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Zehn Hobbybäcker stehen in den Startlöchern und möchten gerne zeigen,
was in ihnen steckt. Für sie ist alles neu. Die Umgebung, die
Wettkampfsituation und die Moderatorin. Als Expertin für Süßes kümmert sich Eni
gerade um ihre ganz besonders niedlichen Zwillinge.
Deshalb darf dieses Mal ich dabei sein, wenn wir in den nächsten acht Wochen
Deutschlands besten Hobbybäcker suchen.
Hier in das große Backen.
Schloss Herzfelde bei Templin in der Uckermark ist auch in diesem Jahr
Schauplatz der größten und aufregendsten Backshow der Welt.
Ich fühle mich jetzt wahnsinnig, dass ich dabei sein darf, dass es endlich
soweit ist.
Acht Wochen lang gehen die Kandidaten ihrer größten Leidenschaft nach und
kreieren Tortenkunstwerke, die Augen strahlen lassen und dem Gaumen
schmeicheln. Haben die Hobbybäcker erst einmal das Startsignal gehört, dann wird
auf allerhöchstem Niveau gezaubert.
Ich fühle mich sehr geehrt, dass ich einer von zehn Hobbybäckern in diesem
Jahr sein darf.
Auf die Plätzchen, fertig.
Wer unter die zehn besten Hobbybäcker Deutschlands kommt, der muss richtig
etwas können.
Doch auch den besten der besten unterlaufen immer wieder Fehler.
So sind die aufgegangen.
Gar nicht.
Es geht ein richtig großer Traum in
Erfüllung. Alleine schon, das allen zeigen zu können, was man kann.
Ich bin extrem stolz darauf, dass ich die erste Österreicherin beim großen
Backen bin.
Ich hoffe, ich höre mein Land sehr gut vertreten.
Um im Backzelt zu bestehen, sollte man neben unglaublicher Kreativität und
handwerklicher Präzision dringend noch etwas anderes mitbringen.
Stressresistenz. Nein, nein, ganz oben, ganz oben, Kühlschrank, Tiefkühler,
okay.
Irgendwas ist hier anders und das ist scheiße.
Was ist das denn?
Mein Hobby.
Mein zweites Hobby.
Entschuldigung.
Du machst das jetzt gar nicht mehr. Das mache ich.
Was ist denn jetzt passiert?
Sie hat sich verschnitten und muss ins Krankenhaus.
Nein. Doch.
Dass ich unter den letzten zehn bin, das ist schon alleine für mich eine
Auszeichnung. In einem aufwändigen Castingverfahren wurden die zehn besten
Hobbybäcker ermittelt. Und schon hier bekamen alle Anwärter einen Vorgeschmack
auf das Erlebnis Backzelt,
dem Backen unter Zeitdruck und der Beobachtung durch die Konkurrenz.
Mein Ziel ist, wenn ich es schon bis hierher geschafft habe, dann will
ich auch die letzte sein, die geht.
Ich bin sehr motiviert.
Dürfen wir loslegen?
Nun, zumindest dürfen unsere zehn Kandidaten zum ersten Mal das Backzelt
betreten. Wie bunt!
Das Paradies für Hobbybäcker. Wir sind hier. Wir sind da.
Wir sind drinnen.
Meine Motivation ist einfach, Runde für Runde immer mehr geben und gucken, dass
ich alles aus mir raushole, was geht.
Und der Spaß soll natürlich auch nicht zu kurz kommen.
Doch Obacht, von diesen Bildern soll sich niemand täuschen lassen.
Am Ende wollen sie natürlich alle gewinnen.
Erstens, satte 10.000 Euro.
Zweitens, den goldenen Cupcake.
Drittens, ein eigenes Backbuch. Und viertens, den Titel Deutschlands bester
Hobbybäcker 2017.
10.000 Euro ist natürlich geil. Wir machen uns nichts vor. Da gibt es mit
Sicherheit Verwendung für. Und den Cupcake, den sehe ich eigentlich bei mir
in der Küche.
Wenn ich mein Gesicht an meinem Backbuch sehen würde, würde ich es nicht glauben.
Ich könnte dann meiner Familie und meinen Kindern sagen, Mama hat
gestorben.
I'm in it to win it!
Und so ziehen sie in den Wettkampf.
Hochmotiviert und ausgesprochen selbstbewusst. Ich backe so gerne, das
ist kaum in Torte zu fassen. Also rocke ich den Ofen und zeige den anderen, wie
der Kugel hupft.
Ich will nur zeigen, dass auch Männer backen können. Den hat ja schließlich
noch kein Mann hier gewonnen. Schluss mit lustig. Ran an die Öfen.
Liebe Kandidaten, herzlich willkommen bei Das große Backen.
Unzählige Hobbybäcker träumen davon, einmal in diesem prächtig ausgestatteten
Backzelt ihrer Leidenschaft nachgehen zu können und ihr Talent unter Beweis zu
stellen.
Dieses Jahr seid ihr die zehn Tortenkünstler, die es geschafft haben.
Und ihr dürft jetzt eure Schürzen anziehen.
Oh, wie geil.
Oh, ist die hübsch.
So, und wo ihr schon mal alle da seid, wollt ihr natürlich auch die nächsten
acht Wochen überstehen und ins Finale kommen.
Ihr müsst nur unsere beiden Juroren um den Finger wickeln.
Hier sind Deutschlands Tortendekorateure Nummer 1 Bettina Schliephake-Burchert
und Christian Hüms, mehrfacher Patissier des Jahres.
Herzlich willkommen auch von uns beiden.
Dass ihr backtechnisch etwas drauf habt, ist unbestritten, denn ansonsten hättet
ihr es gar nicht bis in diese Sendung geschafft.
Mich könnt ihr richtig begeistern, wenn ihr kreativ seid, neue Herausforderungen
sucht und vor allen Dingen handwerklich präzise und sauber arbeitet.
Zeigt mir, dass ihr genauso gut mit spannenden Geschmackskombinationen
umgehen könnt, wie mit feinen Geschmacksnuancen.
Seht ihr, es ist geradezu ein Klacks ins Finale zu kommen.
Am Ende sind es aber leider nur drei.
Das heißt, uns wird in den nächsten Wochen pro Sendung ein Kandidat
verlassen müssen.
Am Ende darf sich der Gewinner nicht nur Deutschlands Hobbybäcker 2017 nennen. Er
bekommt auch den goldenen Cupcake, 10.000 Euro und ein eigenes Backbuch.
Ihr dürft uns euer Lieblingsrezept backen. Was die Jury von euch erwartet,
das sagt sie jetzt am besten selbst.
Zeigt uns, dass ihr es backtechnisch drauf habt und haut uns geschmacklich
aus den Sau.
Ganz wichtig, habt hier im Zelt genauso viel Spaß beim Backen wie zu Hause.
Denn für diese Aufgabe habt ihr nur zwei Stunden Zeit.
So, wir kommen jetzt langsam an den Punkt, da würde Eni euch ganz viel Glück
wünschen und würde das weltbekannte Startsignal geben. Und wisst ihr was?
Heute macht sie das auch, aber von zu Hause aus.
Hallo, liebe Kandidaten. Ja, ich kann dieses Mal leider nicht im Zelt dabei
sein. Ich wünsche euch auf diesem Wege aber trotzdem wahnsinnig viel Spaß beim
Backen. Und ich weiß auch, ihr seid bei Annika in den allerbesten Händen. Sie
wird sich ganz lieb um euch kümmern. Ja, und ich darf jetzt hier euch für die
allererste Aufgabe den Startschuss geben.
Also macht euch bereit.
Auf die Plätzchen.
Fertig. Backt.
Die Spiele haben begonnen. Für die Kandidaten heißt es jetzt, sich so
schnell wie möglich an die neue Umgebung und das neue Equipment zu gewöhnen. Da
kann ein vertrautes Rezept nicht schaden.
Ich versuche heute ein altes, traditionelles Familienrezept zu machen
und zwar ist das Schreibers-Rababa.
Rambazamba jetzt.
Und was backt Steven?
Die Himbeercremetorte, die ich heute mache, ist fluffig leicht und geht
deswegen immer.
Und vielleicht freut sich auch die Jury, nachdem sie neun schwere Kuchen oder
Torten gegessen hat, dass es mal was locker Leichtes gibt.
Anhand der Lieblingsrezepte kann man immer von den Kandidaten schon so ein
bisschen erfahren, wie sie so privat ticken.
Mögen sie es gern kompliziert und aufwendig oder lieber einen Kuchen, der
vielleicht simpel aussieht, aber einfach eine Granate vom Geschmack ist.
Das Lieblingsrezept ist genau das Rezept, was du am liebsten deinen
Freunden präsentierst, was deine Familie von dir verlangt an jedem
Sonntagnachmittag. Und genau das verlange ich jetzt von unseren
Kandidaten.
Ich werde heute eine Opera Cake machen. Das ist ein Klassiker, ein Schichtkuchen
mit Kaffee und Schokolade.
Ich versuche die Jury zu überzeugen mit meiner himmlischen Torte aus dem
Brandteig, mit einer Vanillecreme, mit Sahne runtergemischt und meinen
Lieblingsfrüchten.
Was die Kölnerin Jasmin vorhat, wäre damit geklärt. Nicht mehr lange im
Dunkeln liegen auch die Pläne der Österreicherin Bianca.
Mein Lieblingskuchen ist der Weiße Traum.
Das war meine erste Torte, die ich gebacken habe.
Es ist eigentlich ein Biskuitboden mit Puddingcreme dazwischen, umhüllt in
Kokos und obendrauf mache ich Kokoskugeln.
Ich backe heute eine Dinkelapfelzart mit Rosinen.
Wird eine knusprige Angelegenheit.
Der Dialekt lässt es erahnen. Katz kommt aus Bayern, genauer aus Bernbeuren.
Was es sonst noch über sie zu wissen gibt, das offenbart sie jetzt selbst.
Ich bin die Katrin, auch Katz genannt, und bin mittlerweile schon 31 Jahre alt.
Ich bin eigentlich irgendwas zwischen spießig und verrückt.
Ich arbeite in der Industrie und deswegen ist eigentlich die
Kuchenbackerei ein super Ausgleich für mich, weil ich da wieder meine kreative
Seite so rauslassen kann.
Vor drei Jahren wollte ich meiner Schwester einfach eine selbstgemachte
Torte schenken. So bin ich zu meinem neuen Hobby gekommen.
Also ich backe so sehr viel und so gerne, dass ich eigentlich jede Woche
mindestens eine Torte backe.
Die Kuchen von meiner Tante schmecken so gut.
Meine Tochter gewinnt, weil sie die schönsten und besten Torten überhaupt
macht.
Gewinnen möchten allerdings auch die anderen Kandidaten. Serpil zum Beispiel.
Ich mache heute einen Mondstreusel.
Um das ein bisschen exotischer zu machen, kommen da heute Datteln rein.
Ja, ich bin mal gespannt, ob das auch so klappt, wie ich mir das vorgestellt
habe.
Es gibt die Lieblingstorte für meinen Mann.
Mockertorte. Soll er sie kriegen, ne?
Hat er sich ja auch verdient.
Hochkonzentriert geht Patrick zu Werke.
Ich mache einen Stachelbeer-Baiser oder auch Himmelstorte teilweise genannt, mit
Stachelbeeren und Sahne und Baiserhaube.
Heute gibt es Sinfonia di Serpori oder Sinfonia von Geschmäcke.
Eine italienische Torte, die befolgt uns schon seit ich meinen Mann geheiratet
habe. Das bedeutet am Hochzeiten Taufe, Kommunion.
ist immer diese Torte dabei.
Äußerst motiviert gehen die Kandidaten bei ihrer Backzeltpremiere ans Werk.
Nervös sind sie obendrein. Ja, hier habe ich gerade einen Brandteig,
beziehungsweise ich bin dabei, einen Brandteig zu machen.
Da fehlen noch ein paar Zutaten, ja.
Noch ist den zehn Hobbybäckern kein größerer Fehler unterlaufen. Aber wo die
Schwierigkeiten lauern, wissen die Kandidaten selbst am besten.
Das größte Problem bei dem Rezept ist die Baiserhaube.
dass unbedingt das Eiweiß richtig steif wird und das muss sich schon das ein
oder andere Mal neu ansetzen.
Steven ist derweil mit dem Projekt Biskuitboden beschäftigt. Wessner
übrigens auch, allerdings auf ganz andere Weise.
Ich habe jetzt Wasser, Zucker und verschiedene Gewürze reingemacht. Dann
kommt ein bisschen Orangenlikör dazu und werde ich meinen Boden damit eintränken.
