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Darf ich Sie mal was fragen?
Was glauben Sie, wie alt das Wasser ist, was Sie heute Morgen getrunken haben?
Wussten Sie, dass Wasser schon l�nger existiert als die Sonne?
K�nnen Sie das glauben?
Das Komische ist nur, dass Wasser unter der Sonne ganz schnell schlecht wird.
Besonders an so einem hei�en Tag wie heute.
Wir haben heute 40 Grad.
So.
Hier, trinken Sie doch mal.
Sonst trocknen Sie noch aus.
Das Patent, das wir im Kibbutz entwickelt haben, l�st allerdings dieses
Problem.
Mit diesem speziellen Filter hier k�nnen Sie die Br�he, die Sie da in Afrika
haben, in reines Trinkwasser verwandeln.
Sehen Sie selber.
Prost!
Nein! Nein!
Nicht einschlafen.
F�r wen ist die Matratze?
F�r Ingrid.
Meine Freundin aus der Schulzeit. Sie kommt f�r einen Monat.
Ingrid.
Ja. Ich hoffe, sie bleibt.
Was habt ihr nur alle f�r einen Fetisch mit euren Abzeichen?
Ich kam zum ersten Mal damit in den Kibbutz zur�ck. Ich muss also eine
Ehrenrunde damit drehen. Eine Ehrenrunde? Eine Ehrenrunde. Ich laufe
herum und dann alle so... Hey, Tan.
Hey, Tan.
Hey, Tan.
Hey, Tan.
Nein, nein, das ist...
Das ist Tradition. Ich hab's meinem Vater versprochen.
Du tust, was du tun musst.
Ah, hey Mann!
Man sagt Shalom!
Shalom! Ihr seid so eine tolle Familie.
Ich bin neidisch.
Das musst du nicht, glaub mir. Die Zeremonie war fantastisch, Ethan.
Ich bin sehr stolz auf dich. Papa gibt's nicht zu, aber er hat geweint, als du
dein Abzeichen bekommen hast.
Sag mal, geht er mit den Abzeichen noch ins Bett?
Nur unter die Dusche.
Wirklich?
Man sagt Shalom.
Oh, Shalom. Lass dich ein.
Du bist mein Held.
Na?
Die Guten werden Piloten und kriegen die Guten, hm?
Ethan ist der Beste im Kurs, hat mir der Kommandeur der Luftwaffe bei der
Zeremonie gesagt.
Die schicken ihn nach Amerika, damit er lernt, die Phantom zu fliegen.
Willst du, dass er hierher zur�ckkehren kann?
Dann solltest du selbst nach M�nchen fliegen.
Ihr vom Mossad fliegt alle paar Tage nach Deutschland und es macht euch gar
nichts aus.
Aber f�r mich?
Zur�ck nach Deutschland?
Das kenne ich nicht, Rafi.
Ja, ich wei�, aber es geht hier um viele Millionen.
Die w�rden die Schulden des Kibbutz decken. Nur dir gelingt es, an die
Deutschen zu verkaufen.
Schick bitte nichts, Sami. Er vergeigt alles.
Betrachte es doch mal so. Dank des Patents eines Juden, der Auschwitz
�berlebt hat, werden die Nazis, verdammt sei sie, unsere Zukunft sichern.
Das w�re ausgleichende Gerechtigkeit.
Kann gut sein, dass wir zur selben Zeit dort sind.
Du fliegst auch nach M�nchen?
Ist aber noch nicht sicher.
Wo bringen dich die Deutschen unter?
Ja, ich glaube, Hotel Adenauer oder sowas.
Davon kann ich nur tr�umen.
Ich habe deine Kulturtasche gepackt.
Wow.
Es war ein gro�er Fehler, dass ich mich von euch habe �berreden lassen.
Ehrlich, ich wei� nicht, wie ich das alles schaffen soll.
Nat�rlich schaffst du das.
Du bist n�mlich ein K�mpfer. Ein Fighter.
