All language subtitles for Das.große.Backen.S06E02.Cupcake-Kunst.und.galaktische.Tortenkreationen.720p.SAT1.WEBRip.AAC2.0.h264-LOOM

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Original subtitles

Neun Hobbybäcker haben bei ihrer Backzeit-Premiere so überzeugt, dass wir

ihnen mehr zutrauen. Wir lassen sie ganze Gemälde backen und torten, wie sie

das Universum so noch nicht gesehen hat. Hier bei der zweiten Folge von Das große

Backen.

So give me a, give me a buttercup, don't break my heart.

Mit Leidenschaft und viel Liebe zum Backen. Sieht jetzt schon lecker aus.

Daumen zurück, bitte.

Jeder will, doch nur einer kann es werden.

Deutschlands bester Hobbybäcker.

Also geschmacklich hättest du nichts anderes machen dürfen.

Das ist ein wunderbarer Anschnitt.

Lecker. Ich hätte mir hier mehr Creme gewünscht. Sie ist jetzt nur minimal da.

Eine Kandidatin erwischte keinen guten Start in den Wettkampf. Und somit muss

uns heute verlassen Jasmin.

Nein.

Doch nach jedem Abschied kommt ein Neubeginn. Ach du heiliger Bim Bam,

werde ich dem Niveau gerecht?

Ich werde wirklich kämpfen müssen, damit ich einfach weiterkommen kann.

Nur wessen Backwerke in sowohl Optik als auch Geschmack überzeugen, der hat

realistische Chancen ins Finale zu kommen.

Drei Kandidaten werden das am Ende schaffen.

Der Respekt vor dem Abenteuer Backzelt ist deutlich spürbar.

Mein erstes unvorrangiges Ziel war, die erste Runde zu überstehen. Das habe ich

auch knapp, knapp geschafft.

Scheiße! Ich gehe mit Kampftrategie ran und möchte natürlich diese Woche schon

wirklich gut hinliefern.

Scheiße!

Weiterhin versuchen, ruhig zu bleiben, aber auch natürlich den Spaß nicht zu

verlieren. Darf man dich umarmen?

Wenn du mich nicht dreckig machst, ja. Ich bin sauber. Wetter der Woche wäre

ich sehr, sehr gern, weil ich finde, mein Outfit passt perfekt.

Die weinrote Schürze würde mir super gut stehen.

Doch die Konkurrenz ist hart.

Ich werde das hohe Risiko suchen und wenn alles klappt, schnappe ich sie mir.

Noch hat sie die rote Schürze.

Klar, die anderen Kandidaten wollen natürlich auch mal ran, deswegen glaube

ich, dass jeder nochmal eine Schippe drauflegt.

Das stimmt.

Ich muss jetzt Vollgas geben, damit ich die Jury weiter überzeugen kann.

Da stehen sie mit den besten Vorsätzen und können noch nicht so richtig

abschätzen, was sie in dieser Woche alles erwartet.

Herzlich willkommen im Backzelt. Ihr seid wiedergekommen. Ihr fühlt euch hier

wohl. Und ich glaube, ganz besonders wohl fühlt sich Susanne. Denn sie hat

die rote Schürze um.

Du bist Bäcker der Woche geworden.

Ob du diese Schürze jetzt verteidigen kannst, das entscheiden natürlich auch

unsere Koryphäen in Sachen Süßes. Hier ist Motiv-Tortenkönigin Bettina

Schliepake-Burchardt und der Sterne-Patassier des Jahres Christian

Hüms.

Es gibt Neuigkeiten in Deutschlands größter Tortenshow und ich denke, unsere

Kandidaten sollten da Bescheid wissen.

Bisher gab es ja in der ersten und letzten Sendung drei Aufgaben zu

bewältigen. Jetzt ist es so, dass ihr in jeder Folge drei Aufgaben gebacken

bekommen müsst.

Es geht schließlich um den Titel Deutschlands bester Hobbybäcker 2018,

den goldenen Cupcake, 10.000 Euro und ...

Das eigene Backbuch. Und damit sind wir auch schon bei der ersten Aufgabe für

heute.

Wir wollen von euch Hullepart-Cupcakes.

Cupcakes, die zusammen ein Gemälde ergeben, aber die man sich praktisch

einzeln nehmen kann.

Mindestens 24 Stück, zwei verschiedene Sorten müssen es sein. Und da ich das

wahrscheinlich nicht einmal ein müdes Lächeln hervorzaubern würde, machen wir

die ganze Sache noch ein bisschen komplizierter.

Die Cupcakes müssen dekoriert, drapiert und arrangiert werden. Das Motiv ist

euch überlassen. Wichtig ist, dass ihr verschiedenfarbige Frostings verwendet.

Ihr habt für diese Aufgabe drei Stunden Zeit.

Und jetzt heißt es, auf die Plätzchen, fertig, backt.

Los geht es wie immer mit Handgriffen, die keinen der Kandidaten vor Probleme

stellen. Sollte man zumindest meinen.

Ach, scheiße.

Hat jemand einen Floschenöffner?

Nee.

Scheitert schon die kleinsten Dinge.

Und die anderen so?

Geht schon wieder nicht aus.

Geht das wieder los?

Mal gucken, was Andrea so macht.

Das sind Buttermilch-Cupcakes und der andere ist mit Schokolade. Richtig

dunkler Schokolade und Sahne. Also die haben schon ein paar Kalorien in sich.

Als nächstes hätten wir gerne ein paar Infos von Janet.

Heute gibt es bei mir zweierlei Cupcakes. Zum einen mit Heidelbeeren und

Vanillenboden. Und zum anderen einen Schokoladenboden mit gerösteten Mandeln.

In der Nähe von Hannover geht die fleißige Cupcakebäckerin normalerweise

ihrem Handwerk nach.

Ich bin Janet, komme aus Garbsen und bin 33.

Ich bin Kampagnenmanagerin und mag den Job sehr gerne.

Ich lebe zusammen mit meinem Mann und meinem kleinen Sohn.

Ich liebe eigentlich alles an ihr. Sie gibt mir die Ruhe, die ich brauche, die

Geborgenheit und auch den Kumpel, den ich brauche.

Meine leibliche Mutter ist Thailänderin und mein leiblicher Vater ist Spanier.

Aber aufgewachsen bin ich quasi als Baby in einer deutschen Pflegefamilie.

Meine Hobbys sind nach dem Backen noch malen und kettig sein.

Eine weitere Leidenschaft von mir ist halt das Taekwondo. Ich habe sehr hart

trainiert, um in die 6. Taekwondo-Karte zu kommen.

Man kann, wenn man hart kämpft, schon viel erreichen.

Janet lässt ein Cupcake-Segelboot in See stechen. Auf die Heidelbeer-Cupcakes

trägt sie Vanille-Mascarpone-Creme auf, auf die Schokomandel-Crunch-Cupcakes

Schokobutter-Creme.

Nun zu Benjamin.

Ich mache jetzt gerade meine Brett-Gravitz-Cupcakes. Dazu mache ich

dann noch Blaubeer-Heilbeerkupcakes und als Frosting oben drauf mache ich eine

italienische Butzercreme mit Lavendel.

Und was sagt Lucille?

Ich finde die Aufgabe total spannend, habe mir auch etwas Spannendes

ausgesucht und wenn es funktioniert, sieht es mega geil aus.

Lucilles winterliches Kunstwerk besteht aus Red Velvet Cupcakes mit

Haselnussganache, sowie aus Pink Champagne Cupcakes mit Erdbeerkompott

und einer Whisky-Buttercreme-Decke.

Jetzt Barbara bitte.

Das Besondere an meinen Cupcakes ist der Geschmack, weil Schoko und Orange

verbinden sich sehr gut und schmecken sehr lecker zusammen, genauso wie

Apfelwein und Apfelmus und Zimt.

Barbara formt ihre hungrige Schlange aus Schoko-Orangen-Cupcakes mit Orangen

-Frosting und mit Apfelwein-Cupcakes, auf die sie Frischkäse-Zimt-Frosting

spritzt.

Neun Hobbybäcker bei der Arbeit.

Noch wissen wir nicht von allen, was sie vorhaben. Doch das lässt sich ändern.

Nicht wahr, Michael?

Heute gibt es zweierlei Cupcakes. Einmal Dark-Chocolate-Bier-Cupcakes und

obendrauf für den Unterschied kommt ein White-Chocolate-Marshmallow-Frosting.

Also das ist pappsüß und das pappsüße mit dem bisschen herberen, das

harmoniert super.

Man kann natürlich auch vitaminreicheres nehmen.

30 Minuten sind vorbei.

Julien schneidet Ananas. Und Susanne?

Ich hacke jetzt kandierten Ingwer, der kommt in meine Moscow Mule Cupcakes. Ich

werde ein süßes Frosting haben und deswegen versuche ich, die Cupcakes

relativ spicy zu machen.

Es gibt übrigens die unterschiedlichsten Methoden, Cupcake-Formen zu befüllen.

Hier eine kleine exklusive Auswahl.

Über mögliche Probleme erbitten wir Informationen von Benjamin.

Es ist halt jetzt schwierig, die Maße abzumessen. Es soll halt nicht zu wenig

drin sein, weil sonst geht der ja nicht richtig hoch.

Und schaut dann so viel Papier raus.

Aber wenn halt zu viel drin ist, dann quillt es sehr über.

Der Mann, der so gut Bescheid weiß, kommt aus der Nähe von Augsburg und

kennt sich offensichtlich auch mit Fritten aus.

Ich bin der Benjamin.

Beruflich bin ich gelernter Fachmann für Systemgastronomie. Ich bin 37 Jahre alt

und komme aus Stadt Bergen.

Du kannst ja gut backen, gell? Schmeckt jedes alles? Schmeckt gut?

Ich bin, glaube ich...

Ich bin ein sehr umgänglicher Mensch und wenn ich Freunde fragen würde, die

würden schon sagen, ja, ich wäre manchmal auch zickig.

Ich habe jetzt mit dem Studium angefangen zum Fitnesstrainer Sport- und

Ernährungsberatung und ich gebe dreimal die Woche selber Kurse.

Ich weiß, was ich kann, ich weiß, was ich nicht kann und

das, was ich hinkriege, wird in der Show schon gut ankommen.

Jetzt ein Statement von Julien.

Scheiße.

Ja, Julien, alles gut bei dir?

Ja, der Teig sieht ein bisschen anders als sonst.

Ja, er hat sich so ein bisschen getrennt. Also es liegt ja manchmal bei

diesen Rührteigen daran, dass letztendlich zu viel Flüssigkeit auf die

Butter kommt. Also von daher würde ich vielleicht jetzt eine Probe backen. Und

wenn du dann noch genügend Zeit hast, vielleicht dann noch einen zweiten, wenn

du nicht ganz so happy bist mit dem Backergebnis.

Danke. Bitte, bitte.

Julien schenkt der Jury einen Papagei aus Ananas- und Karamell-Cupcakes. Das

kunterbunte Muster besteht aus Passionsfrucht-Buttercreme und

Trisletches-Frosting.

So, jetzt gehen die ersten schon in den Ofen.

Wie sich die Bilder gleichen.

Manchmal gleichen sich allerdings auch Probleme.

Die gehen nicht bis oben hin. Ja, meine auch nicht.

Scheiße, ich hab gedacht, es geht ein bisschen mehr auf.

Die Schwierigkeit ist ja immer, die Förmchen nicht so voll zu machen, dass

oben nichts überquillt.

Apropos. Meine Buttermilch-Cupcakes gehen hoch, aber viel zu hoch.

Keine Ahnung warum.

Ausgesprochen beliebt, Schokolade. Es geht aber auch anders.

Das werden meine Pink-Champagne-Cupcakes.

Und dann kommen nachher noch Erdbeeren rein.

Das ist mega dekadent.

Wohl den Kandidaten, die lernfähig sind.

Was ich aus der letzten Woche mitnehmen werde, ist, dass ich bei Aromen oder

besonderen Gewürzen mich mehr traue.

Im thüringischen Schmölln in ländlicher Idylle ist der zumindest körperlich

größte Hobbybäcker zu Hause.

Mein Name ist Patrick, ich bin 26 Jahre alt.

Wir haben einen großen Hof, da fällt immer Arbeit an, die gemacht werden

muss. Man kann halt wunderbar abschalten, das fetzt schon.

Ich habe angefangen zu nähen, die Stoffe zurechtschneiden. Das ist eigentlich

Entspannung pur.

