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Alle in Fronten!
Runter nach!
Ja! Ja!
Ja! Ja!
Ja! Ja! Ja! Ja! Ja!
Ja!
Ja!
Amen.
120 Meter gehen.
Vorne unten hart.
Hinten unten 10.
Beilung!
Schraubgeräusche aus 1 als 0. Wird lauter.
Vermutlich Zerstörer.
Tiefer, Eddie.
Tiefer. Vorne unten hart.
Raumweise Schadensmeldung. Alle Bildchen durchschwänzen.
Wasserbomben! Du Schnipp!
Ja!
Schlechte Arschlöcher.
Was meinst du?
Scheiß auf sie. Hey, ein bisschen Respekt, oder?
Ich habe Respekt für eine Sache.
Ich bin hier wach und sie sind da.
Das ist das, was Krieg ist.
Das ist alles.
Wohin fahren Sie? Nach La Rochelle.
Simon Strasser?
Ja, Margot Bostal? Es ist offen.
Erste Strecke.
Danke.
Ich habe euch etwas mitgebracht.
Paris-Savonnette.
Danke.
Warum sprecht ihr so gut Französisch?
Ich bin in Alsace geboren.
Wenn ihr da seid, lasst es offen, sonst schaltet ihr zweimal.
Ich muss arbeiten.
In welchem Krankenhaus arbeitet ihr? Es gibt nur einen, der ist daneben.
Wenn ihr fein seid, gibt es Püree in der Küche.
Danke.
Alles in allem erfüllen die Handlungen des Angeklagten Mechaniker Mats Joachim
Weisgerber den Tatbestand der Feigheit vor dem Feind.
Ist dies also Ihre eidesstattliche Erklärung in Ihrer Funktion als erster
Wachoffizier während der besagten Feindfahrt?
Korrekt.
Somit wurde die dem Angeklagten zur Last gelegte Tat hinlänglich von einem
Offizier bezeugt.
Möchten Sie dem etwas hinzufügen?
Wir waren unter Beschuss.
Man sagt ja, dass in solchen Momenten die Ausbildung einschlägt.
Das war aber bei mir nicht so.
Wir waren unter Beschuss und ich habe mich versteckt.
Ich habe versagt und meine Kameraden im Stich gelassen.
Ich habe sie enttäuscht und es tut mir leid.
Ihr feiges Benehmen steht in direktem Widerspruch zu unserem steinigen Weg dem
Endsieg entgegen.
Die Gesetzgebung der Kriegsmarine ist eindeutig.
Ich verurteile Sie hiermit zum Tod durch Erschießen.
Die Verhandlung ist geschlossen.
Kapitänleutnant Hoffmann, ich möchte die Gelegenheit ergreifen und Ihnen
öffentlich zu Ihrer Nennung zum Kommandanten gratulieren.
Ihr Vater muss sehr stolz auf Sie sein.
Glückwunsch Ihnen.
Danke.
Simon?
Ich sag's euch im Zimmer. Das ist meine große Schwester.
Idiot. Ich hab dich so vermisst.
Ich dich auch.
Wie geht's dir?
Gut.
Die haben mich früher versetzt. Dann dachte ich, ich überrasch dich.
Und du?
Du gehst müde aus.
Hast du noch viel zu tun?
Komm, ich zeig dir mal alles.
Allerdings. Das ist ja alles so riesig.
Ja, es sind hier sieben Liegeplätze. Und die drei werden bald in Betrieb
genommen.
Aber das Dach ist sieben Meter dicker Stahlbeton.
Ich kann mir das alles überhaupt nicht vorstellen.
Wie ist denn das in so einem U-Boot, so tief unten im Meer?
Plötzlich Kerle, keine Dusche, ein Scheißhaus. Willst du es genauer wissen?
Und das da sticht morgen in See.
Ist was?
Hab ich irgendwas gesagt?
Nein.
Ist alles gerade schwierig.
Ist auch nicht so wichtig.
Vergiss es.
Wirklich.
