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Hallo liebe Tortenfreunde! Wer anderen einen Kuchen backt, beißt selbst hinein.
Solche Sprichwörter werden heute in Rezepte umgesetzt. Außerdem wird's
friesisch-herb und es gibt herzhafte Pide für den Hunger.
Aber der Worte sind genug gewechselt, lassen wir endlich Torten sprechen.
Hierbei das große Backen.
Weißt du, wie viele Sternlein stehen unterm blauen Himmelszelt? Nein? In der
größten Backshow der Welt steht im Backzelt der goldene Cupcake. Und der
wartet mit 10.000 Euro.
Auf eine neue Besitzerin oder einen neuen Besitzer.
Das ist Backfreude.
Ich versuche mir keinen Druck zu machen. Ich versuche einfach jede Aufgabe mein
Bestes zu geben und dann damit so weit wie möglich zu kommen.
Ich bin der Christian Hüms fürs arme Volk, weißt du?
Jetzt wenn mal Christian Hüms auf Chemo bestellt hat, bin dann ich.
Ich habe es geschafft in Woche drei. Ich habe so Bock und ich gebe noch mehr Gas.
Ich greife jetzt an.
Und das handstreichartig.
Er muss noch ruhen.
Wie läuft's? Gut, er schläft noch.
Zeig mal, wo ist er denn?
Wer nimmt die Fingerabdrücke?
Erklärtes Wochenziel ist, in die nächste Woche zu kommen.
Oksana? Ja?
Du hast deinen Ofen verstellt.
Oh je.
Ich bin hochmotiviert und ich will auch mein Bestes geben, weil ich will noch
nicht gehen.
Ich hoffe, dass das alles klappt und dann bin ich sehr, sehr zufrieden.
Lecker, das riecht lecker.
Ich glaube, das wird ein Volltreffer.
Ich fühle mich super, dass ich in Woche 3 noch dabei sein darf und nochmal
zeigen kann, was ich drauf habe.
Elli, bist du Mathelehrerin? Ja.
Oh, Umfang berechnen. Beim Kreis? Ja. Zweimal Pi mal Durchmesser. Mal
Durchmesser, okay.
Oder?
Es erfüllt mich mit Freude und Stolz, in der dritten Woche zu sein.
Die Mus, ich liebe sie.
Oh, ich könnte mich reinlegen.
Wenn was übrig bleibt, wieso nicht?
Liebe Kinder, bitte nicht zu Hause auf der Arbeitsfläche schneiden.
Dann ist Mama richtig sauer.
Meine Strategie ist, versuchen ruhig zu bleiben. Nicht, dass wieder das Chaos
ausbricht. Einfach ruhig bleiben.
Nimm einen Schluck.
Für die Nerven.
Ich will heute den ersten Platz machen.
Oh, das wäre so geil.
Woche drei ist Ziel, rote Schürze.
Weil, so ein Backschürzenrot, das passt mir schon.
Du schaffst das.
Ich glaube an dich. Du bist toll. Ich schaff das.
Zeit für Glücksbringer.
Mein Schweinchen hat noch kein Schwänzli.
Darf man das sagen?
Weil ich letzte Woche so knapp an der roten Schürze vorbei bin, möchte ich
diese Woche noch mal alles geben und werde natürlich der Bianca nicht auf den
Fersen sein.
Ich lieb's. Und ich lieb's, dass du die Nüsse nicht hast anbrennen lassen.
Die rote Schürze ein zweites Mal zu verteidigen wäre natürlich schön.
Und dafür hänge ich mich richtig ins Zeug.
Ja, Obacht geben, länger leben.
Also aufgepasst!
Hallo liebe Hobbybäckerinnen und Hobbybäcker.
Zwei von euch hat es ja schon erwischt, aber ihr zehn, ihr kämpft weiter um den
Titel Deutschlands bester Hobbybäcker 2026 und 10.000 Euro.
Ein großes Hallo geht auch an Betty und Christian.
Hallo. Auch heute dürfen die beiden wieder bis zu 20 Punkte pro Aufgabe
vergeben. Und wer am Ende dann die meisten Punkte einsammelt, der wird
unsere Bäckerin oder unser Bäcker der Woche.
So wie du, Bianca, du darfst ganz stolz die rote Schürze tragen.
Für dich heißt es jetzt Mission Schürzenverteidigung. Und los geht's mit
Aufgabe 1.
Herzhaftes Gebäck ist ja auch Backkunst.
Bei der klassischen offenen Form der Pide und bei der Backfarbe werden wir
vor dem Reinbeißen ganz genau hinschauen. Und bei den Füllungen dürft
ihr kreativ sein, aber ihr müsst uns einen passenden Dip dazu servieren. Für
diese Aufgabe habt ihr nur zwei Stunden Zeit und die starten wie immer auf mein
Kommando.
Auf die Plätzchen.
Fertig.
Kandidatinnen und Kandidaten sind wie Tortenstücke. Die Jury freut sich über
jedes einzelne, aber trotzdem sind sie viel zu schnell weg.
Die zehn, die noch übrig sind, wollen auf jeden Fall dabei bleiben.
Ich starte jetzt mit meinem Teig, damit der in Ruhe ruhen kann.
Noch ruht hier niemand.
Ihr dürft gerne sprechen.
Ich liebe Hefeteig, jetzt nicht bloß das Salzige, auch Süße und ja, jeglicher
Art. Doch, das mag ich.
Respektvolle Stille.
Einen Neuanfang wollen alle vermeiden.
Das kann sein, dass wenn man etwas mit der Hefe falsch macht, dass der Teig
nicht aufgeht. Das wäre natürlich doof.
Mein Tipp ist auf jeden Fall immer die Hefe in kalter Flüssigkeit aufzulösen.
Gar nicht die Flüssigkeit am Anfang zu erwärmen, sondern nur durchs Kneten.
Also den Knetprozess ein bisschen länger zu machen.
Dadurch kriegt der Teig die Temperatur und die Hefe fühlt sich wohl.
Wenn die Hefe glücklich ist, überträgt sich das auch auf alle anderen.
So eine Aufgabe gefällt mir gut, nur halt wieder die Zeit, das ist meine
größte Herausforderung.
Ich liebe die türkische Küche, deshalb freue ich mich sehr, dass wir heute Pide
machen und versuche so ein bisschen heute die türkische Küche zu vertreten.
Anna verleiht ihrer Sucuk-Lupainier-Lipide einen Käserand
und belegt sie mit Paprikacreme, Weichkäse, Sucuk, Paprika und Ei. Dazu
gibt's Knoblauch-Schmanddip.
Wie rockt Jenny die Aufgabe?
Meine Pide wird mit Kräuterseitlingen und Champignons gefüllt sein und ein
bisschen Frischkäse und schönen roten Zwiebelchen.
Jenny belegt den Hefeteig ihrer Pilzpide mit Kräuterseitlingen, Champignons und
Feta, serviert mit frischem Zitronenkräuteröl.
Hefe ist Leben, genau. Ich liebe die Hefe, hoffentlich.
Heute muss die Hefe leben.
Bis sie dann gegessen wird.
Heute backe ich eine ganz klassische türkische Pide. Die Türken essen Pide
meistens immer mit Hackfleisch.
Weißkäse. Und wenn sie ganz, ganz, ganz wild drauf sind, vielleicht mal mit
Kartoffeln. Und dazu dann noch einen schönen klassischen türkischen Dip mit
Tomaten. Das heißt Ajula Esme, genau.
Bei Kaya Han ist der Name Programm.
Das nenne ich mal eine Pide.
Besteht aus Hefeteig mit würziger Hackfleischfüllung und wird mit Ajula
Esme serviert.
Ich mache heute eine Pide mediterraner Art.
Und da mache ich ein eigenes Basilikum-Pesto auf meinen Hefeteig. Und
dazu mache ich einen Süßkartoffel-Chili-Dip.
Oksana sieht noch nicht rot.
Bianca schon.
Ich mache für euch heute eine rote Pide, gefüllt mit karamellisierten Zwiebeln,
einer Schafskäsecreme, gerösteten Walnüssen und rote Beete.
Und Dill.
Bianca färbt ihren Hefeteig mit roter Bete ein und belegt ihn mit
karamellisierten Zwiebeln, Schafskäse, Joghurtcreme, roter Bete und Walnüssen.
Dazu Zwiebel-Dill-Dip.
Unser Handballer sollte auf seine Finger achten. Ich mache heute so ein bisschen
orientalisch halt auch und mache ganz besondere Geschmäcker. Aubergine, Tahini
-Soße und noch ganz viele andere Gewürze. Ich mache eine besondere eigene
Version.
Und welche Bedürfnisse hat so ein Hefeteig?
Mein Hefeteig wird jetzt circa so fünf Minuten durchgeknetet. Dann kommt ein
Tuch drüber und dann geht er in den Ofen zum Aufgehen und ich hoffe mal, dass das
alles klappen wird.
Anna greift zu.
Man kann ihn in der Küchenmaschine kneten oder mit der Hand. Ich mache
gerne beides, da ich am Ende nochmal schön mit meiner Hand nochmal fein
justieren möchte und ein bisschen Spannung reinbringen will, dass der
schön hoch geht dann auch beim Backen.
So lieb man seinen Hefeteig auch haben mag, irgendwann muss er auf eigenen
Beinen gehen.
Feta-Käse, da habe ich jetzt Ziegen- und Schafskäse gemischt, dann etwas
Mozzarella hineingegeben und das ist dann die Füllung.
Bei mir gibt es eine Pide mit Sucuk und Käse und ein bisschen Paprika, das mag
ich am liebsten.
Und dazu mache ich einen Curry-Datteldip, den liebe ich auch
sehr, den lieben auch alle in meiner Familie.
Meine Pide ist tatsächlich was Besonderes, weil ich backe die schon
seit Jahren, aber in anderer Form. Also diesen Teig, den ich genommen habe,
nehme ich immer für Pizza.
Mit ihrer Potato-Pide präsentiert Oksana ein Hefeteig-Schiffchen, belegt mit
Kartoffelscheiben, Hackfleisch und Käse, begleitet von einem Joghurt-Kräuter-Dip.
Bei herzhaftem Gebäck haben Vitamine eine Chance.
Das wird eine Gemüsepaste, die mische ich später unter mein Hackfleisch und
kommt dann auf die Pide drauf.
Dazu machen wir einen leckeren Paprika-Cashew-Dip.
Mit seinem Knusperkanu schippert Michael durch die herzhafte Challenge und belegt
seine Pide mit Hackgemüsefüllung und Feta.
Dazu Paprika-Cashew-Dip.
Was duftet hier durch den Bildschirm?
Das ist hier die wichtigste Zutat, die Kräuterseitlinge.
Die brauchen schön Röstaromen und die riechen auch richtig gut.
Kaya Hahn hat ein Technikdefizit. Ich kann keine Zwiebeln schneiden, ich kann
generell nicht schnibbeln.
Ich liebe Hackfleisch, also Pita mit Hackfleisch, unnormal geil, wirklich.
André packt Proteine aus.
Ja, jetzt machen wir einen Crunch.
Das mache ich jetzt durch die Kichererbsen. Die werde ich nämlich
jetzt rösten.
Und was machen die Teige?
Ja, man sieht den Fingerabdruck. Das heißt, er bewegt sich.
Tomatenmarkt-Check.
Das doofe Hackfleisch muss ich immer aufs Auge würzen, weil ich mag kein
rohes Hackfleisch.
Salz aufs Auge? Das klingt schmerzhaft.
Seit zehn Jahren bin ich mit meinem Freund zusammen.
Und dadurch, dass er...
Was türkische Wurzeln hat, nehme ich das türkische viel in meinem Alltag mit und
deswegen liebe ich die türkische Küche. Genau hier waren wir in Istanbul gewesen
und haben dann davor, das weiß ich noch ganz genau, davor haben wir Pide
gegessen und danach gab es San Sebastian Cheesecake.
Zwischen Andre und Sandra entwickelt sich ein Battle.
Ich setze den jetzt unter Druck.
Ich gucke jetzt.
Nee, pass auf. Hast du reingeguckt?
Da?
Oh, das gibt einen Shitstorm.
Du hast eine Frau geschlagen. Aus Reflex hätte ich dir jetzt die Nase brechen
können. Habe ich aber nicht. Ich bin ja nett.
Also mein Hefeteig ist gut hochgegangen. Ich habe ihn schon durchgeknetet.
Jetzt forme ich die Pide und befühle ich die.
Und dann geht sie fast sofort ins Backofen, weil ich die rohen Zutaten da
drauf tue.
Liebe Bäckerinnen und Bäcker, ihr habt jetzt noch eine Stunde.
Es ist Halbzeit. Halbe Stunde.
Mann, Mace.
Das ist schlecht.
45 Minuten.
Ich rechne gerade.
Wie viel ist da noch? 45 Minuten, dann backe ich nochmal 20 Minuten, dann habe
ich immer noch 25 Minuten.
Das klingt nach Entspannung.
Nee, ich finde es in der Tat eine coole Aufgabe, auch mal was Deftiges wieder zu
kochen.
Kochen, Entschuldigung, backen. Wir sind beim großen Backen.
Ich mache jetzt meinen Curry-Dattel-Dip, damit er schön durchzieht. Ich habe
jetzt hier Frischkäse drin.
Janina braucht die Süßkartoffel für ihren Hummus-Dip.
Bei mir gibt es einen karamellisierten Zwiebel-Joghurt-Dip.