Sieh dich doch mal an.
Ich sehe komisch aus.
Wie ein Filmstar.
Ich w�rde mich sofort in dich verlieben.
Ja?
Obwohl ich kein so guter T�nzer bin wie Sami?
Sami? Wer ist das?
Jetzt knittert dein Hirn. Jetzt knittert das Hirn, das ist mir egal.
Wusstest du, dass man Tamar angeboten hat, an einer internationalen Studie
teilzunehmen?
Ein amerikanischer Psychologe m�chte, dass sie mit ihm arbeitet.
An was?
Generationen�bergreifendes Trauma.
Er interviewt Schoah-�berlebende. Und Tamar hat gebeten, dass wir uns auch von
ihm interviewen lassen.
Warum sollten wir denn sowas tun?
F�r Tamar?
Nicht zu wissen, was wir durchgemacht haben, muss f�r sie als Kind sehr
be�ngstigend gewesen sein.
Wenn Tama w�sste, was wir durchgemacht haben, dann h�tte sie wahrscheinlich
noch viel mehr Angst.
Versprich mir, dass du dich nicht in Davion l�sst.
Anna.
Tu dir das nicht an, bitte.
Ihr Tisch hochgeklappt und Ihr Sicherheitsgurt fest angelegt ist. Ich
w�nsche Ihnen erwarten uns angenehme 15 Grad Celsius.
Es wird k�lter alles.
Uri, ich bin's, Raffi.
Bitte mach die T�r auf.
Raffi? Ja, mach auf.
Raffi?
Raffi?
Schon gut. Mein Gott.
Was ist mit dir?
So ein bl�der Motorradfahrer hat mich angefahren. Du musst sofort ins
Krankenhaus. Nein, nein, nein.
Hast du vielleicht eine Schmerztablette?
Klar.
Danke.
Hier. Danke.
Ich wei� nicht, wie ich so zu dem Treffen gehen soll.
Kann ich dir irgendwie helfen?
Nein.
Ja, um ehrlich zu sein, k�nntest du.
Du m�sstest nur jemandem diesen Umschlag geben.
Kannst du das f�r mich tun?
Auf keinen Fall.
Es bringt mich um, hier zu sein.
Auf dem Weg zum Hotel konnte ich mich kaum auf den Beinen halten.
Du findest doch bestimmt bei euch jemand anderen.
Wie soll das gehen in einer halben Stunde?
Uri, wenn ich das Treffen verpasse, verlieren wir einen sehr wichtigen
Kontaktmann. Es geht nur darum, dort hinzugehen und einen Umschlag zu
�berreichen. Du gibst ihn ab und kommst zur�ck ins Hotel.
F�nf Minuten?
Ich arbeite seit zwei Jahren an dem Projekt, okay?
Glaub mir, es ist heikel.
F�r mich und f�r unser Land.
Zimmer? Ja, Gustav Zimmer. Das bin ich.
Warte.
Erkl�r mir, was genau ich tun soll.
Uri, damit rettest du mich.
Eigentlich bin ich hier, um einen Kontaktmann zu treffen und ihm das zu
geben. Du stellst dich als Ernst Frank vor.
Kannst du mir noch so eine Tablette holen, ja?
Entschuldigung, ich habe eine Verabredung mit einem Herrn Getter.
Ja, er sitzt in der Ecke.
Herr Getter?
Ja? Ich bin der Arzt Frank.
Ich bin der Gesch�ftspartner von Gustav Zimmer.
Freut mich, Sie kennenzulernen.
Herr Zimmer kommt nicht?
Nein. Nein, leider nicht.
Darf ich?
Bitte?
Ein tragischer Unfall in der Familie.
Er l�sst sich entschuldigen und hat mich gebeten, ihn zu vertreten.
Tut mir leid, das zu h�ren.
Ich w�nsche seiner Familie viel Kraft.
Richten Sie ihm das aus.
