All language subtitles for Cinq jours en juin [Funf Tage im Juni] (1989)

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Original subtitles

"F�nf Tage im Juni"

Klaviermusik aus dem Haus

Klaviermusik

Gut!

Danke, mein Junge. Der N�chste!

Ich habe dich geh�rt. Wunderbar! Sehr kraftvoll! Du warst toll!

Nein! Meine H�nde waren feucht. Meine Finger waren zu schwer.

Es war perfekt! Nein!

Jetzt spielt Defaille. H�r mal! Er gewinnt den Preis bestimmt.

Abwarten! Er spielt sehr schnell!

Du hast keine einzige Note falsch gespielt.

Du verkaufst Pianos und wei�t genau:

Musik hat nichts mit falschen Noten zu tun. Es kommt auf die Spielart an.

Du spieltest so gut wie dein Vater. Aber ich will spielen wie Chopin!

Er kommt! Ruhe!

Goldmedaillen f�r Piano: Pierre Eve Defaille.

Das wusste ich!

Elizabeth Couperain und Michel Legrand.

Kannst du fotografieren? Ja, sicher.

Nicht bewegen! Dr�ck drauf!

Stumme Szene

Es hat geklappt! Ich wei� es schon.

Woher wissen Sie das? Es kam gerade im Radio.

Im Radio? Es sind Schiffe eingelaufen.

Die Alliierten? Ja.

Wann und wo? Heute Morgen in der Normandie.

Was trinken Sie zur Feier des Tages? Ich feiere meinen 1. Preis f�r Piano.

Einen Kirschlik�r! Einen Milchkaffee mit viel S��stoff.

Freuen Sie sich! Alles Gute kommt immer auf einmal.

O Gott! O Gott! Das ist eine Katastrophe!

Was ist eine Katastrophe? Ich muss nach Saint Lo fahren.

Sie kennen Saint Lo bestimmt nicht. Aber ich komme gerade vom Bahnhof.

Sagten Sie Saint Lo?

Allerdings! Ich komme von dort.

Dorthin f�hrt kein Zug mehr. Bomben! Kein Zug?

Mein Baby ist dort! Der Ort wird bombardiert!

Kann ich mal telefonieren? Sie k�nnen es versuchen.

Hoffentlich bekommt sie ihr Kind nicht hier!

Ruhe! Bringen Sie mir etwas zu essen!

Nein! Lieber ein Bier!

Du hast richtige Pianistenh�nde.

Hallo? Hallo?

Woher wissen Sie das? Notenbl�tter!

Ich dachte, Sie k�nnen hellsehen. Manchmal gelingt mir das auch.

Saint Lo antwortet nicht mehr! Ich hei�e Eva.

Ich bin Marcelle! Unser Zug wartet. Es f�hrt kein Zug mehr.

Komm!

Moment! Wer soll Ihre Rechnung bezahlen?

Es fahren keine Z�ge nach Norden! H�ren Sie bitte! Nach Saint Lo?

Nein! Die Deutschen haben die Strecke bombardiert.

Das ist unglaublich! - Gehen Sie nach Hause!

Es f�hrt kein Zug mehr. Was machen wir jetzt?

Ist Ihre Familie dort geblieben? Ja.

Was machen Sie jetzt? Ich denke nach.

Es gibt nicht nur Flugzeuge, Schiffe oder Z�ge.

Hat Ihr Mann einen Wagen? Wer? Ja, aber er verspielte ihn.

Verzeihung! Er ist tragisch gestorben.

Wie starb er? Er verschluckte eine Fischgr�te.

Wie viele Tage brauchen wir mit den Fahrr�dern? Vier oder sechs?

Wie meinen Sie das? Das ist ein Wink des Schicksals.

Das sind nicht unsere Fahrr�der. Bisher noch nicht!

Unsere R�der, bitte!

Haben Sie die Fahrscheine dabei? Ja, nat�rlich.

D�rfen Sie noch Fahrrad fahren? Ja, das wird vom Arzt empfohlen.

Hier sind die Fahrkarten! Aua! Rufen Sie schnell einen Arzt!

Machen Sie! Ansonsten lasse ich Ihnen das Baby hier.

Keine Sorge! Wir haben die R�der nicht gestohlen, sondern geliehen!

In welchem Monat sind Sie? Ich bin seit drei Stunden schwanger.

Hier! Das war ein Kissen. Ich wollte im Zug einen Sitzplatz bekommen.

Fahrt langsamer! Sonst denken die Leute, wir haben die R�der geklaut.

