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*Elektronische Kl�nge*
Habt ihr nichts anderes zu tun? Das wird 'ne Weile dauern, ja?
(Chlo�): Ein Mucuna-Samen?
(Dialo): Ja. Das ist ein Gl�cksbringer.
Und die Bushi sagen zi� de bef, da sie glauben,
dass das Ungl�ck immer im R�cken zuschl�gt. Hilf uns das?
Unser M�rder lebt hier, wir m�ssen seinen Code verstehen.
Ich glaube, es ist einfacher als das.
Jeder Mord befriedigt ein Bed�rfnis. Das ist die Regel.
Erkenne das Bed�rfnis, dann fasst du den M�rder.
Am Menschen ist nichts geheimnisvoll.
Er findet immer verschlungene Wege, zu bekommen, was er will.
Das menschliche Wesen kennt nur f�nf Arten von Bed�rfnissen.
Die physiologischen Bed�rfnisse, das Bed�rfnis nach Sicherheit,
einer Gruppe anzugeh�ren und sich anerkannt zu f�hlen
und das, sich zu verwirklichen. Ein Bed�rfnis fehlt.
Das nach Ewigkeit,
nach Unsterblichkeit.
Wir hinterlassen nur Trauer und weinende Menschen.
Man lebt, man stirbt, weiter nichts.
*Sanfte Musik*
*Die Musik wird bedrohlicher*
*Die Musik wird ruhiger*
(St�phane): Hallo.
Was ist mit Chlo�, willst du ran?
Nein, ich meine, wenn du nicht ran willst,...
k�nnte ich die Lage sondieren,
um abzuchecken, ob ich eine Chance h�tte.
*Piepton*
Hol sie, wir haben einen Treffer.
Cyril Bon�, 28, 6-fache K�rperverletzung.
Hat seiner Freundin ein neues Gesicht verpasst.
Soll auch ihren 6-j�hrigen Sohn missbraucht haben.
Die letzte bekannte Adresse ist Chemin du Bogota 7.
*Rasante Musik*
*Grillen zirpen; V�gel zwitschern*
Wer seid ihr? Cyril Bon�?
Das ist Privatgel�nde. Was wollt ihr?
Polizei! Sie m�ssen mit aufs Revier, f�r eine Aussage.
Verzieht euch! Kommen Sie mit erhobenen H�nden raus!
Verpisst euch! Kommen Sie unverz�glich raus!
*Unterdr�ckte Schreie* Was ist da hinten los?
*Schuss*
*Weiterhin unterdr�ckte Schreie*
*Spannende Kl�nge*
*Er l�dt die Waffe durch*
*Spannende Kl�nge*
*Schuss*
*Erneut unterdr�ckte Schreie*
*Anhaltende unterdr�ckte Schreie*
als Chlo�
als Lieutenant Joseph Dialo
als Commissaire Koda als St�phane
DIE GEISTER DES FLUSSES
*D�stere Musik*
*Tierlaute mischen sich unter die Musik*
Keine Spur von dem Jungen, wir haben alles abgesucht.
Das Krankenhaus hat angerufen, die Frau wird �berleben.
Und die schlechte Nachricht?
Bon� ist nicht der M�rder.
bei seinem Bew�hrungshelfer.
Danke.
Und wie geht es dir?
*D�stere Musik*
*Die Musik wird bedrohlicher*
Es war ein langer Tag.
Unsere Unterhaltung ist vertraulich.
Sie k�nnen ohne Bedenken reden. Ich wei�.
Ich wiederhole meine Frage:
Wie f�hlen Sie sich? Ich bin ersch�pft.
Aber f�hle mich gut. Sie haben jemanden get�tet.
Und meinen Partner gerettet.
Haben Sie erstmals im Dienst von der Waffe Gebrauch gemacht? Ja.
Ich habe sie mal auf jemanden gerichtet, aber nie geschossen.
Sie denken, Sie haben Ihre Pflicht getan.
