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Deutschlands größte Tortenshow biegt auf die Zielgerade ein. Von zehn Kandidaten
sind noch fünf im Rennen und sie alle haben nur ein Ziel.
Der beste Hobbybäcker Deutschlands zu werden.
Und auf dem Weg dorthin zaubern sie die cremigsten Torten und die feinsten
Kuchen. Auch heute wieder hier in unserem schönen Backzelt bei Das Große
Backen.
Schloß Herzfelde in der idyllischen Uckermark. Schauplatz der größten
Backshow der Welt. Sechs leidenschaftliche Hobbybäcker wurden
letzte Woche gewaltig herausgefordert. Ihr Traum?
Deutschlands bester Hobbybäcker zu werden.
Je mehr ausscheiden, desto weniger Fehler kann man sich erlauben. Und desto
höher, habe ich das Gefühl, wird das Backniveau nochmal.
Also es zieht ganz schön an. Also die Luft wird dünner, das merkt man schon.
Mit eindrucksvollen Tortenkreationen stellten die Kandidaten unter Beweis,
dass sie auch verschärften Wettkampfbedingungen standhalten können.
Also ich bin gerade hin und weg. Ja, 100 Prozent erfüllt.
Oh, nee, nee, scheiße.
Ich hab was vergessen.
Doch es hieß auch wieder Abschied nehmen.
Verlassen muss uns heute.
Julie.
Fünf Kandidaten wollen heute ihrem Ziel einen großen Schritt näher kommen. Dem
eigenen Badbuch und 10.000 Euro.
Ich hab's geschafft in die nächste Woche.
Woche sechs, oder? Ja.
Wir sind nur noch zu fünft und da muss man jetzt wirklich...
Alles geben.
Ich mag das alles nach Gefühl.
Ich glaube, auch ein bisschen Liebe und dann wird's perfekt.
Ah, scheiße.
Kann doch nicht wahr sein.
Das sieht so schlimm aus.
Schön ist anders, ne?
Ah, das war überhaupt nicht gut.
Bei wem versagen die Nerven?
Und wer behält vor glühenden Backöfen einen kühlen Kopf?
Das entscheidet sich jetzt.
Liebe Kandidaten, die Reihen lichten sich hier im Backzelt. Und ihr seid noch
dabei, darauf könnt ihr stolz sein.
Denn ihr wisst, je weniger ihr werdet, desto kniffliger werden die Aufgaben.
Ihr wisst heute noch nicht, was ihr backen werdet. Allerdings wisst ihr, wer
eure Backwerke verkosten wird. Unsere Jury, Tortendekorateure Nummer 1,
Bettina Schliephacke-Burchert und der mehrfache Patissier des Jahres,
Christian Hüms.
Auf dem Programm stehen heute wieder zwei Aufgaben. Wer diese mit Bravour
meistert, darf sich Hoffnungen auf den Gesamtsieg von 10.000 Euro und ein
eigenes Backbuch machen.
Wer allerdings schwächelt, sollte damit rechnen, dass dies sein letzter Auftritt
hier in unserem Backzelt war.
Und los geht's mit der technischen Prüfung.
Wir geben euch ein Rezept vor und ihr sollt dieses fehlerfrei nach Rezept
backen. Das Rezept kommt diesmal von Betty und ihr dürft als erstes die
Zutaten jetzt aufdecken.
Gebacken werden darf, wie immer, nur mit dem, was auf dem Tisch bereitsteht. Und
da gibt es manch Überraschung.
Springform. Hat eure Form auch keinen Boden drin?
Ach, das ist Rum. Rum, ja.
So richtig schlau werde ich nicht raus, ne?
Zu diesen Zutaten gibt es natürlich auch das passende Rezept. Es liegt vor euch
und ihr dürft es jetzt umdrehen.
Zubereitet werden soll der ungarische Tortenklassiker schlechthin. Die Dabosch
-Torte. Und die hat es wahrlich in sich.
Das ist ja krass, ne?
Da hab ich jetzt nicht mit gerechnet.
Acht Böden.
Ja, dann machen wir jetzt sowas, oder?
Ah ja, kurz, ne?
Was haben wir für eine Wahl? Keine.
Wir möchten von euch eine Doboschtorte, benannt nach ihrem Erfinder einem
ungarischen Konditor aus dem 19.
Jahrhundert. Ich habe die Doboschtorte zum ersten Mal mit sechs Jahren im
österreichischen Burgenland gegessen. Seitdem ist es meine absolute
Lieblingstorte. Ihr müsst acht Böden backen und verwenden. Und die Böden und
Cremeschichten sollen gleichmäßig verteilt sein.
Ihr dürft auf gar keinen Fall vergessen, den obersten Boden zu karamellisieren.
Ihr habt alle zwei Öfen zur Verfügung. Ihr könnt sie nutzen, müsst sie
allerdings nicht nutzen. Die Ergebnisse dieser technischen Prüfung werden
natürlich wie immer blind verkostet. Ihr dürft jetzt das Zelt verlassen.
Ihr habt für diese Aufgabe zwei Stunden Zeit.
Und jetzt heißt es für euch, auf die Plätzchen, fertig, backt!
Na, freuen sich die Kandidaten?
Technische Prüfung ist absolut genau mein Ding.
