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Fick deine Großmutter!
Ihr könnt mich alle hier stürmen!
Ganz nass werd ich jedes Mal, wenn du mich küsst.
Ganz nass.
weil ich doch fühle, wie herrlich das ist.
Was kann ich dafür, wenn ich zerspringe voller Gier,
bis ich dich endlich in mir spür, wie einen Stier.
Ganz nass werd ich jedes Mal, wenn du mich küsst.
Ganz nass.
Ganz nass, ganz nass.
Sagen Sie, bremsen Sie immer so? Ja klar, darf ich Sie wohin bringen?
Nein, in den Himmel hat es noch Zeit.
Vielleicht könnten wir den Teufel in die Hölle schicken.
Nicht frech werden, junger Mann.
Hey, Sie, ich bringe Sie auf die Guillotine.
Die Angeklagte möchte vortreten.
Bekennen Sie sich schuldig?
Meine Mandantin bekennt sich für nicht schuldig. Einen Schmarrn ist sie nicht
schuldig. So ein steiler Zahn, ich meine, wer so aussieht wie diese Biene,
dieses Mädchen, dieses Mädchen.
Entschuldigen Sie bitte. Man gewöhnt sich verdammt an diesen Slang, wenn man
laufend über das heutige junge Gemüse zu Gericht sitzen muss. Der langen Rede
kurzer Sinn, Sie haben durch zur Schaustellung Ihres nackten Körpers den
Totalschaden des Klägers herbeigeführt. Ich zitiere aus der Verkehrsordnung,
Herr Rath. Der Lenker eines Fahrzeuges ist verpflichtet, so zu fahren, dass er
jederzeit anhalten kann. Einspruch!
Einspruch! Ich sage, Einspruch! Und nochmals Einspruch!
Das ist eine Verdrehung der Tatsachen.
Hier versucht man, weibliche List einzuschmuggeln.
Einspruch. Jetzt bin ich vielleicht nur der Depperte.
Ich bitte um Ruhe.
Sind Sie in der Lage, den angerichteten Sachschaden wieder gut zu machen?
Antworten Sie.
Meine Mandantin erklärt, mittellos zu sein.
Vielleicht ist Herr Hubert zufrieden, wenn ich es ihm ein paar Mal umsonst
mache.
Das ist ja, das ist ja Kuppelei.
Das hier bei Gericht.
Ach, auf einmal.
Wie er aber in der Unterhose. Das hätten Sie fotografieren sollen. Oben in der
Baumgabel gehangen, ist wie ein abgestochener Ochse. Da wollte er seinen
kleinen Teufel in meine heiße Hölle schicken.
Das darf doch wohl nicht wahr sein.
Das ist doch nicht die Möglichkeit.
Ich muss noch sehr... Können Sie schreiben?
Natürlich kann ich auch schreiben.
Auch. Na ja, schön.
Zum Urteil, damit die Geschichte ein Ende hat.
Die Beklagte ist der fahrlässigen Körperverletzung schuldig und wird zur
Zahlung des Sachschadens verurteilt. Als mildernde Umstände gelten die
Unbescholtenheit der Beklagten, ihre Jugend und die Tatsache, dass der Unfall
nicht absichtlich hervorgerufen wurde.
Da der Beklagten im Nicht-Eindringungsfalle der Schaden
sowie der Gerichtskostenfreiheitsstrafe droht, wird letzteres durch die folgende
Verfügung unwirksam gemacht.
Die Beklagte wird verdonnert, ich meine verurteilt, ihr bisheriges Leben auf ca.
100 Schreibmaschinenseiten zu Papier zu bringen und diese innerhalb von drei
Monaten dem Gericht abzulehnen.
Diese Gewissenserforschung soll zugleich Sühne und Ruhe sein und wird hoffentlich
auch Läuterung erwecken. Nun, nehmen Sie das Urteil an.
Na klar! Ganz nass werde ich jedes Mal, wenn du mich küsst.
Wo soll es denn hingehen? Wohin Sie wollen.
Hallo. Ich dachte schon, ich erreiche Sie nicht mehr. Ach, Sie sind's.
Was gibt's denn?
