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Guerrino Castiglioni, der edle F�rst mit dem noblen Herz, der sich �bernimmt.
Lass die alte Schreckschraube. Schick sie einfach weg.
Die Jungs sind wie kleine Kinder, nimm es leicht, das kannst du doch.
Ja.
Sie tut dir nicht gut.
Ja, aber die Schachtel ist doch immerhin meine Schwiegermutter.
Du musst dein Leben �ndern. Such dir eine Frau, einen Freund, eine Freundin,
was auch immer. Nur tu endlich was.
Ich fahre heute Abend nach Mailand zu meiner Frau.
Komm doch einfach mit, das ist doch nicht am Ende der Welt.
Doch, eine Freundin dort w�rde mir nichts bringen. Ciao, Enzo.
Komm, Darling, beeil dich!
Gut, aber muss ich alles wissen? Ja oder nein?
Ich glaube schon.
Wir haben doch aber keine Eile.
Mache ich etwa diesen Eindruck?
Bitte mach keine Witze. Bitte denke dar�ber gut nach.
Lass dir bitte mehr Zeit und dann k�nnen wir wir dar�ber reden
und dann kannst du dich entscheiden.
Und hier Caprice, Italien!
Ich erkl�re es besser.
Es ist wie beim Benzin. Beim Kauf von Benzin.
Mit einem Liter kommt man praktisch 6 Kilometer weit.
Der Weg von Bergamo nach Mailand betr�gt 15 Kilometer,
doch durch die vielen Steigungen und dem Gewicht und dem Wind...
Diese h�bsche Ding schnappe ich mir.
Guten Tag, Taxi gef�llig? - Ja.
Ihr Gep�ck. Ich nehme es Ihnen ab.
Ich nehme es gerne f�r Sie.
Starrt meine Kundin nicht so an!
Wo willst du hin? Siehst du nicht, dass ich bereits besetzt bin?
Darf ich mit?
Bitte lass mich in Ruhe meine Arbeit verrichten. Bitte lass mich arbeiten.
Immer willst du nur deinen Spa� haben.
Alle denke immer, die Arbeit hier ist Spa�.
Zu meinem Haus.
Du bist ein wundervoller Mensch, Guerrino.
Wie bitte?
Ich sagte, dass du ein wundervoller Mensch bist.
Danke, das sagte ich doch gleich.
Ich liebe dich �ber alles. - Ich liebe dich auch �ber alles.
Entschuldige die St�rung.
Lebst du hier ganz allein? - Ja, fast. Aber lassen wir das.
Ich mag alles, was mit dir zu tun hat.
Wo willst du hin? Wo willst du hin?
Ich will die Koffer...
Nein nein, du kannst gehen, ich mache das allein. Verschwinde.
Das ist doch die Adresse deiner Schwiegermutter.
Aber mir soll das ja egal sein, das geht mich nichts an. Stimmts?
Genau. Es reicht, dass du uns gefahren hast.
Hier, komm, kauf dir ein Eis.
Ja, danke. Auf Wiedersehen, Signorina.
Ja, ja.
Wenn der Rest auch so aussieht, k�nnen wir ihn nicht nach Frankreich verschiffen.
Ich habe mit meinen Kunden hier schon genug zu tun.
Ich hoffe, Sie verstehen das. Tut mir leid.
Sie beziehen sich auf Herrn Chandon.
Ich werde alles tun, um sie zufrieden zu stellen.
Ja.
Wenn Sie mal wieder nach Italien kommen, machen Sie eine Tour nach Astigiano,
dort gibt es wunderbare Weinberge.
Ja. Auf wiedersehen.
Was f�r ein Schlag. - Ja, habe ich gesehen.
Was f�r ein M�dchen. So gewaltt�tig.
Die war ganz sch�n in Fahrt.
In Fahrt? Der hat bestimmt Z�hne verloren.
Ciao, meine Liebe. - Ciao.
Entschuldige, dass ich dich warten lie�.
Das macht nichts, ich warte noch nicht lange.
Was hast du mit deiner Hand gemacht?
Nichts. Dein Freund Nanni hat versucht mich anzufassen.
Den schnappe ich mir. - Nein!
Ich habe ihm bereits eine Abreibung verpasst.
Du hast ihm eine Abreibung verpasst?
Allerdings. - Allerdings?
Allerdings. Gehen wir nach Hause?
Also. Heute...
Das hei�t "heute".
Dann "Geschlecht".
"�nderung". �ndern. Mutation.
Gestern. Heute.
Schauen wir mal. Als sie noch ein Mann war,
war sie ein Fallschirmspringer. Sie war sehr eitel und praktisch zugleich.
Dann setzte sie es in die Zeitung.
Und es war problemlos, das Geschlecht zu �ndern...
Enzo? - Ja.
Hier ist Guerrino.
Ich glaube, du kannst doch etwas Deutsch? - Nein, nicht ein Wort.
Aber hattest du nicht mal eine deutsche Freundin?
Ja, und? - Habt ihr nie gesprochen?
Aber ist deine Freundin nicht Deutsche?
Ja, aber sie schl�ft grad. - He, ich habe auch geschlafen.
Entschuldigung, aber jetzt bist du ja wach.