Jede Menge Baiser hat Patrick zubereitet und das aus durchaus gutem Grund.
Ich mache deshalb auf beide Böden Baiser, weil wenn die Stachelbeeren
später drauf kommen, dann hat man so schön diesen süßen Baiser und obendrauf
die sauren Stachelbeeren.
Eine halbe Stunde ist bereits vergangen.
Langsam aber sicher spüren die Hobbybäcker den Zeitdruck im Zelt.
Das kommt jetzt in den Ofen.
Mias Biskuitboden verschwindet ebenso im Ofen wie Biancas Vanillebiskuit.
Und Wesnas Orangenbiskuit.
Es gibt allerdings Kandidaten, bei denen landet der Boden ganz woanders.
Erstmal habe ich jetzt den Winkelboden gemacht und der hockt jetzt aber schon
im Kühlschrank und muss ein bisschen durchziehen, 20 Minuten. In der Zeit
mache ich jetzt meine Äpfel sauber, schäle sie und schneide sie zusammen.
Bei den einen läuft es wie am Schnürchen, bei den anderen
möglicherweise nur so mittel. Mein Teig ist ein bisschen zu weich.
Aber ich hoffe trotzdem, dass der gelingt. Ist nicht ganz so geworden, wie
ich wollte.
Ey, wie crazy. Jetzt stehen wir hier und backen, oder?
Brutal.
Unbelievable.
Ich bin schon ganz, ganz selig. Nur mit diesem Boden.
Bin nur mit ihm schon ganz glücklich. I love him.
Wie schön.
Es gibt Arbeitsschritte, die haben unsere Hobbybäcker schon tausende Male
gemacht.
Probleme können sie trotzdem bereiten.
Die Milch müsste einmal aufgekocht werden, aber die will nicht aufkochen.
Kann ich die noch höher stellen?
Dann kommt ein P. Was heißt P?
Packen.
Dann nehmen wir die 9.
Voilà, die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden. Hier ist die Frau zu Hause,
die Milch aufkochen kann wie sonst niemand.
Ich bin die Serpil, bin 25 Jahre alt und komme aus Wiesbaden.
Ich backe sehr, sehr gerne 3D-Torten. Das ist dann für mich so dieses
Runterkommen, weil ich halt sonst immer so ein ... bin.
Also bei mir im Kopf ist es lustig.
Definitiv. Ich habe einen Freund. Markus sitzt mir dann manchmal im Rücken und
meint dann, hier komm auf, jetzt machen wir auch nochmal eine Runde Sport.
Und dann wird dafür natürlich auch mal die Zeit geopfert.
Gewinnen würde ich natürlich schon gerne.
Eine Taktik habe ich keine.
Serbhils Mohnbombe heißt deshalb so, weil zwischen den Mürbeteigböden eine
Mohnpudding-Dattelfüllung steckt. Zur Krönung gibt's obendrauf Butterstreusel.
Sehr viel spart Mohnbomben gerecht nicht an Mohn. Während Steven nicht mit
leckeren roten Früchten geizt, die übrigens ganz schön gesund sein sollen.
Ich püriere gerade die Himbeeren. Einmal wird es ja oben ein kleiner
Himbeerspiegel und für die Creme wird es mit Sahne vermischt.
Ja, so sehen Hobbybäcker aus, die ganz genau wissen, was sie tun.
Der Vanillepudding ist die Creme für den weißen Traum.
Wird natürlich noch verfeinert mit weißer Schokolade.
Dann kommt die Geheimzutat Kokoslikör.
Ein gewisses Maß an Hochprozentigem hat sich ja durchaus bewährt im Backzelt.
Mittlerweile sind 45 Minuten ins Land gezogen. Der Stress wird größer und die
Zeit knapper.
Grund für schlechte Laune ist das keinesfalls.
Jedenfalls bei Leon nicht.
Boah, ey, ist die Masse fest.
Schau mal, ist voll toll.
Ey, Mama wäre so stolz auf mich.
Ist sie. Wenn die mein Baiser jetzt sehen würde, wie steif und fest das ist.
Gut, oder?
Toi, toi, toi, Rhabarber, wer hat was? Bring mich weiter.
Jasmin, eine Frau im Vitaminrausch.
Ich hoffe, der Jury wird es schmecken.
Wenn nicht, gibt es Ärger.
Was sehr viel bei der Herstellung ihrer Mohnbombe macht, sieht deutlich
ungefährlicher aus als Jasmins Vitaminbomben-Zubereitung.
Bitte immer vorsichtig sein mit Messern.
Scheiße.
Annika, kommst du bitte? Ich habe mich richtig in den Finger geschnitten. Was
hast du gemacht? Ich habe mich richtig in den Finger geschnitten.
Ach, ihr seid so ein Schatz.
Nein, du machst das jetzt gar nicht mehr. Das mache ich. Ihr seid so lieb.
Und wir gehen jetzt.
Lass es lieber bitte den Arzt antun.
Als ich mich gerade in den Finger geschnitten habe, dachte ich, es ist
alles vorbei.
Alles. Die Erstversorgung vor Ort ist gewährleistet. Die Frage ist nur, wie es
weitergeht. Oh Mann. Was ist jetzt passiert?
Sie hat sich verschnitten, muss in den Krankenhaus.
Nein. Doch.
Boden war fertig, Creme war fertig.
Die Früchte waren geschnitten zum Teil. Ich weiß jetzt nicht, wie es weitergeht.
Ich bin bald fertig mit meinem Kuchen und ich denke, wenn wir alle zusammen,
dann können wir auch jede Kuchen fertig machen.
Das ist Teamgeist. Ob die Kuchen aber wirklich alle rechtzeitig genug fertig
werden, steht auf einem anderen Blatt. Die Abgesandte aus Österreich scheint so
schnell nichts und niemand aufzuhalten.
Geli schon.
Wenn das jetzt ein bisschen schneller kalt werden würde, könnte ich die schon
aufschneiden und füllen.
Dann wäre das herrlich, dann könnte ich ein Käffchen trinken.
Aber leider ist es nicht so.
Nun ja, eine Kaffeemaschine gäbe es zumindest.
Und die wird von Mia auch dringend benötigt. Ihr Opera-Cake enthält mit
Kaffee getränkte Biskuitböden. Und dazu braucht sie selbstverständlich einen
frisch gebrühten Kaffee.
Aber beim Kaffee allein wird's nicht bleiben.
Ja, Kaffee muss durchkommen und ein bisschen Zucker mit ein bisschen
Contreau. Jetzt alles schön verrühren, den Biskuitboden tränken und ja, nicht
hetzen lassen.
Ich vermute mal, Zeitdruck ist das letzte, was ihr jetzt gebrauchen könnt.
Hilft aber alles nichts. Ihr habt noch genau eine Stunde Zeit.
Okay. Nein, schon.
Oh Leute, das machen wir.
Sogar kein Kommentar kommt von Patrick.
Der Mann, der eisern durcharbeitet, ist im Westerwald zu Hause. Dort, wo sich
Schaf und Schaf gute Nacht sagen.
Mein Name ist Patrick, ich bin 41 und komme aus Walroth.
Die Arbeit im Dorfladen ist schon sehr wichtig für mich. Man kommt unter Leute,
man hat eine Abwechslung, man hat Beschäftigung.
Ich lebe zusammen mit meinem Mann Dirk.
Wir sind seit zwölf Jahren zusammen, seit zehn Jahren verheiratet.
Und wir leben hier zusammen mit unseren Hunden.
Wir haben ja keine Kinder. Die Hunde sind schon ein Kinderersatz.
Also ich habe schon immer gebacken und Sachen haben immer gut geschmeckt, sahen
aber immer nicht so berauschend aus. Und dann habe ich irgendwann dieses Fondant
und so weiter gesehen. Das ist so meins. Also ich denke, Patrick wird schon in
der Sendung.
Er ist sehr ehrgeizig, er übt sehr viel und engagiert sich auch sehr da drin.
Die Teilnahme beim großen Backen bedeutet mir sehr, sehr viel. Ich gehe
nicht dahin, weil ich sage, dabei sein ist alles, sondern wenn ich dahin gehe,
dann will ich auch gewinnen.
Patrick's Sweet Sour Symphony ist süß dank der Baiserhaube und sauer dank der
Stachelbeer-Puddingfüllung mit Lavendel. Der Rührteigboden schmeckt nach Vanille.
Katz und ihre Apfeltat. Eine Beziehung mit Spannungspotenzial.
Ja,
beim großen Backen geht es gesittet zu. Ohne größere Verbalausfälle schichten
die Hobbybäcker, was das Zeug hält.
Aus der Fassung bringen könnte sie höchstens eine Zeitansage.
Apropos. Meine lieben Hobbybäcker, euch bleiben noch genau 30 Minuten.
Nee, muss ich nie haben. Ach Gott.
Na, da hat man schon derbare Unmutsbekundungen gehört.
Von steigendem Zeitdruck lässt sich niemand den Spaß am Backen nehmen.
Ganz besonders der Rhabarberkuchenbäcker nicht.
Dann gibt es noch zwei Toppings, zwei zum Rutschen zum Rhabarber. Das ist
einmal eine echte Vanillecreme, eine Creme Angaleise und dann noch eine
Schlagsahne. Ganz viel Spaß scheint Kokospralinenrollen zu machen.
Mindestens genauso happy wie Bianca ist Patrick.
Also mit den Böden bin ich sehr zufrieden. Ich warte jetzt, bis die
abgekühlt sind. Dann kann ich die Stachelbeeren aufstreichen und dann die
Sahne und zusammensetzen. Dann bin ich fertig.
Obacht, Steven, die Himbeersoße läuft über den Rand.
Das war so geplant, dass es seitlich so ein bisschen runterläuft. Ich hätte es
mir gerne ein bisschen dicker gewünscht.
Aber jetzt muss es so gehen.
Okay, sieht lecker aus.
In einer schwierigen Phase steckt Serpils Mohnkuchen.
Wenn ich den jetzt schon zu früh anschneiden würde, könnte es sein, dass
ein Kuchen nur noch mit Streuseln ist. Und ohne Füllung.
Weil die Füllung dann außen wegläuft.
Ja, mal abwarten.
Außen weggelaufen. Ein gutes Stichwort.
Oh Gott, oh Gott, oh Gott.
Scheiße. Oh Gott.
Na, ist mir noch nie passiert.
Scheiße.
Sehr standhaft sieht diese Torte nicht aus.
Was ihr wohl fehlt?
Süß wird sehr weich beim Anschnitten. Tschüss.
Nahezu fertig ist Katz mit ihrer Tat.
Während Wessner noch ein paar letzte Handgriffe erledigt, vertieft sie sich
bereits in das Rezept des Unfallopfers Jasmin.
Bevor der eigentliche Tortenrettungseinsatz beginnt, steht
sorgfältige Lektüre auf der Agenda.
Nanu? So.
Christian und Betty nehmen Jasmins bisher entstandenes Backwerk genau unter
die Lupe.
Kann ich dir helfen?
Ja, sehr gerne. Also ihr würdet das jetzt beide fertig machen? Ja, genau.
Wir würden jetzt nur füllen, also tolles Teamwork.
Sollte keiner rausgehen, nur weil er sich verletzt hat, oder?
Es bleiben noch zehn Minuten.
Wessner gibt Vollgas und Bianca einen Fehler zu.
Ich weiß schon, was ich vergessen habe, Gelandine.
Es ist in die Hose gegangen. Es ist nicht mehr der weiße Traum, sondern der
weiße Albtraum für mich.
Ganz andere Probleme hat Serpil.
Die Aufregung ist jetzt eher darin, den jetzt so akkurat wie möglich zu
schneiden, dass das auch aussieht, als ob der gerade wäre.
So kurz vor Schluss wäre jeder Fehler verhängnisvoll. Da heißt es ruhig
bleiben, auch wenn der Zeitdruck zunimmt.
Was sagt die Tic Tac?
Ich glaube, in den letzten Zügen sollte man noch mal Ruhe bewahren. Man munkelt,
dass da etwas dran sein könnte.
Derweil versuchen Wessner und Katz, Jasmins Torte im Ansatz so aussehen zu
lassen, wie es sich der Bollywood-Fan vorgestellt hätte.
Und das Backwerk wird tatsächlich fertig.
Genauso wie Mias Opera-Cake. Liebe Kandidaten, ihr habt jetzt noch genau
zwei Minuten Zeit.
Was? Zwei Minuten?
Das halte ich für ein Gerücht.
Jetzt wird es hektisch. Oh weh.
Uh, das sieht gut aus.
Er ist drauf.
Es ist da, wo es ist.