Wir fahren in die falsche Richtung!

Wir m�ssen zuerst unser Gep�ck holen.

Daf�r haben wir keine Zeit mehr. Sonst m�ssen wir zu Fu� gehen.

Und die Fliegerangriffe? Beeilen wir uns!

Das ist Wahnsinn! Wir haben keine Ausweise und keine Fahrradpapiere.

Und kein Geld! Die Bombenangriffe sind au�erdem viel zu gef�hrlich.

Gut! Zuerst fahren wir los, dann werden wir nachdenken.

K�nnen wir das wirklich riskieren, Eva?

Ich hei�e nicht Eva.

Mein richtiger Name ist Yvette.

Passen Sie auf! Keine Angst! Ich werde schnell braun.

Ich meine die Kurve da! Welche Kurve? Hilfe!

Eva! Sind Sie verletzt? Eva! Antworten Sie!

Nenn mich nie wieder Eva!

Ich habe Durst.

Guten Tag! Drei Gl�ser!

Sie bombardieren uns ohne Erfolg! - Aber dabei sterben Zivilisten!

Was ist das? Ekelhaftes Zeug!

Die Amerikaner wollen uns befreien.

Die Deutschen sind stark. - Trotzdem ...

Die Deutschen sind unbesiegbar.

Du machst Gesch�fte mit ihnen. Gemeinheit!

Denkt an die Russen! - Die Deutschen siegen �berall!

Quatsch! Die Russen sind kurz vor Berlin.

Propaganda! - Du machst mit allen Gesch�fte.

Davon sind wir alle �berzeugt! Dieses Weib ist verr�ckt.

Yvette! Er bezahlt!

Frechheit! - Ruhe! Ich bezahle.

Gut. Schon bald wird hier alles anders sein.

Schlampe!

Wiederholen Sie das! Ich sagte: "Schlampe!"

Michel! Kommt, wir gehen!

Was machen Sie in Saint Lo? Ich habe ein Musikgesch�ft.

Ich verkaufe Instrumente: Violinen, Pianos und andere.

Aber nicht auf dem Schwarzmarkt! Bestimmt nicht!

Ein Bistro w�rde mehr Geld einbringen.

Frankreich ist in einem schlimmen Zustand:

Zuerst besetzten es die Deutschen. Jetzt kommen die Amerikaner.

Darauf sollten wir ansto�en! Sagen Sie mir etwas!

Sie sind weder schwanger, noch hei�en Sie Eva.

Was machen Sie dann? Alles und nichts!

Ich versuche zu �berleben. Das ist nicht leicht in diesen Zeiten.

Haben Sie keine Arbeit? Doch!

Zuletzt war ich Souffleuse im Theatre Francais.

Ich fl�sterte Klassiker wie Antigone und andere.

Das macht bestimmt Spa�.

Neulich spielten wir Hamlet. Aber ich soufflierte Cyrano!

Verwechselten Sie die Texte? Nein, das war Absicht.

Ich mag Hamlet nicht. Und der Schauspieler hatte viele H�nger.

Das Publikum war begeistert. Er sagte: "Sein oder Nichtsein."

Und dann: "Das ist keine Nase! Das ist ein Fels, ein Zinken!"

Stimmt das? Sie glauben mir wieder nicht!

H�ren Sie! Ich war schon Taxifahrer und Austernverk�uferin.

Warum glauben Sie mir nicht?

Es ist nicht meine Schuld, dass ich meine Berufe liebe.

Zur�ck! Schnell! Haut hier ab! Verdammt noch mal! Haut ab hier!

Wir sind vermutlich mitten im Kampfgebiet.

Ich will Sie noch etwas fragen: Was wollen Sie in Saint Lo tun?

Hicks! Hicks! Soll ich Sie erschrecken?

Ich bekomme aus Angst immer Schluckauf.

Ich bin anders als andere Leute.

Am Bahnhof rechts f�hrt ein Zug ab.

Ich frage, ob sie freie Zimmer haben.

Hier!

Sie riechen gut. Das ist "Shocking".

Von Scaparelli!

Kommt! Es ist billig. Die R�der stellen wir in den Keller.

Er lagert dort auch seinen Wein. Dann sind die R�der sicher.

Da entlang!

Was gibt es Neues von der Front?

Die Amerikaner haben offenbar die ganze K�ste erobert.

Haben Sie Ihre Familie da oben? Ja, deshalb fahren wir hin.