Bei uns im Ort ist ein Schloss und das hat letztes Jahr ein Osterfest

veranstaltet und da wurden halt noch Teilnehmer gesucht, die Kuchen backen.

Und ich habe dann gedacht, naja, machst du mal eine Porte.

Mal gucken, wie es ankommt. Und siehe da, sie ist sehr gut angekommen.

So, und was ist das jetzt mal lecker?

Also, in der Tat ist eine Quark mit weißer Schokolade, Mandelböden und oben

ist eine Erdbeermousse mit süßen Basilikum.

Ich finde das total lecker.

Ich versuche halt, mit extravaganten Rezepten Zusammenstellungen zu punkten.

Sowohl optisch als auch geschmacklich.

Patrick backt gleich drei Cupcake-Varianten. Red Velvet, Schoko

und Mango-Cupcakes.

Obendrauf gibt's Rosenfrischkäse, Lavendelganache und Mango-Buttercreme.

Wie läuft's denn eigentlich bei der Bäckerin der Woche?

Als nächstes mache ich jetzt meinen Teig für meine Erdbeer-Mojito-Cupcakes

fertig. Das heißt, ich habe jetzt hier schon Eier drin und ein bisschen

Limettenschale und ein bisschen Minze.

Noch zwei Stunden bleiben den Kandidaten.

Verkostet wird jetzt schon.

Gute Sache.

Und hier Schweizer Präzisionsarbeit.

Also ich habe eine erste Schicht von der Masse getan drin und jetzt tue ich einen

Löffel von dieser leckeren Dulce de Leche drin.

Und wenn alles befüllt ist, kommt sie in den Ofen.

Das wird mein Teig für die Red Velvet Cupcakes.

Also ich arbeite halt gerne bunt, weil es halt dann noch viel mehr Spaß beim

Essen macht.

Wer seine Cupcake-Varianten bereits im Ofen hat, kann sich jetzt so langsam mal

an die Zubereitung der Frostings machen und nebenbei verraten, was er da

reintut. Und warum so wenig?

Das ist Lavendel. Da muss man halt bloß bei der Dosierung ein bisschen

aufpassen. Wenn man dann zu viel reinkippt, dann schmeckt es nach Seife.

Obacht, jetzt wird was falsch gemacht.

Man sollte vielleicht einen Topflappen nehmen.

Haha, heiß.

Ah, scheiße. So schön, wenn man sich verbrennt.

Nun kommen Beispiele, wie man Cupcakes total unfallfrei aus dem Ofen holt.

Ich bin mit dem Ergebnis zufrieden. Die sind ja schön hochgegangen.

Jetzt noch Creme, abkühlen, los geht's.

Hier schmilzt Schoko.

Und was passiert dort?

Ich koche jetzt meinen Mango-Pudding für die Mango-Buttercreme, die dann

anschließend auf meine Mango-Cupcakes ausgetragen wird.

Man muss ein bisschen improvisieren. Was nicht passt, wird passend gemacht.

Cupcake drauf und fertig.

Hier entsteht offenbar Kunst.

Das gibt eine Schlange. Die schlängelt sich dann so nach oben.

Und dann kommt oben der Hals und der Kopf obendrauf.

Liebe Cupcake-Bäcker, es ist Halbzeit. Ihr habt jetzt noch eine Stunde und

30 Minuten.

Drama, Drama, Drama.

Das wird wieder so knapp werden, ey. Ich weiß noch gar nicht, ob ich fertig

werde. Na jetzt bloß keine Hektik. Wirklich hektisch? Wirklich gestresst?

Bisschen. Die Frostings sollen verschiedenfarbig sein, also werden sie

verschiedenfarbig. Gut möglich, dass ihre Herstellung bei weitem nicht so

schwierig ist wie die deutsche Sprache. Da gibt's vielleicht komische

Konstruktionen. Desto fettiger, desto besser.

Nein, desto fett, nein, umso fettiger, na, keine Ahnung.

Egal. Weiter geht's.

Susanne beträufelt ihre Cupcakes mit Rum-Erdbeersirup.

Urbayer Michael bastelt ein Cupcake-Bierglas zusammen.

Und was Benjamin macht, erklärt er selbst.

Mein Thema ist das Frühlingserwachen. Und was symbolisiert mehr ein Frühling

als ein Schmetterling? Es ist eine schöne Jahreszeit einfach.

Deswegen will ich das damit umsetzen.

Raffiniert geht Andrea vor.

Also Betty legt ja immer sehr viel Wert auf das Äußerliche, auf die Optik. Von

daher, alles was jetzt nicht schön ist, werde ich nachher noch mit meinen

Accessoires, die ich gemacht habe, überdekorieren.

Und es wird noch trickreicher. Ich muss ja gleichmäßig zwei farbige verschiedene

Cremes aufspritzen. Und dann packe ich jetzt zwei Spritzbeutel in einen mit

einer Tülle, damit die dann auch gleichmäßig farbig dann unten

rauskommen.

So funktioniert's.

Während Susanne noch immer aufbaut, üben sich andere bereits in der Kunst der

Spritztechnik. Mit dem Wissen, dass Betty sehr genau hinschauen wird.

Was Patrick macht, ist Improvisation.

Ich habe gerade die Cupcakes eingedeckt. Ich mache das jetzt, weil das vorher

nackiger aussah und halt nicht so nach Blumenbouquet. Und deshalb mache ich

jetzt noch einen Topf.

Trauerfall Mascarpone-Creme.

Janet, ich sehe ein nicht so glückliches Gesicht.

Ich brauche Hilfe.

Was ist passiert?

Ja,

sauber. Ja, ich versuche irgendwas zu. Ja, also ein bisschen Frischkäse, ein

bisschen Sahne, Gewürze.

Aber das... Nee, das kommt jetzt weg, ne? Ja, ganz schnell. Alles klar.

Woanders läuft's geringfügig besser.

Ja, die bin doch einfach gut, ne?

Noch 45 Minuten.

Die Schlange bekommt ihre Haut. Der Winter ein strenges Gesicht.

Einer ist besonders schnell.

Ich bin jetzt eigentlich nur noch am Deko vorbereiten. Dann muss ich jetzt

eigentlich nur noch therapieren. Dann bin ich eigentlich fertig.

Ganz schön tricky, diese Herumspritzerei, oder?

Also die Herausforderung liegt nicht in der Technik, sondern in der Zeit.

Ich versuche jetzt was Neues zu zaubern, aber ich weiß nicht, ob ich es schaffe.

Ich muss jetzt Gas geben.

Keine Ahnung.

Ich gucke jetzt nicht nach links und rechts, weil dann kriege ich Panik.

Liebe Kandidaten, ich finde es toll, die ersten Bilder kann man ja schon

erkennen, aber es ist nicht mehr viel Zeit. Ihr habt jetzt noch 30 Minuten.

Immer dieser Druck.

Scheiße, eine halbe Stunde, das wird jetzt hart.

Ja, ich muss jetzt versuchen, jetzt noch hier ein Gemälde zustande zu kriegen.

Ich muss jetzt echt gucken, dass jeder Handgriff sitzt.

Ich bin gerade ein bisschen im Stress.

Das Problem ist gerade, dass die Creme zu weich ist und dadurch kriege ich das

Blumenmuster nicht auf die Cupcakes.

Sieht man von derlei Problemfällen ab, entstehen gerade ziemlich beeindruckende

Kunstwerke im Backzelt.

Barbaras Schlange inklusive.

Richtig begeistert ist Andrea von sich.

Also besser geht nicht.

Designmäßig probig weg bei Betty Punk.

Das wird Patrick eher nicht gelingen.

Lieber mache ich es jetzt so, als dann gar nichts zu präsentieren.

Ich bin jetzt wirklich in den letzten Zügen, versuche jetzt hier sauber noch

fertig zu arbeiten, weil Sauberkeit ist halt das Wichtigste.

Genau. Mir ist die Airbrush-Maschine ausgerutscht.

Lucille, die hat ja wieder, wie immer, Chaos-Queen im Schmutz machen.

Lucille, was machst du denn da schon wieder?

Mir ist Airbrush-Farbe umgekillt. Du kannst bei mir auch putzen, wenn du

möchtest. Ich glaube, ich habe es echt geschafft, es zu zerstören.

Ich bin versichert.

Wahnsinn.

Im Backzelt brechen die letzten fünf Minuten an. Und die Frage ist, ob jeder

fertig wird.

Brauchst du noch irgendwelche Hilfe, Janett?

Ja, du kannst mir ein Femme einfärben gleich.

Ja, ich brauche hellblau, dunkelblau und rot.

Ich helfe immer. Ich habe einfach so ein Helfer-Syndrom.

Du bist ein Schatz.

Alle Mann in Deckung.

Lucille ist wieder mit der Airbrush-Maschine unterwegs.

Augen bekommt ihr Winter auch noch. Prima, denn es gibt einiges zu sehen.

Zum Beispiel Patricks sehr interessante Dekorationsmethoden.

Eni weiß gar nicht, wo sie zuerst hingucken soll. Und Janets Bootfunk

verzweifelt SOS.

Oh Mann, ey, das zerfließt alles.

Ich sehe, es wird noch geairbrushed und noch gespritzt, aber die Zeit ist gleich

oben. Wir haben jetzt nur noch zwei Minuten Zeit. Noch zwei Minuten.

Scheiße.

Nein, nein, nein.

Zwei Minuten.

Scheiße.

Die Buttercreme saugt sich die Farbe so auf, deswegen färbe ich jetzt bis zum

Äußersten. Zum Äußersten greift kurz vor dem Ende auch Patrick.

Mein Zerschliff ist jetzt noch kleine nette Deko-Perlen drauf, damit es

wenigstens einigermaßen ordentlich aussieht.

Ordentlich Hektik herrscht auf jeden Fall im gesamten Backzelt.

Liebe Kandidaten, kommt zum Ende. Die letzten Sekunden brechen an.

10, 9, 8, 7,

Langsamer, Eni, langsamer.

Sechs.

Fünf.

Vier.

Drei.

Zwei.

Eins. Und Schluss. Hände vom Gebäck.

Geschafft, geschafft, geschafft.

Mein Plan war es, das ordentlich aufzuspritzen, aber jetzt sieht es halt

so aus, als wenn das der Kindergarten gemacht hat.

Meine Stimmung ist so gemischt. Auf der einen Seite bin ich natürlich froh, dass

ich jetzt hier was stehen habe.

Sonst wäre es richtig katastrophal.

Ich habe wieder was anzubieten, wieder was zum Präsentieren. Ich freue mich,

Ihnen das schon vorzustellen.

Aber der Geschmack ist halt noch entscheidend. Aber da bin ich mir

sicher, bin ich auf der guten Seite.

Lange dauert's nicht mehr bis zur Verkostung.

Manch einer freut sich regelrecht auf sie.

Teig passt, Creme passt, Deko passt.

Ich bin glücklich.

Auf die Bewertung bin ich jetzt mega gespannt.

Was kritisiert werden könnte, wäre vielleicht wieder meine traditionelle

Backweise. Vom Geschmack weg, aber trotzdem punkten.

Nichts gegen die Prognosen der Kandidaten, aber am Ende zählt allein,

was die Juroren zu den Backwerken sagen.

Und zwar jetzt.

Eure Cupcake-Bilder sehen wirklich fantastisch aus. Ich muss sagen, ihr

seid wahre Künstler. Und ich könnte mir jetzt vorstellen, dass der ein oder

andere zu Hause denkt, ach, da würde ich gerne mal eine Kopie von anfertigen.

Kein Problem.

Auf dasgroßebacken.de findet man natürlich alle Rezepte. Da kann man

alles nochmal genau nachlesen und dann...

Viel Spaß beim Nachbacken.

Und hier im Zelt übernehmen jetzt Betty und Christian das Kommando. Es geht los

mit der Verkostung und wir beginnen bei Barbara.

Das gefällt mir total gut. Wir hatten nur Pull Apart Cupcakes gefordert. Das

hätte ein Bild sein können, dass du jetzt auf die Idee gekommen bist zu

sagen, ach.

Ich gehe jetzt in die Höhe. Aber wenn man sich so eine Fallhöhe einbaut, dann

ist natürlich die Gefahr, dass es runterrutscht.

