All language subtitles for Fu-ck-ingBerlin.1080p

af Afrikaans
ak Akan
sq Albanian
am Amharic
ar Arabic
hy Armenian
az Azerbaijani
eu Basque
be Belarusian
bem Bemba
bn Bengali
bh Bihari
bs Bosnian
br Breton
bg Bulgarian
km Cambodian
ca Catalan
ceb Cebuano
chr Cherokee
ny Chichewa
zh-CN Chinese (Simplified)
zh-TW Chinese (Traditional)
co Corsican
hr Croatian
cs Czech
da Danish
nl Dutch
en English
eo Esperanto
et Estonian
ee Ewe
fo Faroese
tl Filipino
fi Finnish
fr French
fy Frisian
gaa Ga
gl Galician
ka Georgian
de German
el Greek
gn Guarani
gu Gujarati
ht Haitian Creole
ha Hausa
haw Hawaiian
iw Hebrew
hi Hindi
hmn Hmong
hu Hungarian
is Icelandic
ig Igbo
id Indonesian
ia Interlingua
ga Irish
it Italian
ja Japanese
jw Javanese
kn Kannada
kk Kazakh
rw Kinyarwanda
rn Kirundi
kg Kongo
ko Korean
kri Krio (Sierra Leone)
ku Kurdish
ckb Kurdish (Soranî)
ky Kyrgyz
lo Laothian
la Latin
lv Latvian
ln Lingala
lt Lithuanian
loz Lozi
lg Luganda
ach Luo
lb Luxembourgish
mk Macedonian
mg Malagasy
ms Malay
ml Malayalam
mt Maltese
mi Maori
mr Marathi
mfe Mauritian Creole
mo Moldavian
mn Mongolian
my Myanmar (Burmese)
sr-ME Montenegrin
ne Nepali
pcm Nigerian Pidgin
nso Northern Sotho
no Norwegian
nn Norwegian (Nynorsk)
oc Occitan
or Oriya
om Oromo
ps Pashto
fa Persian
pl Polish
pt-BR Portuguese (Brazil)
pt Portuguese (Portugal)
pa Punjabi
qu Quechua
ro Romanian
rm Romansh
nyn Runyakitara
ru Russian
sm Samoan
gd Scots Gaelic
sr Serbian
sh Serbo-Croatian
st Sesotho
tn Setswana
crs Seychellois Creole
sn Shona
sd Sindhi
si Sinhalese
sk Slovak
sl Slovenian
so Somali
es Spanish
es-419 Spanish (Latin American)
su Sundanese
sw Swahili
sv Swedish
tg Tajik
ta Tamil
tt Tatar
te Telugu
th Thai
ti Tigrinya
to Tonga
lua Tshiluba
tum Tumbuka
tr Turkish
tk Turkmen
tw Twi
ug Uighur
uk Ukrainian
ur Urdu
uz Uzbek
vi Vietnamese
cy Welsh
wo Wolof
xh Xhosa
yi Yiddish
yo Yoruba
zu Zulu

Original subtitles

Für mich ist Berlin keine Stadt, sondern ein Rhythmus.

Dieser Rhythmus ist so stark, dass du deinen eigenen ganz leicht verlieren

kannst.

Das bin ich.

Sonja.

Mathe-Studentin.

Eigentlich.

Jeder Mensch, den du triffst, ändert deinen Beat.

Wir werden zu einem Song.

Oder wir bringen uns aus dem Takt.

Milan, es sind wir.

Wir sind schon da.

Es gab keinen Verkehr, die Straßen waren leer.

Milan, geh' nach Hause.

Schau, wo Ines schläft.

Du wärst besser, wenn du Emili verlassen würdest.

Milan, du wärst besser, wenn du in deiner Wohnung läufst.

Sonst lasse ich dich nicht hier.

Hallo, meine kleine Frau.

In Berlin kannst du sein was du willst.

Aber die meisten haben schon längst vergessen was sie eigentlich wollten.

Ich wollte meinen Abschluss und einen Freund und das weit weg von meinen

Eltern.

Ich habe gekellnert, kaum Kohle, aber dafür war endlich keiner mehr da, der

mir sagte, was ich tun sollte.

Ich hatte so viel Freiheit wie noch nie zuvor in meinem Leben und keine Ahnung,

was ich damit anfangen sollte.

Hi.

Kann ich meine Zahnbürste wieder haben?

Keine Ahnung, wovon du redest.

Was hältst du davon, wenn wir tauschen?

Mein Portemonnaie. Ist ganz schön, ne?

Danke.

Ich hatte nicht gedacht, den verheirateten Barkeeper nochmal zu

sehen.

Egal.

Ein Drittel, eins, ein Viertel und so weiter.

Konvergiert diese Folge auch gegen null. Und guten Morgen.

Wollen Sie sich jetzt hinsetzen oder bleiben Sie hier stehen?

Nur damit ich es weiß.

Entschuldigung, ich setze mich.

Um diese Frage präzise beantworten zu können, brauchen wir eine genaue

Beschreibung der Konvergenz. Eine mathematische Definition.

Konvergenz. So wie der mathematische Konvergenzbegriff im Moment definiert

ist, lautet die Antwort Nein.

Obwohl ein Teil der Folge...

Hey, musst du nicht mitschreiben.

Das ist doch bloß die Einführungsveranstaltung. Die schicken

uns das alles nochmal per Mail.

Psst. Ja.

Hey, Mathe bei Dr.

Brenner.

Für eine gute Note würde ich dem ja auch.

Oh Gott, Dr. Brenner.

Oh Gott.

Das wirst du noch lernen.

Kiffen ist, wie es sonst wird, immer besser.