Nee, Quatsch, dieses Mal muss ich auf jeden Fall abliefern. Von dem her ist
der Druck natürlich immens.
Diese Torte kenne ich nicht.
Hört sich im ersten Moment nicht so schwer an.
Sieht für mich aus wie kalter Hund.
Mit Böden kalt der Hund etwas eleganter.
Da sind so viele Komponenten und so wenig Zeit, mit dem Kasernel und dann
auch noch zehn Tortenstücke zu schneiden, die alle gleich sein sollen.
Keine Ahnung, wie ich das hinbekomme.
Die Doboschtorte ist eine große Herausforderung für die Hobbybäcker.
Was gilt es hier zu beachten?
Der Kniff der Doberstorte ist, dass die acht Böden aufgestrichen werden. Das
heißt, ich habe ein Backpapier, zeichne mir meine Form vor und gehe mit einer
Palette jetzt bei und streiche den Teig gleichmäßig auf. Und im Anschnitt soll
dann Creme und Boden immer die gleiche Dicke haben.
Der achte Boden wird karamellisiert und als Fächer, als Dekoration oben
aufgelebt.
Die Füllung der Doberstorte beinhaltet eigentlich Rum.
Aus dem kulturellen Hintergrund bei EBU haben wir darauf verzichtet und geben
ihr Rumaroma zur Seite.
Die technische Aufgabe könnte für Sebastian eventuell ein Heimspiel sein.
Es gibt in Bayern die Prinzregententorte. Und wenn er die
schon mal gemacht hat, dann weiß er, was jetzt zu tun ist.
Und dann könnte er vielleicht endlich auch mal in die Spitze gehen.
Wer lockeren Biskuit haben will, muss zuerst einmal Eischnee aufschlagen.
Also ich schlag das Eiweiß grundsätzlich mit der Hand auf, weil mein Opa, der ist
ja Konditor, und der sagt, immer das Eiweiß mit der Hand aufschlagen, weil
einfach die Porung schöner wird und das Volumen besser wird. Ich hoffe, dass
mein Opa recht hat.
Hier rührt auch alles.
Hast du nur die eine Küchenmaschine gebraucht? Nein, die da hinten auch.
Aber ich habe schon gesehen, du bist gut organisiert. Du brauchst hier keine
Ratschläge. Gerade läuft es noch. Mal schauen. Das kann sich ja immer sehr
schnell ändern.
Super.
Unverhofft kommt bekanntlich oft.
Hochkonzentriert unterläuft Julia, der amtierenden Bäckerin der Woche, ein
möglicherweise verhängnisvoller Fehler.
Ich glaube, ich werde versuchen, zwei Öfen zu nutzen.
Einfach damit der Teig die Konsistenz behält und nicht so lange fertig
eingerührt steht, ohne gebacken zu werden. Weil ich glaube, dass das
Eischnee mir dann zusammenfällt.
Also mal schauen, ob es gut geht.
Ah, scheiße. Och Mann.
Kann doch nicht wahr sein.
Ich habe einen kapitalen Fehler gemacht.
Etwas, was eigentlich jeder Mensch weiß, der viel backt. Das war, dass ein
Eischnee kein Fett sein darf. Und ich war gerade in Gedanken und abgelenkt und
habe meinen fettigen Spaten hier genommen und habe damit meinen Eischnee
umgesüht. Und jetzt ist es flüssig.
Benutzt werden darf bei dieser Prüfung bekanntlich nur das, was anfangs auf dem
Tisch steht.
Julia kämpft heldenhaft mit dem Eischnee. Da ist die Konkurrenz schon
einen entscheidenden Schritt weiter. Sie kämpft mit den Tücken höherer
Mathematik. 900 Gramm durch 8 mal.
1, 2, 3, 4.
Teiggesamt ist 560.
Ich brauche 8 Böden.
Oh, scheiße.
Ich mache immer 2 Löffel drauf und das müsste reichen.
Und das ganz ohne Taschenrechner.
Die Mathematikstunde ist beendet. Die ersten Tortenböden landen im Ofen.
Davon kann eine Kandidatin nur träumen.
Mein Plan ist es zu retten, was zu retten ist.
Ich muss jetzt die Eimasse rein tun wegen der Bindung. Wenn ich das
rauslasse, dann wird der Teig halt nicht gebunden. Das heißt, es muss da rein.
Und ich hoffe einfach, dass es mir nicht davonläuft, sonst habe ich halt eben
acht Krebs.
Aufgeben ist nicht.
Liebe Kandidaten.
Von euren zwei Stunden ist jetzt schon eine um. Ihr habt noch 60 Minuten.
Oh, okay.
Die Stunde ging wirklich extrem schnell rum jetzt. Ich muss mich jetzt echt
beeilen, weil ich habe nur die Hälfte von den Böden bisher.
Dann hole ich auch was.
So, nichts daran.
Das Projekt Bodenbacken läuft auf Hochtouren.
Außer bei Julia.
Ich habe noch keinen einzigen Boden gebacken und ich glaube, dass ich
richtig Stress bekomme gleich. Julia?
Ja? Deine anderen Bleche waren noch nicht im Ofen? Nein.
Nicht mehr viel Zeit. Ich weiß.
Das sieht so schlimm aus.
Man könnte sagen, man hat Julia schon aufgeräumter erlebt.