Abgeschmeckt mit Dill und Zitrone und Sumac. Das kennt man auch unter
Essigbaumgewürz.
Der Essigbaum ist als Ziergehölz beliebt.
Ich habe so Angst, dass meine Finger dann irgendwie so zerschnibbeln.
Bei mir gibt es einen Knoblauch-Schmanzdip. Und zwar ist das
Rezept von meiner Freundin Cheyenne.
Die hat es mal mitgebracht zum Grillen und seitdem essen wir diesen Dip immer.
Die Jury wird sämtliche Dips gleich in die Grillzange nehmen.
Das wird mein Paprika-Cashew-Dip. Das wird jetzt einmal angeröstet, dann kommt
gleich ein bisschen Tomatenmark dazu, das Cashew-Mousse.
Zum Schluss wird das alles nochmal fein püriert, dass wir quasi einen halbfesten
Dip haben.
Was braucht es für die perfekte Tunke?
Und schönes Kräuteröl mit Zitronenaroma und Chiliflocken und Petersilie und
Dill.
So wie Mutti das auch machen würde.
Danke für den Dip-Tipp.
Ich habe eine Frage zu meiner Schärfe von meinem Hummus-Dip. Der ist so
fertig. Ich esse nicht so gerne scharf und hätte jetzt gerne mal so eine
Richtung von dir, ob da noch mehr rein muss oder ob das genug ist.
Ich persönlich finde es gut.
Du kannst vielleicht noch ein bisschen mehr reinmachen, aber der Geschmack ist
gut. Vielen Dank.
Bitte.
Jetzt gebe ich das Blech gleich in den heißen Backofen. Dann gebe ich den
Rohnteig direkt drauf und dann wird es unten schön kross.
Das ist so ein Tipp. Das habe ich auch immer wieder meinen Schülern gesagt.
Wenn du Pizza zu Hause machst, dann kommt es richtig gut an. Da brauchst du
keine Pizza bestellen. Die ist dann daheim viel besser.
Anna haut auf den Putz.
Der ist aufgegangen, jetzt muss ich ihn ausrollen.
Das ist ein Haufen Teig.
Ein Haufen mittelmäßig aufgegangener Teig.
Sieht ja super aus.
Ja, sieht toll aus.
Manche Teige schreien förmlich danach, endlich ausgerollt zu werden.
Aber was tun, wenn die Hefe streikt?
Gut zureden?
Oder reicht Geduld?
Lässt er noch ruhen? Ja, um nochmal alles rauszuholen aus diesem Teig.
Für die Dauer ihrer Show-Teilnahme hat Polizistin Sandra dem Verbrechen den
Rücken gekehrt. Das rächt sich nun.
Er muss noch ruhen.
Wie läuft's? Gut, er schläft noch.
Zeig mal, wo ist er denn?
Hier, er schläft hier.
Was ist da?
Zeig mal.
Erst hat er mich geboxt.
Dann, was hast du noch gemacht? Ich weiß es nicht. Jetzt hat er mich gehauen. Und
dich motiviert. Das ist der Beweis, dass er mich gehauen hat.
Und jetzt versteckt er sich.
Ich habe den jetzt dünn ausgerollt, weil der ja während dem Backen noch mal ein
bisschen geht. Und man möchte den Teig ja auch nicht zu dick haben.
Anna Suchuk ist eine kräftig gewürzte Rohwurst.
Ich bin sehr zufrieden mit dem Hefeteig. Wie man sieht, der hat auch so kleine
Luftbläschen. Ich gebe hier auch relativ viel Pesto drauf, weil wenn die aufgeht,
dann zerreißt sich das ja so ein bisschen und ich möchte ja überall den
gleichen Geschmack.
Ey, das sieht aus, als könnte ich keinen Hefeteig, ja?
Ich liebe Hefeteig. Ich mache richtig oft zu Hause Hefeteig.
Meine Schwiegermutter wird es bestätigen.
Guck mal, jetzt machen wir schon mal ein bisschen hier, ein bisschen da, dann
form ich den.
Das sind jetzt Auberginen, die da drauf kommen. Da kommt gleich noch ein
bisschen Fetakäse dazu.
Scheiße, es sagt jetzt halbe Stunde, ne?
Du sagst jetzt halbe Stunde. Wie lange musst du denn backen?
So 25?
Na dann ab in den Ofen gleich. Ja, ja.
Ihr Lieben alle, gern noch 30 Minuten.
30 Minuten? Jetzt muss auch gleich meine Piede rein, weil sonst habe ich 30
Minuten ein Problem.
Kein Stress jetzt hier mit den alten Frauen, okay?
Ich habe das Blech vorgeheizt mit und ziehe da jetzt quasi meine Piede drauf.
Zack.
Habt ihr Angst gehabt?
Ich auch.
Wir haben keine Angst. Wir haben Hunger.
Ab in den Ofen.
Jetzt schicken wir die in einen warmen Ort, so als wäre sie in Italien.
So, bring die Knöpfe schön.
Ich liebe viel Käse.
Meine Kinder auch.
Immer Mama, viel Käse, viel Käse.
Der Fladen darunter lässt sich nur noch erahnen.
Pide ist kein Blitzrezept.
Obwohl... Oh.
Erst wenn die viele fertig sind, dann evakuieren wir.
Für Notverpflegung ist gesorgt.
Hilfe! Wir schwimmen gleich weg.
Zeltuntergang. Ich liebe das. Früher, wenn man gezeltet hat und dann hat es so
geregnet. Oh, Liebe.
Ja, es ist sehr laut.
Aber davon dürfen wir uns nicht abhalten lassen.
Muss weitergehen.
Bei schlechtem Wetter darf man auch mal etwas länger fernsehen oder in den Ofen
starren.
Werden alle Pide rechtzeitig fertig, wenn hier niemand an der Uhr dreht?
Ja.
Wir üben schon nachher live.
Für die Aftershow-Party, fürs Finale. Wenn dann einer von uns beiden siegen
sollte. Hoffentlich.
Erstmal müssen die Gebäcke gelingen.
Die sieht doch schön aus.
Mir gefällt die Pide gut. Leider ist der Rand ein bisschen aufgegangen.
Ja, ich bin zufrieden. Sieht super aus. Jetzt wird noch der Rand bestrichen, das
bisschen glänzt.
Ah ja, das ist ja super.
Boah, ich lieb's. Und ich lieb's, dass du die Nüsse nicht hast anbrennen
lassen.
Sucuk sollte man immer durcherhitzen.
Ebenso wie Hefeteig.
Salziges Gebäck kann durstig machen.
Welch ein toller Duft hier im Zelt. Ihr habt nur noch zwei Minuten.
Bitte lass Eni feuern. Der macht mir psychische Krankheit.
Lass sie feuern, bitte. Ich mach das dann. Ich übernehme den Job.
Sesam, Sesam.
Wer hat mir den Sesam geklaut?
Oksana denkt groß.
Ich bin sehr zufrieden. Ich hoffe, Jury wird auch zufrieden sein.
Man kommt jetzt hier noch ein bisschen Butter auf den Rand.
Wie kriege ich den denn hier jetzt gut ab?
Scheiße.
Jetzt kommt mein Burrata hier drauf.
Die Backzeit endet in wenigen Sekunden.
Zehn.
Neun.
Acht.
Sieben.
Sechs.
Drei.
Zwei.
Eins.
Und Schluss. Hände weg vom Gebäck.
Wow.
Pesto auf eine Pito zu machen, das ist ja jetzt nichts Alltägliches.
Und da bin ich sehr froh, dass ich mich das getraut habe.
Ich habe es gut gemacht, weil ich auch eine große Familie, drei Jungs habe, die
immer... großen Hunger haben.
Für die wäre die gar nicht so groß.
Für die könnte ich auch zwei davon backen.
Viele Freude, Eierkuchen und wir haben es geschafft. Jeder hat was dran. Es
schaut super aus, es duftet einfach so lecker.
Dass das alles so schön eine schöne Farbpalette ist, alles so harmonisch
zusammenpasst, grün, rot, auch noch zum Dip. Also ich mag das Farbenspiel hier
sehr.
Ich hoffe, hoffe, hoffe, dass es der Jerry schmeckt. Ich könnte jetzt meinen
Stuhl nehmen, mich hinsetzen, das erstmal wegexen, meinen Dip wegexen, die
Peperoni, mein Pide.
Die Aufgabe hat mir sehr viel Spaß gemacht, da ich auch gerne zwischendurch
mal herzhaft backe oder koche.
Ich bin so stolz auf meine Pide. Ich bin erstmal zufrieden mit mir selbst.
Ich bin vor der Verkostung natürlich sehr angespannt, gerade auch, weil der
Teig halt einfach fluffig geworden ist. Er ist ein bisschen zu fluffig, sieht
aus wie eine napolitanische Pizza.
Ich bin super aufgeregt. Am liebsten würde ich wollen, dass diese Pide nicht
angeschnitten wird und einfach da so stehen bleibt. Die Kritik möchte ich
nicht hören.
Unsere Pide sind prall gefüllt, genauso wie unsere Internetseite, dasgroßebacken
.de. Da finden Sie alle Rezepte der Sendung. Schauen Sie einfach mal vorbei.
Wir starten jetzt hier mit der großen Verkostung und wir legen los bei
Kajahan.
Herr Yaran, was hast du für uns zubereitet?
Herzlich willkommen, meine Lieben. Heute habe ich euch gebacken eine Pide mit
Hackfleisch. Dazu habe ich euch noch einen Dip gemacht.
Dann noch mal Ayran für euch beide.
Ja, lasst es euch schmecken.
Von der Pide her war die Größe nicht vorgegeben. Es sollte nur eine große
Pide sein, kein Handstück.
Das ist auf jeden Fall gelungen. Ich glaube, die Form kann man auch erkennen.
So kleine Risse hier und da.
Aber ansonsten optisch finde ich es sehr ansprechend.
Ich muss auch sagen, mir gefällt es optisch sehr gut. Vielen Dank.
Es ist wirklich absolut perfekt gearbeitet vom Teig her. Und auch
durchgebacken.
Oh, ich sehe ja schon ein kleines Lächeln.
Ich hoffe vor Freude.
Oder ist es zu scharf?
Nein, es ist überhaupt nicht scharf. Also es ist super schön abgeschmeckt.
Der Dip ist der absolute Knaller. Schöne Säure dabei.
Wenn man das zusammen isst, dann ist es einfach ein Gedicht. Also es ist
wirklich traumhaft.
Die Pita an sich alleine schmeckt aber auch schon sehr gut. Da ist auch gut
gewürzt worden. Und dann dazu noch der Dip. Eine sehr runde, gelungene Sache.
Vielen Dank. Vielen Dank.
Die Form der Pide ist bei dir auch sehr schön zu erkennen.
Backfarbe gefällt mir auch sehr gut. Optisch für mich sehr ansprechend, sehr
schönes Farbspiel.
Schön.
Der Hefeteig ist durchgebacken. Ich habe eine sehr feine Porung, Füllung, sackt
aber auch nicht nach unten. Sehr schön Hefeteig hergestellt.
Schön.
André, der Teig ist super schön.
Obendrauf auch das Zusammenspiel von Süße, ein bisschen salzig, zusammen mit
dem Minz-Joghurt-Dip.
Absolut eine Symphonie.
Schöne Texturen mit diesen Kichererbsen und den Granat-Apfelkernen.
Wirklich ein Gedicht. Vielen Dank.
Vielen Dank.
Das Erste, was mir wirklich ins Auge fällt, ist, dass die Enten...
mehr rund sind. Es sollte ja so ein bisschen spitzer zu laufen. Auch bei dir
schön mit den frischen Kräutern obendrauf. Dadurch habe ich halt auch so
einen Farbkontrast. Aber vor allen Dingen die Backfarbe gefällt mir
besonders gut.
Das Gebäck ist durchgebacken. Ich habe eine schöne Porung. Es ist gut
hochgekommen. Du merkst im Endeffekt auch, wie der Teig so zurückfedert.
Also Teigführung exzellent.
Danke.
Zusammen absolut der Burner.
Wenn man jetzt nur die Pide nimmt, da kann noch ein bisschen mehr Geschmack
dran. Ein bisschen mutiger werdender tatsächlich.
Du hast eine wunderschöne Form. Es geht spitz zum Ende zu. Auch die Backfarbe
ist wirklich traumhaft schön. Von außen muss ich sagen, es ist eine wunderschöne
Präsentation. Danke.
ist es wirklich von den Backfarben her perfekt getroffen.
Dankeschön.
Eine rohe Hackfleischmasse und die rohen Kartoffeln in einem Backprozess mit Hefe
einzuarbeiten, beinhaltet wirklich ein hohes Risiko, dass der Teig nicht
durchgebacken ist.
Und wenn man sich das jetzt von der Seite aus anschaut und eine traumhaft
schöne Backfarbe, von daher der Anschnitt ein Gedicht.
Dankeschön.
Es duftet so wahnsinnig gut.
Es schmeckt auch so wahnsinnig gut.
Ja, verpasst was.
Deswegen habe ich groß gebacken, damit es für alle reicht.
Der Knaller. Es ist wirklich rundum einfach nur perfekt. Die Kartoffeln sind
nicht komplett verbacken. Sie haben noch ganz leichte Textur. Das Hackfleisch ist
wunderschön abgeschmeckt. Dann auch noch der Dip mit dem Dill. Es passt beides
zusammen, aber man kann auch deine Pide ganz normal einfach so essen.
Lauwarm, bisschen Salz obendrauf und dann ist für mich der Abend gerettet.
