Afrikaans
Akan
Albanian
Amharic
Arabic
Armenian
Azerbaijani
Basque
Belarusian
Bemba
Bengali
Bihari
Bosnian
Breton
Bulgarian
Cambodian
Catalan
Cebuano
Cherokee
Chichewa
Chinese (Simplified)
Chinese (Traditional)
Corsican
Croatian
Czech
Danish
Dutch
English
Esperanto
Estonian
Ewe
Faroese
Filipino
Finnish
French
Frisian
Ga
Galician
Georgian
German
Greek
Guarani
Gujarati
Haitian Creole
Hausa
Hawaiian
Hebrew
Hindi
Hmong
Hungarian
Icelandic
Igbo
Indonesian
Interlingua
Irish
Italian
Japanese
Javanese
Kannada
Kazakh
Kinyarwanda
Kirundi
Kongo
Korean
Krio (Sierra Leone)
Kurdish
Kurdish (Soranî)
Kyrgyz
Laothian
Latin
Latvian
Lingala
Lithuanian
Lozi
Luganda
Luo
Luxembourgish
Macedonian
Malagasy
Malay
Malayalam
Maltese
Maori
Marathi
Mauritian Creole
Moldavian
Mongolian
Myanmar (Burmese)
Montenegrin
Nepali
Nigerian Pidgin
Northern Sotho
Norwegian
Norwegian (Nynorsk)
Occitan
Oriya
Oromo
Pashto
Persian
Polish
Portuguese (Brazil)
Portuguese (Portugal)
Punjabi
Quechua
Romanian
Romansh
Runyakitara
Russian
Samoan
Scots Gaelic
Serbian
Serbo-Croatian
Sesotho
Setswana
Seychellois Creole
Shona
Sindhi
Sinhalese
Slovak
Slovenian
Somali
Spanish
Spanish (Latin American)
Sundanese
Swahili
Swedish
Tajik
Tamil
Tatar
Telugu
Thai
Tigrinya
Tonga
Tshiluba
Tumbuka
Turkish
Turkmen
Twi
Uighur
Ukrainian
Urdu
Uzbek
Vietnamese
Welsh
Wolof
Xhosa
Yiddish
Yoruba
Zulu
Hallo, liebe Tortenfreunde. Sollten Sie jemanden in der Familie haben, der kein
Gluten verträgt, dann haben wir heute was für Sie.
Sieben Hobbybäcker backen glutenfreie Kuchen. Für die Jury zum Probieren und
für Sie zu Hause zum Nachmachen.
Sollten Sie dabei ins Schwitzen kommen, für Abkühlung ist gesorgt mit
Eiswaffeltörtchen. Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Das große
Backen.
Sie setzen zum großen Sprung an.
In der größten Backshow der Welt haben unsere Kandidatinnen und Kandidaten den
goldenen Cupcake sowie 10.000 Euro stets vor Augen und die Jury im Nacken.
Drei, zwei, eins, backt.
Geht los.
Meine Motivation ist groß, die Ärmel sind schon hochgekrempelt und ich möchte
durchstarten.
Was, Harry?
Mach dich mal nach. Was, was, was?
Hallo, geht's noch?
Habt ihr das gesehen? Ich hoffe, ihr habt's aufgenommen.
Er will mich manipulieren.
Nein, würde ich natürlich niemals machen.
Hier zählt Fairness.
Dass ich überhaupt so weit komme, ist schon krank. Und jetzt noch die rote
Schürze dazu.
Ja, ich bin sprachlos.
Scheiße, Scheiße, Scheiße.
Ich verbrenne diese rote Schürze. Echt, wenn das der Fluch ist, der roten
Schürze. Das ist eine Katastrophe. Eine Katastrophe ist das einfach nur noch.
Anscheinend geht es steil bergauf. Und ja, jetzt habe ich Bock, dass es so
weitergeht. Heute ist echt der Wurm drin.
Nicht mein Tag.
Mal gucken, ob das nicht die letzte Woche dann war. Aber immerhin mit der
roten Schürze.
Tada!
Dass jetzt zwei Personen die rote Schürze haben, beruhigt mich ein wenig.
Gute rote Schürze.
So hoffe ich, dass der Druck verteilt wird.
Ja, da muss ich ein bisschen mehr bieten heute.
Ich stehe unter Druck.
Stresshands, Stresshands, Stresshands, Stresshands.
Und dann geht's schon besser.
Betty hat's gut. Läuft ihr durchs Zelt, inspiziert alles, hat keinen
Zeitschriss. Und weißt du, was noch viel besser ist? Was denn?
Ich darf die nachher alle verkosten. Nein. Doch. Ist nicht wahr. Doch.
Volle Kraft voraus.
Ich muss mal ein bisschen Zähne zeigen hier. Ich liebe es, mit Wein zu kochen
und manchmal tue ich ihn sogar ins Essen rein.
Also nach meiner Torte darfst du heute kein Auto mehr fahren.
Alter Verwalter, die ist jetzt eingedeckt. Oh, ich bin Gott so dankbar.
Das große Backen ist mit Top und Flops verbunden und in dieser Woche hoffe ich,
dass es viele Tops gibt.
Ich finde es toll, dass die Oksana hinter mir steht, weil da lerne ich
viel.
In die sechste Woche zu gehen, bin ich
hochmotiviert. Ich freue mich sehr drauf. Ich bin wie frisch gebacken.
Ich hoffe nur, dass das alles gut läuft.
Filigrane Feinarbeit.
Ja.
Guck mal, wie schön du das kannst.
Ich habe unnormal Bock. Ich will es wirklich bis ins Finale schaffen.
Ich bin schon sehr zufrieden mit dem Böden.
Möge das Glück stets mit uns sein und auf das der oder die Beste gewinnen mag.
Wir sehen uns im Backzelt.
Lasst das Backen beginnen.
Hallo, liebe Hobbybäckerinnen und Hobbybäcker. Ja, sieben von euch haben
es in die sechste Woche geschafft.
Also wer so weit kommt, der muss sich wirklich nicht mehr verstecken. Und
Bianca und André, ihr startet mit der roten Schürze. Ihr seid beide unsere
Bäcker der Woche.
Ich hoffe, sie bringt euch Glück.
In vier Wochen erfahren wir ja dann, wer hier Deutschlands bester Hobbybäcker
2026 wird und mit dem goldenen Cupcake und 10.000 Euro nach Hause geht.
Außerdem wartet auf den Gewinner oder die Gewinnerin eine exklusive Geschichte
in der Bild der Frau, Deutschlands größte wöchentliche Frauenzeitschrift.
Wer so weit kommen will, der muss Punkte einsammeln. Die Jury wird wieder pro
Aufgabe bis zu 20 vergeben.
Und ich denke mal, wir starten jetzt mit dem Punkteregen, hoffentlich mit Aufgabe
1.
Und die lautet glutenfreier Genuss.
Backt uns einen Kuchen oder eine Torte nach eurer Wahl. In euren Rezepten dürft
ihr kein Weizenmehl verwenden.
Den Geschmack und die Konsistenz zu meistern, ist eine echte
Herausforderung. Beweist uns, dass Lecker auch ohne Gluten geht.
Ja, ihr lasst das Gluten weg, wir ein paar Minuten der Backzeit. Ihr habt
nämlich nur zwei Stunden für diese Aufgabe.
Und los geht's wie immer auf mein Kommando.
Auf die Plätzchen.
Fertig.
Backt.
Mittlerweile gibt es viele Alternativen zu Weizenmehl. Allerdings haben sie
eigene Backeigenschaften. Oft brauchen sie mehr Flüssigkeit als das klassische
Mehl.
Na na, spricht so ein Bäcker der Woche? Mit der roten Schürze kommt
große Verantwortung.
Ja, glutenfreies Backen ist schon eine Herausforderung für mich. Das mache ich
jetzt sonst nicht normal.
Ja, da gibt es halt spezielles Mehl und da ist die Frage, ob der sich genauso
verhält wie normales Weizenmehl.
Fast, aber nicht ganz.
Ich finde es echt cool, mal was zu machen, was man sonst so nicht macht, um
dann auch zu lernen, ey, Backen ist so vielfältig, man soll nicht immer stupide
bei dem bleiben, was man so kennt.
Manche Menschen vertragen kein Gluten.
Also beim glutenfreien Backen müssen unsere Kandidaten jetzt darauf achten,
dass sie keinen Gluten verwenden. Also Weizenmehl hat am meisten Glutenanteil
tatsächlich, aber auch Dinkelmehl kann teilweise Gluten enthalten. Also es geht
darum, wirklich ein Gebäck herzustellen, wo wir auf Maisstärke, Maismehl,
Mandelmehl, auf solche Alternativmehle setzen.
Oksana verwendet eine fertige Mehlmischung mit Kartoffelstärke, Mais
und Reismehl.
Bei mir gibt es heute einen Käsekuchen mit Streuseln und Heidelbeeren.
Oksana serviert einen Käsekuchen mit glutenfreiem Streuselboden,
Quarkfrischkäsefüllung, Heidelbeerenstreuseln und
Erdbeergeleeblumen.
Ich habe tatsächlich zu Hause schon mal glutenfrei gebacken, also diesen
Käsekuchen. Der hat uns allen sehr lecker geschmeckt. Ich hoffe, dass hier
kommt das auch gut an.
Glutenfreies Backen ist jetzt ja nicht ganz neu und es gibt auch mittlerweile
Mehlmischungen. Diese kann man fast eins zu eins genauso verwenden, wie im Rezept
angegeben. Und da sind halt verschiedene von diesen Alternativmehlen zusammen
gemischt worden, um das Verhalten von einem Weizenmehl genau nachzuahmen.
Für die glutenfreie Aufgabe habe ich mich für einen Käsekuchen entschieden
mit Mürbeteig. Dafür benutze ich eine Mehlmischung ohne Gluten.
Es hat auch zu Hause sehr gut geklappt. Ich hoffe mal, dass das heute hier auch
klappen wird.
Michael und André haben sich wie Oksana für eine fertige glutenfreie
Mehlmischung entschieden.
Und zwar mache ich einen Blaubeer-Lavendelkuchen.
Wer Lavendel kennt, wenn da ein bisschen zu viel, dann schmeckt es nach Seife,
riecht nach Seife.
Da ist dann schwierig, das Mittelmaß zu finden, dass man Lavendel noch schmeckt,
aber nicht drüber ist. Das ist heute meine große Herausforderung.
Die glutenfreie Kuchenvariante einer Blaubeer-Limo erschafft André aus
Blaubeer-Lavendel-Kuchen, Frischkäse-Buttercreme, Lemon-Curd und
Blaubeer-Topping.
Bianca nimmt eine Abkürzung.
Die größte Herausforderung bei einer glutenfreien Torte ist, natürlich kein
Gluten zu verwenden.
Ich wollte zeigen, dass man nicht ein glutenfreies Mehl benötigt, um einen
leckeren Kuchen herzustellen, sondern auch mit einfachen Alternativen wie
Mandeln und Quinoa auch tolle Torten zaubern kann.
Bianca schichtet ihre glutenfreie Torte aus Quinoa-Schokoboden, Schokotonka
-Mousse, Maracuja-Fruchteinlage und Spiegel sowie Quinoa-Kakao-Crunch.
Anna verwendet statt Mehl Mohn und gemahlene Mandeln.
Bei mir gibt es heute einen Mohn-Käsekuchen, verbindet nämlich meine
zwei Lieblingskuchen, Mohnkuchen und Käsekuchen, den ich auch ganz oft für
meine Oma mache.
Ja, und deswegen dachte ich, wir springen das heute mal in der
glutenfreien Variante mit.
Trittgefasst im Backzelt hat Elli.
Heute gibt es Karottenkuchen. Ich verwende hauptsächlich gemahlene
Mandeln. Und was das bindet, ist zum einen Eiweiß und Eigelb, was ich
getrennt aufschlage. Und so verbindet das alles miteinander und ist richtig,
richtig saftig.
Eine weitere kreative Lösung hat Kaya Hahn im Angebot.
Ja, geht auch ohne. Ohne Weizen, so heißt auch mein Kuchen heute.
Den mache ich mit Schokoböden.
Sehr saftig.
Mit so einer neutralen Sahne-Mascarpone-Creme und mit ganz viel
Amarena-Kirschen. Finde ich geil.
Geht auch ohne, findet Kaya Hahn und präsentiert Schokoboden mit Kakao-Mandel
-Crunch und Amarena-Kirsch-Mascarpone-Creme ganz
ohne Gluten.
Ich weiß, du machst das mit Amarena-Kirschen. Mhm.
Darfst du schon eine klauen? Du darfst dir eine klauen. Es duftet so.
Schokolade und Kirsche ist geil.
Ich lieb's auch.
Wie machst du deinen Boden?
Ich mache meinen Boden mit gemeinen Mandeln.
Ah. Na?
Auch weizenmehlfreie Böden müssen irgendwann backen.
Seinen Mürbteigrand Bereitet Michael vor.
Ich achte jetzt darauf, wenn ich die Teigstreifen einsetze, dass die relativ
gleich dick sind. Dann müssen wir gucken, dass wir die Kanten oder die
Übergänge auch schön versteckt bekommen.
Weil so ein Durchmesser in einem Stück, das kann nur der Christian.
Der macht das im Schlaf.
Die gehen jetzt für 35 Minuten in den Ofen.
Entsteht auch ohne Gluten die richtige Bindung?
So, jetzt ist er im Ofen.
Shit, die sieht ja schon wieder super aus.
Ich kotze.
Gute rote Schürze.
Der Kuchen ist jetzt im Ofen. Jetzt kümmere ich mich um die Käsemasse.
Erstmal mache ich ja bei Ordnung, weil Mohn ist hier überall.
Der kann sich bitteschön verkrümeln.
Jetzt bereite ich die Schokotonka-Mousse vor.
Jetzt pfeffern wir ordentlich Tonkabohne rein.
Für einen süßlichen, leicht bitteren Geschmack.
Sowieso sind alle Cremes und Massen glutenfrei.
Das ist Creme Fraiche. Hier drin habe ich schon mal Quark mit Vanilleschote
ausgekratzt. Jetzt kommen gleich nach und nach die Eier hinzu.
