All language subtitles for Die Geister des Flusses - S01E03 - Episode 3.de

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Original subtitles

*Atemger�usche*

*Verschiedene Tierger�usche im Hintergrund*

*Sie atmet hektischer*

*Unheilvolle Hintergrundmusik*

*Vogelschreie aus dem Hintergrund*

*Leise rhythmische Hintergrundkl�nge*

*Rhythmische Kl�nge werden schneller*

*Sie schluchzt*

*Die Kl�nge werden immer eindringlicher*

*Tierschreie*

*Handyton*

(Chlo�): Dialo? Wo bist du?

(Dialo): Hallo, Chlo�? Wo bist du?

H�rst du mich? *Die Verbindung bricht ab*

*Weiterhin Tierger�usche*

*Unheilvolle Kl�nge*

Ich nehm' dich mit. Sieh mich an.

Sieh mich an! Ich bin von der Polizei.

Ich will dir helfen. Komm.

Ich nehm' dich mit. Komm.

Zieh das an. Sieh mich an.

Ich bringe dich hier weg. Hab keine Angst. Es wird alles gut.

Ich bin da.

Ich bin bei dir. Es wird alles gut.

Geht das so?

*D�stere Kl�nge*

*Sie schreit auf*

*Erneuter Aufschrei*

*Sie schreit auf und st�hnt*

(Luna): Ich sp�re hier eine Leere.

Wenn du es willst, gibt ihn der Iskander dir zur�ck.

Eine Seele f�r eine Seele.

Das Gesetz des Urwalds.

*Chlo� st�hnt*

*Schnelle, rhythmische Kl�nge*

*Schritte entfernen sich*

*Unheilvolle Hintergrundkl�nge*

*Leises rhythmisches Klatschen und d�stere Musik*

*Weiterhin rhythmisches Klatschen und d�stere Musik*

(St�phane): Dialo! Hier!

*Musik setzt aus*

*D�stere, verzerrte Kl�nge setzen ein*

*Sie schnappt nach Luft*

(Arzt): Es gab Komplikationen. Sie hat viel Blut verloren,

wird einige Tage bewusstlos sein,

bis die Vitalfunktionen stabil sind.

Wird sie �berleben? Wir tun unser Bestes.

Danke.

Ich wei�. Du hattest mich gewarnt.

(Koda): Das Labor hat es best�tigt.

Luna Ogoni war auf dem Boot der Opfer.

Morgen treffen Kriminalermittler aus Frankreich ein.

Sie �bernehmen den Fall.

Ich wei�, ich habe... Nein!

Die Frau zwischen Leben und Tod ist deine Partnerin.

Sie ist unerfahren - verlie� sich auf dich.

Partnerschaft hei�t, sich gegenseitig besch�tzen.

Sag mir alles, damit ich hier wegkomme.

Ich verh�rte den Zuh�lter des M�dchens, das bei Bon� war.

Er nannte Lunas Namen.

Aber Chlo� hatte ihn vor mir rausgefunden.

Sie fuhr hin, weil sie glaubte, sie sei nur ein Kontakt von Bon�.

Ich konnte sie nicht warnen. Kriegen wir eine Aussage von ihm?

Nein.

Er d�rfte wieder in Brasilien sein, mit zwei Kugeln im Kopf.

Schei�e.

Du wirst nach Hause gehen.

Du schreibst deine Berichte. Du nimmst Urlaub.

Ich will dich nicht mehr in meinem Kommissariat sehen.

*Titelmusik*

als Chlo�

als Lieutenant Joseph Dialo

als Commissaire Koda als St�phane

DIE GEISTER DES FLUSSES

*Leise rhythmische Musik*

DREI WOCHEN SP�TER

*Ger�usch der Rudermaschine*

(Mann): Chlo�?

Ich bin ein Freund von Dialo.

Das ist f�r dich.

*Sie keucht*

*Unheilvolle Kl�nge*

Das hat er mir geschickt.

Das stellt zumindest die Dinge klar.

Sie wissen, er wird weiter ermitteln. Nichts wei� ich.

Seit 3 Wochen hat niemand von Dialo geh�rt.

Wenn wir herausfinden, was Luna mit...

Sie sind nicht mehr Teil dieser Ermittlung. Ich habe vorhin

Ihre Versetzung veranlasst. Sie gehen zur�ck zu den Gendarmes.