Also Buttercreme ist halt filigran, sie ist wärmeanfällig, aber man sieht

ansonsten sehr schön, dass du die Buttercreme wirklich auf den Punkt

hattest. Die ist überhaupt nicht grisselig. Und was ich toll finde, ist,

dass du es zweifarbig gemacht hast, was ja auch nicht so ganz einfach ist. Also

man kann das hier so richtig schön sehen. Ich habe hier immer wieder das

Lila und das Grün. Da sieht man wirklich das Handwerk. Das Bild an sich ist

natürlich dir perfekt gelungen. Also von daher hast du für mich von der Optik her

alles richtig gemacht.

Geschmacklich für mich völlig rund. Du hast den Zimt als allererstes im Mund.

Ist allerdings nicht so dominant.

Nachher kommt der Apfel so ein ganz klein wenig mit durch. Von daher ist der

erste für mich schon geschmacklich sehr rund.

Eventuell so als Tipp, da hätte zum Beispiel jetzt ein Apfelkompott gut

gepasst. Dann hätte man beim Anschnitt einfach nochmal was gehabt und hätte

noch diese Frische von den Früchten gehabt.

Hier steht ganz klar die Orange im Vordergrund. Da wünsche ich mir

vielleicht noch so einen kleinen Schokoladen-Kick. Also ich finde die

Kombination von beiden Geschmäckern auch sehr spannend, weil du einmal so ein

bisschen mehr so dieses Herbstliche hast und dann hast du dieses Orange-Frische.

Also so, dass man auch beide gerne essen mag. Vielen Dank. Danke.

Geht gut los. Ja.

Was auffällt ist, du hast verschiedene Tüllen für die Buttercreme verwendet.

Hier unten haben wir so diese klassische Basket Wave, also für die Korbflechtung

die Tülle. Dann haben wir hier die Rasentülle und hier oben haben wir eine

Sterntülle. Man kann hier richtig schön sehen, dass hier diese Grashalme

wirklich einzeln gelungen sind.

Vor allen Dingen gefällt mir auch dieses leicht 3D-mäßige, dass die Cupcakes

natürlich nicht alle gleichmäßig gerade gebacken sind und somit dieses

Flechtmuster auch so ein ganz klein wenig nach oben und nach unten geht, so

wie ich es mir bei einem Korb auch vorstelle.

Hier unten sieht man schön die Konfitüre, die frischen Früchte.

Sieht ein wenig aus wie ein Gesicht.

Ja.

Die Buttercreme ist super von der Konsistenz.

Auch der Cupcake selbst ist schön aufgegangen. Du hast letztendlich die

Buttercreme, dann hast du diesen Teig, der normalerweise auch immer ein

bisschen kompakter ist und dann die frischen Früchte dabei. Das ist für mich

eine super Kombination.

Das

schmeckt

verdammt lecker.

Also auch hier mit der frischen Frucht da drin wertest du das Ganze natürlich

auf. Das Einzige.

Was ich vielleicht als Verbesserung habe. Traue dir ruhig ein bisschen mehr

zu, was die Gewürze angeht. Ich glaube, dann kann da noch was richtig Großes

draus werden. Ja, mache ich.

Man sieht so ein paar verschiedene Töne. Du hast hier eigentlich relativ glatt

gestrichen. Hier sehe ich dann diese klassische...

Korbflecht-Tülle. Hier oben habe ich wieder eine Stern-Tülle. Es hätte

einfach entweder ganz gerade eingestrichen sein müssen oder halt

wirklich irgendwie mit einzelnen kleinen Tüllen irgendwie mehr Struktur

reingekommen.

Ich habe mit dem Hellen angefangen, das gefällt mir sehr gut, obwohl es aus der

Not geboren gewesen ist. Das Einzige, was ich da vielleicht ein bisschen

verbessert hätte, oben ist das Frosting ein ganz klein wenig süßer. Der Dunkle

gefällt mir sehr, sehr gut. Was ich super finde, ist, dass da Nüsse drin

sind, dass du halt nochmal eine andere Textur hast. Das passt perfekt.

Ich habe einmal diese sehr frische Variante und dazu die ist wirklich

schwere von der Schokolade. Das passt gut zusammen, also da die Kombination

richtig gewählt. Vielen Dank.

Ich habe euch heute ein Blumenbocket mitgebracht, aber es ist leider ein

sommerlicher Weihnachtsbaum draus geworden.

War es immer mit von Hand geplant? Ne, das war Improvisation.

Zur Dekoration kann man jetzt einfach ganz schwer was sagen.

Ja, ich bin auch auf jeden Fall mehr auf den Geschmack als auf die Optik

gespannt. Du weißt es selber, ich will dich auch nicht wahnsinnig quälen. Wir

wollen natürlich immer, dass ihr so über diese Grenzen geht, dass ihr euch selber

so ein ganz klein wenig auch vor eine neue Herausforderung stellt.

Aber soll natürlich letztendlich für euch zu voller Zufriedenheit natürlich

dann vor euch stehen. Und wenn das nicht der Fall ist, dann weiß ich selber, wie

man sich da fühlt.

Also beim nächsten Mal vielleicht ein ganz klein wenig weniger Tempo und dafür

dann aber richtig durch die Zielgerade.

Zuckerperlen.

Der beste Cupcake unten drunter ist der mit der Mango. Super frisch. Der rote

Red Velvet, da geht die Lavendel völlig unter. Da beim nächsten Mal ein bisschen

mehr Power mit reinmachen.

Die Rose mit der Schokolade, perfekte Kombination. Du hast eine schöne

Konsistenz von den Teigen her. Sind sehr locker, überhaupt nicht kompakt.

Schade, dass das Frosting so nicht funktioniert hat, weil ich glaube, das

wäre wirklich der Kracher geworden.

Vielen Dank. Vielen Dank.

Was

mir

gefällt, sind die Farben. Und den Schmetterling erkennt man auch sehr gut.

Man kann hier sehen, wie fein diese Kante ist. Also gerade von dieser

Sterntülle richtig toll auftressiert. Es sieht fantastisch aus.

Also ich finde den hellen Cupcake sehr, sehr gut. Vor allen Dingen wegen der

Wahl der Früchte da drin. In dem orangefarbenen ist nichts anderes drin

als in dem blauen, nur dass da Lebensmittelfarbe drin ist. Genau.

Der Lavendel geht unter. Also beim nächsten Mal ruhig ein bisschen mutiger

sein, was dieses Aroma angeht. Die Buttercreme ist nicht nur von der Optik

her perfekt, sie ist auch von der Konsistenz beim Essen perfekt. Aber auch

von den Konsistenzen der beiden Teige hast du alles richtig gemacht. Vielen

Dank.

Was mir gefällt, ist, es ist ein Glas, es soll transparent sein und das auf

eine 2D-Optik zu bekommen, ist natürlich schwierig.

Du hast ein künstlerisches Händchen und das sieht man hier wunderbar.

Du darfst gern schon anfangen.

Die Konsistenz deiner Cupcakes ist ein bisschen kompakt. Da hätte ich mir

vielleicht eine Lockerung ein bisschen vorgestellt.

Geschmacklich finde ich den hellen sehr, sehr lecker.

Mir persönlich gefällt der dunkle ein bisschen besser. Da hätte ich mir

einfach ein paar mehr von diesen Beeren gewünscht. Ich bin tatsächlich mehr ein

Fan von der etwas helleren.

Aber deswegen gibt es ja auch zwei Sorten, damit jeder seinen Favoriten

hat. Das ist Geschmackssache.

Vielen Dank. Danke.

Was für mich persönlich am allermeisten raussteht, ist dieser kalte, klare

Blick. Und den hast du wirklich wunderbar rausgearbeitet mit diesen zwei

schwarzen Pupillen. Das ist für mich wirklich so 3D-Sehen, nicht nur ein Bild

entwickeln aus diesen Cupcakes, sondern du hast jetzt Strukturen rausgearbeitet.

Für mich ganz großes Kino.

Also ich glaube, Red Velvet und Pink Champagne kann man hervorragend

erkennen.

Der Red Velvet gefällt mir sehr, sehr gut. Vor allem mit diesem

Schokoladenkern. Das Einzige, was ich da vermisse, ist natürlich der Whisky. Der

kommt jetzt nicht so wirklich durch. Der rosafarbene gefällt mir auch sehr, sehr

gut, muss ich sagen. Weil dieses Fruchtige in der Mitte nochmal was ganz

anderes ist als der rotfarbene. Und auch mit dieser supergeilen Buttercreme, die

oben wirklich richtig cremig ist, hast du das schon sehr, sehr richtig gemacht.

Und man merkt nicht, dass du Mascarpone verwendet hast. Das rundet ab, ohne

jetzt irgendwie zu schwer da oben drauf zu sein.

Vielen Dank.

Optisch hast du das Bierglas wunderbar umgesetzt. Das ist, glaube ich, das

Allerwichtigste bei dieser Aufgabenstellung.

Hier muss ich jetzt wirklich darauf achten, dass diese ganzen Rosetten alle

gleichmäßig gespritzt sind. Weil wenn die jetzt unterschiedlich sind, dann

wirkt das Ganze komisch. Das hast du gut getroffen.

Hell oder dunkel? Wie wollen wir anfangen? Oh, ich fange ganz gern dunkel

an.

Der helle Teig ist so richtig schön feinporig.

Und dann kommt diese Dunkelbier-Variante, die so richtig

schwer ist, also fast schon mehr an einen Brownie erinnert.

Beide sind wahnsinnig interessant.

Ich muss sagen, die harmlosere Variante, jetzt mal in Anführungsstrichen positiv

ausgedrückt, ist der Zitronen.

Cupcake, du hast die Zitrone pur. Der Dunkle ist wesentlich interessanter,

muss ich sagen, weil dieses Dunkelbier, dieses Herbe, dieses Malzige erst ganz

zum Schluss kommt.

Ich bin kein Biertrinker.

Ich finde den Geschmack aber von dem Dunkelbier total klasse. Das ist

heimelig wohlfühlen und das hier Spannung pur. Vielen Dank. Dankeschön.

Gut, ne?

Mir gefällt extrem gut, was du mit den Tüllen gemacht hast. Hier hast du mit

einer Blatttülle gearbeitet, dann hast du hier wieder eine Sterntülle genommen,

dazwischen sind andere Sterntüllen und du hast so richtig mit den verschiedenen

Farben angefangen, auf deinen Cupcakes eigentlich zu malen. Das sieht wirklich

sensationell aus. Wenn es von innen genauso gut ist wie von außen, vom

Geschmack her, dann alter Falter.

Der blaue mit der Ananas drin, mit dem Frosting zusammen, sensationell. Die

Ananas ist komplett präsent und das ist bei so einer Frucht, Ananas ist jetzt

nicht so wahnsinnig stark vom Aroma her, das ist dir wunderbar gelungen. Der mit

dem Karamellkern ist auch sensationell, zusammen mit der Maracuja da oben, das

ist natürlich dann eine geile Kombination.

Das Frosting ist halt auch sehr leicht, also das passt zu diesem Thema

Südamerika. Von den Auswahlen, die du getroffen hast, alles richtig gemacht.

Vielen Dank.

War gar nicht so schlimm.

Ja, die Jury hatte jetzt viele positive Worte für euch durch die Bank, muss man

eigentlich sagen.

Ich hoffe, das motiviert euch für die nächste Aufgabe, denn die steht jetzt

an. Wir kommen zur technischen Prüfung.

Kaum sind die Cupcakes verkostet, wartet schon die nächste große Herausforderung

auf die Hobbybäcker.

Auf dem Programm steht die technische Prüfung. Bei den Kandidaten löst das

recht unterschiedliche Gefühle aus.

Es ist immer sehr spannend, zur technischen Prüfung zu gehen und man

weiß nicht, was das ist.

Aber ich denke, ich kann das machen.

Also wenn ich die technische Prüfung versemmel, dann bin ich raus.

Dann bin ich wirklich raus.

Die technische Prüfung funktioniert bei uns in altbewährter Manier. Wir geben

euch ein Rezept vor. Ihr habt alle die gleichen Zutaten und ihr sollt es, so

wie es dort steht, genau nachbacken.

Als erstes dürft ihr die Zutaten aufdecken. Bitte jetzt.

Hilfreich ist, wenn auf den Zutaten steht, um was es sich handelt.

Oh, Rum.

Grieß. Nee, weg, Mehl. Und noch etwas ohne Beschriftung.

Skandal. Was ist denn das da?

Zitrone. Riech halt.

Nee, das riecht nicht nach Zitrone.

Das ist doch Zitrone. Es sieht aus, als würde uns heute ein kompliziertes

Backwerk überraschen.

