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Halbfinale bei Deutschlands größter Tortenshow.

Vier Hobbybäcker möchten unbedingt einen Platz im großen Finale ergattern. Doch

Tickets gibt's nur für drei von ihnen.

Gefragt sind hohe Tortenkunst und stählerne Nerven. Jetzt in der siebten

Folge von Das große Backen.

Auf Schloss Herzfelde ist alles vorbereitet für das Halbfinale der

größten Bugshow der Welt. Die Nervosität steigt.

Der Titel Deutschlands bester Hobbybäcker ist zum Greifen nah.

Mir ist so richtig schlecht jetzt, weil halt der Druck einfach immer größer wird

und ich hätte nie gedacht, dass es so weit geht.

Es ist eine mega Ehre, da drinnen zu backen mit so einer coolen Ausstattung

und hoffe auf ganz, ganz viel Glück.

Wozu sie in der Lage sind, haben die Kandidaten auch vergangene Woche wieder

gezeigt. Absolute Bombe, auf den Punkt, genau.

Doch es gab auch Rückschläge.

Ach du Scheiße!

Das ist echt fucking shit.

Es ist fast kaum zu erkennen, dass es eine Rose sein soll. Was echt schade

ist.

Jasmin, es hat leider nicht funktioniert.

Das ist sowieso hier alles total Ausnahmezustand. Du könntest dauernd

heulen, weil irgendjemand geht.

Diese vier haben sich ins Halbfinale gebacken und wetteifern um ein eigenes

Badbuch und stolze 10.000 Euro.

Man muss natürlich auch Gas geben.

Flüchtigkeitsfehler darf man sich jetzt keine mehr erlauben. Jetzt müssen alle

150 Prozent geben.

Komm Schatzi. Sieht aus wie so eine Bluttransfusion. Das Ziel ist zum

Greifen nah, beziehungsweise einfach der Schritt ins Finale ist zum Greifen nah.

Meine Fresse, das gibt's doch nicht.

Es rinnt einfach nur runter, egal was man macht. Ich könnte kotzen.

Jetzt kann ich wirklich sagen, ich möchte ins Finale, unbedingt.

Genug der Worte. Die Taten folgen jetzt.

Meine lieben Hobbybäcker, in den nächsten Stunden wird sich entscheiden,

wer von euch ins Finale von Deutschlands größter Tortenshow kommen wird. Wir

suchen drei Finalisten. Das heißt, wir müssen uns leider von einem von euch

noch verabschieden. Wer das sein wird, das entscheidet die Jury.

Deutschlands Motiv-Torten-Königin Bettina Schliephake-Burchardt und der

mehrfache Patissier des Jahres Christian Hüms.

Wer diese beiden Herrschaften zum Lächeln bringt, darf sich berechtigt

Hoffnungen machen auf den goldenen Cupcake, 10.000 Euro und das eigene

Backbuch. Auf dem Weg dorthin lauert als erstes die technische Prüfung.

Vielleicht verraten die Zutaten ja, was es zu backen gilt.

Ach du Scheiße. Aber wozu brauchst du so viele Eier?

Was ist Tant pur Tant? Oh nein.

Makaros? Ja.

Ich bin mir zu tausend Prozent sicher, dass es Macarons sind.

Das wären die Diven. Das wird eine gewaltige Prüfung.

War schön mit euch.

Ich mach's ganz kurz.

Vor euch ist das Rezept. Bitte dreht es jetzt um.

Na, fast richtig geraten.

Alter, was?

Ganze Torte davon.

Macaron-Torte?

Wird immer besser.

Was ist denn eine Macaron-Torte, liebe Jury?

Im Endeffekt wollen wir schöne Riesen-Macarons von euch haben.

Mit einer rosa Füllung und außenrum verzehrt mit kleinen Macarons. Ein

Sorgenkind ist wahrscheinlich die Himbeer-Ganache.

Beginnt unbedingt bei ihr, denn sie muss gut anziehen.

Wie immer bei der technischen Prüfung müsst ihr leider auf die Jury

verzichten, weil die beiden das später blind verkosten werden. Das bedeutet für

euch, ihr müsst uns jetzt leider verlassen.

Ach so.

Ihr habt für eure Macarontorten...

2,5 Stunden Zeit.

Dann sage ich, auf die Plätzchen, fertig, backt.

Die Herstellung von Macarons gilt als Königsdisziplin der Patisserie.

Um gleich eine ganze Torte hinzubekommen, muss man schon sehr genau

wissen, was man tut.

Also die Himbeer-Ganache mache ich als Erste. Jetzt gebe ich gerade 200 Gramm

Zucker in das Himbeer-Büree und werde es dann auf 90 Grad erhitzen. Das ist super

einfach, klar.

Ich freue mich schon die ganze Zeit auf Makarons.

Und wer hat den Kandidaten das eingebracht?

Die Aufgabe kommt von niemand Geringerem als von Christian Hüms.

Und ich glaube, jeder verbindet mit Christian sofort den perfekten Makaron.

Man sollte im Vorfeld natürlich schon mal den Makaron gemacht haben. Wenn das

allerdings nicht der Fall ist, wird es für die meisten wahrscheinlich eher ein

Nachteil als ein Vorteil.

Die perfekte Macarontorte hat oben und unten einen großen Macaron mit einem

perfekten Durchmesser von 15 Zentimetern, einen schönen pastelligen

Gelbton. Dann kann ich dazwischen die Himbeerganache sehen und um die

Himbeerganache die perfekten kleinen Macarons als Randabschluss angesetzt.