Wahrscheinlich hast du die Kombination mit der rohen Kartoffel und dem
Hackfleisch schon mal woanders drin gemacht. Dann kann man auch solche
Experimente und Schwierigkeitsgrade hier so präsentieren. Und bevor Christian
gleich alles aufgegessen hat, gehen wir lieber. Danke. Es ist sehr köstlich.
Vielen Dank.
Man sieht an, dass du gerne dekorierst und auch bei fertigen Pide kann man das
sehr gut erkennen. Ich habe eine wunderschöne Backfarbe und ich freue
mich da auch auf den Geschmack.
Dankeschön.
Auch bei dir das Gebäck ist durchgebacken. Ich habe eine feine
Pohrung, schön weich, alles richtig gemacht.
Geschmacklich wunderschön. Also wirklich toll.
Überall schön von der Wurst dabei gehabt.
Paprika ist die ganze Zeit da. Du hast eine leichte Frische und vor allen
Dingen auch in der Kombination mit dem Dip stimmig lecker.
Dankeschön. Ich schmecke jetzt nicht unbedingt den Käse, aber dadurch bekommt
er so eine ganz schöne Konsistenz, dass man auch wirklich den Rand gerne essen
mag. Also geschmacklich und optisch für mich auch eine Einheit.
Auch bei dir die Backfarbe wunderschön geworden, Form spitz zulaufend. Optisch
spricht mich auch deine Pide sehr an.
Was bei deiner Pide auffällt, ist, dass ich hier unten nicht so viel Hefeteig
habe. Es ist sehr dünn, es ist durchgebacken.
Mir ist zu wenig Teig, weil diese schöne Struktur von dem Teig hast du nur ganz
leicht am Rand. Aber auf jeden Fall muss unten ein bisschen dicker sein, damit
man auch ein bisschen was von dem Teig hat. Es passt sehr gut zusammen, aber
mir fehlt dieser Aha-Effekt quasi, was das Geschmackliche angeht. Also da gerne
ein bisschen mehr Power.
Es ist sehr lecker, aber wir hatten schon Exemplare dabei, die deutlich
besser gewürzt waren dann.
Schön finde ich tatsächlich, dass du jetzt den Feta oben drauf noch gegeben
hast. Da habe ich jetzt durch das Weiße von dem Käse nochmal so einen
Farbunterschied. Das ist eine Kombination, wo ich auch sage, da kann
man eigentlich auch nicht so viel verkehrt machen, weil es einfach lecker
ist. Also ich freue mich gleich aufs Verkosten.
Danke.
Auch du hast den Hefeteig nicht allzu dick ausgerollt. Auf jeden Fall ist er
durchgebacken.
Michael, du hattest die längste Liste an Zutaten für deine Pide und ich finde,
man schmeckt das auch so ein bisschen heraus.
Schön ausbalanciert, schmeckt mir sehr, sehr gut. Toller Teig.
Und gerade auch der Dip, dadurch, dass ich hier eine süße Note habe, passt es
schön auch zu diesen ganzen Geschmäckern, die in diesem Aufstrich
drauf sind.
Vielen Dank.
Deine Piede lächelt mich erstmal an. Ich finde, es ist eine wunderschöne Optik.
Aber was mir dann auffällt, ist tatsächlich so ein bisschen die Form vom
Piede selber.
Ich habe hier diesen Rand, der hochgeschlagen wird. Und der ist hier
wieder runtergekippt. Da hätte ich mir tatsächlich gewünscht, dass diese Wände
auch gehalten hätten.
Allerdings muss man bei dir sagen, von der Füllung her ist das wirklich ein
absolutes Highlight.
Backfarbe ist auch absolut traumhaft.
Du brauchst die Hände jetzt nicht mehr ganz so doll kneten.
Du kannst jetzt entspannen. Ich versuche es.
Ich habe viel Hefeteig, ich habe eine schöne Porung und er ist auf jeden Fall
durchgebacken.
Jenny.
Es ist absolut eingedicht. Der Teig ist absolut traumhaft schön. Und dann dieser
Kräuterdip mit dem Knoblauch dabei. Ganz leichte Schärfe.
Finde ich absolut affengeil.
Das ist jetzt nichts Traditionelles, sondern es ist deine ganz eigene
Interpretation. Aber die hast du, finde ich, wirklich sensationell vom Geschmack
heraus gearbeitet. Vielen lieben Dank.
Also die Form ist definitiv da, Backfarbe viel zu wenig. Und das mit der
Pesto ist eine sehr gute Idee. Ich hätte allerdings vorher aus einem Teil des
Käses quasi wie so eine Aufstrich gemacht, das komplett gebacken und dann
wirklich, du holst sie raus und dann machst du die Pesto drauf.
Dann wird es nämlich nicht so mausegrau.
So ein bisschen vielleicht auch nur gewürfelte Tomaten oder so hätten dem
Ganzen optisch einfach ein bisschen besser getan.
Okay.
Also auch deine Pide hätte ein bisschen mehr Farbe vertragen. Der Teig ist auf
jeden Fall durchgebacken, aber ist sehr dünn gearbeitet.
Es schmeckt auf jeden Fall sehr schön.
Allerdings die Pide selbst ist ein bisschen brav, was die Gewürze angeht.
Ich habe diesen tollen Dip, der wirklich gut abgeschmeckt ist, aber die
Raffinesse, die du hier drin hast, die fehlt mir bei der eigentlichen Pide.
Von der Füllmenge und von der Form her gefällt es mir gut. Es ist natürlich ein
Eyecatcher. Gerade mit dieser roten Beete und den Walnüssen und dem Dill,
das gefällt mir sehr, sehr gut.
Von der Präsentation her muss man wirklich sagen, außergewöhnlich. Die
Farbe ist absolut sensationell, auch mit der roten Beete. Es lädt halt einfach
zum Essen ein.
Teig auf jeden Fall durchgebacken und er ist elastisch, wie du gerade siehst.
Es war wirklich eine der schönsten Verkostungen überhaupt.
Also so viel, so leckere Sachen hatten wir, glaube ich, ganz, ganz selten. Und
auch du schließt es wirklich wunderschön ab, das Spiel aus.
So einen ganz leichten, süßen Schafskäse. Obendrauf mit den Walnüssen,
du hast immer leichten Crunch dabei. Der Dip dazu passt super. Also auch bei dir
absolut rund, was den Geschmack angeht. Vielen Dank.
Ja, die Qualität bei dieser Verkostung war wirklich bei allen außergewöhnlich.
Das hat, danke an euch alle, das hat sehr viel Spaß gemacht.
Und das war der perfekte Abschluss dafür. Vielen Dank. Vielen Dank.
Ich glaube, ihr habt einen Lauf.
Das ist sehr gut.
Die Jury ist jetzt satt und vor allem glücklich. Beste Voraussetzung für die
technische Prüfung.
Bleibt es herzhaft oder kehrt die Süße zurück?
Mit frischem Wind weht euch jetzt bei der technischen Prüfung ein neues Rezept
entgegen. Die Zutaten dürft ihr euch gerne anschauen. Deckt sie bitte auf.
Ui. Oh, Pflaumenmus.
Pflaumenmus?
Hä? Okay, krass.
Kühlschrank.
Sahne, Aufschlagsahne.
Wasser und kalte Butter.
Bestimmt Klitzblätterteig oder so.
Vielleicht wird es so eine Tarte.
Stimmt. Mit Streusel.
Stimmt, stimmt, stimmt.
Aber André, guck mal.
André, ein Gabel.
Ob ich damit was anfangen kann?
So semi.
So semi, ne?
Ich schaff kein...
Ich kann mir vorstellen, dass es Mürbteig wird.
Die Zutaten müssten euch reichen, aber ich könnte mir auch vorstellen, dass es
euch gleich ganz reicht, wenn ihr das Rezept umdreht.
Oh Gott, Friesentorte.
Oh nein, Blätterteig.
Ja, gute Nacht. Ich habe nicht die leiseste Ahnung, wie diese Friesentorte
überhaupt aussieht.
Das ist so mit Streusel und so.
Also 160 Minuten.
160 Minuten hört sich jetzt viel an, aber wenn man weiß, was man jetzt so
nebenher alles macht, kann es schon auch knapp werden, auf jeden Fall.
Also ich würde gerne schon irgendwo in der Mitte sein heute.
Also und nicht wieder eine von den letzten, aber wir sehen mal.
Heute gibt es Friesentorte, ein Rezept von Christian Hüms. Ich liebe sie sehr,
aber du ja auch, ne?
Ganz genau. Die Torte ist ein absoluter Klassiker im Norden von Deutschland.
Weil ich da lange gelebt habe, habe ich sie auch schon häufig gemacht.
Meine Version besteht aus einem Mürbteigboden, Blätterteigböden,
Pflaumenmus und einer selbstgemachten Vanilleschonteli.
Ihr müsst also Blätterteig torieren.
Nutzt also jede Kühl- und Ruhephase, um die anderen Komponenten herzustellen,
weil ansonsten reicht euch die Zeit am Ende nicht.
Präsentiert uns die Torte mit einer Dekoration aus aufgelegten
Blätterteigdreiecken. Für diese Aufgabe habt ihr 160 Minuten Zeit und die Jury
ist ja so wie Ebbe und Flut. Sie kommt und geht zur richtigen Zeit. Jetzt geht
ihr gerade.
Adios.
Und für euch startet die Backzeit wie immer auf mein Kommando. Ich drücke euch
ganz fest die Daumen, dass alles gelingt. Und jetzt heißt es, auf die
Plätzchen, fertig, backen.
Eli, toi toi.
Danke, viel Erfolg.
Das wird eine crazy Sache heute auf jeden Fall.
Okay, let's go.
Zwei Teige stehen im Rezept. Ein Blitzblätterteig und ein Mürbteig. Da
der Blitzblätterteig immer wieder ruhen muss, beginnen die Kandidatinnen und
Kandidaten mit ihm.
Ich bin einfach hochkonzentriert, ja.
Zutaten kriegen wir nur einmal.
Und wenn was schiefläuft, dann ist es schlecht.
Es ist wichtig, das Rezept genau zu lesen.
Und wie steht ihr so zu Blitzblätterteig?
Ich habe noch nie einen Blitzblätterteig gemacht.
Nur mit Lungen und Croissants.
Ich habe das noch nie probiert, gemacht, getan.
Jetzt kommt die Butter, glaube ich, rein.
Kalt und in kleinen Würfeln.
Vorsicht! Die Butterstückchen müssen erkennbar bleiben.
Gut, das reicht.
Mehr mache ich nicht.
Es reicht, wenn der Teig zusammenhält.
Also beim Blitzblätterteig ist es so, die Butterstücke müssen wirklich
sichtbar sein.
Die dürfen nicht verrührt sein.
Dadurch entsteht dann auch die Blätterung. Gut ist, ich habe kalte
Hände.
Das heißt, ich kann die Butter schon mal nicht mit meinen Händen schmelzen.
Nun muss der Teig zu einem Rechteck geformt werden.
Wichtig ist, dass die Butter nicht zu lang geknetet wird oder dass sie sich zu
sehr mit dem Teig vermischt.
Anna hat einen Startvorteil.
Ich weiß, wie die Friesentorte aussehen soll, weil ich sie so ähnlich mal
gemacht habe, aber ich habe die Light-Variante gemacht.
Natürlich haben wir heute die Deluxe-Variante von Herrn Hinz.
Die klassische Friesentorte ist immer aus Blätterteig und besteht aus Sahne
und Flaumus.
Christian hat die klassische Dekoration der Friesentorte etwas abgewandelt. Wir
haben die zwölf Blätterteigfächer, allerdings ist bei ihm das Ganze mit der
Flaumus eingestrichen.
Klassisch ist die Friesentorte tatsächlich obendrauf mit den
Blätterteigfächern. Sie stehen dann recht schräg ab.
Das habe ich ein bisschen abgewandelt. Sie liegen jetzt nicht schräg auf,
sondern sie liegen flach auf. Und obendrauf sollte es wunderschön
ausgarniert werden.
Die Aufgabe hat unglaublich viele verschiedene Facetten, unglaublich viele
verschiedene Steps. Alleine der Blitzblätterteig hat ja vier doppelte
Touren. Dann muss man den Mürbeteig noch machen, der muss auch kalt stehen, der
muss gebacken werden. Die Pflaumenmus muss dann auch noch aromatisiert werden
mit dem alten Balsamico. Dann die Vanilleschor, die muss fertig gemacht
werden, die muss gekocht werden. Also ich hoffe, dass alle in der Zeit fertig
werden. Den Blitzblätterteig schlagen wir jetzt in Folie ein und legen wir
dann ins Eisfach für zehn Minuten.
Ja, das sollte hinhauen.
Oder du?
Jetzt kommt der Turbo-Gang, denn ich muss mich heute echt beeilen.
10 Minuten.
Ciao.
Nächster Programmpunkt, Teig 2.
Der Blitzblätterteig ist jetzt im Gefrierfach für 10 Minuten. In der Zeit
mache ich jetzt den Mürbeteig, wo ich jetzt schon mal die Teige fertig habe.
Das ist schon mal wichtig.
Man startet mit Butter, Puderzucker, Ei und Salz.
Hier ist ja alles heute ein bisschen Blitz. 160 Minuten für einen
Blitzblätterteig und ein Mürbeteig ist doch recht sportlich.
Das ist jetzt wirklich so ein richtiger Dauersprint.
Bei diesem Teig wird die Butter komplett vermengt.
Kriege ich jetzt kein Neues?
