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Fünf kreative Kuchenkünstler haben bewiesen, dass jeder von ihnen das Zeug
hat zum besten Hobbybäcker Deutschlands.
Aber nur einer von ihnen kann es werden.
Auch heute liefern sie sich auf dem Weg zum großen Ziel eine Tortenschlacht der
ganz besonders leckeren Art. In der sechsten Folge von Das große Backen.
Auf Schloss Herzfelde in der Uckermark rückt es näher und näher an. Das Finale
der größten Bugshow der Welt.
Je weiter die Kandidaten kommen, desto mehr wird von ihnen verlangt. Nur wer
Höchstleistung bringt, kann Deutschlands bester Hobbybäcker werden.
Ja, aber den Sieg denkt man schon natürlich nach. Wir sind jetzt mal fünf,
die Chancen liegen immerhin bei 20 Prozent, dass man hier rausgeht als
Sieger. Bei allem Druck blieb der Spaß am Backen auch vergangene Woche nicht
auf der Strecke. Den prächtigen Tortenkreationen der Kandidaten sah man
das sehr deutlich an.
Es ist der absolute Kar.
Doch nicht alles gelang so, wie es sich die Hobbybäcker vorgestellt hatten.
Die Folge.
Von einem von euch müssen wir uns nun mal verabschieden.
Wer ist nach?
Der Druck steigt auf jeden Fall, da einfach wirklich das Feld so dünn ist
mittlerweile, dass man halt jetzt auch bei kleinen Fehlern recht weit hinten
landet. Von einstmals zehn Kandidaten sind nur noch fünf im Rennen. Sie
liefern sich auch heute wieder einen packenden Wettkampf um ein eigenes
Backbuch und 10.000 Euro.
Mit aller Konsequenz.
Es ist doch so, dass man jetzt schaut, okay, ich muss mich auf mein Zeug
konzentrieren und gut abliefern.
Nur vier kommen weiter.
Das ist jetzt fies, was ich sage. Ich hoffe, dass andere irgendeinen Fehler
machen. Ach du Scheiße.
Fucking shit.
Oh, fuck. Durch diesen Zeitdruck passiert so dermaßen viel.
Ein Fehler und das war's.
Meine lieben Hobbybäcker, ihr fünf habt es weit geschafft.
Schwäche darf sich jetzt keiner mehr von euch erlauben. Ein Wörtchen mitzureden
haben unsere beiden Experten für Süßes und Gebackenes.
Deutschlands Tortendekorateurin Nummer 1 Bettina Schlieper-Gebruchert und der
mehrfache Patissier des Jahres Christian Hüms.
Wenn ihr diese beiden Herrschaften glücklich macht, habt ihr berechtigte
Chancen, ins Finale zu kommen.
Und da geht es um den goldenen Cupcake. 10.000 Euro und ein eigenes Backen. Die
erste Hürde auf dem Weg dorthin ist die technische Prüfung.
Bitte deckt die Zutaten jetzt auf.
Etwas ratlos.
Wir haben Eier, Puderzucker, Mehl.
Und extrem viel Sahne, hast du gesehen? Ja, aber verdammt viel.
Irgendwas zum Backen ist es.
Ich möchte euch nicht länger auf die Folter spannen. Vor euch liegt das
Rezept. Bitte dreht es jetzt um.
Es wird echt immer härter.
Bei dieser Prüfung handelt es sich um ein absolut straffes und sehr
anspruchsvolles Programm.
Das geht schon damit los, dass ihr mit zwei unterschiedlichen Teigen arbeiten
müsst. Einem Mürbeteig und einem Biscuit.
Erschwerend kommt hinzu, dass ihr sehr viel Fingerspitzengefühl braucht, um
eure Torte nachher zusammenzusetzen. Und obendrein dürft ihr auch noch
modellieren, nämlich Rosen.
Wie immer bei der technischen Prüfung werden eure Backwerke später blind
verkostet von Betty und Christian. Das bedeutet, wir müssen leider auf euch
verzichten. Bis später.
Euch bleiben für eure Torten zwei Stunden.
Auf die Plätzchen.
Fertig. Backt.
Lübeck, das Tor zum Norden, die Stadt der sieben Türme, die Heimat einer ganz
speziellen Nusstorte.
Wer die in zwei Stunden ohne Fehl und Tadel hinbekommen will, braucht gute
Nerven und einen guten Plan.
Ich mache jetzt zuerst den Mürbeteig, so wie es im Rezept auch drin steht.
Deswegen wiege ich mir jetzt gerade die Zutaten wie Mehl, Zucker, Eier und so
weiter ab, damit ich den Teig verkneten kann, damit er ein bisschen ruhen kann.
Und dann gebe ich mich an den Biskuitteig.
Wie sinnvoll diese Reihenfolge doch klingt.
Jasmin macht es trotzdem umgekehrt. Biskuit vorbereiten, dann Mürbeteig,
dann die Sahne, dann Walnüsse karamellisieren und danach alles
zusammen in einer Kuppel formen und dann Rosen noch modellieren. Ich sag doch,
das ist zu viel.
Das Wort haben nun die Experten.
Zuerst Betty.
Jetzt in Runde 6 heißt unsere technische Prüfung Nusstorte nach Lübecker Art.
Dabei handelt es sich um eine Kuppeltorte, die mit Sahne gefüllt wird.
Du hast von außen eine super schön sauber gearbeitete Marzipandecke. Es
wird nur noch mit Sahne ausdekoriert und karamellisierten Walnüssen.
Zum Schluss müssen drei Rosen modelliert werden aus einem Kegel und fünf
Blättern.
Und dann ist es das Innere, was natürlich diesen Geschmack halt einfach
mitbringt. Es ist die Symbiose aus Sahne und karamellisierten Nüssen, die
letztendlich einfach für mich den perfekten Geschmack ergibt.