Jetzt geht es darum, die drei Finalisten festzustellen und deswegen ist diese

Aufgabe definitiv halb final würdig. Im Backzelt dreht sich derweil alles um die

richtige Dosierung des Himbeerfruchtpulvers.

41. Nein, das will ich nicht.

Alles ganz genau. Muss.

Jetzt vorsichtig den Glucosesirup hinein. Der Respekt vor dem Rezept ist

jederzeit spürbar.

Die Ganache ist nicht ohne, aber schmeckt sicher genial, wenn wir es

hinbekommen. Auch beim Erhitzen heißt es Vorsicht. Die Temperatur ist halt

wichtig.

Es darf halt nur 90 Grad haben.

Als nächstes kommt geschmolzene weiße Schokolade in die Ganache und gleich

anschließend muss die kalte Butter her.

Die wird nicht einfach so in den Topf geschmissen, sie wird untergerührt. Mit

viel Gefühl.

Ich muss darauf achten, dass keine Luft reinkommt. Steht ausführlich im Rezept

drinnen. Einfach den Startmixer nicht hochheben, glaube ich. Bei Patrick sieht

das irgendwie anders aus.

Jedenfalls muss man die Ganache jetzt auf ein flaches Blech gießen. Aber

oberacht. Da soll sich keine Haut bilden, das wird hinterher Klümpchen

geben. Das ist wie mit dem Pudding.

Und ab in den Froster.

Als nächstes bereite ich die Macaron-Masse vor.

Und da muss Tempurton rein. Eine Mischung aus Puderzucker und feinem

Mandelmehl. Ja, das muss sorgfältig gesiebt werden.

Patrick, alles okay?

Ja, ja.

Ich bin hochkonzentriert. Ich muss mich auch hierbei hochkonzentrieren, weil

ganz wichtig ist, dass hier grammgenau abgewogen wird, was mit Eiweiß nicht

ganz so einfach ist.

Ja, das stimmt wohl. Hast du schon mal Macarons gemacht zu Hause?

Ja, habe ich. Und?

Hat noch nie funktioniert.

Hier wird alles funktionieren. Toll, toll, toll. Danke.

Dann bitte jetzt den Teig anrühren.

Jo, ich mache hier meine Marzipan-ähnliche Konsistenz, so wie es

draufsteht. Und ich schaue, dass ich es pastellgelb bekomme.

Pastellgelb. Ja, Pastellgelb. Damit das gelingt, muss man schon exakt die

richtige Dosierung erwischen. Gar nicht mal so einfach.

Jetzt bitte Zucker ins Wasser und dann erhitzen. Und, wichtig, das Messen nicht

vergessen. Ich muss mich jetzt darauf konzentrieren, weil das 113 Grad

erreichen soll und das Herz jetzt schon 106 Grad.

Und ich brauche das ganz exakt.

Stimmt, exakt 113 Grad.

Immer genau dem Rezept folgen, bitte.

Mach schon.

Ja, doch.

113. Der heiße Zuckersirup kommt nun in das halb steif geschlagene Eiweiß.

Danach die Masse weiterschlagen, bis sie kalt ist.

Wenn Steven das mit dem Handrührgerät machen möchte, bitte.

So dann könnte man Macaronvorlagen malen oder tapfer mit Eischneemasse und

Mandelmischung kämpfen.

Ja, ist halt zäh.

Kann sich keiner vorstellen, wie mir die Hand weh tut.

Ich werde heute todmütig ins Bett fallen und ich hoffe glücklich, dass ich die

bekackte Torte hinbekomme und die Schüre damit glücklich mache.

Unterrühren, bis eine glatte Masse entsteht, aber nicht länger als nötig.

So, ja, danke.

Ich kann euch feierlich berichten, die Hälfte der Zeit ist vorbei. Ihr habt

noch 75 Minuten Zeit.

Okay, okay, okay.

Die Masse kommt in einen Spritzbeutel und wird nun sorgfältig auftressiert.

Hergestellt werden ganz normale Macarons sowie ein Tortenboden und ein

Tortendeckel. Und was bitteschön macht Steven da?

Ich schlage sie, um sie noch mal platt zu machen und die letzten Luftblasen da

irgendwie rauszukriegen.

Das einzige Lustige an den Macarons ist, dass man sie schlagen kann.

Haben die armen Kerle nach dem Backen einen schönen Fuß und eine feine Haube,

dann wurde alles richtig gemacht.

Ui, nur noch 45 Minuten.

Fertig. Rein.

Die großen Macarons müssen 20 bis 25 Minuten backen. Die kleinen 15.

Und was machen die Macarons im Ofen so?

Sie kommen hoch.

Bestimmt haben sie auch einen schönen Fuß.

Wir haben einen Minifuß.

Auch wenn ihr es zwischen Baiser, Garnasch und Puderzucker nicht hören

wollt, die Uhr tickt weiter. Euch bleiben noch 30 Minuten. Oh nein.

Wenn die Zeit nicht wäre.

Mal flott gucken, was die Macarons so treiben.

Ich habe bei den Großen keine Ahnung und die Kleinen, die sind alle aufgebrochen.

Macarons mögen mich nicht.

Meine springen nach oben auf, Patrick.

Ja, das ist ja schon mal schön. Dann sind wir schon mal zu zweit.

Zur Erinnerung, die Macarons sollen pastellgelb aussehen. Doch nach dem Gelb

sucht man ziemlich vergeblich.

Die Farbe ist halt sehr pastellig.

Dafür ist die Ganache so richtig rot.

Schaut eher aus wie so Bluttransfusion.

Da wird es sogar dem angehenden Arzt ganz anders.

Auch irgendwie ein bisschen ekelig.

