze den ein bisschen mit Walnüssen,
getrockneten Tomaten und Basilikum.
In den Amsterdamer Picknickkranz kommt eine mediterrane Füllung aus Spinat,
Parmesan und Parmaschinken.
Dazu gibt's eine sahnige Tomaten-Basilikum-Mascarpone.
Auch Ferhat hat den Mittelmeerraum im Blick.
Bei mir gibt es einen Sahne-Hefeteig. Da verwende ich halt sehr viele
verschiedene Füllungen.
Ein bisschen so das Mediterrane. Also es gibt halt Rinderhack in Tomaten- und
Paprikamark, Walnüsse, Aubergine. Und das versuche ich jetzt alles in meinen
Teig einzuarbeiten und an der Jury zu präsentieren.
Doch es muss nicht immer ein Hefeteig sein.
Tanja geht einen anderen Weg.
Ich backe heute einen Blätterteig-Brotkranz mit exotischem
Linsengemüse und einem Petersilienpesto.
Claudias Rezept hat den kompliziertesten Namen.
Meine sizilianische Scacciata kann man sowohl warm, aber auch kalt essen. Von
daher ein einfaches sizilianisches Straßenbrot auf die Hand.
Das süditalienische Brot mit Brokkoli bekommt auch eine mitteleuropäische
Note, durch den dezenten Einsatz von Gouda und Mett.
Bei mir gibt es ein eher mediterranes Brot mit getrockneten Tomaten. Und wenn
mir der Teig auch so gelingt wie immer, dann wird es, glaube ich, geil.
Und wie wird es bei Can?
Das ist ein Focaccia-Teig.
Der wird schön luftig sein, italienisch. Und jetzt kommt noch eine schöne
Fleischfüllung.
Can's Focaccia-Brot kommt mit einer knusprigen Käsedecke.
Die Füllung besteht aus Lamm und Rinderhack, schwarzen Oliven und
Schafskäse. Dazu reicht Can zwei Dips mit Avocado und Minze.
Backen geht auch mit Bacon.
Ich finde das Thema sehr gut, weil wir heute mal zeigen können, was wir
herzhaft drauf haben. Ich bin gespannt, was die Jury zu meinem feurigen
Experiment sagt.
In Simones Hefeteigblume steckt eine herzhafte Melange aus Cheddar-Käse,
Paprika, Bacon und gehackten Mandeln. Ihr Dipp dazu eine feurige Chipotle
-Mayonnaise.
Mit Hefeteig habe ich einige Erfahrungen. Ich erwarte jetzt nicht,
dass was schief geht, aber wir sind beim großen Backen, daher lassen wir uns
überraschen. Ein gut verarbeiteter Teig ist die Grundlage aller Kränze.
Und dann gehst du jetzt schlafen.
Na? Ein bisschen Liebe gehört immer dazu.
Mein Teig, der geht, der geht schon.
Und jetzt bereite ich die Füllung vor für meine drei Teigebenen.
Ingenieur Steffen faltet seinen Hefeteig zu einer anspruchsvollen Konstruktion,
befüllt mit Basilikum-Pesto. Der Dip dazu eine Quarkcreme mit Avocado,
Tabasco und Honig.
Die Hobbybäcker setzen alle auf herzhafte Füllungen.
Ich habe jetzt hier mein exotisches Linsengemüse, die Füllung. Wir linsen zu
Evelyn rüber.
Ich mache jetzt meine Tomaten-Basilikum-Mascarpone.
Claudia ist und bleibt eine bodenständige Bäckerin.
Als nächstes koche ich jetzt mein Brokkoli. Ja, und dann kann ich
anfangen, meinen Teig auszurollen und zu füllen und auch ein bisschen hübsch
machen.
Tami mischt getrocknete Tomaten und Pinienkerne. Bei Ferhat kommt
Tomatenmark in die Pfanne.
Bei uns gibt es halt immer was Salziges erst und dann kommt das Süße. Du hast
immer genug Platz für Baklava, weißt du? Du hast immer Platz für was Süßes.
Hi, ich bin
Fethat, ich bin 29 Jahre alt, komme ursprünglich aus Mönchengladbach und
studiere derzeit Marketing auf Master.
Meine Lieblingsfarbe ist Grün, die Natur ist Grün, alles ist Grün, Grün ist gut.
Ich werde natürlich viele türkische Zutaten verwenden, backe daraus eine
schöne Torte mit bi-kulturellem Hintergrund.
Ich würde bei der Sendung nicht mitmachen, wenn man nicht gewinnen
möchte. Gewinnen sollte der, der mit purem Herzen dabei ist und das mit
starker Leidenschaft macht. Und das wäre dann wohl ich.
Can setzt auf eine Füllung aus Hack.
Jetzt brate ich mein Rind- und Lammhackfleisch. Schön würzig an, dass
Röstaromen entstehen, so kommt der Geschmack.
Auch Caro arbeitet an der Füllung.
Tanja hat sich selbst eine sehr schwere Aufgabe gestellt.
Beim Blätterteig ist halt das Schwierige, dass man die Butter noch
einarbeiten muss und dass sie sich gut mit dem Teig verbindet.
Also wir haben drei Stunden vorgegeben, der Teig muss gebacken werden, 70
Minuten hat sie dafür veranschlagt. Das wird schon von der Zeit her extrem
sportlich.
Nachdem die meisten Teige geruht haben, geht es jetzt ans Ausrollen und ans ganz
individuelle Befüllen.
Bei Can kommen Lamm und Rinderhack in den Kranz, zusammen mit schwarzen Oliven
und Schafskäse.
Ferhat kombiniert Hack mit mediterranem Gemüse und Claudia setzt auf Mett.
Das Auge ist ja auch Mett.
Das Auge ist Mett war mein Stichwort.
Deswegen bist du auch sofort angehüpft gekommen.
Ja, natürlich.
Wenn man hier so eine Mett-Schlange sieht auf dem Hefeteig, dann kriege ich
doch gleich wieder Hunger. Ja.
Habe ich dich jetzt ein bisschen nervös gemacht? Nein, nein, nein, überhaupt
nicht. Weil ich weiß ja, was du nicht weißt. Und deswegen, es ist einfach
perfekt.
Achso, das weiß ich noch gar nicht. Nein, ich weiß, der Geschmack ist
perfekt.
Okay, kommen wir mal zum Eingemachten. Also das Mett, hast du das nochmal
aromatisiert, also gewürzt zum Beispiel? Nein. Oder kommt jetzt Natur da drauf?
Ich mache gleich hier noch einmal ganz wenig Salz drüber, aber sonst nichts.
Ich lasse dich mal in Ruhe mit deiner Teigrolle hier und wir sehen uns
nachher. Ich denke es.
Neben Claudias Mett gehört Simones Bacon im Mix mit Mandeln und Cheddar zu den
spezielleren Zutaten.
Tamis Tomaten-Pinien-Mix steht.
Gerhard verarbeitet sogar drei verschiedene Füllungen.
Der erste Moment der Wahrheit kommt beim Einschlagen der Grenze. Hier kommt es
auf die richtige Technik an.
Wie eine Sushi-Rolle anscheinend.
Und anscheinend wird jeder Schritt der Hobbybäcker von der Jury kritisch
beäugt. Auch Tanja und ihr Blätterteig.
Das ist jetzt meine vierte Tour.
Und meine letzte.
Liebe Kandidaten, ich habe schon Partylicht aufgebaut, jetzt fehlt nur
noch euer Brot. Ihr habt Haltzeit, ihr habt noch anderthalb Stunden zum Backen.
Oh nein!
Das schaffen wir, das schaffen wir, das schaffen wir.
Jetzt kommt es auf den richtigen Dreh an.
Die geformten Kränze sollten möglichst unversehrt aufs Blech gelegt werden,
sonst könnte Füllung austreten.
Oh Gott, ich flehe dich an Reis einfach nicht, okay? Ich bin an dir unglaublich
dankbar.
In der Kürze der Zeit muss Caro beim Teig Kompromisse machen.
Das Problem ist, dass ich ihn noch gehen lassen möchte und er jetzt hier
festbappt und die Füllung hier rauskommt. Ich muss ein bisschen
flicken, aber das kriege ich hin.
Tammys Kranz ist schon im Ofen, als Evelyn erst mit dem Einschlagen ihres
Walnusshefeteigs beginnt.
Steffen macht sich presto an sein Pesto und verharrt lässt sich beim Flechten
seines Hefezopfs helfen.
Guck mal, jetzt geht das zack zack hier.
Links, rechts, links, rechts.
Jawoll. Okay, hier läuft alles runter.
Macht nichts, die Enden des Kranzes werden ja noch zusammengefügt. Ob
komplex gemustert oder eher groß und mächtig, die geformten Kränze müssen
bald in den Ofen.
Tanjas Linsenblätterteig-Spezialität könnte in der Fertigstellung eine knappe
Kiste werden.
Ich mache das sehr nervös.
Ich hätte auch gern meinen Brotkranz schon im Ofen.
Und jetzt gebe ich ein bisschen Vollgas und hoffe, dass ich es halten kann.
Ich heiße Tanja, bin 34 Jahre alt, komme aus dem schönen Hunsrückort Sohren.
Ich bin seit sieben Jahren verheiratet mit meinem Mann Daniel.
Wir wohnen bei meinen Schwiegereltern im Wohnhaus mit meinem Sohn Pepe.
Ich tanze leidenschaftlich gerne neben dem Backen und da trainieren wir das
ganze Jahr über und gehen dann auch auf Auftritte.
Die Showtanzgruppe gibt mir sehr viel Halt und sehr viel Ausgeglichenheit und
es macht einfach mega viel Spaß, mit den ganzen Weibern hier zu tanzen.
Ich selbst backe erst, seit mein Sohn auf die Welt kam und für ihn immer die
Geburtstagsdaten zu machen.
Ich hoffe, dass meine Mama gewinnt.
Ich bin sehr stolz auf meine Tochter.
Unter die besten 10 zu kommen, das hat mich überwältigt.
Tanja ist sogar schon unter den besten 9. Um unter die besten 8 zu kommen,
müsste sie einen Zahn zulegen.
Ferhardskranz schafft es in den Ofen.
Claudias Joghurt-Dip soll dem Mett im Kranz die Würze geben.
Da ist einiges an Chili dran, ja, das stimmt.
Gegen die Schärfe hat der Schnittlauch im Dip keine Chance.
Alter, ist das scharf.
Auch Simone spielt mit dem Feuer.
Ich mache jetzt alles in den Häcksler, Knoblauch, Chili.
Und das wird eine Chipotle-Mayonnaise, eine mexikanische Mayo, ein bisschen
feurig, weil meine Füllung sehr frischkäselastig ist, dass dadurch ein
bisschen Schärfe kommt.
So, ich habe die Getränke schon kalt gestellt. Allerdings fehlt noch euer
Brot. Ihr habt noch 60 Minuten.
Hay Allah.
Brot läuft und jetzt hoffe ich einfach nur, dass er durch wird und es kein
Desaster gibt.
Can ist nicht ganz so im Stress.
Was hatten Sie denn schon wieder?
Das Warten ist so schlimm.
Noch 10 Minuten und ich muss mich am Riemen reißen.
Man kann tanzen, man kann in der Zeit aber auch die Deko basteln.
Ich habe ja 45 Minuten jetzt noch, also 50.
Also schöne Fahrt, wird schön braun und sexy und schmeckt gut.
Da muss eine halbe Stunde backen, also habe ich 15, 20 Minuten Pufferzeit, wenn
ich richtig rechne.
Ferhards Rechnung scheint jedenfalls aufgegangen.
Wow, das riecht geil.
Bei Tanja läuft nicht nur der Angstschweiß. Die Butter läuft aus dem
Teig, weil ich hätte es wahrscheinlich noch einmal öfters einschlagen müssen.