Das Feuer auf jemanden zu er�ffnen, ist etwas anderes.
Es gibt unbewusste Reaktionen: posttraumatische St�rung,
Wiederholungssyndrom. Mir geht's sehr gut.
Sie k�nnten frei nehmen.
Warum kehren Sie nicht nach Frankreich zur�ck?
Ich bin in einer Ermittlung.
Die Arbeit darf nicht Ihr Leben bestimmen.
Sonst halten Sie nicht durch.
Ein kleiner Junge ist weg.
Er braucht meine Hilfe. Das ist mein Beruf.
Haben Sie Kinder? Nein.
Ich habe in Ihrer Akte gelesen, Chlo�,
dass Sie vor einiger Zeit ein traumatisches Erlebnis hatten.
Als sich Ihr Mann umgebracht hat.
Was hat das mit dem P�dophilen zu tun, den ich abgeknallt hab?
So, Sie kriegen die Kurzfassung.
Schreiben Sie auf?
K�rperliche Unruhe: keine.
Seelische Beschwerden: keine.
Allgemeine Schlafst�rungen: keine.
Zufrieden? Sind wir fertig?
*Die T�r schl�gt zu*
Alles klar?
Gibst du mir ein Bier aus?
Ja. Nach dir.
Wissen wir, woher sie kommt?
Ich tippe auf Brasilien, aber laut Ausweis Franz�sin.
Sie hatte keinen Ausweis dabei. Sie war mal bei uns.
Sie bekam vor knapp 8 Monaten ein Kind.
Martine Lanine, geboren in Arcachon.
Einer von 10 Patienten hat falsche Papiere.
Wir melden es der Pr�fektur,
behandeln sie, und sie verschwinden
auf Nimmerwiedersehen. Elisa-Test? Was ist das?
Eine Vorsichtsma�nahme, wenn die Patientin eine Prostituierte ist.
Ich benachrichtige Sie, wenn sie wach ist. Okay, danke.
"Hand in Hand
gehen die Verliebten
ohne Angst vor der Zukunft.
Ich gehe allein durch die Stra�en ..."
Wir bezahlen dich nicht, damit du Schneckentempo vorlegst.
(Frau): Ah, Wodka! M�nner!
Auf deine R�ckkehr ins Mutterland! (Alle): Auf deine R�ckkehr!
Auf Chlo�! Die einen Kollegen gerettet
und ein Dreckschwein erledigt hat.
Bravo! Gut gemacht!
Ab heute geh�rst du zur Truppe. Eine echte Polizistin.
(Alle): Bravo! Auf dich!
Wie lange bist du hier gewesen?
Ein Jahr, einen Monat und zwei Tage.
Ich hab hier alles durch: die Malaria, Tripper, Scheidung,
aber ich glaube, es wird mir fehlen!
Leute, wie hei�t es? "Guayana...
(Alle): ...macht dich zum Indianer!"
(Stimmen): Oh, Mann. Paris und die sch�nen Frauen.
Uns wirst du auch fehlen.
Das Lied ist gleich zu Ende. Dann bist du dran.
Na los.
"Mitternacht bricht an �ber den Hochh�usern.
Die Stimmen verstummen, alles wird blind und taub.
Die Dunkelheit verbirgt f�r einige Stunden
die schmutzige Vorstadt, die Wracks und die H�sslichkeit.
Ich habe es mir nicht ausgesucht, hier geboren zu sein,
inmitten der Ignoranz, der Gewalt und der Langeweile.
Ich komme hier raus,
das verspreche ich mir.
Und wenn es sein muss mit rechtlichen Mitteln.
Flieg mich davon, flieg mich davon ...
weit fort von diesem Schicksal, das mich verfolgt.
Flieg mich davon,
flieg mich davon,
f�ll meinen Kopf mit anderen Horizonten, anderen Worten.
Flieg mich davon.
Lass mich nicht hier ..."