Wow.

Wie willst du denn das drei Zentimeter hochkriegen?

Meine ist genauso.

So, ihr Lieben, es wird ernst.

Zehn Minuten habt ihr noch. Meine Fresse.

Das ist überhaupt nicht witzig.

Ich war gerade kurz davor, den Macaron zu packen, in die Ganache zu schmeißen.

Alle kurz einen Herzinfarkt bekommen.

Zur Info, die Ganache soll auf den Tortenboden.

Warum steht mein Teller auch nicht auf meinem Platz?

Auf 3 cm Höhe soll die Garnasch geschichtet werden.

Da kann man nur kräftig die Daumen drücken, dass sie nicht zu flüssig ist.

3 cm.

Oh Gott, oh Gott, oh Gott.

Jeder versucht's anders.

Richtig glücklich ist keiner.

Fresse, das gibt's doch nicht.

Es rinnt einfach nur runter, egal was man macht.

Gerade ist Panikmodus.

Es kippt alles. Scheiße, Mann. Alter, nein!

Fuck you.

Was jeder einzelnen Garnasch definitiv fehlt, ist Standfestigkeit.

Vielleicht reißt es ja die Deko raus.

Aha, das ist total schön geworden.

Und zwar überall.

Das ist wirklich nichts.

Es sieht doch einfach total scheiße aus. Ja, bei mir auch. Bei mir läuft alles

bloß. Die letzten zwei Minuten sind angebrochen.

Zwei Minuten.

Ja, da kommt jetzt der Deckel drauf und jetzt sieht es wunderschön aus.

Die reinste Katastrophe.

Hier kommt der Countdown für eure letzten Handgriffe.

Zehn.

Neun.

Acht.

7, 6, 5, 4,

3, 2, 1.

Alle Hände weg vom Gebäck.

Ja,

ich bin vollkommen stolz, vor allem, dass ich den großen Macaron hinbekommen

habe. Der Band ist gebrochen.

Ich glaube, ich bleibe lieber bei den Heidelbeeren.

Die muss man ja backen.

So ein bisschen bin ich im Makaron-Himmel. Problem ist, ihr habt

das ja nicht für mich gebacken, sondern für die Jury. Und damit die beiden

gleich eure Werke verkosten können, bitte ich euch, eure Torten nach vorne

zu tragen, hinter euer Bild.

Ich bin nicht zufrieden mit meinem Ergebnis, das aussieht wie ein Haufen

Elend. Deswegen kann ich mich mit diesem Macaron rausgebacken haben.

Ich bin sehr nervös vor der Verkostung und Macarons sind einfach die Dieben

hochdreißend, zu süß, sind eitel und ja.

Und schon naht die erste Verkostung des Halbfinales. Da stehen sie, die Macaron

-Wunderwerke. So richtig stolz scheint keiner der Kandidaten auf sie zu sein.

Die Hauptsache ist, dass die Jury mit eurer Leistung zufrieden ist.

Betty, Christian, hier warten vier Macarontorten und ebenso viele

angespannte Hobbybäcker auf euch.

Ich würde sagen, das sind vier unterschiedliche Exemplare.

Wir sind im Halbfinale und das Rezept ist natürlich extrem anspruchsvoll.

Fangen wir rechts an, oder?

Sehr gern.

Wir gucken einmal.

15 cm Durchmesser.

Tick kleiner.

Es war ein Pastellgelb gefordert.

Wenn ihr manchmal ein bisschen zu viel Farbe gehabt habt, hier ist definitiv

ein bisschen zu wenig Farbe verwendet worden.

Ja, auf den ersten Blick muss man ganz ehrlich sagen, es sieht schon sehr gut

aus.

Und was man hier wunderbar am Rand erkennen kann, ich picke mal einen raus.

Sie haben alle einen super schönen gleichmäßigen Fuß.

Mir gefallen die Macons schon sehr.

Das, was man jetzt schon hören kann, ist das genau, was ich hören will.

Und zwar lässt es sich richtig schön crunchy obendrauf schneiden und innen

drin der saftige Mandelkern.

Und ihr habt ein Fruchtpüree, was im Endeffekt gekocht werden muss. Dann muss

es eingefroren werden. Nachher muss es ganz leicht aufgeschlagen werden. Das

ist der entscheidende Moment, wenn ich es zu kurz vorher mache.

Das ist mir die ganze Creme natürlich zu flüssig. Einfach noch ein bisschen

früher aufschlagen.

Schmacklich ist die Ganache perfekt.

Der Macaron ist genau auf dem Punkt. Ich habe außen richtig schön die

karamellisierte Kruste. Wenn ich reinbeiße, dann ist es richtig soft. Und

das ist definitiv hier in dem Fall super schön.

Hier fehlt auch die Farbe. Das Gelb kann man eigentlich nur ahnen. Und von der

Größe her kommt es wieder mit den 15 cm hin.

Wenn ich oben drauf sofort schaue, ihr habt wieder einen super schönen Fuß.

Auch das hat wunderbar geklappt, dass die Kruste sich bildet, wenn ich die

Macarons auftressiere. Man sieht es auf den ersten Blick, die Ganache ist zu

weich. Aber von der Anrichteweise ist es genauso, wie wir uns das vorgestellt

haben, weil genau so soll es natürlich aussehen.

Also man hört auf jeden Fall jetzt wieder diesen Crunch.

Du hast hier die leichte Kruste.

Das ist das karamellisierte. Da kommt der leichte Crunch. Hier unten drunter

hast du diese saftige Mandelmasse. Und dann kommt die Ganache, in dem Fall auch

zu weich.