Ich kann jetzt noch nicht so viel sagen.
Die Bräunungsgrade der fertigen Kränze sind sehr verschieden.
Perfekto.
Er riecht gut und...
Ich habe ganz viel Liebe mit dabei, deswegen wird es auch.
Can ist der Freudentanz vergangen.
Das Problem ist, ich habe den Käse zu früh rauf gemacht und der verbrennt mir.
Shitty.
Ihr Lieben, ich habe das Gefühl, hier gibt es ein klein wenig Hektik bei dem
einen oder anderen.
Es wurde auch schon gefragt, wie viel Zeit noch ist. Es sind noch 30 Minuten.
Oh Gott.
I'm dead.
Scheibenkleister. Nee.
Bei Can ist erste Hilfe gefragt.
Ich habe den Käse zu früh raufgetan. Fataler Fehler.
Und jetzt versuche ich abzukratzen und dann nochmal neu mit Käse zu belegen.
Steffen geht genau nach Plan vor.
Also mit meinem Grenz hier als Ergebnis bin ich sehr zufrieden, weil die
Bräunung ist schön. Im Endeffekt sieht man hier jeweils das Muster von der
Pestverfüllung. Und sieht sehr gleichmäßig aus von dem her.
Wichtiger Bestandteil der Aufgabe, der Dip. Der geht gleich in die Wertung mit
ein. Teig, Füllung und Dip sollen eine harmonische Einheit bilden. Bei Can wird
die Backzeit doch noch knapp.
So, jetzt kannst du noch genau 10 Minuten schlafen, dann bist du fertig.
Okay, Baby?
Hau rein, los.
Ihr Lieb... Ich sehe schon Brotkränze auf den Tischen. Aber bei dem einen oder
anderen fehlt noch was. Was ist da los?
Ihr habt jetzt noch 10 Minuten.
Dann muss ich ihn jetzt rausholen.
Scheiße.
Scheiße, scheiße, scheiße.
Ich glaube oder fürchte, mir ist nicht mehr zu helfen.
Gerade kam ja eh nicht 10 Minuten Ansage. Deshalb habe ich ihn jetzt
rausgeholt. Obwohl ich nicht sicher bin, dass er durch ist.
Aber die zehn Minuten brauche ich jetzt, um es anzurichten.
Was ist mit deinem Parmesan, Schatz?
Ich würde den jetzt nehmen. Wenn du das jetzt auskühlen lässt, dann ist es ein
hartes Brett.
Logisch, oder?
Wenn das jetzt schief geht, machst du den nächsten.
Ferhat möchte eine essbare Schale zaubern.
Dafür muss der Käse genau die richtige Konsistenz haben.
Siehst du oder was? Sag ich doch.
Das ist jetzt meine Käseschale und jetzt bin ich froh, dass der zusammenhält und
die Form bekommt, wie ich sie gerne hätte.
Claudia bleibt rustikal.
Ich bin jetzt noch ein bisschen Deko machen, dann bin ich auch gleich schon
fertig. Bin mehr als zufrieden und ich denke auch, es wird super schmecken.
Kleinere Mängel können noch ausgebessert werden.
So, ich halte ihn, du ziehst ihn runter.
Liebe Kandidaten, die Zeit läuft und zwar ziemlich schnell. Ihr habt jetzt
nur noch zwei Minuten, dann muss das Brot fertig sein.
Oh Gott!
Stress bei Tanja.
Warte, warte, warte, warte, warte.
Soll ich die hochhalten? Hast du Papier weg?
Ja.
Mach so rum. Warte, warte, warte, warte, warte. Mach so rum. So. Genau.
Dip, Käsekruste, Deko und Käsekarpien. Alles muss rechtzeitig fertig werden.
Es geht heiß her.
Höchste Zeit anzurichten.
Ich glaube, ich hole ihn jetzt auch raus.
Gefällt mir überhaupt nicht.
Die letzten Sekunden brechen an. 10, 9,
8, 7, 6, 5,
4, 3, 2,
Eins und Stopp. Hände weg vom Gebäck.
Ich bin absolut null
mit dem zufrieden, was ich gemacht habe.
Ja, ich finde es scheiße.
Ich habe Angst wieder. Ich habe so Angst vor Betty.
Betty sieht wirklich jeden Popel.
Betty wird schon sagen, Käse, Käse, Käse.
Er ist da, er steht, er sieht gut aus, er riecht vor allen Dingen mega
lecker und von daher alles hübsch.
Die erste von drei Aufgaben haben die Hobbybäcker geschafft.
Das Ergebnis der Verkostung wird am Ende des nächsten Tages in die Gesamtwertung
mit einfließen.
Ein Hobbybäcker wird Bäcker der Woche.
Und einer muss gehen.
Das sieht gut aus. So ein Partybrotkranz ist ja wirklich eine runde Sache.
Und die Rezepte der Kandidaten machen auch die Runde. Und zwar im Internet
unter dasgroßebacken.de. Da finden Sie alles. Da können Sie gerne mal was
nachbacken. Und wir starten jetzt hier mit der herzhaften Verkostung. Und wir
beginnen bei Simone.
Ich habe euch heute meine herzhafte Partyblumen mitgebracht. Sie ist mit
einer Frischkäseeinlage, eingelegter gegrillter Paprika, Schnittlauch, Bacon
und dazu gibt es eine Chipotle-Soße, die auf einer Mayo-Art basiert und mit
Kumin und Rauchpaprika abgeschmeckt.
Was mir gefällt, ist die Backfarbe, die fällt als allererstes auf und dieses
Eingewickelte, was du ja gemacht hast, immer dieses Gegensätzliche.
Was man sieht, ist, dass dein Hefeteig richtig schön gegangen ist.
Der Teig lässt sich locker essen.
Du hast die Füllung mit dabei, du hast eine gewisse Schärfe mit dabei.
Und für mich persönlich mein Highlight ist die Mayonnaise in der Mitte. Und
weil dieses Rauchpaprikapulver habe ich jetzt die ganze Zeit noch mit dabei. Und
zusammen mit dem Bacon ist das eine ziemlich geile Kombination.
Mir gefällt auch, dass dein Dip wirklich eine gute Schärfe hat. Das ergänzt sich
hervorragend mit deiner Füllung von dem Brot.
Vielen Dank.
In meinem Hefeteigbrot steckt eine Füllung aus getrockneten Tomaten und
natürlich ganz viel Liebe.
Mit Liebe ist, glaube ich, auch die Backfarbe entstanden. Die ist sehr
ansprechend goldgelb. Auch hier an den Schnittkanten kann man dann natürlich
sehen, dass der Hefeteig auch relativ dick geworden ist.
Also der Teig an sich ist sehr, sehr trocken.
Das muss man ganz klar sagen.
Die Füllung selbst ist sensationell.
Wirklich richtig schön pikant abgeschmeckt. Und von dem Dip zusammen
mit dem Brot, also das ist dir wirklich sensationell gelungen. Sehr gut. Was mir
gut gefällt, ist, dass du wirklich sehr großzügig auch mit der Füllung warst.
Immer egal mit welchen Bissen, habe ich von allen Bestandteilen etwas dabei.
Vielen Dank. Vielen Dank. Gerne. Dankeschön.
Ich habe einen Sahne-Hefeteig gemacht mit Pfeffer und Füllungen habe ich
einmal gehackte Oliven mit getrockneten Tomaten. Dann habe ich gebratenen
Rinderhack mit Walnüssen und dann habe ich noch eine Füllung mit Auberginen und
Mozzarella. Mein Dip ist so eine Anlehnung an den türkischen Tzatziki,
also Cizik. Ist halt mein moderner Twist.
Ich habe da halt Frischkäse mit Joghurt gemischt und Knoblauch, jede Menge
Knoblauch. Man sieht nicht mehr wirklich so richtig das Geflochtene. Hier ahnt
man dieses Muster noch.
Was auf jeden Fall auffällt, ist die Backfarbe. Sie ist goldgelb, sie glänzt
schön.
Die Teigkonsistenz ist sehr gut.
Es ist eher wie so ein weiches Brötchen von der Konsistenz her. Das gefällt mir
extrem gut. Was mir sehr gut auch an den Füllungen gefällt, du hast dieses
Salzige von den Oliven.
Dann kommt quasi dieses Hackfleisch. Aber wenn ich das jetzt beides
miteinander kombiniere, dann habe ich eine ziemlich geile Mischung.
Und eine sehr schöne Neuinterpretation von dem Dip.
Dankeschön. Vielen Dank.
Dankeschön.
Glücklich, oder?
Krass.
Ich habe euch heute mitgebracht einen Partybrotkranz mit Spinat gefüllt und
von außen knusprige Pinienkerne.
Und in dem Dip, das ist ein Parmesan-Basilikum-Dip.
Die Ornamente sind natürlich so ein bisschen wild gelegt. Es ist natürlich
schöner bei so einem Kranz, wenn man irgendwie so eine gewisse
Gleichmäßigkeit hat oder das totale Chaos.
Von der Backfarbe her aber gefällt es mir sehr gut.
Also der Teig ist hier wunderbar gelungen. Er hat eine schöne luftige
Porrung, lässt sich sehr gut essen.
Vom Würzen her ist der Kranz sehr neutral.
Allerdings dann kommt der Parmesan-Dip dazu und den brauche ich definitiv, weil
der Parmesan bringt alleine dieses Kräftige, dieses Salzige letztendlich
mit. Ansonsten wäre mir der Kranz relativ neutral.
Dein Dip gefällt mir sehr gut und er gibt dem Ganzen tatsächlich so dieser
Kick, der mir beim Kranz fehlt.
Vielen Dank. Danke.
Ich ziehe gewaltig den Hut davor, dass du sagst, okay, in dieser Challenge
mache ich einen Blätterteig. Das ist schon verdammt sportlich und es ist
schön gleichmäßig. Von daher hast du schon für mich persönlich auf den ersten
Blick alles richtig.
Ja, es ist auf den ersten Blick sofort ansprechend und man sieht hier teilweise
in diesen kleinen Anschnitten, kann man so ganz leicht diese Touren auch sehen,
die du gegeben hast.
Das, was man wunderbar erkennen kann, ist die Blätterung.
Also von daher, das, was ich hier sehe, ist für mich vom Backen her schon
vollkommen in Ordnung.
Was mir besonders gut gefällt, ist vor allem die Kombination aus deiner Füllung
und dann kommt dieser Dip dazu.
Die Petersilie ist da und vor allen Dingen auch die Orange. Also das ist
schon geschmacklich eine Bombe.
Das Ganze ist für mich eine komplett runde Sache. Vielen Dank. Vielen Dank.
Vielen Dank.
Ich habe euch einen Partykranz gemacht.
Der besteht aus einem italienischen Focaccia-Teig. Innen habe ich eine Rind
-Lamm-Hackfleisch-Füllung.
Dazu gibt es einmal einen Avocado-Koriander-Limetten-Dip und auf
der anderen Seite einen leichten Knoblauch-Creme-Minze-Dip.
Lass es euch schmecken.
Er sieht für mich sehr...
Appetitlich aus. Also man möchte ihn wirklich sofort probieren.
Da sind keine Risse drin. Das ist eine glatte Fläche, die glänzt.
Sie hat eine tolle Backfarbe.
Das Hack ist super abgeschmeckt. Vor allen Dingen auch die Menge Oliven. Du
hast ja gesagt, habe ich sie vielleicht richtig dosiert oder so.
Genau, alles komplett richtig.
Dann muss man sich natürlich entscheiden für die beiden Dips. Der grüne schmeckt
auch super, aber mein Favorit ist definitiv der mit der Minze.
Gerade was das Abschmecken angeht, hast du sehr schöne Nuancen gewählt.
