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Hallo liebe Sportsfreunde! Nach den Olympischen Winterspielen und der
Fußball-WM nähert sich das sportliche Fernseher seinem Höhepunkt. In den
nächsten zehn Wochen geht es hier um Hochleistungsbacken. Das bedeutet im
Stöber Schlosspark Rasensport in Reinkultur. Und für die passende
Athletendiät ist auch schon gesorgt. Hierbei das große Backen.
Zeit für neue Höhenflüge in und über unserem Backzelt. In der größten
Backshow der Welt wartet auf die Gewinnerin oder den Gewinner.
Der goldene Cupcake.
Und es winken 10.000 Euro.
Die 14. Staffel von Das große Backen. Ich freue mich auf zwölf tolle
Kandidaten. Oh mein Gott.
Neue Staffel, neues Glück.
Leute, jetzt geht's los.
Wenn ich jetzt daran denke, dass ich gleich das Zelt sehe und gleich meinen
Backplatz, oh, da kribbeln sie mir.
Jetzt fang ich an zu zittern.
Oh mein Gott.
Schmeißt mir die Schürze her und lacht mich endlich ins Zelt.
Krass, guck mal hier.
Oh Gott, ich habe Herzklopfen.
Ich freue mich wie Bolle, richtig doll.
Es ist so, als würde ich noch träumen und irgendjemand muss mich jetzt
aufwecken. Oh, cool, oder?
Das ist wie alle Feiertage auf einmal zusammen.
Das ist so krass.
Erste Eindruck ist einfach nur Wahnsinn.
Steht dir gut.
Gleichfalls. Richtig schön, diese Schürze zu tragen.
Ich bin jetzt voll ready.
Das wird eine richtig wilde Zeit.
Los geht's.
Meine Stärke ist, nicht aufzugeben.
Es ist jetzt fest.
Oh je.
Egal, wie es ist. Ich gebe nicht auf. Ich gebe alles, bis es dann vorbei ist.
Daran soll es ja jetzt nicht scheitern.
Ich hoffe, ich kriege das hin.
Je weniger, desto mehr.
Ich habe in meinen Rezepten tatsächlich nicht viel Schnickschnack.
Aber es sollte lecker schmecken.
Es qualmt. Muss das so sein?
Meine Strategie ist, dass ich lieber strukturiert vorgehe.
Weil Chaos ist für mich ein No-Go.
Hoffe mal, dass ich mich jetzt nicht in dem Chaos hier verlaufen werde.
Ich gebe jetzt alles.
100%. Das ist ein Träumchen.
Guck dich das mal an.
Das ist mein Glücksbärchen. Meine Familie hat ihn für mich ausgesucht.
Und den wollte ich unbedingt mitnehmen, damit der mir Glück bringt.
Einfach machen. Ich habe tatsächlich gar keine Strategie. Einfach machen.
Ich habe es schon irgendwie.
Super.
Oh, guck mal, wie schön das ist.
Ich rocke das.
Ich bin sehr guter Dinge, ja.
Meine größte Stärke im Backzelt wird wirklich mein Stressfaktor sein, weil
der ist immer schön auf einem niedrigen Level und so leicht bringt mich halt
nichts aus der Ruhe.
Also mein Job als Notfallsanitäterin kann mir hier, denke ich, sehr gut
helfen, weil in den Einsätzen muss ich halt auch immer unter Stress arbeiten.
Und das hier ist ja auch purer Stress.
Ich komme aus Scharfenbrück, das ist hier in der Nähe von Stülpe.
Ja, die Dorfmädchen können auch was und nicht nur, wie viele immer denken, ach
die Dorfmädels, die stehen eh nur im Stall und können nichts. Und ja,
vielleicht habe ich Glück und habe so einen kleinen Heimvorteil.
Wie ist es im Zelt?
Aufregend. Aufregend?
Aufregend.
Mein Nervenkostüm momentan flattert tatsächlich.
Ich merke auch so leicht schwitzige Hände.
Was aber nicht heißen soll, dass ich nicht verdammt ehrgeizig bin und das
Ding nach Hause holen will.
Das sieht lecker aus.
Exaktes Arbeiten einer meiner Schwächen. Bin mehr so der Typ der Improvisation.
Ich bin chaotisch, aber dazu gehört halt auch improvisieren und das ist wiederum
meine Stärke.
Naja.
Naja, ich stehe ganz schön unter Druck tatsächlich.
Ich bin das Chaos auf zwei Beinen.
Ich versuche mich wirklich selber zu beruhigen gerade.
Weil wenn ich aufgeregt bin, dann geht das hier richtig in die Hose.
Wir beide. Das ist eine Sache, die noch nie hier passiert ist. Noch nie da war.
Das ist eine Premiere, wie die 14. Staffel.
Dass ich bei Das Große Backen dabei bin, das bedeutet für mich einfach alles.
Fingers crossed, dass das was wird.
Wie fühlst du dich hier am Zelt?
Sehr wohl. Also mit meinen Mitstreitern und Mitstreiterinnen. Es ist einfach,
fühlt sich wie zu Hause.
Dadurch, dass ich auch Marathons laufe, ist mein Ehrgeiz, glaube ich, sehr enorm
groß. Gott, ich zitter.
Ich möchte einfach ins Ziel kommen und dafür gebe ich alles jetzt Vollgas.
Ich habe mir vorgenommen, heute langsam vorzugehen und werde schon wieder
hektisch. Also Gang rausnehmen, Anna.
Ich versuche da ganz entspannt an die Sache zu gehen und mir selbst zu sagen,
Anna, du kannst das.
Wer wird Deutschlands
bester Hobbybäcker oder beste Hobbybäckerin 2026?
Hallo liebe Hobbybäckerinnen und Hobbybäcker, herzlich willkommen hier im
Backzelt.
Es ist tatsächlich für uns schon das 14.
Jahr. Das kann man gar nicht mehr an den Fingern abzählen. Und das Gleiche gilt
auch für unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Ihr startet wieder zu
zwölft.
Bei unserer Jury, da ist es einfacher. Da reichen zwei Finger. Und hier sind
die beiden.
Die Präsidentin des Deutschen Konditorenbundes, Bettina Schliephacke
-Burchardt und der vielfach ausgezeichnete Weltklasse-Patissier
Christian Hüms.
Hallo. Hallo.
Ihr seid ja hier die Torten- und Punkteprofis, denn die beiden werden
wieder pro Aufgabe bis zu 20 Punkte vergeben.
Also man kann in der Sendung bis zu 60 schaffen. Aber die Frage ist ja, wie
kommt man an die volle Punktzahl?
Indem man uns begeistert. Wir haben ja wirklich schon viel gesehen. Wenn ihr
uns mit Handwerk und Geschmack verblüfft, habt ihr schon ganz gute
Karten.
Wir möchten mal sehen, was zu euch passt.
In der ersten Folge wird es sehr persönlich. Zeigt uns, was euch wichtig
ist und wofür ihr steht.
Wer nach drei Aufgaben hier die meisten Punkte eingesammelt hat, der bekommt die
rote Schürze und wird unsere Bäckerin oder unser Bäcker der Woche. Wer die
wenigsten erhält, der muss leider das Backzelt verlassen. Und wir machen das
Spiel so lange, bis dann im Finale nur noch drei Kandidaten übrig bleiben.
Nur eine oder eine von euch kann Deutschlands bester Hobbybäcker oder
beste Hobbybäckerin 2026 werden.
Und später den Enkelkindern alles erzählen und zum Beweis...
den goldenen Cupcake zeigen, den es zu gewinnen gibt.
Obendrauf gibt es noch 10.000 Euro für die Kuchenkasse und eine exklusive
Titelgeschichte in der Bild der Frau. Aber legen wir los mit unserer
traditionellen ersten Aufgabe.
Mein Lieblingsrezept.
Alles ist erlaubt, süß oder herzhaft, backt uns was mit Herzen.
Wir freuen uns auf eure ganz persönlichen Geschichten. Warum ist
genau das euer Lieblingsrezept? Wir sind gespannt.
Ihr habt für diese Aufgabe zwei Stunden Zeit und los geht's hier im Zelt immer
auf mein Kommando. Da könnt ihr euch schon mal dran gewöhnen.
Ich hoffe, ihr seid bereit für die erste Aufgabe.
Dann heißt es jetzt für euch auf die Plätzchen.
Fertig. Back.
In dieser Show ist man freundlich und kollegial.
Los geht's.
Jetzt geht's ab.
Und was gibt's?
Bei mir gibt's heute ein New York Cheesecake mit Erdbeerspiegel. Einer
meiner engsten Freunde hat geheiratet und die haben mich gefragt, ob ich
diesen Kuchen als deren Hochzeitstuchen mache.
Und ja, deswegen habe ich mir den ausgesucht.
Wird die Jury diesem Rezept das Ja-Wort geben?
Ich mache heute einen Karamellkeks-Cheesecake in Mini-Version.
Die meisten Bekannten, wenn die was von mir wollen, dann ist es der Käsekuchen.
Dann dachte ich mir, dann gibt es heute den Käsekuchen, weil Anna gleich
Käsekuchen ist.
Mehr Mathe braucht man nicht.
Das wird ein Mürbeteigboden, dann kommt die Kirschfüllung und oben drüber
Streusel. Und das ist mein Lieblingskuchen, weil es ein
Feuerwehrkuchen ist aus meiner Kindheit.
Elli backt eine beschwipste Version des Feuerwehrkuchens mit Tonka-Mirbteig,
Kirschkompott mit Kirschlikör, Mandelzimtstreuseln und einer Haube aus
Sahnetupfen und Kakao.
André ist früh auf den Geschmack gekommen.
Mein Lieblingsrezept ist ein Rotweinkuchen an meinem Geburtstag. War
Pflicht, dass meine Mutter mir den macht. Den habe ich schon immer geliebt.
André startet seine Backreise mit Rotweinschokoboden, Rotweinkirschtränke,
Rotweinkirschen, Schokobuttercreme und Mandelkrokant, veredelt mit Schokodrip.
Bianca ist traditionsbewusst. Ich backe heute eine Schokotorte
und meine Uro-Oma hat den Kuchen schon gebacken.
Bianca präsentiert eine Torte aus Schokomandelboden mit Rum
-Schwarzteetränke, Schokobuttercreme und Mandelsesam-Crunch, umhüllt von
filigranem Schokodekor.
Es muss nicht immer die große Torte sein.
In dieser Aufgabe ist alles erlaubt, was den Bäckerinnen und Bäckern mundet.
Mein Lieblingsrezept sind Apfel-Zimt-Tartlets, weil Apfel geht bei
uns in der Familie in jeglicher Form.
Janina gönnt der Jury eine herbstliche Auszeit und kombiniert Mürbteig mit
Apfel-Honig-Kompott, Walnuss-Crunch und Zimt-Mascarpone-Creme zu eleganten
Herbst-Hardlets.
Janina arbeitet mit chirurgischer Präzision.
Also mein Job als Notfallsanitäterin kann mir hier, denke ich, sehr gut
helfen, weil in den Einsätzen muss ich halt auch immer unter Stress arbeiten.
Und deswegen bleibt man einfach cool, weil man kann es eh nicht ändern.
Kaya Hahn trainiert für den Titel.
Dieses Reiben macht mich so k.o. und fertig. Ich kriege gleich einen
Tennisarm oder so. Meine Mutter hat als Kind immer drei Kuchen gemacht.
Schokokuchen, Bienenstich und einen Karottenkuchen.
Und am liebsten hat mir immer der Karottenkuchen geschmeckt.
Und deswegen mache ich heute einen Karottenkuchen oder eine Karottentorte.
Über den Tellerrand schaut Jenny und um die halbe Weltkugel. Ich backe einen
Spongecake und den Kuchen habe ich tatsächlich bei meinem ersten Japan.
Urlaub so ganz unverhofft gegessen. Also er ist jetzt vielleicht keine
Riesentorte, aber er hat mich abgeholt.
Jenny führt die Jury zu Beginn der neuen Staffel nach Japan und serviert dafür
japanischen Spongekuchen mit Maracujasoße und geröstetem braunem
Reis.
Oksana backt, wie sie es von klein auf gelernt hat.
Ja, ich mache heute eine süße Kartoffel. Meine Mutter hat das gemacht.
Und dann habe ich mit 12 das übernommen. Und bis jetzt.
Winterliche Aromen gibt's bei Michael.
Das wird eine Bratapfeltorte. Das ist das absolute Lieblingsrezept meiner
Tochter. Die wünscht sich das immer zum Geburtstag.
Zum Glück muss ich nicht sehr viel einstreichen. Ich mache Naked Cake.
Auch Lauras Torte ist etwas für die kalte Jahreszeit.
Mein Lieblingsrezept sind glutenfreie Mandelzimtböden mit
Birnenkompott. Laura schichtet ihre Mandelzimtböden mit würziger
Mascarpone-Creme, Birnenkompott und Mandelcrunch. Als Dekoration gibt's mit
Zitronensaft benetzte Birnenscheiben.
Der Druck ist schon gewaltig. Vor allem auf Konstanzes Kartoffeln.
So, Constanze, wie ist es im Zelt?
Es ist wirklich, wirklich unwirklich.
Das Besondere bei dem Rezept ist, dass du mit Kartoffeln arbeitest, im Boden,
ne? Ja.
Ursprünglich ist es ein Kartoffelkuchen. Ja.
Und ich habe mir überlegt, das muss ja noch besser gehen. Ja. Und habe dann
gesagt, okay.
Ich mache noch Äpfel dazu. Ich mache noch Äpfel dazu.
Die Jury will alle kennenlernen.
Und hilft bei Bedarf.
Du Betty, ich weiß gar nicht, warum jetzt so Klumpen entstanden sind.
Soll ich es absieben? Ja, würde ich machen.
Freust du dich auch, dass du hier backen darfst? Ja, und wie?
Und wie? Ich kann es kaum fassen.