Keine Angst! Die Deutschen sind jetzt am Ende!

Hier!

(Radiosprecher) "Hier ist Radio Paris mit den Nachrichten."

"Das Oberkommando der deutschen Wehrmacht gibt bekannt:"

"Heute Morgen kamen englische und amerikanische Soldaten an."

"Sie landeten an der franz�sischen Kanalk�ste."

Auf welcher Seite steht der Mann da? Er hilft den Kranken! Er ist Arzt.

M�gen Sie keine Pommes Frites? Doch! Aber kein �l.

Wechseln Sie das �l nur alle 100 000 Kilometer? Ist deshalb ein Arzt hier?

Guten Abend!

(Radio) "Die Amerikaner wollen die Flugpl�tze an der K�ste einnehmen."

"Die Verteidigungsfront der Deutschen wurde an der K�ste verst�rkt."

"Sie sch�tzt Frankreich erfolgreich gegen feindliche Angriffe."

"Zahlreiche feindliche Flugzeuge wurden zerst�rt."

Darf ich etwas spielen?

"Die feindlichen Truppen befinden sich jetzt an dem Fluss Orne."

Er spielt ein St�ck von Chopin.

Das ist Mozart! Nein, Chopin!

Er spielt wie Mozart!

Musikst�ck ist dramatisch und schnell.

Er spielt die Schlussakkorde.

Bravo! Daf�r fahre ich gern 80 Kilometer mit dem Rad.

Hat es Ihnen gefallen? Ja, sehr!

Wenn wir Abk�rzungen fahren, sind wir noch langsamer.

Endlich! Ist das sch�n!

Toll!

Mama! Das Wasser geht nicht. Schon gut!

Ich habe jetzt sowieso keine Kraft mehr, mich zu waschen.

Duzen wir uns! Das ist einfacher. Richtig!

Gute Nacht, Mama!

Und was ist mit mir?

F�r mich auch!

Machen wir das Fenster auf! Es ist hei�.

Stopp! Licht aus!

Drau�en f�hrt ein Zug ab.

Wie ist dein Familienname?

Denkst du etwa, ich bin J�din? Nein, es interessiert mich.

Woran erkennt man eine J�din? Ich glaube, das sieht man nicht.

Sieht Hitler etwa arisch aus?

Mein Name ist Rubinstein.

(Radio) "Der Propagandaminister fuhr gestern nach Deutschland."

"Er besuchte auf dem Weg dorthin die franz�sischen Werftarbeiter."

Ich bezahle sp�ter. Holt die R�der! Ich hole unsere Sachen.

Ja.

Wo warst du gestern Nacht? Du gingst weg.

Und weiter?

Du warst lange fort. Du bist neugierig!

Wei� deine Mutter davon? Nein.

Bitte stell mir keine weiteren Fragen mehr!

Was macht ihr noch hier?

Sirenen heulen.

Fliegeralarm! Alle in den Keller!

Michel, hier!

Komm!

Diese Leichenberge! Die Flaschen liegen schon vier Jahre hier.

Hoffentlich sind das nicht die Amerikaner! Sie zielen schlecht.

Wen wollen sie treffen? Den Bahnhof gegen�ber!

Das sind keine Engl�nder. Sie fliegen nur nachts.

Bomben pfeifen und schlagen ein.

Es ist vielleicht unsere letzte Zigarette.

Seit wann rauchst du? Das ist meine erste Zigarette.

Die Menschen sollten jeden Tag so leben, als w�re es der letzte.

Die Pfeift�ne ... - Sie sind besser als Treffer!

Aua, mein Bein! Helft mir schnell!

Yvette! Mama!

Es brennt!

Raus hier!

Michel! Michel!

Leute schreien durcheinander.

Wir brauchen Wasser! Wasser!

Schnell! Auf die andere Seite!

Macht die T�r auf! Schnell!

Los, helft mit!

Sirene heult zur Entwarnung.

Deine Mutter suchte ein Hotel direkt neben einem G�terbahnhof aus!

Ich bin gespannt auf das n�chste. H�r mal! Das Hotel war gut.

Aber das Essen war zu englisch.

Was ist los? Nichts!

O Gott! Du hast mir das Leben gerettet.

Verzeih mir! Ich habe nie gelernt, wie man sich richtig bedankt.

Das musst du nicht!

Augenblick!

Das werde ich dir nie vergessen.

Aber ich habe etwas vergessen: mein Portemonnaie im Hotel.

Wirklich? Ich bezahlte nicht.