Hören Sie mal, Sie haben mich doch dauernd fotografiert. Komme ich jetzt in
die Zeitung? Ich nehme an, aber das bestimmt mein Redakteur, wenn Ihnen der
Fall interessant genug erscheint.
Und diesen Fall könnte ich höchstens in meinem kleinen Porno-Verlag
unterbringen. Fall?
Ich bin doch kein Fall. Ich möchte nicht, dass man mich schlecht macht in
der Zeitung. Das war eine öffentliche Gerichtsverhandlung.
Ist denn sowas Unwichtiges überhaupt interessant genug?
Sex ist immer interessant, verkauft sich besser als Mord. Und jetzt entschuldigen
Sie mich, ich muss noch vor Redaktionsschluss in München sein.
So einfach ist die Sache nicht.
Steigen Sie aus, ich kann Sie nicht mitnehmen.
Nein, ich bleibe. Sie stellen sich das zu einfach vor.
Wenn schon, dann will ich Geld für die Reportage. Ich habe ja nicht mal für ein
Hotel. Sie sind doch hier im Nachbarort zu Hause. Ich bin doch durchgebrannt.
Oh Scheiße, hätte nie gedacht, dass Schreiben so schwer ist. Da finde ich
die Praxis viel leichter. Können Sie das nicht für mich tun? Du sollst zühnen,
nicht ich.
Der Richter hatte schon recht mit seiner psychologischen Strafe.
Gedankenloses Absitzen im Knast kann niemals den Erfolg einer
Gewissenserforschung bringen.
Nur durch die schriftliche Niederlegung deiner fürchterlichen Vergangenheit kann
er deine echte und wirklich tief empfundene Reue erwirken. Und so weiter.
Blablabla. Ach.
Quatsch. Du sprichst wie ein Pfarrer. Ich komme mir eher vor wie Professor
Higginson für Gmalion beim Umbumsen einer vergammelten Muschimaus zu einer
Salondame.
Hör auf, Salondame klingt wie Puffmutter.
Halt, bleib so.
Ah, Fotowir.
Wohl für deinen Pornoverlag, ich bin aber teuer.
Na komm, lass dein Vöglein heraus.
Was zahlst du denn dafür?
Weißt du was?
Du illustrierst meine Memoire.
Da kannst du reich werden.
Du sagst doch, du arbeitest für eine Illustrierte.
Na was denn, du süßer kleiner Knuffel? Du schreibst ja nichts.
Das schaffe ich nie.
Da gehe ich eben in den Knast.
Da, zur Anregung.
Und noch, und noch.
Du, ich habe eine Riesenidee.
Wenn deine Memoiren was taugen, verklopfe ich sie meiner Illustrierten
und du blechst deine Schulden bei Gericht, okay?
Ha, Casanovas Memoiren. So einen alten Hut kann ich nicht mal dem alten Richter
anbieten und den Lesern erst recht nicht.
Ach, die Mutzenbacherin, da habe ich ja noch mehr zu bieten.
Du sollst ja nicht abschreiben, sondern stilistische Anregung finden. Na, na,
was ist denn das?
Die Story einer Nutte von Emil Solar.
Ich bin doch keine Nutte. Was denn?
Ein nettes Mädchen, das sagen wir. In der Liebe die einzig wirkliche...
Telefon. Gefahrlose Aufgabe auf der Welt. Gefahrlos ist gut. Wenn ich mich
recht erinnere, war dein letztes Abenteuer ein Totalschaden. Hör auf!
Hallo? Ihr der meistbeschäftigte Mann der Welt.
Ach, du bist's. Es treffen sich in der Nähe der Eierstöcke zwei niedliche
Samenkinder zur Vereinigung.
Das sind vielleicht Bücher.
Hör mal, Carmen, heute geht's wirklich nicht.
Weißt du, ich habe da so eine Menge Kram. Ich muss gleich wieder weg.
Vielleicht morgen.
Wenn du so redest, mein Lieber, steckt bestimmt eine Biene dahinter. Ach,
Quatsch. Ihr denkt immer nur ans Bumsen. Ich arbeite. Bumsen kann sich auf die
Dauer nur der Reiche leisten.