Mein Name ist Eli. Ich bin 51 Jahre alt, wohne in Tettnang. Das ist bei
Friedrichshafen am schönen Bodensee.
Beruflich bin ich Lehrerin und in meinen AGs backe ich mit den Schülern. Und auf
YouTube poste ich Rezepte für Schüler. Viele sagen, das schaffe ich nicht, sage
ich doch, durch einzelne Schritte. Ich zeige es dann auch vor. Ich stehe wieder
in meiner Küche und heute backe ich die Tortenböden.
Ich bin in Deutschland geboren, habe orientalische Wurzeln und ich arbeite
schon immer wieder mal mit Gewürzen aus dem Orient.
In mein Gebäck bringe ich nicht bloß die Liebe und die Leidenschaft, sondern auch
die zwei Kulturen, die ich miteinander vereinige oder verbinde.
Du bist dabei, herzlichen Glückwunsch.
Oh Gott, damit habe ich es gar nicht gedacht.
Das ist schon ein Wunsch gewesen, wo ich fast mal...
Nicht mehr damit gerechnet habe und jetzt ist es warm geworden.
Oh, danke Gott.
Die erste halbe Stunde ist schon vorbei.
Ab in den Ofen.
Haben alle noch Spaß?
Ich bin entspannt.
Einfacher als bei euren Lieblingsrezepten wird es auch nicht
mehr.
Das Ding ist durch und jetzt geht's an die Cremes.
Man muss sich erst einmal ans Backen im Rampenlicht gewöhnen und an die Hitze im
Backzelt. Nicht, dass einem gleich alles um die Ohren fliegt.
Oksana liebt es simpel.
Das ist eigentlich ein ganz, ganz einfaches Rezept, aber das schmeckt so
lecker. Karamellisierte Kondensmilch, Butter und Kakao. Die drei Zutaten.
Konstanze hat etwas zu beichten.
Christian, mir ist was ganz furchtbares passiert.
Ich habe das Haselnussmehl vergessen.
Also den würde ich nochmal neu machen. Ich würde das Risiko nicht eingehen. Ich
organisiere dir alles und dann fangen wir nochmal neu an. Ja, super.
Dieser Boden hat natürlich eine gewisse Backzeit. Eine halbe Stunde im Backofen,
die verlierst du natürlich.
Du musst natürlich jetzt gucken, dass die zügig weiterarbeitet.
Komm, ich helfe dir.
Ja, du brauchst nur die... Eine Schüssel.
Ja, hier.
Du brauchst sie nur abzuschälen. Ja? Ja.
Sandra nutzt die Backzeit, indem sie anderen hilft.
Ehrensache, wenn man nicht gerade selbst alle Hände voll zu tun hat.
Aus diesen Äpfeln mache ich jetzt meine Bratapfelfüllung. Dann wird das Ganze
leicht aufgeköchelt und dann habe ich meinen Apfelkompott.
Früchte sind bei Lieblingsrezepten sehr beliebt. Die Kombination aus Süße und
Säure schmeichelt dem Gaumen.
Für Oksana ist Kuchen etwas Besonderes.
Früher hatten wir Gebäck nicht jedes Wochenende, sondern nur zum Feiertag,
Geburtstag und so. Und da habe ich mich immer riesig gefreut, wenn es süße
Kartoffeln gab.
Die Torte heißt Ein kleiner
süßer Engel.
Ich hatte eine schwere Phase in meinem Leben gehabt und da kam mein kleiner
Sohn in dieser Zeit.
zur Welt wie ein Engel vom Himmel. Und seitdem geht nur bergauf.
Herzlichen Glückwunsch, du bist dabei.
Wie?
Wo?
In Wachse?
Mein Sohn ist gerade hier.
Dankeschön. Also echt, das ist mein Traum.
Ich arbeite als examinierte Pflegefachkraft, betreue die Leute, die
im Wachkoma sind.
Das ist schon sehr emotional, aber mit der Zeit habe ich das hinbekommen und
jetzt macht mir sogar diese Arbeit sehr großen Spaß.
Ich backe gerne schon, seit ich an mich erinnern kann. Das ist echt meine
Leidenschaft jetzt.
Meine Dozentin hat zu mir gesagt, Axana, in dir steckt so viel.
Gut ist drin, öffne dich, zeig dir, was du kannst. Dann habe ich gedacht, okay,
das versuche ich auch beim großen Backen.
Konstanze darf keine Zeit mehr verlieren.
Ich lasse mich nicht unterkriegen, ich will das Ding ja noch rocken.
Was soll's, machen wir schon.
Jenny macht Reis heiß.
Für Christian den Crunch Lover habe ich mir gedacht, ich nehme Reis, röste den
an. Und zur Mörse dehnen.
Echte Männer schreddern anders.
Ich habe nichts zum Klopfen, ich muss jetzt die Fäuste nehmen. Hast du kein
Nudelholz? Nee.
Hey, warum nimmst du kein... Weil meine Fäuste härter sind als jedes Nudelholz.
Nee, Quatsch.
Dabei legen wir besonderen Wert auf hilfreiche Technik.
Eni zum Beispiel haben wir eine Uhr besorgt.
Liebe Bäckerinnen und Bäcker...
Wir haben schon halb Zeit, noch eine Stunde.
Was? Das geht gar nicht.
Bekommen wir noch ein bisschen mehr Zeit, bitte?
Also in der Schule verging die Zeit nicht so schnell.
Jetzt aber.
Er ist hier unten noch so nass. Das ist halt doof, wenn er unten nass ist, dann
sackt er zusammen und dann hast du unten wirklich einen Eierkuchen.
Also ich würde ihn noch fünf Minuten drinnen lassen.
Janina hat ihre Böden in Form gebracht.
So, mein Mürbeteig ist jetzt im Roten. Acht bis zwölf Minuten, dann gucke ich
nochmal nach dem, hole die Blindbackerbsen raus und dann nochmal
ein paar Minuten.
Man kann auch nur noch in Minuten rechnen.
Schöne Farbe bekommen.
Sehr schön.
Oh, guck mal, wie schön das ist.
Super.
Nicht alle sind so happy.
Und die Zeit läuft.
Er ist komplett zusammengefallen.
Komplett für den Arsch. Guck mal, wie flach der ist. Ich könnte heulen.
Das kann ich nicht servieren.
Jenny, er ist eingefallen, komplett.
Er ist komplett eingefallen. Er ist auch richtig doll klebrig. Die einzige
Möglichkeit, die jetzt noch übrig bleibt, macht die Hälfte des Rezepts in
dieselbe Form. Dann backt das quasi dementsprechend schneller.
Bei einem Sponge Cake ist das Aufschlagen extrem wichtig von der
Eimasse. Das muss eine gewisse Stabilität haben. Wenn das nicht
gewährleistet ist, dann fällt das alles in sich zusammen. Und da hat sie
wahrscheinlich zu zügig gearbeitet.
Bei noch 40 Minuten nicht zu schnell zu machen, das ist eine Herausforderung.
Hübsche Deko für die Jury.
Gestalterische Besonderheiten weiß die Jury immer zu schätzen.
Ich hoffe, man erkennt den Zuckerflammen.
Betty brennt für Deko.
So, wenn ich das jetzt hier überlappe.
Du kriegst halt die Folien nicht ab. Ich würde es tatsächlich hier abschneiden.
Okay.
Bianca traut sich viel zu.
Ich freue mich ja total, dass wir sogar Schokoladendekor sehen. Das ist eine
erste Aufgabe.
Wir zwingen ja niemanden, beim Lieblingsrezept Dekoration zu machen.
Uns freut die sehr.
An solche Details kann Jenny gerade nicht denken.
Speed Sponge.
Auf 190, wie ich es jetzt habe, ist Wahnsinn. Das ist eine Wahnsinnsfahrt.
Das ist, als ob du mit 270 im Berufsverkehr über die Autobahnbretter
hast.
Ihr habt nur noch 30 Minuten.
Nein!
Wird doch ein bisschen knöpfer, als ich kalkuliert habe.
Das wird, das wird, das wird.
Eigentlich ist der nicht weich, der ist nur saftig. Das ist halt das Ding.
Und jetzt muss ich einfach nur gucken, dass der lange noch kühlt. Weil gekühlt
kann man den besser handhaben, aber der ist ja noch weich.
Jeder will einen guten ersten Eindruck hinterlassen. Wie anspruchsvoll wird
wohl das Debütwerk?
Das liegt in den Händen der Hobbybäckerinnen und Hobbybäcker selbst.
Sie dürfen auftischen, was sie wollen.
Der war mir ein bisschen zu warm, der Kompott.
Den hätte ich vielleicht doch mal für 10 Minuten in den Schockfroster gepackt.
Aber in dem ganzen Stress bin ich einfach nicht drauf gekommen, muss ich
dir sagen.
Bald schon wird sich zeigen, wo die persönlichen Stärken der Kandidatinnen
und Kandidaten liegen.
Und woran sie noch arbeiten müssen.
Ich mache jetzt einen Erdbeerspiegel da drauf. Guck mal, wie schön!
Welches Lieblingsrezept ist auch bei der Jury beliebt? Nach der Verkostung
vergeben Betty und Christian die ersten Punkte.
Verraten werden die aber noch nicht.
Das Gebäck von Oksana benimmt sich schon kartoffelig.
Der ist mir runtergefallen.
Den hole ich dann so raus.
Das ist nicht schlimm. Da oben drauf kommt noch Glasur.
Tada! Och, zuckerhaft.
Och nee, hätte ich mal nichts gesagt.
Ein kleines Leck.
Lecker ist erwünscht.
Lecks sind es nicht.
Ah, ich muss jetzt nochmal zum Schokobuster, ganz schnell.
Vorsicht!
Ich bin ja schon gespannt, warum diese Gebäcke eure Lieblingsspeisen sind.
Ihr habt übrigens nur noch 10 Minuten.
Jetzt müssen wir uns aber beeilen. Oha, oha. Wenn das so weitergeht, Leute, ich
brauch Kur.
Noch mal Urlaub? Ihr seid hier noch ein paar Wochen.
Scheiße.
Mir ist gerade meine Torte gebrochen. Die beult gerade total.
Eine kritische Phase.
Jetzt muss der hier noch rauskommen. Ich sag's euch.
Nein! Nein!
Jetzt hat er einen Riss.
Von oben sieht man kaum was.
Mein Boden klebt hier.
Jetzt hoffe ich, dass noch ein bisschen Boden unten am Kuchen klebt.
Was in der heimatlichen Kücheroutine ist, fühlt sich vor den Kameras und der
Konkurrenz ganz anders an. Jeder Fehler wird sofort kritisch beäugt.
Dabei die Ruhe zu bewahren, ist eine Kunst für sich.
Es ist ja nicht so, wie wir es wollten, aber ist jetzt, wie es ist.
Anspruch trifft auf Wirklichkeit.
Oh Mensch, das ist doch kacke.
Hobbybäckerinnen und Bäcker, ihr habt nur noch zwei Minuten.
Nein.
Vorsicht, Vorsicht, Vorsicht, Vorsicht.
Oh Mann.
Das ist wirklich eine Katastrophe. Ich meine das jetzt ernst.
Schade. Stark angefangen und stark nachgelassen.
Der ist ja nun leider jetzt in der Form. Jetzt müsst ihr den so essen.
Wo ist denn mein Stern? Hülle, wo ist mein Stern? Ah, hier.
Ihr Lieben, gleich heißt es für euch Finger weg. Hier kommt euer Countdown.
Nein. Zehn.
Nee.
Neun. Zieh raus.
Acht.
7, 6, 5,
4,
3,
2,
1 und Schluss. Hände
weg vom Gebäck.
Das ist schlimm.
Das ist so schlimm.
Geschafft, geschafft.
Erste Aufgabe geschafft.
Jetzt fällt der erste Druck von einem und ich hoffe sehr, dass Betty und
Christian begeistert sind von meinem Gebäck, von meinem Lieblingsrezept,
genau wie ich. Und ich habe mal gehört, Christian mag Käsekuchen, von daher
vielleicht gefällt es ihm.
Ich habe mich angestellt wie der erste Mensch.
Das ist nicht mein Anspruch und das ist auch nicht das, was ich sonst backe.
Naja. Shit happens, ich kann die Zeit nicht zurückdrehen.
Ich ärgere mich über einen dollen Fehler, den ich gemacht habe. Beim
Umsetzen ist sie mir so ein bisschen weggerutscht und dadurch beult sie jetzt
aus. Ich hoffe, sie kann trotzdem noch optisch und geschmacklich ein bisschen
punkten.
Ihr habt's geschafft!
Die erste Runde liegt hinter euch und ihr schaut noch ganz fröhlich aus.
Sie zu Hause haben eine Lieblings-Internetseite, das weiß ich,
und zwar das große Backen.de. Den Grund kenne ich natürlich auch, denn nach der
Sendung veröffentlichen wir alle Rezepte immer. Dann können Sie fleißig
nachbacken.
Und ich weiß, was die Jury jetzt tun wird, nämlich fleißig verkosten. Ich bin
ein bisschen neidisch. Wir legen los bei Elli.
Elli, dann verrate uns mal, was dein Lieblingsrezept ist.
Ich habe einen Feuerwehrkuchen gemacht.
Das ist so ein Kindheitskuchen. Und zwar, ich komme aus einem kleinen Ort im
Schwarzwald. Und wenn immer so ein Gemeindefest war, gab es dann eine
Kuchentheke und Torten. Und ich war da überfordert, wusste nicht, Kuchen oder
Torte, Kuchen oder Torte. Und das war so ein Mittelding. Ja, es ist so mein
Lieblingskuchen. Mir gefällt es, dass du zwar...
mit dem Kakao abgestaubt hast, aber ich immer noch die Tupfen sehen kann. Also
das ist genau das richtige Maß für mich. Ich hätte noch nicht meine Dekoration
gebraucht, weil ich finde, der Kuchen spricht für sich von der Backfarbe und
er ist wirklich sehr attraktiv. Ja, wirklich tolle Präsentation.