Und jetzt Medusa.
Die einen retten, was zu retten ist.
Die anderen arbeiten hingebungsvoll an der Verschönerung. So grüßsiegig war ich
noch nie mit dem Blattgold.
Was auch immer ihr gerade macht, es werden die letzten Handgriffe sein.
10, 9, 8, 7,
6, 5, 4, 3,
2, 1.
Alle Hände weg vom Gebäck.
Ich bin jetzt nach zwei Stunden echt tierisch erleichtert. Ich bin einfach
nur froh, dass ich was auf meinem Tablett stehen habe. Sieht schlecht aus.
Sogar der Tortenanschnitt, vor dem habe ich Angst, weil die Creme so weich ist.
Ich bin sehr frustriert.
Geschafft! Nicht mehr lange und die Kandidaten erleben ihre allererste
Verkostung. Eines steht fest, ein gelungener Auftakt wäre enorm wichtig
für die Backzelt-Debütanten.
Wenn Christian und Betty, wenn ich deren Geschmack getroffen haben sollte, würde
mich das sogar riesig freuen, weil dann wüsste ich, in welche Richtung sie
tendieren. Und das ist dann so, wie auch meine Familie sagen würde, das war gut.
Ich möchte, dass es sofort losgeht, weil diese Wartezeit ist. Ich bin nicht so
ein Mensch.
Ich bin ein ungeduldiger Mensch.
So ihr Lieben, das war also eure Backzelt-Premiere.
Ich vermute mal, dass ganz viele Zuschauerinnen und Zuschauer zu Hause
sich gerade denken, das ein oder andere würde ich auch gerne mal ausprobieren.
Kein Problem. Auf dasgroßebacken.de finden Sie alle Rezepte und Tipps, wie
es zu Hause am besten klappt.
So, und wir kommen hier gleich im Zelt zur allerersten Verkostung im laufenden
Wettbewerb. Betty Christian, ihr geht gleich von Platz zu Platz und probiert
die Lieblingskuchen unserer zehn.
Und da ist Jasmin.
Schön,
dass du wieder da bist.
Sag an, wie geht es dir?
Geht mir besser. Vier Stiche.
Ja, aber ich darf weitermachen. Darfst du weitermachen, das ist ja die Frage.
Sehr gut.
Was ich über meine Torte denke, fertig ist sie nicht.
Ich weiß es nicht, wie es jetzt weitergeht.
Ich hoffe nur positiv.
Ich will mein Bestes geben. Ich will weitermachen.
Der Ehrgeiz ist definitiv da, trotz Wunde.
Moin. Haben alle nur versucht, das Beste draus zu machen.
Danke.
Mir fällt gerade ein Stein vorm Herzen, definitiv.
Ja, und ich bin wirklich froh, dass ich diese Kollegen hier bekommen habe.
Jasmin, schön, dass du wieder da bist und vor allem, dass du weiter backen
kannst. So, und wir starten aber erstmal bei Patrick.
Patrick, dann erzähl uns doch mal, warum dieser Kuchen dein Lieblingsrezept ist.
Den hat meine Oma früher schon immer gebacken und ich habe diesen Kuchen
immer sehr gerne gegessen.
Dieses Süße und Saure da drin, das war immer so meins.
Das gefällt mir von der Optik sehr gut, von der Farbe her optimal getroffen.
Super, danke schön.
Du hast am Anfang gesagt, du wolltest dieses süß-saure haben. Das ist dir
perfekt gelungen. Die Stachelbeeren sind präsent.
Sie haben die gewisse Säure, das heißt den leichten Crunch, der natürlich
dadurch kommt, dass der Baiser leicht angetrocknet worden ist. Er ist nicht
komplett durchgetrocknet. Auch das ist vollkommen richtig. Von daher hast du in
dem Kuchen für mich persönlich alles richtig gemacht. Das klingt doch schon
mal super, oder? Ja, ich bin erleichtert.
Mein Lieblingskuchen ist eine Mohnbombe, sprich ein Mohnstreusel, den ich ein
bisschen variiert habe. Anstatt Rosinen habe ich Datteln reingemacht. Die
Streusel oben, schön goldgelb.
Es ist...
Richtig schön crunchy obendrauf. Du hast die Textur, der Streusel ist auf den
Punkt gebacken, soll heißen, der hat die richtige Farbe. Er ist schön knusprig,
das habe ich mir gewünscht. Die Creme ist natürlich auf den Punkt, das heißt
richtig schön angestockt. Das ist der Grieß, der da drin ist. Und für mich ist
es einfach ein Klassiker, aber sehr gut umgesetzt.
Dankeschön.
Bianca, sag uns mal, was hinter deinem Lieblingsrezept steckt.
Das ist ein weißer Traum aus Kokos und das sind Kokosbällchen, selbstgemachte.
Leider ist es mir nicht ganz gelungen.
Die Creme war zu weich. Ich habe versucht, das Beste draus zu machen.
Wenn die Creme dann einmal rutscht, dann rutscht sie. Aber ich finde es witzig,
dass du die Kugeln selber geformt hast.
Ich denke mal, wir tun dem Kuchen jetzt einen Gefallen, wenn wir ihn anschneiden
und probieren.
Ich sehe hier tatsächlich noch gut diese Böden.
Das, was ich sehen kann, hat auch noch eine gute Backfarbe.
Und die Creme hält.
Es sackt jetzt nicht alles zusammen. Also von der Schichtung her hast du es
für mich sehr ordentlich gemacht.
Das ist halt richtig schön rund im Geschmack. Du hast halt einen ganz
leichten Fruchtanteil mit dabei.
Ich finde es super. Das stimmt alles.
Danke.
Ich habe euch Sinfonia di Sapori mitgebracht.
Geschmack habe ich getränkt mit Orange, Anis und Zimt. Und Creme ist Crema
pasticcera. Christian, das ist keine extra Crunch.
Das dürfen wir nicht essen. Danke.
Du hast die knalligen Farben Rot und Grün. Zusammen mit dem Weißen ist
natürlich ein Farbspiel, was ich ganz lecker und ansprechend finde.
Italien halt.
Man sieht an sich, dass die Torte auch gerade ist. Und dann noch mit Sahne in
einen Strich zu machen, ist schon nicht ganz einfach.
Die Schichtung ist hier gleichmäßig gelungen. Du hast hier einen schönen
Backrand. Das heißt, da ist der Biskuit auch auf dem Punkt gebacken.
Ja, auch wenn man es nicht erwarten würde, sehr sommerlich.
Durch die Früchte natürlich obendrauf.
Biskuit, sehr gut getränkt. Vielleicht noch ein paar Nüsse mit da rein. Ich
glaube, dann wäre es für mich ein absoluter Burner gewesen.
Vielen Dank.
Vielen Dank. Bitte.
Das ist meine Himbeerverführung. Und zwar ist es ein Vanillebiskuit und
obendrauf ist ein Himbeerpüree mit Limetten und Himbeergeist.
Verführung, weil...
Zur Not hilft der Alkohol.
Optisch natürlich ganz klar, die Himbeeren stehen im Vordergrund. Von
innen sieht es hoffentlich genauso lecker aus wie von außen.
Ich hoffe auch.
Ja, die Schichten kann man gut sehen. Das, was man außen auch schon sieht, das
hast du gut durchgezogen. Also die Böden sind jetzt nicht auf einer Seite so und
auf der anderen Seite so.
Die Sahne sieht mir so ein bisschen krisselig aus, aber ich glaube, das
werden wir gleich schmecken.
Das eine ist Fett, das heißt Sahne, plus Wasser durch das Himbeermarkt ist
natürlich dann immer die Gefahr, dass die Sahne anfängt zu gerinnen. Das ist
es nicht, aber es ist kurz davor und was ich mir für innen drin auf jeden Fall
gewünscht hätte, die Himbeeren, die oben drauf waren, ich habe die eine mir jetzt
weggepickt, die hättest du auch reintun müssen. Dann hast du einfach innen drin
nochmal dieses leichte Texturspiel. Also man kann da durchaus ein großes Stück
von essen. Vielen Dank.
Jasmin, schön, dass du wieder da bist. Und es steht auch eine Torte vor dir,
dank dieses super Team Spirits. Aber die Optik können wir jetzt nicht so richtig
bewerten. Was ich bei deinem Lieblingsrezept besonders spannend
finde, ist halt diese Kombination Brandteig als Bohnen. Davon gibt es
nicht viele Torten. Und das war auch wirklich was, wo ich mich im Vorfeld
darauf gefreut habe. Das ist einfach lecker.
Du hast die Porung. Das heißt beim Backen, das was ich gerade angesprochen
habe, der Teig war richtig schön gebacken.
Die Vanillecreme ist eine Vanillecreme ist eine Vanillecreme. Vielleicht noch
so einen kleinen Pepp irgendwie mit reinbringen.
Schoko-Raspel-Tee.
Es ist eigentlich nicht mein Lieblingsrezept, sondern das
Lieblingsrezept meines Mannes. Das sieht auf den ersten Blick genauso aus, wie es
aussehen soll.
Also beim Anschnitt habe ich jetzt ja genau das, was ich draußen gerne gehabt
hätte. So ein bisschen Farbklecks.
Das ist die Marmelade.
Ja, dann werden wir mal wach.
Jetzt bin ich mal gespannt.
Du hast hier hauchdünne Schichten von deiner Fünf-Früchte-Marmelade mit drin.
Und trotz alledem schmeckt man sie. Weil ansonsten wäre es, glaube ich, für mich
persönlich einfach zu schwer gewesen.
Das ist ein runder Geschmack. Ich habe den Kaffee.
Also da hast du ein gutes Händchen für bewiesen. Danke.
Vielen Dank. Vielen Dank.
Also das ist Schreibers Rhabarber. Das ist ein altes Familienrezept. Also Mama
will den einfach nur pur.
Mein Mann will Sahne dazu haben. Ich finde eben eine Vanillecreme auch recht
lecker. Ja, Rhabarberkuchen mit Baiserhaube ist natürlich so ein
richtiger Klassiker.
Diese kleinen Risse, die du oben drauf hast, da gebe ich dir einfach den Tipp,
mach ein bisschen mehr Baiser da drauf. Dann bricht dir das nicht auf.
Zum Buchen kann ich jetzt schon sagen, der Rhabarber ist auf den Punkt
gebacken. Das heißt, du hast ihn nicht zur Suppe gebacken.
Perfekt gelungen. Oben hätte ich mir ein bisschen mehr Baiser gewünscht, weil der
Rhabarber natürlich eine gewisse Säure mit sich bringt.
Die Creme Anglaise ist sehr schön. Auch die Vanillesahne sind beides spannende
Komponenten dazu.
Ich danke euch.
Ich mag sonst keinen Apfelkuchen, auch wenn er nicht sehr spektakulär
ausschaut, aber er ist halt einfach meiner Meinung nach sehr fein. Ich mag
ihn sehr gerne und der Rest der Familie auch.
Also gerade von der Optik, eine Tarte bietet halt nicht so viele Möglichkeiten
zu dekorieren. Und du hast genau die Möglichkeit genutzt, indem ich sie
einfach ordentlich anlege, dass ich hier einen schönen Fächer hinlege.
Eventuell hätte man hier oben aber die Kante trotzdem gleichmäßig haben können.
Also der Guss ist gestockt. Das ist ja ganz wichtig.
Ich habe selten einen Kuchen gegessen, bei dem ich mich danach gesünder gefühlt
habe als dieser.
Die Äpfel sind da, das heißt, die war genau die richtige Zeit im Backofen. Es
ist vor allem auch ein vollmundiger Geschmack, also gerade auch durch den
Dinkel. Und irgendwie ist dann plötzlich auch die Sahne gesund.
Vielen, vielen Dank. Danke auch.
Opera Cake, klassisch.
Original mit Kaffee und Schokolade und Vanille. Ich habe jetzt mit Orange und
Praline noch mitgearbeitet.
Um es noch irgendwie aufzupeppen.
Der Vorteil einer Schnitte, man braucht es nicht anzuschneiden, man sieht ja
gleich, was man bekommt.
Allerdings muss man dafür auch sehr ordentlich arbeiten.
Und ich finde gerade auch die Variante mit dieser Orangencreme, mit diesem
Gelbton, gerade auch zu diesem Brauntönen, das gefällt mir sehr gut.
Das macht es sehr appetitlich.
Sportlich. Das Ganze in zwei Stunden. Bei der allerersten Aufgabe.
Respekt.
Du hast eine sehr schöne, cremige Konsistenz. Das ist dir super schön
gelungen. Die Orange ist da.