Weiter geht's an anderer Stelle mit dem nächsten Schritt.
Ich bin die Creme am Machen.
Damit ich gleich meine Böden einstreichen kann.
Steht sehr wichtig der unabhängige Qualitätscheck.
Kostprobe.
Na, bei Sebastian scheint es ja zu laufen.
Und bei Julia?
Ich weiß ja nicht, wie die sein sollen, weil ich die noch nie gemacht habe. Aber
ich habe zumindest ein paar Böden. Das finde ich schon mal beruhigend.
Wer alle Böden hat, sollte sie jetzt stapeln und einstreichen und nicht
vergessen, Cremeschichten und Böden müssen gleich dick sein.
Ich überlege, ob ich was Falsches gemacht habe, warum mein Tor so hoch ist
im Gegensatz zu den anderen.
Liebe Kandidaten, werdet langsam fertig. Ihr habt jetzt nur noch 10 Minuten.
Ach du Scheiße.
Das ist eng.
Was jetzt noch fehlt, sind genau zehn karamellisierte Bodenstücke für die
Tortendeko. Das sind acht. Das geht nicht.
Wie sieht es bei Agnes aus?
Ich schneide die Stücke jetzt schon zurecht und mal gucken, was da mit
meinem Karamell passiert.
Aha. Und?
Klappt's? Schön ist anders, ne?
Ist jetzt nicht so, wie ich mir das vorgestellt habe.
Och, das macht mich fertig hier, dieser Stress.
So ein Fächer aus karamellisiertem Tortenboden scheint eine echte
Herausforderung zu sein.
Shit, das war überhaupt nicht gut.
So, das sieht scheiß aus. Das heißt für mich folgendes, ich mach nur 6 drauf.
Eine ganz eigene Strategie hat Urbayer Sebastian auf Lager.
Er nutzt einfach zwei vorbereitete Tortenböden. Schauen wir, dass wir da
überall fünf rausbringen und die knallen wir da drauf und dann geht's in die
vollen jetzt.
Besonders eng scheint es für Sabrina und Julia zu werden, die ganz offenbar unter
akutem Karamellmangel leiden.
Liebe Kandidaten, bereitet eure Torte auf den großen Auftritt vor, denn ihr
habt jetzt nur noch zwei Minuten.
Hat das überhaupt jemand fertig?
Im Moment noch nicht, aber was nicht ist, kann ja bekanntlich noch werden.
Die spannende Frage lautet, thront am Ende auf wirklich jeder Torte ein
zehnteiliger Fächer aus karamellisiertem Tortenboden?
Aktuelle Beobachtungen lassen vermuten, eher nicht.
Liebe Kandidaten, die letzten Sekunden brechen an.
Zehn, neun.
8, 7,
6,
5, 4,
3,
2,
1 und Schluss. Hände vom Gebäck.
Bringt eure Torten jetzt nach vorne und stellt sie hinter euer Foto.
Na klar habe ich Lust, auch mal in die oberen Ränge aufzusteigen, aber ich weiß
auch nicht, warum das nicht hier ist.
Mein Teig ist puffiger als die anderen, weil da zu viel Liebe drin ist.
Also ich hatte noch nie so eine schlimme technische Prüfung und eigentlich bin
ich stolz auf mich, dass ich weitergekämpft habe und mich nicht
weinend in die Ecke gesetzt habe.
Bei das große Backen warten die Kandidaten mit durchaus gemischten
Gefühlen auf die erste Verkostung des Tages.
Ich bin gespannt, wie Betty und Christian gleich auf diesen Anblick hier
reagieren. Vor allen Dingen, wird Bettys Herz aufgehen? Hier ist sie zurück, die
Jury. Betty und Christian.
Wir wollten ja acht Böden haben. Wir haben aber, ich glaube, wir würden mal
schätzen, fünf verschiedene Höhen. Ich bin gespannt, ob da tatsächlich überall
acht Böden drin sind.
Fangen wir mal rechts an.
Der Fächer sollte logischerweise komplett mit Karamell eingestrichen
sein. Und das funktioniert am besten, wenn man es gesamt macht und dann
erschneidet. Mir erscheint es so, als wenn die Buttercreme so ganz leicht
grisselig geworden ist.
Schauen wir mal, ob die acht Böden erfüllt wurden.
Zwei, vier, sechs, sieben und der achte ist hier oben.
Die Böden sind gut gebacken.
Das erkennt man auch, dass sie alle die gleiche Backfarbe haben.
Die Buttercreme hätte ein bisschen kühler verarbeitet werden müssen. Das
Ganze wäre ein bisschen glatter gewesen.
Aber es ist schon eine Dobaustorte vom Geschmack.
Oben zehn Stücke.
Und der oberste Boden ist natürlich komplett mit dem Karamell überzogen
worden und dann erst geschnitten worden. Sieht super schön aus.
Allerdings kann man bei dem Boden sehen, dass er hier außen dunkel geworden ist.
Aber das Verhältnis Creme-Böden ist schön geworden.
Das sieht so richtig schön gleichmäßig gestoppt aus.
Auch hier nicht trocken gebacken, genau auf den Punkt. In dem Fall ist es hier
für mich wunderbar gelungen. Sehr schön.
Eine kleine Neuinterpretation steht daneben.