Dankeschön.
Im Anschnitt kann man jetzt auch den Kirschkompott erkennen.
Also der Mürbeteig ist nicht ganz durchgebacken. Der ist noch ein bisschen
glasig. Man sieht es hier unten wirklich wunderbar. Hirsche, Sahne, alles
perfekt. Nur beim Mürbeteig beim nächsten Mal ein bisschen aufpassen.
Alles gut.
Und es ist auch schön im Verhältnis. Also ich kann auch alle Komponenten sehr
gut schmecken.
Vielen Dank. Vielen Dank.
Ich habe euch heute den Birthday Bratapfel meiner Tochter mitgebracht.
Nur heute würde ich ihn gerne umtaufen in den schiefen Turm von Lukenwalde.
Wenn man die Torte dreht, dann sieht man das Malheur. Hier tritt auch die Creme
aus. Er sackt in sich zusammen. So sollte es natürlich nicht sein.
Es ist für alle die erste Aufgabe. Jetzt wisst ihr, worauf es ankommt. Einfach
notieren und beim nächsten Mal nicht mehr machen.
Im Anschnitt kann man jetzt sehr gut erkennen, woher das Problem außen rührt,
nämlich von der Creme, die halt wirklich eher eine Soße ist.
Die Gödeln, die sind hervorragend gebacken, sehr, sehr schön saftig. Der
Apfel hat noch Biss, der gibt die Säure, aber in der Mitte wirklich auf die
Konsistenzen aufpassen.
Geschmacklich gefällt es mir gut, optisch beim nächsten Mal aus den
Fehlern lahm hoffentlich. Vielen Dank.
Es hat natürlich optisch mit dem Sponge Cake nichts zu tun, aber dass hier
überhaupt ein Kuchen steht, Hut ab.
Man kann so ein ganz klein wenig dieses Luftige noch erkennen und vor allen
Dingen, er ist durchgebacken.
Was sehr gut ist, ist die Konsistenz im oberen Teil. Und was mir sehr gut
gefällt, ist auf jeden Fall die Maracuja-Soße. Schöne Konsistenz und vor
allen Dingen wunderbar sauer.
Ich glaube, du hast da wirklich noch das gerettet, was man retten konnte. Auch
wenn er nicht hundertprozentig perfekt ist, aber er ist auch keine
Vollkatastrophe. Vielen Dank.
Gerne.
Wenn ihr keine Torte macht, müsst ihr uns sechs Einzelexemplare präsentieren.
Das ist auf jeden Fall hier passiert.
Und was mich sofort anlächelt, ist diese Kante von diesen Mürbteig-Tartlets. Vom
optischen gefällt es mir wirklich sehr gut.
Dankeschön. Das Einzige, was ich ein bisschen verbessern würde, ist hier
unten die Backfarbe. Hier unten ist es noch sehr blass. Okay.
Der Apfel hat noch einen wunderschönen Biss. Oben drauf die Creme, perfekt.
Mürbeteig, schön durchgebacken. Für mich geschmacklich nichts auszusetzen.
Dankeschön. Also die Dicke, wie du es ausgerollt hast, ist auch perfekt, weil
man kann sehr gut mit der Gabel das Törtchen auch essen. Vielen Dank. Vielen
Dank. Danke.
Ich habe euch den Schokokracher von meiner Ur-Uroma mitgebracht.
Das Rezept ist schon über 100 Jahre alt und ist der Renner auf unseren
Familiengeburtstagen. In der ersten Aufgabe verlangen wir keine Dekoration
von euch. Umso schöner ist es natürlich, wenn man dann solche Dekorationen
bekommt.
Das ist wirklich großartige Arbeit.
Dankeschön.
Also das ist wirklich so ein ganz klassischer Kuchenanschnitt, nur mit
Creme und mit den Böden.
Bianca, geschmacklich ist das Teil ein absolutes Gedicht. Die Kombination aus
den sehr schön gebackenen Böden und gleichzeitig ist dieser Crunch dabei und
auch Sesam ist rauszuschmecken. Also alle Komponenten absolut perfekt.
Geschmacklich und optisch hast du für mich hier alles richtig gemacht. Vielen
Dank. Vielen Dank. Danke schön.
Ich stolper nur erstmal als allererstes über die Dekoration.
Also beim nächsten Mal darauf achten, dass ich da eine Symmetrie habe.
Es ist noch Luft nach oben. Ja, absolut.
Ganz kurze Frage, sind das jetzt die Kartoffeln oder sind das jetzt Äpfel?
Nein, das sind Äpfel im Teig mitgebacken.
Geschmacklich mag ich diese Kombination von den Nüssen mit dem Apfel und auch
dieser bisschen deftigeren Torte. Das passt schön auch zum Herbst. Im
Anschnitt sieht es ein bisschen aus wie eine Brottorte. Und tatsächlich, der
Boden ist auch nicht wirklich süß. Hat eine wunderschöne Konsistenz. Super
interessant. Mir gefällt es sehr, sehr gut.
Optisch auf jeden Fall noch ein bisschen nachjustiert.
Sehr geehrte Frau Präsidentin, Monsieur le Patissier, mitgebracht habe ich mein
Lieblingsrezept. Das ist eine Karottentorte mit Orangenabrieb,
Frischkäsefrostung und dann nochmal Orangenkompott.
Das ist jetzt so ein ganz klein bisschen Schlagseite, was schade ist, weil die
Creme einen sehr schönen Stand hat.
Also da wirklich beim nächsten Mal auf die Konsistenz der Böden achten. Ich
glaube, dann hast du wirklich einen ganz geraden und sauberen, akkuraten Aufbau.
Eine Gabel reicht, um das Urteil zu fällen.
Absolut sensationell.
Vielen Dank.
Es hat eine wunderschöne Säure dazu, diese Frische von der Zitrusfrucht.
Dann der Crunch.
Wenn die Optik dann auch noch hundertprozentig wird.
Daran arbeite ich. Vielen Dank.
Ich mag, wenn man die Frucht, mit der man drin arbeitet, auch für Dekorationen
verwendet. Sehr ansprechend. Ich glaube, die Todd hat so ein ganz kleines
bisschen Bauch bekommen.
Ja, das soll an die Birnen erinnern, weil Birnen haben doch auch immer so
einen Bauch.
Sehr gut verkauft.
Hier oben habe ich jetzt ein bisschen dickeren Boden als hier unten. Also darf
die Gleichmäßigkeit noch ausgehen. Alles klar.
Dieser Boden, der ist tatsächlich hervorragend. Auch die Konsistenz von
der Creme, wunderschön abgeschmeckt. Obendrauf der Crunch. Für mich
geschmacklich gibt es nichts auszusetzen. Vielen Dank.
Dankeschön. Ich habe es geschafft.
War gar nicht so schlimm, oder? Ich glaube, ich war.
Ich habe es geschafft.
Ich muss Kuscheln.
Sehr hoher Kuchen. Es ist glatt, aber es sollte natürlich nicht so verschmiert
sein. Obendrauf der Drip sollte eleganter sein.
Ja, da haben ein paar Sekunden am Ende dann gefehlt, um es ein bisschen schöner
zu machen, aber gut.
Gleichmäßig geschnitten, gleichmäßig gefüllt, aber macht die Torten nicht zu
hoch, sondern habt immer noch ein bisschen Puffer, damit ihr wirklich auch
bei der Dekoration dann genauso punkten könnt.
Also die Böden sind hervorragend. Muss man wirklich sagen. Schöne Säure auch
durch die Kirschen, die du mit eingearbeitet hast.
Die Böden haben wirklich ein wunderschönes Aroma. Draußen bei der
Optik würde ich mir tatsächlich mehr Feinarbeit wünschen.
Ich habe euch ein New York Cheesecake mitgebracht mit Erdbeeren. Leider ist
der Boden verloren gegangen.
Ich hoffe, er schmeckt trotzdem.
Von der Backfarbe her gefällt mir das hier außen sehr gut. Und dann ein Riss
oben drin. Verdeckt. Mist.
Ja. Es ist halt immer so die Frage, wenn so viele Erdbeeren auf einem Haufen
sind, warum das so sein soll.
Das ist nicht ganz durchgebacken. In der Mitte muss er auf jeden Fall noch länger
backen.
Das ist wirklich der perfekte Cheesecake. In der Mitte ist es leider
echt ärgerlich.
Schade, dass er in der Mitte nicht wirklich durchgebacken ist.
Vielen lieben Dank.
Hier ist tatsächlich so die Kuvertüre Streifen ein bisschen dicker als bei den
anderen, aber es gefällt mir sehr gut. Optisch spricht es mich sehr an.
Wunderschöner Glanz, tolle Präsentation.
Dankeschön.
Wenn man jetzt in diese Kugel reinguckt, dann sieht man hier den Fruchtkern. Hier
draußen noch diese Biskuit-Buttercreme-Masse.
Also drin sehr schön gearbeitet.
Danke.
Geschmacklich finde ich schön, dass du drin eine gute Säure hast. Durch diese
karamellisierte Kondensmilch habe ich ja auch eine gewisse Süße, aber spielt
schön zusammen.
Also wirklich toll. Vor allen Dingen der Kern, wunderschöne Säure mit
eingearbeitet, tolles Schokoladenaroma und beim nächsten Mal vielleicht ein
bisschen mehr Crunch.
Vielen Dank.
Dankeschön.
Optisch spricht es mich sehr an. Ich mag, dass du mit diesen Früchten
obendrauf noch gearbeitet hast. Damit habe ich tatsächlich noch so einen
kleinen Farbakzent.
Also der Anschnitt ist nicht spektakulär, aber das ist tatsächlich
sehr, sehr schön. Also es ist nicht zu flüssig, es bleibt nicht stehen, sondern
es läuft jetzt wirklich so ganz langsam runter und es sieht einfach echt lecker
aus. Dankeschön.
Der Cheesecake, schön gebacken, tolle Konsistenz. Der Keks bot eine ganz
leichte Textur, so wie man es sich wünscht. Gut ist auch, dass obendrauf
die Beeren sind. Ein bisschen Säure braucht man immer bei so einem Gebäck.
Also tip top.
Danke. Alle Konsistenzen auf den Punkt, schön zusammengestellt auch mit den
einzelnen Komponenten. Vielen Dank. Danke auch.
Nachdem ihr euer Lieblingsrezept der Jury präsentiert habt, drehen wir jetzt
den Spieß um. Die Jury gibt euch jetzt ihr Lieblingsrezept und zwar in der
technischen Prüfung.
Was in der technischen Prüfung gebacken wird, ist für die Kandidatinnen und
Kandidaten jedes Mal eine Überraschung.
Bei der technischen Prüfung bekommt ihr von der Jury ein Rezept, was ihr
möglichst exakt nachbacken sollt.
Das Rezept dürft ihr noch nicht sehen, aber die Zutaten, die dürft ihr euch
schon anschauen. Deckt sie jetzt auf.
Oh, gemahlene Mandeln.
Hoffentlich keine Macarons.
Gemahlene Mandeln, aber viel Butter.
Ja, es wird auf jeden Fall lecker, wie ich sehe.
Das sind alles Zutaten, mit denen ich schon mal gearbeitet habe.
Übersichtlich, ne?
Da ist Eiweiß drin.
Eiweiß, ja.
Das wird eine aufgeschlagene Eiweißcreme auf dem Mandelbiskuitboden. Ich gucke
mal in den Ofen.
Es wird auf jeden Fall schon mal wieder ganz genau.
Das haben sie bestimmt für Betty bereitgelegt.
Werkzeuge, die ich noch nie gesehen habe.
Ich weiß nicht, ob jetzt hier irgendwie ein Arzt im Haus war, der was hat liegen
lassen. Das ist eine gute Frage, was für Löffel das ist.
Für Froschaugen vielleicht.
Also es sind sehr viele Utensilien.
Gefühlt mehr Utensilien als Zutaten.
Spannend finde ich es bloß, dass wir nur eine Form haben.
Ich denke, wir haben auch nur einen Versuch.
Noch mache ich mir keine Sorgen. Vielleicht gleich, wenn ich das Rezept
gelesen habe. Ich bin aufgeregt. Ich fühle mich eigentlich wie vor einer
Klassenarbeit. Mit diesen Zutaten solltet ihr sehr sorgsam umgehen, denn
es gibt nichts nach, falls euch was schief geht.
Aber was sollt ihr daraus backen?
Dreht das Rezept jetzt um.
Kaffeekranz.
Kaffeekranz.
Kaffeekranz von Christian Hüms.
Uiuiui, in 100 Minuten.
Ich glaube schon, dass es sportlich wird.
Ich kenne das Rezept leider gar nicht. Das sind auch alles Sachen, die ich
schon mal gemacht habe. Das ist aber schon zwei Jahre her.
Ich denke mal, wenn wir ordentlich lesen und hier nicht irgendwie eine
Eierschlacht machen, dann sollte es gut werden.
Ich bin sehr gestresst und das jetzt schon.
Aus dem Rezept steht Kaffeekranz. Ja, ein Lieblingsrezept der Jury. Und sie
wird euch jetzt brühwarm verraten, was sie von euch verlangt. Zum Einstand
wünsche ich mir von euch eine Torte, die es statisch in sich hat. Ihr müsst als
erstes einen Mandelboden backen. Den bestreicht ihr dann mit einer
Haselnusspraline. Darauf kommt eine Kaffeebuttercreme. Dann schneidet ihr
das Ganze in Streifen und stellt es senkrecht hin. So entsteht der Kranz.
Natürlich muss die Torte auch lecker abgeschmeckt sein, damit sie ein
Highlight auf jeder Kaffeetafel werden kann.
Denkt daran, den Kaffeekranz auch elegant auszudekorieren.
Für diese Aufgabe habt ihr 100 Minuten Zeit.
Und damit die Jury hier nicht sehen kann, was ihr fabriziert, habt ihr jetzt
Zeit für ein Kaffeekränzchen draußen ohne Kuchen.