*Sie singt weinend weiter*
*Schussger�usch*
*Sie weint und schreit*
Was hat sie denn?
*Sie hustet und w�rgt*
Geht's wieder?
Ich kann dich nach Hause fahren.
Geht schon, ich brauche frische Luft.
Mann, ich kann allein gehen. Ich bin ein gro�es M�dchen.
*Melancholische Kl�nge*
Hallo? Nein, sie will laufen.
*Sie schluchzt*
*Melancholische Kl�nge*
Sprich mit mir.
Erz�hl mir irgendwas �ber dich. Was m�chtest du wissen?
Was sind die drei Striche?
Eine Erinnerung.
Die vergisst man, wenn man nicht dar�ber spricht.
Und woher kommst du?
Ich bin hier geboren, aber in Frankreich gro�geworden.
Hast du Familie hier?
Mein Vater ist von hier, ich kenne ihn nicht,
nicht mal den Vornamen. Nie versucht, ihn rauszukriegen.
Was w�rde das �ndern?
Keine Ahnung.
Er ist dein Vater, das...
... bedeutet doch was, oder?
Ja, bestimmt.
Bist du verheiratet? Kinder?
Bist du geschieden?
Ich war 6 Jahre mit einer Frau zusammen, aber es ging nicht.
Sie lebt in Frankreich.
Und du?
Bei mir war's �hnlich.
Was l�uft bei dir seit deiner Ex?
(Lachend): Du bist ja wohl nicht M�nch geworden, oder?
Sex ist das einzige, das einem hilft, durchzuhalten.
Nicht mehr zu denken.
Wenn's vorbei ist, ist es vorbei, und man kann weiterarbeiten.
Wo willst du hin?
Keine Angst, ich kann Arbeit und Sex trennen.
Ich will heute Nacht nur nicht allein sein.
Kennst du 'nen guten Witz?
Hast du mich mal angesehen?
Ich bin nicht der Typ, der Witze erz�hlt.
Bittet dich eine deprimierte Frau 'nen Witz zu erz�hlen, gib alles.
Der Unterschied zwischen einem M�rder und einem Mann,
der mit einer Frau geschlafen hat? Keine Ahnung.
Es gibt keinen. Beide wollen schnell den K�rper loswerden.
Mann, das ist ein Spitzenwitz.
Ja. Ist auch der einzige, den ich kenne.
*Ruhige Orgelkl�nge*
Zeugenaufruf, minderj�hrige Person verschwunden.
*D�stere Kl�nge*
Verschwunden.
*Dramatische Kl�nge*
*Handyton*
Ja?
Wollen Sie mich verarschen? Und keiner hat etwas gesehen?
Ja. Wo bist du? Auf dem Weg zur Arbeit.
Die Frau ist aus dem Krankenhaus abgehauen.
Gib die Beschreibung weiter an alle. Sie hat absoluten Vorrang.
Ich melde mich, wenn ich fertig bin.
Ich treffe eine alte Freundin.
Lass mich los, Bullenarschloch!
Lass das Theater. Ich hab nichts gemacht!
Lange nicht gesehen. Wir reden nicht mehr vor Leuten.
Keine Zeit, dich vorzuwarnen.
Klaut man den Freiern das Handy?
Da ist nichts. Ich war's nicht! Das werden wir sehen.
Suchst du immer noch kleine Gespenster? Diesmal nicht.
(Mann): Lass den Schei�. Macht, dass ihr wegkommt!
*Aufgebrachte Stimmen*
Kennst du sie?
Sie war oft im Pirato. F�r wen schafft sie an?
F�r Gantas. Aber er verkauft die M�dchen nur an Hexenmeister.
Ich kann dir nicht mehr sagen.
Obrigado.
Joseph Dialo. Hinterlassen Sie eine Nachricht.
Hier, was Neues f�r die Ermittlung.
Der Autopsiebericht f�r das Faultier am Tatort.
�hm...
Also, ich hab 'ne Idee: Wollen wir heute Abend was essen gehen?
