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Noch sechs Hobbybäcker sind weiterhin im Rennen bei Deutschlands größter
Tortenshow. Bis zum Finale pflastern die leckersten Kuchen und prächtigsten
Tortenkreationen ihren Weg.
Heute lassen sich unsere Kandidaten nicht mal von den Gesetzen der
Schwerkraft aufhalten. In der fünften Folge von Das große Backen.
Schloß Herzfelde in der Uckermark rüstet sich für die fünfte Runde der größten
Backshow der Welt.
Es ist ein Wettkampf voller ungeahnter Herausforderungen. Oh mein Gott, die
müssen ja 30 Minuten backen.
Scheiße.
Gesucht wird Deutschlands bester Hobbybäcker.
Neue Woche, neue Glück.
Ja, neue Aufgabe.
Langsam wird eins.
Auch letzte Woche gaben die Kandidaten unter Hochdruck alles und machten die
Jury überaus glücklich.
Bombe von außen, Bombe von innen. Toll gearbeitet.
Ich muss von vorne anfangen, ich habe das Mäd vergessen.
Vier Eier brauche ich bitte. Bitte schnell.
Aber es gab auch Dramen. Da hieß es bloß nicht die Nerven verlieren.
Bullshit. Die Rolle ist zu lang.
Doch schmerzliche Entscheidungen mussten getroffen werden.
Gehen muss.
Serbien.
Dass Serbien uns verlassen muss, ist natürlich sehr traurig.
Andererseits muss ich sagen, bin ich froh, dass ich noch da sein darf.
Jetzt sind sie nur noch zu sechst. Im Kampf um ein eigenes Backbuch und stolze
10.000 Euro.
Mein großes Ziel ist eine Runde weiter zu kommen, doch mein größtes Ziel ist
natürlich ins Finale zu kommen.
Doch das wollen alle. Und die Konkurrenz zeigt nur wenige Schwächen.
Das Niveau ist wahnsinnig hoch hier. Klar, das ist jetzt das Ziel, dass man
sich dann ganz vorne an die Spitze kämpft. Und das auch heute wieder.
Da mag kommen, was will.
Steven, du schaffst das.
Der Ehrgeiz ist ungebrochen. Ich möchte jetzt einfach wieder zeigen, dass ich
mit Kanon nicht umsonst hier bin. Von daher gebe ich jetzt noch mal Gas.
Runde 5 kann beginnen.
Im Backzelt stehen die Kandidaten bereit und wissen nicht, welche
Herausforderungen heute auf sie warten.
Meine lieben Hobbybäcker, wenn ich euch sehe, dann wittere ich schon wieder den
Duft von frisch gebackenem Kuchen.
Von einer erwarten wir ganz besonders viel, Bianca, unsere Bäckerin der Woche.
Du weißt, wenn du diese Schürze behalten möchtest, dann musst du sie alle einfach
wieder an die Wand backen, so wie letzte Woche.
Beurteilt werden eure Gebäckstücke von unserem Experten-Dream-Team,
Deutschlands Motivtortenkönigin Bettina Schliepake-Burchert und dem mehrfachen
Patissier des Jahres Christian Hüms.
Wenn ihr diese beiden Herrschaften zum Lächeln oder gar Loben bringt, dann
könnt ihr euch berechtigte Hoffnung machen auf den Titel Deutschlands bester
Hobbybäcker. 10.000 Euro und ein eigenes Backbuch.
Aber so weit sind wir noch lange nicht. Kommen wir zurück ins Hier und Jetzt.
Heute warten zwei Aufgaben auf euch. Wir beginnen, wie immer, mit der technischen
Prüfung. Wir möchten von euch, dass ihr ein Rezept originalgetreu nachbackt. Vor
euch liegen die Zutaten.
Bitte deck sie jetzt auf.
Wie immer bei der technischen Prüfung darf erst einmal gerätselt werden.
Oh Gott.
Pfeffer.
Zitronegras.
Lauter lecker aussehende, wohlduftende Zutaten. Aber was soll man bloß damit
backen?
Erdbeerkuchen. Ja, mir graut es richtig. Ich sag, mir graut es vor jeder
technischen Prüfung.
Hefe.
Mürbeteig mit Hefekuchen.
Mürbeteig mit Hefe?
Ja, es ist irgendwas mit Hefe, aber was?
Ich spann euch nicht länger auf die Folter. Bitte dreht das Rezept jetzt um.
Also diese Begeisterung.
Ja, das Rezept lässt mich jetzt echt wieder durchschnaufen.
Es ist wieder was mit Hefe, es schaut wieder sauschwierig aus und ich habe
schon wieder Bammel.
Zitronengras weiß ich auch noch nicht so ganz genau, wie man das bearbeitet. Da
muss ich mir dann mal bei anderen ein paar Tipps holen. Zwei Stangen in 500
Gramm Erdbeeren ist echt viel. Also ich habe keine Ahnung.
Oh la la, es weht ein französischer Wind durchs Backzelt. Wir möchten eine
Brioche. Aber nicht irgendeine Brioche, sondern eine Brioche Bouclette.
Die geläufige Variante sind zwei bis drei unterschiedlich große Teigkugeln,
die pyramidenartig aufeinandergesetzt werden. Eure Brioche hingegen bestehen
aus ganz vielen Röschen, die sich nach dem Backen gut auseinanderbrechen lassen
sollen. Ansonsten ist aber alles so wie bei einer normalen Brioche. Das heißt,
der Teig muss luftig, leicht und buttrig sein.