Adios.
Und eure 100 Minuten starten auf mein Kommando.
Viel Glück. Und jetzt heißt es auf die Plätzchen.
Fertig.
Der Ofen muss auf 190 Grad kommen.
Für den Boden braucht man... Drei Eier, 90 Gramm Zucker.
Beides zusammen wird später über einem Wasserbad erwärmt.
Das ist aufregend, das ist richtig aufregend.
Die erste technische Prüfung, ich glaube...
Anspannung ist auf Maximum. Ich habe so einen Kaffeekranz noch nie gemacht, aber
ich habe ein Bild vor Augen, deswegen freue ich mich.
Der perfekte Kaffeekranz hat eine wunderschöne äußere Backfarbe, goldgelb.
Der Biskuit ist intakt.
Dann hast du von oben ein wunderschönes Schnittmuster, immer den gleichen
Abstand von Buttercreme zu Boden und dann eine sehr dezente, aber trotz
alledem schöne Dekoration.
Man darf nicht durcheinander kommen.
Ich habe mir schon Eier in die Schüssel geschlagen, gerade Zucker abgewogen, 90
Gramm. Damit schlage ich jetzt die Eier auf.
Nein, mache ich nicht.
Wir können das nochmal rausnehmen, bitte.
Ich mache jetzt meinen Mandelboden.
Den Mandelboden jetzt über dem Wasserbad soll ich erwärmen.
Habe ich zu Hause, muss ich ehrlich sagen, noch nie gemacht.
Wird schon irgendwie funktionieren.
Also ich schlage die Eier jetzt über dem Wasserbad auf bzw.
erwärme ich die.
So lange, bis sich der Zucker quasi gelöst hat.
Dann wird aufgeschlagen.
Man muss auf jeden Fall aufpassen, nicht, dass hier ein Omelett wird. Ich
fühle keinen Zucker mehr.
Ich hole es jetzt raus.
Die Masse soll Zimmertemperatur erreichen.
Funktioniert und es geht los.
So, das haben wir, das haben wir, das haben wir.
Parallel werden Eiweiß, Zucker und Salz aufgeschlagen.
Was möchte der Herr Hintz?
Eischnee.
Ja, ja, ich brauche noch ein paar Arme.
Stress passt.
So, jetzt kommt nämlich noch der Eischnee dazu.
Dann wird es richtig schön fluffig. Jetzt hebe ich das unter und hoffe, dass
es mir nicht zusammenfällt. Aber es schaut gut aus.
Und drauf aufs Backpapier.
Und jetzt geht es darum, das gleichmäßig aufzustreichen. Ein bisschen die
Luftblasen rausschlagen.
Dann wird gebacken.
Stimmt die Temperatur?
So, 190 Grad.
Oh Mann.
In 12 Minuten sieht man sich wieder.
So.
Ich bin ein witziger Mensch.
Ich bringe gute Laune mit. Also man merkt auf jeden Fall, wenn ich da bin.
Das bekommt man nicht.
Hallo.
Ich bin Sandra. Ich arbeite im öffentlichen Dienst.
Ja, genau.
Also du bist Polizistin, oder? Ja.
Das Tortenbacken ist quasi erst durch meinen
Sohn entstanden. Der ist letztes Jahr im August zwei geworden und ich wollte ihm
unbedingt eine Torte backen.
Ich habe es sofort geliebt und jetzt hier.
Ich bin super ehrgeizig. Wenn ich mir etwas in den Kopf besetzt habe, dann
ziehe ich das durch. Bis zum Ende und ich möchte das dann unbedingt.
Danke. Ciao.
Du bist in der Show, Sandra. Herzlichen Glückwunsch.
Nee.
Wirklich?
Demal wirklich?
Ich kann nicht so laut sein. Ich bin im Büro.
Hurra. Ich freue mich richtig geil.
Ich bin gerade bei meiner Kaffee-Buttercreme und dafür muss ich
mal wieder Eiweiß aufschlagen mit Zucker über dem Wasserbad.
Das geht aufs Handgelenk.
Wenn das unter ständigem Rühren, mein Arm tut schon weh.
Ich werde ganz müde. Ich muss das auf 70 Grad erhitzen. Also ich frage mich echt,
wie lange das jetzt dauert.
Anna geht es wissenschaftlich an.
Das ist ja wie im Labor. Man muss sich an Gramm und Temperaturen halten.
Aber das ist Backen.
Die Masse kommt in die Küchenmaschine.
Es sei denn, man befindet sich in einer festgefahrenen Situation.
Sonst finde ich eine Lösung.
Mach du sonst weiter. Ich will dich jetzt nicht aufhalten. Ich finde eine
Lösung. Ich finde eine Lösung.
Daran soll es ja jetzt nicht scheitern.
Es wäre ja gelacht. Also, es muss rein.
Ich habe es geschafft. Danke auch.
Da ist er.
Ist er auch durch?
Guck doch mal.
Durchaus vorzeigbar.
Betrachtlich, betrachtlich.
Ist schon nicht schlecht, muss ich jetzt so sagen.
Wie viel Butter brauche ich für Buttercreme?
250 Gramm.
Gern geschehen.
Jetzt hoffe ich, dass die Buttercreme nicht gerinnt.
Nach und nach zugeben.
Und dann Vollgas.
Jetzt ist ein Phänomen passiert bei der Buttercreme.
Die beiden Konsistenzen haben nicht die gleiche Temperatur gehabt.
Jetzt ist es ein bisschen krisselig, aber ich denke, wenn man weiterschlägt,
dann funktioniert es.
Bei der Buttercreme wird ähnlich wie beim Biskuit vorgegangen. Und zwar wird
das Eiweiß mit dem Zucker warm geschlagen und muss dann wirklich kalt
aufgeschlagen werden. Wir wollen ein schönes Volumen haben.
Ganz wichtig ist es zu vermeiden, dass das Eiweiß nachher, wenn man es
aufgeschlagen hat, noch zu heiß ist und dann die Butter hinzukommt. Dann wird
das Ganze nämlich zu flüssig und man bekommt dort keinen schönen Stand mehr
rein.
Weiter geht's mit der Haselnusspraliné.
Janina, was sagst du? Was denn?
Ist gut.
Mach rein.
Janina hat Ahnung, deswegen mache ich das jetzt.
Die macht nämlich beim großen Backen mit.
Viel mehr ist nicht dabei.
So, das sind die paramelisierten Haselnüsse.
Die müssen jetzt noch auskühlen, damit ich später Praline daraus machen kann.
Kühlt schnell, ihr Nüsse!
Lieb... Liebe Bäckerinnen und liebe Bäcker, wahrscheinlich kriegt ihr gleich
Herzflimmern, allerdings nicht vom Kaffee, sondern von meiner Zeitansage.
Ihr habt Halbzeit, nur noch 50 Minuten.
Hat sie denn schon was gesagt?
50 Minuten.
Jetzt echt?
50 Minuten.
Nein, oder?
Ach Gott.
Ich bin ja schon Ü40, deshalb höre ich ein bisschen schlechter.
Ich finde die Zeit nicht so toll, es wird jetzt auf jeden Fall gleich
stressig.
Was muss jetzt gemacht werden?
Ich mache jetzt hier Haselnusspraliné. Da habe ich jetzt die karamellisierten
Haselnüsse hier drin.
Das kann dauern.
Ich glaube, es klappt.
Ich neige mich dem Ende langsam, aber die Zeit neigt sich auch dem Ende.
Es kommt langsam. Es braucht aber etwas Geduld.
Steht auch so im Rezept.
Na, guck mal.
Praliné.
Warum heißt der Kaffeekranz Kaffeekranz?
Die Buttercreme sieht sehr gut aus. Das ist genau der richtige Zeitpunkt, um den
Kaffee da reinzuschütten.
Genau.
Keine Ahnung. Also ich habe ein bisschen auch Angst vor meiner Buttercreme. Die
ist so ein bisschen grisselig.
Es wird grisselig. Das ist eigentlich scheiße.
Aber die ist auch zu wenig aufgeschlagen, ne?
Ja, ich gebe jetzt mal hier ein bisschen Vollspeed und gucke mal, ob ich das noch
retten kann.
Das Besondere bei dieser Buttercreme ist, dass du den Instant-Kaffee in
Wasser auflöst und das gibst du nachher dann, wenn die Buttercreme aufgeschlagen
ist, der Buttercreme hinzu. Das bedeutet, Wasser und Fett vertragen sich
nicht so gut. Du musst wirklich auf die Konsistenz aufpassen. Am Anfang kann es
sein, dass die Buttercreme sich so ein bisschen absetzt.
Wichtig ist hier wirklich weiter zu schlagen, der Buttercreme Zeit zu geben,
dass eine Emulsion entsteht. Nur dadurch habe ich dann wirklich den perfekten
Geschmack und den perfekten Schmelz.
Andre, Mann, meine Buttercreme ist so ein bisschen gruselig. Was soll ich
machen? Einfach weiter rühren. Weiter, weiter, weiter, immer weiter. Auf Max?
Maximale Stufe, volle Kanne. Oh, Leute.
Elli hat den Dreh raus.
Sie ist schön geschmeidig geworden, die Buttercreme.
Geschmacklich auch. Bin auch zufrieden.
Ich habe sie gerettet.
Ich habe sie ja ein bisschen höher aufgeschlagen und jetzt sieht sie wieder
schön cremig aus.
Okay, gut, die sieht aber jetzt besser aus als die Buttercreme.
Und wie mundet sie?
Lecker.
So, das muss gleichzeitig gleichmäßig hier bestrichen werden. Ich kippe das
jetzt hier drauf.
Guck mal, wie schön.
So ein Boden braucht Streicheleinheiten.
Sieht ein bisschen aus wie Toastbrot mit Erdnussbutter.
Jetzt nicht mehr.
Ich streiche das hier mit Buttercreme ein.
Und als nächstes geht es quasi schon ans Formen des Kranzes.
Hält die Buttercreme denn auch, wenn der Kranz gleich senkrecht steht?
Ich weiß es nicht. Die ist irgendwie viel zu weich geworden. Ich stelle dir
das jetzt gleich erstmal kurz in den Schopf. Ich hoffe, dass ich so irgendwie
noch was retten kann.
Außerdem sollte man einen kühlen Kopf bewahren.
Kaffeebäckerinnen und Bäcker, spät sollte man ja keinen Kaffee mehr
trinken, aber ich finde, Essen geht immer zu jeder Zeit.
Ihr habt nur noch 30 Minuten.
Es bleibt spannend.
Ist nicht wahr.
Ich dachte eben, das kommt eine 10-Minuten-Ansage. Lieber 30 statt 10.
Ganz knapp. Ich liege ganz knapp in der Zeit.
Nun braucht man fünf Zentimeter breite Streifen. Ich habe schon ein bisschen
Angst, weil ich muss das jetzt gerade schneiden, aber es ist halt noch sehr,
sehr dolle weich.
Gerade Schnitte sind elementar. Meine Creme ist auf jeden Fall fester
geworden, aber ich kann nicht sagen, ob es noch was wird.
Wie schneidet man am schlauesten? Ich muss jetzt fünfmal 40 Zentimeter lange
Streifen schneiden.
Das so filigrane Arbeit ist gar nicht meins eigentlich.
Also hoffe ich, dass es jetzt gerade wird.
Denn hier darf man sich nicht den Schneid abkaufen lassen.
Guck doch!
Fast.
Hilfe!
Hilfe!
Oh,
ich habe einen hatterisch.
Das ist ja...
Innen braucht man nicht die volle Länge.
Wir sollen wohl Ringe machen bei Schnecken. Da hat er so dieses typische
Schneckenmuster.
Schneide ich das ab, ne?
Was abschneiden? Was denn? Was übersteht? Das schneidest du mit dem
anderen kleinen Messer ab.
Und behalte die Stücken alle da. Ja, das habe ich gelesen.
Wir wollen, dass die Kreise gelegt werden und dass es nicht gewickelt wird.
Das heißt, es soll nicht wie eine Schnecke sein, dass sich quasi Endstück
an Endstück reiht, sondern es muss wirklich Ring für Ring gelegt werden.
Insgesamt wollen wir vier Biscuit-Schichten haben und viermal die
Buttercreme.
Wichtig ist, sauber und akkurat zu arbeiten, weil diese Torte wird am Ende
nicht eingestrichen. Von oben kann man diese Schichten sehen. Also wer hier
unsauber arbeitet, das wird man am Ende sehr schnell sehen.
Das wird auch heute nicht gut enden für mich.
Stimmt das oder ist Laura schief gewickelt?
So, jetzt bin ich hier gerade dabei zu flicken.
Die Reste braucht man für die Außenschicht.
Es muss vier Schichten sein, die habe ich. Also der Rest bleibt.
Komm, jetzt in den Schockfroster.
Bei Bianca geht das Muster nicht auf.
Ich verstehe es nicht.
Du hast jetzt, glaube ich, eine Schnecke, oder? Ja. Und wir sollten
Ringe machen. Und dann werden die zu kurz.
Ach, ja, dann habe ich es falsch verstanden.
Naja, ich hoffe, das fällt jetzt nicht so auf.
Liebe Bäckerinnen und Bäcker, ihr habt noch zehn Minuten.
Ach du liebe Zeit.
Hilfe!
Scheiße, scheiße, scheiße, war egal.
Es ist knapp, sehr knapp.
Ach, ich weiß auch nicht. Ich bin gerade ein bisschen überfordert.
Nervennahrung hilft.
Naja. Der Jury muss es schmecken.
Ja, sehr schön.
Der Abstand ist dicker als da, weil es natürlich eine Schnecke ist und kein
Kranz mehr.
Also ich höre schon die Kritik.
Jetzt gebe ich dezent, versuche ich dezent, weil ich atme immer aus, einige
Cremetupfer da drauf zu geben.
Getupft wird nach Belieben.
Also ich mache das jetzt halt Freestyle irgendwie.