Dankeschön. Vielen Dank. Danke.
Ich habe euch einen variablen Partykranz mitgebracht. Es ist ein ganz einfacher
Hefeteig. Ich habe jetzt einfach mal geguckt, was im Kühlschrank war und habe
Brokkoli und Mett- und Gouda-Käse reingemacht.
Man kann es selbstverständlich in alle Richtungen variieren, was der
Kühlschrank am Ende des Monats noch hergibt.
Ich muss noch die Beschreibung ein bisschen sacken lassen.
Also ein ganz einfacher Hefeteig, variabel, austauschbar. Ich habe das
gefunden, was im Kühlschrank noch da war. Am Ende des Monats sind
Schlagwörter, die ich beim nächsten Mal nicht mehr hören möchte. Wir machen hier
keine Resteverwertung, sondern wir machen natürlich hier, du willst das
Schönste präsentieren, dass du dir Mühe gibst und solche Geschichten. Von daher
das einfach nur beim nächsten Mal ein bisschen besser umschreiben.
Auch wenn Pizzateig ein bisschen heller gebacken wird, ich hätte mir trotzdem
ein bisschen mehr gewünscht.
Es fehlt mir so ein bisschen an Spannung von der Optik her.
Ich habe jetzt nicht so unbedingt den Impuls, das muss ich probieren.
Für mich persönlich ist einfach zu wenig Füllung drin.
Das ist keine Pesto.
Das ist im Endeffekt getrocknete Tomaten mit Pinienkern.
Wenn du die da reinmachst in deine Füllung und ein bisschen mehr von dem
Fleisch mit da reinmachst, dann hast du eine ganz andere Präsentation. Außerdem
geben sie der ganzen Füllung nochmal eine gewisse Aromatik, weil so an sich
fehlt mir einfach Gewürze an dem Mett.
Was mir ausgezeichnet gefällt, ist der weiße Dip. Das ist dir tatsächlich
exzellent gelungen.
Super, vielen Dank.
Ich glaube, beim Teig hättest du ihn einfach halbiert.
Dann wäre dein Kranz insgesamt ein bisschen kleiner geworden.
Dann hätte die Füllung mehr zur Geltung gekommen und du hättest es deutlich
einfacher gehabt.
Wahrscheinlich. Vielen Dank. Ich danke euch. Vielen Dank.
Ich habe euch heute mitgebracht meinen Partybrot-Twister.
Ja, ich hoffe, er schmeckt euch.
Hier sieht man fast immer diese Wickelung. Du hast es ja auch
eingeschlagen. Und die sind ja fast wie so ein Muster, gehen die einmal rum.
Die Backfarbe gefällt mir sehr gut. Es glänzt.
Optisch alles richtig gemacht.
Danke.
Also dein Dip ist sehr ungewöhnlich. Es dominieren wirklich Tomaten wie Paprika,
die ich sehr schön finde in der Kombination mit dem Pesto.
Die Teigführung ist tatsächlich exzellent, also auch vom Falten her
alles so, wie es sein muss. Die Porrung ist da, die Pesto schmecke ich raus.
Die beiden Salate sind geschmacklich für mich persönlich das absolute Highlight
bis jetzt.
Aber es sind Salate, keine Dips.
Ansonsten ist es wirklich handwerklich großes Tennis.
Dankeschön.
Mir gefällt die Art der Dekoration.
Ich mag es auch, dass man das Flechtmuster noch sieht. Es hat eine
sehr schöne Backfarbe, es glänzt.
Der Teig ist so gut, dass ich die Füllung gar nicht brauche.
Ich kann da Betty nur zustimmen. Also das ist tatsächlich der beste Brotteig,
den wir bis jetzt probiert haben. Ich war ja ein bisschen skeptisch, was den
Spinat angeht, aber der bringt halt letztendlich die Textur mit. Er schmeckt
halt nicht selber.
Beim nächsten Mal mach die karamellisierten Pinienkerne ruhig mit
da rein. Es ist genial. Der Crunch geht auch nicht großartig verloren. Das ist
für mich geschmacklich schon auch nicht schlecht. Sehr, sehr gut. Vielen, vielen
Dank. Dankeschön.
Die Syrie hat das Sternchen in den Augen.
Schon so erleichtert.
Es hat funktioniert.
Ja, ihr habt gemerkt, ihr habt die Jury ganz schön glücklich gemacht. Ich bin
begeistert. Ich hoffe, das wird bei der zweiten Aufgabe genauso sein, denn die
folgt jetzt.
Die technische Prüfung.
Eben konnten die Kandidaten mit Kreativität punkten. Bei der technischen
Prüfung müssen sie haarklein einem Rezept folgen.
Nach euren Grenzen möchten wir jetzt eure Grenzen austesten, und zwar die
handwerklichen. Wie immer bei der technischen Prüfung werdet ihr gleich
ein von uns vorgegebenes Rezept nachbacken. Wir verraten euch noch
nicht, was es ist, aber ihr dürft jetzt schon mal die Zutaten aufdecken.
Oh la la.
Kirschwasser, oder?
Mozartkugel, Baumkuchen, Baumkuchenspitze.
Ist was im Kühlschrank drin?
Strudelteig, Sahne, Marmelade. Ist das Marzipan?
Marzipandecke.
Sacher.
Hä?
Marillen denke ich an Sacher.
Dreht die Rezepte bitte jetzt um.
Sachertorte! Jake, du hast es drauf.
Ja, aber wie sollen wir das in eineinhalb Stunden hinbekommen? Wir
haben eineinhalb Stunden dafür?
Oh mein Gott.
Wir sind am Arsch.
Ja, mir läuft das Wasser im Munde zusammen und bei euch läuft
wahrscheinlich jetzt der Angstschweiß. Denn wie ihr wisst, ist die Sacha-Torte
nicht einfach nur eine Schokoladentorte, sondern eine Torte, bei der die
Schokolade handwerklich sauber und mit Liebe verarbeitet ist.
Der Respekt vor der Torte sollte groß sein, denn die Sacha-Masse erfordert
extremes Fingerspitzengefühl. Ich möchte, dass die Porung des Teiges sehr
fein ist. Er muss allerdings sehr saftig sein. Die Sacha-Glasur.
Erfordert natürlich genauso viel Fingerspitzengefühl. Sie soll
gleichmäßig aufgestrichen sein und der Glanz soll natürlich auch zum Vorschein
kommen. Wir wünschen uns auf jedem Tortenstück ein S für Sache aus
temperierter Schokolade.
Dieses Dekor sollte fein, filigran und natürlich auf jedem Stück gleich sein.
Ich wünsche euch ein ruhiges Händchen dabei, denn ihr habt nur diesen einen
Versuch. Betty und Christian, ihr dürft nicht wissen, wer welche Torte gebacken
hat. Deshalb bitte ich euch jetzt aus dem Zelt. Ich drücke euch die Daumen und
wünsche euch viel Glück.
Danke. Die Zeit ist knapp, deshalb kommt jetzt hier das Kommando. Auf die
Plätzchen, fertig, backt.
Zuerst wird der Backofen vorgeheizt, dann geht es der Marzipanrohmasse an den
Kragen. Sie wird mit Puderzucker, Eigelb und Eiweiß vermengt.
Sachertorte ist definitiv eine Hausnummer. Ich habe ja einen riesen
Respekt jetzt davor.
Aber mein Freund und ich lieben Sachertorte und ich denke jetzt einfach
die ganze Zeit an ihn, dann klappt das schon.
In die Marzipanmasse kommt später eine genau abgemessene Mehl-Kakao-Mischung.
Ich wiege im Moment das Mehl ab für meine Sachertorte und halte mich genau
an die Grammzahl, die vorgegeben ist, dass ich ja nichts verkehrt mache.
Nach und nach kommen Zutaten in die Marzipanmasse. Wasser, Eischnee und
selbst hergestellte Schokoladenbutter gehören auch rein.
Ich habe Sachertorte schon oft gegessen. Es ist die Lieblingstorte meines Dads.
Und jetzt stelle ich mir einfach vor, er hätte Geburtstag und ich möchte ihm eine
schöne Sachertorte backen. Und deshalb hoffe ich, dass sie besonders gut
gelingt.
Ich habe noch nie eine Sachertorte gebacken.
Deswegen bin ich sehr gespannt, wie ich mich da heute anstellen werde.
Allzu viel sollte nicht daneben gehen.
Und schon wieder alles eingesaut.
Den Eischnee nicht vergessen.
Ich bin schon ziemlich angespannt, gebe ich ganz ehrlich zu.
Weil die letzte Aufgabe, das Partybrot, ja nun nicht so gut war.
Ach komm.
Es war gar nicht gut.
Aber nahrhaft.
Ich habe gar kein Zeitgefühl im Moment.
Ich hoffe, wir haben noch nicht allzu viel Zeit vergeudet.
Man darf bei dieser Aufgabe weder Zeit noch Zutaten verschwenden. Mit seiner
Liebe zum Gebäck darf man allerdings großzügig umgehen.
Geschmatzt wird nicht beim Essen, sondern beim Backen.
Mein Teig kriegt immer ein Küsschen, bevor er in den Ofen kommt.
Nach dem Boden kommt schon die nächste Herausforderung.
Jetzt schmelze ich die Kuvertüre und dann gucken wir mal weiter, was im
Rezept drinsteht, was ich dann machen muss.
Ich weiß es nämlich nicht.
Für alle, die die perfekte Sachertorte nicht vor Augen haben, so sieht sie aus.
Ich liebe Schokolade und deswegen ist die Sachertorte eine meiner absoluten
Lieblingstorten.
Die Sachertorte stammt aus Österreich und es dürfte die bekannteste Torte der
Welt sein.
Naja, was ist denn schon eine Sachertorte, denken die meisten. Und
dann kommt's faustdick.
Der Aufbau der Sachertorte ist relativ klassisch. Ich habe die Wiener Masse,
also den Boden, dann habe ich die Marmelade und die Sacherglasur.
Die perfekte Sacherglasur muss glänzen, man muss sich fast drin spiegeln können.
Was sportlich für unsere Kandidaten ist, sie haben nur 90 Minuten Zeit.
Ich bin sehr gespannt, wie unsere Kandidaten mit dieser doch recht
anspruchsvollen Aufgabe zurechtkommen.
Ich mag sehr gerne Schokolade und von daher finde ich das total spannend.
In die Glasur soll keine Luft eingerührt werden.
Die Zeit rennt und ich habe noch nicht mal meinen Boden draußen.
Das ist die Schlagsahne, die wird jetzt aufgekocht für die Glasur.
Und dann fährt...
So, die kochte Sahne dazugeben. Vorsicht, bevor es eine glatte Emulsion
entsteht. Alright.
Mit viel Liebe.
Oh, ich glaube, Liebe funktioniert.
So, ich denke, das ist eine schöne Emulsion.
Eine Komponente der Glasur besteht aus Kuvertüre und Sahne, die andere aus
Zucker, Wasser und Kakao.
Ich gebe jetzt das Kakaopulver zu dem Wasser-Zucker-Gemisch.
Und dann wird das Ganze nochmal aufgekocht. Das ist jetzt für die
Klausur.
Hier backt Evelyn sonst ihre Torten.
Ich bin die Evelyn, ich bin 24 Jahre alt, wohne im schönen Hunsrück. Ich
studiere Lehramt und bin nebenbei noch als Model tätig.
Ich habe eine sehr starke Bindung zu meinen Großeltern.
Da ich in der Kindheit schon relativ oft da war und sie einfach auch hinter mir
stehen.
Ich probiere immer gerne verschiedene Sachen aus, neue Geschmäcker zu finden.
Das finde ich immer sehr interessant.
Und auch bei der Deko ist es immer ganz schön, wenn es sehr dezent gehalten
wird.