Wie immer bei der technischen Prüfung werden diese beiden zauberhaften
Herrschaften eure Werke blind verkosten. Das heißt für euch jetzt, ihr habt zwei
Stunden Pause.
Bis später.
Für diese Aufgabe bekommt ihr zwei Stunden Zeit.
Bereit? Dann sage ich auf die Plätzchen.
Fertig. Akt.
Los geht es mit der Zubereitung des Hefeteigs. Das ist für die Kandidaten
nun wirklich nichts Neues. Ganz im Gegensatz zum Gesamtrezept.
Für einige Hobbybäcker beginnt eine Expedition ins Unbekannte. Zum Beispiel
für Steven.
Brioche noch nie gesehen, gemacht oder gegessen.
Bei diesem Rezept muss man alles beachten. Es gibt nichts, was man nicht
beachten muss.
Also vom Abschmecken, von der Gehzeit, es ist alles ein Christian-Rezept.
Na, wenn es ein Christian-Rezept ist, dann sagt er bitte am besten mal selber
etwas dazu.
Wir haben den klassischen Brioche-Teig, also das ist ein süßer Hefeteig, der
nachher aufgerollt wird, sodass du, wenn du drauf schaust, ganz viele kleine
Löckchen hast.
Die Hefe ist natürlich nicht jedermanns Sache. Du musst darauf aufpassen, dass
der Teig natürlich genug gegangen ist. Denn eins der Hauptkriterien ist, dass
dieses Gebäck relativ luftig ist.
Während der Gehphasen haben unsere Kandidaten Zeit, sich um etwas anderes
zu kümmern. Da können sie auch eine Konfitüre kochen.
Erdbeermarmelade mit rosa Pfeffer und Zitronenkrass.
Beim Abschmecken geht es darum, dass die Kandidaten jetzt nicht zu viel
Rosafäffer nehmen, aber auch nicht zu wenig. Und auch beim Zitronengras müssen
sie ein bisschen Fingerspitzengefühl haben, wie viel sie davon verwenden
möchten.
Das Wichtigste steht natürlich im Rezept. Und das gilt es genau zu
studieren. Die Milch und das Trockengemischeig hinzu und alles
vermengen, bis eine homogene Masse entsteht. Nach und nach die weiche
Butter hinzufügen.
So, homogen ist sie für mich noch nicht.
Ich habe mal gehört, Hefeteig würde man immer am besten mit der Hand kneten,
weil man einfach das Gefühl dafür hätte, wie der Teig am besten von der
Konsistenz wäre.
Ob handgeknetet oder nicht, gehen muss der Hefeteig auf jeden Fall. Und das 20
Minuten lang bei 50 Grad.
Das nimmt Zeit.
Das macht mich immer wahnsinnig, diese Zeit, dieses Abwarten, diese technischen
Prüfungen.
Nun ist es ja nicht so, dass die Kandidaten nichts zu tun hätten, während
der Teig geht.
Ganz im Gegenteil.
Ich schneide gerade die Erdbeeren für meine erste Marmelade überhaupt.
Mal gespannt, wie es wird.
Ich hoffe, lecker.
Nach dem Schneiden werden die Erdbeeren gezuckert und dann püriert.
Anschließend wird das Zitronengras so behandelt, dass es beim Aufkochen mit
den Erdbeeren sein ganz spezielles Aroma gut abgeben kann.
Hol dir die raus, die Zitrone.
Ja, weil es nicht drin steht, lasse ich es so drin, weil es ist eine
Zitronengras-Konfitüre.
Also ich mache das Zitronengras raus. Das ist ungenießbar.
So lange kann ich das gar nicht kochen, weil das weich würde.
Deswegen, das soll ja nur der Aroma abgeben und dann tut man es raus.
Ja, kommt, kommt bei dem Fehler. Kommt.
Okay, okay, da sind wir ja schon.
Und gucken auch gern mal in den Topf.
Ui, das ist nicht so gut.
Da war das Zitronengraus wohl ein bisschen sehr lange mit den Erdbeeren
zusammen.
Ich will das.
Genau. Ist die Gehzeit vorbei, heißt es Hefeteig rausholen und kritisch
inspizieren.
Viel aufgegangen ist er jetzt nicht.
Fühlt sich locker an, aber nicht aufgegangen.
Ich mache mir Sorgen gerade.
Das ist Abartigmatik.
Ob man seinen Teig nun mag oder nicht, ausrollen muss man ihn auf jeden Fall.
Auf 2 mm.
Und was kommt danach?
Wir mussten jetzt 33 Kreise ausstechen, weil wir mussten jetzt die
Rose formen.
Kreise sind das nicht.
Jetzt sind es sogar 35 und jetzt kann ich die hässlichen aussortieren. 34.
Drei Kreise werden versetzt, übereinander gelegt, vorsichtig
aufgerollt und in der Mitte geteilt.
Voilà, so entstehen die Röschen.
Irgendwie ist es bei mir so wenig, aber ich meine, ich kann ja nichts anderes
gemacht haben oder nichts falsch gemacht haben bisher.
Also ich check's wirklich nicht.
Warum ist das so dick bei euch?
Kriegt die Form nicht voll?
Ein einziges Fragezeichen.
Ich verstehe das nicht.
Ich habe doch genau dasselbe gemacht wie ihr.