Es sind jetzt irgendwie sieben Stücke, ein paar fehlen.
Und vom Karamell kann man nur ahnen, dass hier so ein bisschen was drauf ist.
In dem Fall die Creme wunderbar oben gelungen. Man sieht das, hat einen guten
Stand, klar.
Es sollten halt natürlich zehn Stücke sein. Es sind sieben.
Die Böden sind richtig schön saftig. Die Creme hat hier einen schönen Stand. Das
sieht man halt bei der Rosette.
Und sie ist auch geschmacklich gut, stimmig.
Geschmacklich finde ich super.
Zehn Stücke waren gefordert.
Was aber schön ist, Karamell erst auf dem Boden, dann den Boden geschnitten.
Es wäre natürlich schön gewesen, wenn die Stücke jetzt auch wie ein Fächer
aufgestellt werden.
Fünf, sechs, sieben, acht. Es sind acht Böden.
Und es sind acht sehr volumige Böden.
Und hier ist es definitiv so, dass das Verhältnis nicht ganz stimmt. Ich habe
sehr viel Biskuit, aber nur eine ganz dünne Schicht an Creme. Das heißt, da
müsst ihr natürlich gucken, dass das gleichmäßig ist. Weil das ist natürlich
eine der Hauptkriterien. Wenn ich das Ding anschneide, dann sieht es aus wie
mit dem Lineal gezogen. Und das ist in dem Fall nicht ganz gelungen.
Der Karamell hat oben zwar eine super schöne Farbe, hätte ein ganz klein wenig
dünner sein können. Mehr Creme dazwischen.
noch ein bisschen länger stehen, damit die Böden dann durchziehen, dann wäre
schon eine sehr, sehr schöne Dupperstraße gewesen.
Es sind zehn Stücke und es sind zehn sehr wilde Stücke. Jetzt nicht so das
Optimum zu anschauen und es wäre natürlich auch schön gewesen, wenn auch
hier die Fächer gestanden hätten und jetzt nicht einfach so flach drauf
gelegen hätten.
Eingestrichen ist sie schön, aber man kann von außen erkennen, so die
Buttercreme ist jetzt wirklich kurz davor.
Sich zu verabschieden, sage ich mal liebevoll. Das ist die höchste Torte.
Lüften wäre das Geheimnis der Höhe.
Zwei, vier, sechs, sieben und der achte obendrauf. Also die Anzahl der Böden
stimmt. Wichtig ist, dass die Höhe des Bisfits genau dieselbe Höhe hat wie die
Buttercreme. Und in dem Fall war sie auch nicht so, wie wir es haben wollten.
Ich schmecke hier eigentlich hauptsächlich die Creme. Das macht so
die Böden, diese feinen Bispitböden, macht es so ein bisschen tot.
Spannende Variation. Ich komme mir ein bisschen so vor, als wenn ich Geburtstag
hätte mit den fünf Dobersch-Torten, muss ich sagen.
Zumindest lächelt ihr, dann kann es ja nicht so schlimm gewesen sein. Aber ihr
habt gemerkt, die Jury ist total kritisch.
Jetzt werden die Torten natürlich bewertet von 1 bis 5. Dazu dürft ihr
euch kurz zurückziehen und ihr müsst zittern.
Im Backzelt machen sich die Juroren ihre Gedanken.
Draußen zittern die Kandidaten.
Ich hätte nicht gerechnet, dass ich so eine gute Kritik bekomme. Und ich freue
mich natürlich total.
Ich habe mir heute ein Ziel gesetzt, nicht den letzten Platz zu machen.
Also wenn ich nicht letzter bin, dann freue ich mich auch schon.
Wer konnte die Jury mit seiner Kreation überzeugen?
Nur noch wenige Sekunden, dann werden Betty und Christian es den Hobbybäckern
verraten.
Die Jury ist sich einig, sie hat eine beste Torte und eine schlechteste. Wer
jetzt auf welchem Platz liegt, das verrät sie uns jetzt.
Ein Klassiker der Konditoreikunst, vermeintlich einfach, aber ich glaube,
der Teufel steckt im Detail.
Platz 5 steht hier vorne.
Ebru, du hast das Verhältnis nicht getroffen. Du hast zu viel Creme für zu
wenig Biskuit. Es lässt sich nicht schön essen.
Da einfach mal beim nächsten Mal dran arbeiten, bitte.
Platz 4 steht hier.
Julia, du bist nur einfach nicht fertig geworden und der Karamell obendrauf
fehlt.
Platz 3 stehe ich davor.
Sabrina, das Verhältnis stimmt auch hier nicht. Die Böden sind zwar schön dick,
aber es hätte einfach von der Creme dann auch mehr sein müssen.
Platz 2 ist diese Torte.
Agnes, vom Boden her sehr schön. Was auffällt natürlich ist der Karamell
obendrauf und halt auch beim Cremen so ein bisschen mehr Augenmerk noch
drauflegen.
Und der Platz 1.
Ja, mir legst du am Arsch.
Hier stimmt alles.
Sie stimmt vom Geschmack, sie stimmt von der Optik.
Wirklich das Feld super sauber angeführt mit Abstand. Schön, danke. Herzlichen
Glückwunsch.
Tutto bene, alles super. Ja. Ich bin total happy.