Can kämpft mit den Komponenten.
Jetzt mache ich gerade die Wasserzucker-Kakao-Mischung in die
Ganache. Im Rezept steht, dass es noch einmal aufkochen muss.
Ich finde sie jetzt warm genug, aber wenn es im Rezept drin steht, schadet es
nicht, dass man sich daran hält.
Ich schwebe im siebten Himmel, es duftet nach Schokolade. Und ihr habt nur noch
45 Minuten.
Wie lange noch?
45. Ja, wunderbar.
Im Inneren habe ich Panik wie ein Wutz.
Es kommt mir vor, als hätte ich gerade erst angefangen.
Das Wichtigste bei dem Rezept ist, einfach fertig zu werden und es so zu
machen, wie die Jury es gerne möchte.
Und die Jury möchte ein Gemisch aus zwei Komponenten. Kuvertüre mit Sahne und
Zuckerwasser mit Kakao. Wenn diese Mischung vorliegt, sollte eigentlich
alles glatt gehen und die Sachertorte glänzend werden.
Das sieht doch fast ohne Luft aus. Das ist doch gut.
Jetzt keine Fehler machen, Claudia.
Ja.
Tada. Der erste Sacherboden.
Wow,
hat sie ihren Boden schon fertig?
Wie macht die Can das immer?
Wo holt die Can immer ihre Zauberkraft her?
Evelyn zögert noch.
Also ich hoffe, mein Teig ist durchgebacken, weil das sieht irgendwie
ein bisschen roh aus.
Reicht das für drei Böden?
Hä?
Irgendwie passt das nicht.
Drei Böden?
Wieso? Bin ich blöd?
Ah, scheiße. Du hättest es mir hier oben machen müssen, so und so.
Ich habe zu schnell gestochen. Du hast zu schnell gestochen.
Fuck.
Unachtsamkeit darf man sich bei diesem Rezept wirklich nicht leisten.
Ich werde jetzt meinen Sacherboden mit ein bisschen Marillenschnaps trinken.
Der ist nicht jedermanns Sache.
Hier habe ich Marillenkonfitüre. Das ist ja so das Klassische an der Sachertorte.
Und die kommen zwischen die Böden. Das ist das tatsächlich, was ich an der
Sachertorte nicht so mag.
Für mich könnte auch einfach Schoko zwischen sein.
Aber die technische Prüfung ist kein Wunschkonzert.
Die Sachertorte hat jetzt keine wirkliche Füllung. Deswegen gehe ich
davon aus, dass diese Konfitüre einfach nur, damit die Böden schön getränkt noch
zusammenfügen, zusammenkleben.
Kleben. Apropos.
Katastrophe, Sauerei.
So. Jetzt kommt die letzte Schicht Kuvertüre.
Steffen, so drüber?
Marzipan. Ach, erst jetzt das Marzipan.
Alter, jetzt hab ich mir was falsch gemacht hier.
Wow.
Ich wollte nur sagen, dass ich noch da bin.
Vor dem Glasieren wird die Sachertorte mit einer Marzipandecke umhüllt.
Hier wird die Grundlage für die spiegelglatte Oberfläche gelegt. Man
merkt gleich, wer besonders viel Fingerspitzengefühl hat.
Es ist vielleicht nicht das Schönste, aber ich habe jetzt gleich was stehen.
Es kann nicht jeder eine Perfektionistin sein, wie Can.
Oh Gott.
Okay, das ist zu fest, um es zu gießen.
Obwohl.
Mal schauen.
Könnte auch ganz optimal sein eigentlich.
Ich hatte sie mir ein bisschen flüssiger vorgestellt.
Ja, die ist auf jeden Fall zu fest.
Simone justiert die Temperatur.
Ich weiß nicht, ob meine Schokolade flüssig genug ist. Ich bin so unsicher.
Tanja geht voll ins Risiko.
Oh, bei der Tanja sieht es schon mal gut aus.
Karos Moment der Wahrheit. Wie wir sehen, ist es leider zu fest.
Verdammt, verdammt.
Ich bin ehrlich, ich weiß nicht, wie eine Sache heute aussehen soll.
Man soll sich in der Glasur fast spiegeln können.
Und immer habe ich das Problem, dass das so grisselig aussieht. Ich gucke mal,
wenn ich es jetzt ein bisschen erwärme, dass ich es schöner bekomme.
Ich hoffe natürlich.
Ich habe Schiss, wenn es nicht flüssig genug ist, dass ich so eine Quatsche
oben drauf habe. Das sieht scheiße aus, glaube ich.
Jetzt fängt es ja endlich mal an zu kochen.
Okay, auch die Pfalz war fertig.
Die Konsistenz der Glasuren mag sich unterscheiden. Die Farbgebung ist durch
die Bank gelungen. Nur Claudias vereinfachte Glasur fällt aus dem
Raster.
Jetzt achte ich darauf, dass ich das schön verteilt kriege, dass ich überall
Schokolade habe.
Zum Vergleich Claudias eine Komponentenglasur und eine nach Rezept.
Fuck, meine Schokolade ist nix. Die ist viel zu feste.
Ich verstehe es nicht.
Da hilft nur streichen, streichen, streichen.
Aber ich glaube, die Schokolade ist zu dick. Du hättest es noch ein bisschen...
Schmattert schon.
Okay, sehr gut.
Die anderen haben gesagt, er müsste flüssiger sein, aber ich weiß nicht, ob
das gut ist, beim Einstreichen eine flüssige Konsistenz zu haben, weil sonst
habe ich nichts Glattes, also dann kann ich nicht streichen.
Mit anderen Worten, das gehört so.
Naja, Sachertorte, denke ich, sollte anders aussehen. Ich denke, dass mein
Guss viel zu dick ist, der sollte mit Sicherheit nur drüber laufen.
Liebe Kandidat... Ich habe das Gefühl, hier bricht Hektik aus. Ihr könnt ganz
ruhig weiterarbeiten. Ihr habt noch zehn Minuten.
So eine Scheiße.
Zehn Minuten noch. Ich muss mich jetzt beeilen.
Die Zeit ist der Horror.
Ach, fuck, Alter.
Beim Anheben nichts kaputt machen.
Steffens Glasur ist spiegelglatt.
Claudias ist in einem dezenten Mattton gehalten.
Steffen, kannst du mir helfen, das abzumachen, bitte?
Ich krieg's nicht ab. Ja, nimm eine größere Palette. Zu kurz.
Danke.
Deswegen hasse ich Schokolade.
Schmiert.
Wie erwartet eine Schokoladenschlacht.
An den unteren Rand der Torte kommt eine schmale Kante aus Gruyere de Kakao,
gerösteten und fein zerstoßenen Kakaobohnen. Hier ist Zurückhaltung
angesagt.
Ich hab so ein paar klitzekleine Luftbläschen drin.
Und jetzt die vorgeschriebenen Schnittlinien.
Meine Schoki ist einfach scheiße.
Ich hasse dunkle Schokolade.
Oh Gott, die Mitte.
Heiß! Warum zitter ich denn so? Ich habe Angst.
Ich habe richtig tolle Angst.
Dafür, dass einige Kandidaten Schokolade hassen, sehen die Ergebnisse ganz
passabel aus.
Ich werde wahnsinnig.
Auf jedes der acht angedeuteten Stücke soll ein S für Sacha.
Möglichst im gleichen Look.
Jetzt bloß nicht verschreiben.
Oh Gott, ist das schlimm.
Ich versuche, ob ich das auf die Torte draufmachen kann. Das ist auch klug vom
Steffen, das S quasi nicht auf der Torte zu drapieren, sondern separat zu machen
und danach draufzulegen. Liebe Kandidat, ihr habt noch zwei Minuten.
Gott, ey, das schaffen wir nicht.
Gott. Ja, scheiße. Ich muss echt reinhauen jetzt. Das kann doch nicht
wahr sein.
Scheiße, verdammt. Ich hab zwei S verkehrt rumgemacht.
Ich denke, dass mein Glanz noch kommt, wenn es wieder etwas wärmer wird.
So, fertig.
Der Schrecken lauert im Kühlschrank.
Schöne Scheiße. Ich hab die Ganasch total vergessen.
Vielleicht merkt's ja keiner.
Die letzten Sekunden brechen an. 10.
9.
8.
7.
6.
5.
4.
3.
2.
1 und Stopp! Hände vom Gebäck.
Scheiße, ey.
Vorsicht, ich habe überall Schoki.
Ich nicht.
Ich war dabei, die S zu machen und dann hat sie meinen Kopf ausgesetzt und zack,
habe ich das S verkehrt rum gemacht.
Du hast eine S vergessen.
Nein, ich hatte eine Sekunde zu wenig Zeit.
Ein S fällt, das fuchst mich ohne Ende jetzt, aber damit muss ich jetzt leben.
Die Kritik muss ich dann einstecken. Wenn ich mit dem Rest überzeugen kann,
dann bin ich zufrieden.
Ich hab's geschafft, verdammt, ich hab's geschafft, verdammt.
Für jemanden, der das noch nie gemacht hat, finde ich das schon gut ab.
Ich hätte die Kuvertüre mit der Ganache mischen müssen und ich habe die Ganache
total vergessen.
Die steht also noch im Kühlschrank.
Bitte bringt eure Torten jetzt nach vorne und stellt sie hinter euer Foto.
Diese technische Prüfung, da hängt für mich natürlich sehr viel ab und ich wäre
schon todunglücklich, wenn ich nach Hause gehen müsste.
Ja, die Jury kann ruhig reinkommen, dann habe ich es entlehnt an mir.
Jetzt sehe ich hier neun Sachertorten. Sie sehen alle etwas unterschiedlich
aus. Ich bin gespannt, welches die perfekte ist. Wer kann uns das
beantworten? Natürlich unsere Jury. Deshalb herzlich willkommen zurück,
Betty und Christian.
Jetzt sagen wir, wir fangen hier drüben mal an.
Ja, das Erste, was sofort natürlich auffällt, ist der Glanz. Da gehört keine
große Deko drauf, ein S und dieser Glanz. Das ist einfach das, was die
Sache für mich letztendlich ausmacht.
Es ist so ein bisschen runterfallend und hier am Rand sieht man so diese
Tropfnase.
Von der Füllung her gefällt es mir sehr gut. Man kann hier am Rand auch noch den
Marzipan-Deckel erkennen.
Es hat gut funktioniert.
Erstmal schmeckt man schön die Marille raus. Das war für mich persönlich vom
Geschmack her das Wichtigste. Also gegen diese Schokolade die leichte Säure der
Marmelade einzusetzen. Noch die Menge ist genau so, wie ich es mir vorgestellt
habe. Der Biscuit ist super saftig, mir ein kleines Stück zu kompakt. Dieses
Fluffige, was du dir ja auch gewünscht hast, das fehlt so ein bisschen. Ja.
Ich bin mir nicht ganz sicher, aber es sieht sehr, sehr, sehr schokoladenlastig
aus und sollte ja eher eine Glasur sein. Und die ist normalerweise eigentlich
durch die Rezeptur ein bisschen dunkler. Also das, was man hier natürlich schön
sehen kann.
Da stand eine Marmeladenfüllung drin.
Ich kann keine schmecken.
Also das, was wir versuchen zu finden, ist die Marillenmarmelade, weil die
kommt gar nicht zum Vorschein. Also hierbei habe ich tatsächlich einzig und
alleine Schokolade. Sowas darf euch nicht wirklich passieren.
Was hier definitiv schiefgegangen ist, ist die Glasur.
Dieser schöne samtige Glanz ist hier natürlich überhaupt nicht da.
Also hier kann man wieder gut die drei Böden sehen, die beiden Füllungen da
unter.
Marzipandeckel liegt auch an.