Herzlichen Dank daf�r, dass ich sicher... Ah ja, er wei� es sicher zu
sch�tzen. Bestimmt.
Herr Zimmer l�sst Sie gr��en und hat die Unterlagen, das Angebot f�r Sie, wie
gew�nscht zusammengestellt.
Sie werden ihn dann aber beim n�chsten Mal treffen. Er will die weiteren
Verhandlungen dann selber f�hren. Dann k�nnen Sie alles besprechen. Das hier
sind die Unterlagen mit der Visitenkarte von Herrn Zimmer.
Und falls Sie ihn erreichen m�chten, k�nnen Sie ihn trotzdem, k�nnen Sie sich
trotzdem jederzeit bei ihm melden. Das ist eine interessante Uhr, die Sie da
tragen.
Eine Huber.
Mein Vater hatte auch so eine.
Eine bessere gibt's nicht.
Ja, das stimmt.
Wenn Sie mich entschuldigen w�rden, aber ich bin in Eile.
Ich habe noch einen Gesch�ftstermin am anderen Ende der Stadt.
Wenn Sie mich entschuldigen w�rden.
Ich wei� es zu sch�tzen, dass Sie kurzfristig eingesprungen sind.
Danke, Herr Gitter.
Auf Wiedersehen.
Es war sch�n, Sie kennengelernt zu haben, Herr Frank.
Taxi!
Taxi!
Clear out.
Hier ist es.
Entschuldigung. Hallo, kann ich?
Guten Tag, herzlichen Dank.
Frau Breitner.
Getter hat vor zwei Stunden Kontakt aufgenommen.
Er hat Ernst eingeladen zu dem Freundschaftstreffen.
Nicht Gustav Zimmer.
Nach einer Begegnung?
Tja, was hab ich dir gesagt?
Nein.
Da stinkt doch was.
Ich bin sicher, er meint es ernst.
Okay, aber wir k�nnen nicht so ein Risiko eingehen, Amos.
Da ist du dich.
Du willst ihn wirklich zu einem Haufen ehemaliger Nazi-Offiziere schicken? Er
ist ein Killer mit Eis in den Knochen.
Ich hatte nie einen besseren Soldaten.
Ja, ich wei�.
Er war der gr��te K�mpfer im ganzen Regiment, in der gesamten Division.
Gegen die Araber war er ein K�mpfer, nicht gegen die Nazis.
Amos, das ist nicht dasselbe.
H�r zu.
Es k�nnte sein, dass du die Verbindung zu Getter verloren hast.
Ja, das wei� ich.
Du hast lange daran gearbeitet und ich kann deine Entt�uschung verstehen.
Aber lass deine Freundschaft zu Uri nicht dein Urteilsverm�gen beeinflussen.
Ich hab dir gesagt, der Mann ist knallhart, er wird mit allem fertig. Und
ich hatte recht.
Ich will ihn bei uns dabei haben.
Uri? Anna?
Ja, ich rufe vom B�ro aus an.
Mein Liebes.
Ich wollte fragen, wie der Flug war, wie es dir geht.
Naja, geht so.
Ich versuche irgendwie bis zum Treffen durchzuhalten.
Was hast du heute gemacht?
Ich bin nur im Zimmer.
Was? Du gehst nicht raus?
Gar nicht?
Nein.
So ist es sicherer.
Wenn ich rausgehe, wird mir jedes Mal schlecht.
Ja.
Ich verstehe dich.
Ich vermisse dich, Anna.
Ich dich auch.
Aber bald kommst du ja zu mir zur�ck.
Hast du geh�rt?
Ich liebe dich.
Ich dich auch, Anna.
Ich dich auch.
Mach's gut.
Er verdr�ngt seine Albtr�ume und Schuldgef�hle, aber sein Trauma wird
auch seine Tochter verfolgen. Zu Beginn meiner Forschung habe ich meist M�nner
interviewt, die vom Krieg zur�ckgekehrt sind. Aber nach John habe ich viele
�berlebende in den USA interviewt und ich m�chte meine Forschung auch hier
fortsetzen.