Man kann Hühner ruhig mit Weizen füttern. Die Eier, die sie legen, sind
dennoch glutenfrei.
Die huhneigenen Enzyme zerlegen das Gluten in seine Bestandteile. Das Ei
entsteht erst danach.
So, jetzt gebe ich vorsichtig meine Käsemasse auf den Kuchen.
Eine Dreiviertelstunde ist schon vorbei.
Jetzt kommen die Streusel ins Ofen.
Ich muss eine Stunde warten.
Viel Puffer bleibt da nicht.
So.
Ich mache jetzt den Lemon Curd. Ich mache den mit Ei.
Da kommt jetzt ein bisschen Sirup hinzu.
Vitamine statt Gluten.
Bei mir gibt es heute ein...
Maracuja-Kern und oben auch einige Maracuja-Kerne als Deko.
Anna schält sanft und sorgfältig. Heute gebe ich mir extra Mühe beim Schälen.
Für Christian und Betty. So lieb bin ich.
Elli kombiniert ihre Aprikosen mit Chiasamen.
Mordsmäßig. Ganz toll.
Vier, drei, zwei, eins.
Kaya Han beschwört eine Mythen-Gestalt. Holla die Waldfee.
Es duftet herrlich, hat eine gute Farbe.
Sehr schön.
Liebe Bäckerinnen und Bäcker, eine kleine Information. Wisst ihr, was noch
glutenfrei ist?
Meine Uhr. Und die sagt Halbzeit. Ihr habt nur noch eine Stunde.
Scheiß, Scheiß, Scheiße.
Halbzeit, Leute. Ich will nicht mehr.
Oh je.
Oh je.
Mittelschwere Katastrophe.
Inni, ich glaube irgendwas stimmt mit deiner Uhr nicht.
Mit meiner Uhr stimmt was nicht?
Nee. Du hast noch genug Zeit.
Was genug Zeit? Das Ding muss eine Stunde in den Ofen.
Na, dein Hoppchen.
Und du warst mir so sympathisch.
Ach, du mir auch.
Weißt du was, ich glaube ich lasse das so. Jetzt kommen die Kirschen noch
drauf, die Streusel, dann backt das vielleicht ein bisschen schneller durch.
Boah, lecker.
Ist doch echt lecker.
Lecker bringt wenig, wenn ihr nicht fertig werdet.
Oh, Oksana.
Das riecht ja schon super lecker bei dir.
Ich mache eine japanische Süßigkeit.
Eine japanische Süßigkeit. Die heißt Kohakuto.
Bitte wie?
Kohakuto.
Kohakuto. Genau.
Und das ist Erdbeere mit?
Agar-Agar, Zucker und Wasser. Ich bin sehr gespannt. Ich drücke dir die
Daumen. Danke.
Da die meisten Soja- und Miso-Produkte Gluten enthalten, ist es in Japan
besonders schwierig, sich glutenfrei zu ernähren.
Ich mache einen Mandel-Mohn-Crunch, eher so eine Florentinamasse.
Eine Florentinamasse darf nur 5% Mehl enthalten.
Traditionell bereitet man sie komplett mehlfrei zu.
Und jetzt bereite ich gerade den Hinoa-Crunch vor.
Jetzt wird es hier flachgerollt.
Quinoa und Kakao-Nips ergeben ein Muster.
Schau gut aus.
Scheiße.
Mir ist die Creme abgeschissen.
Ist mir noch nie passiert. Noch nie.
Da ist nichts mehr zu retten. Shit.
Fuck, fuck, fuck, fuck, fuck.
Das ist das Wichtigste.
Oh, ich raste aus.
Fuck. Fuck.
Fuck, fuck, fuck, fuck, fuck.
Scheiße. Was passiert, André?
Mir ist Creme abgeschissen, komplett.
Am Mehl lag es nicht.
So,
den lasse ich kurz an der Luft abkühlen und dann kommt er in den Froster. Ich
hoffe, dass der auch schön durchgebacken ist, so wie ich mir das vorgestellt
habe. Und dann müsste es passen.
Fasst sich schon mal gut an.
Aus den Kirschen, da machen wir eine Kirschkaramellsoße.
Die werde ich zu dem Käsekuchen reichen. Da kann man sich so ein bisschen was
drüber schütten.
André muss aufholen.
So ein Scheiß.
So ein Scheiß.
Es wird wieder nichts. Das, ja.
Mit meinem japanischen Fruchtgelee bin ich sehr zufrieden. Der ist mir
gelungen.
Diese wundersüßen Blümchen, ich finde das ist Hammer.
Das wird mein Krönchen auf meiner Torte sein.
Auch Elli lässt es blühen.
Ich werde die Creme jetzt nicht mehr schlagen, ich werde das jetzt ganz
vorsichtig unterheben und die so verbinden die Masse.
André bleibt ein Panikbäcker.
War eigentlich tatsächlich auch eine Torte, wo ich dachte, ja, kriegen wir
hin.
Kriegen wir vielleicht doch nicht hin.
Ihr Lieben, Gluten ist ja so eine Art Kleber. Ich klebe ja mit einem Auge
immer auf der Uhr und habt gesehen, ihr habt nur noch 30 Minuten. Annie, Annie.
Leck mich am Arsch. Ich hoffe nur, dass es alles gut läuft.
Wo habe ich denn getrödelt heute?
Ich bin schon sehr zufrieden mit dem Böden.
Schön saftig, so wie ich es mir vorgestellt habe.
Na dann, ran ans Stapeln.
Beim Schichten achte ich darauf, dass die Creme gleichmäßig
verteilt ist.
Und dass dann hier auch die Fruchteinlage nicht austreten kann.
Deshalb so ein Isolierrand.
Ach super, immerhin.
Der glutenfreie Boden scheint gelungen zu sein.
Geht zum großen Backen, haben sie gesagt.
Wird bestimmt lustig, haben sie gesagt.
Das hier ist die Hölle auf Erden gerade.
So etwas habe ich noch nicht erlebt.
Tja, André.
Beim Backen geht es halt manchmal härter zu als beim Handball.
Mensch, jetzt wird die Creme wieder so weich. Scheiße.
Zum Glück hat sie nicht viel Zeit zum Davonfließen.
So, jetzt kommt diese Creme da drauf.
Aber nicht ganz glatt streichen, sondern so wölkchen lassen.
Bewölkt ist auch Andres Stimmung.
Sieht ein bisschen komisch aus.
Egal. So, jetzt kommt der Maracuja-Spiegel drüber.
Spieglein, Spieglein auf den Kuchen.
Super.
Erst wird gekühlt, dann heißt's versuchen.
Liebe Hobbybäckerinnen und Hobbybäcker, ihr habt noch ganze 10 Minuten bis zum
glutenfreien Genuss.
Oh je.
10 Minuten ist eine Katastrophe.
Die Zeit rennt mir jetzt echt weg.
Scheiße.
Scheiße.
Meine Creme, die ist zu flüssig. Scheiße.
Scheiße.
Bianca, meine Creme ist zu flüssig.
Hast du ordentlich?
Der muss jetzt Schock frieren. Der muss jetzt... Das große
Warten.
Jetzt hilft nur noch warten.
Ja.
Da machst du nichts.
Eigentlich bräuchte mein Kuchen noch acht. Jetzt habe ich es noch mal ein
bisschen hochgestellt.
Ich würde zu Hause in dieser Wartezeit einfach was anderes machen. Zum Beispiel
aufräumen, Mittag kochen oder sonst noch was. Aber hier muss ich einfach warten.
Das Aufräumen erledigen wir.
Betty hat es gut. Sie läuft hier durchs Zelt, inspiziert alles, hat keinen
Zeitstress. Und weißt du, was noch viel besser ist?
Was denn?
Ich darf die nachher alle vergossen. Nein, ist nicht wahr.
Die eigentliche Schwierigkeit beim glutenfreien Backen liegt darin, dass
man ohne die Klebewirkung des Glutens Bindung im Boden herstellen muss. Das
heißt aber nicht, dass es keine anderen Probleme gäbe.
Drückt mir die Daumen.
Ich schneide jetzt hier etwas rum, damit sich das löst.
Ja.
Super. Ja, jetzt muss ich ihn irgendwie rausbekommen.
Ist hier runtergerutscht. Das sieht scheiße aus.
Ah, Mann.
Wenn die Zuschauer nur schnuppern könnten, wie gut es hier duftet im Zelt.
Ihr habt nur noch zwei Minuten.
Ui. Zwei Minuten. Jetzt muss ich richtig Gas geben.
Also von der Backfarbe sieht der schön aus, aber ich... Jetzt ist es ein Juck.
Danke dir.
Ich habe jetzt echt Schiss, das Ding hochzuheben, weil der halt noch so warm
ist.
Ich glaube, ich lasse das mit dem Backpapier so.
Na ja, werden wir jetzt gleich sehen, wenn ich den Ring gleich abmache.
Ob die Torte jetzt gefroren ist oder nicht.
Ah, ich habe Angst.
Geschafft.
Das sieht ja schlimm aus.
Die letzten Sekunden brechen an. Jetzt sollte nichts mehr schief gehen.
Zehn.
Neun.
Acht. Nicht runterlaufen.
Sieben. Das wird eine Punktlandung, wenn überhaupt gelandet wird.
Fünf.
Vier.
Drei.
Nee, das läuft ab.
Zwei. Scheiße. Nein, ich lass dran.
Eins. Edi, noch nicht. Nein, nein, warte, warte, warte. Eine Sekunde. Zwei.
Und Schluss. Hände weg vom Gebäck.
Ja, aber ich hab die Platte drunter. Egal.
Hätt ich den hochgehoben, dann wär der kaputt gegangen.
Ey, bald gestorben, ey.
Creme abgeschissen und alles.
Also ich hatte schon intensive Handballspiele, ich habe schon viel
erlebt, aber das hier ist, zählt mir zu den Top 5 Hochleistungssport.
Und, alles gut? Ja, jetzt muss ich nur noch fest werden, aber es wird ja noch
nicht fest, bis wir dann... Jetzt läuft gerade hier die Eierlikörmasse runter.
Ich wollte es erst zurückhalten, jetzt lasse ich es, weil letztendlich die
Schwerkraft zieht. Ich wusste es, ich wusste es.
Der ist richtig abgekühlt. Und wenn du das jetzt aufmachst, läuft es raus. Ja,
ja.
Guck, das läuft jetzt schon raus.
Wenn ich mir das so anschaue, bin ich sehr zufrieden.
Wenn das Ding hier weg wäre.
Ich weiß echt nicht, das fuckt mich gerade so ab.
Ich verkaufe es als neue Kreation mit interaktivem Mitspielen.
Regt mich sehr auf.
Regt mich sehr auf. Sehr.
Glutenfreie Rezepte mit Mehr- und Nährwert finden Sie auf unserer
Internetseite dasgroßebacken.de.
Und ich freue mich jetzt schon auf die Verkostung, ihr beiden wahrscheinlich
auch. Wir starten bei Anna.
Ich habe euch heute meinen Lieblingsglutenfreien Kuchen
mitgebracht, und zwar der Mohnkäsekuchen mit Mandarinen.
Das Erste, was mich wirklich anspricht, ist die Optik. Sehr gleichmäßig
eingefüllt. Man ahnt immer schon noch so ein bisschen die Mandarinen da durch
oben drauf.
Schön, dass du auch noch den Krokant da oben drauf gelegt hast. Optisch finde
ich die Torte sehr ansprechend. Danke.
Ja, wunderbare Arbeit, muss man sagen. Es ist super appetitlich. Alle
Komponenten, die du reingearbeitet hast, hast du oben nochmal draufgelegt. Also
die Dekoration auch sehr gut ausgewählt. Reine Präsentation her, top.
Kein Riss.
Ja, stimmt.
Bin ich auch gespannt.
Anschnitt ist jetzt keine Überraschung.
Wir haben es von außen schon gesehen, aber beides hat Stand. Es läuft nichts
aus, es kippt nichts weg.
Also auch bei der Backzeit alles richtig gemacht.
Also das, was ja besonders ist bei glutenfreien Rezepten oder wenn man
jetzt auf Weizenmehl verzichtet, ist natürlich auch, Das Spiel der
verschiedenen Texturen ist ein bisschen anders als das, was man normalerweise
von zu Hause erkennt. Der Boden ist ein bisschen saftiger, aber ich würde jetzt
einfach mal behaupten, er ist auf jeden Fall durchgebacken. Aber man merkt
natürlich quasi da, dass in der Mitte theoretisch die Backzeit hätte noch ein
bisschen länger sein müssen.
Diese Käsekuchenmasse, so würde ich es jetzt mal beschreiben, mit dem
Mandarinen ist perfekt gestockt.
Obendrauf das Ganze mit dem Crème Fraîche rundet das Ganze schön ab. Auch
der Crunch mit diesen karamellisierten Mandelblättchen, bisschen Mohn ist
dabei. Also wirklich geschmacklich absolut top.
Und er ist jetzt auch noch ganz leicht lauwarm. Und man kann ihn wirklich sehr
gut essen. Du hast gesagt, das war so der erste Kuchen, den du gebacken hast.
Rezept von deiner Oma. Der hat dir gute Dinge beigebracht.
Vielen Dank.
Danke schön.
Danke.
Super.
Lieber Judy, ich habe für euch ein Streuselkrönchen gebacken.
Optisch ein absolutes Highlight, diese Blumen. Einfach ein schöner Anblick und
darunter dann dieser Streusel.
Optisch kann ich da nichts aussetzen, es ist kein Riss drin. Es ist wirklich ein
Kuchen mit einer perfekten Dekoration und halt noch alles essbar. Danke.
Was mir obendrauf tatsächlich ein bisschen zu hell ist, ist die Backfarbe
von den Streuseln. Du hast hier außen eine wunderschöne Backfarbe und
obendrauf die Streusel sind ein bisschen zu blass.
Da muss man dann einfach nochmal den Kuchen für fünf Minuten reinschieben mit
der Oberhitze, dass es oben dann auch wirklich wunderschön braun ist.