Im Backzelt sorgt die Nusstorte für weitaus weniger Begeisterung. Das könnte
am engen Zeitplan liegen.
Die besondere Schwierigkeit ist es, glaube ich, alles in zwei Stunden
irgendwie hinzubekommen. Da müssen die Arbeitsabläufe wohl überlegt sein.
Dann bereite ich den Mürbeteig vor und ich weiß von meinem Mürbeteig, dass er
gerne nur 20 Minuten im Kühlschrank hocken will.
Deshalb hat Patrick ihn ja auch zuerst gemacht.
Rein damit.
Erster Teig ist drinnen, zweiter Teig wird jetzt gemacht.
Bei all den Teigen den Überblick über die Zutaten zu behalten, ist schwierig,
aber wichtig.
Mensch, Mensch, Mensch, ist das eine Chaos schon wieder hier bei mir.
Na, ob das mal gut geht.
Also ein kleiner Tipp, wir sind noch fünf Kandidaten. Das heißt, jeder
unserer Kandidaten darf natürlich ab jetzt zwei Öfen benutzen.
Einer für den Mürbeteig, einer für den Biskuit.
Und schon wandern die ersten Teige in die Öfen.
Sollte jemand glauben, dass die Kandidaten jetzt erst einmal kurz
durchatmen können?
Nö, gar nicht.
Wir stehen alle hier sehr unter Druck. Also es ist schon ein bisschen viel
gerade.
Aber das haben wir uns ja selber ausgesucht.
Nun heißt es, den Mürbeteig auszurollen.
Erforderlich ist ein Durchmesser von 26 Zentimetern.
Anschließend wird er ordentlich gepiesert, damit er beim Backen keine
Blasen bildet.
Fehler gilt es unbedingt zu vermeiden.
Ist dein Biskuit so hoch?
Ja. Meiner ist so.
Ach du Scheiße, dann hast du viel eingerührt.
Ich hab den ganz langsam gerührt.
Verdammt nochmal.
Fängt ja schon gut an. Mist.
Und das, obwohl sie alles richtig gemacht hat.
Wobei... Vielleicht steht da ja doch noch etwas im Kleingedruckten.
Ach du Scheiße!
Ich hab den Zucker vergessen!
Leute, bitte!
Geht weg!
Das war so der Markt.
Wir halten fest, diese Kandidatin ist mächtig sauer.
Dieser Kandidat nicht.
Ich bin super gut drauf, deswegen versuche ich jetzt mir Mühe zu geben,
dass alles so klappt, wie Betty sich das vorgestellt hat mit ihrem Rezept.
Faszinierend synchron zerkleinern die Hobbybäcker nun die Walnüsse. Da kann
man mal Dampf ablassen.
Ist das erledigt, werden die Nüsse karamellisiert.
Und was dann passiert, erklärt jetzt mal der Patrick.
Ich tue für die Füllung jetzt die Sahne schlagen, damit ich die Nüsse unterheben
kann und Gelatine, damit die Füllung dann schon fertig ist, vorbereitet ist.
Achtung Jasmin, jetzt wird wieder Zucker gebraucht. Dieses Mal für die Sahne.
Gelatine gehört auch noch rein. So erhält sie Stand.
Und dann heißt es schlagen und schlagen.
Und genascht werden darf natürlich auch.
Die Jury hatte es ja schon angedeutet, dass es ein ziemlich straffes Programm
ist, eine Nusstorte Lübecker Art zuzubereiten. Oh nein.
Um dem ganzen Nachdruck zu verleihen, möchte ich euch kurz mitteilen, es ist
Halbzeit. Oh scheiße. Euch bleiben nur noch 60 Minuten übrig.
Als erstes aus den Öfen geholt werden die Mörbeteigböden.
Voller Hoffnung, dass etwas Gescheites aus ihnen geworden ist.
Der ist gut geworden.
Goldgelb. Und was macht Bianca?
Ich nehme jetzt meinen Biskuitsteig raus, aber ich teste ihn vorher.
Ja.
Erschreckend anders sieht Jasmins Teig aus.
Also aufgeben ist jetzt nicht für mich, deswegen mache ich ja weiter. Aber wenn
ich die technische Aufgabe versaue, bleibt mir nicht mehr viel übrig, wenn
die anderen nachher in der Runde besser sind.
Oh, fuck.
Heiß.
Sahne und Gelatine habe ich verrührt, vermischt. Jetzt gleich kommt die
Nussmischung da rein.
Wann bin ich an dem Punkt, wo ich eigentlich alles stehen lassen würde?
Wo man auch hinsieht, überall Nusssahne. Kann man da widerstehen?
Natürlich nicht.
Oh, lecker.
Mittlerweile dürfte dann auch der Biskuitboden abgekühlt sein.
Schaut gar nicht so schlecht aus.
Was es beim Zurechtschneiden des Biskuits zu beachten gilt, erörtert
jetzt bitte die Delegation aus Österreich.
Ich muss da jetzt den Teig zweimal durchschneiden, dass ich drei Schichten
habe. So ist's recht. Doch was um Himmels Willen macht Jasmin?
Ich schneide gerade den Kuchen, das Stück, was ich noch habe.
Vor allem ist es dreimal so groß. Ich habe nur das.
Nun ja, aber drei Schichten sollten es schon sein.
Ich muss die Torte mit zwei Schichten machen. Ich habe ja keine dritte
Schicht.
Noch 30 Minuten.
Jetzt bitte die Aprikosenmarmelade auf den Mürbeteig streichen und darauf die
erste Schicht Biskuit legen.
Ja, richtig.
Den zweiten Boden muss ich jetzt auch nochmal auf 24 Zentimeter trimmen, dass
das irgendwie so eine Kuppeloptik ergeben soll.
Genau, eine Kuppel mit leckerer Sahnenussmischung wünscht sich die Jury.