Ja, ich finde, da könnte man vielleicht schon erahnen, was es denn werden soll.

Dreht die Rezepte jetzt um.

Apfelstrudel.

Apfelstrudel. Mit Creme Anglaise.

Was ist das?

Bei offenen Fragen empfiehlt es sich, ins Rezept zu schauen. Was auch oft

hilft, ist, cool zu bleiben.

Ich bin auch schon müde beim Ventilieren.

Aber jetzt gleich schalte ich wieder in Tunnel-Modus und dann schauen wir mal,

dass es funktioniert.

Ja, leichte Panik. Null Ahnung, wie man da vorgeht.

Ist das nicht großartig? Ihr dürft uns Apfelstrudel backen mit einer Creme

Anglaise.

Ich denke mal, mit den Äpfeln werdet ihr keine Probleme haben. Ich glaube, die

Schwierigkeit liegt eher im Strudelteig, oder, liebe Jury?

Jawohl, dünn soll er werden, und zwar wie Zeitungspapier. Das erfordert eine

ausgesprochen liebevolle und behutsame Behandlung.

Erschwerend kommt hinzu, dass wir euch zwar für die Füllung alle Zutaten

zurechtgestellt haben, allerdings ohne jegliche Mengenangabe.

Dadurch wollen wir feststellen, wie fein euer Händchen ist, die Apfelmasse

abzuschmecken. Noch ein wichtiger Tipp.

Lest euch das Rezept bitte erst einmal aufmerksam durch und plant die einzelnen

Arbeitsschritte. Denn die Ruhe- und Backzeiten müsst ihr unbedingt für

andere Tätigkeiten nutzen.

Macht ihr das nicht, ist die Aufgabe in der vorgegebenen Zeit nicht zu schaffen.

Ihr habt für diese Aufgabe genau zwei Stunden.

In diesen zwei Stunden hat die Jury Backzeltverbot. Das heißt, ich darf euch

rausbitten. Denn sie wird eure Strudel nachher blind verkosten.

Ich wünsche euch ganz viel Glück. Und jetzt heißt es für euch, auf die

Plätzchen.

Fertig.

Bakt.

Erster Schritt, alle notwendigen Vorbereitungen treffen.

Nur wer strukturiert vorgeht und das Rezept immer im Auge behält, hat eine

Chance, in den vorgegebenen 120 Minuten fertig zu werden.

Der Respekt vor der Aufgabe ist groß.

Die Motivation ist es auch.

Ich werde mich anstrengen und hoffe, dass ich mit der Zeit ganz gut hinkomme.

Und ja, es wird auf jeden Fall ein knappes Match werden.

Nicht nur Patrick steht nach der ersten Verkostung unter Druck, sondern auch

Janet. Ich halte mich zu 100 Prozent ans Rezept.

Ja, außer bei der Füllung, da haben wir ja keine Mengenangaben vorgegeben.

Aber ansonsten halte ich mich da komplett dran.

Einen Apfelstrudel backen. Wie geht das eigentlich?

Was gilt es zu beachten? Und wo lauern die größten Schwierigkeiten?

Na, einfach mal die Jury fragen.

Also den Apfelstrudel herstellen muss man sich so vorstellen.

Du hast in erster Linie den Teig, den hast du rauchdünn ausgerollt. Die Äpfel

werden bis zur Hälfte verteilt und dann wird der Strudel eingewickelt. Und dann

wird er mit einer Eigelbstreiche eingestrichen und wird dann heiß kurz

gewangen.

Ich glaube, das größte Problem ist der Teig selber.

Ich muss ihn erstmal kneten und zwar 10 Minuten, dabei muss er mehrfach auf die

Arbeitsfläche geschlagen werden, damit die Stärke in dem Mehl sich mit dem

Wasser verbindet und ein Kleber bildet. Das brauche ich, damit der Teig nicht

auseinanderreißen kann.

Sicherlich wird der ein oder andere auch über die Creme anglaise stolpern. Die

muss perfekt abgebunden sein, darf nicht abgeflockt sein wie so ein süßes Rührei

und da liegt sicherlich auch noch eine Schwierigkeit drin.

Ein Apfelstrudel ist für mich typisch.

Goldgelb gebacken, eine glatte Oberfläche und man ahnt, dass es so ein

bisschen blätterig ist. Also jetzt kein glänzender Teig, sondern ein matter,

schöner Ton.

Schauen wir mal, wie die neuen Strudel nachher aussehen werden.

Zurück ins Backzelt. Dort kümmern sich die Kandidaten mit Hingabe um den Teig.

Dieser besteht aus Wasser, Öl, Essig, Zucker, Salz und Mehl. Und mag es, wenn

man ihn hin und wieder mal so richtig hart rannimmt.

Also ich knete jetzt den Teig ungefähr 10 Minuten lang und schlage ihn halt

auch zwischendurch mal auf die Arbeitsplatte.

Jawohl, gebt's ihm!

Exhibition Liebe!

Da kannst du mal so richtig deine Aggressionen lassen.

Da muss man voll schwitzen, ne?

Aber schon sportlich, ja?

Also ich habe jetzt meinen Teig eigentlich fertig geknetet. Er wurde 10

Minuten lang richtig bearbeitet.

Und dann geht es eigentlich an die Füllung.

Butter, Brösel und dann wird das Gold gelb angerüstet. So ist es richtig.

Während der Teig 45 Minuten ruht, gilt die volle Konzentration der Füllung.

Jetzt kommt die Herausforderung. Zucker und Zimt muss ich selber herausfinden,

wie viel. Also ich kann mir vorstellen, genügend Zimt, damit es vorkommen muss,

den Geschmack.

Aber es muss auch süss sein, aber nicht zu süss, weil dann kommt noch die

Vanillesauce dazu.

Also echt schwierig.

Und Julien, hat denn bis hierher alles gut geklappt?

Schauen wir mal.

Für die richtige Dosierung unerlässlich, das Abschmecken. Ich gehe jetzt einfach

nach Bauchgefühl. Ich habe das noch nicht probiert, mache ich jetzt aber

gleich, wenn es ein bisschen abgekühlt ist.

Aber ich mache es jetzt so, wie mein Daumen.

Als nächstes müssen dann die Äpfel geschält, geviertelt, entkernt und in

Stücke geschnitten werden.

Läuft doch, oder?

Ja, sieht gut aus. Ich bin noch im Zeitplan.

Meine Äpfel sind fast geschält und dann fange ich wohl schon mit meiner

Apfelfüllung.

Vorher wäre allerdings noch eine Frage zu klären.

Was meinst du von der Größe her?

Ja, also ich habe sie hier, guck.

Ich habe bei dir ein bisschen rumgeschaut, weil ich habe keine Ahnung.

Ich denke auch, wenn die Äpfelstücke zu groß sind, dann hat man enorm Probleme,

nachher den Strudel zusammenzurollen.

Aber auch nicht zu klein, weil es soll ja noch ein bisschen Biss haben.

Ah, danke.

Gerne.

Ja, so eine Prüfung ist ja immer was Aufregendes und jetzt gebe ich euch mal

eine Zeit durch, damit ihr so wisst, wie ihr dasteht. Ihr habt jetzt noch eine

Stunde. Ach du Scheiße.

Ja,

eine Stunde Gas geben.

Jetzt den Teig ausrollen. Extrem dünn soll er werden und nicht reißen.

Im Moment schaut das noch ganz gut aus, der Teig. Also im Moment bin ich ganz

glücklich, aber das Glück kann sofort wieder...

Es ist der vielleicht kritischste Moment der Apfelstrudel-Zubereitung.

Ich hoffe, dass er mir jetzt nicht reißt, aber ich glaube, es könnte

vielleicht eventuell was werden.

Man muss halt sehr vorsichtig sein.

Sehr vorsichtig.

Ich habe so eine Angst, dass meine Finger den Teig perforieren, dass ich

sie gerade ganz fest bei mir behalte.

35 mal 60 Zentimeter sind die Idealmaße des perfekten Strudelteiges und eben

extrem dünn. Sieht gut aus. Ich kann schon fast durchschauen.

So, ich schaue jetzt mal, ob man irgendwie was lesen kann.

Also lesen ist vielleicht übertrieben, aber man sieht die Strift ein bisschen.

Ich hoffe, das reicht.

Nun heißt es, geschwind zu pinseln. Das nimmt dem Teig die Spannung.

Ich bestreiche jetzt meinen Teig mit zerlassener Butter.

So wie das im Rezept steht. Und dann gebe ich meine Füllung drauf.

Gesagt, getan.

Die Strudelfüllung besteht aus Äpfeln, Rosinen, Rum, Zucker, Zimt und

Zitronensaft. Und wenn man sie auf den Teig verteilt, dann kann man sich dazu

außerordentlich passende Gedanken machen.

Das Befüllen mache ich ganz nach Gefühl, wie es mir gerade so passt und wie ich

meine, dass das so gut aussieht und von der Menge her passt. Und so würde ich

sagen, passt's jetzt.

Na, wenn's passt, dann passt's.

Was jetzt kommt, ist definitiv nicht ohne.

Und kann leicht ins Verderben führen.

Ich habe den Strudel schon gefüllt.

Und jetzt muss ich ihn halt rollen. Aber aufpassen, dass die Masse, sag ich jetzt

mal, den Teig nicht zerreißt und die dann halt rausfällt. Also das wäre Worst

Case.

Genau. Da heißt es sehr, sehr vorsichtig sein und alle störenden Gedanken zur

Seite schieben.

Zum Beispiel die Frage nach der Uhrzeit.

Ich habe keine Ahnung, wie es zeitlich aussieht, aber ich schätze mal, wir sind

alle mehr oder weniger gleich soweit. Das müsste hinhauen.

Liebe Kandidaten, ich sehe noch so viele Strudel an der Luft, aber die wollen ja

auch gebacken werden. Ihr habt jetzt noch 30 Minuten.

Das geht nicht. Noch 30 Minuten. Nein.

Das wird nicht funktionieren. Meiner wird nicht durch.

Das ist nichts.

Das ist so ein Scheiß, Mann.

Ja, das Problem ist, dass ich muss das ausrollen.

Ich habe viel zu viel Apfengitter an. Keine Ahnung.

Julien, soll ich irgendwas halten? Ja, kannst du mir... Hast du das auch so

gemacht? Ja, warte mal. Das rollt sich eigentlich dann schon.

Ah, okay.

Es ist komisch, wie ich das gemacht habe. Siehst du, wenn du das dann

loslässt, dann rollt sich das.

Oh, geil.

Oh, danke.

Und dann kannst du das jetzt hier so draufrollen.

Vorsichtig.

Und dann noch Butter streichen, oder? Ja, genau.

Ich finde das sehr süß von ihr.

Ich finde das wirklich schön, weil das ist eine technische Prüfung und ja, ich

finde das sehr schön.

Laut Rezept sollen die Strudel rund 30 Minuten im Backofen bleiben.

Wenn man bedenkt, dass die Kandidaten nur noch 27 Minuten Zeit haben, darf man

durchaus von einer knappen Kiste sprechen.

Da kann man nur hoffen, dass die Öfen vorgeheizt sind.

Scheiße, mein Backofen ist noch kalt.

Oh nein.

Ein möglicherweise verhängnisvoller Fehler.

Ich hatte vergessen, meinen Backofen vorzuheizen.

Jetzt habe ich nur noch eine halbe Stunde Zeit.

Jetzt warte, Lucille. All good.

Alles gut, das sagt ausgerechnet der Mann, dessen Strudel erst jetzt in den

Backofen kommt. Ob das noch reicht?

Während die Strudel hoffentlich erfolgreich vor sich hin backen,

arbeiten die Hobbybäcker mit hoher Schlagzahl weiter.

Also ich bin gerade dabei, die Creme an Gläser zu machen und schlage jetzt halt

das Eigelb mit dem Zucker schaumig. Und parallel

erhitze ich die Milch mit der Vanilleschote und dem Zucker.

Scheiße, ey.

Brauchst du kein Fitness mehr?

Und ich rühre, rühre, rühre, rühre im

Sausenschutz und bring die Liebe mit.

Ini, schaut so eine Creme ein Glas aus? Ich kann eh nichts mehr ändern, aber

schaut die so aus? Ja, die sieht so aus.

Mach mal dein Ding dann rein.

Nur wenn du was Positives sagst, gell? Schmeckt's. Du bist so toll.

Darf ich dich umarmen? Du bist ja die moderne Freundin. Darf man dich umarmen?

