All language subtitles for Das große Backen_S14E04_Freude, Verzweiflung und Verletzungen

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Original subtitles

Guten Abend, liebe Tortenfreunde. Heute machen wir mal etwas, das findet man so

in keinem Menüplan.

Wir starten mit dem Dessert. Gesund bleibt es aber trotzdem, denn gleich

danach servieren wir Früchte in ihrer leckersten Form. Und am Schluss gibt es

auch noch was fürs Auge. Es ist angerichtet hierbei das große Backen.

Wer hier mitbackt, ist ganz oben angekommen.

Die weltgrößte Backshow vergibt auch 2026 den begehrtesten Preis der

Tortenszene. Der goldene Cupcake kommt mit 10.000 Euro.

So, los geht's.

In die Woche vier gehe ich richtig motiviert.

Ich starte durch und ich freue mich, alles zeigen zu können, was ich kann.

Wow, mit Dekoration.

Kaffee, gekühlte Getränke, Snacks.

Kaffee, gekühlte Getränke.

Snacks.

Doch stehe ich hier und ich gehöre zu den Neuen Besten. Ich kann mithalten auf

jeden Fall. Das macht mich richtig glücklich.

Gefällt mir sehr. Maschallah, sage ich.

Schön im Chaos hier. Ach, ich liebe es.

Diese Woche versuche ich, auf allen Ebenen einen rauszuhauen.

Eis, Eis, Baby.

Ich möchte wirklich weiterkommen.

Du backst doch heute nicht etwa mit Aprikose und Zitrone?

Du auch? Ja.

Nee.

Natürlich hätte ich auch gerne mal die rote Schürze, aber ich stecke mir kleine

Ziele und versuche, die Woche zu überleben.

Zum Glück hat Anna ein bisschen Zeit für mich.

Ja, Teamwork.

Alle sind richtig, richtig gut. Also das Niveau ist hier oben und es ist immer

schwieriger, da oben mithalten zu können.

Mein Glücksbringer kommt hier drauf.

Die rote Schürze gibt mir auf jeden Fall mehr Motivation, aber gleichzeitig

Verantwortung. Jetzt muss ich die verteidigen.

Das sieht gut aus!

Das duftet.

Letzte Woche war Operation Schürzenverteidigung. Diese Woche ist

Operation Schürzen-Zurückgewinnung.

Das ist mein Ziel. Schauen wir mal, ob ich es schaffe. Ich bin sehr zufrieden.

Wirklich.

Sandra hat den Schalk im Nacken.

Kuckuck, hallo.

Versucht, mich aus der Ruhe zu bringen und mich abzulegen. Nicht mit mir.

Ich bin super glücklich, dass ich hier noch stehe. Also hätte ich niemals

mitgerechnet, dass ich so weit komme.

Kannst du mal langsamer werden?

Das ist ja schlimm.

Also ich bin auf jeden Fall schneller als André, aber das bin ich immer.

Der Mann weiß, was er tut.

Die Myroclays, die habe ich jetzt durch ein Sieb gegeben.

Das hat den ganz einfach... Ne, ich habe überhaupt keine Ahnung, warum. Steht

halt im Rezept. Mr. Betty fragen.

Ich mache es halt einfach, weil es da steht.

Man kann sich jetzt schon zu den neuen Westen zählen und ja, mal gucken, wie

weit es noch geht.

Ah,

scheiße. Jetzt habe ich mich verbrannt.

Ich sehe schwarz.

So soll es auf jeden Fall nicht aussehen.

Ah, nein.

Es wird leider nichts mehr.

Shit.

Die scheiß Kekse zerbrechen, Mann.

Was machst du denn da?

Scheiße.

Fuck. Fuck.

Fuck.

Fakt ist, nur acht von neun kommen weiter.

Hallo, liebe Bäckerinnen und Bäcker. Hallo, Betty und Christian.

Hallo. Zelten ist ja Geschmackssache, aber in unserem Zelt, da schmeckt es

eigentlich immer.

Unser Zeltlager geht ja jetzt schon in die vierte Woche und ich höre gar keine

Klagen. Ganz im Gegenteil, ihr möchtet alle euren Aufenthalt gerne verlängern,

wenn es geht bis Woche 10.

Noch neun Bäckerinnen und Bäcker sind dabei. Ihr habt euch auch schon richtig

warm gebacken. Aber nur ein oder einer von euch kann dann am Ende den Titel

tragen. Deutschlands bester Hobbybäcker 2026.

Obendrauf gibt es noch den goldenen Cupcake und 10.000 Euro.

Oksana, du hast die rote Schürze. Du bist unsere aktuelle Bäckerin der Woche.

Aber auch dich kann es erwischen. Wer hier nämlich die wenigsten Punkte

zusammenbackt, der muss am Ende der Sendung gehen.

Aber wie bei jedem gelungenen Urlaub denken wir nicht an das Ende.

Legen wir erst mal los.

Und zwar mit Aufgabe Nummer 1.

Dessert als Torte.

Viele bekannte Desserts wie Crème Brûlée oder Panna Cotta haben ja eigentlich

nichts Tortenhaftes. Daraus eine Torte zu machen mit Böden, Cremes und

Dekorationen ist daher sehr anspruchsvoll.

Geschmacklich und optisch dürfen neue Dinge dazukommen. Das Original-Dessert

muss aber klar erkennbar bleiben. Mit den Augen und mit dem Gaumen.

Für diese Aufgabe habt ihr zweieinhalb Stunden Zeit.

Und jetzt kommt gleich mein Kommando und dann geht's auch schon los.

Auf die Plätzchen.

Fertig.

Fakt.

Zweieinhalb Stunden.

Länger will man wirklich nicht auf ein Dessert warten.

Los geht's.

Und womit? Als Torte mache ich heute Crêpes Suzette. Ich hoffe, mir gelingt

alles. Und am Ende hoffe ich, es wird der Burner. Seid gespannt.

André möchte die Jury mit einer Crêpes Suzette-Torte aus frisch gebratenen

Pfannkuchen mit Crème Patissière, Orangenkaramellsoße und Orangenfilets

begeistern.

Jenny hat noch nicht den Kaffee auf.

Mein Dessert wird ein Affogato. Kennst du das? Das ist einfach wirklich bloß

eine schöne Kugel Vanilleeis mit einem Espresso drüber.

Mit ihrer Affogato-Torte sorgt Jenny für einen Koffeinkick. Im Innern ihrer

Espresso-Mousse-Torte versteckt sie Vanillecreme. Als Hommage an das

italienische Original.

Auch Sandra denkt an Italien.

Ich habe ein richtig leckeres Dessert. Und zwar habe ich...

Vanille-Eis mit Olivenöl, Honig und Rosmarin.

Sandra lässt sich vom mediterranen Dessert Gelato al Olio inspirieren und

schichtet Olivenöl-Rosmarin-Boden mit Vanille-Mascarpone-Creme und Walnuss

-Crunch. Kaya Hans Dessert ist sehr beliebt.

Ja, die Tiramisu will ich als Torte machen, weil ich den Geschmack von

diesem Kaffee richtig toll und richtig lecker finde. Also ich liebe es.

Und was kann passieren, wenn man sich ein eher naheliegendes Dessert aussucht?

Bei mir gibt es heute einen Klassiker, wo jeder kennt, jeder mag, und zwar

Tiramisu. Ach was!

Ich möchte natürlich 100% punkten mit meinem Spaghetti-Eis. Ich glaube sogar

zu wissen, dass das das Lieblingsdessert von Christian ist.

Michael!

Christian, moin! Ich habe es mir nicht nehmen lassen und habe schon mal

geschwickt. Und wie kommst du zum Geier nochmal auf mein absolutes

Lieblingsdessert? Ich muss dir sagen, das war wirklich das Erste, was mir in

den Kopf geschossen ist. Okay, was wird es denn werden insgesamt?

Also wie kommt die Vanille in die Torte?

Einmal durch meinen Kuchenboden. Dann habe ich eine Vanille-Mousse.

Genau. Und dazu eine Erdbeersauce. Bisschen weiße Schoki.

Ich lasse mich überraschen, ja. Sehr schön.

Lecker. Wichtig bei Michaels Torte ist tatsächlich, dass er die Proportionen

richtig trifft. Also die Erdbeersoße ist ja meistens nur außenrum. Der größte

Anteil ist tatsächlich Vanille und Vanilleeis. Und das darf tatsächlich

nicht untergehen. Also er muss gucken, dass Erdbeere geschmacklich da ist, aber

die Vanille muss ganz klar im Vordergrund stehen, weil ansonsten ist

es nicht das Spaghetti-Eis.

Hola Ana, que tal?

Heute gibt es bei mir eine Desserttorte zur Creme Catalana.

Ein spanisches Dessert.

Und da ich Spanien sehr, sehr liebe, habe ich mich dafür entschieden, dass es

was Spanisches gibt.

Anna verwandelt den spanischen Klassiker Creme Catalana in eine Torte und

kombiniert das bekannte Dessert mit mallorquinischem Mandelkuchen, Sahne

-Schmand-Creme und Karamellsoße.

Macht Bianca freiwillig Brandteig?

Ich habe mich für die Windbeuteltorte entschieden, weil das Lieblingsdessert

von meiner Mama sind Windbeutel. Deswegen möchte ich hier jetzt somit

eine Hommage an meine Mama machen und eine Windbeuteltorte backen.

Bianca zeigt, wie aus klassisch gefüllten Windbeuteln eine

eindrucksvolle Torte wird. Dafür stapelt sie luftige Böden aus Brandmasse mit

Zitronen-Vanille-Quark-Creme und beschwipsten Kirschen.

Oksana konnte Bianca nach zwei Wochen die rote Schürze abluchsen.

Ich bereite euch heute einen Traubenschichtdessertorte mit Cookies.

Das Lieblingsdessert ihrer Söhne dient Oksana als Inspiration für ihre Torte,

die sie aus Schokobiskuit, Quarkcreme, Weintrauben und Schokokookiebrösel

entschichtet.

Wie gut Biancas Torte wird, hängt auch vom Gelingen dieses Arbeitsschrittes ab.

Ich muss jetzt den Teig richtig abbrennen, damit die Flüssigkeit, das

heißt ja vom Wasser und von der Milch, entweichen kann.

Damit der Teig dann auch richtig gut aufgeht im Ofen.

Andre steht voll im Saft.

Morgen Muskelkater des Todes.

Als Sportler kennt er sich damit aus.

Jetzt lasse ich hier mein Olivenöl rein.

Hat Kaya Hahn eine Geheimzutat? Ja, die Geheimzutat für meinen Mandel

-Espressebohnen ist halt der Espresso an sich.

Da packe ich jetzt so ein bisschen reich. Es duftet auch schon sehr stark

nach Espresso.

Jenny fügt ihrer Espresso-Eimasse eine Mehlmischung hinzu.

Das muss ich echt vorsichtig unterheben, damit es nicht wieder zusammenfällt. Ich

habe ja auch kein Backpulver oder sowas dran.

Hanna auch nicht.

So habe ich es mir vorgestellt.

Und auch diese krümelige Konsistenz hier war beim Probebacken zu Hause auch so.

Also noch ist alles in Butter.

So, los geht's.

Für die meisten Böden sind 30 Minuten Zubereitungszeit vor dem Backen ein

guter Richtwert.

Jetzt kommt das ins Ofen.

Ob die Jury gleich verdattert ist oder verdattelt?

Ich mache einen Game Changer mit rein und hoffe,

dass wird der Jury so weit gefallen mit den Datteln.

Die Datteln werden grob gehackt und dann mit Espresso übergossen.

Oksana formt ihren Cookie-Teig zu Kugeln.

Bianca schnuppert. Das duftet.

Das glauben wir gern.

Das sieht gut aus.

Und das kommt rein.

Während Oksana ziemlich dicke Cookies backt, püriert Kaya Hahn seine Espresso

-Datteln.

Biancas Brandteig schafft es in den Ofen. Und was macht Michael?

Ich schlage jetzt meine Eier auf mit dem Zucker über dem Wasserbad. Die müssen

auf ca.

70 Grad erhitzt werden für die Vanillemuskeln.

Jetzt geht es weiter mit der Creme Catalana.

Zitronen- oder Orangenschale gehört da immer dazu.

Die Creme Catalana hat so einen leicht vanilligen Geschmack, aber durch die

Zitrone und Orange auch so diese Zitrusfrüchte.

Also sie unterscheidet sich vom Geschmack doch von der Creme Brûlée, mit

der man es oft in Verbindung setzt.

Im Gegensatz zu Creme Brûlée wird die Creme Catalana nicht im Wasserbad

zubereitet.

Jenny und Sandra arbeiten mit Vanille.

Lecker.

André sorgt für Umdrehungen.

Ich habe Orangenlikör und den Orangensaft, den verarbeite ich zu einer

Creme. Und das ist eine der zwei Schichten, die ich dann in die Crepe

-Korte einarbeiten werde.

Eingearbeitet haben sich mittlerweile alle.

Das ist jetzt hier der Monster-Espresso schlechthin.

Der weckt Tote auf.

Stephen King Leser wissen, das endet selten gut.

Die sind sehr gut geworden, durchgebacken.

Sind alle so happy mit ihren Böden?

Ja, der ist schön geworden, schön gleichmäßig gebacken, so soll er sein.

Bin zufrieden.

Sandra zupft Rosmarin.

Ich meine, du musst hier die schönsten, du musst ja auch ansehlich aussehen.

Hallo!

Das ist so eine... Wirklich, oh, zeig das bloß nicht.