Oh, ah.
Ich habe mir gar nichts überlegt.
Ich mache das so ein bisschen spontan und dann gucke ich mal, wie viel Creme
ich noch habe.
An der Buttercreme gefällt mir nicht so ganz, dass so Kaffee ein bisschen
rauskommt. Aber vielleicht soll es auch so sein.
Laura kämpft gegen die Zeit und gegen die Wärme.
Ich arbeite im Kühlschrank, damit die Creme möglichst irgendwie kalt bleibt.
Laura, nicht weinen. Das sieht so scheiße aus. Das sieht doch eine Scheiße
aus. Doch. Ihr Lieben, ihr habt nur noch zwei Minuten.
Zwei Minuten.
Okay. Ach, du liebe Zeit.
Wenn man da nicht so zittern würde.
Ich probiere jetzt irgendwie die Scheiße hier zu retten.
Wie war das?
Sorry, ich habe Scheiße im TV gesagt. Bitte rausschneiden.
Nö, wir sind der Wahrheit verpflichtet.
Das ist zu weich.
Ja, meine Praline ist halt abgeschmiert.
Dann ist die Zeit vorbei und dann heißt es für die Jury, Kaffeekränzchen.
Okay, einmal durchschnaufen.
Hier kommt euer Countdown.
Wie? Nein.
Als ob es ein Dreijähriger gemacht hat.
Neun. Nein.
Acht.
Sieben.
Sechs.
Langsamer. Fünf.
Drei. Zwei.
Eins.
Und Schluss. Hände weg vom Gebäck.
Ich bin wirklich sehr
stolz. Ich kenne dieses Gebäck nicht. Ich habe das noch nie gemacht.
Und dafür finde ich, es ist mir sehr gut gelungen.
Mega steht!
Was ist los?
Oh nein!
Komm, alles gut.
Meine Torte ist abgeschissen, sie ist hässlich.
Ich kann es jetzt nicht mehr retten, das ist mein Problem. Sonst zu Hause kann
ich es immer noch retten und naja, hier haben wir einen Kackhaufen.
Ja, für einen alten Mann bin ich zufrieden. Ja, lass mal gucken.
Geil. Das sind doch meine Tupfen.
Also nach dieser ersten technischen Prüfung fällt mir mega steil vom Herzen.
Ich bin sowas von erleichtert, auch dass dieser Kaffeekranz jetzt hier so steht.
Oh Daniel, du siehst so geil aus.
Oh Mann, oh hey.
Oh, meine Deko gefällt mir nicht. Sobald mein Gebäck vorne steht und die da
anfangen zu schnibbeln und essen, ich glaube dann aber, dann geht es mir
glaube ich richtig schlecht.
Ja, jetzt brauchen wir noch zwei, die für Klatsch und Tratsch beim
Kaffeekränzchen sorgen, oder?
Herzlich willkommen zurück, Betty und Christian.
Ein schöner erster Blick, ne?
Zwölf Exemplare stehen vor uns, also Chapeau.
Erster Eindruck, toll.
Der erste Eindruck ist auf jeden Fall sehr positiv. Diese Backhaut sollte
nicht kaputt gehen. Und wenn ich das jetzt so drehe, hier ist so ein bisschen
rausgerissen.
Größtenteils ist es soweit in Ordnung. Was mir obendrauf sehr gut gefällt, ist
die Dekoration.
Hier hast du jetzt 1, 2, 3, 4, 5 mal Buttercreme.
Wenn du jetzt auf die Seite gehst, hast du aber nur 1, 2, 3, 4 mal Buttercreme.
Schlussfolgerung ist?
als Schnecke aufgewickelt. Das sollte natürlich nicht passieren, sondern ihr
solltet natürlich den Ring legen.
Das Schöne ist, über den Anschnitt braucht man nicht zu philosophieren. Man
sieht ihn nämlich oben. Das ist schon mal sehr gut gelungen.
Die Böden sind super gebacken. Auch die Buttercreme hat einen schönen Stand. Vor
allem auch den Schmelz, den man sich wünscht. Geschmacklich habe ich nichts
auszusetzen. Vom Kaffeegeschmack finde ich intensiv genug. Vollkommen in
Ordnung.
Man sieht schön, dass die Buttercreme guten Stand hat.
Auftrissieren hat auch funktioniert.
Bisschen wild. Also ich glaube, ich hätte es tatsächlich noch ein bisschen
mehr begradigt. Die Backfarbe ist schön, aber die Backhaut ist hier dann doch
sehr arg weggerissen.
Was auf jeden Fall auffällt, ist, dass der Bespiet ein bisschen mehr Volumen
braucht, weil er ist sehr stark zusammengesackt im Verhältnis zum
ersten. Aber auch hier hast du mit der inneren Schicht auch wieder die fünf.
Sind auf jeden Fall eine Schicht Boden zu viel. Ganz genau.
Ich finde, hier ist die Pralinie-Masse ein bisschen dominanter.
Für mich ist es noch vollkommen in Ordnung. Was mich so ein bisschen
gestört hat, ist die Konsistenz vom Boden. Also auch da wirklich aufpassen,
dass man behutsam die Sachen unterhebt.
Geschmacklich fehlt mir trotzdem ein bisschen Kaffee. Okay.
Was auffällt, dass die Biskuithaut wirklich makellos ist. Da fehlt keine
kleine Ecke.
In der Mitte.
Kann man hier sehen, hätte man ein bisschen sauberer mit der Buttercreme
arbeiten sollen, aber grundsätzlich ist es schon ein sehr schönes Exemplar.
Kaffee ist schön da, die Buttercreme hat einen herrlichen Stand und auch der
Boden hat ein wunderschönes Volumen, ist top verarbeitet.
Geschmacklich habe ich nichts auszusetzen.
Geschmacklich ist es, glaube ich, genauso, wie du es gedacht hast. Ganz
genau.
Jetzt kommen wir zu dem nächsten Exemplar, was auf jeden Fall sofort
nicht so sein sollte.
Jeder von euch hat wahrscheinlich mit Buttercreme schon mal gearbeitet. Wenn
man Flüssigkeit wie den Kaffee zum Beispiel da hinzugibt, dann trennt sich
das Ganze voneinander. In der Fachsprache nennt man das abgeschissen
und das ist hier tatsächlich passiert.
So soll es nicht aussehen.
Also ich habe vier Böden. Top.
Wickeln hat funktioniert.
Yes.
Die Böden sind hervorragend gebacken. Man sieht es schon an der Backhaut. Die
Buttercreme, der Kaffee hat sich ein bisschen getrennt von der Fettmasse. Es
fehlt dieser schöne Schmelz, den man eigentlich von der Buttercreme haben
möchte. Ganz genau.
Also die Außenseite von diesem Kranz.
Auf gar keinen Fall so, wie Christian das haben wollte. Es sollte tadellos von
außen sein.
Obendrauf die gesamte Fläche mit Tupfen bedeckt. Da hätte ich auch gerne die
einzelnen Schichten gesehen.
Buttercreme hat einen schönen Stand.
Auch das Exemplar nicht richtig aufgewickelt.
Die Böden haben allerdings eine schöne Konsistenz, wunderbares Volumen. Die
Buttercreme, man kann es oben drauf sehen, hat einen herrlichen Stand. Auch
der Schmelz ist da.
Geschmacklich eine runde Geschichte.
Also optisch ist der Kranz ein bisschen kleiner.
Schöner Glanz bei der Buttercreme, schöner Stand.
Von der Backhaut, schade auch hier ist ein bisschen was weggerissen.
Oben drauf die Dekoration, sehr schön.
Das Volumen vom Boden, hier ist es sehr stark eingesackt. Also da wirklich
beruhsamer arbeiten beim Unterheben der einzelnen Zutaten.
Was mir sehr gut gefällt, ist einerseits die Praliniermasse, der Kaffeegeschmack
und der Schmelz der Buttercreme.
Schade, dass der Boden dann vom Volumen her fehlt und damit ist das
Gesamtgeschmacksbild sicherlich nicht so, wie du es gedacht hast. Ganz genau.
Auch hier beim nächsten Exemplar ist mir auch hier zu viel von der Dekoration
drauf.
Das sieht mir schon wieder nach einer Schnecke aus.
Ja.
Ihr seht, ihr könnt vor der Bettin nichts verstecken.
Die Backfarbe ist soweit in Ordnung.
Hier sieht man auch überall die Backhaut. Das ist wirklich tiptop
gelungen.
Guckst du zweifelnd, Christian?
Das ist halt ein komisches Mundgefühl.
Ja.
Ja.
Es ist nicht so richtig... Nein, es ist nicht rund. Von den Proportionen her ist
es nicht ganz so gut gelungen.
Diese Seite sieht schon sehr gut aus.
Obendrauf dezent dekoriert. Man kann die Ringe sehen.
Ich zähle 4 und 4.
Kleiner Abzug, die Seite hier, dass man da nochmal sauber arbeitet, aber oben
drauf, schönes Exemplar.
Die Buttercreme, super schöner Schmelz, auch von dem Verhältnis Kaffee zu
Pralinenmasse, geschmacklich einwand.
Und optisch tatsächlich nur diese kleinen Stellen an der Außenseite, das,
was wir zu bemängeln haben.
Die Buttercreme hat nicht den
Schmelz, den sie haben soll.
Nein. So sollte die Buttercreme nicht aussehen.
Auch hier fehlt die Haut vom Biskuit. Ist immer wieder abgerissen.
Du darfst auch was sagen.
Sprachlos.
Sprachlos.
Aber die Anzahl stimmt.
Also wenn du den Teller so ein bisschen bewegst, dann wird dein Kuchen auch
wahrscheinlich auseinanderfliegen.
Ich war letztens bei einem Salsa-Kuchen. Der Kuchen hat mehr Rhythmus als ich.
Positiv.
Der Boden hat ein gutes Volumen, aber alles andere, was den Geschmack angeht,
ist... Von der Konsistenz her und Proportion her nicht so, wie es sein
soll.
Aber es sind nur vier Böden.
Dekoration, dezent.
Buttercreme hat einen Stand. Gut auftressiert. Und hier auch an der
Außenseite immer wieder Stellen, wo die Backhaut abgerissen ist.
Definitiv darauf aufpassen, sauberer zu arbeiten.
Bei den Exemplaren, die wir auf dem Teller haben, sind es fünf Streifen.
Also eindeutig, dass es da nicht gleichmäßig gewickelt und richtig
gewickelt wurde.
Der Boden hat ein wunderschönes Volumen. Die Buttercreme, herrlicher Stand.
Geschmacklich ist das Ding rund.
Scheinoptisch hat vom Handwerklichen her beim Aufräumen da einen Fehler gemacht.
Also hier ist auf jeden Fall die höchste Rolle. Die Backhaut ist hier tatsächlich
sehr schön erhalten geblieben.
Da, wo Dekoration drauf ist, geht es oben halt so wie so eine Berglandschaft
rauf und runter. Es sollte eine schöne, gleichmäßige, gerade Oberfläche sein.
Ich habe hier einen deutlich größeren Durchmesser als auf dieser Seite.
Also würde ich mal sagen, dass der Biskuit auch unterschiedlich dick ist.
Die Buttercreme hat einen wunderschönen Schmelz, Kaffeegeschmack ist da, die
Pralinenmasse ist sehr gut verarbeitet.
Wir haben jetzt hier die dünne Seite von den Biscuitböden genommen.
Da ist mir ein bisschen zu wenig vom Boden.
Aber trotzdem, man merkt, dass er die richtige Konsistenz hat. Auf jeden Fall,
ja. Also die Herstellung hat funktioniert, es ist nur nicht
gleichmäßig aufgetragen worden. Ganz genau.
Wieder ein bisschen mehr tupfen, aber trotzdem so, dass ich die Oberfläche von
dem Kranz erkennen kann.
Buttercreme hat einen schönen Stand.
Dann habe ich hier eine sehr schöne Backfarbe. Oben drauf ein bisschen
weniger Dekoration, damit man wirklich auch diese wunderschönen Kreise sehen
kann.
Also im Anschnitt sieht man dann wieder 1, 2, 3, 4, 5 Schichten Biskuit, eine zu
viel.
Der Boden ist super schön gebacken, hat ein herrliches Volumen, auch die
Buttercreme, schöner Stand, sehr schöner Schmelz, Kaffeegeschmack ist auch
vorhanden. Wenn der Weltklasse-Patissier sagt, dezent.
dann sind es Tupfen, die halt einen Edelstein verschönern noch.
Also seid damit wirklich dezent und lasst das Gebäck tatsächlich sprechen.
Ja, nach so viel Kuchen habt ihr euch gleich ein Espresso verdient. Aber
vorher müsst ihr euch unbedingt noch beraten, denn wir möchten ja wissen,
welcher Kaffeekranz der beste war.
Es war ganz wichtig, vier Schichten Buttercreme, viermal der Biskuit.
Und da haben es tatsächlich einige zu gut gemeint. Die ersten drei Exemplare,
überall die großen Fragezeichen bei dir. Du hast immer wieder nachgezählt. Leider
gehöre ich auch zu der Gruppe, die fünf Ringe hatte. Das ist ein bisschen
schade, weil ansonsten hat wohl alles gepasst. Die Buttercreme war bei einigen
tatsächlich, sage ich mal, hart an der Grenze. Hier ist sie definitiv
abgeschmiert. Ja, ich muss einfach nächstes Mal genau das Rezept lesen und
dann passieren solche Fälle vielleicht nicht.
Und dann hatten wir ein Exemplar, da hat die Buttercreme einfach gar nicht den
Stand, den sie haben sollte.
Ich habe halt einen Samba-Tänzerinnen-Kuchen gebacken. Mein
Kopf ist noch dran, er rollt nicht durchs Zelt, also alles gut.
Also im Großen und Ganzen gab es ein Exemplar, was wirklich so ein bisschen
herausgestochen ist. Ich wäre auch, glaube ich, gerade vor Freude einfach
gerne nur geplatzt. Auch geschmacklich, der richtige Geschmelz.