Nur wir beide.
Ich kapiere kein Wort. Was steht da?
Was h�ltst du von acht Uhr? Du sagst, wo.
*Laute Musik*
*Sie sprechen Portugiesisch im Hintergrund*
Gantas?
Kann ich dir helfen, mein Freund? Ich suche Martine.
Warum sprichst du mit ihm? Weil er der Boss ist.
Man sieht kaum Bullen auf dieser Kanalseite.
Das kann sich �ndern.
Ich h�rte, sie arbeitet f�r dich.
Ich bin nur der Vermittler. Irgendwer sucht irgendwas.
Irgendwer anders braucht irgendwas.
Ich bringe sie zusammen, kassiere die Pr�mie und bin raus.
Verstehe. Du bist ein Dienstleistungserbringer.
Exactamente.
Das ist das Wort, das ich gesucht habe: Dienstleistungserbringer.
Welche Dienste sind das?
Wir sind in Babylon, Kumpel.
Jeder Mensch will alles, und alles ist m�glich.
Er zum Beispiel, was wollte er? Spar nicht an Einzelheiten.
Da war nichts Besonderes.
Er wollte nur ein M�dchen f�r den Abend.
Ich gebe dir seine Adresse, wenn du willst. Wirklich?
Das w�rdest du f�r mich tun? Aber sicher, wenn dir das hilft.
Warum willst du ihn verh�ren?
Nein. Er ist tot, weil er mich umbringen wollte.
Sie lag gefesselt und unter Drogen in seiner H�tte.
Das gibt mir zwei Optionen:
Er hat dich belogen, was er wirklich vorhatte,
oder du erz�hlst M�rchen.
Das musst du herausfinden.
Ich habe dir meine Version erz�hlt.
Wenn sie dir nicht passt, was kann ich da machen?
Es mit der anderen Version versuchen:
M�dchen an Irre verkaufen, obwohl sie sterben k�nnten.
Machst du dem Verk�ufer Vorw�rfe, wenn jemand einen Autounfall baut?
Das ist die Adresse des M�dchens.
Siehst du?
Ich bin hilfsbereit.
Sehr liebensw�rdig.
Diese Faultiere werden von den Guayanern Ai genannt.
Sie unterscheiden sich durch die 3 Klauen - sehr verbreitet hier.
Im Bericht sagen Sie, er sei ausgeblutet worden.
Ich fand nur sehr wenig koaguliertes Blut vor.
Man hat die Halsvene angestochen.
Wer das getan hat, wollte sein Blut, nicht das Fleisch.
Das hab ich nicht verstanden. Viele S�ugetiere benebeln sich.
Das Blut der Ais wird als Halluzinogen verwendet.
Die Tiere lecken an hochgiftigen K�fern, um high zu werden.
W�rde das ein Mensch tun, w�rde er an Vergiftung sterben.
Einmal im Blut des Tiers, ist das Gift verd�nnt,
die halluzinogene Wirkung bleibt.
Es gibt Leute, die Faultier-Blut trinken?
Ethnien am Fluss verwenden es seit Jahrhunderten
f�r Zeremonien oder Trance-Rituale.
Hatten Sie bereits andere F�lle?
Bei Saint Laurent. Das ist lange her.
In Ordnung. Danke. Ein letztes Detail:
Das Tier wuchs in Gefangenschaft auf, falls Ihnen das hilft.
Und sind f�r die Art von Aufzucht besondere Voraussetzungen n�tig?
Das sind keine Zuchtk�fige, sie dienen dem Transport.
Sie wurden nicht darin aufgezogen?
Nein. Es ist erstaunlich, dass sie sich da nicht zerfleischt haben.
Ja, St�phane? Ja, ja, ja. Alles gut.
Wei�t du, ob es Strafanzeigen wegen Wildtieraufzucht gab?
Ja, geh 6 bis 7 Monate zur�ck.
Hunde?
Aber keine Faultiere?
