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*D�stere Kl�nge*
*Titelmusik*
als Chlo�
als Lieutenant Joseph Dialo
als Commissaire Koda als St�phane
DIE GEISTER DES FLUSSES
*Melancholische Kl�nge*
*Das Gespr�ch ist nicht zu h�ren*
*Kapiten spricht in fremder Sprache*
*Monotoner Gesang*
*Gesang tritt in den Hintergrund*
*Atemger�usch*
Wir sind gescheitert.
Du musst dich ausruhen.
Er wird sterben.
Und trotzdem wird sich nichts ver�ndern. Es gibt Hoffnung,
solange seine Leiche nicht aufgetaucht ist.
F�r alle anderen wird die Sonne aufgehen.
Doch f�r uns gibt es nur die Dunkelheit.
In einem Monat wird es ein Licht in der Nacht geben.
Alles, was wir vorher waren, wird verschwunden sein.
(Schluchzend): Und das macht mir Angst.
Ich habe doch schon zu viel von mir im Dunkel gelassen.
Mit ihm war alles ...
Es war ...
... immer so eindeutig.
Ich bin ihm begegnet
und habe ihn geliebt.
Wir haben geheiratet.
Wir haben davon gesprochen, Kinder zu kriegen.
Ich bin schwanger geworden.
Ich war so gl�cklich wie nie zuvor.
Eines Nachts ...
... hat er meine Waffe genommen ...
... und sich wieder hingelegt.
Und er hat sich erschossen.
Keine Nachricht,
kein Zeichen.
Ich wei� nicht, warum er es gemacht hat.
Drei Tage sp�ter hatte ich Schmerzen im Unterleib.
Im Krankenhaus konnten sie nichts tun, um ihn zu retten.
Und ich vermisse ihn. Er fehlt mir so furchtbar.
*Leise melancholische Kl�nge*
Es hei�t, die Medizin der Bushineng� machen unverwundbar.
Wie f�hlst du dich?
Nicht unbedingt unverwundbar. Aber ich f�hle mich gut.
Danke.
Das lag bei Caar.
Ich glaube, das waren meine Eltern.
Ich war �berzeugt, sie zu sehen, w�rde alles erhellen.
Ich habe mich geirrt.
Den hab' ich schon mal gesehen.
Das ist Beno�ts Vater.
Beno�ts Vater lebt in Kaw. Und er ist es nicht.
(Gedanken): Wir haben Elisabeth einmal wiedergesehen.
Was die M�dchen sagten:
Kinder, die Puppen aufh�ngen,
weil sie Angst haben vor Elisabeths Geist.
Ihr Vater sagte, es sei ihr Geist. Und wenn es kein Geist ist?
Ich habe ihn schon mal am Fluss gesehen.
Ich habe mit ihm gesprochen. Sieh dir sein Gesicht an. Seine Haut.
*D�stere Trommelmusik*
*Weiterhin Trommelmusik*
*Die Musik wird leiser*
*Spannende Kl�nge*
*Zweige knacken*
Mach aus.
*Trommelmusik setzt langsam ein*
*Spannende Kl�nge*
*Nur ihre Schritte sind zu h�ren*
*Dialo st�hnt*
*Leise rhythmische Kl�nge*
TELEFON ORTEN. EINGREIFEN. H�CHSTE DRINGLICHKEIT.
*Dr�hnende Kl�nge*
*Unheilvolle Kl�nge*
*Rhythmisches Trommeln im Hintergrund*
(Oscar): Ich will dir weisen ein Ding,
das weder dein Schatten am Morgen ist, der dir nachfolgt,
noch dein Schatten am Abend, der dir begegnet.
Ich zeige dir deine Angst in einer Handvoll Staub.
Du suchst immer noch den Wei�en Wolf.
Du hast dich im Grunde nicht ver�ndert.
Du bist ein �berlebender.
Nicht hier, nicht dort.
Ein Gespenst, das tr�umt, es sei ein Mensch.
Und du hast Angst zu erwachen.
Du hast Caar und die Arbeiter get�tet.
Menschen, die sich so weit in den Urwald wagen,
haben es verdient, bestraft zu werden.
*Rhythmische Trommelkl�nge*
*Leiser Gesang*
*Der Gesang wird lauter*
Ich war Caars Vorarbeiter.
Ich habe ihn gesch�tzt.
Doch am Ende wurde mir klar, dass er unwissend war und schwach.
Er war des Iskander nicht w�rdig!
Er verdiente es nicht, die Macht des Heiligen Baums zu besitzen.
Wie all die anderen f�rchtete er die Kr�fte, die er erweckt hat.
*Rhythmische Trommelmusik*
Warum hast du mich verschont?
Ich habe dich nicht verschont. Du bist weggelaufen.
Deine Seele war schon verdorben.
Ich wusste, dass du zur�ckkehrst.
*Trommelmusik*
Und sie? Ich habe sie befreit.
Ohne mich w�ren sie verloren.
Leblose Wesen, umherirrend in den Stra�en einer namenlosen Stadt.
Warum l�chelst du?
Jemand sagte mir mal, am Menschen ist nichts geheimnisvoll.