Super. Hast du deine Punkte, Betty? Ja.
Ja, die Punkte sehen wir nicht im Kaffeesatz, aber die werdet ihr uns
jetzt sagen, oder? Bevor wir zu den Punkten kommen, ich glaube, die größte
Herausforderung in dieser Aufgabe war tatsächlich die richtige Anzahl von
Buttercremeschichten und Biskutschichten.
Nun gut, hätte ich vorher nicht gedacht, aber so ist es.
Fangen wir beim 12. Platz an.
Und der befindet sich hier.
Laura. Sechs Punkte. Ich glaube, sie hätte tatsächlich ein bisschen mehr
Kühlung gebrauchen können und mehr aufschlagen wäre auch der richtige Weg
gewesen. Böden, die Verteilung bei dir allerdings richtig.
Der elfte Platz befindet sich hier.
Oksana, zehn Punkte für dich. Bei dir die Schwierigkeit, die Buttercreme ist
grisselig, hat nicht die richtige Konsistenz. Vom Aufwickeln her alles
richtig gemacht.
Vielen Dank.
Der zehnte Platz.
befindet sich hier.
Konstanze, 12 Punkte.
Dann kommen wir zum neunten Platz.
Der befindet sich hier.
Anna, da lag es an der Höhe. 12,5 Punkte bei dir.
Dann kommen wir zum achten Platz.
Befindet sich hier.
Kaya Hahn, 13,5 Punkte. Kommen wir zum siebten Platz.
Den haben wir nicht.
Cool. Der erste sechste Platz befindet sich hier. Jenny. Und der zweite sechste
Platz befindet sich hier.
Janina, auch für dich 14 Punkte.
Der fünfte Platz befindet sich hier.
Elli, 15,5 Punkte.
Der vierte Platz befindet sich hier.
André. stolze 16 Punkte.
Danke. Den dritten Platz, den haben wir nicht. Wir haben aber zwei
Zweitplatzierte.
Die erste Zweitplatzierte ist ihr.
Bianca, herzlichen Glückwunsch. 17 Punkte.
Der zweite Zweitplatzierte ist hier links.
Sandra.
17 Punkte.
Herzlichen Glückwunsch.
Bleibt ja letztendlich nur noch einer übrig. Wem gehört denn dieses Exemplar?
Michael, du hast von uns beiden stolze 19 Punkte bekommen.
Das hätte ich ja nicht gedacht.
Ich auch nicht.
Also ich bin mega stolz. Ich hätte nie im Leben mit 19 Punkten in der ersten
technischen Prüfung gerechnet. Aber ich habe immer noch einen Puls von 180.
Also geil, super.
Kommt her.
Wir haben es überlebt. Es ist halt ärgerlich, dass es nur sechs Punkte
geworden sind, aber ich hoffe einfach auf die nächste Aufgabe noch, dass ich
da noch ein bisschen was rausholen kann.
Nachdem sich die Hobbybäckerinnen und Hobbybäcker an einem Rezept der Jury
versucht haben, stehen nun eigene Kreationen auf dem Programm.
Das bin ich heißt unsere dritte und letzte Aufgabe für heute.
Da habe ich eine wichtige Frage. Wenn ich mich selbst als Kuchen herstelle und
dann eine rote Schürze draufsetze, werde ich dann automatisch Bäcker der Woche?
Ganz so einfach ist es leider nicht.
Wir wünschen uns ein Selbstporträt als 3D- oder Motivtorte.
Wenn wir euch zum Beispiel als Schatten erkennen können, ist die Aufgabe
erfüllt.
Alle Dekortechniken sind erlaubt. Wir wollen nur ein Geschmacksbild haben,
damit ihr euch voll fokussieren könnt.
Wir freuen uns schon, euch noch näher kennenzulernen. Ihr habt für diese
Aufgabe vier Stunden Zeit und die starten natürlich wieder auf mein
Kommando.
Auf die Plätzchen!
Fertig! Backt!
Die Kandidatinnen und Kandidaten müssen nicht unbedingt Figuren modellieren,
aber neben ihrem Hobby, ihrem Beruf oder ihrer Leidenschaft müssen sie im
Tortendesign auch selbst vorkommen.
Doch vor der Deko kommt die eigentliche Torte.
Ich mache heute meine Das-bin-ich-Torte.
Optisch möchte ich sie auf jeden Fall so gestalten, dass ich vorne selbst
modelliert dranstehe mit einem Brot, weil ich jetzt neuerdings angefangen
habe, Sauerteigbrote zu backen. Dann möchte ich noch ein bisschen
ausdekorieren mit kleinen Cupcakesbroten und alles in meiner Lieblingsfarbe Rosa
-Pinkso.
Während ihre Fondantfigur ein Sauerteigbrot backt, verbindet Janina
Vanilleböden mit Schokodrops, Mascarpone-Quarkcreme,
Traubenfruchteinlage und Cookie Crunch.
Sandra ist multitaskingfähig.
Ich habe jetzt gestartet mit meinem Biskuit. Da schlage ich jetzt das Eiweiß
auf.
Gleichzeitig mache ich das Himbeerkört, damit es abkühlen kann.
Die Pistazien sind auch schon im Ofen.
Sandras Liebesnotiz ist eine süße Botschaft an ihre Familie.
Dabei kombiniert sie Pistazienboden mit Himbeermaskaponecreme, Himbeercurd und
Pistazienpraliné.
Jenny trägt nicht von ungefähr Dunkeltöne.
Ich backe heute eine schwarze Torte.
Ihr wisst ja, schwarz ist meine Lieblingsfarbe und begleitet mich auch
in ganz vielen Lebensphasen.
Konzertliebhaberin Jenny wagt sich mit ihrer Torte nun selbst ins Rampenlicht
und backt Kakaoböden mit Vanillemascarpone-Creme, Himbeerkört und
weiße Schokopistazieneinlage.
Ich versuche wirklich alles kontinuierlich abzuarbeiten, dass ich
nichts irgendwie vorziehe oder ändere am Ablauf. Das ist tödlich.
Ja, das ist immer so, wenn man einen Plan hat, hofft man, den noch eins zu
eins so umzusetzen. Im besten Fall natürlich.
Und ich hoffe, dass mir keine Fauxpas passieren wie in der technischen
Prüfung.
Jurastudent und Flugzeugfan Kaya Hahn fliegt durch süße Wolken und serviert
rosa Pfefferbiskuit mit Litchi-Kompott, Himbeer-Frischkäsecreme und Ruby-Cocos
-Crunch.
Heute gibt es bei mir eine Das-Bin-Ich-Torte, ganz in Pink, denn
ich liebe Pink, wie man sehen kann.
Geschmacklich habe ich Erdbeere drin, Zitrone und Pistazie, also all das, was
ich liebe.
Bianca hat nicht nur beim Backen Ausdauer.
Ich backe heute für euch eine Marathon-Torte.
Neben Backen ist eine meiner größten Leidenschaften das Laufen. Und das ist
so mein Ausgleich zur Arbeit, zum Backen. Wenn man so viele leckere Sachen
isst, muss man ja auch natürlich was machen, um in Form zu bleiben.
Heute mal nicht aus der Backstube.
Ich habe schon an Halbmarathons mitgemacht, Marathons.
Und ich tanze gerne.
Meine Leidenschaft zum Backen hat schon im Jungalter begonnen. Als ich drei oder
vier Jahre alt war, habe ich meinen Opa immer unterstützt beim Backen. So hat es
angefangen. Und wieder erweckt ist meine Leidenschaft während der Corona-Zeit,
als man sehr viel Zeit hatte, Sachen auszuprobieren.
Du bist dabei. Herzlichen Glückwunsch.
Mein Ziel ist es nicht nur beim Laufen über die Ziellinie zu kommen, sondern
auch beim großen Backen. Deshalb zieht euch warm an.
Ich stelle mich heute als Dorfmädchen dar, weil so das Dorf meine Heimat ist.
und ich es halt wirklich liebe, auf dem Dorf zu sein.
Deswegen habe ich halt eine etwas größere Torte, was ziemlich untypisch
ist für die erste Sendung, vorbereitet mit Zwischenelementen.
Michael rührt nicht gerade pfeilschnell, doch dieser Eindruck täuscht. Also meine
Torte heißt Volltreffer, weil ich geschmacklich und optisch hoffe,
natürlich ins Volle zu treffen.
Michael möchte als leidenschaftlicher Dartspieler und Familienmensch einen
süßen Volltreffer landen. Mit Vanillebiskuit, Mascarpone, Kokoscreme
und Himbeerfruchteinlage.
Ich stelle mich da, und zwar optisch erstmal, meine Leidenschaft, das
Handballspielen. Das mache ich seit meinem fünften Lebensjahr, bin
Handballtorwart, begleite mich mein Leben lang, meine Kinder spielen
Handball, ganz Familie Handball.
Und das möchte ich heute zum Ausdruck bringen.
Oksana lebt für ihre Söhne. Das spiegelt sich auch in ihrer Torte wieder.
Ich habe Pistazienmus eingerührt, damit mein Biskuit so
Pistaziengeschmack annimmt.
Und ich rühre das vorsichtig wieder um und dann darf das ins Backform.
Herzensmensch und Pflegeexpertin Oksana backt die Lieblingstorte ihrer drei
Söhne und schichtet Pistazienboden mit Plombierbuttercreme, Kiwi und
modellierten Marshmallowblüten.
Constanze ist eine Frau mit vielen Eigenschaften.
Ich stehe eigentlich im Bekanntenkreis für Kreativität. Bisschen Natur werdet
ihr sehen, mich werdet ihr sehen als Kopf, neugierig auf die Welt.
Und die Kreativität oben auf der Torte dargestellt in verschiedenen bunten
Farben. Lasst euch überraschen.
Konstanze schaut neugierig in die Welt hinaus und zeigt das mit ihrer Torte aus
Schokorote-Bete-Boden, Schokominscreme, beschwipstem Kirschkompott und
Schokokirschcrunch.
Bei Elli steht ein personalisierter Klassiker auf dem Programm.
Meine Wurzeln sind orientalischen.
Meine Eltern stammen aus Syrien. Ich bin in Deutschland geboren, im Schwarzwald.
Deshalb mache ich Schwarzhälter Kirsch, verbinde aber auch das Orientalische mit
der Dekoration einen kleinen Teil.
Ob taghell oder nachtschwarz, hier gibt es Torten für jede Tageszeit.
Und ab in den Ofen.
So, jetzt.
Beten, beten, beten, beten.
Man kann die Backzeit aber auch anders nutzen.
Gerade bin ich dabei, meinen Fruchtspiegel zu machen, weil ich habe
in der Mitte einen Erdbeer-Fruchtspiegel, dass dieser
Erdbeergeschmack heute schön rauskommt neben Pistazie und Zitrone. Also es ist
ein Dreierlei, Pistazie, Zitrone und Erdbeere heute bei mir.
Bei Janina darf man sich auf Traubengeschmack freuen, bei André auf
Birnen und bei Bianca auf Ananas.
Und bei Laura?
Ich mache Heidelbeerkompott. Dazu dicke ich Waldheidelbeeren mit
Heidelbeerpuddingpulver an, damit die fest werden.
Ein Fest soll ja auch die letzte Verkostung der Woche werden.
Also ich mag ja diesen floralen Geschmack. Ich mag Rosenblütenwasser
oder generell Rosenwasser und Glitschis.
Aus Biancas Ananas wird ein Ananas-Ingwer-Kört.
Oksana macht eine Erdbeerkonfitüre, Jenny einen Himbeerkört.
Sandra hat einen ähnlichen Geschmack.
Die Torte repräsentiert mich, weil ich Himbeeren mag und Pistazien liebe. Die
habe ich früher immer zusammen mit meinem Opa gegessen auf dem Sofa.
Und Himbeeren mag ich super gerne. Ich mag die Kombination richtig gerne.
Und deswegen repräsentiert die Torte nicht nur mich von außen, sondern auch
von innen.
Allzu lange darf man sich mit den Fruchtkomponenten aber auch nicht
aufhalten.
Ich habe jetzt gerade die Fruchteinlage, Erbeerfruchteinlage gemacht. Die muss
ich jetzt abkühlen.
Das habe ich jetzt so zügig hergestellt, weil das jetzt noch in die Kühlung muss.
Wenn das fest ist, kann man das besser in die Torte einlegen, dann zerbricht
das auch nicht.
Laura backt für ein ganzes Dorf. Ich habe so viel Kompott, weil ich
zweistöckig backe.
Ab ins Gefrierfach.
Die erste Stunde ist schon vorbei.
Eine Pause will sich niemand leisten.
Ich will die Zeit jetzt nicht verlieren, sondern meine Hand modellieren.
Reimt sich sogar.
Ich schneide mir jetzt eine Schablone aus, um die Silhouette auf...
Fondantpapier zu übertragen und dieses anschließend zu bemalen.
Laura ist in ihrem Element.
Deko ist so mein Steckenpferd. Da kann ich mich, wenn man zu Hause genug Zeit
hat, könnte ich den ganzen Tag eine Torte dekorieren.
Kaya Hahn beobachtet solche Flieger für sein Leben gern.
Bianca muss etwas gestehen.
Modellieren ist nicht meine Lieblingsbeschäftigung.
Das geht jetzt hier noch.
Aber wenn es dann gleich daran geht, mich zu modellieren, da bin ich schon
gespannt.
Und wir erst.
Wie ist Sandra im Alltag drauf?
Wenn mein Mann zum Beispiel länger arbeiten muss, dann koche ich ihm
manchmal was zu essen, ohne dass er das weiß. Und dann steht's da halt, wenn er
nach Hause kommt. Und dann freut er sich.
Und wann freut sich Jenny?
Metal-Musik ist eine meiner Leidenschaften. Und ich liebe das, weil
du lebst nur einmal.