Danke. Vielen Dank.
Entschuldigung. Entschuldigen Sie bitte, Dr. Mills.
Entschuldigen Sie bitte, Dr.
Mills.
Ja. Sie haben nicht gesagt, ob Holocaust-�berlebende Traumata zwischen
den Generationen �bertragen.
Ist Ihr Interesse mehr beruflicher oder pers�nlicher Natur?
Naja, ich mache meinen Master in Psychologie.
Au�erdem sind meine Eltern Holocaust-�berlebende.
Tut mir sehr leid, das zu h�ren.
Das mit meinem Master oder meinen Eltern?
Als ich Sie heute geh�rt habe, ergab alles einen Sinn.
Es war, als w�rden Sie �ber uns reden. Also...
Daf�r danke ich Ihnen, Dr. Merck.
Steven, bitte.
Steven. Ja.
Sehr erfreut, Steven.
Die Freude ist meinerseits.
Wissen Sie, unser Kibbutz wurde von Holocaust-�berlebenden aufgebaut. Also,
also... Sie leben in einem Kibbutz?
Ja. Ein paar von Ihnen w�ren sicher bereit, sich interviewen zu lassen.
Ich w�rde mich freuen, wenn ich Sie besuchen d�rfte.
Okay. Ja.
Ich versuche, Sie zu �berreden, mit Ihnen zu sprechen, Dr. Merck.
Steven, bitte.
Ah, ja.
Thomas, nein.
Dein Vater und ich haben beschlossen, nicht dar�ber zu reden, was wir erlebt
haben.
Okay, aber in seiner Vorlesung heute hat er davon gesprochen, welchen Preis
dieses Schweigen hat.
Vielleicht w�rde es euch ja gut tun, dar�ber zu reden.
Wei�t du, was geholfen hat?
Was?
Die Geburt von Eltern und dir.
Als ich noch klein war, da hab ich mich nachts immer vom Kinderhaus
weggeschlichen.
Ich sa� hier an der T�r und hab geh�rt, wie du geschrien hast, weil du Albtr�ume
hattest.
Das tut mir leid.
Das wusste ich nicht.
Schon gut, das konntest du nicht wissen.
Aber wei�t du, warum ich hier sa�?
Du hattest vor etwas Angst und ich wusste nicht, wovor. Ich hab mir Sorgen
gemacht.
Mama, diese Forschung zeigt, dass es zu einem Heilungsprozess f�hren kann, wenn
man anf�ngt, dar�ber zu reden. Tamush, ich kann es nicht.
Er trug einen wei�en Kittel, so wie ein Arzt. Es war Dr. Josef Mengele. Er
stand da und er besah sich die Menschen.
Und mit der Hand...
bedeutete er, du gehst nach rechts und du gehst nach links.
Und den Leuten, die nach links gehen sollten, sagte man, sie w�rden eine
warme Dusche bekommen.
Wir waren sehr schmutzig und die Aussicht auf eine warme Dusche war...
Sie brachten sie zur Tagasse.
Zur Gaskammer.
Meine Mutter ging auch hinein.
Sie erstickten an dem Gas und dann...
verbrannten sie die Leichen in �ften.
Der Geruch von... Der Geruch von verbrannten Menschen ist etwas, das man
nie wieder vergisst.
Das vergisst man nicht.
Und als Sie dort vor Dr. Mengele standen, ahnten Sie nichts davon?
Nein, erst sp�ter.
Und ich stand... Ich stand vor Dr.
Mengele. Ich hatte meine kleine Schwester an der Hand und...
Und er sah mich an und er sagte, du gehst nach
rechts.
Und dann, dann kam auf einmal ein Soldat und riss Mirale meine kleine Schwester.
Er riss sie von mir weg und sie war, sie war noch so klein. Sie schrie, sie
weinte bitterlich und sie rief meinen Namen und der Soldat warf sie auf den
Boden.