(Sohn): Papa? Ja?

Mama braucht dich. Bin gleich da.

Wenn Ihnen was an ihm liegt, lassen Sie ihn, wo er ist.

Dialo ist auf die andere Seite gewechselt.

Ich wei�, wie wichtig Ihnen der Fall war.

Aber f�r Sie ist er beendet.

*Ganz langsam anschwellende bedrohliche Hintergrundmusik*

*Die Musik tritt deutlich in den Vordergrund*

*Die Musik endet*

*Geheimnisvolle Kl�nge; sie atmet schwer*

(Sie liest): Ein Wolfskind auf dem Maroni aufgefunden.

Der Junge leidet an Ged�chtnisverlust.

Unf�hig zu sagen, wer er ist.

*Geheimnisvolle Kl�nge; sie atmet schwer*

Guten Tag. Ich brauche Ihre Hilfe.

Ein Junge wurde entf�hrt. Es scheint einen Zusammenhang

mit dem Verschwinden Ihres Sohns zu geben.

(Mutter): Der verschwundene Junge ist wei�?

H�ren Sie... Mein Sohn ist tot. Ich habe mich damit abgefunden.

Und jetzt verschwinde! *T�r schl�gt zu*

*T�rklopfen*

Verzeihen Sie die St�rung. Ich m�chte Sie zu Isabelle befragen.

(Vater): Haben Sie sie gefunden? Nein.

Dann haben Sie hier nichts verloren.

*T�rschlagen*

(Mann): Kann ich Ihnen helfen? Ja, ich suche...

Monsieur Beno�t Fa-ai-t�?

Fa�t�. Man spricht es Fa�t� aus.

F�r eine Franz�sin ist Ihre Aussprache nicht mal schlecht.

Ich bilde mir nicht viel darauf ein, aber danke.

Beno�t war mein Sohn. Er ist vor 5 Jahren gestorben.

Sind Sie wegen Elisabeth hier?

Ja.

Hier wurde sie zuletzt gesehen.

Nach der Schule kamen die Kinder zum Spielen her.

Es war der 11. M�rz... ein ganz besonders hei�er Tag.

Elisabeth war mit zwei Freundinnen hier.

Die M�dchen sagen, sie h�tten eine Gestalt aus dem Wald treten sehen.

Sie sind sofort weggelaufen.

Aber Elisabeth hatte weniger Gl�ck.

Im Polizeibericht ist nicht von Entf�hrung die Rede.

Die M�dchen sagten, sie h�tten ein Monstrum gesehen.

Ihre Kollegen glaubten, sie standen unter Schock

und Elisabeth sei beim Spielen ertrunken.

Ihre Leiche wurde nie gefunden.

*D�stere Kl�nge*

Hallo. Mein Name ist Chlo�.

Es w�re nett, wenn ihr mir ein paar Fragen beantworten w�rdet,

�ber Elisabeth Fa�t�.

(M�dchen 1): Sind Sie von der Polizei? Ja.

Wir haben schon alles erz�hlt. Ich wei�.

Darf ich mich setzen?

Sie sagen, Elisabeth w�re ertrunken. Aber das stimmt nicht.

Wir haben es gesehen, das... das Monstrum.

Er kam aus dem Wald.

Wir sind weggelaufen, aber Elisabeth ist hingefallen.

Hat er etwas gesagt? Nein.

Ist er das?

Nur noch eine Frage.

Ich sah, dass Puppen an den B�umen festgemacht waren.

(M�dchen 2): Man muss Sachen anh�ngen, die sie mochten.

Damit die Toten bei den Toten bleiben.

Wir haben Elisabeth einmal wiedergesehen.

Sie stand ganz still im Wald.

Wir erz�hlten es ihrem Vater. Er sieht sie auch manchmal.

Und es sei ihr Geist.

Ihr Vater starb vor Jahren. Nein. Er ist ein Penner

am Strand von Cayenne.

*Schulglocke*

Danke.

(Mann): Ihr habt was gemeinsam, ihr beide.

Ihr seid einsam und stur.

Ich muss ihn finden.

Wie soll ich wissen, wo er ist?

Weil Sie nicht zuf�llig Freunde geworden sind.

Saint Laurent du Maroni. Da, wo alles angefangen hat.

*Melancholische Musik*

F�hrst du weg?

Ja. Ich werde ein bisschen herumfahren.