Besuch das Konzert, was du besuchen willst. Iss die Dinge, die du essen
willst. Kommt nie wieder der Moment. Also leben wir jeden Moment.
Das ist mein Motto.
Das könnte von Ossi Osborn sein.
Die Herzen symbolisieren meine Familie, meine Frau und meine zwei Kinder. Und
die will ich auf der Torte mit dabei haben.
Hi. Hallo, Michael.
Ja, das bin ich.
Ich bin Michael, komme aus Mendel, aus dem schönen Sauerland.
Ich bin verheiratet, habe zwei Kinder, eine Stieftochter, ein gemeinsames Kind
mit meiner Frau.
Ja, und ich backe seit circa sieben Jahren.
Und das macht mir auch riesen Spaß, mich da so ein bisschen auszutoben.
Zurzeit bin ich im Arbeitssicherheitsmanagement, gesitzt
den ganzen Tag vorm Rechner. Und deshalb ist das Backen...
Ein super Hobby.
Wenn ich weiß, für Familie ist ein Geburtstag, dann bin ich immer ein
bisschen offener und probiere auch mal neue Sachen aus.
Du bist dabei.
Ach, Quatsch.
Jetzt ehrlich?
Mann, Mann, Mann. Ja, guck mal.
Okay, ich kann jetzt meine Böden rausholen.
Nicht nur bei Michael ist es so weit.
Also so habe ich es mir vorgestellt. Bin ich sehr zufrieden.
Aber es ist ja nur ein kleiner Teil der ganzen Torte.
Aber beruhigt ein bisschen, wenn das jetzt schon mal ist.
Der sieht doch super aus.
Oben ist er etwas dunkel geworden, aber er fühlt sich auf jeden Fall richtig
schön fluffig an.
Bei Sandra findet immer noch alles parallel statt.
Jetzt zerkleinere ich einmal die gerösteten Pistazien für meinen
Pistazien-Crunch. Gleichzeitig schlage ich hier die Buttercreme, die kann schön
vor sich hinschlagen.
Elli erfindet einen Klassiker neu.
Die schwarz-selbe Kirschtorte im Original, die besteht komplett aus
Sahne, die Füllung mit Kirschfüllung und allem. Aber da habe ich mir gedacht,
nee, da möchte ich eine eigene Note noch mit reinbringen. Verfeinert es mit
Quark, damit es nicht ganz so deftig ist und mit Mascarpone.
Etwas Vanilleextrakt.
Kaya Han und Jenny lassen die Maschinen rühren.
André ist nicht nur Handballer, sondern auch Handvermenger. Und Michael?
Was gibt's bei dem?
Das ist meine Aufschlag-Ganache für die Kokoscreme.
Genau, so haben wir es.
Kokosmascarpone-Creme gibt's heute.
Bei Oksana läuft's geschmeidig.
Ich füge jetzt in kleinen Portionen die Puddingmasse hinzu.
Es fehlt nur noch der Schmand und dann ist meine Blombeer-Creme fertig. Aber
ich muss noch ein bisschen rühren, rühren, rühren.
Alle Bestandteile müssen die richtigen Konsistenzen haben, damit am Ende eine
schöne und stabile Torte dasteht.
Meine Komponenten sind fertig.
Bis ich dann noch den Boden aus dem Schockfroster hole. Und dann geht es
schon ans Stapel.
Liebe Bäckerinnen und Bäcker, wir haben Halbzeit, noch zwei Stunden.
Oh je, aber jetzt schnell.
Ich muss noch meine Torte kühlen. Da kommt noch Creme und dann Fondant. Also
ich habe noch viel, viel zu tun.
Ich hoffe, ich schaffe das jetzt einfach. Ich bin ja von der Deko relativ
schlicht. Vielleicht spielt mir das heute so ein bisschen in die Karten. Die
Nachricht von der Halbzeit zieht weite Kreise.
Bianca auch.
Ich hatte eigentlich geplant, dass ich bei zwei Stunden schon meine Torte
geschichtet habe und dem ist jetzt nicht so.
Aber wird.
Annas Torte fällt nicht aus dem Rahmen.
So, ich schichte jetzt erstmal mit einem Biskuitboden jetzt eine Cremeschicht,
dann Biskuit, Cremeschicht, Biskuit, Cremeschicht und in die Mitte kommt mein
Fruchtspiegel.
Wie schön der Anschnitt später ist, entscheidet sich jetzt.
Ich habe hier außen damit nichts durchdrückt.
Einen Isolierring aus Buttercreme. Dann mache ich hier ein bisschen Mascarpone
-Vanillecreme drauf.
Einen Himbeerkürt. Dann kommt die nächste Schicht. Ich habe ganz unten
einen Mürbeteigboden. Darauf kommt mein Zitronenboden. Jetzt kommt noch die
Zitronenfrischkäsecreme. Und dann kommt mein Zitronengelät,
Zitronengötterspeise, wie man es auch immer nennen mag.
Egal. Hauptsache es schmeckt.
Und schon ist die nächste halbe Stunde vorbei.
Die Zeit vergeht immer schneller.
Da braucht man für die Deko besonders flinke Finger.
Annas Selbstbildnis ist modisch nahe am Original.
Die Farbe der Schürze kommt von meiner Lieblingsschürze zu Hause, denn ich habe
eine rosa Schürze mit meinem Namen drauf.
Und das Rot dachte ich, mir passt ganz gut zu dem Rosa.
Kaya Hahn träumt sich in den Himmel.
Ich modelliere gerade mich als Piloten und hoffe, das sieht gut aus.
Bei Elli glänzen nicht nur die Augen.
Also ich arbeite gern mit Gold und zum Schluss sehe ich auch immer aus, von
oben bis unten mit Gold.
Passt das? Nee, ne? Bisschen kahl im Mund.
Der kriegt jetzt noch einen Bart.
Hat zwar noch keine Haare, aber sonst.
Extensions aus Fondant haben sich bisher nur bei Modellfiguren auf Torten
durchgesetzt.
Ihr Lieben, ich sehe, ihr seid ganz fleißig, aber kann man euch auf eurer
Torte schon erkennen?
Ihr habt nur noch eine Stunde.
Oh, eine Stunde.
Jetzt wird es doch eng. War ich ein bisschen zu sicher.
Okay, eine Stunde ist jetzt wirklich sportlich.
Jetzt muss es laufen.
Stresspegel auf maximal.
Stress bringt nichts, das nimmt nur noch mehr Zeit weg. Ich mache alles in der
Ruhe.
In der Ruhe liegt die Kraft.
Und die Kreativität.
Ich bin gut in der Zeit, die Dekoration ist komplett fertig und jetzt mache ich
noch den finalen Anstrich und dann fange ich an schon zu dekorieren.
Sauberes Einstreichen haben alle zu Hause geübt.
Kaya Hahn blieb neben seinem Jurastudium und dem Flugzeugbeobachten nicht ganz so
viel Zeit dafür.
Ich kriege wirklich Schnappatmung. Ich glaube, ich kriege einen Herzinfarkt.
Ich weiß nicht, wie es mir geht. Schlimmer als jede Juraklausel, die ich
geschrieben habe.
Ich habe noch relativ viel zu tun. Ich mache jetzt hier die Krümelschicht und
werde dann nochmal nachziehen.
In einer Dreiviertelstunde wird verkostet.
Dann zählt die Jury die Punkte aus allen drei Aufgaben zusammen.
Das gefällt mir alles nicht.
Wir gucken einfach, ob wir jetzt was gerade ziehen können.
Das bin ich, ist das Thema der Aufgabe.
Dass man präzise arbeiten kann, sollte man bei der Gelegenheit auch zeigen.
Ich fange jetzt an, meine Torte noch mit der Spachteltechnik zu verzieren.
Und dann werde ich meine Figur ansetzen.
Dank ihrer Zettelwirtschaft vergisst Sandra nichts.
Dass hier Stroh liegt, hat mit Lauras Dorfgeschichte zu tun.
Jetzt klebe ich meine Buchrücken an meine Torte, die kommen auf die eine
Seite, dann kommen drumherum noch ein paar Streusel, Herze und Schleifen und
obendrauf werde ich mich setzen.
Ich sehe, ihr seid schwer am Ackern, aber ihr müsst euch, glaube ich, ein
bisschen ranhalten. Ihr habt nur noch 30 Minuten.
Du willst uns doch ärgern.
Nein, ihr wusstet doch, wie viel Zeit ihr habt.
Mir läuft jetzt richtig die Zeit davon. Ich habe noch nicht eingedeckt.
Da bringt mir das ganze Modellieren von vorher auch nichts.
Ich habe auch nicht viel an Dekoration, aber meist die Dekoration nimmt meiste
Zeit.
Ich arbeite einfach, ich funktioniere. Ich denke jetzt nicht, weil
dann zittere ich und ich bleibe bei mir. Ich meditiere.
Mit den Tieren lebt man in Lauras Dorf gerne.
Dass Jenny schwarz sieht, ist in diesem Fall von Vorteil.
Es wird hier noch ein bisschen kaschiert, die unschönen Stellen.
Da möchte ich mich jetzt dann später noch hinsetzen. Hoffe, das schaffe ich
noch in der Zeit. Aber ich bin guter Dinge.
Sandra verewigt sich als Scherenschnitt.
Alle zeigen sich so, wie sie sich selbst sehen.
Jetzt kommt meine Figur, also ich, die Schiffschinker, auf meine Torze.
Ganz schön gelenkig.
Für Michael will Gutding Pfeile haben.
Was berührt Laura so sehr?
Es sind viele Kleinigkeiten, die mich gerade total unzufrieden machen.
Beispielsweise, dass die Torte ständig aufreißt und es dadurch nicht so gut
aussieht.
Oksana würde uns ja ihr Herz schenken, aber sie hat es bereits dreifach
vergeben. Das ist das Wichtigste in meinem Leben. Das sind meine Kinder,
meine drei Jungs.
Ich liebe die über alles.
Und mein Herz schlägt auch in erster Linie für meine Kinder.
Das Motto Das bin ich kann ganz schön emotional sein.
Bianca träumt dabei von einer Medaille, die genauso groß ist wie ihr zuckersüßes
Ebenbild.
Was ist noch umsetzbar in den letzten Minuten?
Ich habe noch so viel Kleinigkeiten. Leider ist mein Ehrgeiz immer so, es
muss perfekt sein. Bei mir ist Perfektion aber immer was anderes als
bei Patty.
Ich möchte hier keinen schiefen Turm haben. Ich möchte eine stabile Torte
haben. Und ich möchte auch das Thema des Selbstvertrets soll wirklich gleich gut
zu sehen sein.
Ihr Lieben, jetzt sollte nichts mehr schief gehen. Ihr habt nur noch zwei
Minuten.
Oh Gott, ey, das könnt ihr nicht machen.
Nein, nein.
Es ist jetzt sehr, sehr knapp und ich muss es einfach schaffen.
Ich kann es echt schlecht einschätzen, deswegen bin ich so emotional, weil ich
so Angst habe.
Ich hoffe einfach, dass die Figur jetzt so stehen bleibt und deswegen hoffen wir
jetzt einfach, dass alles gut geht.
Ich hatte irgendwie die ganze Zeit das Gefühl, dass ich besser in der Zeit bin,
aber ist nicht so.
Das wird glaube ich nichts mehr.
Ja, ich mache jetzt noch die letzten Feinheiten.
Nutzt die letzten Sekunden, denn gleich ist Schluss. Hier ist euer Countdown.
Zehn.
9, 8, 7, 6,
5, 4, 3, 2,
1 und Schluss. Hände weg vom Gebäck.
Das ist nicht die Leistung, die ich zu Hause von mir erwarten würde.
Aber ich denke, hier unter Zeitdruck ist es dann in Ordnung.
Heute geht es ja darum, der Jury zu zeigen, wer ich eigentlich bin. Und ich
finde, diese Torte beschreibt mich ganz gut. Und ich hoffe, sie wird die Jury
optisch, aber auch geschmacklich umhauen.
Ich habe so Angst, dass ich rausfliege, das glaubst du nicht.
Bei der Verkostung wird es ja jetzt gleich ein bisschen persönlich. Ich bin
schon ganz gespannt und los geht's mit Kaya Hahn.
Keihan, dann stell uns mal deine Torte bitte vor. Ich wollte schon früher, als
ich noch ein Kind war, immer Pilot werden. Und ich hätte mir auch
gewünscht, irgendwann mal sagen zu können.
Ladies and Gentlemen, welcome on board.
Man sieht, es ist wirklich sehr zurückgenommen.
Es fehlt ja oben so eine bisschen scharfe Kante, aber vor allen Dingen
sieht man, wenn man sie so ein bisschen dreht, dass sie tatsächlich auch etwas
uneben ist.
Man sieht jetzt im Anschnitt relativ viele Komponenten.
Eingestrichen, relativ dünn und dann davon auch entsprechend gut ausgerollt.
Du hast es dir nicht leicht gemacht. Du hast wahnsinnig viele verschiedene
Geschmäcker versucht, in diese Torte zu integrieren. Ich hätte mir mehr vom
Rosenwasser gewünscht, weil das wäre, sage ich mal, so dieses Ausrufezeichen
gewesen, was die Torte besonders gemacht hätte.
Litschi, sehr dominant. Ich mag aber die Textur.
Vielen Dank. Vielen Dank.
Die Idee mag ich. Ich mag auch den Ehrgeiz, zu sagen, nee, ich möchte das
und ich ziehe das auch in den vier Stunden durch.
Handwerklich ein bisschen akkurater arbeiten, weil die Fehler sind halt sehr
deutlich zu erkennen.
Es passt nicht ganz so zusammen, was das Farbkonzept angeht. Ansonsten Respekt
vor der Arbeit.
Beim Anschnitt, was man gut erkennen kann, sind hier tatsächlich die
Heidelbeeren.
Was ist das hier für eine Schicht? Das ist eine Wackelpudding-Schicht.