Du bist wirklich gro�artig. Du aber auch!

Wir m�ssen feiern, dass wir kein Geld mehr haben.

Was ist das? Ich hab drei davon gestohlen.

Sieh mal! Jahrgang 1928!

Die Frauen kichern betrunken.

Du bist dran! Ich trinke nicht.

Ich trinke auch nur zum Abendmahl.

Gib mir auch noch ein Schl�ckchen! Dann vergibt mir Gott meine S�nden.

Wie viel Uhr ist es? Ich habe mich noch nie so leicht gef�hlt.

Frauen lachen immer noch.

Was meint ihr? Was?

Wir sind betrunken. Ich sp�re meine Beine nicht mehr.

Wie schade! Oh!

Sieh mal, wie er strampeln muss! M�ssen wir da hinauf?

Ohne mich!

Ist dir schlecht? Nein. Oh! Dieser herrliche Bordeaux!

Hopp!

Huch!

Was ist los? Die Kette ist abgesprungen.

Huch! Ich habe dir Angst gemacht. Das haben Sie nicht!

Der Beweis ist, dass du mich wieder siezt.

Hast du eine Freundin in Saint Lo? Nein.

Warum wirst du dann rot? Ich werde nicht rot.

Hast du jemanden? Ja, aber nie denselben.

Wirklich? Ja.

Ich mag die M�nner. Vermutlich zu sehr!

Warum sagst du das? Ich denke so.

Aber man ist trotzdem allein. Das ist so! Ich will frei sein.

Hei�t das, du bist nicht treu? Treu? Ich bin mir selbst treu.

V�gel zwitschern.

Mi, mi! Si, si! Sol, mi, si!

Das erfindest du! Ich lese nur die T�ne ab.

Ich kann keine Noten lesen. Ich kann die Noten der V�gel h�ren.

Flugzeuge!

Da hin�ber! Los!

Kein Mensch ist auf der Stra�e!

Flugzeuge fliegen �ber das Dorf.

Michel spielt ein Kirchenlied.

Warum weinst du? Die Kirche ist so kalt.

Ich wei� nicht, wann und wo es in deinem Leben passiert ist.

Aber dir hat jemand sehr wehgetan.

Wie kannst du das wissen? Ich wusste es, als ich dich sah.

Und was hast du gewusst?

Ich wusste sofort, dass du mich zum Lachen bringst.

Ich will dir etwas sagen. Ich wurde in meinem Leben auch entt�uscht.

Hier vielleicht!

Yvette klingelt.

Was wollen Sie?

Wir sind m�de. D�rfen wir uns bei Ihnen ausruhen?

Ich m�chte mich auch gern ausruhen!

Diese miesen Schweine! Man sollte Ihnen die Fresse einschlagen.

Niemand wird etwas bemerken, wenn wir hier schlafen.

Hast du Angst vor K�hen? Nein.

Hicks!

Hier gibt es ein paar Decken. Das ist toll!

Wohin willst du? Muss ich alles erkl�ren?

Sie sieht aus wie Edith.

Welche Edith? Meine Klavierlehrerin.

Warum meinst du das? Sie ist auch br�nett wie sie.

Yvette f�rbt sich die Haare! Sie ist lustig und attraktiv.

Ich mag die Art, wie sie spricht. Du kennst sie kaum!

Das ist unwichtig! Wichtig ist, dass sich die Herzen begegnen.

Richtig!

Was soll das?

Was soll das? Sie ist verr�ckt!

Warum hat Papa uns verlassen?

Was macht er jetzt? Warum denkst du jetzt an ihn?

Ich denke immer an ihn. Verstehst du das?

Es ging nicht mehr. Unser Leben war die H�lle.

Er ist ein Schwein! Schweig!

Mein Gott! Was macht Yvette? Mein Vater m�sste hier bei uns sein.

Bestimmt �bernachtet sie da drinnen.

Wenn ich einmal liebe, dann ist das f�r immer.

Wei�t du, Mama! Liebe ist f�r mich dasselbe wie die Musik.

Allm�hlich werde ich unruhig!

H�rst du mir zu? Jawohl!

Musik, Liebe und dein Vater. Er ist auch Musiker.

Wirklich? Was hat er komponiert? Michel! H�r auf jetzt!

Es gibt noch nette Menschen in diesem elenden Land.

Wie hast du das gemacht? Im Haus h�ngt ein Foto von de Gaulle.

Ich sagte: "Ich bin Eva vom Kommando Ile de France!"

