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Sie fühlen sich dann am wohlsten, wenn es in ihrer Umgebung nach frisch
gebackenem duftet. Und sie sind so talentiert, dass sie im Wettkampf um den
Titel Deutschlands bester Hobbybäcker weiterhin dabei sind.
Sieben Kandidaten zeigen uns heute, dass ihnen am Backofen so leicht keiner was
vormacht. Hier in Deutschlands tollster Tortenshow, das große Backen.
In der Uckermark auf Schloss Herzfelde ist alles vorbereitet für die vierte
Runde der größten Bugshow der Welt.
In der letzten Woche traten noch acht Kandidaten an.
Mit dem Ziel, Deutschlands bester Hobbybäcker zu werden.
Der Druck wird einfach höher, weil wir so wenige Kandidaten sind.
Trotz des gestiegenen Drucks zauberten die Hobbybäcker atemberaubende
Kreationen herbei.
Doch es gab auch herbe Rückschläge.
Und das hatte Konsequenzen.
Verlassen muss uns heute Hans-Jürgen.
Neue Woche, neues Glück.
Nun machen sich noch sieben Kandidaten Hoffnungen auf ein eigenes Badbuch und
10.000 Euro.
Das Kandidatenfeld wird ja jetzt immer enger. Das heißt, das Niveau wird immer,
immer stärker.
Scheiße.
Verdammte Scheiße.
Da verzweifle ich drüber, ehrlich.
Ja, es ist auf jeden Fall eine Nervosität da.
Wer behält trotz aller Anspannung eine ruhige Hand?
Und Ungewissheit, weil man ja nicht weiß, was kommt.
Wer schafft es in die nächste Runde? Und für wen ist hier und heute Endstation?
Liebe Kandidaten, drei Wettkampfwochen liegen hinter euch und ihr seid die
glorreichen sieben, die alle Herausforderungen bis jetzt gemeistert
haben. Und das Tolle ist, Julia hat sich sogar die rote Bäcker der Wochenschürze
zurückerobert. Deshalb fallen bei uns jetzt alle Hemmungen und wir werden euch
heute vor zwei besonders knifflige Aufgaben stellen.
Euer Backwerk wird natürlich beurteilt von unserer Jury.
Herzlich willkommen Motivtorten-Pionierin Bettina
Schliepacke-Burchert und der mehrfache Patissier des Jahres Christian Hüms.
Die beiden werden heute ganz kritisch eure Backwerke und das Auge nehmen, denn
es geht um viel. Es geht um 10.000 Euro und ein eigenes Backbuch.
Und los geht's mit der technischen Prüfung.
Und die hat es auch heute wieder in sich.
Wir geben euch ein Rezept vor und wir wollen natürlich sehen, dass ihr die
Grundkenntnisse des Backhandwerks beherrscht und technisch sauber arbeiten
könnt.
Wir haben ein besonders schönes Rezept rausgesucht und ihr dürft euch als
erstes mit den Zutaten vertraut machen.
Deckt sie bitte jetzt auf.
Yay, Schokolade! Schon wieder Schokolade, das kann doch nicht wahr
sein.
Aha.
Das Ei, das deutet ja schon auf irgendeinen Teig hin, oder? Was machen
wir denn für Teig mit einem Ei?
Ich gluf, wir machen Blätterteig. Nee, Blätterteig machen wir nicht, weil sonst
hätten wir Butter noch dabei.
Ihr bekommt natürlich ein genaues Rezept und das dürft ihr jetzt umdrehen.
Oh, nee, ne?
Blätterteig, ach du... Ich hab nicht in den Tischkohlpack geguckt.
Ja, Butter.
Ihr sollt uns Bettys legendäre Schillerlocken backen. Mit einer
köstlichen Eierlikör-Sahne. Und worauf ihr euch konzentrieren sollt, das
erzählt uns jetzt die Jury. Dieses Rezept in zwei Stunden hinzubekommen,
bedeutet ein straffes Programm.
Nutzt die Ruhephasen und Backzeiten des Teiges für andere Arbeitsabläufe und
achtet stets auf die Butter. Nur wenn diese immer gut gekühlt wird, habt ihr
nachher einen wirklich blättrigen Teig. Zum Schluss müsst ihr sie noch mit
temperierter Schokolade überziehen. Und ihr wisst, das bedeutet eine ganze Menge
Fingerspitzengefühl. Wie immer bei der technischen Prüfung werden die
Ergebnisse blind verkostet. Deshalb darf die Jury jetzt gerne das Zelt verlassen.
Ihr habt für diese Aufgabe zwei Stunden Zeit.
Ich drücke euch die Daumen. Auf die Plätzchen.
Fertig. Backt.
Jetzt heißt es, von Anfang an sehr strukturiert vorzugehen. Nur so hat man
eine Chance, die anspruchsvolle Aufgabe Schillerlocken erfolgreich zu meistern.
Ein Punkt nach dem anderen wird abgehakt.
Zeit, nervös zu sein, bleibt da doch bestimmt nicht.
Oder?
Ich habe auf jeden Fall ein wenig Bammel, ich habe weiche Knie, aber es
nutzt ja nichts. Also ich werde jetzt auf jeden Fall konzentriert sein und
versuchen, das Beste daraus zu machen. Und ich hoffe, ich habe am Ende etwas,
was ich dann der Jusrips präsentieren kann.