Leute.
Zutaten kriegen wir nur einmal und wenn was schief läuft, dann ist es schlecht.
Hygiene ist auch wichtig.
Ja, müssen wir jetzt mal schauen.
Dann wasche ich dann gleich ab unterm Sieb, sammle ich die auf und dann ist
das so.
Sprechen wir über Schönheit.
Also mein Mürbeteig, der gefällt mir eigentlich, glaube ich, ganz gut.
Den drücken wir jetzt auch wieder ein bisschen platt und dann kommt er auch.
für 10 Minuten ins Eisfach, wovor wir den dann weiterverarbeiten.
Tschüssi! Der kommt jetzt ins Gefrierfach.
Dafür muss der Blitzblätterteig wieder raus.
Das ist jetzt die erste Tourierung sozusagen.
Wie geht nochmal tourieren?
Ich hoffe, ich mache es richtig.
Beim Blitzblätterteig wird der Teig geknetet und ganz zum Schluss werden
kleingeschnittene Butterwürfel mit dazu gegeben. Wichtig ist, dass diese nicht
komplett eingearbeitet werden, sondern ich möchte halt immer noch so Flöckchen
sehen können. Wir machen vier doppelte Touren und dadurch bekomme ich diese
typische Blätterung, ohne dass ich Butter und Teig separat verarbeite.
Erstmal ausrollen und dann doppelt einschlagen.
Einmal.
Und zweimal.
Zweimal zwei macht vier.
Dann noch einmal.
Und wieder ins Gefrierfach.
Wo inzwischen der Mürbeteig-Einsatz bereit ist.
Ich rolle jetzt meinen Mürbeteig aus.
Wie ist er denn geworden?
Gucken Sie, ein paar Butterflöckchen drin, das nervt gerade.
Den muss ich jetzt dünn ausrollen und dann einen
Kreis von 22 Zentimeter ausstechen.
Die Grundfläche der Friesentorte.
Gabel ist wichtig einzustechen, damit der Teig nicht hoch geht, keine Blasen
wirft und damit er schön flach bleibt.
Das haben die Bäckerinnen und Bäcker von der Pike auf gelernt.
Ich mache jetzt Budo an den Mürbeteig.
Bei Kaya Hahn hat der Teig das Gepiekse hinter sich.
Schwere Geburt, das Kind ist drin. Beziehungsweise der Braten ist im Ofen.
Acht Minuten.
Der Mürbeteig ist jetzt im Backofen. Ich mache jetzt weiter mit der zweiten
doppelten Tour von meinem Blitzblätterteig.
Blitzblätterteig ist wie ein Kleinkind.
Alle paar Minuten darf man sich um ihn kümmern.
Rolli, Rolli, Rolli.
Und dann Falti, Falti, Falti.
Ich bin gut in der Zeit, hoffe ich auch.
Aber ich will trotzdem ein bisschen schneller arbeiten, damit mein
Blätterteig schon backen kann. Weil das muss noch abgekühlt werden und so. Da
kann ich gar nicht die Zeit einschätzen, wie lange es dauern wird.
Die Backzeit hat sich gewaschen.
Kaya Hansweißer Kuvertüre geht es ähnlich.
Okay, dann kann ich weitermachen mit meiner Vanille Chantilly.
Oder wie man das ausspricht.
Vanille Chantilly.
Vanille Chantilly.
Chantilly.
Und jetzt alle Chantilly.
Und die Sahne gieße ich jetzt dann über die Kuvertüre.
Und vermixt die dann mit dem Pürierstab zu einer glänzenden Masse.
Dann kommt das hier rüber.
Kompliziert ist dieser Teil nicht.
Dann haben wir das auch schon mal geschafft.
Abdecken.
Kalt stellen.
Und nach dem Mürbteig sehen.
Guck mal, der ist nämlich schon zu dunkel, habe ich nicht gesehen.
Ah ja, nicht schlimm.
Jetzt wird das dritte Mal touriert. Dritte und vierte Mal, wenn ich es
richtig lese. Und dann müsste eigentlich schon fast fertig sein.
Aha, jetzt kommen die zwei Touren hintereinander, also ohne Kühlung.
Okay.
Ja, Turbo-Tourieren.
Wenn man einmal drin ist, könnte man endlos weiter tourieren.
Ich fühle mich wie mein Teig.
Beschissen.
Die vierte Tour.
Ganz schön anstrengend.
So. Das sieht ja sehr gut bei dir schon aus. Ja, okay. Das ist jetzt die vierte
und die letzte Tour gewesen.
Jetzt packe ich es wieder in Frischhaltefolie ein. Schaffe, schaffe,
Häuslebauer. Häuslebauer und nicht nach der Mädelschauer. Oder nach den Jungs
oder dem Teig.
Genau, genau. Bei den anderen. So ist es, genau. Also jetzt kommt der Teig für
10 Minuten ins Gefrierfach und jetzt mache ich dann mit dem Pflaumenmus
weiter. Ich habe schon eine Vanilleschote ausgekratzt, das Mark
davon hier reingegeben.
Jetzt kommt da noch etwas Balsamicoessig, etwas.
Etwas ist super.
Jenny, wie viel Basilikum ungefähr in dieses Essig? Dieses Balsamikum? Guck
mal, wie viel ich noch überhaupt habe. Mach nicht zu viel.
Muss bloß säure, süße Ballons stimmen.
Die Jury sollte nicht sauer werden.
Mach hier noch mehr rein.
Schmeckt doch gut.
Ja.
Super.
Jetzt.
Zurück zum Blitzblätterteig.
Die Tour de Hymns ist fertig und jetzt muss ich hingehen und das zu einem
Rechteck ausrollen und das in drei gleich große Stücke teilen. 30 mal 30.
Auf den Blechen kommen die drei Quadrate in den Kühlschrank.
Ich durfte aber auch nicht mehr als 30 haben, weil die Backbleche hier haben
glaube ich auch nur 30.
Da steckt doch ein Sinn dahinter.
Liebe Landratten, die Wellen sind hoch, der Kompass zeigt nach Norden und die
Uhr zeigt Halbzeit, noch 80 Minuten.
Das ist verrückt.
Man denkt immer, man hat die Zeit gut im Blick, aber doch, es ist wieder knapp.
Ich hätte gern mehr Zeit.
Ich brauche noch mehr Zeit.
Ja, das ist jetzt schon Halbzeit, das ist krass.
Zwei Böden backen gleichzeitig.
Der dritte muss sich noch gedulden.
Jetzt schlagen wir die Vanille-Chantilly auf.
Und zwar kräftig.
Jawohl, maximal.
Bis die Creme einen stabilen Stand hat.
Meine Chantilly wird nicht fest.
Vielleicht habe ich zu wenig Aufschlagsahne drin.
Die geht gar nicht hoch. Soll ich noch ein bisschen Sahne rein?
Ich weiß nicht. Noch mal ein bisschen Aufschlagsahne, sagst du?
Die Creme muss die Torte zusammenhalten.
Ohne Stand kann man sie nicht schichten.
Naja, man muss den richtigen Zeitpunkt finden, wollen ja auch keine Butter
haben.
Richtigen Zeitpunkt für die richtige Stabilität.
Ah, weißt du, was richtig lustig ist? Der André, der hat nicht zugehört, weil
wir haben nämlich Aufschlag-Sahne.
Ach so, da muss ich dir noch was sagen, André.
Aufschlagsahne kann man gar nicht überschlagen.
Ich muss gerade Zutaten im Keller holen.
Aber André tut immer so, als ob er das weiß. Ja, ja, nicht zu lange schlagen.
Will ja keine Butter haben.
Die Leute machen es daheim nach ohne Aufschlagsahne und dann rühren die,
rühren die. Das ist für die Zuschauer.
Nicht nur der Stand zählt.
Ist schon lecker.
Die soll ja auch stabil sein und die sieht ja auch stabil aus. Ich bin sehr
zufrieden mit meiner Creme.
Rein damit in den Spritzbeutel.
Zunächst wird der Mürbteigboden mit Pflaumenmus bestrichen. Dann einer der
Blätterteigböden.
Jetzt tue ich ihn gerade raus, damit der andere rein kann.
Der dritte für oben auf die Torte.
Und jetzt wird ein Boden ausgeschnitten. Das ist sehr
verantwortungsvolle Arbeit.
Ich hoffe, es klappt auch gut, weil das bricht, also Blätterteig, der bricht
sehr schnell.
Abgeschnittene Ränder darf man wegnaschen.
Ihr Lieben!
Macht nicht Butter bei die Fische, ne? Hier kommt die Butter in den Blätterteig
und ich sehe, der schmeckt.
André. So, ihr habt noch 40 Minuten.
Nein!
Nein, warum?
Warum?
Oh Gott, ey.
That's not good.
40 Minuten?
Warte, ich habe noch einen dritten Teig im Ofen.
40, 25, scheiße.
Der erste Blätterteigboden kommt ohne Chantilly-Schicht direkt aufs
Pflaumenmus. Darauf schichtet man eine weitere Lage Pflaumenmus und dann
endlich die Chantilly.
Boah, die ist einfach gar nicht gut.
Die Creme ist total misslungen. Ich weiß leider nicht, warum.
Aber am Ende ist wichtig, dass was dran steht. Ich hoffe, die Creme fließt da
nicht so raus.
Ich gebe es jetzt dann gleich nochmal in den Froster.
Und dann schauen wir weiter.
Auch auf den zweiten Blätterteigboden kommen Mousse und Chantilly.
Ach, wie schön.
Oh, ich bin sehr zufrieden.
Ich möchte das so glatt wie möglich haben.
Der dritte Blätterteigboden wäre dann soweit.
Ich glaube, der ist gut geworden. Hat eine schöne Backfarbe.
Jetzt schnell in der Kühlung.
Nicht, dass die Chantilly beim Auflegen flüssig wird.
Wird die außen eingestrichen?
Jenny, Jenny, hier. Punkt eins.
Die Torte außen mit Vanilleschantilly glatt einstreichen.
Ja. Oh Gott.
Gefragt ist kein Naked Cake.
Oh, meine Creme wird knapp.
Wird richtig knapp.
Bianca hat ein anderes Problem.
Wie man sieht, ist meine Creme wirklich komplett flüssig.
So soll sie, glaube ich, nicht sein.
Wir sind ja nicht bei das große Schlürfen.
Mir geht leider hardcore gerade der Puls.
Ja, da ist irgendwas schief gelaufen.
Wenn der Einstrich glatt gezogen ist, muss die Torte ins Gefrierfach.
Wenigstens eine Sache, die ich heute kann, einstreichen.
Juhu!
Liebe Smoothies, in den Kombüsen sehe ich es viel los.
Die Restzeit ist der absolute Heuler. Ihr habt noch zehn Minuten.
Oh, ich dreh durch.
Der Heuler, das passt.
So, jetzt schmiere ich auf den letzten Boden eine Schicht Pflaumenmus.
Dann wird der Boden sauber geteilt.
Oh, scheiße.
Zwölf gleichmäßige Tortenstücke sollen entstehen.
Flatsch. So, wunderbar.
Genau platzieren.
Also hier steht, wir sollen das mit Hilfe von der Tortenscheibe machen.
Ich weiß nicht, wie das gehen soll. Ich mach das jetzt so.
Die Jury schaut ja nicht zu.
Also die Fliesentorte, die ich kenne, da sind die oberen Stückchen angewinkelt.
Also die stehen da quasi drauf.
Ja, keine Ahnung.
Christians Variante ist eigentlich flach.
Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben, acht.
Scheiße.
Ja, Geometriekenntnisse wären von Vorteil.
Jetzt mache ich die Zuckerglasur.
Das ist Puderzucker mit zwei Teelöffel Wasser.
Ach, ich muss ja die Tupfen noch drauf machen.
Oh, let's go.
Unsere Jolle schippert Richtung Hafen. Wir haben noch zwei Minuten.
Oh, nee.
Zwei Minuten.
Meine Hände zittern.
So, zwei Minuten. Das wird hier nichts als eine Katastrophe.
Und jetzt setze ich die Punkte.
So, ich mache jetzt keinen aus fiesen Witz, aber hier kommt schon euer
Countdown. Nee, nee, nee, nee, nee.
10. Scheiße.
9.
8.
7.
6.
Das sieht so schlimm aus, Leute.
Fünf, vier,
drei,
zwei,
eins und
Schluss. Hände weg vom Gebäck.
Oh, Mann, ey.
Ich habe ein Gebäck hier stehen, was so ein bisschen aussieht, als ob das eine
Fünfjährige gebacken hat.
Aber wir werden sehen, ob es durch den Geschmack überzeugt.
Meins sieht so scheiße aus.
Oh, hast du nicht gekrampft? Nee, bin ich mir nicht gewohnt.
Natürlich ist es immer ärgerlich, wenn man nicht rechtzeitig fertig wird, aber
ich kann leider nichts dran ändern.
Nehmt eure Torte bitte nach vorne und stellt sie hinter eurem Foto ab.
Ja, leider kann ich in technischen Prüfungen nie zeigen, was ich eigentlich
kann, da mir der Zeitdruck echt im Nacken immer sitzt.
Ich bin auf jeden Fall super angespannt vor dieser Verkostung, weil die Punkte
natürlich für mich super wichtig sind.
Wenn ich mich da jetzt hinsetze, habe ich auf jeden Fall Angst, dass Christian
meine Torte auslacht, weil sie wirklich gar nicht gut aussieht.
Die sieht aber sehr schön aus. Oh, Queen, danke dir.