Ich warte auf meine Versetzung. Wolltest du mir Bescheid sagen?

Ist nur f�r ein paar Tage.

Du willst ihn suchen, richtig?

Zwing mich nicht, dich zu bel�gen.

Ich zwinge dich zu nichts.

Er ist weggegangen, und es ist besser so.

F�r wen? F�r dich.

Ich beende, was ich angefangen habe.

Wenn du zu ihm gehst, kannst du nie wieder zur Polizei zur�ck.

Tut mir leid.

Du bist Dialo schei�egal, verstehst du das nicht?

Er lie� dich im Stich, als du ihn brauchtest.

Er verschwand, als du fast im Krankenhaus krepiertest.

Wenn du dich da reinziehen l�sst, gibt es kein Zur�ck.

Gut, bist du fertig?

Darf ich los?

*Auto startet und f�hrt los*

*Rhythmische Musik*

*Stimmen mischen sich in die Musik*

*Viele Stimmen durcheinander*

Kennt einer von Ihnen diesen Mann?

Nein, Madame. - Ist nicht unser Problem. - Nie gesehen.

Kennen Sie ihn?

Kennst du ihn? Nee.

Nie gesehen? Nein, Madame.

Kennen Sie ihn? N�.

Ja. Ich hab' ihn gesehen. In der N�he von der Stadt Esp�rance.

Esp�rance? Ja. Okay.

Nehmen Sie alles. Danke.

Hast du genug f�r zwei?

Dass du hier bist, ist nicht gut.

Was ich mache, tu ich nicht als Polizist. Ich wei�.

Ich habe am Strand mit Beno�t gesprochen.

Ich versprach ihm, seine Tochter und die anderen Kinder zu finden.

Nach all den Jahren glaubt er es nicht mehr.

Kann ich verstehen. Ich glaube daran.

Wahrscheinlich ist der kleine Jean Hugain tot. Nein.

Wir machen weiter. Und finden ihn.

Wir sind zu weit gegangen, um zu kapitulieren.

Und jetzt erz�hlst du mir gef�lligst ...

was du in den letzten drei Wochen gemacht hast?

Bisher nur Hypothesen. Nichts Konkretes.

Was spricht f�r eine Verbindung zwischen den F�llen?

Keine Leichen. Keine Ermittlungen.

Und immer dieselbe Geschichte:

Die Zeugen versichern, sie sahen etwas aus dem Wald kommen.

Warum hast du nicht dar�ber gesprochen?

Hab ich, aber die Kinder waren Bushi - interessieren keinen.

Wenn es schon so lange geht, kann Luna nicht alle entf�hrt haben.

Es geht nicht um Luna.

Sie t�tete die Hugains und entf�hrte ihren Sohn.

Nur die erkennbare Anomalie.

Die Morde, dass sie wei� waren, das passt nicht ins Bild.

Wo sind wir hier?

Ich folgte Lunas Spuren. Sie wohnte hier.

Ist sie hier? Nein. Aber der Vater ihres Sohns.

Warum wolltest du, dass ich herkomme?

Weil wir beide...

Damit jemand dabei ist, falls mir etwas zusto�en sollte.

*Musik mit Gesang im Hintergrund*

*Musik wird lauter*

(Djumbo): Schei�e. Oh, verdammt.

Kennst du Luna Ogoni? Schickte die Irre euch?

Wann hast du sie zuletzt gesehen? Keine Ahnung.

Wann? Ich schmiss sie vor Jahren raus.

Sie wurde bekloppt, als ihr Schei�g�r tot war. Wie?

Was verstehst du nicht: Schei�g�r oder bekloppt?

Dass G�r war dein Kind.

Ja, ich hab mit ihr geschlafen, aber nicht als einziger.

Und wenn's mein Kind war... Was �ndert das?

Ihr Geheule machte mich irre, ich suchte mir was anderes.

*Schuss und Schrei*

*Anhaltendes Schreien*

Was h�tt' ich tun sollen?! Sie trug die Leiche mit sich rum!

Sie und der andere Irre... Welcher andere Irre?

Antworte! *Er schreit*

Wei� nicht, wie er hei�t. Nie gesehen.

Sie kam noch mal vor 2 Jahren. Fantasierte von 'nem Typen,

der ihren Braten ins Leben zur�ckrufen kann!

Sagte sie, wo er wohnt? Ein Haus am Fluss.