Ich muss mich jetzt auch im Hauptquartier melden.
Hol mich doch einfach nachher hier ab und wir gehen was essen.
Wann?
Mein Dienst endet um sieben.
Gut. Simon, ich freue mich wirklich, dass du da bist.
Ich freue mich auch, wirklich.
Bis nachher.
Elfo-Brüte.
In einem Monat.
Glauben Sie, die Engländer hören mit?
Das kann ich mir nicht vorstellen, nein.
Enigma ist die sicherste Verschlüsselungsmaschine der Welt.
Im Übrigen sind es mittlerweile zwölf hier.
U113 wird vermisst. Brangel. Der letzte Funkkontakt war vor über drei Wochen.
Scheiße.
Die Produktion neuer Boote läuft auf Hochtouren. Das Problem ist die
Rekrutierung neuer Besatzungen.
Bald können wir nur noch auf Grünschnebel zurückgreifen oder
kriegsmüde Veteranen.
Ja, herein.
Hauptmann.
Melde mich zum Dienst, Herr Fregattenkapitän. Darf ich Ihnen
Kriminalrat Forster von der Geheimen Staatspolizei vorstellen?
Freut mich.
Herr Kriminalrat, das ist Kapitänleutnant Hoffmann.
Ah.
Sind Sie verwandt mit dem Hoffmann? Ich bin sein Sohn, ja.
Und Sie kommandieren eines der neuen Boote?
Neuer Kommandant, neues Boot.
Und auch die Besatzung ist ganz frisch zusammengestellt. Meiner Meinung nach
eine ideale Mischung aus langjähriger Erfahrung und jugendlicher Begeisterung.
Ihr Logbuch.
Da werden Sie jetzt Ihre Heldengeschichte reinschreiben.
Hey!
Hey! Warum dauert das so lange?
Warum wird es erst jetzt gemacht?
Ja, das kann ich Ihnen sagen.
Weil die Boote nicht mehr ordentlich zusammengebaut werden in Kiel. Warum?
Wegen der ganzen Fremdarbeiter. Und genau so ein Pfusch kommt dabei raus.
Danke übrigens, dass Sie sich für mich eingesetzt haben.
An Ihre Kriegstauglichkeit hat niemand gezweifelt.
Auch ein guter Männer wie Sie.
Schön, dass Sie wieder bei uns in Berlin.
Schön, wieder was zu tun zu haben.
Wir laufen planmäßig aus, 2WO?
Probleme im Funkraum mit der Elektrik.
Informieren Sie den Kommandanten?
Sobald ich ihn sehe.
Herr Oberleutnant, ich spreche im Namen der gesamten Mannschaft, wenn ich sage,
dass Sie, wenn der Tag gekommen ist, einen herausragenden... Lassen Sie es
gut sein.
Machen Sie noch eine Runde für mich.
Das soll ich ja abgeben.
Ja, dann würde ich mich freuen, wenn wir es nächste Woche mal wieder zusammen
schaffen. Fregattenkapitän Kluck? Ja.
Darf ich vorstellen, Simon Strasser, die neue Übersetzerin.
Enchanté.
Herr Rimmel.
Franz Hüsin.
Nein, Deutsche.
Wirklich, darf ich?
Bei meiner Geburt war das Elsass Deutsch.
Wie jetzt auch wieder.
Und die 22 Jahre dazwischen, die streichen wir.
Das sollten Sie vielleicht meinen Bruder fragen.
Wieso Ihren Bruder?
Oberfunkmat Frank Strasser.
Vier Feindfahrten, eine Kriegsverletzung und Träger des Oberkriegsabzeichens.
Nicht schlecht für einen Franzosen, finden Sie nicht?
Touché, herzlich willkommen, Frau Landstrasse.
Mein Adjutant wird Sie an Ihren Arbeitsplatz führen.
Kommen Sie mit.
exakt nach Staubland zu verteilen. Das ist mir wichtig. Ich möchte, dass das
Boot perfekt im Gleichgewicht bleibt, und zwar permanent.