Als erstes wird die Grundmasse für den Blätterteig zubereitet.
Das klingt zwar machbar, doch es gilt, die vielen einzelnen Schritte gut zu
durchdenken. Ich muss mich jetzt mal sammeln.
Aha, ja.
Mehl, Butter, Wasser.
Ich habe Würfel verloren.
Das ist ja ein richtiges Monster.
Ich habe noch nie einen Blätterteig gemacht.
Mal gucken, wie der wird. Aber der wird wunderschön, wie immer.
In der technischen Prüfung geht es heute um die Schillerlocke. Typisch oder
charakteristisch ist dieses Blätträger, dieses...
Crunchige von diesem Blätterteig, was einfach dieses Gebäck mit sich bringt.
Und der besondere Clou an diesem Rezept ist, es ist eine Eierlikörsahne. Dies
ist ein Spezialrezept von Betty und ich finde, es gibt den ganz besonderen
Touch, und zwar diesen Betty-Touch.
Die Schillerlocke muss für mich aussehen und schmecken wie ein Gedicht.
Goldgelb gebacken, schön luftig von der Blätterung her, die Sahne nicht einfach
nur reingeklatscht, sondern sauber auftrostiert und das Ganze dann noch
getoppt von einer hervorragend temperierten Kuratüre.
Die Juroren haben gut reden, aber die Kandidaten müssen es gut machen.
Der Teig aus kalter Butter und Mehl ist zubereitet und wird nun ein erstes Mal
ausgerollt.
Na, wie läuft's hier vorne?
Das ist ja jetzt deine technische Prüfung, bei der du ein bisschen
aufholen kannst. Die letzte lief ja nicht so, ne? Die letzte lief ganz
extrem schlecht, aber ich hab's ja zu Hause tatsächlich schon mal gemacht.
Ich weiß, ob das gut ist.
Bisher läuft's eigentlich ganz gut.
Dabei ist es sehr aufwendig mit dem Blätterteig. Nach und nach muss man
schichtweise Butter in den Teig einarbeiten, die Teigplatte dann falten
und wieder ausrollen und falten und ausrollen. So entsteht durch das
sogenannte Touren die spätere charakteristische Blätterung beim
Backen. Und gekühlt werden muss der Teig auch noch zwischendurch.
Die Schwierigkeit beim Blätterteig ist einfach, die Kühlzeiten genau
einzuhalten. Das liegt einfach daran, dass die Butter nicht zu weich wird und
sie dann nicht rausdrückt.
Vielleicht bereitet die Zubereitung der Füllung mit Eierlikör ja mehr Freude.
Oh, lecker.
Ebru, dein Eierlikör, den habe ich schon getrunken.
Aber du hast es schon gesehen, du hast hier so eine Vanillecreme statt des
Eierlikörs. Die auch ganz köstlich ist.
Ist extra für dich. Ja, ich bin auch ganz dankbar dafür, dass man darauf
achtet. Ja.
Du, ich bin auch dankbar, dass da eine Flasche übrig ist.
Fast könnte man meinen, im Backzelt läuft alles rund.
Aber nur fast.
Die Zeit ist so knapp im Essen, dass man auf jeden Fall keine
Phasen haben darf, wo man nur rumsteht und wartet.
Das Projekt Eierlikör-Sahne macht Fortschritte.
Und, wie schmeckt es?
Meiner Meinung nach ist das, das konnte noch ein bisschen mehr Eierlikör nutzen.
Aber ich bin nicht die Chefin.
Darf ich den Teig anschließend noch eine dritte und vierte doppelte Tour geben?
Doppelte? Also achtmal oder was?
Dabei ist es ganz einfach. Bei der einfachen Tour faltet man die Teigplatte
dreifach, bei der doppelten faltet man vier Schichten.
Ich mache jetzt gerade die dritte und vierte Tour.
Zwischen allen zwei Touren wird der Teig nochmal gefüllt.
Die Teigplatten bekommen vorschriftsmäßig ihr Fett ab und die
eifrigen Hobbybäcker so langsam Zeitdruck.
Liebe Kandidaten, ich hoffe, euer Teig kringelt sich schon um diesen
Lockenstab, denn ihr habt jetzt nur noch 60 Minuten.
Noch 60 Minuten.
Jetzt heißt es, den ausgerollten geturten Teig sorgfältig in Streifen zu
schneiden, damit er möglichst akkurat um die Kegelbackform gewickelt werden kann.
Nach dem Bepinseln mit Ei können diese dann in den Ofen. Ein aufwendiges
Verfahren. Und Julia rennt langsam aber sicher die Zeit davon.
Bei mir läuft gerade nicht so viel, weil das ewig dauert, bis ich den in die
Länge bekomme. Und der geht viel mehr in die Breite als in die Länge, der Teig.
Ich rolle jetzt einfach schnell weiter, damit ich irgendwas in den Ofen bekomme.
Marion, ist deine Creme auch fluffig?
Ich bin ausgeflufft, Evo. Ich kann nichts mehr zu meiner Creme sagen. Ich
muss diese Dinger jetzt unbedingt in den Ofen kriegen. Aber du kannst sie dir
gerne mal im Kühlschrank bei mir angucken.
Die ist schön fluffig. Super!