Für diese Aufgabe ist es besonders wichtig, eine ruhige Hand zu haben, ihr
Lieben. Ich möchte euch nicht nervös machen, aber es ist Halbzeit.
Oh je.
Ihr habt noch 60 Minuten.
Was jetzt dringend zu tun ist.
erklärt Wessner.
Jetzt muss man mit dem Kondonsmilch streichen und dann kommt das noch für 20
Minuten in den Backofen, für hochgehen und dann müssen die backen.
Genau so ist es richtig.
Und genau so machen es auch die Mitbewerber.
Ist der Brioche-Teig erstmal wieder im Ofen verschwunden, beginnt für die
Hobbybäcker ein offenbar faszinierendes Programm.
Sie gucken ihm gebannt beim Gehen zu und drücken die Daumen, dass er goldgelb
wird. Hat man danach noch Energie, könnte man sich wieder der Marmelade
zuwenden und zum Beispiel Pfeffer mahlen.
Warum eigentlich?
Ich bin kein Freund von ganzen Pfefferkörnern. Keine Ahnung, wie es der
Christian lieber mag und die Betty. Aber ich habe das nicht so gern, wenn ich auf
ganze Pfefferkörner beiße. Ach, hauen wir noch ein bisschen was rein.
Ihr solltet eure Brioches nicht zu früh aus dem Ofen holen. Ihr solltet aber
auch wissen, wie wenig Zeit euch noch bleibt.
Zehn Minuten sind es nur noch.
Das wird nichts.
Ich nehme ihn dann raus.
Ich doch doch.
Muss der Kruzbeer oben bekommen, weil er auf unterer Stufe?
Keine Ahnung. Aber du hast jetzt schon zwei höher gedreht. Ja, weil es passiert
nichts. Meine Brioches mühen nicht so, wie ich will. Ich muss es halt
wahrscheinlich bis last second drinstehen lassen.
Was willst du machen als warten? Das ist das, was mich hier wahnsinnig macht.
Ihr Lieben, eure letzten zwei Minuten sind gerade angebrochen. Jetzt solltet
ihr eure Brioches langsam mal auf eure Platten drapieren.
Macht
bitte eure
letzten Handgriffe. Die Zeit ist abgelaufen. In 10, 9,
8,
7, 6, 5, 4,
3, 2, 1. Alle Hände weg vom Gebäck.
Ich schwöre, am liebsten würde ich mich so auf eine Matratze fallen lassen.
Ich bin K.O.
Ja, ich bin froh, dass es jetzt rum ist.
Ich weiß nicht, ich habe immer ein schlechtes Gefühl bei den technischen
Prüfungen. Irgendwas passt immer nicht bei mir.
Ich weiß zwar nicht, wie er aussehen soll, aber mit dem, was da steht, bin
ich zufrieden. Ich hoffe, die Jury auch.
Bitte bringt eure Brioche jetzt nach vorne und stellt sie hinter euer Bild.
Ja, same, same.
Every day ein bisschen was abkacken. Also ich weiß nicht, irgendwie, ich habe
mit den technischen Prüfungen null Glück.
Ja, nach letzter Woche bin ich echt happy, dass heute hoffentlich auch alles
gut ist. Also ich kann jetzt nur von der Optik ausgehen.
Ich hoffe halt, dass der Geschmack auch die Jury zufrieden einstimmt.
Wir haben alle einen Kranz, das ist schon mal positiv.
Wir haben alle eine Marmelade gemacht.
Es ist heute sicher wieder sehr schwierig und die Jury wird sicher
peinlich genau sein.
Natürlich wünsche ich mir vom ganzen Herzen mal auf eins, zwei oder drei zu
kommen. Auf in den Kampf rein und mal schauen, was die sagen.
Ja, was werden sie wohl sagen, die beiden Juroren? Mit freiem Blick auf
ihre Wunderwerke können die Kandidaten darüber ja jetzt noch ein wenig
nachdenken.
Wie das duftet.
Wenn's nach mir ginge, hättet ihr die technische Prüfung heute alle mit einem
Sternchen bestanden. Aber probieren und analysieren darf bei uns leider nur die
Jury. Betty, Christian, die Brioche-Buklets sind fertig und warten
auf Verkostung.
Das sieht doch mal ganz abenteuerlich aus.
Betty, ich würde sagen, wir starten mal rechts.
Ja, optisch sind auf jeden Fall hier die Löckchen zu erkennen.
Und man sieht auch, dass sie auch fast alle auf einer Höhe sind.
Puderzucker schön dezent eingesetzt, sodass man auch wirklich noch die
Backfarbe sehen kann.
Da sieht man, es ist schön goldgelb. Das sieht so für mich sehr gut aus.
Ja, muss ich auch sagen, alle Löckchen sind zu sehen. Das ist ganz, ganz
wichtig gewesen. Man kann das wunderbar auseinanderziehen.
Es federt wieder zurück und das ist ja immer ein Kriterium dafür, dass der Teig
auch durchgebacken ist.
Die Marmelade schmeckt schön nach rosa Pfeffer, von daher auch genau der
richtige Grad an Schärfe, aber mit so einer gewissen Fruchtigkeit am Ende.
Kommen wir gleich zum nächsten.
Ja, man sieht schon auf den ersten Blick, es ist eine bisschen andere
Optik. So fehlt so ein bisschen die Höhe, aber man sieht auf jeden Fall die
Löckchen. Also man merkt beim Abreißen schon, dass es definitiv kompakter ist.