Bier weg!
Bier weg!
Bier!
Greifbote! Machine-Man E! Ich bin zweifelversetzt worden.
Hilfsdiesel!
Abscheu!
Und wo kommst du her?
Windhoek. Afrika? Echt?
Hast du schon mal ne Negerin gewumst?
Ja.
Echt? Ja.
Echt.
Auf der Ecke von Pernell und O'Freddy, hinter der Kirche.
Eine Frau.
Wann? Heute Abend.
Ein bisschen vor 22 Uhr.
Seid da, gebt ihnen, was sie wollen, und nehmt, was ihr euch anbietet.
Das klingt schlecht.
Könnt ihr nicht einen anderen Tag auswählen?
Was glaubst du?
Ich bin nur der Intermediate. Sie setzen die Regeln fest.
Es ist wahrscheinlich schwierig, das für einen Deutschen zu akzeptieren.
Solltet ihr hier sein, solltet ihr nicht mehr hier sein.
Die Löcher auch nicht.
Das ist ja Wurz Nummer 2 da.
In sichern! In sichern! Rüber!
In sichern!
In sichern! Sicher!
Führer!
Hermann, nimm mal einen Schluck.
Von dem Verrückten bei 160 Umdrehungen.
So ein bisschen bloß blind.
Peter, nimm mal einen Schluck.
Nein, danke.
Na, wie sieht's aus?
Die Waffen sind voll zielig.
Waffenkiste abschließen und sichern. Jawohl.
Letzter Wetterbericht?
Nicht der Nebel heute Nacht, aber steifern und fest.
Bleibt bis morgen früh auf, schätze ich.
Altapet ist überprüft und verladen, Herr Oberleutnant.
Ich sehe Sie wieder zu singen.
Ebenso, Josef.
Dienstbeginn morgen um 6 Uhr.
Ach, und der Schmuth hat noch was für euch.
Passt.
Aufwärts!
Beide Maschinen laufen großartig. Da bekomme ich natürlich direkt gute Laune.
Hat der Kommandant sich schon sehen lassen?
Muss er nicht.
Es ist meine Aufgabe, das Boot sehklar zu machen.
Ich kannte mal einen Kerl, guter Gast auf U 491, leider auch schon tot.
Der hat sich mal was geholt, in der Nacht bevor wir rausgefahren sind. Hat
ihn so gejuckt, dass er sich meine Käserei geklaut hat zum Kratzen. Nee.
Das ist eine wahre Geschichte.
Wollen Sie was wissen, Hundi?
Ein Jungfahrenbrot bringt Unglück.
Du musst uns halt das Pech vom Deck spritzen.
Auf geht's, Brunnen.
Jetzt taucht mir das Boot.
Aber die müssen vielleicht kaputt gehen, ja?
Sonst bringt es Unglück.
Klarmachen zur Peilung! Klarmachen zur Peilung! Peilung, Achtung!
Peilung, Achtung!
Allüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüü
Ich wollte mich bei dir entschuldigen.
Vielleicht lag ich falsch.
Vielleicht hättest du nichts sagen sollen.
Ich habe mich besser gefühlt, als ich es gestanden habe.
Dass ich kein Held bin.
Wenn das Boot gesunken wäre, würde es keiner wissen, oder?
Keiner würde wissen, wer dran schuld war.
Wenn das Boot gesunken wäre, dann wäre ich als Held gestorben.
Werden Sie da sein?
Morgen früh?
Natürlich.
Die Adresse meiner Mutter.
Könnten Sie ihr schreiben, dass ich sie wie einen Mann getragen habe?
Das muss neu gemacht werden.
Und hierfür brauche ich Ersatzteile.
Das dauert mindestens 24 Stunden. Sie erledigen das heute Nacht.
Herr Oberleutnant, das ist nicht möglich. Geben Sie Mülle an eine Liste
mit dem, was Sie brauchen.
Er wird auch Ihre persönlichen Sachen holen.
Meine Sachen?