Und auch von der Glasurmenge gefällt mir das sehr gut.
Der Biskuit ist saftig, trotz alledem hat er eine schöne Lockerung. Auch die
Aufteilung von der Marmelade, ich habe sie da. Bei der Glasur müssen wir noch
ein bisschen nachjustieren, aber ansonsten gefällt es mir schon gut.
Das nächste leicht grisselige Exemplar. Der Rand sieht unsauber aus. Als wenn
man so irgendwie nochmal mit dem Lappen probiert hat, die Glasur wegzuziehen vom
Teller. Und was man halt vor allem auch hier sieht, dass die Emulsion nicht ganz
funktioniert hat.
Die Böden sind mir einfach zu fest. Und für mich persönlich kommt auch die
Marmelade überhaupt nicht zum Vorschein. Das ist jetzt fast mehr ein
Schokoladenkuchen, als dass es auf jeden Fall eine Sachertorte ist.
Ein neues optisches Bild von der Oberfläche. Wie so kleine Krater, die
hier oben reingekommen sind. Was mir aber sehr gut gefällt, ist der Schwung
von dem S.
Das Erste, was mir sofort auffällt, ist natürlich, dass sie auch eine gewisse
Höhe hat. Von daher vermute ich einfach mal, dass es mit dem Boden ganz gut
funktioniert hat.
Der Boden ist genauso, wie ich ihn mir vorgestellt habe. Er ist super saftig.
Gleichzeitig hat er eine schöne Lockerung. Man kann es super essen. Auch
das mit der Marzipandecke passt perfekt zusammen. Aber grundsätzlich ist mir
einfach zu wenig Marmelade hier drin.
Möchtest du was zu dem Glanz sagen? Ja, ich sage es immer ganz gerne. Es glänzt
wie ein Affenarsch und das ist hier tatsächlich auch der Fall.
Genauso stelle ich es mir vor. Auch die Höhe ist genau richtig. Der krüde Kakao
ist genauso abgesetzt, wie ich es mir vorgestellt habe.
Also der Boden ist bilderbuchmäßig, genauso wie ich es mir vorgestellt habe.
Die Porung, er hat die Luftigkeit, er ist trotz alledem super saftig. Ich
hätte mir vielleicht noch ein kleines bisschen mehr von der Marmelade
gewünscht. Ja, es ist nicht viel. Ein Teelöffel pro Schicht ungefähr. Dann
wäre sie wirklich perfekt.
Die Glasur, die ist auch hier
wunderbar, genauso wie ich sie mir vorgestellt habe.
Hier fehlt ein S.
Also einer darf keine Sachertorte essen, der kriegt irgendwas anderes.
Da ihr alle... noch bis 8 zählen könnt, vermute ich einfach mal, der oder
diejenige ist extrem abgesoffen und hat wahrscheinlich nicht mehr die Zeit
gehabt, das letzte S zu machen.
Der Boden ist in dem Fall 1a.
Also kann man wirklich gar nichts sagen. Saftig, schokoladig, die Lockerung, die
ich mir gewünscht habe.
Und was in dem Fall tatsächlich mir sehr gut gefällt, ist auch die Aufteilung von
Schokolade zu Marmelade. Das ist hier sehr, sehr gut gelungen.
Das sieht nicht so aus wie die Glasur, die du haben wolltest. Es gibt da so
einen Fachbegriff, der in der Gastronomie tatsächlich des Öfteren
benutzt wird. Es ist abgeschissen.
Es hat sich einfach das Fett getrennt und dementsprechend sieht natürlich das
dann oben auch aus.
Die Böden sind noch recht fest. Ich hätte sie mir ein bisschen luftiger
gewünscht. Grundsätzlich geht bei mir auch in diesem Fall die Marmelade
komplett verloren.
Ja, es ist extrem schokoladenlastig, es ist hauptsächlich Glasur im Mund. Und
dadurch, dass die Böden schon noch recht kompakt sind, wirkt es wirklich wie eine
sehr schwere Schokoladentorte.
Wir
haben acht
Stücke. Ja, doch, acht Stücke. Ich bin schon ganz irritiert, weil hier ein S
nämlich verkehrt herum geschrieben worden ist. Der Glanz ist da, aber hier
oben ist es definitiv keine glatte Oberfläche.
Also hier bei dem Stück sehe ich zwar die beiden einzelnen Böden, aber mir
fehlt hier definitiv Füllung.
Die Sacherböden sind in dem Fall für mich völlig in Ordnung. Sie sind schön
saftig, das Schokoladenaroma ist da. Aber die Marillenmarmelade kommt
überhaupt nicht zum Vorschein, weil zu wenig Marmelade drin ist.
Neun Sachertorten, neun sehr unterschiedliche Beurteilungen. Ich bin
gespannt, welche Torte auf welchem Platz landen wird. Ihr dürft euch kurz
zurückziehen.
Was mir gelungen ist bei der Sachertorte, ist halt der Glanz.
Und die Böden sind mir gelungen. Und da hört es auch schon auf.
Meine Schokolade ist abgeschissen. Das ist schon echt eine scheiß Beurteilung
heute. Und das ist schon hart, aber ja, müssen wir durch.
Ranking definitiv heute unter den besten drei. Den Anspruch habe ich jetzt
gerade, weil es müsste dem Teufel so gehen.
Wir sind gespannt.
Legt los mit den Platzierungen.
Ja, bevor wir zu der Platzierung kommen, kann ich als Schokoholic sagen, ich habe
mich über alle neun Schokoladentorten gefreut.
Trotzdem haben wir eine Platzierung. Und der neunte Platz ist
hier.
Was ist mit dieser Glasur passiert? Die Garnas steht noch im Kühlschrank.
Ich habe sie vergessen.
Und was ist das?
Kuvertüre.
Der achte Platz ist hier.
Simone. Von der Marmelade schmeckt man eigentlich gar nichts. Also diese Glasur
ist allgegenwärtig.
Der siebte Platz ist hier.
Der Boden ist zu fest bei der Glasur.
Eine Erklärung, wo die Schwierigkeiten lagen. Die Zeit war einfach zu knapp.
Dann dachte ich einfach nur noch in S auf jeden Fall.
Und Hauptsache ich habe was stehen.
Platz 6.
Der fünfte Platz.
Der Platz 4 ist hier.
Der Platz 3 befindet sich hier.
Es fehlt halt ein S.
Der zweite Platz befindet sich gleich hier.
Tammy, erstmal herzlichen Glückwunsch. Fast alles richtig. Das erste ist
natürlich die Glasur, die oben natürlich nicht so ist, wie wir sie uns
vorgestellt haben. Am Rand kann man aber noch erkennen, dass es von der Emulsion
her wunderbar funktioniert hat. Platz zwei.
Platz eins.
Es ist alles so, wie wir uns das vorgestellt haben. Das Einzige, was zu
verbessern ist, auch bei dir, ruhig beim nächsten Mal ein bisschen großzügiger
mit der Marillenmarmelade.
Dankeschön. Herzlichen Glückwunsch.
Oh Gott, ich habe eine Sachertorte das erste Mal gemacht und dass ich auf dem
ersten Platz war, hätte ich wirklich nicht erwartet.
Die Sachertorte war leider der letzte Platz.
Ja, das heißt jetzt natürlich bei Aufgabe 3 noch mehr als alles geben.
Ansonsten sehe ich das Ende und das heißt nach Hause fahren. Und das will
ich auf gar keinen Fall.
Der nächste Tag.
Die dritte Aufgabe, Backe, backe eh nie, wird die Entscheidung bringen.
Neun Kandidaten wollen Bäcker der Woche werden und keiner will schon in Woche 2
nach Hause gehen.
Bei der Highlight-Aufgabe müssen alle zeigen, was sie drauf haben.
Wir kommen zur dritten Aufgabe und ich freue mich sehr, denn in dieser dritten
Aufgabe geht es um... Tada!
Um mich!
Da hat sich die Jury was ganz, ganz Feines einfallen lassen. Die dritte
Aufgabe heißt nämlich Backe, backe Eni. Christian, was soll da gebacken werden?
Backt uns ein Kleid, das Eni gerne tragen würde. Es muss natürlich auch am
Ende des Tages sehr gut schmecken.
Technisch gesehen sprechen wir von einer Torte in stehender Torso-Optik. Die
Torte muss mindestens 30 Zentimeter hoch sein.
Ihr müsst alles von Hand schnitzen und modellieren. Wir wünschen uns von euch
zwei Füllungen, die natürlich Spielraum lassen für jede Menge Kreativität in der
Umsetzung. Die Jury guckt auf jedes Detail an dem Kleid, vielleicht sogar
auf den Petticoat. Ich bin gespannt.
Ihr habt für diese Aufgabe fünf Stunden Zeit.
Es geht los. Auf die Plätzchen.
Fertig. Warte.
Anstrengen wird sich jeder der neuen Hobbywecker. Klare Sache.
Einerseits dürfen sie eh nie ein Kleid entwerfen und das sollte ihr möglichst
auch gefallen. Und andererseits entscheidet sich mit dieser Aufgabe, wer
Bäcker der Woche wird und wer den Wettbewerb heute verlässt. Was ist
Ferhards Plan?
Ich habe so ein bisschen was Italienisch, Türkisch Angehauchtes vor.
Ich vermische wieder zwei Nationen zusammen.
Bei Ferhat trifft ein italienischer Toffikuchen mit Amaretto-Creme auf eine
Schokotorte mit türkischem Kaffee. Das optische Highlight des Designs, ein Netz
aus geschmolzenen Marshmallows.
Für Model Evelyn ist Mode kein Fremdwort.
Ich habe mir was ganz Dezentes, Elegantes für die Ini überlegt. In
hellblau und rosa, ein bisschen Gold.
Und ich hoffe, ihr wird es gefallen.
Unter Evelyns Glitzer-Top steckt ein leichter Nussbiskuit mit Tofficreme.
Wer unterm Röckchen nascht, erwischt einen Brownie mit Salzkaramellfrosting,
Walnüssen und frischen Erdbeeren.
Can will heute Stressmomente vermeiden. Mit Systematik.
Ich fange immer an, den Teig zu machen. Und nachdem ich den Teig gemacht habe,
mache ich die ganzen einzelnen Schichten.
Can will glänzen. Mit blumigem Design und fruchtigen Facetten in zwei
verschiedenen Torten. Unten trifft Mango auf Kokosbiskuit, oben findet man
frische Beeren in einer Mascarpone-Creme.
Und was schwebt Tanja vor?
Ich mache Inni heute ein Waffelkleid. Ich habe nur kein Petticoat.
Aber sie kann ja nicht nur Petticoat tragen.
In Tanjas roter Robe stecken zwei Geschmäcker.
Im Oberteil ein Kirschkaramellkuchen mit Kirschbuttercreme und unterm Rock ein
Zitronenrührkuchen mit Honunderblütentränke.
Schlotzi, Schlotzi, Bruder.
Das sind jetzt 750 Gramm und ich habe insgesamt 1500, also das Doppelte.
So ein handbemaltes Kleid will auch befüllt werden. Mit Heidelbergquark und
Minzcreme. Geschichtet auf Zitronenmohnbisket mit aromatischem
Mohnlikör.
Was eine Sauerei hier.
Backingenieur Steffen ist in seinem Element.
Warum ich mich auf die Aufgabe freue, ist, weil ich mich komplett ausleben
kann mit der Modellierung. Es wird ein wunderschönes Kleid, meiner Meinung
nach. Und dann gucken wir mal, ob es der Inni auch gefällt.
Leuchtende Farben sollen sich in farbigen Wiener Böden wiederfinden.
In der Büste verarbeitet Steffen eine Schokobuttercreme. In der unteren Etage
zündet er ein Feuerwerk aus Erdbeeren und rosa Pfeffer.