Das kannte er nat�rlich nicht, denn ich habe es nur erfunden.

Flugzeugl�rm

Bist du verr�ckt? Was soll das?

H�r auf!

H�r auf!

Nein! H�r auf!

Pass auf! Nein, lass das!

Schluss!

Nein! H�r auf! Na warte!

Das reicht jetzt!

Du bist schon auf. Guten Morgen!

Was schreibst du da? Ich komponiere ein Lied.

Hast du wieder den V�geln zugeh�rt?

Aua! Meine Beine! Du hast nachts herumgestrampelt.

Yvette! War die Geschichte mit dem Foto von de Gaulle erfunden?

Aber wir haben gut gegessen. Ich verstehe. Gehen wir!

Ich habe dir noch nicht guten Morgen gesagt.

In den n�chsten Szenen ist Michels Musikst�ck zu h�ren.

Die Musik ist heiter und voller Leidenschaft.

Sch�n!

Hallo!

Was war das? Nichts.

Das ist ein origineller Briefkasten.

Du hast Recht. Die Post braucht heutzutage viel l�nger.

Hier sind viele Bomben geflogen!

Yvette! Was willst du sp�ter machen?

Wie meinst du das? Nach dem Krieg!

Ich wei� nicht. Ich denke erst daran, wenn es soweit ist.

Ich lebe von einem Tag auf den anderen. Das mache ich weiterhin.

Mal sehen, wo ich lande!

Arbeite bei mir! Nach dem Krieg sind die Leute ganz verr�ckt nach Musik.

Ich kann keine Instrumente verkaufen. Ich w�rde sie immer verwechseln.

Du hast wirklich Humor, Yvette!

Ich bringe dir alles bei. Und du kannst �ber dem Laden wohnen.

Erlaubst du das? Ja.

Wenn du ein Fischgesch�ft h�ttest, w�rde ich Nein sagen. Das stinkt!

War dein Angebot ernst gemeint? Aber selbstverst�ndlich!

Dein Leben muss irgendwann ruhiger werden. Auch wegen deines Kindes.

Warum redest du nie dar�ber? Wor�ber?

Von deinem Kind! Ist es ein Junge? Ich will nicht dar�ber reden.

Lasst uns schnell fahren, bevor die Rechnung kommt!

Kirchenglocken l�uten.

Nach links!

Nein! Wir m�ssen nach rechts! Nein!

Es geht nach links! Du h�ltst die Karte verkehrt herum!

Sieh her! Wir sind genau an dieser Stelle hier.

Aber es geht nach rechts. Ich bin mir sicher.

Michel! Sieh nach, wie das Dorf hei�t! Fahr schon!

Wie alt ist er? F�nfzehn! Er hat es schwer.

Nein! Du �bertreibst. Er ist sehr naiv und jung.

Er wirkt �lter. Ja.

Er ist reif f�r sein Alter.

Wenn du weg bist, redet er von dir. Wenn er weg ist, redest du von ihm.

Ich habe den Eindruck, ihr seid verliebt.

Hier ist der Name des Dorfes! "La Saumonee".

Aha! Findest du es auf der Karte?

Sch�sse von Maschinengewehren

Explosion

Lauft! Verschwindet hier!

Wir fahren da hinein! Ja, gut.

Halt! Steigen Sie ab! Schneller! Schneller!

Los, vorw�rts! Macht schon!

Los! Los!

Beeilung! Los! Beeilt euch!

Nehmt ihnen die R�der ab! Schneller! Schneller!

Beeilung! Los, vorw�rts!

Los! Da hinein!

Vorw�rts!

Welche Botschaft verbirgt sich hinter diesen Noten?

Das ist eine Partitur. Weiter nichts!

Welche Botschaft steckt dahinter? Keine! Das schw�re ich.

Arbeiten Sie f�r die Terroristen? Terroristen?

Halten Sie den Mund! Ich stelle die Fragen.

Entwickeln!

Falsche Papiere!

Nein! Rufen Sie in Cambrai an! Ich bin dort geboren.

�berpr�fen!

Sagen Sie! Was taten Sie in der Gegend des Attentats?

Wir fahren zu unseren Familien nach Saint Lo.

Von Paris nach Saint Lo mit dem Rad! Sie l�gen!

Nein! Es fahren keine Z�ge wegen der Alliierten.

Alliierte? Das sind Feinde!

Wo sind die Papiere f�r die R�der? Wir haben sie verloren.

Unsinn! Wo sind Ihre Passierscheine? Wir wussten nicht ...