Ich bin schließlich kein Playboy.
Also tschüss, ich rufe dich wieder an.
Auch nicht viel zu brauchen von dem da.
Na also, du bist ja schon dabei, deinen eigenen Stil zu entdecken.
Hey, ich lasse mich nicht in die Muschi gucken.
Ich will doch gar nicht in deine Muschi gucken.
Wir haben ja so viel Gemeinsames.
Was denn?
Zum Beispiel dieselbe Steuerklasse.
Kaum beginnt man mit dem ersten Kapitel, muss man sich schon mal auf ein neues
konzentrieren.
Tja, lieben ist schön.
Und mit Kurt besonders.
Er ist so zärtlich.
Zärtlich, wie ich es bisher nicht erlebt hatte.
Am liebsten hätte ich das Tag und Nacht zugelassen.
Aber ich musste an meine Memoiren denken.
An meine Erinnerungen.
Die Orgien in Sodom und Gomorra, die beiden lasterhaften Städten am
Totenmeer.
nahmen in jenen Tagen derart überhand, dass Yahweh Feuer und Schwefel regnen
ließ, um die Einwohner wegen
ihres frevelhaften Lebenswandels zu vernichten.
So, wir übersetzen das jetzt.
Three, two, one, zero.
Go!
So weit jedenfalls die Historie aus der Sicht der Heiligen Schrift.
Wo waren wir stehen geblieben, Moosholzer? Wenn Sie das nicht wissen,
Herr Studienrat.
Senta Vukovic, bitte kommen Sie in der Pause zu mir. Ich habe mit Ihnen zu
sprechen.
Heben Sie den Rock.
Haben Sie nicht gehört? Sie sollen den Rock heben.
Ich brauche das als Beweis dafür, wie Sie die Moral Ihrer Klasse untergraben.
Ich würde sagen, Blende 4,5 bei 1,5.
Entfernung 3 Meter. So macht das mein Freund immer bei Aufnahmen von mir im
Raum.
Du weißt ja gut Bescheid.
Ich bin eben aufgeklärt, in jeder Beziehung.
So, du bist aufgeklärt.
Und dir gefällt es, deine Mitschüler aufzureizen, indem du ohne Unterwäsche
in die Schule gehst.
Was denkst du dir dabei?
Es macht mir Spaß zu erraten, was die anderen darüber denken.
Glaubst du, dass man danach denken kann?
Du kommst heute abends zu mir, verstehst du? Du musst kommen.
Geben Sie mir dann das Foto zurück, Herr Studienrat.
Welches Foto?
Das raubt wirklich den Verstand.
Das Foto, das Sie vorhin geschossen haben von mir. Ich glaube, es ist
besser, wenn es vorläufig in meinem Besitz bleibt.
Also sagen wir um acht.
Um acht? Um acht gehe ich ins Kino.
Außerdem sieht es blöd aus, wenn ich zu Ihnen komme. Aber ich könnte Ihnen
Nachhilfestunden geben.
Worin? Keiner denkt, dass ich so blöd bin. Aber um vier bin ich am
Ottensteiner Weiher.
Dort ist um diese Zeit kein Mensch.
Also bis um vier, Herr Studienrat.
Mach, dass du aus meinem Bett rauskommst. Du spritzt mir immer alles
voll, du Schwein. Mach's doch bei dir drüben.
Bei mir ist Thorsten mit seiner Kleinen. Die haben doch Besuch zu Hause. Na, geht
doch nicht.
Das ist mir wurscht, wo ihr bummst. Aber nicht bei mir, hörst du? So ein blödes
Getue da.
Mach endlich, dass du rauskommst. Los, raus!
Vielen Dank.
Es war eine bewusst gestellte Falle, stimmt's?
Was?
Sowas würde mir doch nie einfallen.
Komm her, du kleines Bistu. Ich werde dir ein bisschen Nachhilfestunden geben,
damit du mir Respekt bekommst.
Jetzt bin ich aber gespannt, wie ein nackter Studienrat aussieht.