Tschaka. Doch noch ist nicht aller Tage Abend. Die zweite Aufgabe wartet.
Liebe Kandidaten, ihr könnt hinter die technische Prüfung für heute einen Haken
machen. Aber präzise arbeiten solltet ihr auch bei der zweiten Aufgabe.
Denn wir möchten von euch zwei unterschiedliche Tablets. Das eine
sollte eine Cremefüllung haben, das andere mit Obst veredelt werden.
Bei der Zubereitung von Tablets gibt es auch backtechnische Herausforderungen.
Denn der Teig kann sehr schnell brechen. Also habt ihr besonderes
Fingerspitzengefühl.
Überlegt euch genau, wie eure Törtchen nachher aussehen sollen.
Welche Aromen ihr einbauen möchtet, welche Farben ihr benutzen möchtet. Ihr
habt nicht viel Platz, also nutzt die.
Kleine Törtchen, große Aufgabe.
Ihr habt dafür 120 Minuten Zeit.
Auf die Plätzchen, fertig, backt.
Erwünscht sind jeweils zwei Creme- und zwei Obst-Tartlets.
Ich hoffe natürlich, dass bei den Tatlets auch der ein oder andere
Klassiker zum Vorschein kommt.
Also entweder mit Schokolade gefüllt oder zum Beispiel auch eins mit Crème
Brûlée.
Ich mache eine Tarte mit einer Orangencreme und Thymian mit drin. Und
dann mache ich eine Tarte mit Erdnüssen und Schokoladencreme mit Obst.
Tatlet Nummer 1 besteht aus Orangenmürbeteig und Orangenpuddingcreme
mit Orangenlikör.
Nummer zwei basiert auf einem Schoko-Chili-Boden. Darauf gibt's Beeren
in Schokolade.
Was Ebru wohl für Tartlets backt?
Einfach mit Schoko, Karamell, Banane und Kichererbsen und einfach mit Döner.
Der herzhaften Tartlet verleihen Knoblauch und Döner in einer
Käsesoße eine spezielle Note.
Die Füllung der zweiten Katlett besteht aus pürierten Kichererbsen, Schokolade
und Bananen.
Ebru ist eben ein Garant für die orientalische Note.
Eni macht gerade das neugierig.
Ebru, ich sehe Zwiebeln. Du machst was Herzhaftes? Ja.
Was gibt es denn Herzhaftes?
Kichererbsen, Nüsse, Zwiebeln, Knoblauch. Ich dachte, die machen hier
immer was mit Speck. Und dann dachte ich, wenn die was mit Speck machen
können, könnte ich das auch mit Döner. Was mit Dönerfleisch was.
Auch Sabrina orientiert sich Richtung Osten.
Ich werde für die Jury eine orientalische Schönheit mit wunderbaren
Feigen aus dem Mittelmeerraum.
Und eine marokkanische Mandelpudding backen. Und als Cremetart habe ich mich
entschieden für eine Schokoladentart mit Orangenabrieb und Kurkuma.
Die orientalische Schönheit besteht aus Mürbeteig mit feiner Mandelcreme sowie
Sesam, fruchtigen Feigen und Granatapfel. Die Creme-Variante soll mit
Orangengelee und Schoko-Ingwer-Füllung punkten.
Ich lege jetzt meine Feigen ein in Rum und dazu werde ich noch den Rohrzucker
drüber geben, dass die so richtig schön einziehen.
Was hat der Dobbersch-Tortenkönig eigentlich für Pläne?
Ich mache der Jury heute eine Tarte Brûlée mit essbaren Feigen, so mit
schöner Zuckergröße und schön blumig. Und die zweite Tarte wird ein Minz
-Limetten-Pesto mit ein bisschen Apfelschnee, darauf kommt eine
Holundercreme und da frisches Obst.
Ein bisschen geschnitzt und ein bisschen bunt.
Auf den mit Apfelgelee und Minzpesto bestrichenen Mürbeteig kommen
Holunderminzcreme und Obst.
Unter der Rohrzuckerdecke der zweiten Tatlette verbergen sich
Limettenmürbeteig und Feilchencreme.
Ein Mürbeteig braucht kalte Butter und, je nach Rezept, auch Ei.
Danach den Teig zu einem Ziegel formen und durchkühlen lassen.
Die amtierende Bäckerin der Woche, Julia, ist hochmotiviert.
So Julia, wie sieht's aus?
Noch schaut's gut aus. Was wird's denn, wenn's fertig ist?
Ich mach einmal eine Schokoladenkruste und füll das mit einer
Schokoladenganasch im Teig schon Rauchsalz drin. Ich bin gespannt, weil
es da Fingerspitzen gibt. Ja, genau. Aber ich bin mir bei dir ganz sicher,
dass das definitiv nicht in die Hose gehen wird. Dankeschön.
Julia backt einen herben Kakao-Rauchsalzboden und füllt ihn mit
einer Schokopaprikacreme.
Ihre Sommerwiese basiert auf einem Mörbeteig, gefüllt mit Ziegenrahmen, auf
dem sie marinierte Aprikosen und Lavendel schichtet.
Julias Boden ist vorbereitet. Was die Konkurrenz wohl währenddessen treibt?
Agnes. Hallo.
Wir sind am Kräuterhacken. Und nicht für die Füllung, sondern für den Teig.