Seien Sie still!

Michel Legrand!

Das ist mein Sohn. Wir waren in Paris wegen des Musikwettbewerbs.

Er bekam eine Medaille.

Ich konnte da niemanden erreichen.

Musiker?

Gut!

Das werden wir gleich feststellen. Setzen Sie den Knaben ans Klavier!

Er spielt schnelle L�ufe.

Halt!

Das gen�gt!

Der Musiker und seine Mutter k�nnen gehen.

Wir geh�ren zusammen. Nein! Sie bleiben hier.

Nein!

Es gewittert.

Warum halten sie Yvette fest? Sie lassen sie sicher bald frei.

Aber wir m�ssen etwas tun! Nein! Sie hatte bisher immer Gl�ck.

Glaub mir! Yvette lebt. Ihr wird bestimmt wieder etwas einfallen.

Bestimmt bringt sie die Deutschen zum Lachen. Genau wie uns!

Vielleicht ist sie in der Resistance?

(deutscher Soldat) Beeilung! Los! H�chste Zeit, dass wir abhauen!

Raus hier! Beeilung! Schnell weg hier! Tempo, tempo!

Alle Mann aufsitzen! Schei�regen! Los! Beeilung! Wir m�ssen weg.

Schnell! Macht schon!

Yvette!

Yvette!

Jetzt versuchen wir, den ganzen Schrecken hier zu vergessen.

Und wenn Sie wiederkommen? Sie hatten den Befehl zum R�ckzug.

Sie werden lange brauchen, um alles wieder aufzur�umen.

Aber das bringt nichts! Gestern die Deutschen, morgen die Amerikaner.

Was haben sie mit dir gemacht? Warum behielten sie dich hier?

Wegen der falschen Papiere? War das wegen der Papiere?

Bitte antworte mir! Ich vermute, du bist in der Resistance. Oder?

Wer bist du? Bist du auch von der Gestapo?

Diese Fragerei reicht mir! Und du f�ngst auch noch an!

Verzeih mir bitte!

Aua!

Ich gehe raus.

Die Liebe begegnete mir oft im Leben. Aber Freundschaft nie.

Du hast einen sch�nen K�rper. Klar: Ich fahre viel Fahrrad.

Ich k�nnte nicht so lange auf einen Mann verzichten wie du.

Ich habe mich nicht mehr verliebt. Vier Jahre ist sehr lange!

Ich ertrage das keine Woche. Nicht einmal eine Nacht!

Kannst du das verstehen? Wie lange willst du noch enthaltsam sein?

Der Krieg hat uns getrennt. Das wird anders, wenn wieder Frieden ist.

Der Krieg f�hrt Menschen zusammen. Nicht der Frieden!

H�r zu! Dein Mann verlie� euch in diesen Zeiten. Er ist nichts wert.

Das ist gemein! Wenn du ihn siehst, haust du ihm eine in die Fresse.

Denkst du, es geht ihm gut? Ja! Er ist ein echter Musiker.

Ich verstehe. Er setzt sich bei Problemen immer ans Klavier.

Und deshalb haust du ihm noch einmal von mir in die Fresse!

Oh!

Wo bleibt Michel? Was meinst du? Ich gehe ihn suchen.

Meine Beine sind kr�ftiger, oder wir haben R�ckenwind.

Ich habe die Reifen aufgepumpt und die Kette geschmiert.

Deshalb sind wir so schnell!

Du magst diesen Van Dongen.

Ist Michel genau wie sein Vater? Ja. Er sieht aus wie sein Vater.

Seht mal!

Das ist der Wagen von gestern. Ja, das ist er.

Nonnen singen ein Lied.

Fahrt weiter! Ich komme nach.

Los! Fang mich! Komm doch! - Ich kriege dich!

Hallo!

Ich hatte fr�her das gleiche Klavier.

Darf ich mal spielen? Ja.

(Frau aus dem Haus) Gut, Yvette!

Hei�t du Yvette?

Ja. Magst du den Namen nicht? Doch, sehr!

Michel spielt ein schnelles und schwieriges Musikst�ck.

Michel! Wenn wir heute nach Saint Lo wollen, dann m�ssen wir weiterfahren!

Seht mal!

Was ist los? So ein Mist!

Da ist eine andere Br�cke! Wir nehmen die Stra�e da dr�ben!

Ich fahre vor! Nein! Wir bleiben zusammen.

Los, kommt!

Das sieht wahnsinnig aus!