Ob in Sodom und Gomorra die Lehrer auch ihre Schülerinnen verführt haben? Ja,
natürlich. Dieses himmelschreiende Laster der totalen moralischen Auflösung
war doch die Ursache der Katastrophe.
Und warum geschieht jetzt nichts mehr? Unsere Welt ist doch keine Spur mehr
besser. Oh, das möchte ich nicht sagen. Es gibt eine gewisse Ordnung.
Verdammt, was ist das für ein reiches Verschlüssel? Das Zeitalter der Pille
hat das Geschlechtsleben verändert.
Die Gesellschaftsordnung verläuft anders. Sie behaupten, dass es andersrum
ist. Oder hast du mich etwa ohne Höschen im Klassenzimmer überrascht? Das kann
ich mir auch schlecht vorstellen.
Immerhin finde ich es ungerecht.
Was findest du ungerecht?
Wenn wir Mädchen ohne Höschen erwischt werden, ist das teufellos. Aber niemand
kommt auf die Idee, einen Mann zu kontrollieren, ob er unter seiner
Oberhose eine Unterhose trägt. Das ist in erster Linie eine Sache der Hygiene,
in zweiter der Modeschöpfer. Von den Schotten sagt man... Ach, jetzt kommen
Sie mir bloß nicht mit den Schotten, Herr Schöpfer.
Der Penis eines Studienrats hat natürlich gewisse Vorteile.
Wachstumsvorteile gegenüber dem eines jungen Studenten. Das kann man nicht
leugnen.
Wenn du ihn erst mal drinnen spürst, wirst du wie ein Pferd wirren. Du hast
wohl noch nie mit einem richtigen Mann geschlafen. Ich baue mich eben langsam
auf. Am Anfang ist immer das Kleine einmal eins.
Na, dann werden wir mal richtig mit dem Intent anfangen.
Ich bin für absoluten Ausgleich der Kräfte.
Im Zeitalter der Emanzipation sehe ich nicht ein, warum die Frau noch dazu eine
wesentlich jüngere rosten soll, während sich der betagtere Mann einen
Herzkollaps zuzieht.
Ganz wie Opa Phil.
Was ist denn da los?
Halt! Stehen bleiben!
Hab ich dich, du Börschen!
So, jetzt haben wir Tauschmaterial.
Das hier ist mehr wert als Ihr negativer Studienrat. Du bist ein richtiges
kleines Piss. Ich habe nur gelernt, mich den Gegebenheiten der Zeit anzupassen,
Herr Studienrat.
Tut man das nicht, kommt man allzu leicht unter die Räder.
Heinz, was ist denn los?
Du bist gut. Du hast mir es viermal versprochen für heute. Und jetzt geht's
wieder. Hatten wir es nicht bis morgen Zeit? Wenn ich aber gewettet habe.
Mit wem?
Sag ich nicht.
Wenn du es mir nicht sagst, komme ich nicht.
Ich sage dir es oben.
Okay, komm rauf.
Also mit wem?
Also mit wem hast du gewettet? Mit der Sophie.
Mit der Sophie?
Mit der Ziege? Hast du mit der etwa gebumst? Ja, ich habe es eben probiert.
Aber bei ihr hat es nur dreimal geklappt. Da habe ich ihr gesagt, sie
ist schuld. Mit dir bringe ich es auf fünf Mal.
Du bist ein Schweinhans.
Aber das ist doch ein Kompliment, Sender.
Wirklich, für dich.
Also gut, probieren wir es. Aber wehe, du verlierst die Wette. Ja.
Was glaubst du denn da?
Ein Donnerer war es.
Schau nach.
Also ein wenig ein Donnerer. Ist generisch.
Schau doch du.
Jetzt, wo es spannend wird.
Vielleicht hat das Ente wieder was angestellt. Schau du nach.
Ich fürchte mich.
Glaubst du, ich fürchte mich nicht?
Du weißt wohl, wir selber machen das.
Ach,
Hans, glaub ich nicht.
Das bedauert sowieso nichts mehr.
Geduld.
Wird schon.
Na, was ist mit deiner Wette? Kommt es dir endlich?
Ich sagte doch, da ist nichts mehr drin.
Aus ist mit der Wette.