Ich denke, das sieht man hier auch bei der Pohrung schon.
Er hätte einfach noch ein bisschen länger gehen müssen, damit er noch ganz
klein wenig mehr an Volumen gewinnt.
Konfitüre ist definitiv ein Tick fester diesmal.
Der rosa Pfeffer ist vorhanden. Ich habe gerade auf den Korn gebissen, gibt die
Schärfe im Nachhinein für mich rund dosiert.
Die Löckchen auch hier wieder schön zu erkennen.
Die Backfarbe ist das Goldgelb. Das hat auch funktioniert.
Auch hier wieder kriegst du sie wunderschön auseinandergezogen.
Da hat sich jemand mit einem Zitronenkrass sehr gut gemeint.
Es schmeckt auf jeden Fall zitrusartiger als die anderen vorher.
In dem Fall ist es ein bisschen stark.
Die Backfarbe Goldgelb hätte vielleicht ein Tick dunkler sogar noch sein können.
Der Franzose grundsätzlich backt halt fast alles, ich sag mal, Goldgelb plus
plus.
Ihr seht, da federt nicht mehr viel zurück.
Also viel, viel kürzer.
Da wäre nicht, dann ist er noch matschig.
Konsistenz war Konfitüre schön.
Bei der Erdbeer-Konfitüre hätte ich mir ein bisschen mehr Zitronengras
gewünscht. Das ist so gänzlich gar nicht da. Ich würde es auch vorher richtig
schön klopfen. Die Marmelade kriegt natürlich dann auch diesen Zitronengras
-Flavor und Touch.
Der nächste.
Die Löckchen sind da.
Es ist auch deutlich dunkler gebacken als der Vorgänger.
Man sieht auch langsam durch den Puderzucker, dass man diese
karamellisierte, gesüßte Kondensmilch natürlich da auch gearbeitet hat.
Genauso ist es gewünscht.
Ihr seht, man kann sie wunderbar auseinander teilen. Auch das klappt. Man
kann das super sehen.
Von der Konsistenz, so ein Tick flüssiger hätte die Konfitüre sein
können. Also die ist schon recht fest.
Bei der Marmelade muss ich sagen, Pfeffer ist da. Ich habe auch drauf
gebissen, es ist angenehm, aber da auch bitte mit dem Zitronengras ein ganz
klein wenig vorsichtiger sein, denn Zitronengras ist schon ein sehr
dominantes Gewürz.
Ja, und die letzte Brioche.
Wenn man hier am Rand guckt, sieht man, dass die Löckchen eigentlich wirklich
alle komplett noch ihre Form haben, hingegen man bei den anderen...
Beispielen von euch genau sehen kann, dass hier einfach der Backring war. Und
hier sieht man einfach, dass er da die Backform nicht ausgefüllt hat. Also ihm
fehlt nicht nur etwas in der Breite, sondern ihm fehlt definitiv auch etwas
in der Höhe.
Die Schwierigkeit in der Aufgabe war natürlich, den Teig richtig schön gehen
zu lassen, dass er diese Lockerung halt erhält. Und wenn ich den Teig die ganze
Zeit ausrolle, dann hat er natürlich die Zeit nicht mehr zum Gehen.
Man kann sie schön auseinanderziehen, aber ihr seht schon, Das ist natürlich
sehr kompakt.
Die Konfitüre ist für mich gut abgeschmeckt.
Wie gesagt, beim Brioche auf jeden Fall beim nächsten Mal mehr Volumen
generieren, dass das Ganze natürlich ein bisschen lockerer wird.
Da vielleicht einfach noch mehr Gespür für die Technik entwickeln.
Ihr wisst, wie es jetzt weitergeht. Die Jury wird sich jetzt kurz beraten und
danach erfahrt ihr, welches Brioche auf welchen Platz kommt.
Na prima.
Und was sagen die Kandidaten jetzt dazu?
Ja, ich wurde zerrupft wie eine Brioche.
Maximal könnte vielleicht noch die Konfitüre rausgerettet haben, dass ich
auf dem vorletzten Platz bin, aber selbst das glaube ich nicht.
Aber das ist auch immer tageswahnabhängig. Einmal läuft es,
einmal läuft es nicht. Ich weiß, wovon ich spreche.
Nächster Programmpunkt.
Zurück ins Backzelt und der Wahrheit ins Gesicht schauen.
Ihr Lieben, die technische Prüfung habt ihr für heute schon mal gemeistert. Wie
gut ihr sie gemeistert habt, das erfahrt ihr jetzt.
Man kann sehen, dass das Niveau schon recht hoch ist, aber dennoch gab es
Unterschiede und somit auch unsere folgende Platzierung.
Platz 6 ist hier.
Steven. Es war heute anscheinend wirklich nicht dein Tag. Es ist etwas zu
klein, es ist definitiv zu niedrig, es ist nicht genug gegangen.
Platz 5 ist hier.
Bessner. Er ist nicht roh, aber er ist auch gerade eben nur gebacken.
Auf Rang 4 landet mehr oder weniger zerrupft Katz, während die Bronze
-Medaille nach Österreich geht an Bianca.
Die Silber-Medaille befindet sich hier.
Herzlichen Glückwunsch.
Also da ist wirklich alles richtig gelaufen.
Das Einzige, was dich zu Platz 2 natürlich katapultiert hat, ist die
Marmelade. Da ganz klein wenig weniger Zitronengras. Kommen wir zu Platz 1.