Für alle, die es noch nicht gehört haben, Marions Creme ist fluffig.
Nun ist es höchste Zeit, die Kuvertüre zuzubereiten, die bekanntlich
hervorragend temperiert werden muss, damit sie später einen seidigen Glanz
hat. Richtig doof wäre es, wenn man noch nicht so weit ist.
Ach, du lieber Blätterteig.
Ich hätte so gern gewollt, du wärst schön gewesen.
Ernst ist das Leben, heiter ist die Kunst.
Ich hoffe, ihr seid auch heiter. Das Zitat stammt übrigens von Schiller, nach
dessen Frisur ist auch dieses Gebäck benannt.
Ihr habt jetzt genau für die Schiller-Locken noch 30 Minuten Zeit.
Julia, die müssen in den Ofen. Ich weiß, mir wäre auch liebst, die wären schon im
Ofen, aber heute ist nicht mein Tag.
Wie gut, wenn man in solch einer Notsituation eine selbstlose
Konkurrentin an seiner Seite hat.
Julie hilft Julia.
Die Rettung auf den allerallerletzten Drücker.
Nach einer Backzeit von 18 Minuten können die ersten Schillerlocken aus dem
Ofen. Oh, scheiße.
Jetzt müssen die Kandidaten ihre drei besten Hörnchen auswählen.
Wenn sie denn schon aus dem Ofen wären.
Ich werde definitiv nichts haben, was ich heute präsentieren kann, also außer
meine Creme. Aber ich habe nichts, worin ich die Creme reinmachen soll. Ich habe
vielleicht zwei.
Nee, lass.
Egal, du kannst zwei für meine nehmen.
Na, dann hast du doch was drauf zu machen.
Also Julie, also bei aller Liebe, das ist ja... Dann gib mir auch zwei schöne
Hörnchen. Das geht nicht.
Ich könnte auch weinen, wenn ich meine sehe, aber es macht ja nichts.
Wie viel Zeit haben wir noch, Ego?
Weiß ich nicht.
Nach der anfänglichen Lockerheit droht Aufgabe 1 nun doch zum Desaster zu
werden. Scheiße.
Ich krieg die nicht raus. Bei mir kleben die.
Jetzt heißt es retten, was zu retten ist.
So habe ich in meinem ganzen Leben noch nicht was zubereitet. Im Leben nicht.
Nicht alle Kandidaten haben mit derart großen Problemen zu kämpfen.
Doch für ein paar Hobbybäcker wird die Lage bedrohlich.
Wie viel Zeit haben wir denn noch? Ihr habt jetzt nur noch zwei Minuten.
Noch zwei Minuten.
Nee, das kann nicht sein. Das ist gemein.
Es ist gerade ganz schön viel Stress hier. Der Zeitdruck ist immens.
Es ist ein sehr, sehr, sehr, sehr straffes Programm. Ich hoffe, dass ich
noch was drauflegen kann.
Auch Julia holt noch einmal all ihre Backtricks raus, um der Jury wenigstens
etwas präsentieren zu können.
Ihr habt für eure Schillerlocken nur noch wenige Sekunden.
Oh Mann, die sind eklig.
Fünf, vier, drei, zwei,
eins und Schluss. Hände vom Gebäck.
Bringt jetzt eure Meisterwerke nach vorne und stellt sie hinter euer Foto.
Ist ganz schön schlecht gelaufen bei mir heute.
Es ist einfach total in die Hose gegangen.
Ich bin total fertig. Ich kann nicht mehr. Modi kann nicht mehr. Die
Zeit reicht einfach nicht.
Meine Schillerlocken.
Ich habe sie heute mit der Gojild gemacht.
Ich habe probiert, es schmeckt sehr lecker und für mich sind die natürlich
perfekt.
Schauen wir mal, was die Jury sagt.
Bei Das große Backen warten die sieben tapferen Hobbybäcker auf die erste
Verkostung des Tages durch die Jury.
Ich hatte das Gefühl, ihr hattet große Schwierigkeiten mit der Aufgabe.
Die Zeit rannte euch davon.
Mal sehen, ob die Jury das merkt. Und was sie zu eurem Gebäck sagt, erfahren
wir jetzt. Hier sind Betty und Christian.
Ja, ich bin schon mal froh, ich sehe siebenmal drei Hörnchen.
Allerdings scheinen mir auch ein paar Neuinterpretationen dabei zu sein.
Wollen wir mal rechts anfangen.
Was man schön sieht, vor allen Dingen... Hier vorne beim Blätterteig ist die
Blätterung. Da kann man wirklich hier gut die einzelnen Schichten sehen.
Mir scheint aber auf den Blick so etwas die Sahne etwas grisselig zu sein, nicht
so richtig schön glatt.
Allerdings die Kuvertüre macht für mich einen guten Eindruck. Für dich auch?
Ja, für mich auch. Also die Kuvertüre habt ihr perfekt getroffen.
Man kann das da auch schön daran erkennen, man hat diesen matten Glanz.
Das Einzige, was bei der Kuvertüre anzumerken ist, die Art und Weise, wie
getunkt wurde.
Wir wollten es längs getunkt haben und nicht unten die Spitze.
Jetzt geht es an den Geschmack.
Für mich ist der Teig genau auf dem Punkt. Ich habe die Blätterung, ich habe
die Farbe vom Backen, von der Kuvertüre her, muss ich sagen, finde ich sehr gut.