Verdammt! Wir fahren hier entlang.

(Soldat) Achtung! Tiefflieger!

Los! Weiter!

(Soldat) Geht in Deckung! Lasst die anderen liegen!

Ah!

Hilfe!

Was sollen wir machen? Ich wei� nicht.

Wir m�ssen Mutter suchen! Fahr mir nach!

Mist! Wir sind kurz vor dem Ziel. Halte durch, Yvette! Lauf!

Amerikaner? (englisch) Nein, Japaner.

Du hast Recht! Sie hasst Schwarze. Sprechen Sie Franz�sisch?

Ich verstehe kein Englisch.

Los! Schie�t endlich! Verdammte Sauerei.

Der Mann da ist tot. Nein! Nein! Alles nur Tarnung.

Kennst du das Dorf da? Nein.

In dem Dorf wohnt meine Mutter.

Ihre Mutter! Sehr gut! Alles nur Tarnung! Ich verstehe.

Vielleicht sucht Marcelle uns gerade auch.

Die Tiefflieger kommen n�her.

Das �berleben wir nicht!

Aber vorher will ich dir noch etwas sagen.

Ich wei�, Liebling! Ich wei�, was du sagen willst.

Mist! Wir haben keine Tarnung mehr! Er f�llt immer um! Dieser Bastard!

Guter Wurf! Ich bitte Sie! Helfen Sie mir!

Bitte suchen Sie meinen Sohn! Was will sie?

Ich gehe. Ich will ihr Spiel nicht weiter st�ren.

Explosion

Sch�sse und Stimmen von weitem

(Soldat) Da hin�ber!

(Soldat) Sind wir die letzten?

Sch�sse von Maschinengewehren

(Soldat) Wartet auf mich!

Sch�sse und Explosionen

Du sagtest: "Ich liebe dich." Und die Welt stand still.

Stimmen von deutschen Soldaten

Ich sehe nichts. - Doch! Da! Sieh hin!

Was war das?

Wir schnappen sie uns jetzt!

Komm! Schnell! Mach schon!

Fahren wir!

Weg hier!

Michel!

Marcelle! Mutter!

Wo wart ihr nur? Gott sei Dank! Wir haben dich �berall gesucht.

Sie jubeln und schreien.

Mutter!

Marcelle!

Der Krieg ist vorbei! Gott sei Dank, Marcelle!

Michel!

Christiane, mein Liebling!

Tsch�s! Tsch�s! Wir kommen bald wieder hierher.

Jetzt machen wir etwas zu essen!

Tsch�s!

Erz�hl mal! Was?

Von Paris! Du hast eine Medaille gewonnen! Das ist fabelhaft!

Hallo!

Willkommen! Ihr m�sst zum Essen bleiben!

Bringt das Essen ins Haus!

Nehmen Sie! Hier, bitte!

Was hast du mit Michel gemacht? Warum?

Seit heute Morgen ist er ver�ndert.

Er hat seine Unschuld verloren. Das ist alles.

Was meinst du damit? Aber, Marcelle!

Wir dachten, du bist tot. Wir hatten gro�e Angst.

Wir haben ...

Was habt ihr?

Du wei�t genau, was ich meine!

Bist du mir b�se?

Es war f�r ihn das erste Mal. Und warum nicht mit dir!

Ich m�chte vermeiden, dass du ihm wehtust.

Deshalb will ich fort.

Ich bleibe eine Erinnerung f�r ihn. Und er wird nicht entt�uscht werden.

Du bist nicht mehr wie fr�her. Fr�her war eben fr�her!

Das Kleid passt dir gut. Behalte es!

Du bist verr�ckt! Du sagtest, es ist das erste Geschenk deines Mannes.

Genau deshalb! Du �nderst schnell deine Meinung.

Du siehst sch�n aus!

Leute reden und lachen.

Auf die Befreiung! Und auf dich, Mutter!

Ich komme aus Texas. Es gibt noch Salat, wenn wir wollt!

Mutter! Hast du nie daran gedacht, von hier wegzugehen?

Wohin denn? Ich sterbe lieber zu Hause als auf der Landstra�e.

Wissen Sie etwas �ber Coutances? Ja. Wir befreiten es gestern.

Wirklich? Sind Sie sicher? Ja.

Marcelle! Coutances ist befreit. Die Deutschen verlieren �berall.

Die Schweine kriegen es jetzt zur�ck! Hol den Wein! Das m�ssen wir feiern!

Warum sitzt du nicht neben mir? Nur so!