Die Torte wird bei mir natürlich nicht so aussehen, wie sie aussehen sollte.
Sie wird zwar eine Kuppel haben, aber eine ganz kleine.
Sehr präzise und konzentriert gehen derweil die anderen Hobbybäcker zu
Werke. Auch wenn im Hinterkopf die Uhr herumspukt.
Das wird wie immer mal, jede Sekunde wird man brauchen.
Und Steven?
Jetzt versuche ich irgendwie diese Kuppel zu bauen. Ich weiß leider nicht
ganz genau, wie es aussieht.
Das hier wäre ein gutes Vorbild.
Und Jasmins Torte?
Eine Kuppel ist es wenigstens.
Wie es mit der Nusstorte besser klappt, verrät Bianca.
Ganz viel Liebe und ganz viel Gefühl.
Ich weiß, dieses Rezept erfordert wahnsinnig viel Fingerspitzengefühl.
Aber ihr müsst trotzdem langsam zum Ende kommen. Euch bleiben nur noch 10
Minuten. Oh, wow!
Nun werden die Torten zusammengesetzt. Von der letzten Biskutschicht soll
später nichts zu sehen sein.
Ich streiche jetzt die Kuppel schön mit Sahne ein, damit die Marzipandecke dann
auch gleichmäßig aufliegt.
Richtig gehört.
Eine Marzipandecke kommt auch noch drauf.
Die nächste große Gedulds- und Geschicklichkeitsprüfung für die
Hobbybäcker. Bis zur letzten Sekunde erfordert die Zubereitung einer
Nusstorte Lübecker Art ein Höchstmaß an Sorgfalt und Präzision.
So beschwingt Steven vorhin noch wirkte, gerade scheint ihm ein bisschen die gute
Laune vergangen zu sein.
So eine Kuppel zu überziehen ist, ach, weiß ich nicht, nicht mein Ding.
Aber man muss eben sich vorsichtig runterarbeiten, das ist eigentlich so
das Wichtigste dabei.
Weil Falten sind am Anfang immer da, da hat man gar keine Chance. Man muss sie
nur dann smooth nach unten schieben.
Außerdem muss die Marzipandecke auf die richtige Länge gebracht werden.
Und das fünf Minuten vor Schluss.
Die Marzipandecke drüber geben war okay, aber dann habe ich bemerkt, dass es zu
klein ist. Ich versuche es jetzt wie von da glatt zu machen.
Und noch immer ist viel zu tun.
Patrick fasst es mal eben kurz zusammen.
Ich bin am Marzipan einfärben, danach werde ich Blätter formen, Rosen formen,
dekorieren, auf den Tisch stellen, die Türe kann verkosten.
Was Katz gerade macht, sieht aber sehr fingerfertig aus.
Ja, modellieren, aber das ist halt wieder die Frage, wie stellt sich das
bei dir vor?
Das steht im Rezept.
Aus je einem Kelch und fünf Blutenblätter.
Kelch? Was für ein Kelch? Ich weiß nicht, was ein Kelch ist.
Das macht jetzt einfach noch mein Gefühl.
Noch mehr verscheißen als im Boden kann ich jetzt nicht, ehrlich gesagt.
Liebe Kandidaten, jetzt sind es nur noch zwei Minuten.
Jeder Handgriff muss nun sitzen. Die Zeit läuft den Hobbybäckern davon. Und
fertig ist die Dekoration noch lange nicht.
Am Rand zwölf Walnusshälften auf einen Klecks Sahne platzieren. Fragt sich
nur... Wo ist bei der Kuppel der Rand? Ja, am Rand. Der Rand ist für mich da
außen. Wo steht am Rand?
Ich geb's jetzt unten. Keine Ahnung, ob das richtig ist, aber ich muss ein
bisschen meinen grauslichen Rand kaschieren.
Ah, Jasmin hat wieder falsch verstanden. Hier kommt euer Countdown.
10, 9, 8, 7, 6,
5, 4, 3, 2,
1. Alle Hände weg vom Gebäck.
Du hättest drei Rosen formen sollen.
Oh. Drei Zartrosa-Rosen. Ich hab mich verlesen.
Naja, das ist nicht so schlimm.
Bitte bringt eure Prachtexemplare nach vorne und stellt sie hinter euer Bild.
Für mich ist es scheiße gelaufen.
Das sagt alles, oder?
Solche Fehler habe ich nicht gemacht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass zwei
fehlende Rosen dafür ausschlaggebend sind, aber weiter hinten landet.
Man merkt, dass bei mir was fehlt.
Ein bisschen.
Heute, wo es endlich mal relativ gut für mich läuft, hoffe ich natürlich, dass
dann auch der Geschmack passt.
Ach, immer diese schreckliche Ungewissheit.
Ob ihr zufrieden sein könnt mit eurer Leistung, das wisst ihr erst nach der
Verkostung. Und dazu brauchen wir natürlich unsere Jury.
Betty, Christian, eure Torten sind fertig.
Ja, schön unterschiedlich. Das bringt Spaß.
Dann schauen wir uns das mal genauer an.
Es sind drei Rosen da, es sind fünf Blätter da, es ist auch eine Kuppel da.
Vom Eindecken sind keine Löcher entstanden, also da ist mit
Fingerspitzengefühl gearbeitet worden. Was mir allerdings sofort auffällt, ist
der Marzipanrand.
Es ist natürlich ein sauberer Abschluss, aber es war eigentlich nicht gefordert.
Bei den Rosen hätte ich mir allerdings gewünscht, dass ihr am Rand das so ein
bisschen mehr ausdünnt und nicht ganz so wulstig hier sind.
Hier kann man den Biskuit schon leicht durcherkennen. Da hätte ich vielleicht
ein bisschen mehr von der Sahnecreme gemacht.
So.