Oh, Gott sei Dank habe ich diese technische Prüfung hinter mir. Ich bin
so k.o., so platt. Meine Füße tun weh, mein Rücken tut weh.
Und mit einer steifen Brise kommt die Jury jetzt zurück.
Herzlich willkommen zurück, Betty und Christian.
Christian lächelt so.
Ja, du, ich hätte mit viel Schlimmerem gerechnet. Also der erste Anblick ist
super. Wie schön.
Ja.
Klassisch gesehen, muss man ja sagen, ist die Auffahrung ein bisschen anders.
Ich habe ja meine Version dazu gewählt. Deswegen das obendrauf mit der
Flaumarmelade. Normalerweise liegt der Blätterteigfächer einfach nur normal
obendrauf. Das ist wirklich alles ganz gut. Ich muss sagen, auf den ersten
Eindruck sieht es super aus. Ich wollte gerade sagen, von außen die
Gleichmäßigkeit ist auf jeden Fall da. Ein schöner Einstrich. Auch die
Einteilung oben schön gleichmäßig geschnitten. Und mir gefällt es auch
gut, dass tatsächlich auch nur so ein paar Punkte drauf sind. Finde ich auch.
Also ganz kleiner Unterschied ist tatsächlich schon bei der Einteilung.
Hier ist ein etwas größeres Stück, hier ein etwas kleineres. Es ließ sich gut
schneiden.
Zwölf Stück ist das die Anzahl, die du auch haben wolltest? Ganz genau. Ist auf
jeden Fall ein absoluter Klassiker.
Beim Blätterteig, eine Blätterung ist da, so wie es auch sein soll. Was auf
jeden Fall mehr Backfarbe braucht.
Der Mürbeteig ist mir zu blass.
Also das darf unten ruhig richtig schön crunchy sein.
Aber man kann die Stücke gut auch mit der Gabel essen. Da merkt man im
Blätterteig, dass die Blätterung funktioniert hat.
Klassisch eine Friesentorte hat ja diese aufgestellten Dreiecke, wie so Fächer.
Du hast ja deine Interpretation gemacht, wo die Fächer flach drauf liegen.
Auch wenn man die aufstellt, wäre es jetzt ein Fehler.
Der oder diejenige, der weiß auf jeden Fall, so soll es definitiv nicht
aussehen. Vor allen Dingen auch das mit dem Zuckerguss. Es ist auch nicht
gleichmäßig. Also sowohl der Fächer ist nicht gleichmäßig geschnitten.
Größere Stücke sind rausgebrochen. Das ist von der Präsentation her nicht das,
was ich mir vorgestellt habe.
Ist der durchgebacken, der untere Blätterteig?
Da sie beide gleichzeitig im Ofen sind, würde ich jetzt mal behaupten, ja.
Aber es ist insgesamt sehr kompakt.
Der Blätterteig ist auf jeden Fall auch durchgebacken. Er ist ein bisschen
zusammengesackt, weil das ganze Gewicht natürlich auf dem untersten Boden so ein
bisschen drückt.
Der Mürbeteig, man sieht das hier auch dran.
Hier hast du so eine ganz leicht goldgelbe Kante. Das ist dann
tatsächlich für mich in Ordnung von der Farbe her.
Pflaumenmus ist gut abgeschmeckt, eine ganz leichte Säure. Beim ersten Exemplar
ist sie auf jeden Fall ein bisschen kräftiger.
Nur mit der Aufteilung wirklich sich ans Rezept halten. Es ist viel zu wenig
Creme in der Mitte.
Dadurch fehlt nachher auch die Höhe.
Und somit ist es auch nicht optisch das, was du dir vorgestellt hast.
Hier haben wir wieder zwölf Fächer oben auf der Torte. Und das
Erste, was mir tatsächlich auffällt, ist der Einstrich.
Der kommt einem hier so schwungvoll entgegen.
Da sollte die Torte natürlich glatter eingestrichen sein.
Bei den Punkten sind die jetzt ein bisschen unterschiedlich von der Größe.
Ist ja freigestellt. Ist das für dich in Ordnung? Ja, ein bisschen zu viele
Punkte drauf.
Also da wirklich ein bisschen aufpassen, weil der Eyecatcher soll natürlich die
Pflaumenmarmelade sein, beziehungsweise Pflaumenmus.
Der Anschnitt gefällt mir gut.
Bei beiden Blätterteichböden in der Torte kann man gut die Blätterung
erkennen. Unten auch der Mürbeteich leicht gebräunt am Rand. Und man kann
hier auch schön die Füllung erkennen. Ja, aber hier, das ist genau das, was
ich meine. Die Füllung ist sehr weich. Auf jeden Fall darauf achten, dass sie
definitiv besser aufgeschlagen ist, damit sie mehr Standfestigkeit hat.
Geschmacklich! Wirklich rund. Das Einzige, was wie gesagt zu verbessern
ist, ist die Konsistenz von der aufgeschlagenen Chantilly. Ansonsten
tipptopp schöner Essiggeschmack, Blätterteig, tolle Porung, Mürbeteig,
toll gebacken. Lässt sich gut essen, auch sehr schön abgeschmeckt.
Was hier auffällt, ist weniger Tupfen und beim Einstrich sehe ich jetzt hier
tatsächlich die Torte durch.
Bin mir nicht ganz sicher, ob das überhaupt eingestrichen ist. Weil es
sieht eher so aus wie, scheiße, steht ja noch eingestrichen und ich habe aber
nichts mehr zum Einstreichen.
Und dann verschmiere ich einfach alles.
Aber dafür gleichmäßig.
Gleichmäßig geschmiert.
Auch gut.
Wenn ein bisschen Blätterteig durchschaut, dann ist das nicht so
schlimm, aber hier sieht es tatsächlich sehr wild aus.
Wir haben bei der Bundeswehr damals, wenn wir ins Lager gefahren sind, haben
wir Panzerkekse bekommen, damit wir drei Tage lang das Klo nicht aufsuchen
müssen. Das hat eine ähnliche Stärke.
Also bitte gucken.
Aber das Gute ist ja, dass sehr viel Pflaumenmus dabei ist. Das kann ja
vielleicht gegenwirken.
Was ist denn hier mit dieser Schicht Pflaumenmus?
Es ist von allem einfach zu viel.
Wirklich schauen, dass das dünner gearbeitet ist.
Mehr ist mehr, oder? Naja.
Die Proportionen sind hier einfach nicht richtig. Die Creme verschwindet
gänzlich. Geschmacklich, aber auch von der Textur.
Da sind die Proportionen nicht so gut. Wenn ich dann die Creme so da
aufschlage, habe ich wahrscheinlich auch geringeres Volumen.
Dann kann es mir auch einfach passieren, dass ich außen auch gar keine Creme mehr
übrig habe.
Kann ich das so da aufschlagen?
Das wusstest du bisher auch noch nicht. Ich sehe es zum ersten Mal.
Aber das ist auf jeden Fall...
Zu wenig Creme.
Ein bisschen filigrane Arbeiten von außen ist die Torte sauber
eingestrichen. Sie hat aber vom Volumen her tatsächlich auch nicht ganz die Höhe
wie jetzt beispielsweise die erste.
Sie ist eingestrichen. Sie ist hier tatsächlich an den Kanten noch so ein
bisschen wilder.
Der Anschnitt gefällt mir gut. Wie gefällt dir unten der Mürbeteig?
Top. Gleichmäßige Aufteilung. Auch die beiden Cremeschichten sind ähnlich
stark. Also das hat wirklich wunderbar funktioniert.
Lässt sich sehr gut essen. Oder? Wollte ich gerade sagen. Mürbeteig ist
vollkommen in Ordnung. Schön mürbe, tolle Proportionen. Und ich habe auch im
Mund immer alle Komponenten im schönen Verhältnis.
Großartig.
Hier sind die Tupfen jetzt was ganz Besonderes.
Die Glasur hätte ich mir ein bisschen dicker gewünscht und auch nicht so ganz
verschmiert, dass es so zerläuft, sondern ich hätte es mir dann
tatsächlich als Punkte auch gewünscht.
Obendrauf die Fächer, Anzahl stimmt, sind auch gleichmäßig geschnitten, muss
man sagen. Von außen ist sie vollkommen in Ordnung eingestrichen.
Beim Anschnitt sieht man erstmal, dass die beiden Schichten hier nicht
gleichmäßig sind. Aber was mich so ein bisschen skeptisch macht, ist
tatsächlich so, der Blätterteig, der sieht so aus, als hätte er noch etwas
Backzeit haben können.
Der Blätterteig muss ein bisschen länger backen. Der obere beispielsweise hat
eine... Schöne Blätterung. Die Pflaumenmarmelade und die Pflaumenmus
ist sehr schön abgeschmeckt. Leichte Säure ist da. Die Creme hat einen
herrlichen Stand.
Mürbeteig unten drunter auch vollkommen in Ordnung. Auch von der Stärke her
schön gebacken. Toll.
Aber der Blätterteig tatsächlich vielleicht zwei, drei Minütchen. Mehr
fehlt da gar nicht.
Ich hätte mir tatsächlich gewünscht, dass die Glasur ein Tick dicker gewesen
wäre, weil ich mag diese Gleichmäßigkeit.
Mit den großen Punkten außen, drin kleine Punkte. Christian hat ja kein
Muster vorgegeben, aber optisch gefällt es mir eigentlich ganz gut. Die sieht
hier oben so ein bisschen wilder aus. Ist das noch in Ordnung? Ja, das ist
vollkommen in Ordnung. Das ist immer noch Blätterteig, von dem wir reden. Von
daher ist das für mich vollkommen in Ordnung.
Die Aufteilung der Torte hätte gleichmäßiger sein müssen.
Man schmeckt bei diesem Exemplar tatsächlich mehrere Stoffe beim
Blätterteig, finde ich.
Mir fehlt es tatsächlich in der Aufteilung. Dieses schöne Blättern, das
war bei den anderen ein bisschen intensiver, ein bisschen stärker vom
Blätterteig her.
Woran es liegt, kann ich nicht genau sagen. Es ist auf jeden Fall vom
Mundgefühl nicht das, was ich mir vorgestellt habe. Das kann ich definitiv
sagen.
Die Topfen gefallen mir.
Gut, auch von der Konsistenz. Ich finde es gut, dass der Blätterteig oben noch
so ein bisschen durchschimmert. Habe aber zum Beispiel auch überhaupt kein
Problem damit, wenn es dann halt ein bisschen dickflüssiger ist. Beides für
mich vollkommen in Ordnung.
Wenn ich jetzt den Anschnitt hier habe.
Dann ist das von der Aufteilung her super.
Was obendrauf nicht funktioniert hat, ist das mit dem Fächer schneiden. Der
Fächer ist nicht komplett geschnitten. Das bedeutet, wenn ich jetzt das
Stückchen Kuchen runterschneide, ich habe die weiche Creme unten drunter. Das
heißt, ich drücke mir alle Schichten komplett zusammen.
Blätterung ist da.
Allerdings der untere Boden, bin ich gespannt gleich, ob er durchgebacken
ist. Unten der Mürbeteig von der Backfarbe her war in Ordnung.
Der Mürbeteig ist vollkommen in Ordnung, schön mürbe gewesen. Unten der
Blätterteig, er hätte nochmal fünf Minuten länger backen müssen.
Hier habe ich eine wunderschöne Blätterung. Das sieht man ja auch hier
dran, dass das alles wunderbar funktioniert hat. Du siehst hier
richtig, wie es aufbricht und hier unten ist es fast schon noch eine kompakte
Masse, die halt auch noch zusammen ist und halt nicht so dieses schöne
Mundgefühl gibt.
Viele kleine Punkte, trotz alledem ein herrlicher Glanz von der Pflaumenmus
obendrauf. Sie ist sauber eingestrichen.
Die Stücke halt gleichmäßiger schneiden. Hier haben wir zwei Exemplare, ein
relativ breites und etwas schmaleres, aber schön eingestrichen.
Tolle Aufteilung. Hier unten ist es...
Wir werden es nachher beim Mundgefühl sehen, die untere Schicht hier. Da ist
mir ein bisschen zu viel von der Marmelade drauf. Aber wir werden es erst
sehen, wenn ich es dann probiert habe. Vielleicht ist sie nicht ganz so sauer
abgeschmeckt.
Es ist auf dem ersten Blätterteig auf jeden Fall zu viel von der Marmelade.
Sie ist gut abgeschmeckt, aber dadurch passt das von den Proportionen nicht.
Sie hat eine schöne Säure, das merke ich jetzt allerdings auch.
Es zieht sich tatsächlich so ein bisschen hinten auch säuerlich zusammen.
Es ist der alte Balsamico.
Es sollten zwölf Fächer sein, die gleichmäßig auf der Torte verteilt
werden. Hier sind sechs Fächer, auch tatsächlich wie so ein Fächer aufgelegt.
Tupfen hat man probiert hier auch zu machen. Diese Punkte sind aber auch
verlaufen.
Also die Dekoration nicht so, wie Christian sie vorgegeben hat.
Unten am Mürbeteig hätte ich mir tatsächlich ein bisschen mehr Backfarbe
gewünscht. Es sieht wüst aus und beim nächsten Mal vielleicht das Rezept von
Anfang bis zum Ende lesen. Das ist auf jeden Fall eine Cremeschicht zu viel.
Es ist eine leichte Blätterung da. Die Creme hat wirklich einen traumhaft
schönen Stand. Das muss man ganz klar sagen. Man sieht es auch von außen. Das
hat wirklich gut funktioniert.