Der Kaffee ist ganz, ganz leicht da. Das finde ich persönlich ganz stark, weil
eine Opera natürlich immer auch einen sehr großen Schuss Kaffee hat.
Toll abgeschmeckt.
Und es ist auch eine schöne Kombination mit den Biskuits.
Vielen Dank.
Als die Beine jetzt aber gerade
vor mir standen, bei mir ist das Herz wirklich...
Fünfmal hoch und runter gegangen. Ich bin aber froh, dass das alles relativ
positiv war.
Es würde mir besser gehen, wenn ich sie selber vollendet hätte. Das ist
natürlich, um Gottes willen. Aber ich bin meinen Kollegen so dankbar.
Es wäre ja sonst gar nichts da gewesen.
Bei Jasmins Kuchen konnten wir logischerweise nicht die Optik
beurteilen. Sie hat den Kuchen nicht selber fertiggestellt. Was wir jetzt
bewertet haben, war der Geschmack zu dem Zeitpunkt.
wo Wessner und Katz halt wirklich weitergemacht haben. Ja, so ist es, wenn
Experten Kuchen verkosten.
Davon bekommt ihr gleich schon wieder einen Eindruck nach der nächsten
Aufgabe.
Und hier wartet zum ersten Mal die technische Prüfung auf die diesjährigen
Kandidaten.
Ich freue mich auf die erste technische Prüfung. Alleine, um doch vielleicht ein
bisschen mehr zeigen zu können, was ich kann, was in mir steckt.
Was gerne dran kommen darf, wäre sowas wie Cake Pops oder solche Sachen, wo ich
weniger Ahnung von habe, wäre dann so Blätterteige.
Ihr Lieben, wir kommen zur technischen Prüfung. Wir möchten von euch, dass ihr
euch exakt an ein Rezept haltet und es technisch perfekt umsetzt. Bitte deckt
jetzt die Zutaten auf.
Ich bin gerade einfach nur froh, dass keine Hefe darunter liegt.
Zimtschnecken oder Strudel.
Es ist doch Hefe da.
Oh, bitte nicht.
Vor euch liegt ein Rezept.
Bitte dreht es jetzt um.
Franzbrötchen. Christian.
Ich habe keine Ahnung, was ein Franzbrötchen ist.
Die erste große Herausforderung für euch wird sein, den Teig zu tourieren.
Achtet bitte darauf, dass die Butter immer schön kalt ist, wenn sie in den
Teig eingearbeitet wird.
Zeitmanagement ist ein ganz großer Faktor.
Franzbrötchen zu backen ist mit Sicherheit auch nicht so ganz ohne.
Wir wollen drei Stück haben und zwar drei identisch große.
Ihr habt zwei Stunden Zeit.
Die beiden werden später blind verkosten.
Deswegen schicke ich euch jetzt raus. Bis später.
Und für euch gibt es jetzt von mir das erste Mal das bekannte Startsignal.
Auf die Plätzchen.
Fertig.
Packt. Jetzt mal ehrlich.
Viel Glück, Leute.
Wer kennt Franz Brötchen?
Ich.
Ich bin ja vor kurzem nach Hamburg gezogen und das erste Mal habe ich von
Franzbrötchen gehört und gegessen. Ich habe es aber noch nie gemacht.
Franzbrötchen noch nie gemacht, Hefe-Story sowieso, fiese Schote. Aber
ich hoffe, ich ziehe es halt einfach jetzt durch. Ich versuche mein
allerbestes und ich hoffe, ich lese halt überlesen nichts, weil das ist ein ganz
klassischer Fehler von mir. Keiner kennt Franzbrötchen.
Keine Ahnung, was der Christian sich dabei gedacht hat.
Nun ja, Betty ist daran auch nicht ganz unschuldig.
Die erste technische Prüfung in dieser Staffel ist ein Franzbrötchen. Und das
weckt bei mir ganz viele Kindheitserinnerungen als Hamburgerin,
da es sich um eine Hamburger Spezialität handelt.
Ein Franzbrötchen sieht grundsätzlich eigentlich immer an den Seiten
aufgekringelt aus, gleichzeitig relativ flach und goldbraun muss es gebacken
sein.
Ein ganz wichtiger Punkt bei dieser Aufgabe ist Zeit. Und zwar muss man
immer zwischen den Touren Zeit lassen, damit sich der Teich entspannen kann.
Dieses Aroma, was man nicht nur riechen, sondern auch sehen kann, das gehört für
mich für ein Franzbrötchen dazu.
Wie schön, dass auch unsere Hobbybäcker heute endlich mal Franzbrötchen
-Erfahrungen sammeln können. Der Ehrgeiz ist groß.
Nach meinem vorherigen Fauxpas muss ich jetzt auf jeden Fall
aufholen. Was machen die anderen?
Ja, was machen Sie denn?
Steven, jetzt sag doch bitte mal.
Ich versuche gerade die Butter, die ich gerade mit dem Mehl verarbeitet habe, zu
einer Platte auszurollen, damit sie dann nochmal ordentlich kühlen kann, damit
sie dann zwischen den Hefeteig gelegt werden kann, dass man das dann touren
kann. Wichtige Arbeitsschritte bei der Plunderteig-Zubereitung sind Milch
erhitzen, darin Butter zergehen lassen, Hefe und Mehl vermischen, die Milch
dazugeben und das alles bitte sehr sorgfältig.
Arne, ich habe doppelt so viel Milch genommen.
Oh je, und nun?
Na, man könnte zum Beispiel einfach mal auch doppelt so viel Mehl nehmen. Das
gleicht sich schon irgendwie wieder aus.
Es wird wieder, es wird wieder, es wird wieder.
Ich glaube, der Fehler ist nicht so schlimm gewesen, weil ich jetzt alles
verdoppelt habe und nachher einfach nur die Hälfte davon benutze.
Was ein richtiger Plunderteig werden will, der muss ordentlich geknetet
werden. Katz kann das besonders gut.
Ich muss hier hobbymäßig gehen.
Wie schaut's denn bei, sagen wir mal, Serbil aus?
Momentan läuft's noch ganz gut. Ich glaube, hektisch werde ich erst, wenn
ich zu dem Punkt komme, wie sehen Franzbrötchen eigentlich aus.
Wie sehen Franzbrötchen aus?
Einen massiv ratlosen Eindruck macht auch Patrick.
Woran das wohl liegt?
Ich habe noch keine geklärte Butter gemacht.
Man soll jetzt wohl aufkochen und dann nach und nach den Schaum oben
abschöpfen. Aber gemacht habe ich es noch nie. Der aufgestiegene Schaum mit
der Schaumkelle so lange abschöpfen, bis die Butter klar ist und nicht mehr
sprudelt.
Das sprudelt aber noch ganz schön.
Um an das reine Butterfett zu kommen, schöpft man das geronnene Eiweiß im
Schaum ab und anschließend wird auch noch gefiltert.
Oh, das dauert aber.
Später werden die Kandidaten mit der geklärten Butter den Teig bestreichen.
Der muss allerdings erst einmal touriert werden, nachdem er 15 Minuten geruht
hat. Also ich habe die Vermutung, dass ich etwas gut in der Zeit bin und genau
das stört mich, weil ich denke, ich habe das vergessen.
Hoffentlich nicht die 15 Minuten Ruhezeit.
Durch die Ruhezeiten entspannt der Teig einfach so ein ganz klein wenig. Das ist
wie bei uns Menschen. Wir legen uns dann hin und nach zehn Minuten sind wir dann
wirklich in der absoluten Ruhephase. Das geht beim Teig genauso. Das heißt, ich
kann ihn schön ausrollen und der schnurrt mir nicht wieder sofort zurück.
Nun, Ruhe gönnt Jasmin ihrem Teig beim besten Willen nicht.
Der Teig hat jetzt geruht 15 Minuten und diese Butterziegel habe ich
kalt aufgestellt.
Und jetzt muss ich das alles zusammenschließen, dass nichts passiert.
Weil das muss wieder in den Kühlschrank für die nächste 15 Minuten und dann
dürfen wir das ausrollen.
Ja, so ein Plunderteig hält einen ordentlichen Atem. Immer wieder muss die
Butter schichtweise in den Teig eingearbeitet werden.
Umso erstaunlicher ist es, dass gewisse Kandidaten Zeit finden, auch noch für
die Konkurrenz mitzudenken.
Steven, nein!
Nein, nicht auseinander machen.
Du musst schließen, weil wenn der Teig zu dünn ist, darf die Butter nicht raus.
Ja, ich weiß. Du hast zu viel Mehl genommen.
Und das ist zu viel Mehl. Ja, ich weiß. Das Mehl muss auf jeden Fall runter.
Nicht viel drücken, dann darf die Butter nicht rauskommen.
Ja. Guck, hier kommen schon Bläschen.
Weg, weg mit Mehl. Das ist zu viel Mehl.
Nächstes Mal nicht so viel Mehl. Ja.
Danke.
Ah, Butter! Nein!
Ich stecke gerade irgendwie fest mit der Tourierung. Ich weiß nicht, ob ich es
richtig ausrolle. Und jetzt kommt auch noch die Butter raus. Also, gut ist
anders.
Ich weiß, das Tourieren nervt. Das Tourieren hält auf. Es hilft alles
nichts. Ihr habt noch eine Stunde Zeit.
Nein. Super.
Mir sitzt die Zeit im Nacken. Mir kommt die Butter raus. Ich werde jetzt langsam
zuwider.
Halbzeit.
Und die Butter läuft und läuft und läuft.
Ich weiß aber immer noch nicht, wie ein Franzbrötchen aussieht.
Ja, das sagen umwobene Franzbrötchen. Es gibt Rätsel auf.
Und das größte Rätsel ist, wie der Teig zugeschnitten werden muss.
Parallel wäre halt genauso wie das.
Also da einmal in die Mitte rein. Wenn wir dann so siebenmal schneiden, ist in
meiner Theorie... Dann ist das die Mitte.
Und von außen soll man dann so unten rein drücken, damit das aufgeht.
Geli verfolgt die Diskussionen mit gesteigertem Interesse.
Ich glaube, es hat keiner von uns jemals ein Franzbrötchen gesehen und keiner
weiß, wie die aussehen soll. Und ich muss ganz ehrlich sagen, ich weiß es
auch nicht.
Jasmin hat sich schon die Schuhe ausgezogen übrigens.
Ich mach's mir gemütlich.
Botenständiger, ja? Wie schlägst du dich denn jetzt mit dem Handschuh?
Ich bin so in Adrenalin. Ich bin voller Elan gerade.
Ich lasse dich mal weiterarbeiten. Danke dir.
Toi, toi, toi. Danke, danke.
Und jetzt Premierenstimmung bei Leon.
Mama, du wirst stolz auf mich sein. Ich habe heute Butter geklärt. Ich kannte
das bis heute auch noch nicht und du wahrscheinlich auch nicht.
Was liebets sind.
Nun wird der Teig geschnitten und gerollt. Dabei kann man sich
möglicherweise sogar unterhalten.
Wesna. Hallo Annika.
Du bist schon fleißig. Wie bist du denn mit dem Tourieren zurechtgekommen? Ich
habe die Franzbrötchen einmal bis jetzt gemacht, aber ich habe noch nie diese
Butter, reine Butter alleine erstellt.
Du darfst drücken, wenn du willst.
Ich drücke dir die Daumen, das muss reichen.
Vor dem Backen muss man mit einem Kochlöffel kräftig in die Mitte des
Brötchens drücken. Das erhöht die Chancen, die richtige Form hinzubekommen
enorm.
Man soll ja nicht bei anderen gucken, aber bei den anderen sieht es größer
aus. Ja, kann man so sagen und das besonders bei Jasmin.
Merke, rollt man Franzbrötchen falsch, erreichen sie ungeahnte Dimensionen.
Nur noch mal zur Erinnerung, ihr sollt den Teig zur Schnecke machen und nicht
die Frau, die euch sagt, dass eine halbe Stunde noch übrig ist.
Oh Mann.
Steven ist mittlerweile so weit, dass er Eis in den Ofen befördert.
Vielleicht kann er ja sogar erklären, warum er das macht.
Wir machen da Eis rein, damit sich schön Dampf bildet und es schön mit der
Feuchtigkeit gebacken wird, damit die eben nicht zu sehr austrocknen.
Die Franzbrötchen backen nun bei 190 Grad 20 Minuten.
Das Eis muss ganz nach unten.
Geliebe geht hier einen schweren Fehler.
Ich glaube, das Problem ist, dass keiner weiß, wie die aussehen sollen und jeder
guckt, wie die beim anderen aussehen. Aber sie sehen fast überall gleich aus.