Bitte?

Ich bin empört.

Ich bin fix und fertig.

Er versucht, mich aus der Ruhe zu bringen und mich abzulenken. Nicht mit

mir!

Ich bin ja auch schon fast fertig im Gegensatz zu ihm. Der tut ja da nichts

mit seinen komischen Lappen.

Oxanas Cookies bekommen Gesellschaft.

Ich mache eine Quark-Mascarpone-Creme für meine Cookies-Torte.

Anna hat geschmolzenen Zucker mit Butter, Sahne und Agar-Agar versehen.

So, ich habe hier eine Karamellsoße.

Die gebe ich jetzt in die Form, damit sie schön abkühlt und dann schlage ich

sie später aus.

Und damit bestreiche ich dann meine Mandelböden.

André legt mit seinen Krebs los.

Die Konkurrenz sollte man immer im Auge behalten.

Ich bin dann gespannt, wie auch die Tiramisu-Torte vom Kaja schmeckt. Die

würde ich natürlich auch gern probieren wollen.

Wenn die Jury etwas übrig lässt.

Ja, die Masse gefällt mir, sieht gut aus. Ich werde die jetzt gleich in einen

Spritzbeutel geben und dann auftressieren.

Dünne Pfannkuchen sind bei André nicht alles.

Ich bereite jetzt das Eigelb vor für die Creme Patissiere, für die Vanillecreme.

Kaya Hahn dressiert seine Löffelbiskuits auf.

Elli ihr Schokodekor.

Ihr Lieben, man kann ja nie schnell genug zum Dessert kommen. Ich freue mich

schon so. Wir haben nämlich Halbzeit. Eine Stunde 15.

Eine Stunde 15.

Okay.

Das ist natürlich jetzt... Super optimal, dass wir jetzt schon Halbzeit

haben. Ja, eine Stunde 15.

Ja, mein Löffelbisket kommt jetzt rein. Die müssen jetzt auch nicht so lange

backen.

15 Minuten.

Ab jetzt.

Andre hat etwas auf der Pfanne.

Was machen Biancas Brandteigböden?

Die sind auf jeden Fall durchgebacken und das ist das Wichtigste.

Oksana macht aus schönen Cookies schmackhafte Brösel.

Beim Tiramisu ist ja normal die Löffelbiskuits komplett matsch. Und hier

habe ich auch darauf geachtet, dass der Boden schön durchgedrängt wird, dass

wenn man sie dann die Torte anschneidet, beziehungsweise wenn man sie dann auch

isst, dass man genau dieses matschige Gefühl im Mund hat.

Matschiges Gefühl, wenn das nicht lecker klingt.

Ich bin sehr zufrieden, wirklich.

Ja, Kajan ist noch jung.

Ich fange jetzt an mit meiner Erdbeersoße. Die erwärme ich jetzt

leicht, damit der Zucker sich auflöst.

Letzte Handgriffe, bevor das Schichten beginnt.

Die sind sehr fluffig.

Die Aktion sauberer Anschnitt startet.

Schicht um Schicht.

Ich bin ja jetzt schon ein bisschen stolz auf mich, weil ich habe noch nie

so eine schöne Karamellsoße hinbekommen.

Perfektes Timing, aber nicht bei allen.

Scheiße, ich raste aus.

Scheiß Trick, er legt mich doch am Arsch.

Ich habe den Topf aus den Augen gelassen.

Jetzt ist es mir unten angebrannt, aber vollkommen.

Und die Creme Patissiere, die muss ich jetzt komplett neu machen.

Ich weiß jetzt nicht, ob ich es in der Zeit schaffe, ganz ehrlich.

Aber mit entspannen, hier ein bisschen Crepes backen, ist jetzt auch vorbei.

Scheiße. Trotzdem muss ich weiter Crepes machen noch, weil es so Spaß macht.

Das ist echt nicht zu fassen.

Mann!

Für seine Spaghetti-Eistorte nimmt Michael nur die schönsten Erdbeeren.

Ja, ich muss ja auch erst die Milch. Oh, leck mich doch am Arsch. Jetzt ist es

komplett... Jetzt bin ich komplett raus gerade. Jetzt muss ich mich irgendwie

mal sammeln.

Ich schichte jetzt quasi meinen Rosmarin-Biskuit.

Darauf kommt mein Haselnuss-Crunch und meine Vanille-Creme.

Wow, mit Dekoration.

Das ist so einfach ein Eyecatcher, wenn da so an jedem Stück noch so ein

Schokoelement ist und jetzt noch Goldpuder muss immer sein. Klar, dezent.

So, ja.

Und dann sage ich, wow. Bist du so eine Glitzermaus? Ja, schon. Ach echt?

Ich sage immer, das ist so ein Feenzauber. Das ist so einfach schön.

Da geht natürlich mein Konditorenherz richtig auf und deswegen ist der schön.

Bei der Deko ist Anna noch nicht.

Komm, jetzt noch ein bisschen Creme an den Rand.

Das muss ich jetzt echt ranhalten.

Jetzt positioniere ich erstmal die geschnittenen Erdbeeren.

Dann trage ich eine Schicht mit der Grasthülle auf, dass man quasi die

Struktur von dem Spaghetti-Eis sieht.

Erdbeersoße drüber, bisschen Schokostreusel, Boden drauf und dann

wird nur mit der Spritztülle gearbeitet.

Wohl dem, der etwas zu schichten hat.

Ob André auch noch dahin kommt?

Ja, das ist jetzt der zweite Versuch. Der hat die Sehcreme und ich lasse keine

Sekunden aus den Augen. Ich bleibe hier, bis es klappt.

Oder bis die Zeit abläuft.

Das ist jetzt okay.

Ja, ist jetzt gut. Jetzt bin ich ein bisschen erleichtert. Aber ich muss noch

ein paar Crepes backen.

Jennys Espresso-Spiegel ist flüssig. Jetzt gieße ich das hier rein und renne

damit zum Schockforster.

In der Kühlung soll die Gelatine im Spiegel anziehen.

Diese Aufgabe ist eine gute Möglichkeit, Dinge zu präsentieren, die man besonders

gut kann.

Zum Beispiel die Zeitansagen.

Ihr Lieben! Das Transferfenster von Dessert zu Torte schließt sich in 30

Minuten.

Was soll ich machen? Lachen oder weinen, Eni?

Jetzt wird es knapp.

Scheiße.

Ich muss jetzt richtig Gas geben. Die Torte ist noch nicht geschichtet.

Man darf sich auch nicht zu viel vornehmen für zweieinhalb Stunden.

Ich hätte wirklich nichts dagegen gehabt, wenn die Mousse etwas fester

gewesen wäre, aber vielleicht wird es dann auch im Kühlschrank.

Sind Löffelbiskuits nicht flach und länglich?

Bei Kaya nicht.

Erkennt man bei Michael die Spaghetti-Eiskonsistenz?

So weit sieht es ganz gut aus, aber es ist ein Ticken zu weich. Aber vielleicht

sieht man das nachher nicht so.

Wow, das sieht gut aus.

Das sieht gut aus.

Ein paar Krümel zu viel, die mache ich einfach weg.

Wegmachen heißt, das Tee darf futtern.

Sieht ein bisschen wild aus da oben, aber ist schön.

Bei der Deko muss man Prioritäten setzen.

Mir ist es wichtig, dass es schön gleichmäßig ist, dass einfach der Jury

gefällt optisch auch.

Wenn Sie optisch und geschmacklich überzeugende Backrezepte auf Lager

haben, bewerben Sie sich für 2027.

Da kommen wir nämlich mit neuen Bäckerinnen und Bäckern zurück.

Natürlich auch mit Profis.

Das hier sind jetzt die flambierten, karamellisierten Orangen, auch als

Creme und eine Schicht Puddingcreme.

Michael hat sich vorgenommen, Christian mit dessen Lieblingsdessert zu

überzeugen. Der erste Eindruck gefällt mir nicht so gut, weil mir hier

einfach... Wie man das hier sieht, so ein bisschen die Struktur überall fehlt.

Das hat sich dann doch, vielleicht habe ich ein bisschen zu fest den Boden

reingedrückt. Schon mal ein kleiner Abzug in der B-Note.

Es ist okay.

Es war anders geplant.

Abenteuer beginnen da, wo Pläne enden.

Kaffee, gekühlte Getränke, Snacks.

Kaffee, gekühlte Getränke, Snacks, Löffelbisket.

Das fand ich sehr lecker.

Wirklich, wie man es aus dem Laden kennt.

Toll.

Liebe Bäckerinnen und Bäcker, ihr müsst jetzt einen Dessertgang zulegen. Ihr

habt nämlich nur noch 10 Minuten.

Oh nein.

10 Minuten.

Ja, 10 Minuten ist jetzt heftig.

Jennys Spiegel ist fest geworden.

Überhaupt sollte man sich kurz vor der Verkostung auf die positiven Aspekte

konzentrieren.

Die Torte steht, sie ist nicht in sich zusammengefallen.

Ich bin erleichtert, jetzt geht's noch ans Dekorieren.

Jetzt kommen hier noch ein paar Orangen hin.

Und nachher wird das Ding angezündet.

Feuerlöscher und Wassereimer stehen bereit.

Eis, Eis, Bedi.

Ihr Lieben, ich hoffe, ihr...

Dessertiert nicht.

Ihr habt noch zwei Minuten.

Zwei Minuten.

Oh Gott, zwei Minuten.

Zwei Minuten.

Zwei Minuten für keine Dummheiten. Ich kenne mich nämlich.

Noch nicht durchatmen.

Ich will nichts sagen, aber die schmecken leider geil.

Oh ja, siehst du mal.

Oh, das ist lecker.

Mach doch mal weg. Ich möchte auch mal in Ruhe essen.

Boah, jetzt sind Zucker noch drauf. Und noch so ein bisschen, ein bisschen

Apfelmus.

Geil.

Leiche Erdbeermaus, ich kann gerade nicht.

Kann gerade nicht.

Es ist semi-ok, weil man sieht so, dass das hier leicht verläuft.

Aber hier sind ein paar Dellen, die muss ich mal kaschieren.

Die Liebe zum Detail.

Ich habe so Angst. Ich habe keine Ahnung.

Ich bin voll so... Ja, ich tanze die Angst raus, aber die ist noch drin.

Auf vielen Nachttischen steht ja eine Uhr. Auf meiner Uhr steht Nachttisch.

Ich freue mich schon sehr. Hier kommt euer Countdown.

10 9 8

7

6, 5, 4, 3,

2,

1 und Schluss. Hände weg vom Gebäck.

Sehr gut gemacht.

Nicht auf die kaputte Hand.

Ich hebe sie an.

Ich hebe sie an.

Mir gefällt sie.

So, checker.

Auf meine Tiramisu-Torte bin ich sehr stolz. Ich bin sehr glücklich, dass hier

was steht. Ich freue mich wirklich zum ersten Mal wieder auf die Verkostung.

Wir machen Desserts zu Torten. Machen Sie doch einfach das Internet zum

Backbuch. Auf dasgroßebacken.de finden Sie all unsere Rezepte zum Nachschlagen

und Nachbacken. Jetzt steht die Verkostung an. Ihr beiden wisst, neun

Desserttorten sind eine ganze Mahlzeit. Für jeden eine. Wir starten mal, Elli.

Ich habe eine Tiramisu-Torte gemacht.

Ich habe Biskuitböden gebacken, getränkt mit ganz viel Espresso und Amaretto und

Mascarpone, Quark, Amaretto, Sahne-Creme.

Optisch gefällt es mir gut und man ahnt auch tatsächlich das Original-Dessert.

Mit den Tupfen, mit dem Abstand so ein bisschen aufpassen, weil hier ist

letztendlich der Abstand nicht ganz so groß.

Schöne Verteilung von den Komponenten und man kann sie auch sehr gut

schneiden.

Was dir wirklich richtig gut gelungen ist, ist tatsächlich das Tränken von den

Böden. Ich war skeptisch bei dem Quark und ich bleibe auch dabei, Quark gehört

nicht zu einem Tiramisu. Aber von den Konsistenzen her ist es wirklich vom

Mundgefühl, wenn man die Augen zumacht, ist es ein Tiramisu.

Das ist jetzt nicht ganz so süß. Wahrscheinlich auch durch den Quark. Es

passt für mich noch. Man sollte allerdings nicht mehr Quark reinmachen.

Vielen Dank.

Ich

habe

hier den Vorsitzenden des Spaghetti-Eis-Fan-Clubs.

Die Böden haben eine tolle Backfarbe. Hier sieht man das Dilemma.

Mit deiner Vanillemousse hier klappen so ein bisschen die Erdbeeren raus.

Das geht natürlich vom Handwerk und von der Präsentation her auf jeden Fall noch

ein bisschen besser.

Aber eine sehr schöne Umsetzung. Schade, dass da hinten tatsächlich die Erdbeeren

jetzt so leicht rausbrechen.

Irgendwas in dieser Mus-Schicht ist auf jeden Fall nicht so, wie man sich das

vorstellt, weil normalerweise sollte es ja auch ein schönes Schnittbild geben.

Du hast es wirklich geschmacklich super schön umgesetzt. Es trifft genau den

Geschmack von Spaghetti-Eis. Die Konsistenz in der Mitte bei der Mus ist

halt einfach immer noch zu weich, auf jeden Fall. Ich mag auch die Konsistenz

von den Böden. Das gibt dem Ganzen halt eine gewisse Stabilität.

Mus ist wirklich sehr weich.