Beim Anschnitt kann man sehen, hier unten ist der Mürbeteig. Der hätte
sicherlich so einen ganz kleinen Tick dünner gekonnt. Der Biskuit, schön in
drei gleichmäßige Teile geteilt und sieht auch vom Backen her gut gepohrt
aus, schön gleichmäßig.
Füllung ist auch da, durchgebacken ist er auch.
Es ist eine Nusssahne.
Genauso sollte sie sein. Sie ist auch nicht über den Punkt geschlagen. Es
lässt sich sehr schön essen. Der Biskuit ist super luftig. Von daher ist alles
ganz genau richtig gelaufen. Drinnen wunderbar gearbeitet.
Draußen halt bei den Rosen ein bisschen mehr Fingerspitzengefühl. Und unten wäre
es schön gewesen, wenn wir einfach die pure Kante gesehen hätten.
Ich habe drei Rosen, ich habe fünf Blätter. Die Farbe ist sehr schön, aber
ich hätte mir hier zum Beispiel gewünscht, bei den Rosen, dass man da
einmal mit dem Finger auch so reingeht und die so ein bisschen nach hinten
zieht, dass sie so ein bisschen Lebendigkeit bekommen.
Die Kuppel ist da, auch ohne Löcher.
Unten sind Falten in Ordnung, aber hier an dieser Stelle hätte es einfach ein
bisschen gerader sein können.
Und beim nächsten Mal einfach nur darauf gucken, kurz bevor ihr das Final
dekoriert, einfach nochmal abpudern, sodass man es dann nicht mehr sieht.
Der Mürbeteig ist goldgelb, hätte vielleicht einen ganz kleinen Tick, so
ein, zwei Minuten noch länger backen können, aber der Biskuit sieht auch von
der Porung her super schön aus.
Auch hier wieder, die Sahne ist wunderschön abgeschmeckt, man schmeckt
die Nuss raus.
Der Mürbeteig hat für mich die perfekte Stärke, sodass man die Torte auch gut
schneiden kann.
Da nochmal definitiv ein bisschen Rosen üben, aber von innen hat das Rezept gut
funktioniert.
Also was bei der Torte ganz auffällig ist, ist, wie akkurat sie eingedeckt
ist. Aber es fällt auch auf, dass sie im Vergleich zu den anderen definitiv etwas
flacher ist.
Die Tupfen sollten halt möglichst immer noch auf der Torte sein. Die Rosen haben
eine schöne Farbe. Bei den Blättern, die sind am Rand schön dünn. Was auf jeden
Fall auffällt, ist, hier oben siehst du eindeutig komplett einmal rumgehen den
Biskuit. Da definitiv mehr Sahne oben drauf beim Einstreichen.
Man sieht es auf den ersten Blick, hier zwischen hätte halt noch ein Biskuit
sein sollen. Er sollte zweimal durchgeschnitten werden.
Der Mürbeteig hat aber eine wunderschöne Backfarbe, klebt dran. Also da ist die
Aprikosenmarmelade definitiv auch dran.
Also die Sahne ist gut, man schmeckt die Nuss halt raus. Das Einzige, wir wollten
halt drei Biskuits haben.
Der Mürbeteig ist vom Geschmack her auch super. Für mich auch genau die richtige
Dicke. Also da hat dafür alles funktioniert.
Kleine Röschen erwarten uns bei der nächsten Torte. Vom Modellieren hier bei
der Rose ist es fast kaum zu erkennen, dass es eine Rose sein soll. Die Kuppel
an sich aber ist wieder schön hoch. Da haben wir so eine ganz leichte Falte,
aber ansonsten oben ist es wirklich schön.
Grundsätzlich noch ein bisschen mehr Sahne zum Einstreichen, dass halt
wirklich der Biskuit nicht durchschimmert.
Lässt sich gut schneiden.
Der Anschnitt stimmt auf jeden Fall.
Auch hier ist es super schön. Du hast die Nuss, es ist super leicht zu essen.
Du hast unten den Mürbeteig, der ist genau auf den Punkt gebacken. Von daher
von innen für mich persönlich sehr schön.
Backtechnisch hervorragend. Beim Modellieren noch ein bisschen mehr
Fingerspitzengefühl.
Oh oh, oh oh.
Unschwer zu erkennen ist es nur eine Rose, was echt schade ist, weil der
Farbton ist da. Sie hätte so ein bisschen feiner gearbeitet sein können.
Und was hier zu sehen ist, sind halt doch so paar gröbere Falten drin.
Ich denke einfach, zum Schluss ist die Zeit weggelaufen und der oder diejenige
war ganz gut im Stress. Deswegen ist die ein oder andere Falte da reingelaufen.
Der Anschnitt stimmt.
Ich tippe darauf, dass es auch passend schmeckt.
Also auch die Backfarbe vom Mürbeteig, schön goldgelb. Die Sahne ist gut
abgeschmeckt, der Biskuit ist genau richtig gebacken, der hat die richtige
Farbe, der hat die Porung erst gleichmäßig aufgeschnitten. Also vom
rein technischen her ist drinnen alles richtig gelaufen. Ich glaube, der oder
diejenige hat sich einfach in der Zeit so ein ganz klein wenig vertan.
Betty und Christian werden sich jetzt in Ruhe beraten und danach erfahrt ihr die
Platzierungen von euren Nusstorten.
Die Verkostung hat reichlich Eindruck hinterlassen. Die Jury bewertet jetzt
immer strenger und strenger und schaut wirklich auf jede Kleinigkeit.
Der eine hatte mehr Falten, dafür schimpft bei dem anderen der Biskuit
durch.
Die Bewertung war, wenn mein Boden nicht gefehlt hätte, ganz okay.
Wo ich mich jetzt platzieren würde, kann ich irgendwie nicht sagen.