Der geht an Patrick.
Nicht zum ersten Mal bei einer technischen Prüfung.
Herzlichen Glückwunsch. Das Volumen hat bei dir gestimmt. Die Marmelade ist gut
abgestimmt. Das ist tatsächlich wirklich zu Recht der Platz 1.
Ja, ich freue mich tierisch, dass ich den ersten Platz gemacht habe. Ich habe
letzte Woche ja schon an mir gezweifelt und von daher bin ich echt happy, dass
es diese Woche wieder super geklappt hat.
Ich bin echt so glücklich, der zweite Platz, das ist so...
Und was sagen die beiden Pechvögel?
Nicht so viel.
Es gibt nicht so viel zu den letzten Plätzen zu sagen, kann mal passieren.
Und schon geht's weiter mit Aufgabe 2. Das Thema Gravity Cake legt nahe, das
Tagesprogramm bleibt ausgesprochen ambitioniert.
Spätestens nach der technischen Prüfung solltet ihr gemerkt haben, die Aufgaben
werden hier von Runde zu Runde anspruchsvoller. Aber ihr werdet ja auch
von Runde zu Runde besser. Deswegen haben wir uns gedacht, heute besiegen
unsere Kandidaten mal die Schwerkraft.
Heute backen sie uns einen Gravity Cake.
Einen Schwebekuchen.
Ganz genau. Ein Schwebekuchen zeichnet sich dadurch aus, dass man ihn sieht und
denkt, gibt's doch gar nicht.
Für euch bedeutet das, dass ihr Torten erschaffen sollt, die aussehen, als wenn
die Erdanziehungskraft nicht für sie gilt.
Ganz dringend nötig ist natürlich auch handwerkliches Geschick. Die
verwegensten Pläne nutzen euch nichts, wenn ihr sie am Ende des Tages nicht
umsetzen könnt. Allerdings gilt auch, wenn eure Torte am Ende des Tages nicht
schmeckt. Nutzt euch auch die spektakulärste Optik nichts.
Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Das Einzige, was begrenzt ist,
ist die Zeit.
Fünf Stunden bekommt ihr für euren Gravity Cake.
Dann kommt jetzt das Startsignal. Auf die Plätzchen, fertig, backt!
Mögen die Pläne der Hobbybäcker auch noch so hochschwebend sein. Die
Grundlage eines gelungenen Backwerks ist und bleibt solides Handwerk.
Neben der Auswahl der Zutaten natürlich.
Noch lässt der Blick auf die Arbeitsplätze der Kandidaten nicht
erahnen, dass hier gleich die Schwerkraft besiegt wird.
Wenn die Handgriffe schon nichts über die kühnen Konstruktionspläne verraten,
dann ja vielleicht die Hobbybäcker.
Jasmin zum Beispiel.
Ich habe mich für eine Filmrolle entschieden.
Filme, ich liebe Bollywood, deswegen habe ich gedacht, ich passe das mal mit
mir an.
Jasmins Schokorührkuchen ist mit Sahnecreme, Minze, zerhackter
Minzschokolade und Heidelbeeren gefüllt. Aus der schwebenden Tüte rieselt
Karamellpopcorn.
Schokolade zerhacken, Minze zerhacken, zwischendurch probieren und das
Probierte für gut befinden.
Es gibt ja so viel zu tun und es ist so wenig Zeit.
Und dann, dann kommt auch noch Besuch vorbei.
Grüß Gott.
Hallo Christian.
Alles gut?
Ja, alles gut.
Das riecht hier schon extrem nach Ingwer. Ja, es ist Ingwer, tatsächlich.
Was wird denn da mitgemacht?
Na, ein Comicbaum mit gleich zwei aufwendigen Kuchen, ein Mandelbiskuit
mit Schoko-Ingwer-Sahne sowie ein Schoko-Marzipankuchen mit eingelegtem
Ingwer. Hört sich auf jeden Fall sehr spannend an. Viel Spaß noch mal. Danke.
Das ist nicht nur spannend, sondern vor allem extrem aufwendig.
Ich erwarte heute natürlich Großes von unseren Kandidaten, denn es geht darum,
dem Kuchen die Schwerkraft zu entziehen. Und das ist natürlich spektakulär, schon
alleine vom Hörensagen.
Bis die Schwerkraft endgültig besiegt ist, dauert es allerdings noch ein
bisschen. Die Hobbybäcker haben ein sehr strammes Programm vor sich.
Gespräche mit den Juroren inklusive.
Steven, auch du bist schon kurz vom Ofen? Ja, ich habe einen Rührteig
gemacht mit Orangenschalenabrieb.
Was machst du?
Die Katze von Alice im Wunderland.
Unter dem aus Frosting aufgespritztem Katzenfell stecken Rührteig,
Orangensternanis und Kaffeecreme. Sowie eine Knusperschicht aus gerösteten
Haselnüssen.
Okay, da hast du dir aber was Schönes vorgenommen. Ja.
Lass dich mal weiter backen. Bis später. Danke.
Viel Glück, Steven.
Patrick macht irgendetwas mit Marzipan. Und wahrscheinlich ist das am Ende dann
auch noch total lecker.
Woanders hingegen ist, auch nicht übel, ganz offensichtlich Schokolade im Spiel.
Jetzt kommen meine Biskuitboten in den Ofen, muss backen jetzt ungefähr eine
Stunde.