Ansonsten musst du da das Rezept auf jeden Fall nochmal überarbeiten.

Vielen Dank.

Dankeschön.

Du hast sie gut eingestrichen bekommen.

Diese Seite ist, glaube ich, ein bisschen dicker als die.

Wenn ich schon keine Dekorationen habe, dann hätte ich mir auch ein sehr exaktes

Arbeiten gewünscht.

Jetzt wird es spannend.

Sehr schön eingesetzt. Hier oben sieht man tatsächlich das, was ich meinte.

Also diese Seite ist ein bisschen dicker als die.

Aber hier im Innenleben wirklich sehr exakt gearbeitet.

Die Böden, super schön gebacken. Sehr schönes Aroma, tolle Konsistenz. Die

weiße Vanillemousse ist mir ein bisschen zu fest. Also ich hätte den Boden gar

nicht gebraucht, sondern ein bisschen mehr von der Vanillemousse, weil

ansonsten ist der Kaffee mir zu dominant.

Ansonsten bin ich total happy.

Dankeschön. Den Boden hätte ich auch nicht gebraucht, gerade weil die Cremes

auch wunderschön von der Konsistenz sind. Die kann man sehr gut auch im Mund

schmelzen lassen.

Und dann gibt es genau diesen Effekt, den man ja auch bei dem Dessert

eigentlich hat.

Vielen Dank.

Gerne.

Ich habe für euch heute eine Windbeuteltorte vorbereitet. Für mich

ist es echt eines der Lieblingsdesserts meiner Mutter. Deswegen bereite ich das

ziemlich häufig vor.

Obendrauf gefällt mir gut, dass es richtig schön wild auch gebacken ist.

Und ich mag, dass du das einfach integriert hast mit den Früchten und den

Sahnetupfen dazu. Es ist sehr ansprechend auch von der Backfarbe her.

Superschön, sehr kreativ.

Tipptopp.

Solche großen Löcher sind charakteristisch für die Art und Weise,

wie man in Brandheich arbeitet.

Dafür hast du es sehr, sehr schön geschichtet. Ich freue mich auf die

Verkostung.

Die Böden sind auch vom Essen her hervorragend.

Für mich gibt es nichts auszusetzen. Toll!

Wenn man die Augen schließt, ist es ein klassischer Windbeutel. Ich finde auch

von der Verteilung her, ich habe genug Füllung zu dem Brandteig, dass es auch

da tatsächlich übereinstimmt.

Vielen Dank.

Dankeschön.

Und wir machen uns gleich nachher über den Rest her, oder? Auf jeden Fall.

Das ist ja schon die zweite Tiramisu, die uns hier präsentiert wird.

Gefällt mir auch gut. Auch die Tupfen gefallen mir gut. Mit dem Kaffeeboden

ist auch nochmal ein Hinweis darauf, dass man gleich sehr viel Kaffee zu sich

nehmen kann.

Das ist für mich von außen sehr, sehr schön und von oben auch super schön

umgesetzt.

Bisschen liebevoller.

Es ist wunderschön gleichmäßig gestapelt. Man sieht die Löffelbiskuit,

den Broten, überall schön mit der Creme. Tipptopp.

Der untere Teil, absolutes Gedicht.

Großen Respekt für den Löffelbiskuit, aber da musst du an dem oberen Teil

deiner Torte auf jeden Fall noch mehr trinken.

Aber ansonsten sehr gut abgeschmeckt. Vielen Dank.

Und jetzt würde ich das Ganze noch flambieren. Wäre ganz gut, wenn jetzt

von The Policy Firestarter lief. Herr Kapellmeister, bitte.

So.

Sieht man's?

Nee. Ich höre nochmal nach.

Ich nehme dir die mal ab.

Naja, dann ist das der Vorfeld. Es war aber eben sehr warm. Würde ich euch den

in den Abendstunden servieren, hätten wir es besser gesehen.

Aber was dir auf jeden Fall hervorragend gelungen ist, einerseits die Farbe von

den Crepes, alleine von der Präsentation her und von dem Arbeitsfaktor her, ganz

großes Kino.

Danke. Ich finde dieses eingeschlagene, wunderschönes, es macht optisch auch was

her, auch da mit diesen Orangenfilets.

Zwei Kleinigkeiten, die auf jeden Fall für mich so ein bisschen besser machen

kann beim nächsten Mal. Die Crepes ein bisschen dünner backen und vor allen

Dingen einfach noch mehr Schichten einarbeiten, damit die Orange

geschmacklich nicht untergeht, weil die gehört wirklich zum Crepesauce.

Ist ja eigentlich ein Hauptbestandteil mit dabei.

Ja. Mir gefällt es aber vom Geschmack sehr gut und dann ist man genau da, wo

man beim Dessert auch sein möchte.

Vielen Dank.

Gerne.

Ich finde, Spand ist jetzt nicht so ein traditioneller Klassiker, den jeder

kennt. Gefällt mir gut. Es ist gleichmäßig gearbeitet, auch hier oben

mit den Walnüssen darauf.

Nicht viel Schnickschnack, aber sehr elegant.

Alles, was an Dekoration oben drauf muss, muss gegessen werden können. Das

heißt, beim nächsten Mal bitte nicht den frischen Rosmarin oben drauf machen,

weil letztendlich ist das dann immer das, was man dann weglegt. Das ist immer

sehr schade.

Auch innen gleichmäßig geschichtet. Hier haben wir eine schöne Backfarbe.

Sind in beiden Schichten Walnüsse oder?

In allen tatsächlich.

Hier oben hatte ich tatsächlich eine Walnuss, hier unten waren nicht keine

Walnuss beim Stück dabei.

Und die braucht man.

Also ich finde, die machen ganz viel für den Geschmack. Hast du Olivenöl

rausgeschmeckt? Ob es Olivenöl ist, kann ich jetzt nicht sagen.

Vanille war eindeutig da.

Es schmeckt.

Für mich zu wenig nach Vanille, kein Olivenöl, kein Rosmarin, nur Walnuss.

Der Kuchen ist irre lecker. Aber es ist leider am Thema vorbei.

Vielen Dank.

Die Weintrauben kann man sehr gut erkennen. Die sind überall da.

Ich mag auch, dass du hier oben diese Streuse hast von den Cookies. Gut

umgesetzt, auch von dem Gedanken, eine Torte draus zu machen. So wie du es

umgesetzt hast, auch das unfassbar verliebt, was die Details angeht,

alleine die Weintrauben so aufzustellen.

Wirklich Hut ab vor der Arbeit.

Danke.

Die Böden sind traumhaft schön gebacken.

Die sind, glaube ich, nicht selbst gemacht, sondern die sind gekauft.

Entweder macht man sie selbst oder lasst sie ganz weg. Hätte ich obendrauf nicht

gebraucht.

Die Mascarpone-Quark-Creme ist toll abgeschmeckt und sehr viele Weintrauben.

Dadurch hast du immer wieder was anderes im Mund, worauf du rumkauen kannst.

Toll. Dass du Böden backen kannst, wissen wir mittlerweile.

Das ist eine deiner Stärken.

Auch mit der Creme ist es sehr gut abgeschmeckt. Ich würde mir wünschen,

dass du ein bisschen mutiger wirst und dann trau dir zu, vielleicht mal eine

neue Besonderheit auch dazu zu machen.

Okay. Vielen lieben Dank. Danke schön.

Das sind deine Tüste und dein Quark.

Die waren einfach großartig.

Sehr schön gearbeitet. Also die Tupfen haben eine tolle Konsistenz. Ich hätte

tatsächlich vielleicht obendrauf aber noch so eine Schicht von der Creme

Catalan gesehen. Weißt du, dass man in der Mitte wie so einen Spiegel hat, da

rum die Dekoration, aber dann hat man nochmal so einen Bezug, was eigentlich

da drin steckt.

Der Einstrich ist es keine Buttercreme. Wenn man mit einer Sahnecreme

einstreicht, dann ist das schon ein bisschen komplizierter. Und auch das

geht bei dir noch ein bisschen exakter. Aber obendrauf muss ich sagen, bin ich

wunschlos glücklich.

Sehr schön geschichtet.

Es strahlt, glaube ich.

Vielen Dank. Das Ding ist Porno.

Oh mein Gott.

Das freut mich.

Danke.

Die Konsistenz ist so einmalig gut. Das ist wirklich...

Man kann nur grinsen, wenn man das im Mund hat. Und dazu kommt dann dieser

Karamell. Und es ist halt wirklich original, das Dessert.

Und man vergisst, dass die Böden eigentlich gar nicht dazugehören.

Vielen Dank. Danke, danke, danke.

Ja,

die Jury kann jetzt noch ein bisschen in Erinnerung schwelgen und vielleicht darf

sie auch gleich ein kleines Päuschen machen und verdauen. Ihr müsst

allerdings ran, denn jetzt kommt die technische Prüfung.

Der heißgeliebte Zwischengang in unserem Showmenü.

Die Zutaten, die ihr gleich vor euch seht, die müssen reichen. Was könnte man

daraus herstellen?

Hmm, deckt sie bitte jetzt auf.

Ich sehe hier viele Zutaten.

Boah.

Gezuckerte Kondensmilch, Glucose.

Kakao, Agar-Agar, Glucose.

Glucose, äh, Glasur. Spricht für eine Mirror Glaze. Ah, Kühlschrank.

Erdbeerpüree, Aufschlagsahne.

Oh ja, geil.

Erdbeer.

Bestimmt für die Füllung. Ich denke, es gibt heute so ein Mirror-Glaze-Moose

-Törtchen. Kuppeltörtchen.

Törtchen. Haben Sie mal in den Ofen geguckt? Das wäre ein Prinz. So kleine

Prinzestart.

Leute, Erdbeere.

Ach so, deshalb Erdbeere.

Oder? Das bleibt.

Es ist eigentlich klar.

Also rote Farbe, die Förmchen, fast wie eine Erdbeere.

Hey, das ist doch geil.

Ob das so geil ist, weiß ich nicht.

Das wird doch witzig. Ja, aber es ist doch keine Erdbeerform.

Doch.

Ich hoffe mal, wir haben den ganzen Tag dafür Zeit.

Ich bin sehr gespannt auf das Rezept und ich versuche nicht nervös zu sein, weil

das bringt nichts.

Einfach machen.

Ich sehe, ihr tappt noch im Dunkeln. Dann dreht das Rezept jetzt um.

Erdbeermust-Törtchen.

Erdbeermust-Törtchen.

Oh, sehr gut.

Zwei Stunden.

Nee. Zwei Stunden?

So viel brauche ich, um das Rezept zu lesen.

Ich muss Mürbeteig backen. Ich muss den Kern machen. Ich muss eine Creme machen.

Ich muss das wahrscheinlich überziehen.

Also, da müssen wir richtig, richtig Gas geben.

Mit Schokomürbeteig, Musstörtchen und eine Glasur. Gott, Erdbeerkern,

Schokomürbeteig, okay.

Ach, die werden da so draufgesetzt, oder was?

Ach, Erdbeermus, oh, krass.

Das habe ich noch nie gemacht. Das wird wahrscheinlich sehr, sehr spannend für

uns alle.

Scheiß Mirror Glaze.

Wie viele Stück? Drei Stück? Drei.

So weit bin ich noch gar nicht.

Drei Törtchen in zwei Stunden, also das wird aber ein richtiges, das wird

richtig krass.

Das ist die große Herausforderung. A, die Kühlzeiten, dass die stehen und dass

ich die dann so mit der Mirror Glaze überziehen kann, dass sie halt auch

schön aussehen. Und das ist wieder zum Schluss.

Und da ist die Zeit dann schon knapp, da wird man hektisch und dann passieren

Dinge.

Ich habe ganz viele gemischte Gefühle. Ich freue mich auch tatsächlich, diese

Aufgabe zu backen.

Ich muss ja auch gut backen. Ich muss meine Schürze verteidigen.

Und ich hoffe, das gelingt mir.

Auf dem Rezept steht Erdbeermustörtchen. Ich finde das für Folge 4 ganz schön

schwierig. Betty, was erwartet ihr von den Kandidaten?

Meine Erdbeermustörtchen sollen nicht nur noch erdbeerisch schmecken, sondern

auch wie niedliche kleine Erdbeeren aussehen. Dafür müsst ihr einen

Mürbeteichboden herstellen, auf dem die Erdbeermousse samt Erdbeerkern sitzt.

Als Finish werden die Törtchen mit roter Mirror Glaze übergossen, mit

Fondantblättern und mit Sesam ausdekoriert.

Heute ist Timing essentiell.

Eure Mousse und die Kerne müssen gut durchgefroren sein, damit ihr die

Törtchen nachher aus den Formen lösen könnt.

Außerdem muss die Glasur die richtige Konsistenz und Temperatur haben. Wir

wünschen uns je drei identische Exemplare von euch.

Für diese Aufgabe habt ihr zwei Stunden Zeit und die Jury müssen wir jetzt

leider entbehren.

Ihr dürft gerne einen Erdbeershake draußen in eurer Garderobe trinken.

Gutes Gelingen.

Und für euch geht's dann los auf mein Kommando. Auf die Bären.

Fertig.

Bakt.

Gibt es heute etwa Problembären?

Heute muss ich Vollgas geben, sonst sehe ich mich unten im Ranking.

Ich fange an jetzt mit Erdbeerkern, weil der muss für halbe Stunde ins

Schockfröster. Damit er auch schön durchfrieren kann.

Was kommt da rein?

Das haben wir, das haben wir. Eine halbe Vanilleschote.