In Ordnung. Schick mir die Adresse.
*Rhythmische Kl�nge*
(Mann): Gestern hab ich meine Mutter besucht.
Massive destruction, super twister.
Das h�re ich, wenn ich bei ihr bin.
Der L�rm war entsetzlich.
Ich konnte ihn nur zum Schweigen bringen,
wenn ich mir einen Schuss setze. Nur eine halbe Dosis, Mann.
Danach h�rst du f�r immer auf. Versteht ihr, was ich meine?
Bevor ich meine Augen verlor,
hab ich mir immer gesagt:
In Cayenne musst du auf der richtigen Kanalseite geboren sein,
sonst bist du am Arsch.
Gestern verstand ich, dass es keine Grenzen gibt.
Das Zentrum, die Crique-Chicago, die Partys der Franzosen,
die Taschen voller Geld, w�hrend 100 m weiter
Kinder Crack verkaufen f�r 2 Euro das Gramm.
All diese unsichtbaren Grenzen existierten nur in meinem Kopf.
Aber gestern habe ich verstanden,
dass es einfacher ist, f�r sich Absperrungen zu erfinden,
als zu versuchen, voranzugehen.
Das war's. Mehr wollte ich nicht sagen.
Bravo, das war stark. Gratuliere. - Danke.
Wiedersehen, Hector.
Gut, wenn einer die Wahrheit sagt. - Ich sage, was ich f�hle.
Ich suche Hector Seban�. Sie haben ihn gerade geh�rt.
Mein Freund, weiter so, ich bin stolz auf dich. - Danke.
(Hector): Danke.
Danke.
Sch�n gesprochen.
Was aus dem Herzen kommt, ist am schwersten zu sagen
und am einfachsten zu h�ren. Ich bin Polizistin.
Gegen Sie gab's ein Verfahren
wegen illegaler Aufzucht und Grausamkeit an Tieren.
Das mache ich schon lange nicht mehr.
Ich habe die Hunde gequ�lt, habe sie gezwungen, zu k�mpfen.
Heute habe ich nur sie, die mir die Augen ersetzt.
Vielleicht k�nnen Sie mir helfen.
Ein Kind wurde entf�hrt, ein kleiner Junge.
So seltsam es klingt, man fand am Tatort ein totes Faultier.
A�s Lanmo. Bitte?
Das Faultier, das Sie gefunden haben: Es hatte kein Blut mehr.
Der A�s Lanmo ist ein Geist des Urwalds.
Manche trinken sein Blut,
um mit ihm zu sprechen. Davon h�rte ich.
Die Personen, die Sie suchen, sind nicht nur b�se.
Sie haben eine unsichtbare Grenze �berquert.
Ich erinnere mich an eine junge Frau,
die Ais f�r ihr Blut aufgezogen hat. Wissen Sie noch ihren Namen?
Luna.
Luna Ogoni.
*D�stere Kl�nge*
*Handyton*
Sie haben eine neue Nachricht.
Ich bin's wieder. Jemand hat Bon� Faultiere
f�r seine Zeremonien geliefert, vielleicht ist das der Komplize.
Die Chance ist gering, aber ich forsche nach. Bitte ruf zur�ck.
*Aufgeregte Stimmen*
*Dramatische Kl�nge*
*Krachen der T�r; Aufschrei*
Policia! Raus hier! Sai!
Na los! Sai, sai!
*Stimmen im Hintergrund*
Wer von euch versteht mich?
Wer kann mich verstehen? Non entiendo. Wir verstehen nicht.
Gut, du kommst mit.
Seit wann kanntest du sie?
Wir sind zusammen aus Manaus gekommen.
Der Schleuser sagte,
dass man in Frankreich M�dchen wie uns hilft.
Als wir �ber die Grenze waren,
steckten sie uns in einen Lastwagen
und brachten uns hierher.
Der Mann, der sie gefangen hielt, ist tot.
Er hat Zeremonien abgehalten. Hat sie dar�ber gesprochen?