Hier sind halt ab und zu auch so ein paar kleine Fingertapser, wo es

verschmiert ist.

Gerade weil die Optik hier bei den kleinen Macarons so schön ist, zerstört

das so ein bisschen. Also da auch in der Hektik des Ganzen immer schön auf

Sauberkeit achten.

Was ich sagen muss, die Macaromasse selbst ist perfekt. Sehr, sehr gut

gebacken.

Von der Farbe her ahnt man hier schon das Gelb. Es hätte definitiv noch ein

ganz klein wenig mehr sein können. Es zerläuft zwar hier unten so ein bisschen

die Garnasch und es sind so ganz paar Fingerabdrücke drauf, aber man sieht,

dass es zumindest probiert wurde, alles sehr sorgfältig anzusetzen.

Und das sieht man hier oben, alles schön gleichmäßig. Man sieht dieses rieselige

Füßchen, eine glatte Oberfläche. Also von daher hat die Macau-Masse hier auch

wunderbar funktioniert, zumindest optisch.

Das ist der absolute Prototyp.

Also ein super schön hochgebackener Fuß. Er ist nicht eingesackt. Die Masse ist

richtig schön glatt. Man kann das beides wunderbar erkennen.

Geschmacklich, so wie Christian es wollte.

Allerdings auch die Galasch hier wieder einen Tick zu flüssig.

Ja, kommen wir zu dem letzten Exemplar. Man sieht hier schön richtig am Rand

diesen schön hochgebackenen Fuß.

Die Ganache war anscheinend zwischendurch auch ein bisschen zu

weich. Solche Batze auf dem Teller sollten logischerweise dann einfach

nicht sein.

Auch hier hätte es ein Tick mehr gelb sein können.

Optisch nicht ganz so schön.

Der Macaron ist auf den Punkt gebacken, also besser.

Kriegt man ihn, glaube ich, in dem Fall auch nicht hin. Die Ganache,

geschmacklich.

Auch sehr, sehr schön. Also muss man wirklich sagen, es gibt eine schöne

Säure mit dabei. Ist natürlich auch zu weich.

Es freut mich zu sehen, dass ihr mit den Macarons gut zurechtgekommen seid.

Logisch, dass wir euch eine schwierige Aufgabe gestellt haben.

Aber ich finde, ihr habt sie wirklich tapfer überstanden.

Betty und Christian beraten sich jetzt und danach erfahrt ihr euer Macaron

-Ranking. Die Juroren haben einiges zu überlegen.

Die Kandidaten auch.

Ich fand die Bewertung im Allgemeinen positiver, als ich erwartet hätte, weil

wir alle, glaube ich, unzufriedener waren als die Jury mit uns.

Letzter.

Ich mache einen auf letzten, aber wenn man sich das anschaut, dann weiß man,

dass das so passt.

Mal mehr, mal weniger optimistisch stellen sich die Kandidaten dem Urteil

der Jury.

Meine Lieben, ihr habt gehört, was Betty und Christian über eure Macarontorten

gesagt haben. Und ihr hattet ein bisschen Zeit darüber zu spekulieren,

was das für eure Platzierung bedeuten könnte.

Ob ihr damit richtig lagt, das erfahrt ihr jetzt.

Ich hätte nicht gedacht, dass hier alle vier, und das seid ihr alle vier,

wunderschöne Macarons gebacken habt.

Nichtsdestotrotz haben wir ein Ranking und das kommt jetzt.

Platz vier.

Gibt es nicht.

Dafür haben wir zwei dritte Plätze.

Und der erste dritte Platz ist hier.

Steven.

Der zweite dritte Platz ist hier.

Katz.

Beide habt ihr unsauber gearbeitet, bedauerlicherweise. Also solche Sachen,

dass hier wirklich die Ganache zu sehen ist oder hier auch wieder der Teller

schön verschmiert ist.

Das sollte natürlich in einem Halbfinale nicht vorkommen.

Nun gut.

Kommen wir nun zu Platz 2.

Und der Platz 2 befindet sich hier.

Bianca, wirklich perfekt ist keiner geworden. Deswegen gibt es einen zweiten

zweiten Platz.

Geil. Und der zweite zweite Platz steht gleich hier vorne.

Patrick, bei euch beiden muss man wirklich sagen...

Die Ganache ist halt einfach nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben.

Ansonsten von den Macrons her super schön gebacken. Ja, herzlichen

Glückwunsch.

Klar, es ist halt schön, dass wir alle sehr dicht beieinander sind und alle

sehr gut backen können.

Aber für halt eben weiterzukommen ist halt eben nicht so gut.

Ja, es ist wieder Chancengleichheit, wieder alle ziemlich auf einer Ebene.

Das wird halt jetzt auch witzig.

Ab sofort hängt alles ab von Aufgabe 2.

Einen Mirror Glaze Cake sollen die Kandidaten backen. Und das mit dem

Wissen, dass jeder Fehler das Aus für das Finale bedeuten könnte.

Die letzte technische Prüfung vor dem Finale liegt hinter euch.

Noch ist keine Entscheidung gefallen, wer von euch nächste Woche antreten

darf, um Deutschlands bester Hobbybäcker zu werden.

Wir wünschen uns von euch den absoluten Trendkuchen, einen Mirror Glaze Cake.

Eine Torte, deren Oberfläche glänzt wie ein Spiegel.

Betty, Christian, worauf müssen unsere Kandidaten denn besonders achten?

Entscheidend ist natürlich, dass eure Torte den Spiegeleffekt aufweist,

nachdem Kuchenfreunde auf der ganzen Welt verrückt sind.