Das ist Berlin, Mann. Die geilste, dreckigste Stadt der Welt. Und übrigens

Juli.

Und ja.

Bist doch nicht so lange hier, oder?

Ich muss einfach die Augen zumachen, die Arme ausbrennen und

gleiten.

Es war der 11. September.

Ich war fünf Jahre alt, als die zwei Flugzeuge in New York ins World Trade

Center flogen.

Für die Nachrichten war das immer ein großer Tag, für mich nur einer wie jeder

andere. Ich bin mit dem Ground Zero aufgewachsen.

Ich lehnte mich zurück und ließ mich einfach treiben.

So wie der 11. September damals die ganze Welt veränderte, hat dieser 11.

September meine Welt verändert.

Hast du schon mal die Zeit angehalten?

Was?

Dieses Flugzeug jetzt in einen Wolkenkratzer fliegen würde und wir

würden hier auf dieser Wiese liegen. Denkst du, wir könnten uns aufhalten?

Nein.

Schau mich mal an.

Zieh mir so lange in die Augen, bis du denkst, die Kondensspur des Flugzeuges

hat sich aufgelöst.

Okay.

Der Typ hatte einen Beat, der mich sofort umhaute.

Siehste? Wir haben die Zeit angehalten.

Ich nahm Ladja direkt mit nach Hause.

Er kam aus Polen und lebte hier auf der Straße.

Alles was er besaß waren Rucksack, seine zerkratzte Gitarre, ein paar Socken, ein

Kreuzberg-T-Shirt und ein Schraubenzieher.

Er zog an diesem Tag noch bei mir ein, als wäre es das Selbstverständlichste

der Welt.

Er sprach nie von seiner Vergangenheit und lebte einfach in den Tag hinein.

Was willst du schauen?

Was?

Das ist unsere neue Couch. Das ist der Couchtisch. Jetzt besorge ich uns noch

einen Kühltrank.

Ich höre nichts.

Ich glaube, das Teil ist kaputt. Ist ja auch schon alt.

Was willst du noch?

Eine Gulaschkanone.

Dann können wir jeden Abend auf dem Dach Gulasch essen und den Sonnenuntergang

angucken.

Vor uns lag eine Zeit mit einem krachenden Beat.

Ich will Riesenrad fahren.

Was?

Nee, du hast mich gefragt, was ich will.

Und das ist das.

Riesenrad fahren mit dir.

Ich biete dir die Welt und du willst eine Koleskanone und einmal Riesenrad

fahren, oder was?

Ja, mehr nicht.

Und nun der Beweis.

Es seien n Element von n, x1 bis x, ny und

z Element von r.

Zeigen wir zuerst die Hinrichtung.

Sie wissen, ich liebe eine gut strukturierte Hinrichtung.

Guten Morgen.

Guten Morgen, ähm, Entschuldigung.

Zeigen wir zunächst die Hinrichtung.

Was machst du hier?

Ich hab Sehnsucht.

Und ich hab Zutaten. Es sei Betrag von X, kann ich mal deinen Kuli haben.

einer gleich y.

Wegen Betrag von x größer gleich 0 ist dann y

größer gleich 0.

Du bist also Nadja.

Schön, dich kennenzulernen.

Jule.

Und da müssen wir jetzt zwischen zwei... Entschuldigung.

Die Damen da hinten in der Ecke.

Langweile ich Sie etwa?

Nö, nö, das ist alles wirklich sehr stimulierend, was Sie da erzählen.

Stimmt's, Sonja?

Sehr.

Genau so hatte ich es mir vorgestellt.

Genau so und nie wieder anders.

Gibt's schon ganz gut.

Oh Gott, ich hätte nur noch Hunger. Ich könnte ein ganzes Schwein fressen.

Dreckige Gedanken, dreckige Straße.

Dreckige Patienten, dreckige Masse.

Dreckige Vermutung und dreckige Kopfsicht.

Dreckiges Berghain-Mädchen mit dreckigen Tots.

Find mich in der Menge, ich bleib heut nicht allein.

Nachtschluss, schmerzhaft, riss ich bei lebendigem Lach.

Fick dich und deinen Ratschlag, wir gehen zusammen schreien.

Berliner, es ist heute, heute, heute Abend zu sein.

Oh mein Gott.

Meister, ich brauche einen Falafel für diese unglaublich ungriechische Frau.

Ich brauche einen Falafel, unbedingt.

Alles gut?

Darf ich vorstellen?

Das muss dein neuestes Opfer sein, Thomas. Ich bin Sonja, hi.

Setz dich.

Das ist Schein, das ist Schnaps.

Los geht's.

Lass mal besuchen, ich schwör mal.

Junge Liebe, so naiv. Was machst du denn hier so? Ich hab so ein bisschen Tee

getrunken, dann hab ich so euer süßes Ceviche angehört, so richtig schön.

Deine Haare sind schön weich.

Dankeschön.

Wie so naiv.

Du kannst nichts lieben, was du nicht wirklich kennst. Das ist doch Quatsch.

Das ist doch überhaupt der Grund, warum wir alle so... Jeder auf diesem scheiß

Planet hat ein Problem.

Keiner kennt den anderen.

Die Türken kennen die Deutschen nicht.

Die Christen, die Moslems nicht.

Die Männer, die Frauen nicht.

Und die Juden, die kennen die überhaupt keine.

Reim.

Shalom.

Schein, was ist mit dem Bauch? Was ist mit dem Bauchgefühl?

Dein Bauch ist ein Dummkopf, mein Freund.

Du kannst nichts lieben, was du nicht kennst. Na dann sind wir im Arsch.

Er hat recht.

Ladja, ich muss dir was beichten.