Ich weiß, wo ich jetzt bin, deshalb kann ich da ganz locker gechillt reingehen.
Ja, jetzt gehen wir da mal rein und hören uns das Urteil an und dann schauen
wir mal, wie es weitergeht.
Liebe Hobbybäcker, Betty und Christian haben sich auf eine Top 5 geeinigt und
wie die aussieht, das erfahrt ihr jetzt.
Ihr merkt, unsere Ansprüche werden höher, aber anscheinend könnt ihr alle
noch gut mithalten.
Dennoch gab es Unterschiede, die wir auch bemerkt haben.
Und wir fangen mit dem Platz 5 an.
Und der Platz 5 befindet sich gleich hier vorne.
Jasmin, eins der Hauptkriterien natürlich, klar, du hast einen Biskuit
vergessen, mehr Sahne obendrauf, dass es ganz klein wenig harmonischer aussieht
und die Sahne tupfen beim nächsten Mal auf die Torte und nicht daneben.
Platz 4, gleich hier links außen.
Patrick, geschmacklich von innen drin, die Sahne top, allerdings drei Rosen
wollten wir sehen, es sind keine drei Rosen und das unsaubere Eindecken am
Rand.
Platz 3 ist hier.
Steven. Geschmacklich auch hier alles richtig gemacht, aber der Mürbeteig
hätte einfach einen Tick länger backen müssen und bei den Rosen auch ein
bisschen mehr Feingefühl. Aber vom Geschmack her ist richtig gemacht.
Platz 2 ist hier.
Bianca. Eine wunderschöne Kuppel, aber bei den Rosen einfach feiner arbeiten,
auch bei den Blättern.
Tupfen mehr auf die Torte, aber vom Geschmack her und vom Biskuit her
wirklich alles richtig gemacht.
Und der erste Platz, Katz.
Es hat soweit fast alles gestimmt, die Rosen zwar noch ein bisschen dünner,
also von daher herzlichen Glückwunsch.
Dankeschön.
Das erste Mal erster Platz ist schon wirklich ein bisschen so pushend für
mich. Also ich gehe jetzt auch viel entspannter an die nächste Aufgabe ran.
Und schon naht Aufgabe 2, der einzigartige Eurovision Cake Contest.
Die technische Prüfung liegt hinter euch und ja, sie hat es in sich.
Zum Ausgleich dürft ihr jetzt backen, worauf ihr Lust habt.
Vorausgesetzt euer Gebäck.
Kommt aus Europa.
Wir rufen nämlich jetzt den Eurovision Cake Contest ins Leben.
Für welche Torte ihr euch auch entscheidet, liegt komplett in eurer
Hand. Aber bitte macht nicht alle die gleiche, denn wir wollen schließlich
einen Eindruck bekommen von der europäischen Tortenvielfalt.
Eure Torten sollen uns gar keine andere Wahl lassen, als euch mitten in die
Runde der besten vier zu nehmen.
Legt euch ordentlich ins Zeug.
Für den Eurovision Cake Contest habt ihr zwei Stunden Zeit.
Auf die Plätzchen.
Fertig.
Torken gibt es in Europa so einige.
Die erste Schwierigkeit dürfte sein, sich für eine zu entscheiden.
Katz nimmt jedoch einfach ihre Lieblingstorte.
Ich mache heute eine schwedische Manditorte, aber abgewandelt vom
Klassiker etwas.
Statt Butter nehme ich dann Schmand. Ich hoffe, dass ich die dann auch richtig
umsetzen kann. Ich möchte ein bisschen so einen Knusperboden dazu machen.
Als kulinarische Patriotin erweist sich erneut Bianca.
Ich habe mir überlegt, natürlich Österreich zu vertreten mit meiner
Torte. Ganz klar, dementsprechend auch gekleidet.
Bianca backt eine Esterhazy-Torte aus Mandel-Beset-Böden, geschichtet mit
Marillenmarmelade und Kirschwasser-Vanille-Buttercreme.
Als Verzierungen dienen geröstete Mandeln und ein Royal Icing
-Spinnennetzmuster.
Von seinen Auslandssemestern profitiert Medizinstudent Steven.
Ich mache den lettischen Honigkuchen. Ich habe ihn schon häufig gegessen in
Detlef mit meinen Mitbewohnern, aber der hat mich nie selber gemacht.
Stevens Honigkuchen-Premiere sieht so aus. Unter dem Sahnemantel mit
Blumenbeerendekor verbirgt sich eine geschichtete Torte aus hauchdünnen
Honigpfannkuchen mit einer saure Sahne-Walnuss-Füllung.
Für einen Klassiker der französischen Backkunst hat sich Jasmin entschieden.
Ich mache den allgeliebten Familienkuchen Millefeuille. Nennt sich
auch Tausend Schichten, weil der nur aus Blätterteig besteht.
Jasmin möchte die Jury mit dem französischen Millefeuille überzeugen.
Den Lieblingskuchen ihrer Familie füllt sie ganz klassisch mit Creme Patissiere.
Verziert wird die feinblättrige Schnitte mit einer Zuckergussglasur.
Blätterteig selber machen ist nicht einfach, das ist wohl wahr.
Ich habe ja die letzte technische Prüfung jetzt wieder ganz schön
verkackt.
Und daher muss ich jetzt ein bisschen was rausholen.
Patrick hat die technische Prüfung nicht wirklich abgeschreckt. Ihn verschlägt es
jetzt in sein Lieblingsland.
Ich mache eine Prinzess-Tarte.
Das ist ein schwedischer Kuchen, das ist eine Kuppeltorte, auch mit Marzipan
eingedeckt, auch mit Marzipanrosen obendrauf.
In der ersten Aufgabe war sie nicht ganz so prickelnd, aber dann muss jetzt halt
ein raushauen.
Ein gewisses Risiko geht auch Katz ein für den Crunch.