Anschnitt wunderschön, Masse ist gestockt, es läuft nichts aus. Und dann
habe ich hier tatsächlich auch noch die Frucht drin.
Sehr schöner Anschnitt.
Also mehr kann man sich nicht wünschen.
Die Quarkmasse auch bei dir traumhaft schön gestockt. Vor allen Dingen, wenn
man es runterschneidet, dieses Schmatzen, was dann durch den Quark
kommt beim Runterschneiden. Genauso muss ich das dann anhören und so hast du auch
dann das Mundgefühl. Und dann hast du die Heidelbeeren Gott sei Dank noch
reingestreut, weil als der Kuchen reingegangen ist, waren sie noch nicht
dabei. Gott sei Dank sind sie jetzt mit drin, weil das gibt dem Kuchen nochmal
was Besonderes. Und dann halt diese Technik von diesem japanischen...
Ich nenne es jetzt einfach mal Gummibärchen. Das ist auf jeden Fall
super interessant.
Geschmacklich ist die Torte für mich rund.
Vielen Dank. Vielen Dank. Danke schön.
Ich
habe
euch heute eine sommerliche Torte gebacken. Creme ist eine Frischkäsecreme
mit einem Hauch von Zitrone und Vanille und auch kandierte Zitronen.
Ja,
also erstmal vielen lieben Dank, dass du das von letzter Woche auch aufgegriffen
hast, dass wenn Zitronenscheiben oben drauf sind, einmal durch den Zuckersirup
ziehen und dann kann man sie auch oben drauf legen, weil dann sind sie, so wie
du es gesagt hast, kandiert oder halb kandiert. Das ist auf jeden Fall sehr,
sehr gut. Was man aber allerdings auch so ein bisschen sehen kann, dass die
Creme, es ist nicht ganz glatt. Sie fängt sich langsam an zu trennen. Ich
glaube, da hast du ein bisschen was zu kämpfen gehabt.
Wenn man natürlich Schwierigkeiten mit der Creme hat.
dann fällt es mir halt auch schwer, oben anständige Tupfen drauf zu dressieren,
weil die Creme halt einfach nicht die richtige Konsistenz hat.
Also ich finde den Anschnitt wirklich schön. Man kann die Füllung auch drin
sehen. Man kann auch, glaube ich, das Curd ganz gut erkennen.
Anschnitt, sehr schön.
Ich glaube, Christian freut sich.
Der Anschnitt sieht wirklich absolut sensationell aus.
Konsistenzen auf den Punkt gebracht. Wirklich hervorragend umgesetzt.
Das Heidelbeer-Ragout läuft runter. Auch der Lemon Curd ist genau richtig
dosiert. Die Böden haben eine traumhafte Konsistenz. Ganz leicht ist der Lavendel
da. Mein Highlight ist auf jeden Fall die kandierte Zitrone obendrauf. Wenn
man die zum Schluss noch mal isst, dann hast du noch mal ein wunderschönes
Citrus-Aroma. Gleichzeitig ein bisschen Zucker dabei.
Also geschmacklich rund.
Super.
Die Blindverkostung gewinnst du.
Optisch ist noch ein bisschen Luft nach oben.
Vielen Dank.
Ja,
hochverehrte Jury, liebe Eni, für dich habe ich noch ein paar Marina-Kirschen,
während ich gleich unter Kritik bin.
Also, selbstverständlich sollte die Folie nicht mehr bei der Präsentation um
die Torte herum sein. Zehn Sekunden vor Backende hast du vor dem Schockfroster
gestanden und einfach, glaube ich, auf ein Wunder gehofft, dass noch eine halbe
Stunde dazukommt. Ich hoffe einfach, dass, wenn wir sie jetzt abmachen, dass
der Kuchen durchgekühlt ist und dass da steht, du musst an einem Timing
arbeiten, damit die Torte wirklich perfekt ist.
Auf jeden Fall, definitiv. Du musst auch aufhören, einfach so viel zu schnacken
zwischendurch. Du musst wirklich reinklotzen.
Deswegen gib einfach Gas beim nächsten Mal, damit du fertig wirst.
Das hat aber auch was.
Ja, natürlich.
Die Creme ist immer noch recht weich. Ich glaube, hättest du die Folie nicht
um diesen Kuchen drum herum gehabt, hätten wir jetzt bei der Verkostung noch
weniger Creme auf der Torte. Achte auch auf deine Konsistenzen. Letzte Sendung
hatten wir das gleiche Spielchen.
Creme ist zu weich. Du musst da ein bisschen was dran ändern.
War es auf jeden Fall.
traumhaft ist, ist die Konsistenz von deinem Schokoladenkuchen. Der ist
nämlich sehr schokoladig, sehr saftig.
Obendrauf, die Konsistenz von der Sahne ist auf jeden Fall viel zu weich und
dann die Amaranth-Kirschen nur zu hacken, ist mir dann persönlich auch vom
Aufwand her im Verhältnis zu den anderen ein bisschen zu wenig.
Wenn du hier weiter dabei sein willst, musst du eine Schippe drauflegen, dich
mehr fokussieren und wirklich zusehen, dass du mit den anderen mithalten
kannst. Vielen Dank.
Ja, ich darf euch heute meine Quinoa Tonka Passion präsentieren. Wir hatten
jetzt ja schon gebackene Käsekuchen, dann hatten wir eine Frischkäsecreme. Du
hast dich jetzt eher für eine Moustorte auch entschieden.
Schön dekoriert, nur mit den Kernen von der Passionsfrucht. Dann da oben nochmal
Quinoa. Sehr attraktiv und sehr kurat gearbeitet.
Ja, definitiv. Und du zeigst halt auch, wie kreativ man dieses Thema umsetzen
kann. Quinoa hatten wir bis jetzt noch nicht.
Also auch das wirklich sehr schön, sehr kreativ umgesetzt.
Hier unten der wunderschöne Schokoladenboden, auch deiner ist sehr,
sehr saftig. Dann hat man einen sauberen Aufbau, kann man überhaupt nicht sagen,
toll.
Ich habe mit Schokolade und Passionsfrucht Maracuja zwei
Geschmackskomponenten, die sehr intensiv sind.
Die brauchen immer einen guten Gegenspieler, weil sie sonst alles
andere kaputt schlagen. Und du hast es geschafft.
dass tatsächlich beide Geschmäcker permanent da sind und miteinander
spielen und sich nicht gegenseitig erdrücken, sondern eine Einheit werden.
Ja, genau. Das ist richtig.
Das Knusper schmeckt, ne? Das ist sehr lecker.
Das macht einen halt süchtig, dieses Knusperzeug. Deswegen war ich dankbar,
dass Betty diesmal angefangen hat.
Also es schmeckt wirklich hervorragend. Alle Texturen, so wie man sich das
vorstellt. Der Boden sieht nicht nur im Anschnitt super saftig aus, sondern er
ist auch richtig saftig. Super leckeres Rezept. Und das, was Betty gerade
hervorgehoben hat, kann ich nur unterstreichen. Toll.
Vielen Dank.
Es gibt ja beim Käsekuchen immer die zwei Varianten, mit Boden, ohne Boden.
Du hast dich für mit Boden entschieden.
Man kann hier den Mürbeteig auch gut erkennen.
So ein paar kleine Stellen sind nicht ganz hundertprozentig. Ich habe hier
unterhalb noch das Backpapier mit so einem Backblech.
Genau, aber erstmal Respekt an den Mut, den du hast, weil du hast einen
Backprozess von einer Stunde. Bei zwei Stunden geht die Hälfte schon nur
alleine beim Backen drauf. Aber auch bei dir ist dasselbe wie bei Kajahan. Auch
du musst wirklich schneller arbeiten.
Es fehlt so ein bisschen hier vorne die Spitze und man sieht es auch hier beim
Anschnitt. So darf er natürlich von der Konsistenz nicht sein.
Definitiv ist der Kuchen nicht in der Mitte durchgebacken.
Weil wir das auch immer wieder öfter haben, dass wenn Mürbeteig verwendet
wird und eine weiche Masse obendrauf kommt, backt es entweder auf einem Stein
oder auf einem heißen Blech, sodass der Kuchen von unten direkt die Hitze
bekommt.
Geschmacklich ist es super. Der Mohn ist die ganze Zeit da. Kirschen sind da
zusammen mit diesem karamellisierten Kirschragout, was du noch dazu gemacht
hast, passt.
Wunderschöne Säure. In der Mitte ist es nicht ganz durchgebacken, aber
geschmacklich vollkommen in Ordnung.
Geschmacklich holst du mich komplett ab.
Vielleicht tatsächlich entweder ohne Boden oder wie Christian sagt, wirklich
vorbackst. Dann brauche ich wirklich diesen Crunch. Und bei der Menge an
Käsemasse ist es sehr schwierig, den wirklich durchzubacken.
Vielen Dank. Vielen lieben Dank. Dankeschön.
Ich finde es total schön. Ich habe an der Seite diesen Karottenboden, dann
habe ich die weiße Füllung und dann da oben drauf noch diese Margariten aus
Fondant zu setzen und dann ganz leicht, dass die Glasur oben runterläuft.
Aber sie läuft gleichmäßig runter, deswegen ist das für mich in Ordnung.
Ja, für mich auch tolle Präsentation und auch sehr gut umgesetzt, auch das mit
dem Karottenboden und den Mandeln.
Sehr, sehr gute Wahl.
Schöner Anschnitt und man kann auch sehen, dass die Böden alle gut
durchgebacken sind.
Ehrlich, dieser Boden, ich war ja die ganze Zeit dabei, als du ihn hergestellt
hast. Die Herangehensweise war mir tatsächlich neu, aber ich finde, die
Konsistenz ist wirklich traumhaft schön. Sehr, sehr saftig. Das gehört zu einem
Karottenkuchen immer mit dazu.
Auch die Creme in der Mitte hat eine sehr schöne Konsistenz. Die Aprikose,
ich weiß nicht, ob die Betty die da rausgeschmeckt hat. Für mich ist die
Aprikose geschmacklich jetzt nicht da.
Also die Orange ist definitiv herausgeschmeckt, aber Aprikose oder was
auch immer, da wäre ich jetzt nicht drauf gekommen. Aber es ist einfach, man
geht mit der Gabel rein.
Und auch ohne den Eierlikör oben. Man hat einfach eine wunderschöne Torte, die
einen tollen Geschmack hat, die den Mund erfüllt, die Spaß bringt zu essen.
Oben drauf noch mit dem Eierlikör. Ist ja mal schwierig, ist der zu sprittig,
ist er nicht zu sprittig.
Ich finde, es passt sehr gut. Aber die Mandeln oben drauf passen noch viel,
viel besser. Das ist wirklich so das i-Tüpfelchen auf dieser Torte. Vielen
Dank.
Ja, eure glutenfreien Rezepte sind jetzt kein Geheimnis mehr, aber das, was in
der technischen Prüfung jetzt kommt, schon. Hier ist eure zweite Aufgabe.
Das Gluten hat ab jetzt nicht mehr frei.
Pünktlich zur technischen Prüfung meldet es sich zur Arbeit zurück.
Doch in welchem Gebäck versteckt es sich?
Mit dieser Klosch hier läuten wir die nächste Überraschungsaufgabe ein.
Darunter verbirgt sich das Masterpiece.
Gezeigt wird es euch aber erst, wenn ihr erratet, was es denn sein könnte.
Die Zutaten dürft ihr schon mal aufdecken.
Puderzucker, Eier...
Butter.
Okay. Ah, ja.
Eiweiß.
Zitronensaft, Milch.
Swiss Meringue.
Swiss Meringue.
Buttercreme. Ja, ja.
Ja, gell? Als Buttercreme. Und das ist noch so ein Mürbeteig dazu.
Also nicht Mürbeteig, sondern Waffelteig.
Ja, hurra.
Ich meine mal, was gesehen zu haben, wie so eine kleine Torte auf einer Waffel.
Vielleicht geht es in die Richtung.
Bianca.
Ja, ja.
Waffeln.
Dreht das Rezept jetzt um.
Okay.
Eiswaffeltörtchen.
Mandelkoden.
Eiswaffeltörtchen von Bettina.
140 Minuten.
Also 2 Stunden 20 werden wir für diese Aufgabe haben.
Ich denke, es wird wie immer knapp. Da muss man wirklich durchziehen. Und ja,
es wird wahrscheinlich wieder so eine Punktlandung.
Keine Ahnung. Wie kommt man auf diese Idee?
Wenn du Torte willst, isst du Torte. Wenn du Eis willst, isst du Eis.
Also aber doch nicht zusammen und dann nochmal so.
Auf eurem Rezept steht Eiswaffeltörtchen. Damit ihr davon ein
Bild bekommt, zeige ich sie euch.
Ist das nicht hübsch? Habe ich so noch nie gesehen. Heute ist das erste Mal.
Und jetzt muss ich es gleich nachbacken.
Ja, ist schon ein bisschen heavy.
Drei Stück?
Drei, was?
Wie die perfekt aussehen.
140 Minuten für so eine perfekte Törtchen, das ist knapp.
Wie backt man denn jetzt sowas?
Ihr müsst die Waffel selber herstellen, mit Cakepop-Masse füllen und statt der
Eiskugel hübsche zweistöckige Miniaturtörtchen draufsetzen. Das Aroma
habe ich schön sommerlich gewählt.
Die Törtchen sollen aus Mandelbiskuit und Zitronenbuttercreme bestehen.
Neben der schönen Dekoration ist auch die Stadekorte ganz wichtig, denn eure
Törtchen dürfen nachher nicht von der Waffel plumpsen.
Außerdem ist Timing gefragt, denn eure Waffeln müssen noch aufgeholt werden,
solange sie noch warm sind.
Präsentiert uns nachher drei Törtchen, die genauso aussehen wie diese.
Ich finde, das ist eine sehr schöne Aufgabe.
Sie sehen köstlich aus und ihr könnt ganz in Ruhe arbeiten, denn die Jury
wird nicht im Zelt sein.
Ihr werdet Lust wandeln im Garten. Und wir wünschen euch ganz viel Erfolg.