Er findet nur mehr oder weniger verschlungene Wege,
zu bekommen, was er will. Diese Person hatte recht.
Ich habe mir eine Antwort erhofft
und sehe einen Wahnsinnigen,
der Kinder versklavt, damit sie ihn anbeten wie einen Gott.
Du hast dich zu lange nicht mehr in den Urwald gewagt.
*Frauenstimme singt*
*Erschreckter Aufschrei*
Lass ihn mit mir gehen. (Luna): Nein.
Bleib da!
Du l�sst ihn mit mir gehen. Nein.
Er wird wieder leben! Nein.
Nein! (Mann): M�s�kimo.
*Er w�rgt und hustet*
(Oscar): Sch�tze dich gl�cklich.
Ich f�hre dich dorthin, wo die Wunder geboren werden.
Dorthin, wo du in Frieden sterben kannst.
*Dialo schluchzt*
(Oscar): Sch!
*Rhythmische Trommelmusik*
*Rauschendes Dr�hnen verdr�ngt die Musik*
*Trommelmusik*
*Sie spricht fremde Sprache*
*Trommelrhythmen und Dr�hnen wechseln sich ab*
*Rhythmische Trommelmusik*
*Sie st�hnt*
(Alle): Iskander! Iskander!
*"Iskander"-Rufe und rhythmisches Trommeln*
*Rufe und Trommeln treten in den Hintergrund*
(Luna): Iskander! Iskander!
*"Iskander"-Rufe und rhythmisches Trommeln*
(Luna): Nein! Gebt ihn mir!
*Sie schluchzt*
*Er spricht eine fremde Sprache*
*Das Trommeln endet*
*Unverst�ndliche Funkstimme*
(Polizist): Na los, M�nner! Raus, raus, raus, raus!
Ich habe die Position!
Gut, zeig her.
Wir gehen dort entlang. Dort lang.
So leise wie m�glich.
*Rhythmisches Trommeln und Stimmen*
*Fl�sternde und zischende Stimmen*
*Der Junge schreit*
*Er schreit weiterhin*
*Drei Herzschlagt�ne*
*Sie spricht eine fremde Sprache*
*Erneute Herzschlagt�ne*
*Schreie, Herzschlagt�ne und Trommeln vermischen sich*
*Andauernde Herzschl�ge*
(Soldaten): Auf den Boden! Alles runter! Hinlegen!
*Angstschreie*
Alles runter auf den Boden! - Hinlegen, los!
Runter, los! Und erhobene H�nde! - Ich will die H�nde sehen!
H�nde hinter den R�cken! Habt ihr uns verstanden?
Wir wollen die H�nde sehen! - Bewegung, runter!
Keine Bewegung! Gut so.
*Luna weint*
Deine Waffe!
(Soldat): Unten bleiben! Letzte Warnung!
*D�stere Kl�nge*
*Schuss*
Die ersten fliehenden Sklaven
sind dem Fluss gefolgt bis an seine Quelle.
Sie wollten als freie Menschen leben.
Die niederl�ndischen J�ger haben sie gehetzt wie wilde Tiere.
Sie haben die Frauen gefoltert vor den Augen ihrer M�nner,
die S�hne vor den Augen ihrer M�tter.
An diesem Abend wurden die Leichen nicht begraben.
Damit alle Welt erfuhr, was passiert war.
Ihr Blut hat sich mit der Quelle des Flusses vermischt.
Es hat die Wurzeln des Heiligen Baums gen�hrt.
Sein Saft besteht aus Wut.
Seine Rinde aus Schmerz.
Die Kinder,
meine S�hne,
was soll ohne mich aus ihnen werden?
Sie kehren zu ihren Familien zur�ck.
*Er st�hnt*
*Regelm��iges Pochen*
Wie geht es ihm?
Sie k�nnen nicht sagen, was ihm fehlt.
Ich wei� nicht, wie es zwischen uns beiden steht, aber ...
... ich werde deine Hilfe brauchen.
*Sanfte Kl�nge*
*Weiterhin sanfte Kl�nge*
Okay.
*Sanfte Kl�nge*
Kapiten, entschuldigen Sie, dass wir so auftauchen, aber ...
Kommen Sie mit.
*Er murmelt in fremder Sprache*
*Rauschen des Wassers*
*Sanfte melancholische Musik*
*Er spricht in fremder Sprache*
*Weiterhin melancholische Musik*
*Dialo st�hnt und keucht*
Eine Seele f�r eine Seele.
Das Gesetz des Urwalds.
*Die Musik klingt aus*
*Sanfte Musik*
*Windger�usche und sanfte Musik*
Sprecher:
Chlo�: Tanya Kahana
Dialo: Marios Gavrilis
Koda: Klaus-Dieter Klebsch
St�phane: Patrick Keller
Oscar: Torsten Michaelis
Kapiten: Patrice Tanko
Luna: Carla Bessa
Dialogbuch und Regie: Nadine Geist
Deutsche Fassung: Studio Hamburg Synchron GmbH
Redaktion: Barbara Ciesielski
UNTERTITELUNG: Globe tv GmbH, Saarbr�cken, 2019
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