Das ist auf jeden Fall eine Schicht zu viel von der Creme.
Und obendrauf fehlt natürlich die Hälfte der Dekoration.
Ist der Blätterteig ein bisschen dicker bei dem Exemplar?
Oder ist der genauso wie bei allen anderen? Nee, der ist ähnlich wie bei
allen anderen Exemplaren.
Im Buch der Friesen kann man nochmal nachlesen, wie das war mit dieser Torte.
Ja, wir wollen jetzt aber natürlich wissen, ihr beiden Experten, welches war
die beste? Ihr dürft euch gerne beraten.
Ich bin auf jeden Fall sehr zufrieden. Es gab allerdings auch Exemplare,
beispielsweise jetzt, das ist das erste, was sofort aufgefallen ist, hier ist
jemand auf jeden Fall nicht fertig geworden.
Das Runterzählen von 10 Minuten auf 10 Sekunden, das geht mir irgendwie zu
schnell. Der Zug ist an mir vorbeigegangen.
Hier bei dem Exemplar könnte man die Blätterung wieder sehr schön erkennen.
Ja, die erste Verkostung wurde.
keine Schimpfe bekommen habe, nicht auf den Deckel bekommen habe. Das war toll.
Das war toll. Wenn das immer so weitergeht, liebend gerne.
Also es gab jetzt hier beispielsweise zwei Exemplare.
Da ist jetzt, sag ich mal, die Dekoration ein bisschen anders.
Ich habe ehrlich gesagt jetzt nach der Verkostung gemischte Gefühle, weil ich
finde, man kann trotzdem seine eigenen Leistungen im Gegensatz zu den anderen
trotzdem immer noch nicht einschätzen.
Liebe Jury, ich hoffe, es regnet jetzt viele Punkte.
Wir haben auf jeden Fall ein Ranking.
Blätterteig hat eigentlich bei allen von der Herstellung funktioniert, aber der
Zusammenbau war, glaube ich, etwas kniffliger.
Der zehnte Platz befindet sich hier.
Michael, 8,5 Punkte, aber verrate uns, wo die restlichen sechs Fächerblätter
sind. Die haben einfach nicht mehr in die Zeit gepasst.
Der Abstand zum nächsten ist nicht ganz so groß.
Platz Nummer 9 ist hier.
Anna, 9,5.
Platz 8 ist hier.
Jenny, 10,5.
Und Platz 7 ist gleich daneben.
Bianca, 11,5.
Und Platz 6 ist hier.
André, 12 Punkte.
Dann mache ich mit dem fünften Platz weiter. Der befindet sich hier.
Janina, 13 Punkte.
Der vierte Platz, der befindet sich hier.
Kajan, 13,5 Punkte. Es wird schon immer mehr. Jetzt kommen wir zum
drittplatzierten.
Oksana, stolze 16 Punkte hast du von uns bekommen.
Den zweiten Platz haben wir nicht.
Wir haben zwei Erstplatzierte.
Der erste Platz befindet sich hier.
Sehr schön, Sandra.
Möchtest du deine Punktzahl haben?
Ja, bitte.
Okay, du hast 18 Punkte erreicht.
Cool. Der zweite, erste Platz befindet sich hier. Das bist dann du, Elli.
Herzlichen Glückwunsch. Auch 18 Punkte.
Danke. Toll.
Gratuliere.
Also es ist schön, ein gutes Gefühl.
Ich freue mich richtig für dich, für mich, für uns alle. Und jetzt sind wir
mal gespannt, wie die dritte Aufgabe wird.
Die Spannung hält sich bis zum nächsten Morgen.
Dann finden sich die sprichwörtlich aufgeweckten Kandidatinnen und
Kandidaten zur dritten Aufgabe im Wachzelt ein.
Die dritte Aufgabe lautet Sprichwörter zum Naschen.
Was erwartet ihr, liebe Jury?
Backt uns ein bekanntes Sprichwort als 3D- oder Motivtorte.
Natürlich müssen wir es auch erkennen können. Also nehmt das Ganze mit Humor
und seid kreativ.
Geschmacklich haben wir keine Vorgaben, aber wenn der Geschmack etwas mit dem
Sprichwort zu tun hat, dann freuen wir uns besonders.
Reden ist Silber, Backen ist Gold. Ihr habt vier Stunden Zeit und die starten
auf mein Kommando.
Auf die Plätzchen.
Fertig. Packt.
Keineswegs wollen wir hier über ungelegte Eier sprechen, aber von
Wilhelm Busch stammt der Ausspruch, das weiß ein jeder, wer es auch sei, gesund
und stärkend ist das Ei.
Ich hasse es, Eier zu trennen, wirklich.
Mein Endgegner.
Gegner bedürfen einander mehr als Freunde, meinte Hermann Hesse.
Jetzt schlage ich erstmal meine Eier auf mit Zucker und mache schöne Mohnböden.
Ist die Katze aus dem Haus, tanzen Jennys Mäuse und naschen sich durch
Mohnboden, Apfel-Amaretto-Kompott, Walnusspraline und Vanille-Mascarpone
-Creme.
Ein holländisches Sprichwort besagt, ein halbes Ei ist besser als eine leere
Schale. Heute gibt es bei mir eine italienisch angehauchte Torte. Es heißt,
es gibt Espressoböden mit einer leichten Vanille-Espresso-Creme, so leicht
Tiramisu. Mein Sprichwort ist alle Wege führen nach Rom. Ich mag dieses
Sprichwort eigentlich ganz gerne, weil man sieht es ja bei mir hier auch und
ab. Alle Wege führen irgendwie wohin und hoffentlich führen alle Wege immer in
die nächste Runde.
Ich mache heute Haselnussböden, eine Kaffee-Vanille-Creme, ein Haselnuss
-Pralinet, eine Himbeerkonfitüre.
Und Haselnusskrokant.
Janinas Scherben sollen ihrer Torte Glück bringen. Mit einem Haselnussboden,
Himbeerkonfitüre, Vanille-Kaffee-Creme, Haselnusspraliné und Haselnusskrokant.
Laut Bibel werden die Letzten die Ersten sein.
Ich gehe jetzt natürlich total motiviert in diese Aufgabe, weil ich bei der
technischen Prüfung total abgelost habe. Und natürlich jetzt versuche nochmal
alles rauszuholen, damit ich nicht frühzeitig nach Hause fahren muss.
Ich habe mich für das Sprichwort entschieden, nicht alles, was glänzt,
ist Gold, weil ich heute einen kleinen Goldtopf backen werde mit Goldnuggets
obendrauf. Bei Sandra gibt's sprich Sport.
Mein Programm ist heute auf jeden Fall sportlich und ich habe relativ viele
Komponenten. Meine Torte wird ein Baum.
Sandras Apfel fällt nicht weit von seinem aus Rice Krispies modellierten
Stamm. In der Krone verbergen sich Mohnböden mit Marzipan-Mohncreme,
Brombeerkört und Mandelcrunch.
Das feinste fällt durchs Sieb.
Ist übrigens auch von Wilhelm Busch.
Ich mache einen Ofen und darauf eine Pfanne und da drin ist ein Hund, der ein
bisschen verrückt guckt. Also da wird der Hund in der Pfanne verrückt.
Ja, das Sprichwort habe ich mir ausgesucht. Das war so ungefähr das, was
ich gesagt habe, nachdem ich den Anruf gekriegt habe, dass ich dabei bin. Und
ja, passt dann ganz gut.
Ich hoffe, ich kann die Jury damit überzeugen.
Boah, bei mir schwappt gleich über.
Heute vernascht die Jury das Sprichwort, Morgenstund hat Gold im Mund. Ich bin
jetzt kein so großer Morgenmensch, denkt man kaum, aber ich brauche in der Früh
schon etwas länger, um wach zu werden. Aber wenn ich dann wach bin, habe ich
gute Laune.
Ja, Motto, Sprichwörter. Mein Sprichwort ist, jeder Topf findet seinen Deckel.
Und hier bin ich und ich backe den jetzt.
Kaya Hahn hat den Deckel noch nicht gefunden, aber ich hoffe, sein Topf
findet heute den Deckel.
Kaya Hahn gießt den passenden Deckel zu seiner Topftorte aus Isomalt und
schichtet darunter Haselnussbiskuit, Haselnussmascarponecreme,
Bananenscheiben und Salzkaramell.
Elli ist die Aufgabe nicht Wurst.
Die Jury muss anhand von dem, was sie im Außen sehen, wissen, um was für einen
Spruch es sich handelt. Aber mein Spruch, da müssen sie drauf kommen.
Alles hat ein Ende, nur Ellis Aromen nicht. Sie stapelt Schokotonka-Böden mit
Pistazien-Crunch, Schokocreme, Himbeer-Juzu-Fruchteinlage und Pistazien
-Creme.
Zweimal hintereinander hat sich Bianca die rote Schürze geschnappt. Nach einer
ausbaufähigen technischen Prüfung muss sie diese Woche um das schicke
Kleidungsstück bangen.
Das sieht nach, man schmeckt noch nichts aus.
Weißt du, wir kennen uns jetzt seit drei Wochen und wir verstehen uns schon fast
ohne Worte. Ja, richtig.
Das hier, sehr fein hacken und auf jeden Fall alles da rein. Okay.
Wie sieht es mit dem Rosmarinöl aus?
Aber das Hacken und auch noch mit da rein. Vielen Dank, Christian.
Bitte, bitte.
So, jetzt kommt das in die Form.
Ich mache ein Sandbisket in Schoko. Ich schichte das mit Kirschen, ein Crunch
aus Cashewkern und Waffelbruch. Wer rastet, der rostet. Deshalb ruht
Oksana nicht und schichtet ihre süße Couch aus Schoko-Sandbisket mit Nougat
-Mascarpone-Creme, Kirschen und Cashew-Schoko-Crunch.
Auf die Couch dürfen diese Böden nicht.
Ungefähr Viertelstunde. Wir machen das mal nach Hausfrauengefühl.
Auch die Herren?
Das Ziel ist, das Sprichwort auch ein bisschen ins Innenleben mit zu
übertragen. Einfach was Verrücktes. Wenn ein Geschmack genannt ist, dann möchte
Christian ihn auch schmecken. Also man soll es schon rausschmecken.
Es wäre schön, wenn die Jury nach der Verkostung noch sprechen kann.
Ich habe jetzt hier Himbeerpüree und dann wird es noch verfeinert mit
Jussussaft. Orangenabrieb und Orangenbitter-Aperitif.
Großmütter kennen oft sowohl Sprichwörter als auch Backrezepte
auswendig.
Sieht aus wie die Füllung von Omas Apfelstrudel, oder?
Rumrosin.
Das ist guter Rum. Vielleicht noch eine.
Es rummort aus allen Motoren.
Also hier habe ich jetzt mit meiner Buttercreme angefangen und hier mache
ich weiter mit meiner Kaffee-Mascarpone-Creme.
André verschärft die Sache.
Michael hat alles im Griff.
Ich arbeite gerade so ein bisschen parallel. Ich schlage da die Eiweißmasse
auf für meine Swiss-Lillinge-Buttercreme.
Parallel bereite ich noch das Erdnuss-Salzkaramell vor, damit ich
heute auch zeitig fertig werde.
130 Gramm Erdnüsse dürfen es sein.
Auch Anna verleiht ihrer Torte Biss.
Ich karamellisiere jetzt Zucker für meinen Haselnusspraline und meinen
Haselnusscrunch.
Ich habe jetzt Zucker geschmolzen.
Jetzt werden die hier karamellisiert und so erhalten die Kokoschips ihren Crunch,
weil der Karamell überzogen ist.
Hoffentlich. Oh.
Ja, so, da ist natürlich Engelshaar.
Ein bisschen noch.
Ein paar ganz, ganz kleine, feine Klümpchen.
Leute, schnell, schnell, schnell, schnell, schnell, schnell, schnell.
Oh, scheiße.
Ich hab mich verbrannt.
Leute. Das tut wirklich weh.
Na klar tut das weh. Du nimmst die Handschuhe an.
Da krieg ich eins.
Willst du?
Die sind schön dick.
Scheiße. Weiter machen.
Mein Crunch ist schon fertig und in dieser Zeit mache ich jetzt ein Schild
mit Rast- oder Rostplatz.
Ja, und das muss noch trocknen, weil das in die Torte reingesteckt wird. Deswegen
mache ich das jetzt schon und lasse ich trocknen.
Wer rastet, der rostet. Das benutze ich tatsächlich oft.
Ich raste auch, aber nicht bis zum Rosten.
Man muss sein Sprichwort aber nicht ausbuchstabieren.
Bei meiner Torte gibt es eine kleine Rampe, eine Straße quasi.
Oben am Ziel wartet eine Vespa.
Tatsächlich war ich schon mal in Rom, aber ich bin noch nie Roller gefahren.
Ich traue mich nicht.
Backen ist auch viel sicherer.
Außer vielleicht in Kaya Hans Fall.
Tapfer backt Kaya Han weiter.
Dabei heißt es...
Ein gebranntes Kind scheut das Feuer.
Das wird jetzt mein Biskuit für meine Baumkrone.
Dekoriert wird aus dem Gedächtnis.
Beim Sonnenaufgang ist bekanntlich unten orange und dann nach oben wird es ein
bisschen heller. Das versuche ich jetzt hier irgendwie darzustellen.
So kann man sich auch im Erfolg sonnen.
Das wird meine Reiskrispimasse?
Ja, das wird der Baumstab.