Die ganzen Zahnbürsten in der Kiste, die habe ich von Männern geklaut, bei denen

ich mal übernachtet habe. Na, so ein wildes Leben kann Ladja kaum noch

toppen. Oder, Ladja?

Ich war... Ich könnte mal vom Strich.

Von welchem Strich?

Ja, von welchem Strich? Jetzt halt dein Maul.

Hey, was labert denn ihr von der Scheiße? Ich war... Moment, Moment,

Moment. Du fickst Typen.

Nee, die Typen ficken ihn.

Ladja, das ist nicht witzig.

Ich habe mir Typen gefickt. Na und?

Wenigstens habe ich damit Kohle gemacht.

Dürfte ein Typ dich in den Arsch ficken?

Wie bist du los?

Weißt du was? Du hast noch mich.

Dich hat jeder, der einen Fuffi hat.

Du Ficker!

Sag mal, willst du mich verarschen?

Was wolltest du damit erreichen?

Man kann sich nur lieben, wenn man sich kennt. Ich hab dir gerade Monate

erspart.

Ich hab dich angelogen.

Jetzt kannst du gehen.

Du bist frei.

Meinst du, das ist, was ich will, ja?

Glaubst du, ich hau jetzt einfach ab?

Meinst du, ich hau jetzt ab, oder was?

Latja, ich bin nicht der, der seinen Arsch verkauft hat!

Halt jetzt deine Fresse!

Halt deine Maul!

Halt deine Maul!

Halt deine Maul! Halt deine Maul!

Halt deine Maul!

Halt deine Maul!

Man kann sich nur lieben, wenn man sich kennt.

Hätte ich mir das mal gemerkt.

Versprochen.

Was?

Dass du das nicht mehr machst.

Versprich's mir.

Gerne, Arnold.

Das ist jetzt deine neue Identität.

Auf jede Clubnacht folgt ein kalter Morgen.

Wieviel hast du?

Eins, zwei, vier.

Sechs. Was ist, rufen wir an?

Ja, jetzt.

Was war denn das für ein Typ? Alles gut. Was war denn da gerade los?

Alles gut.

Hey, Tomasch, was war denn das gerade für eine Aktion?

Wann, wann? Alles gut?

Hey.

Mann, das Geld für all die Drogen, die da alle von mir gekriegt hat.

Denkst du, das Scheiß wächst auf Bäumen?

Fuck.

Der Bude muss echt mal wieder seinen Arsch inhalten. Was?

Nein, nein, hey, ich kann das doch machen.

Also ich meine, ich bin doch echt gut in Mathe und ich gebe Nachhilfe und sowas.

Ist ja der Hammer.

Ich glaube nicht, dass Mathe euch so schnell 600 Euro einbringt.

Falls ihr bis früh morgen.

Abgesehen von den 80 Euro, die ihr mir noch schuldet.

Bis dahin brechen die dem Kleinen seine Tanzbeine.

Hey, es muss doch irgendwas geben.

Ich kenne da einen.

Der kann so jemanden wie dich mit gebrauchen.

Ist ein guter Job.

Und vielleicht gibt er dir einen Vorschuss.

Hallo, ich rufe an wegen der Stelle als... Ich bin 20.

Okay, gut.

Tschüss.

Und?

Willst du wohin?

Ich gehe gucken, ob ich noch ein paar von denen kriege.

Ich bin hungrig.

Ja, hallo, hier ist Sonja Rossi. Ich rufe an wegen der Stelle... Okay, alles

klar. Danke schön. Schönen Tag noch.

Tschüss.

Ich brauchte fast eine Stunde mit dem Bus.

Kaum zu glauben, dass es so viele verschiedene Berlins gab.

War ja klar, wenn Tomas mir einen Job besorgte, war es kein 9 to 5.

Aber wie weit ich gehen konnte, wusste ich da noch nicht.

Ich war aufgeregt, ich war skeptisch, aber ein Teil von mir war mehr als

gespannt.

Ich bin Sandor, hey.

Sonja. Na,

immerhin eine gute Stube.

So, hier mal durch, Fräulein. Setz dich da hin.

Ja, hier.

Hast du sowas schon mal gemacht?

Nein.

Irgendwie besondere Kenntnisse?

Sprachen?

Ja, ich kann Italienisch und Englisch.

Du machst mich so heiß.

Ja. Ihr könnt ja einfach erst mal ein bisschen fummeln und so. Den Rest, den

zeigt dir die Janette schon.

Die Typen zahlen ja 2 Euro im Winter. Das ist ein satter 84 Cent für dich.

Kleiner rein.

Oh, bist du ein ganz Frecher.

Oh, ist sie nicht süß?

Ja. Wieso siehst du sie besser?

Komm, Baby, zieh die Hacke aus. Es ist so warm hier drin.

Oh, geil.

Ja.

Sieh an.

Das gefällt dir, hm?

Na, komm.

Zieh mir das auch noch aus. Ja.

Oh, ja.

Genau so. Du lenkst seine Blicke.

Komm,

gib deine Hand.

Oh, ich bin schon total feucht.

Mann, jetzt hätte ich fast den Orgasmus verpasst.

Sie lieben die Idee, dass man zusammenkommt.

Vor allem die alten Typen.

Oh Gott, Entschuldigung.

Ich bin Janett. Ich bin Sonja. Ganz witzig, dass wir uns erst an die Brust

fassen, bevor wir uns die Hand geben.

Du hast echt Talent.

Aber immer dran denken.

Rücken gerade Brust raus.

Lass dich von diesem Möchtegern-Unternehmer nicht verarschen.

Du bist ein hübsches Ding. Du bist noch jung.