Entweder sind alle gleich falsch oder alle richtig.
Alle gleich?
Ja, ist so.
Das sieht gar nicht gut aus.
Die werden riesig, Mann. Ja, weil ich falsch eingerollt habe.
Ihr habt alle so eingerollt und ich habe so eingerollt.
Im Backzelt bleibt den Kandidaten jetzt erstmal nicht viel mehr übrig, als
gebannt ihren Brötchen beim Backen zuzugucken.
Oder?
Ich habe die jetzt von der Temperatur ein bisschen hochgestellt, weil ich
Sorge habe, dass die innen drin nicht durch sind.
Deswegen habe ich jetzt lieber ein bisschen dunklere Backfarbe genommen,
anstattdessen, dass ich das Risiko eingehe, dass die innen drin nicht durch
sind.
Ja, es kann regelrecht nervenaufreibend sein, in einen Ofen zu starren.
Und so richtig schön wird es, wenn es ein Happy End gibt.
Ja, ne?
Ich weiß nicht, wie ein Franzbrötchen aussieht.
Ich hoffe, die nehmen mir das als Franzbrötchen ab.
Ein bisschen roh noch.
Endspurt. Wer seine Brötchen noch im Backofen hat, sollte so langsam zum Ende
kommen. Jede Minute nutzen wir mit aus. Wenn wir noch zwei Minuten haben,
bleiben wir noch zwei Minuten bei voller Pulle im Ofen. Und fertig ist der Case.
Völlig unzufrieden mit ihrem Backergebnis ist leider Geli.
190 Grad, Ober-Unterhitze, genau die Zeit.
Und guck her, gar nicht gebacken, so gut wie nicht.
Ich gebe mir selber noch eine Minute und dann dekoriere ich so schnell wie ich
kann. Was heißt dekoriere ich? Richtig so schnell an wie es geht.
Gott sei Dank.
Ihr müsst jetzt dringend zum Ende kommen.
10, 9, 8, 7, 6, 5, 4,
3, 2, 1.
Alle Finger weg vom Gebäck.
Naja, ich brauche mir keine Gedanken mehr darüber zu machen, ob das richtig
war oder nicht.
Sie in der Bäckerei sehen nicht so aus. Die sind so groß und flach.
Damit die Jury sich ein unvoreingenommenes Bild gleich machen
kann von euren Werken, tragt ihr sie bitte nach vorne und stellt sie hinter
euer Foto.
Wir haben das gleiche Rezept alle gehabt und alle Franzbüchen sehen anders aus.
Die erste Blindverkostung für unsere zehn tapferen Kandidaten steht kurz
bevor.
Meine lieben Hobbybäcker, einige von euch gucken wirklich etwas skeptisch aus
der Wäsche.
Wichtig ist aber, was die Jury dazu sagt.
Spannend. Aufgabe war Franz Brötchen, oder?
Ja, habe ich mich jetzt auch gerade gefragt.
Ich würde mal sagen, wir fangen mal vorne rechts an, oder?
Ja, aber es liegen überall drei.
Das hat gepasst.
Was man auf den ersten Blick sieht, sind ungefähr...
Gleich groß, es sind drei Stück, von daher das stimmt.
Ich sehe auch, dass es aufgerollt worden ist. Das kann man hier besonders schön
sehen. Man sieht auch, dass touriert wurde. Es ist eine Blätterung vorhanden.
Und es wurde auch eingedrückt, aber es ist dann halt auseinandergegangen. Also
sie hätten logischerweise so ein bisschen mehr mit diesen Schnecken nach
oben liegen sollen, dass man die sieht.
Was mich anspricht, ist natürlich die Farbe, weil ich will das von außen
richtig schön kross haben. Ich würde sagen, wir fangen mal an, oder?
Da kann man schön sehen, dass es durchgebacken ist.
Du hast diese Blätterung da, so wie wir es ungefähr haben wollten.
Von innen drin kann man schön das gleichmäßig sehen. Der Zimtzucker ist
natürlich da.
Geschmacklich, Zimtzucker, passt für mich.
Sind nicht zu süß. Vom Backen her hat es da wirklich funktioniert.
Kommen wir zum nächsten.
Auch hier gleiche Problem.
Es ist zwar eingedrückt worden.
Aber es hat sich nicht hochgebogen. Von daher sieht es jetzt so ein bisschen
mehr aus wie so ein Brötchen, das man sich zu zwei teilen darf.
Für mich hätten sie so einen Tick dunkler sein können. Sie sehen auch sehr
matt aus.
Die Blätterung ist da jetzt nicht ganz so schön vorhanden. Schauen wir mal
rein. Fühlen sich sehr kompakt schon an.
Also nicht ganz so luftig.
Auch vom Essen her. Also es geht jetzt eher so Richtung Stütchen. Das ist ein
süßes Hefebrötchen aus der Heimat, wo ich herkomme.
Ich glaube, hier ist eine Tour zu wenig gemacht worden oder eventuell sich
einfach komplett vertourt, weil der Biss ist halt eher so richtig trocken. Aber
Zimtzucker gut abgeschmeckt, also da stimmt der Geschmack dann wieder.
Ja.
Also da muss auf jeden Fall mehr gebacken werden, das ist mir doch ein
bisschen zu hell.
Und im Gegenzug sieht der Zimt sehr extrem aus. Gerade wenn ich mir den hier
so angucke, dann ist hier der Zimt sehr dunkel und es fühlt sich auch von außen
her schon sehr weich an. Also da ist nichts, was karamellisiert ist oder was
irgendwie mehr gebacken ist.
Die Größe stimmt, die Anzahl stimmt, also das hat wirklich dann wieder
funktioniert.
Es ist, glaube ich, durchgebacken.
Also wir essen jetzt keinen ganz rohen Teig.
Da bin ich aber zufrieden.
Durch das nicht genügend Backen ist es sich ein bisschen kompakt.
Wenn man ein bisschen mehr Zimt mag, sind die noch in Ordnung, aber es ist
jetzt nicht übertrieben für mich.
Die nächste Variation.
Auch hier von der Größe stimmt es wieder überein. Es ähnelt für mich schon ein
bisschen wie so ein Croissant. Und logischerweise fehlt auch, dass die
Schnecken zur Seite kommen.
Also er ist auf jeden Fall gut durchgebacken.
Man hat schon gesehen, das mit der Blätterung hat funktioniert.
Ich hätte ihm einfach noch ein ganz klein wenig mehr die Ruhe gegeben, weil
der Teig so ein ganz klein wenig kompakt geworden ist. Vom Geschmacklichen kommt
er schon sehr im Franzbrötchen nahe.
Bei den nächsten kann man schon erahnen, wie so ein Franzbrötchen original
aussehen soll.
Gerade bei dem hier, da kommen die Seiten jetzt so langsam wirklich nach
oben. Man sieht auch hier ist es eingedrückt worden, noch kräftiger.
Die Backfarbe gefällt mir sehr gut. Und von der Größe her passt es auch
zusammen. Alle wieder identisch. Das ist natürlich auch bei dem wieder wunderbar
gelungen. Und er lässt sich auch schön leicht brechen.
Es ist sich sehr angenehm. Also du hast nicht dieses Kompakte, sondern du hast
was schön Entspanntes. Die Zimtzuckermischung finde ich hier wieder
auch auf den Punkt gebracht.
Von daher ist das definitiv für mich bis jetzt schon sehr gut.
Man kann schon fast Franzbrötchen nennen an dieser Stelle.
Daneben kommen die großen Geschwister, so wie es aussieht.
Da hat einer eine ganz dicke Rolle ausgerollt.
Ja, sie sind alle drei gleich groß, aber es ist beim Wickeln definitiv verschief
gegangen. Wenn man sich das anguckt, hier diese Schnecke hat deutlich mehr
Windung, als wenn ich die anderen Franzbrötchen mal angucke. Ja, falsch
gerollt.
Hier in dem Fall ist es sehr, sehr kompakt. Ihr könnt es auch hier drin in
der Mitte sehen, auch wenn es von außen die Farbe hat.
Oh je, Betty.
Da könnte man jetzt einen Kaffee zu gebrauchen.
Alter Falter.
Also das ist definitiv eine ganze Mahlzeit.
Mein lieber Schwan.
Der Teig hat überhaupt gar keine Chance gehabt, in irgendeiner Form zu gehen.
Weder durch das Tourieren des Teiges, noch ist die Hefe in irgendeiner Art und
Weise in Erscheinung getreten. Ist definitiv nicht so, wie wir uns das
vorgestellt haben. Also das ist eher so eine Franz-Bombe.
Definitiv.
Wieder die kleine Variante.
Wieder dreimal vorhanden. Größe stimmt auch.
Optisch schön goldgelb.
Es ist aufgeräumt und ich kann hier auch wieder die Touren sehen, die Blätterung.
Was natürlich sofort auffällt, Betty hält es gerade hoch, ist natürlich, dass
der Zimt hier extrem im Vordergrund steht. Vom Brechen her ist das ein schön
angenehmes Gefühl.
Sie sind auch durchgebacken. Man kann das sehen, es ist nichts gletschig.
Das heißt, der Teig hat die schöne Farbe. Er wird ein bisschen heller
dadurch. Das ist in dem Fall gut gelungen.
Ich muss jetzt sagen, beim Essen selbst ist es sehr angenehm. Ich habe den
Zucker, der ganz gleich das Ganze umschmeichelt. Ich habe den Zimt. Für
mich ist er in dem Fall aber auch genau richtig. Der Zimt ist da, aber es hätte
so einen Tick mehr Süße gebraucht, so für den Franzburg.
Auch bei den nächsten, man kann es schön erkennen, natürlich wesentlich mehr
eindrücken.
Man kann hier die Blätterung gut sehen.
Farbe gefällt mir auch gut.
Ah, das habe ich mir schon gedacht. Die lassen sich schön brechen.
Größe stimmt auch überein.
Mir fehlt so ein bisschen der Zimt.
Also ein bisschen mehr Zimt hätte da gut rangekommen.
Ja, aber beim Tourieren hätte ich ihm ganz klein wenig mehr die Zeit gegeben,
weil er so ein ganz klein wenig in die Richtung kompakt geworden ist.
Etwas dunklere Exemplare. Hier in der Mitte hätte es für mich ein Tick heller
sein können.
Von der Größe ist es in Ordnung.
Also die Blätterung ist auch, gerade hier beim Abbrechen sieht man das, dass
hier richtig schön so eine Teigschicht stehen geblieben ist. In dem Fall muss
ich sagen, ist der Zimt mir ein ganz klein wenig zu intensiv.
Man sieht das schon, es ist richtig dunkel. Es sieht eher aus wie so eine
Nuss-Nougat-Masse.
Ja, es fängt schon so leicht an zu brennen. Und es wird so ein bisschen
wirklich unangenehm auf der Zunge auch beim Essen.
Ja, die letzten sind dann schon fast sein Franzbrötchen, wenn ich mir das
hier angucke. Größe stimmt, Anzahl stimmt.
Sie hätten so einen Tick länger im Backofen gekonnt, glaube ich.
Ja, auf jeden Fall. Die Farbe ein ganz klein wenig dunkler wäre.
Also beim Durchbrechen sieht man schon, es blättert sehr schön.
Sie sind schön leicht.
Vom Essgefühl her erinnert mich das natürlich schon sehr an meine Heimat
Hamburg, weil es natürlich vom Mundgefühl her ganz stark in die
Richtung Franzbrötchen geht. Also das würde schon fast jeder erkennen, dass es
ein Franzbrötchen ist.
Ihr habt gehört, was über eure Franzbrötchen und über die eurer
Konkurrenten gesagt wurde. Und ihr habt jetzt Zeit, darüber nachzudenken, was
das für eure Platzierung bedeuten könnte.
Unsere beiden Juroren ziehen sich jetzt zur Beratung zurück und werden uns dann
das Franzbrötchen-Ranking mitteilen.
Vielleicht sollte man ja in diesem Fall von einem Gebäcke-die-entfernte
-Ähnlichkeit-mit-Franzbrötchen-haben-Ranking sprechen.
Auch wenn ich nicht ganz genau wusste, wie ein Franzbrötchen aussehen soll und
auch mit dem Blätterteig nicht ganz so firm war, schien es doch alles ganz gut
geklappt zu haben und deswegen bin ich auf jeden Fall zufrieden mit meiner
Leistung.
Ich möchte eigentlich nicht mehr ins Zelt, um zu wissen, wo ich stehe, weil
ich weiß, es wird nicht so berauschend sein.
Aber ich muss mit ins Zelt.
Ihr beide könnt uns jetzt das Urteil über die Top 10 verraten, bitte.