Da lebte sie mit ihm in 'ner Sekte.

Was wollte sie von dir? Ich schw�r', ich hab nichts gemacht.

Was wollte sie? Sag's mir! Ich sollte einen Jungen entf�hren.

Aber ich will nichts mit denen zu tun haben! Die sind gef�hrlich!

Die drei Striche.

Du bist einer von ihnen. Schei�e!

*Musik l�uft im Hintergrund weiter*

Du musst zum Arzt. Das ist entz�ndet. Lass das.

Vor dem Mann, den wir suchen, bin ich vor 35 Jahren geflohen.

Ich wollte nie mehr dar�ber nachdenken.

Aber da ist diese Finsternis, die mich nicht verl�sst.

Woran erinnerst du dich?

Nicht mehr, als du gelesen hast.

Ich kenne nicht mal meinen richtigen Namen.

Ich habe nur diese Narbe und einen Albtraum.

Ich will ihn h�ren.

Am Flussufer steht ein Baum.

Ich f�rchte mich, aber ich gehe darauf zu.

Ich habe schreckliche Angst, aber ich muss mich ihm n�hern.

Und da sehe ich die Gesichter.

Sie kommen aus dem Baum.

Sie schreien. Sie flehen mich an.

Ich sp�re ihre Qualen, verstehe, dass ihr Leiden ewig w�hrt.

Ich kann mich nicht bewegen.

In dem Moment, als ich alle Hoffnung verloren habe,

erscheint der wei�e Wolf und sieht mich an.

*Leise atmosph�rische Kl�nge*

Marc!

Das ist Lorti.

Danke sch�n.

Pass gut auf ihn auf. Ja.

*Donnergrollen*

*Regen und Donner*

Der Iskander-Kult stammt aus Afrika.

Die ersten Sklaven glaubten, dass der Iskander

in einem einzigen Geist die Kraft der Natur vereint.

Als die Sklaven mit ihren Familien geflohen sind,

haben sie sich am Oberen Maroni verborgen.

Einige f�hrten den Iskander-Kult weiter, damit er sie besch�tzt.

Sie glaubten, dass der Schamane des Iskander

ihre Toten wiedererwecken konnte.

Eine Seele f�r eine Seele. Das Gesetz des Urwalds.

Der, den wir suchen, glaubt, er bes��e die Macht des Iskander.

Luna glaubt, sie sehe ihren Sohn wieder, wenn sie Jean opfert.

Da war ich schon mal.

*Sie keucht*

*D�stere Kl�nge

*Unheilvolle Kl�nge; Tierger�usche*

(David): Dies ist das Tagebuch von David Caar.

Montag, 23. April 1982: Der Fluss ist �ber die Ufer getreten.

Er ist nicht mehr schiffbar. Wir sind seit 10 Tagen isoliert.

Ich konnte die Minengesellschaft nicht benachrichtigen.

Die M�nner sind ersch�pft.

25. April: Auf der Sch�rfstelle geht es nicht mehr voran.

Die Goldproduktion ist in freiem Fall.

Bald kann ich die Arbeiter nicht mehr bezahlen.

Sie sind ausgelaugt von den andauernden Regenf�llen.

Die Krankheit hat eine Frau und ihre Tochter dahingerafft,

wie sie letztes Jahr meinen Sohn dahinraffte.

27. April: Ich schlafe kaum noch.

Die wenigen Stunden, in denen ich ein Augen zutun kann,

bringen mir nur seltsame Tr�ume. Alles hier �hnelt einem Traum.

Es gibt weder Ordnung, noch Logik. Allein das Chaos.

Die Goldsch�rfer haben die Arbeit niedergelegt.

Sie sagen, dass dieses Land verflucht ist - oder heilig.

Ich habe es nicht richtig verstanden.

Sie sagen auch, sie h�tten im Wald einen wei�en Wolf gesehen.

15. Mai: Das Fieber hat mich 9 Tage lang ans Bett gefesselt.

Niemals zuvor hatte ich solche Schmerzen.

Als w�rde man mir die Knochen bis ins Unendliche zermalmen.

Als ich zu mir kam, erkannte ich mein Spiegelbild nicht.

Der Mann, der vor mir stand, hatte meine Augen, meine Lippen,

aber er war nicht ich.

*Ferner Donner*

19. Mai: Die Angst hat das Lager fest im Griff.

Sie sprechen von einer dunklen Macht,

die in der Finsternis lauert.