Netterweise haben wir euch eine ganze hingelegt.

Was ein Programm heute.

Das perfekte Erdbeermusthörtchen sieht so aus, als wenn man eine Erdbeere so

ein bisschen in die Erde gesteckt hat.

Von außen habe ich einen wunderschönen, dunklen, kräftigen Erdbeerfarbton und

dann ist Sesam wirklich sauber von außen platziert.

Obendrauf ist dann nochmal das ausgestochene grüne Blättchen, was

typischerweise auch zu jeder Erdbeere gehört.

Die Basis, auf der unser Erdbeermustörtchen nachher sitzt, ist

ein Schokoladenmürbeteig. Die Erdbeertörtchen werden unten nochmal mit

einem Teil des gebackenen Mürbeteigs abgesetzt. Der perfekte Anschnitt ist

auf jeden Fall gleichmäßig. Der Kern sitzt genau in der Mitte, die

Halbkugelform guckt nach oben.

Unten ist dann quasi der Abschluss und die Mousse hat eine perfekte Konsistenz.

Bei dieser Aufgabe ist extrem wichtig, wie die Mürglese verarbeitet wurde. Ich

möchte ein perfekt überzogenes und glänzendes Törtchen sehen.

So, jetzt unter dem Rühren zu kochen bringen.

Und ein bis zwei Minuten kochen lassen.

Oh, es duftet so herrlich.

Ich bin sehr gestresst, ich habe sehr Angst.

Und ich hoffe einfach, dass ich nicht verkacke. Ich glaube, es ist gleich

schon fertig.

Und jetzt versuchen wir, das Ganze in Förmchen zu gießen.

Erfolg in der technischen Prüfung ist Formsache.

Ja, das ist schon zu viel. Ah, heiß.

Und jetzt musste ich mir mal was von André abgucken, was ich ja sonst nie

mache.

Weiß nicht, ob das eine gute Idee war hier mit dem Ding.

Oh, ist das heiß.

Ich muss einfach so hart hier drüber gehen.

Kaya Han benutzt die verbundene Hand.

Kann jetzt schon mal in den Froster.

Für 30 Minuten.

Los geht's.

Jetzt machen wir uns an die Erdbeerenmus.

Eine zähe Angelegenheit.

Ich hasse Glucose, weil das ist so eine Fummelei.

Eine klebrige Angelegenheit.

Furchtbar.

Warum klebt das so?

Ich krieg das nicht ab.

Mit Gefühl klappt das.

Aufgekocht.

Rübergekippt. Erstmal gut durchgelesen und dann gut durchgemixt.

Die sind alle so schnell dahinten.

Wahnsinn!

Das liegt am Respekt vor der Backzeit.

Das stelle ich jetzt kalt in den Kühlschrank. So steht es hier.

Kühlschrank?

Coolness ist so wichtig.

Sandra ist so schnell, das setzt mich auch noch unter Druck.

Also ich bin auf jeden Fall schneller als André, aber das bin ich immer.

Kannst du mal langsamer werden?

Das ist ja schlimm.

Bin schon beim Turboteig.

Ich habe einfach keine Zeit, mich hier auszuruhen.

Fünf Gramm Kakao.

Außerdem Butter, Puderzucker, Salz, Ei, Mehl und gemahlene Mandeln.

Hier ist jetzt der Mürbeteig. Der wird jetzt ausgerollt und dann gebacken.

Und dann schaue ich mal, wie es weitergeht. Ich habe schon wieder

vergessen, was als nächstes kommen könnte.

Und jetzt geht es auch weiter. Jetzt muss ich dünn ausholen.

Schön im Chaos hier. Ach, ich liebe es.

Drei Törtchen werden präsentiert. Zur Sicherheit sollte man aber mindestens

fünf Böden ausstechen.

Die Reste brauchen wir auch für die Brösel. Das kommt jetzt in den Ofen.

10 bis 12 Minuten muss jetzt mein Dings hier rein.

Das müssen wir jetzt wirklich im Auge behalten.

Auch wenn die Böden verbrennen, gibt es keine zusätzlichen Zutaten.

Und tschüss.

Wer hat hier einen grünen Daumen?

So, ich mache jetzt schon mal die Deko für unsere Erdbeeren.

Freien Tuning!

Obwohl ich ja eher die Person für das Grobe bin.

So Feinheiten mache ich gern.

Das ist für mich so ein bisschen meditativ.

Nicht alle sind im Ohm.

Ich versuche sie hier rauszudrücken, aber es geht nicht.

Wie macht das Mutter Natur nur bei den Originalfrüchten?

Zack.

Sieht noch super aus.

Ich kümmere mich jetzt erstmal um meine Erdbeermousse. Die Mousse ist jetzt so

gut, es geht abgekühlt.

Und die schlage ich jetzt gleich auf.

Die Mousse braucht einen stabilen Stand, damit sie den gefrorenen Kern gleich in

Position halten kann.

Der steht nach seiner Zeit im Froster auch schon bereit.

Ja, ja, ich bin mir nicht sicher, ob das alles so richtig ist.

Ich guck mir mal die Konsistenz jetzt noch an.

Boah. Komm mal her. Ey, das ist schon super flüssig.

Was denn?

Ich glaub dir, guck mal.

Hä? Dir wird was.

Du musst sie länger schlagen.

Nö, nö. Doch, mach mal.

Ja, besser wird's doch aber nicht.

Muss ja auch flüssig sein ein bisschen.

Ich hoffe, die soll so sein.

Bei den anderen sieht überall so flüssig aus, glaub ich.

Ist mir jetzt auch egal.

Könnte noch ein bisschen cremiger sein, mehr Stand haben.

Ist nicht zu flüssig.

Das ist natürlich, ja.

Rein damit ins Förmchen.

Aber lass Platz für den Kern.

So, die werden jetzt hier so reingesetzt.

Mit Fingerspitzengefühl.

Das war jetzt schon mal Kacke. Die soll mittig sein. Der ist mir jetzt hier

direkt natürlich drüber gerutscht.

Auch das verbindet Erdbeermustörtchen mit Meditation.

Wenn man Fortschritte machen will, muss man seine Mitte finden.

Die flache Seite des Kerns soll zum Boden zeigen.

Ist der Kern platziert, wird das Wärmchen mit der Mousse aufgefüllt.

Aber lecker ist es einfach.

Schlag jetzt hier mal die Luftblasen raus.

Das sieht doch schnuckelig aus, oder? Was meint ihr?

Ähm, Schockfrost für 40 Minuten.

Mindestens. Drei Törtchen sollten identisch sein.

Sandra, wie viel hast du rausbekommen?

Äh, ich hab fünf.

Okay, crazy.

Und du? Vier.

Warum hab ich vier?

Andre, wie viel hast du rausbekommen?

Aber mit Hängen und Grat so fünf.

Alle guten Dinge sind heute fünf, deswegen mache ich noch eins.

Hä, warum haben alle fünf und ich habe vier?

Liebe Bäckerinnen und Bäcker, die Erde dreht sich weiter, aber die Erdbeere hat

schon halb Zeit. Ihr habt nur noch eine Stunde.

Äh, nee.

Ich darf nicht chillen.

Ach, ach du liebe Zeit.

Das ist ja fast unmöglich.

Oh je, das wird knapp.

Ich bin richtig aufgeregt vor dem Mirror Glaze. Ich habe Respekt.

Oh, es reicht.

Ich mache zum allerersten Mal ein Mirror Glaze. Zum allerersten Mal.

Ich habe richtig Bock auf Mirror Glaze. Ich habe das noch nie gemacht.

Ich hoffe, es klappt, weil ich versuche, alles exakt genau nach dem Rezept zu

machen.

Die Mirror Glaze ist eine Glanzglasur.

Herstellung ist mit Glucose, mit gesüßter Kondensmilch und mit Kuvertüre.

Alles wird zusammen erwärmt und sollte nachher eine perfekte

Verarbeitungstemperatur von 40 Grad haben.

Es ist auf jeden Fall auch darauf zu achten, dass du am Anfang die

Komponenten, die du aufkochst, nicht kochst wie Wäsche. Weil alles das, was

an Flüssigkeit verloren geht, wirkt sich nachher auf die Konsistenz von deiner

Mirror Glaze aus. Und man sollte auch darauf achten, zügig zu arbeiten. Auf

keinen Fall möchte ich sehen, dass die Mirror Glaze nur so halbherzig überzogen

worden ist oder dass sie so stark einreduziert ist, dass sie wie so ein

Gummibärchen ist. Die Mirror Glaze kann nur perfekt werden, wenn das Törtchen

auch perfekt ist. Also jeder kleine Lufteinschluss, jede Rille oder

Fingerabdruck wird man beim Endergebnis sofort sehen.

Zur Gelatine kommen Glucose, Zucker und Wasser.

Dann Kuvertüre und Kondensmilch.

Etwas rote Lebensmittelwabe hinzufügen, sodass die Klassur ein schönes

Erdbeerrot bekommt.

Schönes Erdbeerrot.

Klingt ganz einfach, ist es meistens auch, nur nicht hier.

Wir werden sehen, wie es bei der Wende aussieht. Wahrscheinlich steht Christian

wieder am Tisch und lacht erstmal.

Ich bin kein Fan von knallen Farben. Ich mache ungern zu viel Lebensmittelfarbe

ins Gebäck. Deswegen hoffe ich, dass die Jury das auch gut finden wird. Mein Rot

gefällt mir. Das ist so ein schönes Fancy-Rot.

Schönes Erbärm.

Ich mache es jetzt erstmal ein bisschen dunkler. Also eine reife Erdbeere.

Es gibt ja auch helle und dunkle Erdbeeren.

Ob ich noch ein bisschen Rot dran mache?

Musst du doch, dass Betty sagt, wie appetitlich.

Was hast du denn da gemacht, Jenny?

Das ist total komische Konsistenz. Sie ist sehr, sehr klebrig. Also sie gehört

wahrscheinlich aber so.

Die Myroclays, die habe ich jetzt durch ein Sieb gegeben.

Das hat den ganz einfach... Nee, ich habe überhaupt keine Ahnung, warum.

Steht halt im Rezept. Müsste Betty fragen. Keine Ahnung, warum der jetzt

durch ein Sieb muss.

Ich glaube nicht mehr.

Das tut vielleicht... Ich weiß auch nicht.

Werde ich überhaupt nicht ernst genommen.

Überhaupt kein bisschen nimmt die Frau mich... Er fragt mir immer so witzige

Sachen.

Oh, es tut mir leid.

Kommt das auch daheim rüber, dass die Frau mich nicht nur annähernd ein

bisschen ernst nimmt?

Also meinen Mann nehme ich ernst.

Ja, aber mich ja nicht. Ja.

Dein Mann kann dir jetzt hier auch nicht im Zelt helfen. Würdest du besser gut

mit mir halten?

Du hilfst mir ja nie.

Doch, du musst dich nur rumdrehen und dann weißt du, so mache ich es besser

nicht.

Die Mürbengläs muss jetzt 40 Grad erreichen.

Weil das ist der Knackpunkt. Wenn man da die Temperatur nicht einhält, schmilzt

natürlich auch die Mousse, die man ja festgemacht hat. Also so wie sie jetzt

ist, damit kann ich noch gut überziehen. Also vom Gefühl her ist sie gut.

Bis jetzt noch. Wenn ich so gucke bei euch, sehe ich nur rot.

Aber bei Erdbeeren ist das ja was Gutes. Ihr habt noch 30 Minuten.

Ich sehe schwarz.

Dann ist aber keine Erdbeere.

Das ist nicht lange.

Ach du liebe Zeit.

Ja, super.

Bei 40 Grad wird gegossen.

Warum ist die dann so klebrig?

Zeig mal.

Was ist los?

Oh, die ist aber fest.

Meine auch.

Habt ihr Wasser dran?

65 Milliliter. Hä?

Ich hab ja auch Wasser und so.

Alles drin.

Warte mal, ich muss jetzt bei der Konkurrenz abchecken.

Meine ist katastrophal, meine ist so.

Gerade ist eine große Verwirrung wegen der Mirror Glaze.

Ich weiß es nicht, ob die so richtig ist, aber ich bleibe jetzt wirklich

heute nur bei mir.

Ja, die Herausforderung wird es auch, diese kleine Masse auf drei Törtchen

gleichmäßig zu verteilen.

Dafür muss man die drei schönsten identifizieren.

Äh, und ver...

Aber ich will sie auch nicht zerstören.

Oh, wie gehen die denn raus?

Oh Gott.

Das schaut nicht gut aus.

Da habe ich nicht genügend geklopft.

Sehr viel Kraft, aber die sehen geil aus.

Dünn auftragen.

Berührungen hinterlassen Spuren.

Die Glasur soll das Törtchen komplett bedecken.

Nur die Grundfläche nicht, die mit dem Mürbteigboden abgeschlossen wird.

So soll es auf jeden Fall nicht aussehen, da bin ich mir ziemlich

sicher. Es wird leider nichts mehr.

Shit.

Ich hasse diese Aufgabe.

Ich versuche das zu reparieren.

Aber im Großen und Ganzen bin ich zufrieden. Trommelwirbel, bitte.

Am Arsch. Findet eure innere Balance.

Und die der Törtchen.

So, jetzt bin ich natürlich mega nervös.

Erdbeeren gibt's heute als Fallobst.

Ihr könnt schreien.

Oh Mann, ich brauche drei Hände.

Da klebt man auch als Zuschauerin oder Zuschauer vor dem Bildschirm.

Ist doch ein Witz.