Jetzt dürft ihr euch dieses Törtchen anschauen und danach beginnt dann gleich
der Backstart. Ihr habt 140 Minuten Zeit.
Kommt jetzt bitte nach vorne.
Passend zum Eisthema sind die Minen frostig.
Wie filigran, so crazy.
Ach nee, das ist wieder nichts mit Werfen bei mir.
Das schaut so schön aus.
Wie gemalt.
So, ihr habt sie euch angeschaut?
Dann folgt mein Backstart und zwar von hier.
Auf die Plätzchen. Darf ich die mitnehmen und präsentieren? Fertig. Ich
halte sie lieber fest.
Backt.
Die Eiszeit hat begonnen. Wie bei jeder technischen Prüfung müssen die Zutaten
reichen. Wer seine Waffel versemmelt, hat Pech. Wir reichen nichts nach.
Ich fange jetzt an mit dem Boden und dann schaue ich, was noch parallel geht,
weil es zeitlich immer knapp ist.
Den Boden braucht man für die Törtchen und für die Cakepop-Masse.
Sie sehen so sauber exakt aus.
Die so toll hinzukriegen, das ist jetzt nicht ganz so einfach.
Zuerst schlägt man Butter mit Zucker auf, dann fügt man die Eier hinzu und
schließlich die trockenen Zutaten.
Wenn ich die perfekte Törtchen ansehe, dann setze ich mich schon unter Druck,
weil ich möchte die auch so perfekt hinbekommen.
Aber ich habe nicht viel Zeit dafür, deswegen bin ich etwas unter Druck und
ich muss es schnell machen.
Das perfekte Eiswaffel-Törtchen ist für mich Goldgelb von der Eiswaffel. Oben
drauf ist eine Miniaturtorte aus zwei Etagen.
Die sind sauber eingestrichen, sehr schön ausfiguriert und der Farbton
trifft genau das Original.
Und dann noch ausdekoriert mit einer Bordüre und kleinen Perlen.
Ich würde sagen, diese technische Prüfung ist definitiv eine der
schwierigsten Prüfungen, die wir jemals hatten.
Verfeinert wird der Teig mit Zitronensaft.
Der Teig ist fertig, ich bin fertig. Also den streichen wir jetzt schön aufs
Blech. Dann geht er für circa 16 Minuten in den Ofen.
Und wer hat zuerst einen an der Waffel?
Also einen Teig.
So, jetzt bereite ich den Waffelteig vor.
Hierfür verrühre ich den Puderzucker mit dem Vanillezucker und lasse die
Butter hier einlaufen.
Eiswaffeln härten ja stärker aus als beispielsweise belgische.
Also ich habe bisher nur die normalen Waffeln gemacht, die man so kennt, die
Kinder auch immer gerne essen.
Jetzt, Eiswaffeln habe ich noch nie gemacht. Das ist heute eine Premiere.
Der Teig braucht etwas Ruhe.
Die Backenden eigentlich auch.
Mein Eiswaffelteig ist jetzt im Kühlschrank. Jetzt fange ich an mit
Zitronenbuttercreme. Swissmeringe kann ich übrigens, falls ihr das noch nicht
wusstet.
Jetzt bereite ich meine Buttercreme zu. Der erste Schritt ist erstmal Eiweiß und
Zucker über einem Wasserbad miteinander erhitzen, dass sich quasi diese
Zuckerperlchen auflösen.
Dann wird die Masse steif geschlagen und dann kommt die Butter dazu.
So will es die Chefin Betty heute.
Darauf achten, dass man nie aufhört zu schlagen, sonst kann das Eiweiß stocken
und es wäre sehr schlecht.
Wenn man keinen Zucker mehr sieht, ist die Küchenmaschine dran.
Das war die Eiweißmasse, war quasi aufgekocht, der Zucker hat sich gelöst.
Jetzt muss man das Ganze wieder kühl schlagen, damit das fest wird und gibt
dann nach und nach die Butter dazu, dass eine schöne homogene Buttercreme
entsteht.
Die soll dann auch noch nach Zitrone schmecken.
Um jetzt so mein Stresslevel ein bisschen unten zu halten, atme ich gerne
mal tief durch oder mache einen Stresstanz.
Stress-Tanz, Stress-Tanz, Stress-Tanz, Stress-Tanz.
Und dann geht's schon besser.
Uns auch.
Ja, gefällt mir gut.
Gefällt mir gut.
Genug für drei Minitörtchen.
Mein Teig gefällt mir ganz gut. Der ist auf jeden Fall durch und hat eine schöne
Ebene. Also gleichmäßig ist er gut aufgegangen und auch schön gebacken von
der Farbe her.
Drei Waffeln müssen gelingen.
Ich achte jetzt gerade darauf, dass sich die Masse gleichmäßig verteilt.
Und ja, hoffe, dass ich jetzt hier einen schönen Runden gleich rausbekomme. Eine
schöne, runde Waffel.
Beim Backen der Waffel sollte man darauf achten, dass man das Waffeleisen schön
zusammendrückt, dass sie flach wird.
Goldgelb sollte der Teig sein. Er darf nicht zu dunkel gebacken sein, weil
ansonsten kann man ihn nachher nicht mehr zurechtschneiden.
Die perfekte Eiswaffel kann ich nur herstellen, wenn ich sie forme und
schneide, solange sie im warmen Zustand ist.
Wir wollen drei wunderschöne Waffeln haben, die oben einen sauberen Abschluss
haben und das Törtchen muss gleichmäßig drauf platziert werden.
Der Hörnchenformer ist ein wichtiges Werkzeug.
Ei, ist aber heiß.
Ich bin sehr zufrieden mit meiner ersten Waffel.
Ja, sie ist gut.
Ähnlich aus wie da vorne.
Lieber konisch geformt, als komisch performt.
Scheiße.
Der erste Versuch ist klinklich gescheitert.
War die Waffel schon zu hart, zu fest?
Oh, ich muss das jetzt auch schnell rollen, sonst... Ist jetzt schon zu
spät, es bricht.
Nein, ja.
Das Problem ist, dass ich nur begrenzte Anzahl an Versuchen habe.
Ich weiß nicht, vielleicht noch genau drei und die müssen jetzt sitzen.
Nicht gut.
Der erste Versuch war jetzt nichts und jetzt mache ich den zweiten Versuch.
Es klebt ja alles, Leute.
Wer denkt, das sei einfach, ist schief gewickelt.
Ey, was ist denn hier mit Arbeitssicherheit? Hallo!
Heiß!
Das ist doch scheiße!
Bist du dir da sicher?
Ist aber auch ein bisschen lustig!
Alle stoßen ins gleiche Horn.
Ja, ich hätte nicht gedacht, dass die Waffeln große Herausforderung heute
werden.
Tja, künftig isst man Eis mit anderen Augen.
Das ist schwerer, als ich mir vorgestellt habe und ich muss schnell
abschneiden, weil jetzt ist es schief.
Okay, zum Not kann ich die auch verwenden, aber die ist nicht so perfekt
wie ein Musterstück.
Unterschiede in der Backfarbe werden an der Jury nicht vorübergehen.
Schnell, schnell, schnell, schnell.
Nein,
nein, nein, nicht schnell.
Schnell. Nein, zu zart.
Heiß, heiß, heiß, heiß, heiß.
Bin ich der Einzige, der sich für die Pfoten verbrennt?
Liebe Hobbybäckerinnen und Hobbybäcker, während André noch mit seiner roten
Schürze hadert, hat sich die Halbzeit eingeschlichen. Ihr habt nur noch 70
Minuten. Was?
Okay.
Okay,
dann muss es jetzt mit dem Stapeln losgehen.
Das Eis ist gebrochen.
Und die Böden werden geschnitten.
Jetzt tue ich etwas Buttercreme zu den Kuchenbröseln. Nicht zu viel, weil ich
brauche ja noch zum Einstreichen.
Und jetzt vermenge ich die zu einer Cakepop-Masse.
Diese füllt man bis zum oberen Rand in die Hörnchen ein.
So bilden sie ein gerades und stabiles Fundament für die Törtchen.
Ich bin ein italienischer Wasserverkäufer.
Buongiorno.
Delizioso.
Gelato.
Das reicht für eine Woche Gardasee. Ich befülle jetzt die Törtchen.
Buttercreme, Boden, Buttercreme. Dann gucke ich, dass sie auch gleich groß
bleiben. Die unteren Etagen haben einen Durchmesser von 6 cm, die oberen von 4.
Beim Befrölen achte ich jetzt darauf, dass die Creme ungefähr gleichmäßig
aufgetragen wird, dass immer ungefähr gleich viel Buttercreme drin ist und
dass das Ganze nachher auch gerade steht.
Kommen die kurz in den Froster.
Dann wird es bunt.
Beim Einfärben werde ich jetzt darauf achten, dass ich schöne Pastelltöne
erwische, damit das Ganze nicht zu quietschig wird.
Darf ich mich dazu gesellen?
Okay, dann shaken wir mal.
Was?
Hallo, geht's noch?
Habt ihr das gesehen? Ich hoffe, ihr habt's aufgenommen.
Der will mich manipulieren.
Die Vorlage ist in Sichtweite. Guck mal, das ist doch fast wie original.
Wenn der richtige Farbton erreicht ist, müssen die Bäckerinnen und Bäcker so
filigran wie nie einstreichen.
So, nachdem das jetzt mit der Waffe nicht so gut geklappt hat, muss ich
jetzt versuchen, möglichst vier Punkte zu sammeln.
Ihr Lieben, die Zeit hier im Zelt verrinnt ja wie Eis in der Sonne. Ihr
habt nur noch 30 Minuten. Oh nein.
Okay.
30 Minuten ist Wahnsinn. Also, ich habe jetzt eins von drei Türchen und das noch
nicht mal richtig ausdekoriert.
Da hilft wirklich nur noch Schnappatmung, also... Ob die wirklich
hilft? Ruhig atmen wäre die bessere Alternative.
Filigrane Feinarbeit.
Ja.
Guck mal, wie schön du das kannst.
Eis, Eis, Baby.
Warte, Christian sagt, es soll Zeit und mich nicht ablenken, Leute.
Entschuldigung, ich gehe.
Ja, bitte. Eis, Eis, Baby.
Ob Vanilla-Eis wohl beim Promi-Backen mitmachen würde?
Der Einstieg ist nicht ganz optimal.
Aber keine Zeit für nichts so richtig hier.
Einstreichen von großen Torten mache ich sehr gerne.
Das hier ist aber schon echt eine Miniatur-Torte. Das mag ich überhaupt
nicht.
Beim Einstrich ist besonders wichtig, wir haben sehr kleine Törtchen. Ich muss
sehr akkurat arbeiten.
Und du brauchst natürlich auch die perfekte Konsistenz von der Buttercreme,
weil ansonsten fällt es dir wirklich wahnsinnig schwer, die wirklich so
akkurat und gleichmäßig einzustreichen, wie das, was Betty vorgegeben hat.
Wir haben eine dezente Dekoration mit weißer Buttercreme in einer Sterntülle,
also wirklich nur eine kleine Bordüre. Und dann kommen diese kleinen
Liebesperlen obendrauf, auch die sollten dezent aufgebracht werden.
Also diese Aufgabe ist unfassbar filigran. Alleine diese kleinen Törtchen
einzustreichen und dann auch noch vernünftig mit der kleinen Sterntülle
auszugarnieren, dafür braucht man wirklich ein ruhiges Händchen und vor
allem Fingerspitzengefühl.
Eine Aufgabe wie gemacht für unsere Sieben.
Ich sehe es einfach, der Finger kann besser in die Rillen rein, weil solche
Teilkarten gibt es ja nicht.
Bei kleinen Törtchen sieht man besonders genau hin.
Wir haben nur noch, ich glaube, so circa 15 Minuten.
Und es steht noch viel, viel vor. Also die müssen noch auf die Waffeltüten
gebracht werden und ausdekoriert werden.
Wie beim Töpferkurs.
Och, was ist das denn?
Ist überhaupt nicht gerade.
Keine Ahnung, heute ist echt der Wurm drin.
Nicht mein Tag.
Mal gucken, ob das nicht die letzte Woche dann war. Aber immerhin mit der
roten Schürze.
Man muss immer an sich glauben.
Ihr Lieben, ich glaube, wir holen mal die Kuh vom Eis. Ihr habt nur noch zehn
Minuten. Ach du liebe Zeit.
Ach du Eni, oje.
Zehn Minuten?
Oh nein, nein, nein, Eni, nein.
Ich weiß nicht, wie das klappen soll, ganz ehrlich.
Ich bin hier am Einstreichen und diese kleinen Türchen, die rutschen hier hin
und her. Man kann hier gar nicht richtig einstreichen.
Wieso? Da ist doch überall Buttercreme drauf.
Ja, es sieht eigentlich ganz okay aus.
Ich versuche jetzt einfach Ruhe zu bewahren, um mich nicht beirren zu
lassen.
Die letzten Feinheiten dekoriert man am besten nach dem Zusammensetzen aus.
Oh Gott, oh Gott.
Nun folgt absolute Millimeterarbeit.
Ist ein bisschen schwierig hier so.
Hier ist eine Frechheit, was ich hier anbiete.
So was Schlimmes, so was Peinliches, das komme ich hier gar nicht ran.
Ob die Waffeltörtchen-Trios an die Vorbilder rankommen?
Wenn an jedem Backplatz drei fertige Exemplare stehen, könnte man das als
Erfolg werten.
Hoffentlich schmelzen eure Törtchen nicht. Ihr habt nur noch zwei Minuten.
Ich lach mich tot.
Nein, das ist gar nicht gut, Illy.
Zwei Minuten, ich muss noch die ganzen Streusel draus machen.
Das hier ist einfach nur noch eine Katastrophe.
Wie Kraut und Rüben, aber ich versuche alles einfach raufzubringen, was
gefordert war.
Liebe Bäckerinnen und Bäcker, ihr habt noch eisige 10 Sekunden. Hier ist der
Countdown. 10.
Langsam zählen, bitte.
9. Okay, jetzt wird's wild.
8.
7.
6.
5.
4.
3.
Zwei. Eins.
Und Schluss. Hände weg vom Gebäck.