Damit das gelingt, müsst ihr sehr, sehr genau darauf achten, dass die Masse

perfekt temperiert und gleichmäßig gegossen wird.

Wir wollen eure Torten allerdings nicht nur ansehen, sondern auch probieren. Und

wir freuen uns vor allen Dingen auf spannende Kombinationen in der Aromatik.

Es sind fünf Stunden.

Das klingt geradezu luxuriös, aber ihr alle wisst, wie schnell fünf Stunden

vergehen können.

Also, auf die Plätzchen.

Fertig.

Packt!

Jetzt müssen Torten her, die die Juroren begeistern. Bei mir wird es im

Halbfinale ein Beinat, ein bayerischer Donut. In den bayerischen Farben Blau

und Weiß. Also werde ich bloß so ein bisschen partiell weiße Fahrer drüber

machen. Und ansonsten bleibt der dunkle Blau.

Katz schichtet auf einem Macadamia-Boden frisches Brombeer-Gelee und bayerisch

Creme und kredenzt zusätzlich zwei Orangentörtchen mit Zitronenmelisse.

Traditionell ambitioniert sind die Pläne von Bianca.

Meine Mirror Glaze wird weiß überzogen.

Ich versuche ein bisschen an die Lotusblume zu machen.

Ich hoffe, dass die Mirror Glaze funktioniert.

Zitronenbiskuit, Erdbeermus, Spargelmuskern und Zuckerschoten bilden

eine ungewöhnliche Kombination.

Als Dekor dienen temperierte Schokolade und Beeren.

Ordentlich Boden gut machen muss Tiefen nach seinem Macaron-Malheur. Ich habe

mir jetzt überlegt, in die tropische Richtung zu gehen. Den Glaze, der wird

halt auch so die Farben.

Rot, Orange, Gelb, Weiß haben und hoffentlich am Ende so schön aussehen,

wie ich mir das vorstelle.

Stevens tropische Komposition besteht aus Kokosbiskuit, Maracuja-Creme,

Pfirsich-Buttercreme und Mandel-Kokos-Krokant. Die Spiegelglasur

erstrahlt in Orange.

Auf völlig andere Pläne und Aromen lassen Patrick's Zutaten schließen.

Vom Geschmacklichen her haben unsere Kandidaten alle Freiheiten. Wir wollen

nachher nur sehen, dass diese Glasur richtig schön glänzt. Gerade diese

spiegelnde Oberfläche macht das Ganze so faszinierend, weil es einfach so

unglaublich toll aussieht. Fast schon, als wenn es irgendwie was Schmuckartiges

und nicht wirklich essbar ist. Vor dem Glanz kommt die Arbeit.

Katz bereitet ihren Cookie-Boden zu.

Bianca macht aus Spargel eine Spargelmus. Und nur ein paar Meter davon

entfernt entsteht gerade ein Biskuit.

Die Kokosflocken kommen gleich oben drauf und werden so ein bisschen

eingerührt. Genau so wird's gemacht.

Noch hier ein Handgriff und dort ein Handgriff, dann verabschieden sich die

Teige in die Öfen.

Auf Wiedersehen.

Und ja, es sind wirklich alle Teige bereit, gebacken zu werden.

Weiter geht's.

Patrick, was ist dein Thema diesmal?

Ein Hauch von Luxus, also Reflection of Luxury.

Diamanten eingearbeitet, ist aber nett für die Jury.

Unter Patricks Glasur verbergen sich Kokosbiskuit, zweierlei Mousse au

Chocolat, Mango-Passionsfruchtmus und Kokoskrokant.

Hinzu kommen goldene Azente.

Und schon mal probiert? Ja, ich habe zu Hause schon Miracle's Torten gemacht.

Und, geklappt? Ja, hat immer geklappt.

Fast fertig ist Biancas Spargelmus.

Während Steven Pfirsich kocht, bereitet Patrick Maracuja für den Fruchtspiegel

vor. Ein Päuschen kann sich hier niemand erlauben.

Das wird die Bayerische Creme und die braucht ein bisschen Zeit.

Katz lässt sich dabei auch von den strengen Blicken des Meisters nicht

irritieren. Die einzelnen Mirror Glaze Cake Bestandteile aller Kandidaten

müssen immer wieder durchgefroren werden. Das kostet sehr viel Zeit.

Das kommt jetzt in den Frost, das muss vorfrieren und dann kann ich das in die

Erdbeermousse einsetzen und dann in den Biskuitteig drauf.

Auch die Bayerische Creme wird bald tiefgekühlt werden.

Eineinhalb Stunden sind bereits vergangen.

Während ein gewisser Juror die Gunst der Stunde nutzt, üben sich die Kandidaten

in ehrlicher Arbeit.

Patrick zum Beispiel.

Ja, ich habe gleich alle Cremes vorbereitet, alle Füllungen vorbereitet.

Das Stapeln dauert allerdings auch nochmal einen Moment, weil ich die...

einzelne Schichten immer kurz kalt machen muss, damit die mich nicht

verlaufen. Daher Zeitmanagement müsste funktionieren.

So groß der Druck im Halbfinale auch ist, die Ruhe, mit der die Hobbybäcker

ihre Agenda abarbeiten, ist geradezu beneidenswert.

Und ganz nebenbei erläutern sie sogar noch ihre Rezepte.

Das ist eine Erdbeerkreme, also Erdbeerpüree. Da ist Gelandine jetzt

drinnen, griechisches Joghurt, Rum, weiße Schokolade, Sahne wird jetzt noch

untergehoben.

Steven peppt seine Buttercreme mit Pfirsichlikör auf.