Karos Teig hat Klümpchen.
Mit Absicht.
Die Klümpchen, die man sieht, sind die Weißschokolade. Die habe ich nicht ganz
klein gemacht.
Damit man auch zwischendrin zwar nicht auf Schokolade beißt, aber so ein
bisschen schmeckt, dass Weißschoki ist.
In ihrem farbenfrohen Ensemble kombiniert Caro eine exotische Koriander
-Ganasch mit fruchtigem Himbeer-Hibiskus-Gelais. Die
Schokoladenböden punkten mit einem intensiven Orangenaroma.
Tammy hat ihr Modell genau beobachtet.
Ja, Eni sieht immer sehr ausgefallen aus und irgendwie ist es ja auch eine Ehre,
ihr ein Kleid designen zu dürfen.
Unter der pastellfarbenen Hülle mit essbarer Spitze schichtet Tammy Cremes
mit Eierlikör und Erdbeeren zwischen lockeren Biskuitböden. Das Erdbeergelee
sorgt für einen extra frische Kick.
Für Claudia geht es nach zwei misslungenen Aufgaben um alles.
Ich bin jetzt so weit, dass ich meinen Rührteig schon fertig habe. Also fertig,
sprich, er steht schon im Ofen. Es muss jetzt nur das andere noch alle
funktionieren.
Claudias leuchtendes Dirndl birgt einen Vanillierührteig mit Swissmeringe
-Schokobuttercreme und Nougatcreme.
Kirsch- und Aprikosenkonfitüre sorgen für eine fruchtige Note.
Viel Teig gibt es auch bei Can.
Das ist ein leichter Vanille-Biskuit und den werde ich gleich halbieren, dass ich
einmal sozusagen Kokos und einmal Vanille-Biskuit habe.
Nach einer halben Stunde Backzeit sind noch alle Hobbybäcker im Plan.
Ich schnibbel gerade Cranberries, getrocknete. Die kommen gleich in meinen
Teig mit rein.
Überall wird geschnibbelt und gerührt.
Hochkonzentriert füllt Caro ihren Teig in die Backform.
Eine wichtige Zutat brüht Ferhat derweil auf. Türkischen Kaffee.
Der
Kaffee
macht schon vor dem Konsum munter. Tanjas Zauberzutat heißt Kirschsaft. Der
kommt in das Öl für den Teig. Tammys Teig ist sogar schon ofenfertig.
Das ist jetzt mein Haselnussbisket. Das ist jetzt für die obere Torte von meinem
Kleid.
Wow.
Wo kommt eigentlich Rockabilly-Bäckerin Simone her?
Ja, ich bin die Simone, bin 33 Jahre, komme aus Bochum, bin leidenschaftliche
Friseurin und Fingernageldesignerin, mache auch ein bisschen was an Kosmetik,
also bin sozusagen der Allrounder im Salon.
Meine Tattoos haben grundsätzlich, glaube ich, den Style Comic.
Also es muss halt bunt sein.
Meine Oma konnte die besten Windbeutel und Tradition muss einfach irgendwie in
der Familie bleiben. Und so ist im Endeffekt das Backen entstanden.
Ich musste auf jeden Fall immer was werkeln, auch schon als ich klein war
und muss immer irgendwie mit Farben explodieren. Aber ich glaube schon, dass
ich trotzdem eine sehr traditionelle Bäckerin bin. Also Rezept ist schon was
Schönes.
Also mein Backstil beschreibe ich mit Chaos.
Soll ich aufmachen und du schiebst rein? Gerne. Ich muss nämlich ein bisschen
quetschen. Oh, kommen die alle zur gleichen Zeit rein? Ja.
Steffens Teig flutscht fast von selbst in den Ofen. Der Harzteig nicht.
Die anderen schieben jetzt alles rein und ich bin hier noch am rumpopeln.
Nach eineinviertel Stunden sollte das eigentliche Backen auch mal beginnen.
Evelyn ist schon bei ihrer Fruchtkomponente. Auch bei Tammy und
Caro stehen Rottöne hoch im Kurs.
Hibiskussirup, boah, ist der lecker. Das kommt ins Innere der Torte. Also
zusammen mit der Korianderganache, die ich gleich mache.
Simone nimmt statt Koriander Minze. Und Claudia?
Ich habe jetzt meine Grundbuttercreme fertig. Die teile ich jetzt auf.
Steffen, wie sieht's aus?
Was sagt der Mathematiker hier?
Mathematiker sagt, passt so weit.
Was ist denn das?
Das ist eine Swiss Meringue mit Erdbeer püriert und rosa Pfeffer.
Rosa Pfeffer?
Kommt ganz leicht zum Schluss.
Ich würde auf jeden Fall da noch ein bisschen Pfeffer dran machen, weil ich
glaube, im Gesamten geht der so ein bisschen unter. Weil der Boden und der
Kakao vor allen Dingen, der frisst unglaublich den Geschmack. Okay, danke.
Caro arbeitet an ihrem Haselnuss-Schoko-Crunch.
Can könnte eine Stärkung vertragen.
Ich glaube, ich esse sie alleine auch.
Die ist voll lecker. Ich schneide gerade die Thai-Mango und dann filetiere ich
sie schön. Aber ich muss echt aufpassen, dass ich die Mango nicht aufesse.
Und hier ist Can zu Hause.
In Berlin.
Mein Name ist Can.
Ich bin 30 Jahre alt und komme aus Berlin. Ich bin halb Vietnamese und halb
Chinese. Ich bin aber in Berlin geboren und fühle mich auch total deutsch.
Ich lebe mit meinem Ehemann zusammen und mit meiner Tochter, die zwei Jahre alt
ist, die Grace.
Die ist wirklich für mich alles. Ich kann mir das auch gar nicht mehr
vorstellen ohne meine süße Tochter.
Ich arbeite in der Promotion-Branche und bin Fitnesstrainerin.
Gesunde Ernährung ist mir sehr wichtig.
Ich finde aber, wenn man sich ein Stück Kuchen gönnt, dann muss er einfach nur
schmecken.
Mein Backstil ist sehr chaotisch. Ich versuche, organisiert zu sein. Am Ende
sieht die Küche aus wie ein Schlachtfeld.
Can ist extrem ehrgeizig. Und wenn sie um 0 Uhr feststellt, die Macarons sind
nichts geworden, dann wird halt bis halb drei weitergebacken, bis das alles so
ist, wie sie es möchte.
Nach zwei Stunden Backzeit kann Simone ein Zwischenergebnis präsentieren. Gut.
Heidelbeere, ne? Heidelbeere. Geil.
Tanja setzt auf eine andere Frucht.
Da kommt noch ein bisschen getrocknetes Kirschpulver rein. Das gibt dem Ganzen
so ein bisschen Geschmack. Auch Herhard schwört auf Kirscharoma.
Das ist jetzt eine Amarena-Kirschcreme, dann wird die Quarkmasse mit
reingegeben. Dann habe ich eine schöne Buttercreme schon mal für meine Torte,
die noch backt.
Evelyn setzt heute auf eine besondere Zutat.
Jetzt ist auch meine Dulce de Leche zum Einsatz bekommen.
Ich vermische die mit der Mascarpone und danach wird Butter aufgeschlagen und
dann vermenge ich das nochmal miteinander.
Und die Prise Meersalz, die kommt auch noch da rein.
Meine Erdbeerbuttercreme ist fertig.
Jetzt mache ich meine rosa Ganache. Die sollte ungefähr genau das gleiche rosa
haben wie dann auch das Innere der Torte. Eine rosarote Brille bräuchte
Ferhat gerade.
Oder einen Notfallplan.
Mein Vanilleboden läuft leider aus.
Hilfenart in Gestalt von Betty.
Der ist mir schon von oben zu braun und der ist unten flüssig, also nicht
gebacken.
Warum hast du das Blech denn da unter?
Ach du das?
Ja. Weil das runter tropft.
Wenn du oben eine Unterhitze hast.
Da habe ich keine Unterhitze.
Genau.
Und oben legst du jetzt Alufolie drauf.
Oben Alufolie? Genau, dass von oben nicht mehr die Wärme kommt.
Die Lösung klingt einfach, aber man muss erst mal drauf kommen.
Bei Simone sieht der Boden ähnlich gut aus wie bei Tanja.
Perfektionist Steffen ist zufrieden, doch Caro kommen erste Zweifel.
Ich weiß nicht, der ist innen echt komisch. Als hätte sich da irgendwas
getrennt oder irgendwas.
Ich weiß es nicht.
Die Wahrheit kommt erst beim Anschnitt ans Licht.
Ich werde ihn jetzt erstmal schneiden und ich muss halt dünn anfangen, weil
wir haben ja eine dünne Taille und hier werden wir ein bisschen breiter. Also
werde ich anfangen dünn ihn auszuschneiden und dann immer größer,
größer, größer.
Das Ausgangsmaterial ist gebacken. Nun geht es an den Aufbau.
Jetzt kommt die heiße Phase. Das heißt, das komplette Zusammenspiel muss jetzt
passen. Ich muss jetzt auf die Höhe kommen, ich muss die Formgebung machen.
Caro bleibt zögerlich.
Der ist noch so warm, der Kuchen, dass es unglaublich schwer ist, den zu
schneiden, zu füllen, eigentlich irgendwas damit zu machen.
Eine Motiv-Torte wird aus verschiedenen Komponenten geschichtet und von außen in
Form gebracht.
Der Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt, aber 30 Zentimeter Höhe müssen
mindestens erreicht werden.
Ich habe die Schoko-Whisky-Karamellböden, dann kommt
da die gesalzene Karamellcreme drauf mit ein paar karamellisierten Walnüsse.
Und dann kommt nochmal ein Whisky-Karamellboden drauf und so mache
ich das dann mit sechs Böden.
Zweifelungen sind Pflicht.
Eine Pflicht, der Simone gerne nachkommt.
Schichte jetzt abwechselnd meine Minz-Creme und meine Heidelbeer-Creme.
Ihr seid wirklich am Wirbeln. Ihr habt nicht mehr viel Zeit.
Halbzeit noch zweieinhalb Stunden.
Fuck, ey.
Entschuldigung.
Keine Chance.
Wie keine Chance? Soll ich hier nackt stehen oder was?
So weit soll es nicht kommen.
Das ist jetzt eine Nougat-Buttercreme.
Und das sieht jetzt ein bisschen gewaltig aus. Ich musste jetzt unten ein
extrem großes Loch machen, wegen den großen Schokoladenstückchen. Ich habe
sie extra nicht so fein gehackt, damit man auch so ein bisschen Knack in der
ganzen Geschichte hat.
Ob Claudia damit auch die Jury knackt?
Das macht natürlich einen mega nervös, wenn man sieht, dass die anderen schon
sehr weit vorne sind und man ist hier nur noch die ganze Zeit am Pinseln.
Muss ja auch gemacht werden, Ferhat.
Oh Leute, ich hörte auf zu schichten, man.
Das ist die untere Torte, jetzt kommt noch eine obere Torte. Die muss auch
noch gestapelt werden.
Und das in gefühlt zwei Stunden ist verdammt knapp.
Die Zeit ist knapp. Die eigenen Ansprüche an die Arbeit sind riesig.
Die Hobbybäcker haben bei dieser Aufgabe viel Freiheit bekommen.
Der Waremeister zeigt sich darin, wie er diese Freiheit nutzt.
Ich stapel und stapel und hoffe, dass meine Eni dann gleich auch die Form hat,
die ich möchte, dass ich nicht mehr ganz so viel abschnitzen muss.
Feinarbeit auch bei Claudia.
Das wird die Büste werden.
Es sieht zwar ein bisschen aus wie ein Kreuz, aber das mache ich gleich noch
ein bisschen mit Ganache.
Endlich schichtet auch Ferhat.