Die nächste Variante.
Also man sieht hier so die Ansätze von der Blätterung, aber er ist halt nicht
wirklich hochgegangen. Und hier unten ist er sogar so ein bisschen gerissen
beim Backen.
Von außen brauche ich schon eine Kruste.
Und in dem Fall ist es hier meines Erachtens nach zu hell, aber wir werden
es jetzt erstmal anschneiden und probieren.
Hier sind wahrscheinlich einige Fehler bei der Teicherstellung passiert.
Das Fett hat sich ausgesetzt. Also das Fett ist rausgelaufen. Dadurch backt es
natürlich nicht gleichmäßig.
Von der Sahne her vielleicht ein Tick drüber.
Nicht ganz optimal getroffen, aber da ist vom Geschmack her auch alles in
Ordnung. Die nächsten Schillerlocken.
Hier hat jemand sehr gut gemeint mit der Backzeit.
Also es ist hier oben definitiv zu dunkel geworden.
Und die Kuvertüre.
Hier kann man auch schon sehen, dass hier so leichte Schlieren wieder sind,
was immer ein Zeichen ist, dass die Temperatur halt einfach nicht gestimmt
hat beim Überziehen.
Schneiden wir an? Ja.
Die Sahne ist auf den Punkt.
Für mich ist sie perfekt abgeschmeckt.
Sie hat einen schönen Schmelz. Ich kann sie gut essen.
Die Blätterung ist da. Ich habe einen permanenten Crunch, der von außen durch
die Backfarbe sich ergibt. Und in dem Fall von Teig und Füllung her alles
richtig.
Schade mit der Backzeit.
Weiter geht's. Da wird der Teig sehr massiv zusammengerutscht sein.
Zudem hat die Kuvertüre hier oben auch ganz eindeutig diese Schlieren.
Anschneiden? Anschneiden.
Also hier sieht man es ganz schön.
Hier unter der Kuvertüre, da ist eigentlich fast kaum noch Teig. Also er
ist wirklich sehr, sehr dünn geraten.
Also die Creme ist mir ein bisschen zu soft, einfach zu früh aus der Maschine
geholt. Also es sieht zwar so erstmal goldgelb aus, aber gerade hier oben an
der Kante kann ich jetzt noch sehen, dass es wirklich ein Tick zu dunkel
geworden ist.
Ja, wandern wir weiter.
Die Kuvertüre sieht gut aus. Sie verdeckt auch schön komplett den
Blätterteich von oben.
Allerdings kann man dann hier unten auch sehen, dass er eigentlich zu hell ist.
Wenn ich hier gucke, sehe ich, dass ich wirklich eine gute Schicht Blätterteig
habe. Und dann habe ich wieder hier oben eine Passage, wo es relativ dünn ist.
Also als wenn jemand nicht gleichmäßig ausgerollt hat, sondern so ein bisschen
geeiert hat.
Für mich ist es zusammen vom Essen her genauso, wie ich es mir vorstelle.
Fehler sind passiert bei der Herstellung des Teiges allerdings so, dass sie sich
auf die Konsistenz der Blätterung eigentlich nicht ausgewirkt haben.
Der vorletzte Streich.
Ja, so wie Sahne aussehen soll. Schön cremig, hat aber trotzdem noch die
Struktur vom Spritzbeutel.
Die Farbe, muss ich wirklich sagen, ist für mich persönlich perfekt getroffen.
Ich mag es, wenn es ein bisschen rasch ist und ich sage dann immer, es hat dann
Charakter. Aber jetzt würde ich sagen, schneiden wir mal an.
Es ist eine traumhafte Blätterung. Man kann es hier richtig einsehen. Es sieht
halt aus wie Waben.
Die Sahne ist für mich auf den Punkt. Die Kuvertüre ist getroffen.
Respekt. Ja.
Kommen wir zum letzten.
Derjenige hat es sehr gut gemeint mit der Kuvertüre.
Dass das jetzt hier so ein bisschen auf dem einen oder anderen klebt, ist
noch... Im machbaren Bereich.
Aber wenn ich den jetzt hier anhebe und kann mit der Platte quasi raus aus dem
Zelt und einmal ums Zelt rumlaufen, ist alles völlig falsch.
Also ich denke mal, hier hat derjenige oder diejenige versucht, mit einer Menge
Schokolade alles das, was schiefgelaufen ist, so ein bisschen zu verdecken. Aber
ich würde jetzt sagen, wir schneiden mal an.
Ich glaube, man kann das hier ganz gut sehen, dass es auch nicht ganz
durchgebacken ist.
Also eine Blätterung hat ganz leicht stattgefunden.
Keine schöne Blätterung, keine gleichmäßige. Das ist vor allen Dingen
das Wichtigste.
Die Creme finde ich okay.
Die Jury hat sich ja jetzt einen Eindruck verschafft von euren
Schillerlocken. Ihr musstet ganz schön viel Kritik einstecken, aber wir sind
jetzt gespannt, welches Hörnchen das Beste war und welches das Schlechteste.
Die Jury zieht sich kurz zurück zur Beratung.
Nach der Verkostung muss nun die Jury ihre Wahl treffen.
Heute habe ich ein unheimlich gutes Gefühl.