Was ist das denn?

Scheißdreck. Was ist das hier?

Eine Erdbeerkugel?

Nein.

Umgekippt. Oh nein.

Ja, das ist mir jetzt abgebrochen. Die scheiß Kekse zerbrechen, Mann.

Richtig unschön. Jetzt muss ich schauen, wie ich hier Schadensbegrenzung

betreibe.

Ups.

Aber das stelle ich da so nicht drauf.

Das stelle ich da nicht drauf. Ich stelle eine andere drauf.

Weiße Erdbeeren hat man zwar schon gezüchtet, verlangt sind allerdings die

roten. Für eure Erdbeeren habt ihr noch zwei Minuten.

Zwei Minuten.

Wir müssen gucken, dass wir das irgendwie hier gewuppt bekommen.

Fehler vertuschen jetzt.

Jetzt habe ich schon alles verloren.

Also die sehen echt...

Bis jetzt gut aus, aber die Zeit ist noch nicht rum. Ich lobe es noch nicht

zu früh, weil es kann immer mal ein Fauxpas passieren.

Die haben alle so eine Kanten.

Diese Spritzkanten, genau die, die ich nicht wollte.

Machen wir den mal oben drauf.

Den.

Jetzt sieht es aus wie ein Hamburgerbrötchen in Rot.

So, jetzt bin ich als Handballer gefragt.

Bisschen Simeter werfen hier.

Ihr Lieben, vergesst nicht die kleinen Nüsschen an den Erdbeeren, weil sonst

sehen sie aus wie Tomaten. Hier kommt euer Countdown.

Zehn.

Neun.

Acht.

7, 6, 5,

4,

3,

2, 1.

Und Schluss. Hände weg vom Gebäck.

Oh mein Gott, André.

Die sehen ja sexy aus.

Sag noch einmal, ich kann nichts.

Wir haben kein Foto, wir haben nur das Rezept. Und wie es aussehen soll, das

müssen wir uns selber irgendwie herleiten.

Ich hoffe, dass ich nah dran komme. Ich bin jetzt erstmal zufrieden, aber ich

freue mich noch nicht zu früh.

Guck dir die Katastrophe an, ihr könnt jetzt leeren.

Ich habe gewusst, es wird nicht einfach, als ich die ganzen Sachen gesehen habe.

Aber ich habe nicht damit gerechnet, dass es mit dem Mirror Glaze nicht so

gut ging.

Bringt eure Erdbeeren bitte nach vorne und stellt sie hinter eurem Foto ab.

Ich habe ja nur zwei da stehen, die nicht mal ganz überzogen sind. Also das

kann man tatsächlich drehen und wenden, wie man möchte. Da ist nicht mehr viel

zu machen.

Best Case wäre jetzt, wenn die meinen Geschmack sehr loben. Aber wir sind die

Top 9.

Also ich glaube, die werden jetzt strenger von Woche zu Woche.

Meine Mirror Glaze war wie Kaugummi. Das schaut jetzt wahrscheinlich nicht so

aus, wie es ausschauen sollte.

Wir haben hier eine reiche Ernte, die muss jetzt noch verkostet werden.

Herzlich willkommen zurück, Betty und Christian.

Wir haben verschiedene Sorten angebaut und die werden jetzt hier präsentiert.

Ich sehe von jedem drei Exemplare.

Ich würde sagen, wir fangen mal bei dir auf der Seite an.

Also wir wollten jetzt ja keine naturrealistischen Früchte von euch

haben, sondern es ist schon so ein bisschen Comic-Style.

Dementsprechend wollten wir auch gerne eine kräftige Farbe haben.

Von der Farbe her gefällt es mir ja schon mal sehr gut.

Wäre natürlich schön gewesen, wenn das bei allen drei Exemplaren so gewesen

wäre. Und wenn man es dann umdreht, sieht es so aus, als wenn die so kleine

Käppchen auf hätten. Sie sollten natürlich ganz überzogen sein. Hier

fehlt die Glasur gänzlich.

Wie gefällt dir das Sesam?

Gut.

Bist du noch sprachlos? Nee, das ist auf jeden Fall nicht fertig geworden, würde

ich mal behaupten.

Jetzt kommt ja noch ein entscheidender Part. Der Kern musste genau in der Mitte

sein. Da könnte ja vielleicht der ein oder andere noch einen Pluspunkt

sammeln.

Das ist natürlich nicht so, wie es sein soll.

Manchmal erzählst du dann immer was von Gummibärchen.

Ohne Worte.

Also die Glasur an sich ist schon ein bisschen klebriger.

Sie sollte aber jetzt nicht so...

Gummiartig, elastisch sein.

Und sie scheint mir auch zu dick zu sein.

Vom Kern, ich finde, der ist schön eingesetzt. Das hat funktioniert.

Es sollte ja eine leichte Erdbeermousse sein. Das ist es tatsächlich vom

Geschmack. Und in der Mitte, im Kern, ist ja der pure Erdbeergeschmack. Hat

super schön funktioniert. Also geschmacklich ist für mich die Erdbeere

ganz klar herauszuschmecken.

Bei diesen drei Exemplaren ist das erste, was mir auffällt, tatsächlich die

Farbe. Wir wollten nur rote Erdbeere haben. Das hier ist rosa.

Sesam, dezent verteilt, gefällt mir gut. Auch die Blätter obendrauf gefallen mir

gut.

Hier unten ist so ein ganz kleines Loch, wo es nicht rübergelaufen ist. Aber wenn

man dann hier zum dritten Exemplar kommt, da hätte die Mirror Glaze mehr

rüberlaufen müssen. Da hätte mehr überzogen sein sollen.

Das amüsiert dich so.

So, kommen wir gleich drauf.

Oh, falsch rum.

Sie hat falsch rum eingesetzt.

Der Kern ist falsch rum eingesetzt.

Das Problem ist halt, dass er jetzt dadurch so ein bisschen schief wirkt.

Er hat ja Mus.

Und auch Kern, geschmacklich auf jeden Fall ist die Erdbeere definitiv

herauszuschmecken.

Oh,

er ist am Tisch gelebt.

Mirror Glaze ist anscheinend auch unter der Platte, aber überzogen.

Tipptopp. Sehr schön.

Und auch schön abgesetzt, das erste Mal. Also das ist wirklich relativ

gleichmäßig.

In der Mitte.

Deine Mutter ist in der Mitte.

Die Glasur wirklich sehr schön gearbeitet, sodass man sie auch gut

schneiden kann.

Für mich geschmacklich rundherum perfekt.

Also wirklich alle Konsistenzen sind genauso, wie sie sein sollen.

Erdbeergeschmack ist da, Schokoladengeschmack ist da.

Geschmacklich so, wie ihr es mir vorgestellt habt. Ja.

Die nächsten drei Exemplare sind jetzt fast so neonrot geworden.

Ich gucke nur, ob überhaupt einer komplett überzogen ist.

Das erste Exemplar ist noch am meisten überzogen. Und hier bei der letzten

Erdbeere ist fast die Hälfte von der Frucht nicht überzogen.

Was das Platzieren des Kernes angeht, ist alles tip top.

Auch hier die Konsistenz von der Mousse wirklich genauso.

wie sie sein soll. Ein schöner Erdbeergeschmack ist da. Der

Mürbeteigboden unten ist schön ausgerollt, schön dünn ausgerollt. Man

kann ihn sehr gut zerteilen.

Schokoladenaroma ist da.

Also geschmacklich gibt es nichts auszusetzen.

Nein, hier sind die Fehler auf jeden Fall die optischen.

Wir sind wieder mehr beim Rosa angekommen.

Hier ist die Glasur zu dick. Hier ist sie viel zu dünn.

Dann kommt hier gar nichts mit viel dünnerer Glasur. Es scheint schön die

Mousse durch.

Also auf jeden Fall bei der Glasur beim Absetzen mehr Fingerspitzengefühl.

Es sollte wirklich ein sauberer Überzug sein.

Farbe auch ein bisschen kräftiger.

Du bist so verstummt. Ja, du, ich höre dir aufmerksam zu. Es gibt auf jeden

Fall einige Sachen, die zu verbessern sind.

Kann es exakt eingesetzt?

Die drei schönsten solltet ihr natürlich platzieren. Wenn das jetzt schon eins

der drei schönsten ist, dann möchte ich die anderen Exemplare, glaube ich, gar

nicht sehen.

Fragt mich, wo dieser Sand hin ist, weil der liegt auf einem Törtchen, liegt da

drauf. Und ansonsten fehlt mir da auch der Sand deswegen. Und die Konsistenz

von der Mousse war beim Schneiden schon sehr fest. Ich bin gespannt.

Der Mürbeteig ist schön dünn ausgerollt.

Schokoladenaroma, da eiert der Aroma es da.

Frage, ist die Mousse, die hier in dem Fall, schon ein bisschen zu fest?

Das beeinträchtigt jetzt nicht den Geschmack. Ich würde aber aufpassen in

Zukunft mit der Konsistenz.

von so einer muss.

Das passiert mir manchmal auch und es nervt einen. Also wenn du die Dinger

dann rausholst, denkst du dir, scheiße, wo kommt denn jetzt die kleine Falte

her?

Deswegen haben wir geschrieben, vorsichtig einmal aufklopfen, vorsichtig

auch mit der Mousse beim Abfüllen. Man muss alles gleichmäßig abfüllen, weil

ansonsten kommt dann tatsächlich das, was jetzt hier wunderschön

herausgearbeitet ist, bei allen drei Exemplaren.

einen wunderschönen Äquator.

Das sollte natürlich so nicht sein.

Wenn man die drei Törtchen von der Seite anguckt, dann sieht man halt diesen

erwähnten Äquator.

Was aber auffällt, ist, wie schön gleichmäßig alle drei Exemplare

überzogen worden sind. Ich habe überall unten diese Erde dran, sauber abgesetzt.

Das gefällt mir gut. Schade, dass wir da tatsächlich diese Linie haben.

Der Kern ganz klein bisschen aus der Mitte raus verrutscht.

Schokolade ist da, Erdbeere ist da. Die Konsistenzen sind tipptopp.

Geschmacklich und von den Konsistenzen her für mich überhaupt nichts

auszusetzen. Nein, sehr gut alles. Das Geschmacksbild stimmt.

Optisch halt noch Feinheiten.

Bei der Farbe auch hier ist es eindeutig zu pink. Es ist nicht rot. Wir haben

auch hier diese Rille. Hier ist es sehr wild überzogen.

Der Kern sehr schön mittig platziert.

Auch hier geschmacklich. Es ist Erdbeere. Beide Konsistenzen, sowohl vom

Kern als auch von der Mousse.

Wirklich toll. Und auch unten der Mürbeteig schön dünn ausgerollt. Also

das Schokoladenaroma ist da. Hat super funktioniert.

Bei der Herstellung der Mürgläs auf die Verarbeitungstemperatur achten.

Ganz kleine Stellen hier unten, wo die Mürgläs nicht ganz rüber gelaufen ist.

Ganz klein bisschen mehr Rot hätte ich noch schön gefunden.

Diese Blätter da oben drauf.

Die kann man nicht einfach mal doppelt nehmen.

In unserem Exemplar ist der Kern mittig und man konnte auch hier wieder sehen,

dass die Mirror Glaze sich gut schneiden ließ.

Ganz genau.

Für mich alles vollkommen in Ordnung. Mousse und Kern, schöne Konsistenz,

Erdbeergeschmack ist da.

Auch hier rundum gut. Und die Myrtle Gaze ließ sich auch sehr gut essen.

Jetzt gehen wir wieder mehr in das Rosane.

Gut, es sind so ein paar Stellen, wo es ein bisschen durchschimmert.

Hier ist auch so eine ganz kleine Stelle.

Das wäre jetzt, wenn ich es richtig verstanden habe, zu viel von der Erde.

Weil das ist jetzt das erste Exemplar, wo es wirklich so aussieht, als wenn sie

noch vom Feld kommen.

Das wäre für mich gerade noch in Ordnung.

Ich glaube, das ist der Kern, der am meisten nach unten gesackt ist.

Also geschmacklich gibt es nichts auszusetzen.

Alte Zeltregel, wer viele Früchte nascht, der muss jetzt Punkte verteilen.

Wir sind gespannt, welches die besten Beeren waren. Ihr dürft euch beraten.

Geschmacklich?

Mousse und Kern und Mürbeteig hat ja bei fast allen funktioniert.

Wir hatten zwei Exemplare, die aus der Reihe gefallen sind. Ja, auf jeden Fall.

Wir stehen direkt vor dem ersten Exemplar. Hier ist auf jeden Fall die

Mousse viel zu fest. Man merkt es auch an der Konsistenz. Ja, dass meine Creme

zu fest ist, das kann ich jetzt nicht ganz so nachvollziehen.

Ja, Mirror Glaze, scheiße, da gebe ich zu. Dann haben wir zwei, das ist der

Prototyp in jeder Patisserie quasi. Die Mousse hatte nicht die richtige

Konsistenz beim Abfüllen.

Zu meinem Törtchen war der Äquator sehr gut.

Ich konnte mich wirklich nicht mehr beherrschen. Oh Gott.

Das ist das einzige Exemplar, wo der Kern umgedreht ist? Ich weiß gar nicht,

warum ich diesen Kern falschrum in die Törtchen getan habe.

Mein logisches Denken ist eigentlich hochentwickelt, aber ich weiß es nicht

ganz.

Ich kann es immer noch nicht erklären, warum es da so passiert. Das ist so der

Prototyp der Farbe. So hast du dir das ungefähr vorgestellt.