Warum bist du so ver�ndert? Ich habe ein neues Kleid!

Ich verstehe das nicht. Nach allem, was zwischen uns passiert ist.

Oder ist etwa nichts passiert? Doch, Michel! Aber das war gestern.

Du wirst nichts erreichen, wenn du eifers�chtig bist.

Ich verliere sie sowieso. Ja, Michel.

Reisende kann man nicht aufhalten. Das wei�t du auch schon.

Drinnen spielt Michel Klavier.

Leute! Das klingt traurig. Kommt! Gehen wir hinein!

H�rt euch das an! Er spielt toll.

Meine Herren! Trinken Sie mit uns!

Ich mag Jazz. Kennst du vielleicht Jazz, Kleiner?

Er spielt Jazz.

O Gott!

Danke, Madam! Danke!

Gut! Jetzt zeige ich dir, wie man Blues spielt.

Er spielt eine traurige Melodie.

Spiel etwas Fr�hliches! Mit mehr Schwung!

Mehr Schwung! Kein Problem!

Er spielt eine schnelle Melodie.

Ich muss jetzt weg, Marcelle.

Ich will in Coutances sein, bevor es dunkel wird.

Mach nicht so ein trauriges Gesicht!

F�r mich ist der Abschied genauso schwer.

Ich finde nie die richtigen Worte. Ich wei� nicht, wie man Adieu sagt.

So wie Danke oder Verzeihung!

Ich erz�hlte dir von meinem Gesch�ft. Ich besuche euch dort irgendwann.

Eine Bombe hat alles zerst�rt. Aber, Marcelle!

Das Leben und Michel! Und der Frieden! Ist das etwa nichts?

Wollen Sie tanzen? Ja. Darauf warten wir seit Jahren.

Geh schon!

Ich liebe ... Sag nichts!

Letzte Nacht hoffte ich ... Bitte nicht!

Wir wissen beide, dass es nicht m�glich ist.

Pass gut auf deine H�nde auf!

Im Haus wird die traurige Bluesmelodie gespielt.

H�r zu, Michel!

Ich muss jetzt wirklich fort.

Ich will dich noch etwas fragen.

Ich verlange viel von dir. Aber du musst mir etwas versprechen.

Warte hier!

Woher hast du das Fahrrad? Das ist f�r dich! Es geh�rt mir.

Aber, Michel! Ich wei� nicht, wann ich wiederkomme.

Ich schenke es dir, Yvette.

Gef�llt es dir nicht? Doch!

Aber ich habe nichts f�r dich. Du hast mir schon alles gegeben.

Bis auf deine Adresse!

Ich wei� sie selbst nicht!

Ich werde dich nie vergessen. Wei�t du das?

Du bist ein toller Musiker. Werde nur nicht Soldat!

Wenn du in New York spielst, dann werden wir dir zuh�ren.

Falls wir bis dahin am Leben bleiben! Tsch�s!

Tsch�s, Michel!

Schenk nach! Wir feiern!

Er erinnert sich an die traurige Bluesmelodie.

Bluesmelodie ist zu h�ren.

(Gesang) "Einen Tag lang liebt sie dich."

"Einen Tag lang braucht sie dich."

"Der Sommer ist vor�ber. Der Winter kommt."

"Aber Liebe ver�ndert alles. Ja, das tut sie."

"Einen Tag lang scheint die Sonne."

"Und am n�chsten Tag regnet es."

"Zeit des Gebens. Zeit des Nehmens. Zeit der Trauer. Zeit der Trennung."

"Zeit des Liebens. Zeit der Trennung."

"Einen Tag lang fliegt dein Herz hoch durch die L�fte."

"Am n�chsten Tag weint deine Seele."

"Die Nacht wird zum Tag. Der Tag wird zur Nacht."

"Richtiges wird falsch. Falsches wird richtig."

"Ich singe einen Bluessong."

"Ich singe einen neuen Song."

"Die Melodie ist so s��. Die Stimme klingt traurig."

"Liebe ver�ndert alles!"

"Jetzt wache ich allein auf."

"Allein! Jetzt bin ich allein."

"War sie schuld oder ich? Wohin ist sie gegangen? Was mache ich jetzt?"

"W�rde es helfen, wenn ich das w�sste? Aber es ist vorbei."

"Es wird Zeit, mein eigenes Leben weiterzuleben."

"Liebe ist unbest�ndig und unzuverl�ssig."

"Solange du lebst, lernst du dazu! Das ist die einzige Regel."

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