Ich hoffe noch, dass das Zelt einstürzt oder ein schlimmes Unwetter über uns
zieht und diese technische Prüfung quasi annulliert wird.
Aber ich komme wohl nicht drum herum, das vorne hinzustellen.
Ja, ich glaube, es ist eindeutig, wer heute den letzten Platz macht.
Am ganzen Körper schwitze ich. Ach du Scheiße.
Das war echt ein Kampf gegen die Zeit. Und ich bin froh, dass ich da, wie
gesagt, irgendetwas stehen habe. Es war zeitlich so knapp heute.
Und da steht was.
Und ja.
Ich bin erleichtert, aber auch gespannt auf die Verkostung.
Bringt eure Eistörtchen bitte nach vorne und stellt sie hinter eurem Foto ab.
Ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung. Ich habe mich wirklich an die
Maße gehalten und habe geschaut, dass die Farben auch genau so angeordnet sind
wie bei der Vorlage und erhoffe mir eine positive Kritik.
Ich glaube nicht, dass ich so gut abschneiden werde. Das Exemplar, was ich
gemacht habe, entspricht mit der Sorgfalt und Ordentlichkeit nicht dem
Prototyp. Das war eine ganz tolle technische Prüfung. Ich finde meine auch
ganz schick, um ehrlich zu sein. Nur dieser eine, dieser grün-blaue, den
könnte ich nehmen, wegschmeißen.
Aber ja, sonst ist alles top eigentlich.
Ich finde, ihr habt das sehr gut gemacht. Mal sehen, was die Jury jetzt
dazu sagt.
Herzlich willkommen zurück, Betty und Christian.
Es steht was da. Damit habt ihr nicht gerechnet. Gebt zu.
Nicht damit gerechnet wäre natürlich unfair euch gegenüber, aber wir haben
auf jeden Fall mit Schlimmerem gerechnet. Das kann sich definitiv sehen
lassen. 21 Eiswaffeltörtchen stehen hier vor uns. Respekt.
Starke Leistung.
Sie sollten natürlich möglichst so aussehen wie das Masterpiece bei Eni.
Das kommt hier schon so ganz gut hin. Ich glaube, der Rosaton ist vielleicht
ein Tick dunkler.
Was mir als allererstes auffällt, ich fange mal von unten an, ist tatsächlich
die Backfarbe von den Waffeln. Hier haben wir ein etwas dunkleres Exemplar.
Also da ein bisschen gleichmäßiger Backen von der Waffel. Hier gab es ein
paar Probleme, glaube ich, mit dem Einstreichen.
Dieses Exemplar hier oben ist nicht ganz exakt. Bei der grünen gefällt es mir
gut. Und beim Auftrossieren von der weißen Buttercreme hätte ich mir
gewünscht, dass es ein bisschen gleichmäßiger noch ist. Hier sind kleine
Fehlerchen zu sehen, aber im Großen und Ganzen recht gut gearbeitet.
Ja, auf jeden Fall, definitiv.
Der Anschnitt.
Ich kann diese beiden Böden sehen. Ich habe dazwischen auch Füllung. Also die
Aufteilung von Inneren gefällt mir sehr gut.
Geschmack ist solide, gut, stimmt von den Konsistenzen. Es lässt sich gut
essen. Auch die Buttercreme draußen, also da die Herstellung sehr gut
umgesetzt.
Also ganz wichtig ist mit der gleichmäßigen Backfarbe. Die Backfarbe
wäre wünschenswert.
Und die ist auf jeden Fall zu blass. Da wirklich gucken, dass es auf jeden Fall
dunkler ist und gleichmäßig.
Bei diesem Exemplar habe ich fast überhaupt keine Backfarbe.
Bei dem gelben Törtchen darunter sieht man hier bei der Eiswaffel einen großen
Riss, der fast bis nach unten geht.
Was auffällt, ist tatsächlich beim Einstreichen. Hier oben haben wir...
Das Törtchen sehr dünn eingestrichen. Das untere Törtchen ist dann wieder
schön, auch mit der Kante.
Hier stehen die Törtchen nicht ganz gerade oben drauf. Das ist ein bisschen
tricky mit dem Abschneiden der Waffel, aber das muss auf jeden Fall beim
nächsten Mal noch ein bisschen besser sein.
Vom Anschnitt, so wie ich es mir vorgestellt habe, vom Einstrich her
relativ dünn. Ich glaube, man hätte hier tatsächlich noch so mit ein bisschen
mehr Buttercreme rübergehen können.
Ganz leichtes Zitronenaroma, auch von den Konsistenzen her, sowohl von der
Buttercreme als auch von den Broten, ist vollkommen in Ordnung. Was die Waffel
definitiv mehr braucht, ist die Backfarbe, weil wenn man die Waffel
jetzt in den Mund nimmt, durch die Luftfeuchtigkeit wird das noch...
Also da ist überhaupt nichts karamellisiert. Das ist im Endeffekt wie
so ein Kaugummi. Wenn man hier jetzt die Kante nimmt, die wirklich sehr blass
ist, die kann ich fast wieder aufrollen, ohne dass sie mehr bricht. Und daran
erkennt man schon, dass da auf jeden Fall mehr Backzeit notwendig gewesen
wäre.
Wenn man sich die Waffeln anguckt, habe ich hier unter dem rosa Törtchen
wirklich ein sehr schön gebackenes Exemplar.
Beim grünen Exemplar habe ich sehr wenig Backfarbe auf der einen Seite. Es sollte
natürlich nicht so sein, dass eine Ecke weiß ist und die andere ist gut
gebacken. Es fällt so ein bisschen auf, dass der Einstrich unten meistens noch
gut funktioniert hat.
Obendrauf auf dem Törtchen hätte es ein bisschen glatter sein können.
Was auf jeden Fall ein Fehler ist bei der Randgarnierung, ist es das einzige
Exemplar, wo die mittlere Etage falsch garniert ist. Es sieht zwar okay aus und
auch von der Stärke her, aber es sollte die Garnierung in der Mitte vor allen
Dingen an einer anderen Stelle sein.
Man sieht, dass hier ein bisschen weniger gefüllt wurde.
Der Cremanteil ist ein bisschen weniger. Hier gut gearbeitet und auch vom
Einstrich her die perfekte Stärke.
Die Waffel ist super gebacken. Du hast den Crunch dabei. Genau das muss sein.
Und was mir bei dem Törtchen ganz gut gefällt, ist das Zitronenaroma. Das ist
ein bisschen intensiver als bei den ersten beiden.
Trotzdem fehlt mir was von der Haptik, wenn ich jetzt nicht ganz so viel
Buttercreme drin habe.
Ich finde die Backfarbe hier vollkommen in Ordnung. Sehr schön gleichmäßig.
Bei den drei Törtchen fällt auf, dass der Einstrich jetzt nicht ganz so glatt
ist. Er ist so ein bisschen rustikaler, würde ich mal sagen.
Auch hier die Torten etwas schief draufgesetzt.
Ich glaube, das ist hier bisher das schiefste Exemplar.
Also das Thema Buttercreme ist hier auf jeden Fall nicht wirklich gut umgesetzt.
Sowohl vom Einstrich als auch vom Farbenuntermischen und auch bei der
Randgarnierung ist auf jeden Fall noch Luft nach oben.
Auch hier der Anschnitt tadellos, bisschen mehr Buttercremefüllung wieder
dazwischen. Und auch vom einen Strich, der hätte ein bisschen dicker sein
können.
Waffel, ihr hört schon bei der Betty, das Knacken, genau so muss es sein.
Die Böden gut gebacken, Zitrone nicht ganz so intensiv bei dem
Vorgängermodell, aber auch geschmacklich da. Ja.
Das Erste, was auffällt, ist die Farbe von dem grünen Törtchen. Also da weniger
Farbe nehmen.
Auch beim rosa hätte man ein bisschen weniger Farbe nehmen können.
Farbton ist nicht getroffen, aber der Einstrich bei dem rosafarbenen Törtchen
ist wirklich makellos.
Dafür haben wir aber dann das Problem mit der Randgarnierung.
Teilweise habe ich hier gar keine Randgarnierung mehr.
Und nur noch einen Hauch, da ist man dann wirklich noch mit der Tülle einmal
rüberge...
Das grüne Törtchen sehr uneben eingestrichen. Ich kann auch noch die
Böden durchsehen, da kann ich genau die Kante erkennen.
Das gelbe Törtchen und das grüne Törtchen, beide auch definitiv zu
schräg.
Auch hier der Anschnitt gut gearbeitet, guten Anteil an der Buttercreme drin.
Von bisher vom Mundgefühl super. Auch hier leichtes Zitronenaroma von der
Buttercreme und natürlich auch die Böden. Genauso locker wie bei den ganzen
anderen Exemplaren zuvor.
Genau, es cruncht nicht ganz so wie bei dem Exemplar davor, aber es ist immer
noch für mich auch eine Eiswaffel.
Auffällig sind hier tatsächlich die Farben. Das Gelb deutlich zu intensiv
einstreichen. Man kann richtig sehen, wenn man immer mit der...
Palette langgegangen ist. Das sollte natürlich möglichst glatt sein.
Was man sieht, ist, dass man sich hier Buttercreme auch mit weggerissen hat.
Auch relativ unstabil. Also das Törtchen fängt noch mehr an zu kippen.
Von den Waffeln ist das Exemplar mir eindeutig zu dunkel bei dem rosanen
Törtchen. Das ist auf jeden Fall verbrannt. Da braucht man nicht von zu
dunkel zu sprechen.
In der Eisdiele würde ich das wieder zurückgeben.
Ich glaube, das Blaue kippt gleich runter.
Vom Anschnitt her stimmt das Bild.
Die Konsistenz und die Böden und das Abschmecken mit der Zitrone bei der
Buttercreme und auch die Aufteilung von der Schichtung ist top.
Also das Backen und die Buttercreme ist, glaube ich, nicht die Schwierigkeit.
Also das Backen von der Waffel ist eine Katastrophe. Naja, das Backen von dem
Törtchen, ich spreche von dem oberen Teil. Also Mandelbiskuitboden backen.
Keine Schwierigkeit.
Buttercreme herstellen, auch nicht.
Weiterverarbeitung und Einstreichen unterschiedlich.
Die letzten drei Exemplare.
Farbton vom Grün etwas zu intensiv. Was auffällt, ist tatsächlich jeder
Einstrich. Wir hatten ja bisher bei den Exemplaren wenigstens mal eins, wo eine
scharfe Kante war.
keinerlei scharfe Kanten. Ich habe hier oben die Kante weggerissen. Hier kann
ich auch den ganzen Boden erkennen.
Es sieht fast so aus, als wenn man probiert hat, irgendwie die Buttercreme
dagegen zu drücken, in der Hoffnung, dass es glatt wird. Aber es wird ja wohl
keiner getan haben.
Was auf jeden Fall bei den Törtchen auffällt, das untere Törtchen ist viel
flacher im Verhältnis auch zu den Prototypen, die ja direkt daneben
stehen.
Wenn man jetzt den Unterschied sieht vom Anschnitt, habe ich hier oben fast keine
Füllung drin. Ich erahne die quasi.
Und man sieht, dass die Böden viel flacher sind, aber auch kompakter.
Also der Anschnitt nicht so, wie ich mir das gedacht habe.
Beim Abfüllen auf jeden Fall beim Törtchen zu wenig Buttercreme in der
Mitte. Da stimmt es von den Proportionen her nicht, Buttercreme zu Boden.
So ein bisschen sind die Böden kompakter, aber sie sind noch für mich
gut essbar. Also das würde als Mandelbiskuit für mich noch durchgehen.
Es hat allerdings nicht die gleiche Pogung wie die ganzen anderen Exemplare,
die wir bisher hatten.
Ja, für mich war es so ein schönes Bild und ihr habt das jetzt wirklich bis ins
Kleinste auseinandergenommen.
Aber wir sind gespannt, ob ein Eistörtchen wenigstens an das Original
heranreichte. Ihr dürft euch jetzt gern beraten und Punkte vergeben.
Positiv. Wir haben 21 Exemplare präsentiert bekommen, aber wir hatten
natürlich in der Ausführung schon Unterschiede.
Die Verkostung hatte es richtig in sich. Ich würde mal sagen, auf gut Deutsch
gesagt, wir wurden alle auseinandergenommen.
Du hast ja bei vielen den Einstrich auch bemängelt. Den Einstrich mit den Händen
habe ich nur gemacht, aus der Verzweiflung, weil sie nicht glatt
waren. Hier bei dem Exemplar, gerade bei dem, da ist die Waffel definitiv
verbrannt. Man muss sich gefühlt für Pest oder Cholera entscheiden. Also
entweder zu dunkel oder nicht durch.
Ich habe mit dem Waffeleisen gekämpft und wir werden hier keine Freunde mehr.
Hier das Problem, dass die wirklich sehr hell gebacken waren.
Ja, viel zu hell.
Ich habe die so früh aus dem Waffeleisen geholt, weil die sind sofort gebrochen
beim Aufrollen. Da habe ich gesagt, ja gut, dann machst du halt ein bisschen
weniger Packfarbe, aber hast dafür Eistütchen.
Einen Tod muss man hier sterben.
Zum Thema Farbe, keines.
Der drei Exemplare hat tatsächlich den Originalfarbton erwischt. Es ist blau,
es ist grün, wusste man ja nicht so ganz.
Ja, ich hatte so ein bisschen Schwierigkeiten gehabt.
Mein Herz schlägt etwas schneller.
Ja, ich bin sehr gespannt jetzt auf die Punktevergabe.
Die Punkte stehen fest, liebe Jury. Legt los.
Die Aufgabe hatte es wirklich in sich. Das war schon ein ganz schöner Brock,
den wir euch zugetraut haben. Und ich finde, ihr habt es dafür echt ganz gut
hinbekommen. Wir hatten Unterschiede und deswegen fängt Christian beim siebten
Platz an.
Ganz genau. Der siebte Platz, der befindet sich hier.
Und wem sind diese drei Eiswaffeltörtchen?
Elli, man sieht, du hast zu kämpfen gehabt. War nicht deine Aufgabe.