Das Gute ist, der muss ja nicht ordentlich aussehen, weil es ja ein
Baumstab ist.
Liebe Kinder, bitte nicht zu Hause auf der Arbeitsfläche schneiden.
Dann ist Mama richtig sauer.
Unsere Bühnenbildabteilung übrigens auch.
Ich starte jetzt mit dem Schichten.
In der untersten Schicht kommt meine Crunch-Schicht und dann meine
Schokomousse. Und dafür spritze ich jetzt erstmal so einen Isolierrand.
Ihr Lieben, vielleicht kennt ihr das Sprichwort, geteilte Zeit ist halbe
Zeit. Wir wären jetzt an dem Punkt. Ihr habt noch zwei Stunden.
Oh Gott, das wäre... Ich habe noch nicht mal gestorben. Ich auch nicht.
Ich bin überrascht, wie schnell zwei Stunden jetzt vorbeigehen. Also ich habe
meine... Hier war es bei der Halbzeit, meine Torte komplett gestapelt und
eingestrichen zu haben.
Wie ihr seht, da ist noch nichts.
Wird sportlich, weil alle haben hier schon gestapelt.
Ich habe noch gar nicht angefangen.
Aber was lange währt.
Gott, hoffentlich schmeckt das.
Das Backen ist eine Baustelle. Ich trinke meine Böden mit der Vanille-Milch
-Tränke und dann kommt hier mein Haselnuss-Pralinet drauf.
Darauf dann gleich meine frische Banane und dann...
schließe ich das mit der Creme ab und dann ein bisschen Crunch.
Michael baut vor.
So, ich schichte das schon so leicht topförmig, damit ich später nicht so
viel schnitzen muss. Das heißt, ich habe unterschiedliche Höhen von den Böden.
Während Michael die Sache einkreist, bringt André seine Creme um die Ecke.
Bis jetzt bin ich sehr zufrieden von der Standhaftigkeit meiner Torte.
Und so wie es jetzt aussieht, werde ich sie wahrscheinlich auch gleich schön
einstreichen können.
Das ist auf jeden Fall mal meine Hoffnung.
Auch Bianca hat die Standhaftigkeit diesmal im Griff.
Ich forme meinen Sofa.
Das ist nicht einfach. Ich überlege gerade, ob das nicht zu dünn ist. Ich
mache noch Ganache drüber und ich lasse es erst mal so.
Gekühlte Torten lassen sich besser ausdekorieren.
Sandra ist im Wartemodus.
Ein Praline muss jetzt fertig werden, damit ich weitermachen kann.
Sieht doch schon mal aus wie ein Baum, oder?
Sagen wir, wie Holz.
Ich bereite jetzt gerade den Sirup vor für meine Goldnuggets. Jetzt müssen wir
den Sirup auf 150 Grad aufkochen.
Dann müssen wir ganz schnell das Backpulver unterrühren.
Dann kommt das in die Form und wenn es ausgehärtet ist, können wir das schön
mit dem Hammer kleinklopfen.
Künstliches Gold.
Michael ist ein echter Alchemist.
Was ist passiert?
Mir ist eine Ecke abgebrochen.
Sieht man kaum.
So, ja, die Creme ist schön fest. Jetzt kann geschnitten werden.
Kann man sich in dieser Aufgabe Schnitzer erlauben?
Die Ecken sind wirklich tricky einzupacken. Warum gibt es im
Versandhandel nur noch Geschenkbeutel?
Eins, zwei, drei.
Letzte Chance.
Vorbei. Ob die Torte richtig steht?
Psst.
Ist doch nichts passiert.
So.
Liebe Bäckerinnen und Bäcker, wer die Backzeit nicht ehrt, ist die Punkte
nicht wert.
Ihr habt noch 60 Minuten.
Ich muss jetzt noch einstreichen, glattstreichen und dann dekorieren. Hört
sich wenig an, ist es aber nicht.
Es bleibt also spannend bis zur letzten Minute.
Wie in jeder Folge.
So, wir nähern uns dem...
Sonnenaufgang.
Eigentlich müsste man zur Frühtorte Kaffee reichen.
Ich mache jetzt die Pfanne.
Der Hund wird in der Pfanne verrückt. Also Hund und Pfanne fehlen gerade noch.
Fehler sind nicht mehr drin.
Ja, muss ich jetzt hocken, bis das soweit alles klappt.
Gemütlich.
Ich mache diese Polstermuster auf meinen Sofa, damit er so ein bisschen natürlich
aussieht, wie eine echte Sofa.
Nicht, dass sich jemand draufsetzt.
Ich mache jetzt hier wieder tausend Sachen gleichzeitig.
Ich klebe jetzt hier unten schon mal ein bisschen Deko auf.
Das wird mein Schweinchen.
Und jetzt bin ich gerade bei meinem Gesicht.
Ich brauche diese Holzoptik.
Jetzt wird der Kopf, drücke ich hier so ein bisschen hoch, dass wir dann nachher
noch eine kleine Nase rauszaubern können.
Knuffig.
Egal ob mit Figuren, Gegenständen oder Landschaften, jede Torte soll ein
Sprichwort darstellen. Die Jury muss erkennen, welches es ist.
Während die meisten schon geschichtet haben, hat sich jemand zunächst um die
Deko gekümmert.
Sandra.
Also jetzt kommt hier zuerst mein Praline drauf.
Ob das ein Wunschbaum wird?
Praline lasse ich vielleicht doch sein. Ich muss mal gucken, weil das ist mir
zu... Zu was?
Nee.
Es ist zu dickflüssig für meinen fluffigen Boden, also lasse ich es weg.
Liebe Bäckerinnen und Bäcker, ihr habt noch 30 Minuten.
30 Minuten?
Ja,
30 Minuten. Wird jetzt eng. Also es fehlen noch etliche Details.
Aber jetzt muss ich erstmal an den Hund.
Den muss ich jetzt modellieren.
Sandra schichtet unbeirrt weiter.
Die anderen Torten sind schon unter Dach und Fach.
Und Tortendecke.
Nur an Berührungspunkten wird Rost sein.
Da ich jetzt kein echtes Gold gefunden habe, muss ich mir mit kantes Zucker
helfen. Das wird nämlich mein Gold.
Obacht geben, länger leben.
Ein guter Amboss fürchtet keinen Hammer.
So, kures Gold.
Rumpelstilzchen hätte das nicht besser hinbekommen.
Auch Michael ist seines Glückes Goldschmied.
Geht aus wie Scherben.
Kommt Anna auf die Erfolgsspur?
Bei Jenny wird es immer knuddeliger.
Man soll ja gehen, wenn es am schönsten ist. Das Gleiche gilt auch für
Dekoration. Nicht überladen, aber schön muss sie sein. Ihr habt nur noch 10
Minuten.
Man hat gedacht, das kriege ich noch hin, die Deko-Elemente in aller
Ruhe. Aber nichts mit Ruhe. Durchhalten.
Keine Müdigkeit vorschützen hier.
Machen wir mal einen hübschen kleinen Schall für die kleine Maus.
Jetzt kommt der Hauptbestandteil, mein Sprichwort, mein Apfel.
In der Ruhe liegt der Apfel.
Oder wie ging das Sprichwort nochmal?
Wie viele Details sind in knapp zehn Minuten noch möglich?
Mein Schweinchen hat noch kein Schwänzli.
Darf man das sagen so?
Man darf alles sagen.
Schließlich geht es bei den Torten um Sprichwörter.
Perfekt. So.
Dann sollen Sie doch Kuchen essen und zwar die Jury in zwei Minuten.
Das ist definitiv zu kurz.
Das ist nichts.
Gar nichts.
Ich glaube, hier habe ich gar nicht gemalt, habe ich jetzt gesehen.
Schau, dieser kleine weiße Punkt.
Schwupsiwups, hast du ein bisschen mehr Leben drin.
Das Ende naht.
Wehe, wehe, wenn ich auf das Ende sehe. Hier kommt euer Countdown.
Zehn.
Neun.
Acht. Meine Hände sind so schwitzig.
Sieben.
Sechs. Auf nichts runterfallen.
Fünf. Sind Sie gespannt? Eins, zwei, drei.
Vier.
Drei.
Zwei.
Und Schluss. Hände weg vom Gebäck.
Das haben wir auch hier. Das haben wir.
Ich zweifle langsam, ob es ein bisschen wenig ist, weil ich doch bei meinen
Mitschreitern gesehen habe, dass sie ein bisschen mehr Raffinesse drin haben in
der Torte von der Optik her.
Mein Praline hat leider nicht geklappt, aber ich bin mit dem, was hier steht,
wirklich sehr, sehr, sehr, sehr zufrieden.
Oh, wie gut.
Ich habe eine gewisse Grundanspannung. Es wäre echt gelogen, wenn ich sage, ich
gehe jetzt easy nach vorne und sage, ich habe eine tolle Torte. Weil dafür waren
einfach die beiden Aufgaben davor nicht so super.
Also hoffe ich, dass ich heute mit meiner Sprichwort-Torte alles rausreißen
kann. Wir haben es gefresst. Oh, sieht geil aus.
Diese Woche war echt eine Achterbahn der Gefühle.
Von Piedel, gut, dann kam die technische Prüfung und jetzt mal schauen, was sich
die Jury sagt.
Für die große Verkostung gebe ich jetzt ab an meine beiden Sprichwort-Experten
Betty und Christian. Ich bin gespannt, ob ihr es bei jeder Torte erraten
werdet. Und los geht's bei dir, Anna.
Also wir müssen jetzt rätseln.
Möchtest du es auflösen? Ja, so lange muss man ja nicht rätseln. Also ich
meine, das Thema Italien ist ganz klar zu erkennen und dadurch, dass er ja der
Wegweiser ist, ich würde mal vermuten, alle Wege führen nach oben.
Richtig.
Sauber eingedeckt die Torte, eingestrichen, wirklich sehr
detailverliebt, sehr akkurat und sehr sauber auch gearbeitet.
Das ist wirklich 10 von 10. Danke.
Sehr schöner Anschnitt. Man kann hier die Schichtung gut erkennen.
Gleichmäßig geschnitte Böden.
Sehr dünn eingestrichen.
Die Böden sind traumhaft schön gebacken. Sehr locker. Man kann sie angenehm
essen. Der Crunch ist da durch die dunkle Schokolade. Du hast die Nüsse
dabei. Ein ganz leichter Kaffeegeschmack. Alles passt wunderbar
zusammen. Also auch geschmacklich wohldosiert. Saulecker.
Es hat eine schöne Textur und dann kommen diese schönen Aromen dazu, die
sich auch so im ganzen Mund verteilen und dann wirklich eine Einheit bilden.
Vielen Dank. Danke schön.
Danke, danke.
Mir geht's gut, wo ich bin.
Die Sonne scheint, Wolken ziehen. Der perfekte Moment wird
heute verpennt.
Ich glaube, das kann uns nicht passieren, gerade euch nicht, wo ihr
jetzt vier Stunden hier durchs Zelt getobt seid.
Weil wenn man rastet, dann rostet man ja schließlich.
Die Sofa, sehr schön gearbeitet. Mir gefallen auch diese Steppnähte, die du
überall draufgesetzt hast. Sehr sauber, auch hier unten an der Kante. Gut
durchdacht, verschiedenste Techniken mit eingearbeitet. Dankeschön.
Eine etwas festere Torte, außenrum ein bisschen dicker, ist auch notwendig,
damit du überhaupt die Struktur auch einpressen kannst.
Es ist ja quasi der Boden von der letzten Woche, den wir ja so gelobt
haben. Auch der ist sehr gut gebacken. Mein Favorit bleibt allerdings der
helle, weil der noch so ein bisschen...
Ja, saftiger ist vom Aroma her. Der ist auch wirklich traumhaft schön gebacken,
dieser Schokoboden. Auch Nougat ist da, Kirschen sind da, Crunch ist da.
Geschmacklich alles richtig gemacht.
Ich habe tatsächlich durch diese ganzen Kirschen immer den Kirsche mit im
Geschmack. Eine sehr schöne Kombination.
Vielen lieben Dank.
Vielen Dank.
Magst du es auflösen? Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.
Für mich persönlich ist das tatsächlich einer der besten Bäume, die wir hier
gesehen haben.
Einfach von der Farbgebung, von den Proportionen, man kann es sofort als
Baum erkennen.
Also ich bin restlos begeistert. Ja, du, da habe ich nichts hinzuzufügen. Das ist
wirklich sensationell. Tolle Arbeit.
Dankeschön.
Auch im Inneren des Baumes sehr schön gearbeitet. Hier die Fruchteinlage.
eingestrichen und dann sehen wir hier draußen den biskuit.
Also der Anschnitt gefällt mir sehr gut.
Wunderschön abgeschmeckt.
Bei der Fruchtkomponente, da würde ich auf jeden Fall beim nächsten Mal noch
frische Brombeeren mit reinarbeiten. Man merkt so eine ganz leichte Säure, aber
ich würde nie im Leben darauf kommen, dass das Brombeere ist.
Ich weiß nicht, wie es bei dir... Aber ich habe keine Mandeln bei mir drin
gehabt. Du hast die ganzen Mandeln gehabt oder hast du eine Praline-Masse
gemacht? Praline ist leider nicht ganz flüssig geworden. Und dann habe ich noch
die Mandeln quasi zerkleinert und dann... Also so rüber gestreut? Ja.
Okay, dann habe ich natürlich jetzt gerade ein Stück erwischt, wo entweder
gar keine oder eine ganz kleine Mandel dabei gewesen ist. Ich hatte drei.