Das wird jetzt die Karamellschicht hoffentlich.
Das wird jetzt ein Wagnis.
Wie köstlich.
Zerhackte Mandeln.
Woanders ist eine Menge Honig im Spiel.
Bei Steven.
Ich bereite gerade die Böden vor. Die sollen ja ganz dünn sein.
90 Gramm pro Boden.
Sind die Teige erst einmal glücklich im Ofen, folgt blitzschnell der zweite
Scheit. Ich fange jetzt an, die Creme zu kochen. Das ist eine Vanillecreme, also
das ist insgesamt eine vanillelastige Torte. So mögen die Schweden das halt.
Mittlerweile sind im Backzelt schon 30 Minuten vergangen.
Bianca ist noch mit der Herstellung ihrer Baiser-Masse beschäftigt. Was
gehört denn noch alles rein?
Also in die Eserhase kommt der Abrieb einer Zitronenschale.
Genauer gesagt in die Mandelböden.
Zitronenabrieb, Eischnee und Mandelpulver werden nun miteinander
vermengt. Eine ganz ähnliche Mischung befindet sich bei Katz bereits in den
Backformen.
Wer Blätterteig zubereitet, ist in der Regel ziemlich hochtourig unterwegs.
So wie Jasmin.
Ich habe die Butterplatte gerade in den Teig eingefaltet und dann fange ich
gleich die erste Tour an zu falten.
Satte vier Touren hat Jasmin vor sich.
Zwischendurch muss der Teig gekühlt werden.
Und was wird das?
Das wird die Creme patissiere, die französische Creme, die in den Milfee
reingehört. Ebenfalls kräftig mit der Füllung beschäftigt ist Patrick.
Doch was genau bereitet er da gerade zu?
Das ist ein selbstgemachter Vanillepudding mit Eigelb und Stärke und
Zucker und echter Vanille.
Bianca spritzt ihre Baiser-Masse auf.
Die muss nur acht bis zehn Minuten in den Ofen.
Ich mache mindestens fünf Schichten für die Torte und der wird jetzt bei 180
Grad rausgebacken.
Und ab in den Ofen mit den Böden. Und bei Steven?
Die müssen eigentlich noch ein ganz bisschen goldbraun von oben werden.
Beim überzeugten Kuppelbauer Patrick ist der Teig hingegen schon fertig.
Vielleicht ja mittlerweile auch bei Steven.
Tut so gut.
Egal in welchen Teilen Europas ihr euch kulinarisch gesehen gerade aufhaltet, es
gibt überall Uhren und meine Uhr sagt, es ist Halbzeit.
Ach du Scheiße.
Also bleiben euch nur noch 60 Minuten übrig.
Stressfrei werden die garantiert nicht.
60 Minuten heißt jetzt ein bisschen ranhalten, dass mein Kompott fertig
wird, dass ich alles zusammengebaut kriege, dass meine Creme runterkühlt,
dass ich die mit dem Schmarrn zusammenrühren kann und dass ich nach
Möglichkeit die Creme sogar noch abschmecken kann.
Ein bisschen wirkt Steven so, als habe er alle Zeit der Welt. Doch das täuscht.
Muss ich jetzt einfach mal einen kleinen Zahn zulegen, damit das auch alles
gleich in die Kühlung kann, weil sonst schließt mir die Sahne weg und das will
ich nicht.
In die Kuchenschicht Großproduktion ist offenbar Bianca gegangen.
Ausgesprochen zielstrebig folgt sie ihrem straffen Zeitplan.
Ich will nur alles so schnell wie möglich fertig haben, dass sie dann
dekorieren kann.
Aber bitte vorsichtig arbeiten, auch wenn man sich sicher fühlt.
Man kann hier nie sicher sein. Wenn man nicht sicher ist, fährt man nach Hause.
Weil dann passieren Fehler oder man meint, es ist alles gut.
Nach dem Lübecker Nusstorten-Desaster setzt Jasmin alles auf eine Karte.
Die Tour noch machen, dann zurechtschneiden, in den Ofen rein. Der
backt bestimmt 30 Minuten.
Und so weit wie möglich von unten weg. Das wird eine Punktlandung. Dann hast du
noch 15 Minuten Zeit für den Rest.
Ob das alles in 45 Minuten klappt?
Ich hoffe, ich schaffe es.
Unter massivem Zeitdruck stehen alle Teilnehmer des Eurovision Cake Contest.
Doch nirgendwo ist die Lage so dramatisch wie in der
Blätterteigbäckerei. Noch ist Jasmin mit dem Zuschneiden des Teigs beschäftigt
und vertraut dem Experten.
Ich halte mich definitiv an das, was Christian gesagt hat. Ich kann ja von
einem Meister nur lernen und nicht eher von mir.
Erst jetzt kann der Teig in den Ofen. Spät.
Vielleicht zu spät. Jasmin macht Blätterteig in zwei Stunden. Das ist die
Champions League. Ich bin gespannt, wie das Endergebnis aussehen wird.
Die Teige der anderen Kandidaten sind längst gebacken und können
zurechtgeschnitten werden.
Ein Grund zu entspannen ist das nicht.
Aktuell wird es etwas eng, also ich muss mich ordentlich vereiden, um endlich die
Torte fertig zu bekommen.
In 20 Minuten muss der letzte Handgriff erledigt sein.
Während Katz virtuos mit ihren Knusperböden jongliert, kümmert sich
Jasmin um ihre Creme und hat gleichzeitig den Ofen im Blick.
Was sie sieht, gefällt ihr.
Ich sag dir, der geht gut auf, der geht gut auf.
Alles andere wäre auch schlecht.
Nun zu Patricks Creme. Ich mache das jetzt in einer Kuppelform, damit ich
halt eben eine exakte Kuppel bekomme und die Torte im Prinzip rückwärts baue. So
sieht's aus. Erst die Kuppel, dann der Boden.