Fangen wir an beim 10.
Platz.
Der ist hier.
Von wem sind die?
Geli, sie hätten einfach mehr backen müssen und sie hätten einfach mehr Ruhe
gebraucht. Also irgendwo fehlt dir die Zeit da, zwischendrin vielleicht etwas
schneller arbeiten.
Platz 9. Diese Franzbrötchen. Von wem kommen die?
Jasmin.
Sehr kompakt, falsch gerollt und wirklich auch schwer zu essen.
Nummer 8.
Leon. Etwas zu dunkel, definitiv zu viel Zimt drin.
Platz 7.
Der geht an Katz.
Während Österreichs Bianca auf der 6 landet.
Den 5. Platz belegt Serbil.
Und vierter wird der Patrick.
Kommen wir nun zur Bronzemedaille. Die Bronzemedaille befindet sich ganz
rechts aus.
Von wem sind die?
Mia!
Von der Teigführung her ist für uns alles richtig. Die Backfarbe ist ganz
richtig. Da auch nochmal ganz klein wenig den Druck mehr einarbeiten.
Herzlichen Glückwunsch. Ich freue mich, ja.
Die Silbermedaille befindet sich
Gleich hier vorne.
Steven, herzlichen Glückwunsch, Platz 2 auch da. Für uns ein ganz klein wenig
mehr ausdrücken, aber dann hast du, glaube ich, das perfekte Franzbrötchen.
Dankeschön. Kommen wir zu Platz 1.
Lesna, herzlichen Glückwunsch, Platz 1.
Dankeschön.
Ich glaube, damit kannst du dich in Hamburg durchaus sehen lassen.
Herzlichen Glückwunsch.
Als Kroatin.
Herzlichen Glückwunsch.
Ich bin ganz happy.
Ja, erster Platz.
Ich habe gedacht, Steven.
Jetzt von Christian und Betty Bewertung zu bekommen, es hat geschmeckt und noch
der erste Platz.
Wahnsinn, ich bin ganz happy.
Dem Grund bin ich ein bisschen gerührt.
Dass ich mit dem, was ich aus dem Ofen geholt habe, heute nicht den absoluten
Renner gebracht habe, das wusste ich von vornherein. Das ist vorbei, ist traurig,
aber ich hoffe mal, morgen kann ich mit dem, was ich mir vorgenommen habe,
zeigen, dass ich es auch anders kann.
Es ist einfach nur Scheiße.
Ich möchte definitiv nicht gehen. Ich will hier weiterkommen, soweit es geht.
In der Uckermark beginnt ein neuer Tag mit einer neuen Herausforderung. Meine
gebackene Visitenkarte lautet das Thema der Aufgabe, die für einen Kandidaten
oder eine Kandidatin tatsächlich schon die letzte sein wird.
Meine lieben Hobbybäcker, ich hoffe, ihr habt alle gut geschlafen und könnt
bestens erholt in den Tag starten.
Euch erwartet nicht nur eine sehr anspruchsvolle Aufgabe.
Heute muss uns auch der erste Kandidat verlassen. Kommen wir zu eurer Aufgabe.
Wir wünschen uns von euch eine Motivtorte. Das Thema, meine gebackene
Visitenkarte. Was es damit auf sich hat, erklärt euch jetzt die Jury.
Wir wollen, dass ihr uns mit eurer Torte etwas Wichtiges aus eurem Leben erzählt.
Es kann ein prägendes Erlebnis sein, es kann eine Leidenschaft sein, aber denkt
dran, wenn wir eure Torte sehen, wollen wir etwas über euch erfahren.
Die Optik eurer Motivtorte ist das, was zählt. Aber auch die schillerndste
Motivtorte ist erst dann perfekt, wenn auch der Geschmack stimmt.
Für eure Motiv-Torte habt ihr fünf Stunden Zeit.
Gebt Gas, es lohnt sich. Am Ende der acht Wochen erwarten den Gewinner der
goldene Cupcake, 10.000 Euro und ein eigenes Backbuch.
Ich sehe, ihr seid alle motiviert bis in die Fingerspitzen, dann gebe ich jetzt
das Startsignal.
Auf die Plätzchen, fertig, backt! Mit Volldampf in den Backmarathon.
Für die Hobbybäcker heißt es, keine einzige Minute der kommenden fünf
Stunden zu vergeuden, denn ihre Pläne sind äußerst ambitioniert und
zeitaufwendig. Meine Visitenkarte wird in Richtung Katze natürlich.
Es wird ein Wunderkuchen mit Marshmallow-Buttercreme, mit vielen
frischen Früchten und so ein bisschen Überraschungseffekt drin.
Was plant Geli nach dem Franzbrötchen-Desaster?
Meine heutige Visitenkarte, die ich backen werde, ist der zweite Teil von
meiner Leidenschaft.
Ich koche nämlich genauso gerne, wie ich backe.
Also werde ich einen Ofen machen, weil das ist ja nun ein Betätigungsfeld,
sowohl fürs Backen als auch fürs Kochen.
Schauen wir mal.
Bianca ist es ganz patriotisch ums Herz.
Ich backe einen Ölkuchen inklusive Ziemschnaps.
Ich werde es öfter schichten mit Walnüssen, alles was bei uns so ist,
also Schnaps, Walnüsse, Birnen. Es wird dann ein wenig aussehen wie die
österreichischen Berge.
Ich werde der Jury heute meine Visitenkarte in Form von einer
Blumenvase präsentieren.
Wer die Backblumenvasenartistin zu Hause besuchen will, der muss nach Hamburg
fahren.
Ich bin die Mia. Ich bin 39 Jahre alt. Ich lebe hier mit meinem Freund Leo und
meinem Sohn Kai. Ich bin vor 20 Jahren nach London gezogen, wegen ein bisschen
Modeln.
Beim Kuchen machen, was mir am meisten Spaß ist oder der Moment, wo ich mir
denke, deswegen mache ich das, ist, wenn es dann so aussieht, wie du es
vorgestellt hast. Das ist so, yes.
He doesn't want to eat it.
Why? I don't know, maybe he's not hungry.
Are you hungry?
What did she say?
He's hungry.
Is he hungry?
Ich gehe gerne in Blumenläden. Ich suche mir einige aus, die ich dann mit Zucker
nachbastle. She's very obsessed about getting it perfect.
Die direkte Jurykritik und so.
Ich habe keine Ahnung, vielleicht heule ich ja jedes Mal.
Mias Vase besteht aus Frankfurter Kranzbiskuit, Vanillebuttercreme,
Himbeergelee und Mandelkrokant. Das Highlight sind die modellierten
Zuckermohnblumen.
Jetzt Leon und seine Pläne.
Ich möchte heute der Jury gerne meine halbe Weltkugel präsentieren. Und dann
soll da so eine kleine Zeitlinie entstehen, wo verschiedene wichtige
Ereignisse aus meinem Leben dargestellt sind. Also meine Ausbildungen, die ich
gemacht habe, Krankenpflege, die Hochzeit mit meinem Ehemann. Und sowas
soll da eben dargestellt werden.
Ich backe eine französische Bulldogge, eine 3D-Torte.
Weil das mein Hobby, mein zweites Hobby.
Entschuldigung. Scheiße, du hast mir noch gesagt, ne?
Ich kenne das einfach noch nicht, dieses Teil.
Upsidupsi.
Ich backe heute eine Topsy
-Turvy mit Schokobiscuit, mit einem Lebkuchengewürz und ein Red Velvet mit
einer Frischcreme.
Frisch. Mit einer Butterfrischcreme. Nein.
Mit einer Frischkäsebuttercreme.
Meine Visitenkarte wird ein Bonsai.
Und widmet es eigentlich meinen Eltern, denn mein Kuchen heißt Wurzeln machen
dich aus. Für ihre Unterstützung und was sie mir alles mitgegeben haben.
Meine Visitenkarte, das wird mit einem Schirm, mit einer Silhouette von einer
Frau und einer Dame und präsentiert mich. Das bedeutet, ob es regnet,
ob es schneit, ich gehe elegant durch das Leben.
Hallo Bianca, was wird es denn werden?
Es wird ein Ölkuchen mit Zimtschnaps.
Magst du vorher schon probieren? Ja, sehr gern.
Ein Schnäpschen geht immer.
Aber alleine trinken macht einsam.
Prost. Prost.
Der ist ganz gut.
Der ist angenehm zum Trinken.
Der ist ganz angenehm.
Vielen, vielen Dank. Ich lasse dich mal weiter.
Wir sehen uns später.
Wir sehen uns.
Für was für eine Torte braucht Jasmin denn die leckere Vanille?
Mein Motiv, meine Visitenkarte ist Bollywood.
Ich liebe Bollywood.
Und zwar einen ähnlichen Hochzeitssari mit einem Torwand drauf und halt schön
Schnickschnack dazu. Es soll schön bunt werden, so wofür Bollywood auch steht.
Und ich.
Ja, es ist schon eine bunte Truppe, die sich da im Backzelt versammelt hat. Und
sie könnte sogar noch bunter werden.
Wenn Serpil jetzt nicht aufpasst.
Ich muss das jetzt langsam da reinkippen, weil sonst sieht das aus wie
ein Massaker, wenn ich das gleich im Gesicht gespritzt kriege.
Eine Stunde ist bereits vorüber und so langsam kommen die ersten Backöfen zum
Einsatz. Während Leon gerührt seinen Rührteig verabschiedet, beweist Patrick
ein gewisses Maß an Maßlosigkeit.
Ja, was soll ich machen jetzt?
Patrick ist wieder in seiner eigenen kleinen Backwelt.
Meine Küche sieht schon aus wie ein Schlachtfeld, läuft alles gut.
Ich mache jetzt als nächstes die Buttercreme für
meinen Kuchen.
Und dazu muss die Butter und der Pudding die gleiche Raumtemperatur, also gleiche
Temperatur haben.
Weil der zu warm war, habe ich den Kühlschrank getan. Jetzt ist er zu kalt.
Das muss ich wieder wärmer machen.
Ja, man hat es nicht leicht als Kandidat.
Ständig gucken einem neugierige Juroren über die Schulter. Und dann muss man
auch noch dauernd erklären, was man gerade macht und womit. Das sind
kandierte Früchte.
Die gehören eigentlich ziemlich oft in Indisch- oder Asiatisch-Kuchen rein. Die
sind eigentlich in jedem trockenen Kuchen mit drin.
Hallo.
Hallo.
Was? Was? Sehr ungewöhnlich. Was machst du? Ich, was ich mache?
Grinsekatze. Ah, cool.
Ja, genau. Also schon modellieren?
Gerne modellieren. Lieblingsthema von dir?
Ja, Alice im Wunderland, kitsch, bunt, glitzer, voll gut.
Da freue ich mich bestimmt drauf. Oh, ich mich auch.
Na, Katz, schmeckt's?
Und was treibt die Österreich-Fraktion da eigentlich gerade?
Müsste hacken.
Auf städtische Art.
Die Wessner. Sie wird doch nicht etwas Senf?
Das ist Pistazie-Paste.
Das gibt ein Aroma für meine Creme.
Wenn das nicht mal großartig schmeckt.
Nun zu der Frau, die Heiligabend-Geburtstag hat und aktuell
ein Problem.
Irgendwas ist hier anders.
Und das ist scheiße.
Ich weiß nicht, was mit meinem Teig schiefgegangen ist. Der bröselt mir
auseinander. Das ist mir noch nie passiert. Ich werde jetzt die
gebrochenen Teile versuchen, irgendwie wiederzuverwenden. Ich weiß nicht, wieso
der das ausgerechnet heute machen muss.
Wir schreiten nun zur offiziellen Enthüllung von Leons erstem Boden. Oh,
wow.
Gailies Biskuitboden ist nicht ganz so wow geworden.
Was ist das denn?
Ich mache jetzt nochmal 9.
Kann nur besser werden.
Die Seniorin des Wettbewerbs kommt aus dem Ruhrgebiet.
Mein Name ist Geli, ich bin 67 und ich wohne in Essen.
Bei mir sitzt jeder Handgriff, so habe ich meine Küche auch eingerichtet. Und
wehe, hilft mir einer und räumt ihn nicht ein, wo die gehört, dass ich jetzt
nicht sofort greifen kann.
Da kann ich mich ärgern, da kann ich mich ärgern.
Ja, mit meinem Perfektionismus trinke ich schon so mal dem einen oder anderen
auf die Füße.
Ich backe seit meinem zwölften Lebensjahr, weil meine Mutter konnte
nicht backen.
Dann habe ich große Backen geschaut und dann hat sie gesagt, da melde ich mich.