Genau. Ich mache hier Thymian mit rein und habe auch geriedene Orange mit
reingemacht.
Der schmeckt schon gut.
Wobei die Orange momentan dominant ist.
Eventuell noch ein bisschen mehr Thymian. Oder nachher vielleicht noch
ein bisschen raufstreuen.
Das wäre jetzt so meine Variante. Weil Christian möchte es ja immer gerne
wirklich gut schmecken. Ja, dann mache ich das doch.
Bis später.
Nicht ganz so glatt läuft es bei Ebru.
Ich bin etwas genervt, weil der Teigreis und zu Hause hat das eigentlich
geklappt. Bei Ebros Mitstreitern läuft es augenscheinlich besser. Und noch ist
ja Zeit, oder?
Liebe Kandidaten, ich möchte euch nicht unter Druck setzen, aber ihr habt noch
60 Minuten.
Doch davon lässt sich ein Sebastian nicht erschüttern.
Jetzt kommt die Brülle-Masse drauf.
Na, das sieht doch gut aus. So kann's weitergehen.
Das glaube ich jetzt nicht.
Das ist heute für mich echt anstrengend. Das war nicht mein Tag.
Jetzt muss ich nochmal an meinen Kräften zerren und mich zusammenreißen. Das ist
tatsächlich mehr als nötig. Denn bei der Technikaufgabe belegte Ebru bekanntlich
den letzten Platz.
Mensch, Sabrina, bei dir duftet es hier schon wieder. Das ist der Wahnsinn.
Die Schokolade, die habe ich jetzt mal gewürzt mit Ingwer und Kurkuma und
Orange.
Ich habe noch ein bisschen Chili-Pulver mit rein.
Chili kann noch ein bisschen.
Okay. Jetzt wird es langsam, fängt es an. Genau.
Weiterhin viel Spaß beim Experimentieren. Danke schön.
Bis gleich. Bis gleich.
Und was haben wir denn da?
Das ist mein Gemüseschnitzkoffer.
Da werde ich jetzt eine Melone, eine schöne Blüte einschnitzen, weil mein
Deko ist heute ein bisschen frisches Obst in Form von einer Blüte.
Ich habe einmal so einen Grundlagenkurs gemacht und dann bin ich eigentlich dran
geblieben und habe selber probiert, probiert, probiert. Die Jury wollte
etwas Besonderes, also kriegen sie auch etwas Besonderes.
Ebru scheint sich wieder gefangen zu haben.
Woran arbeitet sie denn da gerade?
Also das sind Zartlets mit Knoblauch. Darin kommt gleich eine Käsecreme. Und
dann kommt Dönerfleisch.
Liebe Kandidaten, ihr habt jetzt noch genau 30 Minuten.
Nicht nur die Zeitansage irritiert Sabrina.
Also ich lege gerade Feigen auf eine Früchtetat und es riecht nach Döner. Das
ist auch irgendwie sehr außergewöhnlich.
Hinten dran ist Orient A und hier ist Orient B.
Aber beides Orient.
Chilis kommen ursprünglich aus Mittel- und Südamerika und sind übrigens scharf.
Ja, die sauert sich ab.
Letzte Schritte.
Apfelschili ist drin, Pesto ist drin, jetzt noch die Holundercreme rein, Obst
rein und dann fertig.
Bemerkenswerte Fortschritte macht auch Ebru.
So, die ersten sind schon mal fertig.
Zwei müssen also noch gemacht werden und die Uhr tickt unbarmherzig weiter.
Liebe Hobbybäcker, ihr habt jetzt nicht mehr viel Zeit. Werdet langsam fertig.
Es gibt für euch jetzt noch genau zehn Minuten.
Jetzt heißt es zügig weiterarbeiten und unter keinen Umständen hektisch
werden.
Das war zu viel.
Oh nein!
Ebru's Pechsträhne reißt einfach nicht ab.
Guck mal, wie das hier aussieht.
Bei mir heute war richtig Action. Da könnte ein Actionfilm draus werden.
Köstlich gedüfte um wen meine Nase. Ihr habt jetzt genau noch zwei Minuten.
Jetzt macht sich bezahlt, dass Ebru noch ein weiteres Tablett in Reserve hatte.
Zum Glück ist es fertig. Ich bin so glücklich.
Ist auffällig, wenn ich da an diese Schüssel mit den Feigen gehe.
Mir wurde gesagt, die sind übrig.
Man soll Lebensmittel ja nicht wegschmeißen. Dann soll man sie lieber
mir geben.
Scheiße. Oh, jetzt mach mich nicht schwach, ey.
Die letzten Sekunden brechen an.
10, 9, 8, 7,
6, 5, 4, 3, 2,
1 und Schluss. Hände vom Gebett.
Ich bin erschöpft, ich bin müde, meine Beine tun weh, mein Rheuma springt hin
und her.
Also die Beine, die machen gar nicht mehr mit.
Bis in letzter Sekunde war ich mir nicht sicher, ob ich dann vier Tatlets stehen
habe oder doch nur zwei.
Ich freue mich jetzt, dass ich vier Stück fertig habe.
Die Dekoration gefällt mir wunderbar. Die Tatlets haben geglaubt, jetzt bin
ich natürlich gespannt auf die Verkostung.