Sag einmal, willst du so edlig meine Tochterin lassen?
Du Mistkerl. Du Mistkerl.
Aber es kommt ja gleich. Vater, so lass ihn doch. Er wollte doch nur eine Wette
gewinnen.
So ungefähr hat es begonnen. Nur weil ich gern mit Männern beisammen bin. Man
sagt, ich bin ein Nymphoman.
Meinst toll.
Wenn das eine Krankheit ist, kann man mir doch keinen Vorwurf machen.
Da habe ich eben so einen kleinen geilen Virus erwischt, der immer dann mein Blut
in Ballung bringt, wenn ich einen Mann sehe.
Und dann ist eben mein Verstand im... Nein, das kann ich nicht gut sagen, was
mein Vater in diesem Fall immer gesagt hat.
Sind Sie Senta? Ja.
Ich bin Carmen und betrachte mich als kurz Freundin.
Verlobte will ich nicht sagen, da sich durch Ihre Anwesenheit die Situation
etwas verschoben hat.
Aber ich will Ihnen gleich eins sagen.
Länger als drei Wochen darf die Sache nicht dauern. Nach drei Wochen packen
Sie gefälligst Ihre sieben Sachen und dann gehört Kurt wieder ganz allein mir.
Verstanden?
Ich bin ja nicht so. Er hat mir was erzählt von Pygmalion und so. Eine
rührende Geschichte.
Mir kommen die Tränen.
Er hat ja so ein gutes Herz.
Und ein großes.
Na? Ich gehe, wenn es mir passt. Oder wenn Kurt mich rauswirft. Klar?
Ich höre, schreibst du hier deine unanständigen Memoiren.
Lass mal sehen.
Na komm schon.
Sei nicht so spröde.
Vielleicht kann man was lernen von dir.
Bist du eine Informanin, ha?
Sofort erst 100. Das habe ich Kurt zum Geburtstag geschenkt.
Du Biss!
Du kriegst die Tür nicht zu.
Achtung, Position.
Scheiße.
Halt, du kannst doch stehen, das ist gut so. Ein bisschen mehr Grazie.
Was ist denn?
Wo kommst du denn zurück?
Wo kommst du zurück, was ist denn?
Hör mal.
Jetzt sag ich's doch.
Wenn das Blut in Wallungen kommt, ist der Verstand im Arsch.
Mich hat die Muse geküsst.
Und dann begann die Story von meiner Vertreibung aus dem Paradies.
Mein Vater, der Feuerwehrhauptmann, leitet ein wildes Ballspiel, bei dem es
weniger darum ging, dem Gegner den Ball ins Tor zu schießen, als ihm und auch
die Zuschauer Pitschnack zu machen.
Meine Mutter selbstverständlich auf der Ehrentribüne.
Haute, wo laute, der Provinz. Neben ihr ich.
Hinter mir der achsepingelige Landrat mit seinem schnuckeligen Willi.
Dorftrottel Louis als Linienrichter.
Neben mir die überspannte Buchtel des Bürgermeisters vom Nachbarort.
Dieser Dom hier ist übrigens der Bürgermeister Habich, der Mann von der
Buchtel.
Und dann plötzlich passiert es.
Ein kräftiger Wasserstrahl haut mich dem Sohn des Landrats direkt auf den Penis.
Er klammert sich an mich, seine Hände suchen Halt, krallen sich in meine
Brüste.
Na, was ist, Lidibald? Hoffentlich besinnst du dich und lässt das Mädchen
wieder los.
Entschuldigen Sie bitte. Muss das passieren?
Macht nichts. Komm, wir gehen ins Trockenen.
Ach, das ganze schöne Spiel ist jetzt verpasst.
Das sind ja eine Million Stufen.
Hier bin ich am liebsten.
Hör mal, das Rattern der Zahnräder und der Wind in den Balken.
Manchmal lässt der Wind sogar die Glocken ganz leicht anschlagen.
Hörst du es?
Ich höre nur, wie ich schnaufe.
Komm, wir ziehen uns aus und hängen die Kleider in die Sonne. Aber wenn jemand
kommt? Jetzt kommt niemand.
Wir sind alle beim Spiel.