Das sieht halt auch irgendwie eine Erdbeere aus. Bei André ist es wirklich

so, ich höre immer nur, oh nein, das klappt nicht, das geht nicht, das ist

schief gegangen. Und am Ende steht da immer was richtig Tolles.

Hier zum Beispiel, das ist natürlich gleich der Start am Anfang gewesen, nur

zwei Törtchen überzogen, die Myrglaze also viel zu weit einreduziert. Ich

hoffe natürlich, dass sich...

trotz der misslungenen Mirror Glaze für alles andere gute Punkte bekomme.

Liebe Jury, ihr dürft gerne rausrücken mit den Punkten.

Geschmacklich hat es ja ganz gut geklappt. Also bei den meisten. Mit ein

paar Ausnahmen.

Genau. Und ich komme mal zu der ersten Ausnahme. Und zwar zum neunten Platz.

Der befindet sich hier.

Was für ein Ding.

Kajan.

Auf dem neunten Platz gelandet, weil deine Moose viel zu fest gewesen ist. Du

hast von uns zehn Punkte bekommen. Immerhin.

Immerhin. Der achte Platz befindet sich hier.

Sandra, du bist nicht fertig geworden. Deswegen kriegst du von uns elf Punkte.

Danke. Freue ich mich.

Machen wir mit dem siebten Platz weiter. Der befindet sich direkt daneben.

Roxana, 12,5 Punkte.

Dann der sechste Platz. Der befindet sich hier.

Bianca, 15,5 Punkte. Und der fünfte Platz?

Jenny, 16 Punkte.

Und der vierte Platz befindet sich hier.

Elli, 17,5 Punkte.

Der dritte Platz ist hier.

Anna, 18 Punkte.

Endlich mal.

Und jetzt wird es spannend. Zweiter, erster Platz. Zweiter Platz ist hier.

Michael, 18,5 Punkte.

Und erster Platz befindet sich hier.

André, 19 Punkte.

Ich habe so Gänsehaut jetzt.

Bei den Leuten, hier auf den ersten Platz in der technischen Prüfung, das

ist absolute Wahnsinn.

Krass, Alter.

Und du noch mal rum, ey.

Ich kenne schon das Gefühl, letzter zu sein.

Jetzt zum zweiten Mal, um 11.00 Uhr hätte ich überhaupt nicht damit

gerechnet, dass ich auf dem letzten Platz bin. Also überhaupt nicht.

Mit einer Sache dürfen alle rechnen.

Dass es am nächsten Morgen direkt weitergeht und man noch eine Chance

bekommt, das Punktekonto aufzufüllen.

Das Thema der Aufgabe, Macaronszenerie.

Unser Backzelt soll noch schöner werden. Ich weiß, es ist kaum möglich.

Es sei denn, man kreiert eine Macaronszenerie.

Was das Ganze ist und was die Jury von euch verlangt, das wird sie uns jetzt

verraten.

Zunächst einmal ein Kuchen als Basis, der wird dann mit essbaren Materialien

zum Thema eurer Wahl dekoriert.

Und genau da kommen die Macarons ins Spiel.

Diese müssen geschmacklich zu der Torte passen. Ausnahmsweise dürfen sie nicht

rund sein, sonst ist alles erlaubt.

Mindestens zehn identische, figürliche Macarons müssen in der Szenerie zu

finden sein.

Ihr habt für diese Aufgabe viereinhalb Stunden Zeit und die starten wie immer

auf mein Kommando.

Auf die Plätzchen.

Fertig.

Backt.

Vor den Macarons gehen die Bäckerinnen und Bäcker ihre Torten an. Und da

beginnen sie mit den Böden.

Ja, heute gibt es Macarons und eine Torte.

Holla die Waldfäne, also wirklich, wer sich das ausgedacht hat, ich hoffe

wirklich, ich kriege das alles hin.

Mir persönlich ist bei den Macons am allerwichtigsten, dass sie von außen ein

wunderschönes, kleines, knuspriges Haus haben und dass sie innen drin super

saftig sind. Die essbaren Landschaften sind der Part dazu, den wir nachher auch

mit verkosten werden, aber der größte Schwierigkeitsgrad ist das Herstellen

von den Macons. Und wir haben ja nur eine Vorgabe gegeben bei den Macons, die

dürfen nicht rund sein, alles andere ist erlaubt.

Doch was schafft man in der Backzeit wirklich?

Also viereinhalb Stunden hört sich mal viel an, aber für das, was wir machen

oder für das, was ich mache, ist es nicht viel. Das ist die Königsdisziplin,

die Macarons.

Elli lädt auf eine tropische Insel aus Vanilleboden, Piñacolada-Mascarpone

-Creme, Ananas-Cocoscurt und Cocos-Crunch ein. Durch das Meer ziehen

Macarons in Fischform.

Sandras Tag beginnt genauso klebrig, wie der letzte geendet hat.

Und wie geht's Jenny?

Das ist meine Angst-Challenge, ja.

Macarons sind Arschlöcher. Wir sind keine Freunde.

Ich glaube, das wird sich auch nicht mehr ändern.

Beim großen Preis von Stülpe schickt Michael Macarons mit Orangenbuttercreme

ins Rennen und lässt sie über Mandel-Zitronenboden rasen.

Anna backt ohne Ende, aber nicht ohne Ente. Heute gibt es bei mir ja eine

Entenlandschaft im Wald.

Und für diesen Wald brauche ich erstmal...

Den Grund, und das ist quasi mein Biskuit, den bereite ich jetzt zu.

Auch Biancas Macarons kommen gefiedert rüber.

Ich mache ja Quakkaros. Ich mache keine Macaros, sondern Quakkaros, kleine

Entenküken, Limettenböden mit einer Limetten-Mascarpone-Creme und einem

Gurke-Minz-Gel.

André möchte einen prähistorischen Sieg einfahren.

Ich backe einen Möhrenkuchen. Das ist erstmal meine Basis. Und ich habe mir

eine Dino-Landschaft ausgedacht. Das große Problem ist, rechtzeitig fertig zu

werden. Man hat ja auch noch Macke rauszubacken.

Oxanas Plan steht.

So, ich fange jetzt an mit meinem Mandel-Tonka-Bohne-Biskuit. Ja, und dann

sehe ich zu, dass es schnell backt.

Oksana verwandelt Mandeltonkerboden mit Pistazien-Sahne-Creme und frischen

Erdbeeren in eine Glückswiese auf der Kleeblatt-Macarons-Wachsen.

Ich mache heute ganz klassische Vanilleböden. Die Torte, da sind ja

Schäfchen drauf. Was passt zu den Schäfchen? Schottische Highlands.

Jenny lässt Schäfchen-Macarons über eine frische Wiese aus Vanilleboden, Zitronen

-Honig-Mascarpone-Creme, Aprikosenkört und Shortbread-Crunch ziehen.

In der technischen Prüfung war ich nicht der King der Erdbeeren.

Heute möchte ich der King der Erdbeeren sein. Ich backe hier heute ein

Erdbeerfeld. Unmittelbar in meiner Nähe befindet sich einer.

Und ja, deswegen bringe ich das Erdbeerfeldchen mit ins Backzelt, damit

ich später mit der Jury Erdbeeren schlücken kann.

Größte Herausforderung sehe ich tatsächlich heute bei den Macarons. Die

müssen was werden.

Das ist leider bei mir ein bisschen unberechenbar.

Also von zehnmal sind sie zehnmal jedes Mal anders geworden.

Sandra backt voller Flower Power ein Beet aus Zitronenboden, Holundergelee,

weißer Schoko-Mascarpone-Creme und Pekanuss-Crunch.

Daraus wachsen blumige Makarons.

Vor den leichten Makarons gibt's schwere Böden.

Kaya Hahn glaubt an sich.

Sehr gute Konsistenz hat mein Bisfit. Gefällt mir sehr. Mashallah, sag ich.

Mashallah ist in der islamischen Welt ein Ausruf der Bewunderung.

Ich hoffe, der gelingt mir heute, dass der Kuchen mir auch schon Punkte bringt.

Und jetzt gucke ich, dass ich noch weitere Punkte sammle und kümmere mich

ums Innenleben.

Keine Pflicht, aber sehr beliebt sind Früchte.

Aller Art.

Ich habe mich für Aprikosenkörte entschieden, weil der Geschmack halt

sehr gut zu Zitrone passt, weil ich Aprikosen liebe.

Du backst doch heute nicht etwa mit Aprikose und Zitrone? Du auch? Ja.

Nee.

Aha. Hätte ich mal lieber nichts gesagt. Ja.

Erdbeeren gibt es auch bei gleich zwei Backenden.

Ich habe jetzt die Gurken geschält und püriert. Daraus werde ich das Gurken

-Minz-Gel machen.

Zu dem Gurkensaft kommt noch Zucker, Speisestärke, Limettensaft und dann,

wenn es eingekocht ist, und kühles frische Minze.

Das klingt sommerlich.

Aber auch die frischeste Fruchtkombi kann noch etwas Kühle vertragen.

Das kommt jetzt in den Kühlschrank.

Die Torte ist nur die halbe Miete.

Jetzt geht's an die Macarons.

Der Endboss. Christian, da wird er mit einem richtig kritischen Auge drauf

gucken. Deswegen muss das alles perfekt werden heute.

Was ist denn das Geheimnis perfekter Macarons?

So, jetzt muss man hier schauen, dass man die Mandelpuderzuckermasse schön

unterfaltet. Und wie lange faltet man so?

Ich mache den Test mit der liegenden Acht und wenn dann ich damit eine

liegende Acht zeichnen kann, dann ist fertig.

Fertig sind auch die Böden, wenn der Wecker klingelt.

Das ist kein Fingerfood.

Ah, Scheiße. Macht euch keine Sorgen,

ich komme durch.

Jetzt habe ich mich ein bisschen verbrannt.

Aber ist nicht so schlimm.

Wenn ich eine Runde weiterkomme, da ist der Schmerz verflogen.

Der letzte Mann ohne Verletzung ist Michael.

Nicht, dass du dein Ding da anguckst. Ich zeig's mal vor.

Die liegende Acht. Guck, sie reißt nicht, also das kannst du jetzt

auftressieren.

Gute Farbe, schöne Farbe.

Normalerweise sind Macarons kreisrund. In dieser Aufgabe sollen sie aber

figürlich aufgespritzt und zusammengefügt werden.

Das bedeutet auch, dass die Hälften genau aufeinander passen müssen.

Kann sein, dass die Masse ein bisschen zu flüssig ist.

Wir schauen mal.

Bei Oksana sieht es ähnlich aus.

Ich mache auf jeden Fall ein paar mehr, weil ich weiß ja nicht, wie die mir

gelingen. Deswegen mache ich ein paar mehr.

Zehn Macarons sind das Minimum.

Das Geknalle ist zum einen, dass Luft entweicht. Es platzt hier auf und die

Luft geht raus.

Die Oberfläche wird glatt und so kann man sie besser backen.

Aber nicht, dass sie noch mehr verfließen.

Ich lasse sie jetzt erstmal in der Luft trocknen, so steht es im Buch.

Dann mache ich das einfach mal. Also es soll sich jetzt so eine leichte Haut

bilden, dass wenn man mit dem Finger da dran geht, dass nichts mehr kleben

bleibt. Dann können sie in den Ofen.

Elli gibt weiter Nachhilfe.

Ist ein bisschen zäh.

Ist noch zäh.

Ist immer noch zu zäh.

Sie glänzt nicht, sie reißt.

Also Elli sagt, es ist zu zäh.

Man merkt natürlich die Anspannung bei allen. Also Macarons ist auf jeden Fall

eine Königsdisziplin. Ganz wichtig ist tatsächlich, dass die Macaron-Masse

schön glatt gerührt ist.

Spritz die Dinger jetzt einfach drauf.

Dann müssen die Macarons so lange auf dem Blech liegen, bis sie eine

wunderschöne Haut gezogen haben. Und dann müssen sie richtig gut gebacken

werden.

Die meisten Macarons sind leicht angetrocknet.

Verletzungsbedingt ist André spät dran.

Kritischer Blick oder einfach nur?

Ich guck dein Gemetzel hier hinten nur an. Ja, ja, ist Wahnsinn heute.

Das Genie beherrscht das Chaos, meinte schon Albert Einstein.

Relativ schnell vergeht die Zeit. Nach 12 bis 15 Minuten wollen die Macarons

wieder an die frische Luft.

Ne, die können noch ein bisschen.

Geht denn die Konsistenz für alle so in Ordnung?

Macarons sind ja empfindlich.

Wow.

Ja,

geil. Sehr schön.

Ist schon eine Hausnummer, würde ich schon sagen.

Was wir sehen wollen, ist auf jeden Fall ein gleichmäßiges Hüschen. Obendrauf die

Oberfläche muss schön einen leichten Glanz haben. Das ist ganz wichtig.

Für mich persönlich sind sie super.

Okay. Tipptopp. Danke.

Ich bin so erleichtert, dass hier überhaupt irgendwas ist, was annähernd

wie Macarons aussieht tatsächlich.

Da kommt extra Füllung rein.

Auch Oksana muss kreativ werden.

Es klebt.

Ja, kriege ich hin.

Ich habe im Ofen noch welche.

Das Problem ist, wie bei Sandra, die Masse an sich.

Kleberi.

Genau, deswegen machen wir die nochmal.

Liebe Bäckerinnen und Bäcker, ich möchte euch keine Szene machen, aber wir haben

schon Halbzeit. Noch 2 Stunden 15.