Wenn du mich nicht dreckig machst, ja. Ich bin sauber.

Aber dann... Fuck.

Meiner ist schon angebrannt. Aber warum?

Schon Ober-Unterhitze, oder? Ja, hab ich. Ober-Unterhitze. Aber schon 210

Grad.

Ja.

Manchmal fühlt man sich so furchtbar hilflos.

Meiner ist in der Mitte braun und an den Seiten hell. Ja, aber er ist wenigstens

gleichmäßig braun. Schau mal, wie meiner aussieht.

Oh ja, das machen alle von dir drauf. Das haben die anderen auch drauf

gemacht. Ja, ne?

Weil, ich glaube, die Flecken gleichen sich nicht mehr aus.

Liebe Kandidaten, es ist nicht mehr viel Zeit. Die Strudel sollten langsam fertig

sein. Ihr habt jetzt nur noch 10 Minuten.

Was? Oh, oh.

Ne, das kann nicht sein. Das kann jetzt ernsthaft nicht sein, ne?

Ich bin in einer Schockstarre.

Während die ersten Strudel schon wieder das Tageslicht erblicken, muss Lucille

leider noch warten.

Nicht hundertprozentig zufrieden ist Julien.

Ich habe das Gefühl, vielleicht gibt es kleine Stellen, wo es nicht genügend

gebacken ist. Aber mindestens übergebacken ist es nicht.

Vorsichtig. Auf den letzten Metern könnte noch passieren, dass sie

Schwerkraft überhand nimmt und das Ganze auf den Boden fällt. Das will ich nicht

hoffen. Noch mal gut gegangen.

Doch alles ist bei weitem nicht gut.

Mir bräuchte jetzt noch 10 Minuten, aber ich wusste eh nie.

Liebe Hobbybäcker, ihr habt jetzt wirklich nicht mehr viel Zeit. In zwei

Minuten muss der Strudel vor euch stehen. Noch zwei Minuten.

Okay, scheiße.

Knapp, knapp, knapp.

Besonders bei Michael.

Ich mach jetzt hier noch mal eine Minute und dann mach ich jetzt einfach das Ding

raus.

In zwei Minuten werde ich sicherlich nicht so fertig, wie es gedacht war,

aber ich versuche jetzt einfach das Beste daraus zu machen.

Ey Michael, bist du nervös?

Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei. Bist du nervös? Ich bin jetzt

wirklich sehr nervös. Warum?

Ja, weil das Ding jetzt muss ich raus tun und dann rüber tun und so und das

ist schwierig.

Hast du was gebacken? Ja, einen Strudel habe ich halt gemacht.

Ja, die zwei Minuten sind jetzt knapp.

Jetzt muss ich mich echt konzentrieren hier.

Warte, eine Sekunde. Oh nein, oh nein, oh nein.

Der ist nicht so schön.

Ach, scheiße.

Ist mir jetzt auch egal. Ich mache einfach weiter.

Andrea, hilf mir mal kurz.

Geh von der Seite.

Geh ich doch.

Eins, zwei.

Braucht ihr noch Hilfe?

Nein, das geht jetzt nicht.

Dankeschön.

Wie lang eine Minute sein kann?

Ja!

So, ihr Strudelbäcker, die letzten Sekunden brechen an.

Zehn. Boah, jetzt passt das hier nicht fest, ey.

Rutsche.

Neun.

Acht.

Sieben.

Sechs.

Vier.

Drei.

Zwei.

Eins. Und Schluss. Hände vom Gebäck.

Es steht an der Strudel.

Jetzt ist es vorbei. Ich bin froh drüber. Jetzt ist der Druck ein bisschen

runter. Ich bin fertig. Der Strudel ist fertig.

Ich glaube, wir sind jetzt alle fertig und froh, dass es jetzt vorbei ist.

Also ich bin mega erleichtert. Ich habe was dastehen. Ich finde meinen gar nicht

so schlecht. Für das erste Mal top gelungen. Ich bin super zufrieden damit.

Liebe Kandidaten, bringt eure Strudel jetzt bitte nach vorne und stellt sie

auf den Tisch hinter euer Foto.

Spannung steigt innerlich schon an.

Ich muss mich einfach überraschen lassen, wie es innerlich ausschaut. Da

kann ich nicht reinblicken.

Ich habe aber auch gemerkt jetzt bei den Kandidaten selber, dass das Niveau

wirklich bombig hoch ist. Jeder liefert ab und man kann sich keinen Fehler

erlauben, weil das könnte schon das Aus bedeuten.

Wenn ich jetzt weiß, ich muss mich da hinsetzen und warten, bis die Jury ihr

Urteil fällt, ist das wieder Adrenalin pur.

Und dann ist es soweit. Im Backzelt stehen exakt neun Apfelstrudel zur

Verkostung bereit.

Und ihre Schöpfer erleben ungeahnte Adrenalinausschüttungen.

Liebe Kandidaten, der aufregende Teil der technischen Prüfung liegt ja jetzt

hinter euch. Jetzt kommen wir zum Spannenden. Was wird die Jury zu euren

Strudeln sagen?

Herzlich willkommen zurück im Backzelt, Betty und Christian.

Wollen wir mutig sein? Wir fangen heute mal auf der anderen Seite an. Heute

machen wir was Verrücktes, fangen links an.

So, auf den ersten Blick sehe ich kein Loch. Das ist natürlich das Wichtigste,

dass der Strudelteig schön elastisch war, nicht gerissen ist.

Und von der Backfarbe her gefällt er mir sehr gut.

Er darf jetzt nicht verbrannt sein, aber er muss schon ein dunkleres Braun haben.

Magst du anfangen? Ja, sehr gerne.

Was man schön erkennen kann, ich habe es jetzt gerade zusammen mit dem

Apfelstudel gegessen, die Soße ist wunderschön abgebunden.

Die Füllung ist für mich hier super schön abgeschmeckt.

Der Teig muss wirklich richtig dünn gebacken sein, sonst wird es immer mehr

im Mund. Und bei dem hätte man vielleicht den Teig noch ein ganz klein

wenig dünner ausrollen müssen.

Aber sehr lecker insgesamt.

Also da hat jemand schon mal ein gutes Händchen gehabt. Ja, sehr gut.

Was auffällig ist, da fehlt noch ein bisschen Backfarbe.

Da fehlt einfach noch ein paar Minuten Zeit.

Also was man beim Anschnitt schön sieht, ist wirklich von der Dicke her ist der

Teig für mich optimal.

Ich kann die Rosinen sehen, gut vermischt worden.

Du darfst wieder anfangen.

Die Äpfel hätten für mich ein bisschen mehr Biss haben können, sind aber schön

abgeschmeckt. Zur Vanillesoße muss ich sagen, auch hier wunderbar cremig. Also

auch da den Punkt erwischt, sie ist nicht zu flüssig, sondern sie lässt sich

sehr gut essen zusammen mit dem Apfelstrudel.

Backfarbe gefällt mir sehr, sehr gut. Fällt auch sofort auf. Auch die Form ist

eines Apfelstrudels würdig, würde ich mal sagen. So stelle ich es mir vor.

Und er ist nicht gerissen. Auf den ersten Blick, wenn man jetzt hier

rumschaut, also von der Teigführung her, alles richtig.

Also gerade hier oben sieht man richtig schön, wie der Strudelteig gut

funktioniert hat.

Superschön dünn.

Hier drin habe ich so ein schönes Potpourri an Rosinen und Äpfeln.

Ich fange jetzt einfach mal an.

Oben ist der Teig super. Für mich gefühlt ist der Teig unten, als wenn er

unten zu wenig Wärme gekriegt hat.

Lässt sich relativ schwierig essen. Die Äpfel sind sehr, sehr gut abgeschmeckt.

Ich habe dezent den Rum. Der steht wieder auch nicht im Vordergrund. Die

Rosinen sind gleichmäßig verteilt. Also beim Abschmecken alles richtig.

Auch die Creme Anglaise hat eine schöne Bindung.

Etwas weicher, aber für mich auch immer noch korrekt von der Konsistenz her.

Auch von der Backfarbe hier sieht man es wieder sehr schön.

Es ist schön goldgelb.

Wenn es jetzt hier wirklich so ein bisschen dunkler wird oder so, überhaupt

kein Problem bei diesem Gebäck, weil du hast von innen die süße Füllung. Das

kompensiert das Ganze und von daher darf es so richtig kräftig Farbe haben.

Und was auffällig ist hier bei der Crème Anglaise, dass die relativ fest geworden

ist.

Also da ist wahrscheinlich etwas zu lange gekocht worden.

Da hätte sie einfach einen Tick dünner sein dürfen.

Also was man jetzt hier wunderbar erkennen kann, ist natürlich, dass diese

zweite Schicht hier oben so richtig schön abblättert. Und das kann man hier

wunderbar erkennen.

Vom Zimt her ist er auch sehr dominant.

Da muss man beim nächsten Mal so ein ganz klein wenig feiner justieren.

Gleichmäßig gearbeitet, schön eingeschlagen. Also man sieht hier noch,

wie die letzte Schicht runtergegeben worden ist.

Also die Creme Anglaise...

gleitet richtig so schön aus den Förmchen raus. Da merkt man genau, das

ist genau die Konsistenz, die wir haben wollen.

Obwohl der Teig relativ dünn wirkt, ist der Ressig relativ zäh.

Man merkt es jetzt auch, wie Betty kämpft, quasi diesen Apfelstudel zu

durchteilen. Von der Apfelmasse her, muss ich sagen, ist er sehr, sehr schön

abgeschmeckt. Da könnte ich als einziges sagen, dass man beim nächsten Mal

vielleicht noch darauf achtet, dass es ein bisschen gleichmäßiger verteilt,

weil auch Betty so die ein oder andere Rosine gesucht hat. Da einfach gucken,

dass die Dosierung bzw.

die Verteilung dieser Apfelmasse ein bisschen gleichmäßiger geschieht.

Etwas schmaler gewickelt, auch von der Backfarbe her.

Das sieht gut aus.

Also beim Rand haben wir jetzt hier in der Mitte noch den Teig.

Also wahrscheinlich beim Einklappen, dass er da noch mit reingeraten ist.

Dieser Teig ist natürlich kein absolutes Geschmackshighlight. Von daher muss

schon geguckt werden, dass die Füllung so gleichmäßig auf diesem Teig verteilt

wird, dass die Enden relativ dünn sind.

Also hier beim Abschmecken der Apfelmasse ist alles richtig.

Die Vanillesoße ist wunderbar gelungen.

Beim nächsten Mal würde ich nur ein ganz klein wenig darauf aufpassen, dass sie

nicht zu schaumig wird.

Die Äpfel haben auch die richtige Konsistenz. Sie haben noch Biss, sind

nicht zu weich und auch von der Größe her gefallen die mir sehr gut.

Ja, auch hier sieht man sehr schön, dass der Apfelstrudel vom Wickeln her keine

Probleme gemacht hat. Auch hier sehr schön gleichmäßig.

Was dann allerdings auffällt, ist die Seite.

Die ist halt relativ hell geblieben.

Ich habe hier oben fast drei Schichten übereinander und dadurch wirkt er

natürlich dann wieder sehr kompakt.

Die Crème anglaise ist jetzt etwas flüssiger.

Ja, man kann das vielleicht hier dran so ein bisschen erkennen.

Das hat sich nicht richtig verbunden.

Da hätte definitiv noch ein bisschen länger gekocht werden müssen.

Wenn du diese Schichten übereinander hast, dann wird es wirklich wie so ein

Kaugummi. Und das ist hier passiert.

Vom Abschmecken her muss ich sagen, fehlt mir so ein bisschen der Zimt.

Da bitte beim nächsten Mal darauf achten, dass der Zimt noch ein bisschen

mehr kommt.

Schön gleichmäßige Form. Von der Backfarbe her habe ich hier in der Mitte

wirklich eine schöne Bräunung.

Ja, muss ich auch sagen, von außen hat er die typische Form eines Strudels. Die

Backfarbe ist für mich...

Voll auf den Punkt. Also wirklich goldgelb, so wie ich es mir vorstelle.

Das ist wunderbar.

Die Konsistenz von der Creme Anglaise ist perfekt.

Also der Teig ist wunderbar.

Abgeschmeckt ist die Apfelmasse auch in dem Fall für mich persönlich perfekt.

Schmeckt mir sehr gut.

Also da hat wirklich alles zusammen gepasst.