Ich glaube schon, dass ich vielleicht den ersten oder zweiten Platz machen
könnte.
Ich hoffe zumindest, dass ich nicht den letzten Platz habe.
Für heute habe ich alles gegeben und wenn man dann so das Gefühl hat, dass
das immer noch nicht genug ist, dann ist das schon Niederschmettern, muss ich
ganz ehrlich sagen.
Die Jury hat ihr Urteil gefällt und wird euch jetzt die Platzierungen mitteilen.
Betty, Christian, bitteschön.
In dem Fall haben wir keinen siebten Platz, sondern wir haben zwei sechste
Plätze.
Der erste sechste Platz ist hier.
Sabrina, der zweite sechste Platz befindet sich hier.
Julie, insgesamt ist die Fehleranzahl so hoch, dass es da bei euch beiden die
sechsten Plätze ergeben hat.
Kommen wir zu Platz fünf.
Julia.
Platz 4 steht hier.
Marion.
Ja, ich übernehme dann. Platz 3 stehe ich schon davor.
Sind die hier. Sebastian.
Gute Leistung.
Ja, Platz 2.
Ist hier außen.
Ebu. Der Teich ist toll. Die Konsistenz der Sahne ist halt so ein Tick
überschlagen.
Kommen wir zum ersten Platz.
Und er befindet sich hier.
Agnes, rundum für die Zeit und die Aufgabe wirklich hervorragend
gemeistert. Dankeschön.
Ich bin total happy und mega stolz.
dass ich den ersten Platz gemacht habe.
Nach den Schillerlocken dürft ihr euch jetzt einem weiteren Klassiker zuwenden,
und zwar dem Käsekuchen.
Jeder liebt Käsekuchen, aber jeder kennt ihn auch anders.
Wir möchten gerne wissen, wie ihr den Käsekuchen interpretiert.
Lasst euer Kreativität gleich freien Lauf, aber denkt daran, ihr habt für
diese Aufgabe nur zwei Stunden Zeit.
Und jetzt heißt es für euch, auf die Plätzchen, fertig.
Der gute alte Käsekuchen. In unzähligen Variationen gibt es ihn und die
Kandidaten scheinen fest gewillt, noch ein paar neue hinzuzufügen.
Der Käsekuchen neu interpretiert ist für mich eine der absoluten
Lieblingsaufgaben und gleichzeitig auch eine Aufgabe, die so ein bisschen
Spannung mit sich bringt. Ich habe schon alles gesehen, von flüssigem Kern bis
furztrocken. Von daher bin ich einfach mal gespannt, wie unsere Kandidaten
diese Aufgabe meistern werden.
Vielleicht verrät der ein oder andere Kandidat ja, was er sich vorgenommen
hat.
Sebastian? Also ich mache der Jury heute einen Yin-Yang-Käsekuchen, ein bisschen
japanisch angekauft, das wird Lemongrass-Mürbeteig.
Richtig ambitionierte Pläne scheint auch die Blätterteig-geplagte Julia zu haben.
Und sie gibt Vollgas.
Ja, es muss alles parallel laufen, weil ich den Cheesecake so schnell wie
möglich in den Ofen bekommen muss, weil der ja lange backt und der muss auch
noch auskühlen, damit ich ihn dekorieren kann.
Das ist echt Vollspeed angesagt.
Julia erschafft einen Kürbis-Cheesecake.
Auf dem Keksboden mit gerösteten Kürbiskernen ruht eine Käsemasse mit
eingebackenem Kürbispüree.
Obendrauf gibt's Kürbiskern-Ölsahne und Kürbiskern-Krokant.
Auch die Schottin Julie geht einen eher herzhaften Weg.
So, Julie, was wird das? Das ist Speck karamellisiert in Ahornsirup.
Ja, darfst.
Es ist noch nicht trocken, aber...
Geil. Und was wird das?
Herzklopfen im Glas.
Richtig alles drin. So ist halt Bacon, so Vollfettkäse.
Also, ja.
Gibt es eine Frucht dazu?
Einen Hauch von Zitrone.
Kann ruhig nicht nur ein Hauch. Dieses Süße, Salzige, dazu dann dieses Trämige.
Soll ich die ganzen Dinge reinmachen? Naja, teste mal.
Aber es wird schon...
Das kann ruhig ordentlich was, weil das hat natürlich schon richtig Power.
Ich hoffe doch.
Kein Käsekuchen gleich dem anderen.
Und einer hat sogar eine orientalische Note.
Ich mache einen Käsekuchen mit Helva und Himbeersoße und etwas Minzpesto.
Helva ist eine griechische Süßspeise. Das gibt es öfters im Orient.
Einen gewissen Gemüsetouch soll der Käsekuchen von Blätterteigkönigin Agnes
erhalten. Alles gut?
Du bist schon am Rotieren hier, ne?
Ja, ich bin hier meinen Möhrenkrokant am Machen.
Also Möhrenkrokant habe ich schon mal. Was gibt es dazu?
Ja, genau. Also ich mache einen Mürbeteigboden mit Schichtkäse mit drei
verschiedenen Füllungen.
Ordentliches Programm, ne? Ich lasse dich jetzt mal für die letzten Minuten
alleine mit deinem Möhrenkaramell. Dankeschön.
Nächste Station bei der großen Käsekuchen-Rezeptumfrage, Marion.