Und trat mit seinem schweren Stiefel auf, auf ihre Brust, damit sie liegen
blieb und dann schoss er ihr in den Kopf.
Ich war wie versteinert.
Ich konnte nicht mal mehr schreien.
Ich wei� noch.
Nachdem mein erster Sohn Nier geboren war, da hatte ich solch eine
Angst. Ich wei� nicht, Angst ist ein zu kleines Wort.
Panische Angst?
Ja.
Ich hatte die panische Angst, jemand k�nnte ihn t�ten.
Wie schafft man es, weiterzumachen?
Ich wei� nicht. Tamari.
Ich glaube, das Leben ist einfach st�rker als der Tod.
Das gef�llt mir.
Danke, dass Sie heute Ihre Geschichte mit uns geteilt haben.
Gerne.
Nicht weinen. Ich weine nicht.
Symbolische Grabsteine.
Der Name steht drauf, biografische Angaben.
Man kann auch ein Foto einf�gen.
Hast du geh�rt?
Was?
Morgen fahre ich nach Yad Vashem.
Warum denn?
Um Gedenkbl�tter zu verfassen. F�r meine Eltern, meinen Bruder, meine Schwester.
Was f�r Gedenkbl�tter?
Papiere, auf die man alle Informationen schreibt. Name, Alter, was sie so
machten, was sie gern mochten, wie sie umgebracht wurden.
Kommst du mit?
Was soll ich da?
Informationen zu deinen Eltern suchen. Zu Vera.
Was denn? Hast du mich erschreckt?
Geht's dir gut?
Ja.
Ich will... Ich will ehrlich zu dir sein.
Ich hab dir heute zugeh�rt. Dein Interview mit Tamar und Steven.
Was sagst du? Du warst in der Bibliothek?
Ich bin da vorbeigekommen, zuf�llig.
Oh, Marmel.
Es war schwer.
Nicht dar�ber zu reden, dar�ber zu reden, war befreiend.
Was sich da auf einmal im Inneren �ffnet.
Ich konnte gar nicht mehr aufh�ren zu weinen.
Wegen Mirale, wegen meinen Eltern, wegen mir.
Aber so eine Erleichterung.
Unbeschreiblich. Als w�ren 20 Kilo von mir abgefallen. Schade, dass es nicht
wirklich so ist.
Du musst auch mit ihm reden.
Es wird dir guttun. Nein, ich habe Angst.
Ich habe Angst, dass dadurch Erinnerungen... Uri will nicht, dass ich
mich damit besch�ftige.
Schade.
Es ist schwer, das alles st�ndig mit sich herumzuschleppen.
Und glaub mir, Uri w�rde es auch guttun, mit ihm zu reden.
Das wird nicht passieren. Sicher nicht.
Ja, bis es doch geschieht. Wer wei�, ich habe schon viel seltsamere Dinge erlebt.
Hast du auch Hunger?
Ja. Siehst du, ist viel besser, Ja zu sagen.
Sandwich? Ja.
Sch�n, dass du gekommen bist.
Ich lag die ganze Nacht wach.
Und wenn schon, wir schlafen auf der Fahrt.
Hat
Uri
dir doch noch erlaubt mitzufahren?
Nein.
Was hat er gesagt?
Er wei� nichts davon.
Katastrophe! Katastrophe! Katastrophe!
Ganz ruhig, ja?
Einen anderen Popmann kannst du mir auch gleich geben.
Weil ich schlitze dich auf wie ein Schwein.
Ich schlitze dich auf, ich spa�e nicht.
Ganz ruhig, ja?
Nimm das Messer weg.
Ich geb dir die Tasche hier.
Herr Sehavi, sch�n Sie wiederzusehen.
Guten Tag. Guten Tag.
Guten Tag.
Sehavi, guten Tag. Uri Sehavi.
Das ist Hans, unser Vorgesetzter. Hallo Hans, Uri.
Sch�n Sie wiederzusehen. Ja, ich freue mich hier zu sein.