Auch der Eurovision Cake Contest geht irgendwann mal zu Ende. Und zwar in
exakt 10 Minuten. Ihr müsstet langsam mal fertig werden.
Ach Gott.
Die Böden sehen bis jetzt sehr gut aus, aber das heißt noch gar nichts.
Der muss durch sein von innen. Die Zeit rast dahin und die Hobbybäcker sind auch
nicht langsam. In Rekordzeit wird geschichtet, gestapelt und gefüllt und
jede einzelne Minute dringend gebraucht. Der Druck wird größer.
Jasmins Not auch.
Ich habe vielleicht noch fünf Minuten, um zu dekorieren.
Woanders wird mal wieder eine Kuppel mit Marzipan eingedeckt. Dafür habe ich
heute Morgen Ärger bekommen, deswegen muss ich mich jetzt mal ein bisschen
konzentrieren, dass das jetzt besser wird.
Es bleiben fünf Minuten, in denen absolut nichts schiefgehen darf.
Mann, was ist das denn für eine Scheiße?
Also wirklich nichts.
Jasmin kämpft gegen die Uhr und das Drohen daraus.
Und was die Kandidaten jetzt so gar nicht gebrauchen können, sind neugierige
Blicke.
Macht mich ein bisschen nervös.
Wie sehr die Jury auf Feinheiten achtet, weiß jeder der fünf Hobbybäcker. Es muss
schnell und gleichzeitig äußerst exakt gearbeitet werden. Die Kandidaten geben
ihr Bestes mit wechselndem Erfolg.
Acht Streifen nach außen und acht Streifen nach unten.
Jetzt hilft nur noch die Konzentration auf das Wesentliche. Hier kommen eure
letzten Sekunden.
Zehn.
Neun.
Acht.
Sieben.
6, 5, 4, 3,
2,
1. Alle Hände weg vom Gebäck.
Ich würde mich ein bisschen fallen lassen.
Ich kann nicht mehr.
Was hast du denn da geiles rausgehauen, ey?
Ich bin so was von fertig, psychisch, körperlich, aller Arten was gibt's. Ich
bin fertig.
Fertig sind sie alle.
Und sehr, sehr stolz.
Wieder einmal warten die Kandidaten auf eine Verkostung. Für einen von ihnen
wird es die letzte sein.
Ich sehe fünf gute Gründe, Europa zu lieben.
Für die Zuschauer, die auch gerne mal backen möchten wie unsere europäischen
Nachbarn, folgender Hinweis. Auf dasgroßebacken.de finden Sie alle fünf
Rezepte unserer Kandidaten. Und wir beim Eurovision Cake Contest kommen jetzt zur
Verkostung. Betty, Christian, eure Punkte bitte. Wir beginnen bei Katz.
Katz, welchen europäischen Kuchenklassiker präsentierst du uns?
Ich habe euch eine schwedische Mandeltarte gebacken und habe einen
hoffentlich crunchigen Boden unten drunter und Kompott mit Blaubeeren und
Amaretto.
Auf den ersten Blick sehr einladend, sehr appetitlich. Die Mandeln schön
gebräunt. Ich kann super schön die drei Schichten sehen. Man sieht die Füllung,
aber es läuft jetzt nicht unbehascht irgendwie raus.
Ich finde es auch wunderschön. Goldbraun muss es sein.
Hier unten ahnt man schon den Crunch. Das hat man auch eben schon beim
Schneiden gemerkt. Und ich probiere jetzt einfach. Auch ein.
Extrem lecker.
Ein Beweis, du kommst auch ohne Dekoration aus.
Gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. Die Creme ist sensationell. Alter
Schwede, geiler Kuchen.
Vielen Dank.
Dankeschön.
Ist ja schon mal eine geile Nummer, dass du gerade schon mal trainieren durftest.
Die Kuppel ist wirklich fast babypopo glatt. Der Rand unten ist super schön.
Auch die Rose, lebendig. Auch die Blätter, schön gedreht. Es lohnt sich
doch immer wieder, uns beiden zuzuhören. Ja, ne?
Das ist für mich persönlich ein superschöner Anschnitt.
Damit kannst du dich in Schweden definitiv blicken lassen.
Die Creme ist einfach super schön geschmeidig. Gute Wahl, dass du frische
Himbeeren noch mit dazu genommen hast. Und außen halt genauso schön gearbeitet,
auch hier vom Marzipanmantel her. Das hast du richtig gut hingekriegt.
Vielen Dank.
Also optisch, gerade bei so einem Muster darf das Zentrum nicht irgendwo an der
Seite sein. Das hast du super hinbekommen, auch schön gleichmäßig
gezogen. Die Mandeln haben eine schöne Röstung. Die Rose sieht auch deutlich
besser aus als in der ersten Prüfung heute.
Das Ding ist schlicht, obendrauf das Spektakuläre und ich glaube, der
Geschmack ist das, was im Vordergrund steht.
Dann schauen wir uns die ganzen Böden an.
Fünf Böden.
Ich habe hier mal die Füllung schön gleichmäßig geschichtet.
Auch das ist wieder absolute Bombe. Auf den Punkt, genau. Biskuit auf den Punkt
gebacken, schön saftig, die Schichten gleichmäßig. Muss ich sagen, auch hier
wieder geschmacklich für mich zehn Punkte.
Drinnen genauso schön klassisch wie draußen.
Also das hat wirklich wieder perfekt funktioniert.
Vielen Dank. Danke. Danke schön.
Ich habe euch den lettischen Honigkuchen mitgebracht, da ich zwei Jahre in
Lettland gewohnt und studiert habe. Ich finde es schön, dass du hier mit den
Sahnetupfen noch gearbeitet hast.
Das macht so eine Torte halt immer so ein bisschen feiner.