Jetzt haben sie ein Tor geschossen.
Die haben euch ein Tor geschossen.
Hier ist es doch schöner als beim Spiel.
Früher war hier eine Wohnung.
Der Türmer hat hier gewohnt.
Und Nachtwache gehalten. Und nach Bränden ausgeschaut.
Sei doch nicht so zimperlich, du kleiner Landratssohn.
Ich sehe dir doch an der Nasenspitze an, dass du mit mir Petting machen möchtest.
Oder noch mehr?
Na klar, da wäre ich doch blöd.
Na, wo ist er denn?
Warst du überhaupt schon mit einem Mädchen zusammen?
Na klar.
Na, was ist?
Die Hose musst du aber schon selbst ausziehen. Dann musst du dich aber
umdrehen.
Was ist, kann ich schon schauen?
Na komm, komm schon, lass dich mal ansehen.
Jetzt hast du deine Hände wenigstens da weggenommen.
Aber da tut sich ja nichts. Bei anderen ist da alle Hand los, wenn sie mich
splitternackt sehen.
Schon wieder ein Tor.
Aber da kann ja nichts werden, wenn du dich immer wegkonzentrierst.
Liebe Festgäste, nun kommen wir zur angenommenen Feuersbrunst. Diese
angenommene Feuersbrunst findet statt wo? Wo findet sie statt?
Am Kirchturm, verstehst du mich? Ja, am Kirchturm statt. So, jetzt geht's
blasen.
Du musst deinen Brustwarzen spielen, dann richten sie sich auf wie dein
Pelis. So groß?
Wenn man es richtig macht, elektrisiert es deinen ganzen Körper.
Und jetzt nimm sie in den Mund und lass die Zunge darauf spielen.
Na komm schon, du Feigling.
Du musst dich nur auf mich konzentrieren, sonst wird das nichts.
Jetzt existieren nur wir zwei.
Aber wenn jemand kommt?
Ich sagte doch, da kommt niemand rauf.
Jetzt ist wahrscheinlich das Spiel aus und die Sausen zerbrannt.
Aber
die
kommen doch näher da unten.
Na und?
Und wir sind hier oben.
Ach, tu schon und lass dich nicht wieder ablenken. Das macht einen ja ganz
nervös.
Siehst du, so war's gut.
Du wirst noch Weltmeister.
Euch geht's gut.
Zerschlägt's nicht, jetzt wird's gleich spritzen.
Es hat schon gespritzt.
Was hat er gesagt?
Die Sender und der Landrat, die sollen da oben sein.
Wir können den da durch.
Klar, dass meine Eltern nach diesem Abenteuer nur den einen Wunsch hatten,
mich im Ort nicht mehr zu sehen.
Ich ging in die Stadt.
Und da ich aus Trotz von zu Hause kein Geld annehmen wollte, musste ich es
irgendwie verdienen.
Abhauen, stopp! Sonst zu spät, stopp!
Mensch, ist das eine dürfte Biene.
Das fängt ja gut an. Ich bin das neue Mädchen.
Donnerwetter, da springt dir ja der Hosenknopf ins Auge.
Kreise 38.
Rainer? Ich heiße Senta.
Und ich?
Ich heiße Heini.
Bruder, stopp! Unwichtig, stopp!
Gymnasium, stopp! Prüfung, stopp! Hey, mitkommen, stopp!
Eltern in Paris, Stopp. Sonntag zurück, Stopp. Saloninhaber, Stopp. 50% Rabatt,
Stopp.
Pfui, ein Mädchen. Ist das etwa auch dein Bruder? Nee, ne Schwester.
Einfach zum Mädchenzimmer, Stopp. Mit Bumsmatratze, Stopp. Vögelt sich gut,
Stopp. Alles ne Wucht hier, Stopp. Bad oben, Stopp. Mutter wünscht Baden vor
Dienstantritt, Stopp. Und wo ist die Entlausungskammer? Spielen wir nun
weiter oder nicht?
Na komm schon.
Spricht er immer im Telegram-Stil? Nee, nur wenn er telegrafiert. Stopp. Wenn du
gebadet hast, zeige ich dir alles.