Patrick formt aus den Resten seiner weißen Schokoladenmus Halbkugeln und

Bianca bringt formvollendet Spargelcreme und Erdbeermus zusammen.

Was man halt so macht, wenn man zu den vier besten Hobbybäckern zählt.

Und für mein Gelee mache ich jetzt noch eine Furche.

Genauer gesagt wird die Furche in die eiskalte Bayerischcreme gezogen und

anschließend mit Brombeergelee gefüllt.

Ist das geschehen, kommt der Cookieboden drauf.

Steven kleidet die obere Hälfte seiner zweiteiligen Kuchenform mit weißer

Schokolade ein.

Während Patrick in seiner dunklen Schokomousse weiße Schokomousskugeln

versenkt.

Doch zurück zu Steven.

Der hat außer weißer Schokolade auch noch Buttercreme, Kokosbiskuit und

Früchte im Angebot.

Halbzeit. Ihr habt noch zweieinhalb Stunden.

Oh je.

Patrick hat die Schichtarbeit mittlerweile hinter sich gebracht.

Davon ist auch Steven nicht mehr weit entfernt. Doch beim letzten Boden

passiert es.

Von jetzt an darf gepuzzelt werden.

Das ist total unnötig mal wieder.

Dezente Panik.

So langsam beginnen bei Patrick die goldenen Zeiten.

Das finde ich geil.

Eineinhalb Stunden vor dem Ende stehen Deko und die spiegelnde Oberfläche im

Mittelpunkt. Für die Glasur werden unter anderem Zucker, Gelatine und Geduld

gebraucht. Warum Geduld?

Mirror Glaze ist ganz viel Geduld.

Also du musst auch echt warten, bis sich das ganze Zeug hochkocht, bis das

Sprudeln kocht, bis das alles wieder auf die Temperatur kommt, die du am Schluss

auch brauchst. Und anschließend wird das ja noch ganz durchpüriert.

Da muss man dann auch unter der Masse bleiben, dass man ja keine Luftblasen

mit einschlägt.

Handwarm müssen die Glasuren sein.

Oh Wahnsinn, kühl halt einfach mal ab, das ist ja irre.

Ihr habt noch eine Stunde Zeit, 60 Minuten.

Ah, das wird knacken.

Und jetzt, Achtung. Ich glaube, das ist einer der wichtigsten Momente, dass man

den Kuchen schön aus der Silikonform bekommt.

Trau mich nicht.

Es knackt so schön.

Nein.

Scheiße. Da kann nur noch ein Profi helfen.

Steven.

Scheiße. Das ist natürlich auch die Oberseite, nicht?

Ja, natürlich.

Klar, logisch. Kuvertüre, bisschen temperieren, dagegen streichen, wo es

ist. Und dann eventuell mit einem heißen Löffel, dann, falls du irgendwo kleine

Kanten hast, rübergehen.

Los geht's. Ja, danke.

Steven rettet, was zu retten ist, während seine Konkurrenten kräftig an

ihren Glasuren weiterarbeiten.

Wie schnell fünf Stunden im Backzelt vergehen, müssten ja mittlerweile alle

wissen.

Liebe Kandidaten, die Uhr tickt weiter. Euch bleiben noch 30 Minuten, eure

Mirror Glaze Cakes fertig zu machen.

30 Minuten.

Ich wärme jetzt die Silikonform ein bisschen an, falls der da angefroren

sein sollte, damit er sich dann eher löst.

Der will aber nicht raus.

Tja, das gibt eine Katastrophe.

Er löst sich nicht und die Schokolade, die ich reingestrichen habe, fängt an zu

knacken.

Kommt er?

Da ist die Hälfte reingeblieben.

Ich könnte kotzen.

An eine spiegelglatte Oberfläche ist bei dieser Schokoladenhülle kaum noch zu

denken. Und jetzt?

Woanders schaffen es die Kuchen deutlich unfallfreier aus ihren Formen als bei

Patrick. Doch der erweist sich als Kämpfer und gibt sich noch lange nicht

geschlagen. Wäre doch gelacht.

Bei den Glasuren kommt derweil immer mehr Farbe ins Spiel.

Mal offensiv und knallig wie bei Katz, mal mit vornehmer Zurückhaltung wie bei

Bianca.

Meine lieben Hobbybäcker, jetzt rennt euch die Zeit davon.

In 10 Minuten wird verkostet, egal wie eure Torten bis dahin aussehen.

In der Kürze der Zeit gilt es, nichts Unüberlegtes zu machen.

Das hätte man Steven vielleicht nochmal schriftlich geben sollen.

Äh, ich weiß nicht genau, was ich hier tue.

Patrick jedenfalls vergoldet seinen angeschlagenen Mirror Glaze. Und Steven?

Der sticht eine Blase auf.

Oh Gott, ich hab so Angst!

Du Arschloch, wie du drehst.

Das muss.

Unverdrossen widmen sich die Kandidaten ihren Verschönerungsarbeiten.

Jetzt darf auf dem Weg ins Finale kein Fehler mehr passieren.

Liebe Kandidaten, die letzten zwei Minuten sind angebrochen.

Es soll eine Lotusblüte sein.

Also ich glaube nicht einmal mit ganzer Kreativität sieht man da eine

Lotusblüte.

Hier kommt euer Countdown.

10, 9, 8,

7, 6, 5,

4, 3, 2,

1. Alle Hände weg vom Gebäck.

Es gibt ein paar Luftblasen, aber was soll's.

Es steht was Glänzendes da.

Glänzen tut er wie Sau.

Ich bin vollkommen zufrieden, weil dafür, dass ich eben gedacht habe, das

kannst du ja nicht in die Zeltschwa und schmeißen, sieht er jetzt noch gut aus.