Das wäre schon ein großer Traum, mich mit anderen zu messen, mir einen
Turnschlag zu liefern.
In Gelis Herd steckt eine Fürst-Pückler-Torte mit dreierlei
Buttercremes. Verfeinert mit Tonkabohne, Himbeergeist und einer bunten
Überraschung.
Unterdessen hat Serpil ihre Mini-Krise offenbar überwunden. Das sieht doch
schon mal lecker aus. Und das gilt zweifelsfrei auch für Patricks Schoko
-Vanille-Böden.
Wenn man seiner Leidenschaft nachgeht, kann man schon mal die Zeit vergessen.
Ihr Lieben, ich erinnere euch daran.
Es ist Halbzeit.
Nein. Ihr habt noch genau zweieinhalb Stunden Zeit.
Wow. Yes, sir.
Ei, ei, ei. Die Torte muss in den Gefrierer.
Ja, das sieht nicht aus wie zweieinhalb Stunden Arbeit, die ich gemacht habe. Es
ist echt zum Kotzen.
Ah, also doch wieder Krisenmodus. Ganz anders Mia. Ich habe gerade den Teig
aufgeschnitten und ähm...
Ich kann sagen, ich bin zufrieden.
Ich drücke mich aber jetzt vor dem Aufbauteil.
Ich muss langsam da jetzt ran.
Während Vesna bereits schichtet, endet woanders Biskuitbodenversuch Nummer
zwei. Juhu, alles gut.
Patrick schichtet Böden und Schokobuttercreme. Mit amerikanischer
Buttercreme hantiert Leon.
Bereits kräftig Obst verteilt hat Katz. Ob sich bei Serpil das nächste Drama
anbahnt? Ich habe zum Glück so viel Teigmenge gehabt, dass der Kuchen echt
schön hochgegangen ist. Deswegen konnte ich die obere Schicht, die verbrannt
ist, schön rausnehmen.
Wäre ja langweilig, wenn ich tief gehen würde, oder?
Was es nicht alles zu entdecken gibt.
Apfelkompott zum Beispiel und leckeren Fondant.
Himbeerbiskuitböden mit Pistazienbuttercreme.
Nochmal Buttercreme.
Österreichische Bergwelten. Es läuft bei den gebackenen Visitenkarten.
Oder? Mann.
Ey, meine geht auseinander.
Nein. Pack sie nochmal zusammen. Sollen wir dir helfen?
Oh, oh, oh. Was können wir machen?
Sollen wir dir irgendwie helfen? Was können wir machen?
Mach die Form nochmal auf und dann runter.
Und dann ab in den Kühlschrank.
Oh Mann. Genau. Scheiße.
Ich habe noch den Stäbchen drauf gemacht, guck, dass der hält, aber der
hält nicht.
Probieren wir, retten wir, was zu retten ist.
Hat so schön angefangen.
Bei Geli hatte es indes eher schlecht angefangen. Dafür läuft es jetzt, auch
bei Bianca.
Ich würde am liebsten einen Bussi geben.
Bussi Baby, Bussi Baby, Bussi Baby, Bussi Baby, Bussi Baby.
Gefällt mir. Passt. Auf jeden Fall. So, dass ich damit hoffentlich jetzt eine
schöne Halbkugel nachher machen kann.
Fuck! Oh, sollte da etwas schiefgegangen sein?
Ja. Nach verschärfter Filigranarbeit sieht's bei Katz aus.
Ich mach grad die untere Kauleiste für meine Grinsekatze, weil mit einer Reihe
Zähne bleicht ich ja schlecht.
Mia bekommt derweil erste Hilfe.
Katz gibt alles, damit aus ihrem Kuchen eine Katze wird.
Und Steven?
Was macht Steven eigentlich?
Ich versuche gerade die Torte mit Ganache einzuziehen, aber es geht
überhaupt nicht so, wie ich mir das vorstelle, weil es viel zu warm ist und
die Torte viel zu flüssig von innen.
Suboptimal, um das mal vorsichtig auszudrücken.
Suboptimal sah es ja auch bei Vesna aus.
Warum eigentlich?
Mein Fehler war das, dass ich den Biskuitboden nicht so dick gelassen
habe. Ihr Lieben, ihr habt jetzt noch genau eine Stunde Zeit.
Eine Stunde?
Eieieiei.
Tupsi-Tupsi läuft ganz gut.
Jetzt kommt gleich noch die zweite Torte oben drauf und dann hoffe ich, dass
alles stehen bleibt.
Immer deutlicher zeichnet sich ab, was für Tortenwunderwerke die Kandidaten den
Juroren gleich präsentieren werden.
Niemand will den Wettbewerb heute schon verlassen.
Entsprechend kreativ und konzentriert gehen die Hobbybäcker zu Werke.
Ich zerbröse gerade die Kekse, das wird später bei einer Erde.
Und da fülle ich jetzt noch ein bisschen Espresso-Kaffee hinein, um das ein
bisschen feuchter wirken zu lassen.
So bekommen die Keksbrösel eine unvergleichliche Geschmacksmischung aus
Schokolade und Kaffee.
Und was macht derweil die Katze von Katz?
Sieht gut aus. Fresh dekorieren, drauf, auf Wiedersehen.
Ich mische jetzt meine Zuckerblumen mit den Blumen von meiner Oma.
Liebe Kandidaten, ihr habt jetzt noch 30 Minuten Zeit.
Ich muss den Gang nach oben schalten, sonst habe ich gleich nur einen Rumpf
mit dem Kopf ohne alle.
Stimmt, ein wenig Unterstützung könnte gewiss nicht schaden.
Was man so sieht, schaut alles sehr
vielversprechend aus, aber eben auch noch lange nicht fertig.
Es wird eng.
In größter Not bekommt Patrick jetzt sogar schon zweifache Hilfe.
Darf ich helfen?
Ich weiß nicht, wer am besten. Willst du?
Geht das mit einem?
Ja, ich mache das immer so.
Siehst du, das Herz ist stehen geblieben. Ich kann das damit nicht.
Endspurt, Leute.
Euch bleiben noch zwei Minuten.
Panik, ich schwitze, ich bin durch und ich bin froh, wenn es vorbei ist und ich
da gleich was habe.
Ich habe noch nie in meinem Leben so etwas Geiles gemacht.
Das ist eine Lebenserfahrung. Kommt alle hier ins Backzelt, die ihr Bock habt zu
backen.
Die Zeit ist abgelaufen in 10, 9,
8, 7...
6, 5, 4, 3, 2, 1.
Alle Hände weg vom Gebäck.
Jetzt geht es mir wieder
gut. Aber vorhin hätte ich Tränen ausbrechen können.
Also ich habe es mir währenddessen gar nicht so krass vorgestellt, aber die
fünf Stunden, die hinterlassen jetzt jede Spur und ich wäre bereit zum
Umkippen.
Zum Umkippen bleibt jedoch keine Zeit. Die letzte und alles entscheidende
Verkostung des Tages steht unmittelbar bevor.
Meine Hochachtung, mit solchen Visitenkarten verschafft man sich
Aufmerksamkeit und die habt ihr euch mehr als verdient.
Wer so etwas gerne mal zu Hause ausprobieren möchte, der kann das gerne
tun. Erstens haben Sie daheim ja wesentlich länger Zeit als fünf Stunden
und zweitens finden Sie eine Menge Tipps und alle Rezepte auf dasgroßebacken.de.
Wir im Backzelt kommen jetzt zur letzten Verkostung.
Bitte bringt eure Torten jetzt einzeln vor zur Jury. Und wir beginnen bei
Jasmin.
Jasmin, erzähl uns etwas zu deiner Visitenkarte.
Ich liebe Bollywood-Filme und ich wünsche mir irgendwann mal genau in
dieser Tracht zu heiraten.
Und was ist in der Torte drin? In der Torte habe ich drin einen Vanille
-Rührteig mit Kardamom-Getränk und die Creme ist eine Pistaziencreme mit
Pistazienstücke. Das sind genau Bollywood-Farben, orange, rot und dieses
beige. Und du hast sie auch schön kombiniert. Also was mir so ein bisschen
fehlt, ist noch vielleicht was Modelliertes. Einfach um zu zeigen, guck
hier, das kann ich auch. Bei dir war natürlich der Druck noch ein bisschen
größer und dann sowas auszuarbeiten, da muss ich sagen, ganz großen Respekt.
Danke.
Was man schön sehen kann, die Schichten sind schön gleichmäßig und du hast den
Teich auch gleichmäßig geschnitten.
Du hast den Kardamom, die Früchte sind da.
Der Biskuit ist schön saftig, das heißt, er ist auch nicht trocken gebacken. Für
mich ist es eine runde Geschichte. Das Einzige, noch ein ganz klein wenig mehr
von den kandierten Früchten. Ansonsten wunderbar. Ich finde es halt auch schön,
dass die Farben halt auch wieder auftauchen. Also ich habe wieder ein Rot
und ich habe auch wieder ein Orange.
Das war bewusst.
Umso besser. Dann vielen Dank für deine Torte.
Die große Leidenschaft ist Ofen. Oben kochen und backen.
Und geschmacklich? Drinnen ist eine Fistböckler-Torte und ein bisschen
Crunch und eine Überraschung. Und die Dekorationsstücke, die oben drauf sind,
die habe ich wirklich echt alle selber gemacht.
Du hast dir von der Grundform eine klassische Variante gewählt. Also wir
haben ja jetzt nichts Geschnitztes oder sowas. Was ich mir gewünscht hätte, dass
du an den Kanten kantiger gearbeitet hättest. Aber ich finde die Idee total
entzückend. Das ein oder andere muss natürlich beim nächsten Mal ein ganz
klein wenig feiner ausgearbeitet werden.
Es ist wirklich schön sauber geschichtet, es ist nichts durcheinander
gekommen. Da sieht man, das hast du nicht das erste Mal gemacht.
Es ist ein einfacher Kuchen. Wenn du die Erdbeerbuttercreme drauf machst, würde
ich beim nächsten Mal einfach nur ein paar Erdbeeren mit drauflegen. Und dann
hast du automatisch auch die Frucht dabei.
Gleichzeitig diese leichte Säure durch die Erdbeere und gibst dem ganzen Kuchen
noch so ein bisschen mehr die Leichtigkeit.
Ja, vom Geschmack kann ich mich nur anschließen. Ein bisschen mehr Erdbeere,
aber in der Kombination finde ich sie sehr schön getroffen.
Vielen, vielen Dank. Danke.
Ich bin in meinem Leben schon...
An vielen Plätzen gewesen, deswegen eben die Weltkugel.
Und wollte eben mit dem Weg verschiedene Etappen aus meinem Leben darstellen.
Ja und drinnen? Also ich habe erstmal einen Rührboden mit drinnen. Da ist ein
bisschen Karotte mit drin, damit er eben saftig bleibt.
Dann habe ich eine Frischkäsebuttercreme. Das Ganze mit
einer Himbeermarmelade und Himbeeren drinnen. Und speziell für euch als
Crunch ein bisschen Pinienkerne und eine Chilischokolade.
Was mir sehr gut gefällt ist...
Hier bei den ganzen Kontinenten, die hast du alle paar Hand ausgeschnitten.
Und da wirklich auch zu sehen, dass das Messer gerade läuft, dass ihr jetzt das
nicht so ausgezahnt habt. Das hast du wirklich gut gelöst für mich. Danke.
Für mich persönlich stimmig umgesetzt. Ich lerne dich dadurch kennen.
Hoffentlich.
Das Ding ist definitiv saftig.
Es ist super frisch. Es ist überhaupt kein bisschen trocken. Es passt perfekt
für mich zusammen. Auch mit der Schokolade hast du den Crunch für mich
eingebaut. Und jetzt langsam, so nach 30 Sekunden, kommt die Schärfe, wärmt den
Daumen auf und das macht einfach Spaß zu essen. Danke.
Selbst wenn man wahrscheinlich keinen Chili mag, wird man diese Torte trotzdem
mögen. Danke. Vielen Dank.
Das ist auch eine Grinsekatze, so wie ich die meiste Zeit es bin. Und drinnen
ist ein Zitronen-Buttermilchkuchen, Kiwi mit Banane, Marshmallow-Buttercreme,
Knister-Crispies und in der Mitte ist dann noch so ein kleiner Piñata-Effekt.
Ja, eine Katz für die Katz. Genau. Ich finde es toll, mit wie viel Liebe zum
Detail du modellierst. Also, ich finde die Augen... Super, weil sie leuchten
halt so richtig, also sie leben.
Also da hast du wirklich vom Modelliertechnischen her alles richtig
gemacht.