Mit deinem Talent kannst du woanders zehnmal so viel in der Stunde machen.

Das weißt du.

Und so ging's für mich los.

Vor der Kamera nannte ich mich Mascha.

Scheiße, die Kamera ist kaputt. Bewege dich, mein Mädchen.

Ich war selber überrascht, wie leicht es mir fiel, mich vor diesen Typen

auszuziehen.

Es gab nur noch das Chat-Haus und die Uni.

Manchmal auch beides zusammen.

Auch wenn Sandro das nicht gut fand.

Das Geldproblem war erstmal vom Tisch.

Aber dafür ergab sich ein neues.

Ich hatte keine Zeit mehr für Ladja.

Zum Glück weiß er nicht, dass sein Ochser ein kastrierter Bulle ist.

Während Latja immer noch tanzen ging, blieb ich zu Hause.

Ich arbeitete bis zu 14 Stunden.

Ladja dachte, dass ich in einem Callcenter arbeite.

Doch so wirklich interessierte ihn das nicht.

Wie war das?

Man kann sich nur lieben, wenn man sich kennt.

Eine Beziehung kann nicht funktionieren, wenn man seine Leben nicht miteinander

teilt.

Latja und ich lebten aneinander vorbei.

Wir wurden uns fremd.

Kannst du mir erklären, was ich damit machen soll?

Wir sahen uns immer weniger.

Ladja blieb immer länger weg.

Und

dann

kam er gar nicht mehr nach Hause.

Sag mal, willst du mich verarschen, Freundin?

Wer hat denn das Thema, hm?

Monsanto, ich schreibe über morgen Prüfung.

Willst du mich verarschen?

Wann ist denn, wenn sich einer einloggt, ja? Und du bist hier am rumstudieren!

Sag mal, spinnst du?

Ich hab dir gesagt, du sollst dich entscheiden.

Weil es geht nicht.

Ist das klar?

Ich find's am geilsten, dass du so ein schlaues, dreckiges, unartiges

Schulmädchen bist, kleine Mascha.

Lass es uns auf deinen Stuhlbüchern treiben.

Ich war sehr, sehr unartig.

Du mieses, kleines Arschloch.

Das bin ich.

Du liebst es hier einfach reinzukommen und nicht beim Lernen zu stören, oder?

Du Wichser.

Du Drecksack! Du Pisser!

Verpiss dich, ich bin fertig mit dir.

Das war's für heute.

Mir hat's gereicht. Wir hatten den 24.12.

und damit Weihnachten für mich daraus werden würde, musste ein Neuanfang her.

Was hat die im Chat aus nochmal gesagt?

Mit deinem Talent kannst du woanders zehnmal so viel in der Stunde machen.

Okay.

Oase, hier die Anja.

Mein Name ist Sonja.

Eine schöne Weihnachten, Sonja. Ja, Ihnen auch frohe Weihnachten.

Heute? Ja.

Ja, prima. Dann sehen wir uns später.

Okay, tschüss.

Schön brav, schön brav. So ist frei, so ist frei, mein Kleiner. Ah, du wirst

Sonja sein.

Du hast diese scheiß Klingel hier wieder kaputt.

Na ja.

Na, komm mal rein, meine Kleine. Ach, hallo, Yusuf. Lass mal durch.

So, weißt du, wir haben hier so eine kleine Weihnachtsfeier. Wir trinken ein

bisschen Shampoos, ganz gemütlich. Ich bin übrigens Anja.

Mädels.

Na, komm.

Mädels. Darf ich euch Sonja vorstellen?

Die kickt sich heute mal ein bisschen um, ne?

Ich bin die Mama hier von Sianze.

Na, nun nehmt sie mal in die Mitte, wa? Komm her.

Komm her, Baby.

Komm her.

Hey. Hey.

Warum können Nutten nicht bis 70 zählen?

Hm? Keine Ahnung.

Weil sie bei 69 schon den Mund voll haben.

Das ist gut.

Das ist gut. Komm, gib mir eine Aufregung. Dann immer erst mal was hier.

Prost, wa?

Mädels, anziehen.

Hopp, hopp.

Komm, ich geb die Rücken hier wieder nicht rein.

So.

Seid doch hübsch.

Mensch,

Karl-Heinz, das ist ja eine Weihnachten- Überraschung. Ja, hallo.

Mensch, das muss doch mal sein.

Ja. Hallo, die Damen.

Na klar. Hallo. Hallo.

Hallo.

Nee, die geht nicht, du. Die hat noch Welpenschutz.

Weißt du, dass ich ein Schnipp hier hab?

Sind die links außen? Links außen, ja.

Die Überraschung hatte ich nur, ich bin genug.

Jetzt schon wieder nach Sperma.

So, Freunde, jetzt spielen wir ein Spiel.

Ob wir Ihnen die Flasche zeigen, der muss den Bleistift-Test machen. Und wo

der Bleistift hängen bleibt, der muss auf den Balkon rennen und schreien, ich

hab hell getitelt.

Also, wenn er mir trifft, dann renne ich gleich raus.

Und, hui.

Oh.

Ey,

das war geschummelt. Nee, nee, nee.

Nee, das hätte ich gesehen. Das hat keiner gesehen.

Ausziehen. Na jetzt aber.

Jetzt wollen wir was sehen.

Uh, sexy Tittchen.

Bestanden. Ich wünschte, ich hätte auch so eine Zölle ohne Titten.

Ist der auch schon fertig?

Ja, dann tschüss die Damen.

Tschüss. Und der Herr.

Frohes Fest!

Das ging aber schnell, wa?

Der Typ hat sie zweimal zugestoßen und die ist dann gekommen.