Simone ist damit schon fast fertig.
Ich habe die unteren rund gemacht, weil das Kleid ja rund wird. Hier oben werde
ich jetzt ein bisschen schmaler für den Hals. Hier wird meine Schulter.
Jetzt kommt die erste Schicht Ganache drauf.
Die Ganache war bei Claudias letzter Torte ein Problemthema.
Beim Modellieren der Kleider treten bei jeder Torte eigene Probleme auf.
Die Aufgabe ist eine Herausforderung, definitiv. Vor allem mit Teilierung,
nachher mit Überhang noch.
Aber ich finde es recht geil.
Man wächst mit seinen Aufgaben.
Torten tun das übrigens auch, wobei sie die 30 Zentimeter Mindestgröße erst
einmal erreichen müssen.
Ich brauche eine Leiter.
Sieht schon noch ein bisschen hier.
Sie backt mich.
Meine Torte ist jetzt gestapelt und ich fange jetzt auch an zu schnitzen.
Einen Schnitzer möchte sich keiner erlauben. Geil.
Das Problem
ist, die Platte ist zu klein.
Ja, genau.
Aber das ist das, wo du nachher hin möchtest vom Schnitzen her. Genau.
Also würde ich zumindest hier schon mal die Ränder, die ich nicht brauche, mir
schon mal wegschneiden. Ja.
Dass du das Gewicht hier aus der freien Luft rausnimmst. Okay, danke.
Das nächste Drama spielt sich bei Caro ab.
Grande Kack, sag ich. Alle Böden sind gebrochen.
Die Creme, das ist ein Desaster. Das ist noch nicht hart und das rutscht.
Ich mache jetzt das Dekolleté für Eni und ich versuche dabei, das so echt wie
möglich wirken zu lassen.
Da braucht man Fingerspitzengefühl.
Es hängt noch ein bisschen, aber es werden Brüste, hoffe ich.
Claudia fängt mal klein an.
Sieht aus wie zwei Augen.
Das ist Ansichtssache.
Ich hätte Chirurg werden sollen.
Als Patient darf man das anders sehen.
Ein Busen hat sich gerade verabschiedet.
Jetzt ist eine komplette Planung gerade geknickt. Die Brüste sind abgefahren und
somit mache ich jetzt eine Büste ohne Brüste.
Oh, ich liebe dich, Baby.
Gut zureden hilft bei Verhard nicht mehr.
Mir fällt die Torte auseinander. Und jetzt weiß ich nicht, was ich machen
soll, weil wenn ich jetzt versuche, den Rücken zu schneiden, dann quetsche ich
die ganze Creme raus.
Scheiß drauf.
Das ist jetzt hier handeln.
Nicht nachdenken, einfach handeln, dass ich halt den Oberkörper geschlitzt
bekomme, weil von meiner Creme ist gar nichts mehr übrig.
Oh mein Gott, das ist am Arsch.
Modisch wie kulinarisch ausbaufähig.
Ich hab mega Arschflattern, weil meine, wie das hier aussieht.
Ein Schneider würde jetzt wahrscheinlich den Saum umlegen, Knopflöcher
reinmachen, Knöpfe annähen. Ich weiß nicht, wie weit ihr seid. Ihr habt jetzt
noch 60 Minuten.
Okay.
Verdammt, verdammt, verdammt, verdammt.
Immerhin sind alle Hobbybäcker bereits am Modellieren, Ummanteln und
Ausschmücken.
Schon zu bauchig, meine Lady.
Tammy setzt auf selbstgemachten Spitzenbesatz.
Wichtig? Das Kleid muss sitzen.
Dann will ich jetzt gleich meine Eni mal ein Kleid verpassen, ne?
Ran an die Deko.
Ich freue mich total, dass es endlich mit der Modellage losgeht.
Mit der Torte an sich ist Caro immer noch nicht zufrieden. Deshalb sollen die
Details den Unterschied machen.
Die Hobbybäcker sind zu Modedesignern geworden.
Ich muss jetzt echt reinhauen, dass ich überhaupt die noch angezogen bekomme.
Mit essbarer Spitze wohlgemerkt.
Passform und Restzeit haben eines gemeinsam.
Das wird auf jeden Fall sehr eng, weil ich die Torte noch komplett dekorieren
muss und die Blütenblätter werden noch einzeln draufgeklebt. Ich muss jetzt Gas
geben.
Claudia zaubert mit Fondant.
Und auch Caro.
Es ist hier gar nichts schön und gar nichts, wie ich es wollte.
Und ich bin nicht hier, damit nur irgendwas steht, sondern ich bin hier,
um zu zeigen, was ich kann.
Wer wird der neue Lagerfeld?
Ferd oder Steffen?
Meine Mutter war Damenschneiderin. Die hat für uns früher eigentlich viele
Sachen selber genäht. Und da habe ich schon sehr oft geholfen. Das zahlt sich
jetzt vielleicht aus.
Ich bin gerade so fix und fertig. Ich will das jetzt einfach nur schön
hinbekommen. Ob das mit Perlen gelingt, bleibt abzuwarten.
Ah!
Verdammte Scheiße.
Steffen kaschiert seine Problemzone.
Ich möchte den nicht vorhandenen Busen etwas unterstützen.
Also ich kann jetzt in Wellenform da ein bisschen was andeuten.
Schnippel die, schnappel die Schere.
Auf Meisternadelöhr.
Schnibbeli, Schnabbeli, Scheer, Meisternadelöhr. Ihr habt noch 30
Minuten zum Schneidern.
Zeit,
die Spezialwerkzeuge auszupacken.
Die brauche ich. Ich bin alte Frau. Meine Augen sind nicht mehr gut.
Es ist eine große Kunst, aus einer Bahn Stoff ein Kleid zu zaubern.
Bei Fondant ist die Kunst nicht kleiner.
Das ist leider sehr aufwendig, weil du wirklich alle Blüten einzeln bekleben
musst und gucken musst, dass es auch von der Optik her passt.
Oh Gott, ich kriege eine Krise.
Schloss Stülpe ist zum Modeatelier geworden.
Die Entwürfe der Hobbybäcker mögen unterschiedlich sein. Über die Qualität
entscheidet letztendlich die Jury.
Natürlich ist mir das wichtig, wie Eni mein Kleid findet. Ich hoffe ja, dass
sie es sich nachschneidern lässt.
Auswahl hat Eni genug, bei neun verschiedenen Kreationen.
Ich mache jetzt noch den Feinschliff.
Ihr Lieben, ihr habt für eure Kleider nicht mehr viel Zeit. Es sind noch zehn
Minuten.
Verdammt, verdammt, verdammt, verdammt.
Verrat, du schaffst das.
Konzentrier dich, Baby.
Feinschliff ist angesagt im Backzelt.
Eine Motivtorte ist erst dann gelungen, wenn sie eigentlich zu schade zum
Anschneiden ist. Am Ende sind es die kleinen, aber feinen Details und der
Geschmack, die die Herzen der Jury höher schlagen lassen.
Ich versuche jetzt noch hier einen Schnürmustereffekt dran zu bringen.
Die Torten könnten unterschiedlicher nicht sein. Es wird geheftet und
gepinselt. Und was macht Tanja?
Von dann mit aufkleben.
Eni klebt so langsam an der Uhr.
Liebe Stylisten, ihr habt noch zwei Minuten.
Alter, wie mache ich das jetzt?
Scheiße.
Hier ist nichts mit Ruhe arbeiten und dekorieren. Ich versuche jetzt noch den
Fallenschliff zu machen.
Ich habe einen Riss im Fondant und muss es jetzt flicken. Und das sieht
natürlich nicht so schön aus.
Scheiße. Ich glaube, da mache ich Spitze drüber einfach.
Ich schaffe das. Ich schaffe das.
Immer positiv bleiben, Herr Hart.
Gleich müssen alle Werkzeuge fallen gelassen werden.
Zehn.
Neun.
Acht.
Sieben. 7.
6.
5. Jetzt geht es ums Überleben hier.
4.
3. Wenn gar nichts hilft.
2.
Glitzer darüber.
1. Und Schluss. Hände weg vom Gebäck.
Oh mein Gott, oh mein Gott.
Schatzi, du hast das stehen, geil.
Wenn man einfach nur die ganze Zeit weitermacht, die ganze Zeit weitermacht,
dann kommt die Magie. Und darauf muss man warten.
Ich hab's geschafft.
Ich mag keine Brüste. Wieso, du magst keine Brüste? Hast du gar keine gemacht?
Wie?
Hat jeder Brüste auf der Welt? Nein.
Weißt du, ich habe viele Freunde, die haben es so.
Ich möchte im Erdboden versinken und am besten da bleiben.
Ich habe nicht mal annähernd das geschafft, was ich mir vorgenommen habe.
Und dann hat sie hier echt seltsame Verformungen.
Ich bin stolz auf mein Kleid. Es ist für mich das Schönste.
Wenn die Jury das auch so sieht, könnte Claudia ihren Rückstand jetzt
wettmachen. Bei der alles entscheidenden letzten Verkostung dieser Folge.
Ich habe mit einer Katastrophe angefangen. Es wurde zu einer Kaka
-Kakatastrophe. Und dann wurde es zu einer Ka-Tastrophe.
Und dann wurde es geil.
Es ist wunderschön bunt, es glitzert. Ich fühle mich fast hier wie in meinem
kleinen privaten Ankleidezimmer.
Und wenn Sie zu Hause jetzt denken, oh, das ein oder andere Kleid würde ich
gerne anknabbern, kein Problem. Die Rezepte finden Sie online auf
dasgroßebacken.de.
Versuchen Sie Ihr Glück, vielleicht kriegen Sie es genauso schön hin. Und
wir starten jetzt hier mit der Verkostung. Und das erste Kleid, was wir
anknabbern, ist das von Can.
Das ist mein Blumen-Eni-Kleid. Und zwar denke ich, dass Eni Blum mag.
Eni, würdest du sowas anziehen? Ich finde die Farbe sehr schön, weil gerade
so Flieder passt perfekt zu roten Haaren. Ich würde es anziehen. Fangen
wir erstmal mit einer Sache an, die wir nachmessen können. Das sind die 30
Zentimeter.
Was hast du erfüllt? Es fehlt mir so ein bisschen eine gewisse Oberweite. Das ist
mein Rücken.
Ich mag die Spitze, die hast du auch schön gearbeitet. Die Blumen auch
gleichmäßig. Auch hier die Schleife hat die gleiche Dicke.
Das ist auch wichtig.
Ansonsten unglaublich viel Arbeit, schöner Farbton. Mir gefällt es.
Die Böden sind auf jeden Fall hier unten gleichmäßig. Hier oben ist er noch ein
bisschen dicker.
Der Biskuit ist dir wunderbar gelungen. Er ist schön luftig und ich glaube,
Kokosnuss ist oben mit drin.
Ja, und auch am Boden. Der rundet das Ganze für mich ab. Also der gibt dem
Ganzen halt nochmal einen anderen Touch.
Das mit der Mango finde ich eine sehr gute Idee.
Allerdings geht sie natürlich bei der Menge von Boden zu Schokolade ein
bisschen unter. Ich hätte sie vielleicht in einer zweiten Komponente, vielleicht
eine Marmelade etwas stärker, etwas kräftiger herausgearbeitet. Das hast du
im oberen sensationell gemacht, aber im unteren fehlt sie mir ein bisschen.
Es ist was Salziges auf jeden Fall unten mit drin.
Ja, ich habe eine Prise Salz auf jeden Fall mit noch eingearbeitet.
Dann habe ich die gesamte Prise Salz abgekriegt.
Vielen Dank.
Dankeschön.
Ich mag Blumen und Inni mag Blumen auch und deswegen habe ich es einfach mal so
kreiert.