Und hoffen wir, dass sie gelingen.
Wessners Kuchen besteht aus Schokokaffeeböden und
Haselnussfrischkäsecreme mit rosa Pfeffer. Das Vögelchen modelliert sie
aus Marshmallow-Buttermasse und Schokoreis.
Im Backzelt sind bereits eineinhalb Stunden vergangen. Es wird Zeit, die
ersten Böden aus den Öfen zu holen und zu begutachten.
Ja, der ist schön flach und der ist ein bisschen hoppelig, genau so wollt ihr
das. Was Jasmin da macht, ist klar.
Aber was treibt Patrick?
So langsam
könnte man mal nachfragen, was eigentlich Katz im Schilde führt.
Ich versuche mich heute an einer 3D-Quelle, die im Wasser quasi schwebt.
Oder halt, naja, Wasser haben wir jetzt zwar nicht, aber die Quelle an sich
schwebt. Unter der bunten Quallenhülle steckt ein mit Katschassa getränkter
Limettenteig, der mit einer Mojito-Minz-Limettencreme und frischen
Erdbeeren geschichtet wird.
Und weiter geht's mit voller Kraft.
Ich brauch hier Hulk.
Ich muss richtig Herkules spielen hier gerade.
Ja, das große Backen. Besser als jedes Fitnessstudio.
Walking inklusive.
Bianca, was machst du heute?
Eine Torte im angesagten Samtlook. Die komponiert sie aus Wiener Böden,
Schokobiskuit, einer Himbeermousse und einem flüssigen Limettenkörtkern.
Im Backzelt wird weiter Vollgas gegeben.
Während sich die einen mit Popcorn vergnügen, beginnen die anderen bereits
mit ihren Schnitzarbeiten.
Und das am besten ganz, ganz vorsichtig.
Ich schnitz, glaube ich, lieber unten, weil ich weiß nicht, wie stabil das ist.
Ja nun, das weiß Vesna auch nicht.
Nach dem Desaster bei der technischen Prüfung heißt es nun... Nicht
verschneiden. Langsam konzentrierst du dich.
Ja. Mit dem Konzentrieren hat Vesna vollkommen recht. Schließlich verrinnt
unaufhörlich die Zeit.
Die Schwerkraft könnt ihr heute vielleicht überwinden. Nicht aber die
Zeit. Nein. Es ist Halbzeit, ihr Lieben. Euch bleiben noch zweieinhalb Stunden.
Katz lacht.
Sauerei. Ja, Katz hat ihren Spaß.
Und Bianca hat bitteschön was in der Schüssel?
Das ist jetzt die Himbeermuss, die meine Dorte umhüllen wird.
Na, ich versuche mir immer wieder neu zu erfinden. Bin gespannt, ob es der Jury
gefällt.
Messner, wie läuft es bei dir?
Hallo Betty, ich habe nur eine Frage jetzt. Ich muss die decken, aber das
macht mir hier Sorgen.
Du gehst jetzt mit den Händen runter.
Nicht reißen, nicht reißen, nicht reißen.
So. Dankeschön. Gutes Gelingen. Danke.
In 90 Minuten muss die Grinsekatze schweben, Jasmins Torte wie eine
Filmrolle aussehen und Katz mit ihrer Qualle fertig sein.
Zügig arbeiten, ohne hektisch zu werden. Das gelingt den sechs besten
Hobbybäckern Deutschlands im Moment sehr gut.
Bleibt die Frage, was Bianca da gerade macht.
Das war gefroren, das muss jetzt ein bisschen auftauen, sonst kriege ich den
Behälter da nicht raus.
Erleichterung.
Ich weiß, dass das Aushebeln der Erdanziehungskraft gut vorbereitet sein
will, aber ihr solltet auch die Uhr im Blick haben.
Euch bleiben noch 60 Minuten.
Oh nein.
Was?
Nein, noch eine Stunde, Annika.
Ich muss noch eindecken, fertig einstreichen und ja, ich muss mich jetzt
ein bisschen beeilen.
Okay, jetzt wird's doch hektisch.
Kein Wunder, wenn man nebenbei noch Spritzbeutel reparieren muss.
Das Problem ist, dass diese Tülle immer wieder verstopft.
Das bewirkt, dass ich einfach keine Zeit mehr habe.
Die einen kämpfen mit Oldschool-Spritzbeuteln, die anderen
bringen Hightech zum Einsatz und verhelfen ihrer Torte damit zum
trendigen Samtlook.
Ihr Lieben, ihr müsst bitte in 10 Minuten fertig sein, egal wie eure
Torten aussehen. Steven, du schaffst das.
Gib Gas.
Ich habe es noch nie gemacht. Ich bin nervös, ob das überhaupt klappt. Ich
weiß es nicht, ehrlich gesagt.
Fein justiert du.
Du weißt doch, wie so ein Blumentopf aussieht, oder? So ein Tontopf.
Da ist doch oben so ein Rand dran. So wollte ich das machen.
Endspurt. Die letzten zwei Minuten sind gerade angebrochen.
Mach's weg.
Was jetzt noch nicht schwebt, wird für immer am Boden bleiben. Hier ist der
Countdown.
10, 9, 8, 7,
6, 5, 4,
3, 2,
Eins, alle Hände weg vom Gebäck.
Ich war am verzweifeln.
Ich habe nicht damit gerechnet, fertig zu werden.
Deswegen bin ich einfach echt happy.