Oh nein.

Katastrophe. 2 Stunden 15 ist eine Katastrophe.

Oh Gott.

Nicht mal geschichtet.

Ich mache jetzt meine Pistaziencreme.

Ja, jetzt muss ich Gas geben.

Jenny meint es gut mit der Menge.

Guckt ihr das an hier?

Das wird jetzt meine Mascarpone-Honig-Zitronencreme.

Ein bisschen zitroniger noch.

Es kommt auf den Löffel an.

Ach nee, das war die andere Mittwochshow hier in Sat.1.

Und?

Schmeckt mir.

Andres Jurassic Park nimmt Form an.

Ich muss jetzt so langsam aber anfangen zu stapeln, weil ich habe noch relativ

viel Deko.

Und ich weiß nicht, wie lange ich dafür hinten raus jetzt brauche.

Die Macarons mache ich nochmal neu, die laufen aber so nebenbei.

Was läuft da aus Ellies Flasche?

Jetzt habe ich den Boden einmal durchgeschnitten und tränke es jetzt mit

Kokos-Ananas-Likör. Es duftet schon und ich fühle mich jetzt schon langsam am

Meer.

An Brotzeit in den Bergen erinnert Michaels Schnitte.

Da passt, da passt.

Es sieht zwar ein bisschen aus wie Käse, aber es ist wirklich lecker. Es schmeckt

nach Orange, Aprikose.

Das wird schon.

Nicht nur bei den kleinen und feinen Macarons kommt es auf Details an.

Auch die Tortenbasis, auf der die Figürchen platziert werden, soll stimmig

geschichtet und liebevoll ausgekleidet werden.

Es wird ein bisschen gepflegt.

Die Torte ist Sandras kleinstes Problem.

Der kommt jetzt in den Schockfroster dann gleich und dann mache ich meine

Deko. Dann habe ich ordentlich Zeit für meine Deko.

Auch Ellis Torte kann Minusgrade vertragen.

Anna arbeitet an dem Sponge Cake für ihr Dekomoos. Und wie sieht die neue Makaron

-Masse von Sandra aus?

Ja, die ist wesentlich fester, deswegen, äh, ups,

mach ich das jetzt so.

Und zwar?

Freihand. Ah ja. Und bei Oksana?

Ich hol die raus.

Ja, ist okay.

Was macht André?

Ja, die Füßchen dezent da, aber für meine Ansprüche ist es okay.

Sandra hat noch eine Chance.

Das wird sportlich und wenn die nichts werden, dann habe ich nur die richtig

hässlichen oder die.

Ihr Lieben, ihr seid ja gerade Szenografen. Ich habe ja einen

Chronografen und der sagt mir eine Zeit. Ihr habt noch eine Stunde.

Oh oh.

Ich habe noch gar nicht mit der Torte angefangen zu dekorieren.

Da muss ich jetzt aber auch Gas geben.

Oha, Wolken.

Kann man es erkennen, dass es Schafe sind?

Ja, natürlich.

Sieht man gleich.

Nun werden aus zwei Hälften Plusfüllung ein Ganzes.

Ich male die Körner drauf.

Malen ist überhaupt nicht meins.

Aber ich versuche, das ordentlich zu machen.

Glänzen nicht so gut, haben nicht so schöne Füßchen.

Wir werden sehen.

Wenn ich dir das jetzt erzähle, was mir hier passiert ist gerade, das ist nicht

zu fassen.

Was ist denn?

Ich habe die Buttercreme, die ich zum Einstreichen hatte, als Füllung

genommen. Ich sehe, ich habe meine Frischkäsecreme.

Da dachte ich, hey, wieso steht denn hier die komplette... Was machst du denn

da? Ja, ist halt so.

Fuck.

Fuck.

Fuck.

Ohne Moos nix los.

Ja, mein Moos ist geglückt, zum Glück.

Hat auch eine schöne Farbe und sieht auch aus wie Moos.

Andre setzt auf Flickwerk.

Hier ist meine Frischkäsecreme. Ich habe die Buttercreme zum Einstreichen

genommen, weil ich dumm bin.

Ich einfach nur blöd bin. Das sind so dumme Fehler.

Optisch hat sich die Torte nicht verbessert.

Ich bin jetzt am Dekorieren und mache jetzt gerade meinen Zaun.

Das wird mein Blumenbeet.

Ich habe den Fondant jetzt mit so einer Prägematte ausgerollt.

Auch Anna setzt auf Holzoptik. Ich rolle das Ganze auf, weil dann, wenn man es

auseinander macht später, wenn die Schokolade kalt ist, hat man dann quasi

so eine Rinde.

Biancas Arbeitsplatz sieht anders aus als der von André.

Also habt ihr das schon mal gehabt? Hat jemand seine Einstreichbuttercreme?

Mit der Füllung verwechselt und das Schlimme ist, die Leute, die mich

kennen, die sagen, ja, das ist André.

Liebe Bäckerinnen und Bäcker, ich habe mich mal umgehört.

Investigativ, also in der Restzeitszene spricht man von noch 30 Minuten.

Ja, scheiße.

Ja, scheiße.

Na, jetzt aber.

Ihr habt auch ganz wundervolle Ideen für pittoreske und lustige Szenerien. Und

alle fiebern mit euch mit.

Du wirst wieder diesen Waldlook quasi hier erzeugen mit Baumrinde und essbarem

Moos. Alles zum Essen natürlich.

Jenny schottert.

Was passiert ist, dass ich jetzt meinen kleinen Feldweg...

Aus Shortbread, schön fein zerbröselt, damit auch Babys und reifere Leute das

Ganze essen können hier.

Wo ist Biancas Teich?

Der kommt gleich.

So, jetzt gieße ich den See ein.

Der entengrützige Tümpel besteht aus eingefärbter Gelatine.

Und woraus ist Michaels Rasen?

Buttercreme. Die braucht man nicht unbedingt.

Das ist jetzt Wodka mit Lebensmittelfarbe und damit hebe ich

nochmal so ein bisschen die Holzoptik hervor.

Über solche Torten würde sich jede Miniatur- oder

Modelleisenbahnausstellung freuen.

Langsam solltet ihr eure Macarons in Szene setzen, denn ihr habt nur noch 10

Minuten.

Andre steht kurz vor dem Ausbruch. Oh, das hier soll ein Vulkan werden, aber

was weiß ich, was das hier wird.

Ich dekoriere einfach, solange ich kann.

Zehn Macarons sollen es sein.

Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben, acht, neun, zehn.

So, jetzt die Macarons.

Ausziehen.

Auch wenn Macarons empfindlich sind, muss man sie nicht mit Samthandschuhen

anfassen.

Mein Glücksbringer kommt hier drauf.

Bei Stockenten sind die grünen Köpfe den Erpeln vorbehalten.

Anna hat also einen echten Männerausflug gebacken.

Ihr habt nur noch zwei Minuten.

Hilfst du mir? Ich hole die Dings raus.

Gas, Gas, Gas, Gas, Gas, Gas, Gas.

Guck mal, kriegst du Volumen. Ein Traum. Das ist jetzt schon Hardcore Freestyle.

Jetzt habe ich es hier ein bisschen übertrieben mit Gold.

Jetzt mache ich da noch ein bisschen Weiß drüber, um das Ganze zu kaschieren.

Zum Glück hat Anna ein bisschen Zeit für mich.

Teamwork, ja.

Teamwork ist die beste Work.

Kannst du aus dem Kühlzeug mal bitte die Holundercreme holen und in der Mitte

immer so einen Punkt hinmachen?

Das Glibbeling? Ja, weiß auch.

Ihr Lieben, ich komme jetzt zum szenetypischen Runterzählen.

Zehn.

Neun.

Ich schaff das.

Es ist schaffbar.

Acht.

Komm, wieso kommt da nichts?

Sieben.

Sechs.

Fünf.

Vier.

Alles, was runterkommt, wieder hochschieben.

Drei. Hä?

Fehlt mir einer?

Eins, zwei, drei, vier, fünf.

Zwei. Ja, scheiße.

Eins.

Und Schluss. Hände weg vom Gebäck.

So sehe ich aus. Von oben bis unten dreckig. Und glitzern tue ich auch.

Geschafft.

Danke.

Ich hätte mir alles ein bisschen schöner gewünscht, ein bisschen filigraner.

Aber für die Umstände bin ich jetzt dann doch zu viel.

Ich sehe schon Christians Blick, wenn er die Macarons sieht. Das Kriterium mit 10

Macarons habe ich auf jeden Fall auch nicht erfüllt, weil hier sind nur 9.

Oh nein, sind die süß.

Die ist Baby.

Wieso hast du sie abgeliefert, Mutter?

Du bist crazy.

In die Verkostung gehe ich mit gemischten Gefühlen, weil ich gesehen

habe, dass die Konkurrenz wirklich extrem stark ist.

Von hier vorne sieht das ganz gut aus, aber ihr kennt die Jury, die möchte das

ganz genau inspizieren. Und wir starten bei Anna.

Ja, ich habe euch heute das Entenland mitgebracht.

Hauptbestandteil dieser Aufgabe sind ja die Macarons. Zehn Stück sollten der

Szenerie sein.

Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben, acht, neun, zehn.

Du hast den Macaron mit drei verschiedenen Farben sogar aufgespritzt.

Mir gefällt auch die ganze Szenerie mit der Kuvertüre hier, mit der Borke.

Ich komme aus dem Staunen einfach nicht raus. Mehr kann man sich nicht wünschen.

Alleine die Macarons in drei verschiedenen Farben. Da muss die

Konsistenz haben. Da müssen die gleichmäßig nach oben kommen. Das

Füßchen ist absolut perfekt.

Vielen lieben Dank.

Was mir auffällt, ist tatsächlich das hier.

Das ist dein Einstrich.

Ein bisschen vielleicht.

Egal, wie rum man dieses Entchen dreht, überall der Fuß Chapeau.

Der Macaron ist auch perfekt gebacken. Du hast von außen einen ganz leichten

Knack. Dann ist er in der Mitte richtig schön saftig.

Gut ist, dass du das mit dem Kompott gefüllt hast, weil das wirkt so ein

bisschen befeuchtend. Und auch der Kuchen. Alle Aromen sind

herauszuschmecken. Sehr schöner Fruchtanteil. Auch das für mich

handwerklich und geschmacklich super umgesetzt.

Den Kompott aus der Torte hast du genommen. Das war ja auch ein Teil der

Aufgabe, dass die Macarons geschmacklich zur Torte passen sollten. Auch von den

Cremes her sehr schön zu essen. Auch die Böden. Bis auf diese Einstriche. Das ist

das einzige kleine Manko.

Vielen lieben Dank. Vielen lieben Dank.

Die einzige Dekoration, die ich an dieser Torte habe, ist tatsächlich diese

Grasstülle, mit der du das Gras gemacht hast.

Aber dann hätte ich mir gewünscht, dass diese Rieser wirklich gleichmäßig sind.

Du weißt ja, du hast gekämpft mit den Macarons. Also das ist natürlich nicht

optimal. Die Macarons sind natürlich ein bisschen breiter gelaufen.

Schön finde ich jetzt.

Dass wir hier den Farbton haben, das fällt jetzt so richtig auf und relativ

dünn eingestrichen.

Wenn wir jetzt zu den Macarons gehen, hier hätte ich mir mehr Volumen

gewünscht.

Du hast hier einen wunderschönen Kern und vor allen Dingen gut mit der

Fruchtfüllung in der Mitte. Ich finde das geschmacklich sehr, sehr geil.

Die Böden sind ein bisschen luftiger als das, was wir von dir gewohnt sind. Die

Konsistenz ist super. Auch geschmacklich ist es einwandfrei. Vor allen Dingen

hast du sehr viel von den Erdbeeren mit reingearbeitet. Die geben nochmal eine

andere Textur.

Geschmacklich wirklich sehr schön und es passt natürlich auch super zusammen.

Vielen Dank.

Dankeschön.

Ich habe Macarons in Blumenoptik gebacken, in einem alten Blumenkasten.

Zehn Macarons sollen es sein.

Zwei, vier, sechs, acht.

Es sind neun.

Wo ist der zehnte? Habe ich den irgendwo übersehen?

Nee, ich hatte leider zum Schluss ein paar Probleme mit meiner Schokoganache

in den Macarons.

Also es fehlt ein Macaron, was sehr schade ist.

Ich mag das Gesamtkonzept. Ich mag auch die Farbgebung.

Ich mag hier die Strukturen von dem Holz.

Der Schwerpunkt liegt auf den Macarons. Und da muss man auch bei dir ganz klar

sagen, da ist noch sehr viel Luft nach oben, was die Macarons angeht.

Okay, wir halten fest, es sind acht.

Jesus Maria.

Ich habe alles gegeben.

War dann nicht mehr so viel Zeit.

Sonst greife ich doch mal die, die nicht gefüllt sind.

Ja.

Vom Volumen der Macau-Masse ist es vollkommen in Ordnung. Das Füßchen hätte

ein bisschen höher sein können.

Aber es ist auf jeden Fall zu wenig Füllung drin.

Und jetzt kommen wir zum Kuchen.

Die Böden lassen sich sehr gut essen. Auch Pekanüsse und das leichte Salz ist

definitiv da.

Holunder, es müsste intensiver sein. Da kann gerne mehr Power dran.

Insgesamt aber der Geschmack der Torte gefällt mir gut. Das ist eine schöne

Zusammenstellung. Aber schade ist, dass die Anzahl der Macauos nicht stimmt und

einer dann auch nicht gefüllt war.