Und die lässt nicht mehr lange auf sich warten.
Wer konnte die Jury am meisten überzeugen?
Ich bin stolz auf euch. Es sieht fantastisch aus.
Aber dass Tadlets nicht nur fantastisch aussehen, sondern auch ganz schön
schwierig herzustellen sind, das habt ihr wahrscheinlich jetzt gemerkt. Und
wenn Sie zu Hause auch mal Lust haben, sich an solchen kleinen Törtchen
auszuprobieren, die passenden Rezepte und natürlich noch viele mehr finden Sie
auf dasgroßebacken.de.
Und hier im Zelt startet Sie jetzt die große Verkostung eurer kleinen Törtchen.
Los geht's mit Sabrina.
Ich bitte dich mit deinem Tablett nach vorne.
Sabrina, was für Tartlets hast du für uns gebacken? In der Cremetart ist eine
Schokoladencreme und in der Früchtetart habe ich Granatapfelkerne verarbeitet,
eingelegte Feigen in Rum und beide Mürbeteige sind Gewürzmürbeteigen.
Das Auge ist mit. Das sind schöne Farbkombinationen. Ich finde auch, die
ist hell und dunkel sehr schön. Man sieht hier oben wirklich schön sauber
die Kante geschnitten.
Das sieht schon sehr meisterlich aus.
Ich hoffe, sie schmecken auch meisterlich.
Die eingelegten Feigen finde ich in dem Fall sehr stimmig und den marokkanischen
Mandelpudding finde ich sehr interessant.
Ich hätte ihn, glaube ich, ein bisschen dicker gemacht. Er ist sehr, sehr
flüssig und das Mückteigtartlet ist so ein bisschen aufgeweicht.
Aha.
Ich habe kurz gewartet.
Jetzt kommt die Schärfe, aber es ist eine angenehme Schärfe. Man merkt, du
hast Spaß an Gewürzen, du benutzt sie gerne.
Du weißt sie auch abzuschmecken und du hast das Thema dazu super umgesetzt.
Dankeschön.
Ebo, erzähl uns doch mal, was du dir zu deinen beiden Tablets hast einfallen
lassen. Das erste ist eine Käsecreme mit Champignons und da drin ist Dönerfleisch
mit Sahne. Und das da drüber ist eine Schokotatlette mit gerührten
Kichererbsen, mit einer Karamellsoße und Bananen.
Wenn ich mir Döner vorstelle und ich esse leidenschaftlich gerne Döner, dann
ist das Ding bunt. Und es fehlt mir hier. Da muss noch ein bisschen was
kommen. So ein Schnittlauch alleine reißt es halt noch nicht so ganz raus.
Ich kann mich nicht daran erinnern, wann ich mal ein Döner-Tablet gesehen hätte.
Wäre sicherlich spannend gewesen.
Da hast du leider ein bisschen daneben gegriffen.
Es ist relativ flach.
Döner, da bin ich mit Christian einig, hat immer so ein bisschen Wumms und man
hat so ganz viel im Mund. Und dieses viel im Mund, das fehlt hier auf jeden
Fall.
Es sieht optisch nach nichts aus, schmeckt aber ziemlich gut, muss ich
sagen. Alter Falter. Das ist wirklich mein persönlicher Favorit, einfach weil
ich kein großer Bananen-Fan bin. Vielen Dank. Ich danke.
Ich habe euch einmal Orangentartlets mitgebracht mit Thymian-Gewürz und
Schokoladentartlets mit Beeren und einer Karamellschokolade. Bei den
Schokoladentartlets sieht man sehr schön, dass der Mürbeteig sehr wunderbar
gearbeitet worden ist, dass hier die Kanten auch richtig gut ausgearbeitet
sind, sehr gerade. Das Obst mit der Schokolade gefällt mir auch sehr gut und
ich bin vor allem sehr gespannt auf diese Thymian-Orangen-Variante.
Der Mürbeteig ist wunderschön gebacken. Die Creme ist super schön gestoppt. Was
ein bisschen untergeht leider Gottes, weil die Orange so präsent ist, sind die
Kräuter. Da hättest du noch mal ein bisschen mehr Dampf reingeben müssen.
Der Mürbeteig ist ein bisschen dick ausgerollt.
Aber es schmeckt gigantisch.
Ich habe die Erdnuss dabei. Die Frucht gibt dem Ganzen diese Säure, die es dann
braucht, weil sonst hast du nur Zucker. Und es passen auch beide Variationen gut
zusammen. Dankeschön.
Obenauf liegen Tatlets mit Ziegenrahm.
Obendrauf sind Aprikosen, die ein bisschen in Lavendelhonig mariniert
sind. Und hier unteren ist ein Schokoladen-Mürbeteig, wo etwas
Rauchsalz eingebacken ist. Und gefüllt sind die mit einer Schokoladen-Ganache,
wo geräuchertes Paprikapulver drin ist. Sieht so super lecker aus. Hier ist es
so ein bisschen ungleichmäßig, aber es sieht halt immer noch gut aus.
Ziege ist null mein Ding, weil ich diesen Ziegenstallgeschmack eigentlich
gar nicht so mag.
Ich finde es ziemlich, ziemlich gelungen. Ich wüsste auch nicht, ob man
was verbessern kann. Also ich finde, du hast perfekt auf den Punkt getroffen.