Bitte.
Was ist da passiert?
Hier? Nichts.
Ich bin ein bisschen aufgehalten worden. Ich habe mich kurz verlaufen.
Aber lange nicht mehr in der Stadt.
Willkommen zur�ck.
Na dann, Prost.
Auf unser Projekt.
Willkommen in M�nchen.
Zum Wohl. Zum Wohl.
Zum Wohl. Zum Wohl.
Zum Wohl. Zum Wohl.
Herr Savi, wenn Sie bereit sind, wir sind's.
Ich liebe diesen Song.
Ich auch.
Du
bist
jetzt also mit einem Mann zusammen?
Ich war noch nie mit einem...
Vielen Dank.
Okay, wo soll's hingehen? Zum Mond. Zum Mond, okay.
Zum Mars.
Wollt ihr da hin?
Zum Mond, zum Mars.
�berall. Also,
auf
diesem Mikrofisch kann ich nichts �ber sie finden.
Wie schreibt man Ackerbogen?
A-K-E-R-B-O-O-M.
Walter und Betty Ackerboom und meine Schwester Vera.
Ich glaube, das ist dein Vater.
Zeig her.
Wo denn?
Ja.
Walter Ackerboom.
Vom Lager Westerburg nach Auschwitz geschickt am 16.
Juli 1942.
Ich glaube das nicht.
16. Juli.
Nur ein paar Tage, nachdem sie mich auf den Bauernhof gebracht hatten.
Begreifst du das?
Fast zwei Jahre habe ich gewartet, dass meine Eltern mich abholen. Dabei lebten
sie gar nicht mehr.
16. Juli.
Ich suche mal Walter Ackerboom in den Listen von Auschwitz.
Warte, aber ich sehe hier meine Mutter und meine Schwester nicht.
Vielleicht wurden sie in andere Lager geschickt.
Hier gibt's noch viele Dokumente.
Ackerwurm. Ja.
Lieber Gott.
W�re Ackerwurm sechs Jahre?
Ich sterbe in Westerburg am 13.
Juli. Hier steht Betty am 14.
Juli.
Beide sind in Westerbock gestorben, noch bevor...
Ja.
Ich brauche eine Zigarette.
Ja. Kommst du auch?
Nein, Eno.
Soll ich Ihnen ein Glas Wasser bringen?
Nein, nein, danke.
Entschuldigen Sie.
Ach, schon in Ordnung. Das passiert hier �fter.
Ein Jahr. Ich wollte Sie was fragen. Wenn ich Einzelheiten �ber die Familie
meines Mannes rausfinden m�chte, kann ich das tun oder muss er pers�nlich
kommen? Nein, wenn Sie schon hier sind.
Wo war er?
In Auschwitz.
Suchen Sie zuerst �ber Namen.
Ankunftsdatum im Lager, aber Sie k�nnen auch �ber die Transportnummer suchen.
Ich wei�, ein fr�herer Name war Manfred Goldstein, aber ich kann mich nicht an
das genaue Datum erinnern. Ich sehe nach den Listen und bringe sie.
Herr Sehavi, nach dem Bericht von Herrn Jensen �ber den Besuch im Kibbutz sind
wir am Kauf Ihres neuen Patents zur Trinkwasseraufbereitung interessiert.
Aber wir haben ein neues Angebot f�r Sie.
Ein Angebot, das Sie nicht ablehnen k�nnen.
Danke.
Okay.
Okay.
Die Frage ist, kann die Fabrik des Kibbutz zehnmal mehr produzieren, als
Sie urspr�nglich besprochen hatten?
Das ist ein sehr gutes Angebot.
Sehr gut.
Ja, nat�rlich.
Also nat�rlich k�nnen wir das.
Das ist gar kein Problem.
Gar kein Problem.
�berhaupt kein Problem.
Danke.
L'chaim. L'chaim sagen wir.
L'chaim.
Can't find what you're looking for?
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