Sie sind für diesen Einsatz dem Funkraum von U612 zugeteilt. Mit sofortiger
Wirkung.
Mit Verlaub, Herr Oberleutnant, wäre es nicht möglich, dass wer anders mit
rausfährt? Der eingeteilte über Funkmantel liegt mit Verbrennung im
Lazarett. Der Befehl lautet, dass Sie ihn ersetzen. Oder soll ich Sie den
Befehlsverweigerung verhaften lassen?
Nein.
Nein.
Schön.
Sagen Sie ihm, wo Ihre Schlafstätte ist.
Das Boot läuft morgen planmäßig aus.
Mit Ihnen.
Und mit einer funktionierenden Funkeinheit.
Herr Oberleutnant, ich hätte noch eine Bitte.
Könnte meine Schwester vielleicht die Sachen vorbeibringen? Sie ist erst heute
angekommen. Sie arbeitet für Fregattenkapitän Gluck.
Es wäre mir eine große Hilfe bei meiner Arbeit, wenn Sie...
Tut mir leid.
Der Funke hat nicht die Erlaubnis, das Boot zu verlassen. Und deine Frau bringt
seine Sachen. Aber hören Sie mir mit diesem abergläubischen Unsinn auf.
Saugen Sie einfach nur dafür, dass sie nicht von der Arbeit abhält.
Bonne soirée.
Bonne soirée.
Robin Strasser.
Ich habe mich ja noch gar nicht richtig bei Ihnen vorgestellt.
Kriminalrat Forster.
Guten Abend.
Tja.
Erster Arbeitstag und Sie gehen als Letzter.
Kein Wunder, dass Ihr Chef in Paris Sie nur sehr ungern hat gehen lassen.
Oh, da haben Sie meine Akte aber sehr genau gelesen.
Ja, ich lese alle.
Berufskrankheit. Übrigens habe ich Gluck gesagt, dass es eine Schande wäre, Ihre
Fähigkeiten auf banale Arbeiten zu verschwenden.
Vielen Dank.
Na ja, sehen Sie, das ist eine Art Entschuldigung.
Wofür? Wenn ich den Eindruck vermittelt habe, Ihre Loyalität zu Deutschland in
Frage zu stellen.
Meine Loyalität ist vielleicht genau deshalb so groß, weil ich im Elsass
aufgewachsen bin und von dort Deutschland immer nur aus der Ferne
bewundern durfte.
Ich habe mich als Deutsche in Frankreich immer fremd gefühlt.
Das wird Ihnen hier nicht passieren.
Verzeihung. Ja?
Es geht um Ihren Bruder.
Ja?
Genau so, ja.
Jedenfalls da noch.
Ja, du Drecksau!
Schau mal, da ist er ja. Da ist er ja.
Das ist ein Hund, ey.
Wie ein Wachs da.
Ja, wo sind wir da hin?
Komm!
Merci. Gardez la monnaie.
Merci.
Nicht so mein Stil. Bist du ein Schwuchtel, oder was?
Nee, wieso?
Du sprichst Französisch, fickst nicht gern... ...kastriert?
Hey, wo ist der Doppel-Anjauschen?
Au!
Wie man eine Blinde im Bett hat, zum Tauchen auf dem Dach, du Arsch!
Siehste mit.
Dann lass mal sehen.
Ich würde es spielen.
Du mieser Wichse, du!
Allein?
Herr Kallon, ich melde U-612 bereit zum planmäßigen Auslaufen.
Irgendwelche Probleme?
Keine.
Ein prächtiges Boot.
Ich habe mich gefragt, ob Sie sich ein paar der Männer anschließen möchten.
So wie es bei solchen Anlässen Tradition ist.
Tradition wird überbewertet.
Andere Kommandanten, unter denen ich dienen durfte, fanden es nützlich für
die Moral, gesehen zu werden.
Ich bin mir sicher, dass die Männer lieber ungestört saufen und herumholen
möchten.
Bin ich auch.
Aber wir beide können gern zusammen einheben. Eins wir um.