Das ist schon wirklich großes Tennis.
Jetzt braucht es bloß nur schmecken.
Das kommt jetzt. Ja.
Also die Banane ist da.
Die Kiwi ist leicht da. Der Crunch ist für mich da. Du hast sehr, sehr viel
Biskuit. Und die Creme ist sehr gut. Da hätte ich mir einfach ein ganz klein
wenig mehr gewünscht. Beim nächsten Mal noch ein bisschen mehr Schichten.
Und dann ist es ein Volltreffer, genauso wie von außen. Super.
Die Buttercreme schmeckt mir extrem gut. Hast du auch schön abgeschmeckt.
Davon hätte ich gerne wirklich auch noch mehr gehabt, noch mehr Schichten.
Vielen Dank. Vielen Dank.
In der Mitte haben wir einen Frankfurter Kranz, weil ich aus Frankfurt bin.
Und die Dekoration ist eine Mischung aus Zuckerblumen, die ich hergestellt habe,
was ich unheimlich gerne mache, und Seidenblumen, die meine japanische Oma
vor über 50 Jahren hergestellt hat. Finde ich faszinierend, die Vase. Sie
hat leider so einen ganz kleinen Touch gekriegt zur Seite.
Was ich schön finde, ist, dass du sie wirklich schön glatt hast. Und man hat
das Gefühl, dass es eine Keramik ist.
Hier oben die Kuppel hast du raufgesetzt.
Ja. Es wäre natürlich schöner gewesen, wenn es dann durchgegangen wäre, nicht?
Habe ich mich nicht getraut.
Ja, man muss sich beim großen Backen auch mal was trauen.
Dafür seid ihr hier.
Du hast die Frucht, das heißt, du hast die Säure. Der Biskuit ist schön soft,
so kenne ich es, weil es eine ganz normale Wiener Masse ist. Die Füllung
unten ist einfach phänomenal. Die einfach beim nächsten Mal bis nach oben
hinschichten, bitte.
Das ist definitiv ein Frankfurter Kranz, der sehr, sehr lecker ist. Vielen Dank.
Mein zweites großes Hobby sind Hunde.
Ich habe selbst Hunde, ich züchte Hunde.
Aber ich hoffe, du hast uns nicht einen Hund gebacken, sondern da ist eine
andere Füllung drin. Nee, da ist ein bisschen was anderes drin.
Schokoladenböden mit Rum und eine Schokobuttercreme mit Tonkabohne.
Himbeeren mit bisschen Himbeergeist.
Gerade vom Eindecken her, so was ich sehen kann, schön gearbeitet. Ein paar
kleine Rillen, aber so ein Hund ist ja auch nicht ganz faltenfrei.
Die Rasse schon gar nicht.
Ich finde vor allen Dingen wichtig und schön, dass die Proportionen stimmen.
Das ist dir wunderbar gelungen und ich finde das Thema getroffen.
Das nenne ich mal sauber geschichtet.
Was vor allen Dingen man sehen kann, ist, dass der Biskuit richtig schön
saftig ist. Da lacht natürlich mein Herz. Ich liebe Schokolade über alles.
Der Biskuit ist richtig schön auf den Punkt gebacken. Die Schokoladencreme ist
schön abgeschmeckt. Ich merke die Tonkabohne, aber nur ganz leicht im
Hintergrund. Ganz, ganz leicht den Himbeergeist. Da hätte es für mich ein
ganz klein wenig mehr sein können. Und dann hast du von oben nach unten ein
Gedicht. Danke. Tausend Dank.
Sepp, hier würden Weihnachten und Geburtstag auf einen Tag fallen.
Feiert man dann nur einmal oder feiert man zweimal?
Zweimal und deswegen auch zwei Torten und auch deswegen zwei unterschiedliche
Füllungen. Von der Dekoration, das Weiß hat eine schöne Kante hier oben, auch
mit der Schleife. Das passt alles zum Thema und ist eigentlich auch alles
schön ordentlich gearbeitet.
Vielen Dank.
Die Schichtung hat funktioniert.
Der untere ist sehr saftig.
Also oben muss ich sagen, der Biskuit ist super schön saftig. Die Creme ist
für mich genau auf dem Süßegrad. Es hat noch eine ganz, ganz leichte Säure. Es
kombiniert sich mit den Erdbeeren perfekt zusammen. Es ist simpel, aber es
ist wirklich auf den Punkt abgeliefert. Es ist wirklich stimmig und es schmeckt.
So, läuten wir die Weihnachtszeit ein? Ja.
Beim unteren muss ich sagen, das ist wesentlich mehr meins, weil du einfach
da mit Gewürzen spielst und das liegt dir. Der Biskuit...
ist in dem Fall vielleicht nicht die optimale Wahl gewesen. Da hätte ich eine
kleine Verbesserung. Beim nächsten Mal vielleicht einen Biscuit auf
Marzipanbasis wählen. Den kannst du auch besser schneiden. Dann tust es dir mit
den Schichten des Kuchens auch nicht ganz so wahnsinnig schwer.
Es sind sehr feine Geschmacksvarianten und von daher das Thema geschmacklich
auch voll getroffen.
Vielen Dank.
Meine
Torte
repräsentiert meine Heimat.
Und die Rehe obendrauf sind mein Freund und ich.
Ich wollte, dass sie sich küssen, aber das funktioniert nicht ganz.
Das Innenleben ist auch Walnuss und Schokolade und Ziermschnaps und Birne
und alles, was es in Österreich auch gibt und was sehr gut schmeckt.
Diese Kante, die ist die Granate.
Eine Torte wirklich so sauber einzustreichen, Chapeau.
Das ist für mich ganz große Tortenkunst von außen.
Wunderschöne Optik, schöne Geschichte, aber noch mehr freue ich mich natürlich
jetzt aufs Innere.
Das ist super sauber auch von drin gearbeitet.
Das ist natürlich schon ganz große Tortenkunst im Bereich der französischen
Patisserie.
Der Biskuit ist wunderbar gebacken. Man kann ihn super schön essen. Die Creme
drin.
Sensationell abgeschmeckt. Es ist richtig schön cremig. Nicht nur von
außen, sondern auch von innen. Ein absoluter Traum.
Ja, so fein wie du von außen arbeitest, so spielst du auch mit dem Geschmack.
Das sind sehr feine Nuancen. Da freue ich mich sehr. Ganz lieben Dank.
Das ist meine Visitenkarte. Egal was passiert, immer Kopf hoch und...
In den Trends sind zwei verschiedene Biskuitboden. Einmal habe ich mit
Pistazien gemacht, einmal mit Himbeeren.
Und die Creme ist mit Pistazien und ich habe noch frische Himbeeren dazu
gemacht. Es sind alle Elemente da, die du zeigen wolltest. Auch mit dieser
Frauensilhouette und den Blumen und mit dem Regenschaum und dem Schmetterling.
Die Torte ist gut eingedeckt. Klar, man sieht natürlich, dass darunter einfach
die Struktur eine andere ist. Aber du hast sie dir jetzt einfach zum Eigen
gemacht.
Die Pistaziencreme ist sensationell. Mit den Himbeeren zusammen kombiniert, auch
affengeil. Mit den Pistazien da drin, du hast den Crunch, du hast eine andere
Textur, du hast die Frucht, du hast eigentlich alles das, was ich brauche.
Nur beim nächsten Mal einen anderen Biskuit, der so ein bisschen fester ist.
Gehe in Richtung weißer Schokoladenbrownie oder gehe in Richtung
dunkler Schokoladenbrownie und dann ist es, glaube ich, richtig gerade von oben
nach unten.
Danke.
Chapeau, dass wir hier wirklich so eine schöne Torte von dir noch gezeigt
bekommen haben. Vielen Dank.
Steven, deine Visitenkarte. Was steckt denn dahinter? Dahinter steckt ein
Dankeschön an meine Eltern für die Wurzeln, die sie mir mitgeliefert haben
und den Rückhalt, den sie mir heute auch immer noch geben.
Ein Mann, der Blumen macht aus Zucker.
Ungewöhnlich. Ich hoffe, dass ich davon noch mehr sehen darf. Die Wurzel, schön
ausgearbeitet, schön robust.
Also eine spannende Gesamtkomposition.
Ist natürlich immer wieder schön zu sehen, dass es auch immer neue Themen in
diesem Tortenbereich gibt. Von daher bin ich dir sehr dankbar.
Wunderschönes Thema und ich bin total begeistert. Danke.
Also er sieht sehr schön saftig aus.
Der Apfel und die Karotte mit dem Biskuit ist natürlich eine sensationelle
Kombination. Dann habe ich zwischendrin auch noch natürlich die Nüsse, die die
Textur halt geben. Von daher optimal gewählt. Vielen Dank für diese spannende
letzte zehnte Torte bei der Verkostung. Vielen, vielen Dank.
Dankeschön.
Die Jury hat gesprochen, aber sie hat noch nicht verraten, wer uns heute
verlassen muss.
Außerdem fehlt ja auch noch die Entscheidung, wer der Bäcker der Woche
wird.
Beides erfahrt ihr nach einer kurzen Pause. Die Jury zieht sich nämlich jetzt
zur Beratung zurück.
Nach dem ersten missglückten Versuch bin ich umso glücklicher über diese positive
Bewertung und dass auch meine dortige Radio und schön stand, so wie ich es
auch bei der ersten vorgehabt hatte.
Ich denke, meine Chancen hier im Rennzuland stehen nicht mehr so gut. Ich
glaube, meine Torte hat es nicht gerockt. Die war jetzt nicht schlecht,
so nicht, aber die anderen waren besser, habe ich irgendwie im Gefühl.
Ich war ganz baff, ich habe mit der Jurybewertung überhaupt nicht gerechnet.
Ich musste aufpassen, nicht anfangen zu heulen.
Wenn die Entscheidung kommt, ich kann denen nicht sagen, wie ich da
abschneiden werde. Weiß ich nicht. Vom Gefühl her weiß ich gar nichts mehr.
Die haben es bestimmt jetzt echt nicht leicht. Ich möchte nicht in deren Haut
stecken.
Die Entscheidung naht.
Liebe Hobbybäckerinnen und Hobbybäcker, diese beiden bezaubernden Herrschaften
haben zwei Entscheidungen im Feld.
Es ist eine schöne Tradition, dass hier jedes Mal der Bäcker der Woche gekürt
wird, als Anerkennung für den Kandidaten, der sich ganz besonders gut
geschlagen hat.
Unser Bäcker der Woche konnte uns durch seine konstant guten Leistungen sowohl
geschmacklich als auch mit seinen handwerklichen Fähigkeiten überzeugen.
Er war in allen drei Aufgaben immer mit auf den vorderen Plätzen.
Unser Bäcker der Woche ist...
Patrick.
Herzlichen Glückwunsch. Hey, Kollege.
Ich freue mich wahnsinnig. Ich habe damit nicht gerechnet, überhaupt nicht
mitgerechnet. Ich war total aufgeregt.
Patrick, erstmal auch herzlichen Glückwunsch von mir. Danke.
Zwei von euch konnten mit ihrer Leistung in allen drei Aufgaben nicht mit den
anderen mithalten.
Jasmin, du hattest in der ersten Aufgabe riesiges Pech. Und das, was wir von dir
bewerten konnten, hat uns nicht überzeugt.
In der technischen Prüfung sind deine Franzbrötchen nur auf den vorletzten
Platz gekommen.
Geli, deine Mockertorte war zwar handwerklich solide gearbeitet, aber uns
beiden fehlte die letzte Raffinesse.
Deine Franzbrötchen sind nur auf den letzten Platz gekommen.
Ihr beide musstet also in der letzten Aufgabe nochmal richtig einen raushauen.
Und das ist einem von euch besser gelungen.
als dem anderen.
Deswegen muss uns heute verlassen.
Geli.
Kein Problem.
Du schimmelst.
Die Zeit, die ich hier verbringen durfte, muss ich sagen, werde ich in
sehr guter Erinnerung behalten. Da werde ich sicherlich lange noch von zehren.
Ich kann nicht sagen, wie sehr ich mich freue gerade.
Danke dir.
Die Stimmung unter den zehn Mann war wirklich echt super.
Ich hatte so das Gefühl, dieses Hobby, das wir haben, nämlich Backen, dass uns
das alle irgendwie verbindet miteinander.
Neun Hobbybäcker freuen sich darüber, dass sie die ersten Bewährungsproben
überstanden haben. Doch bis zum Finale warten noch viele Herausforderungen auf
sie, die jedes Mal größer und anspruchsvoller werden.
Hier. Bei das große Backen nur in Sat.1.
Can't find what you're looking for?
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