Was man von außen wunderbar erkennen kann, er hat wieder diese Form, diese

högelige Landschaft. Die Backfarbe persönlich gefällt mir sehr gut.

Ja, hier oben schöne dünne Lagen an Strudelteig.

Auch von der Farbe her, denke ich mal, wird mit dem Zimt auch jemand sehr gut

abgeschmeckt haben.

Auch die Creme Anglaise wieder eine gute Konsistenz.

Also der Teig ist zum Essen wirklich perfekt.

Da hat alles richtig funktioniert.

Also ja, muss ich auch sagen, der Teig ist hier wunderbar gelungen. Auch die

Apfelmasse ist sehr schön abgeschmeckt. Die Rosinen sind gleichmäßig verteilt.

Und was man hier schön erkennen kann, ist es glaube ich so das einzige

Exemplar, wo es unten drunter so ein ganz klein wenig wässert.

Da muss man halt einfach die Brösel ein bisschen gleichmäßiger verteilen. Es

soll natürlich so verhindert werden.

dass ich unten drunter wie so eine richtige Wasserfütze habe.

Ja, jetzt seid ihr bestimmt gespannt, wer auf welchem Platz liegt. Aber ihr

müsst euch noch kurz gedulden, denn die Jury zieht sich kurz zur Beratung

zurück.

Während Betty und Christian immerhin neun Plätze verteilen müssen, fragen wir

die Hobbybäcker, wie sie die Lage einschätzen.

Ich wage zu behaupten, dass ich mich auf jeden Fall unter den besten fünf sehe,

was auch sehr schön wäre.

Also ich bin mega stolz, dass ich jetzt so top abgeliefert habe, weil ich die

vorhergehende Prüfung halt etwas verhauen habe und hoffe dadurch jetzt,

dass ich das Ruder nochmal rumreißen konnte.

Also wo will ich heute landen? Wenn ich ehrlich bin, schon auf 1. Wer möchte

nicht Erster sein?

Ob es Andrea wirklich schafft? Die Antwort jetzt!

Liebe Kandidaten, die Jury ist zu einem Ergebnis gekommen und sie haben eine

Platzierung eurer Strudel vorgenommen und ihr erfahrt jetzt, wer welchen Platz

belegt. Betty und Christian, legt los.

Wir fangen jetzt an bei Platz 9.

Das ist dieser Strudel hier. Von wem ist der?

Benjamin. Der ist sehr fest, der Teig. Die Creme Anglaise ist sehr flüssig. Es

fehlt einfach auch Zimt.

Überall sind kleine Macken drin.

Platz 8.

Michael, der Strudel ist einfach viel zu früh aus dem Backofen rausgeholt worden.

Da fehlt Backzeit.

Platz 7.

Julien.

Der sechste Platz geht an Barbara, während sich die Bäckerin der Woche

Susanne mit Rang 5 begnügen muss.

Kommen wir zu Platz 4. Noch nicht ganz aufs Treppchen geschafft. Kurz davor

gescheitert ist dieses Exemplar.

Janett. So, kommen wir zu Platz 3.

Wenn ich jetzt so durchschaue, Platz 3 haben wir leider nicht.

Wir haben dafür zwei zweite Plätze.

Dann fangen wir mal an mit dem ersten zweiten.

Der steht gleich hier.

Patrick, freut mich natürlich.

Der zweite Zweitplatzierte.

Andrea, freut mich sehr.

Nun kommen wir zu Platz 1.

Platz 1 steht natürlich hier.

Herzlichen Glückwunsch, Lucille. Der Teig ist sich wirklich sehr schön. Die

Vanillesoße ist genau auf den Punkt gekocht. Auch die Apfelmasse, das was ja

wirklich so ein bisschen Freestyle war, ist dir wunderbar gelungen. Zu Recht

Platz 1.

Ich habe heute echt eine Achterbahn der Gefühle hinter mir. Ich hätte beinahe

geheult. Mega, mega.

Total cool, oder?

Dass wir wieder auf den zweiten Platz gerückt haben.

Zweimal technische Prüfung, zweimal letzter Platz ist natürlich kein

Pluspunkt für mich. Ich muss da einfach ein bisschen feinfühliger arbeiten, mich

wird auch was trauen.

Für die Hobbybäcker war es ein anstrengender Tag.

Nun geht er zu Ende.

Nach Sonnenaufgang erwartet die Kandidaten die letzte Aufgabe für diese

Woche. Und die erfordert überirdische Fantasie.

Kommen wir jetzt zur dritten Aufgabe und die ist wirklich entscheidend, denn

danach wird die Jury verkünden, wer das letzte Mal hier in unserem schönen Zelt

gebacken hat.

In dieser dritten Aufgabe möchten wir gerne Torten von euch, die aussehen, als

kämen sie direkt aus dem Universum. Ich glaube, der Fantasie sind da gar keine

Grenzen gesetzt, es sei denn, die Jury hätte da noch ein paar Vorgaben. Unsere

Kandidaten dürfen sich, was Formen, Farben und Aromen angeht, nach

Herzenslust austoben.

Austoben bedeutet allerdings nicht, dass Sorgfalt und handwerkliche Präzision in

dieser Aufgabe keine Rolle spielen würden. Bitte habt Mut bei der Auswahl

der Gewürze und achtet bitte darauf, dass euer Gesamtkonzept von außen und

von innen stimmig ist.

Für euren kleinen galaktischen Flug habt ihr genau fünf Stunden Zeit. Ich wünsche

euch wahnsinnig viel Glück jetzt und sage auf die Plätzchen, fertig.

Dass fünf Stunden im Backzelt vergehen können wie im Fluge, haben die

Hobbybäcker schon in der vergangenen Woche gemerkt. Vor ihnen liegen

unfassbar viele Arbeitsschritte. Und dann werden ja auch noch kreative

Höhenflüge erwartet.

Schwierig, oder?

Das Motto der Highlight-Torte ist eine Herausforderung. Also Galaxie,

Universum.

In der Nähe von München wohnt die Hobbybäckerin, die Motorräder offenbar

lieber mag als Raketen.

Ich bin die Andrea, bin 52 Jahre alt, Anästhesie-Schwester und lebe in

Dornach.

Leben tue ich mit Albert.

Wir haben uns vor 17 Jahren hier in München kennengelernt, haben vor einem

Jahr geheiratet und wir fahren Motorrad gemeinsam und wir sind die ruhigen

Motorradfahrer.

Ich bin auf sie sehr stolz, weil sie sehr ehrgeizig ist und wenn sie sich was

im Kopf setzt, dann zieht sie es auch durch ohne Rücksicht auf Verluste.

Der Mülleimer ist so in meiner Backphase der beste Freund. Aber darf mitunter

Albert nicht wissen, was da alles schon im Mülleimer versenkt worden ist.

In ihrem blauen Planeten schichtet Andrea Vanillebiskuit mit

Aprikosenkompott und frischen Blaubeeren, umhüllt von aromatischer

Thymian-Zitronen-Buttermilch-Sahne.

Wenn man sein Backhandwerk beherrscht, kann man sich sogar an die tollkühnsten

Rezepte trauen.

Ja, heute erwartet euch ein Kürbisteig mit einer Maronencreme.

Und als fruchtige Note mache ich ein Hagebuttengelee mit frischem Orange.

Nun zu den Plänen von Löffel-Jongleur Michael.

Ich habe eine Vanillecreme und einen dunklen Black-Velvet-Boden. Und im

Satelliten selber habe ich einen Fanta-Kuchen noch mit Bananen drin. Ich

weiß schon, die Bananen, das wird die Betty nicht freuen, aber da muss sie

durch. Was hat Apfelstrudelkönigin Lucille denn da?

Das ist jetzt mein Teig für meine Cakepops.

Die muss ich als erstes machen, weil die ja danach in meinem Vanille-Cake-Teig

eingelassen werden.

Ach so.

In Lucilles Torte schweben Cakepop-Planeten, die von Macadamia

-Buttercreme, Lemon Curd und Nuss-Crunch umgeben sind. Über der Torte kreist ein

temperierter Schokoplanet.

Fest steht schon mal, im Backzelt-Universum geht es überaus

farbenfroh zu. Und das auch bei Barbara.

Bei mir gibt es heute den Schluck vom grünen Stern.

Eine Augsburger Puppenkiste-Figur. Der Schluck an sich besteht aus einem

Biskuit-Teig, der mit Pepperminz-Buttercreme gefüllt ist.

Und dafür nehme ich jetzt hier diese Minzplätzchen mit Schokolade und die

werde ich jetzt zerkleinern.

Barbara lässt ihren Worten Taten folgen. Und was macht Julia?

Heute freue ich mich, dass es nicht die technische Prüfung ist, sondern dass ich

meine eigene Kreativität loslassen kann.

Und heute mein Ziel ist ein bisschen probieren, sauberer zu arbeiten.

Schauen wir, ob es klappt.

Gesucht wird bekanntermaßen zwar Deutschlands bester Hobbybäcker, aber

wer kann bei diesem charmanten Schweizer schon Nein sagen?

Dank der Liebe nach Bern.

Abdel unterstützt mich beim Backen auch. Er hat ein bisschen weniger Freude wegen

der Küche, weil wenn ich backe, ist das dann ein riesiger Chaos.

Er ist powerfull, aber auch ein sehr zärtlicher Mensch und ein sehr

liebevoller Mensch.

Die Meditation hilft mir eigentlich, mit meinen Gefühlen besser umzugehen. Und

Meditation hilft mir wirklich, so eine innere Ruhe zu spüren.

Ich habe einen besonderen Stil an meinem Backwerk, und zwar, dass ich Torten

mache, immer mit Mousse-Füllung. Und das ist etwas speziell.

Auf fruchtig-süßem Knusperboden trifft Anis-Biskuit auf Orangen-Frischkäse und

Birnen-Mascarpone-Creme. Dazu gibt's Orangenfilets und Karamellkeks-Schoko

-Crunch. Ein, ein Viertelstunden sind bereits vergangen und noch immer kennen

wir nicht alle Pläne.

Ich werde meine Motivtorte mit schwarzem Fondant eindecken und sie ganz, ganz

bunt wie die Galaxie gestalten.

Geschmacklich wollte ich in die Richtung Erdnussbuttercreme, Schokolade, salzige

Nüsse gehen, mit ein bisschen Crunch.

Ich hoffe, dass das Ergebnis klappt.

Patrick geht sehr großzügig mit der Lebensmittelfarbe um. Ich mache ein

Ewok. Das ist eine Filmfigur aus dem Film Star Wars.

Patricks E-Walk hütet Schwarzbier- und Rotweinkuchen mit Karamell- und

Candycremes. Die fruchtig-scharfen Highlights Schwarzbier-Gelais und

Birnenkompott mit dreierlei Pfeffer.

Jetzt Benjamin.

Ich setze heute auf Optik, auf Geschmack und auf

Originalität.

In Benjamins grünem Mond stößt die Jury auf Rosmarin-Zitronengras-Biskuit und

Crispy-Lemon-Buttercreme.

Galaktisches Extra, ein Kern aus Waldmeistergelee mit Wodka.

Wie bereits angedeutet, unsere neuen Hobbybäcker stellen sich das Universum

ausgesprochen farbenfroh vor und lassen sich wirklich einiges einfallen.

Das werden im Idealfall im Zuschnitt deine kleinen Planeten werden. Wenn das

funktioniert, ist das echt schön.

Ja, das kann man sich vorstellen.

Aber Achtung, es geht immer noch bunter. Sehr viel bunter.

Was hat Susanne denn da?

Lecker sieht das aus.

Das sind pürierte Esskastanien mit Zucker und das wird meine Creme zum

Kürbisboden.

habe ich mir halt überlegt, noch ein Schwarzbüchel Lehm mit dazu zu machen,

was dann halt mit auf die Böden gestrichen wird.

Noch drei Stunden bleiben den Kandidaten. Von Hektik noch keine Spur.

Ich zupfe jetzt gerade den Thymian von fünf Stängeln und dann kommt das nachher

zu meiner Zitronenbuttermilchmasse. Ob das was wird?

Ich bin jetzt gerade dabei, eine Karamellsoße herzustellen. Die mache ich

halt selber, indem ich den Zucker in der Pfanne erhitze. Dann kommt noch Butter

und Sahne hinzu und etwas Salz.

Und dann geht es halt weiter mit der nächsten Soße.

Stäbchentest.

Jawohl, bestanden.