Ich finde es spannend und das Gute ist, dass tatsächlich auch nichts verrutscht
wird, weil gerade so eine Wackelpudding-Schicht auf so einer Creme
gerne abschmiert. Das ist ja zum Glück nicht passiert.
Die Böden sind super von der Textur. Sie sind hier leider ein bisschen verbrannt
oben, aber das schmeckt man überhaupt nicht raus.
Geschmacklich, alle Komponenten sind da.
Und ich finde auch, die Götterspeise passt da mit rein.
Innen gefällt mir die Torte gut, außen ist tatsächlich noch ein bisschen
Verbesserungsbedarf, was so die Feinheiten und das akkurate Arbeiten
angeht. Vielen Dank.
Also
ich
finde, der Handballer ist sehr gut zu erkennen.
Auch mit dem Bart hier clever auf die Kante gesetzt, gut eingedeckt, keine
Falten zu erkennen.
Also handwerklich eigentlich sehr schön gearbeitet.
Ja, vor allen Dingen ist Betty sicherlich happy, dass du die
Komfortzone verlassen hast, weil es nicht so typisch ist, dass Männer hier
modellieren. Also da gerne weiter anknüpfen.
Im Anschnitt.
Schöne Schichtung. Man kann hier auch gut die Porung von dem Biskuit erkennen.
Hier die Früchte mit der Creme.
Von Land dann auch wieder sehr gut dünn ausgerollt.
Definitiv die Böden hervorragend gebacken. Man sieht es schon an der
Struktur, wenn man quasi diesen Kuchen sauber runterschneidet, ist ein sauberes
Schnittbild.
Die einzelnen Komponenten schmecken mir sehr gut, sind auch von den Konsistenzen
richtig. Ich glaube tatsächlich nur, dass das Verhältnis untereinander noch
nicht ganz hundertprozentig ausgewogen ist.
Vielen Dank. Danke fürs Feedback.
Für mich, ich greife jetzt mal vor,
optisch hervorragende Arbeit, sehr gut gearbeitet, sehr sauber eingestrichen
und sehr fantasievoll gestaltet.
Gut handwerklich umgesetzt, ist jetzt keine große Schwierigkeit drin, wie eine
Modellierung oder etwas, was frei stehen muss.
Aber es ist für mich sauber gearbeitet und das ist mal das, was natürlich auch
optisch anspricht.
Die Torte ließ sich gut schneiden, trotz der Höhe, nichts auseinandergefallen.
Und dann ein bisschen dicker eingestrichen. Aber das ist für eine
Torte, die auch nur eingestrichen ist, für mich auch in Ordnung.
Es ist wirklich wahnsinnig lecker. Alles richtig gemacht. Schöne Säure von der
Himbeere. Die Texturen sind super. Die Böden sind hervorragend gebacken.
Man merkt, dass in dieser Torte ganz viel Herzblut steckt. Nicht nur in der
Dekoration.
Vielen Dank.
Sie ist gut eingedeckt, aber dadurch, dass die Unterkonstruktion jetzt nicht
ganz so exakt ist, sieht man halt an der einen oder anderen Stelle, dass sie ein
bisschen bauchig ist. Also da tatsächlich darauf achten, dass diese
Arbeit, die du draußen reinsteckst, auch würdig präsentiert wird, weil die Torte
einfach schön gearbeitet ist.
Hut ab, also das sieht tatsächlich richtig krass aus.
Respekt. Vielen Dank.
Also jetzt im Anschnitt kann man diese ganzen Fruchteinlagen sehen. Hier auch
die Kiwi.
Wenn man die Torte beschreiben müsste, würde ich sagen, es ist eine
Sommertorte. Sehr fruchtig. Erdbeere ist da, Kiwi ist da. Sie ist sensationell.
Sie ist mir leider nur zu wenig vorhanden in dem Kuchen.
Von der Creme hätte ich auch gerne mehr gehabt.
Vielen Dank. Vielen Dank.
Schön umgesetzt, auch mit den ganzen Streuseln, mit diesen Tupfen,
wunderschöne Buttercreme. Man mag diese Torte von allen Seiten sehen, super
sauber eingestrichen. Also die Torte optisch kann sich wirklich sehen lassen.
Ja, für mich sensationelle Arbeit, kann man nicht besser machen.
Diese schönen Pistazienböden mit dem Rosa.
Bisschen dicker eingestrichen. Für mich noch in Ordnung.
Ich bin sehr gespannt.
Ich auch.
Der Anschnitt ist sensationell. Allerdings hier im unteren Teil fehlt
mir die Erdbeerkomponente.
Vom Handwerk ganz viel richtig gemacht.
Außer bei der Verteilung der einzelnen Komponenten. Da würde ich tatsächlich
noch mal ein bisschen nachjustieren.
Vielen lieben Dank. Danke auch.
Was mir besonders gut gefällt, du hast hier oben das Muster mit
Lebensmittelfarben raufgegeben. Das ist nicht gedruckt, sondern ist tatsächlich
raufgepudert. Man kann hier noch so ein bisschen die Kante sehen, aber sehr
exakt. Insgesamt schön, diese beiden Kontraste deiner Wurzeln
zusammengebracht. Ich kann das definitiv nur wiederholen.
Hervorragende Arbeit.
Was ich mag an diesem Anschnitt ist tatsächlich, ich habe diese drei Böden,
ich habe eine gleichmäßige Verteilung, schön gearbeitet und die Böden, schöne
Pohrungen und die geben so richtig schön nach.
Wenn man jetzt die Augen zumacht, eine Gabel nimmt, kommt man sofort drauf,
Schwarzwälder Kirschschotte. Deswegen für mich gibt es nichts besser zu
machen.
Dankeschön. Klassische Schwarzwälder Kirsch, aber was du wolltest, so mit
einem ganz leichten Twist.
Vielen Dank.
Dankeschön.
Es ist noch Luft nach oben.
Den Fondant hast du so schön abgeglänzt.
Dem hättest du doch jetzt ja auch noch so ein bisschen Glanz geben können.
Aber dein Selbstporträt, das mag ich sehr gerne.
Ja, schön auch oben mit den Zahlen. Also ist quasi dein Ziel immer mit der Doppel
18 oder der 19 das ganze Ding zu beenden?
Ne, das sind echt meine Glückszahlen. Also ich gehe meistens immer auf die
Doppel 16.
Dann hat man mehrere Outs.
Von daher hat das eigentlich nichts damit zu tun. Ich freue mich schon auf
die erste Partie.
Jetzt freue ich mich auf den Anschnitt.
Hier die Böden relativ dünn, dann wieder eine Cremeschicht dazwischen, die aber
auch nicht zu hoch ist.
Ich habe so ein bisschen das Gefühl, als wenn die Torte in sich zu hoch ist.
Es passt nicht ganz zusammen. Die Himbeere im Endeffekt wäre für mich eine
Komponente zu viel gewesen, sondern mit dem Rest wäre es eigentlich schon
perfekt gewesen.
Ich mochte die Himbeere. Ich hätte mir tatsächlich eine Schicht mehr gewünscht.
Vielen Dank.
Schwarze Torten haben wir jetzt ja nicht ganz so häufig hier.
Für mich eine sehr schöne Torte, sehr einheitliche Torte.
Tolle Arbeit, wirklich.
Innen geht es düster weiter.
Gleichmäßig geschichtet.
Sehr schöner Anschnitt.
Absolut Granate. Kann man überhaupt nicht sagen. Die Böden traumhaft schön.
Tolle Konsistenz. Von oben nach unten für mich einfach perfekt.
Und für mich innen wie außen auch perfekt.
Danke. Vielen Dank. Dankeschön.
Also ich wollte mich heute präsentieren mit meinem liebsten Hobby, das Backen.
Dann habe ich jetzt auf der Seite noch ein kleines Häuschen mit einem Herz
modelliert, weil ich letztes Jahr mit meinem Freund ein Haus gekauft habe und
da auch so unsere ganze Liebe drin steckt. Außerdem habe ich noch zwei
Fötchen hingemacht für meine Katze und für meinen Hund. Ja, das bin ich.
Du bist im Vordergrund, das gefällt mir gut, aber auch farblich und
handwerklich, das Äußere spricht mich schon sehr an.
Tolle Arbeit, verschiedenste Techniken, genau das haben wir uns gewünscht. Auch
du hast modelliert, also wir haben mehrere hier, die tatsächlich sich an
dieses Modellieren von Figuren herangetraut haben.
Hier unten sieht man diesen einen Strich hier. Der ist so exakt und dünn.
Sehr, sehr gut gearbeitet.
Die Mascarpone-Creme und vor allen Dingen auch dieses Trauben-Ragout, was
ja letztendlich auch dazugehört, geht bei der Menge an Böden ein wenig unter.
Also da auch darauf achten, dass die einzelnen Komponenten sich nicht
gegenseitig erschlagen.
Vielen Dank.
Handwerklich sehr gut umgesetzt.
Man kann das Thema erkennen und man kann auch dich erkennen.
Sehr sauber gearbeitet, tolles Farbkonzept, großartige Arbeit.
Kann ich mir deinen Anschnitt nehmen, weil der schöner geworden ist. In Ringen
auftressiert, die unterschiedlichen Füllungen. Der Anschnitt gefällt mir
auch sehr gut.
Herr Bianca.
Ich würde sagen, für die Torte fahre ich auch nach Augsburg.
Tolle Böden, dazu die tolle Dekoration.
Ich würde mal sagen, der Zieleinlauf ist dir hier gelungen.
Vielen Dank. Vielen Dank.
Bei der Torte beim Eindecken hätte ich mir tatsächlich noch mehr
Akkuratesse gewünscht. Hier sieht man so ein paar Abdrücke.
Handwerklich. Auch bei dir ein kleines bisschen Luft nach oben. Allerdings, man
kann es sofort erkennen. Tolle Arbeit.
Böden sind zu erkennen.
Dazwischen die Füllung, Fruchtkomponenten, vom Zusammensetzen
her auch sehr gut gearbeitet.
Danke.
Also wenn man auf dunkle Schokolade steht, dann wird einem dieser Kuchen
gefallen.
Ich mag diese Nuance in dem Boden.
Von dieser roten Beete, die schmeckt man ja nicht als rote Beete. Es gibt nur dem
Boden einen ganz eigenen Geschmack.
Aber ich mag das Spiel von dir, weil du auch mit relativ wenig Süße arbeitest.
Und das kannst du sehr gut.
Vielen lieben Dank.
Jetzt haben wir euch so gut kennengelernt, dass man am liebsten auf
keinen von euch verzichten möchte. Aber leider muss doch der oder die Erste
gleich das Zelt verlassen. Und die Jury, die darf sich jetzt gern beraten.
Sehr unterschiedliche Torten. Auch von den Themen und auch vom Geschmack. Die
Torte von Anna, sehr sauber, sehr akkurat gearbeitet.
Diese Aufgabe hat mit Sicherheit gereicht, dass ich weiterkomme.
So selbstbewusst bin ich jetzt mal.
Jemand, der einen ganz schlechten Start hatte in der ersten Aufgabe, war
sicherlich die Jenny. Und jetzt in der dritten Aufgabe, wir sagen es immer,
wachst du über dich hinaus. Und das hat Jenny gemacht.
Optisch und geschmacklich absolut makellos.
Das wird eine richtig enge Kiste und ich bin maximal aufgeregt. Maximal.
Handwerklich gesehen von außen gab es aber auch die eine oder andere Torte,
die definitiv noch so das eine oder andere Makel hatte, beispielsweise jetzt
hier von Michael.
Ich weiß, in der technischen Prüfung habe ich super abgeliefert. Da brauche
ich mir keine Sorgen machen. Ob das am Ende des Tages dann für mich reicht,
kann ich nicht zu 100 Prozent sagen.
Liebe Jury, wer legt denn jetzt den besten Staffelstart hier hin?
Mit einem großen Abstand und den meisten Punkten insgesamt, nämlich 55,5.
ist unser erster Bäcker bzw.
unsere erste Bäckerin der Woche.
Bianca.
Herzlichen Glückwunsch. Danke schön.
Echt eine mega große Ehre, dass ich heute bei der ersten Sendung diejenige
sein kann, die die rote Schürze trägt. Das macht mich schon richtig stolz.
Bianca, herzlichen Glückwunsch auch von mir. Vielen Dank.
Wie Eni vorhin schon so schön gesagt hat, haben wir euch gerade erst so
richtig kennengelernt. Und trotzdem müssen wir uns von dem oder der Ersten
verabschieden.
Laura und Jenny, kommt ihr bitte nach vorne.
Jenny, du hattest einen ganz schlechten Start mit deinem Lieblingsrezept, das
dir so gar nicht gelungen.
Laura, du hast dagegen stark angefangen, aber bei der technischen Prüfung mit
weitem Abstand den letzten Platz belegt.
So war es die dritte Aufgabe, die für euch beide die Entscheidung gebracht
hat.
Mit 37,5 Punkten ist das Backabenteuer...
Heute leider schon vorbei für
Laura.
Ich habe nicht damit gerechnet, dass ich als Erste gehen muss, aber ich habe
immer gesagt, Backen ist Glücksspiel.
Beim Backen kann immer viel passieren, gerade unter Zeitdruck.
Aber naja, der Kindheitstraum ist an Erfüllung gegangen. Ich hatte die Ehre,
mal so eine Schürze zu tragen.
Ich hoffe, wenn die Tränen irgendwann getrocknet sind, bist du einfach stolz,
dass du hier gewesen bist. Deine erste Torte, die behalten wir auf jeden Fall
in sehr guter Erinnerung.
Vielen lieben Dank, dass du hier warst.
nächsten Woche, da feiern wir dann die 100.
Folge und die dürfen Sie nicht verpassen, denn bis zur 200.
dauert es ja dann eine ganze Weile. Es warten jede Menge Überraschungen auf
Sie. Seien Sie dabei, nächsten Mittwoch 20.15 Uhr hier in Sat.1.
Tschüss!
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