Cognac.
Danke.
Erzählen Sie es niemandem, aber ich habe es noch nicht zu Ende gelesen.
Ich habe gerade versucht, Paragraf 15 zu verstehen.
Während eines Angriffs kann es vorkommen, dass der U-Boot-Kommandant es
für aussichtslos hält, den Angriff weiterzuführen.
Nur wenn der U-Boot-Kommandant durch Drum von Siegeswillen und
Unerbittlichkeit sich selbst gegenüber dieses Gefühl überwindet.
wird er in der Lage sein, Erfolge einzufahren.
Ziemlich wichtige Stelle.
Wenn ein Kommandant eine Situation für wirklich aussichtslos hält, sollte er
dann das Leben seiner Männer aufs Spiel setzen?
Aussichtslosigkeit ist keine Tatsache, sondern ein Gemütszustand, den man
überwinden muss.
Das Schlüsselelement ist Unerbittlichkeit sich selbst gegenüber.
Wie geht's Ihrem Herrn Vater?
Hoffentlich gut.
Er hält durch.
Ich habe sein Buch zum ersten Mal als junger Mann gelesen.
Es hat mich während meiner gesamten Laufbahn inspiriert.
Seit wann sind Sie dabei?
Seit 37.
Mir fehlt Ihre Erfahrung.
Aber Sie haben das Kommando.
Es ist Ihr Boot.
Simon?
Die sagen, dass du morgen mit rausfährst.
Stimmt das?
Komm mal mit.
Füße zuerst.
Ich hab dir deine Schallplatten mitgebracht.
Danke. Ich dachte, die finden.
Ich weiß nicht, wie ich mich verlieben soll.
Ich weiß nicht, wie ich mich verlieben soll.
Ich weiß nicht, wie ich mich verlieben soll.
Reparatur und Feinfahrt.
Es gab ja einen Brand im Funkraum.
Einen Brand?
Ja, heute Nachmittag.
Simone, der Kommandant hat Recht.
Eine Frau an Bord bringt Unglück.
Mit den Füßen voran.
Kriegen Sie es hin?
Glaub schon.
Also dann, bis morgen.
Er sagt, du hast verarscht.
Ich verstehe kein Wort.
Er sagt, du hast verarscht.
Nein, nicht ich.
Ich habe
Informationen.
Geh zur Polizei.
Was?
Entschuldigung? Ich fragte mich, könntest du mir vielleicht Kaffee,
Zucker oder sogar Zigaretten geben?
Unmöglich.
Ich bitte Sie nicht um eine Begnadigung.
Ich bitte Sie um die Aussetzung der Todesstrafe.
Warum haben Sie das nicht in der Verhandlung getan?
Es gab keine Gelegenheit.
Aber ich fühle mich verantwortlich.
Zu Recht.
Dieser Mann wird morgen erschossen, weil er aufgrund Ihrer Aussage verurteilt
wurde. Als Offizier und erst recht als Kommandant müssen Sie lernen, mit dieser
Verantwortung zu leben.
Das ist die Macht, die Ihnen die Marine überträgt.
Und was ist mit meiner Macht, ihm zu helfen?
Das Leben eines Kameraden zu retten?
Hoffmann, warum stellen Sie sich so in Frage? Warum gerade jetzt? Weil von mir
verlangt wird, dass ich eine Besatzung befehle, die wahrscheinlich denkt, dass
ich nur befördert worden bin, weil ich... Weil Sie was?
Weil ich sein Sohn bin.
Weil ich dem Mythos gerecht werden soll und nicht, weil ich der bin, der ich
bin. Was passiert, wenn ich den Anforderungen an meine Person nicht
gerecht werde?
Hoffmann, Sie müssen für Deutschland wie er sein, weil Sie genau der Mann sind,
der Sie sind.
Da ist kein Platz für Selbstzweifel, nicht wenn wir diesen Krieg beenden
wollen. Beenden?
Heute Morgen hieß es noch siegen.