Ich hatte sie gewarnt, da nicht hinzugehen.
Hier kommen die M�nner und tun, was sie wollen.
Bei ihm... *Sie spricht Portugiesisch*
Hast du mal teilgenommen?
Sie gaben mir 200 Euro, damit ich mitgehe.
Der Mann sagte: "Kein Sex, es ist nur eine Vorf�hrung."
Dort angekommen, verstand ich, dass es Voodoo ist.
Ich habe ihnen gesagt, dass ich das nicht mache.
Sie haben mich festgebunden.
Die Frau hat mich gezwungen, Affenblut zu trinken.
Diese Frau, hast du ihren Namen geh�rt?
Was wird jetzt aus mir?
Muss ich zur�ck nach Brasilien?
Das wei� ich nicht.
W�hrend der Zeremonie, hast du diesen Mann gesehen?
Da stand einer im Schatten. Er sah zu, aber ich...
Sieh doch mal hin, war er das?
Eu nao sei. Vielleicht ja. Ich wei� nicht mehr.
Wer ist das?
Ein D�mon.
*Sie schluchzt*
Ich habe das Gef�hl, du sagst mir etwas, das mir nicht gef�llt.
Sie wissen nicht, wer die Zeugin umbrachte. Sie wissen nichts.
Du sagst nicht alles. Ist das ein Problem?
Das kommt darauf an.
Wei�t du, warum ich dich als einen Freund betrachte?
Weil du mich noch nie belogen hast.
Hast du mir nicht mehr �ber die Ermordung des M�dchens zu sagen?
Nichts.
*Unheilvolle Kl�nge*
*Fahrger�usche*
*Aufprallger�usch und Schreie*
(Mann): Oh, Schei�e!
*Gantas st�hnt und flucht*
Lass mich los, du Arschloch!
*Gantas flucht auf Portugiesisch*
*Dramatische Kl�nge*
*Rhythmische Kl�nge*
*Gantas beginnt wieder zu fluchen*
(Gantas): Mi larga.
Mi larga, mi larga, por favor.
Bitte schick mich nicht zur�ck nach Brasilien.
Ich werde da gesucht, die bringen mich um. Auf die Knie.
Por favor, por favor.
Auf die Knie.
*Elektronische Kl�nge*
Okay, okay, okay.
Ich hab sie kaltmachen lassen. Wolltest du das h�ren?
Ich will den Namen der Frau, mit der Bon� Gesch�fte machte.
Luna!
Mehr wei� ich auch nicht. Luna!
Ehrenwort, Mann.
*Stimmen auf Portugiesisch*
Du musst was f�r mich suchen. Ruf alle Kontakte von Bon� auf.
Wen suchen wir? Eine Frau, Vorname Luna.
Sprecht ihr euch nicht ab unter Partnern?
Das hat Chlo� schon gefragt. Hier, Luna Ogoni, 19.
Dreimal festgenommen.
Hier hast du ihre Akte.
Ist sie allein los? Es war nur f�r 'ne Routine-Befragung.
*D�stere Kl�nge*
Was ist denn los?
An alle Einheiten: Brauche Verst�rkung an Km 23,
auf der Route de Regina. GPS-Koordinaten folgen.
Polizistin in Gefahr. Wiederhole: Polizistin in Gefahr.
*Dramatische Kl�nge*
*Piept�ne*
*Weiterhin dramatische Kl�nge*
*Die Musik wird immer eindringlicher*
Wir haben die Laborbest�tigung. Luna war auf dem Boot der Opfer.
Oh, verdammt! Kennst du Luna Ogoni?
Vor diesem Mann floh ich vor 35 Jahren.
Ich kenne nicht mal meinen richtigen Namen,
Ich habe nur diese Narbe und einen Albtraum.
Der Fall war Ihnen wichtig.
Aber f�r sie ist er beendet.
UNTERTITELUNG: Globe tv GmbH, Saarbr�cken, 2019
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