Ich möchte gerne heute eine Mischung von den beiden Lieblingskuchen unserer
Familie machen.
Ich selber liebe den Carrot Cake unheimlich und meine Tochter ist total
verrückt nach Käsekuchen.
Für den Marmoreffekt schichtet Marion Rührteig mit Walnusskrokant und eine
klassische Käsemasse. Die ausgebackenen Blumen serviert sie mit einer
Frischkäsesoße, die mit Zimt und Nusslikör veredelt wird.
Nach dem letzten Platz im Schillerlocken-Wettbewerb will Sabrina
die Jury nicht noch einmal enttäuschen.
Sabrina, sieht aus wie eine Baiser-Masse, was du da machst. Ja, da
drauf habt ihr später einen schönen Himbeersalat mit Schlehenessig vom
Mittelaltermarkt und ein Pesto aus Minze und Salbei.
Daumen drücken brauche ich dir nicht, auseinanderfällt keiner. Nee, genau.
Gut geplant.
Genau.
Sabrina verzichtet bei ihrem Käsekuchen völlig auf Zucker.
Die Ricotta-Limettenmasse toppt sie mit Himbeersalat, frischem Minz-Salbei
-Pesto, Walnüssen und kleinen Baiser-Keksen.
Und nun zum letzten verbliebenen Mann im Wettbewerb. Und damit zur Frage, was
benutzt er für ein ausgefallenes Equipment?
Die Form hat mich einfach fasziniert. Ich habe auch meine Form selber gebogen
und geschweißt. Von dem her macht mich das ein bisschen stolz, weil das
wirklich wunderbar funktioniert.
Marion scheint mit Aufgabe 2 deutlich weniger Probleme zu haben als mit den
Schillerlocken. Oder täuscht der Eindruck etwa?
Klemmt das Ding dazwischen.
Ist doch kacke.
Aber die müssen doch gerade stehen.
Das ist doch Silikon.
So ein Scheiß.
Da verzweifle ich drüber, ehrlich.
Marion kämpft mit dem Ausziehblech und mit ihren Nerven.
Verdammte Scheiße!
Fast scheint es so, als würde Marion vorzeitig das Handtuch werfen.
Doch im größten emotionalen Ausnahmezustand findet sich ein
schottischer Engel.
Als ob ich das erste Mal was gebacken hätte. Ja, komm mal hier.
Geh mal, tapfer, kampfe. Für Marion heißt es jetzt, Zähne zusammenbeißen
und kämpfen.
Also mein Nervenkostüm hat heute wirklich jetzt nach der zweiten Prüfung
komplett platt gelegen und ich hatte ein bisschen Probleme mit den Auszubläschen,
das war ein bisschen schwierig.
Auch Seelentrösterin Julie hatte heute schon ihre Probleme.
Kann sie Käsekuchen besser als Schiller locken?
Mit Bacon im Mund pfeift es sich so schlecht. Ich habe ein kleines Stück
geklaut. Das ist okay, ich habe mehr als genug.
Das sieht aber schon fantastisch aus.
Dankeschön.
Langsam steigt die Stimmung im Zelt wieder.
Marion, geht's wieder?
Ja. Gut.
Du bist eine starke Frau.
Damit dieses Nussaroma in den Grieß reinkommt, brate ich das hier zusammen.
Und gleich werde ich nochmal Nüsse karamellisieren und dazugeben, damit der
Christian seinen Crunch hat.
Ihr habt jetzt für euren Kuchen noch genau eine Stunde Zeit.
Scheiße. Wow.
Ich muss in der Stunde noch mein Pesto machen, meinen Käsekuchen backen und
anrichten.
Der sieht ganz schön aus bis jetzt, nur ich hoffe, dass er in der Zeit fertig
wird, weil er muss ja noch Sonntag kühlen, ich muss ihn noch aufschneiden,
ich muss noch Sahne drauf machen.
Auch Agnes hat noch ein strammes Programm vor sich.
Ich muss mich jetzt wirklich beeilen, weil ich habe jetzt nicht mehr viel
Zeit.
Scheiße, wo habe ich jetzt was reingetan?
Lauch, Beere und hier war...
Was ist das doch, Erdbeere?
Problem erkannt, Problem gebannt. Ja dann, ab in den Ofen damit.
Jede Minute muss und sollte fürs Backen der Käsekuchen genutzt werden.
Die Jury gibt euch noch 10 Minuten.
Dann ist Schluss. Zicke, zacke.
Hoi, hoi, hoi.
Sebastian lebt einmal mehr seine Deko-Leidenschaft aus. Und Ebru macht
alles wieder ganz flink.
Ich gebe jetzt in die Mitte von dem Käsekuchen Helfer rein und mache gleich
noch ein Loch rein. Und in dieses Loch kommt eine Himbeersauce, sodass, wenn
man das ausschneidet, die Himbeersauce rausläuft.
Ja, ich überlege gerade, ob ich das mit der Sahne mir spare, weil der auch noch
sehr warm ist.
Ich bin fertig.
War klar.
Ibros Kollegen sind zwar noch nicht ganz so weit.
Doch die Zuversicht wächst.
Ich glaube, der ist gut.
Soll ich noch Sahne aufschlagen? Ich lasse die nebenbei aufschlagen. Und wenn
es wird, dann kommt die drauf. Und wenn nicht, dann kommt die nicht drauf.