Dann hat er sich entschuldigt, weil er so schnell war. Aber seine Frau würde

nun einen Parkplatz suchen. Letzte Weihnachts-Einkäufe.

Nee,

oder? Nee, oder? Nee, oder?

Nee, oder? Nee, oder? Nee, oder?

Nee, oder? Nee, oder? Nee, oder? Nee, oder? Nee, oder?

Nee, oder?

Okay.

Weihnachten im Puff.

Aber hey, so ist Berlin halt, oder?

Ach, danke.

Danke.

Schöne Weihnachten, ne?

Du hast vergessen, mir deine Nummer zu geben.

Die steht im Telefonbuch.

Ich hab deinen Namen vergessen.

Der steht daneben.

Was war denn das gerade?

Hab dich gesehen.

Von draußen.

Und dann wollte ich dich ein bisschen mehr sehen.

Also bin ich eingestiegen.

Sag mal, mischt sich deine Frau auch ab und zu in deine Ehe ein?

Die wohnt bei ihrer Mutter in Frankreich.

Na dann, joyeux Noël.

Ich stecke aus.

Ich noch nicht.

Wenn ich ehrlich bin, wäre ich gerne mit meinem Barkeeper ausgestiegen.

Into a broken paradox.

Oh mein Gott.

Eine Gulaschkanone.

Frohe Weihnachten.

Oh, lecker.

Schmeckt's?

Sehr.

Weißt du, was jetzt noch fehlt?

Nein.

Ah, perfekt.

Warte.

Ich will, dass du mir was vorspielst.

Was? Ich trage da nur mein Weed drin rum.

Gut.

Wir sind jung, wir sind hier, unendlich Zeit

uns zu verlieren. Wo du auch steckst,

ich bin da, ich atme dich ein, ganz warm und klar.

Denn heut Nacht sehen wir, was ist, was war und sein

wird.

Wir lassen uns treiben durch die Nacht und durch Berlin.

Ganz egal, was ist, was war und jemals sein

wird.

Ich bin da, du...

Du bist bei mir und wir sind ein

Das waren die schönsten Weihnachten meines Lebens.

Nadja versprach sich zu bessern und sich einen Job zu suchen.

Da.

Das hatte ich beim ersten Mal an. Das ist doch ein Fummel.

Wäre das Wort Fummel heißt nicht zwangsläufig was Schlechtes. Ich dachte

das heißt so, weil die Absicht damit klar wird.

Hier.

Zieh das mal an.

Ich kann nicht glauben, dass ich da mal reingepasst habe.

Warum hast du denn eigentlich angefangen? Ach, nur so?

Ich komme halt hier aus dem Block.

Anja war meine Babysitterin.

Kannst du dir das vorstellen?

Na ja, und jetzt spare ich halt auf Australien.

Oh, super.

Das ist ein ganz normaler Job.

Toll. Das dachte ich zuerst.

Aber das ist mehr. Das ist viel mehr.

Verstehst du?

Du bist ja nicht gleich eine Nutte.

Du bist hier in gewisser Weise auch viel mehr als eine Frau, die nur fickt. Die

Spargelpizza von heute. Vera, ich habe hier gerade einen Moment.

Du bist Schauspielerin.

Du bist Diplomatin. Du bist Psychologin.

Du schläfst über allem.

Wir sind hier alle Feministinnen.

Hey Mann, aber ich möchte überhaupt nicht ficken. Ich möchte einfach nur...

Massagen und Handentspannungen geben.

Naja, das haben wir alle gesagt am Anfang.

Ich habe mal gehört, nur eine von tausend schafft es wieder raus.

Nur eine von tausend schafft es wieder raus?

Ja, ja. Aber hast du mir überlegt, wieso?

Da steht keiner mit der Knarre an der Tür. Es gibt gutes Geld.

Fertig. Aus.

Da sagt keiner Nein. Also mein Flug nach Australien ist ja eher so, wie gebucht.

Guck mal.

Die waren damals übersät mit Einstichen.

Ruh mich heute an.

Ich hab's geschafft.

Ich bin die eine von tausend.

Ich bin glücklich und clean.

Komm.

Das ist Sonja.

Und das...

Ist Masha.

Nur für den Fall.

Kein Scheiß, Masha, ja?

Weißt du, es gibt sicher schönere Zeiten.

Aber diese ist die unsere.

Woher ist das?

Fernsehzeitung?

Alle Mädchen hier hatten eine Geschichte hinter sich.

Manche waren sehr tragisch, andere relativ harmlos.

Ich wusste noch nicht, wie meine Geschichte ausgehen würde.

Jetzt da hinter dieser Tür mein erster Freier saß.

Aber ich wusste, dass sich mein Beat in diesem Moment für immer verändern würde.

Willst du mich nicht bestrafen?

Ich war ein ganz böser Junge.

Bestraf mich.

Bestraf mich.

Bestraf mich.

Bestraf mich. Bitte.

Bitte bestraf mich. Du Böser.

Selbststofftaschentuch?

Danke. Entschuldigung, dass ich dich getroffen habe.

Kann passieren, ne?

Und vielen Dank, ich hatte einen ganz wunderbaren Orgasmus.

Ganz viel Spaß.

Gerne.

Und wie war dein Weihnachten?

Waren alle da?

Mama, Papa, Oma, Opa, Kinder? Hast du Kinder?

Nö, nee.

Es ist schön, Kinder zu haben.

Sehr schön sogar.

Und denk dran, es soll Sturm heute noch.

Okay.

Ja, die Kerze.

Was? Die Kerze.

Ach so.

Hier.

Es kitzelt.

Meines größer als dein.