Ich bin gespannt.
Bei mir spannt sich auch was.
Oh la la.
Da bin ich aber neugierig. Ich auch.
Ach du, jetzt hast du mir den schönsten Stoß verpatzt.
Den möchte ich jetzt nackt sehen.
Wie man sich nur für das unvollendete Geschlecht interessieren kann.
Aus Mitleid, mein Lieber, aus Mitleid.
Wetten, dass ich die Kleine dazu bringe, sich nackt auf diesen Tisch zu legen und
mich eine Kugel aus ihrem Nabel stoßen zu lassen?
Wetten, dass mir, wenn sie erst mal auf dem Tisch liegt, noch ein anderer Stoß
gelingt? Du hier, stopp!
Mama mia!
Das ist ja noch mal gut gegangen. Du hast mir Leben gerettet, ich dir nie
vergessen.
Carissima.
Wollen Sie nicht auch duschen? Wir beide hier?
Ich kann Ihnen den Rücken waschen. Carissima, Rücken vielleicht noch mehr,
vielleicht Po-Ebene.
Ach, ihr seid fertig. Ihr haltet jedes Mädchen für ein Lustobjekt. Vielleicht
ist die Kleine da oben noch Jungfrau und völlig unschuldig. Wer weiß denn das?
Bella, bella.
Ihr solltet Rücksicht auf ihre Psyche nehmen.
Gerade ihre Psyche hat es mir angetan. Eben, die hat mich unaufhaltsam
zurückgetrieben. Was?
Na eben, die Psyche von der Kleinen.
Ganz nass werde ich jedes Mal, wenn genug ist.
Hallo, Santa, komm mal her. Der Breistoß. Das kann doch nur eine
Schweinerei sein.
Der Spezialstoß, zum Unterschied von Hoch-, Tief- oder Kopfstoß, geht davon
aus, dass er aus dem nackten Schoß eines nüchternen Mädchens, früher einmal war
es eine Jungfrau, aber das ist ja heutzutage illusorisch, durchgeführt
wird, und zwar als Rückenstoß.
Und das soll wahr sein? Beim Leben meiner Großmutter.
Sie ist schon tot. Und wie funktioniert dieser Spezialstoß?
Du legst dich hier auf den Rücken und lässt die Beine über die Bande baumeln
und bleibst ganz ruhig mit geschlossenen Augen liegen.
Gut so?
Ich
bricoliere.
Jetzt bist du dann, Scheißspiel. Ich weiß was Besseres.
Ihr seid Arschlöcher.
Ich habe mir gleich gedacht, dass da was dahinter steckt.
Mit deinem animalischen Trieb kannst du einem aber auch jeden Spaß an der
Feinheit des Sexes verderben.
Gib mir auf die Tischbespannung acht.
Na, wer bist du denn, Puppe? Das neue Dienstmädchen.
Gewesen! Das ist ein Billardzimmer und kein Bordell! Raus!
Ciao,
carissima! Ciao!
Farbensymbolik. Seit jeher werden den Hauptfarben bestimmte Begriffe und
Gemütstimmungen zugeordnet.
Farbensymbolik. Seit jeher werden den Hauptfarben bestimmte Begriffe und
Gemütstimmungen zugeordnet.
Farbensymbolik. Seit jeher werden den Hauptfarben bestimmte Begriffe und
Gemütstimmungen zugeordnet.
Weiß ist die Farbe der Unschuld, der Reinheit und der Engel. Das Nachthemd
ist weiß.
Bei uns gilt im Allgemeinen, weiß ist die Farbe der Unschuld, der Reinheit und
der Engel. Bei uns gilt im Allgemeinen, weiß ist die Farbe der Unschuld, der
Reinheit und der Engel.
Ich kenne mich beim Plattenspieler nicht aus. Du musst leise spielen, es ist
schon nach zehn.
Hier kann man das Stereo ausbalancieren.
Gute Nacht.
Aufhören, nicht so laut!
Aufhören, meine Lampen!
Mach den Pappenspieler leise.
Ich kann dich nicht verstehen. Die Musik ist zu laut.
Nein, diese Weiber.
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