Vielen lieben Dank. Vielen Dank.

André, dann stell uns mal bitte das Konzept und vor allem die Idee zu deiner

Torte vor. Liebe Jury, ich habe euch die Uhrzeit... Das

fährt jetzt nicht mehr auf.

Tut mir wirklich leid, sorry.

Der Druck lässt ab und jetzt... Tut mir so leid, wirklich.

Entschuldigung.

Du zahlt euch eine technische Verkackung, dass ich mehr Druck habe und

nicht mehr so viel lache.

Okay, Entschuldigung.

Liebe Jury, ich habe euch die Uhrzeitriesen zum Genießen mitgebracht.

Deine Uhrzeitriesen sind sehr entzückend geworden.

Anzahl stimmt.

Mag diese Form, Torte eingestrichen, bisschen wilder. Man sieht auch, dass

sie hier ein bisschen absackt. Dann haben wir hier die Bäume, sehr

dunkelgrün. Das Hauptmerkmal sind die Macarons. Und du hast ja eine sehr

komplizierte Form ausgesucht. Und ich muss sagen, auf den ersten Blick ist es

schon vollkommen in Ordnung.

Super, danke.

Also der Anschnitt ist jetzt nicht spektakulär. Ich habe zwei Böden,

dazwischen habe ich die Füllung.

Der Einstrich könnte ein bisschen dünner sein.

Kommen wir als allererstes mal zum Macaron. Der ist auf jeden Fall viel zu

trocken gebacken.

Die Ganache hat einen schönen Schmelz. Karotte schmecke ich jetzt nicht raus.

Aber der Fruchtkern ist auf jeden Fall sehr gut gewählt.

Dann Karottenkuchen. Ich liebe Karottenkuchen. Der ist auch wirklich

hervorragend gebacken. Die helle Creme.

Sehr gut mit dem Fruchtkern. Ja, es ist insgesamt ein schöner Mix von Gewürzen,

die alle sehr gut zusammenpassen.

Vielen lieben Dank. Vielen Dank.

Bei

mir

in unmutellbarer Nähe, wo ich wohne, befinde ich mich im Erdbeerfeld.

Ich wollte immer Erdbeeren pflücken gehen.

Ich habe es nicht geschafft.

Deswegen habe ich das Erdbeerfeld mit ins Backzelt gebracht.

Und jetzt können wir gemeinsam Erdbeeren pflücken.

Ja, Jan, das sind definitiv die besten Macarons von allen.

Vor allen Dingen das Schöne dabei ist, normalerweise ist ja eine Kritik, dass

die Oberfläche nicht ganz glatt ist. Aber bei den Erdbeeren ist es genau

richtig, dass der Mandelgrieß nicht schön fein gearbeitet ist. Ein

Erdbeerkasten, in dem Erdbeerpflanzen sind, ist es jetzt nicht spektakulär.

Dafür kommen allerdings auch die Macarons noch besser zur Geltung.

Tontechnisch ist das das Geräusch, das man untermalt, wenn im Duden steht, wie

ein Macaron nicht klingen soll, wenn man reinweißt.

Oh Mann.

Die Ganache ist super, schmeckt schön nach Erdbeere. Und auch jetzt bei deinem

Kuchen gleichmäßige Aufteilung und vor allen Dingen dieser Crunch, das macht

einen süchtig. Also das ist tatsächlich sehr, sehr lecker.

Vielen Dank.

Also Macarons von außen, top.

Geschmacklich ausbaufähig.

Unten Geschmack, top.

Außen? Ausbaufehler.

Vielen Dank.

Ich

darf

euch die kleinen Quakerons auf hoher See vorstellen.

Das sind die Kinder von Annas Torte.

Man muss sofort lächeln, wenn man sich diese Entchen anguckt. Alleine dadurch,

dass du die Augen als Bogen gemacht hast. Auch dadurch, dass du noch diesen

kleinen Rouge-Punkt eingesetzt hast.

Also von den Macarons gefällt es mir gut.

Alleine der See, schön glatt, schön glänzend, genauso muss es sein. Und auch

die Macarons, auf den ersten Blick gefallen sie mir, haben alle ein

wunderschönes Füßchen.

Insgesamt dünn eingestrichen, auch wieder exzellent gut gearbeitet.

Für mich persönlich der Macaron sehr gut gebacken. Du hast von außen einen ganz

leichten Crunch, in der Mitte ist er wunderschön saftig. Und vor allem die

Gurke in einer Torte hatten wir selten, aber es macht in dem Fall super Sinn. Es

ist sehr frisch, sehr leicht und einfach mal was anderes, sehr erfrischend.

Und auch exzellent gut dosiert. Also es ist jetzt nicht so, dass man denkt, ich

habe einen Gurkensalat. Man hat diesen wunderschönen Biss von der Gurke, dann

kommt dieses Frische auch dazu.

Eventuell hätte ich die Böden ein bisschen lockerer gemacht.

Vielen Dank.

Danke schön.

Scharfmakarons. Warum?

Warum, das kann ich euch nicht sagen.

Ich habe gedacht, was könntest du da reinmachen? Dann habe ich an Shortbread

gedacht, weil ich das gerne mag.

Und dann habe ich das weitergesponnen. Dann habe ich gedacht, Mensch, du

könntest doch sowas wie Highlands machen mit Schäfchen.

Ein Schäfchen hat anscheinend die Ohren verloren.

Also da ist das Identity jetzt nicht ganz so. Auch wenn man sich die Tupfen

anguckt, sind sie tatsächlich auch so ein bisschen unterschiedlich.

Es gefällt mir, dass du die Torte tatsächlich mit dieser Palettentechnik

gemacht hast. Dadurch bekommt sie eine Struktur.

Auch du hast zweifarbig gearbeitet, damit man auch die Köpfe erkennen kann

und auch die Ohren.

Ganz klassischer, schöner Aufbau und auch überall alle Geschmackskomponenten

zu sehen.

Und jetzt kommen wir zu dem Macaron. Wenn man sie jetzt zum Beispiel

hochhebt, dann drückst du schon die Oberfläche komplett ein. Das heißt, da

ist irgendwo ein Fehler im Rezept oder im Ablauf bei dir.

Hast

du

selber ein Macaron probiert?

Nein, ich hatte keine Schuld mehr.

Okay. Also was nicht typisch für eine Macaroon ist, ist, dass die Außenhaut

nicht knusprig ist, sondern du beißt die ganze Zeit auf diese Außenhaut rum. Der

Geschmack von der Zitrone ist auf jeden Fall da. Die Buttercreme hat einen

wunderschönen Stand.

Und hier der Kuchen ist sehr, sehr sommerlich, sehr frisch. Aber da hätte

ich mir auch ein bisschen mehr das Thema aus Schottland gewünscht.

Schwarzbier beispielsweise, dunkles Bier zum Beispiel, sowas kann man mit

einarbeiten. Also ich mag die Torte von den Böden über die Füllung. Das ist eine

Einheit, das ist sehr stimmig.

Vielen lieben Dank. Danke.

So, ich darf heute den großen Preis von Schloss Stülpfe präsentieren. Ich habe

meine Macarons als Autos dargestellt.

Ist ein Neubau, ist noch nicht fertig.

Schade, weil die Torte echt schön ist.

Zwei Minuten mehr.

Nee. Warum nicht?

Nee, zehn.

Nee, fünf.

Zehn.

Das, was mir auf jeden Fall auf den ersten Blick gefällt, ist die Farbe der

Macarons. Das sieht wirklich sehr, sehr gut aus.

Von allen warst du auf jeden Fall der Ängstliche, was die Macarons angeht. Sie

sind oben ein bisschen flach. Einfach beim nächsten Mal mehr von der Macaron

-Masse auftrissieren. Tolles Füßchen.

Das hat wirklich super funktioniert.

Ich fange mal mit dem Positiven an, das ist auf jeden Fall die Torte. Die

Mandelböden sind traumhaft, Orange und Aprikose, beides ist da sehr schöne

Säure. Die Macarons sind auf jeden Fall viel zu trocken.

Die Böden, da stimmt die Konsistenz, aber auch das Geschmacksbild von den

Macarons passt bei dir zur Torte.

Vielen Dank.

Dankeschön.

Ich habe mich für Fische entschieden und so schwimmen meine zehn Goldfische

Richtung Goldstrand.

Bei dir muss man wirklich sagen, da gleicht ein Fisch dem anderen.

Glänzend blau ist natürlich bei der Torte mal ungewohnt. Für mich passt es

zur Wasserstruktur, dass es jetzt keine gleichmäßige blaue Fläche ist, sondern

dass ich hier dunkle Teile habe und helle Teile habe.

Die Macarons, die hast du wirklich sehr, sehr schön gemacht. Ein schönes Füßchen,

ein sehr flaches Füßchen. Beim nächsten Mal nicht ganz so viel das Volumen

rausrühren, dass das Füßchen noch ein Stückchen höher kommt.

Es riecht auch schon nach Pina Colada, wenn ich die Torte anschneide. Dünn

eingestrichen, also sehr schöne Arbeitsweise hier drin.

Der Macaron ist wirklich super gebacken. Also einen schönen, leichten Crunch von

außen, saftig in der Mitte, auch schön gefüllt, auch Fruchtkern drin. Und wenn

man da einen Kuchen isst, dann isst man...

Gefühlt auch schon so ganz klein wenig im Sommerurlaub. Die Schärfe vom Inga

ist jetzt nicht da.

Geschmacklich lässt sich da überhaupt nichts beanstanden. Auch nicht bei

Makarons. Vielen Dank. Vielen Dank.

Jetzt folgt die Schlüsselszene einer jeden Folge.

Und zwar, wer darf in der nächsten Woche mit der roten Schürze backen? Und Sie zu

Hause können sich gerne unsere Punktetabelle noch einmal nach der

Sendung anschauen. In den sozialen Netzwerken folgen Sie einfach etwas

große Backen. Und wenn Sie auch so richtig gute Rezepte auf Lager haben und

gerne backen wollen, hier in unserem Zelt, dann bewerben Sie sich doch

einfach. Vielleicht haben Sie ja Glück und stehen dann auch hier vor uns.

Und ihr beide, ihr dürft euch jetzt gern beraten und Punkte vergeben.

Bei Anna die Macarons drei Farben. Es ist so schön geworden.

Die Rote Schütze wäre nach dieser Leistung in der Woche echt ein Traum von

mir. Aber die Bianca hat auch gut, gut abgelegt. Deswegen wird es, glaube ich,

so ein Kampf zwischen uns beiden.

Da vorne die kleinen Entchen von Bianca.

Sehr mutig, was den Geschmack angeht. Also Gurke, Minze und schwarzer Pfeffer

in eine Torte einzuarbeiten. Sehr, sehr hohes Risiko. Hier die Macarons fast

schon unangenehm. Von der Konsistenz fast schon weich. Also ein Knack war da

nirgendwo zu erahnen. Ja.

Also ich bin natürlich traurig nach der Verkostung. Christian hat mich ein

bisschen zerlegt, beziehungsweise meine Macarons. Ich bin froh, dass es vorbei

ist. Michael ist nicht fertig geworden. Ich würde mich natürlich riesig freuen,

wenn ich nächste Woche auch noch weiter mitbacken dürfte. Es kommen tolle

Aufgaben auf uns zu. Auch unsere Sandra hatte extrem mit den Macarons zu

kämpfen. Es ist die einzige im Feld, die keine 10 präsentiert hat.

Ich glaube, die Woche hatte ich ziemlich viel Pech. Bei mir war diese Woche

einfach irgendwie der Wurm drin.

Spannung liegt in der Luft. Liebe Jury, wer liegt denn vorne?

Mit zwei ersten Plätzen und einem kleinen Ausrutscher in der technischen

Prüfung geht die rote Schürze in dieser Woche mit 56 Punkten und völlig verdient

an Anna.

Darf ich sie anziehen endlich?

Anna, herzlichen Glückwunsch. Wirklich eine sehr beeindruckende Leistung heute.

Mir geht es gerade richtig, richtig gut. Ich habe endlich mal die rote Schürze

an. Ich kann es immer noch nicht glauben. Ich bin Gott dankbar dafür.

Ja,

Anna, auch von mir herzlichen Glückwunsch. Diese Margarons werde ich

so schnell nicht vergessen.

Freut mich.

Nicht so gut in dieser Woche lief es bei einer Person, die uns heute leider

verlassen muss.

Sie hat in allen drei Aufgaben zu kämpfen gehabt und von uns nur insgesamt

35,5 Punkte bekommen.

Schweren Herzens müssen wir uns heute leider von dir verabschieden.

Sandra.

Sandra.

Es war definitiv nicht deine Woche, aber du kannst so stolz auf deine Leistung

sein. Letzte Woche bist du nur ganz knapp an der roten Schürze

vorbeigeschraubt.

Ja,

es ist immer doof, wenn man gehen muss. Ich meine, wir als Kandidaten sind alle

zusammengewachsen und das wird ja jeden Tag mehr.

Und ich hätte gerne noch ein paar technische Prüfungen gemacht.

Da musst du jetzt für mich Leute machen.

Und in der nächsten Woche, da werde ich dann zur Marktschreierin, denn das Thema

Jahrmarkt steht auf dem Programm. Und die Kandidaten bekommen so richtig was

zum Puzzeln. Die Jury natürlich auch. Das sollten Sie nicht verpassen.

Nächste Woche Mittwoch, 20.15 Uhr hier in Sat.1. Tschüss.

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