Ja, ich muss auch sagen, also von außen gefällt es mir sehr. Die Beeren
obendrauf zu platzieren war ganz clever.
Die Böden persönlich finde ich ein absolutes Highlight, weil du einfach
diesen permanenten Honiggeschmack drin hast. Dazu die Beeren. Es ist halt
einfach eine Harmonie. Ich könnte jetzt nichts verbessern. Geschmacklich völlig
rund. Es passt perfekt. Sehr spannende Torte. Danke, dass du uns die mal so
präsentiert hast. Vielen Dank.
Dankeschön.
Nach dem Essen sehr beliebt der Millefeuille.
Blätterteig, dann Creme Patissiere und oben Royal Glaçage oder wie man das auf
Französisch nennt. Ich weiß nicht.
Man sieht hier am Rand, dass eine Blätterung da ist.
Oben das Muster, schön gleichmäßig gearbeitet.
Allerdings würde ich immer die oberste Platte separat dekorieren, damit es mir
hier am Rand nicht über die Torte laufen kann. Da bin ich nicht drauf gekommen.
Tja, ich glaube, du warst auch ganz schön in der Scheiße.
Wichtig ist, wenn wir es gleich aufschneiden, dass diese typische
Blätterung halt einfach vorhanden ist. Und das werden wir jetzt mal
feststellen.
Also es knistert schon.
Jetzt siehst du es.
Diese leicht speckige Schicht und dieser Fettanteil muss definitiv rausbacken.
sind vielleicht 10 Minuten länger im Backofen. Dass du eine Blätterung hast,
kannst du hier am Rand schön erkennen.
Geschmacklich muss ich sagen, sehr, sehr geile Crème Patissiere.
Superschön cremig, leicht warm sogar noch in der Mitte. Das Einzige, was
hierbei... Ein ganz klein wenig schade ist es, dass einfach mit der Backzeit
sich es noch ein bisschen nach hinten gezogen hat. Allerdings glaube ich, kann
man da ganz, ganz stolz drauf sein, wenn es nur an zehn Minuten liegt. Da muss
man nicht enttäuscht sein.
Du hast dir wirklich ein ganz großes Programm ausgesucht. Das stimmt.
Vielen Dank. Vielen Dank. Ich danke euch.
Klein ein bisschen, das hat gefehlt.
Egal. Ich bin selber schuld. Mehr brauche ich nicht zu sagen.
Du hast halt einfach nur zwei Stunden. Aber sie ist in den Wagnis eingegangen
und ich fand, dafür hat sie es sich echt sehen lassen können.
Es ist jetzt die Frage, wie die Jury vorangeht. Geht es wirklich darum, wie
viel Arbeit sie sich gemacht hat oder was effektiv auf dem Teller gestanden
ist?
Ich hoffe, dass ich mich hochkatapultieren konnte mit der Torte,
weil ich halt echt zum Gas gegeben habe.
Meine Torte war halt leider nicht aufwendig genug, fürchte ich.
Wer heute gehen muss, habe ich überhaupt keine Ahnung. Fühlt sich keiner von uns
sicher oder seh.
Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Der Moment der Wahrheit.
Gleich ist er gekommen.
Meine lieben Hobbybäcker, wie immer an dieser Stelle hat die Jury für euch zwei
Nachrichten. Die eine hört ihr nicht so gerne. In der geht es darum, für wen der
Ofen hier gleich aus ist. Wer keinen goldenen Cupcake, keine 10.000 Euro und
kein eigenes Backbuch bekommt.
Über die andere freut sich vor allem einer von euch, nämlich der, der zum
Bäcker der Woche gekürt wird.
Betty, Christian, eure Entscheidungen bitte.
Also erst einmal ein großes Kompliment von uns beiden.
Ihr wachst mit den stetig steigenden Anforderungen und liefert wirklich
sensationelle Torten ab.
Einem von euch ist es gelungen, in beiden Prüfungen uns vollends zu
begeistern.
Unser Bäcker der Woche
ist...
Bianca!
Somit kann sich Bianca mit ihrem zweiten Platz in der technischen Prüfung und
ihrer herausragend guten Esterhasi-Torte die rote Schürze sichern.
Danke.
Herzlichen Glückwunsch, Bianca. Du hast dir die rote Schürze zurückerobert. Ich
freue mich extrem.
Bringen wir es auf den Punkt. Ihr seid unsere Top Five, die fünf besten
Hobbybäcker Deutschlands. Ihr backt alle auf einem gleich hohen Niveau.
Entscheidend für Sieg und Niederlage sind allerdings Punkte wie...
Tagesform, Nervenkostüm, ambitioniertes Programm.
Jasmin, du bist in der technischen Prüfung leider auf dem letzten Platz
gelandet. Und von daher wolltest du beim Eurovision Cake Contest nochmal alles
auf eine Karte setzen.
Dafür großen Respekt von uns beiden.
Aber es hat leider nicht funktioniert.
Deswegen müssen wir uns heute leider von dir verabschieden.
Jasmin, vielen, vielen Dank, dass du uns hast teilnehmen lassen an deiner
Fantasie, an deiner Welt und vor allen Dingen an deiner Bollywood-Welt. Hat uns
unglaublich viel Spaß gemacht und ich hoffe, du bleibst beim Backen dabei.
Natürlich.
Ich freue mich für alle, die weiter sind, verdient weiter sind und ich werde
sie sehr vermissen. Das gehört leider dazu, dass man dann gehen muss.
Aber wir sehen uns ja alle im Finale wieder.
Vier Kandidaten freuen sich, dass sie weiterhin im Rennen sind. Jetzt sind es
nur noch zwei Aufgaben bis zum großen Finale. Aber die müssen auch erst mal
gemeistert werden.
Wer es schafft, das erfahren sie in exakt einer Woche. Nur in Sat.1.
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