Jetzt wird es halt spannend, was die Jury sagt, weil die Entscheidung zuvor,

die war so knapp, dass jetzt wieder mal jeder bangen muss.

Die letzte, alles entscheidende Verkostung vor dem Finale.

Gleich wird sie beginnen.

In diesem Zelt warten vier nervöse Kandidaten und haben sich bereits selbst

ein Urteil gebildet. Es ist nicht so schön geworden, wie ich es mir

vorgestellt habe, aber ich bin ganz zufrieden, dass eine da steht und sie

glänzt.

Ich bin sehr glücklich über meinen kleinen glänzenden Kuchen.

Na klar gibt es irgendwo Sachen, die man immer selber kritisiert.

Alle Achtung!

Eure Torten glänzen nicht nur, sie funkeln richtig.

Ich könnte mir vorstellen, dass ganz viele Zuschauerinnen und Zuschauer zu

Hause auch gerne mal so eine Glanzleistung abliefern möchten.

Kein Problem.

Alle diese Rezepte sind bereits online auf dasgroßebacken.de.

Und wir hier im Backzelt kommen jetzt zur Verkostung. Und wir beginnen bei

Katz.

Das ist ein Beinat, ein bayerischer Donut.

In dem großen Donut ist eine bayerische Creme mit unten einem Brombeergelee und

einem Macadamia weiße Schokolade Cookiebohnen.

Und vorne ist eine Orangencreme drin.

Mirror Glaze. Es muss aussehen wie ein Spiegel. Also hier in den Kugeln können

Christian und ich uns, glaube ich, auch gerade beide schön sehen.

Ich winke mir gerade.

Aber wenn man so reinguckt, dann sieht man...

Und noch ein Boden. Also da ist es nicht bis nach unten durchgelaufen. Diese

weißen Streifen, das finde ich einen schönen Akzent. Da hätte ich mir

gewünscht, dass es dann wirklich auch gleichmäßig gewesen wäre.

Die Bayerische Creme ist auf den Punkt. Richtig schön fettig, richtig schön

cremig. Der Cookieboden ist super.

Er hat auch einen ganz anderen Crunch, als wenn du jetzt irgendwie so einen

Mürbeteig machen würdest. Das Einzige, was ich da vielleicht ein kleines

bisschen verbessern würde, noch ein ganz klein wenig mehr von der Frucht. Es geht

halt einfach unter.

Was ist denn das Grüne?

Zitronenmelisse. Die kommt nicht ganz durch.

Die Orange schmeckt man Vollgas raus.

Das ist ein wirklich schön frischer Geschmack.

Vielen Dank.

Ich habe euch den tropischen Sonnenuntergang gebracht und

geschmacklich mit Pfirsich, Maracuja und Kokos gearbeitet.

Der Glaze ist dir super geraten. Auch hier kann man so richtig schön fast das

ganze Backzelt drin sehen.

Ein kleines Löchlein darf natürlich nicht wirklich passieren.

Hier sind so ein paar kleine Lecknasen noch.

Aber ich bin wirklich erstaunt dafür, dass dir die Kuvertüre abgeplatzt ist.

Sieht man relativ wenig davon, dass die Oberfläche...

Nicht hundertprozentig wahr.

Wahnsinn. Sieht einfach fantastisch aus.

Vom Inneren muss ich her sagen, sensationell. Also wirklich, du hast

alle exotischen Aromen darin verarbeitet. Ich schmecke auch alles

raus. Tropical pur.

Also da die Kuvertüre.

Tick dicker. Dann passiert dir das nicht mehr, dass es wirklich so wegplatzt.

Vielen Dank.

Innen drinnen befindet sich ein kleines Experiment auch. Ich habe einen

Erbarmus, einen Spargelmus und Zuckerschoten als leicht Crunch.

Zitronenbiskuitteige mit selbstgemachter Erbarmarmelade und Basilikum. Leider,

wie man sieht...

Verträgt sich mein Kuchen nicht besonders gut mit der Hitze, es sackt

gerade alles nach unten.

Den Tortenkobus friert er ja komplett durch, dann ist er relativ fest. Wenn

ich die Torte jetzt allerdings raushole, dann fängt natürlich die Torte

automatisch auch an zu schwitzen. Einfach ein kleiner Trick, eine festere

Muswellen, also wenn du zum Beispiel auch irgendwie mit weißer Schokolade

arbeitest oder so, dass man die von außen macht, weil die weiße Schokolade

sorgt dafür, dass der Kuchen grundsätzlich nicht so wahnsinnig

anfängt zu schwitzen.

Perfekt aus. Also ich habe auch hier wirklich eine wunderschöne Spiegelung.

Ich finde die Farbkombination sehr schön. Hier unten die Kante, man sieht

so richtig, dass es hier unten absackt.

Dass du akkurat arbeiten kannst, das wissen wir.

Und nur um das mal zu erklären, was ich gerade meinte.

Siehste, das ist das.

Geschmacklich muss ich sagen, ist dir das Experiment ganz gut gelungen. Die

Zuckerschoten gehen ganz klein wenig unter, allerdings du hast einen ganz

angenehmen Crunch.

Der Spargel ist ganz dezent da, die Erdbeere auch.

Hervorragende Kombination, die ich so auch noch nie gegessen habe.

Sehr fein, da alles richtig gemacht.

Vielen Dank.