Hast du dich wohlgefühlt?
Nicht wirklich. Bei den Waffen ging es und ich wollte die Krümelschicht machen,
dann in den Froster und ab da ging alles nur noch bergab.
Immerhin hast du für den siebten Platz zehn Punkte bekommen.
Ein Pünktchen besser, elf Punkte, hat der sechste Platz. Der befindet sich
gleich hier.
André, der fünfte Platz, der befindet sich nirgends, denn wir haben zwei
viertplatzierte. Der erste vierte Platz befindet sich hier.
Kaihan? 13 Punkte.
Der zweite, vierte Platz befindet sich hier.
Michael, genauso 13 Punkte.
Kommen wir zum dritten Platz.
Auch den haben wir nicht, weil wir haben zwei zweite Plätze.
Der erste zweite Platz ist hier.
Oksana, 15 Punkte.
Und der zweite zweite Platz ist hier.
Bianca, auch für dich 15 Punkte.
Und der erste Platz befindet sich hier.
Anna, 16 Punkte.
Die Person, die am lautesten geflucht hat.
Da hat sich dieses Zittern und das fast Heulen richtig gelohnt. Ich habe einfach
den ersten Platz. Ich kann es gar nicht glauben.
Jetzt zittere ich wieder, aber vor Freude.
Traurig, aber es sind 10 Punkte immerhin.
Und wenn ich so sehe, manche haben 15 Punkte, es sind 5 Punkte und die kann
ich wieder aufholen.
Am nächsten Tag kann punkten, wer in Aufgabe 3 Süße Deko detailgenau
arbeitet.
Liebe Kandidatinnen und Kandidaten, in diesem Zelt gibt es Regeln und es gibt
ein Regal.
Passend zur dritten Aufgabe, die da lautet, süße Deko. Was steht da genau
an?
Füllt die Lücken im Regal mit Torten, die aussehen wie Gegenstände.
Eure Torten müssen sich nahtlos in diese Szenerie einfügen.
Geschmacklich und was die Dekortechnik angeht, haben wir keine Vorgaben.
Ich bin schon ganz gespannt auf eure Gegenstände. Ich drücke euch die Daumen,
dass alles klappt. Und auf mein Kommando geht's wieder los. Ihr habt fünf Stunden
Zeit. Auf die Plätzchen.
Fertig.
Backt.
Gefragt sind dekorative Motiv-Torten, die man sich gerne ins Regal stellt.
Aber nur für wenige Minuten, denn wer kann bei Torten schon wieder stehen?
Geht los.
Die Punkte dieser letzten Aufgabe werden zu den Punkten der ersten beiden
Aufgaben addiert.
Der Titel lautet heute Süße Deko. Das heißt, wir haben einiges vor.
Und ich habe mich für eine kleine Kanne entschieden, denn ich war mit meiner
Mama auf dem Flohmarkt gewesen. Und da habe ich diese Kanne gesehen.
Und das ist so mein Glücksfinger heute. Den stelle ich mir hier hin.
Und quasi angelehnt an diese Kanne werde ich heute eine Kanne backen.
Annas bunt blühende Teekanne besteht aus Zitronen- und Mohnboden mit
Pfirsichcreme, Himbeerfruchteinlage und Macadamia-Crunch.
Volle Kanne motiviert ist auch Kaya Hahn.
Nachts schredder ich meine Zitronen, aber später wird ein Vintage-Radio
stehen. Das Blöde ist halt nur, spielt keine Musik ab. Ich hab überlegt,
vielleicht kann ich ja dann singen. Wenn die da so ein bisschen rumdrehen und
dann...
Heute zählt die Optik, nicht die Akustik. Wir möchten Gegenstände sehen
als Torte, die in ein Regal passen. Wichtig ist dabei, je realistischer die
Torte gearbeitet ist und je weniger man glaubt, dass es eine Torte sein könnte,
desto besser ist es gelungen.
Wer erschafft die beste Illusion?
Die Sonne scheint, die Sonne lacht, ja.
Fünf Stunden Backen ist angesagt?
Ja, schauen wir mal.
Fünf Stunden Zeit und technische Prüfung lief nicht so doll.
Ja, da muss ich ein bisschen mehr bieten heute.
Ich stehe unter Druck.
Oksana ist gelassener.
Ich bin hochmotiviert.
Ich wollte dem Jury mein Teddy präsentieren heute, mein Kuschelbär.
Manchmal steht ein Bär auch für Russland.
Mein erster Schritt ist jetzt eben, den Teig für die Böden herzustellen. Das ist
an die russische Medovik-Torte angelehnt. Das macht es so besonders.
Ein Blutdruckmessgerät könnte sich André backen, aber er hat sich anders
entschieden. Ich mache heute eine barocke, antike Uhr.
Ja, weiß auch nicht, wie ich auf den Gedanken gekommen bin. Ich mag so dieses
Verschnürkete, dieses Antike.
Einen Gegenstand mit einer tiefen persönlichen Beziehung backt Elli.
Ich habe eine Bibel ausgesucht und in meiner Bibel habe ich auch die Zutaten,
die auch in der Bibel erwähnt werden.
Wer mich kennt, weiß, dass mir der Glaube wichtig ist und das bin ich, das
ist meine Essenz.
Elli backt eine Bibel aus Gewürzboden mit Rotwein, Feigendattel,
Pfefferfruchteinlage, Mascarpone, Granatapfelcreme und Mandel-Pistazien
-Crunch.
Bleibt man in der zweiten Staffelhälfte bei dem, was man gut kann?
Oder geht man mehr ins Risiko?
Ja, man muss ja flexibel sein, man muss ja immer was Neues bieten. Deswegen gibt
es heute einen Matscherboden.
Dass uns ein Licht aufgeht, will Michael.
Ich backe heute eine Bleiglaslampe. Für die Statik habe ich mir extra einen
Ständer anfertigen lassen. Der wird später dann noch aus Rice Krispie Masse
hergestellt.
Mit seiner Torte aus Haselnussboden, Birnen-Weißwein-Kompott, Nuss-Nougat
-Buttercreme und Walnuss-Crunch knipst Michael die Lampe an.
Beeren sind schnell, aber auch schnell gebacken? Ich muss heute mein Turbo
wieder einschalten, weil ich brauche viel Zeit für Dekoration.
Es ist eine klebrige Angelegenheit.
Heute werde ich einen Bonsai backen. Ich hatte mal einen Bonsai, aber der hat
leider nicht überlebt.
Wird der heute auch nicht, weil der wird gegessen.
Biancas Bonsai aus schwarzem Honig-Kakaoboden mit Kardamom-Creme,
Birnenkompott und Haselnuss-Crunch kommt ganz ohne Wasser aus.
Ohne Ofenwärme geht es allerdings nicht.
Mohn ist diese Woche mein Ding.
Es liegt einfach daran, dass bei mir in der Familie gerne Mohn gegessen wird in
Gebäckstücken.
Ist wie zu Hause. Erster.
Hä?
Packt Michael zu Hause auch um die Wette?
Ich hoffe, dass der funktioniert.
Wäre schon mal die halbe Miete.
Oksana lässt Marshmallows schmelzen.
Also dieses Kuscheltier, Teddy, erinnert mich sehr an meine Kinder, weil ich habe
so ein Spielzeug, also so ein Kuscheltier.
Ich habe mal meinen ältesten Sohn gekauft, als er drei Jahre alt war. Und
jetzt ist er 24.
Und dann hat der zweite Sohn damit gespielt und geschlafen.
Und ich habe genau den Teddy nachgemacht.
Während ihr Boden backt, formt Oksana das Bärenhaupt.
Das ist sehr, sehr klebrig, die Marshmallow-Masse.
Also das ist ein bisschen schwer, den Kopf zu modellieren.
Auch deswegen bleibt Bianca bei der Botanik.
Aus den Birnen zauber ich heute einen Weißwein-Birnenkompott, wobei ein Teil
Weißwein in die Birnen kommt und ein Teil Weißwein ist für mich, für die
Nerven. In der Bibel symbolisiert der Feigenbaum Wohlergehen.
Ich bin gerade die Fruchteinlage am Machen, auch ein bisschen mit
Mangostückchen, ein bisschen was zu beißen.
Und ja, meine Kinder kriegen mit, dass ich jetzt schon so weit gekommen bin und
sind super stolz. Also wenn ich die anrufe nach der Entscheidung, das muss
man sich vorstellen wie Mario Götze das letzte Tor in Brasilien damals. So
jubeln die und sind ganz stolz auf mich.
Bestimmt dürfen sie für jede Folge lange aufbleiben.
Wie hat Kaya Hahn seine Früchte ausgewählt?
Heute soll es Brombeere sein, weil ich denke, das harmoniert so gut mit der
Zitrone.
Oh, ist das lecker. Ich sage ja immer, ich liebe es mit Wein zu kochen und
manchmal tue ich ihn sogar ins Essen rein.
Andre arbeitet geräuschvoll.
Oh, da wird aber was hier püriert. Genau, genau.
Minze?
Nee, Mango, Vanille und Lechie. Du machst eine Uhr, ne? Ja.
Wer hat an der Uhr gedreht? Ist es wirklich schon so spät? Das war
eigentlich dein Lied, oder? Ja, stimmt.
Immer auf den letzten Drücker fertig. Ja, genau.
Kurz dachte man, Eni würde schon die Halbzeit ansagen.
Elli,
was ist denn das gesamte Geschmackskonzept?
Ich muss kurz nach dem Biskuit gucken.
Mach du, mach du, mach du. Ich will dich gar nicht ablenken.
In der Zeit, in der du nach dem Biskuit schaust, kann ich hier nochmal schön
nach dem Feigenragu schauen.
Pfeffer ist ja noch nicht drin. Da bin ich gespannt auf die Dosierung.
Nicht unterschätzen.
Pfeffer im warmen Zustand ist viel intensiver, als wenn er dann
runtergekühlt ist. Man unterschätzt das immer.
Dankeschön.
Bei dunklen Böden braucht man Routine, um die Backfarbe einzuschätzen. Die
schauen super aus.
Die lasse ich jetzt auskühlen. Die sind noch sehr weich und zerbrechlich.
Oxanas Boden ist unentbehrlich.
Ja, ich bin sehr zufrieden mit meinem Boden. Jetzt mache ich schon in dieser
Zeit Kopf von meinem Teddy fertig.
Wie gut die Böden wirklich sind, sieht man erst in ein paar Minuten.
Sieht doch fast aus wie gemalt.
Ah ja, sieht toll aus.
Duftet auch richtig nach Zitrone.
André ist ein Skeptiker.
Ja, ich denke, es ist soweit okay. Oben die Kuppe wird eher abgeschnitten.
Deswegen denke ich, es passt so.
Oksana arbeitet anatomisch korrekt.
Das ist tatsächlich nicht wichtig, dass mein Fondant nicht so ganz gerade ist,
weil es kommt noch Fell drauf.
Hat Michael schon die Lampe an? Ich bereite jetzt wieder meine Swiss
Meringue Buttercreme vor. Da kommt ein bisschen Nougat dazu.
Und zur Krönung Haselnusslikörchen.
Also nach meiner Torte darfst du heute kein Auto mehr fahren.
Der Granatapfel symbolisiert Schönheit.
Jetzt gebe ich hier erstmal Granatapfelsirup hinein. Das habe ich
selber gemischt. Da kommt jetzt das Fruchttüri rein.
Bianca mag es würzig.
Damit die Creme schön nach Kardamom schmeckt.
Ja, mein Endgegner hier im Backzelt ist ja unter anderem die Jury da vorne.
Na, weil ich sie immer von mir überzeugen will. Aber es gelingt mir so
in letzter Zeit nicht ganz. Gott sei Dank konnte ich die jetzt in der
technischen Prüfung ein bisschen von mir überzeugen.
Oksana sperrt die Lauscher auf.
So, ich hoffe, die halten.
Wenn man schöne Ohren macht, wird die Syrie Augen machen.
Ich mach mir Minze rein.
Geschmack ist Geschmackssache.
Irgendwie logisch, oder?
Ich glaube, noch einen Schuss mehr.
Ein Sommelier aus Leidenschaft.
Vielleicht können wir so die Jury ein bisschen betüdeln.
Hauptsache, sie wird nicht blind.
Aus dem Isomalt sollen so ein Regler und so werden für mein Radio. Die Regler und
die Anzeigen. Ist ja ein Vintage-Radio, ist jetzt kein Tatscreen oder so.
Aus Karamell entsteht Crunch.
Schneiden die Nüsse noch rein.
Für eine realistische Optik braucht man nicht zwingend eine Knusper-Schicht. Die
Bäckerinnen und Bäcker wollen aber nicht, dass am Ende geschmacklich etwas
fehlt.
Also es wird jetzt mal eine Crunch-Schicht. Da habe ich jetzt
Pistazien und Mandelblättchen.
Meine Komponenten sind Kokoschips. Ich finde, da passt sehr gut dazu.
Du machst ein Radio, ne?
Ein Vintage-Radio.
Die weiße Kuvertüre ist jetzt für meinen Crunch.
Nicht, dass das Knuspern den Musikgenuss mälert.
Mein Farbkonzept ist natürlich wieder angefasst an meine Lieblingsfarben.
Rosa, Pink und ein Hauch Orange heute.
Die Farbe passt, aber auch der Geschmack? Ich will eigentlich, dass der
schnell kalt wird, damit ich auch schon mal gleich snacken kann.
Auch bei Oksana bekommt man einen Bärenhunger. Ich mache jetzt meine
Cappuccino-Creme für meinen Teddybär. Hier habe ich Kaffeepulver mit heißem
Wasser verrührt und kühle sich jetzt ab. Und mein Teddy hat auch Cappuccino
-Farbe.
Andres Blick weist auf Probleme hin.
Oh, das ist aber schon sehr weich.
Boah, der war ewig drin. Müsste eigentlich passen.
Zu saftig.
Ich glaube, ich muss neue Böden backen.
Oh, dabei sah der eben doch so gut aus.
Warum auch immer.
Ist ja speckig innen.
Schade.
Ihr Lieben, ich habe gerade mal auf meine dekorative Uhr geschaut und die
funktioniert sogar.