Was ist denn so wichtig?
Nun, weil meine Frau hatte einen Bruder,
der ihr sehr �hnelte. Und nun haben sie...
Also, sie sehen quasi gleich aus.
Sie haben in einer deutschen Zeitschrift dar�ber geschrieben,
aber ich verstehe nicht alles,
ich brauche jemanden, der es mir �bersetzt.
Geh doch zu Professor Rossi.
Aber er ist nicht hier, er ist in Mailand.
Die Sache ist etwas delikat, es geht um eine sehr gro�e �hnlichkeit.
Und das muss jetzt sein?
Aber ja. Ich w�rde es auch f�r dich tun. Hast du sonst noch eine Adresse?
Schwester Carlotta, hier im Krankenhaus.
Hier steht: "Die au�ergew�hnliche Geschlechtsumwandlung
eines Fallschirmspringers der deutschen Wehrmacht." Heilige Maria!
Ernsthaft?
Die au�ergew�hnliche Geschlechtsumwandlung
eines Fallschirmspringers der deutschen Wehrmacht.
Mario Hans Antonelli. - Ja.
Italiener, Leutnant, verabschiedet durch die Spezialeinheit der Fallschirmspringer.
Ja.
Er wurde zu Chantal, dem wundersch�nen Fotomodell.
Die Penisamputation gelang, und dank einer operativ eingef�gten Vagina
ist sie nun kein Mann mehr.
Klar, dass die Zeitschriften das als Unfug bezeichnen.
Alles nur, um ein Modell ber�hmt zu machen. Das ist l�cherlich.
Sehen Sie, nun, ich hatte verschiedene Beziehungen...
Mit einem Mann oder einer Frau?
Was gibt es? - Dreh dich nicht um.
Collonello, guten Tag. - Ah, guten Tag.
Guten Tag, meine Dame. - Guten Tag.
Kennst du ihn?
Ja, das ist der Oberst Franzetti, ein Trottel.
Gehen wir weg.
Warum? Wir haben noch nicht mal gegessen.
Ich kenne die da.
Pass auf, dass er mich nicht sieht. Er wird mich sonst wiedererkennen.
Ihr kennt euch bereits?
Es passierte auf Sardinien, als ich noch ein Mann war.
Bei den Natoman�vern. Er war der Kapit�n meiner Truppe
und ich war sein Feldadjutant.
Du hast mir gar nicht gesagt, dass du Teil des Atlantikpakts warst.
Also siehst du, die Geschichte taucht immer wieder auf.
Ich kenne sie, da bin ich sicher!
Mach dir keine Sorgen, er wird dich nicht wiedererkennen, er ist ein Trottel.
Es tut mir leid, mein Mann nervt mich den ganzen Tag,
solange, bis er sich erinnert, wo er ihre Frau schon einmal gesehen hat.
Also, er wird sie hier gesehen haben, in Bergamo.
Nein, das war vorher. Ich schw�re, dass ich sie schon vorher getroffen habe.
Helfen Sie mir, meine Dame. - Jawohl. Zu Befehl.
Jetzt fehlt nur noch, dass du aufstehst, die Abs�tze zusammenschl�gst
und dich entschuldigst. - Sagt Ihnen Sardinien nichts?
Schauen sie, meine Frau hat vor allem im Ausland gearbeitet,
seid sie modelt, ein Beruf f�r Frauen.
Sie hingegen haben sich immer f�r das gro�e Geld interessiert.
K�mmern Sie sich um ihre eigenen Angelegenheiten. Guten Tag auch!
Gehen wir.
Du blamierst dich.
Widerliche Schweine.
Schwuchteln.
Du bist eine verdammte Tunte.
Schei�kerl. Aber was geht den Schei�kerl das an?
Lasterhafte Menschen. Ignoranten.
Gott sch�tze sie, Chantal, wir halten zu dir.
Es gibt ja auch noch anst�ndige Leute.
Unterschrieben mit: Bataillon der Fallschirmspringer Livorno.
Sch�n. - Was?
Ich habe dich kennen gelernt, als du dich umbringen wolltest.
Jetzt, wo halb Italien dich beschimpft, lachst du? Warum?
Weil es jetzt dich gibt, das hei�t, ich hatte dich.
Du hast recht. Zieh dich an, wir gehen raus.
Ich werde den vier Schurken schon zeigen, wer ich bin.
Das nennst du rausgehen?
Also, wir sind an der frischen Luft, das f�hlt sich gut an.
Weit weg vom Telefon, die Post kommt erst morgen, ein bisschen Stille im Schatten.
Was ist das?
Uns greifen sie auch vom Himmel aus an.
B�ses L�stermaul! Du bist ein Hurensohn.
Guerrino, beherrsche dich.
Zeig mir, dass du die ganze Sache locker angehst, mit ein wenig Sinn f�r Humor.
Ja, ja, du hast recht.
Im Grunde bin ich Ihnen �hnlich, nicht wahr?
Ich bin nicht b�se geworden, aber jetzt gibt es etwas, was dich betrifft...
Warum all diese Boshaftigkeit?
Guerrino, bleib ruhig, sei nicht so!
Ich habe keine Lust mehr, im Garten zu bleiben.
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