So ist das jetzt.
Kommt zum Schluss, denn gleich müssen eure Kuchen fertig vorne stehen.
10 9 8
7, 6,
5, 4, 3,
2, 1 und Schluss. Hände vom Gebäck.
Ich finde es so, dass ich die Torten habe. Ich glaube, die schmecken auch
ganz okay.
Und ich bin jetzt einfach gespannt, was die Jury sagt, ob es reicht und ich
weiterbacken darf.
Ich bin total im Eimer und Ebo sitzt.
Unfassbar.
Ich kann nicht mehr. Ich hätte nicht gedacht, dass das so anstrengend ist.
Heute war ein Höllentag. Diese Woche war die Hölle.
Zwei Stunden Käsekuchen, das ist mal eine Ansage. Mit Deko und allem drum und
dran. Aber lief, Kuchen steht da, Mission erfüllt.
Abgeschlossen ist die Mission allerdings erst, wenn die Jury das letzte Wort
gesprochen hat.
Die Kandidaten warten gespannt auf die Verkostung.
Ich sehe jetzt auf euren Backplätzen die geballte Vielfalt und vor allen Dingen
auch die Pracht der Käsekuchen.
Und wenn Sie zu Hause jetzt auch Inspiration wollen, die finden Sie
natürlich auf dasgroßebacken.de.
Los geht's mit Agnes. Komm bitte vor und präsentiere deinen Käsekuchen.
Von der Optik finde ich es sehr ansprechend. Du hast jetzt nicht so groß
ausdekoriert, aber das finde ich auch völlig in Ordnung. Also wenn es drin das
ist, was es außen verspricht, braucht es manchmal auch nicht mehr zu sein.
Es sieht von innen super lecker aus.
Luftige Masse, perfekt mit den Heidelbeeren zusammen kombiniert. Es ist
hier in dem Fall wunderschön gelungen.
Es gibt für mich nur ein Wort, groß. Schmeckt sensationell.
Also wenn du damit auf eine Party kommst und da mit einem Blech hinstellst, die
leben nicht wirklich lange.
Er fällt jetzt aber gerade gegen die beiden so ein bisschen ab.
Den Ingwer gleichmäßiger verteilen.
Beziehungsweise kann man in dem Fall auch den in den Mürbeteich mit einbauen.
Dann habe ich ihn sowieso außen in der starken Hülle.
Vielen Dank.
Dankeschön.
Er wirkt auf den ersten Blick sehr klein, aber es heißt ja nicht, dass er
nicht sehr fein ist von innen. Was ich schön finde, ist, dass du diese
Brauntöne aufgenommen hast und dann quasi mit Himbeeren und der Minze
kombiniert hast.
Wenn ich alles zusammen esse mit der Himbeere, dem karamellisierten
Mandelkern oder mit der Minzsoße dazu, dann ist es für mich genau das, was ich
mir vorstelle.
Es ist natürlich so ein bisschen schwierig, wenn ich so eine...
bröselige Masse, die sehr lecker schmeckt, aber es ist natürlich immer
schwierig zu essen.
Ich könnte es mir vorstellen, dass es so im Restaurant serviert wird.
Es ist halt wirklich so eine schöne Kombination, die du ja insgesamt kreiert
hast. Wahnsinn, wenn wir euch einfach mal freien Lauf lassen und sagen, okay,
seid mal kreativ, dann kann man davon ausgehen, dass da schon ziemlich krankes
Zeug bei rauskommt.
Ich bin jetzt einfach mal gespannt, wie es schmeckt.
Die Käsekuchenmasse innen drin ist super gestoppt.
Die Himbeeren dazu, die karamellisierten Walnüsse, dass du auch noch ein bisschen
von dem Crunch da drin hast. Ich bin begeistert. Das ist einfach rundum toll.
Vielen Dank.
Ja, das Modellieren erfreut natürlich mein Herz, wobei ein Käsekuchen keine
Modellierung braucht.
Das ist für mich immer so die Todsünde schlechthin. Käsekuchen wird nicht
dekoriert.
Den Fehler, den du gemacht hast, einfach fünf Minuten vorher rausholen, wenn ihr
Risse habt, oder zehn Minuten früher rausholen, an Ort und Stelle stehen
lassen. Die Restwärme vom Tisch reicht völlig aus. Das ist im Endeffekt dann
ein Zeichen dafür, dass er einfach zu lange im Ofen war.
Es ist natürlich ein Versuch, großes Tennis zu projizieren. Du hast den
Fruchtanteil, du hast zwei verschiedene Massen, du hast unten drunter noch einen
Mürbeteig, den hätte ich auf jeden Fall vorgebacken. Also die
Geschmackskombination finde ich super spannend.
Das Problem ist halt auch da, dass dir da auch so etwas von der Backzeit fehlt.
Das ist sehr weich gerade von der Konsistenz her.
Danke. Vielen, vielen Dank.
Es sieht sehr einladend aus.
Man ahnt schon so ein bisschen, was es ist, ohne auf die Idee zu kommen, dass
sich da irgendwo noch der Speck drin versteckt, auf den ich wirklich super
gespannt bin vom Geschmack.
Also mein Mann sagt immer, Speck geht immer.