Ihr habt Halbzeit, noch zweieinhalb Stunden.
Oh nein.
Oh nein, oh nein, oh nein, oh nein.
Falsch. Scheiße. Oh.
Ah, der ist doch wunderbar. So, das kommt dahin.
Anna würde auch gerne schon zusammenbauen.
Jetzt fange ich mit dem Baumkronenbiskuit an. Wichtig bei der
Aufgabe natürlich, einen realistischen Farbton zu treffen.
Das ist meine Lieblingssäge und ich glaube, das wird so irgendwie von
Handwerker gemacht.
Auch der Lampen- und der Radiotechniker bearbeiten ihre Böden.
Anna legt nach.
Ich bleibe noch positiv gestimmt.
Tränken sind wichtig.
Wobei man sich bei Michael wundern kann, dass es bei all dem enthaltenen Alkohol
überhaupt noch feste Bestandteile gibt.
Das ist echt lecker.
Anna nutzt die zweite Backzeit für Deko.
Dadurch, dass ich mein Biscuit nochmal neu backen muss, habe ich das im
Hinterkopf und kann jetzt nicht in Ruhe modellieren mit ruhigen Gedanken, so wie
ich es mir vorgenommen habe.
Und ja, das glaubt mir auch Zeit. Deswegen, ich muss jetzt echt ruhig
bleiben.
Zwei Stunden sind es noch.
Wer schon schichten kann, fängt damit an.
Also getucherte Kondensmilch kommt fast in jedem Gebäck bei mir zu Hause rein,
weil das einfach so lecker schmeckt.
Bücher mit Spice verkaufen sich zurzeit besonders gut.
Jetzt habe ich mir überlegt, dass ich einfach hier jetzt oben drauf etwas
Pfeffer streue, sodass es dann intensiver ist.
André backt gegen die Uhr.
Letzte Rose, dann habe ich vier Rosen für meine Vase.
André und seine Nerven.
Das ist so schlimm. Das ist so schlimm mit mir. Das ist so schlimm. Eigentlich
war geplant, hier ranzulassen. Oh mein Gott.
Ich mach's runter.
Hat keinen Zweck.
Scheiß der Mensch.
So gibt es mehr zu naschen.
Ach, Gott. Ich mach das hier jetzt so weg.
André schichtet auf seine ureigene Art.
Aber wenn das Ergebnis stimmt, ist das wie egal.
Ich habe jetzt gerade hier meinen Baumkronenbiskuit aus dem Ofen geholt.
Der schaut ein bisschen wild aus, der ist in der Mitte eingefallen. Brauche ja
Gott sei Dank nicht so viel.
Ja, der sieht sehr gut aus.
Ich bin sehr erleichtert, dass der Boden gut geworden ist.
Schnell abkühlen lassen.
Auch bei denen, die schon schichten, läuft nicht alles nach Plan.
Irgendwas stimmt mit der Creme nicht. Die war jetzt vorher gut. Ich glaube,
durch die Wärme hier im Beutel, die war jetzt anders als hier drin. Deshalb
wollte ich es nicht weitermachen.
Und jetzt Rettung naht.
Vorher habe ich meine Mascarpone-Sahne-Creme hier reingegeben.
Und jetzt hat sie sich komplett verändert. So war sie vorher nicht.
Sie ist gruselig.
Ich würde sie nochmal machen. Ja, danke schön.
Ein schnelles Urteil hilft viel, wenn man nur noch 90 Minuten Zeit hat.
André setzt auf Höhe, Bianca auf Sorgfalt.
Es wird hier ordentlich versiegelt.
Ja, den habe ich vergessen.
Es gibt zweimal den.
Aber ist nicht schlimm, ich kann das noch schön mit Garnasch dann formeln.
Kippt. Kippt, kippt, kippt, kippt.
Scheiße.
Stürzt ab.
Scheiße. Gott.
So. Das ist mir jetzt scheißegal.
Scheiße, scheiße, scheiße.
Shit.
André verlässt das Zelt.
Noch darf er zurückkommen, aber wenn seine Torte nicht überzeugt, könnte er
diesem Ort noch heute endgültig Lebewohl sagen.
Meine Sorge rauszufliegen ist sehr groß.
Die technische Prüfung habe ich ein bisschen versemmelt und jetzt Aufgabe 3.
Die Probleme waren offensichtlich.
Wäre schon schön, wenn ich es noch irgendwie schaffe.
Ich habe jetzt schon ein bisschen abgenommen an den Etagen und trotzdem
macht er die Biege. Das ist die Hitze.
Ich weiß gerade nicht, woran es hieß. Ja, haue jetzt ein paar Tortenstützen
rein und hoffe, dass ich dann mit der Ganache das dann richtig schön
festmachen kann.
Das Problem ist, dass mir die Zeit jetzt auch schon langsam wegläuft.
Das ist dann halt eine kleinere Uhr. Hauptsache, ich habe nachher hier
irgendwas stehen. Den Rest ist mir jetzt auch egal.
Uhren sind in den letzten Jahrhunderten sowieso immer kleiner geworden.
Jetzt gehen wir in den Froster.
Bis später!
Kühle tut einer Torte gut.
Vor allem, wenn man im Sommer draußen backt.
Die Creme ist jetzt genau so, wie es sein soll. Schön standfest.
Ich bin im Vollturbo, weil die Torte muss ja noch kalt gestellt werden.
Die Jury freut sich über realistisch dargestellte Gegenstände.
Noch sieht man nur Torten.
Arme. Gute Arme braucht man auch dafür.
Ich rolle jetzt gerade die Fondantdecke aus für meinen Lappenschirm.
Kaya Hans Radio kommt in Holzoptik daher.
Jetzt werde ich den Sockel anmalen, dann werde ich die Torte drehen und dann die
restliche Oberfläche mit dem Schwämmchen betupfen.
Wenn es an die Feinheiten geht.
Ist Betty nicht weit?
Von Land? Ja, jetzt fange ich an mit dem Henkel hier quasi.
Okay.
Darf ich mal? Wie viel CMC hast du drin?
Bisschen.
Alles rein. Weil dann trocknet er wenigstens. Okay, gut. Weil er einfach
extrem gut bindet.
So, und dann so hinlegen zum Trocknen, oder?
Perfekt. Vielen lieben Dank, Betty.
Andres Uhr ist sichtlich von Salvador Dali inspiriert.
Mir ist jetzt auch egal, irgendwie einschmieren.
Im Radio laufen zur vollen Stunde die Nachrichten. Und bei uns?
Ihr habt übrigens nur noch eine Stunde.
Ja, also die Nerven liegen auf jeden Fall bei mir blank. Also ich bin bis
hierhin vollgeladen. Also ich frage mich, was ich in vier Stunden gemacht
habe. Wirklich, das ist jetzt das, was ich jetzt gemacht habe, das ich sonst in
anderthalb Stunden gemacht habe.
Elli lässt sich von ihrem Glauben inspirieren.
Michael vom Stil des Art Deco.
Ganz viel Liebe.
Wir wünschen euch Liebe ohne Leiden. Auch dir, André.
Ich schmeiße jetzt gleich hier irgendwo, in meinem Glück treffe ich noch
irgendeinen Vogel oder so. Irgendeinen Vogel, so eine Art, die am Aussterben
ist, und dann lande ich heute noch im Knast.
Gefängnis ist nur was für richtige Hochstapler.
Es wächst und gedeiht.
Fehl, fehl, fehl. Ich glaube, ich träume heute davon.
Ja, Hundebesitzer kennen das.
Echt, wenn das der Fluch ist, der roten Shirt, ich verbrenne sie echt.
Zum Glück haben wir eine zweite.
Bei Bianca läuft's.
Anna ist erleichtert.
Ich hab meinen Zeitplan aufgeholt.
Alter Fallwalte.
Ihr habt noch 30 Minuten.
Oh je.
Toller, die Waldfee.
Scheiße.
30 Minuten schon.
Das ist eine Katastrophe. Eine Katastrophe ist das einfach nur noch.
Annas Kannenvase bekommt ihre Decke.
Oh, mit dem Messer nochmal hier reingefeuert. Warum eigentlich immer?
Wegen der Nervosität?
Ich mache halt gerade die Lautsprecheröffnung.
Stützen sind erlaubt. Ich werde jetzt hier den Baum mit Modellierschokolade
einkleiden, im Nachgang aber noch mit flüssiger Ganache bestreichen, dass ich
eben eine richtige Baumrindenoptik bekomme.
Die ist jetzt eingedeckt. Ich bin Gott so dankbar.
Alle haben den Schwierigkeitsgrad so gewählt, dass sie theoretisch gerade so
fertig werden.
So.
Ist das jetzt eine Lampe?
Solange keiner versucht, sie einzuschalten.
Ich beginne jetzt mit meinem Schalt- und Waldfeld.
Geil, geht's.
Passt.
Prost!
Bibelkunde, Airbrush und Backen.
Unglaublich, welche Dinge hier unter einen Hut gebracht werden.
Viele Kranes arbeiten es nicht, mein Ding.
Das... Soll am Ende des Tages dann wirklich so aussehen, als wenn es
Glasscherben wären.
Hoffentlich bringen sie Glück.
So, dann kommt der hier hin.
Das ist ein sehr alter Bonsai. Ja, noch, oder?
Wie findest du den Krüppel? Also, meine Bonsais sahen auch immer so aus, weil da
waren halt keine Blätter auf der Trasse.
Welche Torte wirkt am Ende wirklich realistisch?
Also ich mache jetzt ein bisschen Deko-Elemente noch mit rein.
Ich werde jetzt einfach mal versuchen, graue Steine zu machen.
Schau, ob ich das jetzt hier so schön marmoriert bekomme.
Daraus werde ich jetzt kleine Steinchen formen.
Das schaut doch gut aus.
Oksana wäre auch eine gute Tierfrisörin.
Ich bin schon bei 95 Prozent von Teddyfell. Ja, oder bei 90 Prozent.
Nur noch fünf Minuten.
Das ist ein orthodoxes Kreuz. Also es hat jetzt diese Wölbung hier an der
Seite. Dafür sieht Andres Uhr eher unorthodox aus.
Die fertigen Torten müssen in ein Regelfach passen und sich optimalerweise
nahtlos in die Szenerie der Alltagsgegenstände einfügen.
Ja, das schmilzt schon alles.
Bevor ich jetzt wieder verschlimm besser...
werde ich gleich wirklich nur ein Kabel modellieren und den Ständer so lassen.
Jetzt sollte nichts mehr schief gehen.
Ihr habt nur noch zwei Minuten.
Ich kriege hier noch einen Anfall, echt.
Die Temperaturen, die ziehen mir hier einen gewaltigen Strich durch die
Rechnung.
Also der Uhrzeiger ist dran.
Gleich wird dekoriert, nur noch wenige Sekunden.
Schaffe ich nicht. 10 9
8 7
6
5
Drei. Zwei.
Eins.
Und Schluss. Hände weg vom Gebäck.
Oh Junge.
Also ich bin fix und fertig.
Also ich hatte schon Handballspiele, die waren heftig. Aber fünf Stunden hier
drin backen ist Champions League. Das ist Wahnsinn.
Alter, ich bin so stolz auf dich. Danke, danke.
Oh, also ich fühle mich, als wäre ein Elefant auf mich drauf gelaufen, drüber
gelaufen, was auch immer. Ich kann auch nicht mehr reden.
Alter, was eine Wackaufgabe.
Aber es war eine richtig wilde Fahrt.
Viel Stress, viel Aufregung. Es kann sich sehen lassen.
Bringt jetzt eure Dekoobjekte nach vorne und stellt sie ins Regal.
Also ich bin rundum zufrieden. Ich freue mich auf die Verkostung und natürlich
auch auf die Kritik der Jury.
Ich präsentiere auf jeden Fall voller Stolz mein Vintage-Radio. Ich hoffe
sehr, dass die Frau Präsidentin Bettina Schipake buchert über ein paar Mängel,
die ich vielleicht haben könnte oder nicht, drüber hinwegschaut.
Wenn ich ins Regal schaue, bin ich sehr stolz auf euch. Das sieht richtig super
aus. Bin gespannt, was die Jury jetzt sagen wird. Wir beginnen mit der
Verkostung und starten bei Bianca.
Ich habe euch heute einen Bonsai kreiert unter dem Motto, bitte nicht gießen, es
ist kein echter Bonsai.
Ich finde, dein Bonsai ist dir sehr gut gelungen. Also auch von der Schale hier
unten sieht wirklich aus, als wenn sie hier sehr antik wäre.
Gerade auch mit den Rissen, die man überall erkennen kann. Leicht
metallisch, gefällt mir gut.
Dann die Steine, die wirklich sehr realistisch aussehen. Und dann dieser
Bonsai mit einem schönen Schwung, schön mit dem...
Sponge oben drauf.
Das ist wirklich brutal.
Ich glaube, wenn man ein bisschen Abstand zu dieser Präsentation bekommt,
dann könnte man definitiv nicht unterscheiden, was wirklich Naturprodukt
ist und was tatsächlich Kuchen ist.
Wenn ich den jetzt schneide, dann fängt quasi an, dieser ganze Topf
auseinanderzubrechen. Deswegen habe ich die Stücke auch ein bisschen kleiner
geschnitten. Man erahnt hier quasi wieder anschnittweise, hier habe ich die
erwähnten Böden, dann habe ich hier die Füllung.
Ich hatte ein bisschen Angst, dass der Schokoladenanteil sehr, sehr dominant
ist und dass der Kardamom so ein bisschen untergeht. Aber dadurch, dass
du Kardamom abgeschmeckt hast, ist Kardamom die ganze Zeit da, die Birne
ist da, eine leichte Säure ist da. Du hast ja auch eine besondere Art von
Böden gewählt, die Melowik-Böden, was relativ dünn ist. Aber durch die Zeit,
also durch das Schichten und den Aufbau der Torte, weichen die automatisch auf.
Und das ist dir wirklich hervorragend gelungen.
Ich weiß nicht, warum du den Topf so dick eingestrichen hast. Damit er den
Baum noch stützt oder damit er die Form hält? Oder damit er aussieht wie ein
Topf? damit er die Form bekommt.