Ich versuchte, sie zur Vernunft zu bringen, aber in ihren Augen

liegt echte Furcht.

Auch ich habe etwas zwischen den Bl�ttern raunen h�ren.

23. Mai:

Heute vor sechs Monaten t�tete die Malaria meinen Sohn.

Meine Vorarbeiter erz�hlten von einem D�mon,

den die Noirs Marrons den Iskander nennen.

Die ersten Sklaven riefen ihn an, damit er ihre Toten erweckt.

Vor wenigen Jahren h�tte ich mich �ber diesen Aberglauben am�siert.

Hier, im unsichtbaren Herzen des Urwalds, beginne ich,

zu tr�umen, was ich mit einer solcher Macht anfangen w�rde.

Iskander...

Dieser D�mon soll unbarmherzig und grausam sein.

Wohlwollend und gerecht, wie es die Natur selbst ist.

10. Juni: Die Sch�rfstelle ist geschlossen.

Es fehlt an Nahrung. Die Krankheit breitet sich aus.

Iskander! Iskander. Ich bin von diesem Wort besessen.

Ich h�re, wie es in meinem Kopf tanzt.

Drei Silben. Drei schwarze Striche ...

Mein Sohn ist st�ndig in meinen Gedanken.

Eine Seele f�r eine Seele. Das ist das Gesetz des Urwalds.

16. Juni: Zur�ck in meinem Haus,

nach 2 Wochen herumirren an den Grenzen der anderen Welt,

im Hoheitsgebiet der Geister.

Ich h�tte nie geglaubt, welcher Grausamkeiten ich f�hig bin.

Ich habe sie verh�rt, ausgehungert,

gefoltert, damit sie mich zum heiligen Baum f�hren.

Sie sind nie von dort zur�ckgekehrt.

Ich habe mich in ihn vergraben, und der Baum hat mich erw�hlt.

Mir seine barmherzige Kraft anvertraut.

Da sp�rte ich, wie der Iskander meine Seele durchfuhr.

Einen Ort bereitete, um ihn aufzunehmen.

Nun wei� ich es: Mein Sohn kann bald wiedergeboren sein.

18. Juni: Ich habe meine J�nger t�towiert. Drei schwarze Striche.

Nun wissen sie, dass ich der lebendige Iskander bin.

19. Juni: Ich vermute, dass mein Vorarbeiter mich umbringen will.

Er will nicht hinnehmen, dass ein Wei�er

die Macht des Iskander beherbergt. In wenigen Tagen,

wenn ich meinen Sohn von den Toten zur�ckgerufen habe,

wenn er diese zweite Geburt erlebt,

wird er wissen, wer sein Meister ist und sich niederwerfen.

*Verhallte Schreie*

20. Juni: Ich habe den Leichnam meines Sohns ausgegraben.

Ich habe eine t�nerne Maske geformt und bemalt,

wie es die Tradition verlangt.

Morgen gebe ich ein Festessen mit wenigen versteckten Lebensmitteln.

Ich werde vor meinen J�ngern die Zeremonie abhalten,

die das Fleisch von meinem Fleisch zur�ckruft.

Ich brauche eine reine Seele f�r den Tausch.

Der kleine Joseph ist das einzige noch lebende Kind.

In seinem K�rper wird mein Sohn wieder leben.

*Dramatische Musik und Schreie*

*Prasselnder Regen*

21. Juni: Sommersonnenwende.

Heute Abend halten wir die Zeremonie ab.

Eine Seele f�r eine Seele. Das ist das Gesetz des Urwalds.

*Donnergrollen*

(Echo): Eine Seele f�r eine Seele...

(Echo): Drei schwarze Striche.

*Trommelkl�nge*

(Fl�stern): Iskander! Iskander!

(Lunas Stimme): Eine Seele f�r eine Seele...

*Sie weint*

*Fortw�hrende fl�sternde Stimmen*

*Dramatische Musik*

*Alle Ger�usche vermischen sich*

*Stille*

Am Fluss hab' ich ihn gesehen.

Ich habe mit ihm gesprochen.

(Oscar): Du suchst immer noch den wei�en Wolf.

*Fremde Sprache*

Ich habe nie eine Antwort erhalten.

Ich sehe nur einen Irren, der Kinder versklavt,

damit sie ihn anbeten.

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