Die war wieder eine harte Challenge.
Also die war echt hart.
Alleine hätte ich die definitiv nicht fertig bekommen.
Hier steht eine Torte, die ist fertig.
Alles gut.
Was jetzt noch fehlt, ist unter anderem die Verkostung. Die sechs Hobbybäcker
wären dann soweit.
Sind Sie auch nervös?
Ich bin sehr aufgeregt, wie die Torte im Anschnitt aussehen wird.
Und ob meine Konstruktion euch den Anschnitt aushält.
Dass die alle mir geholfen haben, ist super.
Wenn die mir nicht geholfen hätten, hätte halt der Glut keinen fertigen
Blumentopf gehabt und Knospen auf dem Kopf hätte er wahrscheinlich auch keine
gehabt.
Also wenn alles positiv ankommt, dann hört man das schon gerne. Das Negative
möchte ich nicht hören.
Okay, keine negativen Urteile heute.
Vielleicht beherzigt die Jury das.
Vielleicht aber auch nicht.
Eure Torten sehen wirklich unglaublich aus. Ich könnte mir vorstellen, dass
ganz viele Zuschauer zu Hause sich denken, so was Tolles möchte ich auch
gerne mal machen. Auf unserer Homepage, dasgroßebacken.de, finden Sie alle
Rezepte dazu.
Und bevor Ihre Schwebekuchen davonfliegen, wollen wir sie doch lieber
noch mal verkosten. Wir beginnen heute bei Steven.
Das ist die Grinsekatze aus Alice im Wunderland.
Drinnen befindet sich ein Orangenrührteig mit einer Kaffeecreme
und Orangenfilets, die mit einer Anis-Orangencreme abgebunden ist.
Ich finde das Motiv total lustig und vor allen Dingen, ganz wichtig, die Katze
schwebt, die Idee des Schwebekuchens umgesetzt.
Beim Gesicht hätte ich mir gewünscht, dass du da vielleicht ein bisschen
feiner gearbeitet hättest. So in den Augen einfach auch vielleicht ein
bisschen mit Puderfarbe mehr Struktur reinbringst.
Aber schauen wir uns jetzt mal das Innenleben an.
Die Schichten haben definitiv funktioniert.
Das sieht man sehr schön.
Von innen muss ich sagen, es ist genau auf den Punkt. Der Sternanis ist da und
man kann es wirklich von oben nach unten essen. Und das ist die in dem Fall super
schön gelungen, auch mit der Schokolade, mit der Nougat-Creme.
Vielen Dank. Vielen Dank.
Das ist ein Gravity Cake. Ich habe hier unten den Kuchen und es geht nach
irgendwas nach oben.
Was ich mir gewünscht hätte, wäre, dass es hier oben irgendwie essbar gewesen
wäre. Rice Krispies formen und dann einfach mit Fondant die Popcorn-Tüte
machen.
Also da einfach ein bisschen mehr Handwerklichkeit, weil dass die auf dem
dünnen... Draht steht, das ist klar.
Also es geht ja schon so ein bisschen auch um die Statik.
Minze ist immer ganz, ganz gefährlich. In dem Fall ist es dir wunderbar
gelungen, diese Minze einzuarbeiten, zusammen mit den Heidelbeeren, die die
Frucht abgeben. Und wenn du drauf beißt, hast du noch eine andere Textur. Und das
ist dir super schön gelungen.
Also es macht Spaß, den zu essen.
Ja, geschmacklich.
Schön umgesetzt auch mit den Heidelbeeren.
Draußen beim Handwerklichen definitiv saubere Arbeit beim nächsten Mal.
Ich finde sie so kitschig, wunderbar schön.
Also von der Idee her mag ich sie total.
Und das hast du gut umgesetzt. Was mir auch gefällt, dass du hier den Schwung
drin hast. Ja, Idee aufgegriffen, umgesetzt.
Super. Spannender Anschnitt.
Die dunkle Schicht, das ist das.
Ich habe zwei Bödenbacken und die dunklen Enden, die habe ich dann eben
zusammengeklebt, damit ich die auch beide füllen konnte.
Das ist schon clever gemacht, habe ich in der Form auch noch nie gesehen, dass
man die beiden Enden als Füllung quasi interpretiert.
Was soll ich sagen?
Es schmeckt fantastisch. Zusammen mit der Optik ist es, glaube ich, einer der
sommerlichsten Kuchen, die ich bis jetzt gegessen habe. Ich kann nur sagen, ganz
lieben Dank für dieses wirklich tolle Konzept von innen wie außen.
Dankeschön.
Also
man
sieht diese Torte und sagt, ach, ist die niedlich.
Das will ich erreichen. Nicht, dass man sagt, oh Gott, der guckt mich böse an,
sondern es soll niedlich aussehen.
Ich fange mal unten an, da brauche ich keine Köpfe zu zerstören.
So ein bisschen wie Hydrokultur gerade.
Voll Erde.
Du hast ein vollmundiges Schokoladenaroma.
Dann kommt so nach und nach der Ingwer.
Und deswegen finde ich den unten vollkommen rund.
Ich habe dich die ganze Zeit auch ein bisschen beobachtet. Ich glaube, während
der Hälfte ist dir, glaube ich, ganz gewaltig der Arsch auf Grundeis
gegangen. Dafür, dass du dann so halbwegs versucht hast, die Ruhe zu
bewahren, muss ich sagen, ist es geschmacklich schon sehr groß.