Du hast dieses Salzige, gleichzeitig ummantelt mit dem Süßen.
Das ist für mich immer eine sinnige Kombination, die fast in allem, was man
backen kann, auch funktioniert.
Aber dir fehlt irgendwas, so ein erfrischender Part.
Eine Himbeere dazu, eine Erdbeere dazu.
Ansonsten... Ja, rundum gelungen.
Dankeschön.
Ich finde erstmal schön, dass du kleine Törtchen gemacht hast.
Ich mag Kürbiskernöl extrem gerne und ich finde es sehr spannend, dass du es
in die Sahne reingearbeitet hast, was den Vorteil hat, dass ich eine sehr
natürliche Farbe habe. Es ist zwar grün, aber es spricht halt immer noch an von
der Farbe her.
Und selbst, was denkst du so?
Ich habe noch nicht komplett probiert, ich weiß es nicht.
Soll ich dir jetzt meine Einschätzung mal sagen?
Ja, gerne, sehr gerne.
Immer her damit.
Ich finde es Bombe.
Die Konsistenz deines Kuchens ist super.
Die Sahne ist super. Die Kombination von den Aromen her ist clever gewählt und
für mich völlig stimmig und sinnig. Und es schmeckt einfach.
Du hast immer so eine ganz feine Note. Also du spielst mit Gewürzen und
Geschmäckern, aber du haust nicht auf die Pauke.
Dankeschön. Danke.
Was mir so ein bisschen fehlt, ist...
Das Auge ist mit.
Auch wenn ich so kleine Küchlein backe, kann ich damit noch weiter spielen.
Hier hättest du ein bisschen Karamell obendrauf geben können, dann wären sie
nicht so nackt gewesen.
Für mich hätte es auch Puderzucker getan.
Nur so ein Müh und dann ist alles perfekt.
Also saftig ist er.
Die Walnuss ist da, die Karotte leider gar nicht.
Das vermisse ich so ein bisschen. Ich glaube, du hättest es dir einfacher
getan, du musst es nicht groß backen, aber back es einfach in einem Blech. Und
dann machst du oben drüber noch ein Karottenpüree, sodass du halt ein
bisschen spielen kannst mit diesem Geschmack.
Ja, vielen Dank.
Die Verkostung ist beendet und jetzt ist natürlich die große Frage, wer wird
diese Woche Bäcker der Woche und wer von euch hat zum letzten Mal den Schneebesen
hier in unserem Zelt geschwungen?
Die Jury zieht sich jetzt kurz zur Beratung zurück und ihr müsst noch ein
bisschen zittern.
Der Anblick der Käsekuchen lässt keine Zweifel.
Ausreichend probiert hat die Jury.
Jetzt bleibt nur noch die Frage, welche Konsequenzen sie aus ihren Eindrücken
zieht.
Es waren natürlich einige Käsekuchen darunter, die haben sehr gut ausgesehen.
Ich weiß nicht, ob ich da mithalten kann.
Nach der Verkostung und der Jurybesprechung wartet nun das
entscheidende Urteil auf die verbliebenen sieben Hobbybäcker.
Betty und Christian haben den heutigen Tag noch mal genauestens unter die Lupe
genommen und ihn Revue passieren lassen.
Denn es geht ja um einiges, um 10.000 Euro und ein eigenes Backbuch.
Und ich kann euch jetzt schon sagen, der Jury ist die Entscheidung echt schwer
gefallen. Ihr habt es ihr nicht leicht gemacht.
Ihr habt in beiden Aufgaben sehr unterschiedliche Leistungen gezeigt.
Aber es gibt eine Entscheidung.
Betty, Christian, bitteschön.
Eine Entscheidung ist uns jedoch leicht gefallen, denn einer von euch hat beide
Aufgaben mit Bravour gemeistert.
Der Bäcker der Woche ist...
Agnes.
Julia, gib bitte die Schürze an Agnes weiter.
Dankeschön.
Ich bin total happy, dass ich sie jetzt auch mal bekommen habe. Ja, wenn ich das
meinen Kindern gleich erzählen werde, die werden, glaube ich, ausflippen.
Von wem wir uns verabschieden müssen, war in der Tat eine schwierige
Entscheidung für uns.
Trotz eines Platzes im Mittelfeld bei der technischen Prüfung war die
Interpretation deines Käsekuchens doch weit hinter den anderen.
Heute müssen wir uns verabschieden von...
Marion. Marion.
Es hat uns beiden unglaublich viel Spaß gemacht, dich, kleines Powerbündel, beim
Backen zu sehen. Und wir hoffen beide von ganzem Herzen, dass du einfach dabei
bleibst. Es hat wahnsinnig viel Spaß gemacht.
Also natürlich bin ich jetzt sehr traurig. Ich meine, da würde ich ja
lügen, wenn ich was anderes sagen würde.
Aber es ist halt nicht so gekommen.
Es war eine tolle Zeit hier.
Und ich war gerne hier.
Von unseren glorreichen Sieben ist noch ein halbes Dutzend übrig. Sechs
Hobbybäcker haben jetzt eine Woche Zeit, sich mental auf neue Rezepte und vor
allem auf neue Herausforderungen vorzubereiten. Wer sich behaupten wird,
das sehen Sie nächsten Sonntag hier in unserem Backzelt, nur in Sat.1.
Tschüss.
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