Und was bedeutet das jetzt für mich?

dass du eine großartige Mathematikerin wirst.

Neuer Job, alte Probleme.

Ich ging in den Puff, es lief super mit Ladja, aber irgendwas kam immer zu kurz.

Diesmal war's die Uni.

Soll ich irgendwas anderes machen?

Nein. Du hast alles richtig.

Ich steh auf Schwänze.

Das ist doch voll okay.

Ich steh auch auf Schwänze.

Ich war immer noch oft allein zu Hause.

Aber nur weil Latja sich endlich einen Job gesucht hat.

Sonja? Hey.

Schönes neues Jahr.

Ja, wünsche ich dir auch.

Hast du gerade bei mir geklingelt?

Gerade, nein.

Nee.

Nein.

Du wolltest doch zu mir.

Nein, ich war zufällig hier und wollte gucken, ob dein Haus noch steht.

Das steht.

Ja, steht.

Du, du hast mein Portemonnaie noch.

Stimmt, das Portemonnaie.

Also du kannst doch ohne Portemonnaie vorbeikommen.

Jederzeit.

Dein Leben macht einen ja manchmal so wahnsinnig einsam.

Ich bin nicht einsam.

Also dann... In meinem Portemonnaie ist doch meine Telefonnummer, also du kannst

mich anrufen.

Dann behalte ich es noch kurz, ja?

Baby, ich hab dir doch gesagt, du sollst was trinken.

Hab ich doch.

Was denn?

Vier Flaschen Mathe.

Na alles dann, dann entspann dich.

Wie soll ich mich denn entspannen auf Mathe?

Na komm schon.

Ja, geht.

Das ist geil.

Anfangs fragte ich mich immer, was die Kerle wohl für prägende Erlebnisse

hinter sich hatten, um diese abstrusen Fetische zu entwickeln.

Aber da diese Fetische alle so verschieden waren, erinnerte ich mich an

einen Satz, den Mandy einmal sagte.

Berlin ist bunt, wa?

Wo hast du denn die Klamotten her?

Naja, von meiner Oma natürlich. Was denkst du denn?

Ich weiß, dass du jetzt denkst, aber da musst du dir keine Sorgen machen.

Weißt du, die hat so eine Krankheit, die vergisst immer alles.

Also, schuld sie das gar nicht.

Ist das schön pelzig?

Oh, ich bin so geil.

Steh mir tief rein.

Hey Wolfgang.

Hallo Mascha.

Soll ich dabei was helfen?

Ach, das ist ganz lieb, aber ich glaube, ich kriege das alleine hin.

Du kannst einfach schon mal vorgehen und dich frei machen, ja?

Jawohl, Frau Doktor.

Sag mal, kommst du heute Abend zur Lerngruppe?

Dieser süße Blatt.

Ich hatte nicht darüber nachgedacht, wie schnell das alles auffliegen konnte. Und

an manchen Tagen, da wirst du von den Kunden nur so richtig, richtig gefickt.

Hey!

Ja, kennst du schon Jenny?

Sie ist eine Kollegin von einer Arbeit. Wir gehen uns mal ganz kurz die Nase

pulen, ja?

Gleich, ja?

Machst du gescheuert? Du kannst doch nicht einfach so... Was hast du ihm

gesagt? Latja weiß doch nicht, dass ich... Latja weiß, dass du...

Im Callcenter arbeitest du. Nicht dein Ernst, ja?

In zwei Welten lebend ist es nicht einfach.

Und Lügen haben kurze Beine.

Im Gegensatz zu mir. Kommst du?

Komm,

komm. Komm.

Was glaubst du denn, wer die Drinks bezahlt hat? Wie haben wir das denn

sonst gemacht?

Und da war er wieder, der Morgen danach.

Und wieder keine Kohle. 2,50.

Guten Appetit.

Oh, scheiße. Ich hab nur... 2,35.

Keine Kohle, kein Chicken.

Kannst du da nicht vielleicht ein Bein abreißen und ich esse den Rest?

Läuft das bei euch nun so?

Ohne Beine ist billiger.

Oder was? Mascha, liebes.

Hallo Wolfgang.

Wir vermischen dich bei uns, Wolfgang.

Ach Kleine, ich habe gerade mal 1200 Euro Rente.

Die brauche ich zum Essen und für dich.

Und wenn dann mal irgendwann so eine Arztrechnerin ins Haus flattert, dann

stehe ich im Wald.

Ich würde dir total gerne Rabatt geben, aber bei uns ist gerade voll die Flau.

Ist schon okay, wir sind doch starke Singen, wir schaffen das schon, oder?

Das Leben ist fürs Überleben gemacht.

Das ist so lecker, Wolfgang.

Komm jeden Samstag und ich mache Rouladen.

Versprochen.

In meinem Alter geht die ganze Liebe in die Kulinarik oder in die Erinnerung,

liebe Mascha.

Ich heiße eigentlich Sonja.

Willst du auch einen Kaffee?

Ähm, ja.

Na, auf jeden Fall. Du Kaffee, Pepperwurde?

Ja.

Mädels, was wollt ihr nun?

Zwei Kaffee.

Ah, zwei Kaffee.

Auf jeden Fall haben wir Jenny dann getroffen, ja? Und ich dachte, sie

steckt es leider vielleicht mit dem Callcenter.

Ich hatte richtig Schiss, dass das irgendwie rauskommt.

Ja, und dann?

Na ja.

Zwei Euronen.

Bitte. Zwei schöne Damen, zwei Euronen.

Schönen Tag noch.

Dir auch.

Na ja, ich meine, okay.

Ich steig aus.

Was? Ich suche mir einen anständigen Job. Ich hab keinen Bock mehr auf dieses

ewige Doppelleben.