Ja, du puckerst hoch, aber dank guter Freunde.
gewinnt man dann das Spiel oder wie auch immer.
Vielen Dank.
Was mir auf den ersten Augenblick sofort
auffällt, ist, es hätte alles so ein Tick ordentlicher gearbeitet sein
können.
Wenn ich dann hier zum Beispiel so die Schleifenwand sehe, was hier einfach
schon fast reißt, da kann ich nur sagen, das ist einfach das falsche Material
gewählt.
Aber von der Farbkombination, hellblau und gelb, das könnte schon fast eine
Tauftorte sein.
Man sieht es schön geschichtet, das ist wirklich so Schokolade pur.
Normalerweise ist diese dunkle Schokolade mit dem Kaffee eine relativ
herbe Angelegenheit. Durch diesen rosa Pfeffer kriegst du irgendwas, was so im
Hintergrund so eine Aromatik einfach abgibt, die normalerweise mit diesen
beiden Sachen eigentlich gar nichts zu tun hat. Und das passt perfekt.
Vielen Dank.
Was mir bei dir besonders gut gefällt, dass du halt eine Technik genommen hast,
die man jetzt nicht so ganz klassisch mit Motivtorten verbindet.
Und zwar mit diesem Velour-Effekt, der auf Kakaobutterbasis ist.
Und der ist dir wirklich schön gelungen.
Ich bin jetzt sehr aufs Innere gespannt.
Probier du mal bitte zu schneiden, vielleicht.
Meilst du von unten?
Oh, geil!
Ist das gewollt?
Geile Nummer.
Jetzt
kann
man es wunderbar erkennen, es läuft auch noch die ganze Zeit raus.
Großes Tennis.
Es ist super frisch. Der Lemon Curd läuft raus. Was du jetzt selber
festgestellt hast, ist natürlich, dass die Torte auch eine gewisse Zeit
braucht, um aufzutauen. Das ist aber für mich persönlich der einzige negative
Punkt, weil vom Geschmacklichen her, es ist wieder Porno. Es ist der absolute
Knall.
Ganz großes Kino.
Vielen Dank.
Nach der Verkostung kommt die Beratung. Die Torten scheinen Eindruck gemacht zu
haben. Die Worte der Juroren offensichtlich auch.
Es berührt mich fast zu Tränen, dass ich als kleine Hobbybäckerin so einen Lob
bekomme.
Rote Schürze ist diese Woche auf gar keinen Fall drin.
Maximal ans Ufer retten, um noch die nächste Runde mitzunehmen.
voll verkackt habe, wäre es natürlich umso schöner, wenn diese Woche halt eben
wieder ganz vorne dabei wäre.
Schauen wir mal, vielleicht bleibe ich, vielleicht fliege ich mit meinem Vogel
raus.
Bleiben oder das Zelt verlassen. Vor dieser Schicksalsfrage stehen die
Kandidaten jede Woche.
Und jedes Mal ist die Anspannung sehr, sehr groß.
Meine lieben Hobbybäcker, heute habt ihr wirklich Erstaunliches geleistet.
Aber pro Folge muss uns ein Kandidat verlassen. Das bedeutet aus der Traum
vom goldenen Cupcake den 10.000 Euro und auch dem eigenen Backbuch.
Allerdings küren wir auch einen von euch zum Bäcker der Woche.
Ihr macht es uns wirklich extremst schwer. Immer wenn wir vielleicht für
uns schon eine kleine Entscheidung getroffen haben, haut der oder diejenige
wieder eine Granate raus, sodass es uns schwerfällt, sich von einem zu
verabschieden. Der Bäcker der Woche.
hat sowohl in der technischen Prüfung als auch beim Gravity Cake hervorragende
Arbeit geleistet. Und bekommt zum zweiten Mal die rote Schürze.
Es ist... Patrick.
Nach letzter Woche, wo ich dann irgendwie fast geflogen wäre, diese
Woche dann der Bäcker der Woche zu sein, ist natürlich schon krass.
Also Achterbahn der Gefühle.
Ja Patrick, auch von mir herzlichen Glückwunsch. Dankeschön.
Für unsere Entscheidung haben wir beide Aufgaben noch einmal Revue passieren
lassen. Und im Endeffekt haben Nance den Ausschlag gegeben.
Steven, durch deinen letzten Platz in der technischen Prüfung musstest du beim
Gravity Cake richtig Vollgas geben.
Bessner.
Auch du konntest mit deinem Brioche nicht punkten.
Dein Gravity Cake war geschmacklich zwar rund, aber handwerklich hätte er
sauberer gearbeitet sein müssen.
Die Entscheidung war wirklich nicht einfach.
Aber von einem von euch müssen wir uns nun mal verabschieden. Und das ist...
Wesner.
Ich nehme sehr viel mit. Ich nehme sehr positive Sachen mit, die ganzen
Kandidaten. Für mich waren von Anfang an nie Konkurrenten. Für mich waren die
immer Familie, meine Kinder.
Ich habe damit auch gerechnet.
Dass ich es bis hier geschafft habe, ist für mich schon, ich bin ganz stolz.
Mit zehn Kandidaten haben wir den Wettbewerb begonnen.
Die Hälfte von ihnen ist noch im Rennen.
Und denen ist wirklich alles zuzutrauen.
Deswegen werden wir das Niveau der Sendung einfach noch weiter erhöhen.
Schon nächste Woche, nur hier in Sat.1.
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