Ja. Dann gleichmäßig verteilt.
Ja. Vielen Dank. Vielen Dank.
Danke.
Da wird der Hund in der Pfanne verrückt. Super.
Also ich glaube, vom Eindecken ist da noch ein bisschen Luft nach oben.
Aber für die Kreativität, da hast du mich auf jeden Fall auf deiner Seite.
Ja, definitiv. Nicht nur Betty, sondern auch mich. Wirklich wunderschön,
fantasievoll umgesetzt. Genau das ist ja das, was wir uns gewünscht haben. Danke.
Also erstmal, du hast sehr sauber geschichtet, sehr gleichmäßig
geschichtet. Man kann immer die Fruchtkomponenten sehen und gleichzeitig
auch den Crunch gleichmäßiger Aufteilung. Beim Fondant, ist es dir zu
dick oder ist es noch so in Ordnung? Das mit dem Eindecken besprechen wir
vielleicht nochmal, wenn du eine Runde weiter kommst.
Ich würde mal sagen, auf dem Blatt Papier hast du definitiv mit das
mutigste Konzept gehabt. Diese eingelegten Jalapenos hatten wir, glaube
ich, noch keiner Torte. Für mich persönlich könnte es noch einen Tacken
mehr die Schärfe sein. Und beim Crunch auch gucken, dass der ganz kleine
Stückchen kleiner ist. Weil wenn man da ein richtig großes Stück erwischt, dann
hat man ordentlich zu kämpfen.
Dann mit der Ananas dazu.
Ungewöhnliche Kombination, die aber sehr clever ist. Ich hätte, glaube ich, mehr
von den Jalapenos, um diesen einen Geschmack mehr zu haben. Weil das finde
ich sehr clever an der Torte.
Okay, vielen Dank.
Du hast deinen Deckel gefunden.
Ich habe meinen Deckel gefunden.
Also auf jeden Fall das Sprichwort gut zu erkennen.
Von der Umsetzung her gefällt es mir gut. Für mich persönlich sehr schön
umgesetzt.
Also im echten Leben würde ich jetzt sagen, geht gar nicht.
Es ist natürlich schwierig, wenn ich hier nichts vorbereiten kann, dann
solche Griffe zu machen, die auch halten. Ich würde mir da was anderes
einfallen lassen, außer Draht, Spaghetti oder so, was essbar ist, was dann auch
nicht verletzen kann irgendwie.
Aber vom Anschnitt her gefällt es mir sonst gut.
Ja, holler die Wallfee, Kajan. Ich glaube, diese Sendung, die liegt dir
geschmacklich. Die Haselnuss, die hast du wirklich in schönen Facetten in den
Kuchen eingearbeitet. Man beißt immer wieder auf die Banane mit drauf, hat
nochmal eine andere Textur. Sehr gut abgeschmeckt.
Vielen Dank.
Du weißt, ich bin kein großer Bananenfreund. Deswegen, also wenn dir
jetzt die Torte gefällt, dann hast du wirklich alles richtig gemacht. Jetzt
kommt eine ganz Skurrilität. Ich glaube, ich hätte noch mehr Banane reingemacht.
Oha, oha.
Vielen, vielen Dank. Vielen Dank.
Deine Vermutung?
Das ist es auf jeden Fall nicht. Du sollst nicht den Tag vorm Abend loben.
Ich glaube, aber es geht um den Tag und um den Morgen.
Gespräch?
Sag's.
Morgenstund hat Gold im Mund.
Richtig, ja.
Man muss auch wirklich dich auch loben. Du hast auch verschiedenste Techniken
eingesetzt, mit dem Isomalt gearbeitet. Ein wunderschöner Farbverlauf
tatsächlich. Also optisch auch da für mich wirklich wunderschön.
Beim Drip hätte ich mir tatsächlich gewünscht, dass er vielleicht ein
bisschen früher aufhört und nicht immer ganz bis nach unten läuft.
Der Schöne bei deinem Anschnitt ist natürlich auch der Farbverlauf. Also du
hast von außen einen wunderschönen Farbton und du hast ihn von innen
nochmal aufgegriffen. Die Creme ist gleichmäßig abgefüllt. Alles liegt da,
wo es sein soll. Also auch der Anschnitt sehr sauber, akkurat gearbeitet.
Sommerlich leicht, schöne Säure eingearbeitet. Das trifft alles auf die
Torte zu. Das Einzige, was man vergeblich sucht, ist der Rosmarin.
Du bist sehr sicher mit deinen Techniken. Und dann hätte ich, glaube
ich, tatsächlich noch eine Technik irgendwo gerne mehr gehabt. Ich glaube,
jetzt fangen die anderen an, dir im Nacken zu sitzen. Und jetzt musst du
wieder eine Schippe rauflegen, damit du wieder die Nase vorne hast.
Vielen lieben Dank. Ich
würde
sagen, Scherben bringen Glück.
Die ist jetzt ein bisschen ungleichmäßig gewickelt.
Hier ist sie ein bisschen schmaler, hier wird sie ein bisschen größer.
Ich bin auf den Geschmack gespannt.
Gleichmäßig hier die Böden, Creme-Verteilung eingestrichen und dann
mit dem Fondant dünn eingedeckt.
Du hast immer wieder die Himbeere, immer wieder schön die Säure eingearbeitet.
Kaffee ist da. Die Böden sind traumhaft saftig. Also sehr schön gebacken. Schön
von den Konsistenzen her. Also für mich gibt es da nichts auszusetzen.
Dankeschön. Ich finde, das Innere passt zum Äußeren. Es ist wirklich
handwerklich alles gut gearbeitet, was du machst. Vielen Dank.
Dankeschön.
Ist die Katze aus dem Haus?
Tanzen die Mäuse auf den Tisch?
Genau, so ist es.
Du hast modelliert mit Vonnband und auch eingedeckt. Ich würde nur darauf achten,
dass du wirklich unten ganz exakt abschneidest mit einem wirklich scharfen
Messer, weil dann habe ich hier einen sauberen Schnitt und dann wirkt es
gleich auch ganz anders.
Es ist tatsächlich wunderschön und fantasievoll umgesetzt.
Vom Handwerk her und von dem Aufwand, den du getrieben hast, sensationell.
schöner anschnitt die vier böden gleichmäßig verteilt ich habe überall
auch die äpfel dann dünn eingestrichen auch bei dir gut vom aufbau her
Kuchen zum Verlieben, muss man sagen.
Es ist wirklich saulecker. Die Böden sind traumhaft schön gebacken.
Apfelragout, das ist halt wirklich par excellence.
Vor allen Dingen die eingelegten Rosinen, die du drin hast, die geben dem
Ganzen nochmal eine ganz andere Textur. Einfach saulecker. Und der Apfel ist
auch mal da und hat wirklich genau auf den Punkt gekocht. Schöne Kombination.
Vielen Dank.
Es glänzt wirklich wie Gold und es ist kein Gold. Also es ist noch perfekter,
als das eigentlich, glaube ich, perfekt sein könnte.
Hohes Risiko, was das Schnitzen angeht. Du hast nicht nur oben was weggenommen,
sondern auch unten. Toll gemacht.
Dankeschön.
Vom Aufbau her gefällt es mir sehr gut. Auch davon dann schön gleichmäßig beim
Eindecken ausgerollt.
Wenn man sich einen Platz in meinem Herzen erbacken möchte, dann genau so.
Es ist der Burner. Es ist super geil. Die schwarze Böden, super saftig,
schönes Aroma. Dann die Sahnelikörbuttercreme. Ein traumhafter
Schmelz. Salz ist die ganze Zeit da. I-Tüpfelchen sind tatsächlich die
Erdnüsse. Und dass du die dann noch mit eingearbeitet hast, ist für mich super
geil.
Geschmack genau wie die Form der Torte. In sich rund und sehr gut abgeschmeckt.
Vielen Dank.
Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei.
Richtig. Sehr sauber, akkurat gearbeitet.
Optisch gefällt es mir gut. Ich bin jetzt sehr auf den Geschmack gespannt.
Bin ich auch, aber muss ganz klar sagen, von außen super sauber gearbeitet. Toll.
Es duftet.
Wunderschön geschichtet.
Hier haben wir zweimal die gleiche Schicht, dann haben wir in der Mitte...
diesen Fruchtkern schön verteilt.
Also Elli, den größten Respekt. Es ist genauso, als wenn ich es kaufen würde.
Wirklich der schönste Crunch von allen Torten, muss man sagen. Auch mit der
Pistazie sehr gut abgeschmeckt. Eine wunderschöne Säure. Rundum wahnsinnig
lecker. Du weißt ganz genau, wie du Konsistenzen einsetzt, wie du die Böden
zu backen hast.
Es ist ein Traum, diese Torte zu essen.
Vielen Dank.
Vielen Dank.
Das große Backen verlassen zu müssen, ist wahrscheinlich für jeden Einzelnen
von euch ein rotes Tuch. Wir machen aber gleich weiter mit dem schönen roten
Tuch, nämlich der roten Schürze. Dafür brauchen wir die Punkte der Jury. Sie zu
Hause können sich die Punktetabelle übrigens nach der Sendung noch einmal
anschauen. Folgen Sie einfach das große Backen in den sozialen Medien. Ja, liebe
Jury, ihr müsst jetzt Punkte vergeben und dann zusammenzählen. Ihr dürft euch
gern beraten.
Also ich glaube, mit dem Thema haben wir den Nerv unserer Kandidaten getroffen.
Ich finde, wir hatten selten so ein gleichmäßig hohes Niveau. Wir haben alle
super Bewertungen bekommen, durch die Bank weg. Ich fühle mich absolut nicht
sicher. Niemand fühlt sich sicher. Wirklich niemand.
Ich finde vor allem, es wurde sehr exakt gearbeitet.
Auch handwerklich.
Unfassbar viele verschiedene Techniken. Also wir haben hier beispielsweise
Sponge von außen. Wir haben Isomalt hier vorne zum Beispiel bei der Sonne. Also
auch hier die Figur sehr schön modelliert, die Mäuse. Man merkt
natürlich, wenn man jetzt so das Feld sieht oder so, es ist zum Beispiel
Janina und es ist aber auch Kayahan, die beispielsweise, was die Optik angeht.
eine kleine Schippe drauflegen müssen. Mir geht es auf jeden Fall nicht gut mit
der anstehenden Verkündung, weil ich halt schon ahne, dass ich nach vorne
muss und das kein schönes Gefühl ist.
Aber so ist das Spiel und wenn alle gut sind und man ist halt nicht so gut wie
die anderen, dann muss man leider das Spiel verlassen. Man muss hier
tatsächlich einfach jetzt auch so aus seiner Komfortzone rausgehen, ein
bisschen mehr wagen, weil ansonsten galoppieren hier die anderen immer
weiter nach vorne. Die merken ja auch, was nötig ist, um hier an eine rote
Schürze ranzukommen.
Also ich denke, heute ist es Zeit, die rote Schürze abzugeben. Also meine
Leistung war diese Woche leider nicht so gut. Verteilen wir mal die Punkte und
schauen, was diese Woche passiert.
Eigener Herd ist Goldes wert, aber die rote Schürze ist auch einiges wert.
Wer bekommt sie denn? Wie man so schön sagt, ist ja jeder seines Glückes
Schmied. Aber eine oder einer von euch hat uns nicht nur mit Glück, sondern
auch mit Können und sehr viel Geschmack überzeugt. Mit 54,5 Punkten und konstant
guten Leistungen in allen drei Aufgaben geht die rote Schürze in dieser Woche
völlig verdient an...
Oksana.
Oksana, herzlichen Glückwunsch. Wirklich großartige Leistung.
Dankeschön. Und ich glaube, so einen lauten Schrei von allen anderen
Kandidaten hatten wir auch noch nicht. Selten, ja.
Das ist echt fantastisch. Ich freue mich.
Ich bin stolz auf mich.
Herzlichen Glückwunsch auch von mir.
Dankeschön.
Winika, Konstant, gut für eure Leistung.
Janina und Michael, kommt ihr beide bitte nach vorne.
Sowohl in Aufgabe 1 als auch in Aufgabe 2 konntet ihr beide nicht euer volles
Potenzial ausschöpfen und habt die wenigsten Punkte von uns bekommen.
In Aufgabe 3 habt ihr beide nach dem Motto Not kennt kein Gebot nochmal alles
gegeben und uns tolle Torten präsentiert.
Aber für wen von euch beiden hat sich das am Ende ausgezahlt?
Mit 40 Punkten.
Ist die Reise hier bei Das große Backen zu Ende
für...
Janina. Boah, du Scheiß.
It's okay.
Janina.
Du kannst wirklich stolz auf dich sein. Ihr seid so eine starke Truppe, wo ihr
alle auf einem Niveau seid. Aber es tut uns beiden unglaublich leid, dich gehen
zu lassen. Und vielen Dank, dass du dabei gewesen bist.
Ich
habe
es natürlich schon
geahnt. Und ja, ich habe es super stark.
Super starke Konkurrenten.
Das größte, was ich
mitnehme, ist jede Menge neue Freundschaften.
Nächste Woche, da bringen wir dann zusammen, was zusammengehört.
Dessert und Torte, Macarons mit noch mehr Macarons und natürlich Sie und
Ihren Fernseher. Wir haben eine Verabredung nächsten Mittwoch, 20.15 Uhr
hier in Sat.1. Bis dahin, machen Sie es gut. Tschüss.
Can't find what you're looking for?
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