Ich hör auf mit dem Scheiß.

Ich geh zur JK und mach eine Ausbildung. Ich hab auch schon Ideen. Ich brauch nur

noch ein Praktikum. Und wenn ich dieses Praktikum habe, dann kann ich nämlich

Chemielaborantin werden. Und dann von morgens bis abends in einem Labor und

mach so mit Pipetten und...

Ja, guck mal, genau. Weißt du, das ist mein Traum. Ist das dein Traum?

Ich bin schon groß, ne?

Wer ist denn das?

Niemand eigentlich.

Eigentlich. Was hast du gerade gesagt?

Das ist gar nicht so wichtig.

Komm, jetzt erst nachspringen.

Meine Lieben, das ist Alexa, unser neuer Familienmitglied. Hallo.

Hi.

Wow.

Bist du nervös?

Das wird dir helfen.

Du bist eine ganz andere Frau.

Dadurch bekommst du viel Freiheit.

Sieht toll aus.

Na, drei will jemand fühlen. Wer übernimmt das?

Ich bin Masha.

Ich bin Kao.

Kennen wir uns?

Nein.

Ich denke noch nicht. Der erste Freier, mit dem Masha es trieb, war also

tatsächlich mein Professor.

Untertitelung des ZDF, 2020

Als Masha erst mal angefangen hatte, mit den Freiern zu vögeln, lieb es nicht bei

diesem einen Mal.

Für Sex gab's immerhin 50 Euro extra.

Am Anfang hat Masha nur mit Typen gefickt, mit denen ich auch nach einer

durchzechten Nacht nach Hause gegangen wäre.

Dann ließ sie sich auch von den Vögeln, die noch gegangen wären, wenn ich

komplett besoffen gewesen wäre.

Und am Ende war es Masha und auch Sonja quasi egal.

Echt jetzt?

Echt jetzt?

Hi Sonja. Hi Jakob.

Ich muss los, ne?

Sag mal, störe ich? Nein.

Ich bin dann wohl zu spät zur Lerngruppe, oder?

Vier Stunden.

Ciao.

Ciao.

Der hat echt einen Knacker.

Ja.

Ah, da gibt es so einen Typen.

So ein Kenner aus dem Bad Day.

Der hat ganz tolle Augen und einen Hammer Körper.

Und so ein Lächeln.

Er nimmt mich gar nicht wahr.

Weißt du was? Wenn ich ein Typ wäre, dann wäre ich verliebt in dich.

Ich auch in dich.

Du hast so ein Geheimnis. Da stehe ich drauf.

Ich bin eine Nutte.

Ja, ich auch.

Fuck.

Echt jetzt?

Aber ich dachte, du arbeitest in diesem Callcenter.

Das Callcenter gibt's gar nicht.

Okay.

Aber ich bin's nicht, die sich prostituiert.

Und wer sonst?

Mascha.

Ja, und wer ist das?

Das ist die Frau, die sich meinen Körper ausleiht, wenn sie anschaffen geht.

Ist schon so ein bisschen shit so, oder? So ein anderes Ich.

Ist ja eigentlich ganz geil.

Haben die auch mal was miteinander?

Mir wurde klar, dass es längst nicht mehr nur das Geld war, warum ich in die

Oase ging.

Ich hatte hier sowas wie eine Familie gefunden.

Hier wurde ich weder für das verurteilt, was ich war, noch für das, was ich

machte.

Wir

ließen

uns alle einfach so sein, wie wir waren. Mit falschen Namen.

Aber mit echten Seelen.

Zäpfchen.

Und inzwischen war ich fast lieber Mascha als Sonja.

Die

Oase

ist verkauft worden.

Da war wohl eine Flaute zu viel, wa?

Mach doch nicht so eine Sichte.

Das Leben geht doch weiter.

Flaute war gut.

Das Geschäft lief so schlecht, dass wir nehmen mussten, was kam.

Quatsch, so schnell geht das nicht.

Ah, Mann.

Pass auf dich auf.

Baby, hast du Feuer?

In meiner Tasche.

Wo ist denn die?

Da. Da.

Kannst du das machen?

Hier ist noch Schminkzeug.

Und Kandome.

Feuer?

Ich... Weißt du was? Ich hab Bock zu tanzen.

Können wir das nicht machen nach deinem Callcenter?

Ja, klar.

Bisschen... Das sind doch nicht meine Freunde. Also nicht so wichtig.

Hi, Masha.

Hey. Schön, dich hier zu treffen.

Hey. Und, was geht?

Ich wollte morgen nur... Ähm, das ist übrigens mein Freund Ladja.

Ladja wie Wladek.

Jeste Spolaken?

Ja.

Zaebische Stare.

Muschen wir razem wiskutschen, Dschischi?

Ich bin Ukraina.

Skąd wische značete i Sonja?

Sama Čipove. Mam fai rabo. Was

hat

er gesagt?

Ja,

sowas in der Art.

Vielen Dank.

Cent.

Cent.

Cent. Cent.

Cent. Cent. Cent.

Cent. Cent.

Cent.

Sag mal, stalkst du mich?

Ist das hier das Frauenclub?

Was willst du?

Milan, du hast doch alles.

Du hast eine Wohnung, du hast eine Frau, du hast ein Kind, du hast ein Leben. Das

will ich alles nicht mehr.

Das ist Jule, meine beste

Freundin.

Oh, hey.

Milan.

Ich weiß!

Scheiße, Jule, ich wusste nicht, dass du auch eine von ihren Freiern...

Entschuldigung!

In zwei Stunden bin ich hier raus.

Ladja, mach auf. Du hast den Schlüssel stecken lassen.