Irgendwie scheint das ein allgemeiner Trend zu sein.

Ja, der ist gut, der kann raus.

Er ist durch.

Er ist durch.

Er ist durch.

Und der hier?

Oh oh, gar nicht gut, gar nicht gut.

Oh scheiße, ich verstehe es nicht.

Ich brauche Hilfe.

Julia, alles gut bei dir? Nein. Das sieht so fragend aus.

Ich frage mich, ob ich vielleicht zu viel Masse drin getan habe oder an was

liegt das?

Das musst du nur abkratzen. Das ist wirklich so das letzte Quäntchen. Das

wären vielleicht fünf Minuten im Backofen gewesen, dann wäre das Ding

auch durch gewesen.

Danke. Bei hohem Blutdruck und Stress hilft angeblich Schokolade.

Ich habe jetzt acht Schokoriegel klein geschnitten. Die kommen jetzt in Milch

und werden aufgelöst für meine Creme.

Und dann werde ich zum Schluss nochmal vier Riegel schneiden, die dann auf die

Creme drauf kommen, sodass nochmal eine andere Textur entsteht.

Ach ja, Schokolade. Nicht nur Patrick scheint auf sie zu schwören.

Ich hoffe, der Deckel geht so drauf, dass er nicht zerbricht.

Nein. Ist okay.

Super.

Liebe Hobbybäcker, wir haben jetzt Halbzeit, noch zweieinhalb Stunden.

Goldene Backstubenregel, wenn Eni auf die Uhr geguckt hat, legen die

Kandidaten gleich einen Zahn zu. Hier wird eingestrichen, dort geröstet.

Haferflocken 100 Gramm und 50 Gramm Mandeln.

Und das röste ich jetzt noch 2-3 Minuten an. Dann mache ich es auf mein

vorbereitetes Backblech nochmal für 10 Minuten im Ofen, damit es richtig

knackig wird und damit die Jury sagen kann, diesmal cruncht es bei mir auch.

Ich mache jetzt ein Marshmallow-Treat.

Dann nehmt ihr einmal Marshmallow-Fluff, ihr müsst das gar nicht aufwärmen, in

einem Schüssel. Ich habe jetzt ein bisschen Orangen-Dings da, damit es gut

schmeckt. Und dann einfach die Reis-Rispis drin, alles mischen,

perfekt.

Das Interessante am Backen ist, dass alles aufeinander aufbaut. Hat man am

Anfang einen Fehler gemacht, kriegt man das später zu spüren. Hat man alles

richtig gemacht, auch.

Das ist echt gut, der Zeug. Muss ich echt zugeben.

Jetzt kann ich eigentlich schon anfangen zu schichten.

Bodencreme, Bodencreme, Bodencreme.

Genau.

Bodencreme, Bodencreme. Und dann Waldmeistergelee in die Kuhle.

Auch woanders wird schon geschichtet.

Und klar, bei diesen Leckereien erwacht natürlich Enis Entdeckergeist. Was ist

das? Das ist eine Pfefferminzbuttercreme.

Pfefferminzbuttercreme?

Als nächstes könnten wir zugucken, wie Andrea Blaubeeren auf Blaubeersahne

verteilt. Und was ist das hier?

Das sind karamellisierte Kürbiskerne mit ein bisschen Zucker und Vanille.

Und ich streue da drauf, dass man eben auch noch ein bisschen was zu beißen

hat.

Und dann geschieht etwas Dramatisches.

Liebe Hobbybäcker, ich sehe, ihr seid schon im All unterwegs. Ihr habt jetzt

noch 60 Minuten, noch eine Stunde.

Jetzt bloß nicht die Nerven verlieren.

Ich merke, ich werde

langsam müde.

Ich muss zusehen, dass ich langsam zu Ende komme, bevor mich die Kraft

verlässt. Oder die Konzentration.

Scheiße!

Richtige Probleme hat Patrick.

Eigentlich sollte das eine 3D-Figur werden, aber das funktioniert überhaupt

nicht. Die Creme ist zwar von außen fest, aber innen ist es halt noch weich

und es ist mir zu riskant, zurechtzuschneiden. Also decke ich das

jetzt lieber so ein und setze dann den Kopf so oben drauf.

Jetzt kommt das Highlight.

Ich werde Schokoladenkugeln machen.

Und dafür temperiere ich jetzt Zartbitterschokolade.

An sich keine schlechte Idee.

Doch Vorsicht, im Backzelt ist es sehr heiß. Da kann temperierte Schokolade mal

sehr schnell schmelzen oder brechen. Aber das nur ganz am Rande.

Wer im Rheinland unterwegs ist und zufällig im richtigen Ort die richtige

Straße erwischt, könnte dieser Kandidatin begegnen.

Ich bin Lucille, bin 39 Jahre alt und komme aus Haaren bei Kärnten.

Ich bin absolut die typische Italienerin. Ich erfülle jegliches

Klischee. Alles, was man sich über eine Sizilianerin jemals hat vorstellen

können, genau das bin ich.

Ich habe Modedesign studiert und habe mich kurz darauf selbstständig gemacht.

Seitdem designe ich Brautkleider und mache täglich Frauen glücklich.

Als Zumba-Trainer musst du natürlich ein kleines bisschen exhibitionistisch

veranlagt sein. Du bist ein Entertainer in dem Moment, du bist auf der Bühne und

die Teilnehmer, die kommen wegen der Trainerin.

Ich hätte unheimlich gern dieses Buch.

Dieses Buch bei mir in der Küche mit meinem Gesicht drauf.

Ach, das ist ja doch göttlich.

Derweil im Backzelt.

Verzeihung, Maleratelier.

Also ich habe heute definitiv mit Blau gearbeitet.

Kann man nicht mehr abstreiten. Und schwer zu erkennen.

Hoch im Mund.

Wahrhaft Außergewöhnliches bereitet Susanne gerade zu.

Das wird Galaxy-Schokolade. Da muss ich jetzt nur ein bisschen schnell sein,

bevor mir die fest wird.

Und das möchte ich dann als Dekoration auf meine Torte stellen.

Das lässt dann auch den mehrfachen Patissier des Jahres staunen. Man lernt

nie aus.

Ebenfalls erstaunlich ist das, was Lucille da gerade macht.

Vollen Körpereinsatz.

Die komplizierte, so furchtbar zerbrechliche Schokokugel. Ist sie

gelungen?

Jawohl.

Lieb... Liebe Kandidaten, ich hoffe, ihr seid nicht von der Umlaufbahn

abgekommen. Ihr habt jetzt für eure Torte noch 30 Minuten.

Nein, das ist nicht wahr.

Die Frau macht mich fertig.

Wie ihr seht, ist noch gar keine Deko auf meiner Torte.

Das ist jetzt echt mal wieder knapp.

Das sind nur noch 30 Minuten. Das macht mich schon nervös. Aber ich versuche

mich jetzt noch zu konzentrieren, damit ich wenigstens etwas präsentieren kann.

Zur Abwechslung kommt mal wieder Farbe ins Spiel.

So, der Wind kommt runter.

Wunderbare Welt des großen Backens.

Mögen andere Menschen Kuchen machen, im Backzelt entstehen Wunderwerke aus

fernen Galaxien.

Vorne rauflegen? Ja.

Wie schaut es hier aus?

Du bist nicht die Stärke, Freundin.

Und der klebt dann nicht da fest?

Nein, tut er nicht.

Ich vertraue dir. Ich vertraue dir blind. So, mit Kraft. Pack die Hände mal

in die Mitte.

Hier so? Genau, weil da hast du jetzt den meisten Druck.

Immer so zwei, dreimal hochnehmen und um die eigene Achse drehen. Super Betty,

vielen Dank.

Bitte.

Zurück zur zerbrechlichen Kugel.

Oh nein!

Ich habe eine Sekunde nicht aufgepasst und es ist mir jetzt die Kugel

hingefallen. Das ist jetzt weiße Schokolade?

Nein. Das sieht nicht gut aus.

Okay, keine Panik.

Liebe Hobbybäcker, es ist nicht mehr viel Zeit.

Scheiße. Ihr habt jetzt noch 10 Minuten.

Nun heißt es Konzentration auf das Wesentliche. Ich hoffe, dass ich jetzt

noch was aus der ganzen Sache zaubern kann, sodass es wenigstens einigermaßen

ordentlich aussieht.

Auch kleine Macken entgehen Betty und Christian ausgesprochen selten.

Entsprechend sorgfältig arbeiten die Hobbybäcker auch noch unter größtem

Zeitdruck.

Ich brauche auf jeden Fall noch Zeit, aber ich vermute, dass wir nicht mehr so

viel Zeit haben.

Liebe Hobbybäcker, Endspurt, ihr habt jetzt noch zwei Minuten, noch zwei

Minuten.

Keine 120 Sekunden mehr und noch immer haben die Hobbybäcker alle Hände voll zu

tun. Und wenn es erste Hilfe für Konkurrenten ist.

Nee, nee, ich muss weiter hier rüber.

Mach nochmal hoch, weiter nach rechts.

So.

Ja, jetzt.

Jetzt. Jetzt kommt zusammen, was zusammen gehört.

Manu, Manu.

Retten, was vielleicht nicht mehr zu retten ist.

Noch schöner machen, was schon schön ist.

Und dann meldet sich Eni. Die letzten Sekunden brechen an.

Zehn.

Neun.

Acht.

Sieben.

Sechs.

5, 4, 3, warte, warte, warte,

2, 1

und Schluss. Hände vom Gebäck.

Da

steht

was.

Ich bin froh, dass ich hier eine Torte stehen habe.

Es ist nicht so groß wie manch andere Torte, aber ich freue mich über meine

Galaxie.

Das Gefühl ist mega scheiße. Ich bin selber zufrieden.

Zeitmanagement hat nicht hingehauen.

Also normalerweise sollte da noch ein Körper an die Torte, als 3D und arme

Beine. Aber aufgrund, dass der untere Teil der Torte halt nicht fest geworden

ist, konnte ich das nicht so zurechtschneiden, wie ich wollte und

muss halt improvisieren.

Wenn ich mir eure Torten anschaue, bin ich total begeistert. Man könnte denken,

aus unserem Backzelt ist ein kleines Planetarium geworden oder aber eine

Science-Fiction-Kulisse.

Ja, wenn Sie zu Hause jetzt auch Lust haben, sich an so einem kleinen

Universum zu versuchen, die Rezepte finden Sie gesammelt auf dasgroßebacken

.de. Viel Spaß.

Ja, und wir starten jetzt hier mit der galaktischen Verkostung. Ich hoffe, ihr

seid bereit.

Wir legen nämlich los bei Benjamin.

In dem grünen Planeten ist was drin? Ein Vanillezeig, den ich gewürzt habe mit

Rosmarin und Zitronengras.

Und als besondere Einlage Waldmeister mit Wodka.

Es ist ein Planet, definitiv. Er ist schön rund. Er ist schön gleichmäßig

eingedeckt. Mir gefällt besonders gut der Ring. Und das hast du hier mit dem

Farbverlauf richtig schön hinbekommen.

Großen Respekt vor dieser Konstruktion. Die zwei Torten stehen so leicht schräg.

Das ist dir wirklich wunderbar gelungen. Sehr schön. Danke.

Bei so einer Kuppel ist es natürlich nicht ganz so einfach, die Schichten

einzufüllen. Du musstest auch noch den Kern einsetzen und dadurch kommt es hier

in der Mitte logischerweise dann zu dieser Verschiebung.

Vom Geschmacklichen des Planetens her muss ich sagen, die Buttercreme ist hier

wunderbar gelungen.

Die Zitrusfrucht ist da, auch die Rice Krispies, die du eingebaut hast, geben

nochmal eine gewisse andere Textur. Der Kern ist ja mit Agar-Agar gebunden.

Da beim nächsten Mal ein ganz klein wenig weniger Agar-Agar nehmen, weil es

natürlich jetzt schon fast schnittfest ist. Das ist sich sehr unangenehm.

Du hast dich gegen Fondant entschieden, du hast dich für Buttercreme entschieden

und dann hast du halt dich künstlerisch ausgetobt und ich glaube mit sehr viel

Spaß, so wie man es auch sieht.

Lucille wird gerade Zeugin der katastrophalen Selbstzerstörung ihres

perfekten Schokoladenplaneten.

Die Schokolade hält der Temperatur im Backzelt einfach nicht stand.