Ich ahne schon, wofür gewisse Blumen da sind.
Also wenn ich jetzt die Schulterpartie hier nehme, dann sind wir so etwas 25,
26 Zentimeter ungefähr von der Höhe.
Eni liebt Blumen, dann kommen wir auf 30 Zentimeter. Gebe ich dir vollkommen
recht. Das sieht halt eher aus wie so ein großer Keks im Endeffekt.
Man sieht, dass die Porung da ist, aber man sieht auch, dass es nicht 100
Prozent auf dem Punkt ist.
Er ist super saftig und auch die Kombination aus Buttercreme und der
Marmelade ist eine sehr gute Kombination.
Mir ist das Ganze ein Tick zu artig. Mutiger werden. Vielen Dank.
Ein
gelbes
Sommerkleidchen mit leichten, akzentuierten 60er, 70er Jahre Stripes.
Ich hoffe, es gefällt. Man sieht sehr genau, 30 Zentimeter geschafft.
Was ist da in der Oberweite passiert?
Es ist ein sportlicher Abusen von dem her.
Entschuldigung, muss das sein?
Also ich sag mal zur Rettung der beiden Männer hier. Es ist immer ein Problem,
wenn man ein anderes Geschlecht modellieren soll, als was man selber
ist.
Du hast das ganz, ganz leichte Schokoladenaroma. Und für mich
persönlich wichtig war die Dosierung vom Kaffee. Er ist ganz dezent da, aber es
ist sehr brav.
Meines Erachtens nach zu brav.
Von der Schichtung her, mit den eingelegten Erdbeeren, sehr schönes
Schnittbild.
Du hast dieses Blumige von dem Pfeffer gleichzeitig die Säure von den Erdbeeren
exzellent gewählt. Also dieses Feuerwerk, was du unten hast, musst du
definitiv auch oben zünden, weil es kann natürlich nicht sein, dass du sagst,
oben ist so ein bisschen lala und unten ist dann halt oho.
Ich habe hier ein neues Outfit gezaubert für das Backzelt. Und damit ich auch Eni
als Stammkunde gewinne, darf sie sich das erste Stück von der Torte wegholen.
Da oben?
Ja.
Da wird einfach Zucker weggenascht.
Wir fangen wieder an bei der Höhe. Kommen wir so auf 26 Zentimeter, wenn
ich hier das Törtchen nehme.
Bei 28 Zentimeter. Also da fehlt so ein bisschen die Höhe.
Insgesamt scheint es mir so, als wenn man beim Präsentieren für Eni leider
keine Schneiderpuppe hatte, sondern schnell ein Kopfkissen geschnappt hat
und da das Kleid rumgezogen hat. Die Farbkombination gefällt mir sehr gut.
Wie gefällt sie dir? Türkis mag ich sowieso.
Bringt meine Augen nach vorne.
Also der Boden ist dir wirklich exzellent gelungen. Zusammen mit dieser
Buttercreme. Du hast den Crunch mit dabei durch die karamellisierten Nüsse.
Oben gefällt es mir schon sehr gut.
Kann
das
sein, dass du die Walnüsse rauspulst?
Die sind mich extrem lecker.
Nur die Walnüsse?
Die obere schmeckt schon sehr gut und die untere gehört zu den Top Ten, ja.
Vielen Dank. Dankeschön.
Auch dann 30 Zentimeter.
Der Heizansatz ist mir einen Tick zu kräftig. Das ist ein bisschen mehr so
Modell Stiernacken. Sieht eher ein bisschen aus wie eine Kugelstoßerin.
Ordentlich Schultern, ordentlich Nacken.
Da fliegt die Kugel ganz gut durchs Zelt, würde ich mal behaupten.
Die Spitze, schön gearbeitet.
Mein persönliches Highlight von Ihnen ist auf jeden Fall das mit der
Pfefferminze. Das hast du wirklich exzellent dosiert. Das Einzige, was ich
mir gewünscht hätte, wären ein paar mehr Heidelbeeren.
Vielen Dank.
Ich
mag
es ganz gerne, weil ich ziehe mehrere Sachen gerne übereinander. Das sieht man
ja auch hier. Und die Farben finde ich auch toll.
Also ich würde sagen, ein Zentimeter, halber Zentimeter fehlt. Man sieht hier.
Die Oberweite, man sieht ja auch den Hals. Was mir jetzt hier so ein bisschen
fehlt, ist natürlich die Taille.
Hier unten die Rüschen, auch sehr schön gearbeitet. Diese Lagen sind gleichmäßig
gearbeitet. Vielleicht hätte ich mir auch hier beim Gürtel auch noch
irgendwie ein Schmuckornament vorne gewünscht.
Der Eierlikör ist auf jeden Fall gut zu schmecken. Also auch mit dieser
Kombination, dass die Creme auch so ein bisschen von diesem Schokoladencrunch
mit dabei hat, ist eine Sensation.
Finde ich sehr, sehr gut.
Der Fruchtspiegel ist wirklich notwendig. Vielleicht ein Fruchtspiegel
mehr. Vielen Dank.
Dankeschön. Gerne.
Mein Muster ist von Dolce & Ferrata und ich bin auch ganz stolz, weil ich alle
Details so hinkriegen konnte, wie ich sie gerne hätte.
Was ich besonders faszinierend finde an der Technik, habe ich so bisher noch nie
gesehen. Ist das Marshmallow?
Genau. Das ist ein ungewöhnlicher Effekt. Trotzdem sieht man darunter auch
noch schön den Fondant. Den hast du ja auch in unterschiedlichen Farbtönen
gemacht. Dafür, dass du wirklich so in der Scheiße gewesen bist, dass das so
hier steht, muss ich sagen, ganz großer Respekt. Es ist für mich das schönste
Modell.
Du hast ja einen schönen Halsansatz, von daher haben wir auch 30 Zentimeter.
Dev bei Chocolate.
Es schmeckt einfach nur nach Schokolade.
Also nach Marienakirsche, die ist vielleicht dran vorbeigelaufen, aber die
ist nicht drin. Die hat Schaukakao gesagt.
Ich glaube, wenn du den oberen Teil Schaukakao nennen würdest, dann wärst du
komplett richtig.
Geschmacklich ist das oben tatsächlich einzig und alleine ein richtig saftiger
Schokoladenkuchen. Aber du magst Schokolade. Ich liebe Schokolade.
Ich finde vor allen Dingen die karamellisierten Cantuccini, die du
reingemacht hast, einen sehr, sehr guten Trick. Der untere ist dir wirklich sehr,
sehr gut gelungen. Ja, gut.
Vielen Dank. Danke.
Dankeschön.
Tortendekorationen sind dein Steckenpferd und deine Leidenschaft.
Und ich glaube, es bricht dir hier irgendwo das Herz, mit dieser Torte von
der Dekoration nach vorne zu kommen. Was ist passiert?
Die Böden sind zu weich gewesen.
Und dann konnte ich nicht so viel wegschneiden, weil die sonst
weggebrochen wären.
Und der Rest, keine Ahnung. Ich glaube, wir kommen relativ schnell zum Geschmack
und lassen jetzt einfach mal die Optik außen vor.
Das allererste, was sofort in die Nase schießt, ist das Orangenaroma. Spricht
für deine Böden, wahrscheinlich am Ende des Tages dann wahrscheinlich nicht für
die Konsistenz des Bodens, weil der verzeiht natürlich nicht jegliche Zugabe
von Orange, sei es Schale, sei es Saft. Und das wird dann wahrscheinlich am Ende
dazu geführt haben, dass sie dir so ein bisschen auseinandergebrochen sind.
Geschmacklich muss ich sagen, gefällt mir die Kombination aus der
Zartbitterschokolade zusammen mit den Koriandersamen und diesem Orangenaroma
sehr gut.
Vielen, vielen Dank.
Ja, ich glaube, die 30 Zentimeter dürftest du gerade eben erreicht haben.
Ini ist ein bisschen in die Breite gegangen.
Nach so viel Kuchen kann das passieren.
Sie hat wenigstens Busen.
Für mich persönlich hat der Biskuit ein sehr saftiges und sehr, sehr schönes
Aroma. Kirsche kommt nur ganz dezent. Da würde ich mir wirklich mehr Kirsche
wünschen. Mir fehlt noch irgendwie so...
Ein bisschen Spannung da drin.
Mein Highlight ist persönlich die Creme.
Viel spannender als die obere, um einiges spannender. Du hast ein
unglaublich frisches Zitronenaroma mit dabei.
Ich glaube, wenn du jetzt den Biskuit auf eine etwas leichtere Variante hast,
dann hast du den unteren Teil wirklich sehr frisch, sehr sommerlich, sehr
leicht. Vielen Dank.
Dankeschön.
Ich finde, ihr habt hier euch als Designer versucht und es ist großartig
geglückt. Also ich fühle mich ein bisschen geschmeichelt. Betty und
Christian müssen sich beraten, denn jetzt kommt sie wieder, die große
Entscheidung. Es geht gleich wieder um ein Kleidungsstück und zwar um die rote
Schürze. Und es geht aber auch leider wieder um die traurige Entscheidung,
denn einer wird uns hier verlassen.
Was Betty und Christian gesagt haben, war unglaublich freundlich und sehr
wertschätzend für etwas, das eigentlich nicht wert war.
Das war einfach scheiße von vorne bis hinten.
Bäcker der Woche wird dieses Mal schwierig.
Can wurde ein bisschen kritisiert. Da wackelt natürlich der rote Turm der
Schürze. Man wünscht sich ja immer selber, aber ich weiß, was ich gestern
abgeliefert habe, von daher, jo.
Die Jury hat ihre Entscheidungen getroffen.
Ein Hobbybäcker darf sich über die rote Schürze freuen, aber ein anderer muss
das große Backen verlassen.
Die Entscheidungen stehen fest. Liebe Jury, waltet eures Amtes.
Unser Bäcker der Woche konnte uns in allen drei Aufgaben mit seinem Geschmack
voll und ganz begeistern. Aber nicht nur der Geschmack ist herausgestochen,
sondern auch die Kreativität von der Kombination von verschiedenen Gewürzen
und Konsistenzen.
Deswegen. Ist unser Bäcker der Woche...
Evelyn.
Dreckig.
Dass ich mit der roten Schürze in die nächste Woche gehe, das hätte ich echt
niemals gedacht, weil ich auch eine sehr starke Konkurrenz habe und ja, das ist
Wahnsinn.
Dankeschön.
Und auch heute müssen wir uns leider wieder von einem von euch verabschieden.
Denn einer von euch konnte uns in allen drei Aufgaben nicht überzeugen.
Deshalb müssen wir uns heute leider verabschieden von dir, Claudia.
Vielen herzlichen Dank, dass du dabei warst. Wir hoffen, dass du trotzdem
weiter viel Spaß beim Backen hast. Auf jeden Fall. Ich habe auf jeden Fall viel
gelernt in der Zeit.
Auch wenn es eine kurze Zeit war. Und es hat mir viel Spaß gemacht.
Dankeschön.
Ich finde...
Das ist ganz toll, dass Eveline die rote Schürze hat. Ich habe ihr auch gerade
gratuliert und habe ihr auch gesagt, das kommt von Herzen. Aber trotzdem weint
das andere Auge doch schon ziemlich.
Vor der Abreise muss Claudia aber mit uns die ganzen Eni-Kleider verspachteln,
denn die Torten waren wirklich lecker und sie muss unbedingt alle probieren.
Nächste Woche geht es dann weiter. Da warten neue Aufgaben. Es wird schnittig
und fruchtig. Seien Sie gespannt. Ich bin es auch. Und wir sehen uns dann in
der dritten Folge bei das große Backen. Natürlich gleicher Tag, gleiche Zeit
hier im Sat.1.
Tschüss.
Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.