Dann hätte ich tatsächlich die Böden noch ein bisschen mehr in die Form
geschnitzt, damit ich nicht über einen Zentimeter hier eine Garnaschsticht
habe. Also ist zwar sehr lecker, aber tatsächlich da ein bisschen drauf
achten, dass ich dann auch noch mehr Torte habe.
Vielen Dank.
Dankeschön.
Ich habe heute für euch eine kleine Beistelllampe gebacken im Tiffany-Style
mit diesem typischen Bleiglas.
Ich glaube, so eine Lampe im Tiffany-Style hat jeder schon mal
irgendwie gesehen, teilweise ja auch als Fenster richtig.
Was für mich mal so wichtig ist, dass die Farben leuchten, weil ich ja
meistens ein Licht drin habe oder beim Fenster, als die Sonne durchkommt. Und
ich finde, das ist dir wirklich schön gelungen.
Es sieht jetzt natürlich extrem gut aus mit diesem Lampenfuß.
Ja. Ich persönlich hätte es schön gefunden, wenn der Lampenfuß auch noch
dekoriert gewesen wäre. Aber optisch oben und auch mit dem Stecker sehr gut
gearbeitet. Ja, also ich kann mich bei dir wirklich nur anschließen. Es ist
wirklich eine hervorragende Arbeit. Ich würde sogar so weit gehen, dass es
definitiv die beste Arbeit, die du bis jetzt hier in dieser Staffel für uns
gemacht hast. Also wirklich auch bei dir eine wunderschöne Arbeit.
Dankeschön.
Michael, vielen lieben Dank an dieser Stelle, dass du die Birne eingearbeitet
hast. Passt wunderschön zusammen. Die Birne ist nicht verkocht, sie hat noch
wunderschönen Biss, eine wunderschöne Säure und dann spielt das Ganze mit
Haselnuss und dem Nougat wunderbar zusammen.
Toll, also wirklich super lecker.
Schöne Böden und es lässt sich wirklich tadellos essen. Nicht nur außen, ich
glaube auch drinnen einer deiner besten Kuchen. Vielen lieben Dank. Dankeschön.
Ich wollte nicht nur eine Bibel optisch darstellen, sondern auch geschmacklich.
Deshalb habe ich Zutaten verwendet, die in der Bibel erwähnt werden und aus der
orientalischen Gewürzwelt stammen.
Bücher als Torte darzustellen, ist immer ein Risiko, weil man muss sich die Mühe
geben, hier an der Seite entweder...
Das, was du gemacht hast, die Seiten einzuritzen, ist es dir gut gelungen?
Vor allen Dingen hier, dass ich bei dem Fondant jetzt nicht so einen dünnen
Fondant habe, sondern dass du ihn dicker ausgerollt hast, dass ich wirklich das
Gefühl habe, ich habe hier dickes Leder.
Und ein wirklich schönes Buch, das du uns hier präsentierst.
Dankeschön. Ja, also die Farben sind auf jeden Fall sensationell. Ich bin
gespannt, wie mutig du letztendlich das Ganze dann auch gewürzt hast. Ich auch.
Auch bei dir kann man schön die ganzen einzelnen Schichten sehen.
Wirklich super lecker.
Feige ist ganz klar herauszukennen. Dattel ist auf jeden Fall da. Die Böden
sind traumhaft schön gebacken. Auch die Creme passt perfekt dazu.
Wenn ich jetzt die Augen zumachen würde, würde ich jetzt nicht sagen, okay, da
ist schwarzer Pfeffer mit drin.
Aber für mich braucht es das auch gar nicht.
Ich mag den Pfeffer nur, weil es ganz leicht tatsächlich auf der Lippe bei mir
ein bisschen brennt. Ich gehe davon aus, dass das der Pfeffer ist. Vielen Dank.
Ich habe euch eine große Teekanne mitgebracht. Da gibt es auch eine kleine
Geschichte dazu. Ich war nämlich mit meiner Mama auf dem Flohmarkt gewesen.
Und da war eine Dame, die hatte ganz viele verschiedene Porzellangegenstände,
aber auch Keramikgegenstände gehabt.
Unter anderem eine kleine und eine große Teekanne. Und die kleine habe ich mir
mitgenommen als kleiner Glücksbringer für heute. Und die große habe ich euch
quasi nachgebacken. Du hast die Rosen modelliert. Das gefällt mir gut.
Ich hätte sie vielleicht tatsächlich auf der Unterseite ein bisschen
abgeschnitten.
Dann habe ich hier eine wunderschöne Malerei, auch auf der Rückseite.
Normalerweise sind wir wirklich sehr, sehr starke Torten von dir gewohnt. Und
heute muss man sagen, hat die Torte doch durchaus die eine oder andere Schwäche,
auch was das Modellieren angeht und von außen mit dem Verzieren.
Also. Dem Anschnitt sieht man den Stress, den du hattest, nicht an.
Du
hast
hier auch sehr viel Arbeit gemacht. Du hast zwei verschiedene Böden gemacht.
Geschmacklich muss ich sagen, ist es auf jeden Fall rund. Schöne Säure durch die
Himbeere, aber gleichzeitig auch den Biss durch den Pfirsich. Toll.
Danke. Ein schönes, frisches Aroma.
Gut zusammengestellt auch mit dem Mohnboden, dem Vanilleboden.
Und es gibt wirklich eine Einheit mit dem Äußeren. Vielen Dank.
Ich habe heute einen
Kuschelbär gebacken, der heißt Uschi. Die Idee habe ich von einem echten
Teddybär von meinen Kindern genommen.
Der ist schon über 20 Jahre alt.
Dieser ist aber frisch.
Und dann sind...
Viele hundert kleine Fondantstreifen zu Fell geworden.
Vielleicht sogar tausend.
Man sieht hier die Arme. Die hätte ich mir vielleicht so ein bisschen mehr
ausgearbeitet gewünscht, dass man vielleicht tatsächlich auch noch ein
bisschen mehr die Pfoten sehen könnte. Und man kann sehen, du bist fertig
geworden. Überall diese Zottelfellstruktur. Vielleicht so ein
kleiner weißer Punkt im Auge für ein bisschen Licht hätte noch für
Lebendigkeit gesorgt.
diese stoische Geduld, die du an den Tag gelegt hast, dieses Zeugs da anzukleben.
Es sieht sensationell aus. Hut ab vor der Arbeit.
Dankeschön.
Geschmacklich absolut Bombe. Die Böden sehr, sehr luftig, sehr, sehr leicht.
Dieser Cappuccino-Café-Geschmack ist die ganze Zeit in der Torte drin. Auch mit
den Erdnüssen, das ist ja zum Schluss hinzugekommen.
Vielleicht noch ein ganz klein wenig feiner hacken, weil das klebt immer noch
so ein bisschen am Zahn. Das ist für mich toll ausgewogen. Diese dünnen Böden
mit der Füllung. Ich habe immer den Geschmack. Das ist wirklich toll von der
Schichtung und damit kommt auch der Geschmack richtig toll raus mit jedem
Bissen.
Perfekt. Vielen Dank. Vielen Dank.
Also ich habe euch eine antike Uhr kreiert.
War ja heute wieder ein Ritt, ne?
Ich weiß nicht, was los ist gerade.
Diese Form, alle in Silikon gedrückt, finde ich völlig in Ordnung. Die paar
Handzüge modellieren in fünf Stunden wäre wahnsinnig. Auch angemalt, gut
rausgedrückt. Aber ich würde mir dann wünschen...
dass ich diesen Stoß, wo diese beiden Seiten zusammenkommen, sauber
ausarbeite. Ja, auf jeden Fall. Zeitweise sah es aus wie eine Urne.
Jetzt sieht es noch ein bisschen aus wie eine Uhr, aber handwerklich gesehen auf
jeden Fall noch dicke Luft nach oben.
Spannendes Innenleben, weil es halt auch von der Farbe so ungewöhnlich ist mit
dem Matcha-Böden. Ja, es geht ja auch um Geschmack, aber achtet darauf, dass eure
Torten eine gewisse Stabilität haben und nicht nur einfach sehr lecker sind.
Die Böden, absolut ein Traum. Sehr saftig, vor allen Dingen auch, dass
Matcha auch geschmacklich wirklich sehr da ist. Wunderschön, die Mango ist nicht
komplett zerkocht, ist im Kokosnuss-Crunch. Das hast du
tatsächlich sehr, sehr gut gemacht. Dann hast du nochmal eine andere Textur mit
eingebracht und alles passt wunderbar zusammen.
Danke.
Drinnen handwerklich sehr gut umgesetzt, geschmacklich wie auch die Böden und die
Creme. Außen beim nächsten Mal ein bisschen akkurater arbeiten. Vielen
Dank. Vielen Dank. Danke.
Ja, geehrte Jury, gebacken habe ich euch ein Vintage-Radio.
Nostalgie. Jetzt FM.
Nostalgia FM.
Made in Stülpe.
Also ein ganz besonderes Exemplar. Selten zu finden.
Der Punkt ist natürlich, es ist relativ einfach von der Form her als 3D-Torte zu
schnitzen. Ich hätte es mir daher vielleicht ein bisschen exakter
gewünscht. Ein bisschen raffinierter.
Aber ich glaube, du hattest auch so zu kämpfen. Ich mag, dass du hier oben eine
Struktur ins Holz reingegeben hast.
Isomalt, ohne dich zu verbrennen, hat auch funktioniert.
Ist fest geworden.
Aber wenn man tatsächlich an den Seiten guckt, sieht man, dass es ein bisschen
bauchig ist. Also beim nächsten Mal einfach gucken, dass die Torte wirklich
noch länger im Kühlschrank steht. Die Zeit hättest du definitiv gehabt.
So läuft es dir unten richtig schön breit.
Das Spannende ist, dass man jetzt der Torte deinen Stress nicht mehr ansieht.
Also das hier ist ein sehr schöner Anschnitt.
Ja, ja, geschmacklich kann man überhaupt nichts aussetzen. Die Böden sind super
schön luftig, locker, man kann sie schön essen.
Leichtes Zitronenaroma, Brombeeragout, schöne Säure, toll portioniert.
Auch die Creme hat eine tolle Konsistenz.
Geschmacklich hast du mich absolut überzeugt.
Optisch ist noch Luft nach oben.
Vielen Dank.
Betty und Christian, ihr könnt gleich eure Notizbücher aus dem Regal holen und
euch über die letzten Punkte beraten.
Und Sie zu Hause können sich die Punkte noch einmal anschauen. Ganz gemütlich
vom Sessel aus. Auf unserer Punktetabelle, die finden Sie in den
sozialen Netzwerken. Folgen Sie einfach das große Backen. Und jetzt seid ihr
dran.
Ich glaube, Kaya Hahn hat sich mit André zusammen, muss man sagen. Ich glaube,
die beiden Männer haben auf jeden Fall in der Aufgabe gekämpft. Ich habe Sorge,
heute rauszufliegen. Die Wahrscheinlichkeiten sind da. Wir werden
sehen, was kommt.
Stay tuned.
Also ich bin super angespannt jetzt.
Letzte Woche in die rote Schürze war ich oben auf, jetzt am Boden.
Und ja, ich würde das Ruder gerne rumreißen. Ich bin schon super nervös.
Mit einer roten Schürze rausfliegen, das wäre eigentlich der Super-GAU.
Anna ist ja auch mal sehr nervös und ich finde, die Torte ist ja im Vergleich,
dass sie durchaus mithalten kann. Ja, definitiv.
Meine Leistung in der Woche war recht gut. Besonders Aufgabe 1 und die
technische Prüfung waren super. Heute war es durchwachsen.
Oben die Lampe. Tolle Arbeit, muss man wirklich sagen. Es lag ja auch ein
bisschen Druck auf seinen Schultern.
Optisch und geschmacklich ein Knaller. Ich bin einfach echt von vorne bis
hinten froh, dass ich endlich mal zeigen konnte, was ich drauf habe.
Ich kann backen.
Liebe Jury, haben wir diese Woche auch wieder zwei rote Schürzen?
Nein, definitiv nicht.
Um die rote Schürze haben sich in dieser Woche gleich drei von euch ein echtes
Wettrennen geliefert.
Mit einem knappen Vorsprung von nur einem Punkt.
nämlich insgesamt 52,5 punkten
geht die rote schürze an
sie bleibt bei bianca
Rote Schürze, ich bin unheimlich stolz. Hätte ich nie gedacht, dass ich die
viermal tragen darf.
Ja, kann ich gar nicht in Worte fassen.
Bianca, herzlichen Glückwunsch. Und André, du müsstest deine rote Schürze
bitte wieder abziehen. Sehr gerne.
Hat ja kein Glück gepasst.
Ich nehme sie einfach.
Einer von euch hat sich in dieser Woche mit allen drei Aufgaben sehr schwer
getan und punktetechnisch den Anschluss an die anderen verloren.
Von daher müssen wir an dieser Stelle Abschied nehmen von
Kajan.
Ja, also ich bin sehr glücklich und sehr stolz auch auf mich selber, dass ich das
bis hierhin geschafft habe. Ich hätte es nie im Leben gedacht.
Es trifft mich sehr. Ja, es war jetzt einfach nicht so toll gewesen.
Aber was soll ich machen?
Ist halt so.
Ist so.
Kajan, du hast von uns insgesamt 34 Punkte bekommen. Aber was man bei dir
definitiv hervorheben muss, ist, dass du dich wirklich von Woche zu Woche
weiterentwickelt hast.
und wir wirklich deinen Steigerungsprozess gesehen haben. Wir
beide sind stolz auf deine Leistung.
Vielen Dank.
Slay! Das ist ein trauriges Slay.
Das war mir ein Vergnügen. Sei ganz stolz auf dich.
Große Leistung.
Und in der nächsten Woche, da heißt es bei uns, hoch die Tassen. Die Torte wird
zur Leinwand. Und wir haben eine technische Prüfung der ganz anderen Art.
Lassen Sie sich überraschen, nächsten Mittwoch, 20.15 Uhr, hier in Sat.1.
Tschüss.
Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.