Der Junge stirbt morgen.
Wenn es ihnen hilft zu begreifen, wer sie sein müssen, ist sein Tod nicht
bedeutungslos.
Wer seid ihr?
Ich habe etwas für euch von Frank.
Ich kenne Frank nicht. Er hat mich geschickt. Ich bin seine Schwester.
Habt ihr etwas für mich?
Ihr solltet mir etwas geben.
Kommt.
Was machst du da?
Ich arbeite.
Du bist in der Haustür Gottes.
Du kannst beten oder dich beten.
Du willst deine Schuld beten, Pierre.
Komm.
Sie müssen weg, sie werden wiederkommen mit Rettung.
Ja.
Stellgestand!
Zur Meldung an den Kommandanten, die Augen links!
Oberleutnant zu See Tenstedt melde, Besatzung zur Auslaufmusterung
angetreten.
Wir sind Männer der See.
Es verpflichtet uns nicht nur der Elementen, sondern auch dem Feind, die
Stirn zu bieten.
Da draußen sind wir auf uns allein gestellt.
Meine Herren, dieses Boot ist neu.
Wir werden es testen.
Vor allem aber wird es uns testen.
Und achtet dabei auf den Kameraden an eurer Seite.
Denn es gibt nur einen Weg, wie wir überleben können.
Zusammen.
Auslaufen, 1WU.
Was für ein erschissener Anspruch war das bitte?
Besatzung, stillgestanden!
Auf Manöveration! Auf!
So sieht man sich wieder, Kameradenschwein.
Sie war nicht auf Wartezeit.
Ich habe sie bis jetzt erwartet.
Geh zurück.
Erzähl, wo sie ist.
Letztes Leuchtfeuer.
Dann wollen wir mal sehen, wie es sich unter Wasser macht.
Klein machen zum Tauchen.
Abwärts und klein machen zum Tauchen.
Jawohl.
Abwärts!
Die Funkeinheit wurde gestern schwer beschädigt.
Sie haben versorgt, mir das zu berichten.
Die Situation war unter Kontrolle.
Und warum haben Sie denn den Funke ersetzt?
Ich erachtete es nicht als notwendig, Ihnen das zu sagen. Es gab einen Brand
auf dem Boot und Sie haben mir das verschwiegen, 1WO.
Hören Sie, es ist mir egal, wie viele Dienstjahre Sie auf dem Buckel haben.
Aber das hier ist mein Boot.
Ich lasse das nicht noch einmal durchgehen. Haben wir uns verstanden?
Jawohl, Herr Kallein.
Bruno, bist du?
Klar, bei Entlüftung. Klar, bei Entlüftung.
Entlüftung 1 ist klar.
Treiber 1 und 5 sind klar.
Entlüftung sind klar.
Fluten!
Auf 30 Meter gehen.
Vorne unten 10.
Hinten unten 5.
Guten Morgen, Fräulein Strasser.
Zweiter Arbeitstag und schon zu spät?
Ich habe schlecht geschlafen.
Ich verstehe.
Würden Sie bitte mit mir kommen?
Warum?
Ich brauche Ihre Hilfe.
Das war früher der Zoll.
Jetzt nutzen wir es gemeinsam mit den Franzosen.
Bitte.
Monsieur Duval.
Das ist Frau Weinstraße.
Monsieur Duval ist von der französischen Polizei.
Er hatte auch eine kurze Nacht.
Kommen Sie bitte.
Ich weiß, das gehört hier nicht zu Ihren eigentlichen Aufgaben, aber...
Aber es gab einen Vorfall letzte Nacht, der wahrscheinlich mit dem Schwarzmarkt
hier zu tun hat.
Normalerweise kümmert sich die Wahl um solche Sachen, aber ein französischer
Polizist wurde angeschossen.
Er ist mir nicht unparteiisch genug, um mir wirklich in der Hilfe zu sein.
Mein Französisch ist leider noch sehr schlecht.
Es sollte nicht allzu lange dauern.
Can't find what you're looking for?
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