Ich bin jetzt sehr gespannt.
Schokolade mit Rauch habe ich noch nicht gehabt.
Da ich Schokolade liebe, ist es göttlich. Es schmeckt einfach nur sehr,
sehr gut.
Völlig neuer Geschmack für mich, der toll ist. Tolles Erlebnis.
Dankeschön.
Jetzt wird es heiß.
Karamellisieren direkt am Tisch.
Hervorragender Service für uns beide.
Was hast du für uns gebacken?
Links habe ich zwei Tartlets mit einer Creme Brulee mit Feilchen.
Und auf der rechten Seite ist unten ein Apfelgelee. Dann habe ich ein Pesto
gemacht aus Limette, Minze und Walnüsse. Und dann das frische Obst für euch.
Obst geschnitzt, bunt, passt immer.
Aber wenn es dann auch solche Pracht ist, dass es wirklich aussieht wie der
Sommer selbst, isst man es gerne und beißt auch gerne rein.
Beim Obst-Tatlet hätte ich es auch einfach abgeglänzt. Es sieht einfach
schöner aus, dir gehen die Farben nicht verloren, du hast länger was davon.
Die Tatlets sind von unten noch nicht komplett durchgebacken. Pesto finde ich
sensationell und Früchte ist für mich halt Sommer pur.
Pesto für mich auch eine schöne Note und gerade auch mit den Beeren, das passt
halt hervorragend.
Du hast das Pfeilchen sehr gut eingebaut. Das ist nämlich immer die
Gefahr, dass man es übertreibt und dann ist es eher so Richtung Parfum. In dem
Fall super gewählt. Die Kombination passt schön zusammen. Es ist beides
leicht, es ist beides sommerlich. Vielen Dank.
Ich sag danke.
Ihr fünf habt der Jury tolle Sachen präsentiert.
Das wird bestimmt keine einfache Entscheidung für Sie. Deshalb darf sie
sich kurz zur Beratung zurückziehen.
Und euch bitte ich um ein bisschen Geduld.
Die Jury tagt und fällt ihr finales Urteil.
Bilanz ziehen nun auch die Kandidaten.
Ich bin schon sehr perfektionistisch beim Backen. Und deswegen hat es mir
auch so richtig wehgetan, die Doppelstorte so abzugeben. Weil da
konnte ich es halt nicht mehr ordentlich und schön fertig arbeiten.
Bei den Tatlettes ist es mir jetzt zum Glück gelungen.
Ich hätte nicht geglaubt, dass ich so weit komme bei der Konkurrenz und bin
froh und stolz auf mich selber.
Ich bin glücklich, dass die Aufgabe gut geklappt hat, dass ich die vom Geschmack
her überzeugen konnte und dass ich mir so schöne Sachen ausgedacht habe. Seid
ihr euch einig?
Es wird schwer, aber ich denke mal, wir haben da eine Entscheidung gefunden.
Die Verkündung der Jury rückt näher und näher.
Fünf Hobbybäcker warten auf das Votum der Experten.
Und nur vier Kandidaten kommen in die nächste Runde.
Liebe Kandidaten, ihr habt alle Tolles geleistet.
Aber am Ende kann hier nur einer gewinnen und nur auf einen von euch
wartet die Belohnung von 10.000 Euro und einem eigenen Backbuch.
Auch heute müssen wir uns wieder von einem von euch verabschieden.
Aber vorher küren wir noch den Bäcker der Woche.
Ein großes Lob von uns beiden.
Wir haben auch heute wieder von euch wundervolle Sachen gesehen.
Ihr seid unter den fünf besten Hobbybäckern Deutschlands. Das bedeutet
auch, dass unsere Anforderungen an euch immer größer werden.
Einer von euch konnte diese Anforderung heute zu unserer vollsten Zufriedenheit
erfüllen.
Der Bäcker der Woche ist Sebastian.
Das glaubt mir meine Frau nicht.
Also ich glaube, ich bin jetzt um fünf Zentimeter gewachsen.
Und das Schöne ist, als einziger Mann jetzt da und dann auch noch die rote
Schürze angeschaut. Ja, super.
Einer von euch konnte den Anforderungen, die wir heute gestellt haben, aber nicht
ganz gerecht werden. Weder in der technischen Prüfung der Doboschtorte
noch in der zweiten Aufgabe.
Den Tatlets konnte sie voll punkten. Und deswegen müssen wir uns leider
verabschieden heute von...
Ebru.
Ebru, ich hoffe einfach, du bleibst beim Backen dabei.
Ich würde mich riesig freuen. Das war echt toll, Jörg.
Ich danke.
Also ärgern tue ich mich nicht, ganz ehrlich.
Es ist super gelaufen. Ich war sogar einmal Erster, dann Zweiter.
Ach, das war einfach toll, aber wenn die Zeit kommt, dann reicht es auch.
Für vier Hobbybäcker ist das Finale zum Greifen nah. Doch nur drei dürfen in die
alles entscheidende Tortenschlacht einziehen.
Wer von Ihnen das Zeug zum Finalisten hat, das sehen Sie am nächsten Sonntag
hier, wenn aus dem Quartett ein Trio wird. Bei Das Große Backen hier in Sat
.1. Tschüss!
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