Ladja, mach mal auf.

Mach mal auf, Baby.

Mach auf, Mann.

Far away, far away In a land where the sun will never light

Far away, far away In a place where

the sun will hide it tight Far away, far away

Jaga?

Ich bin irgendwie gefangen.

Weißt du, als ich nach Berlin kam, da war ich die freiste Frau der Welt und

jetzt...

Jetzt komme ich nicht mehr von mir weg.

Das kenne ich.

Die springen dann einfach.

So aus einem Flugzeug.

Zehntausend Meter.

Das ist einfach alles los.

Ich habe kein Flugzeug.

Du fliegst doch schon los.

Und was wird das?

Ich zieh meine Schuhe aus.

Wieso?

Wieso nicht?

Und? Fühlst du dich freier?

I just want to blow my...

Was hältst du davon?

Lass uns barfuß über jede Straße in

jeder Stadt dieser Welt laufen.

Am Ende war Milan doch nur ein weiterer Freier.

So wie manche auf Pisse standen, stand er wohl auf Romantik.

Jule konnte die Klappe nicht halten.

Als ich da stand, guckten sie Mascha an.

So viel zum Thema Freundschaft, ja?

Du redest von Freundschaft.

Hey, das mit Milan tut mir leid. Ich wusste... Weißt du was, Sonja?

Du bildest dir auf dich selbst so viel zu viel, also viel zu wenig ein.

Und das macht dich so großartig. So einzigartig.

Aber auch so abstoßend.

Du willst eine Nette sein, das gibt zwar noch den Preis dafür. Hey, du Schlampe.

Es klatscht gleich, aber nicht Applaus.

Einige Zeit später machte die Oase wieder neu auf.

Mit neuem Gesicht und neuem Namen.

Ekstase. So ein Scheiß.

Was ist denn hier los?

Das ist Sandro.

Der hat die Oase jetzt übernommen.

Und als erstes hat Anja gefeuert.

Ach, kick mal eine an.

Ist das nicht unsere kleine Sonja? Mascha.

Ich hab ja gewusst, dass du wiederkommst.

Na ja, ich hab dir immer gesagt, du musst dich entscheiden.

Ich bin stolz, dass sie sich für uns entschieden hat.

Wir haben vier Zimmer.

Alle vier von euch arbeiten gleichzeitig.

Die Kunden kommen rein.

kicken sich euch an und entscheiden sich.

Ich kriege einen Honi-Mieter, den Rest könnt ihr behalten.

Das ist illegal.

Nein!

Das ist geil, das ist Berlins erstes Laufhaus, ihr seid selbstständig. Du

weißt schon, dass wir gerade total die Flaute haben?

Dann musst du halt die Preise senken, Mäuschen.

Ja? Letztes Mal besser BWL studiert.

80 Minimum.

30. Nein. Okay, okay.

40.

Weiß ich wirklich, Mandy?

Sandy.

Das war nur ein Scherz. Ich heiße

eigentlich Bernadette.

Du, wollen Sonja und Bernadette nächsten Monat nach Australien fahren?

Ich glaube, ich bleibe erstmal noch ein bisschen hier.

Und wenn ich jetzt noch ein Jahr arbeite oder so, dann kann ich da unten ja auch

mehr ausgeben.

Weiß ja nie, was kommt.

Hier, jetzt pisst er mal drauf.

Geil, Sonja!

Lassen, lassen.

Ladja! Da ist sie ja, meine eigene kleine Nutte.

Hey, wollt ihr meine Freundin ficken? 30 Euro.

Sparengebot, all you can fuck!

Ladja, bitte!

Hey, hey du!

Willst du ficken?

Was guckst du so? Nein, Ladja!

Es tut mir leid.

Es tut mir leid.

Du hast mich allein gelassen. Es war meine Entscheidung.

Du kommst jetzt nicht hierhin und verurteilst mich.

Nicht du.

Man kann sich nur lieben, wenn man sich kennt.

Nein, Sandro!

Nadia?

Kannst du die Zeit nochmal für uns anhalten?

Für mich.

Es ist zu spät.

Für uns beide.

Glaub mir.

Einmal Nutz, immer Nutz.

Ich weiß, wovon ich rede.

Keep on falling, my leaves keep falling.

Fucking Berlin ist ein modernes Babel.

Wir wollen alle zusammen leben, aber sprechen nicht die gleiche Sprache.

Hey.

Hallo Sonja.

Kannst du mir da ein bisschen Geld nehmen?

Nur ganz kurz.

Es hat angefangen wie ein Rausch.

Ich wollte meine Grenzen austesten und hab sie überschritten.

Burnout ist was für Anfänger.

Ich hab fuck off.

Berlin ist keine Stadt.

Berlin ist ein Rhythmus.

In Endlosschleife.

Ich weiß nicht, wann ich meinen Rhythmus verloren habe.

Wir sind hier, ohne das Teil, sich zu verlieren.

Wo du stehst, ich bin da.

Ich atme dich ein, ganz warm und klar.

Denn heut Nacht sehen wir, was ist, was war und sein

wird.

Ganz egal, was ist, was war und jemand sein wird.

Ich bin da, du bist bei mir und wir sind ein...

Hey, ich hab dir das Geld gegeben, damit du den Job mit mir machen musst.

Ist okay.

Damit du frei bist.

Pass besser auf deine Wertsachen auf, ja?

Ich hab schon Neues.

Mach's gut.

Mein Beat erholt sich gerade von den ganzen Aussetzern.

Er schlägt wieder ganz allein.

Naja, nicht ganz.

Untertitelung. BR 2018

Ja, ja.

Untertitelung. BR 2018

Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.