Ich habe euch Schokoladenmus-Torte mitgebracht, mit heller und dunkler

Schokomus und mit einem Mango-Passionsfruchtspiegel und Kokos

-Schokoböden. Das ist bei der Form jetzt natürlich nicht so die ganz glatte

Fläche, aber ich glaube, man kann das trotzdem schon sehen. Auch sie spiegelt

sich. Die ist ein ganzes Stück vom Kuchen in der Form hängen geblieben. Die

Kuvertüre ist auch hängen geblieben. Also man ahnt es so ganz klein bisschen.

weil man merkt, dass das Muster nicht mehr so wirklich weitergeht.

Kleiner Tipp beim nächsten Mal, wenn du die Kuvertüre rein streichst, auf jeden

Fall ein bisschen dicker machen. Und dann bleibt dir auch nichts mehr an

deiner Form natürlich hängen. Hier fehlt der Guss. Die Goldfäden hätte ich

vielleicht ein bisschen edler gesetzt. Dein Thema war ja Luxury, also Luxus.

Weniger ist mehr.

Was man auch wunderbar erkennen kann, sind die kleinen Kugeln. Falls du sie

vermisst hast, habe ich jetzt genau dazwischen geschnitten. Also man sieht

sie.

Vom Geschmacklichen her einwandfrei. Auch von der Frucht her passt es

wunderbar zusammen.

Und dieser Kokosnuss ist die ganze Zeit da und rundet für mich die beiden

Schokoladensorten in sich ab.

Vielen, vielen Dank.

Ja,

das war die letzte Verkostung vor dem großen Finale. Betty und Christian

werden sich jetzt in aller Ruhe entscheiden, wer von euch nächste Woche

antreten darf und vor allem, wer nächste Woche die Bäcker der Wochenschürze

tragen darf.

Auf die rote Schürze lege ich keinen Wert. Mir reicht das vollkommen, wenn

ich ins Finale komme. Alles andere ist mir vollkommen egal.

Also Schürze, die kann gerne jemand anderes haben.

Ich glaube fast, dass ich so ein bisschen auf den hinteren Ring bin, weil

ich viel weniger gewagt habe als die anderen.

Nach der Kritik fühle ich mich einfach ein bisschen unsicher, dass da wirklich

das Aus gewesen sein könnte, dass vielleicht meine Torte nicht aufwendig

genug war.

Es ist extrem eng.

Und wir sind wirklich alle auf einem Level und die Jury wird es nicht einfach

haben. Betty, Christian, wer hat sich denn von unseren Kandidaten am besten

geschlagen heute und wird dafür mit der Bäcker der Woche Schürze belohnt?

Einer von euch lag im Gesamtergebnis aus beiden Prüfungen eine Nasenspitze weit

vor den anderen.

Ist damit der erste Kandidat fürs Finale und somit auch unser Bäcker der Woche.

Es ist...

Bianca. Herzlichen Glückwunsch natürlich von meiner Seite. Du darfst die Schürze

sogar behalten.

Steht sie sehr gut.

Es ist unglaublich.

Mir fällt so ein Stein vom Herzen, dass ich noch weiter packen darf. Und das im

Finale hätte ich mir nie gedacht.

Einen Finalisten hätten wir damit schon mal. Du bist dabei, wenn es nicht nur um

den Titel Deutschlands bester Hobbybäcker geht, sondern auch um den

goldenen Cupcake, 10.000 Euro und ein eigenes Backbuch.

Für einen von euch ist die Reise ins Finale jetzt gleich vorbei, auf den

allerletzten Meter.

Betty, Christian, wen haben wir denn heute zum allerletzten Mal im Backzelt

kneten, rühren und schwitzen gesehen?

Steven. Du hast bei der technischen Prüfung einfach zu unsauber gearbeitet.

Dafür hast du bei Mirror Glaze nochmal ordentlich Gas gegeben und hast trotzdem

kleinen Patzer eine optisch und geschmacklich überzeugende Torte

abgeliefert.

Katz, auch bei dir lag es in der technischen Prüfung an der unsauberen

Präsentation. Bei Mirror Glaze Cake war dein Konzept zwar rund, allerdings im

Vergleich zu den anderen war dein Programm sehr simpel.

Patrick, deine Macarontorte lag vor den beiden anderen.

Deine Mirror Glaze Cake war geschmacklich rund.

Aber den Unfall beim Schokoladenmantel konntest du trotz aller Bemühungen nur

schwer verbergen.

Zugegeben, wir beide waren heute ganz schön pingelig und haben auf noch so

kleine Unterschiede geachtet.

Und genau deswegen geht das zweite Ticket fürs Finale an.

Steven, herzlichen Glückwunsch!

Genau

diesen besagten

Unterschied gab es auch zwischen euch beiden, Katz und Patrick.

Er war klein, aber er war da.

Deswegen muss uns heute leider verlassen...

Katz. Es tut uns wahnsinnig leid.

Alle tut.

Herzlichen Glückwunsch.

Ich hab mich gar nicht freuen.

Also es ist schade, dass ich jetzt nochmal dabei sein darf, aber so ist es

halt.

Katz, so schillernd wie deine Haarfarbe ist, so hast du uns auch begeistert. Ich

hoffe, du bleibst dabei, denn du hast nicht nur mir, sondern uns allen, glaube

ich, extrem viel Freude bereitet.

Danke für

alles. Die haben jetzt wirklich hart zu kämpfen. Ich beneide sie halb und

irgendwie auch nicht.

Drei Hobbybäcker haben es geschafft. Sie stehen im Finale. Und wer im Finale

steht? Der will es auch gewinnen. Auf unser Spitzen-Trio warten drei Aufgaben,

die viel Spaß machen und die sehr, sehr schwierig sind.

Mehr dazu nächste Woche, nur in Sat.1.

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