Es war ein ganz, ganz furchtbarer Moment. Ich habe auf meine Verkostung

gewartet und dann sah ich schon eine kleine Beule auf meinem Planeten und

naja. Viel konnte ich dann nicht mehr machen und dann ist es irgendwann

implodiert.

Die Jury hat von Lucilles Drama nichts mitbekommen, ist noch auf Susannes

Meisterwerk konzentriert.

Von außen muss ich sagen, wirklich Chapeau. Das ist das Thema zu 100%

getroffen und wunderschön umgesetzt.

Danke.

Also was man wunderbar erkennen kann, du hast hier verschiedene farbige

Buttercreme miteinander verfließen lassen, sodass es quasi dieses Wilde von

außen, dieses Intergalaktische auch von innen drin zu sehen ist. Also der

Anschnitt gefällt mir schon sehr gut.

Du hast halt wahnsinnig viele verschiedene Texturen.

Geschmacklich ist es für mich wunderbar.

Mehr Kauen, entdeckt man neue Komponenten. Also da das Thema auch

perfekt in aufgegriffen. Vielen Dank. Vielen Dank. Danke.

Und die nächste Galaxie kommt von Lucille.

Ich war ja vorbereitet auf den Fall, dass irgendwas mit meiner

Schokoladenkugel nicht funktioniert und hatte ja aus Fondant eine zweite

angefertigt. Und das reicht mir an dieser Stelle.

Ich bringe euch den Gasplaneten Jupiter.

Michael hat dich ja eben begleitet mit einer Schüssel.

Was ist passiert?

Die Hitze.

Die Hitze war mein Verderben. Es ist leider wärmer, als ich erwartet habe.

Da ist der Planet implodiert.

Was ich zur Schokoladenkugel sagen kann, ich habe es drin gesehen. Sie war

perfekt temperiert. Sie hat geglänzt wie ein Affenarsch. Und gegen die

Temperaturen kann man letztendlich natürlich nach einer gewissen Zeit auch

nichts mehr machen.

Die Biscuits sind dir sehr gut gelungen. Sie sind sehr schön saftig. Das Einzige,

was ich vielleicht beim nächsten Mal noch ein bisschen intensiver machen

würde, den Ingwer noch ein bisschen hervorheben. Ich glaube, der gibt dem

Ganzen diesen besonderen Kick. Ich habe ein sehr großes Stück. Und wenn ich

jetzt mit der Gabel reingehe, dann habe ich mal nichts, dann habe ich mal was,

dann habe ich halt nichts. Also da vielleicht darauf achten, dass ich

wirklich gleichmäßiger da die ganzen Zutaten verteile.

Wie sang Lena damals schon 2010 in ihrem Siegertitel Like a Sad Delight nimmt

auch mein kleiner Satellit mit auf eine Reise durch die Geschmackswelten.

Und die wären?

Im Satelliten selbst befindet sich, und jetzt wirst du sehr enttäuscht sein,

liebe Betty, ich habe deine Lieblingsfrucht mit eingebaut, die

Banane. Aber für mich passt einfach Schoko und Banane perfekt zusammen. Und

aus dem Grund wünsche ich dir einen guten Appetit. Du wirst es so abgestimmt

haben, dass es super lecker ist. Ich denke jetzt auch. Ja.

Ich sage nur, Gott sei Dank weiß von euch keiner, was ich nicht mag, weil

sonst wird das auch nochmal eingebacken irgendwann in dieser Sendung.

Man kann die Schichten gut erkennen.

Also hier der schöne Kontrast hell-dunkel. Ich kann die Früchte sehen.

Ich fange jetzt mit der Banane auch an.

Geschmacklich fange ich mit dem unteren an.

Schokobiscuit zusammen mit der Vanillecreme. Da ist ein bisschen Zucker

und Puderzucker mit drin.

als wenn du so leicht Sand isst. Aber nicht so unangenehm Sand, also nicht

dieses Knirschen, was dann nie wieder weggeht, sondern du kannst es natürlich

kauen. Der obere ist persönlich mein Highlight. Du hast vollkommen recht.

Schokolade und Banane passt wie Arsch auf Eimer. Das ist super. Also du wirst

dich jetzt wundern. Mein Favorit ist auch der obere.

Gerade auch diese Kombination Banane, schwarze Johannisbeere finde ich super

gelungen. Vielen Dank.

Dankeschön.

Ich finde diese Kreaturen sehr süß. Sie sind sehr puschelig, sehr fällig.

Und das ist so das, was mir jetzt gerade so fehlt, so ein bisschen Struktur.

Und man sieht die Torte hier.

Ja, es ist warm, aber sie sollte trotzdem stehen.

Du hast die Füllung relativ dick gewählt. Also da hätte ich mir

vielleicht gewünscht, dass du die Böden dann einfach...

noch mal halbiert hättest, dünner die Schichten von der Füllung dazwischen,

auch dann hättest du mehr Stabilität reinbekommen.

Die Biscuits sind dir wunderbar gelungen. Sie sind sehr, sehr schön

saftig. Aber dieser Grünschimmer, der hier unten ist, der weist darauf, dass

da Farbe, gib ihm, reingekommen ist.

Und das ist natürlich dann irgendwann auch mal zu viel des Guten.

Im Oberen, muss ich sagen, ist das Schwarzbier leider Gottes.

gänzlich untergegangen. Es ist alles ordentlich solide gemacht, aber es ist

jetzt nicht dieser Knaller, den deine Rezeptur vermuten lässt.

Man sieht der Torte an, dass sie gut eingesetzt worden ist.

Also ich habe hier wirklich eine gerade Oberfläche.

Beim Einstreichen unterm Fondant, denke ich, hast du sehr sauber gearbeitet.

Farblich wunderschön umgesetzt.

Jetzt freue ich mich auf die Erdnussfüllung.

Der Anschnitt sieht sehr lecker aus, weil einfach sofort dieser Karamell

auffällt.

Ich muss sagen, geschmacklich.

Schon ganz geil.

Du hast die Erdnuss die ganze Zeit da drin. Du hast die Schokolade, die das

Ganze aber so abrundet. Die Biscuits sind dir wirklich sehr gut gelungen. Und

eine Frucht braucht man dabei zum Beispiel. 0,0. Das schmeckt wirklich

sensationell. Schön.

Die Torte von der Optik her gefällt mir sehr gut.

Aber auch da hätte ich mir gewünscht, vielleicht auch noch so eine kleine

Modellierung oder in der Buttercreme vielleicht einfach auch noch so ein paar

Farbeffekte. Das glänzt, ist super gerade eingestrichen. Jetzt bin ich aber

mal auf die Experimentierfreudigkeit gespannt.

Ja, der Anschnitt.

Man hat hier die unterschiedlichen Blautöne.

Ich habe dazwischen die Füllung. Ich sehe hier auch schon die Früchte, also

die scheinen auch gut verteilt zu sein.

Auch bei dir so ein bisschen von der Farbe hier unten kommt das Grün wieder

durch, auch hier am Rand. Für die Zukunft gesehen, weniger ist mehr. Für

alle Lebensmittelfarbe, weniger ist mehr.

Zu viel.

Also geschmacklich ist es eine sehr sommerliche Tort. Der Thymian ist da,

das habe ich mir gewünscht.

Trotz alledem hast du durch die frischen Heidelbeeren auch immer wieder die

Präsenz der Heidelbeeren hervorgerufen. Und der Biscuit ist dir auch wunderbar

gelungen. Er ist schön soft, schön luftig gebacken. Also von daher hast du

von innen für mich alles richtig gemacht.

Yes! Ist das ein Überraschungseffekt, gerade mit dem Thymian?

Höre häufiger auf ihn.

Vielen Dank für den Tipp.

Hier drin als Füllung unten ist ein Schokoladenkuchen mit gehackten Mandeln.

Der ist gefüllt mit einer Aprikosenkonfitüre.

Und in der oberen kleinen Kugel ist Biskuit mit gehackten Pistazien und mit

einer Pfefferminz-Schokobuttercreme.

Ja, das Herz geht auf, wenn man ihn sieht, diese freundlichen Augen. Und er

sitzt da so ganz gemütlich auf seinem kleinen Planet.

Oben drauf hat da auch alles ganz gut geklappt. Es ist natürlich dann mal

schwierig, da wirklich faltenfrei zu arbeiten. Insgesamt aber von der

Farbabstimmung passt es sehr gut.

Ich fange mal bei dem oberen an.

Es ist zu viel Minze.

Okay. Die Minze ist wirklich...

Allgegenwärtig. Du hast es wirklich komplett nur noch im Mund. Der untere

ist allerdings geschmacklich sensationell. Also wenn du beide

zusammen isst, dann hast du die perfekte Mischung, weil dann hast du unten

einfach auch noch viel mehr von dieser Schokolade. Vielen Dank.

Es

erinnert

mich so ein bisschen an so...

Ja, Kinoplakate aus den 20er Jahren. Das Gesicht ist so wie eine Puppe gemalt,

wie so eine klassische Porzellanpuppe, wie man sie kennt.

Ich glaube, von außen bist du ganz nicht selbstzufrieden, oder? Das ist schon die

ein oder andere Stelle, wo du sagst, da hätte ich noch ein bisschen mehr Gas

geben können.

Also ich kann schon mal sagen, es ist auf jeden Fall ein Anschnitt, der Spaß

macht. Man kann die goldgelbe Farbe sehen.

Man kann auch diesen Bröselboden erkennen, der mit der weißen Schokolade

so richtig schön crunchy ist. Alles, was man sich so wünscht bei einem Stück

Kuchen.

Also der Kuchen ist dir wirklich astrein gelungen.

Großes Tennis. Die Torte ist total leicht. Man fängt an zu schweben und man

ist einfach so mit sich und dem Geschmack beschäftigt.

Sensationelle Kombination. Vielen Dank. Vielen, vielen Dank.

Ja, liebe Jury, mehr zu probieren gibt es nicht. Aber ihr müsst gleich zwei

Entscheidungen treffen. Zum einen, wer bekommt die rote Schürze?

Und zum anderen, wer wird unser Zelt verlassen?

Ihr müsst jetzt ein bisschen zittern und die Jury zieht sich zur Beratung zurück.

Wie geht's den Kandidaten, während die Jury tagt? Mir geht's sehr gut. Sehr gut

geht's mir. Es war eine gute Bewertung. Ich glaube, ich habe die Jury

zufriedengestimmt.

Die Jurybewertung, naja, also ganz glücklich bin ich damit nicht. Ich würde

mich freuen, wenn es noch klappt, dass ich in die nächste Runde komme.

Ich freue mich total. Ich habe positive Bewertungen gekriegt.

Susanne und rote Schürze, ich denke, sie muss heute abgeben.

Genug spekuliert. Das letzte Wort hat die Jury.

Und zwar jetzt.

Liebe Kandidaten, einer von euch wird in der nächsten Woche vielleicht ein

Quäntchen motivierter weiterkämpfen, denn er wird die rote Schürze erhalten

und ist somit Bäcker der Woche.

Allerdings gibt es auch immer die traurige Seite. Einer von euch hat auch

zum letzten Mal hier gebacken.

Liebe Jury, wie habt ihr euch entschieden?

In der Summe aus allen drei Aufgaben war einer von euch ein kleines bisschen

besser als die anderen.

Und deswegen ist unser Bäcker der Woche...

Julia.

Herzlichen Glückwunsch auch von mir.

Leider müssen wir uns auch diese Woche wieder von einem Kandidaten

verabschieden.

Trotz einer guten Partierung im vorderen Feld bei der technischen Prüfung.

konnte er den anderen beiden Aufgaben nicht wirklich überzeugen.

Patrick, wir müssen uns leider von dir verabschieden.

Vielen Dank, dass du dabei warst. Ich danke auch für die schöne Zeit hier.

Ich gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Ich habe hier super

Leute kennengelernt. Ich hätte schon gerne noch mehr gezeigt, was ich kann.

Aber ich war schon froh, unter den besten 10 zu sein.

Ich bin mega glücklich. Das war eine meiner Ziele, der beste Orbi-Bäcker der

Woche zu sein.

Es ist einfach ein geiles Gefühl.

Bilder aus Cupcakes, Apfelstrudel und Meisterstücke aus dem Tortenuniversum.

All das wurde unseren Kandidaten abverlangt. Aber wir werden ihnen

beweisen, dass es noch komplizierter, anspruchsvoller und vor allem

vielseitiger geht. Und zwar nächste Woche natürlich nur hier bei das große

Backen in Sat.1. Tschüss.

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